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Ganz Mensch ganz Gott, was ist eigentlich Jesus heute

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LLM
 LLM
Themenstarter
Beiträge : 18

Ist Jesus immernoch Mensch?

Er erschien den Jüngern nach seiner Auferstehung als Mensch im Auferstehungsleib. Und verbarg sich wieder. Ist er also ungenügend ganz Mensch und ganz Gott? Eigentlich eine schöne Vorstellung, wenn wir als Menschen auf der neuen Erde wohnen werden dann ist Jesus als Mensch und Gott unter uns...? 

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Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @llm

Ist Jesus immernoch Mensch?

Er erschien den Jüngern nach seiner Auferstehung als Mensch im Auferstehungsleib. Und verbarg sich wieder. Ist er also ungenügend ganz Mensch und ganz Gott? Eigentlich eine schöne Vorstellung, wenn wir als Menschen auf der neuen Erde wohnen werden dann ist Jesus als Mensch und Gott unter uns...? 

Er selbst ist ja leiblich auferstanden und herrscht nun  als Gott in unserer Welt. 1 Kor 15,23-27 Aber da ist er nicht mehr Mensch.

Ihm wurden die Mächte des Himmels unterstellt Mt 28,18,  1 Petr3,22, Dan 7,13-14 Dem stehen 1/3l der Mächte und Gewalten des Himmels entgegen, die Gott aus dem Himmel entlassen hat. Off12, Eph 6,12

Daß der Herr Jesus als Mensch in unserer Welt lebt, wird durch den Heiligen Geist umgesetzt. Aber dazu müßen wir auch dem Heiligen Geist folgen und tun, was er uns aufträgt, sonst regiert doch nur wieder das Fleisch in uns, mit all seinen mehr oder weniger wichtigen Bedürfnissen.

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Arcangel
Beiträge : 6387

@llm 

Jesus erschien vor seiner Geburt als Mensch (Er ass mit Abraham, Ringte mit Jakob, ass mit Gideon), er wurde auch in Visionen als Mensch gesehen (Daniel 7).

Was wir als Auferstehungsleib bezeichnen ist, wohl die natürliche sichtbare Form YHWH. Wobei gerade in Daniel 7 sowohl der Vater als auch der Sohn, in einer anthropomorphen Form in Erscheinung treten.

9 Ich schaute: Da wurden Throne aufgestellt, und ein Hochbetagter setzte sich. Sein Gewand war weiss wie Schnee und das Haar auf seinem Kopf wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, die Räder daran waren loderndes Feuer. 10 Ein Feuerstrom ergoss sich und brach vor ihm hervor. Tausendmal Tausende dienten ihm, und Unzählige erhoben sich vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgeschlagen. [...] 13 Ich schaute in den nächtlichen Schauungen, und sieh: Mit den Wolken des Himmels kam einer, der einem Menschen glich, und er kam vor den Hochbetagten, und vor diesen führte man ihn. 14 Und ihm wurde Macht gegeben und Ehre und Königsherrschaft, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienen ihm. Seine Macht ist eine ewige Macht, die nie vergeht, und seine Königsherrschaft wird nicht untergehen.

Ich glaube, Jesus wurde bei seiner Geburt nicht so sehr Mensch, als dass er sich vielmehr seiner Göttlichkeit entledigte, welche er nach seiner Auferstehung wieder angezogen hat.

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Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @arcangel

@llm 

Jesus erschien vor seiner Geburt als Mensch (Er ass mit Abraham, Ringte mit Jakob, ass mit Gideon), er wurde auch in Visionen als Mensch gesehen (Daniel 7).

Was wir als Auferstehungsleib bezeichnen ist, wohl die natürliche sichtbare Form YHWH. Wobei gerade in Daniel 7 sowohl der Vater als auch der Sohn, in einer anthropomorphen Form in Erscheinung treten.

9 Ich schaute: Da wurden Throne aufgestellt, und ein Hochbetagter setzte sich. Sein Gewand war weiss wie Schnee und das Haar auf seinem Kopf wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, die Räder daran waren loderndes Feuer. 10 Ein Feuerstrom ergoss sich und brach vor ihm hervor. Tausendmal Tausende dienten ihm, und Unzählige erhoben sich vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden aufgeschlagen. [...] 13 Ich schaute in den nächtlichen Schauungen, und sieh: Mit den Wolken des Himmels kam einer, der einem Menschen glich, und er kam vor den Hochbetagten, und vor diesen führte man ihn. 14 Und ihm wurde Macht gegeben und Ehre und Königsherrschaft, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienen ihm. Seine Macht ist eine ewige Macht, die nie vergeht, und seine Königsherrschaft wird nicht untergehen.

Ich glaube, Jesus wurde bei seiner Geburt nicht so sehr Mensch, als dass er sich vielmehr seiner Göttlichkeit entledigte, welche er nach seiner Auferstehung wieder angezogen hat.

Es steht auf etwas dünnem Boden, was du da aussagst. Ich will es zwar auch nicht falsch finden, aber es müßte ja bewiesen werden, daß der HERR, der mit Abraham aß und trank, eine präexistente menschliche  Erscheinung  des Herrn Jesus war. Der HERR, der mit Abraham sprach, sagt zwar, daß er herabgekommen ist, nach dem Geschrei, das vor ihn gekommen ist. 1 Mo 18,20-21 Ähnliche Worte sagt auch der Engel des HERRN, als er mit Mose redet 2 Mo 3,8 und der Herr Jesus spricht davon, daß er herabgekommen ist, Joh 6,38, um den Willen des Vaters zu tun. 

Der HERR wird im AT mit dem Engel des HERRN gleichgesetzt, das liest man auch z. Bsp. in dem Zusammenhang von 2 Mo 3,1...Er könnte in irgendeinem Menschen vor Abraham erschienen sein, um ein Gepräch mit ihm zu führen, er kann aber auch mit visionärer Gestalt dem Mose vor geistigem Auge im brennenden Dornbusch  erscheinen. Und als der Herr Jesus in der Welt war, da war er eben von klein auf in dem Menschen Jesus und ist dem Volk Israel in dieser Weise erschienen. Phil 2,5-7

Dein letzter Satz erinnert mich an Phil 2,6, wo gesagt wird, daß der Herr Jesus sich einer göttlichen Gestalt entäußert hat, um Knechtsgestalt anzunehmen,  der Gestalt nach, wie ein Mensch erfunden. Phil 2,7ElbÜ  Aber die göttliche Gestalt, die vorher da war, die kann nicht einfach im Nichts  verschwunden sein. Und eine Verwandlung in einen Menschen kann ich mir schwer vorstellen, es müßte ja mit einer von Gott befruchteten Eizelle angefangen haben.

Deswegen muß die göttliche Gestalt, die der Herr Jesus als Geistwesen in der Himmelswelt gehabt hat, auch während seines Besuchs in der Gestalt des Menschen Jesus, vorhanden gewesen sein. Sie war nur für die Menschen nicht sichtbar. Sie wurde nur aus manchen seiner Äußerungen deutlich. z. Bsp. Joh 8,23 oder Joh 17,5

Die Übersetzer haben die  Zeitform  in Phil 2,6 mit "war in göttlicher Gestalt" übersetzt, als ginge es um Erscheinungsform in der Vergangenheit. Im Strong Verzeichnis der bibelkommentare Studienbibel steht allerdings nur "sein" und nicht "war".  Da steht das Wort huparcho", das kann auch " haben" oder besitzen"  heißen. Das heißt also daß der Herr Jesus seine göttliche Gestalt auch während der Zeit hatte, als er in dem Fleisch des Menschen Jesus den Menschen in Israel  begegnet ist, aber nur die unsichtbare Welt hat es gesehen.

Nach dem Tod ist der Herr Jesus zwar leiblich auferstanden, aber der irdische Leib wurde vernichtet und die göttliche Gestalt des Engels des HERRN ist in den Himmel zurückgekehrt, um dann von Gott dem Vater mit Macht ausgestattet, wie es in Dan 7 heißt, auch 1 Petr3,22 und Mt 28,18, wieder auf die Erde zurückzukehren. Um dann mit dem Heiligen Geist, den der Vater zu diesem Zweck gesandt hat, die Aufgaben an dieser Welt weiterzuführen, vor allem natürlich, den Menschen das Evangelium zu bringen und die Botschaft von einer neuen Schöpfung zu verkünden, in die bestimmte Menschen hineinerwählt werden sollten, die dem Wort Gottes zu allen Zeiten gehorsam waren.

zoro antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@zoro Nach dem Tod ist der Herr Jesus zwar leiblich auferstanden, aber der irdische Leib wurde vernichtet und die göttliche Gestalt des Engels des HERRN ist in den Himmel zurückgekehrt, 

Und wann soll diese Vernichtung geschehen sein? Nach Seiner Auferstehung trug Jesus jedenfalls noch die Nägelmale an sich, wie man an Seiner Begegnung mit Thomas ganz klar erkennen kann.

turmfalke1 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@zoro 

Deswegen muß die göttliche Gestalt, die der Herr Jesus als Geistwesen in...

Dieses spezielle Wort verwende ich im Zusammenhang damit, wie Gott ist nie.

Nach dem Tod ist der Herr Jesus zwar leiblich auferstanden, aber der irdische Leib wurde vernichtet und die göttliche Gestalt des Engels des HERRN ist in den Himmel zurückgekehrt,...

Das ist reine Spekulation deinerseits, dafür gibt es keinerlei biblische Indizien.

Was wir aus der Bibel wissen ist, dass YHWH in physischer Form erschienen ist und mit Menschen geredet und gegessen hat. Auf dem Berg Sinai isst er sogar mit den 70 ältesten. Ob diese physische Form die Gleiche war, wie der Leib Jesu ist unklar, da hast du recht, aber die Person ist dieselbe.

arcangel antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @arcangel

@zoro 

Deswegen muß die göttliche Gestalt, die der Herr Jesus als Geistwesen in...

Dieses spezielle Wort verwende ich im Zusammenhang damit, wie Gott ist nie.

Nach dem Tod ist der Herr Jesus zwar leiblich auferstanden, aber der irdische Leib wurde vernichtet und die göttliche Gestalt des Engels des HERRN ist in den Himmel zurückgekehrt,...

Das ist reine Spekulation deinerseits, dafür gibt es keinerlei biblische Indizien.

Was wir aus der Bibel wissen ist, dass YHWH in physischer Form erschienen ist und mit Menschen geredet und gegessen hat. Auf dem Berg Sinai isst er sogar mit den 70 ältesten. Ob diese physische Form die Gleiche war, wie der Leib Jesu ist unklar, da hast du recht, aber die Person ist dieselbe.

Ich finde schon mal nicht richtig, wie du hier zitierst. Ich hatte gesagt:

Dein letzter Satz erinnert mich an Phil 2,6, wo gesagt wird, daß der Herr Jesus sich einer göttlichen Gestalt entäußert hat, um Knechtsgestalt anzunehmen, der Gestalt nach, wie ein Mensch erfunden. Phil 2,7ElbÜ Aber die göttliche Gestalt, die vorher da war, die kann nicht einfach im Nichts verschwunden sein. Und eine Verwandlung in einen Menschen kann ich mir schwer vorstellen, es müßte ja mit einer von Gott befruchteten Eizelle angefangen haben.

 

Deswegen muß die göttliche Gestalt, die der Herr Jesus als Geistwesen in der Himmelswelt gehabt hat, auch während seines Besuchs in der Gestalt des Menschen Jesus, vorhanden gewesen sein. Sie war nur für die Menschen nicht sichtbar. Sie wurde nur aus manchen seiner Äußerungen deutlich. z. Bsp. Joh 8,23 oder Joh 17,5

 

Die Übersetzer haben die Zeitform in Phil 2,6 mit "war in göttlicher Gestalt" übersetzt, als ginge es um Erscheinungsform in der Vergangenheit. Im Strong Verzeichnis der bibelkommentare Studienbibel steht allerdings nur "sein" und nicht "war". Da steht das Wort huparcho", das kann auch " haben" oder besitzen" heißen. Das heißt also daß der Herr Jesus seine göttliche Gestalt auch während der Zeit hatte, als er in dem Fleisch des Menschen Jesus den Menschen in Israel begegnet ist, aber nur die unsichtbare Welt hat es gesehen.

Logisch ist doch folgendes. Wenn der Herr Jesus eine  Präexistenz in dem Engel des HERRN gehabt hat, dann kann er sich dieser göttlichen Gestalt nicht einfach entledigen, sondern sie wird den Menschen Jesus erfüllt haben. Sonst hätte er ja auch nicht sagen können, daß er von oben wäre, also vom Himmel herabgekommen. Joh 6,38

Und nach der Himmelfahrt ist sicherlich kein fleischlicher Mensch in den Himmel aufgefahren, obwohl in Apg 1,9-10 gesagt wird, daß ihn eine Wolke wegnahm. Denn im Himmel hat ein irdischer Leib keine Existenzmöglichkeit. Was spricht also dagegen, daß dieser irdische Leib von Gott vernichtet wurde. Und nur der Engel des HERRN ist in den Himmel hinaufgefahren. Joh 3,13

 

zoro antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@zoro 

Ich finde schon mal nicht richtig, wie du hier zitierst.

Erstens: Ich muss nicht deine gesamte Argumentation wiederholen, die steht ja für jeden nachzulesen unmittelbar vor meinem Beitrag.

Zweitens: habe ich nicht deine Schlussfolgerung als solches infrage gestellt, sondern den Absolutheitsanspruch, den du mit dem Wort "musst" beanspruchst.

Logisch ist doch folgendes. Wenn der Herr Jesus eine Präexistenz in dem Engel des HERRN gehabt hat, dann kann er sich dieser göttlichen Gestalt nicht einfach entledigen, [...]

Was Gott kann oder nicht kann, entzieht sich unserem Verständnis, deshalb halte ich solche logischen Schlüsse für reine Spekulation, welche richtig oder falsch sein kann.

Logisch zwingende Schlüsse darüber wie Gott ist oder nicht ist, was er kann oder nicht kann, ist für mich kein Argument, auch wenn ihnen mit der Verwendung von Bibelstellen den Anschein von biblischer Autorität gegeben wird.

arcangel antworten


GoodFruit
Beiträge : 4219

@llm Einfache Antwort: Jesus ist immer noch ganz Mensch und ganz Gott. Denn das ist sein Wesen - so wie Jesus immer Sieger ist, weil er der Sieger ist.

Das hat wohl auch mit der Dimensionslosigkeit der Ewigkeit in Bezug auf Zeit zu tun. Denn Zeit ist etwas, das dem materiell kondensierten Geist anhaftet - der sterblichen, gefallenen Schöpfung. Jesu Göttlichkeit garantiert die Ewigkeit. Als sterblicher Mensch, hat er dem Menschen das Tor dorthin aufgestoßen - und so ist er der erste, der als Mensch hindurchgeht und wir sind eingeladen ihm zu folgen - als Menschen, die den Tod überwunden haben und die Ewigkeit über das Bekenntnis zu Jesus erworben haben.

goodfruit antworten
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