Gibt es den Teufel?
 
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Gibt es den Teufel?

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Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335

Für mich ist der Teufel ein Symbol für das Ego. Das Ego muss überwunden werden, um zur Erleuchtung zu kommen und Gott erfahren zu können. Jesus bekam die Erleuchtungsenergie von Johannes dem Täufer übertragen. Damit war er aber noch lange nicht erleuchtet. Die Übertragung des Heiligen Geistes bedeutet, dass die Chakren (Energietore) geöffnet werden und die Energie zu fließen beginnt. Jesus musste dann vierzig Tage und Nächte abgeschieden in der Wüste meditieren, um sich innerlich zu reinigen. Der Teufel erschien ihm und es arbeitete in seinem Geist. Jesus hat dann die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse losgelassen und sich auf Gott konzentriert. Dadurch konnte sich das Ego, der Teufel, auflösen und Jesus erlangte die Erleuchtung. Die Engel dienten ihm. Er konnte mit dem Heiligen Geist Wunder tun. Er lebte von jetzt an dauerhaft im Reich Gottes, in einem Gottesbewusstsein.

Matthäus 4: „Die Versuchung Jesu1 Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden. 2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird. 4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel 6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, / und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, / damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. 7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. 8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht 9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest. 10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen. 11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.“

Bei Buddha war es so ähnlich. Buddha suchte lange nach einem spirituellen Weg, der für ihn funktionierte. Er probierte verschiedene Techniken aus. Schließlich fand er den Weg der entspannten Meditation, bei der man seine Gedanken und Gefühle nicht verdrängt, sondern sie frei fließen läßt ohne daran anzuhaften. So kommt alles selbst zur Ruhe und irgendwann gibt es einen Bewusstseinsumschwung im Geist. Das Egobewusstsein löst sich auf und es entsteht ein Einheitsbewusstsein. Buddha setzte sich unter den Bodhibaum und begann entspannt zu meditieren. Er meditierte drei Tage und drei Nächte. Er sah seine früheren Leben und erkannte die Anhaftung an weltliche Bedürfnisse als den entscheidenden Faktor, der einen an der Erleuchtung hindert. Der Teufel, der im Buddhismus Mara genannt wird, erschien ihm und versuchte ihn mit schönen Frauen zu verführen. Er bedroht ihn mit Ängsten und der Anhaftung an das Leid. Buddha streckte eine Hand zur Erde. Er opferte sein Ego und fügte sich in die kosmische Ordnung ein. Er aktivierte sein Erdchakra und bekam daraus die Kraft, seinen negativen Gedanken zu widerstehen. Sein Ego löste sich auf und er gelangte zur Erleuchtung. Und dann löste er auch seine dritte Anhaftung auf, die Anhaftung an die Erleuchtung. Er verzichtete auf den sofortigen Eintritt ins Parinirvana, um seinen Mitmenschen den Weg der Erleuchtung zu zeigen.

Der Teufel ist deshalb keine reale Person, sondern ein Symbol für das Ego. Wir brauchen vor dem Teufel keine Angst zu haben. Wir sollten uns auf Gott und auf die Entwicklung positiver Eigenschaften wie innerer Frieden, Weisheit und Liebe konzentrieren. Dann lösen sich alle weltlichen Anhaftungen im Laufe der Zeit von alleine auf. In Zeiten besonderer Anfechtung kann es aber hilfreich sein, negative Gedanken zu stoppen oder durch ein Gebet (Mantra) zu besiegen.

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Arcangel
Beiträge : 6387

@nils 

Nicht nur die Erde ist bevölkert, sondern auch der Himmel, die unsichtbare Welt. Die Bibel nennt diese Wesen, Elohim(e) manchmal wird Elohim ins Deutsche mit Gott oder Herr übersetzt. Aber nicht jede Stelle in der Bibel, welche von Elohim spricht, meint den Allmächtigen. Aber man kann diese Elohim(e) als "Götter" bezeichnen.

Einige dieser "Götter" sind ungehorsam gegenüber dem Allmächtigen und somit Teufel (Widersacher).

Es sind diese "Götter", die Gott der Allmächtige in Psalm 82 richtet.

Es sind diese "Götter", die Paulus in seinen Briefen mit Mächten und Gewalten beschreibt und die Jesus an Golgatha besiegt und unterworfen hat.

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Adjutante
Beiträge : 3438
Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Wenn man von den heutigen Menschen aus die Ahnenreihe zurückgehen würde, würde man, je weiter man zurückgeht, dem heutigen Menschen immer unähnlichere Lebewesen antreffen. Da gibt es keinen klaren Schnitt, wo man eindeutig sagen könnte, ab da ist es kein Mensch mehr.

Wenn das auf dich zutrifft, ... . Meine Vorfahren waren mir nicht unähnlich.

 

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

Sei getrost, auch einer Deiner Vorfahren war vor etwa 1,5 Mio Jahren ein Homo ergaster und sah Dir alles andere als ähnlich.

queequeg antworten
Adjutante
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@queequeg 

Da bin ich ganz getrost, dass dieses nicht zutrifft.

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

Nur mal so aus Interesse -was wäre so schlimm, wenn Dein Ur-ur---ur-Großvater ein Ergaster gewesen wäre? Was würe sich für Dich ändern, wenn Du das erkennen müsstest?

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
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@queequeg 

Da hab ich keine Angst vor und weiß, dass dem nicht so ist. Bis jetzt weiß ich um meine Vorfahren bis ins 12. Jahrhundert. Und diese Ahnenforschung ist noch nicht abgeschlossen.

 

adjutante antworten
Queequeg
(@queequeg)
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Beiträge : 7591

@adjutante 

"Da hab ich keine Angst vor "

Das war nicht die Frage. Die Frage war, was sich für Dich ändern würde.

Ansonsten - dann geh mal 1,5 Mio minus 1200 Jahre in Deiner Ahnenforschung weiter zurück und sag, was Du gefunden hast.

 

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
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@queequeg 

Was würde sich für mich ändern? Vermutlich nichts, weil ich weiß, dass ich von Gott gewollt bin.

Nun, es ging hier ganz konkret um meinen Ur-ur---ur-Großvater. Ansonsten weiß ich, dass ich mich auf die biblischen Aussagen 100 Pro verlassen kann.

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

"Was würde sich für mich ändern? Vermutlich nichts, weil ich weiß, dass ich von Gott gewollt bin."

Dann ist ja auch kein Problem.

queequeg antworten
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@adjutante  Ähnlich und unähnlich zugleich... Ich finde ungeachtet jeder Wissenschaft auch einfach die Erkenntnis, dass alle Lebewesen miteinander verwandt sind, wunderschön. Sie könnte uns dazu motivieren endlich einmal "menschlicher" mit unseren Mitgeschöpfen umzugehen, da es eben unsere Blutsverwandten sind. Tiere wurden von Menschen spätestens seit Beginn der Sesshaftwerdung auf unglaublich brutale Art gequält und gefoltert. Die Weltbilder, die aus dem Christentum heraus entstanden sind, haben meines Wissens nach nicht unbedingt dazu beigetragen daran etwas zu ändern. (Auch hier bitte korrigieren, falls ich falsch liege!)

 

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Adjutante
Beiträge : 3438
Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Ähnlich und unähnlich zugleich... Ich finde ungeachtet jeder Wissenschaft auch einfach die Erkenntnis, dass alle Lebewesen miteinander verwandt sind, wunderschön.

Sie sie aber nicht. Nur der Mensch ist geschaffen nach Gottes Ebenbild.

adjutante antworten
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@adjutante  Und wie definierst Du den Menschen? Übernimmst Du da eine Definition aus der Biologie?

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Adjutante
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@suchender_345ab 

Mir genügen die Aussagen der Bibel völlig.

adjutante antworten
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@adjutante  Und was sind die Aussagen der Bibel in Bezug auf die Definition eines Menschen?

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab 

Wenn ich behilflich sein darf:

1. Mose 1,26 Dann sprach Gott: »Nun wollen wir Menschen machen, ein Abbild von uns, das uns ähnlich ist! Sie sollen Macht haben über die Fische im Meer, über die Vögel in der Luft, über das Vieh und alle Tiere auf der Erde und über alles, was auf dem Boden kriecht.« 27 So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, als Gottes Ebenbild schuf er sie und schuf sie als Mann und als Frau. 28 Und Gott segnete die Menschen und sagte zu ihnen: »Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die ganze Erde und nehmt sie in Besitz! Ich setze euch über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und alle Tiere, die auf der Erde leben, und vertraue sie eurer Fürsorge an.« 29 Weiter sagte Gott zu den Menschen: »Als Nahrung gebe ich euch die Samen der Pflanzen und die Früchte, die an den Bäumen wachsen, überall auf der ganzen Erde. 30 Den Landtieren aber und den Vögeln und allem, was auf dem Boden kriecht, allen Geschöpfen, die den Lebenshauch in sich tragen, weise ich Gräser und Blätter zur Nahrung zu.« So geschah es. 31 Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und sah: Es war alles sehr gut.

🙂

neubaugoere antworten
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@neubaugoere  Ist das jetzt zum Beispiel behilflich, um festzustellen, ob der Neandertaler oder vielleicht sogar der Schimpanse ein Mensch ist?

Nebenbei bemerkt: Gott empfiehlt hier vegane Ernährung, sowohl für Menschen als auch für Tiere. 🙂

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab | zum Beitrag

Oh, entschuldige, du fragtest nach

Veröffentlicht von: @suchender_345ab

Aussagen der Bibel in Bezug auf die Definition eines Menschen?

Ich nahm einfach an, dass du den Bibeltext nicht kennst.

neubaugoere antworten
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@neubaugoere  Ich kenne relativ viele Bibeltexte. Ich habe früher viel Zeit in Bibelkreisen verschiedener christlicher Gemeinden verbracht, mehr als 15 Jahre lang.

 

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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@suchender_345ab | zum Beitrag

Ich weiß zwar nicht, warum du mir das grad erzählst, aber sei's drum. Offenbar kanntest du die Stelle doch nicht, weshalb du fragtest. Ich hab sie dir geschrieben. Und gut ist. Oder hast du eigentlich etwas anderes im Sinn?

Ist vielleicht auch lang her, dass du mal die Bibel gelesen hattest. Niemand kann sich alles merken, ich weiß. Aber dazu bin ich ja hoffentlich dagewesen, dir den Text noch mal vor Augen zu halten.

Gern geschehen. 🙂

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

Zum Beitrag

Demnach liest du heute nicht mehr regelmäßig? Gott benutzt die Bibel auch, um jemanden persönlich anzusprechen durch einen Satz. So ist es mir bei der ersten Begegnung mit Jesu passiert. Ich las im Johannesevangelium Kap 19 über die Kreuzigung und da wurde die Gegenwart Jesu für mich real und er sagte in meine Gedanken: Das bin ich.

Später....ich lag mit Lungenentzündung und es wollte nicht wirklich besser werden, kam der deutliche Gedanke in mein mattes Hirn: Lies einen Psalm.
Jesus musste das noch zweimal wiederholen, bis ich daraufhin handelte. Damals wusste ich immerhin schon, dass die Psalmen in der Mitte stehen. Also auf die Mitte gezielt...ich landete bei Psalm 118. Durchlesen konnte ja nicht schaden. Bei Vers 17 "Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten Jahs verkündigen" strömte aus den Worte Kraft in mich hinein. Daraufhin wurde ich in kürzester Zeit gesund.

Du könntest mit erwartendem Lesen Gott eine Chance geben, dich beim Lesen anzusprechen.

deborah71 antworten
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@deborah71  Doch, ich lese auch heute noch (oder besser gesagt: wieder) in der Bibel und sie hat für mich einen sehr hohen Stellenwert. Ich lese sogar ausschließlich in der Bibel, um von Gott angesprochen zu werden, und aus keinem anderen Grund.

Ich habe hier den Eindruck, dass ich ganz gründlich missverstanden werde.

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Deborah71
(@deborah71)
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@suchender_345ab 

Gut, dass wir drüber reden.

Dann sei ermutigt, dran zu bleiben 🙂

deborah71 antworten
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@adjutante  Um es vielleicht etwas weniger abstrakt zu machen: War beispielsweise der Neandertaler ein Mensch?

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Adjutante
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@suchender_345ab 

Wer sagt denn, dass es ihn wirklich gab?

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@adjutante 

Wer sagt denn, dass es ihn wirklich gab?

Lautet die Antwort demnach, dass es ein Problem für den Glauben wäre, wenn es den Neandertaler tatsächlich gegeben hätte?

lucan-7 antworten
Adjutante
(@adjutante)
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@lucan-7 "Für mich" wäre das kein "Problem" für den Glauben an sich. Aber der Glaube an eine Evolution bzw. diese Weltanschauung führt erfahrungsgemäß und logischerweise zur Verneinung der Vertrauenswürdigkeit der Bibel und verhindert damit auch, dass man ihren Verheißungen glaubt.

Was soll das für ein Ding sein, den man  nachweislich z.B. mit Zähnen aus einem Schweinegebiss konstruiert hat? Ich glaube, dass man bisher keine Übergangsformen gefunden hat. In 1. Mose 1, 27-31 wird hier 3x die Aussage "Gott schuf" genannt. Dabei wird der Mensch als das Besondere dargestellt, eben nicht als Endergebnis einer langen Versuchsreihe. Der Mensch hat von Anfang an Gottes Ebenbildlichkeit.

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@adjutante  Nur eine Frage: Hältst Du es auch für denkbar, dass Du eine falsche Sichtweise auf die Bibel hast? Oder schließt Du das einfach aus? Warum ist es für Dich so wichtig, der Bibel (oder einer bestimmten Bibelinterpretation) zu vertrauen? Als Jesus gelebt hat, gab es die Bibel in der heutigen Form nicht. Also hat Jesus dazu auch nichts gesagt. Dann kommt doch die Vorstellung, die viele Christen von der Bibel haben, nicht von Jesus. Oder sehe ich das falsch?

 

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Adjutante
(@adjutante)
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@suchender_345ab  Das sind viele Fragen auf einmal.

Für mich ist die Bibel, das Wort Gottes, ein sehr wertvoller Schatz. Das Wort Gottes gibt mir Orientierung, Kraft und Leben, es erfreut mein Herz. Und weil es für mich Leben mit Jesus, Leben mit Gott bedeutet, bin ich begeistert vom Wort Gottes und will es immer wieder betrachten.

adjutante antworten
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@adjutante  Stimmt, das waren viele Fragen 🙂

Aber dennoch: Ich glaube nicht, dass Jesus sich über die Bibel als Ganzes geäußert hat. Wir wissen nicht einmal, ob er damit einverstanden wäre, welche Texte in die Bibel aufgenommen wurden und welche nicht.

Deshalb würde ich die Bibel, auch wenn sie ein wertvoller Schatz und unverzichtbare Glaubensgrundlage für Christen ist (oder gerade deswegen), nicht zu etwas erklären, was sie sicherlich nicht ist, nämlich ein wissenschaftliches Lehrbuch.

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Adjutante
(@adjutante)
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@suchender_345ab 

Ich glaube nicht, dass Jesus sich über die Bibel als Ganzes geäußert hat. Wir wissen nicht einmal, ob er damit einverstanden wäre, welche Texte in die Bibel aufgenommen wurden und welche nicht.

Jesus hat viele Texte aus dem AT zitiert, das AT spricht von Jesus.

Deshalb würde ich die Bibel, auch wenn sie ein wertvoller Schatz und unverzichtbare Glaubensgrundlage für Christen ist (oder gerade deswegen), nicht zu etwas erklären, was sie sicherlich nicht ist, nämlich ein wissenschaftliches Lehrbuch.

Mach ich auch nicht, für mich ist sie viel mehr als das.  Und doch gibt es erstaunlich viele Dinge in der Bibel - vor den Entdeckungen moderner Wissenschaftler.

adjutante antworten
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@adjutante  Sicherlich, Jesus konnte sich auf die Texte vor seiner Zeit beziehen, aber nicht auf die heutige Bibel.

Worum es mir ging: Man sollte nicht die Bibel zur Beantwortung naturwissenschaftlicher Fragen heranziehen. Wenn Du sagst, dass es in der Bibel viele erstaunliche Dinge vor den Entdeckungen moderner Wissenschafler gab, meinst Du wahrscheinlich, dass moderne Wissenschaftler Dinge bestätigt haben, die in der Bibel stehen. Falls Du das meinst, sagst Du ja klar, wer die Autorität in naturwissenschaftlichen Fragen hat, nämlich die moderne Wissenschaft. Ansonsten könnte sie ja nichts bestätigen oder für ungültig erklären.

Die Wissenschaft beginnt außerdem auch nicht erst in der Neuzeit, wie oft behauptet wird. Auch in der antiken Welt gab es bereits erstaunliche Erkenntnisse. Zum Beispiel wusste Eratosthenes, der zwischen 276 und 273 v. Chr lebte, dass die Erde Kugelgestalt hat. Er überlegte sich eine Methode um den Erdumfang zu bestimmen, die zu einem erstaunlich genauen Ergebnis führte.

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

Das ist soweit ja auch völlig in Ordnung. Aber Wort Gottes ist dann eben Wort Gottes und nicht ein biophysikalisches Lehrbuch.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@adjutante 

"Für mich" wäre das kein "Problem" für den Glauben an sich. Aber der Glaube an eine Evolution bzw. diese Weltanschauung führt erfahrungsgemäß und logischerweise zur Verneinung der Vertrauenswürdigkeit der Bibel und verhindert damit auch, dass man ihren Verheißungen glaubt.

Da sich die Evolution, die Zwischenstufen und die Vorfahren des Menschen zweifelsfrei nachweisen lassen kommt diese Sichtweise tatsächlich dem Ende des christlichen Glaubens gleich.

Was ich aber nicht verstehe: Wenn es doch für dich kein Problem ist - warum sollte es dann für andere Leute ein Problem sein?

Und was sollte es dich kümmern... offenbar glauben diese Leute dann doch etwas Anderes als du?

Tatsache ist jedenfalls, dass viele Christen kein Problem damit haben, Evolution und Glaube unter einen Hut zu bekommen... warum also auf jene schauen, die damit ein Problem haben?

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Einem Ende des christlichen Glaubens kommt es nicht gleich. Wie Du sagst, gibt es Menschen, die Evolution und Glaube unter einen Hut bekommen, wahrscheinlich sogar sehr viele. Man muss halt bereit sein, sein Weltbild (immer wieder) zu korrigieren und zu sagen: Na gut, da habe ich vielleicht etwas nicht ganz richtig verstanden. Wenn man eine persönliche Beziehung zu Gott hat, ist man auch stark genug das auszuhalten, denke ich.

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Einem Ende des christlichen Glaubens kommt es nicht gleich. Wie Du sagst, gibt es Menschen, die Evolution und Glaube unter einen Hut bekommen, wahrscheinlich sogar sehr viele.

Es geht ja um eine bestimmte Interpretation. Und wenn man darauf besteht, dass die Bibel auf eine ganz bestimmte Weise verstanden werden muss, die der Evolution entgegensteht - dann macht man sich damit natürlich angreifbar.

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Ja, das ist natürlich richtig.

Eine Lösung ist, dass man den Standpunkt aufgibt, man könne als Mensch etwas ein für alle mal vollständig richtig verstehen. Es ist ja in Ordnung zu glauben, dass Gott den totalen Überblick hat. Aber der Mensch hat ihn halt nicht. Leider scheint dieser Standpunkt der eigenen Fehlbarkeit zugleich der schwierigste zu sein. Auch Wissenschaftler verfallen immer wieder sehr gerne dem Glauben, sie hätten jetzt alles Wesentliche verstanden.

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@suchender_345ab 

Auch Wissenschaftler verfallen immer wieder sehr gerne dem Glauben, sie hätten jetzt alles Wesentliche verstanden.

Nein, tun sie nicht.

es gibt sicher eingebildete Wissenschaftler mit einer gewissen Hybris, die sich selbst für besonders schlau halten... aber wohl niemanden, der tatsächlich glaubt, "alles Wesentliche" verstanden zu haben.

So jemand würde sich in der Wissenschaft auch schnell lächerlich machen...

lucan-7 antworten
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@lucan-7 Leider nicht. Es wäre begrüßenswert, wenn die sich lächerlich machen würden.

Kennst Du nicht die Geschichte von Max Planck, dem geraten wurde, nicht in die Physik zu gehen, weil es da angeblich nur noch unbedeutende Lücken zu schließen gäbe?

Heute sehe ich die gleiche Hybris wieder bei vielen Physikern. Auch unser großer Wissenschaftskommunikator Harald Lesch hat sich mal derart geäußert, dass ja heute nun wirklich alles Wesentliche bekannt sei.

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Lucan-7
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@suchender_345ab 

Heute sehe ich die gleiche Hybris wieder bei vielen Physikern. Auch unser großer Wissenschaftskommunikator Harald Lesch hat sich mal derart geäußert, dass ja heute nun wirklich alles Wesentliche bekannt sei.

Das hängt wohl davon ab, was man als "wesentlich" betrachtet...

Wir kennen sämtliche Physik, die für unseren Alltag bekannt ist, wir wissen, woraus Sonne, Mond und die Planeten bestehen, wir kennen die Vergangenheit der Erde sicher besser als alle unsere Vorfahren und wir haben die wesentlichen medizinischen Funktionen unseres Körpers verstanden.

Was wir nicht kennen, das wird immer komplexer und realitätsferner... auch wenn es da noch eine ganze Menge gibt, das wir tatsächlich nicht wissen. Aber diese Dinge werden immer schwerer zu begreifen sein.

Insofern ist es also nicht ganz falsch, das wir "das Wesentliche" kennen... es ist halt eine Frage der Perspektive.

lucan-7 antworten
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@lucan-7  Ich weiß nicht, ob das immer schwerer zu begreifen sein wird. Die genialsten Ideen waren doch alle im Kern sehr einfach. Schwierig wird es vielleicht, wenn man die Ideen dann mathematisch "ausrollt". Ich kann mir auf jeden Fall gut vorstellen, dass es nochmals zu einer Revolution in der Physik kommt. Schließlich gelten Quantenmechanik und Relativitätstheorie immer noch als unvereinbar. Und was es mit der dunklen Materie auf sich hat, kann auch niemand so wirklich erklären. Und wenn es erst mal eine neue Theorie gibt, wird die vielleicht Dinge vorhersagen, an die bisher gar niemand gedacht hat. Vielleicht wird dann der riesige Teilchenzoo, den wir heute in der Physik vorfinden, auch mal aufgeräumt und wir stellen fest, dass es da auch einfachere Erklärungen mit weniger Teilchen gibt. Nur so Spekulationen...

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Adjutante
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@lucan-7  Nein, Evolution und Glaube passen für mich nicht unter einen Hut. Der Mensch wurde nicht in verschiedenen Arten geschaffen, denn der Mensch kann sich trotz Rassenverschiedenheiten fortpflanzen.

Seit Genesis 1 sind keine neuen Arten mehr entstanden, lediglich manche Species vermischen sich untereinander, die allerdings in den meisten Fällen nicht weiter fortpflanzungsfähig sind. Doch eine Ente und eine Amsel, beide aus der Gattung der Vögel, kann man nicht kreuzen. Jede Art der Tiere hat anderes Fleisch. Auch jede Pflanze hat spezifische Früchte (siehe 1. Kor. 15,39).

 

 

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Lucan-7
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@adjutante 

Nein, Evolution und Glaube passen für mich nicht unter einen Hut. Der Mensch wurde nicht in verschiedenen Arten geschaffen, denn der Mensch kann sich trotz Rassenverschiedenheiten fortpflanzen.

Genetisch gesehen gibt es heute tatsächlich nur eine "Art"... und keine "Rassen", die Bezeichnung ist für verschiedene Ethnien unsinnig. Wir Menschen sind heute alle gleich, die genetischen Unterschiede sind verschwindend gering.

Das war aber nicht immer so. Eine Zeitlang gab es mehrere Arten von Menschen, die sich auch untereinander kreuzten. So sind Spuren von Neandertaler-DNA auch in heutigen Menschen nachweisbar.

Auch die Bibel schließt dergleichen nicht aus... ich verweise hier mal auf die "Nephilim", die keine Menschen waren, aber sich dennoch mit Menschen paarten.

Zwar denke ich nicht, dass hier wirklich Neandertaler gemeint sind... aber zumindest schließt die Bibel dergleichen offenbar nicht aus.

 

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Adjutante
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@lucan-7 

Das war aber nicht immer so. Eine Zeitlang gab es mehrere Arten von Menschen, die sich auch untereinander kreuzten. So sind Spuren von Neandertaler-DNA auch in heutigen Menschen nachweisbar.

Es wird wohl noch immer herum experimentiert, Affen mit Menschen zu kreuzen. Die Affen sehen zwar menschenähnlicher aus, können aber nicht sprechen etc. ...

Auch die Bibel schließt dergleichen nicht aus... ich verweise hier mal auf die "Nephilim", die keine Menschen waren, aber sich dennoch mit Menschen paarten.

Ob das nun die Nephilim waren oder menschliche Könige, die als Söhne verschiedener Götter bezeichnet wurden ... Es waren Wesen, die sich gegen Gott aufgelehnt haben. Die Sintflut war eine zwangsläufige Folge vom Zorn Gottes.

 

adjutante antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@adjutante 

Es wird wohl noch immer herum experimentiert, Affen mit Menschen zu kreuzen. Die Affen sehen zwar menschenähnlicher aus, können aber nicht sprechen etc. ...

Derartige Versuche widersprechen allen ethischen Grundsätzen. Falls es dergleichen gibt, dann wird es jedenfalls nicht öffentlich gemacht - ich wüsste allerdings auch nicht, wozu das gut sein sollte.

Im übrigen waren die Neandertaler keine "Affen", sondern eine andere Menschenart. Und das lässt sich eindeutig nachweisen.

 

Ob das nun die Nephilim waren oder menschliche Könige, die als Söhne verschiedener Götter bezeichnet wurden ... Es waren Wesen, die sich gegen Gott aufgelehnt haben. Die Sintflut war eine zwangsläufige Folge vom Zorn Gottes.

Mal abgesehen davon, dass es auch die Sintflut nachweislich nicht gegeben hat will ich damit ja nur sagen, dass sogar die Bibel die Kreuzung mit nichtmenschlichen Wesen nicht vollkommen ausschliesst... auch wenn ich das in diesem Fall für einen Zufall halte.

 

lucan-7 antworten
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(@adjutante)
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@lucan-7 

Mal abgesehen davon, dass es auch die Sintflut nachweislich nicht gegeben hat will ich damit ja nur sagen, dass sogar die Bibel die Kreuzung mit nichtmenschlichen Wesen nicht vollkommen ausschliesst... auch wenn ich das in diesem Fall für einen Zufall halte.

Doch, selbst die Wissenschaft ist schon sehr lange soweit vorgedrungen, dass man Menschenspuren gefunden hat. Etliche spielen die Sintflut herunter, während die Bibel von Weltkatastrophen spricht, wo sich Weltschichten verschoben haben. Ganze Kontinente sind versunken. Wasser kam aus der Erde heraus und aus geöffneten Fenstern des Himmels. Es war eine große Umwälzung von Erdschichten, durch die Sintflut kam alles durcheinander. Die Erde sieht heute ganz anders aus als vor der Sintflut.

Der Schöpfungsbericht steht bewußt am Anfang der Bibel, weil Gott uns einen zuverlässigen Bericht geben will über die Entstehung der Welt und über die Menschheit. Unsere Welt ist eine Realität, die Bibel ist kein Gedankengebilde. Der Mensch will ja wissen: wo komme ich her, wo gehts hin? Die Bibel gibt zuverlässige Nachrichten über diese Realitäten.

 

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Lucan-7
(@lucan-7)
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@adjutante 

Doch, selbst die Wissenschaft ist schon sehr lange soweit vorgedrungen, dass man Menschenspuren gefunden hat. Etliche spielen die Sintflut herunter, während die Bibel von Weltkatastrophen spricht, wo sich Weltschichten verschoben haben. Ganze Kontinente sind versunken. Wasser kam aus der Erde heraus und aus geöffneten Fenstern des Himmels. Es war eine große Umwälzung von Erdschichten, durch die Sintflut kam alles durcheinander. Die Erde sieht heute ganz anders aus als vor der Sintflut.

Ich bin ja selber Geologe, meine Diplomarbeit behandelte das Thema Paläogeographie, also die Rekonstruktion vergangener Landschaften und die Entwicklung von damals bis heute. Ich kann also in diesem Fall tatsächlich sagen, dass ich genau weiss, wovon ich hier spreche.

Große Überschwemmungen hat es immer wieder regional gegeben, bekannt sind Siedlungen auf dem Grund der Nordsee oder vom Schwarzen Meer. Eine weltweite Flut wie in der Bibel beschrieben hat es aber nachweislich nicht gegeben. Denn die hätte klare Spuren hinterlassen... und zwar sehr deutliche.

 

Der Schöpfungsbericht steht bewußt am Anfang der Bibel, weil Gott uns einen zuverlässigen Bericht geben will über die Entstehung der Welt und über die Menschheit. Unsere Welt ist eine Realität, die Bibel ist kein Gedankengebilde.

Ich denke, im Schöpfungsbericht geht es in erster Linie darum, Gott als den Urheber der Schöpfung herauszustellen, der die Erde bewusst so geschaffen hat, wie sie heute ist.

Es ist aber nicht als wissenschaftlicher Fachbericht zu verstehen... denn wie genau Gott das gemacht hat ist ja nicht entscheidend.

lucan-7 antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 520

@lucan-7

Welche Vorteile hast du persönlich in deinem Leben, wenn du weiß dass der Mensch aus dem  Affen  oder aus dem Adam stammt? Beides ist für uns unbekannt. Aber nachdem wir Menschen die jetzt leben den Affen überhaupt keine Ähnlichkeit haben ist verständlich, dass wir die Zweite Variante glauben müssen. Solange du lebst müsstest du diese Variante glauben, sonst  erfährst du  die Wahrheit nach deinem Tod. 

wasilis antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@wasilis 

Welche Vorteile hast du persönlich in deinem Leben, wenn du weiß dass der Mensch aus dem Affen oder aus dem Adam stammt?

Für mich geht es um die Frage, ob ich religösen Mythen oder wissenschaftlichen Erkenntnissen Glauben schenke. Damit ist das für mich auch ein Indikator für Glaubwürdigkeit allgemein.

Wo wir Menschen herkommen, das können wir eh nicht ändern, es spielt also keine Rolle. Aber die Methode, mit der wir etwas beurteilen... das spielt sehr wohl eine Rolle!

 

Beides ist für uns unbekannt.

Nein, ist es nicht. Dass Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren ist ebenso belegt wie die Tatsache, dass es einst verschiedene Menschenarten gab... oder besser "Vormenschenarten".

Und ich weiss, wovon ich spreche, ich kenne die Belege aus eigener Anschauung.

 

Aber nachdem wir Menschen die jetzt leben den Affen überhaupt keine Ähnlichkeit haben ist verständlich, dass wir die Zweite Variante glauben müssen. Solange du lebst müsstest du diese Variante glauben, sonst erfährst du die Wahrheit nach deinem Tod.

Wir "müssen" gar nichts glauben - schon gar nicht, wenn wir es selbst erforschen können. Und dafür, dass wir nach unserem Tod noch irgendetwas erfahren können spricht auch nicht gerade viel. Normalerweise braucht man dafür ein funktionierendes Gehirn...

lucan-7 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Beiträge : 4393

@lucan-7 Und dafür, dass wir nach unserem Tod noch irgendetwas erfahren können spricht auch nicht gerade viel. Normalerweise braucht man dafür ein funktionierendes Gehirn...

Tja, darüber gehen die Meinungen halt auseinander. Lt. Bibel kann die "Software" auch außerhalb der gewohnten "Hardware" weiterexistieren.

Ein Verwandter von mir las kürzlich in einem Buch von einem Chirurgen, der ein Fachmann in der Operation von Aneurismen im Hirn ist, dass er zwar nicht an Gott glaube, aber die Existenz einer Seele nicht ausschließe, da er von Patienten authentische Aussagen erhalten habe, die während einer Operation "daneben standen" und schilderten, was sie dabei sahen.

turmfalke1 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@turmfalke1 

Tja, darüber gehen die Meinungen halt auseinander. Lt. Bibel kann die "Software" auch außerhalb der gewohnten "Hardware" weiterexistieren.

Dass es so etwas wie einen "Geist" oder eine "Seele" gibt, davon gehe ich auch aus, weil sich unsere Gedanken meiner Ansicht nach nicht rein materiell erklären lassen.

Aber alle Erkenntnisse weisen eindeutig darauf hin, dass unsere Gedanken unmittelbar mit unserem Gehirn zusammenhängen.

Selbst wenn es also eine immaterielle Seele "außerhalb" davon geben sollte, so verlören wir mit unserem Tod dennoch unser ganzes Gedächtnis und die Möglichkeit zum Denken... und damit auch uns selbst, soweit wir uns als Person identifizieren.

 

Ein Verwandter von mir las kürzlich in einem Buch von einem Chirurgen, der ein Fachmann in der Operation von Aneurismen im Hirn ist, dass er zwar nicht an Gott glaube, aber die Existenz einer Seele nicht ausschließe, da er von Patienten authentische Aussagen erhalten habe, die während einer Operation "daneben standen" und schilderten, was sie dabei sahen.

Diese Geschichten sind mir bekannt. Es soll auch umfassendere Versuche in dieser Richtung gegeben haben... aber mehr als Gerüchte und Erzählungen sind mir da nicht bekannt.

 

lucan-7 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@lucan-7 Aber alle Erkenntnisse weisen eindeutig darauf hin, dass unsere Gedanken unmittelbar mit unserem Gehirn zusammenhängen.

Sicher hängen unsere Gedanken, solange sich die "Software" Seele in der "Hardware" Körper befindet, mit unserem Gehirn zusammen, aber nicht unbedingt in dem Sinne, dass wir nicht ohne Gehirn denken können, sondern eher in dem Sinne, dass das Gehirn die "Schaltstelle" zwischen "Soft- und Hardware" ist.

Diese Geschichten sind mir bekannt. Es soll auch umfassendere Versuche in dieser Richtung gegeben haben... aber mehr als Gerüchte und Erzählungen sind mir da nicht bekannt.

Was sollte es für einen Grund geben, dass ein Gehirnspezialist, der selbst gar keine Forschungen auf dem Gebiet einer unsterblichen Seele betreibt, in einem Buch über seine Arbeit, solche Erlebnisse berichtet?

turmfalke1 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@turmfalke1 

Sicher hängen unsere Gedanken, solange sich die "Software" Seele in der "Hardware" Körper befindet, mit unserem Gehirn zusammen, aber nicht unbedingt in dem Sinne, dass wir nicht ohne Gehirn denken können, sondern eher in dem Sinne, dass das Gehirn die "Schaltstelle" zwischen "Soft- und Hardware" ist.

Gedankenvorgänge lassen sich im Gehirn messen und zuordnen. auch gestörte Wahrnehmungen und Gedanken lassen sich durch Messung des Gehirns aufzeigen. Ebenso wie Gedächtnisverlust durch Störungen des Gehirns (Demenz).

Spätestens hier ist die Notwendigkeit eines Gehirns nachgewiesen. Wenn also Jesus sagt, dass wir im Leben nach dem Tod "wie Engel" sein würden... dann hat er wohl recht insofern, dass wir alles "irdische", also alle unsere Gedanken und Erfahrungen zurücklassen.

Was dann noch bleibt... na ja, da kann man dann spekulieren. Nicht das, was man sich erhofft, vermutlich.

Was sollte es für einen Grund geben, dass ein Gehirnspezialist, der selbst gar keine Forschungen auf dem Gebiet einer unsterblichen Seele betreibt, in einem Buch über seine Arbeit, solche Erlebnisse berichtet?

Darüber will ich nicht spekulieren. Ich bin mit solchen Geschichten immer vorsichtig, und mir ist da nicht viel Glaubwürdiges bekannt.

 

 

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@turmfalke1 

"die während einer Operation "daneben standen" und schilderten, was sie dabei sahen."

Diese "Out-of-body"-Erfahrungen sind nicht so ganz selten und treten vorwiegend in extremen Stresssituation oder bei besonderen Belastungen des Gehirns (Übermüdung, Krankheiten) auf.

Einer meiner Patienten in der Neurologie ging morgens früh wie immer zur Arbeit und merkte dann, dass er statt nach links nach recht gegangen war. Als nächstes sah er sich verwundert selbst von hinten, wie er die Straße runterging. Der Mann hatte einen rasch wachsenden Hirntumor.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@queequeg 

Diese "Out-of-body"-Erfahrungen sind nicht so ganz selten und treten vorwiegend in extremen Stresssituation oder bei besonderen Belastungen des Gehirns (Übermüdung, Krankheiten) auf.

trotzdem stellt sich die Frage, ob das real ist. Im Traum kann ich auch fliegen... und das ist mit ziemlicher Sicherheit nicht real.

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@lucan-7 

Was soll hier "real" bedeuten? Natürlich ist es insofern real, als es die Menschen erleben. Die berichten nicht etwas, was sie nicht erlebt hätten.

Dass sie tatsächlich über sich selbst schwebten - oder hinter sich selbst spazieren gegangen sind, ist natürlich - behaupte  ich - nicht real.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@queequeg 

Was soll hier "real" bedeuten? Natürlich ist es insofern real, als es die Menschen erleben. Die berichten nicht etwas, was sie nicht erlebt hätten.

"Real" heißt, dass sie sich wirklich von hinten sehen. Also, wenn ihnen in diesem Moment eine Taube auf den Mantel kackt, sie dann auch von dem Fleck wissen, ohne ihn mit ihren physischen Augen gesehen zu haben.

Und das bezweifle ich halt.

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@lucan-7 

Ja sicher. Der Eindruck, den z.B. dieser Mann hatte, war Ergebnis seiner hirninternen Aktivitäten, bei der denen sich eine Unmenge verschiedener "Bausteine" zusammen verknüpft haben. Das ist bei den OP-Erlebnissen ziemlich sicher auch nicht anders.

queequeg antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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@adjutante  Archäologische Funde, Abgleich mit anderen Funden, Anwendung von rationalem Denken auf alle bekannten Tatsachen und Beobachtungen.

Wenn eine solche Vorgehensweise nicht zu Erkenntnissen über die Welt führen würde, würden wir zwei gerade nicht über das Internet kommunizieren.

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Adjutante
(@adjutante)
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@suchender_345ab 

Aber nichts davon ermöglicht uns einen echten Blick in die Zukunft.

adjutante antworten
Gelöschtes Profil
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@adjutante  Ich weiß nicht, was Du mit einem echten Blick in die Zukunft meinst und was das mit den Neandertalern zu tun hat.

Wenn es um die Vorhersagbarkeit der Zukunft geht, dann können die Naturwissenschaften einiges leisten. Nur dadurch, dass man die Zukunft zumindest in beschränktem Rahmen und auf kleinen Zeitskalen mit Hilfe wissenschaftlicher Modelle vorhersagen kann, ist es möglich Maschinen zu bauen, wirksame Medikamente zu entwickeln, das Wetter der nächsten Tage vorherzusagen usw. Es gibt Systeme, wo Vorhersagen auch auf größeren Zeitskalen möglich sind, zum Beispiel das Sonnensystem. 

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

"Aber nichts davon ermöglicht uns einen echten Blick in die Zukunft."

Noch viel weniger die Bibel.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

Zum Beitrag

Einst waren diese Worte Zukunft....

Psalm 83, 1 Ein Psalmlied Asafs. 2 Gott, schweige doch nicht! Gott, bleib nicht so still und ruhig! 3 Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. 4 Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen. 5 »Wohlan!«, sprechen sie. »Lasst uns sie ausrotten, / dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde!« 

Hamas macht immer noch listige Anschläge gegen Gottes Volk, Südafrika hat mit ihnen einen Rat gehalten und den Prozess in Den Haag angestrengt.

Der Schlachtruf aus Vers 5 heißt auf Englisch... ..........free Palestine... 

 

Abgesehen davon steht in der Bibel ein Happy End: Jesus, der Messias kommt wieder.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Ich kenne keinen Text der Bibel, der mir sagen würde, wie die nächste Computergeneration arbeitet oder der Treibstoff für die Autos - oder was es immer dann geben wird - in 200 Jahren aussehen.

Du gehst mit Deinem Argument wie so oft aus der Diskussionseben und verlagerst die Frage ganz woanders hin.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

Zum Beitrag

Nachdem du global geschrieben hattest, dass kein Bibeltext die Zukunft vorraussagen würde, hatte ich die Freiheit, den Punkt zu wählen. 🙂

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Nur, was Du in Deinem letzten Satz geschrieben hast, ist keine Zukunft, weil das außerhalb der Zeit stattfinden würde.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@queequeg 

Zum Beitrag

Doch es ist Zukunft...das 1000jährige Friedensreich  - und Zeitabwesenheit ist erst nach dem Endgericht.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@deborah71 

Ja, das kommt aus der Offenbarung. Für mich eines der überflüssigsten Bücher der Bibel.

queequeg antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@queequeg Offenbarung. Für mich eines der überflüssigsten Bücher der Bibel.

Es birgt die wunderbare Botschaft: Jesus kommt wieder. 🙂
Und es richtet unseren Blick auf Gottes neue Welt, das herrlichste Ziel überhaupt.

turmfalke1 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@turmfalke1 

Wer den Blick erst dadurch richtet, hat den ganzen "Rest" der Bibel nicht verstanden.

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
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@queequeg 

Wie schauts aus mit Matthäus 24 zum Beispiel?

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Queequeg
(@queequeg)
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@adjutante 

Wie soll es damit aussehen? Der Text lässt vermuten, dass es um Dinge geht, die ganz neu über die Menschheit einbrechen. Tatsächlich beschreibt er aber, was es rund um den Globus immer schon gegeben hat.

Ich kann Dir jetzt auch sagen, dass in 200 Jahren mit ziemlicher Sicherheit ein großer Krieg in Gange ist, der viele Leben fordert. Dazu kommen dann noch eine ganze Reihe von Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Orkanen und Überschwemmungen. Also, richte Dich darauf ein.

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
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@queequeg

Sicher, das hat es immer schon gegeben. Aber der Text geht ja noch weiter. 

adjutante antworten
Gelöschtes Profil
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@adjutante  Wenn es einen "echten Blick in die Zukunft" gäbe mit hinreichend vielen Details, würde das nicht ein Problem für die Freiheit des Menschen bedeuten? Angenommen, ich wüsste heute schon, dass ich morgen einen Autounfall haben werde. Hätte ich dann noch die Freiheit, zu Hause zu bleiben und gar nicht in ein Auto zu steigen?

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Adjutante
(@adjutante)
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@suchender_345ab Es gibt wichtigeres.

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Rosanne
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1.Joh 1,1. Die Begegnung mit dem Widersacher gibt starke Einblicke in die Machenschaften des Widersachers, wie er die Identität Jesu und seinen Auftrag zu Fall bringen (…) wollte. (@Deborah)

Zurück zum Thema. 
Der Teufel ist die Kraft, die uns Menschen gewollt mit raffinierten Tricks von Gott weg bewegt, Jesus und seinen Auftrag ins Lächerliche zieht.

Diese Kraft ist unweigerlich vorhanden, sie ist förmlich greifbar ….…

… wenn mein Mann heute Morgen beim Frühstück als eines der guten Vorhaben 2024 den Austritt aus der Kirche ankündigt. Nach dem Lesen des sovielsten Missbrauchskandals. 

… wenn Menschen hirnlos „from the River to the sea“ skandieren, Israel als westliches Hirngespinst erst seit 1947 betrachten, und sich kritiklos auf die Seite von frustrierten, mordenden und dabei selfieschiessenden Idioten stellen…

… wenn sich die besten und fähigsten Menschen von der Kirche entfernen, weil sie sich in der oft konservativen, machterhaltenden, Augenklappen-Kirche nicht mehr wohl fühlen…

… wenn meine jüngste Tochter kurz vor der Konfirmation steht, ich jetzt schon weiss, dass sie nachher kaum mehr in die Kirche kommen wird, und ich das sogar verstehen kann. 

Das waren nur einige Beispiele. 

Petrus war der Felsen, auf den die Kirche von Jesus gebaut werden sollte. Das war richtig. Und obwohl es schon damals menschelte, stand anfänglich der direkte Band mit Jesus zentral und machte die Gemeinde und die einzelnen Gläubigen stark und standhaft gegen sehr bösartige Einflüsse von aussen.

Spätestens ab 312 n.Chr. gab Kaiser Constantin der Kirche eine staatliche Bedeutung, gründend auf einem Kriegserfolg, welcher er (aufgrund einer Vision) Jesus zuordnete. Hat Jesus im Leben je einen Kriegserfolg angestrebt? Strange … Schon dort begann die Entfremdung.

Die Geschichte von Jonas in Ninive zeigt, dass die Welt nicht verloren ist, solange in verschiedensten Gemeinden und in den Leben individueller Gläubigen noch so viele kleine gute Sachen im Sinne von Jesus und in Verbindung mit Jesus passieren. Die Gegenkraft all dieser kleinen, guten Sachen ist vermutlich immer noch grösser als die zermalmende, zerstörende Kraft des Widersachers. Solange man etwas gegenhält in Jesus‘ Namen, ist diese zerstörende Kraft plötzlich ganz klein, da verschwindet der Teufel mit dem Schwanz zwischen den Beinen. 

Schlimm wird es aber, wenn wir den Mund nicht mehr aufmachen und Jesus‘ Kirche von machtgeilen Kirchenleitern, schreienden Titeln in den Medien und falschen Auslegungen kaputt machen lassen… Einfach schweigend zulassen …

Ich hadere enorm mit diesem Thema, mit diesem Schweigen, auch meinem eigenen… dabei gäbe es heute mehr Kanäle als je, um seine Stimme hören zu lassen. Wollen wir Jesus‘ Kirche wirklich einfach so von unwohlwollenden Unwissenden kaputt machen lassen?

Ich hadere, ja, aber bleibe hoffnungsvoll…

 

rosanne antworten
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Deborah71
(@deborah71)
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@rosanne 

Zum Beitrag

Ich hadere enorm mit diesem Thema, mit diesem Schweigen, auch meinem eigenen… dabei gäbe es heute mehr Kanäle als je, um seine Stimme hören zu lassen. Wollen wir Jesus‘ Kirche wirklich einfach so von unwohlwollenden Unwissenden kaputt machen lassen?

Ich hadere, ja, aber bleibe hoffnungsvoll…

Dann bist du nicht mehr schlafend wie Dornröschen...  von mehreren Seiten habe ich dieses Bild für die Gemeinde in den letzten Jahren gehört. Und du hast mit diesem Post dein Schweigen gebrochen...das Schweigen, bzw. das Dulden wird seine Macht verlieren.

Die letzten Tage las ich nach langer Zeit wieder das Buch von Colin Urquhart, Mein Vater der Weingärtner. Er hat die Geschichte der Transformation einer traditionellen Gemeinde in eine erweckte Gemeinde in Romanform geschrieben. In meinem Umfeld kommen jetzt Berichte herein, dass sich Menschen zusammenfinden, die mit dem status quo nicht mehr zufrieden sind und es klingt nach beginnender Transformation.

Ich merke, wie frischer Wind weht......  und damit meine ich nicht den natürlichen Wind.

Hast du eine Idee, was du bei dir verändert haben möchtest von Gott?  (Anregungsfrage, keine Frage dich hier zu outen)

 

deborah71 antworten
Rosanne
(@rosanne)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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@deborah71, Die Frage ist wichtig, was möchte ich bei mir von Gott verändert haben? Das ist die „passive“ Seite der Geschichte, woran nichts falsch ist, denn ohne Gottes Gnade bin ich ja nicht zu Wesentlichem imstande. Es ändert aber der Blickwinkel auf mein „hadern“, was interessant, aber für mich in diesem Moment nicht das Wesentliche ist. Vielmehr stelle ich mir „aktiv“ die Frage, was kann ICH für Gott tun, wie kann ICH Jesus und seine Kirche besser verteidigen gegen teuflische Angriffe. Selbstverständlich braucht es hierzu die Kraft des Heiligen Geistes. Aber ich habe ein Gehirn bekommen, um selber aktiv nach Lösungen zu suchen und Stimmbänder, um meine Stimme hören zu lassen. Darauf hat sich mein „hadern“ bezogen, ICH mochte Gott zeigen, dass ich mich für ihn einsetzen will, als „Zeichen der innigen Freundschaft“ die ich ihm gegenüber verspüre. Solche Zeichen machen den Teufel nämlich jedes Mal wieder ein Köpfchen kleiner.

Sind wir hier übrigens noch beim Thema Teufel, oder wollen wir hier unsere Ähnlichkeit mit Äffchen, Schweinchen und anderen Geschöpfen diskutieren?

Für mich ist die Evolution ein Teil der Schöpfung, am Anfang wurde die Basis für alles Leben auf Erde gelegt und Gott sah, dass es gut war. Als er den Menschen entstehen liess oder „schuf“, mein Gott, wie und wann das genau passierte, weiss ich auch nicht, machte er ganz klar, dass wir lediglich aus dem Lehm der Erde entstanden sind, wie alle andere Geschöpfe auch. Das sehen wir, wenn wir im Antlitz unserer Mitmenschen oder schlimmstenfalls im Spiegel unmissverständliche Ähnlichkeiten mit bestimmten Tierarten sehen. Wir Menschen sind aber als einige, echt als einzige Geschöpfe imstande, mit Gott in einer Beziehung zu treten, Vergangenheit und Zukunft zu verstehen, die Erde mit allem was darauf ist zu gehen und pflegen, zu verändern, zu gestalten…. Krönung der Schöpfung …. fast göttlich… aber eben nur fast. Und das soll uns gewollt immer wieder bewusst sein. Dass wir nicht göttlich sind, verrät uns eben der Blick in Nachbars Gesicht oder in den Spiegel. Und wird vor allem deutlich in den unglaublichen Fehlern, die wir machen und im unglaublichen Missbrauch unserer „fast göttlichen“ Fähigkeiten. Ich möchte Gott trösten, wie enttäuscht muss er jeden Tag wieder von uns sein.

Und in all diesen schrecklichen Fehlern, Sünden und Enttäuschungen steckt der Teufel drin. 

Und in der Vergebung dieser Sünden und Fehlern steckt Jesus drin.
… und damit ist er auch schon wieder verschwunden, der feige Teufel, immer wieder.

 

rosanne antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@rosanne 

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Als er den Menschen entstehen liess oder „schuf“, mein Gott, wie und wann das genau passierte, weiss ich auch nicht, machte er ganz klar, dass wir lediglich aus dem Lehm der Erde entstanden sind, wie alle andere Geschöpfe auch.

Der Hergang steht in 1. Mose 2. Gott formte den Menschen aus Erde und hauchte ihm Seinen Lebensatem ein. Von den Tieren wird das so nicht berichtet. Wir haben also einen Teilähnlichkeit mit der Tierschöpfung und das spezielle Extra.

Vielmehr stelle ich mir „aktiv“ die Frage, was kann ICH für Gott tun, wie kann ICH Jesus und seine Kirche besser verteidigen gegen teuflische Angriffe.

eehm....Jesus hat den Teufel am Kreuz besiegt. Ich glaube auch nicht, dass Gott so schwach ist, dass er von einem Menschen verteidigt werden muss. Vielmehr will er dir durch seinen Heiligen Geist und die Schrift helfen, dass du nicht vom Teufel verführt werden kannst.

An einer Stelle steht, dass wir Christen ein Brief Christi sind, den die Menschen lesen. Was lesen sie bei dir? Ist da eine Einladung, sich mit Gott versöhnen zu lassen durch Jesus Christus?

 

deborah71 antworten
Rosanne
(@rosanne)
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@deborah71

Ein bisschen spät, meine Antwort, sorry. 

Nun, ich denke, wir leben (wieder mal) in einer gefährlichen und ziemlich gottlosen Zeit, in der besonders in unseren westlichen Ländern so viele sich vom christlichen Glauben abwenden, die heutige Kirche ablehnen oder den Bekenntnis zu Jesus, wie damals schon Petrus es tat, aus Angst oder Scham lieber 3 mal leugnen …. 

Ich bin selbstverständlich deiner Meinung, dass Gott unbeschreiblich gross ist, und sich selbst verteidigen kann, wann und wo Er nur will. Dass Jesus den Teufel am Kreuz bereits für uns besiegt hat, ist der Grundstein unseres christlichen Glaubens, darüber brauchen in diesem Forum, liebe Deborah, die meisten keine Unterrichtung.

Ich frage mich aber, ob Gott sich nicht sehnt nach einem Zeichen von uns. Nein, das frage ich mich nicht, das weiss ich:

„Adam, wo bist du…?“, 1Mose 3,9.
Er sehnt sich nach unserer Antwort.

Wie beim verlorenen Sohn, der sich entschied, wieder nach Hause zurückzukehren, weil er wusste, dass er vom Vater trotz allem immer noch bedingungslos geliebt wird. "Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet?"Römer 2,4.

Der Herr sagt: "Ich habe dich je und je geliebet, darum hab ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." Jeremia 31,3.

Gott sehnt sich nach seinen verlorenen Schafen (wie in Lukas 15,1-7), sichert uns Seine bedingungslose Liebe zu, und sucht, bis Er uns (wieder) findet. Wann hat er uns gefunden? Sobald sich unser Herz öffnet und wir uns aus freiem Willen zu Ihm bekennen. Dafür ist nicht nur seine Gnade notwendig, aber auch ein, wenn noch so kleines, aber klares Zeichen, ein kleines „Ja“, eine Entscheidung, ein Sich-zu-ihm-bekennen, von uns selber aus. Wenn es dazu nur Seine Initiative bräuchte, wären wir doch nur Marionetten… und ich behaupte, Seine Freude ist jedes Mal, bei jedem einzelnen, kleinen Menschen, unermesslich, wenn jemand aus freiem Willen zu Ihm kommt und sich zu Ihm bekennt.

Deborah, dass Gott nicht von uns nichtigen, kleinen Menschlein verteidigt werden MUSS, ist allen klar … Aber vielleicht MÖCHTE er von uns verteidigt werden? Er muss doch eine riesige Freude daran haben, wenn wir Menschen freiwillig, mutig und aus eigenem Willen, unsere Hand wieder nach oben ausstrecken, seinen Namen (und auch seine Kirche in ursprünglichem Sinne) verteidigen und uns sicht- und hörbar zu Ihm bekennen?

Und zu deiner letzten Frage, nur wenn dies alles für andere sicht- oder hörbar geschieht (vorausgesetzt natürlich, unser Lebensstil richtet sich auch nach Jesus), können wir doch ein Brief Christi sein und auch andere dazu bewegen, die Hand ebenfalls (wieder) nach oben auszustrecken.

Gott sehnt sich nach uns. Wie wunderbar grossartig.

rosanne antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@rosanne 

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Ich frage mich aber, ob Gott sich nicht sehnt nach einem Zeichen von uns. Nein, das frage ich mich nicht, das weiss ich:

„Adam, wo bist du…?“, 1Mose 3,9.
Er sehnt sich nach unserer Antwort.

Wer ist uns?  Ich habe gerade noch mit ihm 'gesprochen' 🙂

Aber vielleicht MÖCHTE er von uns verteidigt werden?

Hast du Ihn gefragt, ob er das von dir möchte?

Was bedeutet es für dich, Botschafter sein an Christi statt?  2. Kor 5,20 

 

deborah71 antworten
Rosanne
(@rosanne)
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@deborah71 Uns heisst natürlich „uns Menschen“. Ich rede doch nicht nur von mir, dir (ich kenne dich nicht mal) oder von jemandem im Speziellen. Glaubst du etwa, dass ich daran zweifle, dass du, Deborah, einen ganz direkten Draht nach oben hast? Gott wünscht sich eben diesen direkten Draht mit uns (Menschen ist gemeint) allen und ich denke, dass viele Christen sich über diesen Draht freuen, und sich ein Leben ohne ihn nicht vorstellen möchten.

„Hast du Ihn gefragt, ob er das von dir möchte?“. 

Hast du Ihn gefragt, ob du mir diese Frage stellen darfst? Was ist das nun für eine Frage? Diese Frage müsste man also jeden einzelnen Christ und jede einzelne Christin stellen, der/die öffentlich und von Herzen, aus eigener Initiative, bekennt, Jesus nachzufolgen, der oder die seinen/ihren christlichen Glauben spontan verteidigt, die der oder die ein gutes Wort für die Kirche einlegt, der oder die einen kreativen Predigt über Christsein im Alltag schreibt….. Lieber Gott, willst Du überhaupt, dass ich jetzt den Mund aufmache, meinen Glauben bekunde, mich für Dich einsetze, anderen den Glauben näher bringe? Oder soll ich meine Lampe doch lieber unter den Scheffel stellen? 

Dass man als suchende Christ im Gebet um Weisheit, um Hilfe beim Finden des richtigen Weges bittet und bitten soll, darüber sind wir wohl gleicher Meinung. Das machen die meisten Christen auch so. Dass das Handeln im Alltag von uns (suchenden Christen-Menschen!) immer wieder anhand der Bibel und insbesondere anhand der Richtlinien von Jesus geprüft werden soll, ist ebenfalls von grosser Bedeutung. Das machen oder zumindest versuchen Christen ebenfalls so. Diese Prüfung wurde uns von Paulus auch nahegelegt, „Prüft aber alles und behalte das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21). Das ist sehr ermutigend, dass uns das hier „erlaubt“ wird, und man sich hier von Gott leiten lassen kann. 

Prüfen ist etwas Aktives, ich darf, ja, ich muss aktiv sein und habe nicht nur das Recht, sondern aus meiner Sicht sogar die Pflicht, herauszufinden, welchen kleinen Funken ich zur Verbreitung des wunderbaren, christlichen Feiers beisteuern kann. Aber da sind wir schon bei Pfingsten, ist noch etwas früh… 

Ich habe ein wenig das Gefühl, Deborah, dass du dir nicht vorstellen kannst, dass andere Menschen auch soviel beten wie du. Ich schätze deine Kenntnisse über biblische Zusammenhänge sehr, lese auch meistens gerne deine Kommentare. Aber hier verstehen wir uns wohl nicht richtig und empfinde ich dich nicht als sehr ermutigend.

Botschafter sein an Christi statt…Der Apostel Paulus hat den 2. Korintherbrief verfasst, vor allem um die gespannten Verhältnisse zu den Korinthern zu bereinigen. Es gab damals viele Korinther, die nicht glaubten, dass Paulus eine göttliche Berufung zum Apostel-Sein hatte. Der 2. Korintherbrief hatte zum Ziel, diese Gemeinde davon zu überzeugen, dass er und wohl auch die anderen von Jesus selber (!) gesandten Apostel (Lk. 10.1*) tatsächlich im Namen von Jesus seine Botschaft verkünden durften. Vers 20 ist auch nicht ohne Vers 18 und 19 zu verstehen (hier aus der Übersetzung Martin Luthers:)

2. Kor 5.18
Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.
2. Kor 5.19
Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
2. Kor 5.20
So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!
 
Ich betrachte mich nicht als eines der Aposteln, wenn das die Frage war. War das die Frage?
 
rosanne antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 29331

@rosanne 

Zum Beitrag

Ich betrachte mich nicht als eines der Aposteln, wenn das die Frage war. War das die Frage?

Nein, das war nicht die erste Frage, die die andere hervorbrachte.

rosanne: Aber vielleicht MÖCHTE er von uns verteidigt werden?

Deborah: Hast du Ihn gefragt, ob er das von dir möchte?

Es ist eine einfache Frage nach einem konkreten Auftrag von Gott und dem damit verbunden Wirkbereich.

Es ist sogar eine Frage für eine einfache Ja-Nein-Antwort  und braucht daher keine ganze Predigt. Du hast viel geschrieben, aber eine Antwort auf meine Frage finde ich da nicht.

Ich kenne meinen aktuellen Auftrag und der lautet nicht Gott verteidigen.

Meine Suche nach Gott ist seit langem vorbei, weil ER mich gefunden hat und wir zusammen unterwegs sind.

 

deborah71 antworten
Rosanne
(@rosanne)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 126

@deborah71 Ich suche als suchende Christin auch nicht nach Gott, ich suche aber nach Wegen für mich, wie ich mein Christsein leben kann. Immer wieder. Und das ist anspruchsvoll, aber spannend.

Und so war meine obige Auseinandersetzung (der sich keineswegs als gute Predigt eignet) für mich sehr interessant. Für dich offenbar nicht 😢 

Meine einfache Antwort auf deine Frage, die ich nun verstanden habe, lautet wohl: „Nein, vielleicht bald oder hoffentlich immer wieder aufs Neue“

Konkrete Aufgaben und Wirkungsbereich teile ich hier dann mit, sobald ich konkrete Orders von oben bekommen habe 😉.

Ich wünsche allen ein wohltuendes Wochenende.

rosanne antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

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@rosanne 

Deborah, dass Gott nicht von uns nichtigen, kleinen Menschlein verteidigt werden MUSS, ist allen klar … Aber vielleicht MÖCHTE er von uns verteidigt werden? Er muss doch eine riesige Freude daran haben, wenn wir Menschen freiwillig, mutig und aus eigenem Willen, unsere Hand wieder nach oben ausstrecken, seinen Namen (und auch seine Kirche in ursprünglichem Sinne) verteidigen und uns sicht- und hörbar zu Ihm bekennen?

Ja, genau so!

Und nicht zu vergessen: Wir selbst sind aufgerufen, dem Bösen zu widerstehen und es zu überwinden! Dazu brauchen wir die Kraft Jesu Christi und er wird uns beim Überwinden helfen.

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@rosanne 

Veröffentlicht von: @rosanne

Deborah, dass Gott nicht von uns nichtigen, kleinen Menschlein verteidigt werden MUSS, ist allen klar … Aber vielleicht MÖCHTE er von uns verteidigt werden? Er muss doch eine riesige Freude daran haben, wenn wir Menschen freiwillig, mutig und aus eigenem Willen, unsere Hand wieder nach oben ausstrecken, seinen Namen (und auch seine Kirche in ursprünglichem Sinne) verteidigen und uns sicht- und hörbar zu Ihm bekennen?

Nnnnein. 🙂 Er möchte bezeugt werden. 😀 😉

Und er hat uns keinen Geist der Knechtschaft gegeben, sondern einen, mit dem wir alle mutig vorangehen können und dürfen. Der Heilige Geist ist uns dagelassen worden (deshalb musste Jesus gehen), damit er uns in alle Wahrheit führen kann.

Veröffentlicht von: @rosanne

„Adam, wo bist du…?“, 1Mose 3,9.
Er sehnt sich nach unserer Antwort.

Jaein. Das sehe ich etwas schwierig. Gott sah uns. Schon immer. Und er sah auch Adam, der aber seinerseits Gott nicht mehr sah. Er sah, was passiert war. Und war immer noch da (für uns). 

Ich sehe eher ein "leiten" ... Gott fragte, damit Adam wusste, er war nicht allein, Gott war immer noch da, aber für ihn eben nicht mehr sichtbar. Ich tät es einen vorsichtigen Schritt Gottes nennen, um Adam nicht zu ver- oder erschrecken. Das ist kein einfacher Pappenstiel für Adam, zu begreifen oder verstehen zu müssen, dass er gerade die Folge seines Handelns erlebte, nämlich die gegen Gott, denn der war eben mal einfach nicht mehr da ...

Veröffentlicht von: @rosanne

Wie beim verlorenen Sohn, der sich entschied, wieder nach Hause zurückzukehren, weil er wusste, dass er vom Vater trotz allem immer noch bedingungslos geliebt wird.

Ist dem denn wirklich so? Wusste das der Sohn tatsächlich? Aus meiner Sicht geht das aus dem Text nicht hervor:

Lk 15,17 Endlich ging er in sich und sagte: ›Mein Vater hat so viele Arbeiter, die bekommen alle mehr, als sie essen können, und ich komme hier um vor Hunger.
18 Ich will zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich bin vor Gott und vor dir schuldig geworden;
19 ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Nimm mich als einen deiner Arbeiter in Dienst!‹

Veröffentlicht von: @rosanne

Gott sehnt sich nach uns. Wie wunderbar grossartig.

Ja, wie wunderbar. Wie großartig, dass er alles daran setzte, sogar seinen Sohn dafür gab, dass wir nach Hause zurückkehren dürfen. Gelobt sei der Name des Herrn.

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Rosanne
(@rosanne)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 126

@neubaugoere

Nnnnein. 🙂 Er möchte bezeugt werden. 😀 😉

Es geht hier doch um das furchtlose Bekennen von Jesus, wozu er uns selbst aufgefordert hat (gemäss Mt. 10). Dafür braucht es meistens echt Mut. 

Mt 10,16 Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!
Das Bezeugen von Jesus mündet bei Nichtgläubigen und (noch schlimmer) Nichtmehrgläubigen oft in einen Schlagabtausch von Argumenten, auf beiden Seiten. Und in dem man den Mund auftut, und ihn bezeugt, verteidigt man den Glauben an ihn, ja ihn selbst doch…. Liege ich denn soweit daneben mit dem Begriff „verteidigen“? Und die Aposteln auch? 
 

Der Begriff „Apologetik“ leitet sich vom griechischen apologia ab, das auch in 1Petr 3,15b–16, dem neutestamentlichen locus classicus der christlichen „Verteidigungswissenschaft“, zu finden ist. 

Das Wort erscheint im NT als Verb oder Substantiv insgesamt 18-mal, davon 10-mal allein bei Lukas im Evangelium bzw. in der Apostelgeschichte (das Verb kommt im NT 10-mal vor (Lk 12,1121,14Apg 19,3324,1025,8; 26,1f.24; Röm 2,152Kor 12,19), das Substantiv 8-mal (Apg 22,125,161Kor 9,32Kor 7,11Phil 1,7.162Tim 4,161Petr 3,15)).  

Paulus selbst gebraucht das Wort vielförmig. In 1Kor 9,3 hält er es für angebracht, sich gegenüber seinen Kritikern als autorisierter Apostel zu verteidigen: „Meine Verteidigung [griech. apologia] vor denen, die mich kritisch überprüfen, ist diese: …“

In einem seiner Gefangenschaftsbriefe teilt der Apostel Paulus mit, dass er sich selbst als jemand versteht, der durch Gott zur Verteidigung des Evangeliums eingesetzt wurde (Phil 1,16).


Und zum anderen Thema:

„Ist dem denn wirklich so? Wusste das der Sohn tatsächlich?“

Nun, von „tatsächlich“ können wir auf jeden Fall nicht reden, handelt es sich hier ja um ein Gleichnis. Wenn ich mich in dieses Gleichnis hineinversetze, so stelle ich mich dies so vor. Nämlich, dass der verlorene Sohn in seinem Elend haargenau weiss, dass er einen riesigen Fehler begangen hat und dafür bei seinem Vater sehr tief unterdurch muss. Wenn er erwarten würde, dass ihn sein Vater sofort wieder wegschicken oder gar etwas antun würde, würde er gar nicht erst heimkehren. Wenn er vorhätte, nur kurz heimzukehren um sich den Bauch wieder mal so richtig zu füllen, so hätte Jesus dieses Glrichnos doch gar nicht bringen können. Also, kehrt er wohl nur nach Hause um Busse zu tun, sich zu entschuldigen, ganz bescheiden einen Neuanfang zu machen. Und ich behaupte, er weiss, dass sein Vater ihn nicht wegschickt. Dass er so überschwänglich empfangen würde, hat er vielleicht nicht erwartet. Aber dass er wieder und für immer heimkommen darf, das hat er denke ich schon erwartet. 

Wie dem auch sei, bezeugen wir Jesus weiterhin und geniessen den Sonntag.

rosanne antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@rosanne | zum Beitrag

Veröffentlicht von: @rosanne

Das Bezeugen von Jesus mündet bei Nichtgläubigen und (noch schlimmer) Nichtmehrgläubigen oft in einen Schlagabtausch von Argumenten, auf beiden Seiten.

Mir fallen Stichwörter wie "kluge Schlangen" und "Perlen und Säue" ein ...

Mt 10,16 »Das muss euch klar sein: Ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe. Seid klug wie die Schlangen und doch ohne Hinterlist wie die Tauben.

Mt 7,6 »Gebt das Heilige, das euch anvertraut ist, nicht den Hunden! Und eure Perlen werft nicht den Schweinen vor! Die trampeln doch nur darauf herum, und dann wenden sie sich gegen euch und reißen euch in Stücke.«

Und in allem leitet uns der Heilige Geist (während wir zeitgleich in Ausbildung sind und auch Fehler machen dürfen).

Es geht ja bei so einem "Schlagabtausch" selten um die Botschaft, eher um's "Rechthaben". Das ist nicht das, was Jesus will.

Ganz am Anfang meiner "Laufbahn mit Gott" 😉 hab ich mal gelernt, dass Gott sich gut allein verteidigen kann, dazu braucht er uns nicht. Wie er uns auch nicht brauchte, die Welt zu retten. Wir dürfen uns also darauf kon-zentr-ieren (im Zentrum/Fokus haben), ihn zu bezeugen, weil wir seine Zeugen sind. Bezeugen kann ihn natürlich nur, wer wirklich Zeuge Jesu ist. (da fällt mir schon wieder dieser hier ein: Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes kann beleben.)

🙂

Ja, uns noch einen schönen Sonntag. 🙂

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@rosanne 

Zum Beitrag

Spurensuche in der Sprache:

Phil 1,16... im Griechischen wird das Wort 'verteidigen'  nicht so wie unser heutiges Verteidigen (sich angegriffen fühlen, oder in einer Verteidigungshalten unterwegs sein) verstanden, sondern als begründetes kluges Reden vor einem Gericht. 

https://biblehub.com/greek/627.htm

apologia: eine Rede zur Verteidigung
Originalwort: ἀπολογία, ας, ἡ
Wortart: Substantiv, Femininum
Transliteration: apologia
Phonetische Schreibweise: (ap-ol-og-ee'-ah)
Definition: eine Rede zur Verteidigung
Verwendung: eine verbale Verteidigung (insbesondere vor Gericht).
HELPS Wort-Studien

627 apología (von 575 /apó, "von" und 3056 /lógos, "intelligentes Argumentieren") - eine gut begründete Antwort; eine durchdachte Antwort, die auf die angesprochene(n) Frage(n) angemessen eingeht.

627 /apología ("begründete Verteidigung") ist die Bezeichnung für eine rechtliche Verteidigung vor einem antiken Gericht. Heute wird 627 /apología ("biblische Apologetik") verwendet, um Beweise für den christlichen Glauben zu liefern.

[Eine "Entschuldigung" hatte in der Antike nichts mit einem "Es tut mir leid" zu tun, sondern war eine begründete Argumentation (Verteidigung), die Beweise vorlegte (zwingende Beweise lieferte).

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

deborah71 antworten
Rosanne
(@rosanne)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 126

@deborah71 und auch @neubaugoeroe, danke für die ausführliche Antwort. Für mich gibt es da einen fliessenden Übergang vom klugen und ruhigen Argumentieren zum „Verteidigen“. Wir lassen es mal dabei, was Theorie betrifft.

Hier die Praxis: Die „klugen Schlangen“ hatte ich ja in der Tat in meinem Post auch schon erwähnt. Diesbezüglich möchte ich euch kurz über eine Diskussion berichten, welche ich vor einiger Zeit mit einem langjährigen, gläubigen (dachte ich…?) Familienfreund hatte. Und falls ihr Lust habt, könnt ihr mir gerne einen Rat geben, wie ich damit hätte umzugehen sollen.

Wir sprachen nach dem gemeinsamen Abendessen über die Welt und Gott, in dieser Reihenfolge.

Er: „Da gab es gerade wieder so einen Typen im Betrieb…. Richtig niederträchtig... Und was deine ehemalige Nachbarin deine Tochter angetan hat, oh..  ich würde sie …… . Was machst du mit deiner Wut?“.

Ich: „Ist nicht einfach. Aber diese Wut ist ungesund, ich versuche das von mir fern zu halten. Ich bete viel, und versuche mein Paketchen Wut jedes Mal in den Himmel zu schicken. Gott kommt damit gut zurecht. Das ist sehr befreiend. Jesus hat gezeigt, wie man vergibt.“

Er: „Was gibt dir denn eigentlich die Sicherheit, dass es Ihn überhaupt gibt, was ist denn am Christentum so besonders für dich, war Jesus für dich wirklich so speziell … ?“

Ich (in der Annahme, das war eine rhetorische Frage): „Wenn ich glaube, dass es Gott gibt, der von seiner Schöpfung sehnlichst wünscht, dass man Ihn liebt, und dass die Menschen sich auch untereinander lieben …. dann kann ich nicht anders als glauben, dass Jesus das menschgewordene Kind von Gott ist, Gott hat uns durch Jesus gezeigt und vorgelebt, wie Gott unser Leben meint …“ 

Er: „Du weisst aber, was man mit ihm gemacht hat…. .“

Ich: „Wenn jemand unter solchen Bedingungen … unter grausamen Schmerzen ans Holz genagelt, schnappend nach Luft, mit den grausamen Gesichtern der spottenden Peiniger unter dir… Gott noch um Vergebung dieser Leute bitten kann…. Das zeigt für mich und für uns, um was es geht …“.

Er: „Du weisst, dass er selber entschieden hat, ans Kreuz zu gehen. Das hätte er gar nicht müssen… Er wollte!“.

Ich: „Er wollte nicht! Er wusste aber, dass er musste, um Gottes Willen und Plan zu erfüllen.“

Er: “Ach, du bist doch nur plötzlich so gläubig geworden, weil du deinen Brustkrebs überwunden hast.“

Ich: „……. ? ….. Häää? …. Seit meiner jungen Kindheit ist mein Glauben an Gott meine Rettung, ich habe immer gebetet und ohne das hätte ich vieles nicht überstanden…“

Er (steht auf): „So, wem kann ich noch etwas einschenken, gehen wir doch noch etwas auf die Terrasse…“.

Das Thema war für ihn erledigt. 

Der Familienfreund hat übrigens wenige Monate später Frau und Kind verlassen, um mit seiner blutjungen, scheinbar schon langjährigen, bis dahin geheimen Freundin  zusammenzuziehen.

Alles klar.

rosanne antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@rosanne 

Zum Beitrag

Er: “Ach, du bist doch nur plötzlich so gläubig geworden, weil du deinen Brustkrebs überwunden hast.“

DAS empfinde ich als "feurigen Pfeil des Bösen".  Er hat seinen Unglauben damit auf dich zu übertragen versucht und versucht dir einen Angstglauben zu unterstellen.

Eph 6, 16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,...

Du hast mit einer Glaubensaussage geantwortet.

Kneift dich seine böse Unterstellung noch irgendwie? dann: Vergeben (Pfeil ziehen) und den Mann segnen und die bösen Worte damit entmachten.

Lk 6,28 segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen!

Das wäre eine mögliche Vorgehensweise, diesen Angriff zu beenden.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@rosanne | zum Beitrag

Ich möchte einen anderen Gedanken äußern (und schließe mich außerdem deborahs "Pfeilidee" an):

Ich denke nicht, dass "Wut zu haben" ungesund ist. Da spricht für mich dagegen, dass Jesus auch wütend war. Wir wurden mit all diesen Emotionen geschaffen, sie können nicht ungesund sein. - Gott sagt, dass wir in unserer Wut aufpassen sollen, dass wir nicht sündigen.

Eph 4,26 Versündigt euch nicht, wenn ihr in Zorn geratet! Versöhnt euch wieder und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.

Beim Ende musste ich ein klitzekleinwenig schmunzeln, es erinnert mich an das Gespräch mit meinem Bruder. In Kürze: er holte viele Marketingrezepte aus dem Ärmel als Hilfestellung, wie wir Leute in die Kirche bekommen sollten. Ich entgegnete (und es waren sowohl noch meine Eltern anwesend als auch eine Schwester aus der Gemeinde), dass es aber nicht darum ginge (Leute in die Gemeinden zu holen, Mitgliederzahlen und so). Verblüffte Gegenfrage meines Bruders: "Ach nich? Worum (sollte es) denn dann (gehen)? Ich: "Um Gott." -> Stille. StecknadelfallenhörenStille. 😉 In meinem Leben sind das die Momente, wo Gott wirkt. Dann: "Kann ich noch was in der Küche helfen?" ...

Vielen Dank, dass du uns mithineingenommen hast, für deine Offenheit.

neubaugoere antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@neubaugoere 

Ich denke nicht, dass "Wut zu haben" ungesund ist

Sie kann ein Signal dafür sein, dass etwas nicht in Ordnung ist.

 

adjutante antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@adjutante 

Ja, kann. Emotionen zeigen uns etwas an ... sind oft eine Spur ... sind nur als Richtschnur ungeeignet. 👍 Sie zu haben, ist nicht ungesund.

neubaugoere antworten
Rosanne
(@rosanne)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 126

@neubaugoere Stimmt, sie zu haben ist an und für sich nicht ungesund. Wenn man sie aber nicht mehr loswird, obwohl man noch so versucht, nicht zu hassen, dann kann ich sie nur noch nach Oben weitergeben. Mir hilft das, damit ich mit Gottes Kraft so etwas wie Vergebung spüren kann, und diese Person vielleicht sogar „segnen“ kann. Auf eigener Kraft ist das manchmal schon ein harter Nuss….

rosanne antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@rosanne 

Ich hadere enorm mit diesem Thema, mit diesem Schweigen, auch meinem eigenen… dabei gäbe es heute mehr Kanäle als je, um seine Stimme hören zu lassen. Wollen wir Jesus‘ Kirche wirklich einfach so von unwohlwollenden Unwissenden kaputt machen lassen?

Ich hadere, ja, aber bleibe hoffnungsvoll…

Was Glaubensinhalte betrifft, so stehen zwischen Deborah und mir sicher Welten... aber ich stimme ihr unbedingt zu, dass es wichtig ist, dass hier etwas in Bewegung kommt. Wenn es in der Kirche immer wieder Missbrauchsfälle gibt und die Struktur eher die einer Mafia gleicht, die unabhängig vom Staat tun und lassen kann, was sie will... dann betrifft das Gläubige wie Ungläubige gleichermaßen, und wir müssen darüber sprechen, wie das geändert werden kann, so dass die Kirche wieder ihren eigentlichen Zweck erfüllen kann.

Und es ist auch nicht schlecht, wenn die Kirchen immer drängender darüber nachdenken müssen, was sie den Menschen eigentlich genau zu sagen haben und wie sie ihre Rolle in der Gesellschaft verstehen. Denn wenn man den Anspruch hat, Antworten zu haben - dann sollte man diese auch geben können. Und zwar auch ohne einfach nur irgendwelche Bibelzitate zu rezitieren, sondern sich ernsthaft Gedanken darüber macht, was die Kirche zu sagen hat, wofür es die Gemeinschaft braucht und welche Botschaft sie vermitteln will.

Davon werden sich sicher nicht alle Menschen angesprochen fühlen, aber wenn es hier keine Klarheit gibt, dann wird die Kirche auch weiter solche Leute verlieren, die eigentlich gerne dabei geblieben wären.

Denn so wie jetzt geht es in vielen Gemeinden sicher nicht weiter...

lucan-7 antworten
Adjutante
Beiträge : 3438
Veröffentlicht von: @queequeg

Dann ist ja auch kein Problem.

Solange wir die Bibel nicht deshalb umschreiben müssen ...

adjutante antworten
14 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@adjutante 
Wieso sollte man sie umschreiben, wenn wir alle als Vorfahren den Homo ergaster haben?

Was die "Schöpfungsgeschichte" betrifft, so ist sie, wie Deborah sagte, Poesie und kein biologisches Lehrbuch. Die Verbundenheit Gottes mit dem Menschen kann ganz gut mit Ergaster - und allen anderen Vorfahren - in Einklang stehen.

Die Architektur eines Konzertsaales steht ja auch nicht in Widerspruch zu einer Komposition, die darin gespeilt wird.

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@queequeg 

Was die "Schöpfungsgeschichte" betrifft, so ist sie, wie Deborah sagte, Poesie und kein biologisches Lehrbuch.

Für mich ist die Schöpfungsgeschichte biblische Wirklichkeit, also Realität. Gott ist der Schöpfer, Er handelt und redet konkret mit den Menschen, gibt konkrete Lebensweisung.

 

adjutante antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@adjutante 

Ja, für mich eben nicht.

Wobei - ob Gott Schöpfer ist oder nicht, hängt nicht davon ab, ob er Person ist oder nicht.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@queequeg 

Zum Beitrag

Mal genauer gesagt: Biblische Offenbarung in Poesie gegeben.

 

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@deborah71 

Auf welchen Beitrag bezieht sich das?  Ich bekomme bei dem Link nur diese Seite, so wie sie jetzt zu sehen ist.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@queequeg 

Das bezieht sich auf deine Serie mit Adjutante:

Schöpfung

Poesie

Realität

für mich (Queeqeg) nicht

mein post

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@deborah71 

Ah, ja. Und was meinst Du in diesem Zusammenhang mit Biblischer Offenbarung in Poesie gegeben?

NB: Wie kriege ich das mit dieser blöden Zitatfunktion hin? Neubaugöre meinte, es läge an meinen Browsereinstellungen. Aber da kann ich nichts ohne großen Crash verändern.

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@queequeg 

Zum Beitrag

Und was meinst Du in diesem Zusammenhang mit Biblischer Offenbarung in Poesie gegeben?

Erstens die Textform und dann:

a) keiner war dabei...   aber Offenbarung: Hebr 11,3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

b) es gibt eine gewisse logische physikalische Abfolge in der Schöpfung. Schließlich kann man den Menschen nicht einfach ins Universum werfen, da geht er ein, wie ein Primelpott. Licht, Wärme, Wasser, Nahrung....  muss ja da sein.

c) warum 7 Tage:  da kommt die Poesie in Kap 1 so richtig zum Zuge, denn es ist eine  Erhöhung Gottes über Baal, einer kanaanäischen Gottheit. Baal wurde gerühmt, dass er seinen Tempel in 7 Tagen geschaffen hat, Gott aber das Universum in 6 Tagen und ruhte am 7.

In der antiken Literatur der Nachbarländer Israels gibt es Erzählungen, die von Tempelbauprojekten berichten, die sieben Tage dauern. Der so genannte Baal-Zyklus (ein alter Text, der in der antiken Stadt Ugarit in Nordsyrien gefunden wurde) beschreibt beispielsweise die Errichtung des Baal-Tempels innerhalb einer Woche: "Aus Zedern soll [Baals] Haus gebaut werden, aus Ziegeln soll sein Palast errichtet werden.... Siehe, ein Tag und ein zweiter, das Feuer frisst sich in das Haus, die Flamme in den Palast. Am fünften und sechsten Tag frisst sich das Feuer in das Haus, die Flamme in den Palast. Siehe, am siebten Tag geht das Feuer aus dem Haus, die Flamme aus dem Palast.... Baal frohlockt: 'Mein Haus habe ich aus Silber gebaut, meinen Palast habe ich aus Gold gemacht.'" (KTU 1.4 VII). In diesem Fall brauchte die kanaanäische Hauptgottheit sieben Tage, um ihren Tempel zu errichten. Doch der biblische Gott ruht "am siebten Tag" (ביום השביעי; bayom hashvi'i) von allem Schöpfungswerk. Diese Zahl ist kein Zufall; in der Literatur des Alten Orients - einschließlich der Heiligen Schriften Israels -ist die Sieben die Zahl, die Vollständigkeit oder Vollkommenheit symbolisiert.

Israel Bible Center

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

 

Zum Beitrag, kommt natürlich auf dieselbe Seite. Der Beitrag ist dann etwas am oberen Rand des Landeplatzes.

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@deborah71 

Gut, jetzt verstehe ich, was Du gemeint hast. Aber was hat das mit der Frage zu tun, ob Gott Person ist oder nicht?

queequeg antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@queequeg 

Zum Beitrag

Zu dieser Frage habe ich nichts gesagt.  Ich wollte den Zusammenhang zwischen Poesie, Historie, Offenbarung und physikalisch/biologischen Belangen erklären.

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@queequeg 

Wobei - ob Gott Schöpfer ist oder nicht, hängt nicht davon ab, ob er Person ist oder nicht.

Aus der Bibel wird klar, Gott ist Person. Gott ist ein DU, zu dem ich bete. Das du Gottes zeugt von der Person Gottes. Dass er mit uns redet, ist Zeugnis seiner Personhaftigkeit. Von Gott werden Dinge ausgesagt, als ob er ein Mensch wäre. Gott liebt, Gott zornt, Gott reut ...

adjutante antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@adjutante 

Wenn Du Dir ein "Du" nur als Person vorstellen kannst, dann musst Du Dir halt eine Person vorstellen. Aber wenn das für Dich so gilt, muss das nicht für alle anderen maßgebend sein.

queequeg antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@queequeg 

Wenn Du Dir ein "Du" nur als Person vorstellen kannst, dann musst Du Dir halt eine Person vorstellen. Aber wenn das für Dich so gilt, muss das nicht für alle anderen maßgebend sein.

Stimmt. Aber es geht um mehr als nur um eine Vorstellung. Es geschehen konkrete Handlungsweisen, wenn man in der Bibel liest und ihr vertraut. Ich nehme ihn beim Wort, denn dafür habe ich es ja, dass ich ihn dabei nehmen kann.

adjutante antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@adjutante 

"Vertrauen" ist ein schönes Wort, unter dem man viel verstehen kann. Vertrauen tue ich der Bibel durchaus auch. Aber ich halte kaum ein Wort in ihr für eine naturalistische Darstellung der Wirklichkeit.

queequeg antworten


Jack-Black
Beiträge : 6191

@nils Nö.

jack-black antworten
1 Antwort
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

@jack-black doch

arcangel antworten
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