Sex mit Robotern bald möglich
Bald soll es Sex mit Robotern geben.
Man hat ja jetzt schon einige technische Stimulationsgeräte und manch Puppen und Dildos gibt es ja auch.
Aber, wäre Sex mit Roboter Unzucht?
M.
Veröffentlicht von: @meriadocBald soll es Sex mit Robotern geben.
Ich dachte den gibt es schon …
Man hat ja jetzt schon einige technische Stimulationsgeräte und manch Puppen und Dildos gibt es ja auch.
Und da sehe ich keinen prinzipiellen Unterschied zu Robotern.
Aber, wäre Sex mit Roboter Unzucht?
Das dürfte auf einer Linie mit Pornos und Selbstbefriedigung liegen.
ZDF Info Sex in : Japan, Russland, USA ... gab es gestern eine Sendungen. In Russland und den USA z.B. Berichtet wurde über ein Paar in Russland das eine polyamore Beziehung hat in der es zwei Frauen und einen Mann gibt. Selbe Konstellation auch in den USA, wobei die in den USA keine offene Beziehung haben, diesen also nur in der Dreier-Konstellation haben und der Mann nicht jedes Mal dabei ist.
In Japan gibt es Puppen die sehr lebensecht sind und etwa 6.000 Euro kosten. Es wurde ein Mann gezeigt der mit seiner Frau in einer Fernbeziehung lebt und zwei solche Frauen hat die gemeinsam mit im Fern sehen, deren Geburtstag er feiert und auf Nachfrage auch eine sexuelle Beziehung hat. Die Ehefrau hat sich damit arrangiert.
Interessant war jetzt auch ein in Japan lebender Franzose der Parties veranstaltet für den Kontakt zwischen in Japan lebenden Franzosen und Japanerinnen bzw. Französinnen und Japanern. Ebenso war in Russland im asiatischen Teil der Trend zum chinesischen Mann Teil des Berichts. In China herrscht durch die Ein-Kind-Politik ein Frauenmangel und die Ehen mit Chinesen scheinen selten geschieden zu werden und die Chinesen scheinen besser mit den Frauen umzugehen als die Russen in der Region.
@meriadoc Wenn man ein wenig nach dem Thema googelt, dann wird man schnell finden, dass es das schon gibt.
https://www.srf.ch/wissen/technik/sex-mit-robotern-mit-samantha-zum-programmierten-hoehepunkt
Hier ein Bericht aus einem Bordell mit Sex-Puppen:
https://www.24ur.com/novice/slovenija/prvi-bordel-z-robotiziranimi-cloveskimi-lutkami.html
Sprachlich verstehe ich nichts - aber die Eindrücke dürften reichen, um sich ein Bild von der Angelegenheit zu machen.
Die Frage nach de Unzucht dürfte schnell beantwortet sein: Züchten kannst Du nur, wo es kompatibles Leben gibt - d.h. Mann und Frau in fruchtbaren Alter. 3. Mose 18 gibt dazu Auskunft und da haben wir einmal das Verbot von Sex unter Verwandten, der zu Inzuchtphänomenen führen würde und daher verboten ist - und dann haben wir Verbot von Sex, bei dem Sperma in ungeeignetes Umfeld kommen würde: Homosexueller Sex, Sodomie (Sex mit Tieren). Von daher würde ich das schon als Unzucht einordnen, denn diese Ladies werden mit Sicherheit nicht gebären.
Ich finde es extrem schade, dass einer natürlichen Sexualität inzwischen fast schon so etwas wie eine Illegalität anhaftet - selbst wenn beide Partner ein "Ja" dazu haben. Sexualität scheint mir in unserer Gesellschaft über den rein rechtlichen Rahmen hinaus sanktioniert zu sein. Die Folge von diesem "nicht-mehr-Mensch-sein-dürfen" sind dann Perversionen aller Art, die moralisch weit über die Grenzen jeglicher Art von Sexualität im nicht-ehelichen Rahmen hinausgehen und so wirklich verdorben sind. Robotersex gehört für mich mit dazu. Fans vom Transhumanismus werden dagegen jubeln: Wenigstens gibt es so keine Kinder mehr und diese schrecklichen Menschen verschwinden mal von der Erde ...
Für mich ist das vor allem auch philosophisch ein Schritt weg von jeglicher Natürlichkeit und damit vom Leben selbst.
@goodfruit Ja die Frage nach der Unzucht stellt sich für mich gar nicht, wenn beider einer Meinung sind, dann ist es für mich o. k., ich gehe dabei von Menschen aus die auch verstehen was sie tun und dass es legal ist.
Züchten kannst Du nur
Züchten? Unzucht ist das Gegenteil von Selbstbeherrschung (sich in die Zucht nehmen, vgl. den Ausdruck „Zucht und Ordnung”).
Sex ist nicht nur zur Fortpflanzung da, sondern soll auch Spaß machen.
Veröffentlicht von: @hkmwkSex ist nicht nur zur Fortpflanzung da, sondern soll auch Spaß machen.
Schön wäre es - und vielleicht gibt es noch Menschen, denen man diese Freude auch erlaubt oder vielleicht sogar gönnt (ich mache das - aber ich bin da nicht relevant)!
Die Dinge, die da bei der Unzucht beschrieben werden, sind zunächst einmal Sex mit nahen Verwandten. Hier ist ja eine Einschränkung absolut sinnvoll und ich meine mich erinnern zu können, dass man mal wissenschaftliche geschaut hat, wie sinnvoll die in der bibel aufgezeigten Grenzen sind und sie sind genauso, wie man das aus wissenschaftlicher Sicht auch ziehen würde - allein, um Probleme mit Inzucht zu verhindern.
Dann kommen Fälle, bei denen Sperma im Spiel ist und es nicht zu Nachkommenschaft kommen kann. Mann mit Mann, Mann oder Frau mit Tier ...
Sperma ist ja wie Blut im alttestamentlichen Zusammenhang eine ganz besondere Flüssigkeit, für die es klare Reinheitsvorschriften gab. Im Blut ist das Leben, es gibt kein Opfer ohne Blut - das ist was ganz Besonderes und die geistige Dimension kann ich zumindest nicht erfassen. Für Sperma, das ja im richtigen Kontext lebensstiftend ist, gilt das genauso.
Auch normaler heterogener Sex ist ja bei Frauen, die ihre Tage haben, auch eingeschränkt - wegen des Mensturationsblutes.
Während die Inzuchtverhinderung auch aus naturwissenschaftlicher Sicht absolut sinnvoll ist, können die Reinheitsvorschriften, die dann zu Einschränkungen der Sexualität in den Gesetzen zur Unzucht wissenschaftlich nicht so leicht nachvollzogen werden. Ich vermute hier eine geistige Dimension, die ich aber nicht durchdringe. Was das Blut angeht, so gibt es hier ja auch noch eine bündnisstiftende Dimension, die berührt sein könnte.
Ich bin mir sicher, dass Gott kein Spielverderber ist, dass er uns Freude gönnt und auch die Freude, die er ins Leben "eingebaut" hat - eben die Sexualität. Die Gesetze haben ja nicht das Ziel, uns anzuklagen, sondern uns vor Schaden zu bewahren und wenn es Gesetze gibt, dann finden sich ja ganz oft auch gut Gründe dafür.
Für Christen haben die Gesetze denn ja auch genau diese Funktion. Das Blut Christi hat uns die verurteilende, verdammende Dimension der Gesetze genommen. Damit kann es auf dieser Grundlage nicht einmal mehr eine Anklage für einen Christen geben - zumindest würde sie keinen Sinn machen.
Wenn Du also im christlichen Kontext Erinnerungen an Gesetze in der Form von Anklagen zu hören bekommst, dann darfst Du gerne für diesen Bruder oder diese Schwester beten. Sein/ihr Problem ist ein ausgesprochen ernstes: Sie haben das Evangelium nicht verstanden! Wenn es aber als Erinnerung geäußert wird, damit man sein Tun oder seinen ganzen Lebensstil mal hinterfragt, dann ist das ja sinnvoll. Es gibt Gründe dafür, dass bestimmte Dinge durch Gott in Gesetzen gegeben wurden. Und es ist weise, danach zu leben.
Anklage aber ist ja der klassische Teufelsjob (Verkläger der Brüder) - und Christen, die sich da wiederfinden, möge das Evangelium gepredigt werden, denn nicht das pharisäerhafte Befolgen von Gesetzen sondern die Annahme Jesu Christi und sein Opfer resulitert in der Errettung aus Gnade allein. Und aus der Nachfolge Christi resultiert die Achtung vor Gottes Wort und auch der Gesetze. Diese sind dann aber mehr Leitlinien im Herzen als wie Schemata, die sklavisch befolgt werden müssen. Ein Christ ist frei. Es entspricht dem Willen Gottes, dass wir uns an seinen Gesetzen orientieren. Es entspricht nicht dem Willen Gottes, Gesetze sklavisch und nicht aus der Liebe im Herzen zum Herrn heraus zu befolgen oder gar im Stile eines social score Systems Punkte für den "Superchristen" zu sammeln. Das verdreht das Anliegen Gottes und ist ein Weg am Ziel vorbei. Jesus hat dies den Pharisäern ja oft genug ausgelegt.
@goodfruit Es sind ja nur die streng religiösen die einem den Sex miess machen. Es hat auch schon seinen Grund warum das Buch über koscheren Sex in den USA so erfolgreich war, ein Grund war vielleicht auch die rabbinische Aussage, dass die Frau ein Recht auf Befriedigung hätte. Es also nicht darum geht möglichst schnell das Sperma Richtung Gebärmutter zu transportieren.
Nebenbei hat die Mutter des Autors nach dem Titel gefragt, sie scheint entsprechend fromm zu sein. Er habe zu ihr gesagt der Titel wäre kosher sax. Es ginge um ein Musikinstrument (Saxophon).
Er habe zu ihr gesagt der Titel wäre kosher sax
Echt? Ich finde das nicht im Netz, eine Suche nach „kosher sax” ergab nur
https://www.latimes.com/food/la-fo-deli21-2009oct21-story.html
was ein typisches „false positive” ist.
Aber als Witz gut geeignet …
@hkmwk Nicht zu finden.
https://www.amazon.de/Kosher-Sex-Recipe-Passion-Intimacy/dp/0385494661
oder die Übersetzung
https://www.amazon.de/Koscherer-Sex-Shmuley-Boteach/dp/393428101X
Hier noch etwas das eine Leserin schrieb.
Die Grundthese des Autors: Mit der „modernen“ Auffassung des sexuellen Lebens als einer Art Leistungssport oder unverbindlichen Spaß haben sich die Menschen in unserer freien Gesellschaft einen Bärendienst erwiesen. Brüchige oberflächliche Beziehungen, zerstörtes oder unbefriedigendes Familienleben, hohe Scheidungsraten und letztendlich unglückliche einsame Menschen sind die Folgen dieser falschen Auffassung von Sex, die seit den sechziger Jahren in der Gesellschaft allgemein verbreitet ist. Im Gegensatz dazu vertritt er die Meinung, daß Sex und alles, was dazu gehört (etwa Erotik, Verführung, ja Eifersucht) nicht etwa als sündhaft und auch nicht als bloßes Mittel zum Zeugen von Kindern aufzufassen sei, sondern dem Zweck diene, die gegenseitige Liebe zwischen zwei Menschen zu stärken und zu vertiefen.
es gibt kein Buch kosher sax
Natürlich nicht, muss ich wirklich jedes Detail erwähnen? Ich habe kurz auf deine Story hingewiesen, wo er so was seiner Mutter gesagt hat, und dachte ein Stichwort reicht.
ich habe das vor Jahren in einem Bericht gesehen
Also Fernsehen?
Ich glaube ja, dass das Thema in "Ethik" besser aufgehoben wäre als im "Smalltalk"...
Hier ist ja eine Einschränkung absolut sinnvoll und ich meine mich erinnern zu können, dass man mal wissenschaftliche geschaut hat, wie sinnvoll die in der bibel aufgezeigten Grenzen sind und sie sind genauso, wie man das aus wissenschaftlicher Sicht auch ziehen würde - allein, um Probleme mit Inzucht zu verhindern.
Damit sollte man allerdings vorsichtig sein. Wäre es bei den Vorschriften um eine "genetische Optimierung" gegangen, dann dürften sich Leute mit Erbkrankheiten überhaupt nicht fortpflanzen. Das wäre dann die logische Konsequenz daraus.
Es erscheint mir ziemlich offensichtlich, dass es bei den biblischen Vorschriften in erster Linie um den sozialen Frieden und die Gemeinschaft geht. Die Familie als Kern der Gemeinschaft musste geschützt werden. Abweichungen brachten Unruhe und Zweifel - und gefährdeten daher die Ordnung der Gemeinschaft. Und deren Zusammenhalt war gerade damals überlebenswichtig.
Deshalb vermute ich mal stark, dass "Sex-Roboter" aus damaliger Perspektive als verwerflich betrachtet worden wären, weil sie auch Unruhe und Zweifel in die Gemeinschaft gebracht hätten. Ein Mann, der in Gedanken nicht bei seiner Frau, sondern bei einem Roboter ist, der wäre wohl kaum als Familienvorstand tauglich gewesen.
Sagt man sich hingegen, dass die Umstände heute ja ganz anders sind - dann kann und sollte man allerdings auch die damaligen Regelungen in Frage stellen dürfen, die ja für die damaligen und nicht die heutigen Bedürfnisse einer Gemeinschaft konzipiert wurden...
und vielleicht gibt es noch Menschen, denen man diese Freude auch erlaubt oder vielleicht sogar gönnt
Gott gönnt sie den Ehepartnern. Wenn ein Mann frisch verheiratet war, musste er nicht in den Krieg. Im AT gibts von der Vorschrift zwei Versionen, die sich v.a. in der Begründung unterscheiden: Einmal heißt es, dass der Mann seine Frau genießen soll, bevor er womöglich im Krieg stirbt, das andere mal, dass er seine Frau glücklich machen soll.
Wenn du jetzt noch Zweifel hast, obs da wirklich um Sex ging, schau mal ins Hohelied und mach dir klar, was hinter den Blumigen Metaphern steckt, die da in diesen Liedern benutzt werden. Noch heute werden in einigen vorderorientalischen Ländern bei einer Hochzeit Lieder und Bauchtänze vorgeführt, die das Paar dazu anregen sollen (oder soll ich »erregen« sagen?), das Ehebett zu genießen.