Geistiges Wachstum ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Geistiges Wachstum außerhalb des Christentums

Seite 2 / 2

Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 18002

Auch außerhalb des Christentums machen Menschen tiefe spirituelle Erfahrungen, die in ihnen Empathie und Liebe wachsen lassen. Kürzlich habe ich beispielsweise den Dokumentarfilm "Mission: Joy - Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten" gesehen, in dem es um die tiefe Freundschaft zwischen dem anglikanischen Erzbischof Desmond Tutu (inzwischen verstorben) und dem Dalai Lama geht. Der eine natürlich ein Christ aus voller Überzeugung, der andere ein Buddhist aus ebenso großer Überzeugung. Und die beiden sehen sich allem Anschein nach als Brüder im Geiste und können sich gar nicht gegenseitig genug loben und betonen, wie der jeweils andere durch seine Glaubenspraxis zu einem besseren Menschen geworden ist. Was ist nun also am christlichen Weg besser und richtiger als am buddhistischen, wenn doch auch letzterer dazu führen kann, dass ein Mensch vollkommener wird und immer mehr den Idealen entspricht, die auch das Christentum lehrt? Und an welchen Früchten ist angesichts dessen ein Christ zu erkennen? (Der Buddhismus ist hier nur als Beispiel genannt, mit Sicherheit gilt das Gleiche auch für alle anderen großen Religionen.) Was macht das mit dem Absolutheitsanspruch der christlichen Lehre? Und wie ist beispielsweise ein solcher Buddhist aus christlicher Sicht zu beurteilen? Es interessiert mich, was Eure Meinung dazu ist.

Antwort
52 Antworten
Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 18002

Für den Dalai Lama war es anscheinend eine Überschreitung der Regeln als buddhistischer Mönch, der als solcher keinen Alkohol zu sich nehmen darf. Für Desmond Tutu war es zumindest etwas Grenzwertiges einen Nichtchristen zum Abendmahl einzuladen.

Es gibt übrigens auch Menschen, die sich als Christen und Buddhisten zugleich sehen. Dazu gehört zum Beispiel der Schweizer Jesuit Niklaus Brantschen, den ich dieses Jahr persönlich kennenlernen durfte ( https://de.wikipedia.org/wiki/Niklaus_Brantschen). In einem Interview sagte er einmal: "Was mich betrifft, so bin ich doppelt verwurzelt: Ich bin Buddha in Ehrfurcht verbunden und Christus in Liebe verpflichtet."

deleted_profile antworten


tf8
 tf8
Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Was ist nun also am christlichen Weg besser und richtiger als am buddhistischen, wenn doch auch letzterer dazu führen kann, dass ein Mensch vollkommener wird und immer mehr den Idealen entspricht, die auch das Christentum lehrt?

Das kann ich so nicht beantworten. Dazu gibt es meiner Kenntnis nach zu viele verschiedene Auslegungen des christlichen Weges. Über den buddhistischen Weg kenne ich fast gar nichts. Nur, dass es da gleichfalls verschiedene Meinungen gibt.

 

Ansonsten wäre vielleicht erst einmal die Frage, ob Deine Behauptung so der Wahrheit entspricht. Laut Aussage von Jesus sollen wir nicht richten, damit wir nicht gerichtet werden.

Matthäus 7

1 Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet;  denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maße ihr messet, wird euch gemessen werden.

Deine Behauptung verstehe ich so, dass Du Menschen, sowohl Christen als auch Buddhisten, kennst, und sie vorher unvollkommener waren, und später vollkommener.

Für mich stellen sich 2 Fragen:

1) Ist es meine Aufgabe, die Vollkommenheit von Menschen zu beurteilen?

2) Könnte ich überhaupt objektiv die Vollkommenheit eines Menschen zu zwei verschiedenen Zeiten beurteilen?

 

Hier hast Du auch gleich einen Maßstab:

Matthäus 7

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.

Und was brauchst Du, um mit diesem zu messen?

Steht im Text, du müßtest "den Willen" seines "Vaters" kennen, um zu wissen, ob ein Mensch den Willen Gottes tut.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Und an welchen Früchten ist angesichts dessen ein Christ zu erkennen?

Vom Bibeltext her, zum Beispiel daran dass die Menschen ihn hassen.

Lukas 6

22 Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen;

Johannes 15

18 Wenn die Welt euch haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. (Johannes 7.7) 19 Wenn ihr von der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lieben; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, darum haßt euch die Welt.

Kannst Du einen Christen daran erkennen? Nein, leider nicht, da der Umkehrschluß nicht gilt, nicht jeder, der ausgeschlossen wird, wird "um des Sohnes des Menschen willen" ausgeschlossen.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Was macht das mit dem Absolutheitsanspruch der christlichen Lehre?

Soweit ich das verstehe, gibt es verschiedene Absolutheitsansprüche. Einer wäre jener der katholischen Kirche (wie auch immer der im Detail sich im Laufe der Geschichte gewandelt haben möge).

Dann gibt es die aus den Evangelien, zum Beispiel:

 

Johannes 15

5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts tun. 6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Es gibt auch andere Aussagen:

Lukas 9

49 Johannes aber antwortete und sprach: Meister, wir sahen jemand Dämonen austreiben in deinem Namen, und wir wehrten ihm, weil er dir nicht mit uns nachfolgt. 50 Und Jesus sprach zu ihm: Wehret nicht; denn wer nicht wider euch ist, ist für euch.

Ich fürchte, das nützt Dir alles nicht viel. Leider weiß ich nicht welche Antwort auf Deine Fragen passt.

tf8 antworten
3 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Danke für Deine Kommentare und den Verweis auf die entsprechenden Bibelstellen. Vollkommenheit ist natürlich ein schwieriger Begriff. Messen kann man so etwas sicherlich nicht. Als mein älterer Bruder, den ich seit meiner Geburt kannte, Christ wurde, hat sich sein Verhalten sehr stark zum Positiven verändert. Das war für mich offensichtlich, ohne dass ich es hätte messen können. Dann gibt es auch Menschen, denen ich es glaube, wenn sie mir von ihrer Wandlung zu einem besseren Menschen erzählen, und denen man es auch anmerkt. Hier vertraue ich auf mein Urteilsvermögen.

Aus dem was Du schreibst scheint zu folgen, dass es keinen Maßstab gibt, nach dem ich beurteilen kann, ob jemand wirklich in Christus verwurzelt ist. Dann wird es aber sehr schwierig. Wie kann dann ein Christ beispielsweise eine Gemeinde von echten Mitchristen finden? Dennoch könnte etwas daran sein. Denn ich habe schon vieles gesehen, was dafür spricht. Hier ein paar Beispiele:

- Christen, die ganz stark im Glauben verwurzelt sind, aber sich gegenseitig den wahren Glauben absprechen und im Grunde davon ausgehen, dass der jeweils andere vom Teufel besessen ist (und dies auch so sagen).

- Ein Christ, der öffentlich Mitchristen (auch Pfarrer) beschimpft und verunglimpft, wenn sie etwas äußern, was seiner Meinung nach nicht dem wahren Glauben entspricht. Dass er deshalb gehasst wird und Hausverbote bekommt, bestärkt ihn in seinem Glauben, dass er auf dem richtigen Weg ist (gemäß einer der von Dir zitierten Bibelstellen).

- Ein Christ, der meint, dass keine einzige Gemeinde oder Kirche wirklich Jesus nachfolgt. Er sieht (gemäß irgendeiner neu-testamentlichen Bibelstelle, die ich vergessen habe) den christlichen Glauben als einen Wettkampf, den nur sehr wenige gewinnen. Und er will auf keinen Fall zu den Verlierern gehören, weshalb er sich von allen anderen abschottet (aber eigentlich nur Maßstäbe anlegt, die in seiner eigenen Person und seiner eigenen Lebensgeschichte begründet sind).

- Eine aus den USA stammende evangelikale Bewegung, die plötzlich in meiner Heimatstadt auftauchte und die massenhaft Christen aus verschiedensten Gemeinden für sich gewann. In dieser Bewegung wurde ein ganz offensichtlich falsches Evangelium gepredigt, bei dem es darum ging, dass man durch Christus weltlichen Reichtum erlangt, dass man nie wieder krank wird, usw. Da frage ich mich: Was ist los mit den Menschen, die zuvor Jahre oder Jahrzehnte in "bodenständigen" christlichen Gemeinden verbracht haben, die unglaublich viel Zeit ihres Lebens dem Gebet und der Bibel-Lektüre gewidmet hatten, und plötzlich so etwas glauben? Wo ist der hier der Fehler?

Aber hier komme ich vom Thema ab.

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Als mein älterer Bruder, den ich seit meiner Geburt kannte, Christ wurde, hat sich sein Verhalten sehr stark zum Positiven verändert. Das war für mich offensichtlich, ohne dass ich es hätte messen können.

Klar, zu dem hast Du eine ziemlich enge Beziehung. Klar wirst Du das merken, und nicht weiter nachfragen. Es ergibt sich dann die Frage, zu wie vielen Menschen Du so eine enge Beziehung hast/haben wirst.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Aus dem was Du schreibst scheint zu folgen, dass es keinen Maßstab gibt, nach dem ich beurteilen kann, ob jemand wirklich in Christus verwurzelt ist. Dann wird es aber sehr schwierig. Wie kann dann ein Christ beispielsweise eine Gemeinde von echten Mitchristen finden? Dennoch könnte etwas daran sein. Denn ich habe schon vieles gesehen, was dafür spricht. Hier ein paar Beispiele:

Schön, da bringst Du Beispiele von Christen, welche

a) christlich scheinen, also einem außenstehenden scheint es, als seien es "echte" Christen

b) davon abkamen, oder es in Details danach aussieht, dass der erste Schein trügt

​Der Absolutheitsanspruch aus den Evangelien ist von Jesus formuliert. Und soweit mir bekannt wird darüber wenig gesprochen. Denn es gibt die anderen Absolutheitsansprüche, die sich auf Theologie beziehen. Und eine Theologie als absolut bezeichnen.

So, hier nun der Absolutheitsanspruch aus dem Evangelium:

Johannes 14

6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Und selbst die Jünger verstehen es nicht alle, wie der Text zeigt:

8 Spricht zu ihm Philippus: HERR, zeige uns den Vater, so genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?

Zurück zu Vers 6:

Was heißt das?

.....? - Ernst gemeinte Frage: Was heißt das?

Wie kommt man durch ihn zum Vater?

Er ist doch jetzt beim Vater, somit kann man gar nicht durch ihn zum Vater kommen, wenn man nicht schon beim Vater ist.

_________________________________________

Das ist zumindest eine Stelle, welche ich kenne, wo es im Text einen Absolutheitsanspruch gibt.

Es geht an der Stelle auch weiter mit:

21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.

Wenn er sich erst offenbar machen wird, ist er ja nicht offenbar.

Und somit wäre die Frage von Philippus berechtigt.

 

Ja, und meine Erfahrung im christlichen Kontext ist, dass es dort um solches gar nicht geht.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Interessant ist, dass sich Jesus in Johannes 14 als erstes als Weg bezeichnet (der Weg, der zum Vater führt). Damit könnte gemeint sein, dass der Mensch einen Lebensweg gehen soll, der sich an Jesus orientiert. Er gibt in seiner Person das Beispiel, wie man leben soll. Könnten dann nicht auch Menschen, die sich selbst nicht als Christen bezeichnen, diesen Weg gehen? Wie auch umgekehrt viele Christen in Wirklichkeit vielleicht gar nicht den Weg Jesu gehen. Es ist ja nicht so klar, wie der Weg bei einem konkreten Menschen von außen betrachtet aussehen sollte.

Ich denke schon, dass man diejenigen, die den richtigen Weg gehen, wie es an einer anderen Stelle im Evangelium heißt, an ihren Früchten erkennen kann. Und wie die Früchte aussehen sollten, ist mir zumindest ziemlich klar.

 

 

 

 

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Könnten dann nicht auch Menschen, die sich selbst nicht als Christen bezeichnen, diesen Weg gehen?

Verschiedene nehmen in Anspruch, dass es anders sei, soweit ich das verstehe und kenne.

Ich persönlich bejahe Deine Frage.

Das heißt aber nicht, dass ich irgend jemand empfehle Buddhist zu werden. Auf keinen Fall.

Es gibt dies:

Offenbarung 7

9 Nach diesem sah ich: und siehe, eine große Volksmenge, welche niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, und sie standen vor dem Throne und vor dem Lamme, bekleidet mit weißen Gewändern, und Palmen waren in ihren Händen.

Dann gibt es dies:

Matthäus 11:

12 Aber von den Tagen Johannes' des Täufers an bis jetzt wird dem Reiche der Himmel Gewalt angetan, und Gewalttuende reißen es an sich.

Lukas 16

16 Das Gesetz und die Propheten waren bis auf Johannes; von da an wird das Evangelium des Reiches Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.

 

Ferner gibt es dies:

 

Lukas 11:

52 Wehe euch Gesetzgelehrten! denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die Hineingehenden habt ihr gehindert.

Wo ist hier der Beleg, dass dies sich ausschließlich auf Juden bezieht? Und nicht auf irgendwelche anderen Personen in religiösen Positionen?

Jesus' Anspruch ist:

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.Matthäus 24.35

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen.Markus 13.31

Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.Lukas 21.33

Und es gibt dies:

Matthäus 10

23 Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so fliehet in die andere; denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen sein wird.

Gesundes neues Jahr.

tf8 antworten
1 Antwort
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8 Danke. Auch Dir ein gesundes neues Jahr!

"Das heißt aber nicht, dass ich irgend jemand empfehle Buddhist zu werden. Auf keinen Fall."

Das würde ich auch nicht tun. Gleichsam würde ich auch nicht empfehlen, Christ zu werden. So funktioniert das ja auch nicht, dass jemand auf eine Empfehlung hin einfach mal Christ wird. Stattdessen würde ich jeder Person empfehlen auf ihr Herz zu hören, und sich vielleicht die verschiedenen Religionen einmal anzuschauen. Auch würde ich empfehlen es einmal mit Gebet und/oder Meditation zu versuchen.

 

 

deleted_profile antworten


tf8
 tf8
Beiträge : 1309
Veröffentlicht von: @suchender_345ab

würde ich jeder Person empfehlen auf ihr Herz zu hören

Das halte ich für töricht. Grund: Textstelle in der Bibel.

tf8 antworten
18 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8 Welche Textstelle?

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab 

1.Mose 8, 21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch, und der HERR sprach in seinem Herzen: Nicht mehr will ich hinfort den Erdboden verfluchen um des Menschen willen; denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht mehr will ich hinfort alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe.

Offenbarung 17

17Denn Gott hat's ihnen gegeben in ihr Herz, zu tun seine Meinung und zu tun einerlei Meinung und zu geben ihr Reich dem Tier, bis daß vollendet werden die Worte Gottes.

Johannes 13

2 Und beim Abendessen, da schon der Teufel hatte dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben, daß er ihn verriete,

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8 Vielleicht noch eine Ergänzung: "Herz" ist nicht synonym zu "Gefühlen". Ich denke, wer nicht auf sein Herz hört, kann von Gott nicht erreicht werden. Denn Gott spricht zu den Menschen über ihr Herz.

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Vielleicht noch eine Ergänzung: "Herz" ist nicht synonym zu "Gefühlen". Ich denke, wer nicht auf sein Herz hört, kann von Gott nicht erreicht werden. Denn Gott spricht zu den Menschen über ihr Herz.

Davon habe ich keine Ahnung. Ich kenne mich damit nicht aus. Weder mit Emotionen noch mit "Gefühlen", noch damit, wie Gott zu den Menschen über ihr Herz spricht. Wie Gott laut Bibelstellen zu den Menschen über ihr Herz spricht habe ich Dir oben ein paar Stellen geschrieben.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Das verstehe ich nicht. Wenn Du Dich damit nicht auskennst, wie kannst Du dann die zitierten Bibelstellen verstehen? Dann wären das ja nur hohle Worte für Dich. Wenn Du diese Stellen verstehen und sogar als Gegenargument anführen willst, dann musst Du sie doch erst mal verstehen. Das Herz hat ja stark mit den Gefühlen zu tun, aber es ist nicht das Gleiche.

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Das verstehe ich nicht. Wenn Du Dich damit nicht auskennst, wie kannst Du dann die zitierten Bibelstellen verstehen?

Wieso sollte ich die nicht verstehen können? Ich bin auch kein Roboter, oder der Mond und die Planeten. Trotzdem kann ich verstehen, wie ein Roboter funktioniert, wie die Planetenbahnen sind.

Und auf der anderen Seite bin ich ein Mensch und aus dem gleichen Material gemacht, wie in der Bibel beschrieben.

Ich verstehe nur nicht, was DU genau damit

Denn Gott spricht zu den Menschen über ihr Herz.

meinst.

 

Und deshalb zeigte ich auch die Stelle, wo Gott zu Menschen über ihr Herz spricht, und in Folge tun diese Menschen etwas, was man auch als "böse" bezeichnen kann. Und deshalb sehe ich darin ein Problem, in dem Ansatz.

Und auch deshalb, weil Jesus sagte, man solle sich einen Schatz im Himmel machen, damit das Herz im Himmel (bei seinem Schatz) sei.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Dann wären das ja nur hohle Worte für Dich.

Es gibt da auch gar nicht viel dran zu verstehen.

Es wird in der einen Stelle beschrieben, wie der Mensch gebaut ist. Für mein Verständnis bezieht sich das mit das 1.Mose 8,21 zum Beispiel auf das, was Leute als "Ego" bezeichnen.

Raschi schreibt zu dieser Stelle: "der böse Trieb". Im jüdischen Konzept geht man davon aus, dass ein Mensch beide Formen hat: "den bösen Trieb" und den "guten Trieb" (Yetzer HaTov und Yetzer HaTov).

Die Kabbalah nennt es den "Wille zu empfangen" und den "Willen zu geben".

Und für mein Verständnis könnte der Mensch hier auf der Erde nicht existieren, nicht überleben ohne den "Willen zu empfangen".

Und für mein Verständnis ist, was Jesus sagte mit "macht euch einen Schatz im Himmelreich, denn wo euer Schatz ist, da wird euer Herz sein", das ist zumindest ein Teil der Methode, vielleicht auch die ganze, darüber weiß ich nicht.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Das Herz hat ja stark mit den Gefühlen zu tun, aber es ist nicht das Gleiche.

Nun, ich kenne mich damit nicht aus. Ich ging einmal zu einer Kabbalah Gruppe, sie sagten dort auch, man solle von seinem Herzen sprechen. Und ich verstand nicht was sie damit wollten, wußte da nichts zu sagen.

Du hast diese Angelenheit bei verliebten Paaren, oder bei Müttern ihren Kindern gegenüber.

_______________________________________________________

Entschuldigung für den langen Text.

Bitte beantworte mir:

Wie klärst Du das, dass Du einen Schatz im Himmel hast, und Dein Herz dort im Himmel ist, und Gott, wenn er zu Deinem Herz spricht nicht zu irdischen Wünschen und Verlangen spricht?

Ferner:

Wenn Du das schon für Dich klären kannst.

Wie klärst Du das für andere Menschen, dass es bei diesen anderen Menschen auch so ist, dass sie schon einen Schatz im Himmel haben, und daher ihr Herz im Himmel ist.

Und sie, wenn sie auf ihr Herz hören nicht auf irdische Verlangen und Wünsche hören?

Alles Gute, ein gesundes neues Jahr und Gottes Segen.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  "Wieso sollte ich die nicht verstehen können? Ich bin auch kein Roboter, oder der Mond und die Planeten. Trotzdem kann ich verstehen, wie ein Roboter funktioniert, wie die Planetenbahnen sind."

Tatsächlich hatte ich bei Deiner Aussage, Du würdest Dich mit Gefühlen nicht auskennen, kurz den Gedanken, Du könntest ein Roboter sein 😉 Weil ja Gefühle etwas so elementar-menschliches sind und mir die Aussage deshalb absurd vorkam.

"Nun, ich kenne mich damit nicht aus. Ich ging einmal zu einer Kabbalah Gruppe, sie sagten dort auch, man solle von seinem Herzen sprechen. Und ich verstand nicht was sie damit wollten, wußte da nichts zu sagen."

Das kann ich gut nachvollziehen. In so einer Gruppe vor anderen Menschen etwas über mein Herz zu erzählen, da würde mir auch nichts einfallen. Es fällt mir grundsätzlich sehr schwer, diese Dinge in Worte zu fassen, sogar für mich selbst. Aber ich glaube, das sollte man üben, weil man unglaublich davon profitiert, gerade in einer Beziehung. Ich stehe da im Grunde auch noch am Anfang. Aber ich sehe, dass es wichtig ist. Kennst Du Johannes Hartl, den Gründer des Gebetshauses in Augsburg und Buchautor?

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hartl

Er hat einen YouTube-Kanal, wo es viel um solche Themen geht und hat auch einige Bücher geschrieben.

"Und deshalb zeigte ich auch die Stelle, wo Gott zu Menschen über ihr Herz spricht, und in Folge tun diese Menschen etwas, was man auch als "böse" bezeichnen kann. Und deshalb sehe ich darin ein Problem, in dem Ansatz."

Ich kann das aus den genannten Bibelstellen nicht herauslesen, dass Gott zu den Menschen über ihr Herz spricht und sie dann etwas Böses tun. Ich denke, sie tun Böses, weil sie gerade nicht auf Gott hören, sondern auf ihre "Ego-Gefühle".

"Bitte beantworte mir:

Wie klärst Du das, dass Du einen Schatz im Himmel hast, und Dein Herz dort im Himmel ist, und Gott, wenn er zu Deinem Herz spricht nicht zu irdischen Wünschen und Verlangen spricht?

Ferner:

Wenn Du das schon für Dich klären kannst.

Wie klärst Du das für andere Menschen, dass es bei diesen anderen Menschen auch so ist, dass sie schon einen Schatz im Himmel haben, und daher ihr Herz im Himmel ist.

Und sie, wenn sie auf ihr Herz hören nicht auf irdische Verlangen und Wünsche hören?"

 

Also, ich sehe das so: Wenn ich im Leben eine wichtige Entscheidung treffen muss, auf wen oder was höre ich da? Auf die Empfehlungen von anderen? Auf das, was mir ein Buch möglicherweise dazu sagt? Auf meine Gedanken? All das würde ich verneinen. Stattdessen sollte ich in mich selbst hinein hören und fragen, was mein Innerstes dazu sagt, oder eben mein Herz. Das klingt erst mal einfach, ist es aber oft nicht. Es braucht Übung. Wie Du sagst, kann es dabei passieren, dass ich auf irdische Verlangen und Wünsche höre. Ich kenne das auch aus meinem Leben. Wenn ich mich treiben lasse und einfach tue, wonach mir gerade ist, mache ich manchmal schwerwiegende Fehler und kann damit andere Menschen furchtbar verletzen. Deshalb braucht es Übung, zum Beispiel Meditation, wo es darum geht hinter die Gedanken und Ego-Gefühle zu schauen.

Grundsätzlich denke ich, dass jeder Mensch über sein Herz mit Gott verbunden ist. Wie kann ein Mensch so lange er auf dieser Erde lebt vollständig von Gott getrennt sein?

 

 

 

 

 

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Kennst Du Johannes Hartl, den Gründer des Gebetshauses in Augsburg und Buchautor?

Nein, kenne ich nicht.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Ich kann das aus den genannten Bibelstellen nicht herauslesen, dass Gott zu den Menschen über ihr Herz spricht und sie dann etwas Böses tun. Ich denke, sie tun Böses, weil sie gerade nicht auf Gott hören, sondern auf ihre "Ego-Gefühle".

Nun, das bin ich mittlerweile hinreichend gewohnt, dass ich nicht verstanden werde.

Der Text ist aber so klar

Offenbarung 17

17Denn Gott hat's ihnen gegeben in ihr Herz, zu tun seine Meinung und zu tun einerlei Meinung und zu geben ihr Reich dem Tier, bis daß vollendet werden die Worte Gottes.

in Offenbarung 17. Das Tier wird nicht als eine Person, welche Gutes tun wird dargestellt. Klar, die Könige werden gar nicht beschrieben, was sie tun würden. Aber so wie das Tier dargestellt wird, ist das Tun des Tieres böser als aller anderen.

Letztlich tun sie Gottes Willen, so sagt es der Text. Doch als Menschen haben wir für gewöhnlich ein Problem den Willen Gottes als Gut zu erkennen und verstehen, wenn er zu Zerstörung führt.

Offenbarung 18

3 Denn von dem Weine der Wut ihrer Hurerei haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Hurerei mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch die Macht ihrer Üppigkeit reich geworden.

Wenn Vers 17,17 nicht klar ist, Vers 18,3 schreibt auch von Sünden, welche Könige der Erde begingen.

Wie auch immer, wenn es für Dich Gute Taten sind, welche Gott ihnen in Offenbarung 17,17 in ihr Herz gegeben hat, dann aktzeptiere ich dies als Deine Interpretation.

Ich sehe es aber nicht so.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Ich stelle mir hier zwei Fragen:

(1) Nach Deiner Interpretation verschiedener Bibelstellen, so scheint es mir, muss es geradezu unmöglich für einen Menschen sein den Willen Gottes zu erkennen. Wie kann man dann überhaupt als Christ leben? Und wo und wie findet man die Antworten auf die Fragen, die einem das Leben stellt?

(2) Wie kommst Du (und viele andere hier) zu der Ansicht, man könne um eine allgemein-gültige Wahrheit zu begründen eine oder mehrere Bibelstellen heranziehen und dann sagen: "Hier steht's!" Beim reinen Zitieren der einzelnen Stelle fehlt komplett der Kontext, die theologische Einordnung, der Bezug zu anderen Bibelstellen, die Beachtung von Besonderheiten der Übersetzung und vieles mehr. Wo lernt man so zu argumentieren?

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

(1) Nach Deiner Interpretation verschiedener Bibelstellen, so scheint es mir, muss es geradezu unmöglich für einen Menschen sein den Willen Gottes zu erkennen. Wie kann man dann überhaupt als Christ leben? Und wo und wie findet man die Antworten auf die Fragen, die einem das Leben stellt?

Da komme ich ja zu gar nichts mehr, wenn ich hier lese und schreibe, muß ich mich aus diesem Grund in Zukunft von hier fernhalten.

Warum sollte es unmöglich sein, den Willen Gottes zu erkennen?

Wenn es um konkrete Angelenheiten geht, ist die Angelegenheit doch schon offensichtlich für jeden Menschen verschieden. Also wenn es um berufliche Angelegenheiten geht, zum Beispiel.

Oder auch, worum es Dir ging, um Beziehungen zwischen Mann und Frau. Da ich immer noch nicht verheiratet bin, habe ich mich mit diesem Thema auch beschäftigt. Auch in anderen Bereichen, ein Astrologe meinte, je nach dem Horoskop gäbe es für manche Horoskope ein Wahl bezüglich ihres Ehepartners, sie könnten zwischen verschiedenen wählen. Und für andere gäbe es diese Wahl nicht. Nun, das hat halt gar nicht mit Religion oder Christentum zu tun. Aber auf der anderen Seite steht ganz am Anfang der Bibel, dass Gott die Sterne gemacht hat, zu geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

muss es geradezu unmöglich für einen Menschen sein den Willen Gottes zu erkennen.

Meine Frage hierzu ist, ob Du eine Vorstellung darüber hast, wie der Wille Gottes sei. Und ob Deine Vorstellung dazu korrekt ist. Aber ich kann Dir hierzu keine Antwort geben.

Aus den biblischen Texten gibt es verschiedene Antworten über den Willen Gottes. 

Soll ich diese heraussuchen?

Wie kann man dann überhaupt als Christ leben?

Ich habe keine Ahnung, ich bin die falsche Adresse für diese Frage.

Ich warte immer noch darauf, jemanden zu finden, der mir begreiflich macht wie man hier überhaupt leben kann, unabhängig von Christ, Jude, Moslem, Atheist oder sonstigem. Christentum, Judentum, Psychiater, Psychologe habe ich schon erfolglos kennengelernt.

Und wo und wie findet man die Antworten auf die Fragen, die einem das Leben stellt?

Ich dachte, Du wolltest mir das erklären. Ich weiß das auch nicht.

 

Ich kann Dir vielleicht sagen, wie es für mich war, bezüglich Arbeit und Beziehung(en). Aber wohl schwerlich wie es für Dich war, ist und sein wird.

In der Schule (Unterstufe 1-4. Klasse) meinte die Klassenlehrerin: "Wenn ihr arbeiten gehen werdet, werdet ihr alle in weißen Kitteln herumlaufen".

Für mich war das eine Horrorvorstellung, alle sehen gleich aus, da weiß ich ja gleich gar nicht, wem ich vertrauen, und wem mißtrauen muß.

Und als ich genau diesen Fakt oben "alle in weißen Kitteln", einmal gegenüber einer Person nannte, meinte jene Person, die Lehrerin hätte eine optimistische Ansicht gehabt. Ich sprach dann nicht mehr darüber, dass dies für mich eine Horrorvision war und ist.

Und später, als ich mir vorstellte, in einem Großraumbüro arbeiten zu gehen, war das für mich auch eine Horrorvorstellung, jeder da an seinem Platz sitzen würde und sprechen oder auch nicht, und ich das alles hören würde, und nicht in der Lage wäre, mich irgendwie auf meine Arbeit zu konzentrieren.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Ich denke, wir können hier auch die Diskussion beenden. Aus dem, was Du schreibst, wird klar, dass Du auch - wie wahrscheinlich jeder Mensch - auf Deine innere Stimme hörst. Wenn ein gewisser Beruf für Dich eine Horrorvorstellung ist, dann lässt Du das besser sein.

Ich habe auch falsche Annahmen getroffen, weil ich dachte, Du wärst ein überzeugter Christ (nachdem Du so vieles aus dem neuen Testament zitiert hast).

Wie man überhaupt leben kann, habe ich mich auch schon öfters gefragt. Das Leben stellt einen immer wieder vor neue Herausforderungen, denen man mit den alten Antworten nicht begegnen kann. Und meine persönliche Strategie dafür lautet: Höre auf Dein Herz und höre wirklich genau hin.

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Also, ich sehe das so: Wenn ich im Leben eine wichtige Entscheidung treffen muss, auf wen oder was höre ich da? Auf die Empfehlungen von anderen? Auf das, was mir ein Buch möglicherweise dazu sagt? Auf meine Gedanken? All das würde ich verneinen.

Ich kann Dir dazu nicht viel schreiben. Soweit ich mich erinnere habe ich mich nur mit einer einzigen Person dazu schriftlich ausgetauscht.

Diese Person meinte, es gäbe ja Eltern, Verwandte und Freunde, welche einen beraten können.

Ansonsten für mich, ich könnte nur auf meine Intuition achten. Daneben dann halt noch auf den Verstand, ferner auf die Sachen die in jenem Buch stehen. ("seid klug wie die Schlangen, und ohne Falsch wie die Tauben", "verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert" "Du wirst den HERRN, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deinem Vermögen")

Nach dem was Du schreibst, gewinne ich den Eindruck, dass Du dann doch auf Ratschläge von anderen Menschen (hier Johannes Hartl) hörst, und diese befolgst.

Und von anderen, wo ich zugehört habe, diese achteten darauf wie eine Person ist. Eine Hostelbetreiberin, wo ich zugegen war, und ein Gespräch mitzuhörte, meinte sie wöllte mit jenem anderen Hostelbetreiber keine geschäftliche Koorperation eingehen, sie kannte also irgendwelche negativen Eigenschaften/Verhaltensweisen von ihm, weshalb sie schon auf geschäftlicher Ebene keine engere Beziehung zu ihm haben wollte.

Die zwei Damen, mit welchen ich wandern war, welche sich über Beziehungen zu Männern unterhielten. Eine von diesen führte eine "offene Beziehung", sie meinte es schmerzte, als es ihr das erste Mal klar wurde, was dies bedeutet, sie hätte sich aber daran gewöhnt.

 

Sie entschied nach: "ich kann das nicht mehr tun". Hierbei ging es nicht um eine Beziehung, hierbei ging es um die Arbeit, welche sie tat. Sie war Sozialarbeiterin in Deutschland, und war dann, als ich sie traf in einem Hostel, und war ausgestiegen aus dem gesellschaftlichen Leben in Deutschland und generell. Sie wollte reisen, ohne Geld.

 

Nun, in jener Zeit, jener Region sprach ich auch mit einem deutschen Mann, welcher ausgestiegen war, und als Bettler lebte. Er meinte, er könne nicht in der Gesellschaft leben, er hätte dort auch schon gearbeitet, wäre auch schon im Knast gesessen, die Polizei würde ihn kennen.

Ich meine, klar gehe ich nach dem Buch, das schrieb ich aber oben schon. Das Buch sagt klar, dass der Mensch hier arbeiten soll. Soweit ich das kenne, kenne ich keine Stelle, die allgemein davon spricht, dass der Mensch herumreisen solle, und betteln gehen solle.

 

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8 Noch eine Frage:

Wie gehst Du vor, wenn Du Entscheidungen zu treffen hast? Wie entscheidest Du zum Beispiel, ob Du Dich mit einem Menschen näher einlässt, ob Du eine Liebesbeziehung eingehst, oder welchen beruflichen Weg Du einschlägst? Auf diese Fragen, die Deinen persönlichen Lebensweg betreffen, wirst Du keine Antworten in der Bibel finden.

 

Und natürlich: Ebenfalls alles Gute und ein gesundes neues Jahr 2024 mit Gottes Segen!

 

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Wie gehst Du vor, wenn Du Entscheidungen zu treffen hast? Wie entscheidest Du zum Beispiel, ob Du Dich mit einem Menschen näher einlässt, ob Du eine Liebesbeziehung eingehst, oder welchen beruflichen Weg Du einschlägst?

Einerseits finde ich dazu entgegen Deiner Behauptung tatsächlich Antworten in der Bibel, andererseits allerdings auch nicht.

Matthäus 10

16 Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.

Wenn ich also feststelle, dass ich mit inmitten von Wölfen befinde, weiß ich, dass ich am rechten Ort bin.

Eine Liebesbeziehung werde ich da wohl eher nicht eingehen, soweit ich weiß paaren sich Schafe nicht mit Wölfen.

Soll ich jetzt alle Bibelstellen dazu heraussuchen und hier posten?

Als ich eine berufliche Tätigkeit finden mußte, hatte ich noch gar nichts mit Judentum zu tun.

Ich erinnere mich, dass es dort Ratschläge zu dem Thema gab, irgendetwas mit "einfache Tätigkeit".

Jetzt fand ich nur:

https://aish.com/how-to-choose-a-career/

" Zieht es Dich?

Passt es zu Deinen Ressourcen?

Willst Du dort investieren?

Wirst Du dort mit Verlangen tätig sein?

Hast Du Vertrauen, Glaube?"

Wie auch immer, ich finde es jetzt nicht, was ich erinnere war, dass es so sein sollte dass noch Zeit und Kraft für Studieren (im Judentum: Torahstudium) übrig ist.

So, an was ich mich orientierte?

Ob ich damit überleben kann, ob dies täglich zu tun kein Horror für mich sein würde, ob ich mich in der Lage sehen würde, dies zu tun und zu lernen.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Bist Du also jüdischen Glaubens? Ich verstehe es nicht ganz.

"Soll ich jetzt alle Bibelstellen dazu heraussuchen und hier posten?"

Nein, wirklich nicht nötig.

Zu den Schafen und Wölfen: Wie erkennst Du denn, ob Du von Wölfen umgeben bist? Also mir würde so etwas als erstes mein Herz oder eben mein Gefühl sagen. Denn die Wölfe geben sich in der Regel nicht als Wölfe zu erkennen. Aber ich habe eine sehr feine Sensorik in mir, die schnell Alarm schlägt, wenn es nötig ist.

Auf der anderen Seite beantwortet das mit den Schafen und Wölfen ja nun wirklich nicht die Frage nach dem richtigen Partner. (Welches Schaf ist denn nun das richtige?)

 

deleted_profile antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1309

@suchender_345ab

Ich bin kein Jude, Judentum ist eine Volkszugehörigkeit, man kann dahin konvertieren, aber es ist nicht einfach ein "Glaube".

Da mich die Juden dort in der jüdischen Gemeinde wiederholt danach fragten, fragte ich einen Rabbiner, er meinte, er kenne sich nicht so gut in anderen Religionen aus, aber es sei im Judentum nicht so wie in anderen Religionen, und es gäbe kurzum keinen Grund, dass ich konvertieren sollte. Das ist was ich davon verstand, er nutzte etwas andere Worte, das Gespräch war in englisch.

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Auf der anderen Seite beantwortet das mit den Schafen und Wölfen ja nun wirklich nicht die Frage nach dem richtigen Partner. (Welches Schaf ist denn nun das richtige?)

Wie ich Dir schrieb: eine Variante ist, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt.

Mir selbst wird das auch erst jetzt im Gespräch mit Dir klar. Aber eigentlich wird es aus dem Bibeltext auch klar. Am Anfang bei Adam und Chava war nur eins und eins. So sagt der Text.

Hingegen schon Jakob hatte mehrere Frauen. Und die Frau, welche er wollte gab ihm Laban erst später. Ich selbst kenne zu dieser Situation auch keine Lösung, Du oder andere kannst/können mir gern sagen, was Jesus zu dieser Situation gesagt hat.

Wie soll heutzutage einer erwarten, dass es ihm besser ergehen wird?

Klar weißt Jesus darauf hin, dass es am Anfang nicht so war. Aber die Ehebrecherin bewahrt er vor dem Gericht (Tod).

 

Das heißt nun keinesfalls, dass es bei Dir so ist wie bei Jakob.

Aber das ist zumindest eine Möglichkeit.

Also hier: eine theoretische Möglichkeit:

Du fandest eine, welche Dir gefiel, daraus wurde aber nichts, aus welchen Gründen auch immer (ihre Eltern waren dagegen, sie dachte ihre Eltern seien dagegen, ihr gefiel irgendwas nicht an dir, es gibt viele mögliche Gründe).

Und jetzt kannst Du auf diese Art und Weise keine mehr finden. Warum?

Weil Du festgestellt hast, dass es nutzlos ist, diese spezielle Fähigkeit zu nutzen

(auf Deine innere Stimme in dieser Situation zu hören)

[(ich habe keine Innere Stimme, ich kann nur auf meine Intuition achten, und leider achte ich zu wenig darauf, übe dies nicht genug)

Ich habe nur inneren Dialog.]

 

Das ist nur eine Möglichkeit.

 

Weitere Möglichkeit: Es gibt eine solche Frau wie bei Adam und Chava, oder Jakob und Rachel auch für Dich.

Du bist ihr aber noch nicht begegnet. Und wie sollst Du auch wissen wo Du ihr begegnen würdest?

 

Wiederum, ich kann Dir sagen, wie es für mich ist.

Wie es für Dich ist, habe ich keine Ahnung.

Da ich auch keine zu mir passende Frau fand, und auch sonst mich ziemlich einsam und fremd überall, wo ich hinkam fühlte, ging ich dann vor ca. 11 Jahren in diese jüdische Gemeinde, welche ich auch jetzt noch regelmäßig besuche.

Und da kam es dann dazu, dass ich dann einmal neben einer jungen Dame lief, und dachte, ja das könnte etwas werden. Nun daraus wurde bisher nichts, sie ist sehr orthodox, ich bin kein Jude, auch ein anderer Jude bestätigte mir schon, dass sie selbst zu Juden seltsam sei.

Nun, da mir die Damen in meiner Jugend nicht passend vorkamen, unternahm ich da auch nichts. Daher fehlt mir in diesem Bereich auch die Übung. Die Ratschläge der Leute, die mit solchen Beratungen ihren Lebensunterhalt verdienen sind: Übung, Übung, Übung. Und das ist mir auch plausibel, aber es fehlt mir die Motivation. Und es würde mich auch verwirren, mit einer Frau nach der anderen etwas anzufangen, obwohl mir vorher schon klar ist, dass das nichts auf Dauer werden wird, was ich nicht will.

 

Es fehlte mir da auch die Wahrnehmung. Nun, wie ich lernte, bin ich da keine Ausnahme. Gelesen/ gehört habe ich, dass die meisten Männer die Signale der Frauen nicht wahrnehmen.

Und klar, die Frauen verstehen dann, dass der Mann kein Interesse hat.

Ja, also kurzum, es gab da schon vorher Frauen, welche an mir Interesse hatten, ich das aber nicht mitbekam. Oder erst Tage (Wochen, Monate) nach dem Ereignis mitbekam. Und ich aber auch kein so großes Interesse an ihnen hatte.

 

Und wenn Du dann eine gefunden hast, oder Dich mit der, welche Lust dazu hatte eingelassen hast, dann erwarten Dich weitere Hürden.

tf8 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8  Und ob. Gewaltige Hürden. Ich kann ein Lied davon singen 🙂

deleted_profile antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 18002

@tf8 ... aber das ist das Leben und nur so entwickeln wir uns weiter.

deleted_profile antworten
Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?