Gibt es den Teufel?
 
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Gibt es den Teufel?

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Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 276

Für mich ist der Teufel ein Symbol für das Ego. Das Ego muss überwunden werden, um zur Erleuchtung zu kommen und Gott erfahren zu können. Jesus bekam die Erleuchtungsenergie von Johannes dem Täufer übertragen. Damit war er aber noch lange nicht erleuchtet. Die Übertragung des Heiligen Geistes bedeutet, dass die Chakren (Energietore) geöffnet werden und die Energie zu fließen beginnt. Jesus musste dann vierzig Tage und Nächte abgeschieden in der Wüste meditieren, um sich innerlich zu reinigen. Der Teufel erschien ihm und es arbeitete in seinem Geist. Jesus hat dann die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse losgelassen und sich auf Gott konzentriert. Dadurch konnte sich das Ego, der Teufel, auflösen und Jesus erlangte die Erleuchtung. Die Engel dienten ihm. Er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun. Er lebte von jetzt an dauerhaft im Reich Gottes, in einem Gottesbewusstsein.

Matthäus 4: „Die Versuchung Jesu1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, / und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. 10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. 11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.“

Bei Buddha war es so ähnlich. Buddha suchte lange nach einem spirituellen Weg, der für ihn funktionierte. Er probierte verschiedene Techniken aus. Schließlich fand er den Weg der entspannten Meditation, bei der man seine Gedanken und Gefühle nicht verdrängt, sondern sie frei fließen läßt ohne daran anzuhaften. So kommt alles selbst zur Ruhe und irgendwann gibt es einen Bewusstseinsumschwung im Geist. Das Egobewusstsein löst sich auf und es entsteht ein Einheitsbewusstsein. Buddha setzte sich unter den Bodhibaum und begann entspannt zu meditieren. Er meditierte drei Tage und drei Nächte. Er sah seine früheren Leben und erkannte die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse als den entscheidenden Faktor, der einen an der Erleuchtung hindert. Der Teufel, der im Buddhismus Mara genannt wird, erschien ihm und versuchte ihn mit schönen Frauen zu verführen. Er bedroht ihn mit Ängsten und der Anhaftung an das Leid. Buddha streckte eine Hand zur Erde. Er opferte sein Ego und fügte sich in die kosmische Ordnung ein. Er aktivierte sein Erdchakra und bekam daraus die Kraft, seinen negativen Gedanken zu widerstehen. Sein Ego löste sich auf und er gelangte zur Erleuchtung. Und dann löste er auch seine dritte Anhaftung auf, die Anhaftung an die Erleuchtung. Er verzichtete auf den sofortigen Eintritt ins Parinirvana, um seinen Mitmenschen den Weg der Erleuchtung zu zeigen.

Der Teufel ist deshalb keine reale Person, sondern ein Symbol für das Ego. Wir brauchen vor dem Teufel keine Angst zu haben. Wir sollten uns auf Gott und auf die Entwicklung positiver Eigenschaften wie innerer Frieden, Weisheit und Liebe konzentrieren. Dann lösen sich alle weltlichen Anhaftungen im Laufe der Zeit von alleine auf. In Zeiten besonderer Anfechtung kann es aber hilfreich sein, negative Gedanken zu stoppen oder durch ein Gebet (Mantra) zu besiegen.

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Blackhole
Beiträge : 1112

@nils 

In der altkatholischen Kirche, der ich angehöre, wird nicht mehr vom Teufel gesprochen.

Entgegen der allgemeinen Meinung bin ich jedoch der Meinung, daß er existiert. Und zwar, weil man oft erleben kann, daß öffentliche Meinungen und andere viele Menschen betreffende Sachverhalte eine solch negative Dynamik entwickeln, daß es nicht allein durch Egoismus zu erklären ist.

Z.B. das internationale Bankenwesen. Es ist parktisch nicht mehr durchschaubar und kaum noch von organisiertem Verbrechen zu trennen.
Insbesondere sticht da die HSBC hervor. Sie wurde während der Opiumkriege geründet, um den Drogenhandel zu finanzieren, und macht auch heute noch immer wieder durch Kriminalität im großen Stil auf sich aufmerksam.
Auch das Management der Deutschen Bank gehört eigentlich hinter Gittern.

Das schlimmste sind die Ratingagenturen. Ihre Urteile beruhen auf keinerlei transparenten Kriterien, aber sie können ganze Staatshaushalte ruinieren. Es ist eine selbsterfüllende Abwärtsspirale: Die Ratingagenturen stufen ein Land runter, es bekommt nur noch schwer Kredite, die Staatsfinanzen gehen den Bach runter, und die Ratingagenturen können sagen: "Seht ihr? Wir haben es prophezeit!"

Und natürlich waren die Taten der Hamas am 7. Oktober ganz schrecklich. Und die Überlebenden werden lange traumatisiert sein.
Aber ich merke auf Twitter, wie dort immer wieder auf diesen Taten herumgeritten wird, um zu rechtfertigen, den Palästinensern alles, wirklich ALLES anzutun, ohne jedes Maß, ohne jede Bremse zu rächen.
Wenn man denen mit den gelben Schleifen folgt, tut sich echt die Hölle auf.
Einige sind wirklich komplett unfähig zum geringsten Mitleid mit Palästinensern, und das ist nicht unmittelbar mit dem 7. Oktober erklärbar, das wurde schon lange gesät.
Zumindest in Gaza werden alle, wirklich ALLE Palästinenser, sofern sie überleben, für den Rest ihres Lebens traumatisiert sein. Viele werlieren jetzt auch noch Arme oder Beine.

Natürlich spricht aber die Existenz des Teufels niemanden von persönlicher Schuld frei. Wir haben immernoch die Wahl, ob wir uns von einem solchen negativen Strudel mitziehen lassen, oder ob wir uns dem entgegen stellen.

blackhole antworten
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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 3366

@blackhole Entgegen der allgemeinen Meinung bin ich jedoch der Meinung, daß er existiert. Und zwar, weil man oft erleben kann, daß öffentliche Meinungen und andere viele Menschen betreffende Sachverhalte eine solch negative Dynamik entwickeln, daß es nicht allein durch Egoismus zu erklären ist.

Tertium non datur? Deine Begründung überzeugt mich nicht. Du führst Phänomene an, die Du Dir nicht allein durch Egoismus zu erklären vermagst. Und daraus leitest Du ab, dass ein Teufel existieren müsse? Im Grunde ist das ein argumentum ad ignorantiam, also ein Argument, das auf Nicht-Kenntnis beruht: Dir ist nicht bekannt, wie sich solche Sachverhalte erklären ließen, und um diese Wissenslücke zu schließen, postulierst Du, es müsse den Teufel geben. Der dann also persönlich hinter der von Dir beispielhaft angeführten HSBC stünde oder hinter irgendwelchen Twitter-Beitragsschreibern, die ihre seltsamen Meinungen zum Gaza-Krieg in die Welt posaunen.

Ernsthaft?

Ich meinerseits frag mich ja, warum anscheinend so viele Leute unbedingt eine Person (den Teufel) brauchen, der sie unangenehme Ereignisse in der Welt zuschreiben können? Auf mich wirkt das wie eine (durchaus möglicherweise unbewußt angewendeten) pychologische Strategie, um (1) Verantwortungsübernahme entweder auszuweichen, oder um (2) Kontingenzerfahrungen zu verdrängen.

 

(1) Wer strukturellen Problemen, an deren konstruktiver Lösung er sich beteiligen könnte, ihre Struktur-Natur abspricht und sie als Folge des persönlichen Handelns des Teufels betrachtet, entledigt sich damit der Verantwortung, an der konstruktiven Lösung mitzuarbeiten. Statt aktiv z.B. unterdrückerischen und ausbeuterischen Herrschaftsstrukturen entgegenzuarbeiten, macht man es sich einfach in der Analyse (der Teufel steckt dahinter!) und einfach im Umgang: man betet zu Gott und legt das Problem "in seine Hände". Mit Gott und Teufel lässt sich Passivität im Sinne mangelhaften Engagements einfach begründen. Das war es vermutlich, was Marx zu seinem Diktum von der "Religion als Opium des Volks" veranlasste.

(2) Kontingenzerfahrungen können verdammt hart sein: zu akzeptieren, dass Schlimmes geschah, geschieht und geschehen wird, an dem zu ändern man keine Macht hat, fällt nicht leicht. Gestern jährte sich das verheerende Erdbeben in der Türkei mit seinen über 50.000 Toten und über 120.000  z.T. schwer Verletzten. Einige Tausend von denen wird man vermutlich nicht "Pfusch am Bau" oder der Inkompetenz der Regierung bei der Koordination der Rettungsarbeiten zuschreiben können - sie starben oder wurden schwer verletzt, weil sie zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Das zu akzeptieren ist schwerer als der Kampf mit den "Verantwortlichen", denn zu akzeptieren, dass man machtlos im voll umfänglichen Sinne ist gegenüber allen möglichen Geschehnissen, bedeutet, sich seine prinzipielle Ohnmacht einzugestehen: das Universum schert sich nicht um mich, insbesondere gibt's da nicht irgendwelche "höheren Entitäten", welche mit ihrer schier unendlichen Macht das Universum und die Abläufe darin in Bezug auch mich beeinflussen (Gott im positiven, der Teufel im negativen Sinne).

jack-black antworten


Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @blackhole

Entgegen der allgemeinen Meinung bin ich jedoch der Meinung, daß er existiert. Und zwar, weil man oft erleben kann, daß öffentliche Meinungen und andere viele Menschen betreffende Sachverhalte eine solch negative Dynamik entwickeln, daß es nicht allein durch Egoismus zu erklären ist.

Das kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich denke von der Erleuchtung und der Gotteserfahrung her. Und da macht ein Teufel nur Sinn, wenn man ihn als Ego sieht. Ansonsten würde ich lieber von Dämonen, bösen Geistern oder schlechten Menschen sprechen. Von solchen Wesen hält man sich möglichst fern. In unserer Welt wird das Negative betont. Ich betone das Leben im Licht, in der Liebe, im Frieden und in Gott. Wenn man in Gott ist, erhebt man sich über die Welt der Dualität. Man weiß zwar noch, dass es sie gibt. Aber es berührt einen nicht mehr. Der Teufel ist verschwunden. 

nils antworten
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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

@nils 

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Hat dir noch keiner gesagt, dass der Teufel ein dämon ist und der Chef der Horden?  Er ist mit einem Drittel der Engel wegen Rebellion auf die Erde verbannt worden lt Bibel.

Der Dualismus Gott-Teufel ist eine zoroastrische Lehre. Der Teufel steht mitnichten auf der Ebene Gottes, sondern ist ein Geschöpf auf der Ebene der Engel lt Bibel.

 

deborah71 antworten
Wasilis
Beiträge : 304

@nils Ich erzähle euch ein Witz über die Stärke des Teufels und die Stärke einer Frau.

Ein junger Mann fand an einem Strand eine fest verkorkte Flasche. Ohne groß darauf zu achten, nahm er die Flasche und stellte sie unter den Regenschirm, wo er lag. Als er einschlief, sah er in einem Traum einen alten Mann, der zu ihm sagte: Öffne die Flasche, die du gefunden hast, erst, wenn es Zeit ist zu sterben.
Der junge Mann bekam Angst, nahm die Flasche mit und versteckte sie in seinem Haus. Die Zeit verging, er heiratete und bekam Kinder. Nach 30 Jahren wird die Flasche zufällig von seiner Frau gefunden. Als er sah, dass seine Frau die Flasche in der Hand hielt, hatte er Angst, dass sie sie öffnen würde. Bitte öffne diese Flasche nicht, sie hat eine lange Geschichte, hatte seiner Frau gesagt. Ich werde jetzt für eine Weile gehen und wenn ich zurückkomme, werde ich dir diese Geschichte erzählen.
Doch die Frau, die keine Geduld hatte, öffnete den Korken der Flasche und plötzlich kam schwarzer Rauch aus der Flasche und mit ihm der Teufel. Er sagte zu ihr: Dein Mann hat es seit 30 Jahren nicht geöffnet und du konntest nicht einmal 5 Minuten warten?
Warum hat sie gefragt und wer bist du? Der Teufel, antwortete er. Ich glaube nicht, dass du der Teufel bist. Der Teufel kann nicht in einer Flasche eingesperrt bleiben, er zirkuliert unter uns und hat auch keinen Platz in einer Flasche.
Damit der Teufel ihr das Gegenteil beweist, geht er zurück in die Flasche und die Frau verschließt sie schnell wieder mit dem Kork. Der Teufel hebt seine Hände zum Himmel und sagt: Gott, ich frage mich, warum hast du mich erschaffen, nachdem du die Frau erschaffen hast?

wasilis antworten
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Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 3366

@wasilis Der in einer Flasche eingekorkte Teufel hebt seine Hände zu Himmel. Aha. Ich schlussfolgere: der Teufel dürfte ziemlich kleine Hände haben. Wenn wir diese Erkenntnis mit anderen vielfach verifizierten Informationen kombinieren, ergibt sich, dass es sich beim Teufel um Donald Trump handeln dürfte, der schließlich für seine kurzen Finger (ab 06:05) bekannt wurde.

Womit die Thread-Frage konkret beantwortet wäre: ja, es gibt den Teufel und er bewirbt sich für eine zweite us-amerikanische Präsidentschaft.

quod erat demonstrandum

jack-black antworten


Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 276
Veröffentlicht von: @tf8

Es gibt Stellen, wo der Teufel als ziemlich real dargestellt wird, ja das kann man wie alles verschieden auslegen.

Aber Stellen zu "Ego überwinden", fallen mir so keine ein.

Magst Du Bibelstellen dazu nennen?

Ich beziehe mich auf diese Stelle: Einheitsübersetzung 2016Die Versuchung Jesu
"1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, / und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. 10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. 11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm."

Hier wird ein inneres Geschehen als etwas Äußeres beschrieben. "Der Teufel ließ von ihm ab" bedeutet, dass sich das Ego aufgelöst hat. Es gibt in Jesus keinen Teufel mehr. Und genau deshalb wird Jesus eins mit Gott und die Engel dienen ihm. Der Heilige Geist Gottes fließt in Jesus ein und Jesus kann damit Wunder tun, andere Menschen heilen und ähnliches. Es ist genau das, was in der Mystik so beschrieben wird: Der Mensch muss leer von der Welt werden (SEINE WELTLICHEN ANHAFTUNGEN ÜBERWINDEN), dann kann der Geist Gottes in ihn hineinfließen. 

nils antworten
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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

@nils 

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Jesus war vorher schon eins mit Gott, da Er auch Gott ist. Der Heilige Geist kam in der Taufe auf ihn und führte ihn in die Wüste. Er musste sich nicht leer machen.

Das einzige, was an Jesus leer war, war sein Magen. Und genau darauf spielt der Teufel an, dass er seine Autorität und Kraft für persönliche Bedürfnisse missbrauchen sollte.

Am Ende gebraucht Jesus seine Autorität zusammen mit einem Schriftwort, um das Sofa  gerade zu rücken.
Jesus ist der HErr und der Teufel muss gehorchen und abhauen.

Mt 4, 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.«
11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.

deborah71 antworten
Scylla
 Scylla
Beiträge : 206

@nils 

 

Einer der erfolgreichsten Schachzüge des Teufels war, Menschen davon überzeugen zu können, das es ihn nicht geben würde

scylla antworten
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Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 38
Veröffentlicht von: @scylla

@nils 

 

Einer der erfolgreichsten Schachzüge des Teufels war, Menschen davon überzeugen zu können, das es ihn nicht geben würde

Diese Aussage finde ich auch nicht schlecht. Denn so wird immer Gott und den Menschen die Schuld gegeben.Dabei hat Satan von Anfang an der Menschheit durch seine Verführung im Paradiese großen Schaden zugefügt. 1 Mo 3

Satan ist ein Cherub, ein Engelwesen mit großer Macht  Davon kann man ja z. Bsp. in den ersten beiden Hiobkapiteln lesen. 

Nach der Kreuzigung und Auferstehung Jesu ist Satan mit 1/3 der Engel aus dem Himmel geworfen worden und richtet seitdem auf Erden großes Leid an Joh 12,31, Off 12. Es wäre unvorsichtig ihn zu verharmlosen. Entsprechend dem Bericht in Off 12 steht der Engelfürst Satan auf einer Höhe mit dem Erzengel Michael.

Die Mächte und Gewalten Satans sollen die Christen ernst nehmen, sagt Eph 6,12.... Gott läßt uns gegen sie antreten. 

In der ganzen Welt hat Satan ein unübersehbar großes Elend angerichtet, davon sprechen die Geschichtsbände. Ich höre mir derzeit gerade einige Dokus in youtube an, denn im Geschichtsunterricht habe ich meistens geschlafen.

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

@zoro 

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kleine Anmerkung dazu:

Satan ist ein Cherub, 

Er war....  er hat seinen Platz und seinen Job verloren und die Schlüssel.  Und er muss suchen, wen er beeinflussen kann.

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

Beiträge : 38
Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

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kleine Anmerkung dazu:

Satan ist ein Cherub, 

Er war....  er hat seinen Platz und seinen Job verloren und die Schlüssel.  Und er muss suchen, wen er beeinflussen kann.

Von den Cherubim liest man in Hes 1,9 und 10 Vier mächtige Cherubim scheinen immer in der Umgebung Gottes zu sein Off 4,6-7,  auch wenn er seiner irdischen Schöpfung einen Besuch abstatten will. 

Zwei  Cherubim haben den Eingang des Paradieses versperrt 1 Mo 3,24 , um den Weg zum Baum des Lebens zu versperren. Was  bedeutet das ?

Zwei Cherubim aus getriebenem Gold beugen sich über die Bundeslade 2 Mo 25,18-20, wo die Tafeln mit den 10 Geboten lagern. Kann man sagen, daß sich die Cherubim in besonderer Weise dafür einsetzen sollten, daß die Gebote Gottes eingehalten werden ?

Satan wird in Hes 28,13-14 ElbÜ indirekt als Cherub bezeichnet. Er war in dem Fürsten von Tyrus, so wie er in Jes 14 in dem König von Babel genannt wird. Satan ist ein mächtiger Engelfürst, der sich auf Erden wohl gerne zu den Reichen und Mächtigen gesellt. Er kämpft gegen Gott und will laut Jes14,12-14 seinen Thron über die Sterne Gottes erheben, um so dem Allerhöchsten gleich zu sein. Dazu muß er weitere Engel verführen oder sie zerschlagen. Am besten kann er das wohl, wenn er die Engel auf Erden angreift, wenn sie bestrebt sind den Menschen zu helfen. Da scheint ihm auch einiges zu gelingen. Es war immer viel Grausamkeit in der Welt und man kann davon ausgehen, daß daran nicht nur der Mensch schuld war. Gestern habe ich eine Doku vom 30 jährigen Krieg gesehen, da kriegt man eine Kostprobe von der Grausamkeit, die Satan in Menschen entfachen kann. Quelle youtube "Die Deutschen I, 05 v 10"

Ist nun die Bezeichnung "Cherub" eine Bezeichnung für die Gattung des Himmelswesens oder eine Bezeichnung für die Berufung ?

Satan hat sich jedenfalls entschlossen, diese Berufung nicht zu ergreifen, sondern das Gegenteil zu machen, um das sündhafte Treiben und  das Durcheinander auf Erden für seine Zwecke zu nutzen. Ganz nebenbei verklagt er die Menschen auch noch, nachdem er sie zu Fall gebracht hat. Off 12,10

Gott dagegen erwartet von seinen Geschöpfen, daß sie ihm widerstehen. 

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

@zoro 

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1. Mose 3, 24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Wie kommst du auf die Festlegung von Zwei?  Da steht kein Dual, sondern einfache Mehrzahl im Hebräischen.

Satan ist ein mächtiger Engelfürst, der sich auf Erden wohl gerne zu den Reichen und Mächtigen gesellt. Er kämpft gegen Gott und will laut Jes14,12-14 seinen Thron über die Sterne Gottes erheben, um so dem Allerhöchsten gleich zu sein. Dazu muß er weitere Engel verführen oder sie zerschlagen. Am besten kann er das wohl, wenn er die Engel auf Erden angreift, wenn sie bestrebt sind den Menschen zu helfen. Da scheint ihm auch einiges zu gelingen.

Er war.....   Jesus hat ihm die Schlüssel des Todes abgenommen Offb 1,18 und die rebellischen Engel in Finsternis gebunden 2. Petr. 2,4

Ist nun die Bezeichnung "Cherub" eine Bezeichnung für die Gattung des Himmelswesens oder eine Bezeichnung für die Berufung ?

https://www.etymonline.com/word/cherub

Cherub (n.)

spätes 14. Jh. als Engelsordnung, von spätlateinisch cherub, von griechisch kheroub, von hebräisch kerubh (Plural kerubhim) "geflügelter Engel", was nach Klein vielleicht verwandt ist mit akkadisch karubu "segnen", karibu "einer, der segnet", ein Beiname des Stierkolosses. Das Altenglische hatte cerubin, aus dem griechischen Plural. Aber es gibt auch andere Theorien:

Die Cherubim, ein gemeinsames Merkmal der altorientalischen Mythologie, sind nicht zu verwechseln mit den rundwangigen Lieblingen der Renaissance-Ikonographie. Die Wurzel der Begriffe bedeutet entweder "Hybrid" oder, durch Umkehrung der Konsonanten, "Reittier", "Ross", und es handelt sich um geflügelte Tiere, wahrscheinlich von furchterregendem Aussehen, auf denen der Himmelsgott der alten kanaanitischen Mythen und der Poesie der Psalmen durch die Lüfte reitet. (Robert Alter, "The Five Books of Moses", 2004, Kommentar zu Genesis iii.24)

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

zoro:Satan hat sich jedenfalls entschlossen, diese Berufung nicht zu ergreifen, sondern das Gegenteil zu machen, um das sündhafte Treiben und das Durcheinander auf Erden für seine Zwecke zu nutzen. Ganz nebenbei verklagt er die Menschen auch noch, nachdem er sie zu Fall gebracht hat. Off 12,10

zoro: Gott dagegen erwartet von seinen Geschöpfen, daß sie ihm widerstehen.

Aha...und deswegen das Lob für Jesu Christi Gehorsam?  Hast du dich da nicht verschrieben mit dem letzten Satz?

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
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Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

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1. Mose 3, 24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

Wie kommst du auf die Festlegung von Zwei?  Da steht kein Dual, sondern einfache Mehrzahl im Hebräischen.

Satan ist ein mächtiger Engelfürst, der sich auf Erden wohl gerne zu den Reichen und Mächtigen gesellt. Er kämpft gegen Gott und will laut Jes14,12-14 seinen Thron über die Sterne Gottes erheben, um so dem Allerhöchsten gleich zu sein. Dazu muß er weitere Engel verführen oder sie zerschlagen. Am besten kann er das wohl, wenn er die Engel auf Erden angreift, wenn sie bestrebt sind den Menschen zu helfen. Da scheint ihm auch einiges zu gelingen.

Er war.....   Jesus hat ihm die Schlüssel des Todes abgenommen Offb 1,18 und die rebellischen Engel in Finsternis gebunden 2. Petr. 2,4

Ist nun die Bezeichnung "Cherub" eine Bezeichnung für die Gattung des Himmelswesens oder eine Bezeichnung für die Berufung ?

https://www.etymonline.com/word/cherub

Cherub (n.)

spätes 14. Jh. als Engelsordnung, von spätlateinisch cherub, von griechisch kheroub, von hebräisch kerubh (Plural kerubhim) "geflügelter Engel", was nach Klein vielleicht verwandt ist mit akkadisch karubu "segnen", karibu "einer, der segnet", ein Beiname des Stierkolosses. Das Altenglische hatte cerubin, aus dem griechischen Plural. Aber es gibt auch andere Theorien:

Die Cherubim, ein gemeinsames Merkmal der altorientalischen Mythologie, sind nicht zu verwechseln mit den rundwangigen Lieblingen der Renaissance-Ikonographie. Die Wurzel der Begriffe bedeutet entweder "Hybrid" oder, durch Umkehrung der Konsonanten, "Reittier", "Ross", und es handelt sich um geflügelte Tiere, wahrscheinlich von furchterregendem Aussehen, auf denen der Himmelsgott der alten kanaanitischen Mythen und der Poesie der Psalmen durch die Lüfte reitet. (Robert Alter, "The Five Books of Moses", 2004, Kommentar zu Genesis iii.24)

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

zoro:Satan hat sich jedenfalls entschlossen, diese Berufung nicht zu ergreifen, sondern das Gegenteil zu machen, um das sündhafte Treiben und das Durcheinander auf Erden für seine Zwecke zu nutzen. Ganz nebenbei verklagt er die Menschen auch noch, nachdem er sie zu Fall gebracht hat. Off 12,10

zoro: Gott dagegen erwartet von seinen Geschöpfen, daß sie ihm widerstehen.

Aha...und deswegen das Lob für Jesu Christi Gehorsam?  Hast du dich da nicht verschrieben mit dem letzten Satz?

Mit den "zwei" hast du recht, ich weiß nicht, wie ich darauf gekommen bin. Es ist von Cherubim die Rede, welche den Baum des Lebens  bewachen. Warum und wie tun sie das ? Eigentlich müßten sie doch darauf achten, daß der Mensch die Gebote achtet. Mk 10,17-19 Sind sie nicht deswegen über dem Gadenthron bzw. Sühnedeckel oder Bundeslade der Stiftshütte abgebildet ?

Der Herr Jesus hat Satan die Macht über den Tod genommen Off 1,18, Hebr 2,14 Niemand muß sterben, der den Herrn Jesus zum Fürsprecher hat, denn er hat für die Sünde des Adam und die Sünde der Menschen  bezahlt, die ihm gefallen haben Apg 10,34-35, um sie nach dem leiblichen Tode in eine neue Schöpfung einzuladen. Joh 11,25

Aber seine Macht hat Satan doch nicht verloren. Er ist nach der Auferstehung Jesu mit 1/3 der Mächte und Gewalten des Himmels aus dem Himmel  verbannt worden Off12 und er entfaltet hier seine Macht. 

2 Petr 2,4 beziehe ich auf die Vergangenheit. 

Die Beschreibung der Cherubim in deinem Lexikon hat mich belustigt, es ist eben schwer, dieses Wort und diese Wesen einzuordnen. Aber Flügel sind doch sicher nur ein bildlicher Hinweis darauf, daß es sich um Himmelswesen handelt, sich in den Lüften bewegen.  Eph 2,2   Sowie die andere Beschreibung in Hes1 und 10 ein metaphorischer Vergleich sind. Warum werden diese Tiergestalten genannt und warum das Räderwerk mit den Augen ?

Das Lob für seinen Gehorsam hat der Herr Jesus für sein Werk am Kreuz verdient Phil 2,6-11 Aber Satan wurde trotzdem in die Welt entlassen und die Christen haben ihn als unsichtbaren Feind. Jak 4,7 Warum sollten sie sonst eine Waffenrüstung anlegen, um gegen ihn zu bestehen ? Eph 6,12...

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@zoro 

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Mit den "zwei" hast du recht, ich weiß nicht, wie ich darauf gekommen bin.

Mal gehört? Oder die Vorstellung von zwei Torwächtern? Jedenfalls ist die kleinste Mehrzahl immer ab zwei. Im Hebräischen gibt es eine spezielle Schreibweise für genau zwei... dann würde es nicht Cherubim heißen, sondern Cherubayim, soweit ich weiß.

1. Mose 3, 24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

1. Mose 3,22b Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 

Das war eine wesentliche Vorsichtsmaßnahme, damit die Gefallenheit des Menschen, Ungehorsam, Rebellion, unter Fluch sein, nicht ewig würde. Die Verse davor sind wesentlich zur Erklärung.

Die Cherubim: Eigentlich müßten sie doch darauf achten, daß der Mensch die Gebote achtet

Warum? Der Mensch hat ein Gewissen mitbekommen und Verantwortung.

Sind sie nicht deswegen über dem Gadenthron bzw. Sühnedeckel oder Bundeslade der Stiftshütte abgebildet ?

Das denke ich nicht. Sie bewachten und kennzeichneten den Treffpunkt mit Gott in der Stiftshütte.

2Mo 25,22 Dort will ich dir begegnen: Aus dem Raum zwischen den beiden Cherubim, die auf der Deckplatte der Bundeslade stehen, will ich dir alle Anordnungen mitteilen, die ich den Israeliten geben werde.

Aber seine Macht hat Satan doch nicht verloren. Er ist nach der Auferstehung Jesu mit 1/3 der Mächte und Gewalten des Himmels aus dem Himmel verbannt worden Off12 und er entfaltet hier seine Macht.

2 Petr 2,4 beziehe ich auf die Vergangenheit.

Ich habe nirgends gelesen, dass Satan aus der Finsternis herausgelassen wurde. Demnach gilt die Gebundenheit noch. Ein Pastor hat mal gesagt: Satan sitzt im Gefängnis und die Gitterstäbe sind so eng, dass er nicht rauskann. Aber die Gitterstäbe sind so weit, dass ein Mensch hinein kann. Muss man sich nicht geben, ne?

 

deborah71 antworten
Zoro
 Zoro
(@zoro)
Beigetreten : Vor 2 Wochen

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Veröffentlicht von: @deborah71

@zoro 

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Mit den "zwei" hast du recht, ich weiß nicht, wie ich darauf gekommen bin.

Mal gehört? Oder die Vorstellung von zwei Torwächtern? Jedenfalls ist die kleinste Mehrzahl immer ab zwei. Im Hebräischen gibt es eine spezielle Schreibweise für genau zwei... dann würde es nicht Cherubim heißen, sondern Cherubayim, soweit ich weiß.

1. Mose 3, 24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

1. Mose 3,22b Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und nehme auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 

Das war eine wesentliche Vorsichtsmaßnahme, damit die Gefallenheit des Menschen, Ungehorsam, Rebellion, unter Fluch sein, nicht ewig würde. Die Verse davor sind wesentlich zur Erklärung.

Die Cherubim: Eigentlich müßten sie doch darauf achten, daß der Mensch die Gebote achtet

Warum? Der Mensch hat ein Gewissen mitbekommen und Verantwortung.

Sind sie nicht deswegen über dem Gadenthron bzw. Sühnedeckel oder Bundeslade der Stiftshütte abgebildet ?

Das denke ich nicht. Sie bewachten und kennzeichneten den Treffpunkt mit Gott in der Stiftshütte.

2Mo 25,22 Dort will ich dir begegnen: Aus dem Raum zwischen den beiden Cherubim, die auf der Deckplatte der Bundeslade stehen, will ich dir alle Anordnungen mitteilen, die ich den Israeliten geben werde.

Aber seine Macht hat Satan doch nicht verloren. Er ist nach der Auferstehung Jesu mit 1/3 der Mächte und Gewalten des Himmels aus dem Himmel verbannt worden Off12 und er entfaltet hier seine Macht.

2 Petr 2,4 beziehe ich auf die Vergangenheit.

Ich habe nirgends gelesen, dass Satan aus der Finsternis herausgelassen wurde. Demnach gilt die Gebundenheit noch. Ein Pastor hat mal gesagt: Satan sitzt im Gefängnis und die Gitterstäbe sind so eng, dass er nicht rauskann. Aber die Gitterstäbe sind so weit, dass ein Mensch hinein kann. Muss man sich nicht geben, ne?

 

Vielleicht bin ich durch die 2 Cherubim über der Bundeslade darauf gekommen. Denn ich bin der Meinung, daß sie dasselbe symbolisieren. In 3 Mo 18,5 steht "Tut dies, so werdet ihr leben." Das eröffnet die Forderung Gottes, die Gebote zu achten, wenn man vor Gott leben will. Letztlich geht es auch um ewiges Leben. Mt 19,16 Der Weg zurück zu Gott bzw. zum Baum des Lebens führt über die Erfüllung der Gebote. 

 

Satan hat uns das zunächst einmal kaputt gemacht, indem er Adam verführt hat. Seitdem verführt er die ganze Menschheit und läßt sie immer weiter in Sünde fallen. Off 12,9 Er hat auch die Christen nicht in Ruhe gelassen, sonst würden wir nicht aufgefordert, die Waffenrüstung anzulegen und ihm zu widerstehen. Eph 6,12... , Jak 4,7 Auf diese beiden Verse bist du gar nicht eingegangen, warum ?

 

Was dir dein Pastor vom Einsperren des Satans erzählt hat, das kann doch so gar nicht stimmen. So weit sind wir noch nicht. Noch verführt der Satan  die ganze Menschheit und verstellt sich dazu auch schon mal als Engel des Lichts. 2 Kor 11,14 Da merkst du gar nicht, wie du ihm auf en Leim gegangen bist

 

Wenn man sich die Geschichte der Menschheit , auch die Kirchengeschichte anschaut, dann begreift man, was der Drache Satan mit seinem Drittel der himmlischen Heerscharen auf der Erde gemacht hat. Erst nach der Trübsal, die in der Offenbarung beschrieben wird, wo zahlreiche Gerichte über die Welt ergehen werden, wird er für 1000 Jahre eingesperrt. Off 20,1-2

zoro antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 22241

@zoro 

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In 3 Mo 18,5 steht "Tut dies, so werdet ihr leben." Das eröffnet die Forderung Gottes, die Gebote zu achten, wenn man vor Gott leben will.

Das war unter dem alten Bund.

Letztlich geht es auch um ewiges Leben. Mt 19,16 Der Weg zurück zu Gott bzw. zum Baum des Lebens führt über die Erfüllung der Gebote.

Der neue Bund wurde durch Jesus am Kreuz geschlossen und wird uns durch Glauben an den stellvertretenden Tod Jesu zugeeignet.

Was dir dein Pastor vom Einsperren des Satans erzählt hat, das kann doch so gar nicht stimmen. So weit sind wir noch nicht. Noch verführt der Satan die ganze Menschheit und verstellt sich dazu auch schon mal als Engel des Lichts. 2 Kor 11,14 Da merkst du gar nicht, wie du ihm auf en Leim gegangen bist

Nein. Satan ist in Finsternis eingesperrt. Er ist dadurch sehr begrenzt in seinem Wirken.  Deine zweite Aussage des 1000jährigen Einsperrens ist im Abgrund und das steht noch aus. Das sind zwei verschiedene Angelegenheiten.

Was bewegt dich, Satan mehr Macht zuzusprechen, als er wirklich hat? Ich habe von dir noch kein Jesus-Lob gelesen.

 

deborah71 antworten


Zoro
 Zoro
Beiträge : 38
Veröffentlicht von: @deborah71

Nein. Satan ist in Finsternis eingesperrt. Er ist dadurch sehr begrenzt in seinem Wirken.  Deine zweite Aussage des 1000jährigen Einsperrens ist im Abgrund und das steht noch aus. Das sind zwei verschiedene Angelegenheiten.

Was bewegt dich, Satan mehr Macht zuzusprechen, als er wirklich hat? Ich habe von dir noch kein Jesus-Lob gelesen.

 

Ich frage mich, wo du deine Lehren her hast ? Das Lob Jesu kann die Wahrheit nicht ersetzen. 

Die Frage war, warum wir eine Waffenrüstung brauchen, um uns gegen die Mächte der Finsternis zu wehren, wenn er doch eingesperrt ist ? Warum sagt Jakobus: "Widersteht dem Satan, dann flieht er von euch. Jak 4,7

Die Finsternis ist ein Ausdruck für  fehlendes Licht. Übertragen auf den Geist bedeutet das fehlende Erkenntnis. Joh 8,12 In besonderer Weise natürlich geht es um die Erkenntnis des Werkes Jesu. 

Wie kann Satan in Finsternis eingesperrt sein ? Menschen sind es und Satan will verhindern, daß Menschen das Licht des Evangeliums sehen. 2 Kor 4,4

zoro antworten
1 Antwort
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

@zoro 

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Ich frage mich, wo du deine Lehren her hast ?

Du fragst dich? Und was antwortest du dir? 😉 😆 

 

Aber ich sags dir: Aus der Bibel. Die Schriftstellen hatte ich dir schonmal genannt. Und aus Erfahrungen mit dem Finsteren, denn, wie Paulus sagt, seine Schliche sind uns nicht unbekannt.

Und verstehendes Lesen beherrsche ich auch.

Du bestätigst mir selbst, dass Satan sein Licht verloren hat (Zitat von dir: die Mächte der Finsternis). Wenn er als Licht jemanden täuschen will, dann muss er sich verkleiden, um wie ein Engel des Lichts zu erscheinen.

Klar brauchen wir die Waffenrüstung, weil der Finstere im Finstern munkelt und finstere Gedanken anbietet, die sich gegen das helle Licht des Evangeliums richten und gegen die Wahrheit Gottes.

 

deborah71 antworten
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