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Gibt es Menschen, die zwei Religionen gleichzeitig praktizieren?

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CoffeeandBible
Themenstarter
Beiträge : 325

Hallo zusammen,

kurz & knapp: Denkt ihr, es gibt Menschen, die zwei oder mehrere Religionen praktizieren?

Beispielsweise - kann jemand Christ & gleichzeitig Buddhist sein? 

Freue mich auf eure Meinungen 

Antwort
85 Antworten
Meriadoc
Beiträge : 990

@coffeeandbible 

 

Ja gibt es.

 

Gott und Geld oder Gott oder Geld.

 

Christen und Mammonisten 🤣 

meriadoc antworten


THOW42
 THOW42
Beiträge : 139

Ohne jetzt alle alle Beiträge gelesen zu haben - meine 5 Cent:

Kurz und knapp: Nein. Man kann nur an einen Weg glauben. 

Vielleicht kann man Buddhist & Christ-lich gleichzeitig sein, aber nicht Christ & gleichzeitig Buddhist. 

Man kann nicht zwei Herrn dienen. 

thow42 antworten
22 Antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@thow42 

Ich denke, es geht nicht darum "zwei Herren gleichzeitig zu dienen".

Sondern es geht um die Frage, inwieweit ich in anderen Religionen Parallelen, Inspiration, Weisheit, Wahrheit(en) und spirituelle Praktiken (Gebet, Meditation, Kontemplation) finde, die mein Leben und meinen Glauben bereichern.

Christen, Buddhisten ... das sind Begriffe, die ihre Berechtigung, aber auch ihre Grenze haben und wohl auch einengen, wenn man eine "Wagenburg" darum baut ...

Ich selbst bin Christ und "mit Jesus unterwegs" ... aber werde ihm nicht untreu und verlasse nicht seinen Weg, wenn ich z.B. zugleich buddhistische Achtsamkeits- und Verbundenheitsübungen mache, mich von der Sufi-Liebe zu Gott inspirieren lasse, mich mit jüdischen und muslimischen Impulsen ausrichte auf die Hingabe an den  EINEN Gott, den Vater Abrahams, taoistische Weisheiten für richtig halte ... usw. Usw.

Und manche Menschen haben sogar eine Berufung dazu, als Christen (die sie sind und bleiben), Brückenbauer zu sein - z.B. Hugo Ennomya-Lassale oder Bede Griffths - beides katholische Ordensleute - deren Weg nach Japan (Zen) und Indien (Ashram) geführt hat.

L'Chaim

 

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Meine Frage dazu wäre: Wenn mir Christus genug ist und ich in ihm alles habe (und alles bedeutet eben auch alles), was sollte ich dann woanders suchen? - Vielleicht hilft es, dabei mal dieses "genug" zu beleuchten und wirklich mal das Innere zu reflektieren. - Was sollte mich dann (mehr) bereichern können? Könnte es das überhaupt? - Ich tät es eher sehen als: ich entdecke in anderen Religionen, wie viel da von meinem Christus ist, weil die Sehnsüchte die gleichen sind - im Übrigen seit Jahrtausenden - und die "Hindernisse" die gleichen - wie im Übrigen seit Jahrtausenden - und und und. Ist jemand ein Brückenbauer, hat er einen direkten Auftrag von Gott, dann bekommt er auch alle Befähigung (ist dennoch angefochten und herausgefordert).

Berufung haben alle Christen gemein ... berufen, Christus zu folgen.

neubaugoere antworten
THOW42
 THOW42
(@thow42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 139

@awhler Ich verstehe den Ansatz. Tatsächlich fällt es mir schwer, das unter einen Hut zu bringen. Ein einfaches Beispiel: Wenn mir jemand von Yoga vorschwärmt und ich dann meine Energie in meiner „inneren Sonne“ suchen soll und mein Chakra durch ein kräftiges „Ommm“ festige, kann ich das mit meiner Vorstellung vom Heiligen Geist als einziger Quelle nicht vereinbaren. Natürlich kann ich Yoga, Buddhismus und andere Lehren entkernen und bestimmte Praktiken als gut und sinnvoll übernehmen – zum Beispiel koscheres Essen oder den Shabbat als Moment der Entspannung. Doch frage ich mich, ob man dabei nicht einen sehr schmalen Grat betritt und die eigentliche Bedeutung der Praktiken oder der eigenen Überzeugung verwässert.

thow42 antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@thow42 

Warum immer diese Sorge und Angst, etwas "zu verwässern"? 😉

Ich glaube, dass Gott größer, Christi Wirken tiefer und das Wirken des Geistes weiter ist, als unsere kleinen Grenzziehungen und getrübten Augen es sehen Und dass der Dre-Eine Gott in Geschichte und Gegenwart auch unerkannt, *fremd*, in anderen Gefilden präsent und wirkend ist.

Ich verstehe und es ist doch auch voll in Ordnung, wenn Jemand (als Christ) sagt: Das brauche ich nicht, das ist mir fremd, da habe ich keinen Bezug zu ... *Gebongt*

Konkret habe ich ja Beispiele gegeben, die meinen Glauben erweitern, inspirieren und bereichern. Und den anderer Christen auch.

Wichtig ist mir nur, dass wir größer-weiter-tiefer im Glauben sein dürfen und halt nicht immer abwehrend von Synkretismus, Verführung und "Lass Dich nicht drauf ein!" reden ...

L'Chaim

 

awhler antworten
THOW42
 THOW42
(@thow42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 139

@awhler Vice versa: Warum immer gleich „Angst“, nur weil man etwas kritisch sieht? 😉

Die Bibel spricht nicht ohne Grund von der engen Pforte und dem schmalen Weg (Matthäus 7,13-14). Der Glaube lässt nicht unendlich viele Wege zu, sondern fordert uns heraus, uns an die Wahrheit zu halten – und das ist schon herausfordernd genug, wenn man sich fokussiert.

Auch wenn Gott in verschiedenen Kulturen wirkt, bedeutet das nicht, dass alle Wege gut sind. Vieles verstehen wir nicht einmal im Kontext und versuchen dann, es kulturell zu übernehmen (uns anzueignen), nur weil es „gut“ klingt. „Christlich“ ist da selbst ein Paradebeispiel – ganze Parteien nennen sich so, ohne wirklich Christ sein zu wollen, ganze Kulturen sprechen vom christlichen Abendland.

Letztlich kann jeder machen, wie er es für richtig hält. Übereifer im Urteilen ist nicht angebracht. Ich für meinen Teil kann mich mit vielen Praktiken und Denkansätzen identifizieren, aber ich sehe mich nicht immer in der Lage, das klar zu differenzieren. Und ja, da bin ich vorsichtig. Nicht, weil Gott nicht groß genug wäre, sondern weil mein kleiner Glaube manchmal zu klein ist – und wie es so schön heißt: „Wer mit dem Feuer spielt, kann sich verbrennen.“

Sela. 😉

thow42 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Veröffentlicht von: @awhler

Wichtig ist mir nur, dass wir größer-weiter-tiefer im Glauben sein dürfen und halt nicht immer abwehrend von Synkretismus, Verführung und "Lass Dich nicht drauf ein!" reden ...

Warte, das muss ich mir jetzt mal genauer anschauen ...

... nicht immer abwehrend von Verführung? ... redend?

Öhm *denk*, was genau meinst du? Magst du das mal anders formulieren? (bevor ich da was reinlese)

neubaugoere antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@neubaugoere 

Ich meinte (z.B.) so eine ausgesprochene Warnung wie: "Lass Dich bloß nicht dazu verführen, so einen Meditationskurs mitzumachen. Das ist nichts für Christen. Lass die Finger davon. Wer weiß, was für finstere Mächte da lauern!"

Verführung im Sinne von : Abkommen vom richtigen Weg!

Demgegenüber möchte ich ein bisschen Mut machen, nicht zu oft und zu schnell und unnötigerweise auf Abwehr zu gehen. wenn uns etwas Fremdes begegnet.

Die Jahreslosung halt: "Prüfet alles ..."

L'Chaim

awhler antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@awhler Ich weiß noch, was das für ein Thema war, als meine Mädels im Mandala-Alter waren. 
Zum Glück wurden dann 'christliche Mandalas' erfunden, die waren dann wieder ok. 😉 
Ernsthaft - im Prinzip waren die 1000 Seiten bunt ausgemalter Karoblätter aus meiner Schulzeit nicht viel anderes als Mandalas - einfach Ornamente, die die Hände beschäftigten und damit die Konzentration förderten.

chai antworten
frosch80
(@frosch80)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 920
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @frosch80

Also ich kam tendenziell so mit 40 ins Mandala-Alter... 

Meine Mädels waren deutlich jünger - Grundschulalter würd ich mal sagen. 

Und ja - diese ganzen Rosettenfenster sind im Prinzip ja auch Mandalas. 
Heißen halt bloß nicht so.

chai antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@chai 

Das spricht doch mal schwer für die historisch.katholische Variante: Wir taufen alles, was uns *heidnisch* begegnet ... entdecken und beanspruchen die Weite unseres Gottes.

Die evangelikale Variante: Statt Black Metal > Christliche Bands wie STRYPER

RIP Ozzy ... am Ende dieses Tages

L'Chaim

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Wie prüfst du das, wann etwas Verführung ist und wann nicht, um dann zu beurteilen, ob der andere es gut mit dir meint oder er sich eher um etwas anderes dreht (als die Liebe zu dir)?

neubaugoere antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@neubaugoere 

Ich benutze meinen Verstand - frage, ob die Dinge, die mir begegnen, im Widerspruch zu Jesus stehen - frage nach Gal 5,22 (Gute Früchte?) - und merke eventuell in der Praxis und im Sich-drauf-Einlassen ob es mir hilft und meinen Glauben bereichert ...oder eben nicht.

L'Chaim

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Ah. Frucht übrigens ... im Galater steht die Frucht des Geistes, bitte keine Früchte draus machen. 😉

neubaugoere antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@neubaugoere 

Was ist an diesem Unterschied jetzt bedeutsam? 😉

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Bei dem einen handelt es sich um das Ergebnis einer Handlung, bei dem anderen um einen Entwicklungsstand.

neubaugoere antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@neubaugoere 

Versteh ich nicht ...

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

Matthäus 12,33 Einen Baum erkennt man an seinen Früchten. Ist ein Baum gut, so wird er auch gute Früchte tragen. Ist ein Baum schlecht, so wird er schlechte Früchte tragen.

Die Stelle dreht sich darum, dass man Menschen an ihren Handlungen erkennt, nicht an ihrem Gerede.

Galater 22 Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Diese Stelle dreht sich um die Entwicklung, die wir mit dem Heiligen Geist durchlaufen. "Frucht" meint nicht Erdbeere und Kiwi, sondern den Fruchtstand einer Frucht - am Beispiel des Weizens -, den Fruchtstand, der am Ende nach Wachstum, Reife (!) und quasi "Gärtner machen lassen" bzw. mich füllen lassen ... 

Es ist im Grunde einfach: einfach bei den biblischen Begriffen bleiben. 😉

neubaugoere antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Galater 22 Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er ganz andere Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Diese Stelle dreht sich um die Entwicklung, die wir mit dem Heiligen Geist durchlaufen. "Frucht" meint nicht Erdbeere und Kiwi, sondern den Fruchtstand einer Frucht - am Beispiel des Weizens -, den Fruchtstand, der am Ende nach Wachstum, Reife (!) und quasi "Gärtner machen lassen" bzw. mich füllen lassen ... 

Es ist im Grunde einfach: einfach bei den biblischen Begriffen bleiben. 😉

Die Liebe ist eine Frucht, die Freude ist eine Frucht, der Friede ist eine Frucht ...

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@chai 

Genau DAS denke ich eben nicht, weil die Frucht des Geistes einen Fruchtstand meint (siehe Weizen), eine Entwicklung, was der Geist eben gleichermaßen in uns bewirkt. Sonst wären es ja Früchte. Die Bibel spricht aber von Frucht. Da darf ich schon drauf achten.

neubaugoere antworten
AWHler
 AWHler
(@awhler)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2297

@neubaugoere 

Ich verstehe diese Spitzfindigkeit (und die Betonung von Dir, wie wichtig die Unterscheidung von Singular und Plural sei) nicht ... sorry 😉

In den Versen vorher zählt Paulus auf, welches die Verhaltensweisen sind, die nicht auf der Erbschaftsliste des Reiches Gottes stehen. Und dieser pluralen Aufzählung hält Paulus ebenfalls eine Aufzählung entgegen - eben verschiedene FRÜCHTE (auch wenn da summarisch die Singularform vorangeht), die der Geist Gottes im Herzen und im Verhalten bewirkt ...

Auch Mt 12,33 könnte man Singularisch verstehen, weil der "Fruchtstand" (nämlich Früchte zu bringen) erst ab einem gewissen Wachstumsstand gehgeben ist ...

Aber das ist m.E. jetzt auch ein Drehn und Wenden, das nicht weiter von Belang ist.

L'Chaim

 

awhler antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@awhler 

ICH finds wichtig. Du nicht so. Und gut is. Tel Aviv. So ist das Leben.

neubaugoere antworten
Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

@coffeeandbible Was glaubst du denn? 🙂

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5 Antworten
CoffeeandBible
(@coffeeandbible)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

@undwenndoch Ich bin Christin, glaube an Jesus, seine Auferstehung & das Leben nach dem Tod, finde aber auch Ansätze aus dem Buddhismus interessant, z.B. die Frage nach dem Leiden.

coffeeandbible antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@coffeeandbible Ansätze aus anderen Religionen und Lehren gut und interessant zu finden, ist auch vollkommen in Ordnung und vor allem ehrlich: wenn ich Aussagen des Buddha zustimme, dann stimme ich dem zu und tue nicht so, als gehe das nicht, weil er ja der Buddha ist.

Das ist aber nicht "Christ und Buddhist" sein. Das geht nicht. Der Buddhismus hat auch ein Bekenntnis: man nimmt Zuflucht zum Buddha, zum Dharma (die Lehre) und zur Sangha (die Gemeinde). Das ist für einen Christen, in meinen Augen, unmöglich. Wir nehmen Zuflucht nur zu einem, das ist Jesus Christus.

Der Buddhismus ist eine Selbsterlösungslehre und letztlich in seiner Gänze mit der christlichen Lehre unvereinbar. Man kann einzelne Inhalte interessant und richtig finden oder in die eigene Sprache transferieren, aber die buddhistische Lehre als Christ anzunehmen, ist unmöglich.

Nun wird man vielleicht sagen: in den USA und auch in Japan gibt es das aber: Leute, die zugleich Buddhist, Shintoist, Christ und Daoist sind... Ja, das gibt es. Sie sind Mitglieder in all diesen Religionen und tun die Lehren ekklektisch zusammen. Aus christlicher Sicht ist das aber eine massive Verkennung dessen, was die christliche Botschaft sagt.

Ein Christ heißt Christ wegen Christus, der uns Weg, Wahrheit und Leben ist, und niemand sonst. Auf diesem Weg kann ich viele andere Sachen interessant und gut finden (es gibt auch Atheisten und Agnostiker, die ich enorm gut finde und wo ich sagen muss: Er hat einfach recht!), aber der Weg ist und bleibt nur Er.

LG 

simba antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@simba Wobei es nicht "den" Buddhismus gibt. Es gibt z.B. katholische Mystiker, die Zen und Christentum verbinden. Da Zen sehr "nackt", geht es für manche.

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Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@undwenndoch Das weiß ich und halte ich für vollkommen unnötig, da die christliche Mystik und Kontemplation selbst alles besitzt, was es bedarf. Ich verstehe das Interesse am Exotischen, aber nötig wäre es nicht. Und vermutlich ist es auch einfach ein Marketing, das sich gut verkaufen lässt.

In Interviews und Gesprächen mit diesen Zen-Monastikern hört man sie viel mehr vom Zen/Buddhismus sprechen als von Jesus.

Empfehlung: Die Wolke des Nichtwissens. Das Werk gibt es zwar auch verlegt mit einem Vorwort von Willigis Jäger (also wieder diese Sparte), aber auch als Ausgabe des Johannes Verlages Einsiedeln, ohne Verknüpfung mit dem Zen-Buddhismus, den der Autor (ein Mönch aus dem 14. Jahrhundert) gar nicht kannte. 

simba antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@simba Ja, das kenne ich 🙂

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