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Haben Embryonen die ewige Hölle verdient?

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MartinWagner
Themenstarter
Beiträge : 14

Hallo,
da ich schon viel mit Bibeltreuen Christen zu tun hatte, weiß ich, daß sie glauben, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe, auch Kinder, und daß man nur durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden könne:

Römer 3, 10-12:

"»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!"

Nun ist die Frage, wie das mit Embryonen ist, da diese ja auch schon Menschen sind, wie Abtreibungsgegner immer betonen. Haben also Embryonen die ewige Hölle verdient?

Ich persönlich empfinde die ewige Hölle auch für Erwachsene als völlig ungerecht, und selbst wenn sie gerecht wäre, wünsche ich sie niemandem. Eine christliche Nahtodeserfahrung täte aber mit Sicherheit vielen Menschen gut!

Gottes Segen,
Martin Wagner

Antwort
619 Antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Polemisierend
Was genau verstehst du unter bibeltreu?

Seit wann können Embryonen denken? Das wäre nämlich eine Voraussetzung, um überhaupt sündigen zu können. Sünde wiederum ist das, was von Gott trennt und den Tod als Lohn nach sich zieht.

Und nein, ich glaube nicht, dass Embryonen die Hölle "verdient" haben, denn sie sind von Gott erschaffen. Als bibeltreue Christin weiß ich das. Kein Mensch hat "die Hölle verdient". Gott möchte, dass alle errettet werden. Deshalb hat er sich selbst geopfert, wurde Mensch, lud unsere Schuld auf sich und bezahlte dafür mit seinem Leben. Jeder Mensch darf diese (übrigens bedingungslose) Gnade als Geschenk in Empfang nehmen.

Wer an Christus glaubt, hat bereits das ewige Leben. Und statt dich darüber aufzuregen, dass so viele Menschen in die ewige Verdammnis kommen, solltest du vielleicht die frohe Botschaft verkündigen, dass es Rettung gibt. Oder anders ausgedrückt: statt destruktiv zu jammern lieber konstruktiv handeln.

herbstrose antworten
265 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Gruen
Ausser einem "Amen" muss ich dem nichts hinzufügen 😊

tristesse antworten
Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3581

mein Amen und Grün mit dazu
Was für eine absurde Formulierung aber auch ...

banji antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11794

grün
zum Inhalt

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Widersprüche

Veröffentlicht von: @herbstrose

Und nein, ich glaube nicht, dass Embryonen die Hölle "verdient" haben, denn sie sind von Gott erschaffen. Als bibeltreue Christin weiß ich das. Kein Mensch hat "die Hölle verdient". Gott möchte, dass alle errettet werden.

Damit hast du ziemlich gut zusammengefasst, woran mein Glaube immer scheitern wird.

Du schreibst, kein Mensch hätte die Hölle verdient... demnach ist Gott also ungerecht.
Du schreibst, Gott will alle Menschen eretten... demnach ist er nicht allmächtig.
Du schreibst, Embryonen können nicht denken, beantwortest die Frage aber nicht. Sind Embryonen Menschen? Dann haben sie auch die Hölle verdient.
Können Embryonen Jesus annehmen? Wohl eher nicht.
Sind Embryonen gerettet, obwohl sie Jesus nicht annehmen können? Wenn ja, wie kann das sein, wenn Jesus doch der einzige Weg ist?

Es ist ein einziger Widerspruch...

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Ein Problem, das ich sehe ist, dass wenn Embryonen in den Himmel kommen, dann wäre dies ein sicherer Weg für einen Menschen in den Himmel,

während normal geboren werden und in dieser Welt aufzuwachsen bedeuten würde, dass das Risiko besteht, dass dieser Mensch am Ende - wenn auch durch Unglauben oder Sünde selbst verschuldet - nicht in den Himmel kommt.

Nachtrag vom 14.05.2021 1336
nicht in den Himmel kommen könnte.

(Falls er das Rettungsangebot nicht annimmt).

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @lombard3

Ein Problem, das ich sehe ist, dass wenn Embryonen in den Himmel kommen, dann wäre dies ein sicherer Weg für einen Menschen in den Himmel,

Eben. Dann müsste man aus christlicher Sicht Abtreibungen ausdrücklich befürworten... denn was ist das kurze irdische Leben schon gegen das ewige Leben der Eretteten?

Aber das wurde hier ja auch schon öfters angesprochen. Eine Lösung dieses Problems hat sich jedenfalls noch nicht gefunden.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Eben. Dann müsste man aus christlicher Sicht Abtreibungen ausdrücklich befürworten... denn was ist das kurze irdische Leben schon gegen das ewige Leben der Eretteten?

Nein müsste man nicht.
Denn 1. sagt Gott, dass er der Geber des Lebens ist und nicht des Todes und 2. wäre eine Abtreibung aus biblischer Sicht (so wie ich die Bibel verstehe, andrer mögen das anders sehen...) Mord.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Nein müsste man nicht.
Denn 1. sagt Gott, dass er der Geber des Lebens ist und nicht des Todes und 2. wäre eine Abtreibung aus biblischer Sicht (so wie ich die Bibel verstehe, andrer mögen das anders sehen...) Mord.

Das ist natürlich richtig. Aber dann würde nur der Mörder in die Hölle kommen, nicht jedoch die abgetriebenen Kinder. Ein einzelner Abtreibungsarzt könnte sich selbst demnach für das Seelenheil der abgetriebenen Kinder aufopfern, die dank ihm alle in den Himmel kommen.

Und nein, das heisst jetzt nicht dass ich so etwas befürworten würde - aber es wäre die logische Konsequenz aus dieser Lehre.

Demnach bräuchte sich eigntlich kein Christ über Abtreibungen aufregen. Denn diejenigen, die die Abtreibungen durchführen, kommen eh in die Hölle... und die unschuldigen Kinder kommen in den Himmel. Wo sie möglicherweise nie hingelangt wären, wären sie nicht abgetrieben worden... denn möglicherweise wären aus ihnen ja gar keine Christen geworden.

Das sind eben die Widersprüche, die hier noch nie jemand auflösen konnte.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

. Aber dann würde nur der Mörder in die Hölle kommen, nicht jedoch die abgetriebenen Kinder.

Es ging aber jetzt um die Sicht der Kinder und was Gott über das ungeborene Leben sagt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und nein, das heisst jetzt nicht dass ich so etwas befürworten würde - aber es wäre die logische Konsequenz aus dieser Lehre.

Nein, wäre es nicht, weil Du da die Rechnung ohne den Wirt machst.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wo sie möglicherweise nie hingelangt wären, wären sie nicht abgetrieben worden... denn möglicherweise wären aus ihnen ja gar keine Christen geworden.

Das ist in meinen Augen ein zynisches und gottfernes Denken. Da würde kein Christ drauf kommen, jedenfalls keiner, den ich kenne.

Und ich muss das auch nicht weiter hier auswalzen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Nein, wäre es nicht, weil Du da die Rechnung ohne den Wirt machst.

Und diese Rechnung sähe dann wie aus?

Der Abtreibungsarzt wäre der Schuldige. Der wird also bestraft.
Die abgetriebenen Kinder sind unschuldig. Die kommen also in den Himmel.

Wie anders könnte die Rechnung also aussehen?

Veröffentlicht von: @tristesse

Das ist in meinen Augen ein zynisches und gottfernes Denken. Da würde kein Christ drauf kommen, jedenfalls keiner, den ich kenne.

Irrtum. Ich habe hier die Konsequenzen der christlichen Lehre wiedergegeben.

Veröffentlicht von: @tristesse

Und ich muss das auch nicht weiter hier auswalzen.

Natürlich nicht. Aber du könntest zumindest sagen, an welcher Stelle genau meine Aussagen denn falsch sind.

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Keine Kinder zeugen

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und diese Rechnung sähe dann wie aus?

Eigentlich ist die einzige Lösung aus dieser Lehre (die mir einfällt):

Keine Kinder zeugen.

- Dann macht man sich selbst nicht schuldig als Mörder
- und man kann sicher verhindern, dass ein Nachkomme in die Hölle kommen könnte.

Allerdings auch kein guter Ausgangspunkt für eine lebendige Welt....

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lombard3

Allerdings auch kein guter Ausgangspunkt für eine lebendige Welt....

Und es ist auch nicht biblisch.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Wegen dem Fruchtbarkeitsgebot?

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Jep.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Durch das Fruchtbarkeitsgebot wird die Hölle aber in letzter Konsequenz auch nicht leerer...

Man kann natürlich sagen, dass dadurch auch der Himmel voller wird, aber da wäre die Frage, wie man sich im Himmel freuen kann, wenn bspw. ein(e) Angehörige(r) in der Hölle die Ewigkeit zubringen muss.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837

Auf solche Gedankenspielchen komme ich nicht und ich fang jetzt auch nicht an, da rumzutheoretisieren was wann wo wie im Himmel oder der Hölle passiert und wer da landet. Daran hab ich einfach kein Interesse.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Dann musst du dich ja nicht an der Diskussion beteiligen.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lombard3

Dann musst du dich ja nicht an der Diskussion beteiligen.

Hättest Du wohl gern 😊
Ich beteilige mich an der Diskussion, lass mich aber nicht mit irgendwelchen konstruierten Fangfragen an der Nase durch den Ring ziehen, die zu nichts führen und der Diskussion in meinen Augen nicht dienlich sind.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo Tristesse,

das bleibt dir alles unbenommen.

Nur habe ich das Gefühl, dass du bei deinen Aussagen nicht den eigentlichen Punkt des Themas triffst und dann genervt oder abwedelnd reagierst, wenn andere sich mit deiner Antwort nicht zufrieden geben.

Zumindest ist dies mein Eindruck.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lombard3

Nur habe ich das Gefühl, dass du bei deinen Aussagen nicht den eigentlichen Punkt des Themas triffst und dann genervt oder abwedelnd reagierst, wenn andere sich mit deiner Antwort nicht zufrieden geben.

Es ist natürlich auch einfacher "alles" in frage zu stellen und sich mit "nichts" zufrieden zu geben...

Nicht jede Antwort ist "perfekt" (und nicht jede Frage gerechtfertigt)

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Ja, aber zu sagen "Ich weiß es nicht" scheint schwierig.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lombard3

das bleibt dir alles unbenommen.

Zu gütig 😊

Veröffentlicht von: @lombard3

Nur habe ich das Gefühl, dass du bei deinen Aussagen nicht den eigentlichen Punkt des Themas triffst und dann genervt oder abwedelnd reagierst, wenn andere sich mit deiner Antwort nicht zufrieden geben.

Ich bin für die Emotionen, die meine Beiträge bei Dir scheinbar auslösen, nicht verantwortlich.

Aus meiner Sicht habe ich ausführlich und erschöpfend zum Thema ausgesagt und möchte mich dann nicht mit Fangfragen an der Nase herumführen lassen.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Aus meiner Sicht habe ich ausführlich und erschöpfend zum Thema ausgesagt und möchte mich dann nicht mit Fangfragen an der Nase herumführen lassen.

Wenn du das so siehst ... kann man nichts machen ...

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie anders könnte die Rechnung also aussehen?

Gott will nicht, dass Kinder getötet werden.
Also werden Christen es nie befürworten, dass ein Abtreibungsarzt Babies tötet, egal ob die im Himmel landen oder nicht.
Ist das so schwer zu begreifen?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Irrtum. Ich habe hier die Konsequenzen der christlichen Lehre wiedergegeben.

Nur dass Du den Willen Gottes bei den angeblichen "Konsequenzen der christlichen Lehre" vergessen heißt, die da lautet "Du sollst nicht töten." und ich lese in der Schrift nichts davon, dass es für Babies okay ist, weil die ja eh in den Himmel kommen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Natürlich nicht. Aber du könntest zumindest sagen, an welcher Stelle genau meine Aussagen denn falsch sind.

Was damit erledigt wäre.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @tristesse

Gott will nicht, dass Kinder getötet werden.
Also werden Christen es nie befürworten, dass ein Abtreibungsarzt Babies tötet, egal ob die im Himmel landen oder nicht.
Ist das so schwer zu begreifen?

In Ordnung.

Aber was ist aus deiner Sicht schlimmer:

a) Dass jemand hier auf Erden getötet wird, oder
b) Dass jemand die Ewigkeit in der Hölle zubringt?

Nach dem NT ist das irdische Leben nicht so viel Wert.
Aber du kannst mich gerne korrigieren.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lombard3

In Ordnung.

Fein 😊

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Und was ist aus deiner Sicht schlimmer?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lombard3

Und was ist aus deiner Sicht schlimmer?

ein penetrant bohrender Lombard3 😉 😌😇😀

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

😊

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Nix für ungut....die Steilvorlage war einfach zu schön 😉 😌😇

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

😛

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Gott will nicht, dass Kinder getötet werden.
Also werden Christen es nie befürworten, dass ein Abtreibungsarzt Babies tötet, egal ob die im Himmel landen oder nicht.
Ist das so schwer zu begreifen?

Aber sie würden trotzdem in den Himmel kommen, richtig?

Das heisst, es gäbe eine Hintertür, die direkt in den Himmel führt... aber Gott will nicht, dass diese Möglichkeit genutzt wird.

Entspricht das dann also der christlichen Lehre?

Veröffentlicht von: @tristesse

Nur dass Du den Willen Gottes bei den angeblichen "Konsequenzen der christlichen Lehre" vergessen heißt, die da lautet "Du sollst nicht töten." und ich lese in der Schrift nichts davon, dass es für Babies okay ist, weil die ja eh in den Himmel kommen.

OK, Gott will also nicht, dass dieser Weg genutzt wird. Aber er ist trotzdem gangbar.

Veröffentlicht von: @tristesse

Was damit erledigt wäre.

Nicht wirklich. Gott verbietet diesen Weg vielleicht... aber an den Konsequenzen ändert das nichts.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das heisst, es gäbe eine Hintertür, die direkt in den Himmel führt... aber Gott will nicht, dass diese Möglichkeit genutzt wird.

Die gäbe es, aber wie gesagt, ich denke nicht, dass ein Christ auf diese absurde und zynische Idee käme 😊

Veröffentlicht von: @lucan-7

Entspricht das dann also der christlichen Lehre?

Nein, das tut es eben nicht. Weil die christliche Lehre Gottes Willen vermittelt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nicht wirklich. Gott verbietet diesen Weg vielleicht... aber an den Konsequenzen ändert das nichts.

Und siehst Du, genau aus dem Grund diskutiere ich normalerweise mit Nichtchristen solche Fragen nicht.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Die gäbe es, aber wie gesagt, ich denke nicht, dass ein Christ auf diese absurde und zynische Idee käme 😊

Das hoffe ich, aber ausschliessen kann man das nicht. In meiner Antwort an Blackjack hatte ich das Beispiel von Christen gebracht, die Morde begangen, um in den Himmel zu kommen. Denn kurz vor ihrer Hinrichtung wurden ja die Sünden vergeben.

Natürlich ist das völlig absurd, aber sie haben sich tatsächlich nach der damaligen christlichen Lehre gerichtet und diese entsprechend angewendet... tatsächlich war es ja ein Selbstmord, aber der hätte halt nicht in den Himmel geführt.

Ich habe jetzt den Bericht nicht parat, aber es hat wohl in historischer Zeit mehrere solche Fälle gegeben. Das sind natürlich extreme Ausnahmen, aber das ist eben auch ein Grund, weshalb ich es für sinnvoll halte solche Dinge tatsächlich einmal konsequent zu Ende zu denken.

Dabei bin ich ja wie du auch gegen Abtreibung, und über Mord brauchen wir uns gar nicht erst zu unterhalten... aber ich halte es auch für wichtig, hier eine klare Begründung abzuliefern, und nicht einfach zu sagen: "Gott will das halt so, fertig!".

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das hoffe ich, aber ausschliessen kann man das nicht. In meiner Antwort an Blackjack hatte ich das Beispiel von Christen gebracht, die Morde begangen, um in den Himmel zu kommen. Denn kurz vor ihrer Hinrichtung wurden ja die Sünden vergeben.

Ich hatte Euren Austausch nicht mitverfolgt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Natürlich ist das völlig absurd, aber sie haben sich tatsächlich nach der damaligen christlichen Lehre gerichtet und diese entsprechend angewendet... tatsächlich war es ja ein Selbstmord, aber der hätte halt nicht in den Himmel geführt.

Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind.

Veröffentlicht von: @lucan-7

aber ich halte es auch für wichtig, hier eine klare Begründung abzuliefern, und nicht einfach zu sagen: "Gott will das halt so, fertig!".

Die hast Du ja inzwischen ausreichend bekommen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Die hast Du ja inzwischen ausreichend bekommen.

Eigentlich nicht... denn meine Aussage wurde ja nicht widerlegt.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Eigentlich nicht... denn meine Aussage wurde ja nicht widerlegt.

Eigentlich schon, aber wenn Du das nicht akzeptierst, lass ich es halt. Man muss nicht krampfhaft hinter jede Erklärung von mir ein "ja, aber..." anfügen, das ist mir zu albern.

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ein einzelner Abtreibungsarzt könnte sich selbst demnach für das Seelenheil der abgetriebenen Kinder aufopfern, die dank ihm alle in den Himmel kommen.

Hey, das ist mein, hier im Board schon vor Jahren ausformulierter Gedanke, auf dessen Verwendung ich üblicherweise eine Patentgebührenforderung erhebe! 😀

Der Gedanke geht im Original so: Nur jene, die ungeborene oder auch schon geborene Menschen, die noch keine Gelegenheit zum sündigen hatten, tötet, handelt wahrhaftig selbstlos und effektiv: Das ewige Leben der Getöteten ist gesichert, während die ewige Höllenstrafe für den Täter ebenso sicher ist. Damit wäre der (christlich gläubige) Abtreibungsarzt der ultimative Held (insofern, als sich Heldentum als uneigennütziges Aufopfern für andere definiert), mehr, als es Jesus (der in seine trinitarischen Funktion als Gott ja nicht uneingennützig ans Kreuz ging, sondern zwecks Durchsetzung seiner ureigensten Interessen/seines göttlichen Plans) es je sein könnte.
Sollte der Abtreibungsarzt nicht christlich gläubig sein, wäre er zumindest noch "Held wider Willen" oder unbewußter Held.

Na gut, Dir erlasse ich die Überweisung der Patentgebühren für's Erste, wir werden uns schon auf eine Ratenzahlung einigen können... 😉

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @jack-black

Hey, das ist mein, hier im Board schon vor Jahren ausformulierter Gedanke, auf dessen Verwendung ich üblicherweise eine Patentgebührenforderung erhebe! 😀

Ich weiss, dass du das in der Tat auch schon einmal aufgegriffen hast... ich bezweifle allerdings, dass du da wirklich der erste warst. 😊

Die christliche Lehre hat da in Vergangenheit schon zu seltsamen Blüten geführt... da gab es beispielsweise Menschen, die gemordet haben, um in den Himmel zu kommen (!).

Die Logik ging damals so: Die Menschen fürchteten angesichts ihrer Sünden um ihr Seelenheil. Also ermorderten sie einen Menschen, um sich dafür bestrafen zu lassen, sie nahmen also die Todesstrafe auf sich.
Weil aber unmittelbar vor der Hinrichtung eine Beichte und Vergebung der Sünden erfolgte, war dies der sicherste Weg, um sich einen Platz im Paradies zu sichern, denn nach der Beichte und Vergebung erfolgte unmittelbar der Tod - und somit keine Gelegenheit mehr, weitere Sünden zu begehen.

Es scheint da tatsächlich mehrere Fälle dieser Art gegeben zu haben... man muss halt wirklich aufpassen, was man lehrt und wie das dann verstanden wird.

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die christliche Lehre hat da in Vergangenheit schon zu seltsamen Blüten geführt... da gab es beispielsweise Menschen, die gemordet haben, um in den Himmel zu kommen (!).

Hört sich interessant an, aber fast schon zu "smart", zu spannend und schwarzhumorig konstruiert*. Hast Du hierzu weiterführende und (Deiner Ansicht nach) seriöse Links? Würde mich echt interessieren!

*Wenn sowas in einem Buch von de Sade vorkäme, würde mich das nicht überraschen.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @jack-black

Hört sich interessant an, aber fast schon zu "smart", zu spannend und schwarzhumorig konstruiert*. Hast Du hierzu weiterführende und (Deiner Ansicht nach) seriöse Links? Würde mich echt interessieren!

Ich denke, dass dies der Bericht war:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/selbstmord-morde-protestanten-toeteten-um-in-den-himmel-zu-kommen-a-829979.html

Scheint mir seriös genug zu sein...

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @lucan-7

Scheint mir seriös genug zu sein...

Wow! Krass. Danke für den Hinweis, bzw. den Link!

Wieder einmal bewahrheitet sich das difficile est satiram non scribere...

jack-black antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Ich verstehe was du meinst. Ich sehe hier letztendlich aber bei den Embryonen keinen Widerspruch - ich denke das Gott hier letztendlich bei denen ist, die von den Erwachsenen Menschen noch nicht einmal den Status Mensch zugewiesen bekommen und Defakto komplett entrichtet sind

Auch solche Menschen, also Embryos oder geistig extrem beeinträchtigte, denke ich kommen letztendlich in den Genuss der neuen Schöpfung durch Christus Jesus.

Ein Problem haben eher die Personen, welche sich im Laufe ihres Lebens dagegen stellen oder nicht ernst nehmen, das gilt auch für Gläubige

Grüße

derneinsager antworten
Glorhirin
(@glorhirin)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 12

Hallo Lucan, vielleicht kann ich dir irgendwie "weiterhelfen" 😉
"Weiterhelfen" unter Anführungszeichen, weil ich ja kein Monopol auf die Wahrheit habe, ganz im Gegenteil, meine Erkenntnisse sind lückenhaft und schlecht bis kaum fundiert und basieren lediglich auf meine Spinnereien, die so manchen Theologen und auch so manche Theologin die Hände über den Kopf zusammenschlagen lassen.

Meine Meinung ist aber: wir gehen grundlegend von dem falschen Standpunkt aus. Und zwar tun das auch die meisten Christen.
Da haben wir sie also, die Bibel, ein von Menschen geschriebenes Buch, scheinbar von Gott und/oder dem Heiligen Geist inspiriert, woran man glauben kann oder auch nicht. Ohne diese Bibel wüssten wir gar nichts von Gott oder wir würden - wie Animisten und zT auch Pantheisten - "Gott" in der Natur suchen. Die meisten würden das gar nicht erst tun, weil sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, vA mit ihrem Ego. Zumindest geht es den meisten Menschen, die ich kenne, darum, dass es ihnen möglichst gut geht und dass sie ein möglichst angenehmes Leben in dieser Welt haben. Dann gibt es noch jene, denen ein angenehmes Leben nicht reicht, sie brauchen Luxus (oder glauben, ihn zu brauchen) und nehmen den anderen Menschen etwas weg, obwohl diese Erde so angelegt ist, dass jede/r ein angenehmes Leben haben könnte - auch heute, alle 7 Milliarden Menschen, die heute existieren. Aber das ist ein anderes großes Thema, dazu schreibe ich vielleicht anderswo etwas.

Um auf die Bibel zurückzukommen, die ja das Fundament des christlichen Glaubens darstellt: auf der einen Seite gibt es Leute, die behaupten, in der Bibel gäbe es keine Widersprüche, auf der anderen Seite haben wir das andere Extrem, ergo Leute, die denken, man könne an die Bibel nicht glauben, weil sie Fehler enthält. Dazwischen gibt es jede Menge Graustufen. Eine Tatsache, objektiv betrachtet ist aber, dass die Bibel wirklich Fehler enthält und Widersprüche, die zum Teil ja auch sehr gravierend ausfallen. Damit meine ich in erster Linie nicht, dass sich z.B. der Schreiber der Chronik und der Schreiber des 1. oder 2. Buches der Könige zahlenmäßig bei einer Heerschau verschätzt hat. Nein, ich spreche von Dingen wie z.B. Zitate im Neuen Testament, die im Alten Testament gar nicht vorkommen - ja, nicht einmal in den Apokryphen.
Die Bibel wurde von Menschen niedergeschrieben, oft sogar nicht einmal von den "Autoren", die angeführt sind (z.B. kann Mose ja nicht über seinen eigenen Tod geschrieben haben und Petrus war als Fischer wahrscheinlich Analphabet, also wurden die Petrusbriefe auch erst nach mündlichen Überlieferungen geschrieben, etc.) und es gab vor der Bibel, wie wir sie heute haben, noch etliche Beta-Versionen. In der sog. Septuaginta sind z.B. noch Bücher drin, die im heutigen Kanon nicht mehr akzeptiert wurden. Die Zusammenstellungen der Bücher erfolgten möglicherweise eher chaotisch und zT vielleicht sogar nicht einmal friedlich und es gibt auch Gerüchte, dass Geld dabei im Spiel war. Anschließend wurde das Buch der Bücher mehrere Male übersetzt und es gibt allein in der deutschen Sprache unzählige Übersetzungen, die sich immer weiter vom Urtext entfernen, der Gipfel davon ist für mich die Volxbibel. Sicher können einige Widersprüche durch den Urtext aufgeklärt werden, durch Übersetzungsfehler, etc. Aber scheinbar möchte Gott ja, dass alle Menschen gerettet werden und nicht nur die, die fundiertes theologisches Wissen besitzen.

Das grundlegende Problem ist meiner Meinung nach, dass wir in unserer Gesellschaft Fehler als etwas Schlechtes sehen. Daher versuchen wir, möglichst wenige Fehler zu machen und unsere Fehler so gut wie möglich zu vertuschen. Aus diesem Grund haben wir, als Menschheit im Kollektiv, die letzten Jahre nicht wirklich etwas gelernt. Denn Fehler sind die besten Lehrmeister, die es gibt und ich wage sogar zu behaupten, dass der Mensch nur aus Fehlern lernt. Wie würde z.B. ein Kind jemals gehen lernen, wenn es nicht fallen würde?
Aber da ist noch mehr - es gibt nur das Konzept der Vollkommenheit und das Konzept des Freien Willens getrennt voneinander - beides ist, allein schon logisch gesehen, nicht zu vereinbaren. Wenn man jemandem sagt, er könne machen, was er will - würde diese Person aus sich heraus nur das Richtige tun? Und zwar jederzeit? Natürlich nicht! Also dadurch, dass Gott dem Menschen den Freien Willen gegeben hat, hat er das Konzept der Vollkommenheit verworfen. Der Mensch ist also ein Wesen, das permanent Fehler macht. Gott lässt - in seiner Weisheit - daher auch Fehler zu, damit andere Fehler sozusagen "korrigiert" werden können. Wir Menschen in unserer Unvollkommenheit sehen nur die Fehler, die wir - durch den gesellschaftlichen Druck oder vielleicht auch rein als "Menschen" - als etwas Schlechtes betrachten... auch Adam und Eva haben sich schon geschämt, als sie einen Fehler gemacht haben. Ich denke daher, dass das schlimmste daran nicht der Fehler selbst war, sondern der Versuch, diesen zu vertuschen. Hätten sie Gott den Fehler eingestanden, hätte Gott vielleicht anders reagiert. Aber es wurde nicht nur der "Sündenfall" begangen, sondern Adam und Eva haben sich dafür nicht entschuldigt.

Natürlich ist Gott allmächtig und heilig und daher reicht ein "tut mir leid" bei Gott nicht aus.
Daher musste für Sünde im Alten Testament auch ein Opfer dargebracht werden und seit dem Opfer von Jesus Christus am Kreuz sind diese Opfer hinfällig. Zumal man ja gar nicht so viel opfern kann, wie man sündigt.

Ich möchte nicht allzu sehr ausschweifen und komme dann auch schon zum Punkt:
ist die Bibel deshalb nicht glaubwürdig, weil sie keine Fehler enthält?
Meine Meinung nach ist, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Für mich machen die "Fehler" die Bibel nur umso glaubwürdiger! Allerdings nicht als Biologie- oder Mathematikbuch, sondern als Brief, den der allmächtige Gott seinen Geschöpfen hinterlassen hat.
Vorhin meinte ich, wir gehen alle vom falschen Standpunkt aus - und der ist meiner Meinung nach, dass wir sozusagen "Gott nach unserem Ebenbild" schaffen oder zumindest unser Gottesbild, obwohl in der Bibel sogar relativ am Anfang steht, dass man sich kein Bild von Gott machen soll. Natürlich bezieht sich das auch auf Götzenbilder.
Aber: Welcher Mensch kann erkennen, wer oder was "Gott" wirklich ist? Wir haben alle unsere Grenzen. Gott aber hat diese Grenzen nicht. Gott hat nur die Grenzen, die er sich selber setzt - indem er z.B. den Menschen einen Freien Willen gibt und auf eine vollkommene Welt verzichtet, in der ihm alle Menschen zwar dienen würden, es aber nicht freiwillig tun.
Was, wenn Gott diese Fehler in der Bibel zugelassen hat, weil auch die Menschen, die die Bibel geschrieben haben, einen freien Willen hatten? Auch diese Menschen haben die Eingebungen nach ihrem Ermessen interpretiert.
Das einzige Buch in der Bibel, das nicht für Menschen gedacht ist, ist die Offenbarung - diese wurde für Jesus Christus geschrieben und daher kann man sie als Mensch nicht verstehen.
Wir gehen davon aus, dass wir als Menschen Gott verstehen oder vielleicht sogar kennen lernen können. Aber das gleicht dem Schildbürgerstreich, das Sonnenlicht in Krügen einzufangen.
Was, wenn Gott all diese Fehler und Schwachstellen bei den Übersetzungen "riskiert" hat, damit die Bibel weiterverbreitet wird? Und nicht etwa, dass nur der Urtext gültig ist, wie es z.B. beim Koran der Fall ist.

Und was ist der Himmel und was die Hölle? Wir verstehen das alles grundlegend falsch - weil wir noch immer in unserer Dimension und unserer Raumzeit denken. Und weil wir Gott nicht als perfekt und heilig sehen und denken, wir wüssten es besser und würden Gott als einen brutalen Herrscher sehen, der die Leute "in die Hölle" wirft. Nein, die Menschen, die in die Hölle kommen, kann Gott nicht zu sich lassen, weil sie sich aus ihrem freien Willen gegen Gott entschieden haben. Natürlich gibt es all die Bilder in der Bibel über die Hölle, die sich zT auch stark widersprechen - z.B. wird auf der einen Seite von ewiger Dunkelheit und auf der anderen Seite von ewigem Feuer berichtet, aber beides kann es lt. unserem logischen Verständnis ja gar nicht geben! Jesus spricht von "Heulen und Zähneklappern" oder Zähneknirschen, aber wahrscheinlich haben die Leute in der Hölle ja gar keinen Körper. Das alles sind - wie eben alles in der Bibel, oder vielleicht auch "nur" das meiste, Bilder, damit wir als Menschen in unserem beschränkten Verständnis ein ungefähres Bild von etwas bekommen, was wir niemals verstehen würden! Diese Dinge entziehen sich derartig unserem Verständnis, das für das selbe "Ereignis" (nehmen wir mal einen Menschen in der Hölle) zwei völlig verschiedene und sogar konträre Bilder verwendet werden (Feuer und Dunkelheit).

Und - last but not least - Gott ist nicht an diese Raumzeit gebunden. Er steht vollkommen darüber.
In der Offenbarung steht auch, dass das Universum wie eine Buchrolle zusammengefaltet wird.
Daher würde es mich nicht wundern, wenn das, was Johannes im Himmel gesehen hat, bereits eine parallele Realität ist, sozusagen eine "alternative Zeit-Linie", in der alles, was heute stattfindet, nach unserer Zeitrechnung gar nicht stattgefunden haben wird. Wie gesagt, das sind nur meine Spekulationen, aber ich verstehe z.B. Aussagen wie "Siehe, ich mache alles neu." Oder dass alles in den See von Feuer geworfen wird, als kompletten Re-Start.
Demzufolge werden die Leute einfach aufhören zu existieren, also z.B. die Menschen, die abgetrieben wurden und nur jene werden weiterleben, welche die Erlösung Jesu Christi für sich in Anspruch genommen haben. So gesehen versteht man auch biblische Konzepte wie den "Ewigen Tod" in einem ganz anderen Licht.
Wie ich schon sagte, ich bin kein Theologe und ich möchte keine Lehren erteilen.

Für mich ist es auch egal, wie ein Mensch glaubt - Hauptsache Jesus Christus steht im Mittelpunkt und nicht das menschliche Ego.

Nachtrag vom 29.07.2021 1131
Ich meine natürlich: Die Bibel ist nicht unglaubwürdig, weil sie Fehler enthält.

glorhirin antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Die Bibel steht über dem Heiligen Geist...?
Das ist natürlich schon sehr ausführlich was du schreibst, und ich kann jetzt nicht auf jedes Detail eingehen... ein wichtiger Punkt ist aber sicherlich die Frage: Was genau macht einen "göttlichen" Text aus?

Es gibt Christen, die sagen: "Es gibt keine Fehler in der Bibel... wenn wir Widersprüche finden, dann kommt es uns nur so vor, weil wir es nicht richtig verstehen!".
Und dann werden so lange schwere theologische Geschütze aufgefahren, bis man irgendeine Erklärung dafür hat, warum der Widerspruch kein Widerspruch ist.

Dahinter steckt natürlich eine gewisse Angst. Denn wenn die Widersprüche innerhalb der Bibel tatsächlich Widersprüche, also Fehler sind... was ist dann mit den Aussagen, die sich nicht anhand der Bibel oder etwas anderem überprüfen lassen? Die könnten dann auch fehlerhaft sein, jeder einzelne Satz. Und dann könnte man alles an der Bibel anzweifeln... und damit wäre sie wertlos.

Die zentrale Frage lautet im Grunde: wie würde sich ein allmächtiger Gott der Menschheit offenbaren? Wäre die Bibel dafür das Mittel der Wahl?

Laut Bibel selbst eigentlich nicht... zwar soll die "Schrift" der Unterweisung dienen, aber die eigentliche Offenbarung geht über den Heiligen Geist.

Daraus machen etliche Christen nun: "Die Bibel muss mit dem Heiligen Geist gelesen werden!", setzen also wiederum die - vermeintlich fehlerlose - Bibel an erste Stelle, und zwar noch über den Heiligen Geist!

Ich selber sehe es andersherum: Wenn es den Heiligen Geist wirklich gibt, dann steht er über der Bibel. Demnach kann man den Heiligen Geist auch dazu nutzen, Fehler in der Bibel zu finden.

Das wollen viele Christen natürlich nicht gelten lassen... denn wenn der Heilige Geist über der Bibel steht, dann ist ja dem Missbrauch und der Beliebigkeit Tür und Tor geöffnet! Nur was man schriftlich hat ist verlässlich, wer kann schon so einem Geist vertrauen? Da kann ja jeder kommen!

Und ich wundere mich ein wenig, denn damit misstrauen sie ja Jesu Worten selbst... der hat doch klar gesagt, was Sache ist: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!", "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!" - und eben auch, dass er den Heiligen Geist senden wird.
Und nicht etwa, dass er eine Bibel verfassen lässt.

Dass die Fehlerhaftigkeit der Bibel ihre göttliche Herkunft bestätigt kann man so natürlich nicht sagen... und eine fehlerhafte Bibel macht den Glauben natürlich ungleich schwieriger, weil sie die Verantwortung für das eigene Denken und Handeln auf den Gläubigen selbst legt - und man sich nicht mit schriftlichen Anweisungen herausreden kann.

Diese Eigenverantwortung ist meiner Ansicht nach das Schwerste am Glauben... und viele schrecken davor zurück.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 15895

Die Weisung.....

Veröffentlicht von: @lucan-7

Daraus machen etliche Christen nun: "Die Bibel muss mit dem Heiligen Geist gelesen werden!", setzen also wiederum die - vermeintlich fehlerlose - Bibel an erste Stelle, und zwar noch über den Heiligen Geist!

ehm ...nein... Die Bibel muss mit dem Heiligen Geist gelesen werden, bedeutet: der Heilige Geist macht einen auf eigene Lesefehler und eigene Interpretationsfehler aufmerksam, damit die Schrift in ihrem Auftrag als Korrektiv und Ermutigung wirken kann.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Die Bibel muss mit dem Heiligen Geist gelesen werden, bedeutet: der Heilige Geist macht einen auf eigene Lesefehler und eigene Interpretationsfehler aufmerksam, damit die Schrift in ihrem Auftrag als Korrektiv und Ermutigung wirken kann.

Ja, entscheidend ist aber immer die Bibel. Jede Eingabe des Heiligen Geistes, welches der Bibel widerspricht, kann nicht vom Heiligen Geist sein.

Damit wird der Heilige Geist zu einer Art "Lesebrille" reduziert, der allein dazu dient, die Bibel zu verstehen, welche immer an erster Stelle steht.
Ausnahmen gibt es allenfalls für Situationen, für die die Bibel keine konkreten Aussagen enthält.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Du drehst es wieder zu einer Reduzierung des Heiligen Geistes.

Nein, es ist eine Reduzierung der Fehlerquellen, die durch menschliche Begrenztheit entstehen können und ist die Praxis des Prüfmechanismus ob ein Mensch nicht einem Irrtum erliegt und diesen verbreitet: das Prinzip der zwei Zeugen.

Zeuge 1, der Heilige Geist, der von Jesus und von Gott nimmt und es dem Menschen vermittelt

Zeuge 2, die durch Inspiration durch den Heiligen Geist niedergelegte Schrift.

Viele berufen sich darauf: DAS hat mir der Heilige Geist gesagt... und es ist doch nur aus der Seele eines Menschen entsprungen...

Du allerdings hast weiter oben den Heiligen Geist zur Lesebrille für Fehler der Schrift reduziert. Dazu braucht man den Heiligen Geist allerdings kaum, aber eine gute Sprachen- und historische Kenntnis.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Bibel: Keine Chance auf Korrektur

Veröffentlicht von: @deborah71

Nein, es ist eine Reduzierung der Fehlerquellen, die durch menschliche Begrenztheit entstehen können und ist die Praxis des Prüfmechanismus ob ein Mensch nicht einem Irrtum erliegt und diesen verbreitet: das Prinzip der zwei Zeugen.

Ausgenommen mögliche Fehler in der Bibel. Dieser Gedanke ist hier grundsätzlich nicht vorgesehen.

Sollte es demnach in den Schriften und/oder der Zusammenstellung der Bibel zu Fehlern gekommen sein, hätte auch der Heilige Geist keine Chance mehr, diese zu korrigieren - denn auch der muss sich ja an der Bibel messen lassen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

...der Heilige Geist weht, wann und wo er will, heißt es..

Nachtrag vom 31.07.2021 1215
Joh. 3.8

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Sollte es demnach in den Schriften und/oder der Zusammenstellung der Bibel zu Fehlern gekommen sein, hätte auch der Heilige Geist keine Chance mehr, diese zu korrigieren - denn auch der muss sich ja an der Bibel messen lassen.

Nein, deine konservative Sicht stimmt so nicht.

Es gibt mindestens zwei Formen von Bibelkritik.

Eine ist die, dass ein Mensch mit seinem Unglauben die Bibel entsprechend verschlimmbessern will, weil er meint, dies und jenes nicht glauben zu können, weil er ohne Beziehung an den Text geht.

Die andere ist die der hebräischen Sprachforscher, die anhand der verschiedenen Quellen (Codices) hervorforschen, wie etwas im Vergleich besser zu übersetzen ist und damit zu einem tieferen Verständnis kommt.

Sehr informativ ist da das Buch von Emanuel Tov, den ich letztes Jahr Gelegenheit und die Ehre hatte, ihn in mehreren zooms zum Thema zu hören und dessen Buch ich in deutscher Übersetzung mein Eigen nenne: Emanuel Tov, Der Text der Hebräischen Bibel, Handbuch der Textkritik.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn jetzt Jesus an Lucan die Frage stellen würde: "Willst Du....."
Wäre dann nicht seine Antwort, meine Sicht steht fest und wie ich es sehe.
Es müsste halt dann die Bereitschaft da sein, Beziehung zu Gott/Jesus zu versuchen, wie Du es an anderer Stelle geschrieben hast..
Dies ist gleichzeitig an ihn gerichtet, er wirds wohl auch lesen.. 😊
An diesem Punkt bin ich ratlos.. 🤨

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @malie

An diesem Punkt bin ich ratlos.. 🤨

Ein guter Zeitpunkt für Gebet. Das entspannt.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

..das stimmt.. *schmunzel*
Außerdem ist bei Gott das Unmögliche möglich.. 😇
LG von Malie

Anonymous antworten
Suminoto
(@suminoto)
Beigetreten : Vor 10 Monaten

Beiträge : 39

Was geht und was nicht

Veröffentlicht von: @malie

Außerdem ist bei Gott das Unmögliche möglich.. 😇

Bei Gott wird nicht das Unmögliche möglich, sondern das Mögliche ausgeführt. Alles was irgendwann nur ein einziges Mal geschieht, gehört zum Bereich des Möglichen.

suminoto antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @malie

Wenn jetzt Jesus an Lucan die Frage stellen würde: "Willst Du....."
Wäre dann nicht seine Antwort, meine Sicht steht fest und wie ich es sehe.

Würde meine Sicht feststehen müsste ich mich mit nichts mehr befassen, bräuchte nichts zu lernen und niemandem mehr zuhören... das halte ich für eine recht traurige Existenz.

Das Spielchen mit Jesus kann man aber nach Belieben spielen. Was wäre denn, wenn Jesus euch jetzt sagt: "Also wisst ihr... es gibt da schon ein paar falsche Stellen in der Bibel, da haben die Autoren nicht aufgepasst...!"

Was wäre dann?

Ohren zuhalten und laut "Du bist nicht Jesus!" rufen, vermute ich mal...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was wäre dann?

..hab' Dir genau das Gegenteil angeboten, es trifft nicht zu, was mich betrifft!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Würde meine Sicht feststehen müsste ich mich mit nichts mehr befassen, bräuchte nichts zu lernen und niemandem mehr zuhören... das halte ich für eine recht traurige Existenz.

Gerade da zielt ja die zitierte Frage von Jesus hin: "Willst du... (gesund werden - im Gleichnis)..."
Hat dieser ständige Zweifel ein Ziel, möchtest Du überhaupt eine Änderung?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das Spielchen mit Jesus kann man aber nach Belieben spielen.

Spielst du Spielchen?
Es ist ein ernster Gedanke.

Nachtrag vom 31.07.2021 2016
Falsches Wort, es ist kein Gleichnis, sondern eine Begebenheit!

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Der Gott der Christen ist ein von Menschen geschriebenes Buch

Veröffentlicht von: @malie

Hat dieser ständige Zweifel ein Ziel, möchtest Du überhaupt eine Änderung?

Es hat das Ziel, meinen Horizont zu erweitern.

Wenn ich mich schon nicht "der" Wahrheit nähere (das kann ich nicht mit Sicherheit wissen), so erweitere ich zumindest das Spektrum der Möglichkeiten.

Veröffentlicht von: @malie

Spielst du Spielchen?
Es ist ein ernster Gedanke.

Viele "Spielchen" haben einen ernsten Hintergrund.

In diesem Fall lautet mein Fazit: Nicht "Jesus" ist die Leitfigur der Christen, auch nicht "Gott", "Paulus" oder der "Heilige Geist" - es ist allein die Bibel, ein von Menschen geschriebenes Buch, dem sich alles unterordnen muss... auch Gott, Jesus, und Heiliger Geist.

Denn in dem Moment, wo Gott der Bibel zu widersprechen wagte, würden ihn die Christen nicht mehr als Gott anerkennen.

Der höchste Gott der Christen ist ein Buch...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Nö..
Faszinierend, wie du es immer wieder schaffst, das Gesagte durch einen imaginären Fleischwolf zu drehen, bis am Ende das genaue Gegenteil dessen herauskommt, was gesagt wurde.

So wirkt eine Gedankenfestung: das ist ein Gedankenlabyrinth...egal, was man reinschickt, es kommt etwas heraus, das in eine irgendwann mal getroffene Festlegung passt und einen dicken Irrtum darstellt.

Bilderbuchmäßiger Ablauf... wirklich faszinierend.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Faszinierend, wie du es immer wieder schaffst, das Gesagte durch einen imaginären Fleischwolf zu drehen, bis am Ende das genaue Gegenteil dessen herauskommt, was gesagt wurde.

Nein, tue ich nicht. Du gehst von der Voraussetzung aus, dass die Bibel haargenau dem entspricht, was Gott will. Die Möglichkeit, dass das nicht so sein könnte, lässt du erst gar nicht zu.

Das bedeutet: Hättest du Gott auf der einen Seite und die Bibel auf der anderen, und beide würden sich widersprechen - dann würdest du der Aussage der Bibel folgen und schlussfolgern: "Weil du der Bibel widersprichst, kannst du nicht Gott sein!"

Die Tatsache, dass du so handeln würdest, ergibt sich aus deinem Glauben und deinen Aussagen.
Da ist nichts von mir "verdreht" oder durch irgendeinen "Fleischwolf" gedreht... in dem Moment, in dem du widersprüchliche Informationen erhälst würdest du immer der Bibel vertrauen, einer Stimme, die der Bibel widerspricht, würdest du keinen Glauben schenken.

Du kannst mich an der Stelle gerne korrigieren falls ich falsch liege.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Tatsache, dass du so handeln würdest, ergibt sich aus deinem Glauben und deinen Aussagen.
Da ist nichts von mir "verdreht" oder durch irgendeinen "Fleischwolf" gedreht... in dem Moment, in dem du widersprüchliche Informationen erhälst würdest du immer der Bibel vertrauen, einer Stimme, die der Bibel widerspricht, würdest du keinen Glauben schenken.

Du hast leider eine Information ausgeblendet, die ich dir schon mehrfach gegeben habe:

Einer Stimme, die nicht der meines guten Hirten entspricht, würde ich keinen Glauben schenken.
Die Bibel ist nicht das einzige Prüfmittel, ob mir jemand Stuß erzählt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Du kannst mich an der Stelle gerne korrigieren falls ich falsch liege.

s.o.

Nachtrag vom 31.07.2021 2345
Jetzt wird mir aber klar anhand deiner Argumentation, wie du dir deine Glaubensfähigkeit zerdeppert hast.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Einer Stimme, die nicht der meines guten Hirten entspricht, würde ich keinen Glauben schenken.
Die Bibel ist nicht das einzige Prüfmittel, ob mir jemand Stuß erzählt.

Aber eine Stimme, die der Bibel widerspricht, würdest du niemals als Stimme Gottes akzeptieren. Egal, was diese Stimme auch behaupten mag.

Das ist das entscheidende Kriterium, das ich hier meine.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jetzt wird mir aber klar anhand deiner Argumentation, wie du dir deine Glaubensfähigkeit zerdeppert hast.

Indem ich keine Dogmen akzeptiere.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Gott widerspricht sich nicht. Lerne Ihn kennen, dann wirst du es erfahren. Gott aber widerspricht menschlichen Vernünfteleien.

Deine Konstruktion läuft ins Leere. 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Indem ich keine Dogmen akzeptiere.

Selbst aber fleissig welche aufstellst. 😀

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Gott widerspricht sich nicht. Lerne Ihn kennen, dann wirst du es erfahren. Gott aber widerspricht menschlichen Vernünfteleien.

Deine Konstruktion läuft ins Leere.

Nein, du bestätigst meine Aussage. "Gott widerspricht sich nicht" heisst ja für dich: Bibel = Gott.

Jemand, der kommt und behauptet, Jesus zu sein müsste sich für dich an der Bibel messen lassen. Widerspricht er der Bibel ist für dich klar, dass es nicht Jesus sein kann. Die Bibel hat für dich die höchste Autorität.

Veröffentlicht von: @deborah71

Selbst aber fleissig welche aufstellst.

Welches Dogma stelle ich auf?

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, du bestätigst meine Aussage. "Gott widerspricht sich nicht" heisst ja für dich: Bibel = Gott.

[del]Bibel = Gott.[/del]

Nein... das bedeutet nur: Gott ist kein Mensch, dass er lüge. Wenn er etwas inspiriert niederschreiben liess und es sich bestätigt, dann bestätigt die Schrift, dass ER Wahrheit ist und Wahrheit offenbart.

Du willst mir doch nicht allen Ernstes verkaufen wollen, dass ein Brief und der Autor des Briefes dasselbe sind. 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Jemand, der kommt und behauptet, Jesus zu sein müsste sich für dich an der Bibel messen lassen. Widerspricht er der Bibel ist für dich klar, dass es nicht Jesus sein kann. Die Bibel hat für dich die höchste Autorität.

Ich hab dir gerade vorhin erklärt, dass dem nicht so ist, da ich Jesus persönlich erlebt habe und erlebe. ER ist der Maßstab und die höchste Autorität.
ER wirkt durch die Gabe des Heiligen Geistes in mir die Gabe der Unterscheidungen der Geister. Die Schrift ist ein weiteres Hilfsmittel, durch das Gott sich ebenso mitteilen kann.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Welches Dogma stelle ich auf?

§1 Lucan hat immer recht.
§2 Wenn Lucan mal nicht recht hat, dann tritt automatisch §1 in Kraft.
q.e.d. , s.o.

Dass nur du die Wahrheit gepachtet hättest und man dir glauben solle.
Dass Gott ein unbekannter Geist sei, über den man nichts wissen könne.
Dass Jesus nur ein vorbildlicher Mensch sei zur Orientierung.
..um nur ein paar zu nennen.

Im Moment machst du dich echt unbeliebt dadurch, dass du mir deine Meinung einreden willst. Daher breche ich hier jetzt ab, denn es ist kein Gespräch auf Augenhöhe mehr.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Du willst mir doch nicht allen Ernstes verkaufen wollen, dass ein Brief und der Autor des Briefes dasselbe sind.

Bezüglich der Aussagen schon.

Und in diesem Fall hätte Gott ja Ghostwriter beschäftigt. Ausschlaggebend sind für dich aber die Aussagen der Ghostwriter, die du für Orginalaussagen des Autors hälst.

Nur hat Gott längst bewiesen, dass er die Menschen machen lässt wie sie wollen.
Sie können sein Wort verdrehen und missbrauchen, in seinem Namen töten und Reichtümer anhäufen, sie können Religionen gründen nach Lust und Laune ohne dass es hier in der Welt verhindert wird.

Heisst also, es spricht nichts dafür dass Gott nicht auch Fehler in der Bibel hingenommen hätte.

Veröffentlicht von: @deborah71

§1 Lucan hat immer recht.
§2 Wenn Lucan mal nicht recht hat, dann tritt automatisch §1 in Kraft.
q.e.d. , s.o.

Jetzt weichst du (wieder mal) von der sachlichen auf die persönliche Ebene.

Ich habe meine Aussagen hier begründet, und zwar unabhängig von deiner Person. Du ziehst dich einmal wieder auf die persönliche Ebene zurück, um nicht darauf eingehen zu müssen.

Das ist natürlich dein gutes Recht. Glaubwürdiger wirst du dadurch allerdings nicht.

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist natürlich dein gutes Recht. Glaubwürdiger wirst du dadurch allerdings nicht.

Mir fällt das mit der persönlichen Ebene auch schon einige Zeit, dass verstärkt so argumentiert wird.

In einem Forum finde ich es nicht so schlimm, aber bedenklich finde ich, dass man sich einmal vorstellen muss, wenn man ein Gemeindemitglied ist und eben andere Auffassungen hat, wie dann dies auf einen wirkt.

Dann befindet man sich in einer Gruppe, auf die man sich eingelassen hat.

Hinzu kommt der Verweis auf Gott und/oder auf die Bibel als Gottes Wort.

Aber so funktioniert eben Gruppendynamik...

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Bezüglich der Aussagen schon.

*lol*

Du versuchst es mit allen Winkelzügen. 😀

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist natürlich dein gutes Recht. Glaubwürdiger wirst du dadurch allerdings nicht.

Warum sollte ich das bei dir werden wollen? Du glaubst ja nicht mal das Komma im Satz.

deborah71 antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 865

Absolut
Auf die diversen Details hier möchte ich nicht eingehen. Ich vermute, das führt auch zu nichts.

Entscheidend ist für mich, dass ein Glaubender Gott ABSOLUT setzen muss. Wie Glaubende die Bibel lesen, schwingt immer der absolute Gott wie die persönliche Lesart mit. Wir sind uns einig, dass diese Welt nicht komplett fassbar ist. Der Glaubende "löst" dies Gott, den ALLES UMFASSENDE. Wir sind uns auch einig, dass wir alle unser Sein, Welt, ... konstruieren. Was für den Glaubenden mit Gott schlüssig ist,
... - dagegen wird eine*r der Gott "auskoppelt" immer Gegen-Argumente finden. Das kann ja gar anders sein, da Gott NIE in der Form Teil des Systems ist wie für den Glaubenden, dessen System vielmehr Teil Gottes ist.

seidenlaubenvogel antworten
Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 865

Korrigiert
Irgendwie kam vorhin einiges etw durcheinander ...

Der Glaubende "löst" dies mit Gott, dem ALLES UMFASSENDEN.
Wir sind uns auch einig, dass wir alle unser Sein, Welt, ... konstruieren. Was für den Glaubenden mit Gott schlüssig ist, ... - dagegen wird eine*r der Gott "auskoppelt" immer Gegen-Argumente finden. Das kann ja gar nicht anders sein, da Gott NIE nur Teil des Systems ist, das beliebig dazu gekoppelt werden kann, sondern für den Glaubenden ist Gott ABSOLUT und das System vielmehr nur Teil Gottes.

seidenlaubenvogel antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Mein Eindruck ist, du verwechselst "geistige Aufwirbelung" mit "geistigem Leben"..

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Gott widerspricht sich nicht. Lerne Ihn kennen, dann wirst du es erfahren. Gott aber widerspricht menschlichen Vernünfteleien.

Warum dann noch vernünftig diskutieren könnte man sich fragen....

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Gerade deswegen vernünftig und mit Weisheit diskutieren, statt den Irrlichtern von Vernünfteleien nachzujagen.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Aber sind wir dann nicht genau an dem Punkt, den Lucan erwähnt:

Was weise und vernünftig ist, bestimmt die Bibel oder der Mensch mit der richtigen Einstellung zur Bibel.

Richtig?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lombard3

Richtig?

Nein.

Gott ist der Urheber aller Weisheit. Es geht um die richtige Einstellung zu Gott.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Gott ist der Urheber aller Weisheit. Es geht um die richtige Einstellung zu Gott.

Genau.

Und wer die richtige Einstellung zu Gott hat, entscheiden die jeweiligen Glaubensanhänger.

Die eine haben den Koran zur Grundlage, die anderen Bibel oder ein anderes Buch oder Geschichten oder Tradition.

Schön wäre eine objektive Überprüfbarkeit.

Aber wie du schon sagst: Das ist menschliche Vernüftelei - richtig?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Ich bin gerade zu frischem Himbeerkuchen eingeladen worden. ... *winke und wech*

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Guten Appetit!

*jetzt hab ich auch Hunger*

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Mir fällt gerade ein Beispiel ein -
was hat nicht Hape Kerkelings Buch "Bin dann mal weg" alles bewirkt!

Keine Bibel und soo viele Menschen wurden dadurch zum Pilgern und
Nachdenken angeregt, bis heute!
Gott hat viele überraschende Wege und das nimmt man dann auch wahr..

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Viele "Spielchen" haben einen ernsten Hintergrund.

Und das "Spielchen" heißt jetzt, "Malie triggern"?

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @malie

Und das "Spielchen" heißt jetzt, "Malie triggern"?

Das richtet sich nicht an dich persönlich. Wenn es dich triggert, dann musst du dich nicht darauf einlassen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Der höchste Gott der Christen ist ein Buch...

1. Joh.14
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen
seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.

Jesus Christus gibt den Christen ihren Namen-.

Hier im Forum ist es üblich, alles zu belegen, deshalb werden die Bibelverse beigefügt.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @malie

Hier im Forum ist es üblich, alles zu belegen, deshalb werden die Bibelverse beigefügt.

Na ja, logisch... da die Bibel die höchste Autorität ist muss sich auch alles an ihr messen lassen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Na ja, logisch... da die Bibel die höchste Autorität ist muss sich auch alles an ihr messen lassen.

Du bist derjenige, der sich nicht mehr traut, nicht ich!

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Zirkelargument

Veröffentlicht von: @malie

1. Joh.14
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen
seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit.

Damit belegst du die Bibel mit der Bibel. Richtig?

Wenn dieser Ansatz gültig ist, könnte man dann auch zeigen, dass der Koran wahr ist, wenn er behaupten würde eben die Wahrheit vom wahren Gott (Allah) zu berichten?

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Damit belegst du die Bibel mit der Bibel. Richtig?

Ich bekomme bei diesem Vers eine Gänsehaut - und spüre dass das aus der Ewigkeit kommt!
Das Alte Testament weist auf den Sohn Gottes hin und das Neue Testament weist auf den Sohn Gottes - Er ist die Erfüllung und macht es möglich, dass jeder Gottes Kind sein kann.

Veröffentlicht von: @lombard3

Wenn dieser Ansatz gültig ist, könnte man dann auch zeigen, dass der Koran wahr ist, wenn er behaupten würde eben die Wahrheit vom wahren Gott (Allah) zu berichten?

Große Teile des Koran und des Alten Testamentes sind gleich. Auch das geht auf Abraham zurück. Es gibt nur einen Gott. Gott lässt auch das Judentum weiter bestehen.

Sowohl Christentum als auch der Islam lehren, dass Jesus wiederkommt. Das Judentum wartet ebenfalls auf den Messias.
Durch Ihn wird alles wieder eins werden.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @malie

Sowohl Christentum als auch der Islam lehren, dass Jesus wiederkommt.

Das heißt der Koran ist auch in anderen Dingen wahr, weil die beiden Schriften in diesem Punkt übereinstimmen?

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Das heißt der Koran ist auch in anderen Dingen wahr, weil die beiden Schriften in diesem Punkt übereinstimmen?

Weiß nicht, ob man es so ausdrücken kann..
Jedenfalls stimmt viel überein.
Die Wahrheit ist immer gleich.

Hab' mich auch schon gefragt, warum Gott den Islam zuließ,
Er muss Gründe gehabt haben..

Anonymous antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 433

Selbst der Koran weist auf Jesus hin - man solle sich gefälligst an ihn halten, er kenne den Weg in den Himmel.

yogman42 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Die andere ist die der hebräischen Sprachforscher, die anhand der verschiedenen Quellen (Codices) hervorforschen, wie etwas im Vergleich besser zu übersetzen ist und damit zu einem tieferen Verständnis kommt.

Auch diese Leute gehen nicht von einem falschen Ursprungstext aus.

Pinchas Lapide hat in einem seiner Bücher auf verschiedene Stellen aufmerksam gemacht, die vermutlich falsch aus dem Hebräischen übertragen wurden - so etwa die Stelle, in der Jesus den (schlechten) Verwalter "lobt" oder "Simon den Aussätzigen" besucht.

Beides sind höchstwahrscheinlich fehlerhafte Übertragungen. Simon hätte als Aussätziger nicht in Jerusalem sein dürfen, und dass Jesus den Verwalter lobt ergibt keinen Sinn. Pinchas Lapide begründet auch, was hier vermutlich ursprünglich stand, da sich die hebräischen Worte teils nur durch einen Punkt voneinander unterscheiden.

So etwas darf aber nicht sein. Obwohl die Vorschläge mehr Sinn ergeben (Soviel ich weiss ist Simon der Essener, ein Gelehrter, gemeint und Jesus kritisiert den Verwalter) darf eine solche Korrektur nicht vorgenommen werden, weil sie den Sinn der Texte verändern würde.

Da kann dann auch der Heilige Geist nichts mehr ändern...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Auch diese Leute gehen nicht von einem falschen Ursprungstext aus.

Es gibt nicht einen -1- Ursprungstext (Codex).

Die Zwischenschaltung der Septuaginta und später auch der Vulgata hat etliche Schwierigkeiten hervorgebracht.

Aber du brauchst nicht mal die Zwischenschaltungen. Es gibt allein vom Satzbau her auch im AT Möglichkeiten, einen Satz so oder so zu verstehen..eine sogenannte Janusstruktur.
Dabei hast du zwischen zwei Satzteilen 1 Wort, das du dem ersten Satzteil oder dem zweiten Satzteil zuordnen kannst. Das Ergebnis ist jeweils ein anderes.
Also die Janusstruktur mal als ein -1- Beispiel für die Herausforderungen der Althebräischen Ausdrucksform. Die zweite ist dann die Verwendung von nur Konsonanten und zunehmend über längere Zeitabschnitte einige Konsonanten als Hilfsvokale. Die masoretische Vokalisation kam ja erst recht spät.

Hebräisch ist leider nicht so aufgebaut wie 2x2=4.

Wenn "Simon der Aussätzige" ein geheilter Aussätziger mit Narben war, dann durfte er sehrwohl in der Stadt sein.

Aber wir verlieren uns hier in Einzelheiten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Da kann dann auch der Heilige Geist nichts mehr ändern...

Für wie winzig hältst du Gott? Ist hier nicht eine Gedankenfestung am Werk (2. Kor 10,3-5) die entgegen Gott, dem nichts unmöglich ist, eine Festlegung der Hoffnungslosigkeit (kann nicht) installiert hat?

deborah71 antworten
Glorhirin
(@glorhirin)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 12

Natürlich steht die Bibel nicht über dem Heiligen Geist.
Das wäre ja so, als würde man z.B. behaupten, "Herr der Ringe" würde mehr über Tolkien als Person aussagen als seine tatsächliche, viel komplexere Persönlichkeit (sorry wenn der Vergleich etwas hinkt, aber du weißt bestimmt, was ich damit sagen möchte).

In erster Linie ist es tatsächlich so, dass Gott dem Menschen den Freien Willen gegeben hat - und zwar schon von Anfang an. Darum hat er den Baum der Erkenntnis ja "in den Garten Eden reingestellt".
Gott könnte eine ganze Reihe fehlerloser Roboter haben, die für ihn arbeiten, ergo: die ihm dienen. Aber das wollte und will er nicht. Warum wissen wir, dass er es nicht will? Weil es eben nicht so ist. Da kann man auch die Bibel hernehmen und es irgendwie daraus herleiten, interpretieren, etc., denn konkret steht es nicht drin. Warum?

Weil meiner Meinung auch der Heilige Geist, der die Schreiber der Bibel inspiriert hat, den Leuten einen bestimmten Rahmen gab, das Gesagte zu interpretieren. Außerdem gibt es die ganzen "Fehler", die durch Übersetzungen, mündliche Weitergabe, "falsche" Auslegung, etc. entstanden sind.
Wie ich schon anklingen habe lassen, ist meiner Meinung nach für uns Menschen Wahrheit immer gleichbedeutend mit Logik. Für uns ist alles, was wahr ist - im Sinne von fehlerfrei - immer irgendwie mit sogenannten objektiven Kriterien zu begründen. Aber ist alles, woran wir etwas messen, wirklich objektiv? Müssen nicht z.B. sogar die Messgeräte, mit denen man das Alter von Fossilien misst, auf einen bestimmten Punkt hin geeicht werden? Und wer sagt, dass diese Geräte richtig eingestellt werden, wenn sie nach dem Status Quo geeicht werden, es aber damals vielleicht sogar völlig andere klimatische Bedingungen gegeben hat?
Wir denken da oft etwas zu linear... also ich nicht, ich bin ja eher der Querdenker, der da alle anderen nervt, die versuchen, alles in ein System zu quetschen, auch wenn es nicht geht.

Alles kann man aber auf eine einzige einfache Frage reduzieren, die Gott dir stellt. Gott fragt dich "Vertraust du mir?"
Ich hatte früher auch Probleme damit, Gott zu vertrauen. Ich war auch ein Klugscheißer und Besserwisser, der für alles eine Erklärung haben wollte. Und ja, es gibt für alles eine Erklärung - in meiner Beschränktheit verstehe ich sie nur nicht. Das ist vielleicht auch gut so, denn mein Gehirn würde durch manche Wahrheiten vielleicht verrückt werden.

Daher offenbart Gott sich ja "nur" durch sein Wort und seinen Geist den Menschen, in einem Maß, in dem wir es auch vertragen können -und das Ausmaß der Verträglichkeit ist auch bei jedem Menschen anders. Das liegt auch oft daran, wo man im geistlichen Wachstum bereits steht. "Jüngere" Christen sollten sich nicht mit "schwerer Kost" auseinandersetzen, ergo mit "schwerer" geistlicher Nahrung.

glorhirin antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @numenorer

Natürlich steht die Bibel nicht über dem Heiligen Geist.

Nicht in seinem Anspruch - in der Realität aber schon.

Veröffentlicht von: @numenorer

Das wäre ja so, als würde man z.B. behaupten, "Herr der Ringe" würde mehr über Tolkien als Person aussagen als seine tatsächliche, viel komplexere Persönlichkeit (sorry wenn der Vergleich etwas hinkt, aber du weißt bestimmt, was ich damit sagen möchte).

Der Vergleich passt nicht. Tolkien hat den Herrn der Ringe selbst geschrieben.

Wenn du das mit der Bibel vergleichen willst, dann wäre die Sache folgendermaßen:

Tolkien hätte den "Herrn der Ringe" nicht selbst geschrieben, sondern irgendwelche Studenten an seiner Universität. Und diese Studenten behaupten dann, dass Tolkien das Buch genau so haben wollte, wie sie es geschrieben haben.

Viele Jahre später taucht dann ein alter Mann auf, der behauptet, selber Tolkien zu sein. Der liest dann das Buch, das die Studenten verfasst haben, und ruft dann: "Aber so wollte ich das doch gar nicht haben! Das ist doch voller Fehler! Das haben sich die Studenten selbst ausgedacht!"

Was würde dann passieren? Würden die Leute dann sagen: "Oh, entschuldige, wenn das so ist, dann werden wir das Buch korrigieren!"

Oder würden sie sagen: "Wenn du sagst, das Buch ist falsch, dann kannst du nicht der echte Tolkien sein... denn der wollte das genau so haben, wie es die Studenten geschrieben haben! Geh' weg, Betrüger!"

Nun, wie würden die Leute im Fall der Bibel reagieren? Vermutlich doch genau so wie im zweiten Fall!
Würde Jesus heute wiederkommen und der Welt erzählen, dass die Bibel voller Fehler ist - dann wäre das für die meisten Christen ein klarer Beleg, dass dieser Mensch nicht Jesus sein kann!
Denn Jesus darf der Bibel nicht widersprechen, das ist ein unveränderliches Dogma des christlichen Glaubens (Wenn auch nicht offiziell, das wäre vielleicht zu auffällig...).

Das heisst aber auch klar: Die Bibel steht in ihrer Autorität über Jesus, über Gott und über dem Heiligen Geist... denn alle drei müssen sich an den Worten derjenigen messen lassen, die die Bibel geschrieben und zusammengestellt haben... und das waren Menschen!

Veröffentlicht von: @numenorer

Alles kann man aber auf eine einzige einfache Frage reduzieren, die Gott dir stellt. Gott fragt dich "Vertraust du mir?"

Nur dass die Frage in diesem Fall nicht lautet: "Vertraust du Gott?", sondern: "Vertraust du den Autoren der Bibel?"

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nur dass die Frage in diesem Fall nicht lautet: "Vertraust du Gott?", sondern: "Vertraust du den Autoren der Bibel?"

Wobei die Autorenschaft je nach Buch / Brief ebenso nicht geklärt ist und ggf. Namen gewählt wurden, die auf wichtige Personen verweisen.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @lombard3

Wobei die Autorenschaft je nach Buch / Brief ebenso nicht geklärt ist und ggf. Namen gewählt wurden, die auf wichtige Personen verweisen.

Eben.

Die Tatsache, dass wir über diese Leute, ihre Absichten und Vertrauenswürdigkeit so gut wie nichts wissen kommt ja noch hinzu.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Der Heilige Geist nutzt die Bibel als Brief Gottes....
😀
Du hast einen Autor bzw. Urheber = Gott

Du hast Sekretäre = die Niederschreiber

Du hast eine Büchersammlung mit einem erstaunlichen roten Faden: die Bibel

Die Information kommt beim Lesen von auswendig

Du verarbeitest sie inwendig

Du gehst mit ihr anwendig um

.....deine Antwort auf diesen Brief kann unterschiedlich ausfallen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast einen Autor bzw. Urheber = Gott

Du hast Sekretäre = die Niederschreiber

Was wir allerdings nicht wissen, ist ob der vermeintliche Urheber auch damit einverstanden wäre, was seine Sekretäre da geschrieben haben.

Sollte hier ein Wort gegen das andere stehen hätten - gemäß dem Dogma, dass die Sekretäre wahrheitsgemäß berichtet haben - diese das letzte Wort gegenüber Gott.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was wir allerdings nicht wissen, ist ob der vermeintliche Urheber auch damit einverstanden wäre, was seine Sekretäre da geschrieben haben.

😀 Gott wirkt heute noch durch die Schrift, indem er Menschen aus der Bibel heraus direkt ins Herz anspricht.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Gott wirkt heute noch durch die Schrift, indem er Menschen aus der Bibel heraus direkt ins Herz anspricht.

Jede religöse Schrift "wirkt" auf die eine oder andere Weise, je nachdem was die Gläubigen erwarten...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Jede religöse Schrift "wirkt" auf die eine oder andere Weise, je nachdem was die Gläubigen erwarten...

Deiner Sicht nach liegt es also an der Erwartung des Menschen.......dann ist klar, was du erwartest und wie du deine Wirkung der Schrift auf dich selbst generierst.

Gott sei Dank kann Gott diese selbsterfüllende Erwartung durchbrechen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Deiner Sicht nach liegt es also an der Erwartung des Menschen.......dann ist klar, was du erwartest und wie du deine Wirkung der Schrift auf dich selbst generierst.

Was das betrifft gab es große Änderungen über die Jahre.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was das betrifft gab es große Änderungen über die Jahre.

Wie meinst du das?

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Wie meinst du das?

Meine Erwartungen und Hoffnungen gegenüber den biblischen Schriften haben sich im Laufe der Zeit geändert. Früher hoffte ich, dort tatsächlich eine Art tiefere Wahrheit oder zumindest einen Sinn zu finden... heute sind es für mich nur noch irgendwelche Schriften, die zwar große historische Bedeutung haben, von denen ich aber keine tiefere Weisheit erwarte.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Danke für deine Beschreibung 😊

Dann wirst du dich wohl auch nicht in diesem Sinne mit der Schrift weiter beschäftigen.
Im NT steht die Verheißung, dass man Weisheit bekommt, wenn man darum bittet.
Das kann durch etwas in der Schrift geschehen, dass man plötzlich in neuem Licht versteht und einem geht ein Kronleuchter auf... ahaaa! so ist das...
Das ist aber nicht auf die Schrift beschränkt, sondern gilt generell für jeden Fall, in dem man Weisheit braucht, mit dem vorhandenen Wissen förderlich umzugehen.

Ich habe mal gestaunt, wieviele gesundheitsbezogene Aussagen im Buch der Sprüche stehen. In einer Schreibbibel hatte ich sie alle angemarkert.... und sie decken sich mit heutigem medizinischem Wissen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Dann wirst du dich wohl auch nicht in diesem Sinne mit der Schrift weiter beschäftigen.

Nicht so wie früher, aber ich beschäftige mich schon noch damit... und wenn ich da etwas finde, dann nehme ich das auch an. Ich gehe zwar grundsätzlich davon aus, dass wir heutzutage über mehr Wissen verfügen als damals... aber die Leute waren ja nicht doof, die wussten auch Dinge über die es sich lohnt nachzudenken. Dem verschliesse ich mich auch nicht.

Kürzlich ist jene Person verstorben, die mich einst dazu ermutigte mich näher mit der Bibel zu beschäftigen... ich habe jetzt eine Bibel mit handschriftlichen Anmerkungen vorliegen, mit der ich mich hin und wieder befassen werde, weil ich leider kaum noch Zeit für einen entsprechenden Austausch hatte und mich das immer noch interessiert.

Auf Wunder würde ich hier allerdings trotzdem nicht setzen... 😉

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Kürzlich ist jene Person verstorben, die mich einst dazu ermutigte mich näher mit der Bibel zu beschäftigen... ich habe jetzt eine Bibel mit handschriftlichen Anmerkungen vorliegen, mit der ich mich hin und wieder befassen werde, weil ich leider kaum noch Zeit für einen entsprechenden Austausch hatte und mich das immer noch interessiert.

Hat er dir seine Bibel vermacht? Verstehe ich das richtig?

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Hat er dir seine Bibel vermacht? Verstehe ich das richtig?

Kann man so nicht sagen... er hat sich dazu nicht mehr geäussert. Aber hätte ich die Bibel nicht genommen wäre sie im Müll gelandet.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Ein sehr berührendes Vermächtnis, das empfinde ich dazu 😊

In seinen Notizen ist er dir immer noch nah.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Ein sehr berührendes Vermächtnis, das empfinde ich dazu 😊

In seinen Notizen ist er dir immer noch nah.

Auf jeden Fall, da liegst du richtig.

Es ist auch so, dass ich erlebt habe, wie er mit dem Alter immer verbitterter wurde. Am Ende war es ihm wohl schlicht egal, was mit seiner Bibel passieren würde. Das Alter war nur noch eine Last.

Aber einige Jahre zuvor wäre es ihm nicht egal gewesen... da hätte er es noch zu schätzen gewusst, dass ich die Bibel behalte.

Und ich versuche, hier den ganzen Menschen zu respektieren... so wie er früher war, aber auch die Verbitterung im Alter, weil er eben vieles nicht gefunden hat, was er sich erhofft hatte.

Er war vielleicht kein gläubiger, aber ein sehr spiritueller Mensch... der Kirche hat er nicht geglaubt, aber in der Bibel hat er etwas zu finden gehofft. Ob er es auch tatsächlich gefunden hat... nun ja, ich denke, womöglich zum Teil. Es hat ihm etwas bedeutet.

Ich versuche das zu einem Teil zu bewahren und auch weiterzugeben an die nächste Generation... auch wenn ich vom Christentum nicht überzeugt bin, so wird Glaube doch wohl immer ein Teil von uns Menschen sein.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Bitterkeit und Verbitterung sind in sich schon eine schwere Last. Dazu noch die Ereignisse, die dazu geführt haben mit der seelischen Schmerzlast, da kann so unglaublich viel in einem Menschen vorhanden sein.... da macht man sich keine Vorstellung von.

Daher ist es so sehr wichtig, permanent in Vergebungsbereitschaft zu leben und sich dann auch dazu zu entschließen Vergebung anzuwenden, so dass man nicht in einem Bitterkeitsgefängnis landet, das das Leben und besonders das Alter extrem schwer machen kann.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Er war vielleicht kein gläubiger, aber ein sehr spiritueller Mensch... der Kirche hat er nicht geglaubt, aber in der Bibel hat er etwas zu finden gehofft. Ob er es auch tatsächlich gefunden hat... nun ja, ich denke, womöglich zum Teil. Es hat ihm etwas bedeutet.

Es sieht so aus, als ob er einen gewissen Halt darin gefunden hat. Gerade die Psalmen mit ihrem Wechsel von Klage und Trost, können da sehr wertvoll sein, dass jemand nicht total verzweifelt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich versuche das zu einem Teil zu bewahren und auch weiterzugeben an die nächste Generation... auch wenn ich vom Christentum nicht überzeugt bin, so wird Glaube doch wohl immer ein Teil von uns Menschen sein.

Glaube...die Fähigkeit vertrauen zu können und das auch zu wollen ist eine wesentliche Überlebenskraft und Grundlage für Resilienz.

Jedenfalls finde ich deinen Einsatz um sein Vermächtnis in der Bibel voll beachtlich.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Jedenfalls finde ich deinen Einsatz um sein Vermächtnis in der Bibel voll beachtlich.

Nun, die "nächste Generation" wächst in einem atheistischen Elternhaus auf, geht aber auf eine katholische Schule, wo sie viel über die biblischen Geschichten erfahren.

Und ironischerweise bin ich da wohl derjenige, der da am meisten über die biblischen Geschichten vermitteln kann.
Was ich dann auch versuche, weil das einfach zur Allgemeinbildung gehört... Kinder sollten einfach wissen, wer Abraham, Moses oder Jesus war, völlig egal was man persönlich vom Glauben halten mag.

Und man kann am Ende auch nicht mehr tun, als den Kindern eben die entsprechenden Informationen mitzugeben... was sie dann daraus machen, das bleibt ihnen selbst überlassen. Und wenn sie dann meinen unbedingt gläubige Christen werden zu müssen... nun gut, die Hauptsache ist, dass sie sich da persönlich auf einem guten Weg befinden.

Aktiv fördern werde ich das bestimmt nicht... aber am Ende liegt es halt auch nicht in meiner Hand...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Gute Sache 😊

Denn man kann sich nur für oder gegen etwas entscheiden, wenn man beide Seiten bzw. mehrere Seiten kennt.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast einen Autor bzw. Urheber = Gott

Ja, im Islam ist es Allah

Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast Sekretäre = die Niederschreiber

Im Islam ist es Mohammed (glaube ich jedenfalls).

Veröffentlicht von: @deborah71

Die Information kommt beim Lesen von auswendig

Wie im Islam.

Das sind keine eindeutigen Kennzeichen, dass nun die Behauptungen von Gläubigen der Wahrheit entsprechen.

Im Gegenteil: Gläubige bezeichnen sich ja bewusst als "Gläubige" oder Glaubende, weil sie es nicht wissen.

Es gibt dann natürlich diejenigen, die behaupten, sie "wüssten". Aber hakt man nach, beschränkt es sich auf persönliche Erfahrungen.

Veröffentlicht von: @deborah71

.....deine Antwort auf diesen Brief kann unterschiedlich ausfallen.

Erst einmal sollte man gute Gründe dafür vorlegen, dass es sich hier wirklich um einen Brief von einem Gott handelt.

Manche Christen sind hier natürlich schnell, dass sie meinen, sie behaupten etwas und nun hat der andere gefälligst zu glauben - will er denn errettet werden.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lombard3

Im Islam ist es Mohammed (glaube ich jedenfalls).

Wäre gut, wenn du dich mal über das Zustandekommen der heutigen Koranversion informieren würdest.

Jedenfalls ist der Koran nicht vom Himmel gefallen... da haben etliche Niederschreiber dran herumgewirkt.

Wieso lässt du die inwendige Wirkung und die anwendige Wirkung unter den Tisch fallen?

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @deborah71

Wäre gut, wenn du dich mal über das Zustandekommen der heutigen Koranversion informieren würdest.

Warum - was würde das am Argument ändern?

Ist die Bibel nachweislich anders zustande gekommen, als dass sie von Menschen geschrieben wurde?

Veröffentlicht von: @deborah71

Wieso lässt du die inwendige Wirkung und die anwendige Wirkung unter den Tisch fallen?

Weil ich nicht weiß, was du damit meinst. Auch Googeln unter "inwendige Wirkung" half nichts.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lombard3

Warum - was würde das am Argument ändern?

Es wäre kein Argument mehr.

Veröffentlicht von: @lombard3
Veröffentlicht von: @deborah71

Wieso lässt du die inwendige Wirkung und die anwendige Wirkung unter den Tisch fallen?

Veröffentlicht von: @lombard3

Weil ich nicht weiß, was du damit meinst. Auch Googeln unter "inwendige Wirkung" half nichts.

Bei google wirst du auch nicht fündig, weil es ein Wortspiel eines Predigers von Sonntag ist.

Er drückte damit aus: du liest oder hörst Bibeltexte...sie kommen von aussen zu dir.

Du denkst darüber nach vielleicht, dann wirken sie in dir, in deinen Gedanken, in deinen Einstellungen = inwendig.

Das wiederum hat eine Auswirkung auf dein Handeln. Was dich aus einem Text positiv erreicht hat, wirst du wohl anwenden wollen und damit eine positive Erfahrung machen können.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Es wäre kein Argument mehr.

Das sehe ich nicht so.

Veröffentlicht von: @deborah71

Bei google wirst du auch nicht fündig, weil es ein Wortspiel eines Predigers von Sonntag ist.

Ok.

Veröffentlicht von: @deborah71

Du denkst darüber nach vielleicht, dann wirken sie in dir, in deinen Gedanken, in deinen Einstellungen = inwendig.

Das ist nicht außergewöhnlich und passiert beim Lesen vieler Bücher - seien sie religiös oder politisch, lebensratend, oder ideologisch.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Wäre gut, wenn du dich mal über das Zustandekommen der heutigen Koranversion informieren würdest.

Aufgeschrieben wurde das erst später von Anderen - aber mit dem Anspruch, dass es die genauen Worte Allahs sind wie sie Mohammed überliefert wurden.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Koranentstehung....
und dann gab es verschiedene Versionen, die Verse wurden später nach Länge geordnet und aus dem zeitlichen Zusammenhang gerissen, so dass die frühen und späten Offenbarungen wurden... usw... usw.... Personen wurden vertauscht, so ist dort die Schwester des Mose, Mirjam, die Mutter Jesu, die Jahrhunderte später lebte...

Abgesehen sind es meist Worte des Engels Gibrajil...

Der Koran ist für mich in keinster Weise vertrauenswürdig.

Nachtrag vom 02.08.2021 2028
da fehlt ein "vermischt" im Satz mit den Offenbarungen.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Der Koran ist für mich in keinster Weise vertrauenswürdig.

Für mich auch nicht. Ein Großteil wurde einfach aus der Bibel abgeschrieben und mit politischen Regeln verknüpft, die die Herrschaft Mohammeds und seiner Nachfolger sichern sollten.

Nur vermute ich mal, dass auch die Bibel aus ähnlichen Motiven und Hintergründen entstanden ist... auch im AT ging es wesentlich um politische Macht und man nahm verschiedene bewährte Vorstellungen anderer Völker auf - wie den Monotheismus der in Ägypten entstand und verschiedene Mythen aus Babylon und anderen Ethnien.

lucan-7 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1234

Vertrauenswürdigkeit

Veröffentlicht von: @deborah71

Der Koran ist für mich in keinster Weise vertrauenswürdig.

Das geht anderen mit anderen Büchern genauso.

Das NT ist für Juden nicht vertrauenswürdig.

Die ganze Bibel ist für Muslime nicht vertrauenswürdig.

Der Koran ist für Muslime vertrauenwürdig. Er ist für sie das Wort Gottes.
Soweit ich lernte ist es der Koran nach Hafs.
Über Hafs gibt es zu lesen, auch negatives. Ich kenne mich da nicht im Detail aus. Eine kurze Suche ergibt, er kannte sich im Koran aus, in Hadithen nicht.

Sie wissen zumindest, dass der Koran erst mündlich überliefert wurde.

Über die einzelnen Bücher der Bibel weiß ich nicht so einfach, wer diese aufschrieb. Außerdem gibt es da widersprüchliche Ansichten.

Über Koran mag es dies auch geben, das weiß ich gar nicht.

tf8 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

...das finde ich super beschrieben!!! 😇

Und empfinde es als wunderbar, dass ich, wenn ich bes. im NT les', mich direkt mit dem Heiligen Geist und damit mit Gott und Jesus in Verbindung setzen kann!!! 😌😊

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nur dass die Frage in diesem Fall nicht lautet: "Vertraust du Gott?", sondern: "Vertraust du den Autoren der Bibel?"

Heute habe ich folgenden Satz gelesen:
Es ist nicht unbedingt mein Wissen, das mir hilft zu wachsen, sondern wie ich dieses Wissen anwende.

Jeder kann die Aussagen Jesu nehmen und für sich prüfen, ob es die Wahrheit ist. Der Heilige Geist ist in diesen Aussagen. Das ist für jeden persönlich, was er daraus entnimmt und kann auch immer wieder etwas Neues sein, das man entdeckt.

Gott offenbart sich im Zusammenwirken mit Menschen, Er ist Gott und kann das tun, wie Er es möchte.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @malie

Jeder kann die Aussagen Jesu nehmen und für sich prüfen, ob es die Wahrheit ist. Der Heilige Geist ist in diesen Aussagen. Das ist für jeden persönlich, was er daraus entnimmt und kann auch immer wieder etwas Neues sein, das man entdeckt.

Das funktioniert mit allen religösen Schriften der Welt auf ähnliche Weise.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das funktioniert mit allen religösen Schriften der Welt auf ähnliche Weise.

Deshalb kann man ja auch Gott um Hilfe bitten auf dem Weg..

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @malie

Deshalb kann man ja auch Gott um Hilfe bitten auf dem Weg..

Hast du es bei Allah schon versucht?

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Hast du es bei Allah schon versucht?

Für mich sind Gott und Allah gleich!
Wenn man einen gesetzlichen Weg möchte, kann man ja dem Islam folgen! Da sind die Regeln Pflicht.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @malie

Für mich sind Gott und Allah gleich!
Wenn man einen gesetzlichen Weg möchte, kann man ja dem Islam folgen! Da sind die Regeln Pflicht.

Dann scheinst du hier eine Ausnahme zu sein.

Glückwunsch.

Ist es so, dass man es sich aussuchen kann?

lombard3 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 433

Also ist es für eine junge Frau in einem islamischen Land kein Problem, der Familie freudestrahlend zu erklären, dass sie sich zu Christus bekehrt hat? Denn der Gott ist ja auf beiden Seiten der gleiche...

yogman42 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @yogman42

Also ist es für eine junge Frau in einem islamischen Land kein Problem, der Familie freudestrahlend zu erklären, dass sie sich zu Christus bekehrt hat? Denn der Gott ist ja auf beiden Seiten der gleiche...

Wer entscheidet denn über Religionsfreiheit in einem Land - Gott oder die Menschen?

lucan-7 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 433

In dem Falle ja wohl Allah, zumindest behaupten dass jene Muslime, die solche Familienmitglieder dann gerne verstoßen oder schlimmeres mit ihnen anstellen.
Und es geht auch noch eine Stufe gefährlicher. Nach Frau Sabbatini haben aus muslimischen Ländern geflüchtete Christinnen Probleme in Deutschland aufgenommen zu werden (das war allerdings eine Aussage vor 2015, heute treffen sich Peiniger und Gepeinigte alle bei uns wieder), WEIL der islamische Allah und der christliche Gott doch angeglich der gleiche sind.

So - und jetzt bitte beantworte Du auch meine Frage - danke.

yogman42 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @yogman42

So - und jetzt bitte beantworte Du auch meine Frage - danke.

Nachdem du der Frage ausgewichen bist?

Es ging doch darum, ob Allah und Jehova denselben Gott darstellen. Darauf argumentierst du mit fehlender Religonsfreiheit in muslimischen Ländern.

Was genau soll das jetzt beweisen?
Wer sagt denn, dass Jehova, der sich von Muslimen Allah nennen lässt (Falls es denn so wäre) dem zustimmt?

Sollte es sich hier um denselben Gott handeln, dann müssten eh beide Religionen (oder mindestens eine davon) entsprechend überarbeitet werden...

lucan-7 antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 433

Nachdem du der Frage ausgewichen bist?

Das bin ich nicht. Außerdem hast Du mir erst vorexerziert, wie das geht. Das geht in Richtung Whataboutism, worauf ich nun gar keine Lust habe.

Jehova

Den hast Du jetzt neu ins Spiel gebracht.

Sollte es sich hier um denselben Gott handeln, dann müssten eh beide Religionen (oder mindestens eine davon) entsprechend überarbeitet werden...

Na darauf können wir uns auf alle Fälle einigen!

yogman42 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

btw
Der Name Jehova ist eine mißverstandene Mischung aus zwei Begriffen (JHWH und die Punktierung von Adonai). Korrekt wäre JHWH oder der HERR, manche sagen Jahwe, andere wiederum HaShem (der Name).

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Korrekt wäre JHWH oder der HERR, manche sagen Jahwe, andere wiederum HaShem (der Name).

Ich sehe weder einen Grund für Großbuchstaben (die sind allein dem Tod vorbehalten...) noch für Abkürzungen, die nur von Gläubigen verstanden werden. "Christlicher Gott" erscheint mir hier wohl noch am plausibelsten...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895
Veröffentlicht von: @lucan-7

Großbuchstaben (die sind allein dem Tod vorbehalten...)

Warum?

Veröffentlicht von: @lucan-7

"Christlicher Gott" erscheint mir hier wohl noch am plausibelsten...

Dann hast du ja eine Benennung, die allgemein verständlich ist 😊

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @deborah71

Warum?

Das war ein Insiderwitz mit Bezug zu den Romanen der "Scheibenwelt"... da spricht der Tod (Der in diesen Romanen eine eigene Figur darstellt) immer in Großbuchstaben...

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15895

Danke für die Erklärung. Die Romane kenne ich nicht.

deborah71 antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1234

Allah bitten

Veröffentlicht von: @lombard3
Veröffentlicht von: @lombard3

Deshalb kann man ja auch Gott um Hilfe bitten auf dem Weg..

Hast du es bei Allah schon versucht?

Nun, das weiß ich nicht so genau. Nur, dass "wen Allah irreleitet, der hat niemanden, der ihn rechtleiten kann". Oder so ähnlich.

Sure 7 Vers 186
https://koran-online.de/sura-7-die-hoehen-el-araf/
https://quranx.com/7.186
https://www.altafsir.com/Tafasir.asp?tMadhNo=0&tTafsirNo=74&tSoraNo=7&tAyahNo=186&tDisplay=yes&UserProfile=0&LanguageId=2

tf8 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Eben. Dann müsste man aus christlicher Sicht Abtreibungen ausdrücklich befürworten... denn was ist das kurze irdische Leben schon gegen das ewige Leben der Eretteten?

Machet zu Mördern alle Welt! Lasst uns alle Embryos töten!

Damit befolgen wir doch glatt zwei Gebote: seid fruchtbar und mehret euch und du sollt nicht töten. Super! Zwei Fliegen mit einer Klappe!

P.S. Wer Ironie findet, darf sie behalten.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Damit befolgen wir doch glatt zwei Gebote: seid fruchtbar und mehret euch und du sollt nicht töten. Super! Zwei Fliegen mit einer Klappe!

Das heißt allerdings, durch Übertretung von Gottes Geboten, kann man andere vor der ewigen Qual in der Hölle bewahren.

Ich finde es verständlich, dass ein solches Weltbild/Gottesbild kritisiert wird.

Da hat ein Gott eine Schöpfung gemacht, in der am Ende manche ewig gequält werden - daran ändert sich so oder so nichts.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Hast du Kinder? Kannst du was an dem Lebensweg ändern, für den sie sich entscheiden?

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Gott hat doch die Welt, den Himmel und die Hölle geschaffen.

Das ist die Situation.

Entscheidest du dich, Kinder zu zeugen, gehst man in dieser Situation (die Gott geschaffen hat) das Risiko ein, dass sich das Kind als Erwachsener auch gegen Gott entscheiden könnte.

Was ist an dieser Sicht falsch?

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Aber eine Antwort bezüglich des irdischen und des ewigen Lebens hast du auch nicht?

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wozu? Das ist doch alles bereits in Gottes Wort nachlesbar.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wozu? Das ist doch alles bereits in Gottes Wort nachlesbar.

Wo denn?

Wo steht denn etwas über die Qualität des irdischen im Vergleich zum himmlischen Lebens?

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Qualität ist in diesem Punkt zweitrangig.

herbstrose antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @herbstrose

P.S. Wer Ironie findet, darf sie behalten.

Ich kann gerade keine Ironie erkennen. Was spräche gegen Deinen Vorschlag - ich meine: rein theologisch?

Aber womöglich verstehe ich auch nicht, was Du meinst, denn Du beziehst Dich auf zwei biblische Gebote:
1. Seid fruchtbar und mehret euch
2. Du sollst nicht töten

Wenn man nun Embryos "tötet" - dann befolgt man doch zweiteres Gebot gar nicht, sondern verstößt dagegen?
Besteht die Ironie, die Du Dir selbst attestiert, hier darin, dass das Gebot "Seid fruchtbar und mehret euch" durch die Zeugung von Embryonen ebenfalls (noch) nicht befolgt sei, da die Embryos ja noch keine Menschen seien?

Ehrlich: je mehr ich über diesen Beitrag nachdenke, desto weniger verstehe ich ihn.
Kannst Du für einen Dummi wie mich, dessen Ironie-Detektoren gerade eine Funktionsstörung zu haben scheinen, nochmal ganz ohne Ironie ausführen, was Du eigentlich sagen willst?

jack-black antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wie willst du dich vermehren und dir die Erde untertan machen, wenn niemand da ist? Ohne Nachwuchs stirbt die Menschheit aus.

herbstrose antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wie willst du dich vermehren und dir die Erde untertan machen, wenn niemand da ist? Ohne Nachwuchs stirbt die Menschheit aus.

Aber sie lebt dann doch im Himmel immer weiter?

Oder war das Mehrungsgebot nur auf das irdische Leben bezogen?

Meinst Du, das "Mehrungsgebot" sei "nach oben hin offen" gewesen, d.h. Gott wollte, dass immer mehr Menschen auf der Erde leben, es also nie an so eine Art Gleichgewichtsgrenze (auf jeden Menschen, der stirbt, kommt einer, der geboren wird) kommen dürfe? Ich möchte darauf hinweisen, wie die Erde aussehen wird, wenn wir über die nächsten 400 Jahre ein jährliches globales Bevölkerungswachstum von 2 Prozent beibehalten wollen: dann reicht die Menschenschicht um die Erde herum bis knapp an den Mond, man kann sich die Raumschiffe sparen und einfach zu Fuß auf den Mond hüpfen. 😊
Darin liegt, wie ich finde, eine gewisse [del]Ironie[/del] Komik, falls man das Mehrungsgebot ernst nehmen möchte...

jack-black antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Meinst Du, das "Mehrungsgebot" sei "nach oben hin offen" gewesen, d.h. Gott wollte, dass immer mehr Menschen auf der Erde leben, es also nie an so eine Art Gleichgewichtsgrenze (auf jeden Menschen, der stirbt, kommt einer, der geboren wird) kommen dürfe?

Ich meine nicht, ich weiß. Falls es dir entgangen sein sollte: es gibt ja nicht nur Geburten. Wäre dem so, würden wir uns in absehbarer Zeit alle gegenseitig auf den Füßen stehen.

Es gibt aber nicht ausschließlich Geburten, sondern wir haben nur eine begrenzte Lebensspanne. Nicht nur der aufmerksame Bibelleser weiß das.

herbstrose antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich meine nicht, ich weiß.

Dann kannst Du mir ja sagen: Wann ist diese Grenze erreicht?

Veröffentlicht von: @herbstrose

Es gibt aber nicht ausschließlich Geburten, sondern wir haben nur eine begrenzte Lebensspanne. Nicht nur der aufmerksame Bibelleser weiß das.

Durchaus.
Aber wie ist das dann mit dem Mehrungsgebot? Ich hatte es bislang so verstanden, dass mit "mehret Euch" gemeint sei, dass immer mehr Menschen die Erde bevölkern sollten. Und zwar nicht nur hindereiander, sondern auch parallel. Am Anfang waren es nur zwei, dann bekamen die Kinder und schon ein paar Bibelseiten weiter gab's ja ganze Stadtpopulationen.

Ab wieviel Menschen auf der Erde wäre denn das Mehrungsgebot vollumfänglich erfüllt - und was geschähe von da an mit den Embryonen, die "über" die Reproduktionsrate hinaus (d.z. über 2 Kinder pro Frau im statistischen Mittel) beim Sex "produziert" werden?

Gehst Du davon aus, dass, sobald diese Grenze erreicht ist, die Lust der Leute auf Sex spontan nachläßt?

jack-black antworten
MartinWagner
(@martinwagner)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 14

Hallo,
da Jesus höchstwahrscheinlich in diesem Jahrhundert wiederkommen dürfte (Eventuell im Jubeljahr 2067) wird er dafür sorgen, daß die Bevölkerungsexplosion ein Ende nimmt.

Viele Grüße,
Martin

martinwagner antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @martinwagner

da Jesus höchstwahrscheinlich in diesem Jahrhundert wiederkommen dürfte (Eventuell im Jubeljahr 2067) wird er dafür sorgen, daß die Bevölkerungsexplosion ein Ende nimmt.

https://www.tagesschau.de/ausland/weltbevoelkerung-133.html#text=Die%20Weltbev%C3%B6lkerung%20w%C3%A4chst%20%2D%20aber%20wom%C3%B6glich%20nicht%20so%20stark%20wie%20bisher%20erwartet.&text=Laut%20der%20Prognose%20wird%20der,Menschen%20auf%20der%20Welt%20geben.

Da kommt er zu spät ab 2064 schrumpft die Weltbevölkerung eh.

johannes22 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2026
Veröffentlicht von: @johannes22

Da kommt er zu spät ab 2064 schrumpft die Weltbevölkerung eh.

Und vorher gibt's keine passenden Jubeljahre mehr? 🤨

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @martinwagner

da Jesus höchstwahrscheinlich in diesem Jahrhundert wiederkommen dürfte (Eventuell im Jubeljahr 2067) wird er dafür sorgen, daß die Bevölkerungsexplosion ein Ende nimmt.

Dummerweise weiss keiner, wann er wiederkommt... noch nicht mal er selber. Daher wäre ich mit Vorhersagen doch etwas vorsichtig...

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ja, Embryonen sind Menschen. Und nein, die Funktionsfähigkeit des Gehirns ist bei Embryonen noch nicht gegeben.

herbstrose antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Wobei diese extreme Fixierung aufs "Jesus annehmen" eine kirchengeschichtlich junge Entwicklung sein soll/ist (heißt erst innerhalb der letzten 200 Jahre) Davor war diese "persönliche Beziehung zu Jesus" (was ja irgendwie mit "annehmen" gemeint ist) gar nicht so Thema in der Glaubensausübung, zumindest wurde das nicht so postuliert. Diese Erklärung fand ich für mich irgendwie schlüssig. So daß ich mich entschlossen habe, diese Diskussion (nämlich, ob man nun selber eine persönliche Beziehung zu Jesus hat oder nicht) für mich zu den Akten zu legen.
Aber das muss ja jeder für sich selber wissen. 😊

tatokala antworten
joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Damit hast du ziemlich gut zusammengefasst, woran mein Glaube immer scheitern wird.

Nun beruhig dich mal. Was Herbstrose geschrieben hat ("Kein Mensch hat "die Hölle verdient""), stimmt ja auch nicht. Jesus selbst sagt etwas anderes (Matthäus 5). Und Paulus auch (Römer 3). Und König David, der das ja nun denkbar drastisch an sich selbst erfahren hat, ebenso (Psalm 14,3). Also bitte kein Lamento auf diesem herausgegiffenen Satz von Herbstrose aufbauen.

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @joe390

Nun beruhig dich mal.

Wozu? Dafür müsste ich mich ja erst mal aufregen... 😉

Veröffentlicht von: @joe390

Also bitte kein Lamento auf diesem herausgegiffenen Satz von Herbstrose aufbauen.

Du kannst die Sache sicher besser erklären...?

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Jetzt weiß ich, was Du bist: Ein Erklärungs-Vampir!!!

Frag' doch mal Gott selber, nicht Menschen, deren Erklärungen Dir never/niemals ausreichen werden...

Liebe Herbstrose, das hab' ich nun auch verstanden!!! 😊

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @gili

Jetzt weiß ich, was Du bist: Ein Erklärungs-Vampir!!!

Frag' doch mal Gott selber, nicht Menschen, deren Erklärungen Dir never/niemals ausreichen werden...

Tja, wie heisst es doch... wenn ihr nicht wie die Kinder werdet...

Die fragen schliesslich auch sehr viel. Sind das auch alles kleine "Vampire"...?

Und ich gebe mich ungern mit widersprüchlichen Antworten zufrieden. Aber es scheint hier auch keine Lösung zu geben.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die fragen schliesslich auch sehr viel. Sind das auch alles kleine "Vampire"...?

Die meisten Kinder, die ich kenne, diskutieren nicht um des Diskutierens Willen, sondern weil sie tatsächlich Antworten suchen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und ich gebe mich ungern mit widersprüchlichen Antworten zufrieden. Aber es scheint hier auch keine Lösung zu geben.

Du gibst Dich schon länger mit so ziemlich keiner Antwort zufrieden.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Die meisten Kinder, die ich kenne, diskutieren nicht um des Diskutierens Willen, sondern weil sie tatsächlich Antworten suchen.

Eben. Und das heisst aber auch, sich nicht mit jeder Antwort zufrieden zu geben.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Eben. Und das heisst aber auch, sich nicht mit jeder Antwort zufrieden zu geben.

Das Problem ist, Du gibst Dich hier mit keiner zufrieden.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Ich glaube, Lucan würde sich mit einem "ich weiß" nicht zufrieden geben.

Müsste er korrigieren.

Nachtrag vom 17.05.2021 1847
mit einem "ich weiß nicht" meinte ich
😊

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich glaube, Lucan würde sich mit einem "ich weiß" nicht zufrieden geben.

Soll ich denn lügen, nur damit sich Lucan "zufrieden" gibt?

Ich denke ja nicht dran.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Na ja, ist es nicht Glaube oder tatsächliches "Wissen"?

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Das Problem ist, Du gibst Dich hier mit keiner zufrieden.

Das Problem ist, dass wir uns nicht einig sind, wie eine "zufriedenstellende Antwort" genau aussehen sollte...

lucan-7 antworten
joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du kannst die Sache sicher besser erklären...?

Wie wär's, wenn du erst mal Gottes Geboten gerecht wirst, bevor du ihn auf die Anklagebank setzt? Danach kannst du immer noch mit deinen Fragen kommen. Einfach mal zur Abwechslung?

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @joe390

Wie wär's, wenn du erst mal Gottes Geboten gerecht wirst, bevor du ihn auf die Anklagebank setzt? Danach kannst du immer noch mit deinen Fragen kommen. Einfach mal zur Abwechslung?

Ich setze niemanden "auf die Anklagebank". Ich prüfe, und das Gute behalte ich. Aber dazu muss man halt auch prüfen!

Aber ich schätze mal, da kommt auch nichts mehr an dieser Stelle, bei dieser Rhetorik...

lucan-7 antworten
joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich setze niemanden "auf die Anklagebank". Ich prüfe, und das Gute behalte ich. Aber dazu muss man halt auch prüfen!

Tja, vorauszusetzen, dass Gottes Handeln den eigenen Maßstäben und Vorstellungen entspricht, funktioniert halt nicht. Aber den Glauben an die Existenz Gottes davon abhängig zu machen, ob man sein Handeln versteht, ist eh ein Irrweg; weil Gottes Existenz nämlich überhaupt nicht davon abhängt, ob du ihn verstehst.

Nachtrag vom 14.05.2021 2018
... wobei ich damit nicht gesagt haben will, dass man seinen Verstand ausschalten soll. Aber sollte auch nicht darauf beharren, dass eine Sache den eigenen Denkmustern entsprechen muss, bevor man sich auf sie einlässt.

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @joe390

... wobei ich damit nicht gesagt haben will, dass man seinen Verstand ausschalten soll. Aber sollte auch nicht darauf beharren, dass eine Sache den eigenen Denkmustern entsprechen muss, bevor man sich auf sie einlässt.

Also was denn nun? Mein Verstand folgt nun mal meinen "eigenen Denkmustern"... zählt das jetzt oder nicht?

Im Grunde genommen hast du hier geschrieben: "Vergiss' deinen Verstand, denk' nicht nach, glaub's einfach, Gott ist eh nicht zu verstehen!"

Wobei ich mir allerdings kaum vorstellen kann, dass das für dich tatsächlich eine Glaubensbasis ist.
Mir scheint eher, dass das ein Verteidigungsargument ist, wenn allzu unbequeme Fragen von Leuten wie mir gestellt werden... das ist dann so wie: "Vergiss' es, das ist zu kompliziert für dich, das verstehst du eh nicht!"

Wobei "kompliziert" hier lediglich bedeutet: Du hast auch keine Antwort, hast aber keinen Bock dich hier auf eine Diskussion einzulassen.

Mich von etwas anderem zu überzeugen wäre prinzipiell sehr einfach: Nenne mir einfach ein paar plausible Argumente.

Falls du welche hast.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @joe390

... wobei ich damit nicht gesagt haben will, dass man seinen Verstand ausschalten soll. Aber sollte auch nicht darauf beharren, dass eine Sache den eigenen Denkmustern entsprechen muss, bevor man sich auf sie einlässt.

Eben hast Du noch geschrieben, dass Du wie ein Kind herangehen willst, genau das war gemeint!

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @gili

Eben hast Du noch geschrieben, dass Du wie ein Kind herangehen willst, genau das war gemeint!

Wie ein Kind das Fragen stellt und Antworten erwartet... nicht wie ein Kind, das blind allem vertraut was ihm erzählt wird!

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie ein Kind das Fragen stellt und Antworten erwartet... nicht wie ein Kind, das blind allem vertraut was ihm erzählt wird!

Why not -?-

(Warum nicht-?-)

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Blindes Vertrauen in das, was Menschen einem erzählen ist wohl kaum etwas Positives...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Blindes Vertrauen in das, was Menschen einem erzählen ist wohl kaum etwas Positives...

Ich vertraue auf das, was Jesus sagt, da wurde ich noch niemals enttäuscht.
Was ich von Atheisten, die ich in meinem Leben schon kennenlernte, nicht behaupten kann.

Anonymous antworten
Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1128

Ich verstehe Joe halt so:

Wenn Gott existiert, dann handelt er so wie er will. Ganz unabhängig davon, ob wir es verstehen oder nicht.

Die grundsätzlich unterschiedliche Prämisse zwischen Christen/Atheisten ist ja jene, dass Gott existiert resp. nicht existiert.

Für einen Christen ist klar: Gott existiert! Er muss "nur" noch lernen, sich so zu verhalten, damit er seinen Willen tut. Fragen rund um seine Existenz werden im Grunde genommen obsolet.

Atheisten haben ja die Prämisse (korrigiere mich, wenn ich falsch liege): Gott existiert nicht! Also haben sie eher die Herangehensweise, verstehen zu wollen, was auf seine Existenz hindeutet und was nicht.

Ich denke, diese beiden Prämissen unterscheiden die beiden Gruppen grundsätzlich und deshalb ist das gegenseitige Verständis auch relativ schwierig.

tamaro antworten
joe390
(@joe390)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 465
Veröffentlicht von: @tamaro

Wenn Gott existiert, dann handelt er so wie er will. Ganz unabhängig davon, ob wir es verstehen oder nicht.

Ja. Vor ein paar Jahrzehnten habe ich nur dumm geschaut, als man mir zum ersten mal erzählt hat, dass die Erde eine Kugel ist. Das konnte ja gar nicht sein, schließlich würden die Leute in Australien dann alle runterfallen. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass die Erde schon damals eine Kugel war 😊

joe390 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tamaro

Wenn Gott existiert, dann handelt er so wie er will. Ganz unabhängig davon, ob wir es verstehen oder nicht.

Klar.

Aber es geht ja nicht nur um die Frage, ob Gott existiert... sondern vor allem um die Frage, ob wir ihm folgen sollen!

Wenn Gott tatsächlich existiert, aber eine böse und sadistische Gesinnung hat, Menschen zu seinem Vergnügen in die Irre führt und Spaß an perversen Spielchen hat... dann müsste man das notgedrungen hinnehmen (Was bliebe uns auch übrig?), aber wir müssten so einem Gott ganz sicher nicht folgen.

Wenn Gott aber existiert, vertrauenswürdig ist und unser Bestes will... dann wäre die Sache natürlich anders. Aber dann müsste sich das auch in seinen Lehren zeigen.

Genau das sehe ich allerdings nicht... ich sehe da nur jede Menge Widersprüche. Und das heisst für mich, dass da etwas nicht stimmen kann...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Also da ist echt was dran. Aber was tun? Agnostiker werden. Budenzauber machen? Oder Gott versuchen besser zu verstehen?!

Daran wird wohl die gesamte und von dir erwähnte Diskrepanz seine Nöte haben.

Vlt. ist unsere Meinungserforschung wie ich Gott als Individuum verstehen kann, von konfessionellen Gedanken oder Kirchen zu sehr verwässert oder getrübt. worden. Wir sind der ganzen SACHE überdrüssig geworden,....ist alles zu diffus,...veraltet bis hochbetagt,.....kann ich so nicht mehr nachvollziehen was mir dort an christl. Religion geboten wird.

Da tun wir uns jetzt, als moderner Mensch, auch aufgrund dieser Vorzeichen, der selbst wenn er glauben könnte , es aber nicht kann, weil genau das überkandelierte Moderne es nicht zulässt das wir uns Selbstverleugnen oder einfach in die Liebe des Herrn fallen lassen, ganz schön hart. Wie ja dies interessante Gespräch beweist.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn Gott existiert, dann handelt er so wie er will. Ganz unabhängig davon, ob wir es verstehen oder nicht.

Also echt suchen,...an sich arbeiten,....tätig und stille sein. Dort geht`s lang. Dann wird es schon besser werden mit uns und wir erkennen den liebenden Vater in unserm Herzen trotzdem als Allmächtigen an.

Anders , als mit Nachdenken und dem Streben nach Geist und ewiger Wahrheit, kann es nie verstanden werden, warum es die grausamen Kriege bis heute, ( oh mann??!! ) im AT gegeben hat und dann kommt sowas wie eine Liebeslehre auf uns zu und heißt NT.

Die Sicht und das Unverständnis der Kinder, die mit freiem Willen beschenkt werden, auf diese Unterschiede im Wort Gottes hinzuweisen und doch das Wort Gottes zu sein, können verstandesgemäß gemildert und fernerhin besser verstanden werden, wenn echt praktiziert, .....!!!!

Das Gott suchen heißt IHN, die Schöpfung und mich als Kind im gesamten Schöpfungsplan zu verstehen. Nicht Gott war damals als es noch recht martialisch zuging in der Bibel, ein anderer Gott als Heute.

Ne! Wir Menschen waren anders geeicht. Zu dooof dazu. Zu unreif. Viel dichter am Naturgesetz des Stärkeren angelehnt. Ein Gott der damals was gelten wollte????,...tja!? Da war Power, Kriegsglück und Leid, sowie Nomadenschaft angesagt. Um diese Völker, zur damaligen Zeit, an einen Gott zu gewöhnen, damit überhaupt erst einmal eine freiwillige Beziehung zu einem höheren Wesen aufgebaut werden konnte, musste als Attribut der Allmacht die SOUVERÄNITÄT DER STÄRKE präsent sein.
Also Kampf und Gewinn, das Recht des Stärkeren, bringt einen neuen Horizont im Leben der Altvorderen. Einen Gott zu akzeptieren? Das geht nur über Gewinn!

Nun, 2000 und ein paar Jahre später derselbe Gott. Nur diesmal in der Person Jesu Christ. Ausdruck/Idee der Weisheit Gottes! DER Wege sucht, die Seele (Ideen und Gedanken aus Gott eingebracht in die materielle Schöpfung ) aus der Materie, der satanischen Welt, auszuselektieren, ja geradezu zu retten und zu veredeln. - Anderes Thema, Mega! -

Aus der Souveränität der Stärke, der ersten spürbaren Gottheit die echt was zu sagen hatte, und dem Recht des Stärkeren, als Gesetz für ein selektives Emporkommen der Menschheit Nahrung bietet, wird Liebe.

Hat die nomadisierende oft kriegerische Menschheit zu damaliger Zeit eigentlich die Möglichkeit gehabt, dem Schwachem und Siechem, dem Totgeweihtem, Behinderten und Armen mitzuschleppen durch das unsichere Leben zu Zeiten des AT? Nein!
Und nun heißt es teilen?
Upps. Völlig neue Worte. Unmögliche Gedanken und Forderungen. Ja gar ein komplette anderes Gottesbild!? Irre nicht wahr? Und was soll ich sagen? Es hat funktioniert. Die Menschheit ist gereift, so wie auch dass Individuum auf seiner Suche nach Gott reifen soll, damit verstanden wird.

Aus dem Recht des Stärkeren, dem unweigerlich nötigem Naturgesetz, dass auch noch bis heute auf heimischen Straßen sein angestammtes Recht fordert, ist die Liebesbeziehung zum Schwachem, Siechem und Behindertem geboren worden.

Und jetzt!!!! Wir haben die Sozialversicherung, die Gott Lob bei uns noch gut klappt. Wer hat`s erfunden? Bismarck und wir.
Ein über Jahrtausende altes Volk der deutschen Sprache, welches das Christentum mit jeder Faser der gelehrten Dummheit, des Dogmatismus, der Intoleranz und allg. Falschheit, trotzdem gut gesät hat über die Jahrhunderte. Es existiert!!! Wir sind das mit jeder Mark in die Krankenkasse.

Wir teilen! Wir ziehen nun das Schwache mit! Wir versuchen alles mit unserer, dieser Idee der Sozialversicherung die auf dem Solidar Gedanken fußt, ganz so wie Jesus Christus es gefordert hat, nicht am Weges Rand die Todgeweihten liegen zu lassen.

Das Christentum hat es weit gebracht. Ein ganzes Volk macht mit. Wir sind Gott schon sehr nahe gekommen mit unserer liebenden und verantwortungsvollen Art. Seh dich lieber Freund und Freundin in dieser Runde als Berufen an und such den Schlüssel des Auserwähltsein. Denn nun sind die Schnitter gefragt,....na gut! Etwas zu abgehoben. Aber kommt mit ins Boot. Sooooviele reden nunmal soooo nicht über sooooolche Dinge.

gruß aus Niederbayern

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312

Nun, meine eigene Schlussfolgerung ist hier recht klar.

Aber es gibt halt auch eine Menge Menschen, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Und das will ich nicht einfach ignorieren...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn Gott tatsächlich existiert, aber eine böse und sadistische Gesinnung hat, Menschen zu seinem Vergnügen in die Irre führt und Spaß an perversen Spielchen hat...

Du bist hier derjenige, der Böses auf Gott projiziert und dann die Eigenkreation als Gott betrachtet! Du solltest Dich schämen!!!

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @gili

Du bist hier derjenige, der Böses auf Gott projiziert und dann die Eigenkreation als Gott betrachtet! Du solltest Dich schämen!!!

Falls es dir nicht aufgefallen ist... ich greife hier allein Argumente der Christen auf!

Und keiner der Christen hier ist in der Lage, genau zu erklären, wie es sich denn nun wirklich verhält.

Erlöst Gott alle abgetriebenen Föten und befördert sie automatisch in den Himmel... ja oder nein?

Falls Gott das tut: Was genau ist dann so schlimm an Abtreibung, wenn doch dadurch ein Platz im Himmel garantiert wird?
Wenn Abtreibung trotzdem schlimm ist - warum ist das so? Ist denn der Platz im Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Wenn es ans Eingemachte geht, dann drücken sich Christen hier um die Antwort... nicht mehr und nicht weniger. Darum geht es hier.

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Gott = gut
Gläubige an Gott = gut
Gläubige an Gott (aber den flaschen) = nicht gut
Fragesteller = nicht gut = Kritiker = in Zweifel zieher, etc.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16837
Veröffentlicht von: @lucan-7

Erlöst Gott alle abgetriebenen Föten und befördert sie automatisch in den Himmel... ja oder nein?

Ja. Und das haben Dir hier mehrere biblisch belegt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls Gott das tut: Was genau ist dann so schlimm an Abtreibung, wenn doch dadurch ein Platz im Himmel garantiert wird?
Wenn Abtreibung trotzdem schlimm ist - warum ist das so? Ist denn der Platz im Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Zum dritten Mal: weil Gott will, dass wir LEBEN. Und zwar auf der Erde, denn für uns hat er sie geschaffen. Dass das Leben dann bestenfalls nach dem irdischen Tod weitergeht, bedeutet nicht automatisch, dass man enstandendes Leben vorzeitig beenden soll.
Sonst hätte sich Gott ja sparen können, dem Menschen eine Erde zu gestalten.

Ich versteh nicht, warum Du das nicht akzeptierst.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es ans Eingemachte geht, dann drücken sich Christen hier um die Antwort... nicht mehr und nicht weniger. Darum geht es hier.

Stimmt doch überhaupt nicht.
Was können denn wir dafür, dass Du so stur bist.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tristesse

Zum dritten Mal: weil Gott will, dass wir LEBEN. Und zwar auf der Erde, denn für uns hat er sie geschaffen. Dass das Leben dann bestenfalls nach dem irdischen Tod weitergeht, bedeutet nicht automatisch, dass man enstandendes Leben vorzeitig beenden soll.
Sonst hätte sich Gott ja sparen können, dem Menschen eine Erde zu gestalten.

Ich versteh nicht, warum Du das nicht akzeptierst.

Weil ein Großteil der Embryonen, so sie denn ihr Leben gelebt hätten, rein statistisch betrachtet nicht zum Glauben gefunden hätten und damit verloren gewesen wären. Weil sie aber bereits vor der Geburt starben, wurden sie gerettet.

Christen behaupten jetzt: Das ist schlecht!

Und ich frage: Warum ist es schlecht, wenn sie doch gerettet sind?!?

lucan-7 antworten
Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1128
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und ich frage: Warum ist es schlecht, wenn sie doch gerettet sind?!?

Dieses Frage-Antworte-Spiel funktioniert aber auch nur dann, wenn die Gewissheit besteht, dass ungeborene Kinder gerettet sind.

Mit anderen Worten: die Prämisse der Errettung Ungeborener muss gegeben sein.

Ich aber meine, als Christen können wir gar nicht wissen wer alles errettet wird. Wir können nur wissen, wie man Errettung erlangt, nämlich durch die Annahme des Erlösungswerkes Jesu. Was mit all jenen geschieht, die das nicht tun/können, wissen wir nicht. (MMn)

tamaro antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @tamaro

Ich aber meine, als Christen können wir gar nicht wissen wer alles errettet wird. Wir können nur wissen, wie man Errettung erlangt, nämlich durch die Annahme des Erlösungswerkes Jesu. Was mit all jenen geschieht, die das nicht tun/können, wissen wir nicht. (MMn)

Eben. Wird hier aber von vielen nicht vertreten. Was auch logisch ist: Es erscheint uns ungerecht, wenn unschuldige Babys nicht erettet würden.

Es könnte aber genau so gut sein, dasss Gott sagt. "Aus diesem Menschen wäre eh nichts geworden, also ist er auch nicht erettet!"

Würde zwar Wiederum mit einigen Dingen im Widerspruch stehen, wäre aber auch eine Möglichkeit.

lucan-7 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es könnte aber genau so gut sein, dasss Gott sagt. "Aus diesem Menschen wäre eh nichts geworden, also ist er auch nicht erettet!"

Gott sagt aber: "Aus diesem Menschen wäre eh nichts geworden, DESWEGEN muss ich ihn eretten"
Hat sich was mit "die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen"...

Das Evangelium ist eine "Frohbotschaft" (nicht eine "Drohbotschaft")
DAS bitte ich zu "berücksichtigen"...

hg poimen

poimen-a antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15312
Veröffentlicht von: @poimen-a

Gott sagt aber: "Aus diesem Menschen wäre eh nichts geworden, DESWEGEN muss ich ihn eretten"
Hat sich was mit "die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen"...

Am Ende läuft es aber genau darauf hinaus.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Abtreibung sollte es überhaupt never ever niemals geben, das ist etwas nach dem Muster des Nicht-Göttlichen, das das Töten des Lebens will.
Gott ist absolut gerecht, darauf kann man vertrauen. Selbst wenn die Embryos auf Erden noch nicht erlöst wären, kann das ja dann im Geistigen auch durch Jesus erfolgen.

Wenn Du Dir menschliche Erklärungen suchst, versuchst Du halt immer, durch die "jeweilige Verständnis-Brille" zu schauen.
Das ist dann immer nicht "Deine Brille" und passt nie genau, deshalb wäre es gut, selbst die Bibel zu studieren, das wurde Dir ja auch schon oft vorgeschlagen, und so "Deine eigene Brille" zu finden.

Wobei es natürlich immer die gleiche Wahrheit ist, diese verändert sich nicht, aber es gibt verschiedene Zugänge.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Nach deiner Ansicht kommt ein abgetriebener Embryo in den Himmel.

Aber ein Mensch, der erwacghsen wird und Gott ablehnt in die Hölle, richtig?

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Aber ein Mensch, der erwacghsen wird und Gott ablehnt in die Hölle, richtig?

Gott betrachtet - immer gerecht -, da er in das Herz blicken kann, wie die Entscheidung des Menschen zu bewerten ist. Des Menschen Entscheidung bestimmt dessen Aufenthaltsort.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Also würdest du dem zustimmen?

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lombard3

Also würdest du dem zustimmen?

Ich glaube den Worten Jesu:

Joh. 12
47Wenn jemand mich hört und mir nicht gehorcht, bin ich nicht sein Richter - denn ich bin gekommen, um die Welt zu retten, und nicht, um sie zu richten. 48Doch wer mich und meine Botschaft ablehnt, wird am Tag des Gerichts durch meine Worte, die ich gesprochen habe, gerichtet werden.

Du hattest auch nach den Embryonen gefragt, falls sie noch nicht erlöst sein sollten bei der Abtreibung, kann das ja im Geistigen nachgeholt werden. Ich vertraue auf Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Und wenn du Kinder zeugst, dann weißt du nicht, ob dein Kind die Botschaft Jesu ablehnt als Erwachsener.

Gut - es war seine / ihre Entscheidung.

Ich finde es schlimm, dass man als Christ, der an die Hölle glaubt, immer Angst haben muss, dass der Nachfahre in der Hölle landen könnte.

Denn eine Garantie für die eigenen Kinder gibt Gott ja nicht.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lombard3

Denn eine Garantie für die eigenen Kinder gibt Gott ja nicht.

Gott verbürgt sich mit seinem Leben - das nennst Du "keine Garantie"?

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Kommen denn aus deiner Sicht die Nachkommen von Christen alle automatisch in den Himmel?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lombard3

Kommen denn aus deiner Sicht die Nachkommen von Christen alle automatisch in den Himmel?

Nicht nur die "Nachkommen von Christen"... -wie Du hier glauben machen möchstes...
WAS macht "Christen" (oder deren "Nachkommen") BESSER ?

Gott WILL (und daran wird ihn keiner hindern) ALLE Menschen "retten"...

Diese "Erbsenzählerei" wächst also nicht "auf Seinem Mist"....
Trotzdem unterstellst Du ihm ständig ER wolle die Mehrzahl der Menschen verdammen
WARUM ?

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Nicht nur die "Nachkommen von Christen"... -wie Du hier glauben machen möchstes...

Ehrlich gesagt stelle ich nur Fragen.

Veröffentlicht von: @poimen-a

Trotzdem unterstellst Du ihm ständig ER wolle die Mehrzahl der Menschen verdammen
WARUM ?

Kannst du zeigen, wo ich das geschrieben habe?

Vielleicht ist es ein Missverständnis oder ich habe mich nicht gut ausgedrückt.

So wie ich es verstehe, besteht ein Risiko, wenn ein Mensch erwachsen wird, dass er Gott ablehnt und dann in die Hölle kommt.

Die Frage ist also - wenn man dies glaubt - ob man das Risiko beim Zeugen eines Kindes eingehen will.

Gott ging bei der Schöpfung offensichtlich das Risiko ein, dass seine Geschöpfe in die Hölle kommen könnten.

Trotzdem entschied er sich dafür, die Schöpfung zu machen.

So verstehe ich es aus der Bibel.

Wenn es nicht richtig ist, kannst du gerne korrigieren.

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lombard3

Gott ging bei der Schöpfung offensichtlich das Risiko ein, dass seine Geschöpfe in die Hölle kommen könnten.

DAS müsstest Du mir belegen...

Veröffentlicht von: @lombard3

Trotzdem entschied er sich dafür, die Schöpfung zu machen.

Ja, eben...(seid fruchtbar und mehret Euch)

Veröffentlicht von: @lombard3

Wenn es nicht richtig ist, kannst du gerne korrigieren.

Darum bemühe ich mich...

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @poimen-a

Gott ging bei der Schöpfung offensichtlich das Risiko ein, dass seine Geschöpfe in die Hölle kommen könnten.

DAS müsstest Du mir belegen...

Ich sage nicht, dass ich richtig liege.

Aber denkst du, dass Gott bei der Erschaffung der Welt nicht bereits wusste, wie es enden würde?

D.h. er ging nicht nur das Risiko ein, sondern er rechnete bereits damit, dass ein paar seiner Geschöpfe in der Hölle sein werden?

Was ist dein Glaube diesbzgl.?

lombard3 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 673
Veröffentlicht von: @lombard3

Aber denkst du, dass Gott bei der Erschaffung der Welt nicht bereits wusste, wie es enden würde?

Unbedingt! Deswegen hatte ER ja den "Rettungsplan" schon in der Tasche...

Veröffentlicht von: @lombard3

D.h. er ging nicht nur das Risiko ein, sondern er rechnete bereits damit, dass ein paar seiner Geschöpfe in der Hölle sein werden?

ER rechnete damit, dass es "ein paar seiner Geschöpfe" nicht ohne (seine) Hilfe "schaffen" würden der "Hölle" zu entgehen...

Veröffentlicht von: @lombard3

Was ist dein Glaube diesbzgl.?

Gott ist ein "Retter"(!)

hg poimen

poimen-a antworten
Lombard3
(@lombard3)