Der Mensch als Gott...
 
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Der Mensch als Gottes Ebenbild - was sagt das über Gott aus?

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Lachmöwe
Themenstarter
Beiträge : 1576

Nur mal angenommen wir Menschen als Gottes Ebenbilder sagten etwas über Gott aus und wir nehmen uns so wie wir sind und gehen nicht davon aus, wir seien eben einfach nur „verzerrt“. Dann ist Gott zum Beispiel gut, aber nicht nur. Im Detail will ich das gar nicht weiter ausführen. Insgesamt stelle ich fest, macht dieser Gedanke mein Gottesbild nicht-unangenehm „sperriger“ und ich frage mich in dieser Vorstellung, ob Sterben eine ganz natürliche Form von Überwindung ist und ich wundere mich weniger, dass stets alles so kompliziert und schwierig erscheint.

Ich will nicht behaupten, dass diese Gedanken meinem Glauben entsprechen - teilen und zur Diskussion möchte ich sie gerne. Und ich freue mich, dass mir mein Glaube kein „das-darfst-du-nicht-denken“ auferlegt. Ob eine Vertiefung Sinn macht, ist eine andere Frage. Andere Gedanken, Impulse sind da sicherlich vielversprechender und wertvoller - den Eindruck hab ich jetzt schon. 😉😌

Dennoch - was meint ihr so zu meiner Vorstellung? 

Liebe Grüße in die Runde von Seidenlaubenvogel

 

 

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1 Antwort
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 95
Veröffentlicht von: @seidenlaubenvogel

Nur mal angenommen wir Menschen als Gottes Ebenbilder sagten etwas über Gott aus und wir nehmen uns so wie wir sind und gehen nicht davon aus, wir seien eben einfach nur „verzerrt“. Dann ist Gott zum Beispiel gut, aber nicht nur. Im Detail will ich das gar nicht weiter ausführen. Insgesamt stelle ich fest, macht dieser Gedanke mein Gottesbild nicht-unangenehm „sperriger“ und ich frage mich in dieser Vorstellung, ob Sterben eine ganz natürliche Form von Überwindung ist und ich wundere mich weniger, dass stets alles so kompliziert und schwierig erscheint.

Ich will nicht behaupten, dass diese Gedanken meinem Glauben entsprechen - teilen und zur Diskussion möchte ich sie gerne. Und ich freue mich, dass mir mein Glaube kein „das-darfst-du-nicht-denken“ auferlegt. Ob eine Vertiefung Sinn macht, ist eine andere Frage. Andere Gedanken, Impulse sind da sicherlich vielversprechender und wertvoller - den Eindruck hab ich jetzt schon. 😉😌

Dennoch - was meint ihr so zu meiner Vorstellung? 

Liebe Grüße in die Runde von Seidenlaubenvogel

 

 

Wenn der Mensch als Ebenbild Gottes  bezeichnet wird, was für Rückschlüsse gäbe es für unser Verständnis von Gott ?. Habe ich die Frage richtig verstanden ?

Menschen können denken fühlen wollen, schöpferisch tätig sein, haben ein Gefühl für Form und Farbe, auch musikalische Harmonie, das Gott ähnlich ist.  Menschen können rechnen,  logische Zusammenhänge begreifen usw. Da gibt es sicher viele Dinge, die wir ähnlich haben wie Gott, nur daß unsere Möglichkeiten beschränkt sind, weil unser von Gott eingehauchter Geist in Verbindung mit unseren körperlichen Fähigkeiten eben Grenzen zeigt. Trotzdem ist es erstaunlich, was Menschen seit ihrer Erschaffung so alles geleistet und geschaffen haben.

Was hat sich der Sprecher gedacht, als er die Schöpfungsworte gesprochen hat: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild das uns gleich sei." 1 Mo 1,26 Wer war der Sprecher und wer war sonst noch anwesend ? Ich gehe davon aus, daß der Herr Jesus die Worte besprochen hat, "das Wort", wie Joh 1,3 nennt. Nicht der Mensch, sondern der Geist, der in ihm war und Präexistenz gehabt haben muß, wie z.Bsp. Joh 17,5 aussagt. Kol 1,15-17 nennt ihn den Erstgeborenen aller Schöpfung und ihm wird dort nachgesagt, daß er vor aller Schöpfung gewesen ist und außerdem wird ihm eine gewisse Mittlerrolle im Schöpfungsgeschehen eingeräumt. 

Anwesend waren weiterhin die Gottessöhne des Himmels  die damals existiert haben, Hiob 38,1-7 nennt sie Morgensterne. Sie jauchzten, als der göttliche Vater die Welt gegründet und gestaltet hat. Vielleicht kann man sich das vorstellen, wie als wenn Kinder dieser Welt sich über eine Spielzeugeisenbahn freuen. Und am Schluß sollten eben noch mit Geist versehene Menschen da sein, die sich nur mit ihrem, auf die irdischen Verhältnisse angepaßten Leib von den Söhnen des Himmels unterscheiden.

Mit diesen Menschen konnte man in Kontakt treten, an ihrem Leben teilhaben, und das ging auch so lange gut, bis Satan auf die Idee kam, mit Hilfe der Schlange, die Menschen dazu zu bewegen, vom Baum der Erkenntnis über Gut und Böse zu essen. 1 Mo 3 

Aber jetzt begann das Geschick der Menschheit erst richtig und die Notwendigkeit eines Planes wird deutlich, um den Menschen von Tod und Sünde zu befreien. Hierfür brauchten wir einen Menschen von dem Format eines Herrn Jesus Christus, der auch als Ebenbild Gottes bezeichnet wird Kol 1,15 Auch der Abglanz buw. die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit, Hebr 1,3, weil Gott der Vater so einen gewaltigen Raum in diesem Menschen bekommen hat. Joh 14,9-10 Dieser Mensch war ohne Sünde und kann als zweiter Adam bezeichnet werden, so wie er vor dem Sündenfall gewesen ist. 1 Kor 15,45

 

zoro antworten
Queequeg
Beiträge : 5879

@seidenlaubenvogel 

Ich denke, Gottes Existenz ist eine Sache und die menschlichen Vorstellungen von Gott eine andere. Alle Kulturen der Weltgeschichte hatten Vorstellungen von Gott, fast immer in einer Art, dass Gott mehr oder weniger menschlich ist. Diese "Gottesbilder" sind demnach von Menschen gemacht. Und ich glaube, dass sie mit Gott selbst nirgendwo etwas zu tun haben. Das, was Gott mit Menschen und der ganzen physischen Wirklichkeit verbindet, liegt für mein Verständnis nicht auf der Ebene eines Herrschers im Himmel der von da die Welt regiert.

queequeg antworten


Queequeg
Beiträge : 5879

@seidenlaubenvogel 

Die Frage ist ja auch, warum die Menschen rund um den Globus seit Urzeiten so sehr an der Existenz von Gott interessiert sind. Ich denke, weil sie das Leben als durchaus hart, ablehnend, beängstigend usw. erleben. Das vor allem in der Zeit, als die Religionen entstanden sind. Und um die Fragen ihres Lebensalltages, die mit der "Erfahrungswissenschaft" des Alltagslebens nicht beantwortet werden konnten, dann doch zu beantworten, haben sie sich die religiösen Konzepte gemacht, die im Detail unterschiedlich sind, aber in groben Zügen sehr ähnlich.

Und um die Daseinsängste und Hoffnungen einigermaßen "handeln" zu können, genügt es offenbar nicht, einfach vertrauensvoll davon auszugehen, dass es eine Wirklichkeit - Gott genannt - gibt, die alles als sinnvoll und gut garantiert, sondern diese Wirklichkeit muss dann auch vorstellbar sein. Da bietet es sich dann an, sie sich als so wie ein Mensch vorzustellen.

Mancher meint bei diesem Sachverhalt, dass es Gott gar nicht gibt. Aber das ist zu kurz geschlossen. Was es nicht gibt, ist ein "Wesen", wie es in den religiösen Vorstellungen - auch des Christentums - beschrieben wird. Das besagt aber nichts über Gott selbst. Wenn man denkt, dass die magnetische Kraft von winzig kleinen Männlein, die sich auf den jeweiligen Oberflächen von Metallen aneinander festhalten, verursacht wird, ist das natürlich ein grandioser Irrtum. Aber der widerlegt ja nicht den Magnetismus, nur diese Erklärung. So ähnlich sehe ich das bei den unterschiedlichsten religiösen Ausdruckweisen.

queequeg antworten
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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 19191

@queequeg 

Die Frage ist ja auch, warum die Menschen rund um den Globus seit Urzeiten so sehr an der Existenz von Gott interessiert sind. Ich denke, weil sie das Leben als durchaus hart, ablehnend, beängstigend usw. erleben

Ich bin davon überzeugt, dass Gott der gesamten Schöpfung die Sehnsucht nach ihm ins Herz gelegt hat und daher der Mensch auf der Suche nach ihm ist. Römer 8 bringt das meiner Meinung nach ganz gut auf den Punkt.

"Die gesamte Schöpfung wartet ja sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes ‹in ihrer ganzen Herrlichkeit› erkennbar werden. Denn alles Geschaffene ist der Vergänglichkeit ausgeliefert – unfreiwillig. Gott hat es so verfügt. Es gibt allerdings Hoffnung:  Auch die Schöpfung wird einmal von dieser Versklavung an die Vergänglichkeit zur Herrlichkeit der Kinder Gottes befreit werden. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis heute unter ihrem Zustand seufzt, als würde sie in Geburtswehen liegen. Aber nicht nur sie, sondern auch wir selbst, denen Gott doch schon seinen Geist geschenkt hat – als die erste Gabe des neuen Lebens –, auch wir seufzen innerlich und erwarten sehnsüchtig ‹das Offenbarwerden unserer› Kindschaft: die Erlösung unseres Körpers." (Ab Vers 19)

tristesse antworten
neubaugoere
Beiträge : 15504

Hej @seidenlaubenvogel 

wenn ich ehrlich bin, verstehe ich nicht mal, was du eigentlich meinst.

Deshalb beschränke ich mich auf die Überschrift im Post: "Der Mensch als Gottes Ebenbild - was sagt das über Gott aus?" Gott schuf die Menschen als sein Ebenbild, Abbild sagen einige Übersetzungen, vielleicht "nach seinem Vorbild" (ein Künstler hat ein Bild, eine Skulptur vielleicht, und nach diesem versucht er nun, aus dem Klumpen Lehm sozusagen das "nachzubauen"). Ja, was sagt das über Gott aus? Dass Gott sich ein Gegenüber schuf. Es sagt etwas über die Beziehung aus und eben über diesen Gott, wer er ist, dass er sich ein Gegenüber wünscht und sich schuf; eins, dass so (ähnlich) sein sollte wie er. Ist vielleicht auch nicht bis ins letzte Glied superbiblisch gedacht oder formuliert. Es zeigt mir ein Stück weit sein Wesen ... ein Beziehungs-Wesen ... ein Gott, der Beziehung möchte.

Doch da hört die Bibel ja nicht auf, dass er ihn schuf als Ebenbild, sondern hängt noch dran, "und schuf sie als Mann und Frau". Wumms. - Beziehungswesen ... schuf sich ein Gegenüber als Mann und Frau ... ich lass das mal so stehen, dass Gottes Geist unsere Gedanken führen mag ...

Ich finde in 2. Kor. 4 einen interessanten Gedanken: "... dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes." Oi, die Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes. Ui.

Gott schuf die Menschen als Ebenbild ... Christus, das Ebenbild Gottes ...

Ich lass das so stehen. Möge uns der Geist Gottes in alle Wahrheit leiten.

neubaugoere antworten
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Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@neubaugoere 

verstehe ich nicht mal, was du eigentlich meinst.

Das ist recht naheliegend. Ich habe meine Gedanken auch noch nicht „fertig gedacht“. Ausgangspunkt ist - wie du ja auch aufgegriffen hast - die Ebenbildlichkeit Gott/ Mensch. Was mir das sagt und ob mir das was sagt, wenn ich bereit bin, in eine ganz andre Richtigung zu denken, bin ich ja erst dabei herauszufinden.

seidenlaubenvogel antworten


Arcangel
Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Wie ist die göttliche Ebenbildlichkeit zu verstehen? Hier ist die hebräische Grammatik der Schlüssel. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Bedeutung der Präposition „in“ in Bezug auf die Formulierung "in dem Bilde Gottes". Auch im Deutschen verwenden wir die Präposition „in“, um viele verschiedene Ideen zu bezeichnen. Das heißt, „in“ bedeutet nicht immer das Gleiche, wenn wir dieses Wort verwenden. Wenn ich zum Beispiel sage: "Ich habe das Geschirr in die Spüle gestellt", benutze ich die Präposition „in“, um den Ort zu bezeichnen. Wenn ich sage: "Ich habe den Spiegel in Stücke zerbrochen", verwende ich „in“, um das Ergebnis einer Handlung zu bezeichnen. Wenn ich sage: "Ich arbeite in der Schule", verwende ich die Präposition, um zu bezeichnen, dass ich als Lehrer, Direktor oder in einer anderen pädagogischen Funktion arbeite.

 Dieses letzte Beispiel verweist uns auf die Bedeutung der hebräischen Präposition „in“ in Genesis 1,26. Der Mensch wurde als Gottes Ebenbild geschaffen. Wenn wir uns das Bildnis als ein Verb oder eine Funktion vorstellen, macht diese Übersetzung Sinn. Wir sind geschaffen, um Gott abzubilden, um seine Ebenbilder zu sein. Das ist es, was wir per Definition sind. Das Bild ist keine Fähigkeit, die wir haben, sondern ein Status. Wir sind Gottes Vertreter auf Erden. Ein Mensch zu sein bedeutet, Gott abzubilden.

arcangel antworten
78 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@arcangel 

Zum Beitrag

Sehr schön ausgeführt.   Ergänzend zu dem Ausdruck Vertreter auf Erden: das hebr. Wort für Ebenbild (tselem) kann auch mit Repräsentant übersetzt werden.  Paulus verwendet im NT das Wort Botschafter.  Das geht konform mit Status und von da aus definiert sich der Auftrag.

 

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@deborah71 

Diese Ausführung stammt von studierten Menschen wie mir, ich hab sie nur zusammengefasst.

Für mich persönlich hat diese spezifische Erkenntnis viel dazu beigetragen, das AT und vor allem Gottes Handeln zu verstehen.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Wem gegenüber soll denn der Mensch auf Erden Gott repräsentieren? Und inwiefern müsste Gott vertreten werden? Und wer hatte ihn vertreten, bevor es Menschen gab?

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15504

Hej @queequeg 

ich persönlich glaube - und das muss niemand teilen - an dieses große "Geheimnis" der Dreieinigkeit, an diese innigste Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Und ich glaube (wir sind in einem Forum, wo es um Glauben geht) daran, dass Gott uns durch Jesu Werk am Kreuz genau da mit hineingenommen hat. Es ist offenbar und immer noch ein großes Geheimnis. Wie sein Reich auch: Es ist offenbart und ein großes Geheimnis. Beides. Gleichzeitig. Ja, das sprengt oft genug unseren Verstand, der nur eins von beidem will.

Ich glaube, es geht weniger um einen "Firmenvertretergedanken" - Hallo, ich bin Frau Schmidt, ich vertrete die Tischlerei Schmidt und würde Sie gern darüber informieren ...". Es geht um dieses Einheitsding, um dieses innige "Familiending" ... diese Verschmelzung miteinander ... eins sein ... Er in mir und ich in ihm, sagt das hohepriesterliche Gebet Jesu.

Jeder sieht in jedem sein Gegenüber, Gott. In meinem Kopf und in meiner Vorstellung ist das eines der fantastischsten Dinge überhaupt, das ist überwältigend und anbetungswürdig. Und wer von Gott (noch) getrennt ist, hat ein Gegenüber-Gott, ein Gott-wohnt-in-meinem-Gegenüber-Gegenüber, ER offenbart sich durch uns. Er offenbart sich auch durch sein Wort ... etc.

Es ist dieses faszinierende Verschmelzungsdings mit Gott ... eins werden mit ihm ... eins werden miteinander. Das kann kein Mensch sich erdenken oder konstruieren, machen. Das ist Gott (wie ich ihn kenne). Wir erkennen im anderen Gott, durch dieses Gegenüberdings mit Verschmelzung, durch dieses Gott wohnt bei seinem Volk, Gott ist uns nahe, Gott ist mit uns, durch Jesus, der .........

🥰

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@neubaugoere 

Gut und schön. Aber inwiefern beantwortet das meine Fragen? Wem gegenüber wird denn Gott durch den Menschen vertreten - kannst statt Firmenvertreter ja auch Botschafter nehmen.

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15504

@queequeg 

Wie gesagt. Vielleicht ist es ein "Bereich", der dir noch verborgen ist ... Eins sein mit Gott ... Einheit ... sich sehen im anderen, Gott sehen im anderen ... alles gleichzeitig ... weil Gott ist. Ich bin der Ich bin. Gott i-s-t ... und wir sind mit ihm ... eins ... einander sehen ... Gott sehen ...

Es beantwortet deine Fragen. Es tut mir leid, dass du es nicht verstehst.

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@neubaugoere 

Nein, es beantwortet meine Frage nicht. Eins-sein mit Gott hat mit Vertretung nichts zu tun.

Also nochmals die Frage: Wem gegenüber soll der Mensch Gott vertreten?

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15504

@queequeg 

Doch. Du siehst nur nicht das, was ich sehe. Das ist der Unterschied. Und nur, weil du es nicht siehst, heißt das nicht, dass es nicht da ist. - Ich habe alles in meinem "Bild" beschrieben. Möge Gottes Geist uns in alle Wahrheit führen.

neubaugoere antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@neubaugoere 

Wie soll ich sehen, was Du siehst? Du hast Deine Augen und ich meine. Es geht hier aber gar nicht ums Sehen, sondern um einen logischen Schluss: Wenn jemand etwas vertritt, dann ist die 1. Frage was oder wer? Das ist hier klar: Gott. Und die 2. Frage ist: Wem gegenüber? Schade, dass Du darauf partout nicht eingehen willst.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Wem gegenüber wird denn Gott durch den Menschen vertreten

z.B.

- seinem Nächsten gegenüber in liebevollem Umgang, denn Gott ist Liebe

- seinem Feind gegenüber in der Feindesliebe  (wenn deinen Feind hungert und dürstet)

- dem Anfangs-Chaos der Erde > Gott schuf Ordnung und der Mensch hat den Auftrag, die Ordnung zu pflegen und Seine Herrschaft zu demonstrieren

- den unsichtbaren negativen Mächten und Gewalten gegenüber z.B. Eph 6,12

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

"Wir sind geschaffen, um Gott abzubilden" war der Ausgangspunkt. Meine Frage daraufhin: Wem gegenüber es abgebildet sein muss. Um die Antwort darauf warte ich immer noch. Stattdessen werden religiöse Statements gemacht, die hier Fehl am Platze sind.

Zu Deine Antwort hier: Die beiden ersten Möglichkeiten sind ein Zirkelschluss. Wenn es keine Menschen gäbe, könnten sie auch nicht untereinander Gott vertreten.

Wenn Gott Ordnung schuf, hat ja alles seine Ordnung. Erkennbar ist mir nur, dass der Mensch jede Menge Unordnung geschaffen hat.

Unsichtbare Mächte und Gewalten halte ich für nicht existent. Und sollten sie es sei, brauchte Gott sicher nicht Menschen, um damit fertig zu werden.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Die Antwort ist und bleibt: Lieben.  Gott und den Nächsten, wie sich selbst. Mit der praktischen Ausführung hat man sein Leben lang zu tun.

So, das ist jetzt die Kurzfassung der Kurzfassung. 😉

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Offenbar mutiert das, was ich auf deutsch tippe irgendwie in chinesisch. Anders kann ich nicht verstehen, wieso mir hier beständig auf Fragen geantwortet wird, die ich nicht gestellt habe, aber auf die gestellten wird nicht eingegangen.

"Die Antwort ist und bleibt: Lieben."

Ja, natürlich, auf die Frage, was wir in unserem Leben tun sollen. Die Frage habe ich aber nicht gestellt.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Doch.... es ist dir nur nicht klar.  Daraus entwickelt sich alles.

Die differenzierte Antwort hast du nicht akzeptiert und die Kurzfassung auch nicht.

Was möchtest du denn statt Lieben tun? Gleichgültigkeit ausleben? Hassen? ....  Es beginnt immer im Herzen.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Du verstehst es immer noch nicht. Das Lieben wird von mir doch überhaupt nicht bestritten. Was soll denn beispielsweise ein Botschafter als Vertreter eines Landes? Soll der im Land, in dem er eingesetzt ist, Liebe übern? Gut, wenn er es tut, aber wird er deswegen dahin geschickt? Ist das seine Aufgabe?

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Ja, das ist seine Aufgabe.  Du denkst wohl in Gefühl....  ein Botschafter an Christi Statt berichtet von der Liebe dessen, der ihn ausgesandt hat und dass es Rettung gibt z.B.  Evangelium, Vorbild für den Charakter und die Handlungsweisen seines Aussenders... Friedensangebot.... Heilen, Befreien....  na eben das, was die 10 und 72 Jünger gemacht haben, als Jesus sie ausgesandt hatte.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Die Menschheit ist aber nicht erst mit Jesu Geburt in die Welt gekommen, sondern einige Tausend Jahre vorher.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Die Belange des Alten Bundes gelten insoweit, was das Liebesgebot und den Verwalter und Botschafter betrifft, immer noch. Der Neue Bund ist die Vollendung des alten Bundes. Und was Adam und Eva an die Schlange verloren hatten, wird im Bund mit Jesus wieder freigesetzt.

deborah71 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Unsichtbare Mächte und Gewalten halte ich für nicht existent. Und sollten sie es sei, brauchte Gott sicher nicht Menschen, um damit fertig zu werden.

Meinungssache, wenn es (einen christlichen) Gott gibt, dann gibt es unsichtbare Mächte. Hier ist die Bibel unmissverständlich.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

"Meinungssache, wenn es (einen christlichen) Gott gibt, dann gibt es unsichtbare Mächte."

Nein, das ist keineswegs folgerichtig. Wenn es einen Gott gibt, bedarf es keiner unsichtbaren Mächte. 

Darin, dass es unsichtbare Mächte geben soll, ist nicht nur die Bibel unmissverständlich. Das behaupten auch unzählige Mythen anderer Kulturen für Ereignisse, die ihnen unerklärbar waren.

queequeg antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Nur weil eine Aussage in einem anderen Kontext von jemanden anderen ebenfalls gemacht wird, hat keinerlei Einfluss auf die Validität besagter Aussage.

Im christlichen Welt und Gottesbild ist es unbestritten, dass es unsichtbare Mächte gibt. Und das ist das einzige Relevante, mMn. was andere Kulte oder Religionen behaupten, ist in keinster Weise von Bedeutung.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

Wenn man fragt, wie diese Vorstellungen zustande gekommen sind - offenbar ja nicht durch biblische Einflüsse -, wird man Antworten bekommen, die mit Religion nichts zu tun haben. Und dann fragt sich natürlich ,wieso das alle möglichen anderen Religionen genauso sagen wie die Bibel, ohne irgend etwas damit zu tun zu haben, und in der Bibel kommen die Leute nicht selbst darauf, sondern müssen erst darauf gebracht werden.

Wenn die gleichen Gedanken, wie in der Bibel völlig ohne deren Hintergrund als menschliches Denken imponieren, habe ich keinen Grund zu glauben, dass die biblischen Vorstellungen auf anderer Grundlage entstanden sind.

queequeg antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Sorry, aber was du schreibst, ist irgendwie gerade vollkommen sinnbefreit. Die Bibel ist voll mit unsichtbaren und sichtbaren übernatürlichen Mächten, Kräften und Kreaturen.

 

Die Bibel ist durch Offenbarung entstanden. Selbstverständlich immer im Denken und der Kultur der jeweiligen Schreiber. Und der Einfluss anderer Kulturen und Religionen ist in der Bibel durchaus sehr konkret festzustellen. Nur Bibel kopiert nicht, sondern braucht Elemente und Symbole anderer Religionen, um diese zu kommentieren oder eine Botschaft zu transportieren.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

"Die Bibel ist voll mit unsichtbaren und sichtbaren übernatürlichen Mächten, Kräften und Kreaturen."

Hab ich auch nicht bestritten. Nur sind die hier per Offenbarung bei den Menschen eingeführt, während die gleichen Mächte in anderen Kulturen ohne Offenbarung von den Menschen selbst erfunden wurden.

queequeg antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Wer davon ausgeht, dass es übernatürliche Mächte gibt, für den ist auch klar, dass diese sich in irgendeiner Form bei den Menschen bemerkbar machen, welche dann anfangen darüber zu schreiben.

arcangel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Dem Menschen, der Natur, den unsichtbaren Mächten gegenüber.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

Dann hat also Gott mit dem Menschen und dem ganzen Universum etwas geschaffen, was ihn notwendig macht. Hat er es auch geschaffen, um notwendig zu sein?

Und, was ist denn dann, wenn es in absehbarer Zeit keine Menschen mehr gibt? Wer vertritt ihn dann?

queequeg antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg

Ich kann deine Gedanken nicht nachvollziehen. Scheine da zu blöd zu sein.

Inwiefern macht sich Gott durch die Schaffung des Menschen notwendig?

arcangel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

zum Beitrag

@arcangel In diesem Sinne meint Ebenbildlichkeit, dass Gott durch den Menschen in der Welt Raum einnimmt? Verstehe ich das richtig?

seidenlaubenvogel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Nein, Ebenbildlichkeit bedeutet, dass dies, was Gott tut, gemeinsam mit uns Menschen tun will, dass wir als freie Agenten den Willen dessen tun, der uns erschaffen hat, weil wir dasselbe wollen wie der Schöpfer.

Nur die Geschichte lehrt uns, dass freie Geschöpfe meist eben nicht tun, was der Schöpfer will. Dies ist eine unvermeidliche Folge der Freiheit.

arcangel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@arcangel 

dasselbe wollen wie der Schöpfer

… etwas schaffen und ein freies Gegenüber haben wollen? Und im Gegensatz zu Gott können wir beim Erschaffen die Konsequenzen unseres Werks nicht ausreichend bedenken und wir kommen nicht damit klar, wenn der/ die andere zu frei (anders) ist?

Nebenbei: Wo kommt die Gier und der Wunsch nach Macht her?

 

 

 

seidenlaubenvogel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Lucan hat mich mit dieser Frage auch schon konfrontiert. Ich bin zum Schluss gekommen, dass die Ursache in der Wahrnehmung des eigenen Wertes liegt. Dass ein Individuum einen eigenen Wert hat, ist in ihm durch die Schöpfung angelegt. Nur wenn sich dieser Wert zu einem Selbstwert, also weg vom Schöpfer hin zum eigenen Ich entwickelt, dann beginnt der Weg zum Egoismus und damit sind die Tore für alle möglichen Laster aufgestossen.

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

Schöne Theorie, wird nur durch meine Erfahrung absolut nicht bestätigt. Wer einen "Selbstwert" in sich selbst erkennt und erlebt, wir alles andere als ein Egoist.

Egoisten sind die, die eben gerade kein Selbstwertgefühl habe.

queequeg antworten
Gorch-Fock
(@gorch-fock)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1348

@queequeg 

Und was hat das jetzt mit

"Gottes Ebenbild" 

zu tun ?

gorch-fock antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@gorch-fock … so hat sich das Gespräch entwickelt.

seidenlaubenvogel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Ich sehe, wie der Begriff zu Verwirrung führen kann, da Selbstwert ja klar in seiner Bedeutung ja klar ist. Ich stimme dir natürlich vollkommen zu.

Ich verstehe hier Selbstwert eher im Sinne von Selbstwichtigkeit. Wie wichtig man sich selbst und seine Meinung nimmt. Wie sehr man von sich selbst vereinnahmt ist. Narzissmus wäre wohl das bessere Wort, du als Psychologe kannst da sicher helfen. Was ist gesund und wo fängt ein Narzissmus an?

arcangel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@arcangel 

Den Sachverhalt, den Du meinst, nenne ich "Egozentrik". Egozentriker sind mitunter ungemein sympathisch wirkende Menschen - solange man ihnen applaudiert. Widerspricht man ihnen, ist man in Nullkommanix ihr ärgster Feind. Klar, sie sind ja auch die Sonne, um die jeder kreisen muss.

queequeg antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

OK, dies macht Sinn und passt in meine Vorstellung, wie sich das Böse entwickelt hat. Eine Entwicklung weg von der Gott Bezogenheit hin zur Egozentrik.

arcangel antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

Im Prinzip sagt ihr beide dasselbe mit anderen Worten.

Teil 1 ist leicht zu erkennen:

arcangel: Ich bin zum Schluss gekommen, dass die Ursache in der Wahrnehmung des eigenen Wertes liegt. Dass ein Individuum einen eigenen Wert hat, ist in ihm durch die Schöpfung angelegt.

Queequeg: Wer einen "Selbstwert" in sich selbst erkennt und erlebt, wir alles andere als ein Egoist.

Teil 2 ist etwas verdeckter parallel:

arcangel: Nur wenn sich dieser Wert zu einem Selbstwert, also weg vom Schöpfer hin zum eigenen Ich entwickelt, dann beginnt der Weg zum Egoismus und damit sind die Tore für alle möglichen Laster aufgestossen.

Queequeg: Egoisten sind die, die eben gerade kein Selbstwertgefühl habe.

Ich formuliere mal um der Deutlichkeit halber und machen einen Satz aus euren beiden Äusserungen: 

Nur wenn sich dieser Wert zu einem selbstgebastelten Wert, also weg vom Schöpfer hin zum eigenen selbstgebauten Ich-Wert, entwickelt, ist das Fundament des Ichs, des Selbstwertgefühles sandig und kein tragender Selbstwert.

Da hat dann deine Arbeit gegriffen, Queequeg, dass dein Klient einen Selbstwert begreift, der durch sein Sein stabil ist und nicht von Verdienstbemühungen abhängig oder von der Annahme durch andere.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

"einen Selbstwert begreift, der durch sein Sein stabil ist und nicht von Verdienstbemühungen abhängig oder von der Annahme durch andere."

Das ist genau der Punkt.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

Zum Beitrag

An dem Punkt spielen sich die ganzen Vater- und Mutterkisten ab und die Übertragung auf die Gottesvorstellung.

Deswegen haben Christen wie Nichtchristen an dem Angenommensein, Sein dürfen und aus der Minderwertfalle rauszukommen, zu knappsen, wenn sie aus einem dysfuntionalen Hintergrund kommen.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Ja - nur, Menschen, die so sehr auf ihr Anders-sein als Christen pochen, sollten sich dann doch auch als anders erweisen. Aber wenn bei ihnen alles genauso ist, wo ist da der Unterschied?

Der Mann, von dem ich berichtet habe, hat ja auch jahrelang von Befreiung gepredigt und das mit Jesus alles anders ist.

Und meine Frau hat mir gestern von einer Dame aus unserer Gemeinde berichtet, die herzensgut ist und was man im positiven Sinne klassisch fromm nennt, die ihr ihre Sorge, dass sie im christlichen Sinne doch nicht alles richtig gemacht hat und eines Tages vor geschlossener Tür da oben steht, erzählt hat.

Da ist doch schon die Frage, wie jemand, der so überzeugt an Jesu Erlösung und Befreiung glaubt, eine derartige Angst haben. 

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

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Aber wenn bei ihnen alles genauso ist, wo ist da der Unterschied?

Sie haben eine übernatürliche Adresse, an die sie sich wenden können und mit der sie in Verbindung stehen.

Was von oben geboren ist in einem Christen, ist sein menschlicher Geist, der nun wieder einen Draht zu Gott hat > Beziehung.
Die Angriffe der Angst laufen vorwiegend im Bereich der Seele....dort sind die Verletzungen gespeichert und dort ist der Veränderungsprozess.

Ereignisse mit Todesangst können allerdings auch den menschlichen Geist bedrücken und dämpfen.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Erklärt mir nichts. Am wenigsten die Angst vor geschlossenen Himmelstüren.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
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@queequeg Wenn ich Deborah71 richtig verstehe, dann kann die Angst der Seele so stark sein, dass sie das „Besserwissen“ des Geists überwiegt.

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@seidenlaubenvogel 

So hab ich das auch verstanden.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

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Beispielfall: Ein kleines Kind ist von seinen Eltern mal ausgesperrt worden. Das kann eine unbewusste Übertragung auf Gott generieren. d.h. in einer Ecke seines Herzens sitzt Angst: was ist wenn Gott mich auch nicht reinlässt.

Beispielfall: Ein Kind erlebt, dass es sich anstrengen kann, soviel es will, es ist seinen Eltern nicht richtig, nicht gut genug. Das kann eine unbewusste Übertragung auf Gott generieren. d.h. in einer Ecke seines Herzens sitzt Angst: was ist, wenn ich Gott auch nicht genüge.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Das ist mir hinreichend bekannt.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

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Gut...dann sollte dich so eine auftauchende Angst nicht wundern. Zumal du auch die Aussage von Seidenlaubenvogel bestätigst.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Mich wundert nicht die Angst. Mich wundert nur, dass manchen dieser Menschen so fromm daher reden und anderen versichern, keine Angst haben zu müssen.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
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@queequeg Das wundert mich nicht. Es liegt zum Beispiel u.a. an der Absolutsetzung von richtig/ falsch, die viele Menschen vornehmen und an der sie scheitern (müssen).

Für mich ist das besonders auffällig, da ich „so eine Fragende/ Infragestellende/ auch Zweifelnde“ bin und inzwischen erlebe, dass ich dabei eine Art von Halt erlebe, die der der „alles in Stein meißelt“ nicht haben kann. In einem andren Bild: Eine Mauer kann bröckeln, also zementiere ich sie fester und und fester. Ein Halm nimmt hin, was kommt. Lange und lange kann er sich hin und her bewegen - bevor auch er brechen kann. Und - das ist in Ordnung. Bruch ist in Ordnung. Es ist Teil der Natur. All unsere Erkenntnis, sie ist gut und wertvoll - sie ist aber nicht die GANZE Wahrheit. 
Immer wenn uns das bewusst ist, sind wir ein großes Stück weiter und dann gelingt es, dass ein Vertrauen (ins Leben, in Gott, in sich selbst - in aller Demut) entstehen kann, das größer als jede absolut gesetzte richtig-/ falsch-Haltung.

 

12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Aus Korinther 13 ❤️

 

 

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@seidenlaubenvogel 

Das hast Du gut geschrieben. Ich sehe es ja auch so.

 

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23179

@queequeg 

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Ja nun, es ist ja richtig, was sie sagen und damit anderen helfen wollen.

Dass sie ihre eigenen Ängste noch nicht in ihrem Versteck im hintersten Herzenswinkel entdeckt haben, macht ihre Aussage ja nicht falsch.

 

Ich wusste auch lange nicht, dass mir eine panische Angst vor Gott anerzogen worden war. Erst in einer Konfrontation in einem Gottesdienst kam sie zum Vorschein und ich brach buchstäblich zusammen und fand mich am Fußboden wieder: Gott, ich habe sooooo eine Sch.....Angst vor Dir. Da war ich schon länger Christin. Das war der Anfang meiner Befreiung von dieser Angst.

Es hatte dann noch ein zweites Eingreifen Gottes benötigt, bei dem ich Ihn in einer Vision, während einer christlichen Konferenz, vor mir seiend wahrnahm und gleichzeitig den Zustand meines Herzens in mir sah (wie ein zusammengerollter Igel). ER bat mich "Gib mir deine Angst"  und wartete, bis ich tatsächlich bereit war, sie Ihm zu geben und meinen Selbstschutz vor Ihm aufzugeben. Dann änderte sich die Vision: ich sah nicht mehr in meinen Brustkorb wie ein Gegenüber, sondern sah von mir aus, dass ein goldener Schlüssel in meinem Herzen steckte. Meine Aufgabe war es, diesen Schlüssel umzudrehen und  Ihn (den Vater) dort hineinzulassen. Das fiel mir dann leicht. Ich hörte noch einen Auftrag und dann war die Vision vorbei und die Angst war weg.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Was man erlebt hat, ist eigentlich die einzige Realität, die es für einen gibt. Das ist dann aber auch nichts, was man einem anderen überstülpen oder abfordern kann. Der müsste jeweils sein eigene Erleben haben.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

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Zeugnisse dienen dazu, Gott zu ehren, Seine Möglichkeiten darzustellen, Hunger nach mehr von Ihm auszulösen und zu ermutigen, sich seinen persönlichen Ängsten zu stellen um Freiheit zu gewinnen.

Viele Zeugnisse zeigen viele indivduell maßgeschneiderte Wirkweisen Gottes 😇 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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@deborah71 

Das ist dann besonders überzeugend, wenn das Zeugnis von jemandem kommt, der selbst nicht glaubt, was er glaubt.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

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Du trägst immer noch diesen Mann auf deinen Schultern?

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Den und etliche andere.

Ich kenne nur eine Handvoll Menschen, höchstens zwei, von denen ich denke, dass sie nicht aus purer Lebensangst religiös glauben. 

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

Ist dir das nicht zu schwer auf dem Rücken?

Jesus sagt: Kommt her zu mir, die ihr euch abmüht mit euren schweren Lasten....

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Nein, es ist ja nur Luft in dem Sack.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 23179

@queequeg 

Ach, du bist ein Sackschmuggler 😀

falls du den Witz mit dem Schmuggler kennst, der nichts unter der Ladung Stroh versteckt hatte und es dann herauskam, dass er Wagen schmuggelte.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@deborah71 

Clever.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@queequeg Hmm. Hmmm. Hmmmm. Ich schrieb ja neulich (in anderen Worten), dass ich glaube, weil ich ansonsten die Welt nicht ertragen könne. Dass ich deshalb aus Lebensangst glaube? Hmm, hmmm, hmmmm - nein, das trifft es nicht. 

Da werde ich noch drüber nachdenken…

 

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@seidenlaubenvogel 

Ich weiß jetzt nicht, auf welches Posting Du Dich beziehst.

Wenn es so wäre, wäre es ja nicht ehrenrührig. Man sollte nur wissen, von welchem Standort man ausgeht. Von da aus kann man dann ja weitergehen. Wenn man gar nicht weiß, wo der Ausgangspunkt ist, läuft man ziemlich sicher in die falsche Richtung.

queequeg antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
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Beiträge : 1576

@queequeg

 

Ich dachte, ich hätte mich direkt dran gehängt. Du schriebst du kennst nur sehr wenige Menschen, die nicht aus Lebensangst heraus glauben. Im Zusammenhang mit Ewigkeit schrieb ich davon, wie sehr mit der Glaube Halt gibt. Das sind die beiden Zusammenhänge.

Man sollte nur wissen, von welchem Standort man ausgeht. Von da aus kann man dann ja weitergehen. Wenn man gar nicht weiß, wo der Ausgangspunkt ist, läuft man ziemlich sicher in die falsche Richtung.

In unserem Gespräch kann ich die Aussage nicht so recht zuordnen. Für andere Themen in meinem Leben gefällt sie mir sehr. Und mir fällt auf, ich bin recht gut daran im Kreis zu gehen - nicht darin auf der Stelle zu treten. Meist ziehe ich dabei kleiner oder größer werdende Kreise. Das erklärt mir sehr gut, dass ich scheinbar bei manchen Themen nicht vorankomme - „auf der Strecke“ tue ich das auch nicht, aber in der Tiefe. In der Tiefe lässt es sich aber auch verlieren, man kann endlos ausloten … da es macht mehr Sinn, sich mit der gewonnenen Erkenntnis voran zu bewegen und Neues zu sagen. Entscheidend ist an welcher Stelle meines Kreisens ich den Ausstieg nehme. Danke!

seidenlaubenvogel antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@seidenlaubenvogel 

Man sollte nur wissen, von welchem Standort man ausgeht. Von da aus kann man dann ja weitergehen. Wenn man gar nicht weiß, wo der Ausgangspunkt ist, läuft man ziemlich sicher in die falsche Richtung.

"In unserem Gespräch kann ich die Aussage nicht so recht zuordnen."

Das war auch nicht speziell für Deine Position gemeint, sondern ganz allgemein.

Das Bild mit dem Im-Kreis-gehen, ist auch sehr schön. Man ist immer unterwegs, kommt aber nicht voran.

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@queequeg 

Und meine Frau hat mir gestern von einer Dame aus unserer Gemeinde berichtet, die herzensgut ist und was man im positiven Sinne klassisch fromm nennt, die ihr ihre Sorge, dass sie im christlichen Sinne doch nicht alles richtig gemacht hat und eines Tages vor geschlossener Tür da oben steht, erzählt hat.

Da liegt die Ursache, man kann an das Konzept der Gnade und der Vergebung glauben. Was aber am Ende des Tages ausschlaggebend ist, ob man glaubt, dass Gott gut ist. Gott meint es gut mit mir und es hängt nicht von meinen Taten ab, ob ich gerettet bin oder nicht.

Aber wenn bei ihnen alles genauso ist, wo ist da der Unterschied?

Jap genau diese Anklage hält Jesus den Frommen auch vor.

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Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@arcangel 

weg vom Schöpfer hin zum eigenen Ich

Ich lande doch auf dem Weg zum eigenen Ich direkt beim Schöpfer. 😌❤️

Zurück komme ich dabei auch ein altes Thema. Wenn der Mensch „mehr“ will, sich selbst überhöht. Dann beginnen die Probleme. Nur woher kommt das? Ob das auch der Preis der Freiheit ist?

 

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Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

Möchte an der Stelle gerne aktuell-persönlich werden - auch, um mir selbst mehr auf die Spur zu kommen. Heute wurde mir einmal mehr klar, wie sehr ich vom „recht machen wollen“ geprägt bin und wie sehr mich meine „solltes“ lähmen. Beschenkt worden bin ich mir einen: Ich darf sein. Nicht mehr und nicht weniger.

Das, denke ich, spricht Gott uns sehr klar zu - einem jedem; unabhängig davon ob es jede*r hört. Und wünschenswert wäre es, wir könnten einander alle stets so begegnen.

Daneben - selbst in meinem kleinen Kosmos erlebe ich, wie ich mir im Weg stehe, wenn ich mehr will als sich kann. Stichwort: Erwartungen/ Anspruch. Da muss es noch gar nicht um Macht oder Gier gehen. Was ich damit nicht meine, dass es nicht auch gut ist, sich etwas zuzutrauen, wo man erst etwas erarbeiten oder auch überwinden muss.

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5879

@seidenlaubenvogel 

Schöne Erfahrung. Gefällt mir. Ich wünsch Dir, dass es genau so weitergeht.

queequeg antworten
Gorch-Fock
(@gorch-fock)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1348

Hallo @seidenlaubenvogel 

Hier ist ein Trostlied für dich.

Deine Hand ist über mir...

gorch-fock antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@gorch-fock Danke!

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Ich lande doch auf dem Weg zum eigenen Ich direkt beim Schöpfer.

Das ist, was die Esoterik und viele Religionen gerne vorgaukeln.

Nur führt der Weg zu Gott nicht über das ich, sondern der Weg zum ich, führt über Gott. Gott im ich zu erkennen ist esoterischer Blödsinn. Mich in Gott wiederzufinden, ist christlicher Glaube.  Darum steht ja der christliche Glaube in der heutigen Welt so quer in der Landschaft.

 

Nur woher kommt das? Ob das auch der Preis der Freiheit ist?

Selbstverständlich, ein nicht reguliertes, freies System wird jede mögliche Variante hervorbringen.

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Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@arcangel Du willst mir damit sagen, dass ich mich täusche, in dem was ich erlebe und wie ich es deute? Es ist für mich tatsächlich so, da wo ich mir „auf die Schliche“ komme - will sagen Prägungen erkenne, Blockaden auflöse, … - da begegne ich Mal aufs Mal auch Gott neu und tiefer, denn Er ist es, der mich befreit und näher zu Ihm zieht.

Ist das Esoterik?

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Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Nein, ich glaube dir, dass du Befreiung erlebst, wenn du (wie du es schreibst) "dir auf die Schliche kommst". Ich glaube dir auch, dass du in diesem Prozess eine spirituelle Erfahrung machst. Ich glaube sogar, dass du in diesen Prozess Jesus erfahren kannst.

Aber achte auf meine Wortwahl, "in diesem Prozess" und nicht "durch diesen Prozess"

Es ist ein kleiner, aber feiner Unterschied. Nicht christliche Spiritualität (Esoterik, Mystizismus) lehrt, dass wir durch einen Prozess der Selbsterkenntnis Gott finden, für viele eine durchaus tief spirituelle Erfahrung und mach einer begegnet vielleicht einem Gott in seinem Ich. Aber YHWH finden wir nicht in unserem "Ich", wir können YHWH nicht durch Selbsterkenntnis erfahren.

Wenn du auf der Suche nach Gotteserkenntnis bist, dann empfehle ich dir 2. Petrus 1,3-11

arcangel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@arcangel 

was Gott tut, gemeinsam mit uns Menschen tun will, dass wir als freie Agenten den Willen dessen tun, der uns erschaffen hat, weil wir dasselbe wollen wie der Schöpfer.

So nimmt Gott aber doch in der Welt Raum ein. Ich habe den Eindruck, dass du mich eher bestätigst als widerlegst.

 

seidenlaubenvogel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 4476

@seidenlaubenvogel 

Wie kann Gott einen Raum einnehmen, wenn Gott grösser als dieser Raum ist?

arcangel antworten
Lachmöwe
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1576

@arcangel Also, wenn du dir das nicht vorstellen kannst, werden dir meine Worte dazu auch nicht weiterhelfen.

seidenlaubenvogel antworten
Gorch-Fock
Beiträge : 1348

Gottes Ebenbild: 

Nun, Gott war bei der Schöpfung sehr Kreativ. Und wir Menschen sind es auch.

Haben Ideen und setzen die dann um 

gorch-fock antworten


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