Das Wort vom Kreuz....
 
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Das Wort vom Kreuz...

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Bei meinen Schwiegereltern hing immer ein Vers im Eingangsbereich "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen. Uns aber, die wir gerettet sind, ist es eine Kraft Gottes."

Hartes Brot, oder nicht? Eher Grund zur Freude und zum Jubel, wenn man es angenommen hat für sich?

Warum stört die Lehre vom Kreuz? Wen stört sie und warum?

Mein Freund sagt, es sei der Stolz der Menschen. Sich eingestehen zu müssen, dass man nicht gut sei. Sich nicht selber erlösen kann.

Wie seht ihr das? Bin auf eure Meinungen gespannt.

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Mariposa22
(@mariposa22)
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Beiträge : 1209

Mein Freund sagt, es sei der Stolz der Menschen. Sich eingestehen zu müssen, dass man nicht gut sei. Sich nicht selber erlösen kann.

Wie seht ihr das? Bin auf eure Meinungen gespannt.

 

Hi, ich sehe das genauso wie dein Freund. Niemand kann sich aus eigener Kraft am Haarschopf aus dem Sumpf ziehen. Das wollen viele nicht wahrhaben. Dazu kommt viel Angst. Viele Menschen glauben, sie hätten nur eine Existenzberechtigung, wenn sie perfekt seien. Das hat möglicherweise mit der frühkindlichen existenziellen Abhängigkeit von den Eltern zu tun. Um diese Angst nicht spüren zu müssen, errichten sich die Menschen gerne ein Gedankengespinst um sich, um sich selbst zu rechtfertigen. Dazu kommt die Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren, wenn man erkennt, dass fast nichts so ist wie es scheint. Woran kann man sich dann noch festhalten? Die Angst vor dem tiefen Fall, wenn der Boden unter einem zusammenbricht ist enorm.

mariposa22 antworten
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Veröffentlicht von: @mariposa22

Mein Freund sagt, es sei der Stolz der Menschen. Sich eingestehen zu müssen, dass man nicht gut sei. Sich nicht selber erlösen kann.

Wie seht ihr das? Bin auf eure Meinungen gespannt.

 

Hi, ich sehe das genauso wie dein Freund. Niemand kann sich aus eigener Kraft am Haarschopf aus dem Sumpf ziehen. Das wollen viele nicht wahrhaben. ...

@mariposa22

Mir erscheint das so: Man erkennt immer nur das, was man glaubt. Glaubt man, dass man sich nicht selbst erlösen kann, dann erkennt man das so. Glaubt man, dass man sich selbst erlösen kann, dann erkennt man das so. Tatsächlich ist es aber möglich, dass der, der glaubt "nur Gott kann mich erlösen" sich selbst erlöst und der, der glaubt "Ich kann mich selbst erlösen" tatsächlich von Gott erlöst wird.

Und dabei ist noch gar nicht geklärt, was einer sich unter "erlösen" vorstellt.

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@stero Deine Gedanken Konstrukte, hm? 🙂 

Ziemlich philosophisch.

Dafür

. Tatsächlich ist es aber möglich, dass der, der glaubt "nur Gott kann mich erlösen" sich selbst erlöst und der, der glaubt "Ich kann mich selbst erlösen" tatsächlich von Gott erlöst wird.

hätte ich zum einen gern konkretes Beispiel und zum andern bitte biblische Begründung für die Aussage.

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Veröffentlicht von: @goldapfel

@stero Deine Gedanken Konstrukte, hm? 🙂 

Ziemlich philosophisch.

Dafür

. Tatsächlich ist es aber möglich, dass der, der glaubt "nur Gott kann mich erlösen" sich selbst erlöst und der, der glaubt "Ich kann mich selbst erlösen" tatsächlich von Gott erlöst wird.

hätte ich zum einen gern konkretes Beispiel und zum andern bitte biblische Begründung für die Aussage.

@goldapfel

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Bibel lediglich die Gottesvorstellung stützt. Deshalb lässt sich natürlich in der Bibel nichts finden, was den ersten Teil meiner Aussage stützt. Auf welche Art und Weise Gott den Menschen lenkt, darüber gibt es unter Theologen keine Einigkeit.

Unter der Annahme also, dass "die Bibel recht hat" und alles nur durch Gott ist und aufgrund der Tatsache, dass es Menschen gibt, die glauben, sich selbst erlösen zu können, ist es möglich, dass sie erlöst werden (gemäß dem, was sie unter "Erlösung" verstehen), dabei glauben, dass sie selbst das geschafft haben, es tatsächlich aber Gottes Werk war.

 

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Queequeg
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@stero 

"nicht geklärt, was einer sich unter "erlösen" vorstellt."

Das frage ich mich schon lange.

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Veröffentlicht von: @queequeg

@stero 

"nicht geklärt, was einer sich unter "erlösen" vorstellt."

Das frage ich mich schon lange.

@queequeg

Als Hilfe kann ich dir anbieten: https://de.wikipedia.org/wiki/Erl%C3%B6sung

Wobei das natürlich nicht klären kann, was der Einzelne darunter versteht, wenn er davon spricht.

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Queequeg
(@queequeg)
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@stero 

Das sagt nicht viel. 

"Erlösung bezeichnet in christlicher Tradition primär ein Handeln Gottes zugunsten erlösungsbedürftiger Menschen."

Ich wüsste nicht, wovon anders der Mensch erlöst werden müsste, als von seiner Angst vor Tod und sinnlosem Leben. Dafür bieten die christlichen Vorstellungen ziemlich wenig.

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Veröffentlicht von: @queequeg

@stero 

Das sagt nicht viel. 

"Erlösung bezeichnet in christlicher Tradition primär ein Handeln Gottes zugunsten erlösungsbedürftiger Menschen."

Ich wüsste nicht, wovon anders der Mensch erlöst werden müsste, als von seiner Angst vor Tod und sinnlosem Leben. Dafür bieten die christlichen Vorstellungen ziemlich wenig.

@queequeg

Da heißt es auch noch:

"Dieses Thema wird in der christlichen Theologie von der Soteriologie, der Lehre von der Erlösung (oder Rettung), behandelt. Der Begriff wird dort meist als Gegenbegriff zu Sündhaftigkeit und Verlorenheit genannt; Erlösung steht in enger Verbindung mit anderen christlichen Zentralbegriffen wie Rettung, Errettung, Heil, Befreiung, Neuschöpfung, Gnade und Versöhnung."

Daraus lässt sich schon folgern, dass ohne tiefere Beschäftigung man sich wohl nicht einen angemessenen Begriff der christlichen "Erlösung" wird bilden können.

 

Im Kontext "Heil" könnte ich noch anbieten:

Seligkeit (von idg. salin „Glück, Heil“) bezeichnet einen Zustand der vollendeten Erlösung bzw. des Heils, aber auch des Glücks. Zur Vollendung soll im Christentum die Seligkeit im Himmelreich kommen, doch gilt sie als Verheißung bereits für dieses Leben, wie insbesondere in den Seligpreisungen zu Beginn der Bergpredigt zum Ausdruck kommt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Seligkeit

 

 

 

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Queequeg
(@queequeg)
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@stero 

Tja, die "tiefere Beschäftigung" hat mich ja gerade gelehrt, dass es keiner Erlösung im christlichen Sinne (einer Schuld) bedarf.

Und was die "Glücksseligkeit betrifft, habe ich selten Menschen gefunden, die danach auf der Suche sind. Viel wichtiger scheint den Menschen zu sein, den Tod zu verstehen und vor allem ein sinnvolles Leben.

 

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Veröffentlicht von: @queequeg

@stero 

Tja, die "tiefere Beschäftigung" hat mich ja gerade gelehrt, dass es keiner Erlösung im christlichen Sinne (einer Schuld) bedarf.

Und was die "Glücksseligkeit betrifft, habe ich selten Menschen gefunden, die danach auf der Suche sind. Viel wichtiger scheint den Menschen zu sein, den Tod zu verstehen und vor allem ein sinnvolles Leben.

 

@queequeg

Um die Begriffe einer Doktrin zu verstehen, muss man die Doktrin erforschen. Dabei kann es gar nicht zu deiner Schlussfolgerung kommen, denn persönlicher Glauben oder Nicht-Glauben dürfen dabei keine Rolle spielen. Voreingenommene Ablehnung kann nicht zum Verstehen von Worten führen und das Verstehen von Worten der Doktrin hat erst mal gar nichts mit Glauben zu tun.

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Queequeg
(@queequeg)
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@stero

Ich glaube keine Doktrin. Und ein Glaube, der erst einmal 30 intellektuelle salto mortale machen muss, um verstanden zu werden, hat für mich nichts mit Glauben zu tun, sondern einem intellektuellen Kunstobjekt.

queequeg antworten
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Veröffentlicht von: @queequeg

@stero

Ich glaube keine Doktrin. Und ein Glaube, der erst einmal 30 intellektuelle salto mortale machen muss, um verstanden zu werden, hat für mich nichts mit Glauben zu tun, sondern einem intellektuellen Kunstobjekt.

@queequeg

Ich habe doch gar nicht von Glauben gesprochen, sondern von sprach-/textwissenschaftlichem Verständnis des Wortes "Erlösung" im Kontext der christlichen Doktrin.

Schau, Du hast unsere Konversation begonnen damit, zu offenbaren, dass du nicht weißt, was "Erlösung" bedeutet und du dir deshalb eine private Ansicht dazu gebildet hast. Daraufhin habe ich versucht dir zu verdeutlichen, dass ein sprach-/textwissenschaftliches Verständnis von "Erlösung" nur zu erlangen ist, wenn man die Doktrin erforscht.

Du scheinst in einer Abwehrhaltung gefangen zu sein, weil du nicht zwischen sprach-/textwissenschaftlichem Verständnis und dem affizierten Verständnis von religiösen Glaubenden unterscheiden kannst. Um ein angemessenses sprach-/textwissenschaftliches Verständnis von "Erlösung" im Kontext der christlichen Doktrin zu erlangen, muss man doch überhaupt nicht an die Wahrheit der Doktrin glauben. man muss sie aber erforschen.

Wie dem auch sei, ich stelle fest, dass du eigentlich kein Interesse an einem wissenschaftlichen Verständnis hast. Unsere Konversation hätten wir uns also auch sparen können.

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Bei meinen Schwiegereltern hing immer ein Vers im Eingangsbereich "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren gehen. Uns aber, die wir gerettet sind, ist es eine Kraft Gottes."

Hartes Brot, oder nicht? Eher Grund zur Freude und zum Jubel, wenn man es angenommen hat für sich?

Warum stört die Lehre vom Kreuz? Wen stört sie und warum?

Mein Freund sagt, es sei der Stolz der Menschen. Sich eingestehen zu müssen, dass man nicht gut sei. Sich nicht selber erlösen kann.

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@goldapfel

"Die verloren gehen" haben keinen Glauben und "die gerettet sind" haben Glauben.

Mt. 16,24 Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.

Joh. 3,36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben

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Praktiker
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@goldapfel Das , was ich jetzt schreibe , damit erhebe ich keine Allgemeingültigkeit . Es hat sich aus meinem Weg mit meinem Gott entwickelt . 

Ein Hauptziel von Gott sehe ich darin , das wir sowohl mit ihm als auch untereinander klar kommen . So eine Art Friede , Freude Eierkuchen . Ein "Garten Eden" nicht unbedingt , aber sein Ziel mit uns ist zumindest ein angenehmes Zusammenleben . Und wo kommt das Kreuz da rein ?  Die Bibel sagt , das wir von uns aus nicht wirklich in der Lage sind ordentlich ( jedenfalls nach Gottes Maßstab und Vorstellungen ) miteinander zu leben . Das ohne ihn die Sache eher ein Debakel ist .

Dann soll er doch die Sache einfach ins richtige Lot bringen . So einfach ist die Sache nicht . Er akzeptiert unseren freien Willen . Mit unserer Freiheit das anfangen zu können , was wir wollen . Tja . Da liegt der Hund begraben . Das klappt nicht wirklich .

Manche werden jetzt sagen . Genau dafür ist doch Jesus gestorben . Das wir dafür Vergebung haben und die Sache ist "gegessen" . Außerdem können wir ja nicht aus eigenen Werken gerecht werden . Manche hören hier auf und freuen sich über das , was Jesus für sie am Kreuz getan hat .

Bei mir fängt erst hier die Sache an erst richtig interessant zu werden . Meine gewachsene Vorstellung sieht so aus . Er will , das die Sache untereinander und mit ihm läuft . Also hat Jesus "am Kreuz" genau das vorbereitet . Die Werke , in denen wir wandeln sollen das die Sache läuft . Mal abgesehen davon , das er das Wollen UND Vollbringen dazu beisteuern will . Ja , dann soll er mal anfangen .....

Logik : Ich habe nur einen Willen . Klar . Wer "kreiert" jetzt diesen Willen ? Anders gesagt . Tue ich , was ich will , oder gebe ich ihm Raum das durch mich zu tun , was er will ?

Da schwirren dann so Verse wie : " Sein Fleisch kreuzigen " , "dem hl. Geist Raum geben" , "sich vom Geist Gottes leiten lassen" , "täglich zu sterben" , "IN den Schwachen ist er mächtig" durch die Lande . Man könnte noch viele in dieser Art anführen .

Es tuen sich im Prinzip zwei Welten auf . Die äußere und die innere - Körper , Seele und Geist ( angelehnt an "Gott ist Geist" ) . Das Wollen ist aber in der inneren Welt angesiedelt . Wie spielt da mein Geist hinein ? "Werdet voll heiligen Geistes ." Deshalb meinten die an Pfingsten , das die Jünger besoffen sind . Jesus hat gesagt , geht nicht ohne den Geist empfangen zu haben raus . Der Geist scheint uns also zu befähigen , das zu tun , was Jesus von uns will . 

Leider handelt der Geist aber nur im Einklang mit Gottes Willen in uns und durch uns - wenn ich es zulasse . Das hat Jesus am Kreuz vorbereitet . Das ist die berühmte Kraft Gottes . Ich vergleiche es gerne mit einem Surfer der auf den Wind wartet und in diesem fährt . Wollen wir die Sache nicht verkomplizieren , weil man auch gegen den Wind kreuzen kann . Unser Surfer dreht sich in den Wind des Geistes und bekommt inneren und äußeren Antrieb sich in eine Richtung zu bewegen , in die der Geist ihn führen will . Ansonsten gehe ich in die Richtung die ich anstrebe .

War jetzt viel .

Gruß

Praktiker

praktiker antworten
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Gelöschtes Profil
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@praktiker war wirklich viel und durchaus interessant. Wobei ich persönlich es so sehe, dass das Hauptärgernis des Kreuzes darin liegt, dass man es selbst eben nicht schafft und es annehmen muss, dass ein anderer es für einen geschafft hat. Man sein Scheitern annehmen und zugeben muss. 

Das was du beschreibst ist dann m.E. eher der Weg. Wobei das sich Besinnen auf die Kraft des Kreuzes ja durchaus helfen kann, sich dem Geist auszusetzen. Weil mir das Kreuz ja die Liebe Gottes zu mir zeigt. Die mich letztlich freisetzt. Wenn ich zu stark bei meinen Wünschen bleibe, ist das für mich ein Zeichen, dass ich noch Vertrauens- bzw. Liebesmangel habe. Dass da etwas blockiert. 

Segen und Frieden dir

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Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@goldapfel Der eine sucht sich lieber einen theoretischen Gott der zuschaut "und einen aus der Ferne liebt" . Der andere sucht sich lieber den handelnden Gott den er im Alltag erfährt . 

Gruß

Praktiker

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ichsen
 ichsen
(@ichsen)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 335

@praktiker Na dann muss ich mit Sicherheit weiter suchen, denn der mir ggü. als "handelnd" und "eingreifend" beschriebene Gott erweist sich in meinem Leben eher als "aus der Ferne zuguckend/liebend"...

ichsen antworten
Praktiker
(@praktiker)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 706

@ichsen Man fragt sich vielleicht , wer die Geschichten mit Gott in der Bibel so aufgeschrieben hat , als würde Gott handeln . Hat die sich doch einer ausgedacht um das Christentum als Religion begründen zu können ? Also reine Fantasterei ?! Wir haben in Dtld. praktisch überall Kirchen . Wofür ? Für welchen Gott ? Doch reines Menschenwerk und Gott "is looking us from a distance" ?

Ich habe 23 Jahr so gelebt . Bin mit meiner Oma oft in die Kirche gegangen . Wofür ? Auf jedenfalls war Gott nicht der Grund dafür !

Als ich "am Boden" war und nicht mehr weiter wollte sagte ich : " Gott , wenn es dich gibt , bitte hilf mir .." Im Nachhinein gesehen traf ich dann Christen , die mir zeigten , was ich tun muß , um mit Gott gehen zu können .

Ich fing an diese Schritte zu gehen und merkte , das da irgend etwas ist . Ich hatte keine Ahnung auf was ich mich da einlasse . Vielleicht hätte ich sonst die Finger davon gelassen .  Der Kern ist , den Unterschied zwischen Gottes Handeln und unserem Handeln zu erkennen . Es gibt ihn und er ist erfahrbar . Allerdings zu einem gewissen Preis . Wie der Mann , der alles verkaufte um die kostbare Perle zu erlangen . Hier als Bild für das Reich Gottes . Nicht zu verwechseln mit einer Religionsgemeinschaft .

Gruß

Praktiker

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mmieks
 mmieks
Beiträge : 1197

@goldapfel Mich stört manche Lehre vom Kreuz. Nicht die, welche ich in der Bibel finde. Aber so manche menschen-gemachte Lehre.

Ein befreundeter Priester sagte mal: "Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz, weil es so oft herhalten muss, um ein Kreuz zu erklären, was keines ist". Als Krankenseelsorger hat er da wohl seine Erfahrungen gemacht, was manchen so aufgebürdet wird an  Erklärungen, wenn es keine mehr gibt.

mmieks antworten


Mariposa22
Beiträge : 1209
Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau das IST doch die Manipulation, die ich ihm hier vorwerfe.

Okay, und du denkst, das hat er geschrieben, um seine Gemeinschaft auf eine "Wir-gegen-Die"-Denke einzuschwören?

mariposa22 antworten
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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@mariposa22 

Okay, und du denkst, das hat er geschrieben, um seine Gemeinschaft auf eine "Wir-gegen-Die"-Denke einzuschwören?

Ich würde sagen auf eine "Wir haben recht und fühlen uns toll, und die Anderen haben Unrecht und werden schon sehen, was sie davon haben!" - Denke.

Und zwar auf einer reinen Gefühlsebene.

 

 

 

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7510

@lucan-7 

Ich bezweifle, dass er solche Gedanken überhaupt hatte.

Paulus war, soweit wir wissen, ein Fanatiker, der vor dem "Damaskusereignis" fanatisch Jesusanhänger verfolgte. Radikale Änderungen von einem Wirklichkeitsverständnis zum genauen Gegenteil sind ja nun nicht selten - Beispiel Rechtsanwalt, der vom extremen Linken zum Neonazi mutierte. Ich halte es deshalb für sehr wahrscheinlich, dass er nach Damaskus noch genauso fanatisch war wie vorher, nur eben jetzt in die andere Richtung.

Und das haben Fanatiker aller Richtung gemeinsam, dass es nur ein ziemlich kleines Gesichtsfeld gibt, in dem es gut und richtig ist, und scharf davon abgegrenzt alles andere, in dem das Schlechte, Böse und Falsche angesiedelt ist. Fließende Übergänge oder Wahrheiten aufgrund andere Betrachtungsweise kann es hier nicht geben.

Das ist dann keine Sache der Überlegung, sondern ein fanatischer Reflex.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 28539

@queequeg 

Glaube ich so nicht.

Wenn du den Werdegang von Paulus nachliest, dann hatte er in den Anfängen nach der Bekehrung noch ziemlich mit seinem Temperament zu kämpfen und der Fanatismus war durch die Offenbarung seiner Berufung, die mit Leiden verbunden war, schon angeknackst. Dann kam eine ca 13 jährige Pause, bevor er seinen Dienst wirklich antreten konnte. Da ist von Fanatismus keine Spur mehr, denn er hat  einen starken Heiligungsprozess durchlaufen.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@deborah71 

"Glaube ich so nicht."

Hab ich mir gedacht, Du argumentierst ja auch von einem ganz anderen Standort aus.

Ich hab natürlich keine Ahnung, ob es bei Paulus so war, wie ich es skizziert habe, aber ich halte es für wahrscheinlich, weil es ein durchaus übliches Verhalten von manchen Menschen ist.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28539

@queequeg 

Bibellesen hilft da, sich nicht in Vermutungen zu verirren.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@deborah71 

Nicht wirklich. Die Bibel ist ja nicht von unabhängigen Beobachtern geschrieben worden, sondern von Menschen, die missionieren wollten, also von vornherein bestimmte Ziele hatten.

Da kann schon hilfreich sein zu sehen, was es von dem, was die Bibel schreibt, auch außerhalb von ihr vorkommt.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28539

@queequeg 

Was willst du mit ausserhalb vergleichen, wenn du das innerhalb kaum kennst?

Das war kein gutes Argument.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7510

@deborah71 

Ja, das sagt jeder, der sich in irgendeinem Kreis befindet. Ist also auch kein gutes Argument

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 28258

@queequeg 

Ich bezweifle, dass er solche Gedanken überhaupt hatte.

Wohl nicht bewusst. Aber er hatte ja seine Erfahrungen damit, auf welche Argumentation die Gläubigen anspringen.

 

lucan-7 antworten
ichsen
 ichsen
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Veröffentlicht von: @praktiker

Ich fing an diese Schritte zu gehen und merkte , das da irgend etwas ist . Ich hatte keine Ahnung auf was ich mich da einlasse .

Vermutlich auf die Manipulation/Indoktrination durch die entsprechende Gemeinde. Dein Posting klingt so, wie so ziemlich jede Zeugnisgeschichte. Nicht ohne Grund gibt es ja solche Sprüche wie "Bleibt ein Christ für sich allein...", weil sich ohne die Indoktrination irgendwann der kritische Menschenverstand meldet.

Wenn ich merke, dass mein Gegenüber in bester Missionierungsabsicht an mir vorbei redet, wieso merkt der das dann nicht?

Ich habe, durch meine Lebensgeschichte bestimmte Fragen, die mir durch den Kopf gehen. Antworten, die über ein "Keine Ahnung!" hinausgehen (natürlich in entsprechenden "frommen" Formulierungen)? Fehlanzeige!

Ansonsten Vertröstungen, Unsachlichkeiten ("Guck mal, die Israeliten mussten 400 Jahre beten, bevor Gott eingriff!")...

ichsen antworten
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@ichsen Ich kenne einige Christen, die ohne Gemeinde, christliche Gemeinschaft sind. Die Gründe sind vielfältig. Die meisten Leute, die einer Überzeugung anhängen, suchen Gleichgesinnte. Das bezieht sich nicht nur auf Christen. Auch andere Gruppen werben. Tun ihre Meinung laut kund, wollen missionieren. Nur bietet m.W. keine von denen Liebe, Erlösung und ewiges Leben an.

Der Mensch ist nunmal als soziales Wesen angelegt. 

Das mit der "Indoktrination/Manipulierung" ist deine Meinung. Möchte das nur noch mal so betonen.

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Beigetreten : Vor 4 Jahren

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Veröffentlicht von: @goldapfel

@ichsen Ich kenne einige Christen, die ohne Gemeinde, christliche Gemeinschaft sind. Die Gründe sind vielfältig. Die meisten Leute, die einer Überzeugung anhängen, suchen Gleichgesinnte. Das bezieht sich nicht nur auf Christen. Auch andere Gruppen werben. Tun ihre Meinung laut kund, wollen missionieren. Nur bietet m.W. keine von denen Liebe, Erlösung und ewiges Leben an, ohne dass man dafür irgendetwas "leisten" muss in Form von Arbeit.

Der Mensch ist nunmal als soziales Wesen angelegt. 

Das mit der "Indoktrination/Manipulierung" ist deine Meinung. Möchte das nur noch mal so betonen.

 

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Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @goldapfel

@ichsen Ich kenne einige Christen, die ohne Gemeinde, christliche Gemeinschaft sind. Die Gründe sind vielfältig. Die meisten Leute, die einer Überzeugung anhängen, suchen Gleichgesinnte. Das bezieht sich nicht nur auf Christen. Auch andere Gruppen werben. Tun ihre Meinung laut kund, wollen missionieren. Nur bietet m.W. keine von denen Liebe, Erlösung und ewiges Leben an.

Der Mensch ist nunmal als soziales Wesen angelegt. 

 

@goldapfel

Die Geschichte der Menschen ist eine Geschichte der Kollektive. Insofern ja, die natürliche Ordnung scheint Kollektive zu fordern, was sich ganz logisch daraus ergibt, dass das Überleben der Individuen durch das Kollektiv leicher zu sichern ist als durch die Individuen für sich selbst. Ein Größeres fügt sich immer aus vielen Kleineren zusammen, das zeigt die Evolution.

Auf der anderen Seite sind es immer Individuen, die Anstoß geben zu neuen Entwicklungen. Jesus Christus ist nur ein Beipiel dafür. Und indem sie Anstoß geben, setzen sie sich in Opposition zum Kollektiv, dem sie angehören. Jesus Christus war auch religiöser individualistischer Revolutionär. Auch deshalb musste er sterben.

Seit Jesus Christus gab es keine religiöse Revolution mehr und das was wir heute an Kirchen haben ähnelt in fataler Weise dem, wogegen Jesus Christus in seiner Zeit angekämpft hat, was er reformieren wollte.

Der Mensch ist also beides: kollektives Wesen und Individualist und nur die Balance sichert die Evolution zum Guten.

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@stero Ich weiß, dass man das 

Jesus Christus war auch religiöser individualistischer Revolutionär. Auch deshalb musste er sterben.

auch so sehen kann. Genauso wie man einen Regenbogen physikalisch erklären kann. 

Dem 

Der Mensch ist also beides: kollektives Wesen und Individualist und nur die Balance sichert die Evolution zum Guten.

widerspreche ich jedoch. Eine Gemeinschaft kann schon schlecht sein und ein schlechter Revolutionär kann sie anders schlecht machen.

Ich sperre mich außerdem gegen den Begriff 'Evolution zum Guten'.

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Veröffentlicht von: @goldapfel

@stero Ich weiß, dass man das 

Jesus Christus war auch religiöser individualistischer Revolutionär. Auch deshalb musste er sterben.

auch so sehen kann. Genauso wie man einen Regenbogen physikalisch erklären kann. 

Dem 

Der Mensch ist also beides: kollektives Wesen und Individualist und nur die Balance sichert die Evolution zum Guten.

widerspreche ich jedoch. Eine Gemeinschaft kann schon schlecht sein und ein schlechter Revolutionär kann sie anders schlecht machen.

Ich sperre mich außerdem gegen den Begriff 'Evolution zum Guten'.

@goldapfel

Man kann sich gegen Ideen sperren oder ihnen nachspüren. Ich bevorzuge immer die multi-perspektivische Sicht auf die Dinge. D.h. ich kann den Glauben als Glaubender denken und ausdrücken (wie ich es hier im Forum meist tue) und ich kann den Glauben als Objekt der Erforschung durch meinen natürlichen Verstand betrachten. Ich sehe darin nicht den geringsten Widerspruch und erlebe keine kognitive Dissonanz, was ich Gott verdanke, der mich weise durch die Welt der diversen Sichtweisen geleitet hat.

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@stero dass aber die Balance aus kollektivem Wesen und Individualist nicht automatisch zum Guten führt, stimmst du mir zu?

Natürlich lässt sich immer vom materialistischen oder auch aus diversen religiösen oder philosophischen Richtungen denken und schauen. Nur, mir reicht es nicht mehr.

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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175
Veröffentlicht von: @goldapfel

@stero dass aber die Balance aus kollektivem Wesen und Individualist nicht automatisch zum Guten führt, stimmst du mir zu?

Natürlich lässt sich immer vom materialistischen oder auch aus diversen religiösen oder philosophischen Richtungen denken und schauen. Nur, mir reicht es nicht mehr.

@goldapfel

"nicht automatisch", ja.

Auf der anderen Seite geschieht weder die Evolution zum Guten noch die Evolution zum Übel ohne dass Gott ersteres will und  letzteres trotzdem zulässt.

Das ist so ein Gedanke, zu dem mich Thomas von Aquin inspiriert hat (mit dem ich mich derzeit und vermutlich noch lange Zeit befasse[n werde]).

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@stero

ohne dass Gott ersteres will und  letzteres trotzdem zulässt

d'accord

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Veröffentlicht von: @ichsen
Veröffentlicht von: @praktiker

Ich fing an diese Schritte zu gehen und merkte , das da irgend etwas ist . Ich hatte keine Ahnung auf was ich mich da einlasse .

Vermutlich auf die Manipulation/Indoktrination durch die entsprechende Gemeinde. Dein Posting klingt so, wie so ziemlich jede Zeugnisgeschichte. Nicht ohne Grund gibt es ja solche Sprüche wie "Bleibt ein Christ für sich allein...", weil sich ohne die Indoktrination irgendwann der kritische Menschenverstand meldet.

Wenn ich merke, dass mein Gegenüber in bester Missionierungsabsicht an mir vorbei redet, wieso merkt der das dann nicht?

Ich habe, durch meine Lebensgeschichte bestimmte Fragen, die mir durch den Kopf gehen. Antworten, die über ein "Keine Ahnung!" hinausgehen (natürlich in entsprechenden "frommen" Formulierungen)? Fehlanzeige!

Ansonsten Vertröstungen, Unsachlichkeiten ("Guck mal, die Israeliten mussten 400 Jahre beten, bevor Gott eingriff!")...

@ichsen

Ich kann deine Skepsis religiösen Gemeinden gegenüber sehr gut nachvollziehen. Wenn man sich die psychologische Dynamik von Kollektiven, aucn nicht-religiösen, ansieht, dann ist tatsächlich Vorsicht geboten: immer wird Glaube an irrationale Sachverhalte kultiviert. Die Individuen kommen zusammen, um sich gegenseitig in ihrem irrationalen Glauben zu bestätigen, oft bildet sie dann sogar sowas wie eine Gruppenidentität daraus (die-wir-Denken), was dem kleinen verloren Ich sehr entgegenkommt, strebt es doch immer danach größer zu sein.

Allerdings gibt es eben auch die andere Seite der Evolution, welche immer auf Kollektiven aufbaut und welche dafür sorgt, dass sich das Kollektiv durchsetzt, welches am harmonischsten mit der natürlichen Ordnung lebt und das gilt sicher auch für religiöse Kollektive: nur die Religion wird langfristig überleben, deren Glauben sich am besten in die Realität einfügt, eine Realität, welche von Kollektiv gar nicht erkannt werden kann, der das Kollektiv nur nachspüren kann Dank der kreativen Kapazitäten des menschlichen Bewußtseins.

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ichsen
 ichsen
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Veröffentlicht von: @goldapfel

Das mit der "Indoktrination/Manipulierung" ist deine Meinung. Möchte das nur noch mal so betonen.

Was ist es denn anderes, wenn eine frisch bekehrte junge Frau mit eingeschränkten kognitiven Möglichkeiten den verbalen Baseball-Schläger gibt (inkl. Forderungen nach Verbot von Eheschließungen zwischen Christ und Nichtchrist), während die Leiterin und der Leiter des entsprechenden Kreises permanent "Dschieeeeses loves you" labern?

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@ichsen jetzt wirst du konkret. Danke. 🙂 

 Dass Christen alles immer richtig machen würden, hab ich ja nicht gesagt. Oder dass es nicht auch geistlichen Missbrauch gäbe. Aber das heißt ja nicht, dass für Praktiker damals die Situation nicht doch richtig und gut war. Auch wenn er sagt, hätte er damals gewusst, dann...Er sagt das ja auch aus der Perspektive darauf, wie er und seine Überzeugung damals war. Und seine Vorstellungen davon waren, wie Leben zu sein hätte. 

Was der oder die einzelne aus einer Predigt aufgreift und zu seinem/ihrem Thema macht, ist sehr unterschiedlich. Und leider neigt der Mensch häufig dazu, das aufzugreifen, wo er sich selbst nicht so sehr in Frage stellen muss. Dazu braucht es gar nicht unbedingt eingeschränkte kognitive Fähigkeiten und findet sich überall. Warum dann nicht auch bei Christen. 

Es muss nur nicht alles immer gleich Indoktrination oder Manipulation sein.

Dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast, tut mir sehr sehr leid. Ich wünsche dir, dass du Antworten bei Gott persönlich findest. Im Gebet, beim Lesen der Bibel, bei Jesus.

Segen und Frieden dir!

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Veröffentlicht von: @ichsen
Veröffentlicht von: @goldapfel

Das mit der "Indoktrination/Manipulierung" ist deine Meinung. Möchte das nur noch mal so betonen.

Was ist es denn anderes, wenn eine frisch bekehrte junge Frau mit eingeschränkten kognitiven Möglichkeiten den verbalen Baseball-Schläger gibt (inkl. Forderungen nach Verbot von Eheschließungen zwischen Christ und Nichtchrist), während die Leiterin und der Leiter des entsprechenden Kreises permanent "Dschieeeeses loves you" labern?

@ichsen

Aus dem was du schreibst, ergibt sich für mich nicht notwendigerweise "Indoktrination/Manipulierung". Ich denke, für einen solchen Schluss müssten weitere Sachverhalte bekannt sein. Dass "frisch Bekehrte" zu Übereifer neigen, ist keine Seltenheit.

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