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Singleplauderfaden #404 - weitergehen

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tristesse
Themenstarter
Beiträge : 17983

Hallo liebe Singles und Freunde!

Dies ist ein Ort an dem sich Singles über die Alltäglichkeiten des Lebens austauschen können, über ihren Frust und ihre Freuden.
Natürlich sind uns auch alle Nicht-Singles, Ex-Singles und alle anderen Mitschreiber herzlich willkommen, solange sich alle an die Regeln halten. Diese sind die normale Jesus.de-charta, ein freundlicher und resepektvoller Umgang miteinander und (ganz wichtig!) "singlekonforme" Beiträge. Es ist nicht wirklich aufbauend, wenn hier jemand mitteilt, dass Singles doch froh sein können, dass sie sich nicht mit einem Partner über Zahnpastareste im Waschbecken streiten müssen (nur so als Beispiel, wobei dazu auch WG-Mitbewohner reichen).

Soviel zur Eröffnung.

Nachdem es im letzten Thread darum ging, dass man vergessene Talente und Hobbies ausgräbt, zu denen man vor Corona keine Zeit hatte, möchte ich nun den Fokus auf das Leben in der Corona Krise lenken.

3 Monate nun ist unser Alltag im Ausnahmezustand. Das wird noch eine ganz lange Zeit so bleiben und ein "normal" gibt es nicht mehr. Ich glaub, es ist Zeit, den Schock und die Hilflosigkeit abzuschütteln und seinen persönlichen Wohlfühlbereich in dieser Krise zu finden. Corona in seinen Alltag zu integrieren.

Dazu gehören für mich Selbstverständlichkeiten wie Mund-Nase-Schutz auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkauf und in der Apotheke. Dazu gehört, wieder Kontakte aufzunehmen und auch mal wieder Essen zu gehen, aber mit Vorsicht und unter Einhaltung aller Regeln. Dazu gehört, auch mal still zu halten und Massnahmen mitzumachen, die einem persönlich nicht schmecken. Sich auch mal wieder zu trauen, die eigenen Mutter zu besuchen und wenn man sich dafür die Maske aufsetzen muss. Dass man vor Geschäften geduldig steht und trotz Beschränkungen sein Geld im Einzhandel lässt.

Was ich mir immer wieder einhämmere ist eine Aussage aus Dr. Johannes Hartls hervorragender Predigt "Krisen bewältigen":
"Jede Krise ist endlich."

Und Corona ist auch endlich. Es wird eine Zeit kommen, in der wir wieder frei von Hygienemassnahmen und Mundschutz leben werden. Wo wir wieder umarmen, gemeinsam essen und in Urlaub fliegen dürfen. Noch nicht jetzt, aber es wird kommen. Davon bin ich überzeugt.

Und das zweite, was mir aus der Predigt wichtig geworden ist:
Corona ist eine Chance für uns Christen zu zeigen, was wir in den letzten Jahrzehnten gelernt haben und wofür wir ausgebildet wurden: Menschen jetzt zu helfen 😊

Neulich sass ich im Bus und ein Opa mit einem ausgeprägten Tremor quälte sich mit seinem Rucksack herum. Er hatte sich im Edeka eine kleine Flasche Apfelschorle geholt und bekam die nicht in den Rucksack, weil er so unbeholfen war und zitterte. Alles saßen mit ihrem Atemschutz, zum Teil behandschuht auf ihren Sitzen und sahen diesem armen Opi zu. Ich hab es genau 2 Minuten ausgehalten, dann bin ich aufgestanden und hab ihn gefragt, was ich machen soll und seine Flasche im Rucksack verstaut. Leider hat er mein Lächeln nicht gesehen, aber meine Stimme war denke ich freundlich genug.

Das sind so diese Kleinigkeiten, die uns den Unterschied machen lassen. Klar können das auch Nichtchristen, aber ich hab den Anspruch dass ich das auch kann. Und sogar besser 😊

Wie ist Euer Corona Alltag inzwischen? Was macht Euch nach wie vor zu schaffen, womit habt Ihr Euch angefreundet?

Natürlich sind auch immer themenfremde Beiträge willkommen, das ist hier Smalltalk und alles hat seine Platz.

Niemals aufgeben.
Niemals kapitulieren.
*tschakka*
Trissi ❤

Antwort
467 Antworten
jamy
 jamy
Beiträge : 521

Erste?!
😀 😌

Veröffentlicht von: @tristesse

Wie ist Euer Corona Alltag inzwischen? Was macht Euch nach wie vor zu schaffen, womit habt Ihr Euch angefreundet?

Mich nervt auch einiges, aber ich sehe auch durchaus die guten Dinge (vielleicht schreibe ich die Tage dazu nochmal was dazu).

Was mich traurig und oft wuetend macht: Irgendwie finde ich, ist das Groh der Gesellschaft noch respektloser geworden und nur auf den eigenen Vorteil bedacht...Klar, es gibt auch viele Geschichten, wo Menschen mehr zusammenhalten, miteinander reden, sich helfen, aber das andere eben auch sehr, zumindest erlebe ich das oft so, gerade beim Einkaufen oder spazieren gehen.

Guts Nächtle,
jamy (o:

jamy antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17983

Erste.
😊
Glückwunsch.

Veröffentlicht von: @jamy

Was mich traurig und oft wuetend macht: Irgendwie finde ich, ist das Groh der Gesellschaft noch respektloser geworden und nur auf den eigenen Vorteil bedacht...Klar, es gibt auch viele Geschichten, wo Menschen mehr zusammenhalten, miteinander reden, sich helfen, aber das andere eben auch sehr, zumindest erlebe ich das oft so, gerade beim Einkaufen oder spazieren gehen.

Hm.. ich hab da mal drüber nachgedacht und ich finde, die Menschen haben sich gar nicht so groß verändert. Klar kann ich das nur von den Leuten sagen, die ich kenne. Aber ich hab nicht das Gefühl, dass die Atmosphäre beim Einkaufen kälter geworden ist. Oder unterwegs.

tristesse antworten


Seidenlaubenvogel
Beiträge : 1063

hej! 🙂
und zeit zum schlafen gehen.
guets nächtle!

seidenlaubenvogel antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17983

Zweite.
Hej zurück.

tristesse antworten
BeLu
 BeLu
Beiträge : 4576

Bin auch da. Zum Thema schreibe ich vielleicht morgen was. 😌

belu antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17983

Dritter.
Schön, dass Du auch da bist.

tristesse antworten


charlie75
Beiträge : 16
Veröffentlicht von: @tristesse

Wie ist Euer Corona Alltag inzwischen? Was macht Euch nach wie vor zu schaffen, womit habt Ihr Euch angefreundet?

Hallo!

Mein Corona-Alltag ist sehr ruhig - und mittlerweile ist der Schock wieder ein bisschen abgeklungen, aber vom Wohlfühlen bin ich noch ein ganzes Stück entfernt, auch von einer "kleinen Wohlfühlecke" im neuen Alltag.

Ich habe mich damit angefreundet, dass die Dinge jetzt eben sind, wie sie sind, dass ich die meiste Zeit zu Hause sein muss. Morgen werde ich das erste Mal mit FFP2-Maske, weil Risikogruppe, aus dem Haus, ich muss etwas besorgen, was niemand für mich erledigen kann. Irgendwie springe ich heute schon den ganzen Tag von Freude zu Angst (auch davor, ob ich überhaupt mal eine Stunde mit diesen Masken atmen kann, die müssen ja ganz eng anliegen).

Aber dankbar bin ich auch. Dass sich jemand aus meiner Gemeinde gefunden hat, der für mich einkauft. Und dafür, dass der Pfarrer meiner Gemeinde noch recht am Anfang der Krise eine Mail an alle geschickt hat, in der er gefragt hat, ob jemand Hilfe braucht, und wer Hilfe angeboten hat, und die dann "verkuppelt" hat. Das hat einfach gut getan. Jetzt gibt es dort auch ein Projekt über "Schätze", an dem man sich von zu Hause aus beteiligen kann - und es hilft, im neuen Leben mit Corona auch das Positive wieder besser zu sehen.

Der ältere Herr hat sich bestimmt über dein Hilfsangebot gefreut. Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit kann kein Mund-Nasen-Schutz dieser Welt kaputtmachen!

charlie75 antworten
4 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Hey 😊

Veröffentlicht von: @charlie75

Ich habe mich damit angefreundet, dass die Dinge jetzt eben sind, wie sie sind, dass ich die meiste Zeit zu Hause sein muss. Morgen werde ich das erste Mal mit FFP2-Maske, weil Risikogruppe, aus dem Haus, ich muss etwas besorgen, was niemand für mich erledigen kann. Irgendwie springe ich heute schon den ganzen Tag von Freude zu Angst (auch davor, ob ich überhaupt mal eine Stunde mit diesen Masken atmen kann, die müssen ja ganz eng anliegen).

Das Atmen ist anders. Es ist ein Stück "schwieriger", weil man ja gegen einen "Widerstand" atmet. Das ist auch eine Chance, die Lungenmuskulatur zu stärken. Schnelles Gehen würde ich vermeiden. 😊 Einfach in der Ruhe bleiben. Meine Eltern (um die 80) haben auch beide FFP2-Masken gehabt am Anfang, sie habens überlebt, und das, wo meine Mutter so quirlig ist 😉 Nimm dir vielleicht noch Desinfektionsmittel mit, falls du viele Dinge anfassen musst, dass du dir die Hände reinigen kannst, wo es vielleicht kein Wasser und Seife gibt. Und nicht ins Gesicht fassen ... 😀

Veröffentlicht von: @charlie75

Aber dankbar bin ich auch. Dass sich jemand aus meiner Gemeinde gefunden hat, der für mich einkauft. Und dafür, dass der Pfarrer meiner Gemeinde noch recht am Anfang der Krise eine Mail an alle geschickt hat, in der er gefragt hat, ob jemand Hilfe braucht, und wer Hilfe angeboten hat, und die dann "verkuppelt" hat. Das hat einfach gut getan. Jetzt gibt es dort auch ein Projekt über "Schätze", an dem man sich von zu Hause aus beteiligen kann - und es hilft, im neuen Leben mit Corona auch das Positive wieder besser zu sehen.

Das hört sich großartig an. 😊 Schön, dass du eine solche Gemeinde hast, wo ihr euch umeinander kümmert. 😊

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17983

Hallo Charlie,
willkommen hier 😊

Veröffentlicht von: @charlie75

. Irgendwie springe ich heute schon den ganzen Tag von Freude zu Angst (auch davor, ob ich überhaupt mal eine Stunde mit diesen Masken atmen kann, die müssen ja ganz eng anliegen).

Wie lief Dein erster Ausflug in die Corona - Welt?
Ich hoffe, Du hast es gut überstanden.

Masken tragen ist mein Alltag geworden und man gewöhnt sich dran. Ich hasse es zwar, aber mich stören sie nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Und da muss man auch keine Panik bekommen, einfach ruhig weiteratmen. Wenn Du unterwegs bist und Dir keiner entgegenkommt, dann kannst Du sie auch mal kurz lüften und frische Luft schnappen.

Bist Du denn so gefährdet, dass Du nicht mal allein abends einen Spaziergang machen kannst? Ich kann mir vorstellen, dass es einem nicht gut geht, wenn man so gar nicht das Haus verlässt.

Veröffentlicht von: @charlie75

as hat einfach gut getan. Jetzt gibt es dort auch ein Projekt über "Schätze", an dem man sich von zu Hause aus beteiligen kann - und es hilft, im neuen Leben mit Corona auch das Positive wieder besser zu sehen.

Ich kann Dich gut verstehen. Ich hab mir auch in meinen Quarantänewochen helfen lassen müssen, aber die Leute haben so gern geholfen 😊 Und man kann das dann auch dankbar annehmen. Die Möglichkeit zur Revanche oder einem kleinen Danke gibt es bestimmt immer mal wieder.

Veröffentlicht von: @charlie75

Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit kann kein Mund-Nasen-Schutz dieser Welt kaputtmachen!

Das hast Du schön gesagt 😊

tristesse antworten
charlie75
(@charlie75)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 16

Hallo tristesse,

danke für das Willkommen.

Mein Ausflug ist leider keiner geworden. Jetzt schaue ich nach einer Maske mit Ventil und übe dann vorher ein bisschen.

Mich stört das daheim sein auch nicht, ich bin das schon länger gewohnt und hab gut (und viel schönes) zu tun.

Und ja, schön, dass es so viele Menschen gibt, die helfen. Ich finde sowieso, wir haben viel Glück, dass wir in Deutschland leben!

charlie75 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685
Veröffentlicht von: @charlie75

Mein Ausflug ist leider keiner geworden. Jetzt schaue ich nach einer Maske mit Ventil und übe dann vorher ein bisschen.

oh, woran isses denn gescheitert? Wenn ich fragen darf?

Ist das für dich eher "schade" oder "passt schon"?

Veröffentlicht von: @charlie75

Und ja, schön, dass es so viele Menschen gibt, die helfen. Ich finde sowieso, wir haben viel Glück, dass wir in Deutschland leben!

ja, trotz der ignoranten Menschen, die ich hier in meiner Umgebung erlebe, bin ich insgesamt schon sehr froh über unser Land und seine "Ordnungen" ... auch eben über viele, die doch mithelfen, die diesen "Gemeinschaftssinn" haben ...

neubaugoere antworten
neubaugoere
Beiträge : 12685

auch hier *meld* (Roman des Alltags)
Mein Alltag? Ich hab irgendwie keinen Alltag ...

Veröffentlicht von: @tristesse

3 Monate nun ist unser Alltag im Ausnahmezustand. Das wird noch eine ganz lange Zeit so bleiben und ein "normal" gibt es nicht mehr. Ich glaub, es ist Zeit, den Schock und die Hilflosigkeit abzuschütteln und seinen persönlichen Wohlfühlbereich in dieser Krise zu finden. Corona in seinen Alltag zu integrieren.

Das ist gut ausgedrückt ... Schock und Hilflosigkeit abschütteln, denn wir sind nicht hilflos ...

So langsam komm auch ich aus der "Schockstarre" heraus. Erschwert wird (mir) das, weil ich von der "Arbeitsseite" sowas wie "empfohlene Vorgaben" habe, die da besagen: so wenig Kontakt wie möglich, am besten, nicht aus dem Haus gehen, nur zum Einkaufen. Alles andere online, damit wir so gut es geht gewährleisten können, uns nicht zu infizieren (und den Dienst aufrechterhalten können). Selbst in den Büroräumen haben wir eigene Kontaktregeln (mit 2 m Abstand und keine Zimmer betreten und so). Das schüchterte mich erstmal ein wenig ein, denke ich.

Für mich ist die Zeit jetzt viel mit Beobachten verbunden ... auch mich selbst. Wie reagiere ich worauf? Wie reagiere ich, wenn mir Leute zu nah kommen? Wie reagiere ich, wenn Leute meinen, ohne Masken in den Öffentlichen "herumlungern" zu müssen? Was spielt sich in meinem Inneren ab? Wie reagiere ich auf Leute, die viel mutiger sind als ich? Wie reagiere ich auf Menschen, die irgendwie "alles im Griff" haben? etc.

Ehrlich gesagt, ich hab vor ein paar Tagen "formuliert", dass ich die Schnauze voll habe von Veränderungen ... von so gravierenden Lebensveränderungen, ich hab derlei wohl einige erlebt schon und ich hab eben momentan die Schnauze voll. Es irritiert mich. Ich hab die Schnauze voll, mich neu zu orientieren, es ist, als wären die "Halte", die ich hatte, weg und ich müsste neue suchen. Es ist, als wären Eckpfeiler - wieder mal - weggebrochen und ich muss wieder quasi die Leitplanken finden, das Seil finden, an dem ich dann im unsicheren Gelände entlanghangeln kann. Es fühlt sich nach ner Art hoher Achtsamkeit an, hohe Aufmerksamkeit auf Mitmenschen. Und das empfinde ich als anstrengend. Megaanstrengend.

Umso mehr genoss ich einen Spieleabend innerhalb der Gemeinde. Online halt. Ja, das geht. 😀 Was haben wir gelacht. Ich hab mich gebogen vor Lachen und das tat sooo gut. Ausgelassen zu sein, alles herum mal zu vergessen.

Veröffentlicht von: @tristesse

Dazu gehören für mich Selbstverständlichkeiten wie Mund-Nase-Schutz auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkauf und in der Apotheke. Dazu gehört, wieder Kontakte aufzunehmen und auch mal wieder Essen zu gehen, aber mit Vorsicht und unter Einhaltung aller Regeln. Dazu gehört, auch mal still zu halten und Massnahmen mitzumachen, die einem persönlich nicht schmecken. Sich auch mal wieder zu trauen, die eigenen Mutter zu besuchen und wenn man sich dafür die Maske aufsetzen muss. Dass man vor Geschäften geduldig steht und trotz Beschränkungen sein Geld im Einzhandel lässt.

Ich hab in ein paar Wochen Geburtstag und ich hatte gerade mit meinen Eltern telefoniert und es ihnen überlassen, ob sie sich dem aussetzen wollen, dieser Unsicherheit. Ich könnte sie im Garten besuchen, da können wir uns weitläufiger aus dem Weg gehen. Allerdings muss ich dazu eben auch ne Stunde Bahn fahren und ich hab keine Ahnung, wie voll die Bahnen dann sein werden. Die U-Bahn gestern war jedenfalls schon wieder voller, als ich vom Arzt nach Hause fuhr. Da war kaum noch Sicherheitsabstand möglich. Ich hätte auch aussteigen können oder gar nicht erst einsteigen ... aber irgendwie kam mir das nicht in den Sinn und ich beiße mir dann immer in den Hintern, dass das so ist. Ich hätte auch laufen können (30 Min.), aber ich bin im Homeoffice und während der Arbeitszeit zum Arzt gegangen, ohne dass es jemand wusste (hab einfach vergessen, Bescheid zu geben). Also bin ich eben auf dem schnellsten und kürzesten Weg heim. Ich hasse das ... ständig auf "hab Acht" zu sein ... es nervt mich.

Veröffentlicht von: @tristesse

Und das zweite, was mir aus der Predigt wichtig geworden ist:
Corona ist eine Chance für uns Christen zu zeigen, was wir in den letzten Jahrzehnten gelernt haben und wofür wir ausgebildet wurden: Menschen jetzt zu helfen 😊

An dem "gemessen" gehe ich wohl völlig dran vorbei ... ich lebe ja eher eingeigelt derzeit mit wenig "Kontakt zur Außenwelt".

Das war vorher auch so, also mein Nähe-Distanz-Verhalten ist sehr stark ausgeprägt. Und im Moment ist wohl nur Distanz angesagt, weil das mit der "Nähe" irgendwie nicht so klappt ... das liegt sicher auch an mir, ich schaff's einfach nicht, über diese Hürde zu springen ... derzeit. - Es ist so, dass sich mein Verhalten, mein Wie-geht-es-mir sehr deutlich in meiner Wohnung ablesbar ist ... derzeit ist hier ein einziges Chaos ... in den ersten Wochen war hier Ordnung bis ins Kleinste Detail ... gestern sah ich ne Sendung über Messies und dachte, na ja ^.^ ... ich bin kein Sammler, aber die Dinge befinden sich nicht an ihrem angestammten Platz, in ihrer vorgesehenen Ordnung ... und so ist eben mein Leben grad ... nicht in der vorgesehenen Ordnung. Ich sehe das und in meinem Kopf ist auch, was ich dafür tun müsste und im Kopf schaff ich das auch. Real ist das nicht der Fall.

Hinzu kommt jetzt auch noch das Ergebnis vom Doc gestern (Zahn-Chirurg). Drei Großbaustellen und eine davon auch noch "heikel" ... wir müssen eine 3D-Aufnahme machen, weil der Doc befürchtet, dass er einen Gesichtsnerv verletzten könnte beim "Zahnziehen" (und hinterher das entzündete Gewebe aufräumen ... der Nerv für meine Unterlippe; die könnte, wenn der Nerv verletzt würde, taub sein. Entweder für kurz oder für lang oder für immer. Tolle Aussichten. 🙁😢 Ich hoffe das Beste ...

neubaugoere antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17983

Hallo.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

derzeit ist hier ein einziges Chaos ... in den ersten Wochen war hier Ordnung bis ins Kleinste Detail ... gestern sah ich ne Sendung über Messies und dachte, na ja ^.^ ... ich bin kein Sammler, aber die Dinge befinden sich nicht an ihrem angestammten Platz, in ihrer vorgesehenen Ordnung ... und so ist eben mein Leben grad ... nicht in der vorgesehenen Ordnung. Ich sehe das und in meinem Kopf ist auch, was ich dafür tun müsste und im Kopf schaff ich das auch. Real ist das nicht der Fall.

Da sagst Du was ganz Wichtiges. Wenn Du ein Mensch bist, der äußere Ordnung zum inneren ordnen dringend braucht, dann würde ich mir doch mal den Tritt geben und mein Umfeld ordnen. Man muss ja nicht gleich 5 Stunden entrümpeln. Aber z.B. anfangen, wenn man den Raum betritt ein oder zwei Sachen, die nicht am Platz sind, wieder zurück zu bringen. Oder mal mit einem Müllsack von rechts nach links gehen. Ich weiß nicht, ob Du Deine innere Ordnung wieder findest, wenn Du Deine Wohnung so chaotisch lässt 😊 Oder Gott will Dir sagen, dass es nicht drauf ankommt und Du ruhig mal Chaos im Alltag zulassen darfst?

Bist Du schwermütig oder depressiv? Manchmal kann so ein Verhalten auch ein Anfang sein für eine Erkrankung in die Richtung.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

der Nerv für meine Unterlippe; die könnte, wenn der Nerv verletzt würde, taub sein. Entweder für kurz oder für lang oder für immer. Tolle Aussichten. 🙁😢 Ich hoffe das B

Dass Dich das erschreckt, glaub ich sofort. Aber noch ist nichts passiert und ich ermutige Dich, darauf zu vertrauen, dass es gut gehen wird 😘

Nicht unterkriegen lassen.

tristesse antworten


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