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Das Papsttum ist biblisch!?

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Holger F.
Themenstarter
Beiträge : 763

Im Video „Ich war überzeugt: Das Papsttum ist unbiblisch…“ erläutert Sebastian Sch., warum er das Papsttum für biblisch hält. Das könnte eine gute Diskussionsgrundlage sein. 😀

https://youtu.be/abOpGuizT18?is=3H3qylK4cD2MrhRD


Inhaltlich lässt sich die Argumentationsstruktur ungefähr so zusammenfassen:

A) DAS FUNDAMENT IM DAVIDISCHEN KÖNIGREICH: Jesus kommt gemäß den Verheißungen an Maria aus dem Haus Davids und gründet ein strukturiertes Königreich. Im alttestamentlichen Muster des davidischen Reiches, wie es in Jesaja 22 dargestellt wird, besaß der königliche Vorsteher den Schlüssel des Hauses, um das Reich in Stellvertretung des Königs zu verwalten.

B) DIE NAMENSÄNDERUNG UND DER FELS: In Matthäus 16 ändert Jesus Simons Namen zu Petrus. Diese Namensänderung markiert in der Heilsgeschichte einen bleibenden Auftrag, da die Kirche auf diesem Felsen errichtet und vor dem Untergang geschützt wird.

C) DIE ÜBERTRAGUNG DER SCHLÜSSELGEWALT: In direkter Parallele zu den Prophezeiungen aus Jesaja 22 überträgt Jesus in Matthäus 16 die Schlüsselgewalt und die Vollmacht zum Binden und Lösen an Petrus. Dies bedeutete im jüdischen Kontext des ersten Jahrhunderts eine rechtlich und theologisch verbindliche Autorität zur Gesetzesauslegung.

D) DER SCHUTZ VOR IRRTUM: Die Zusage in Matthäus 16, dass irdische Entscheidungen des Petrus im Himmel Gültigkeit besitzen, impliziert den göttlichen Schutz vor einer Fehlleitung der Gesamtkirche. Die spätere Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit entfaltet somit das, was in dieser Zusage Christi bereits angelegt war.

E) DER AUFTRAG ZUM LEITEN UND DIENEN: In Lukas 22 verbietet Jesus Führung nicht grundsätzlich, sondern definiert Autorität im Reich Gottes neu als Dienst Unmittelbar danach erhält Petrus den spezifischen Auftrag, seine Brüder im Glauben zu stärken.

F) DIE BESTÄTIGUNG ALS HIRTE: Nach der Auferstehung fordert Jesus Petrus in Johannes 21 zu einem dreifachen Liebesbekenntnis auf, um seine dreifache Verleugnung zu heilen. Mit den Worten, er solle seine Lämmer und Schafe weiden, wird Petrus als leitender Hirte und Verwalter der Herde Christi eingesetzt.

 

I. Wer würde Sebastian mit welchen Argumenten widersprechen?
II. Wer hat weitere Argument für die Sichtweise von Sebastian?

Antwort
331 Antworten
Salvatore23
Beiträge : 122

@holger-f  Das Papsttum ist weder biblisch noch christlich belegbar finde ich. Im Gegenteil, so man Worte des Herrn Jesus ernst nimmt.

Denn Jesus sagte doch klipp und klar, man soll niemanden auf Erden Vater(Papst, Pater) nennen, nur einer sei unser -heiliger- Vater, der im Himmel, der zudem noch allein wahrer Gott war ist und sein wird Joh 17.3 dies nur nebenbei bemerkt.

Mt 23,9 Und ihr sollt niemand euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater: der im Himmel.

Ich weiss nicht, ob Du darüber informiert bist, dass diese Ermahnung Jesus deshalb wichtig sein konnte, da es damals den patriachal geprägten Mithraskult gegeben habe, wo der höchste Priester nach 7 Weihegraden Papa genannt wurde.

Wenn zudem Päpste Nachfolger Petrus sein möchten, warum gibt es dann das Pflichtzölibat für katholische Priester? Petrus war verheiratet und Paulus befand sowieso verheiratete (gar vorbildliche Familienväter) Bischöfe und Diakone für dieses wichtige Amt der Gemeindeführung zu bevorzuge.

1 Tim 3,2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, 3 kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? 

Das sind so meine Gedanken zum Thema.

salvatore23 antworten
16 Antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@salvatore23 

Der Zölibat ist eine kirchenrechtliche Sache und kann jederzeit abgeschafft werden. Priester, die zuvor evangelische Pastoren waren und verheiratet sind, bleiben auch als Priester weiterhin verheiratet.

rafael antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@rafael 

Sagt ein Pfarrer zum anderen:Wir werden das Ende des Zölibat wohl nicht mehr erleben.

Darauf der andere: Wir nicht mehr, aber vielleicht unsere Kinder. 

😉

VG

Chey

chey antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@chey 🤣

rafael antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@rafael Kirchenrechtliches müsste aber auch einer christlich-biblischen Überprüfung standhalten, so man sich offiziell ja zum Christentum bekennt.

Somit erfüllt ja ein ehemaliger verheirateter Pastor als katholischer Priester die Paulinischen Vorgaben für einen kompetenten Gemeindeleiter, Priester, Diakon oder was auch immer. ;-))

Und bei der christlichen Urgemeinde galten noch immer Fisch und Christusmonogram als Symbol für gelebtes Christentum. Leider hatten sie diese nicht als Patent eingetragen. Sonst hätte die RKK diese nicht -kirchenrechtlich- abschaffen und  durch das Kreuz ersetzen können.

salvatore23 antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@salvatore23 

Paulus schreibt ja, dass manche sich um des Himmelsreiches Willen unfähig zur Ehe gemacht haben.

Paulus schreibt außerdem, dass es für Männer gut ist, sich zu enthalten. Nur um Unzucht zu verhindern sollte diejenigen, die sich nicht enthalten können, heiraten.

Sehe also nichts unbiblisches.

Unabhängig davon sei nochmal darauf hingewiesen, dass für die Kirche schon immer Tradition und Schrift Erkenntnisquellen waren, eine explizite Schriftnennung ist daher für die Kirche nicht notwendig. Wäre im Protestantismus anders, weil hier  „Schrift allein“ gilt.

rafael antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@rafael  Was hat dies denn mit dem Papsttum zu tun, oder dem Amt des Bischofs oder des Diakons zu tun, oder mit dem katholischen kirchenrechtlichen Pflichtzölibat?

Willst Du etwa damit all die von Paulus erwähnten Voraussetzungen für eine bestens geeignete Person für das Priesteramt als ungültig erklären, woran sich die RKK noch nie gehalten hat, seit sie meint bestimmen zu können was "christlicher  Glaube" zu sein habe?

1 Tim 3. 1 Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe. 2 Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, 3 kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, 4 einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, in aller Ehrbarkeit. 5 Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen? 

Und dass Petrus, dem Jesus seine Gemeinde anvertraute klar verheiratet war, steht auch in der Bibel. Also warum weigern sich die Verantwortlichen der RKK ihr Kirchenrecht nach Jess Christus Lehren auszurichten und Pflichtzölibat vollkommen zu streichen?

salvatore23 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Jesus und Paulus waren allerdings nicht verheiratet.  

Paulus hat sogar Ehelosigkeit als Ideal gesehen.

VG

Chey

 

chey antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@chey  Im Papsttum der RKK geht es ja darum, dass man dort behauptet der jeweilige Papst, Bischof von Rom  sei ein Nachfolger des Heiligen Petrus. Und der war verheiratet.

Betreffend Papsttum allgemein. widerspricht es der Ermahnung Jesus niemanden auf Erden Hl.Vater zu nennen. 

Papa wurde ja im patriarchalischen Mithraskult/Mithraismus (nur für Männner) der oberste Priester nach 7 Weihegraden genannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Mithraismus#%C3%9Cbersicht

salvatore23 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Wir brauchen darüber nicht zu streiten, wir sind da beide weitestgehend einer Meinung.

Mir sind diese Punkte nur nicht wichtig. 

Viel wichtiger wäre für mich die Frage, was Jesus heute sagen würde, wenn er diese RKK sehen würde mit ihren Riten, Prunk, weltlicher Macht, Skandalen, ihrer kirchlichen Theologie. Und ihrer Mission weltweit, ihren Einsatz zum Wohl der Menschen.

Was würde er kritisieren, was loben?

Ich glaube nicht, dass es da groß um die Bezeichnung Papa gehen würde, wohl noch nicht mal ums Zölibat.

Nur meine Vermutung und Ansicht.

VG

Chey

chey antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@chey  So wie ich Jesus Christus einschätze stimmt es ihn traurig, wenn er überall lesen muss, dass seine 3-jährige Aufopferung für wahrhaftigen Gottesglauben und dessen Willen für allumfassendes friedliebendes, hilfsbereite  Zusammenleben weitgehend zu wenig gewürdigt wird.

Wenn Hilfseinsätze zum Wohle von Menschen in Not, ohne damit verbundenes Missionsinteresse erfolgt, finde ich es okay. 

Ja, betreffend Zölibat würde er persönlich wohl nicht intervenieren, aber gewiss bei der Erbsünde ,dass jeder seither schon bei Geburt ein Sünder sei.

Mir ist aufgefallen, dass mit den Jahren auch die Evangelischen Kirchen und Freikirchen sich von antichristlicher RKK-Glaubensdogmatik hat anstecken lassen. 

Das einst auf Jesus Christus Lehren basierende Christentum, Evangelium driftet offenbar immer mehr in eine starre teils lieblose AT-Gesetzlichkeit ab.

Man schreibt z.B. auf facebook von zurück zu bisher angeblich "zerfallenen christlichen Werten" und richtet, verdammt, verurteilt teils erbarmungslos eheliches  Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren, nennt solche Sünder vor Gott.

Die haben m.E. noch nicht wirklich begriffen, was Jesus mit seiner 3-jährigen Aufklärungsarbeit über wahrhaftigen Gottesglauben in jener Zeit an jenem Ort erreichen wollte, finde ich.

 

 

salvatore23 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Ich sehe den Tanach nicht als lieblos an.

Im Christentum sehe ich sehr verschiedene Strömungen. Einige so wie Du es beschreibst,  andere völlig anders. So schätze ich z.b. die Mennoniten. Aber ich finde auch in allen Konfessionen, die ich bisher kennen gelernt habe, überzeugte und wirklich nette Christen.

VG

Chey

chey antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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@salvatore23 

Merkst du eigentlich was du schreibst?

Du nennst die größte und älteste Kirche Antichristlich meinst aber aus der Sammlung der Schriften, welche diese Kirche im 4. Jahrhundert canonisiert und danach überliefert hat,  selbst Lehrer sein zu dürfen und nimmst es als Basis für deine Interpretation des Glaubens?

Also wenn ich zb. den Islam für Antigöttlich halte, würde ich die Finger vom Koran lassen.

Das, was die Kirche heute noch ausmacht war damals schon gegeben wenn auch die meiste Zeit im Untergrund, da Verfolgung herrschte. 

Eine Kirche die Kindertaufen, Ämter, Heiligenverehrung und -Anrufungen praktizierte, das Abendmahl für den wirklichen Leib des Herrn hielt, überwand die Verfolgungen im Römischen Reich! 

Findest du das nicht einen Wiederspruch?

Ansonsten - was genau für Lehren Jesu lehnt die Kirche heute bitte ab? Was wird denn konkret abgelehnt, die Bergpredigt? Bringe doch mal Beispiele.

Bitte auch erklären was an einem Kreuz schlecht sein soll.

kappa antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@kappa ich finde es ja eh befremdlich, dass das in einem christlichen Forum klar geht, eine christliche Konfession als antichristlich zu bezeichnen. Es gibt wohl Schieflagen.

rafael antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1854

@salvatore23 

Dann nenne doch eine Stelle aus der Schrift, in der Homosexuelle Ehen erlaubt sind oder man im Kontext davon ausgehen darf das Sie im Gottes Willen wären.

Die Freikirchen haben das nicht kürzlich von der RKK abgekupfert sondern meines Wissens immer schon gehabt als Lehre. Eher ist es heute so das es Freikirchen gibt die hier Liberaler sind, das gab es früher nicht.

kappa antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

Du hattest das Thema Zölibat eingebracht, ich hatte darauf geantwortet.

rafael antworten
Kappa
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(@kappa)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1854

@salvatore23 da gibt's tausende Theologen die das über einen sehr langen Zeitraum getan haben.

kappa antworten


Stern
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Beiträge : 3753

@holger-f 

Einen wie ich finde sehr interessanten Beitrag zu deinem Thema habe ich hier gefunden

https://www.kath.ruhr-uni-bochum.de/mam/nt_neu/downloads/ts_mt_16.18_der_dienst_des_petrus_und_der_dienst_der_kirche.pdf

Dabei geht es um das Thema deines verlinkten Videos, also

-um die Stellung des Petrus, wie Jesus sie ihm zukommen lässt

-um die Fortführung der Verheissung Gottes an Abraham als Vater vieler Völker (inklusive Namensänderung) und Petrus als Nachfolger Abrahams (David wird nicht erwähnt)

-um die Frage, ob das ein Papsttum begründet

Es hat zehn Seiten, aber mit viel Quellenangaben, also eher 5 Seiten, geht also einigermaßen flux.

Eigentlich bin ich im Hintergrund (und da bleib ich erstmal auch, denn„Klappehalten“ tut mir ganz gut) aber ich lese ab und zu mit. 

Da mir aber seltsamerweise bevor ich diesen Artikel gelesen habe eine Eingebung zuteil wurde, dass ich den 1.und 2. Petrusbrief lesen soll, wollte ich das jetzt mit euch teilen. 

Der Eindruck der Petrusbriefe war (nochmals:davor) der, dass Petrus da vor seinem Tod alles zusammenfasst, was man noch so als letzte Worte sagen will. Und mir wurde da schon klar, dass Petrus derjenige war, der am allernächsten an Jesus dran war und damit höchste Autoritätsperson auf der Erde in Bezug auf die Lehre von Jesus.

Danach habe ich dann den oben genannten Artikel gelesen und für mich war es plötzlich offensichtlich:

Jesus setzt Petrus ein wie Gott damals Abraham eingesetzt hat. Und damit ist die Sache auch schon erledigt - es braucht keinen weiteren Petrus so wie es keinen weiteren Abraham braucht.

Wer das anders sieht, stellt mMn Jesus selbst in Frage. Hätte er gewollt, dass es einen Nachfolger für Petrus gibt, hätte er es an dieser Stelle deutlich gemacht…“und sorge dafür, dass du einen Nachfolger einsetzt“ ….immerhin geht es um die Lehre, für die er gekommen ist. 

Hätte er das nachlässig gehandhabt?

Wir müssen darauf vertrauen, dass dieser Grundstein (Petrus) auch für uns heute ausreichend ist.

 

 

stern antworten
3 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @stern

Jesus setzt Petrus ein wie Gott damals Abraham eingesetzt hat.
Und damit ist die Sache auch schon erledigt -
es braucht keinen weiteren Petrus so wie es keinen weiteren Abraham braucht.

👍

chai antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@stern 

Wer das anders sieht, stellt mMn Jesus selbst in Frage.

Wer etwas anders als Du sieht, stellt Jesus infrage. Wow!

 

rafael antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@rafael 

Wer etwas anders als Du sieht, stellt Jesus infrage. Wow!

Also….zum Glück herrscht hier Meinungsfreiheit 😀

stern antworten
Salvatore23
Beiträge : 122
Veröffentlicht von: @stern

Wer das anders sieht, stellt mMn Jesus selbst in Frage. Hätte er gewollt, dass es einen Nachfolger für Petrus gibt, hätte er es an dieser Stelle deutlich gemacht…“und sorge dafür, dass du einen Nachfolger einsetzt“ ….immerhin geht es um die Lehre, für die er gekommen ist. 

Sehe ich auch so. Da Jesus aber eh ermahnte, niemanden ausser Gott den Himmlischen Vater als Vater, Heiliger Vater anzureden, käme ein Papst sowieso nicht als Nachfolger Petrus in Betracht.

Zudem hat man ja kirchenseits über den Kopf von Petrus und insbesondere Jesus entschieden was künftig als christlicher Glaube zu gelten habe. Da fallen mir folgende Worte des Petrus ein.

2 Petrus 3.15 und erachtet die Geduld unseres Herrn für eure Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen werden, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis. 17 Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im Voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute mitgerissen werdet und euren festen Halt verliert. 18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen. 

salvatore23 antworten
9 Antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Ich glaube, der Papst würde Euch beiden widersprechen. 

Kann ich zwar nicht belegen, aber habe ich so im Gefühl.

VG

Chey

chey antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@chey 

Kann ich zwar nicht belegen, aber habe ich so im Gefühl.

Ach 😀 wer will schon den Stuhl abgesägt bekommen 🙃

stern antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@chey Dann würde er auch Jesus widersprechen, wenn dieser klar sagte, dass man niemanden auf Erden als -Heiligen- Vater benennen sollte. Wäre interessant, womit der jeweilige Papst unserm Herrn Jesus gegenüber belegen wollte/will der jeweilige Papst sei seit eh und je Jesus irdischer Stellvertreter geweisen.

Gut, Franziskus lebte echt bescheiden, Leo bewies Mut, Trumps gottlosen Äusserung im Lichte Gottes zu kritisieren. Aber ansonsten wird kirchenseits Vieles als christliche Glaubensbasis bezeugt, was mit dem durch Jesus Christus gelehrten und vorgelebten christlichen Glauben überhaupt nicht im Einklang ist.

 

salvatore23 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Ich denke, katholische Theologen könnten das sicher begründen. 

Ich bin allerdings keiner und kann das nicht.

Ich sehe das ja ebenfalls kritisch. 

Aber die r.kath. Kirche ist ja nicht nur der Papst, die Hierarchie und die Organisation sondern viele Millionen einzelne Gläubige. Und die haben meines Erachtens auch ein Recht, dass ihr Glauben respektiert wird.

VG

Chey

chey antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@chey Oh, ich kenne viele Katholiken in meinem Umfeld, die einfach katholisch getauft, gefirmt etc sind, Kirchensteuer bezahlen, aber ansonsten einfach christlich im Sinne von Jesus Christus ihr Leben gestalten.

Es gibt bei uns auch die Christkatholiken, die unabhängig vom Papst katholisch sind, kein Pflichtzölibat kennen und auch Frauen das Priesteramt versehen können.

 

salvatore23 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@salvatore23 

Sind Christkatholiken was anderes als Altkatholiken? Ich kenne nur drn 2. Begriff. 

VG

Chey

chey antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@chey 

„Christkatholisch“ ist die Schweizerische Bezeichnung für „Altkatholisch“.

rafael antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707

@rafael Diese Richtung ist mir sympathisch.

chai antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@chai 🤷🏼‍♂️

rafael antworten


Chey
 Chey
Beiträge : 1449

@holger-f 

Da wir hier auch über den jetzigen Papst diskutieren,  möchte ich ihm hier aber auch einmal gute Genesung wünschen. 

VG

Chey

chey antworten
2 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707

@chey Dem schließe ich mich einfach an.

chai antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 30106

@chey 

Zum Beitrag

und seinem ebenfalls erkrankten Bruder. 

deborah71 antworten
Blackhole
Beiträge : 1277

@holger-f Das antike Rom kannte viele Kulte. Solange man das Kaisertum und den Staat an sich nicht infrage stellte, war es den römischen Behörden egal, welchen Gott man anbetete. 
Aber warum sind wir heute Christen und nicht Mithras-Anhänger? Dieser Kult entspricht a) doch eher dem was wir Menschen uns in der Regel unter einer Gottheit vorstellen und b) passt wesentlich besser zu einem sehr aggressiven Militärstaat. 

Nun, offensichtlich haben sich immer mehr Römer aller Schichten in diesem sehr aggressiven Militärstaat unwohl gefühlt. Es war immerhin eine Gesellschaft deren liebstes Hobby es war, anderen beim Sterben zuzugucken.
Und ein weiterer absoluten Gehorsam fordernder Kultführer wäre nicht das radikal Neue gewesen, das diese Römer gesucht haben. 

Wenn man das Alte Testament betrachtet, so darf man eines nicht vergessen: Das ganzen beiden Bücher der Könige über wird vor Alleinherrschern gewarnt. Auch David war kein Engel und Heiliger. 
So gesehen ist ein absolutistisches Papsttum alles andere als biblisch. 

Bleibt noch zu erwähnen daß es immer wieder bornierte Päpste waren, die sich längst überfälligen Reformen widersetzt haben, die Kirchenspaltungen verursacht haben. 

Andererseits ist es bemerkenswert, daß sich auch Nichtgläubige von einem Papst wie Franziskus oder wie Robert Prevost, dem man wirklich abkaufen kann, daß er der Menschheit die Liebe Gottes verkünden will, inspiriert fühlen. Und darin bestärkt, Wege des Friedens zu gehen. 
Umständehalber kann ein Papst von heute nicht voll und ganz dem Beispiel Jesu folgen. Heutige Päpste sind weltbekannte Prominente, es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich ein wenig abzuschotten. Selbst Jesus musste manchmal flüchten. 
Dennoch schaffte es Franziskus und schafft es Robert Prevost, authentisch rüberzukommen. Nicht merkbar schauspielernd, wie der gelernte Theaterschauspieler aus Polen, sondern wirklich voll und ganz da. Solche Päpste inspirieren und entzünden Hoffnung, selbst über Konfessions- und Religionsgrenzen hinweg. 
Und das ist wirklich ein biblisches Papsttum. 

blackhole antworten


Jascha
 Jascha
Beiträge : 65

Jesus, geboren im Stall

kein Platz, wo er sein Haupt hinlegen kann 

um sein letztes Kleidungsstück wird gewürfelt

sich ans Kreuz nageln lassen

...

Jesu sagt: folgt mir nach...

oder wie Paulus es ausdrückte: Habt die Gesinnung Christi...

 

Das ist für mich das pure "Anti" gegen jedes weltliche System oder jede hierarchische Struktur rund um Ihn und sein Reich.

jascha antworten
4 Antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@jascha 

Nun haben ja die Jünger zweifelsfrei Gemeinden gegründet und diese hatten auch eine Leitung.

Wie bringst du das mit deiner Überzeugung in Einklang?

VG

Chey

chey antworten
Jascha
 Jascha
(@jascha)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 65

@chey 

 

Danke für deine Nachfrage.

Ich bezog meine Aussage auf Machtstrukturen.

 

Wie ich die Gemeinde Jesu verstehe, ist mehr organisch, familienähnlich.

jascha antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @jascha

Ich bezog meine Aussage auf Machtstrukturen.

Ein berechtigter Kritikpunkt. 

Wobei es natürlich bei einer Organisation dieser Größe nicht ohne Hierarchien geht. 

chai antworten
Jascha
 Jascha
(@jascha)
Beigetreten : Vor 7 Monaten

Beiträge : 65

@chai 

Ich möchte von meiner Seite auch klar sagen, dass das meine Meinung zum System ist und nicht zu den einzelnen Menschen, die dahinter stehen, oder der dahinterliegenden Konfession oder den Konfessionen. Ich kenne sie nicht und kann kein Urteil fällen.

Ich weiß, dass es in jeder Konfession Menschen gibt, die Gott von ganzem Herzen lieben und an seinen Sohn glauben, und genauso solche, die es nur dem Namen nach sind und mit Glauben keine Berührung haben.

 

Ich folge Jesu Beispiel und sage: „Wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ (Matthäus 12,50)

jascha antworten
Seite 2 / 4
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