Christentum = Angstreligion?
Wer an Jesus glaubt, HAT das ewige Leben.
Wer nicht an Jesus glaubt, HAT die ewige Verdammnis.
Mit der einzigen Einschränkung, dass die Liebe (Jesus) noch anwesend ist, was einmal nicht mehr sein wird.
Schrieb jemand in einem Thread.
Im Prinzip heißt das, man sollte unbedingt glauben, auch wenn man nicht überzeugt ist, damit man sicher gehen kann, nicht in die ewige Verdammnis zu geraten?
Ist das wirklich ein Gott der Liebe, der einen vor eine solche Wahl stellt und über den es so viele Fragen gibt - weltweit gesehen bei all den Religionen, die es gibt?
Nachtrag vom 18.04.2019 1828
Ich glaube, weil ich Angst habe, in die ewige Verdammnis sonst zu geraten.
- Wäre das nicht die richtige Konsequenz dieser Aussage?
Ist eine ewige Verdammnis eine angemessene Strafe für Nicht-Glauben und auch für Straftaten, wenn man bedingt, dass wir selbst für Straftäter oft eine Höchststrafe aussetzen.
Gott mag nicht unsere Moral haben - aber ein Gott mit dieser Moral: Ist der angstmachend?
Gegen Glauben reden
Hallo,
also ersteinmal vielen Dank für die Beteiligung.
Ich bekam den Vorwurf, dass ich gegen den Glauben schreibe und rede und das machte mich betroffen.
Ich hatte mir das schon vor einigen Tagen gedacht, dass dies nicht ganz in Ordnung evtl. ist.
Meine Motivation ist folgende (und ich meine nicht alle Christen hier -- das sage ich im Voraus):
LASST MICH IN RUHE, seid meiner Jugend kommen irgendwelche von euch her in MEIN LEBEN und sagt mir Sätze wie
Wer an Jesus glaubt, HAT das ewige Leben.
Wer nicht an Jesus glaubt, HAT die ewige Verdammnis.
Mit der einzigen Einschränkung, dass die Liebe (Jesus) noch anwesend ist, was einmal nicht mehr sein wird.
DAS SIND DROHUNGEN.
Und sie mögen berechtigt sein - DANN ABER HER MIT DEN BELEGEN!!!
ANSONSTEN: LASST IHR MICH IN RUHE MIT EUREM MISSIONIEREN !!
DENN IHR KOMMT UNGEFRAGT IN MEIN LEBEN UND DAS MEINER FAMILIE - WAS FAELLT EUCH EIN!
Inventur, Bestandsaufnahme
Veröffentlicht von: @lombard2DENN IHR KOMMT UNGEFRAGT IN MEIN LEBEN UND DAS MEINER FAMILIE - WAS FAELLT EUCH EIN!
Im "Fall jesus.de" halte Du Dich doch einfach fern von denjenigen.
😊
Und schrei hier nicht so rum!
Veröffentlicht von: @neubaugoereIm "Fall jesus.de" halte Du Dich doch einfach fern von denjenigen.
😊
Du scheinst ja viel Spaß zu haben.
Aber eine gute Begründung habe ich von dir noch nicht gehört, warum denn deine Aussage
Wer an Jesus glaubt, HAT das ewige Leben.
Wer nicht an Jesus glaubt, HAT die ewige Verdammnis.
Mit der einzigen Einschränkung, dass die Liebe (Jesus) noch anwesend ist, was einmal nicht mehr sein wird.
richtig sein soll.
Es ist meine Lebenszeit, die ich hier mit Dir verbringe.
Dir mag sie nichts wert sein. Mir schon. Meine Worte wären wie diese Perlen, die ich nicht vergeude ... ich gebe sie gerne demjenigen, der auch hören möchte und Gott von Herzen sucht.
Huch???
Veröffentlicht von: @lombard2DENN IHR KOMMT UNGEFRAGT IN MEIN LEBEN UND DAS MEINER FAMILIE - WAS FAELLT EUCH EIN!
Was? Sorry, daß ich mich an Deinem Thread beteiligt habe. Das ist zwar hier die normale Vorgehensweise, aber warum hast Du ihn eröffnet, wenn Du das so siehst?
Ich habe den Thread eröffnet, weil ich es leid bin, dass gläubige Personen immer mit Behauptungen kommen ohne meinen, sie auch belegen zu müssen.
Wer an Jesus glaubt, HAT das ewige Leben.
Wer nicht an Jesus glaubt, HAT die ewige Verdammnis.
Mit der einzigen Einschränkung, dass die Liebe (Jesus) noch anwesend ist, was einmal nicht mehr sein wird.
Ist zum Beispiel so eine Behauptung.
Die darauf basiert, dass die Bibel wahr ist.
Dann zeigt bitte, dass die Bibel war ist, denn angefangen von der Schöpfungsgeschichte über die Sintflut über Mose bis in NT gibt es kaum Gründe anzunehmen, dass das stimmt.
Und Erfahrungen, die Menschen etwas Spirituellem zuordnen, gibt es an vielen Orten der Welt.
Leute, die also denken, dass die Bibel wahr ist, sollen zeigen, warum dass so ist.
Nachtrag vom 23.04.2019 1304
.. bevor sie andere missionieren und mit irgendwelche düsteren Jenseitsvorstellungen kommen.
Veröffentlicht von: @lombard2Die darauf basiert, dass die Bibel wahr ist.
Aber was wäre denn ein Beweis, den Du akzeptieren würdest?
Es ist bei Petrus wie bei allen Gläubigen: "Wir haben geglaubt und erkannt, das Du (Jesus) der Heilige Gottes bist" (nach Joh. 6, 69)
Veröffentlicht von: @lombard2Ich habe den Thread eröffnet, weil ich es leid bin, dass gläubige Personen immer mit Behauptungen kommen ohne meinen, sie auch belegen zu müssen.
Sie können alles mit der Bibel und mit ihrem Zeugnis belegen, das die Belege aus der Bibel bestätigt. Aber wenn Du der Bibel nicht glaubst - wie können sie dann belegen, was sie glauben?
Veröffentlicht von: @lombard2Leute, die also denken, dass die Bibel wahr ist, sollen zeigen, warum dass so ist.
Wie sollen sie das können, wenn Du weder der Bibel, noch ihrem Zeugnis glaubst?
Und Dein Zitat besagt die Wahrheit - wenn Du das nicht glaubst, dann steh doch einfach nur dazu. Du musst die Christen dafür nicht angreifen, weil sie Dir den Weg zum Leben in Jesus Christus zeigen wollen, wenn Du sie fragst. Denn das ist nicht fair.
Katy du hast Recht
Ja, ich denke du hast Recht.
Ich will gar keinen Beweis.
Denn eines ist klar: Selbst wenn es diesen Gott gäbe, will ich nichts mit ihm zu tun haben, wenn er einem meiner Elternteile auch nur ein Haar krümmt.
Dieses despotische Monster
dieser Pfuscher - der Menschen erschafft, die dann abfallen, die er dann quält und alles psychomäßig so hintrimmt, dass die Menschen schuld sind.
Nee... von dem will ich ohnehin nichts wissen.
Was für ein Greuel!
Der zulässt, dass Sklaven gehalten und geschlagen werden dürfen.
So ein Abschaum!
nur! Jesus hat Recht
nicht ich habe recht, sondern alleine nur Jesus Christus. Wenn Du Ihm nicht glaubst, musst Du mir auch nicht glauben. Denn ich glaube Ihm.
Veröffentlicht von: @lombard2Denn eines ist klar: Selbst wenn es diesen Gott gäbe, will ich nichts mit ihm zu tun haben, wenn er einem meiner Elternteile auch nur ein Haar krümmt.
also, von dem Baum solltest Du ganz schnell wieder runterkommen, denn hier schießt Du über das Ziel hinaus. Solche Aussprüche könnten sich auch als Bumerang erweisen, denn Gott kennt unser Herz. Wenn Du das wirklich ernst meinst, könnte Er Dich darin beim Wort nehmen. Aber das willst Du nicht. Statt so zu denken, könntest Du zu Gott um Deine Bekehrung und um die Bekehrung Deiner Eltern beten. Aber niemand hat ein Recht auf Bekehrung - es ist alleine abhängig von der Gnade Gottes.
Veröffentlicht von: @lombard2So ein Abschaum!
Ich nehme jetzt mal diese Aussage und die davor als ein Zeichen für Deinen emotionalen Stress, unter den Du durch diese Diskussionen geraten bist. Beruhige Dich, schalte den PC aus und geh im Wald spazieren oder mit Deiner Frau in ein schönes Café und genieße dort die Athmosphäre. Du musst wieder runterkommen, wieder Abstand gewinnen.
Und wenn Du Dich wieder gefangen hast, überlege es Dir gut, ob das wirklich gut für Dich ist, Dich auf theologische Diskussionen einzulassen, solange Du selbst noch so zutiefst verunsichert und suchend bist. Wenn Du mit jemandem sprechen willst, der alle Antworten kennt, dann wende Dich direkt an Jesus. Auch wenn Du stocksauer bist auf Gott - vertraue Seiner Gnade, die Dir die Augen öffnen kann.
Veröffentlicht von: @katy3dann wende Dich direkt an Jesus
Jesus sagt mir immer echt andere Sachen als Du. Komisch
Ja, Jesus kann noch viel mehr sagen
Werft eure Perlen nicht....
Liebt den Nächsten....
Betet für die, die euch hassen
Er sagt auch
Böse Menschen
Satan, der Mörder und Lügner
Verlorengehen
M.
🤨🤨🤨🤨🤨
Lombard hat sich abgemeldet.
ich sage das nicht gerne, aber jetzt ist das wohl der richtige Weg für ihn. Er muss jetzt mal abdampfen, zur Ruhe kommen und ganz viel Abstand gewinnen.
Gott sei mit Dir Lombard. Und auch, wenn Du das jetzt nicht glaubst, aber es war eine gute Zeit mit Dir 😊
Du hast doch die Belege.
Schlag deine Bibel auf. JESUS will retten. Vor was Retten? Vor dem Gericht.
Was willste sonst noch für Belege?
Ich verstehe di9ch nicht. Du kommst in ein christliches Forum und willst mit Christen reden und verlangst aber keine Missionierung aber Belege.
Ich bin, ehrlich gesagt, verwirrt.
Wenn mir jemand sagt, ob ichden Weg zur Sparkasse kenne, dann sage ich es ihm auch. Wenn er aber sagt, er wisse einen anderen besseren (aber viele Umwege und längere Zeit) dann soll er doch den Weg gehen. Aber warum fragt er mich dann?
Aber du willst dich ja eh verabschieden.
Ich wünsche Dir Gottes Segen und Frieden und vielleicht kommste bald wieder rein.
M.
Veröffentlicht von: @lombard2Ich bekam den Vorwurf, dass ich gegen den Glauben schreibe und rede und das machte mich betroffen.
Das habe ich bei dir nie so wahrgenommen, im Gegenteil.
So wie ich dich bisher immer verstanden habe, ist es für dich kein Problem, wenn jemand darüber schreibt, was er für sich glaubt.
Du willst aber, wenn jemand seinen Glauben für allgemeinverbindlich erklärt, Belege - und zwar solche, die nicht schon Glauben voraussetzen.
Das halte ich für berechtigt, wenn auch nicht unbedingt aussichtsreich.
Veröffentlicht von: @lombard2ANSONSTEN: LASST IHR MICH IN RUHE MIT EUREM MISSIONIEREN !!
Na ja, wenn du dich an Threads mit religiöser Thematik beteiligst oder sogar selbst welche eröffnest, kannst du dem nun mal nicht entgehen.
Ich kann die Denke einiger User hier auch nicht nachvollziehen, aber sie können, so lange sie sich an die hier geltenden regeln halten, sich so äußern, wie sie es für richtig halten.
Selber nehme ich das ja für mich auch in Anspruch.
Veröffentlicht von: @lombard2DENN IHR KOMMT UNGEFRAGT IN MEIN LEBEN UND DAS MEINER FAMILIE - WAS FAELLT EUCH EIN!
Wie gesagt, was die Community hier angeht, sehe ich nicht, dass das immer so "ungefragt" ist - was den Umgang mit solchen Leuten im RL angeht, ist es natürlich dein gutes Recht, ihnen weiträumig aus dem Weg zu gehen.
Veröffentlicht von: @suzanne62Das habe ich bei dir nie so wahrgenommen, im Gegenteil.
So wie ich dich bisher immer verstanden habe, ist es für dich kein Problem, wenn jemand darüber schreibt, was er für sich glaubt.
Das ist ja auch kein Problem.
Allerdings glauben ja viele Christen nicht nur für sich, sondern missionieren.
Veröffentlicht von: @suzanne62Na ja, wenn du dich an Threads mit religiöser Thematik beteiligst oder sogar selbst welche eröffnest, kannst du dem nun mal nicht entgehen.
Ich machte diesen Thread auf, weil eben eine Person mit einer Drohbehauptung auf mich zukam.
Zumindest fand ich es eine Drohung und ich stellte Fragen zu der Aussage dieser Person.
Natürlich ist die Drohung in der Bibel ausgesprochen und nicht von dieser Person.
Dieser Thread hilft mir, das zu verarbeiten.
Schon seit meiner Kindheit kamen solche freikirchlichen Christen auf mich zu.
Ich will das verarbeiten, was ich in diesen Gemeinden gehört habe (als junger Mensch).
Ich habe so reagiert, da ich es als Frechheit empfunden habe, dass mir gesagt wird, ich solle nicht gegen den Glauben reden / schreiben.
Was fällt aber diesen Menschen ein gegen meinen Glauben oder Unglauben zu reden / schreiben?
Ich wollte nur Argumente austauschen.
Das ist aber mit vielen Personen gar nicht möglich.
Es gibt für sie nur die Schrift, die sie als das Wort Gottes bezeichnen.
Alles muss sich dem Unterordnen - das Wort Gottes muss unbedingt stimmen, auch wenn die Wissenschaft deswegen verbiegt werden muss, der Mensch muss unbedingt schuldig sein und einen freien Willen haben, nur damit der Gott zurecht Menschen ewig quälen kann.
Alles relativ verworren.
Veröffentlicht von: @suzanne62Wie gesagt, was die Community hier angeht, sehe ich nicht, dass das immer so "ungefragt" ist
Nein, das meinte ich auch nicht.
Ich meinte Ereignisse in der Vergangenheit.
Aber es war interessant hier zu reden.
Die Auffassungen sind sehr ähnlich, natürlich auch die Unterschiede, die aufgrund der unterschiedlichen Gemeinderichtungen entstehen.
Ich weiß, dass die Leute es ja im Grunde auch gut meinen, denn sie sind überzeugt von ihrem Glauben.
Aber vielleicht sind sie auch blind.
Ich will einen Gott jedenfalls nicht verteidigen, dem Sklaverei egal war/ist, der Menschen ewig verdammt und in Höllenqualen überfordert - ja der überhaupt eine solche Schöpfung macht, wo der Ausgang derjenige ist, dass Menschen in einer ewigen Verdammnis verbringen.
Was sind das nur für Gedanken? Ich vermute, sie entspringen aus alten Mythologien und/oder sind von Menschen, die sich argumentativ nicht anders zu wehren wussten, als solche Drohkulissen aufzubauen.
Eben wie ich, der ich BRÜLLTE !!
😉
Veröffentlicht von: @lombard2Schon seit meiner Kindheit kamen solche freikirchlichen Christen auf mich zu.
Ich weiß nicht wie sie das gemacht haben.
Aber schon mal darüber nachgedacht das GOTT selber dir nahe geht?
Lehn ihn weiter ab oder rede mit ihm darüber. Auch so wie du hier über ihn denkst. Er kann Worte wie Bastard, A...lo..ch....usw. sehr gut ertragen.
Lass deinen Frust an IHM aus und nicht an seine Nachfolger 😉
M.
Veröffentlicht von: @lombard2LASST MICH IN RUHE, seid meiner Jugend kommen irgendwelche von euch her in MEIN LEBEN und sagt mir Sätze wie
DU bist HIER herein geplatzt, in ein Planschbeckeb voller Christen.
Veröffentlicht von: @lombard2DAS SIND DROHUNGEN.
Es ist die Wahrheit. Bedrohlichbdabei ist nur, dass du ggf. dein Leben ändern müsstest.
Veröffentlicht von: @lombard2Und sie mögen berechtigt sein - DANN ABER HER MIT DEN BELEGEN!!!
Die hättest du bekommen, in Form der entsprechenden Bibelstellen.
Veröffentlicht von: @lombard2ANSONSTEN: LASST IHR MICH IN RUHE MIT EUREM MISSIONIEREN !!
Veröffentlicht von: @lombard2DENN IHR KOMMT UNGEFRAGT IN MEIN LEBEN UND DAS MEINER FAMILIE - WAS FAELLT EUCH EIN!
DU bist derjenige, der ungefragt hier aufgetaucht ist u d die Christen hier schräg anmacht.
Buchempfehlung
hallo Lombard2,
ich habe selbst ein Buch empfohlen bekommen und bin dabei es zu lesen. Darin werden einige deiner Anfragen angesprochen:
5. Wie kann ein leibender Gott die Menschen in die Hölle schicken?
7. Man kann die Bibel doch nicht wörtlich nehmen.
Dann noch die Frage nach dem Leiden, nach der einen wahren Religion, dem Verhältnis von christlichem Glauben und Wissenschaft.
Vielleicht hast du ja Lust und Zeit es zu lesen, der Autor geht sehr wertschätzend und sachlich auf die Anfragen der Skeptiker ein.
Timothy Keller, Warum Gott? - Vernünftiger Glaube oder Irrlicht der Menschheit. Brunnen Verlag. - Hier gabs mal eine Rezension.
Hiob 42
4 Du hast gesagt: `Hör zu, ich will reden! Ich will dir Fragen stellen, und du sollst sie mir beantworten.´ 5 Bisher kannte ich dich nur vom Hörensagen, doch jetzt habe ich dich mit eigenen Augen gesehen. 6 Darum widerrufe ich, was ich gesagt habe, und bereue in Staub und Asche.«
Ich wünsche Dir, dass Du von Gott anders denkst als das was dir "eingeflüstert" wird.
Ich bin seid 20 Jahren Christ und ich weiß, GOTT ist gut und ER ist aber auch ehrlich.
M.
Veröffentlicht von: @lombard2Nur der Gott der Bibel ist leider ein Monster.
Soll das eine allgemeingültige Aussage sein? 😉
Strafe und Angst Bestandteil, aber nicht Grundstruktur des chr.Glaubens
Furcht vor Strafe ist unwiedersprechlich Bestandteil des christlichen Dogmas.
Und es mag auch für so manchen ein oder der entscheidende Grund für das Christwerden gewesen sein.
Aber wenn ein Glaube in der Angst verharrt dann wurde glaube missverstanden. Ich jedenfalls habe die Hölle und die Androhung von Straffe erst nach meiner Bekehrung so wirklich wahrgenommen.
Für mich war die Gemeinschaft mit dem Vater Motivation genug Christ zu werden.
So war es früher, und so ist es heute noch bei einer Minderheit mit wenig differenziertem Glauben.
Zum Glück hat sich der größte Teil des Christentums davon gelöst, auf die ewige Verdammnis zu starren.
Der größte Teil des Christentums ist keine Angstreligion mehr.
Die alte Angstreligion war auch innen hohl. Sie war eigentlich ziemlich leer. Sie hat nicht mit Liebe erfüllt, nicht mit Respekt vor dem Leben, nicht mit Hoffnung und Stärke. Sie hat die Menschheit auch nicht vor dem Faschismus bewahrt, vor dem Kolonialismus, vor dem Kommunismus.
Die meisten Christen sind heute überzeugt, daß Gott das Gute auch in den Menschen sieht die ihn nicht kennen. Und auch ehrliche Gottessuche auf anderen Wegen anerkennt.
Gott sieht auf das Herz, nicht auf die Taufurkunde!
Veröffentlicht von: @blackholeSo war es früher, und so ist es heute noch bei einer Minderheit mit wenig differenziertem Glauben.
Das hört sich schon ziemlich anmaßend an, so als wenn Du den richtigen Glauben genau kennst und die anderen Christen nicht.
Veröffentlicht von: @blackholeDie alte Angstreligion ....
Sie hat die Menschheit auch nicht vor dem Faschismus bewahrt, vor dem Kolonialismus, vor dem Kommunismus.
Aha, aber die Rechtgläubigen, die voller Liebe und Respekt vor dem Leben, die schon?
Veröffentlicht von: @blackholeDie meisten Christen sind heute überzeugt, daß Gott das Gute auch in den Menschen sieht die ihn nicht kennen.
Ich weiß jetzt nicht, woher Du weißt, was die meisten Christen glauben, aber Jesus selber hat gesagt, dass es nur einen gibt, der gut ist und das ist Gott. Und was soll das Gute der Menschen denn für eine Heilsbedeutung haben? Jesus hat die Sünder gesucht und nicht die, die in ihrem Herzen auch Gutes haben.
Veröffentlicht von: @blackholeGott sieht auf das Herz, nicht auf die Taufurkunde!
Und, was findet er da?? Die Selbstgerechtigkeit des Menschen oder die Erkenntnis über das eigene Verlorensein?
Gruß Andy
Veröffentlicht von: @blackholeSo war es früher, und so ist es heute noch bei einer Minderheit mit wenig differenziertem Glauben.
Darf ich fragen, was Du mit "wenig differnziertem Glauben" meinst? Das haben jetzt schon ein paar erwähnt. Warum ist "eigentlich zählt nur Liebe und Hoffnung" differenzierter?
Die Definition von differenziert ist "fein bis ins Einzelne abgestuft, nuanciert".
Und natürlich gibt es kein Christentum ohne Verdammnis. Denn wenn es keine Verdammnis gibt, hätte Jesus nicht am Kreuz sterben müssen, und wenn Jesus nicht am Kreuz hätte sterben müssen, dann wäre er nicht der Christus gewesen, und wenn Jesus nicht der Christus wäre, dann gäbe es auch kein Christentum.
Das heißt nicht, dass man auf die Verdammnis starren muss, und auch nicht, dass man Angst davor verbreiten muss. Aber wenn man sie streicht, hat man den ganzen Glauben gestrichen.
Veröffentlicht von: @blackholeGott sieht auf das Herz, nicht auf die Taufurkunde!
Letzteres stimmt zu hundert Prozent, aber bei ersterem möchte ich den ganzen Vers zitieren:
[Der Prophet sucht nach einem König]
1. Samuel 16:7 "Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz."
Die Aussage hat also andere Nuancen: Gott kennt das Böse im Menschen und sieht nicht auf das, was man nach Außen zeigt.
Veröffentlicht von: @blackholeDie meisten Christen sind heute überzeugt, daß Gott das Gute auch in den Menschen sieht die ihn nicht kennen. Und auch ehrliche Gottessuche auf anderen Wegen anerkennt.
Das ist auch meine Sicht - und die der meisten Christen, die ich im RL kenne.
Veröffentlicht von: @blackholeDer größte Teil des Christentums ist keine Angstreligion mehr.
Genau - es ist eine, mit der sich gut leben lässt und die viele Menschen dazu motiviert, sich für Menschen in Not, für Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
Damit, dass das manchen hier in der Community nicht gut genug ist oder dass sie das gar nicht mehr als christlich durchgehen lasse, kann ich leben. Mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Veröffentlicht von: @suzanne62Mit der Zeit gewöhnt man sich daran.
Mit der Zeit gewöhnt man sich auch an Analogkäse und aufgebackenes Supermarktbrot. So gewöhnt man sich auch an ein Christentum, das "entschärft" wurde.
Aber die Wahrheit ist auch, dass gerade die liberalen Kirchen am meisten Mitglieder verlieren. Ist ja auch klar: Wenn man den Leuten sagt, dass es eh egal ist, was sie glauben, warum sollen sie dann in eine christliche Kirche kommen? Und dabei seltsame Handlungen und Liturgien und Gebete mitmachen, die keinen Konnex zum vertretenen Glauben haben?
Das wäre so, als müssten sich die Mitglieder eines Schachclubs jedesmal Baseball-Gewänder anziehen und auf ein Baseball-Feld gehen, um Schach zu spielen, weil sich der Club "Baden-Badener Baseballers" nennt.
Veröffentlicht von: @suzanne62Genau - es ist eine, mit der sich gut leben lässt und die viele Menschen dazu motiviert, sich für Menschen in Not, für Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für viele der Glaube nur Lippenbekenntnis ist. "Christus ist für mich gestorben" kann genau so Lippenbekenntnis sein, wie "Die Liebe ist der Hauptzweck des Glaubens". Nur, weil das jemand behauptet, wird er oder sie nicht gleich zum wirklich Nächstenliebenden. Habe noch nicht den Eindruck gewonnen, dass da Liberale den Konservativen in irgendeiner Weise überlegen wären. Auch nicht hier im Forum.
Veröffentlicht von: @didimusIch habe die Erfahrung gemacht, dass für viele der Glaube nur Lippenbekenntnis ist. "
Den Eindruck habe ich nicht. Auch wenn ein Mensch mir unsympathisch ist - das hat doch mit der Echtheit seines Glaubens rein gar nichts zu tun.
Und welchen Sinn hat es denn heute noch, so zu tun als sei man gläubig?
Die Zeiten, als einem der Glaube bzw. die Kirchenmitgliedschaft Vorteile bzw. das Bekenntnis zum Atheismus Nachteile einbrachte, sin längst vorbei.
Veröffentlicht von: @didimusHabe noch nicht den Eindruck gewonnen, dass da Liberale den Konservativen in irgendeiner Weise überlegen wären. Auch nicht hier im Forum.
Und ich habe nicht den Eindruck, dass diejenigen, die sich besonders nah am Thron Gottes fühlen, unbedingt fairer, freundlicher und toleranter mit ihren Mitdiskutanten umgehen.
Es gibt sowohl unter Konservativen wie unter Liberalen angenehme und weniger angenehme Zeitgenossen.
Veröffentlicht von: @didimusAber die Wahrheit ist auch, dass gerade die liberalen Kirchen am meisten Mitglieder verlieren
Die Wahrheit ist genauso, dass unverständliche und übergriffige Vorschriften in Bezug auf privateste Angelegenheiten Menschen aus der Kirche vertreiben - und im Fall von Katholiken, denen die eigene Kirche zu konservativ ist, ist es gerade die sehr viel liberalere altkatholische Kirche, die davon profitiert. Und auch bei homo-, bi- und transsexuellen Christen, die es in anderen Kirchen leider immer noch sehr schwer haben.
Veröffentlicht von: @suzanne62Auch wenn ein Mensch mir unsympathisch ist - das hat doch mit der Echtheit seines Glaubens rein gar nichts zu tun.
Und welchen Sinn hat es denn heute noch, so zu tun als sei man gläubig?
Die Zeiten, als einem der Glaube bzw. die Kirchenmitgliedschaft Vorteile bzw. das Bekenntnis zum Atheismus Nachteile einbrachte, sin längst vorbei.
Ich hatte allerdings bei vielen Gläubigen denselben Eindruck. Sie redeten einfach das, was man halt von ihnen erwartete... aber da fand sich in ihrem Leben und Verhalten nichts dergleichen wieder.
für viele scheint es einfach der bequemste Weg zu sein. sie haben eine Gemeinschaft, Bekannte, Freunde, eine Orientierung... und das alles für ein paar Lippenbekenntnisse.
Wobei ich gar nicht glaube, dass die Leute das bewusst machten. Die haben sich einfach selbst etwas vorgemacht. War zumindest mein Eindruck damals.
auf die Verdammnis starren?
Hallo blackhole,
Veröffentlicht von: @blackholeZum Glück hat sich der größte Teil des Christentums davon gelöst, auf die ewige Verdammnis zu starren.
Der größte Teil des Christentums ist keine Angstreligion mehr.
Wer auf die Verdammnis starren muss, ob Christen oder Nichtchristen, hat entweder das Evangelium nicht verstanden oder lehnt es aus Stolz ab, Gott recht zu geben. Die frohmachende Botschaft ist ja gerade die Befreiung von der Angst durch das Erlösungswerk Jesu, unabhängig von meiner Vergangenheit.
Viele, Christen wie Nichtchristen, meinen jedoch, einen besseren Weg zu kennen, der mir die Demütigung unter Gott erspart und mich selbst weiter mein Leben bestimmen lässt.
Sie wollen die Angst dadurch beseitigen, dass man die Sünde als harmlos verniedlicht. Gott ist dann so groß und so voller Liebe, dass für ihn Sünde kein Problem darstellt. Die Kernaussage der gesamten Bibel von Schuld und Sühne wurde dann nur von den Menschen erfunden, die ihre Macht sichern wollen. Jesu Tod am Kreuz war dann völlig unnötig und sinnlos.
Die Bibel sagt mir etwas anderes.
Veröffentlicht von: @blackholeDie meisten Christen sind heute überzeugt, daß Gott das Gute auch in den Menschen sieht die ihn nicht kennen. Und auch ehrliche Gottessuche auf anderen Wegen anerkennt.
Gott sieht auf das Herz, nicht auf die Taufurkunde!
Ich denke auch, dass Gott gerecht ist. Dazu gehört die Anerkennung guter Werke. Darum geht es aber nicht. Vor der Rechenschaft für gute Werke brauchen wir ja auch keine Angst haben.
Der Weg zum ewige Leben führt nicht an Jesus vorbei.
Er sagt selbst: "Niemand kommt zum Vater denn durch mich."
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDie frohmachende Botschaft ist ja gerade die Befreiung von der Angst durch das Erlösungswerk Jesu, unabhängig von meiner Vergangenheit.
Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
So gesehen hast Du völlig recht. Gott hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, daß Er heilig ist und die Sünde nicht ungestraft lässt. Und Er ließ durch Paulus sogar "ausrichten", daß es schrecklich ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Aber in Jesus wurde Er Mensch, um eben diese heilige Härte Seines Gesetzes an sich selbst zu tragen. In Jesus hat Er die Erlösung aus Seinem Zorn möglich gemacht. Und diese Erlösung bietet Er dieser sündigen Welt an. Angst muss (sollte) deshalb nur der haben, der das Erlösungswerk Jesu ablehnt.
Da hat ein allmächtiger Gott aber einen höchstkompliziertes Konstrukt erschaffen um an seiner selbst gebauten Hölle herum zu kommen.
Genau so gut könnte er ja mit den Fingern schnipsen aber das sähe in einem Buch wahrscheinlich etwas doof aus und würde als Religion nicht viel taugen.
sorry, aber mit Deinem Kommentar kann ich nichts anfangen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
Urheber der Freude und Dankbarkeit ist Gott ... Angst sollte bekommen wer den liebenden Schöpfergott ablehnt / verleugnet.
ER hat mich (wie jeden Sünder) geliebt als ich noch Feind / Gegner war ... jemanden zu lieben der Gutes erwiesen hat mag ja noch ziemlich leicht fallen. Doch jemanden (Viele) zu lieben dessen (deren) Sünde / Schuld dazu führt das allein ein Reiner, Sündloser und Unschuldiger das Leben lassen muß um Gott zu versöhnen ... das ist mehr als souverän, das ist göttlich.
Urheber und Spender von Liebe, Gnade und Barmherzigkeit ist genau Gott, der Vater des Herrn Jesus.
Veröffentlicht von: @pvmUrheber der Freude und Dankbarkeit ist Gott ... Angst sollte bekommen wer den liebenden Schöpfergott ablehnt / verleugnet.
Naja, wer an so einen Gott glaubt, der wird ja nicht so doof sein, ihn abzulehnen oder zu verleugnen.
Also kannst Du nur diejenigen meinen, die nicht an ihn glauben - aber die haben keinen Grund, Angst vor ihm zu haben.
Warum "sollten" diejenigen, die keinen Grund dafür sehen können, Angst haben?
Das ergibt keinen Sinn.
Veröffentlicht von: @blackjackDas ergibt keinen Sinn.
In der Tat.
Ich habe es allerdigs häufiger erlebt, dass manche Gläubige es für unmöglich halten, nicht an die Existenz Gottes zu glauben. Die gehen dann davon aus, dass Leute, die sich "Atheisten" nennen, sich in Wahrheit bewusst gegen Gott stellen, um ihre Freiheit nicht aufgeben zu müssen oder "sich selbst zu vergöttlichen" (was immer das sein soll), je nachdem.
Ich halte das Ganze allerdings für einen Kniff, um das Bild eines gerechten Gottes aufrecht halten zu können. Denn nur bei einer bewussten Rebellion gegen Gott würde eine Bestrafung nach menschlichen Maßstäben "gerecht" sein.
Wer einfach nur nach bestem Wissen und Gewissen handelt und dabei die Existenz Gottes für unwahrscheinlich hält, für den würde eine solche Strafe unangemessen scheinen... aber genau das ist ja nach der christlichen Lehre der Fall.
Veröffentlicht von: @pvmER hat mich (wie jeden Sünder) geliebt als ich noch Feind / Gegner war ... jemanden zu lieben der Gutes erwiesen hat mag ja noch ziemlich leicht fallen. Doch jemanden (Viele) zu lieben dessen (deren) Sünde / Schuld dazu führt das allein ein Reiner, Sündloser und Unschuldiger das Leben lassen muß um Gott zu versöhnen ... das ist mehr als souverän, das ist göttlich.
Amen - genauso ist es.
Dieser heilige Gott weiß, das kein sterblicher Sünder Seinen Vorgaben an Reinheit und Heiligkeit entsprechen kann. Und Er weiß auch, daß sie alle Sünder sind und deshalb jeder seine eigene Sünde zu tragen hat und niemals die Sünden anderer mittragen könnte - und dieser heilige, gewaltige Gott war sich "nicht zu fein dazu", das Problem selbst zu lösen. Er starb an unserer Stelle den Tod für unsere Sünden - um uns durch Seine Auferstehung mit der Gerechtigkeit auszustatten, die vor Ihm gilt. Und Ja - das ist wahrhaft göttliche Arithmetik.
Ich hab meine beiden Vorredner gelesen.
Ich täte hier an der Stelle gern über die Angst reden, wie Du sie verstehst.
Angst ist eben nicht gleich Angst. Deshalb kann es oft zu Missverständnissen kommen.
Aus meiner Sicht geht es um die Angst vor der Verdammnis. Die Angst vor dem Gericht. Worauf läuft diese Angst hinaus? Ich konstruiere mal wild: auf die Angst vor der Ablehnung durch Gott? auf die Angst, dass meine Entscheidung unangenehme Folgen haben kann? ... Ich glaube, wenn "wir" die Angst genauer anschauen, kommen wir zu einer Antwort.
Gott ist der Geber guter Gaben. So steht es geschrieben und so ist auch mein Erleben (und das immerhin seit ca. 15 Jahren). Gott ist Liebe. - Ein anderer Gedanke: Wenn dir etwas wunderbares weggenommen werden könnte, dann ist da evtl. eine gewisse "Angst" davor, vor der Wegnahme, vor dem Verlust ... es ist ja nicht wirklich "Angst" wie in einer Notsituation beispielsweise eines Überfalls oder einer Naturkatastrophe, hat aber - wenn ich so darüber nachdenke - schon irgendwie ne Parallele: Die Angst um mein Leben. Die Antwort eben auf die Frage: Was ist wenn?
Die Angst vor dem Gericht weicht durch Gottes Liebe. Gottes Liebe ist größer und stärker als diese Angst. Meine Bindung an Christus, meine Verbundenheit (besseres Wort) mit Christus (was schon wieder auf Beziehung hinweist), hat eine Kraft; aus dieser Verbundenheit mit der Liebe in Person strömt etwas, das das Gericht als das verstehen lässt, was es ist - für den, der glaubt, für den, der mit Christus verbunden ist in demselben Geist, weil ich denselben Geist bekommen habe wie ER, der am Kreuz starb und vom Vater initiiert vom Tode wiederauferstand - also den Tod überwandt. - Warum sollte ich nun noch Angst haben? Wovor? Vielleicht wird es ein Stück sichtbarer, das wäre meine Hoffnung. Ohne diese Verbundenheit, diesen Glauben und ich füge mutig und provozierend noch das "Wissen um" hinzu - ohne dies ist die Angst eben noch da und groß, weil nichts diese Angst aus dem Weg räumt. - Wie gesagt, ich glaube, es ist hilfreich, sich diese Angst mal wirklich näher anzuschauen. Und diesen Gott. 😉
LG
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
Was gilt denn aus atheistischer Sicht als Ursache für die Angst in der Welt?
Es gibt ja viele reale Gründe, weshalb die Menschen Angst haben:
- Existenzangst, Angst vor Krankheit, vor Einsamkeit, vor Umweltzerstörung usw.
Als Christen haben wir das Bild vom Bösen, das zuständig für das Schlechte in der Welt ist, das oftmals durch sündiges Leben der Menschen verursacht wird. Von Gott werden wir von diesen schlechten Dingen erlöst resp. sind durch den Kreuzestod Jesu bereits davon erlöst worden.
Wie befreit man sich als Atheist vor solchen wie den oben genannten Angstgefühlen? Oder hat man die nicht? Sucht man da schlicht nach rationalen Lösungswegen?
Veröffentlicht von: @tamaroSucht man da schlicht nach rationalen Lösungswegen?
Das tut man doch auch als Christ - jedenfalls in den meisten Fällen.
Veröffentlicht von: @tamaroEs gibt ja viele reale Gründe, weshalb die Menschen Angst haben: - Existenzangst, Angst vor Krankheit, vor Einsamkeit, vor Umweltzerstörung usw.
Das ist doch für Christen genauso beängstigend wie für alle anderen Menschen auch.
So weit es menschengemachte Probleme betrifft, müssen und können menschliche Lösungen gefunden und umgesetzt werden.
Veröffentlicht von: @suzanne62Das tut man doch auch als Christ - jedenfalls in den meisten Fällen.
Veröffentlicht von: @suzanne62Das ist doch für Christen genauso beängstigend wie für alle anderen Menschen auch.
Mir geht es hierbei eher um die Angstgefühle als um den Inhalt der berechtigten, realen Ängste.
Als Christen haben wir das Gebet und die Hoffnung, dass es am Ende gut kommt. Wir können unsere Ängste mit Gott teilen. Wie machen das Atheisten? Haben die nicht ähnliche Bedürfnisse?
Nachtrag vom 28.04.2019 1717
... und nicht zu vergessen: Was mich eigentlich noch mehr interessiert hätte, wäre eine Antwort auf die Frage, was Atheisten als Ursache für die Ängste betrachten. Aus christlicher Sicht ist es das Böse, die Sünde. Aus atheistischer?
Veröffentlicht von: @tamaroWir können unsere Ängste mit Gott teilen.
Da hast du natürlich recht.
Ich kann, wenn ich das mir Mögliche getan habe, immer den Rest getrost Gott überlassen, in der Zuversicht, dass es bei ihm gut aufgehoben ist.
Veröffentlicht von: @tamaroWas gilt denn aus atheistischer Sicht als Ursache für die Angst in der Welt?
Genau genommen ist Angst ein evolutionärer Vorteil. Er sorgt dafür, dass wir Dinge vermeiden, die uns schaden und entsprechend vorsichtig sind.
Veröffentlicht von: @tamaroWie befreit man sich als Atheist vor solchen wie den oben genannten Angstgefühlen? Oder hat man die nicht? Sucht man da schlicht nach rationalen Lösungswegen?
Als Atheist schaut man sich die Dinge an und sucht nach rationalen Lösungwegen.
Rationalität ist die beste Methode, mit Angst umzugehen... während sie von Religion häufig missbraucht und in Hass und Ablehnung kanalisiert wird. Deshalb ist der Atheismus zumindest in diesem Punkt der Religion weit überlegen.
Überlegenheit
Veröffentlicht von: @lucan-7Rationalität ist die beste Methode, mit Angst umzugehen... während sie von Religion häufig missbraucht und in Hass und Ablehnung kanalisiert wird. Deshalb ist der Atheismus zumindest in diesem Punkt der Religion weit überlegen.
Ich finde, dass es bzgl. Weltanschauung nicht um Unter- resp. Überlegenheit gehen sollte. Letztlich dient diese - oder sollte zumindest dazu dienen um a) die Wahrheit zu ergründen und b) das Leben mit einer zufriedenstellenden Qualität zu führen.
Wenn eine Religion Hass und Ablehnung schürt, dann wird sie mE auch zu recht als "Religion" bezeichnet und eben nicht als Glaube.
Veröffentlicht von: @tamaroIch finde, dass es bzgl. Weltanschauung nicht um Unter- resp. Überlegenheit gehen sollte. Letztlich dient diese - oder sollte zumindest dazu dienen um a) die Wahrheit zu ergründen und b) das Leben mit einer zufriedenstellenden Qualität zu führen.
Das ist keine Entscheidung, die man hier treffen kann... aufgrund der Tatsache, dass alle Weltanschauungen miteinander konkurrieren läuft es am Ende immer darauf hinaus, welche sich am Ende behaupten kann, also einer anderen Weltanschauung in dem Sinne überlegen ist, dass sie sich durchsetzt. Letztlich auch nichts anderes als ein evolutionäres Prinzip.
Veröffentlicht von: @tamaroWenn eine Religion Hass und Ablehnung schürt, dann wird sie mE auch zu recht als "Religion" bezeichnet und eben nicht als Glaube.
Ja, sicher... das höre ich nun schon seit Ewigkeiten. Damit versuchen Religöse, ihren Glauben als "Nicht-Religion" und damit als "Wahrheit" zu verkaufen.
Funktioniert aber nicht, objektiv gesehen ist aller religöse Glauben nichts anderes als eben Religion.
Religion vs. Glaube
Veröffentlicht von: @lucan-7Ja, sicher... das höre ich nun schon seit Ewigkeiten. Damit versuchen Religöse, ihren Glauben als "Nicht-Religion" und damit als "Wahrheit" zu verkaufen.
Funktioniert aber nicht, objektiv gesehen ist aller religöse Glauben nichts anderes als eben Religion.
Für mich ist Religion a) die organisierte, institutionaliserte Form von Glaube und b) eine Umschreibung für religiöse Praktiken, die von Kirchen/Gemeinden vorgeschrieben/empfohlen werden, sich aber nicht direkt mit der Hauptgrundlage der Religion (im Falle des Christentums der Bibel) belegen lassen. Als Beispiele möchte ich hier mal die Marienverehrung, Rosenkranzbeten oder Gebete zum Heiligen Geist nennen, die ich als religiöse Praktiken verstehe.
Hoffentlich trete ich nun in ein Fettnäpfchen (absichtlich kein nicht geschrieben). Ich möchte betonen, dass ich diese Praktiken nicht als falsch verstehe, aber sie sind für mich nicht direkt biblisch belegbar.
Glaube andererseits verstehe ich als Terminus für den persönlichen, individuellen Glauben und dessen Verständnis sowie für das persönliche spirituelle Erleben.
Veröffentlicht von: @lucan-7und damit als "Wahrheit" zu verkaufen.
Für mich ist mein Glaube nicht gleichbedeutend mit "der Wahrheit". Für mich stellen mein Glaube sowie Weltanschauungen allgemein Werkzeuge dar, die dazu dienen, gewisse Facetten der Wahrheit, des Existierenden erkennen zu können. Die Wahrheit ist aber das, was ist, und dieser ist meine oder deine Weltanschauung herzlich egal.
Ich gehe aber davon aus, dass der Atheismus/Agnostizismus für die Erkenntnis von Wahrheit zurzeit das effektivste Werkzeug aller Weltanschauungen ist, weil sich dieser von allen spekulativ/mutmasslich vorhandenen Phänomen befreit hat und sich somit auf das Wesentliche, das objektiv erfass- und messbare konzentrieren kann. Aber meine Auffassung ist die - und das wirst du sicher auch schon oft gelesen haben, dass dieser Teil eben nicht die gesamte Wahrheit darstellt.
Veröffentlicht von: @lucan-7Funktioniert aber nicht, objektiv gesehen ist aller religöse Glauben nichts anderes als eben Religion.
Das finde ich eine sehr undifferenzierte Sicht von Glaube und Religion. Es ist etwa gleich undifferenziert, wie wenn ich auf eine Wiese deute und sage, dass es auf dieser Wiese Pflanzen hätte. Ob Gräser oder Blumen kommt ja nicht drauf an, objektiv gesehen sind eh alles Pflanzen.
... und schau mal die Vögel auf diesem Baum! Was für Vögel spielt keine Rolle, objektiv gesehen sind eh alles Vögel.
Veröffentlicht von: @tamaroDas finde ich eine sehr undifferenzierte Sicht von Glaube und Religion. Es ist etwa gleich undifferenziert, wie wenn ich auf eine Wiese deute und sage, dass es auf dieser Wiese Pflanzen hätte. Ob Gräser oder Blumen kommt ja nicht drauf an, objektiv gesehen sind eh alles Pflanzen.
So in etwa.
Und was soll man jetzt antworten, wenn jemand versucht mir weiszumachen, eine ganz bestimmte Blume dort sei gar keine Pflanze, sondern irgendetwas anderes?
Angst vor Apokalypse
Veröffentlicht von: @lucan-7Genau genommen ist Angst ein evolutionärer Vorteil. Er sorgt dafür, dass wir Dinge vermeiden, die uns schaden und entsprechend vorsichtig sind.
Das erklärt unsere Angst vor unmittelbaren Bedrohungen.
Warum aber haben viele, wenn nicht die meisten Menschen Ängste vor spekulativen, womöglich imaginären Bedrohungen wie der Apokalypse, der Hölle oder dem Klimawandel? Gibt es dafür evolutionsrelevante Erklärungen?
Dazu kommt ja noch, dass wir Menschen trotz diesen Ängsten inkonsequent handeln. Christen führen kein Leben, das frei von Sünde ist. Klimabesorgte verzichten wohl meistens auch nicht auf alles Umweltbelastende und das deshalb, weil das Befürchtete objektiv gesehen eben keine unmittelbare Bedrohung darstellt.
Veröffentlicht von: @tamaroWarum aber haben viele, wenn nicht die meisten Menschen Ängste vor spekulativen, womöglich imaginären Bedrohungen wie der Apokalypse, der Hölle oder dem Klimawandel? Gibt es dafür evolutionsrelevante Erklärungen?
Nicht jede Angst ist vernünftig. In der Wildnis überleben eher jene, die etwas zu viel Angst haben, als jene, die zu wenig davon haben. Besser einmal zu viel weglaufen als einmal zu wenig - im ersteren Fall überlebt man, im zweiten Fall nicht. Ängstlich sein ist also erst mal etwas Gutes...
Veröffentlicht von: @tamaroDazu kommt ja noch, dass wir Menschen trotz diesen Ängsten inkonsequent handeln. Christen führen kein Leben, das frei von Sünde ist. Klimabesorgte verzichten wohl meistens auch nicht auf alles Umweltbelastende und das deshalb, weil das Befürchtete objektiv gesehen eben keine unmittelbare Bedrohung darstellt.
Es ist eben einfacher, sich selbst etwas vorzumachen als sein Leben umzustellen...
Veröffentlicht von: @lucan-7Ängstlich sein ist also erst mal etwas Gutes...
Somit gibt es wohl zwei Grund-Strategien, um mit diesen Angstgefühlen umzugehen.
Eine Strategie ist mittels Glaube, eine andere mittels rationalem Vorgehen/Vernunft - oder einem Mix von beidem mit unterschiedlich hohem Anteil des jeweiligen.
Problematisch wird es wohl dann, wenn Angstgefühle von Institutionen/Führungspersonen für Machtzwecke ausgenutzt werden. Das Ziel müsste also sein, den Angstzustand individuell zu überwinden und sich nach Möglichkeit von niemandem Einschüchtern zu lassen.
Oben ist es kalt
Veröffentlicht von: @tamaroWas gilt denn aus atheistischer Sicht als Ursache für die Angst in der Welt?
Veröffentlicht von: @tamaroEs gibt ja viele reale Gründe, weshalb die Menschen Angst haben:
- Existenzangst, Angst vor Krankheit, vor Einsamkeit, vor Umweltzerstörung usw.
Das diesen "realen" Gründe, Angst zu haben, von Atheisten wie von Christen pragmatisch begegnet werden kann, hat oben Suzanne ja schon besprochen. Wobei ich "Existenzangst" jetzt mal in dem wirtschaftlichen Sinne sehe, dass jemand um die Grundlagen des Auskommens seiner selbst und vielleicht noch seiner Familie bangt.
Aber ich denke, Deine Frage an die Atheisten geht eine Stufe weiter und Du fragst nach der existentiellen Angst - jener Angst, die einhergeht mit der Erkenntnis, dass unser Leben endlich ist. Dass wir - gemessen an der Unendlichkeit der Welt - sehr machtlos sind, dass wir früher oder später nicht mehr sein werden, obwohl das Dasein doch ein Wert an sich zu sein scheint. Wir Atheisten wollen - wie alls natürlichen Wesen - leben. Im Gegensatz zu den Tieren wissen wir, dass wir irgendwann sterben werden. Dass der Tod uns jederzeit ereilen kann. Dass das Sterben überraschend kommen, aber auch womöglich lang und qualvoll sich ausgestalten kann.
Wir haben Angst vor dem Tod.
Und mit dieser Angst müssen wir umgehen. Es erwartet uns kein himmlisches Jenseits, in dem alles gut wird, alle Schmerzen gelindert werden, die Ungerechtigkeiten dieser Welt ausgeglichen werden. Wir werden irgendwann schlicht nicht mehr sein - so, wie wir vor unserer Zeugung/Geburt/unseren ersten bewußten Gedanken ja auch nicht waren.
Es gibt kein Ziel für uns, das es zu erreichen gibt. Es gibt keinen Sinn in der Welt - es sei denn, wir konstruieren ihn uns. Das bedeutet, dass wir nicht davon ausgehen können, dass ein absoluter Sinn oder Wert existiert, an dem wir uns orientieren können. Wir können uns Ziele im Leben setzen. Und wir müssen damit rechnen, sie gegebenenfalls nicht erreichen zu können. Diese Perspektive kann anspornend sein, z.B. für einen Künstler oder Bauherren oder Politiker, die gesteckten Ziele auch in absehbarer Zeit zu erreichen. Oder sie kann entmutigend sein, wenn man es nicht schafft, sich realistisch erreichbare Ziele zu setzen. Oder sie kann absolut inspirierend sein für diejenigen, die sich praktisch unerreichbare Ziele setzen, aber Erfüllung darin finden, dennoch nach dem Erreichen der Ziele zu streben (nach dem Motto: der Weg ist das Ziel).
Das ist keine kuschelig-warme Perspektive. Es ist, um mal a la Nietzsches Zarathustra zu reden, eine Bergsteiger-Perspektive: um weit sehen zu können, muß man den Wind, die Kälte und die Klarheit ertragen können.
Hallo,
Veröffentlicht von: @blackjackDas ist keine kuschelig-warme Perspektive. Es ist, um mal a la Nietzsches Zarathustra zu reden, eine Bergsteiger-Perspektive: um weit sehen zu können, muß man den Wind, die Kälte und die Klarheit ertragen können.
wow, das ist ein unheimlich tolles Bild, ich kann mich da sehr drin wiederfinden. Danke dafür😈
Veröffentlicht von: @tapwow, das ist ein unheimlich tolles Bild, ich kann mich da sehr drin wiederfinden. Danke dafür😈
Du erlaubst aber vielleicht doch die Anmerkung das diese "ich bin hart genug der finsteren "Wahrheit" ins Gesicht zu sehen " Attitude der Atheisten als eine auf Außenstehende kindlich naive Haltung wirkt, impliziert es doch die unfassbare Hybris Kraft einer seelisch gesunden und robusten Grundhaltung Zugriff auf die "Realität zu haben und nicht im Wunschdenken verhaftet zu sein.
Das unfreiwillig komische ist das diese Illusion ja eben auch Wunschdenken sein könnte 😊
Hallo,
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDu erlaubst aber vielleicht doch
ich hab hier weder das Recht, noch überhaupt das Bedürfnis, hier irgendwas zu erlauben oder zu verbieten 😀, bin an Gedankenaustausch interessiert und finde es gut zu lesen, wie dieses Bild, das mich persönlich sehr anspricht, auf dich wirkt.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristdas diese "ich bin hart genug der finsteren "Wahrheit" ins Gesicht zu sehen " Attitude der Atheisten
du verallgemeinerst schon wieder. Es gibt nicht "den Atheisten", genausowenig wie "den Gläubigen", " den Christen".....
Finde es wirklich spannend, dass du da solche Gedanken hast, während ich mir gerade während einer kleinen Radtour ganz andere Gedanken dazu gemacht habe.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristals eine auf Außenstehende kindlich naive Haltung wirkt, impliziert es doch die unfassbare Hybris Kraft einer seelisch gesunden und robusten Grundhaltung Zugriff auf die "Realität zu haben und nicht im Wunschdenken verhaftet zu sein.
Ich kann ja nur für mich sprechen, ich habs mir nicht ausgesucht, Atheist zu werden, im Gegenteil war das eigentlich so ziemlich das letzte, was ich wollte. Mein Bild von Atheisten war extrem negativ belastet, wurde mir dies doch von Kindesbeinen so eingetrichtert. Mir ist halt durch verschiedene Gründe und in einem langen Prozeß der Glaube abhanden gekommen, und das war zunächst mal zwar einerseits ein Riesen Befreiungsschlag (hängt mit meiner persönlichen Biographie zusammen), aber andererseits auch zunächst mal wirklich sehr beängstigend und absolutes Neuland. Nichts, was ich mir jetzt gewünscht hätte.....
Um in dem Bild von oben zu bleiben, ich bin da noch sehr am Anfang auf einem für mich neuen Weg, aber inzwischen komme ich immer öfter mal zu "Aussichtspunkten" mit herrlichem Rund- und Weitblick , bei denen ich einen tiefen, inneren Frieden, und einfach nur Glück empfinde, egal wie mein äußeres Leben gerade verläuft. Das klingt vielleicht pathetisch, aber ja, für mich persönlich ist das Freiheit und Weite.
Ich hab das gefunden, was zu MIR passt, was mir geholfen hat, mit diesen Urängsten, von denen oben gesprochen wurde umzugehen und meine Angst vor dem Tod genommen hat (o.k, ich bin jetzt nicht lebensmüde, es dürfen gerne noch einige Jährchen dazukommen😊
Das kannst du Hybris nennen, oder auch naiv, aber es ist gar nicht überheblich von mir gemeint und ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass ich mich total irren kann. Wer nicht.
Witzigerweise empfand ich bei deinen vorherigen Beiträgen auch eine gewisse Hybris deinerseits, die du wie sich herausstellte ja auch gar nicht so gemeint hast, aber halt so nach dem Motto: die armen, hoffnungslosen Atheisten! Können nur flüchtiges Glück erleben, ganz im Gegensatz zu mir! Und da wollte ich dir einfach mal ein feedback geben, dass es nicht so sein mus, dass es echt Leute gibt, für die das nicht das Ende der Welt bedeutet, von ihrer eigenen Endlichkeit auszugehen.
Hybris könnte ja auch sein, sich selbst so wichtig zu nehmen, dass man unbedingt meint, ewig leben zu müssen (gibt hier keine Zwinkersmileys, deshalb vorsichtshalber gesagt, das mein ich jetzt nicht persönlich auf dich, sondern eher so hypothetisch.
Für mich ist das eben inzwischen keine "finstere Wahrheit" mehr, der ich mich Kraft meiner seelisch gesunden und robusten Grundhaltung (hihi, schön wärs) heroisch stelle. Ich empfinde heute Trost und es hilft mir, die Prioritäten in meinem Leben besser zu setzen.
Hatte ein sehr negatives Bild von Atheisten, deshalb hat mich deine Bemerkung, auf die ich weiter unten reagiert habe angestoßen. Ich hab sozusagen auf dem Weg gemerkt, dass es gar nichts schlimmes ist, dass ich froher und freier bin als je zuvor.
Und andere erleben es genau umgekehrt. Und jeder ist natürlich schon ziemlich überzeugt von seiner Sicht, also kann man eigentlich jedem wenn man will eine gewisse Hybris unterstellen, oder was denkst du?
Veröffentlicht von: @tapich hab hier weder das Recht, noch überhaupt das Bedürfnis, hier irgendwas zu erlauben oder zu verbieten 😀, bin an Gedankenaustausch interessiert und finde es gut zu lesen, wie dieses Bild, das mich persönlich sehr anspricht, auf dich wirkt.
Der Einstieg war eher ironisch gemeint
Veröffentlicht von: @tapdu verallgemeinerst schon wieder. Es gibt nicht "den Atheisten", genausowenig wie "den Gläubigen", " den Christen".....
Ja die Schubladenbildung ist ein Problem, andererseits kann man schon Muster bei verschiedenen Glaubensrichtungen erkennen, bzw. ich glaube sie zu erkennen.
Und Nietzsche den Jack ja hier zitiert ist sozusagen der Urvater bzw. neben Feuerbach einer der Urväter des modernen Atheismus. Und der hat die Sinnlosigkeit und die Kälte des Atheismus regelrecht zelebriert.
Muss man ja nicht gut finden oder?
Veröffentlicht von: @tapIch kann ja nur für mich sprechen, ich habs mir nicht ausgesucht, Atheist zu werden, im Gegenteil war das eigentlich so ziemlich das letzte, was ich wollte.
Ich habe es mir ausgesucht Theist zu werden, es war eine Entscheidung. Ich habe mich ganz bewusst (als Atheist) entschieden Gott zu suchen.
Veröffentlicht von: @tapMein Bild von Atheisten war extrem negativ belastet, wurde mir dies doch von Kindesbeinen so eingetrichtert.
Meins war positiv da ich in einer atheistischen Familie groß geworden bin.
Veröffentlicht von: @tapMir ist halt durch verschiedene Gründe und in einem langen Prozeß der Glaube abhanden gekommen, und das war zunächst mal zwar einerseits ein Riesen Befreiungsschlag (hängt mit meiner persönlichen Biographie zusammen),
Genauso wie ich mich vom materialistischen Weltbild befreit habe, andere Richtung.
Veröffentlicht von: @tapUm in dem Bild von oben zu bleiben, ich bin da noch sehr am Anfang auf einem für mich neuen Weg, aber inzwischen komme ich immer öfter mal zu "Aussichtspunkten" mit herrlichem Rund- und Weitblick , bei denen ich einen tiefen, inneren Frieden, und einfach nur Glück empfinde, egal wie mein äußeres Leben gerade verläuft. Das klingt vielleicht pathetisch, aber ja, für mich persönlich ist das Freiheit und Weite.
Exakt das gleiche habe ich erlebt als ich mich vom materialistisch/naturalistischen Weltbild befreit habe und Christ geworden bin. Nur das ich nicht mehr am Anfang bin ich suche seit 30 jahren Gott.
Veröffentlicht von: @tapDas kannst du Hybris nennen, oder auch naiv, aber es ist gar nicht überheblich von mir gemeint und ich sehe durchaus die Möglichkeit, dass ich mich total irren kann. Wer nicht.
Die Hybris sehe ich in der Idee
1. das ein kaltes, absurdes und sinnloses Weltbild irgendwie realistischer ist als ein kuscheliges, sinnvolles und warmes Weltbild.
2. Das Bild vom Berg ist Mega überheblich, genauso gut kann es sein, das ein Theist im kuschelig warmen Wintergarten sitzt während der Atheist im Schnee vor dem Wintergarten sitzt und friert und beide eine gleich gute Sicht auf die Wirklichkeit haben.
Aber zugegeben, 2 lässt die Arheisten nicht so heroisch aussehen.
Mit Heldentum hatte es Nietzsche allerdings auch.
Nicht unproblematisch.
Veröffentlicht von: @tapWitzigerweise empfand ich bei deinen vorherigen Beiträgen auch eine gewisse Hybris deinerseits, die du wie sich herausstellte ja auch gar nicht so gemeint hast, aber halt so nach dem Motto: die armen, hoffnungslosen Atheisten! Können nur flüchtiges Glück erleben, ganz im Gegensatz zu mir! Und da wollte ich dir einfach mal ein feedback geben, dass es nicht so sein mus, dass es echt Leute gibt, für die das nicht das Ende der Welt bedeutet, von ihrer eigenen Endlichkeit auszugehen.
Ich habe auch nur geschrieben das diese Sicht Nachteile hat. Der Theismus mag ja auch Nachteile haben, allerdings fallen mir auf Anhieb jetzt keine ein.
Veröffentlicht von: @tapHybris könnte ja auch sein, sich selbst so wichtig zu nehmen, dass man unbedingt meint, ewig leben zu müssen (gibt hier keine Zwinkersmileys, deshalb vorsichtshalber gesagt, das mein ich jetzt nicht persönlich auf dich, sondern eher so hypothetisch.
Das hat mit dem individuellen wichtig nehmen nicht so viel zu tun, sondern damit das ich als Christ von dem Wert jedes Menschen ausgehe und davon dass auch jeder Mensch wert ist gerettet zu werden.
Veröffentlicht von: @tapFür mich ist das eben inzwischen keine "finstere Wahrheit" mehr, der ich mich Kraft meiner seelisch gesunden und robusten Grundhaltung (hihi, schön wärs) heroisch stelle. Ich empfinde heute Trost und es hilft mir, die Prioritäten in meinem Leben besser zu setzen.
Ich habe es noch NIE auf einer Beerdigung gehört das jemand Trost daraus zieht das der Tod Nichtexistenz bedeutet.
"Wir verabschieden uns hiermit von Tante erna und ziehen Trost daraus das sie nicht mehr existiert und ihre Leben in die Ewigkeit gedacht ohne jeden Sinn sein wird und keinerlei Spuren im Universum hinterlässt"
Darin liegt keinerlei Trost. Das eben ist kalt. Zu rechtfertigen wäre eine solche Haltung nur wenn sie irgendeinen Nutzen hätte. Den "Nutzen" das das "realistisch" ist sehe ich nicht. Ist es nämlich nicht.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristJa die Schubladenbildung ist ein Problem, andererseits kann man schon Muster bei verschiedenen Glaubensrichtungen erkennen, bzw. ich glaube sie zu erkennen.
Davor sind wir wohl alle nicht gefeit...
Veröffentlicht von: @skeptischerchristUnd Nietzsche den Jack ja hier zitiert ist sozusagen der Urvater bzw. neben Feuerbach einer der Urväter des modernen Atheismus. Und der hat die Sinnlosigkeit und die Kälte des Atheismus regelrecht zelebriert.
Muss man ja nicht gut finden oder?
Nö, hat das jemand behauptet? Um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht erinnern, je irgendwas von Nietzsche oder Feuerbach gelesen zu haben - bestimmt kam in der Schule mal das Thema auf, aber das hab ich entweder bewusst oder unbewusst verdrängt - die Beiden standen auf dem Index, du verstehst😉 (hey, gibt ja doch ein Zwinkersmiley hier).
Ich kann also nicht beurteilen, wieviel Sinn oder Unsinn die so verzapft haben, mich hat dieses spezielle Bild, das Blackjack kurz skizziert hat, angesprochen und berührt. Deswegen bin ich jetzt kein Nietzsche - Jünger oder so😀Das ist eine ganz persönliche Sache, und du hast dabei eben andere Gedanken gehabt.
Wie gesagt, das mit der Sinnlosigkeit, es mag dir komisch erscheinen, aber ich empfinde mein Leben nicht (mehr) als sinnlos, wenngleich es keine kosmische Bedeutung oder Ewigkeitswert hat.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristch habe mich ganz bewusst (als Atheist) entschieden Gott zu suchen.
Und hast ihn offensichtlich gefunden bzw. glaubst daran. Ist doch o.k.
Ich bin nicht wirklich überzeugt, dass wir uns aussuchen können, an wen oder an was wir glauben. Ich wollte lange Zeit nichts lieber, als richtig glauben zu können, hab Gott gesucht und bin darüber fast verzweifelt.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristenauso wie ich mich vom materialistischen Weltbild befreit habe, andere Richtung.
Ja, das kann ich verstehen.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristExakt das gleiche habe ich erlebt als ich mich vom materialistisch/naturalistischen Weltbild befreit habe und Christ geworden bin.
Ja eben, die Lebensläufe sind manchmal direkt konträr, aber im Grunde haben wir auch viele Gemeinsamkeiten. Wir haben beide etwas gesucht, etwas hat gefehlt - und jetzt gehts uns beiden besser.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDie Hybris sehe ich in der Idee
1. das ein kaltes, absurdes und sinnloses Weltbild irgendwie realistischer ist als ein kuscheliges, sinnvolles und warmes Weltbild.
Was du oder ich als realistischer sehen, darüber sind wir ganz sicher unterschiedlicher Meinung. Jeder lebt und glaubt( oder glaubt eben nicht ) weil es ihm plausibel erscheint und er für sich gute Gründe hat. Von daher bleibe ich dabei: du, der du allen Atheisten Kälte und ein als sinnlos empfundenes Leben unterstellst und dein eigenes Weltbild dagegen als kuschelig, sinnvoll und warm setzt, wirkst immer mehr auf mich als selber ziemlich von dir und deiner Sicht eingenommen....
Also kann jeder dem anderen eine gewisse Hybris unterstellen, einfach dadurch, dass er eine andere Sicht auf die Dinge hat.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDas Bild vom Berg ist Mega überheblich
das ist DEINE Interpretation, o.k.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristgenauso gut kann es sein, das ein Theist im kuschelig warmen Wintergarten sitzt während der Atheist im Schnee vor dem Wintergarten sitzt und friert und beide eine gleich gute Sicht auf die Wirklichkeit haben.
Also, irgendwie ist mir das alles zu sehr schwarz- weiß und wirkt nun wirklich ziemlich überheblich für mich. Atheisten sind genauso verschiedene Menschen wie Christen auch, da gibt es glückliche und unglückliche, zufriedene und unzufriedene, freundliche und unfreundliche, durchschnittliche, besondere, usw.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristAber zugegeben, 2 lässt die Arheisten nicht so heroisch aussehen.
Mit Heldentum hab ich es nicht so, was auch immer Nieztsche dazu sagte, ich hab das Bild einfach anders verstanden als du.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDer Theismus mag ja auch Nachteile haben, allerdings fallen mir auf Anhieb jetzt keine ein.
Na ja, kommt drauf an. Mir fallen da auf Anhieb etliche ein. Aber das ist auch meinen teilweise sehr extremen Erfahrungen geschuldet. Es gibt ja durchaus auch einen menschenfreundlichen Theismus, ich glaube, das ist eher so die Richtung, die du vertrittst. Hier im Forum hab ich aber auch schon ganz anderes gelesen.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristdas ich als Christ von dem Wert jedes Menschen ausgehe
auch als Atheist ist für mich jeder Mensch erst mal wertvoll, ich brauch dafür keinen Schöpfungsglauben oder so um Achtung vor dem Leben zu haben.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDarin liegt keine
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDarin liegt keinerlei Trost. Das eben ist kalt. Zu rechtfertigen wäre eine solche Haltung nur wenn sie irgendeinen Nutzen hätte. Den "Nutzen" das das "realistisch" ist sehe ich nicht. Ist es nämlich nicht.
Ob das realistisch ist oder nicht, kannst du nicht wissen, ebensowenig wie sonst irgendwer. So wie du das formuliert hast, wäre das auch wenig einfühlsam für die Hinterbliebenen.
Und auch wenn es für Dich unbegreiflich ist, aber ich sehe durchaus einen Trost darin, und vielleicht hat Tante Erna ihr Leben auch wirklich gelebt, nach ihren Möglichkeiten, mit Höhen und Tiefen, ich hatte übrigens eine Tante Erna, kein Witz, und soweit ich weiß ist sie eine der wenigen, vielleicht sogar die einzige aus dr ganzen Verwandtschaft, die nicht gläubig war. Sie hat mir viel bedeutet und ich erinnere mich gern an sie. Ihre Kinder auch. Sie hat Spuren hinterlassen, nicht für die Ewigkeit, aber ich denk, den Anspruch hatte sie auch nicht.
Ich denke, es ist wichtig, sich klarzumachen, dass wir alle unsere ganz persönliche Geschichte und unsere ganz persönliche Sicht auf die DInge haben. Das ist ja nichts schlechtes, solange wir einander damit nicht unter Druck setzen. Aber nur weil DU dir was nicht vorstellen kannst, muss das für andere nicht genauso sein. Und umgekehrt natürlich auch😢
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
Welcher Gott?
Wie erklärst du dir, bzw. wie erklären Atheisten sich, dass es in allen Religionen und Kulturen dieser Welt diese Angst gibt?
Ich meine nicht die Angst vor Leid und Not, vor Kriegen, Terror, Katastrophen oder ganz realen Gefahren (z.B. Absturz aus der Höhe ...), sondern die "Höllen-Angst", die Angst vor Geistern der Ahnen, einem jenseitigen Gericht, der Vergeltung der Taten durch das Schicksal (Karma). Interessanterweise kennen nicht nur Christen/christlich sozialisierte Menschen diese Angst vor einer Vergeltung des Lebens im Jenseits. Folglich kann man den Zirkelschluss nicht so einfach ziehen: Die Bibel/der Gott der Bibel macht Angst vor der Hölle, damit die Leute bereitwillig seinen Rettungsweg in Anspruch nehmen.
Allerdings ist der christliche Glaube der einzige, bei dem Gott selbst alles tut um diese Höllenangst zu überwinden. Überall sonst bleibt den Menschen das Warten aufs Gericht und Hoffen auf Gottes Gewogensein, oder die eigene Bemühung um sich ein gutes Jenseits zu erarbeiten.
Veröffentlicht von: @piniaWelcher Gott?
Wie erklärst du dir, bzw. wie erklären Atheisten sich, dass es in allen Religionen und Kulturen dieser Welt diese Angst gibt?
Weil Angst die Ursache ist, weshalb Menschen die Religion erfanden. Durch die Vermenschlichung der Angst durch Götter oder Geister hatte man die Möglichkeit, die Ängste direkt anzusprechen und damit umzugehen, indem man die Forderungen der Geister/Götter erfüllte.
Das ist im Christentum nicht anders als in anderen Religionen. Dort heisst es: "Bringe Opfer, tue dies und das und du bist sicher vor dem Zorn der Götter!"
Im Christentum heisst es: "Glaube, nimm Jesus als den Erlöser an und zweifle nicht daran, dann wird alles gut und du bist sicher vor dem Zorn Gottes!"
Das Prinzip ist immer dasselbe.
Genau dies war ja auch meine Frage und deine Antwort an Pinia finde ich nun wirklich hilfreich und erklärend. Darauf wollte ich eigentlich hinaus. Keine Ahnung ob ich mich zu kompliziert ausgedrückt hatte.
Nur (dein Zitat):
"während sie von Religion häufig missbraucht und in Hass und Ablehnung kanalisiert wird."
Finde ich unangebracht. Ich habe wirklich noch nie eine Gemeinde/Kirche erlebt, wo ich beobachtet hätte, dass Angst in Hass und Ablehnung kanalisiert worden wäre. Und ich bin nun wirklich sehr gemeinde- resp. kirchenkritisch.
und (dein Zitat):
"ihren Glauben als "Nicht-Religion" und damit als "Wahrheit" zu verkaufen"
Finde ich ebenfalls eine Unterstellung, die zumindest auf die meisten Christen, die ich kennengelernt habe nicht zutrifft.
Veröffentlicht von: @tamaroNur (dein Zitat):
"während sie von Religion häufig missbraucht und in Hass und Ablehnung kanalisiert wird."Finde ich unangebracht. Ich habe wirklich noch nie eine Gemeinde/Kirche erlebt, wo ich beobachtet hätte, dass Angst in Hass und Ablehnung kanalisiert worden wäre. Und ich bin nun wirklich sehr gemeinde- resp. kirchenkritisch.
Ich habe das damals sehr oft erlebt. Wobei dieser Hass oft anders verpackt wurde... da hat keiner wutentbrannt auf irgendwen geschimpft, sondern dafür plädiert diese oder jene Menschen auszuschliessen oder mit solchen und solchen keinen Umgang zu haben. Das hat man hier auch im Forum sehr oft, zumindest habe ich häufiger den Eindruck dass Ablehnung aus Angst erfolgt und sich daraus ein gewisser Hass entwickelt.
Veröffentlicht von: @tamaround (dein Zitat):
"ihren Glauben als "Nicht-Religion" und damit als "Wahrheit" zu verkaufen"Finde ich ebenfalls eine Unterstellung, die zumindest auf die meisten Christen, die ich kennengelernt habe nicht zutrifft.
War zumindest in der evangelikalen Gemeinde, die ich besucht hatte, absolut üblich.
habe ich häufiger den Eindruck dass Ablehnung aus Angst erfolgt und sich daraus ein gewisser Hass entwickelt.
Ja, da liegst du wohl richtig.
Ebenso wird die liberale Theologie aus Angst, sie zerstört den Glauben, abgelehnt.
Veröffentlicht von: @ungehorsamEbenso wird die liberale Theologie aus Angst, sie zerstört den Glauben, abgelehnt.
Auch wenn es vielleicht manchmal so ist... ich denke, diese Art von "Angst" lässt sich kaum vergleichen. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass viele Gläubige die "liberale Theologie" kritisch sehen.
Veröffentlicht von: @tamaro... und wie erklärst du dir das?
Weil die liberale Theologie die Grundsätze in Frage stellt - und, konsequent zu Ende gedacht, den Glauben letztlich zur Luftnummer erklärt. Auch wenn sie es nicht zugeben wollen.
Der Hauptunterschied zwischen liberaler und evangelikaler Theologie ist nach meinem Verständnis der:
- Bei der liberalen Theologie wird es dem Einzelnen überlassen, seinen persönlichen Glaubensweg zu gestalten. Die Aufgabe des Pfarrers besteht aus dem Vermitteln von glaubensrelevantem Wissen. Die Bandbreite bei liberalen Christen kann vom Atheisten bis hin zum evangelikal-konservativ Gläubigen reichen. (Ich kenne Gemeinden wo effektiv genau diese Bandbreite vorhanden ist/war).
- Bei der evangelikalen Theologie wird "von der Kanzel", heute idR eher von der Bühne aus gelehrt, was vom Christen idealerweise geglaubt, resp. wie das Leben geführt werden sollte. Die Zusammensetzung dieser christlichen Gemeinden ist von den Menschen her wesentlich homogener als dies bei den Liberalen der Fall ist.
Ich finde von daher nicht dass,
Veröffentlicht von: @lucan-7den Glauben letztlich zur Luftnummer erklärt
zutreffen kann, da die Glaubensvorstellungen und Gottesbilder in der liberalen Theologie eben stark variieren. Evangelikale Vorstellungen sind durchaus auch vertreten, auch wenn die wohl eher selten sind.
Zudem hat die liberale Thelogie auch eher den Blick dafür, was das Christentum - ausser dem Glauben - auch sonst noch ausmacht, als dies bei den Evangelikalen der Fall ist.
Veröffentlicht von: @tamaroDer Hauptunterschied zwischen liberaler und evangelikaler Theologie ist nach meinem Verständnis der:
Zunächst mal denke ich nicht, dass das Gegenteil von "liberaler Theologie" die "evangelikale Theologie" ist...
Davon abgesehen hast du wohl prinzipiell recht, dass die liberale Theologie mehr oder weniger auf die Haltung "glaubt doch, was ihr wollt" hinausläuft, weil sie dazu neigt kritische oder unglaubwürdige Passagen einfach zur Metapher zu erklären oder ganz zu streichen.
Das Dumme an der Geschichte ist nur: Wenn man erst mal mit dem Streichen anfängt findet man kein Ende mehr. Wenn man erst einmal sagt, dass man Dinge im historischen Zusammenhang sehen muss, weil es die Menschen damals halt nicht besser wussten - dann kommt unweigerlich die Frage: Was wussten die Menschen damals eigentlich? Wenn wesentliche Aussagen der Bibel so gar nicht korrekt sind - was stimmt dann eigentlich noch?
Am Ende behält man einfach das, was einem gerade in den Kram passt und lässt alles andere weg. Dafür braucht man aber keine Religion mehr, das bekommt man auch noch so hin...
Veröffentlicht von: @lucan-7Davon abgesehen hast du wohl prinzipiell recht, dass die liberale Theologie mehr oder weniger auf die Haltung "glaubt doch, was ihr wollt" hinausläuft, weil sie dazu neigt kritische oder unglaubwürdige Passagen einfach zur Metapher zu erklären oder ganz zu streichen.
Nö eben nicht. Wie Tamaro schon schrieb überlässt sie es den Gläubigen sich selber eine Meinung zu bilden.
Die EKD lässt eben vieles offen.
Machen übrigens die Orthodoxen schon immer. Weil im Mittelpunkt einer Kirche eher gemeinsam geteilte Gotteserfahrungen stehen sollten, eben der Gottesdienst und nicht so sehr eine wahre Lehre.
Veröffentlicht von: @lucan-7Das Dumme an der Geschichte ist nur: Wenn man erst mal mit dem Streichen anfängt findet man kein Ende mehr.
Du verwechselst "Liberal" mit der "Naturalistischen Theologie nach Bultmann"
Bultmann ist ziemlich out unter Theologen, klar gibt es da noch ein paar aber im großen und ganzen hat sich das schon lange erledigt.
Du wirst auch liberale Theologen finden die an die leibliche Wiederauferstehung glauben.
Angst und Ablehnung von Christen
Veröffentlicht von: @lucan-7Das hat man hier auch im Forum sehr oft, zumindest habe ich häufiger den Eindruck dass Ablehnung aus Angst erfolgt und sich daraus ein gewisser Hass entwickelt.
Zuerst hätte ich gedacht, dass ich hier anders antworte. Aber beim nochmaligen Durchlesen muss ich sagen, ja, das trifft's ziemlich gut.
Vor allem nervig finde ich, dass dieser Hass resp. die Ablehnung oft unterschwellig und kaum oder nur vage begründet da ist und der Betroffene manchmal lange nicht weiss, dass er im Visier steht und warum.
Hackordnung pur, auch bei Christen!
Veröffentlicht von: @lucan-7Weil Angst die Ursache ist, weshalb Menschen die Religion erfanden. Durch die Vermenschlichung der Angst durch Götter oder Geister hatte man die Möglichkeit, die Ängste direkt anzusprechen und damit umzugehen, indem man die Forderungen der Geister/Götter erfüllte.
Das klärt aber noch nicht, woher diese Angst kommt.
So rein hypothetisch: Was wäre, wenn ... es tatsächlich ein Gericht samt Strafen im Jenseits gäbe - ganz unabhängig davon ob das irgendwo aufgeschrieben oder sonstwie geoffenbart ist oder nicht, und die Angst davor aus einem alten Wissen um dieses Gericht/die Strafen stammt.
Dann könnte man natürlich weiter folgern, wie du es auch getan hast:
Die Religionen wurden erfunden/sind entstanden, weil die Menschen die Wahrheit über das Gericht verloren haben und nun auf diese Angst reagieren und Wege finden mussten, dieser Angst zu begegnen. Der christliche Glaube begegnet dieser Angst auf völlig andere Weise als alle anderen Religionen, eigentlich auf eine von der menschlichen Natur nicht nachvollziehbare Weise, daher könnte er möglicherweise echt sein/die Wahrheit über dieses Gericht im Jenseits sagen und die Art und Weise, wie man ihm entrinnen kann.
Ich finde es gerade sehr interessant, wie mich diese Diskussion anstößt Dinge zu denken, die ich vorher noch nie so gedacht habe bzw. mich mit einer Frage zu beschäftigen, die mir vorher so noch nie begegnet ist. - Vielen Dank dafür!
Meine Gedanken oben sind daher auch nicht fertig, sondern nur erste Schritte.
Nachtrag vom 30.04.2019 1607
übrigens: das "und zweifle nicht daran" im Blick auf den christlichen Glauben würde ich gerne mit einem Fragezeichen versehen.
Ich sehe nicht, dass Christen das Zweifeln verboten ist, oder Zweifel gar den Verlust des Heils bedeutet.
Veröffentlicht von: @piniaDas klärt aber noch nicht, woher diese Angst kommt.
Eben wohl deshalb:
(Zitate von Lucan-7):
"Genau genommen ist Angst ein evolutionärer Vorteil. Er sorgt dafür, dass wir Dinge vermeiden, die uns schaden und entsprechend vorsichtig sind."
und:
"Nicht jede Angst ist vernünftig. In der Wildnis überleben eher jene, die etwas zu viel Angst haben, als jene, die zu wenig davon haben. Besser einmal zu viel weglaufen als einmal zu wenig - im ersteren Fall überlebt man, im zweiten Fall nicht. Ängstlich sein ist also erst mal etwas Gutes..."
Veröffentlicht von: @piniaDer christliche Glaube begegnet dieser Angst auf völlig andere Weise als alle anderen Religionen, eigentlich auf eine von der menschlichen Natur nicht nachvollziehbare Weise
Vielleicht erklärt das auch den Erfolg des Christentums?
Veröffentlicht von: @piniaDas klärt aber noch nicht, woher diese Angst kommt.
Das hatte ich erwähnt... Angst dient in erster Linie dem Selbstschutz und hilft beim Überleben.
Veröffentlicht von: @piniaSo rein hypothetisch: Was wäre, wenn ... es tatsächlich ein Gericht samt Strafen im Jenseits gäbe - ganz unabhängig davon ob das irgendwo aufgeschrieben oder sonstwie geoffenbart ist oder nicht, und die Angst davor aus einem alten Wissen um dieses Gericht/die Strafen stammt.
"So rein hypothetisch" könntest du hier so ziemlich alles annehmen. Aber welchen Sinn soll das haben, ohne eindeutige Hinweise dass das, wovor man sich fürchtet, auch tatsächlich real ist?
Veröffentlicht von: @piniaIch finde es gerade sehr interessant, wie mich diese Diskussion anstößt Dinge zu denken, die ich vorher noch nie so gedacht habe bzw. mich mit einer Frage zu beschäftigen, die mir vorher so noch nie begegnet ist. - Vielen Dank dafür!
Geht mir ähnlich... auch wenn meine Gedanken hier in eine ganz andere Richtung gehen. Aber dafür sind Diskussionen ja da...
Veröffentlicht von: @lucan-7Im Christentum heisst es: "Glaube, nimm Jesus als den Erlöser an und zweifle nicht daran, dann wird alles gut und du bist sicher vor dem Zorn Gottes!"
Nein, es wird nicht alles gut. Wer Jesus nachfolgt, bekommt Not und Leid präsentiert. Er bekommt Anfechtungen, gerät in Versuchungen, Satan versucht ihn zu verführen ... Leben mit Jesus ist manchmal schwer, aber doch Freude.
Veröffentlicht von: @piniawie erklären Atheisten sich, dass es in allen Religionen und Kulturen dieser Welt diese Angst gibt?
Die Angst vor den Höllendrohungen bedarf schon eines Gotteskonzepts, das die Hölle beinhaltet.
Dasss überall auf der Welt Religionen entstanden, dürfte auf dem beruhen, was man als Kontingenzerfahrung bezeichnet (lateinisch: contingentia = Möglichkeit, Zufälligkeit) - eine Erfahrung, die so gut wie jeder Mensch ein- oder mehrere Male im Leben hat. Diese Erfahrung besteht im Gewahrwerden der Tatsache, dass wir als Menschen in einer Welt leben, die sich nicht für uns und unser persönliches Schicksal interessiert. Das, was ist, kann so sein - oder auch anders. Alles ist möglich, aber nichts ist notwendig.
Wenn der Mensch sich selbst im Verhältnis zur Umwelt betrachtet, bemerkt er, dass er selbst ziemlich wenig an der Welt/Umwelt ändern kann, er ist klein, die Welt riesengroß. Und das macht Angst, denn wenn man drüber nachdenkt, besteht darin, als Kleiner einem Riesengroßen gegenüberzustehen, das Wesen der Ohmacht.
Sich ohnmächtig zu fühlen, sich wehrlos gegenüber der Welt zu fühlen - das ist nicht angenehm.
Religionen aller Art (inklusive der frühen Formen von Ahnenverehrung, Geisterglaube und so fort) sind praktisch immer Strategien, das Kontingenzgefühl zu bewältigen, indem sie eine teleologische Weltsicht entwerfen. Aus teleologischer Perspektive hat alles, was geschieht, einen Sinn und, so ein Gott für das Geschehen verantwortlich zeichnet, dessen Macht unendlich groß ist, eine Notwendigkeit.
So sind tatsächlich die meisten der mir bekannten Religionen Kontingenzbewältigungsstrategien, der Vorwurf, an Ängste zu appellieren, kann also nicht nur der christlichen Theologie gemacht werden, sondern er trifft auf so ziemlich alle mir bekannten Religionen (bis auf manche Formen des Buddhismus, die ich aber auch schon nicht mehr als echte Religionen bezeichnen würde) zu.
Als konsequent denkender Atheist muß ich mit der Kontigenzerfahrung leben, d.h. akzeptieren, dass es keinen Plan, keine notwendige Entwicklung in der Welt gibt (von der kausalen Determiniertheit physikalischer Ereignisse einmal abgesehen). Oder, um es mit Camus zu sagen: als absurder Mensch leben.
Wie Camus sagt, kann einen Menschen das Absurde an jeder beliebigen Straßenecke anfallen. Diese Erkenntnis, dass alles sinnlos ist, obwohl man es doch viel lieber sinnvoll hätte.
Da hat der Mensch dann zwei Möglichkeiten: Entweder, er erträgt das Bewußtsein vom Absurden. Oder er sucht nach Möglichkeiten, die Absurdität des Daseins zu verdrängen: dann wird er womöglich religiös.
Besten Dank für dieses Posting als auch für das andere "oben ist es kalt". Diese haben mich sehr zum Nachdenken angeregt.
Veröffentlicht von: @blackjackOder er sucht nach Möglichkeiten, die Absurdität des Daseins zu verdrängen: dann wird er womöglich religiös.
... oder verfällt dem Konsumismus, interessiert sich für Klatsch und Tratsch und DSDS, wird Klimademonstrant, betätigt sich als Kassier beim Blasmusikverein, sammelt Briefmarken, schreibt Postings bei jesus.de, widmet sich seinen Haustieren undundund...
Nachtrag vom 01.05.2019 1502
oder verfällt einer Sucht
Veröffentlicht von: @tamaro... oder verfällt dem Konsumismus, interessiert sich für Klatsch und Tratsch und DSDS, wird Klimademonstrant, betätigt sich als Kassier beim Blasmusikverein, sammelt Briefmarken, schreibt Postings bei jesus.de, widmet sich seinen Haustieren undundund...
Nunja, das sind alles Ablenkungsstrategien. Die Religion, bzw. ihre Proponenten behaupten ja mehr als nur Ablenkung zu bieten: sie behaupten, eine Lösung des Problems zu haben (die freilich dann in's Jenseits verlegt und somit schwer auf ihre Stichhaltigkeit überprüfbar wird). Im Wiki-Artikel zum Stichwort Kontingenz findet sich folgender Absatz, der vielleicht deutlich macht, was der Unterschied zwischen bloßer Ablenkung und Bewältigung ist:
In der Kulturgeschichte des Menschen wurden dazu viele Strategien entwickelt, um die Welt berechenbarer zu gestalten. Zentrale Bedeutung hat hier die Religion bzw. deren Kontingenzunterdrückungs-Mechanismen. Es gab und gibt jedoch auch andere Systeme, die Kontingenzbewältigung bezwecken, wie politische Ideologien oder das Recht.
Tatsächlich überschneiden sich Recht und Religion ja hinsichtlich dessen, was man als ethische Praxis bezeichnen könnte: Das Verhalten der Menschen untereinander soll geregelt werden, sodaß zumindest im zwischenmenschlichen Bereich soetwas wie Grundvertrauen geschaffen wird. Die Religion geht da ja sogar noch weiter, indem sie auch Privatestes und Intimstes zu reglementieren versucht (siehe die Sexualmoral der meisten Religionen) - was, wenn man es ohne ideologische Brille betrachtet, eigentlich nur darauf hinaus läuft, enttäuschende Überraschungen im zwischenmenschlichen Bereich weitestmöglich zu verhindern.
Nicht umsonst haben ja gerade Religionen mit sehr strikten Regeln überraschend viel Zulauf - siehe die vielen KonvertitInnen zum Islam hier in Deutschland. Ordnung, Sicherheit, Verläßlichkeit, klare Handlungsprinzipien - das spricht viele Leute an, weil so unliebsamen Kontingenzerfahrungen vorgebeugt wird. Manch ein Mädchen, manch eine Frau stülpt sich lieber das Kopftuch über und heiratet den Mann, den ihr die Familie aussucht - als sich auf das ungewisse, möglicherweise schmerzhafte Überraschungen bereithaltende, freie Feld der Partnerwahl zu begeben - um nur mal ein Beispiel zu bringen.
Ja, das kenne ich auch, dass Menschen im Religiösen, in den
dazugehörigen Regeln, den Festen, der Gemeinschaft mit anderen,
Halt oder Inhalt für ihr Leben suchen.
Z.B., habe ich eine Dokumentation ungläuber jugendlicher Frauen
jüdischer Herkunft gesehen, die auf Grund der vielen Rituale und
Feste wieder dem religiösen Judentum beigetreten sind, obwohl sie
ausdrücklich nicht an Gott glauben. Auch eine Variante.
Aber trotzdem hast Du eine Möglichkeit nicht erwähnt, nämlich dass
Menschen tatsächlich einem Gott, so wie in der Bibel steht,
begegnen können. Zu dieser Kategorie zähle ich mich. Ich käme nie
auf den Gedanken, irgendeiner Religion beizutreten, um irgendeinen
Halt für mein Leben zu gewinnen, dafür bin ich zu rational geprägt.
Und wenn im christlichen Kontext, die Religösität der wesentliche
Bestandteil einer Gemeinschaft wäre, würde ich das ebenfalls strikt
ablehnen.
Ich kann für mich nur sagen, dass man den Gott der Bibel
tatsächlich so erfahren kann, dass kein Zweifel an seiner Existenz
darüber mehr bestehen bleibt.
Und das war auch für mich der einzige Grund, an diesen Gott, bzw.
an die Bibel, als Wort Gottes, zu glauben.
Und Ausgangspunkt meiner Gotteserfahrung, war nicht die Frage
nach dem Inhalt und Sinn meines Lebens, denn dafür war ich als
19 jährger viel zu jung, sondern überhaupt die Frage ob es denn nun
diesen Gott der Bibel gibt, so dass man sich mit IHM auseinander-
setzen muss, oder ob ich mein Leben auf andere Dinge bauen sollte.
Zum damaligen Zeitpunkt war das durchaus eine nachvollziehbare
und wichtige Frage, denn mein selbständiges Leben begann jetzt.
Veröffentlicht von: @an-jaAber trotzdem hast Du eine Möglichkeit nicht erwähnt, nämlich dass
Menschen tatsächlich einem Gott, so wie in der Bibel steht,
begegnen können.
Warum hätte ich diess Möglichkeit erwähnen sollen? Schau nochmal nach, auf welches Posting ich eingangs antwortete.
Stimmt, war mir aber der Ergänzung wert.
Karma ist ja echt nicht so ungerecht wie für immer in eine Hölle zu kommen. Wenn ich bestraft werde für etwas sehr gemeines ist es halt etwas anderes als so immer in die Hölle zu kommen einfach so weil ich halt an ein anderes Wesen glaube.
Die Ursache der Angst
Hallo Lucan,
wenn man Gott als Ursprung von allem sieht ist das so.
Aber das hilft uns hier nicht weiter.
Es geht wohl mehr darum, was die Ursache der Angst ist. Ist nicht das Wissen um die Konsequenz des eigenen Handelns (die Sünde) die Ursache der Angst?
Der christliche Glaube ist die einzige Religion, bei der nicht der Mensch selbst die Folgen seines Handelns durch eigene Anstrengungen wiedergutmachen oder beseitigen muss. Das hat Jesus am Kreuz getan. Wer das glaubt hat keinen Grund mehr, Angst zu haben.
So einfach ist das - für viele leider zu einfach.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDer christliche Glaube ist die einzige Religion, bei der nicht der Mensch selbst die Folgen seines Handelns durch eigene Anstrengungen wiedergutmachen oder beseitigen muss. Das hat Jesus am Kreuz getan. Wer das glaubt hat keinen Grund mehr, Angst zu haben.
Veröffentlicht von: @opastefanSo einfach ist das - für viele leider zu einfach.
Amen.
Amen
Veröffentlicht von: @neubaugoereAmen.
Ist das ein Mantra?
Das bestätigt meine Ansicht, dass es eben nur darum geht, irgendwelche Aussagen, die ein Gleichgesinnter im Glauben macht, zu bestätigen.
Es sind religiöse Gruppen, die sich gegenseitig im Glauben bestätigen und stärken.
Davon spricht ja auch das Neue Testament.
Hinterfragen, nachfragen ist gerade nicht gewünscht.
Ich sehe es als ähnliche Mechanismen, die Gruppen - auch ideologische auf der ganzen Welt aufbauen.
Bin ich Jesus? Wächst mir Gras ausser Tasche?
Oder hab ich gar Speck drinnen? *überleg* 😀
Nein, du bist Neubaugoere.
Es sind religiöse Gruppen, die sich gegenseitig im Glauben bestätigen und stärken.
Eben darum treffen sich Christen in ihren Gemeinden zum Gottesdienst und Hauskreisen etc. Das ist doch nichts schlechtes - und es schließt doch kein Hinterfragen und Zweifeln aus.
Ich denke, es ist auch biblisch.
Recht so / Nicht-glauben
Veröffentlicht von: @opastefanWissen um die Konsequenz des eigenen Handelns (die Sünde) die Ursache der Angst?
Hat jemand etwas Unrechtes getan und hat nun Angst erwischt zu werden - Recht so!
Entweder Strafe, oder Rückzahlungsforderungen, etc.
Aber Angst zu haben, weil man nicht glaubt?
Warum soll denn nicht zu glauben per se etwas Schlechtes sein?
Die Drohkulisse, die aufgebaut wird - um auf den Begriff Sünde einzugehen - ist ja, dass der Mensch zunächst einmal sündig ist und erlöst benötigt, ansonsten verdammt ist.
Dies ist eine nicht-überprüfbare Aussage und die Strafe wird in das Jenseits verortet.
Veröffentlicht von: @lombard3Dies ist eine nicht-überprüfbare Aussage und die Strafe wird in das Jenseits verortet.
Ich verstehe Sünde so, dass die sich schon im diesseitigen Leben negativ sprich lebensqualitätsmindernd auswirkt.
Aber eigentlich soll es ja "getrennt sein" von Gott, resp. Sünde führe zum getrennt sein von Gott bedeuten.
Veröffentlicht von: @lombard3Aber Angst zu haben, weil man nicht glaubt?
Wer nicht an einen gerechten Gott glaubt hat auch keine Angst vor einem Gericht, weil es das dann auch nicht geben kann.
Veröffentlicht von: @lombard3Dies ist eine nicht-überprüfbare Aussage und die Strafe wird in das Jenseits verortet.
Das Jenseits liegt außerhalb unserer Dimensionen. Wenn etwas nachprüfbar ist, ist kein Glaube mehr nötig. Jesus sagt einmal "selig ist, wer nicht sieht und doch glaubt."
LG OpaStefan
Angst muss nicht immer rational sein / Glaube der Apostel
Veröffentlicht von: @opastefanWer nicht an einen gerechten Gott glaubt hat auch keine Angst vor einem Gericht, weil es das dann auch nicht geben kann.
Die Botschaft zu glauben ist ja fast zentral in der Bibel.
Die Botscchaft ist ja, wer nicht glaubt, dass dieser verdammt ist.
Egal ob jemand nun wirklich glaubt, oder aber es abtut, die Botschaft ist dennoch in seinen Gedanken.
Vor allem, wenn es auch einem als Kind gesagt wird.
Veröffentlicht von: @opastefanDas Jenseits liegt außerhalb unserer Dimensionen. Wenn etwas nachprüfbar ist, ist kein Glaube mehr nötig. Jesus sagt einmal "selig ist, wer nicht sieht und doch glaubt."
Natürlich ist das so, dass dann kein religiöser Glaube mehr nötig ist.
Allerdings ist es seltsam, dass diejenigen, die den Glauben predigen, nämlich Jesus, die Apostel sowie Paulus (Damaskuserlebnis) doch alle Erlebnisse mit Gott hatten, oder Jesus selbst Gottes Sohn war.
Sie selbst verlangen also von anderen etwas, was sie selbst ganz anders erfahren hatten. Das verstehe ich nicht.
Sie selbst verlangen also von anderen etwas, was sie selbst ganz anders erfahren hatten. Das verstehe ich nicht.
Hätten die von dir genannten keinen religiösen Hintergrund (was es damals wahrscheinlich nicht gab), hätten sie ihre Erlebnisse anders gedeutet. Sie waren praktisch schon religiös vorbelastet, und so konnten sie ihre Erlebnisse nur in eine Richtung deuten.
Wäre dir als Atheist das selbe passiert wie Paulus, hättest du es anders gedeutet.
Das weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass Paulus und die Apostel sowie Jesus von anderen verlangen zu glauben oder dies zumindest als Heilvoraussetzung in den Evangelien oder Briefen schreiben.
Sie selbst hatten aber den Evangelien zu folge Erlebnisse mit Gott.
Es gab damals eben keine Atheisten. Die Missionierungen bestanden eigentlich nur darin, einen Religionswechsel herbeizuführen. Begriffe wie Gott, Teufel, Hölle, Jenseits usw. waren bekannt und niemand zweifelte an deren Existenz.
Dieses Phänomen erleben wir nun auch bei Zugewanderten aus muslimischen Ländern.
Veröffentlicht von: @lombard3Ich weiß nur, dass Paulus und die Apostel sowie Jesus von anderen verlangen zu glauben oder dies zumindest als Heilvoraussetzung in den Evangelien oder Briefen schreiben.
Das man als Christ Erlebnisse hat, die bestätigen, dass der Gott der Bibel existiert oder, wie in Deinem Beispiel, Jesus tatsächlich auferstanden ist und lebt, ist eher normal.
Die Aussage von Jesus, glauben ohne zu sehen macht selig, stehen für mich nebeneinader, bzw. ergänzen sich.
Denn das RL besteht ja nicht nur aus Glaubenerfahrungen, sondern und vor allen Dingen aus dem Vertrauen auf einen guten Gott und seinen Verheißungen in seiner Bibel.
Gruß Andy
Was ist RL?
Bedeutungen der Abkürzungen RL und IRL
Veröffentlicht von: @lombard3Was ist RL?
real life (also echtes Leben, im Gegensatz zum virtuellen Leben)
oft zu finden ist auch IRL, was dann "in real life" bedeutet.
Veröffentlicht von: @lombard3Allerdings ist es seltsam, dass diejenigen, die den Glauben predigen, nämlich Jesus, die Apostel sowie Paulus (Damaskuserlebnis) doch alle Erlebnisse mit Gott hatten, oder Jesus selbst Gottes Sohn war.
Auch wenn Du solche Erlebnisse hattest, kann Dein Glaube klein sein oder gar nicht vorhanden. Wenn jemand ein ZEugnis über eine Sache, die er mit Gott erlebt hat, gibt, dann gibt es immer welche, die versuchen werden, dass ganze naturwissenschaftlich rational zu erklären - und die würden, würden sie Zeuge eines Wunders werden - das dann genauso tun.
Das Erleben von Gottes Wirken life und in Farbe kann Glauben induzieren und stärken - es muss es aber nicht zwangsläufig tun.
Und dann möchte ich noch auf den Glauben der Jünger verweisen, wenn die in Angst waren:
Sie erleben das Wunder der Brotvermehrung - und kurz darauf sind sie auf dem See Genezareth und haben Angst, dass sie ertrinken müssen.
Ich denke, dass wir nicht davon ausgehen können, dass das Wissen um Gottes Macht und Möglichkeitne (weil man das selber so erlebt hat) immer zuverlässig in ein absolutes und rational begründetes Vertrauen in Gottes Hilfe ist.
Selbst wenn wir große Wunder erlebt hätten, so ist jede erlebte Gefahrensituation immer neu und wir müssen neu um kindlichen Glauben kämpfen, um die Angst zu vertreiben.
LG
Ecc
Angst muss nicht immer rational sein / Wir haben ein Geschenk
Angst ist nicht immer rational, aber wir können ihr rational begegnen und sie dadurch überwinden.
Veröffentlicht von: @lombard3Egal ob jemand nun wirklich glaubt, oder aber es abtut, die Botschaft ist dennoch in seinen Gedanken.
Das ist aber nicht nur beim Glauben so, z.B. auch, wenn man Statistiken zu Krankheitsrisiken liest. Alles, was wir über die Sinne konsumieren hat Auswirkungen. Wir selektieren dann. Wer rational denken will, so wie du sicher auch, kann diesen Angst-Gedanken entgegen wirken.
Du lehnst einen gerecht richtenden Gott rational ab. Logisch ist es doch, dass du dann auch eine angstmachende Verdammnis ablehnen musst.
Du scheinst dir jedoch nicht sicher zu sein, dass das alles Humbug ist, was Christen glauben. Deshalb versuchst du, durch Fragen und auch durch Provokation (Vielleicht willst/wolltest du zuletzt Gott provozieren?) irgendwelche Beweise zu bekommen.
Veröffentlicht von: @lombard3Allerdings ist es seltsam, dass diejenigen, die den Glauben predigen, nämlich Jesus, die Apostel sowie Paulus (Damaskuserlebnis) doch alle Erlebnisse mit Gott hatten, oder Jesus selbst Gottes Sohn war.
Sie selbst verlangen also von anderen etwas, was sie selbst ganz anders erfahren hatten. Das verstehe ich nicht.
Wo werden Erlebnisse verlangt? Das verstehe ich nicht.
Wir haben das Folgende ja schon mal hier in einem anderen Thread diskutiert. Die Apostel und jeder, der an Jesus und seinen Worten glaubt, bekommt etwas, was alle anderen nicht haben - den heiligen Geist. Dieser mir innewohnende Geist verbindet mich mit Gottes Reich, also mit einer Dimension, die außerhalb unserer Dimensionen liegt. Das ist das Erlebnis mit Gott.
Es ist so ähnlich, als wenn ich meinen Rechner mit dem Internet verbinde. Wer die Verbindung nicht hat, bleibt außen vor.
Weiterhin verändert er mein Herz, was ich von mir aus nie wollte und auch nicht geschafft hätte.
Durch ihn verstehe ich die Bibel und merke, dass ich darin vorkomme. Er öffnet mir den Blick für sein Reich, für andere Menschen und dafür, dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern ein Übergang.
Wer Jesus als Erlöser ablehnt wird ohne diesen heiligen Geist leben und kann deshalb vieles nicht verstehen.
LG OpaStefan
Glaube ist irrational
Veröffentlicht von: @opastefanAngst ist nicht immer rational, aber wir können ihr rational begegnen und sie dadurch überwinden.
Das Problem könnte aber sein, dass Glaube eben nicht rational ist.
Veröffentlicht von: @opastefanDu lehnst einen gerecht richtenden Gott rational ab.
Das habe ich nie geschrieben, dass ich einen gerecht richtenden Gott ablehne.
Ist Gott denn gerecht richtend?
Veröffentlicht von: @opastefanWo werden Erlebnisse verlangt? Das verstehe ich nicht.
Ich meinte, die Apostel und Jesus verlangen Glauben, sie selbst machten aber viele Erlebnisse.
Veröffentlicht von: @opastefanmir innewohnende Geist verbindet mich mit Gottes Reich, also mit einer Dimension, die außerhalb unserer Dimensionen liegt. Das ist das Erlebnis mit Gott.
Das sind persönliche Erfahrungen.
Woraus schließt du, dass du Gott begegnet bist?
Ist Gott denn gerecht richtend? / Mantra
Veröffentlicht von: @lombard3Das Problem könnte aber sein, dass Glaube eben nicht rational ist.
Was ist daran schlimm oder verwerflich?
Veröffentlicht von: @lombard3Das habe ich nie geschrieben, dass ich einen gerecht richtenden Gott ablehne. Ist Gott denn gerecht richtend?
Was verstehst du unter Gerechtigkeit? Ist es nicht gerecht, wenn der, der die Macht hat und Gesetze aufstellt, dann jeden vor diesem Gesetz gleich behandelt?
Veröffentlicht von: @lombard3Das sind persönliche Erfahrungen.
Woraus schließt du, dass du Gott begegnet bist?
Weil dieser Geist, den ich beschrieben habe, es mir zu Verstehen gibt, es mich erleben lässt.
Das sind keine nur auf mich beschränkte persönliche Erahrungen. Da es derselbe Geist ist, der auch in Neubaugoere, Deborah, didismus, Tamaro usw. wohnt, sind wir untereinander und mit Gott verbunden.
Du wunderst dich oben in deinem Posting an Neubaugoere über unsere Verbundenheit und gegenseitige Ermutigung:
Ist das ein Mantra? Das bestätigt meine Ansicht, dass es eben nur darum geht, irgendwelche Aussagen, die ein Gleichgesinnter im Glauben macht, zu bestätigen. Es sind religiöse Gruppen, die sich gegenseitig im Glauben bestätigen und stärken. Davon spricht ja auch das Neue Testament.
Hinterfragen, nachfragen ist gerade nicht gewünscht. Ich sehe es als ähnliche Mechanismen, die Gruppen - auch ideologische auf der ganzen Welt aufbauen.
Du kannst es nicht verstehen, weil du nicht dazu gehörst (gehören willst). Es ist unser Netzwerk, das Reich Gottes, zu dem wir dich herzlich einladen.
Wir sind offen für jeden und kein Eliteclub, wie du hier sicher merkst. Wir sind alles große Sünder, die Jesus beim Wort nehmen, dass er für unsere Sünden gestorben ist.
LG OpaStefan
Das göttliche Auswahlverfahren
Veröffentlicht von: @opastefanEs geht wohl mehr darum, was die Ursache der Angst ist. Ist nicht das Wissen um die Konsequenz des eigenen Handelns (die Sünde) die Ursache der Angst?
Nein, das ist bereits der Versuch einer Erklärung.
Veröffentlicht von: @opastefanDer christliche Glaube ist die einzige Religion, bei der nicht der Mensch selbst die Folgen seines Handelns durch eigene Anstrengungen wiedergutmachen oder beseitigen muss. Das hat Jesus am Kreuz getan.
Auch im Christentum sind nicht alle Menschen erettet, sondern nur die Anhänger der jeweiligen Religion. Und auch nur dann, wenn sie den "echten" Glauben haben. Das heisst, das Christentum unterscheidet sich im Grunde überhaupt nicht von anderen Religionen.
Veröffentlicht von: @opastefanWer das glaubt hat keinen Grund mehr, Angst zu haben.
Eben. Aber auch nur dann. In anderen Religionen muss man halt was opfern oder irgendetwas tun... aber ein Auswahlverfahren zur göttlichen Erlösung gibt es immer, im Christentum genau so wie anderswo.
Hast du eine Alternative?
Veröffentlicht von: @lucan-7Auch im Christentum sind nicht alle Menschen erettet, sondern nur die Anhänger der jeweiligen Religion. Und auch nur dann, wenn sie den "echten" Glauben haben. Das heisst, das Christentum unterscheidet sich im Grunde überhaupt nicht von anderen Religionen.
Wenn du in den dritten Satz einfügst "unterscheidet sich in diesem Punkt ..." stimme ich dir zu. Darum ging es aber nicht sondern um die Angst.
Veröffentlicht von: @lucan-7Eben. Aber auch nur dann. In anderen Religionen muss man halt was opfern oder irgendetwas tun... aber ein Auswahlverfahren zur göttlichen Erlösung gibt es immer, im Christentum genau so wie anderswo.
Das habe ich auch nicht bestritten.
Kannst du eine Alternative empfehlen?
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDarum ging es aber nicht sondern um die Angst.
Die Angst gibt es im Christentum genau so wie in anderen Religionen auch.
Veröffentlicht von: @opastefanKannst du eine Alternative empfehlen?
Meine Alternative lautet, sich einfach die eigenen Grenzen einzugestehen, statt sich mit irgendeinem Glauben selber etwas vorzumachen.
Ich halte Religion für Selbstbetrug. Und deshalb kann da auch nichts Gutes bei herauskommen.
Religion = Selbstbetrug?
Veröffentlicht von: @lucan-7Meine Alternative lautet, sich einfach die eigenen Grenzen einzugestehen, statt sich mit irgendeinem Glauben selber etwas vorzumachen.
Ich halte Religion für Selbstbetrug. Und deshalb kann da auch nichts Gutes bei herauskommen.
Nun, wenn du unter Religion den Versuch des Menschen verstehst, einem Gott zu gefallen, gnädig zu stimmen, zu Gott zurück zu finden, durch gutes Leben dem Gericht zu entgehen usw. dann bin ich mit dir der Meinung, dass das Selbstbetrug ist.
Christlicher Glaube verlangt das alles nicht. Glaube an Jesus heißt, ganz bodenständig anzuerkennen, dass ich ohne ihn keine Chance habe, zu Gott zu kommen. Das ist gerade das Gegenteil von Selbstbetrug, nämlich der nüchterne Blick auf Tatsachen.
Dein Eingestehen der eigenen Grenzen ist ein guter Anfang dahin. Doch dann bleibst du stehen. Warum?
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDein Eingestehen der eigenen Grenzen ist ein guter Anfang dahin. Doch dann bleibst du stehen. Warum?
Ganz im Gegenteil. Ich bin einfach weiter gegangen. Und zu dem Schluss gekommen, dass das hier:
Veröffentlicht von: @opastefanChristlicher Glaube verlangt das alles nicht. Glaube an Jesus heißt, ganz bodenständig anzuerkennen, dass ich ohne ihn keine Chance habe, zu Gott zu kommen. Das ist gerade das Gegenteil von Selbstbetrug, nämlich der nüchterne Blick auf Tatsachen.
auch nichts anderes ist als das, was alle anderen Religionen tun und behaupten.
Mit dem Stehenbleiben meinte ich, dass du jeden Glauben an eine Transzendenz für dich ablehnst. Nicht weil du überzeugt bist, dass es sowas nicht gibt, wie ein Atheist. Du hältst es durchaus für möglich. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Du verschließt dich und akzeptierst nur das, was dein Verstand rational erfassen kann. Du weißt, wenn du dich darauf einlassen würdest hätte das Konsequenzen, weil du dich dann entscheiden müsstest und abgreifbar machst, so wie die Christen hier im Forum.
Statt dessen ist es ja schön und bequem, dieses religiöse Gerede auf dem Prüfstand der Vernunft zu untersuchen und als Selbstbetrug abzutun.
Und doch, denke ich, bist du auf der Suche nach dem Gottesbeweis, wie deine Aktivitäten hier zeigen.
LG und einen schönen Sonntag - OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanMit dem Stehenbleiben meinte ich, dass du jeden Glauben an eine Transzendenz für dich ablehnst. Nicht weil du überzeugt bist, dass es sowas nicht gibt, wie ein Atheist. Du hältst es durchaus für möglich. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Ich halte es für ausgeschlossen, dass Götter existieren, wie sie von den Religionen (einschliesslich des Christentums) propagiert werden. Ich halte das für eine Mischung aus Wunschdenken... und der Ahnung, dass es da "mehr" gibt als wir wahrnehmen, was uns aber verschlossen bleibt.
Veröffentlicht von: @opastefanStatt dessen ist es ja schön und bequem, dieses religiöse Gerede auf dem Prüfstand der Vernunft zu untersuchen und als Selbstbetrug abzutun.
Falsch. Es ist unglaublich anstrengend, sich jeden Tag aufs neue zu fragen, was eigentlich mein Sinn im Leben ist, was richtig und was falsch ist und auch noch selbst die Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen... für mich selbst und vor anderen.
Wieviel bequemer ist da doch der Glaube!
Gewissheit über den Sinn des Daseins, klare Anweisungen für die meisten Handlungen, schöne Versprechungen, ein klarer Leitfaden... und nicht zuletzt, im Falle des Christentums, göttliche Vergebung für den Fall dass doch einmal etwas schief läuft.
Veröffentlicht von: @opastefanUnd doch, denke ich, bist du auf der Suche nach dem Gottesbeweis, wie deine Aktivitäten hier zeigen.
Nein, einen "Gottesbeweis" kann es nicht geben. Es ist ja noch nicht einmal klar, was so ein "Gott" eigentlich sein soll... wie will man da irgendwas beweisen?
Mir genügt es, die Denkweisen und Gründe gläubiger Menschen kennenzulernen. Denn wir leben nun einmal zusammen auf dieser Welt, da ist es sicher nicht schlecht zu wissen, wie andere Leute so ticken.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich halte es für ausgeschlossen, dass Götter existieren, wie sie von den Religionen (einschliesslich des Christentums) propagiert werden. Ich halte das für eine Mischung aus Wunschdenken... und der Ahnung, dass es da "mehr" gibt als wir wahrnehmen, was uns aber verschlossen bleibt.
Ich finde, der erste und zweite Satz widersprechen sich. Einmal hältst du es kategorisch für ausgeschlossen und dann gibt es auf einmal eine Ahnung. Oder ist dir diese Ahnung ebenfalls fremd?
Wie begründest du es, dass Transzendenz ausgeschlossen ist?
Veröffentlicht von: @lucan-7Falsch. Es ist unglaublich anstrengend, sich jeden Tag aufs neue zu fragen, was eigentlich mein Sinn im Leben ist, was richtig und was falsch ist und auch noch selbst die Verantwortung für mein Handeln zu übernehmen... für mich selbst und vor anderen.
Das klingt für mich sehr polemisch. Muss man denn jeden Tag neu nach dem Sinn des Lebens fragen?
Meinst du, Christen - ich kenne nur diesen Glauben - übernehmen keine Verantwortung für sich und andere?
Veröffentlicht von: @lucan-7Wieviel bequemer ist da doch der Glaube!
Gewissheit über den Sinn des Daseins, klare Anweisungen für die meisten Handlungen, schöne Versprechungen, ein klarer Leitfaden... und nicht zuletzt, im Falle des Christentums, göttliche Vergebung für den Fall dass doch einmal etwas schief läuft.
Bequem würde ich nicht sagen, denn in weiten Teilen der Erde ist damit ein hohes Risiko verbunden. Auch Jesus bezahlte mit seinem Leben dafür. Auch hier ist es nicht bequem, als antiquiert, rückständig und dem Fortschritt im Wege stehend zu gelten.
Uns geben die Dinge, die du beschreibst jedoch inneren Frieden und Halt und außerdem die Gewissheit des ewigen Lebens, also eine Zukunft über den Tod hinaus.
Veröffentlicht von: @lucan-7Mir genügt es, die Denkweisen und Gründe gläubiger Menschen kennenzulernen. Denn wir leben nun einmal zusammen auf dieser Welt, da ist es sicher nicht schlecht zu wissen, wie andere Leute so ticken.
Es klingt gegenüber deinem Urteil Selbstbetrug etwas dürftig.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanIch finde, der erste und zweite Satz widersprechen sich. Einmal hältst du es kategorisch für ausgeschlossen und dann gibt es auf einmal eine Ahnung. Oder ist dir diese Ahnung ebenfalls fremd?
Ich halte es für erwiesen, dass unsere Welt in Wirklichkeit nicht so beschaffen ist, wie sie uns erscheint. Und es gibt auch Hinweise, dass nicht alles, was existiert, sich auch erfassen, berechnen oder messen lässt.
Weil Menschen das ahnen, haben sie diese unbekannten, unheimlichen Dinge vermenschlicht... sprich: Sie haben Götter erfunden, um damit umgehen zu können.
Daher gehe ich zwar davon aus, dass es diese "jenseitigen" Dinge irgendwie schon gibt... aber ich denke nicht, dass es sich dabei um einen Gott handelt, wie er im Christentum beschrieben wird.
Veröffentlicht von: @opastefanMuss man denn jeden Tag neu nach dem Sinn des Lebens fragen?
Man kann der Frage natürlich auch jeden Tag ausweichen. Aber so lange man keine Antwort hat, stellt sie sich immer wieder.
Veröffentlicht von: @opastefanMeinst du, Christen - ich kenne nur diesen Glauben - übernehmen keine Verantwortung für sich und andere?
Zumindest haben sie einen großen Teil der Verantwortung abgegeben. Häufig wird die Frage: "Was tut mir oder meinen Mitmenschen gut?" durch die Frage: "Was will Gott von mir?" ersetzt.
Im besten Fall tut es den Menschen dann trotzdem gut... im schlechtesten Fall schadet es ihnen.
Veröffentlicht von: @opastefanBequem würde ich nicht sagen, denn in weiten Teilen der Erde ist damit ein hohes Risiko verbunden.
Sicher, aber das gilt für jeden Glauben wenn man in die falsche Gegend kommt.
Veröffentlicht von: @opastefanAuch hier ist es nicht bequem, als antiquiert, rückständig und dem Fortschritt im Wege stehend zu gelten.
Man muss es ja nicht jedem Menschen auf die Nase binden. Vor allem hängt es immer in erster Linie von der eigenen Persönlichkeit ab... und ein passendes christliches Umfeld zu finden sollte hierzulande auch nicht allzu schwer sein.
Veröffentlicht von: @opastefanUns geben die Dinge, die du beschreibst jedoch inneren Frieden und Halt und außerdem die Gewissheit des ewigen Lebens, also eine Zukunft über den Tod hinaus.
Ja, natürlich... das ist der Vorteil daran.
Veröffentlicht von: @opastefanEs klingt gegenüber deinem Urteil Selbstbetrug etwas dürftig.
Es gibt und gab viele Gründe, mich näher mit dem Glauben zu befassen. Ursprünglich habe ich hier ja verschiedene Antworten auf Fragen gesucht, die sich aus meinen eigenen Glaubenserfahrungen ergaben. Da habe ich inzwischen viele Antworten gefunden, wenn auch häufig anders als ich dachte.
Inzwischen sind es eher die Denkweisen von Gläubigen, die mich interessieren... auch, weil mir mancher Glaube inzwischen auch etwas Angst macht.
Unter anderem eben auch deshalb, weil ich glaube, dass viele Gläubige sich selbst etwas vormachen.
Ist dein Glaube auch Religion?
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich halte es für erwiesen, dass unsere Welt in Wirklichkeit nicht so beschaffen ist, wie sie uns erscheint. Und es gibt auch Hinweise, dass nicht alles, was existiert, sich auch erfassen, berechnen oder messen lässt.
Das ist jedoch ein ebensolcher Glaubenssatz ohne Beweise. Man kann ihn ohne weiteres neben denen der Religionen stellen. Nach deiner Theorie unterliegst du dann ebenfalls einem Selbstbetrug.
Veröffentlicht von: @lucan-7Weil Menschen das ahnen, haben sie diese unbekannten, unheimlichen Dinge vermenschlicht... sprich: Sie haben Götter erfunden, um damit umgehen zu können.
Daher gehe ich zwar davon aus, dass es diese "jenseitigen" Dinge irgendwie schon gibt... aber ich denke nicht, dass es sich dabei um einen Gott handelt, wie er im Christentum beschrieben wird.
Auf den ersten Seiten der Bibel wird schon ausgedrückt, dass die Menschen nach Gottes Bild erschaffen wurden, er also als Vorbild diente. Jesus war als Gottes Sohn in unseren Dimensionen. Man konnte Gott sehen, berühren, hören, seine Gefühle spüren, aber auch seine Macht und Herrlichkeit erleben.
Was liegt da näher, als dass sich Gott auch mit menschlichen Worten beschreiben lässt?
Veröffentlicht von: @lucan-7Man kann der Frage natürlich auch jeden Tag ausweichen. Aber so lange man keine Antwort hat, stellt sie sich immer wieder.
Dein Gott scheint keine Antwort zu haben.
Veröffentlicht von: @lucan-7Zumindest haben sie einen großen Teil der Verantwortung abgegeben. Häufig wird die Frage: "Was tut mir oder meinen Mitmenschen gut?" durch die Frage: "Was will Gott von mir?" ersetzt.
Ich sehe darin keinen Widerspruch. Wir sind keine Marionetten. Gott will doch, dass wir für uns und andere Verantwortung übernehmen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Unter anderem eben auch deshalb, weil ich glaube, dass viele Gläubige sich selbst etwas vormachen.
Das denke ich ebenfalls bei manchen deiner Aussagen (siehe oben).
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDas ist jedoch ein ebensolcher Glaubenssatz ohne Beweise. Man kann ihn ohne weiteres neben denen der Religionen stellen. Nach deiner Theorie unterliegst du dann ebenfalls einem Selbstbetrug.
Nein. Zum einen bin ich mir meiner eigenen Beschränktheit bewusst, ich mache mir also nicht vor, irgendetwas Spezifisches ganz genau zu wissen. Was ich weiss, funktioniert immer nur innerhalb eines bestimmten Rahmens.
Zum anderen lässt es sich natürlich wissenschaftlich überprüfen, dass unsere Welt nicht so beschaffen ist, wie sie uns erscheint. Das zeigt die Physik ja recht eindrücklich und fängt schon bei den Atomen an... die existieren nachweislich, sind für uns aber nicht vorstellbar. Denn Atome bestehen größtenteils aus "Nichts"... dennoch erscheint uns Materie massiv. Und Raum und Zeit sind relativ... und möglicherweise noch nicht einmal die einzigen Dimensionen.
Auch Farbe entsteht ja erst in unserem Kopf. Andere Lebewesen nehmen ganz andere Farben wahr.
Man kann also mit Sicherheit sagen, dass unsere Welt ganz anders beschaffen ist, als wir sie wahrnehmen.
Und es gibt auch Dinge, die nachweislich existieren, die uns aber nicht zugänglich sind... zum Beispiel das "innere Selbst" anderer Wesen, die sogenannte "Qualia".
https://de.wikipedia.org/wiki/Qualia
Ich schreibe hier also schon auf einer konkreten Grundlage, nicht aufgrund religöser Vorstellungen.
Veröffentlicht von: @opastefanAuf den ersten Seiten der Bibel wird schon ausgedrückt, dass die Menschen nach Gottes Bild erschaffen wurden, er also als Vorbild diente.
Das halte ich für eine Wunschvorstellung, so wie am Ende die ganze Bibel. Historisch gesehen war es wohl eher umgekehrt: Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde, um die Leere zu füllen.
Veröffentlicht von: @opastefanDein Gott scheint keine Antwort zu haben.
Ich behaupte, dass jeder "Gott" letztlich nur ein Spiegel ist. Die Antworten, die wir dort zu bekommen glauben, sagen nichts über Gott, aber sehr viel über uns selbst aus.
Veröffentlicht von: @opastefanIch sehe darin keinen Widerspruch. Wir sind keine Marionetten. Gott will doch, dass wir für uns und andere Verantwortung übernehmen.
Aber nicht vollständig. Ein großer Teil der Verantwortung wird auf Gott abgewälzt... weil, "er will es halt so".
Veröffentlicht von: @lucan-7Nein. Zum einen bin ich mir meiner eigenen Beschränktheit bewusst, ich mache mir also nicht vor, irgendetwas Spezifisches ganz genau zu wissen. Was ich weiss, funktioniert immer nur innerhalb eines bestimmten Rahmens.
Meiner Beschränktheit bin ich mir ebenfalls bewusst und mache mir nicht vor, etwas genau zu wissen. Was ich weiß, brauche ich nicht zu glauben.
Veröffentlicht von: @lucan-7Zum anderen lässt es sich natürlich wissenschaftlich überprüfen, dass unsere Welt nicht so beschaffen ist, wie sie uns erscheint. Das zeigt die Physik ja recht eindrücklich und fängt schon bei den Atomen an... die existieren nachweislich, sind für uns aber nicht vorstellbar. Denn Atome bestehen größtenteils aus "Nichts"... dennoch erscheint uns Materie massiv. Und Raum und Zeit sind relativ... und möglicherweise noch nicht einmal die einzigen Dimensionen.
Auch Farbe entsteht ja erst in unserem Kopf. Andere Lebewesen nehmen ganz andere Farben wahr.
Meinst du, ich würde das anders sehen?
Veröffentlicht von: @lucan-7Man kann also mit Sicherheit sagen, dass unsere Welt ganz anders beschaffen ist, als wir sie wahrnehmen.
Und es gibt auch Dinge, die nachweislich existieren, die uns aber nicht zugänglich sind... zum Beispiel das "innere Selbst" anderer Wesen, die sogenannte "Qualia"
Ja
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich schreibe hier also schon auf einer konkreten Grundlage, nicht aufgrund religöser Vorstellungen.
Natürlich, das mach ich doch auch. Doch du bleibst eben da stehen. Was du nicht erklären kannst gibt es für dich nicht oder anders ausgedrückt, du erkennst ihre Existens möglicherweise an, aber gehst keinen Schritt weiter. Oder noch konkreter: Du willst dich nicht festlegen, da du dich dann vor dir selbst und anderen und ggf. vor einer höheren Instanz rechtfertigen musst.
Eigentümlicherweise maßt du dir aber an dieser Stelle an, den Glauben anderer zu beurteilen und als Selbstbetrug zu bezeichnen. Siehe hier:
Veröffentlicht von: @lucan-7Das halte ich für eine Wunschvorstellung, so wie am Ende die ganze Bibel. Historisch gesehen war es wohl eher umgekehrt: Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde, um die Leere zu füllen.
Womit begründest du das? Du hast selbst keine Füllung für diese Leere und verurteilst andere?
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich behaupte, dass jeder "Gott" letztlich nur ein Spiegel ist. Die Antworten, die wir dort zu bekommen glauben, sagen nichts über Gott, aber sehr viel über uns selbst aus.
Sagt das nicht die biblische Aussage fast wörtlich aus: Wir sind geschaffen nach Gottes Bild? Wie sollte uns Gott auch anders begegnen als in unseren Dimensionen, indem er uns z.B. mit der Bibel einen Spiegel vorhält.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanMeinst du, ich würde das anders sehen?
Davon gehe ich nicht aus. Aber zu denken, dass die Welt anders ist als sie erscheint und dass es mehr gibt als wir wahrnehmen oder nachweisen können hat zunächst mal nichts mit "Religion" zu tun.
Veröffentlicht von: @opastefanDoch du bleibst eben da stehen. Was du nicht erklären kannst gibt es für dich nicht oder anders ausgedrückt, du erkennst ihre Existens möglicherweise an, aber gehst keinen Schritt weiter.
Wohin sollte ich wohl auch gehen? Was über unser Wissen und unsere Möglichkeiten hinaus geht ist Fantasie.
Da kann man sich gerne aufhalten und spekulieren, was wohl sein könnte... aber warum sollte ich das für Realität halten?
Veröffentlicht von: @opastefanEigentümlicherweise maßt du dir aber an dieser Stelle an, den Glauben anderer zu beurteilen und als Selbstbetrug zu bezeichnen.
Richtig. Wobei ich hier nicht unmittelbar den Glauben oder die Gläubigen beurteile, sondern die Grundlagen, auf denen dieser Glaube beruht. Und da sehe ich eine gewisse Beliebigkeit, welche ich auch begründen kann.
Veröffentlicht von: @opastefanWomit begründest du das? Du hast selbst keine Füllung für diese Leere und verurteilst andere?
Ich "verurteile" niemanden. Sicherlich hat jeder persönliche Gründe für seinen Glauben, die auch individuell gesehen eine wichtige Bedeutung haben. Aber das macht einen persönlichen Glauben noch nicht allgemein gültig - auch dann nicht, wenn dieser Glaube von einer gewissen Zahl anderer Menschen geteilt wird.
Jeder mag die Leere auf seine Weise füllen... aber keiner, der behauptet, dort etwas Konkretes gefunden zu haben, kann ohne weiteren Nachweis Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben. Genau das tun aber die Religionen - einschließlich des Christentums.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wohin sollte ich wohl auch gehen? Was über unser Wissen und unsere Möglichkeiten hinaus geht ist Fantasie.
Da kann man sich gerne aufhalten und spekulieren, was wohl sein könnte... aber warum sollte ich das für Realität halten?
Du könntest auf die Suche gehen.
Jesus ist von außerhalb unserer Dimensionen zu uns gekommen und hat uns die Wahrheit gesagt, über uns und den Zustand der Welt und über das, was außerhalb unserer Möglichkeiten liegt. Sein Kommen wurde schon lange vorher, auch schriftlich, angekündigt.
Er hat bewiesen, dass er die Wahrheit sagt, indem er große Zeichen und Wunder tat, die kein Mensch von sich aus tun kann. Augenzeugen haben es aufgeschrieben.
Es liegt an jedem selbst, ob er seinen Worten Glauben schenkt. Er hat versprochen, dass er jedem, der (sich) ernsthaft (auf) ihn einlässt, persönlich begegnen will.
Offb 3,20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.
Veröffentlicht von: @lucan-7Richtig. Wobei ich hier nicht unmittelbar den Glauben oder die Gläubigen beurteile, sondern die Grundlagen, auf denen dieser Glaube beruht. Und da sehe ich eine gewisse Beliebigkeit, welche ich auch begründen kann.
Nun, Betrug ist, wenn jemand wider besseres Wissen, anderen oder sich selbst gegenüber eine Unwahrheit behauptet und als Wahrheit hinstellt. Da du keine Beweise hast und auch selbst kein Urteil in Glaubensdingen (die Grundlagen) abgeben kannst oder willst, also hier keinen eigenen Standpunkt hast, ist es in meinen Augen anmaßend, pauschal von Selbstbetrug zu schreiben.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich "verurteile" niemanden. Sicherlich hat jeder persönliche Gründe für seinen Glauben, die auch individuell gesehen eine wichtige Bedeutung haben. Aber das macht einen persönlichen Glauben noch nicht allgemein gültig - auch dann nicht, wenn dieser Glaube von einer gewissen Zahl anderer Menschen geteilt wird.
Die Grundlage christlichen Glaubens ist nicht individuell sondern es sind die Grundaussagen Bibel und hier besonders das Evangelium. Diese Grundlagen sind über Jahrtausende die gleichen geblieben, die von Millionen Menschen geglaubt wurden.
Veröffentlicht von: @lucan-7Jeder mag die Leere auf seine Weise füllen... aber keiner, der behauptet, dort etwas Konkretes gefunden zu haben, kann ohne weiteren Nachweis Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben. Genau das tun aber die Religionen - einschließlich des Christentums.
Siehe mein vorherige Antwort.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich halte Religion für Selbstbetrug. Und deshalb kann da auch nichts Gutes bei herauskommen.
Bist Du Dauer-User und Ständig-Poster in diesem christlichen Forum, um die Christen hier von ihrem "Selbstbetrug" zu "erlösen"?
Ein guter Rat - kalkuliere es zumindest ein, daß Du mal feststellen wirst, daß sich der Vorwurf des Selbstbetrugs mal gegen Dich selbst richten könnte.
Veröffentlicht von: @katy3Bist Du Dauer-User und Ständig-Poster in diesem christlichen Forum, um die Christen hier von ihrem "Selbstbetrug" zu "erlösen"?
Das wäre wohl ein ziemlich sinnloses Unterfangen... ich wüsste auch nicht, was ich davon hätte.
Veröffentlicht von: @katy3Ein guter Rat - kalkuliere es zumindest ein, daß Du mal feststellen wirst, daß sich der Vorwurf des Selbstbetrugs mal gegen Dich selbst richten könnte.
Damit rechne ich in der Tat. Das ist nun einmal die Konsequenz unserer menschlichen Beschränktheit.
Alles kann sich jederzeit als Trug erweisen... immer wieder.
Veröffentlicht von: @lucan-7Veröffentlicht von: @lucan-7Bist Du Dauer-User und Ständig-Poster in diesem christlichen Forum, um die Christen hier von ihrem "Selbstbetrug" zu "erlösen"?
Veröffentlicht von: @lucan-7Das wäre wohl ein ziemlich sinnloses Unterfangen... ich wüsste auch nicht, was ich davon hätte.
Dann bist Du nochmal warum genau Dauer-User und Ständig-Poster in einem Christlichen Forum? 😉 😊
Weil wir alle so nett sind?
Das ließe sich doch auch woanders finden ... nette Leute.
Aber dort, wo es ausgerechnet immer um diesen Glauben und Jesus und Kreuz und sowas geht?
richtig!!
Ich fand Deine Wortwahl ein bisschen witzig, weshalb ich sie übernommen hab. 😊
Veröffentlicht von: @neubaugoereDann bist Du nochmal warum genau Dauer-User und Ständig-Poster in einem Christlichen Forum? 😉 😊
Weil wir alle so nett sind?
Warum nicht? Ich gebe zu, dass das durchaus ein Grund ist.
Ich war hier und da auch in verschiedenen Gaming-Foren unterwegs... das halte ich allerdings meist nicht lange aus, da bekommt man wirklich Zweifel am Rest der Menschheit...
Sehr zu empfehlen für Leute die meinen, es ginge hier im Forum allzu ruppig und rücksichtslos zu... 😨
Veröffentlicht von: @neubaugoereAber dort, wo es ausgerechnet immer um diesen Glauben und Jesus und Kreuz und sowas geht?
Sicher. Religion spielt immer noch eine große Rolle in der Welt, und zum Christentum habe ich immerhin einen eigenen Bezug, der mir einen beschränkten Zugang ermöglicht.
Veröffentlicht von: @lucan-7Sicher. Religion spielt immer noch eine große Rolle in der Welt, und zum Christentum habe ich immerhin einen eigenen Bezug, der mir einen beschränkten Zugang ermöglicht.
Ich wünsche Dir einen Zugang zum Christus. Christentum hattest Du wohl genug bisher ... 😉
Habe gerade diesen Strang gelesen - und hoffe, du lässt dich nicht vertreiben.
Stimmen wie deine sind wichtig, wenn das hier ein lebendiges Diskussionsforum bleiben soll und nicht zu einer Echokammer verkommen soll, in der sich alle immer gegenseitig recht geben.
Das gilt auch für alle anderen User, deren Einstellungen oft so konträr zu meinen eigenen liegen.
Ich bin zwar auch in einem Forum mit überwiegend liberal eingestellten Christen - aber ich schätze eben auch das "Kontrastprogramm" hier.
Und davon bist du auch ein wichtiger Teil.
Veröffentlicht von: @suzanne62Habe gerade diesen Strang gelesen - und hoffe, du lässt dich nicht vertreiben.
Das habe ich nicht vor... es sei denn, die Nutzungsbedingungen von jesus.de werden irgendwann entsprechend geändert und allein auf "gläubige Christen" beschränkt, dann würde ich das natürlich akzeptieren.
Habe gerade diesen Strang gelesen - und hoffe, du lässt dich nicht vertreiben.
Stimmen wie deine sind wichtig, wenn das hier ein lebendiges Diskussionsforum bleiben soll und nicht zu einer Echokammer verkommen soll, in der sich alle immer gegenseitig recht geben.
Das gilt auch für alle anderen User, deren Einstellungen oft so konträr zu meinen eigenen liegen.
Ich bin zwar auch in einem Forum mit überwiegend liberal eingestellten Christen - aber ich schätze eben auch das "Kontrastprogramm" hier.
Und davon bist du auch ein wichtiger Teil.
Habe gerade diesen Strang gelesen - und hoffe, du lässt dich nicht vertreiben.
Stimmen wie deine sind wichtig, wenn das hier ein lebendiges Diskussionsforum bleiben soll und nicht zu einer Echokammer verkommen soll, in der sich alle immer gegenseitig recht geben.
Das gilt auch für alle anderen User, deren Einstellungen oft so konträr zu meinen eigenen liegen.
Ich bin zwar auch in einem Forum mit überwiegend liberal eingestellten Christen - aber ich schätze eben auch das "Kontrastprogramm" hier.
Und davon bist du auch ein wichtiger Teil.
Veröffentlicht von: @lucan-7Auch im Christentum sind nicht alle Menschen erettet, sondern nur die Anhänger der jeweiligen Religion. Und auch nur dann, wenn sie den "echten" Glauben haben. Das heisst, das Christentum unterscheidet sich im Grunde überhaupt nicht von anderen Religionen.
Mag sein, dass es Christen gibt, die sich als exklusiv verstehen und ihre Gemeinde(-richtung) als die allein-Seligmachende. Aber das entspricht nicht dem, was die Bibel sagt.
Gerettet ist, wer an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt - und das unabhängig von einer bestimmten Denomination.
Nachzulesen u.a.
Joh.3,16-18.36: Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Und was den "echten" Glauben angeht: Was ist das?
Heißt das eine Glaubensäußerung entsprechend der Form der eigenen Denomination? Bedeutet es ein bestimmtes Maß an Bibellese, bestimmte Formulierungen im Gebet oder den regelmäßigen Gottesdienstbesuch? Oder ist "echter" Glaube einer, der über allen Zweifel erhaben ist und Sünde auch nur vom Hörensagen kennt?
- Du merkst, ich habe an der Stelle auch große Anfragen, aber ich weiß um die Gefahr, den Glauben anderer zu beurteilen . Letztlich kennt nur Gott das Herz eines Menschen. Wir sehen nur einen äußerlichen Teil.
Veröffentlicht von: @piniaGerettet ist, wer an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt - und das unabhängig von einer bestimmten Denomination.
Ja, aber diese Bedingung bleibt bestehen. Man muss dran glauben, dann ist alles gut. Wenn nicht, wird es einem schlecht ergehen, weil man verdammt ist.
Entgegen der Behauptung mancher Christen gibt die Bibel eben nicht her, dass Jesus für die Sünden aller Menschen gestorben ist.
Er ist nur für jene gestorben, die daran glauben, sein Opfer annehmen, "wiedergeboren" werden und fortan in seinem Namen leben, egal was da auch kommt.
Veröffentlicht von: @piniaUnd was den "echten" Glauben angeht: Was ist das?
Glaube, der die Realität zutreffend beschreibt.
Veröffentlicht von: @lucan-7Entgegen der Behauptung mancher Christen gibt die Bibel eben nicht her, dass Jesus für die Sünden aller Menschen gestorben ist.
Wieso glauben die das dann 🤨🤨🤨
Veröffentlicht von: @lucan-7Entgegen der Behauptung mancher Christen gibt die Bibel eben nicht her, dass Jesus für die Sünden aller Menschen gestorben ist.
Er ist nur für jene gestorben, die daran glauben, sein Opfer annehmen, "wiedergeboren" werden und fortan in seinem Namen leben, egal was da auch kommt.
Ich halte dagegen, dass die Bibel durchaus bezeugt, dass Christus für alle gestorben ist. Allerdings nützt sein Tod nur denen etwas, die ihn im Glauben annehmen.
Du kennst sicher das vielgenannte Beispiel vom Geld, das für alle verfügbar ist. Davon haben jedoch nur die etwas, die es in Anspruch nehmen, sich daran bedienen. - Besser passt vermutlich einer, der alle Schulden aller Menschen bezahlt. Die einen sagen freudig "Danke!" und nutzen ihr Geld jetzt für anderes, die anderen wissen entweder gar nichts davon, oder haben davon zwar schonmal gehört, halten diese Nachricht aber für unglaubwürdig oder sind zu stolz, dieses Geschenk anzunehmen und arbeiten lieber weiter daran, die Schulden selber abzuzahlen.
2 Corinthians 5:19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
> für "Welt" steht im Griechischen das Wort "kosmos"
Nachtrag vom 01.05.2019 2209
jetzt hab ich doch glatt vergessen den zweiten Teil zu zitieren:
2.Kor.5,20: So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!
> diese eindringliche Bitte wäre nicht nötig, wenn die Versöhnung nur Auserwählten gälte.
Veröffentlicht von: @piniaIch halte dagegen, dass die Bibel durchaus bezeugt, dass Christus für alle gestorben ist. Allerdings nützt sein Tod nur denen etwas, die ihn im Glauben annehmen.
Mit anderen Worten: Er ist NICHT für alle gestorben. Sondern nur für jene, die an ihn glauben.
Veröffentlicht von: @piniaDu kennst sicher das vielgenannte Beispiel vom Geld, das für alle verfügbar ist. Davon haben jedoch nur die etwas, die es in Anspruch nehmen, sich daran bedienen. - Besser passt vermutlich einer, der alle Schulden aller Menschen bezahlt. Die einen sagen freudig "Danke!" und nutzen ihr Geld jetzt für anderes, die anderen wissen entweder gar nichts davon, oder haben davon zwar schonmal gehört, halten diese Nachricht aber für unglaubwürdig oder sind zu stolz, dieses Geschenk anzunehmen und arbeiten lieber weiter daran, die Schulden selber abzuzahlen.
Sicher kennst du das Beispiel vom Betrüger, der behauptet, jede Menge Geld zu haben, das er den Leuten auszahlen wird. Dafür müssen sie ihm aber dienen und tun was er sagt.
Den Menschen, die das Geld gerne sehen würden, wirft er mangelndes Vertrauen vor. Irgendwann aber würden sie das Geld kriegen, ganz bestimmt.
Oh, und hatte ich erwähnt dass dieser Mann nur einer von vielen ist? Alle behaupten, dass sie ganz, ganz viel Geld haben... sie wollen auch reichlich davon hergeben. Aber keiner zeigt davon auch nur das geringste bißchen... jeder sagt jedoch, dass es nur bei ihm das echte Geld gibt, bei den Anderen gibt es gar nichts!
Und da jeder von diesen Leuten behauptet, der einzige zu sein der es ehrlich meint, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Alle sind Betrüger bis auf einen... oder alle sind Betrüger ohne Ausnahme!
Nach welchen Kriterien würdest du jetzt entscheiden, wem du folgst...?
Der Mensch ist darauf angelegt, dass er Glauben investieren muß, auch wenn er mit Skepsis dran geht und einsteigt.
Das göttliche Auswahlverfahren - 1. Kor 1, 25-29
Veröffentlicht von: @lucan-7Auch im Christentum sind nicht alle Menschen erettet, sondern nur die Anhänger der jeweiligen Religion. Und auch nur dann, wenn sie den "echten" Glauben haben. Das heisst, das Christentum unterscheidet sich im Grunde überhaupt nicht von anderen Religionen.
das stimmt nicht - im "Christentum" (ich mag diesen Begriff eigentlich nicht) ist nur der gerettet, der auch aus dem Geist Gottes Wiedergeboren ist - dessen Glaube also von Gott kommt. Einfaches "für wahr halten" reicht in keiner Weise aus, um wirksam erlöst zu sein.
Und diese Wiedergeburt kann nur Gott machen - der Mensch hat darauf keinen Einfluß. vgl Joh. 3
Und was ist nun das "göttliche Auswahlverfahren"? - ganz einfach:
1. Kor. 1, 25-29
25 Denn die göttliche Torheit ist weiser, als die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit ist stärker, als die Menschen sind.
26 Seht doch, Brüder und Schwestern, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme sind berufen.
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
28 und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist,
29 auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme.
Einfaches "für wahr halten" reicht nicht aus, und das unterscheidet den Glauben der Religionen von dem Glauben an das Evangelium, an die Erlösung durch das Blut Jesu, der stellvertretend für jeden Sünder den Tod für dessen Sünden gestorben ist - der Sünder muss von Gott erwählt worden sein und in diesen Versen steht, welche Sünder gute Chancen auf Erlösung haben - damit niemand sich vor Gott rühme!!
Veröffentlicht von: @katy3das stimmt nicht - im "Christentum" (ich mag diesen Begriff eigentlich nicht) ist nur der gerettet, der auch aus dem Geist Gottes Wiedergeboren ist - dessen Glaube also von Gott kommt. Einfaches "für wahr halten" reicht in keiner Weise aus, um wirksam erlöst zu sein.
Das ändert aber nicht so viel an meiner Aussage... ausser halt, dass es bereits vorherbestimmt ist, wen Gott auswählt und wen nicht. Für uns Menschen erscheint es aber so, als müssten wir uns die göttliche Gnade irgendwie verdienen - auch wenn Gott sich da längst entschieden hat. Aber wir wissen ja nicht für wen und für wen nicht. Ein Auswahlkriterium gibt es aber auf jeden Fall.
Veröffentlicht von: @lucan-7Aber der Urheber dieser Angst ist Gott, oder nicht?
Gott hat uns halt erschaffen. Mit Angst und auch mit Schuldgefühlen. Zu unserem Schutz nicht zu unserer Vernichtung.
Hier hak ich mal ein. Sonst fallen wir alle noch in ein Schwarzes Loch herein und können uns nicht mehr daraus befreien:
Christentum ist nicht gleich Christenheit ist nicht gleich irgendwelche Religionen
- Christentum ist keine "Religion", sondern der Glaube an eine Person: Jesus Christus. Das schließt alle Religionen der Welt von wahrer Gotteserkenntnis aus und als potentielle Gegenstände der Gnade und des Evangeliums ein..
- Christentum ist die unveränderliche und unveräußerliche bibelbasierte Glaubensgrundlage und Verwirklichung dessen, was Gott in Jesus Christus von sich offenbart hat.
- Christenheit = die Gesamtheit aller christlichen Bekenner im Gegensatz zu Nichtchristen. Fundamental biblisch, traditionell religiös oder freigeistig orientiert.
- D.h. aber nicht, dass alle "Christlichen" auch Christen im biblischen Sinne sind. Nur bekehrte und wiedergeborene Sünder sind Kinder Gottes geworden durch Glauben an Jesus Christus und sein Erlösungswerk.
- Keineswegs sind alle Menschen Kinder Gottes, sondern alle sind Geschöpfe Gottes und Gott verantwortlich.
- Mehrheiten oder Minderheiten von div. Theologieanhängern haben keinen Einfluß auf das Christentum.
- In keiner "Religion" der Menschen wird Liebe und damit Angstfreiheit gelehrt und praktiziert. Nur Christus kann frei machen von Furcht vor dem Zorn Gottes und dem Gericht den alle gottlosen zu recht erfahren werden.
Das macht dir Angst? Lies die Bibel. Bete täglich. Pflege Gemeinschaft mit Gott, Jesus Christus und gläubigen Christen.
Veröffentlicht von: @uri-kulmChristentum ist keine "Religion", sondern der Glaube an eine Person: Jesus Christus. Das schließt alle Religionen der Welt von wahrer Gotteserkenntnis aus und als potentielle Gegenstände der Gnade und des Evangeliums ein..
Na ja, das behaupten sie alle... in dem Sinne unterscheidet sich das Christentum von keiner anderen Religion.
Veröffentlicht von: @uri-kulmIn keiner "Religion" der Menschen wird Liebe und damit Angstfreiheit gelehrt und praktiziert. Nur Christus kann frei machen von Furcht vor dem Zorn Gottes und dem Gericht den alle gottlosen zu recht erfahren werden.
Frei machen von einem "Zorn Gottes", der zuvor von eben diesem gelehrt wurde.
Sprich: Ohne Christentum gäbe es diese Angst erst gar nicht. Atheismus ist demnach der bessere Weg - da braucht man erst gar nicht mit der Angst anzufangen, sondern kann sich gleich der Liebe widmen, wenn man es so möchte...
Veröffentlicht von: @lucan-7Sprich: Ohne Christentum gäbe es diese Angst erst gar nicht. Atheismus ist demnach der bessere Weg - da braucht man erst gar nicht mit der Angst anzufangen
mmh langsam - das geht in die falsche Richtung. Richtiger wäre - ohne diesen heiligen Gott, der Sünde niemals ungestraft lässt, wäre eine solche Angst nicht nötig.
Das Problem dabei ist aber, daß es uns und die ganze Welt ohne diesen heiligen Gott gar nicht geben würde. Logischerweise wäre eine solche Angst dann auch gegenstandslos.
Atheismus ist keinesfalls der "bessere Weg", denn Atheisten haben allen Grund, Angst zu haben.
Durch den "Fall in die Sünde" kann doch aber der Mensch (ohne Gott) Gott und seine Trennung (Sünde) nicht erkennen. Die Sündenerkenntnis erfolgt aufgrund der persönlichen Offenbarung Gottes durch den Heiligen Geist.
Veröffentlicht von: @katy3Atheismus ist keinesfalls der "bessere Weg", denn Atheisten haben allen Grund, Angst zu haben.
Welchen, wenn sie nicht glauben?
Veröffentlicht von: @neubaugoereWelchen, wenn sie nicht glauben?
Aber Unglaube schützt nicht vor den Gerichten Gottes - im Gegenteil, gerade der Unglaube ist auch eine Sünde, die gerichtet wird - Mk. 16, Röm. 4, Röm 11, Hebr. 3 etc.
Es fällt Dir schwer, in die Rolle eines Ungläubigen zu schlüpfen, gell?
Wenn der nicht glaubt, dann glaubt der nicht. Weder an Gott noch an ein Gericht oder eine Hölle oder was auch immer Gläubige erzählen. Er glaubt, dass am Ende seines Lebens das Leben zu Ende ist. Deshalb sind diese "Höllendrohungen" auch aus meiner Sicht völlig unangebracht (mal davon abgesehen, dass sie nicht der Kern der Frohen Botschaft sind). Sie müssen doch erst einmal wissen, dass es Gott gibt und wie der so drauf ist und was der so bietet. Auch das werden sie nicht glauben, so es Gott nicht ihnen persönlich offenbart.
WIR sehen, was dem Ungläubigen blüht. ER sieht es nicht.
Mit diesem letzten Satz wirst Du niemanden davon überzeugen können, sich mit Gott zu beschäftigen. Es sei denn aus Angst. Und Angst und Furcht stehen im krassen Gegensatz zu Gott.
Darum steht ja auch im 1. Joh:
„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt.…“
Ich würde darum doch eher formulieren: Wir wissen, was dem Nichtglaubenden alles an Wertvollem und Heilsamen entgeht, darum wäre es schön, wenn er das auch kennenlernen dürfte.
Heil und Frieden
Alle dürfen.
"Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf das jeder, der an ihn glaubt nicht verloren geht." Johannes 3,16
Keiner muss.
Viele wollen nicht.
Etliche von denen singen schon vor dem Frühstück die Internationale.
Und bringen selbst in einem christlichen Forum ihre antichristlichen Ansichten missionarisch unters gläubige Volk. Deren Gericht gerecht ist.
Aber diejenigen, die bisher gewollt haben, singen gemeinsam im Chor:
1) Mir ist Erbarmung widerfahren,
Erbarmung, deren ich nicht wert;
das zähl ich zu dem Wunderbaren,
mein stolzes Herz hat's nie begehrt.
Nun weiß ich das und bin erfreut
und rühme die Barmherzigkeit.
2) Ich hatte nichts als Zorn verdienet
und soll bei Gott in Gnaden sein;
Gott hat mich mit sich selbst versühnet
und macht durchs Blut des Sohns mich rein.
Wo kam dies her, warum geschieht's?
Erbarmung ist's und weiter nichts.
3) Das muss ich dir, mein Gott, bekennen,
das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt;
ich kann es nur Erbarmung nennen,
so ist mein ganzes Herz gesagt.
Ich beuge mich und bin erfreut
und rühme die Barmherzigkeit.
4) Dies lass ich kein Geschöpf mir rauben,
dies soll mein einzig Rühmen sein;
auf dies Erbarmen will ich glauben,
auf dieses bet ich auch allein,
auf dieses duld´ ich in der Not,
auf dieses hoff ich noch im Tod.
5) Gott, der du reich bist an Erbarmen,
reiß dein Erbarmen nicht von mir
und führe durch den Tod mich Armen
durch meines Heilands Tod zu dir;
da bin ich ewig recht erfreut
und rühme die Barmherzigkeit.
Text: Philipp Friedrich Hiller (1767)
Melodie: Georg Neumark (1657), Johann Ludwig Friedrich Hainlin (1790), Johann Balthasar König (1738)
Mit dem Lied widerlegst Du Dich aber selbst.
„Viele wollen nicht“ kann ja nicht stimmen, wenn es im Lied heisst „mir ist Erbarmen widerfahren.
Die nicht wollen oder können, denen ist demnach also Gottes erwählendes Gnadenhandeln noch nicht widerfahren.
*pssst* da war noch eine Überschrift dazwischen:
Aber diejenigen, die bisher gewollt haben, singen gemeinsam im Chor:
passt scho 😊
Veröffentlicht von: @janemarpleMit diesem letzten Satz wirst Du niemanden davon überzeugen können, sich mit Gott zu beschäftigen.
Das ist auch nicht mein Begehr. Ich - Christ - unterhielt mich gerade mit Katy - Christ. Von Schwester zu Schwester. Weshalb ich es so formulierte wie ich es tat.
Veröffentlicht von: @neubaugoereEs fällt Dir schwer, in die Rolle eines Ungläubigen zu schlüpfen, gell?
Aber Nein, ich war ja selbst mal einer und dazu noch ein sehr respektloser Lästerer.
Aber das nutzt doch alles nichts - genau deshalb sollte das Evangelium so großflächig wie möglich verkündigt werden, auch, damit kein für uns erreichbarer Unbekehrter mal sagen muss, daß ihm niemand vom Evangelium erzählt hat. Unglaube schützt nicht vor Gericht - dann eher Unwissenheit. Wenngleich Gott dafür sorgt, daß die Seinen das Evangelim auch hören/lesen oder wie immer auch zu Kenntnis kommen.
Veröffentlicht von: @neubaugoereWIR sehen, was dem Ungläubigen blüht. ER sieht es nicht.
Natürlich sieht er das - aber er glaubt es nicht. Ein Ungläubiger ist niemand, der aus Unwissenheit handelt. Er weiß in der Regel, was er nicht glaubt.
Das denke ich nun wiederum nicht.
Denn wer wirklich mit seinem Herzen und Verstand begriffen hat, worum es im christlichen Glauben geht, der wird sich nicht bewusst abwenden.
Nur „nützt“ es natürlich alleine solange nichts, wie Gott ihm nicht den Glauben geschenkt hat.
Veröffentlicht von: @janemarpleDenn wer wirklich mit seinem Herzen und Verstand begriffen hat, worum es im christlichen Glauben geht, der wird sich nicht bewusst abwenden.
Aber genau das passiert ja dann auch, wenn Gott --
Veröffentlicht von: @janemarpleNur „nützt“ es natürlich alleine solange nichts, wie Gott ihm nicht den Glauben geschenkt hat.
Es braucht die Gnade Gottes, um zu glauben. Aber der Mensch muss seinen Teil sozusagen dazu beitragen, indem er sein Herz nicht verhärtet - vgl. Mk. 16,14: Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.
😊
Niemand braucht etwas, um zu glauben.
Das hieße, es gäbe eine Voraussetzung.
Die braucht es aber nicht. Es "braucht" nur Gottes Gnade, keiner Vorbedingung und keiner Leistung. Und der Mensch KANN gar nichts beitragen zu seiner Errettung.
Was ist das für eine Gnade Gottes, zu der ich beitragen könnte?
Veröffentlicht von: @neubaugoereNiemand braucht etwas, um zu glauben.
doch, es brauch die Gnade Gottes dazu, die uns den Glauben schenkt.
Veröffentlicht von: @neubaugoereEs "braucht" nur Gottes Gnade, keiner Vorbedingung und keiner Leistung. Und der Mensch KANN gar nichts beitragen zu seiner Errettung.
hier bestätigst Du das.
Veröffentlicht von: @neubaugoereWas ist das für eine Gnade Gottes, zu der ich beitragen könnte?
Aber, was meinst Du, warum Jesus Seinen Jüngern dann Herzenshärte vorwirft und sie dafür tadelte, daß sie nicht glaubten? Offenbar sind die Jünger Jesu keine Marionetten.
Veröffentlicht von: @katy3Veröffentlicht von: @katy3Niemand braucht etwas, um zu glauben.
Veröffentlicht von: @katy3doch, es brauch die Gnade Gottes dazu, die uns den Glauben schenkt.
Wer spricht da jetzt von welchem Standpunkt aus?
Ich verstehe aus den beiden Sätzen, dass die Göre von der Menschenseite her spricht (der Mensch kann nichts tun) und du sprichst von dem Tun Gottes her. Im Prinzip sagt ihr das Gleiche, nur aus einem anderen Blickwinkel.
Aus einer Predigt über die verschiedenen Arten des Glaubens versuche ich mal aus der Erinnerung wiederzugeben, was uns damals bewusst gemacht wurde:
1) historischer Glaube......... ist, was wir z.B. im Geschichtsunterricht lernen oder was an historischen Abläufen in der Bibel vermerkt ist
2) sachbezogener Glaube ..... ist im Alltag zu finden, z.B. ich glaube, dass das Licht angeht, wenn ich den Schalter betätige oder dass der Stuhl mich trägt, wenn ich mich darauf setze
3) zündender Glaube............ wenn der Heilige Geist den rettenden Glauben an Gott im Herzen schenkt und entzündet und das Herz ja sagt
4) Alltagsglaube ........... leben aus der Beziehung mit Gott heraus und Wachsen in Christus/Heiligung, sowie leben in den Kraftgaben auf Gottes Impuls hin (der letzte Punkt wird deutlich bei den Jüngern, die den Knaben nicht heilen und befreien konnten und Jesus schilt diesen Unglauben. Das betraf nicht den rettenden Glauben, sondern den praktischen)
5) Gabe des Glaubens........ für eine spezifische Situation auf ein gegebenes Wort Gottes hin
Das Wort Glaube ist so vielfältig an Inhalten, dass man da sehr leicht aneinander vorbei reden kann.
Oft wird das auch nicht in anderen posts unterschieden, wenn von Nr 4 gesprochen wird und der angeschriebene mit Nr. 3 hört und dann empört aufschreit "willst du mir den Glauben (Nr. 3) absprechen?!" Dabei geht es doch um Nr. 4.... manchmal auch um Nr. 5
Über die Richtung, aus der wir auf Glauben schauen, hat deborah dankenswerter Weise schon was gesagt.
Ich stieß und stoße mich an diesen Deinen Worten:
Veröffentlicht von: @katy3Aber der Mensch muss seinen Teil sozusagen dazu beitragen, indem er ...
Und da sage ich: Nein. Auch dies kann der Mensch nicht. Wie auch? Ich mag mich jetzt allerdings nicht darum streiten, ob nun ein "Ja" Gott gegenüber nun eine wahre Heldentat ist oder eine Voraussetzung, wo der Mensch halt auch endlich mal seinen Teil beisteuern kann zu seiner Errettung.
Veröffentlicht von: @katy3Aber, was meinst Du, warum Jesus Seinen Jüngern dann Herzenshärte vorwirft und sie dafür tadelte, daß sie nicht glaubten? Offenbar sind die Jünger Jesu keine Marionetten.
Keine Ahnung. Hab ihn noch nicht gefragt. Ich bin aber sicher, dass er nichts meint, was er nicht vorher gegeben hätte ... ich spreche von den Werkzeugen oder dem Werkzeug, dass es braucht, um lieben zu können - Liebe - Jesus, neue Augen, neue Ohren ...
Alles ist Sein Werk.
Nichts ist unser. Noch nicht einmal im Nebensatz oder "gut gemeint". 😊 - Aber ich vermute, wir stehen auf derselben Seite. 😊
So denke ich nun wieder nicht, auch ehemals Ungläubige bis vor 15 Jahren.
Veröffentlicht von: @katy3Natürlich sieht er das - aber er glaubt es nicht. Ein Ungläubiger ist niemand, der aus Unwissenheit handelt. Er weiß in der Regel, was er nicht glaubt.
Nein, tut er nicht. Ich wusste gar nichts über Gott, über diesen Jesus, welcher sein Sohn sein sollte ...
Meine Aufgabe ist aber nicht, ihn zum Sehen zu bringen. Meine Aufgabe ist, ihm Gott zu zeigen. Diesen Gott, der da etwas eröffnet hat, der da Mensch wurde, der da ... Gott selbst wird ihm alles andere eröffnen. Gott selbst wird ihm die Augen auftun.
Ich persönlich habe Gott nicht gekannt und wollte ihn auch nicht kennen. Gut, ich habe niemanden gehabt, der mir irgendwas von Folgen oder Hölle oder ewige Verdammnis erzählt hätte. Aber DAS - das Erzählen von Hölle, ewiger Verdammnis, von Folgen des Unglaubens etc. pp. IST nicht das Evangelium, das kommt später.
Wenn ich Deine Worte auf mein Leben übersetze, habe ich definitiv aus Unwissenheit gehandelt. Ich konnte nicht wissen. Und ich wollte auch nicht wissen. Ich hab auch nichts verstanden. Ich hab "Brücke zum Vater" nicht verstanden. Muss ich auch nicht. Ich war am Tiefpunkt, weil ich nicht gesehen war, nicht gehört wurde, nicht wahrgenommen wurde und nur geliebt werden wollte, nichts weiter. Nur geliebt sein. Einfach so wie ich bin. Nichts leisten müssen, sondern aufgrund meinerselbst geliebt sein. - Und DANN kam Gott und sagte mir, dass er mich liebt. Auch wenn der Typ es vorher vielleicht erwähnt hat, es ist GOTT himself gewesen, der mir die Augen geöffnet hat für sich, dann verstand ich einiges und alles zugleich ...
Ich weiß in der Regel eben nicht, was ich glaube. Ich glaube oder ich glaube nicht. Ich glaubte, dass alle Gläubigen an Götter nen Sockenschuss haben. Ich glaubte nämlich, dass es sowas wie Götter nicht geben kann, dass das nur Hirngespinste sind von denen, die nicht lebensfähig sind und sich so eine Sicherheit bauen wollen, und das Leben einfach anders geht.
Es ist NICHT das Evangelium - die Gute Nachricht -, dass es eine Hölle gibt für die, die nicht glauben.
Es ist das Evangelium - die Gute Nachricht -, dass es diesen Gott gibt, der sich Menschen schuf, in die Gemeinschaft mit ihm hinein, aus der der Mensch wieder heraus trat/fiel und es diesen Gott gibt mit diesem ewigen Leben an seiner Seite und dass er einen Weg zurück ermöglicht hat in seinem Sohn Jesus, dem Christus, der sein Leben für mich lies - was für eine Tat!!!! - er sich als Lamm schlachten ließ für mich - was für eine Tat!!!! - damit ich heimkehren kann, damit ich erfahre, dass dieser Gott mich so sehr liebt ...
Verstehst Du, was ich sagen will?
Veröffentlicht von: @neubaugoereNein, tut er nicht. Ich wusste gar nichts über Gott, über diesen Jesus, welcher sein Sohn sein sollte ...
Hattest Du nie Konfirmationsunterricht? Ich schon und ich habe sogar ganze Bibelabschnitte auswendig lernen müssen. Aber geglaubt habe ich nichts.
Oder Nicht-Christen hier im Forum. Sie lesen viel und diskutieren sogar auch theologische Themen - aber was glauben sie, ich meine nicht nur rein intellektuell, sondern mit dem Herzen?
Veröffentlicht von: @neubaugoereIch weiß in der Regel eben nicht, was ich glaube.
also, das habe ich bei Dir anders empfunden, aber auch bei jedem anderen Christen hier - die Christen wissen, was sie glauben. Aber sie wissen auch, welche Lesart der Schrift sie nicht glauben.
Veröffentlicht von: @katy3Hattest Du nie Konfirmationsunterricht?
Nein. - Und meine Eltern kennen alles: Taufe, Konfirmation, Sonntagsschule, Jungschar, Gottesdienste ... glauben tun sie jedoch nicht. Jesus war Mensch, ja, hat auch gelebt, ja. Aber einen Gott gibt es dennoch nicht für sie. Und Jesus ist demzufolge und auch sowieso kein Gott.
Ich bin auch nicht getauft von meinen Eltern, ich hatte eine Namensgebung. - Die "ungläubige Variante" quasi ... ähnlich wie die Jugendweihe im Grunde parallel zur Konfirmation geht ... hinein ins Erwachsenenalter, eines abschließen, das nächste beginnen ...
Veröffentlicht von: @katy3Veröffentlicht von: @###user_nicename###Ich weiß in der Regel eben nicht, was ich glaube.
also, das habe ich bei Dir anders empfunden, aber auch bei jedem anderen Christen hier - die Christen wissen, was sie glauben. Aber sie wissen auch, welche Lesart der Schrift sie nicht glauben.
Da sprach ich von der Zeit vor Christus, wollte aber "allgemeiner" klingen und als Ungläubiger sprechen. - Natürlich glaube ich heute. Aber nicht damals.
Veröffentlicht von: @neubaugoereUnd meine Eltern kennen alles: Taufe, Konfirmation, Sonntagsschule, Jungschar, Gottesdienste ... glauben tun sie jedoch nicht. Jesus war Mensch, ja, hat auch gelebt, ja. Aber einen Gott gibt es dennoch nicht für sie. Und Jesus ist demzufolge und auch sowieso kein Gott.
Ja, sie wissen alles, aber sie glauben nichts. Sie wissen also, was sie nicht glauben.
Veröffentlicht von: @neubaugoereDa sprach ich von der Zeit vor Christus, wollte aber "allgemeiner" klingen und als Ungläubiger sprechen. - Natürlich glaube ich heute. Aber nicht damals.
Wenn Deine Eltern so viel kannten, haben sie Dir sicher auch davon berichtet. Und dadurch konntest Du (damals) auch sagen, was Du nicht glaubtest. Der Glaube kam bei Dir mit der Bekehrung - diese hat Dir die geistlichen Augen geöffnet und Du konntest auch glauben, was Du davor nur wusstest, bzw. kanntest. Also, so war es bei mir und ich vermute stark, daß es bei Dir zumindest ähnlich war. 😊
Veröffentlicht von: @katy3Ja, sie wissen alles, aber sie glauben nichts. Sie wissen also, was sie nicht glauben.
😀 Ich würde das so nie formulieren, da sträuben sich mir die Nackenhaare. 😀
Veröffentlicht von: @katy3Wenn Deine Eltern so viel kannten, haben sie Dir sicher auch davon berichtet.
Nein, haben sie nicht. Sie haben uns Kinder bestmöglich von allen Gläubigen ferngehalten und uns eingetrichtert, dass Menschen schwachsinnig sind, die an irgendwas wie Götter glauben. Weshalb ich davon auch eben überzeugt war.
Wenn ich sage, ich wusste vorher nichts von diesem Jesus und Gott, dann meine ich das so. 😊 Zur Jahrhundertwende lernte ich dann einen jungen Mann kennen, der mir was von seinem Gott erzählte, seinem Jesus und wie er mit ihm lebt. Dies hab ich gehört, weil es ihn betraf. Und es war auch Jahre später noch sein Gott, hatte mit mir nichts zu tun, aber wenigstens kannte ich ab da mal einige "Fakten" wie eben Jesus Sohn Gottes, Brücke zum Vater, ging seiner Schöpfung nach, ach ja: schuf die Erde mit allem Drum und Dran etc. pp. und eben wie er mit ihm lebt - die Bibel nennt das bezeugen. Genau das, was mir hier zu Tausenden FEHLT. Alle diskutieren wild durcheinander und dieses "Rechthabenwollen" steht immer stark im Vordergrund. Da nehm ich mich nicht aus. Wir sollen aber Zeugen sein und wir werden Zeugen sein ... dies ist der Weg - so glaube ich -, wo Gott handelt durch seinen Geist. Wenn wir auf den Wegen gehen, die er sich gedacht hat - bezeugen. Ich erlebte vier Jahre "Gott zieht", ich erlebte Übernatürliches und die Liebe, Vergebung und Annahme Gottes, bis ich 2004 dann die Therapie machte und zeitgleich anfing, in eine Gemeinde zu gehen. Alles fließende Übergänge. Nichts Spektakuläres wie "am Dienstag, den 25. September hab ich dann mein Leben Jesus übergeben". 😊
Veröffentlicht von: @neubaugoereNein, haben sie nicht. Sie haben uns Kinder bestmöglich von allen Gläubigen ferngehalten und uns eingetrichtert, dass Menschen schwachsinnig sind, die an irgendwas wie Götter glauben. Weshalb ich davon auch eben überzeugt war.
Hast Du echt bis zu Deiner Bekehrung nie etwas von Jesus und dem "Christentum" gehört? Wow, Du bist die erste, von der ich sowas erfahre?
Gab es in Deiner Schule dann Ersatzunterricht für den Konfirmationsunterricht? Ich bin Jahrgang 1956 und damals gab es noch keinen Ethikunterricht und der Konfi war Pflicht. Ich komme auch aus Berlin, deshalb interessiert mich das?
Veröffentlicht von: @neubaugoereZur Jahrhundertwende lernte ich dann einen jungen Mann kennen, der mir was von seinem Gott erzählte, seinem Jesus und wie er mit ihm lebt.
Super - Preis dem Herrn 😊 Aber Du meinst sicher die Jahrtausendwende 😊
Veröffentlicht von: @katy3Gab es in Deiner Schule dann Ersatzunterricht für den Konfirmationsunterricht? Ich bin Jahrgang 1956 und damals gab es noch keinen Ethikunterricht und der Konfi war Pflicht. Ich komme auch aus Berlin, deshalb interessiert mich das?
Nope. Ich bin '74 in der DDR eingeschult ... 😌 ... nein, da gab es nichts in der Richtung. (nur Ablehnung)
Veröffentlicht von: @katy3Super - Preis dem Herrn 😊 Aber Du meinst sicher die Jahrtausendwende 😊
genau ... wir hatten uns "im Internet" kennengelernt, in einer ganz normalen (weltlichen) Community.
Veröffentlicht von: @neubaugoereNope. Ich bin '74 in der DDR eingeschult ... 😌 ... nein, da gab es nichts in der Richtung. (nur Ablehnung)
Ach so, das erklärt es natürlich. Ja, in der DDR wurde der christliche Glaube massiv bekämpft, bzw. "totgeschwiegen". Ich hatte Verwandte dort und die haben sowas auch berichtet.
Veröffentlicht von: @neubaugoerewir hatten uns "im Internet" kennengelernt, in einer ganz normalen (weltlichen) Community.
Hast Du noch Kontakt zu ihm oder weißt Du, was aus ihm geworden ist? Als Christen hattet Ihr doch dann mindestens einen gemeinsamen Herrn und Erlöser 😊
Veröffentlicht von: @katy3Hast Du noch Kontakt zu ihm oder weißt Du, was aus ihm geworden ist? Als Christen hattet Ihr doch dann mindestens einen gemeinsamen Herrn und Erlöser 😊
Kontakt nun nicht mehr. Aber eine ganze Weile (ein paar Jahre). Ich hab ihm von meiner Taufe berichtet, worüber er sich tierisch freute und sehr berührt war, wie Gott durch ihn offenbar gehandelt hatte ... Ja, er ist heute verheiratet, hat süsse Kinder ... zu viele, wenn's nach mir ginge 😀 ...
Nachtrag vom 03.05.2019 1258
Das letzte Mal getroffen hatten wir uns nach längerer Pause ungefähr vor 2 oder 3 Jahren (könnten auch 4 sein)
Ergänzung
nochwas hierzu:
Veröffentlicht von: @neubaugoereNein, tut er nicht. I
Aber Unglaube macht nur dann einen Sinn, wenn es einen Gegenstand gibt, den man nicht glaubt. Ohne Wissen kann es auch keinen (Un)Glauben geben. Hast Du jemals jemanden sagen hören - ich glaube nicht, was ich nicht weiß/kenne/erfahren habe - ? Das ergibt keinen Sinn, denn zu Unglauben gehört das, was man nicht glaubt.
Das Gegenstück ist "Nichtwissen" - wer nichts über eine Sache weiß, weder ob es sie gibt, noch, wie sie beschaffen ist, der kann auch nicht sagen, ob er es glaubt oder nicht glaubt.
Veröffentlicht von: @neubaugoereEs ist NICHT das Evangelium - die Gute Nachricht -, dass es eine Hölle gibt für die, die nicht glauben.
Aber Evangelium heißt "gute Nachricht" - es bräuchte keine gute Nachricht, wenn es nicht auch eine schlechte Nachricht gäbe.
Veröffentlicht von: @neubaugoeredass es diesen Gott gibt, der sich Menschen schuf, in die Gemeinschaft mit ihm hinein, aus der der Mensch wieder heraus trat/fiel
Das stimmt aber nicht wirklich - nicht der Mensch ist "herausgetreten", sondern Gott hat ihn rausgeworfen (aus Eden), weil er Ihm zutiefst ungehorsam war. Âber Jesus war schon zum Erlöser bestimmt, als diese Schöpfung noch nicht in Existenz war und der Sündenfall noch gar nicht passiert war. Gott reagiert hier also nicht auf die Sündes des Menschen, so, als wäre Er davon überrascht worden. Sein Erlösungsplan stand schon fest, als der Sündenfall noch gar nicht passiert war. Und das hat für mich eine fundamentale Bedeutung.
Ich glaube, hier kommt was durcheinander.
Veröffentlicht von: @katy3Aber Unglaube macht nur dann einen Sinn, wenn es einen Gegenstand gibt, den man nicht glaubt. Ohne Wissen kann es auch keinen (Un)Glauben geben.
Also, wenn ich etwas weiß, z.B. ich bin einem Filmstar begegnet, dann ist das Fürwahrhalten, dass es diesen Star tatsächlich gibt kein Glaube, denn ich weiß es ja.
Wenn Menschen dem Evangelium nicht glauben, dann gibt es zwar das Wissen um den Inhalt des Evangeliums aber der Unglaube besteht darin, das man nicht glaubt, dass es diesen Gott gibt, bzw. dass die Botschaft wahr ist.
Veröffentlicht von: @katy3Das Gegenstück ist "Nichtwissen" - wer nichts über eine Sache weiß, weder ob es sie gibt, noch, wie sie beschaffen ist, der kann auch nicht sagen, ob er es glaubt oder nicht glaubt.
Wenn einem die Frohe Botschaft erzählt wird, kann man durchaus sagen, dass man dieser nicht glaubt, obwohl man nicht weiß, ob es einen Gott gibt oder nicht - und ich glaube das wäre auch redlich, es so zu sagen. Ich glaube, dafür gibt es doch im NT durchaus Beispiele, wo das Evangelium gepredigt wird, aber die Menschen dieser nicht glauben.
Veröffentlicht von: @katy3Hast Du jemals jemanden sagen hören - ich glaube nicht, was ich nicht weiß/kenne/erfahren habe - ? Das ergibt keinen Sinn, denn zu Unglauben gehört das, was man nicht glaubt.
Umgekehrt macht das aber auch keinen Sinn. Denn was ich kenne, muss ich nicht mehr glauben.
Der Glaube ist die Folge aus dem Wissen, dass es den Gott der Bibel gibt.
Ich vertraue, glaube jetzt, dass die Verheißungen in der Bibel stimmen und vielleicht auch noch mehr, dass die ganze Bibel Gottes Wort ist. Das ist dann aber kein Wissen, sonder der Glaube auf Grund von Wissen.
Gruß Andy
Veröffentlicht von: @an-jaWenn Menschen dem Evangelium nicht glauben, dann gibt es zwar das Wissen um den Inhalt des Evangeliums aber der Unglaube besteht darin, das man nicht glaubt, dass es diesen Gott gibt, bzw. dass die Botschaft wahr ist.
ganz genau so sehe ich das auch.
Veröffentlicht von: @an-jaUmgekehrt macht das aber auch keinen Sinn. Denn was ich kenne, muss ich nicht mehr glauben.
das verstehe ich jetzt nicht - wenn jemand das Evangelium z.B. kennt, muss/kann er doch entscheiden ob er es glaubt oder nicht.
Veröffentlicht von: @an-jaDer Glaube ist die Folge aus dem Wissen, dass es den Gott der Bibel gibt.
Das sehe ich anders - wenn das so wäre, müssten hier alle gläubige Christen sein.
Veröffentlicht von: @an-jaDas ist dann aber kein Wissen, sonder der Glaube auf Grund von Wissen.
Und wo ist da der Widerspruch?
Grüssle
Veröffentlicht von: @katy3Veröffentlicht von: @katy3Umgekehrt macht das aber auch keinen Sinn. Denn was ich kenne, muss ich nicht mehr glauben.
Veröffentlicht von: @katy3das verstehe ich jetzt nicht - wenn jemand das Evangelium z.B. kennt, muss/kann er doch entscheiden ob er es glaubt oder nicht.
Nein.
Ich glaube ja nicht, dass es dieses Evangelium gibt, denn ich habe es ja gehört, also kenne ich es.
Was Du meinst, sind die Konsequenzen daraus.
Wenn ich an Jesus glaube, bedeutet das nicht, dass ich an die Existenz von Jesus glaube, in dem Sinne: könnte wahr sein. Sondern Jesus ist mir begegnet, das ist dann Wissen.
Der Glaube an Jesus wäre, dass ich ihm nachfolge, ohne dass ich den Weg kenne, einzig und allein aus dem Grund, weil die Quelle vertrauenswürdig ist, weil ich sie kenne.
Also Jesus kenne ich, aber ich muss an Jesus glauben, wenn ich ihm nachfolgen will.
Veröffentlicht von: @katy3Veröffentlicht von: @katy3Der Glaube ist die Folge aus dem Wissen, dass es den Gott der Bibel gibt.
Veröffentlicht von: @katy3Das sehe ich anders - wenn das so wäre, müssten hier alle gläubige Christen sein.
Warum?
Wissen denn alle, dass es den Gott der Bibel gibt, sind sie ihm begegenet?
Veröffentlicht von: @katy3Veröffentlicht von: @katy3Das ist dann aber kein Wissen, sonder der Glaube auf Grund von Wissen.
Veröffentlicht von: @katy3Und wo ist da der Widerspruch?
Da ist jetzt kein Widerspruch. Ich wollte nur den Unterschied von Glaube und Wissen erklären, so wie ich das sehe.
Gruß Andy
Hi - ich weiß nicht, aber ich habe das Gefühl, daß Du mir hier widersprichst, indem Du meine eigene Argumentation dazu verwendest - hier z.B:
Veröffentlicht von: @an-jaDer Glaube an Jesus wäre, dass ich ihm nachfolge, ohne dass ich den Weg kenne, einzig und allein aus dem Grund, weil die Quelle vertrauenswürdig ist, weil ich sie kenne.
weil Du sie kennst - genau das sage ich auch.
Veröffentlicht von: @an-jaWarum?
Wissen denn alle, dass es den Gott der Bibel gibt, sind sie ihm begegenet?
beschränken wir uns mal auf dieses Forum, das ist jetzt einfacher - das es diesen Gott gibt, weiß jeder hier, denn Er wird sowohl von den Usern als auch von den diversen Artikeln verkündigt. Aber an Jesus glauben tut hier beileibe nicht jeder.
Grüssle
Es ist schwierig mit den Begriffen, weil wir auch zwei Welten haben.
Wissen, Gewissheit, Kenntnis, Glauben ...
Veröffentlicht von: @katy3das es diesen Gott gibt, weiß jeder hier
Täte ich nicht so formulieren, weil dieses "Wissen" etwas anderes impliziert, nämlich "kennen". Und das tun nicht alle hier. Es haben alle Kenntnis von der Information, dass diese Gläubigen sagen, es gäbe einen Gott. Das ist nicht "Wissen, dass es Gott gibt".
meine 10 Cent ... 😉
Veröffentlicht von: @neubaugoereTäte ich nicht so formulieren, weil dieses "Wissen" etwas anderes impliziert, nämlich "kennen".
Je nach dem, wie man das Wort "kennen" verwendet - Ich kenne Dich, zumindest virtuell, aber ich kenne auch viele Rezepte für Kartoffelsuppen. Nur ob ich sie auch nachkoche, steht auf einem anderen Blatt.
Die User hier kennen viele Bibelstellen, minxdestens alle, die ihnen gepostet wurde. Sie haben viele Infos über Jesus - aber nicht alle glauben es auch.
Wissen und kennen trenne ich nicht so konkret - z.B. "ich kenne alles, was über Jesus publiziert wird" - oder - "ich weiß, was über Jesus publiziert wird" - für mich ist das dieselbe Aussage, nur mit unterschiedlichen Formulierungen.
Jesus (selbst) kennen - oder alles kennen, was von Ihm publiziert wird, sind zwei unterschiedliche Arten von "kennen" - das sehe ich in der Tat genauso.
Aus Sicht eines Ungläubigen ist das hier auf jesus.de aber kein "Wissen, dass es Gott gibt". Es ist eine Information, die sie nicht glauben. Sie haben Kenntnis davon, dass Gläubige dies glauben.
😉
Veröffentlicht von: @neubaugoereAus Sicht eines Ungläubigen ist das hier auf jesus.de aber kein "Wissen, dass es Gott gibt". Es ist eine Information, die sie nicht glauben. Sie haben Kenntnis davon, dass Gläubige dies glauben.
oder so - ich finde beides richtig 😊
Veröffentlicht von: @katy3oder so - ich finde beides richtig 😊
für mich kommt's drauf an, von wo man draufguckt ... 😉 als Gläubiger oder als Ungläubiger ...
Ist wie mit der Zahl, die auf den Boden gemalt ist, rechts und links von ihr steht einer, der sagt "ich hab recht" ... beide haben recht, es ist eine 9 ... oder 6 ... 😉
Zustimmung
*erklär*
😌
Veröffentlicht von: @katy3Aber Unglaube macht nur dann einen Sinn, wenn es einen Gegenstand gibt, den man nicht glaubt. Ohne Wissen kann es auch keinen (Un)Glauben geben. Hast Du jemals jemanden sagen hören - ich glaube nicht, was ich nicht weiß/kenne/erfahren habe - ? Das ergibt keinen Sinn, denn zu Unglauben gehört das, was man nicht glaubt.
Veröffentlicht von: @katy3Das Gegenstück ist "Nichtwissen" - wer nichts über eine Sache weiß, weder ob es sie gibt, noch, wie sie beschaffen ist, der kann auch nicht sagen, ob er es glaubt oder nicht glaubt.
*hm* ich kannte keinen Gott, hörte nur, dass es Menschen gibt, die an Götter glauben; das hielt ich für Schwachfug. Ist das jetzt Wissen, Glauben oder Nichtwissen/Nichtglauben? Ich musste nichts über einzelne Götter oder "den Gott" wissen, ich glaubte nicht, dass es sowas oder ihn gibt. Da hätte mir "Wissen" nichts "genutzt".
Veröffentlicht von: @katy3Aber Evangelium heißt "gute Nachricht" - es bräuchte keine gute Nachricht, wenn es nicht auch eine schlechte Nachricht gäbe.
Es ist keine schlechte Nachricht ... entweder hat jemand offene Augen oder nicht. Entweder erhält er sie von Gott oder nicht. Von mir kriegt er sie nicht, auch nicht von oder durch eine noch so perfekte Argumentation. Es ist Gott, der Augen öffnet. Es ist Gott, der zieht, es ist Gott, der bekehrt. Ich bin nur Handlanger, Mittelsmann, Mitarbeiter, wie auch immer. Aus unserer christlichen Sicht und mit dem, was wir aus der Schrift wissen, wissen/glauben wir, dass wir alle abgefallen sind, in Sünde leben (vor unserer Errettung) und unter dem Zorn Gottes. Aus UNSERER Sicht. Dies ist aber keine Nachricht, schon gar nicht gut, die ich verbreiten soll. Ich soll die Gute Nachricht verkünden. Was ist Inhalt derer? Korrekt - NICHT die Hölle/Zorn Gottes ... (die erhobene Hand, der erhobene Zeigefinger, der Finger, der auf die Hölle zeigt und droht ...)
Veröffentlicht von: @katy3Das stimmt aber nicht wirklich - nicht der Mensch ist "herausgetreten", sondern Gott hat ihn rausgeworfen (aus Eden), weil er Ihm zutiefst ungehorsam war. Âber Jesus war schon zum Erlöser bestimmt, als diese Schöpfung noch nicht in Existenz war und der Sündenfall noch gar nicht passiert war. Gott reagiert hier also nicht auf die Sündes des Menschen, so, als wäre Er davon überrascht worden. Sein Erlösungsplan stand schon fest, als der Sündenfall noch gar nicht passiert war. Und das hat für mich eine fundamentale Bedeutung.
ja, gut, ich hatte es netter formulieren wollen ... richtig, alles stand schon vorher fest: auch die Namen im Buch des Lebens ... aber bevor wir uns in für uns zwei nichtigen Kleinigkeiten verlieren und kein gutes Beispiel für Schwestern abgeben 😀 ... wir sind im Glauben eins - nicht ohne Kreuz, nicht ohne Christus ...
😊
Veröffentlicht von: @katy3mmh langsam - das geht in die falsche Richtung. Richtiger wäre - ohne diesen heiligen Gott, der Sünde niemals ungestraft lässt, wäre eine solche Angst nicht nötig.
Nach deiner Weltsicht, klar. Aber eben nicht nach meiner. Im Moment braucht keiner von uns Angst zu haben... du glaubst, dass du deinen Frieden mit Gott gemacht hast, und ich glaube, dass das gar nicht erforderlich ist.
Das einzige was jetzt natürlich passieren könnte ist, dass ich mich nach meinem Tod irgendwo im Jenseits wiederfinde, vor Gott stehe und dann sehe, dass die Christen recht hatten. Dann würde deine Aussage natürlich zutreffen.
Veröffentlicht von: @katy3Atheismus ist keinesfalls der "bessere Weg", denn Atheisten haben allen Grund, Angst zu haben.
Nein, nicht hier und jetzt. Später vielleicht - aber eben nur dann, wenn du recht haben solltest. Und das glaube ich ja gerade nicht.
Veröffentlicht von: @katy3Atheismus ist keinesfalls der "bessere Weg", denn Atheisten haben allen Grund, Angst zu haben.
Allerdings sind die meisten Menschen Atheisten, wenn es um andere Götter geht - z.B. sind Christen bzgl. Allah, dem Gott des Korans, Atheisten sowie Atheisten, was die hinduindischen Götter und viele andere anbelangt.
Veröffentlicht von: @lombard3Allerdings sind die meisten Menschen Atheisten, wenn es um andere Götter geht - z.B. sind Christen bzgl. Allah, dem Gott des Korans, Atheisten sowie Atheisten, was die hinduindischen Götter und viele andere anbelangt.
Da ich im interreligiösen Dialog aktiv bin muss ich sagen: Mein dem ist schon lange nicht mehr so.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristDa ich im interreligiösen Dialog aktiv bin muss ich sagen: Mein dem ist schon lange nicht mehr so.
Ok, dann weißt du es besser als ich. Dann musst du mich korrigieren.
Ich gehe jedoch davon aus, dass hier sehr viele Christen einen Glauben an Allah oder einen Hinduistischen Gott ablehnen bzw. nicht glauben, dass es einen "Allah" gibt.
Veröffentlicht von: @lombard3Ich gehe jedoch davon aus, dass hier sehr viele Christen einen Glauben an Allah oder einen Hinduistischen Gott ablehnen bzw. nicht glauben, dass es einen "Allah" gibt.
Hier bei jesus.de mit Sicherheit. Liegt am Evangelikalismus. Die Katholische und Evangelische Kirche geht davon aus das die abrahamitischen Religionen zum gleichen Gott beten. Kein Hodscha der interreligiös diskutiert würde Allah sagen, das ist einfach lächerlich im Deutschen arabische Wörter zu benutzen.
Und sogar zum Hinduismus der ja zumindest polytheistisch Interpretiert werden kann habe ich im größten Hinduistischen Tempel den ich mal besucht habe von beiden Seiten also von katholischer als auch hinduistischer Seite die Meinung gehört das die Gebete eines Hindus eben zu Gott gehen.
Es gibt halt nur den einen.
Nachtrag vom 01.05.2019 1818
größten Hinduistischen Tempel Kontinentaleuropas (in Hamm Uentrop)
Veröffentlicht von: @lombard3Allerdings sind die meisten Menschen Atheisten, wenn es um andere Götter geht - z.B. sind Christen bzgl. Allah, dem Gott des Korans, Atheisten sowie Atheisten, was die hinduindischen Götter und viele andere anbelangt.
Das aber ist ausgeschlossen, denn es gibt nur einen wahren Gott und das ist der Gott Israels. Alle anderen sind Götzen. Die Anhänger der anderen Religionen sehen das zwar anders, aber das sollte den Christen nicht tangieren.
Es ist wichtig für den Christen, keine "anderen Götter" zu haben als den einen wahren Gott.
Apostelgeschichte 4,12
Johanes 3,36
Johannes 8,32.36
1. Johannes 4,17-19
Das sind ja alles christentumsinterne Quellen. 😛
Es wäre hilfreich, wenn du die Texte mit postest. Dann muss der geneigte Leser nicht alle Stellen selber nachschlagen. Das ist in den 5 Minuten in der Straßenbahn von zu Hause zur Arbeit nämlich reichlich umständlich.
Für alle die keine Bibel haben oder sonntagsmorgens um 9:30 in der Strassenbahn auf dem Weg zur Kirche keine Zeit zum Bibellesen haben:
Apostelgeschichte 4,12
Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
Johannes 3,36
Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Johannes 8,32.36
die Wahrheit wird euch frei machen.
Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.
1. Johannes 4,17-19
Hierin ist die Liebe mit uns vollendet worden, damit wir Freimütigkeit haben an dem Tag des Gerichts, dass, wie er ist, auch wir sind in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Das Thema ist ja schon ziemlich breitgetreten. Dennoch:
1. Seit kennt der Mensch „Angst“?
Seit dem Sündenfall im Garten Eden: Gottes Gebot übertreten, zur Erkenntnis des Bösen gekommen, muss der Mensch sterben und geht ins Gericht Gottes. Und diese Todesfurcht bringt den Menschen sein Leben lang in Knechtschaft. Er verstrickt sich durch Sündenlust mehr und mehr in die Abhängigkeit von Satan und geht dem zweiten Tod entgegen.
2. Seit wann aber ist die Angst vor dem Tod, dem folgenden Gericht und das Sündigen-müssen und damit der zweite Tod, besiegt?
Seit Jesus Christus, der einzige sündlose Mensch, den Teufel, die Sünde und den Tod auf Golgatha am Kreuz durch sein Stellvertreter- und Sühnungsopfer besiegt und den angstfreien Zugang zu Gott bereitet hat. Hebräer 10.
Er kannte Angst. Mehr als andere Menschen. Im Garten Gethsemane steht für ihn das kurz bevorstehende Kreuz und das zur Sünde-gemacht-werden und das Gericht des Verlassenseins von Gott als Strafe für fremde Schuld vor Augen. Und er, der Heilige, Gerechte, Reine, Flecken- und Sündlose, der allezeit das dem Vater wohlgefällige getan hat, soll Sündenträger, zur Sünde und zum Fluch gemacht werden. Das lässt ihn zum Vater beten, dass, wenn es möglich wäre, dieser Kelch an ihm vorübergehen solle. Aber er will den Willen des Vaters tun und nimmt den Kelch vom Vater an. Es gab und gibt keinen anderen Weg um das Erlösungswerk der Liebe Gottes vom Kreuz für angstgeplagte Sünder zu vollbringen und Gott durch Gehorsam bis in den Tod am Kreuz zu verherrlichen. Das war ja schon Adam und Eva im Garten Eden verheißen, dass der Erlöser kommen sollte. 1. Mose 3,15
Und nach vollbrachtem Werk ist er auferstanden. Und weil er alles aus Liebe zu Gott und zu den Seinen getan hat, was zum Heil und zur Ehre Gottes nötig war und ist, ist er jetzt mit Ehre und Herrlichkeit im Himmel aufgenommen und wird wiederkommen, um die Seinen zu sich zu holen.
Für denjenigen (m/w/d), der den Herrn Jesus im Glauben als seinen Erlöser angenommen hat, ist alle Furcht vor dem Zorn Gottes zunichte gemacht indem wir Annahme und Aufnahme bei Gott, dem Vater, gefunden haben. Die Liebe Gottes ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist. Und diese Liebe treibt die Furcht aus. Gott ist unser Vater der uns liebt. Wir haben Frieden mit Gott Römer 5,1 und keine Furcht vor einer Verdammnis. Römer 8,1
Und selbst wenn uns im Leben Angst in den Lebensumständen beschleichen sollte, so kann diese uns nicht von der Liebe Gottes und Christi scheiden Römer 8,31 – 39. Denn denen die Gott lieben müssen alle Dinge zum Guten mitwirken. Römer 8,28
Und der ängstliche Christ kann mit seinen Nöten zu dem Herrn Jesus und Gott, dem Vater, kommen. Der Herr Jesus hat an unserem Leben hier an allem teilgenommen um uns als treuer Sachwalter bei Gott zu vertreten und wir finden Gnade und Barmherzigkeit am Thron der Gnade durch ihn. Auch heute gilt: „Fürchte dich nicht, schaue nicht ängstlich umher. Ich bin mit und bei dir und helfe dir.“ Jesaja 41,10
3. Und die übrigen Menschen? Die vielen Religionen, Weltanschauungen, Philosophien usw.? Angstfrei? Wo? Wer? Wie? Siehe z.B. Sri Lanka und anderswo. Ohne Gott und ohne Hoffnung in der Welt, von Ängsten getrieben. Römer 1,18 – 3,20, besonders Römer 2,9.
Fazit: Es lohnt sich Christ zu sein. Lass dich heute noch versöhnen mit Gott!
Veröffentlicht von: @uri-kulmFür denjenigen (m/w/d), der den Herrn Jesus im Glauben als seinen Erlöser angenommen hat, ist alle Furcht vor dem Zorn Gottes zunichte gemacht indem wir Annahme und Aufnahme bei Gott, dem Vater, gefunden haben.
Und für jene, die erst gar nicht an Gottes Zorn glauben, gilt dass sie von Anfang an keine Angst haben brauchen...
Tja, und wenn man an das Buch nicht glaubt, das zu zitierst, sind diese Stellen wertlos, man hat keine Angst vor eurem Jenseits... und deine Argumentation löst sich in Luft auf.
Veröffentlicht von: @invar_vigandunTja, und wenn man an das Buch nicht glaubt, das zu zitierst, sind diese Stellen wertlos, man hat keine Angst vor eurem Jenseits... und deine Argumentation löst sich in Luft auf.
Das stimmt ... zumindest in unserer westlichen, "aufgeklärten" Welt und Denkweise. Für den großen anderen Teil der Welt gilt das nicht. Die haben Angst vor dem Jenseits, wie auch immer es aussehen mag. - Ganz ohne Bibel.
Kannst du Konkretes nennen?
Berichte aus Malawi, Mikronesien und Papua Neuguinea - von Menschen, die eine Heiden-Angst haben vor den Ahnen und vor Geistern, vor der ganzen jenseitigen Welt.
Gespräche mit Muslimen, die keine Angst vor dem Jenseits haben, weil sie sich mühen so zu leben, dass es Allah gefällt - die allerdings nicht sicher sind ob sie später ins Paradies kommen oder nicht - weil das nur Allah entscheidet. Allerdings hat sich Mohammed in seiner Religionsbildung ja von Judentum und Christentum inspirieren lassen, daher sind Ähnlichkeiten naheliegend.
Macht
Also ich denke, Angst haben Mensch schon als Kind.
Es ist zunächst einmal ein Schutzinstinkt.
Und vermutlich auch dann, wenn man nicht gewiss sein kann, was passiert - d.h. in der Dunkelheit.
Bereits Kinder schenken Geschichten Glauben, dass im Wald ein Gruselmonster ist. Sie sind beeinflussbar.
Ebenso können natürlich auch Erwachsene von einem Medizinmann oder Guru beeinflusst werden.
Wir Menschen lassen uns durch Geschichten beeinflussen.
Selbst wenn wir in unserer westlichen Welt oft eher rational denken, beeinflusst es uns doch ("Es könnte doch was dran sein.").
Das ist natürlich nur eine Mutmaßung.
Ich würde jedenfalls aus der Tatsache, dass Menschen in anderen Kulturen oder Religionen Angst haben (vor Dingen, die sie mit dem Jenseits in Verbindung bringen), nicht notwendigerweise schließen, dass es deshalb ein Jenseits auch geben muss.
Angst um Angehörige
Können die von dir genannten Bibelverse auch auf Angehörige angewandt werden um sicher zu gehen, dass auch sie errettet sein werden / sind?
Zum Beispiel die eigenen Kinder oder Nachfahren, in ferner Zukunft, die du niemals kennenlernen wirst?