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Haben Embryonen die ewige Hölle verdient?

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MartinWagner
Themenstarter
Beiträge : 17

Hallo,
da ich schon viel mit Bibeltreuen Christen zu tun hatte, weiß ich, daß sie glauben, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe, auch Kinder, und daß man nur durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden könne:

Römer 3, 10-12:

"»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!"

Nun ist die Frage, wie das mit Embryonen ist, da diese ja auch schon Menschen sind, wie Abtreibungsgegner immer betonen. Haben also Embryonen die ewige Hölle verdient?

Ich persönlich empfinde die ewige Hölle auch für Erwachsene als völlig ungerecht, und selbst wenn sie gerecht wäre, wünsche ich sie niemandem. Eine christliche Nahtodeserfahrung täte aber mit Sicherheit vielen Menschen gut!

Gottes Segen,
Martin Wagner

Antwort
619 Antworten
Arcangel
Beiträge : 6387

Menschenbild
Das kommt darauf an was für man ein Menschenbild man hat.
Steht man auf der Katholischen Seite mit Thomas von Aquin und geht von der Erbsünde aus. Oder steht man eher auf der Seite von Pelagius und glaubt das jeder einzelne sündigt und somit die Hölle "verdient"

Wenn man auf der seite Pelagius steht dann geht man idR. auch von einer Theologie der Schuldfähigkeit also einer Art geistlicher Mündigkeit aus. Vor dieser Mündigkeit ist man nicht schuldfähig, danach ja.

Ein Embrio währe dannach nicht Mündig und somit auch nicht Schuldfähig und somit hat ein Embryo auch keine Hölle verdient.

arcangel antworten
7 Antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @arcangel

Das kommt darauf an was für man ein Menschenbild man hat.

Gott richtet sich nach unserem Menschenbild. 😉

orangsaya antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

ER kommt bloß mit den 4000 Geschlechtern nicht mehr klar.

deleted_profile antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387
Veröffentlicht von: @orangsaya

Gott richtet sich nach unserem Menschenbild. 😉

Er lässt 7000 Engel auf einer Nadelspitze tanzen.

arcangel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Seit wann das?

tristesse antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 433

Seit Frühling des Jahres 33, so ungefähr...

yogman42 antworten
Bogi111
(@bogi111)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 33

Hallo

Veröffentlicht von: @arcangel

Das kommt darauf an was für man ein Menschenbild man hat.

Ich denke es hat nichts mit Bildern zu tun, denn Gott sagt in den 10 Geboten wir sollen uns kein Bildnis machen...

Veröffentlicht von: @arcangel

Steht man auf der Katholischen Seite

Dann ist man so ziemlich arm drann....
Schon bei Adam und Eva erfahren wir wen Gott verflucht hat und wem gegenüber Barmherzig ist! Spätestens ab Abraham sollte jeder wissen das Gott Barmherzig ist und uns nicht richten sondern retten möchte...
Abraham hatte auch dieses Menschenbild Gottes,als er mit Gott um Sodom und Ghomorra feilschte....
Warum hat die RKK und die Gläubigen nicht den Mut neu anzufangen,so wie Jesus es empfohlen hat! Wer nicht von neuem geboren wird durch persönliche Übergabe in der Taufe, sowie Wasser und HL.Geist der wird das ewige Leben nicht ererben... Joh.3
https://www.bibelstudium.de/articles/901/die-neue-geburt.html

bogi111 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6387

ich glaube du hast meinen Beitrag nicht verstanden.

arcangel antworten


Orangsaya
Beiträge : 3018

Wie kommst du zu dieser fragenden These?
Jesus hat zwar nicht gesagt, "Lasset alle Embryonen zu mir kommen.", dass heißt aber nicht, dass er sie irgendwie ausgeschlossen hat.
Was die These der Erbsünde betrifft, so ist das nicht aus der Bibel, sondern es es ist eine These, die anhand der Bibel gemacht wurde und da ist auch was dran. Ich glaube aber in dieser Absolutheit nicht an die Erbsünde.

orangsaya antworten
4 Antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 433

Erbsünde
Glaubt heute überhaupt noch jemand an so etwas wie Erbsünde?
Aus ihr wird doch bestenfalls nur psychologisch ein Schuh, oder?
Also etwa: Geschlagene Kinder werden zu schlagenden Eltern - in dem Sinne ist ein falsches Verhalten "geerbt".
Und diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Das wusste schon Bob, der Dylan (Every grain of sand).

yogman42 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

Ja, ich glaube an so etwas wie Erbsünde ...

adjutante antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 433

Aber doch in dem Sinne, dass der Mensch durch sein Fehlen im Paradies seine Unschuld vor Gott verloren hat, oder? Das Fehlen dieses Ganzseins, dieses Heilseins überträgt sich freilich von der einene Generation zu den nächsten. Aber selbst Gott rechnet Schuld nur einige Generationen an - dann ist Schluss. Aber ich will Dir auch nix ausreden. Alles sind nur Gedanken, Impulse etc. Wirklich wissen was abgeht tut nur einer.

yogman42 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

Ja, die Erbsünde (durch Adam) hängt mit dem Ursprung des Menschen zusammen. Also ist dieser Zusammenhang darin begründet, dass die Menschen durch Zeugung und Geburt untereinander zusammenhängen. Alle Menschen ohne irgendeine Ausnahme werden von Gott als Sünder und Übertreter beurteilt und behandelt. Darum müssen alle Menschen ohne Ausnahme sterben. - Also nicht nur einige Generationen, sondern alle.

Daher ist es wichtig, den Menschen nach der Geburt unter die Erbgnade und den Erbsegen zu stellen, der von Jesus Christus kommt. Die Erbgnade wird ergriffen durch den Tatglauben. Diese Gnade muss ergriffen werden, in die der Mensch gestellt wurde. - So kann immer nur der einzelne Mensch für sich diesen Kreislauf durchbrechen. Weil jeder für sich in der Verantwortung vor Gott steht.

adjutante antworten
Clay
 Clay
Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @martinwagner

Nun ist die Frage, wie das mit Embryonen ist, da diese ja auch schon Menschen sind, wie Abtreibungsgegner immer betonen. Haben also Embryonen die ewige Hölle verdient?

Keine Sorge, abgetriebene Föten, Fehl- und Totgeburten, Säuglinge und Kleinkinder sind bei Gott, denn Gott rechnet erst Sünde zu, wenn ein Mensch sie bewusst und willentlich ausübt.
Die falsche Vorstellung rührt von der Lehre der Erbsünde her, die durch griechische Philosphen (Plutarch, Plato) Eingang in die Kirchen gefunden hat.
Dazu gibt es auch persönliche Erlebnisse wie z.B.: http://www.efg-kevelaer.de/index.php/gottesdienst/predigten-anhoeren/predigt/24

LG.
Clay

clay antworten
11 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @clay

Keine Sorge, abgetriebene Föten, Fehl- und Totgeburten, Säuglinge und Kleinkinder sind bei Gott, denn Gott rechnet erst Sünde zu, wenn ein Mensch sie bewusst und willentlich ausübt.

Wann ist das denn der Fall?

lucan-7 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 3018

Gilt deine Auslegung nur für Kinder, oder auch für Menschen mit Bestallungsurkunde?

orangsaya antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @clay

Keine Sorge, abgetriebene Föten, Fehl- und Totgeburten, Säuglinge und Kleinkinder sind bei Gott, denn Gott rechnet erst Sünde zu, wenn ein Mensch sie bewusst und willentlich ausübt.

So wie bei Jakob und Esau, zum Beispiel.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

Ja. Jakob hat definitiv gesündigt. Damit war er erfolgreich und ist ein super Stammvater des Volkes Israel geworden. 🙁 Was lehrt uns das? 😊

tatokala antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @tatokala

Was lehrt uns das? 😊

Sündige und du machst Karriere.

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

Jepp. 😊

tatokala antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @banji

Sündige und du machst Karriere.

Ja, in der Welt ist so etwas möglich, aber Lohn für so eine Karriere kann abschließend sehr ungemütlich werden,

Hebräer 10,26 -

Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt hinfort kein Opfer mehr für die Sünden,
27 sondern ein schreckliches Warten auf das Gericht und ein wütendes Feuer, das die Widersacher verzehren wird.

solido antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Falsch.
Bereue Deine Sünden und Gott vergibt.

tristesse antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Ich nehme meistens zwei Treppen auf einmal. 😎

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @tatokala

Was lehrt uns das?

Dass du die falsche Schlussfolgerung ziehst, dass das eine aus dem anderen folgen würde. Jakob ist nicht Stammvater geworden, weil er gesündt hat, sondern obwohl er gesündigt hat. Und du unterschlägst einen wesentlichen Punkt: Jakob sehnte sich nach Gottes Segen, während er Esau denkbar schnuppe war.

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Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @joe390

So wie bei Jakob und Esau, zum Beispiel.

Ich weiß nicht, wie Du das meinst, denn sie haben beide gesündigt.

clay antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @martinwagner

Hallo, da ich schon viel mit Bibeltreuen Christen zu tun hatte, weiß ich, daß sie glauben, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe, auch Kinder, und daß man nur durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden könne:

Na, es ist ja toll, dass dir vor allem das zu bibeltreuen Christen einfällt 🙁

Zunächst einmal gilt für jeden Einzelnen, was Jesus zu Nikodemus sagt, der auch ein theologisches Gespräch führen wollte: "Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen." Wo stehst du da? Hat Gott dir neues Leben geschenkt, hat er dir vergeben, stehst und lebst du in einer lebendigen Beziehung zu ihm?

Nichts gegen ernsthafte und ehrliche Fragen. Aber man kann sich auch in trocken-theoretischen - und im Wortsinne "geistlosen" - Fragen verlieren und am wahren Leben in enger und persönlicher Verbundenheit mit Gott vorbeileben.

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11 Antworten
MartinWagner
(@martinwagner)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 17

Ich hatte 8,5 Jahre Angst vor der Hölle
Hallo,
ich hatte von 1995 bis 2003 massive Ängste vor der Hölle, weil bibeltreue Chrsiten mir gesagt hatten, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe. Das konnte ich niemals anerkennen und sagte nach einem anfänglichen "Ja" im Jahr 1994 wieder nein zu Jesus. Erst 2003 fiel mir ein, daß Jesus selbst seinen Feinden vergeben hat, die ihn gekreuzigt haben. Dann wußte ich, daß mich Gott auch liebt, wenn ich die ewige Hölle als unendlich ungerecht empfinde, was ich bis heute tue. Alle Ängste vor Gott sind seitdem verschwunden!

Martin Wagner

martinwagner antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @martinwagner

Alle Ängste vor Gott sind seitdem verschwunden!

Aber die Bibeltreuen sind doch nicht Gott. Ich hänge zwar nicht dem Apokatastasismus an, jedoch glaube ich an eine Vielversöhnung ohne eine totalitäre Theorie aufzustellen, was Gott macht. Egal welche Festlegung und woher sie kommt, wir haben nicht die Hoheit Gottes Handeln festzulegen und auch kein Recht, dass anderen Menschen überzustülpen.

Ich habe eher den Eindruck, dein Problem ist nicht Gott, sondern es sind Menschen, denen du geglaubt hast.

orangsaya antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @orangsaya

wir haben nicht die Hoheit Gottes Handeln festzulegen

Es geht ja auch nicht um das, was Menschen über Gott sagen, sondern was Gott von sich selbst sagt.

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Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @joe390

Es geht ja auch nicht um das, was Menschen über Gott sagen, sondern was Gott von sich selbst sagt.

Ja, aber Verständnis darüber, was in der Bibel steht, fällt doch sehr verschieden aus. Die Bibel reden davon, es stehe in der Bibel, aber letztlich geht es darum nicht um die Bibel, sondern um die Interpretation, oder Übersetzung. Außerdem halte ich es für einen Irrtum, bei dem man glaubt, dass wir möglichst nahe dem Urchristentum kommen müssen.

orangsaya antworten
Erz
 Erz
(@erz)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 50

Embryonen haben Leben verdient
Hallo Martin Wagner,

... Das konnte ich niemals anerkennen und sagte nach einem anfänglichen "Ja" im Jahr 1994 wieder nein zu Jesus. ... auch liebt, wenn ich die ewige Hölle als unendlich ungerecht empfinde, was ich bis heute tue. ...

wenn das zutrifft, was Du von Dir schreibst, dann

* ist Dein Gott unendlich ungerecht, weil er vor der Trennung vor ihm warnt, weil er es so beschrieben hat und es nach unserer Ablehnung seines Geschenkes so angekündigt ist?
* hattest Du acht Jahre massive Ängste, weil Menschen Dir etwas erzählt haben?
* sagtest Du anfänglich ja zu Jesus, der vor der Hölle warnt?
* sagtest Du wieder nein zu Jesus, der vor der Hölle warnt? (weil Du seine Warnungen niemals anerkennen kannst)
* hast Du jetzt keine Angst mehr vor Deinem Gott, trotz der Empfindung, die Trennung seiner Feinde von ihm ist unendlich ungerecht?

Kannst Du uns schreiben, was das für ein ungerechter Gott sein soll?

Deine Einstiegsfrage: "Haben also Embryonen die ewige Hölle verdient?"
Das kann nur jemand beantworten, der Deinen Gott kennt. Was sagt Dein Gott dazu?

Eine christliche Nahtodeserfahrung täte aber mit Sicherheit vielen Menschen gut!

Was ist denn eine christliche Nahtodeserfahrung?
Und wozu täte die gut?

Mit fragenden Grüßen
Erz

erz antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Richtig, Embryonen haben Leben verdient.

Wenn man diesen Thread liest, gibt es jedoch die Auffassung, dass abgetriebene Embryonen in den Himmel kommen.

Trägt man sie jedoch aus und zieht sie groß, kann es passieren, dass sie als Erwachsene Gottes Rettungsangebot ablehnen und ewig gequält werden.

Wie soll man diese moralische Zwickmühle lösen, in das einen dieses Weltbild bringt?

Oder ist dieses Weltbild falsch?

lombard3 antworten
Erz
 Erz
(@erz)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 50

Hallo Lombard3,

das sind interessante Fragen.

Frage: Wie soll man diese moralische Zwickmühle lösen, in das einen dieses Weltbild bringt?
Antwort: Das Weltbild ist zweitrangig, die Lösung liegt im Gottesbild.

Frage: Oder ist dieses Weltbild falsch?
Antwort: Es ist menschlich. Es entspricht unserem Wesen, dem was wir machen und denken. Es endet aber immer an unseren natürlichen Grenzen. Grenzenlos wird es ab Gottes Wort.

Dieses Kreisen um Sheol, Hades und Gehenna ist ähnlich wie "Männer, die auf Ziegen starren". Falsche Blickrichtung ...

Gehen wir über zweieinhalbtausend Jahre zurück:

... So wahr ich lebe, spricht GOTT, der Herr: Ich habe keinen Gefallen am Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! ...
Hes 33,11

Da er seit tausenden Jahren unverändert und zuverlässig ist: ja, er hat die Autorität, die Konsequenzen menschlichen Handelns einzulösen - und ja, er ist betrübt über jeden, der sein Geschenk ausschlägt. Und dennoch schenkt er uns die Freiheit, selbst zu entscheiden.

Schöne Grüße
Erz

erz antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @erz

Da er seit tausenden Jahren unverändert und zuverlässig ist: ja, er hat die Autorität, die Konsequenzen menschlichen Handelns einzulösen - und ja, er ist betrübt über jeden, der sein Geschenk ausschlägt. Und dennoch schenkt er uns die Freiheit, selbst zu entscheiden.

Ja, das Betrübtsein beschränkt sich nicht nur auf ihn.

Auch Eltern, oder solche die es werden wollen, können nie sicher sein, ob ihr Kind das Errettungsangebot annehmen wird.

So schlimm die möglichen Leiden auf dieser Welt sind, wie furchtbar ist es, am Ende ein Menschenleben gezeugt zu haben, das dann in der Hölle landet, weil er/sie das Errettungsangebot ausgeschlagen hat.

lombard3 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Hölle ist ungerecht
Es gibt und gab schon sehr böse Menschen auf der Welt.

ich tue mir jedoch auch schwer, es moralisch angemessen zu finden, dass jemand in alle Ewigkeit gequält werden soll.

lombard3 antworten
Erz
 Erz
(@erz)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 50

"unendlich ungerecht"
Hallo MartinWagner,

eine Frage stellt sich auch zu Deinem Urteil über diesen ungerechten Gott: Du verwendest Superlative wie "niemals anerkennen" und "unendlich ungerecht", d. h. er ist für Dich ein durch und durch ungerechter Gott.
Und ungerecht meint natürlich, alle betroffenen Menschen haben etwas besseres verdient.

Um Deinem Gott völlige Ungerechtigkeit vorzuwerfen, nimmst Du eine von zwei Positionen ein:

1: MartinWagner ist gerechter als der ungerechte Gott. Dann richtest Du über den Schöpfer allen Seins und allen Lebens. Weil Du gerechter, d. h. besser bist und weil Deine Einstellung für Gott richtend ist.
2: MartinWagner ist ungerecht, der ungerechte Gott auch. Du bist auf gleicher Ebene wie der Schöpfer allen Seins und allen Lebens. Er kann Dir also gar nichts, weil er ja nicht gerechter ist als Du. Da bist Du fein raus.

Wie siehst Du Dich gegenüber diesem völlig ungerechten Gott?

Und was hätten die Menschen besseres verdient, die Jesus ablehnen? Was soll Jesus ihnen nach Deinem Wunsch geben?

Immer noch mit fragenden Grüßen
Erz

erz antworten
Yogman42
(@yogman42)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 433

ich hatte von 1995 bis 2003 massive Ängste vor der Hölle, weil bibeltreue Chrsiten mir gesagt hatten, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe.

Hier empfiehlt sich immer eine schöne Gegenfrage. Nach dem Motto: Na wo ist wohl nun der kürzlich verstorbene Altbürgermeister Deiner Stadt gerade? Oder Leute wie Dirk Bach? Wo schmort er gerade - und was hat er jetzt eigentlich schlimmes gemacht? Wäre er wohl so ein netter Fernsehmann geworden, wenn er im herkömmlichen Sinne Christ geworden wäre? Auch eine Frage nach toten Verwandten könnte ein solches Gespräch recht schnell beenden. Christen, die solches sagen, leben oft in zwei Realitäten, bei der die eine von der anderen nichts weiß.

War es genau diese eine Szene am Kreuz, die Du beschrieben hast - oder gab es noch mehr, was Dich zum Umdenken bewogen hat?
Auch ich finde die klassische Höllenlehre mehr als zynisch. Was ist unser Leben schon? Es sterben Milliarden im Mutterleib oder in den Reagenzgläsern, unzählige Geborene kommen über ihre Kindheit nicht hinaus, jähe, grausame Unfalltode ereilen Menschen in hohem Maße. Und dann soll das noch nicht genügen. Nein, gleich hinterher wird man vors Gericht gestellt und es geht auf ewig noch viel schlimmer weiter. Das hat auch schon Luther gewurmt. Er hat die richtigen Schlüsse daraus gezogen: Alles ist Gnade! Dann lässt sich auch wieder kindlich Gott vertrauen.

yogman42 antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Theologische Haarspalterei
Man kann es auch übertreiben.
Für Embryonen wie für Erwachsene gilt: Es ist allein Gottes Gnade, die uns gerecht macht.

ungehorsam antworten
8 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Für Embryonen wie für Erwachsene gilt: Es ist allein Gottes Gnade, die uns gerecht macht.

Also Willkür?

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Nein, Gnade gepaart mit Liebe!!

irrwisch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @irrwisch

Nein, Gnade gepaart mit Liebe!!

Die aber nicht für alle gilt. Sondern nur für solche, die Gott erwählt.

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die aber nicht für alle gilt. Sondern nur für solche, die Gott erwählt.

Gott hat jeden Menschen erwählt.

irrwisch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @irrwisch

Gott hat jeden Menschen erwählt.

Nein, hat er nicht. Glauben ist nicht jedem Menschen gegeben.

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Gott hat jeden Menschen erwählt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, hat er nicht. Glauben ist nicht jedem Menschen gegeben.

Ich sage dir, ist er doch.

Glaube ist keine Wissenschaft.
Spiritualitä tfindet sich in uns auf einer anderen Ebene.
Die offenbar bei dir verschüttet scheint ,und, so meine Beobachtung, dich zunehmend kälter erscheinen läßt.

irrwisch antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @irrwisch

Glaube ist keine Wissenschaft.
Spiritualitä tfindet sich in uns auf einer anderen Ebene.

Und wie kommt es dann, dass die meisten Menschen keine Christen sind, wenn doch alle "erwählt" wurden? Schafft Gott es nicht, sich denen bemerkbar zu machen?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Die offenbar bei dir verschüttet scheint ,und, so meine Beobachtung, dich zunehmend kälter erscheinen läßt.

Mir wird immer wieder meine Begrenztheit bewusst, das ist richtig. Allerdings machen meine Beiträge hier nur einen kleinen Teil meiner Persönlichkeit aus... ich denke nicht, dass du allein daraus auf meine reale Herzenshaltung oder eine "zunehmende Kälte" schliessen kannst.

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lucan-7

Mir wird immer wieder meine Begrenztheit bewusst, das ist richtig. Allerdings machen meine Beiträge hier nur einen kleinen Teil meiner Persönlichkeit aus... ich denke nicht, dass du allein daraus auf meine reale Herzenshaltung oder eine "zunehmende Kälte" schliessen kannst.

Lieber Lucan

ich wollte dir nicht zu nahe treten.

Meine Aussage bezog sich ganz alleine auf meine sehr eigene Wahrnehmung hier.
Da noch etwas konkreter in theologischen Fragen.

Ich nehme dich in anderen Bereichen durchaus sehr empatisch wahr.

Das möchte ich gerne noch klarstellen.

Liebe Grüße
Inge

irrwisch antworten


Lucan-7
Beiträge : 29398

Warum drücken sich Christen vor einer klaren Antwort...?
Es mag der späten Stunde geschuldet sein, aber das ist halt so eine Frage wo ich eine Menge Herumgedruckse erlebe, wo klare Fragen mit schwammigen Antworten abgetan und Hinweise auf Widersprüche niedergebügelt werden... dabei ist die Sache im Grunde ziemlich klar:

Gelangen Embyonen in den Himmel - ja oder nein?

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Falls nein: Was ist dann daran gerecht? Schliesslich hat so ein Embryo keine Chance, Jesus bewusst anzunehmen. Oder ist so ein Embryo am Ende gar kein vollständiger Mensch?

Falls ihr als Christen keine Antwort habt... OK, kein Problem, Gottes Wege sind unergründlich und was auch immer... aber dann sagt das doch einfach!
Dann habt ihr halt auch keine Ahnung, aber wer hat das schon...

Aber bitte tut mir einen Gefallen: Behauptet nicht irgendwas, das sich nicht halten lässt, weil es nicht aufzulösende Widersprüche enthält, nach dem Motto: Gott will dies, tut aber ganz was anderes, und keiner versteht es, aber wir können es prüfen, und am Ende ist alles in Ordnung wenn man nur feste daran glaubt!

Also... was ist nun?

Gibt es eine Lösung... oder nicht?

lucan-7 antworten
198 Antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Es wäre ja nicht schlimm, man würde sagen: "Ich weiß es nicht."

lombard3 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

Aber dann steht man doch wie ein Dummdepp.
Das geht nicht. 😊

Und das vor nem Nichtchristen.
Da soll man doch Licht sein. In der Welt. Und Salz. Usw.

Lg Tatokala

tatokala antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @lombard3

Es wäre ja nicht schlimm, man würde sagen: "Ich weiß es nicht."

Eben... gibt ja genug, was wir nicht wissen. Aber das gilt wohl nur für die Wissenschaft... in der Religion hat man alle Antworten, oder man kann sie zumindest finden, wenn man nur wirklich sucht... oder so.

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Kein Raum für Fragen

Veröffentlicht von: @lucan-7

in der Religion hat man alle Antworten, oder man kann sie zumindest finden, wenn man nur wirklich sucht... oder so.

Ja.

Das ist natürlich der Mechanismus: Es wird obendrein auch noch die Schuld dem Fragesteller gegeben.

Oder andere Mechanismen sind: Es gibt eine Antwort, aber man muss sie Gott überlassen.

Oder man wird attackiert, als stur bezeichnet.

Etc.

In einer Gemeinde, als einzigster, der offen solche Fragen stellt, die so reagiert möchte ich nicht sein. Zumindest nicht mit schwachem Selbstbewusstsein.

Im Prinzip heißt es: Die Gedanken, die man denkt, die Fragen, die man stellt, sind nicht in Ordnung.

lombard3 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Grüß dich Freund,

na dann bleib doch allein in deinem Herzen,..... mit IHM! Besser geht`s doch eh nicht.

Die frohe Botschaft, jetzt ganz besonders die der neuen Zeit und des neuen Menschen, propagiert diesen intensiven, herzlich persönlichen Liebesrausch mehr, denn die Konfession. Denk ich mir mal so.

Gruß

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo,
danke für die Nachricht.
Verstehe sie nicht.

lombard3 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lucan-7

in der Religion hat man alle Antworten, oder man kann sie zumindest finden, wenn man nur wirklich sucht... oder so

Tatsächlich? Dann mache ich wohl etwas falsch.
Ich bin zwar schon fast 50 Jahre Christ, habe eine theologische Ausbildung und beschäftige mich mit dem Wort Gottes. Aber es gibt viele Fragen, zu denen ich einfach sagen muss "das weiß ich nicht". Gott hat uns nicht alles offenbart. Unser Denken kann seine Gedanken gar nicht fassen - und muss es m.E. auch nicht.

Klar, es ist schwierig zu sagen "das weiß ich auch nicht!" - zumal, wenn man mit kritischen Fragen konfrontiert wird, vielleicht provoziert oder herausgefordert von Menschen, die den christlichen Glauben und die Bibel ablehnen oder für unglaubwürdig halten. Mit einem "das weiß ich nicht, aber ich vertraue Gott trotzdem" oder einem "stimmt, das halte ich auch für unfair, aber ich vertraue Gottes Liebe trotzdem" steht man manchmal schon ziemlich naiv da. Da ist es leichter, den Gott-Versteher zu geben oder dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben. Aber ist das auch aufrichtig?

pinia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @pinia

Mit einem "das weiß ich nicht, aber ich vertraue Gott trotzdem" oder einem "stimmt, das halte ich auch für unfair, aber ich vertraue Gottes Liebe trotzdem" steht man manchmal schon ziemlich naiv da. Da ist es leichter, den Gott-Versteher zu geben oder dem anderen den schwarzen Peter zuzuschieben. Aber ist das auch aufrichtig?

Die Frage ist, warum es denn so schwer ist zuzugeben, wenn man etwas nicht weiss... immerhin macht man sich damit angreifbar.

lucan-7 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lucan-7

Die Frage ist, warum es denn so schwer ist zuzugeben, wenn man etwas nicht weiss... immerhin macht man sich damit angreifbar.

Das ist es. Nicht wissen könnte als Schwäche ausgelegt werden. Und schwach sein will man nicht.

Ich merke bei mir schon, dass ich lieber Antworten gebe, als Gott einfach so als unbegreiflich dastehen zu lassen.

pinia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @pinia

Das ist es. Nicht wissen könnte als Schwäche ausgelegt werden. Und schwach sein will man nicht.

Ich merke bei mir schon, dass ich lieber Antworten gebe, als Gott einfach so als unbegreiflich dastehen zu lassen.

Andererseits kommt man dann eben schnell in die Verlegenheit, Dinge erklären zu müssen die man nicht wissen kann oder sich in Widersprüchen zu verstricken... sieht man ja hier.

Würde man einfach schreiben: "Ich verstehe es auch nicht, aber ich vertraue Gott!" - was sollte ich dann noch sagen? Dann ist das halt so.

Wenn mir aber jemand Dinge erzählt, die sich gegenseitig ausschliessen, dann stimmt da etwas nicht...

lucan-7 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn mir aber jemand Dinge erzählt, die sich gegenseitig ausschliessen, dann stimmt da etwas nicht...

Stimmt. 😊
Und ich verstehe auch, dass du dann nachfragst.

pinia antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Warum verdrehen Nichtchristen gern die Fakten?
Hallo Lucan,

Deine Fragen wurden alle in der einen oder anderen Weise schon beantwortet. Dass du ein anderes Bild von Gerechtigkeit hast als andere User hier, das war auch schon Thema.

Was schlimm ist an Abtreibung, wurde dir (auch in diesem Thread kam das bereits zur Sprache) schon mehrfach erklärt.

Wir leben nun mal in dieser Welt mit ihren verkorksten Zuständen. Jeder tut, was er will (so jedenfalls hat es den Anschein). Und wehe, ein Christ erhebt mal seine Stimme, z.B. gegen Abtreibung.

Nun ist es aber so, dass seit Adam die Sünde in dieser Welt ist. Sünde trennt von Gott (sagt die Bibel). Und Sünde zieht Konsequenzen nach sich (die Bibel nennt das "Verdammnis).

Einige Leute drehen jetzt das Ganze so, dass Gott ja ein strafender Gott ist und man doch bitteschön aus Angst vor der zu erwartenden Strafe (wenn du nicht ..., dann kommst du in die Hölle) doch an Gott glauben müsse. Es gab Zeiten, da wurden ganze Volksstämme aus genau diesem Grund zwangsgetauft.

Dabei ist Gott doch ein Gott der Liebe. Er hat das Leben in seiner ganzen Fülle doch überhaupt erst geschaffen. Jeden Einzelnen von uns hat er im Mutterleib bereitet.

Ja, des Menschen Trachten ist böse von Jugend auf. Aber: Gott liebt uns so sehr, dass er selbst als Mensch auf diese Erde kam, all unsere Schuld auf sich nahm und für uns mit seinem Leben bezahlte. Wer an Christus glaubt, für den gibt es bereits jetzt den Freispruch und somit das ewige Leben.

Soweit so gut. Leider aber denken jetzt einige: "Ich bin jetzt gläubig und hab das ewige Leben. Jetzt muss es mir doch gut gehen. Ich werde nicht mehr krank und hab immer genug Geld". Wer so denkt, hat nichts verstanden. Wir leben immer noch in dieser Welt. Es gibt immer noch Krankheit, Auseinandersetzungen, Missgunst, Anfechtungen und was noch so an Negativem einfällt. Dass es all das nicht mehr gibt, gilt nicht für das Jetzt und Hier, sondern für die Zukunft, wenn Satan endgültig besiegt ist.

Aber: wir haben einen Auftrag. Gott will, dass alle Menschen versöhnt mit ihm leben. Dazu braucht er Botschafter, die von Jesus erzählen und von dem, was er für uns tat.

Als Mutter, die zwei Kinder in der Schwangerschaft verlor, teilweise auf ziemlich dramatische Art, weiß ich, dass diese Kinder das ewige Leben haben:

1Kor 7,14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.

Ich habe trotzdem kein Recht, ein werdendes Leben vor der Zeit zu beenden. Zum Einen wäre das ein Verstoß gegen das 5. Gebot. Zum Anderen würde ich damit in Gottes Plan eingreifen. Denn Gott ist es, der dieses kleine Wesen erschaffen und einen Plan für sein Leben hat.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Antworten auf Fragen, die nicht gestellt wurden
Hallo Herbstrose,

also zunächst einmal ist es toll, dass du dir Mühe gegeben hast mit einer ausführlichen Antwort.

Was ich mich frage ist:

Was war die Frage, die Lucan und ggf. auch ich hatte, die du beantworten wolltest?

Kann es sein, dass du Antworten auf Fragen gegeben hast, die gar nicht gestellt wurden?

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Warum gehst du davon aus, ich hätte auf eine von Lucans Fragen geantwortet? Ich hab lediglich Stellung bezogen und sehe keinen Anlass, mich deswegen zu rechtfertigen.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Antworten ohne zu antworten
Ja, genau ich hatte auch den Eindruck, dass du auf Lucans Fragen nicht wirklich eingegangen bist.

Dann gibst du diesem Eindruck Recht.

Natürlich könnte man sich fragen, warum dann jemand sich die Mühe macht, einen so langen Text zu schreiben.

Weißt du ggf. aucf diese Frage eine Antwort?

Was motivierte dich?

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Aus welchem Grund brauche ich für ein Statement eine zuvor gestellte Frage? Du bist hier übrigens nicht dafür zuständig, Rechenschaft von mir zu fordern.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo Herbstrose,

ich stellte nur eine Frage.

Es besteht kein Antwortzwang.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Du stelltest keine Frage. Dein Post an mich enthielt unterschwellige Kritik.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ja, ich habe geschrieben (unter anderem) "Kann es sein, dass du Antworten auf Fragen gegeben hast, die gar nicht gestellt wurden?"

Und das hattest du ja bestätigt.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Warum verdrehst du meine Aussagen?

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Als du schriebst:

Warum gehst du davon aus, ich hätte auf eine von Lucans Fragen geantwortet? Ich hab lediglich Stellung bezogen und sehe keinen Anlass, mich deswegen zu rechtfertigen.

meintest du nun, dass du doch auf Lucans Fragen geantwortet hattest?

Mir ist es nicht klar.

Stelle es doch einfach klar, anstatt andere zu beschuldigen, deine Aussagen zu verdrehen.

lombard3 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

Das hier:

Veröffentlicht von: @lombard3

Warum gehst du davon aus, ich hätte auf eine von Lucans Fragen geantwortet?

sagte jetzt das:

Veröffentlicht von: @lombard3

meintest du nun, dass du doch auf Lucans Fragen geantwortet hattest?

für mich nicht aus.
Kann es sein, daß bei euch gerade n Verständigungsproblem besteht?🤨

lg
Tatokala

tatokala antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Genau, deshalb bat ich ja um Klarstellung.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

Reden wir über "Fakten"...
Danke für deine ausführliche (und teilweise auch sehr persönliche) Antwort. Den Verlust kann ich dir mehr nachfühlen, als du vermutlich glaubst... es gibt eben meinerseits auch viele persönliche Dinge, die ich nicht ins Forum schreibe.

Du magst vielleicht denken, dass es mir nur um intellektuelle Spitzfindigkeiten geht, oder darum am Ende nur recht zu behalten... tatsächlich geht es mir um etwas Anderes, nämlich darum, dass mir Irrationalität Angst macht. Das mag häufig unbegründet sein - ich halte dich schliesslich für keine Person, vor der man Angst haben müsste - aber es ist dennoch etwas, das mir Sorge bereitet.

Und ich sehe hier einen Knoten, der sich nicht auflösen lässt. Und das bereitet mir Sorge, wenn ich beispielsweise auf die USA schaue, wo viele Gläubige Wähler sich einem Lügner und Betrüger zuwenden, nur weil er gegen Abtreibung ist.
Der Zusammenhang mag die weit hergeholt scheinen, für mich ist er allerdings sehr real.

Nun, du wirfst mir "Verdrehung von Fakten" vor. OK, für "Fakten" bin ich immer zu haben... reden wir mal darüber! Reden wir über das, was hier als christliche Lehre gilt.

Ich bin von folgendem ausgegangen:

1. Abgetriebene Embryonen landen direkt im Himmel.
2. Im Himmel zu landen ist etwas Gutes.
3. Wären die Embryonen erwachsen geworden, dann wären nicht alle diese Menschen gläubig geworden. Folglich wären auch nicht alle im Himmel gelandet.

Falls ich bis hierhin "Fakten verdreht" habe, dann korrigiere mich bitte!

Weiter stelle ich folgendes fest:

4. Die Tatsache, dass Embryonen direkt im Himmel landen, findet bei Abtreibungsgegnern kaum Erwähnung.
5. Die Tatsache, dass etliche dieser Embryonen NICHT im Himmel gelandet wären, hätten sie ihr Leben gelebt, wird von Abtreibungsgegnern komplett unter den Tisch gekehrt.
6. In den Himmel zu kommen ist gut, nicht in den Himmel zu kommen ist schlecht für einen Menschen.

Das sind die "Fakten", gemäß der von dir vertretenen christlichen Lehre, von denen ich hier ausgegangen bin.

Wenn du der Ansicht bist, dass ich hier etwas "verdrehe" oder falsch wiedergebe, dann möchte ich dich an dieser Stelle bitten, genau zu sagen um welche Stelle es sich handelt und wo genau ich falsch liege.

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @lucan-7

4. Die Tatsache, dass Embryonen direkt im Himmel landen, findet bei Abtreibungsgegnern kaum Erwähnung.
5. Die Tatsache, dass etliche dieser Embryonen NICHT im Himmel gelandet wären, hätten sie ihr Leben gelebt, wird von Abtreibungsgegnern komplett unter den Tisch gekehrt.

Du willst darauf hinaus, daß Abtreibungsgegner also nicht zu 100% sauber argumentieren.
Nein, das dient ja auch nicht dem Ziel, nämlich gegen Abtreibung zu sein.

Als Atomkraftgegner erwähnt bzw. betont man ja auch nicht die Vorteile der Atomkraft. Es sei denn, um zu demonstrieren, daß die Nachteile größer sind.

Und was ist die praktische Konsequenz?

tatokala antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @tatokala

Du willst darauf hinaus, daß Abtreibungsgegner also nicht zu 100% sauber argumentieren.
Nein, das dient ja auch nicht dem Ziel, nämlich gegen Abtreibung zu sein.

Es gibt eine klare und saubere Argumentation: Ein Mensch wird durch eine Abtreibung daran gehindert, sein Leben zu leben. Und zwar nicht nur einen Teil seines Lebens, sondern überhaupt nichts davon.

(Rechnerisch wäre Abtreibung damit sogar schlimmer als Mord, denn ein Mensch, der ermordet wird, hat zumindest einen Teil seines Lebens gelebt... wobei ich so weit nicht gehen würde, dafür gibt es dann doch zu viele andere Faktoren, die man ebenfalls berücksichtigen muss.)

Für Christen zählt jedoch auch das "ewige Leben". Und dieser Faktor wird hier überhaupt nicht berücksichtigt.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich bin von folgendem ausgegangen:

Veröffentlicht von: @lucan-7

1. Abgetriebene Embryonen landen direkt im Himmel.
2. Im Himmel zu landen ist etwas Gutes.
3. Wären die Embryonen erwachsen geworden, dann wären nicht alle diese Menschen gläubig geworden. Folglich wären auch nicht alle im Himmel gelandet.

Christliche Lehre: Du sollst nicht töten.
Christliche Lehre: Kinder sind eine Gabe des HErrn.
Christliche Lehre: der Mensch ist nicht Gott (Herr über Leben und Tod)
Durch diese Auslassungen bekommst du ein falsches Ergebnis. Du hast zu wenig Fakten berücksichtigt.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Das Ergebnis
Hallo Deborah,

an deinen Antworten kann man zunächst nichts aussetzen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Durch diese Auslassungen bekommst du ein falsches Ergebnis. Du hast zu wenig Fakten berücksichtigt

Genau das ist ja das Problem:

Das Ergebnis ist, dass durch das, was du schreibst und als christliche Lehre bezeichnest am Ende die Hölle voller wird.

Nachtrag vom 15.05.2021 2314
PS: Was nicht schlimm wäre, wäre die Hölle nicht so schlimm, wie dargestellt bspw. als ewige Qual.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Das Ergebnis ist, dass durch das, was du schreibst und als christliche Lehre bezeichnest am Ende die Hölle voller wird.

Nicht unbedingt.... denn auch Täter, die einen Embryo abtreiben, landen in der Hölle, wenn sie nicht umkehren. Diesen Fakt hast du nun nicht berücksichtig.

Und zudem...du beschwerst dich über die Zukunftsaussicht einer Hölle (Feuersee), möchtest aber bislang keine Entscheidung treffen, die dich davor bewahrt. Damit hast du dich genau für das Erleben der Konsequenz entschieden, die du nicht haben willst und arbeitest mit dem Dieb zusammen (Joh 10,10)

Wie Prämissen aufgestellt werden, sagen viel darüber aus, ob jemand in einer Kultur des Todes denkt, oder in einer Kultur des Lebens.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ja, schon das Kinderzeugen birgt das Risiko, dass die Hölle voller wird.

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird die Hölle.

Die Frage ist, ob dieser Preis für diejenigen, die in den Himmel kommen, angemessen ist.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Jetzt bist du wieder in deiner Liebelingsschleife 😉

Veröffentlicht von: @lombard3

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird die Hölle.

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird der Himmel.
Willst du dabei sein?

Römer 11, 25 Damit ihr das nicht falsch versteht und auf die Juden herabseht, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich euch ein Geheimnis anvertrauen: Ein Teil des jüdischen Volkes ist verhärtet und verschlossen für die rettende Botschaft. Aber das wird nur so lange dauern, bis die volle Anzahl von Menschen aus den anderen Völkern den Weg zu Christus gefunden hat.

Es gibt also eine Vorgabe.... und die müssen auch Christen aushalten. Jeder Mensch, der die Einladung zur Versöhnung mit Gott ablehnt, verlängert die Wartezeit und trägt dazu bei, dass nicht nur er selbst, sondern auch andere verloren gehen können.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird der Himmel.
Willst du dabei sein?

Natürlich das auch.

Zunächst müsste man aber einmal klären, ob dies denn nicht gleichzeitig bedeutet, dass auch die Hölle voller wird.

Ich finde diese Vorstellung sehr schlimm und nicht moralisch.

Diese ewige Qual und dieses unendliche Leid, das diesen Menschen, die in die Hölle kommen widerfährt.

Angenommen du hast die Wahl:
a) Kein Kind zeugen
b) 4 Kinder zeugen: 3 kommen in den Himmel, 1 kommt in die Hölle

Was wäre dir am Ende lieber?

Wenn du b sagst, dann finde ich deine Aussage schlüssig, aber ich finde diese Vorgehensweise nicht moralisch.

Denn ich weiß doch schon jetzt - als gläubiger Christ - dass das Risiko besteht, dass meine Nachkommen in die Hölle kommen können.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3
Veröffentlicht von: @lombard3

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird der Himmel.
Willst du dabei sein?

Veröffentlicht von: @lombard3

Natürlich das auch.

Naja, dann "walk the talk" ...lass deinen Worten Taten folgen.

Um den alten Pudding gehe ich mit dir nicht mehr. Der lenkt dich nur davon ab, die Rettung zu ergreifen und von da aus anderen die Rettung zu erklären und sie zu bitten, sich mit Gott versöhnen zu lassen.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Naja, dann "walk the talk" ...lass deinen Worten Taten folgen.

Nein, ich meinte ich stimme dir zu, dass der Himmel immer voller wird.

Aber eben auch die Hölle.

Was mir Probleme bereitet ist, dass - wenn es die Hölle gibt und es Menschen gibt, die daran glauben - beim Zeugen von Kindern eben bewusst das Risiko eingehen, dass ihre Kinder oder Nachkommen in die Hölle gelangen könnten.

Deshalb finde ich das christliche Weltbild so schlimm.

Genauso wie der Gott an manche Glauben, der eben eine Schöpfung macht, bei der am Ende Menschen ewig gequält werden.

Er konnte ja - so verstehe ich die Bibel mit Prophezeihungen -in die Zukunft blicken.

Ihm war es offensichtlich bei der Schöpfung egal, dass ein Teil seiner Geschöpfe ewig gequält werden wird.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Nein, ich meinte ich stimme dir zu, dass der Himmel immer voller wird.

Das ist ja schonmal ein Anfang 😉

Veröffentlicht von: @lombard3

Deshalb finde ich das christliche Weltbild so schlimm.

Und die anderen Weltbilder? Da gibt es entweder Nichts, oder Nirwana und keine Hoffnung auf ein Happy End.

Du reibst dich aber nur am christlichen Weltbild und packst da deine Vermutungen hinein.

Veröffentlicht von: @lombard3

Er konnte ja - so verstehe ich die Bibel mit Prophezeihungen -in die Zukunft blicken.

Vor dem ewigen Gott sind Vergangenheit, Jetzt und Zukunft gleichermassen ausgebreitet. Er blickt nicht in die Zukunft, sondern gibt punktuell seinen Propheten einen Blick in die Zukunft.

Veröffentlicht von: @lombard3

Ihm war es offensichtlich bei der Schöpfung egal, dass ein Teil seiner Geschöpfe ewig gequält werden wird.

Gott ist es sooo "egal", dass er Seinen Sohn ans Kreuz schickte, um den Weg zu Ihm zurück zu bereiten?
Vielen Menschen ist es egal, dass es einen Weg in die Gemeinschaft mit Gott gibt.

Du drückst dich ja auch schon wieder.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Lieber ein Nichts, als dass Menschen ewig gequält werden.

Was kann es Schlimmeres geben?

Veröffentlicht von: @deborah71

Vor dem ewigen Gott sind Vergangenheit, Jetzt und Zukunft gleichermassen ausgebreitet.

Eben, er hat die Hölle schon gesehen und geschaffen und er wusste, als er schuf, dass es so endet, dass ein Teil dort ewig gequält wird.

Für mich moralisch nicht nachvollziehbar.

Dann besser ein "Nichts".

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott ist es sooo "egal", dass er Seinen Sohn ans Kreuz schickte, um den Weg zu Ihm zurück zu bereiten?

Macht keinen Sinn.

Wenn Embryonen direkt in den Himmel kommen können, dann zeigt das ja, das dies nicht nötig wäre.

Gott hätte die Schöpfung gleich so machen können, dass niemand ewig gequält werden würde.

Ich sehe keine moralische Rechtfertigung für einen Gott, der einen Teil seiner Geschöpfe ewig quält.

So ein Gott mag allmächtig sein - aber nicht gut.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Ich sehe keine moralische Rechtfertigung für einen Gott, der einen Teil seiner Geschöpfe ewig quält.

Er quält sie nicht. Ihre eigene Fehlentscheidung quält sie.

Veröffentlicht von: @lombard3

So ein Gott mag allmächtig sein - aber nicht gut.

Jetzt hast du es Ihm aber gegeben.... jetzt sitzt er sicher in einer Ecke, schämt sich und weint bitterlich, weil du so viel moralischer bist als ER. *Ironie*

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Er quält sie nicht. Ihre eigene Fehlentscheidung quält sie.

Selbst wenn: Würdest du es zulassen, dass Menschen, weil sie sich falsch entschieden haben in eine Situation gelangen, wo sie ewig gequält werden?

Ich glaube, dass deine Moral besser ist.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jetzt hast du es Ihm aber gegeben.... jetzt sitzt er sicher in einer Ecke, schämt sich und weint bitterlich, weil du so viel moralischer bist als ER. *Ironie*

Mir geht es nicht darum, moralischer zu sein.

Ich finde es einfach schlimm und das habe ich mir ja nicht ausgesucht, dass ich so denke.

Ich denke übrigens, dass die meisten einfach es Verdrängen und/oder sich verbiegen. Denn: Es darf nicht sein, dass der Gott, an den man glaubt, schlecht ist. Damit würde man sich den Ast, auf dem man sitzt absägen.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Selbst wenn: Würdest du es zulassen, dass Menschen, weil sie sich falsch entschieden haben in eine Situation gelangen, wo sie ewig gequält werden?

Du meinst, ich solle sie entmündigen und zu ihrem Glück zwingen?
Da könnte ich doch gleich bei dir anfangen: Los, bekehr dich.... 😉

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Du meinst, ich solle sie entmündigen und zu ihrem Glück zwingen?
Da könnte ich doch gleich bei dir anfangen: Los, bekehr dich.... 😉

Nein, das meine ich nicht.

Glaubst du denn, die Menschen wollen in die Hölle?

Wenn sie in der Hölle sind, werden sie doch gequält.

Und dann ist es zu spät.

Gott ist doch allmächtig. Er hat die Situation so geschaffen, dass wer nicht an ihn glaubt, ewig gequält wird.

Außer man wird als Embryo abgetrieben oder stirbt als Kind.

So die Ansicht, wie ich sie hier verstehe.

Tut mir leid, dass ist kein liebender Gott.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Glaubst du denn, die Menschen wollen in die Hölle?

Du willst auch nicht in die Hölle.... und was tust du dagegen? Nimmst du diese Aussicht ernst? und nimmst du Gottes Liebeswerben ernst?

Bislang hat es nicht den Anschein. Und du wirst später nicht sagen können: Gott, warum hast du mich nicht gewarnt?!

Veröffentlicht von: @lombard3

Gott ist doch allmächtig. Er hat die Situation so geschaffen, dass wer nicht an ihn glaubt, ewig gequält wird.

Hat er das? Hat nicht der Mensch die Schose versemmelt und Gott schon die Lösung geplant gehabt?

Gott hat die Situation geschaffen, dass man Ihn um Glauben Ihm zu glauben bitten kann und dann ewig in Frieden mit Ihm lebt.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Bislang hat es nicht den Anschein. Und du wirst später nicht sagen können: Gott, warum hast du mich nicht gewarnt?!

Warum bei diesem Gott sein, der sie erschaffen hat?

Ich gehe eher davon aus, dass das ganze eine Erfindung der Menschen ist.

Man baut ein Problem und eine Drohkulisse auf und bietet die Lösung an --> so entstehen Glaubensgemeinschaften und Religionen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Gott hat die Situation geschaffen, dass man Ihn um Glauben Ihm zu glauben bitten kann und dann ewig in Frieden mit Ihm lebt.

Es ist absurd, Glaube als Bedingung dafür zu machen, Vergebung oder Erlösung zu bekommen und ansonsten ewig gequält zu werden.

Stell dir einmal vor in einem Gericht wäre dies so - das würden alle für ungerecht empfinden.

Ich scheint eher, da wollte eine Gruppierung, dass man ihr (der Gruppierung) unbedingt glaubt und nicht ihre Lehren in Zweifel zieht.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Man baut ein Problem und eine Drohkulisse auf und bietet die Lösung an --> so entstehen Glaubensgemeinschaften und Religionen.

Nun, du baust seit nicht geringer Zeit ein Problem und eine Drohkulisse auf.... deine Lösung ist: kein Gott? oder welche Lösung bietest du an?

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Widersprüche
Gut, du willst über etwas anderes diskutieren.

Ich habe keine Lösung.

Ich glaube ja auch nicht, dass Menschen in die Hölle kommen.

Aber manche Christen tun dies und zeugen dennoch Kinder.

Sind gegen Abtreibung, obwohl diese nach ihrem eigenen Glauben direkt in den Himmel kommen.

Das sind einfach Widersprüche.

Aber Christen sind es ja gewohnt, zu vertrauen, auch wenn sie nicht verstehen....

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Das sind von dir konstruierte Widersprüche. Damit du einen Grund hast, nicht an diesen ach so schrecklichen Gott glauben zu müssen.

Kein Christ zeugt Kinder und hat dabei im Hinterkopf, dass da ja noch irgendwo die Hölle wartet. Christen haben Freude am Körper ihres Partners und Spaß am Sex. Dass dabei Kinder entstehen, liegt in der Natur der Sache (ok, nur bis zu einem bestimmten Alter, dabei immerhin).

Für Christen sind Kinder ein Geschenk. Warum Abtreibung keine Option ist, wurde bereits angesprochen.

Jetzt ist es an der Zeit, deine Blickrichtung zu wechseln. Welches Ziel hast du?

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Kein Christ zeugt Kinder und hat dabei im Hinterkopf, dass da ja noch irgendwo die Hölle wartet.

In Odnung. Aber es ist doch Tatsache (für den Gläubigen), dass das Risiko besteht, dass der/die Nachfahre in die Hölle kommen könnte und dort die Ewigkeit verbringt.

Ob man sich Gedanken darüber macht oder nicht ist sicherlich eine persönliche Angelegenheit.

lombard3 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375

Welche Vorstellung von Hölle hast du?
Beim Lesen frage ich mich schon einige Zeit, welche Vorstellung von Hölle du hast.

Du schreibst, dass Menschen ewig gequält werden. - Wer quält sie denn?
Gott ist es nicht. Seine Engel sind es auch nicht. - Wer ist es dann?
Die (mittelalterliche? / heute verbreitete) Vorstellung von irgendwelchen Teufeln, die die Menschen in der Hölle piesacken, ist nicht biblisch, denn der Teufel selbst und seine Engel werden in der Hölle sein.

Hölle ist die Abwesenheit Gottes, und damit die Abwesenheit von Licht, Liebe, Güte, Treue, ... - es ist das ewige Sein ohne Gott. Das ist Qual an sich.

Das andere: Gott hat die Menschen zur Gemeinschaft mit sich geschaffen. Dass die Menschen ihm nicht vertraut haben und sich von ihm losgesagt, das kannst du Gott nicht anlasten. Doch, vielleicht das, dass er am Anfang freie Menschen erschaffen hat und keine Marionetten. Aber Gott will bis heute geliebt werden von seinen Menschen - und Liebe und Zwang gehen nicht zusammen. Liebe erfordert Freiheit - und birgt das Risiko in sich, abgewiesen zu werden.
Hölle ist letztlich die Konsequenz daraus, dass Gott in alle Ewigkeit niemanden zur Gemeinschaft mit ihm zwingt.

Wie die Hölle aussieht, wie sie beschaffen ist und was dort geschieht - Gott hat es uns nicht offenbart. Wir wissen lediglich, dass sie ewig ist und schrecklich. Das reicht völlig. Denn es geht doch nicht darum, dass Menschen auf Jesus vertrauen aus Angst vor der Hölle, um nicht in die Hölle zu kommen, sondern weil Gottes Liebe sie überwältigt, weil seine Güte sie zur Umkehr leitet. - Ich finde es interessant, dass keiner der Apostel bei seinen Predigten oder in den Briefen mit der Hölle droht um Menschen zu gewinnen. Es geht immer um das, was Gott getan hat zur Erlösung der Menschen - darauf sollten auch wir unseren Blick richten. Damit gilt es zu werben, und nicht mit Höllenvorstellungen.

Ich blende als Christ die ewige Verdammnis nicht aus, aber ich habe mich dazu entschieden, dass ich auf meinen Heiland schaue.
- Mein Großvater hat mir übrigens früher "die Hölle heiß gemacht", nach bestem Wissen und Gewissen und mit der besten Motivation, er wollte mich schließlich im Himmel sehen. Deshalb bin ich ihm auch nicht böse dafür. Aber ich bin sehr dankbar dafür, dass mir Gott irgendwann seine Liebe groß gemacht hat, und ich nicht mehr Jesus vertraue um nicht in die Hölle zu kommen, sondern weil er aus Liebe sein Leben für mich geopfert hat. Das hat für mich Freiheit bedeutet bzw. bedeutet es bis heute für mich.

pinia antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

sehr grün 😊 o.w.t
😊

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @pinia

Beim Lesen frage ich mich schon einige Zeit, welche Vorstellung von Hölle du hast.

Meine Vorstellung ist nicht so sehr wichtig, sondern die derjenigen Menschen, die an die Hölle glauben und sie predigen.

Ansonsten hast du Recht.

Das Problem besteht dann auch darin, dass niemand es wirklich so genau zu wissen scheint.

Warum bei einem doch müsste annehmen sehr wichtigen Thema?

lombard3 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lombard3

Das Problem besteht dann auch darin, dass niemand es wirklich so genau zu wissen scheint.

Warum bei einem doch müsste annehmen sehr wichtigen Thema?

Vermutlich, weil Gott uns die Details verborgen hat. Das WIE der Hölle / Verdammnis scheint nicht wichtig zu sein, das DASS genügt völlig.

Wir brauchen die Details nicht zu wissen. Es reicht, was er klar sagt:
* Trennung von Gott bedeutet in letzter Konsequenz Verdammnis / Hölle
* das ist der natürliche Zustand / das Schicksal aller Geborenen
> wie diese Hölle aussieht, wie die Verdammnis beschaffen sein wird, braucht uns (d.h. die Menschen) nicht zu interessieren, dass es sie gibt, reicht völlig aus.
* Gott hat in Jesus alles für alle Menschen getan, um die Gemeinschaft mit ihm wieder herzustellen - es gibt ewiges Leben, d.h. eine Alternative zur Verdammnis
* der einzelne Mensch ist gerettet, wenn er auf das "Getan" von Jesus vertraut.

Der Fokus liegt in der Bibel, wie im vorigen Post schon geschrieben, auf der Erlösung, dem Heil in Jesus, und nicht der ewigen Verdammnis. Allerdings muss Mensch natürlich wissen, dass es diese Verdammnis, das ewige Verlorensein gibt, damit die Erlösung Sinn macht. - Ich brauche ja nur gerettet werden, wenn ich in einer Notlage bin. Beim Glauben an Jesus geht es schließlich nicht um Fassadenkosmetik oder Optimierung eines ansonsten erträglichen Lebens, sondern um eine grundlegende Erneuerung.

Klar, die Details zu wissen wäre für manchen interessant - entweder um sich im Schauer zu ergehen ("wie gut, dass ich da raus bin / dem Nachbarn gönne ich diese Qual ..."), oder um Menschen zu ihrem Heil zu "motivieren". Ich erinnere mich an kleine Höllendarstellungen aus China, die ich in einem Museum gesehen habe. Die waren schon geeignet, Menschen zu ihrem Heil zu bringen. - Aber wie haltbar ist so etwas? Ganz abgesehen davon, dass Gott geliebt werden möchte, und "Furcht ist nicht in der Liebe".

pinia antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Du tust ja fast so, als hättest es in der Hand, was aus deinen Kindern wird. Und falls doch, von welchem deiner Kinder erwartest du, dass es sich von Gott abwendet, damit du es vorsorglich schon mal abtreiben kannst? So etwas ist verlogene Moral.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ich glaube, du verstehst den Punkt nicht.

Ich versuche einfach, zu verstehen, wie Menschen denken und handeln, die an die Hölle mit ewiger Qual glauben.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Ich weiß, dass es die Verdammnis gibt. Ziel und Inhalt meines Glaubens ist dennoch nicht die Hölle sondern Gott.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Aber ist das nicht Verdrängung?

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Nein

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ok, diese Antwort überzeugt mich sehr, wenn ich sie dir wohl abnehmen muss.

Denn [ur= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?ctrl [post_uid]=12858222l]hier[/url] schreibst du:

Kein Christ zeugt Kinder und hat dabei im Hinterkopf, dass da ja noch irgendwo die Hölle wartet. Christen haben Freude am Körper ihres Partners und Spaß am Sex. Dass dabei Kinder entstehen, liegt in der Natur der Sache (ok, nur bis zu einem bestimmten Alter, dabei immerhin).

Wenn du aber selbst über Hölle und ewige Verdammnis weißt und es nicht im Hinterkopf hast, was außer Verdrängung ist es dann?

Nachtrag vom 17.05.2021 1033
[url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12858184&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Korrekter Link[/url]

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Je mehr Jesus sein Wiederkommen hinauszögert, desto voller wird die Hölle.

Da liegt der Hund begraben: Jesus zögert gar nichts hinaus. Um das zu können, müsste er den Zeitpunkt wissen. Weiß er aber nicht. Und die Zeit bis zu Jesu Wiederkehr könntest du doch nutzen, die Frohe Botschaft zu verkünden und Menschen zur Umkehr zu Jesus zu bewegen. Je mehr Mrnschen an Christus glauben, um so mehr Platz ist in der Hölle.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ja, du hast vermutlich bzw. in der Bibel steht:

2. Petr. 3
9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe. 10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.

Allerdings gibt er den einen Raum zur Buße, während gleichzeitig die Hölle voller wird: Es werden ja tagtäglich so viele Menschen geboren.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Dass Menschen geboren werden bedeutet nicht, dass die Hölle voller wird. Denn jeder Mensch, der an Christus glaubt, kommt nicht dort hin. Im Idealfall kommt also niemand in die Hölle.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Da bin ich mir nicht sicher.

Jesus spricht ja vom breiten Weg.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Den wir nicht gehen sollen. Wir sollen den schmalen Weg nehmen.

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Das sicherlich.

Aber je mehr Kinder gezeugt werden, desto mehr gehen auf dem breiten Weg.

Er ist breiter als der schmale.

Mehr Kinder --> mehr auf dem breiten Weg ---> mehr in der Hölle.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lombard3

Mehr Kinder --> mehr auf dem breiten Weg ---> mehr in der Hölle.

Das Problem ist, dass du das gar nicht wissen kannst. Du kannst doch nur für dich wissen und entscheiden, welchen Weg du gehst. Und Jesu Auftrag erfüllen (oder auch nicht).

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @herbstrose

Das Problem ist, dass du das gar nicht wissen kannst.

Natürlich weiß ich es nicht.

Jesus hat es gesagt, wenn man davon ausgeht, dass er die Worte im Neuen Testament tatsächlich gesagt hat.

Und ich gehe davon aus, dass du ja an das auch glaubst.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

Gott will keine Hintertür ins Paradies?

Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast zu wenig Fakten berücksichtigt.

Das entspricht dann dem, was auch Tristesse weiter oben schon bemerkt hat: Zwar ist das, was ich schreibe, korrekt... Gott will aber nicht, dass Menschen diesen Weg zur Erlösung gehen, deshalb grätscht er hier mit einem Gebot dazwischen, um deutlich zu machen, dass hier keiner durch die Hintertür ins Partadies kommen soll (Als Embryo), sondern gefälligst den langen und schwierigen Weg zu gehen hat (Als erwachsener Mensch). Auch wenn es dann nicht jeder schafft.

Ist das nicht ein Widerspruch zur Aussage, dass Gott alle Menschen erlösen will?

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lucan-7

Zwar ist das, was ich schreibe, korrekt...

Nicht wirklich. Es würde zwar den Regeln des einfachen Syllogismus entsprechen in dem Muster:
Abgetriebene (Embryos) kommen in den Himmel
Im Himmel landen ist gut
Fazit: Abtreibung ist gut.

Die Oberprämisse, die hier nicht genannt ist, wäre dabei: Der Zweck heiligt die Mittel.
Genannt hast du nur Unterprämissen, die sich in sich selbst bestätigen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist das nicht ein Widerspruch zur Aussage, dass Gott alle Menschen erlösen will?

Nein. Er hat sie am Kreuz erlöst... aber die Annahme ist freiwillig, damit sie wirksam wird. Menschen, die keine Gelegenheit hatten, von Jesus zu hören und sich für Ihn zu entscheiden, werden anhand ihres Gewissens und ihrer Taten beurteilt. Steht weiter hinten in der Offenbarung. Wer sich bewusst gegen Gott entscheidet, entscheidet sich für den Weg in den Feuersee.
Auch der Gedanke "aber ich kann nicht glauben" ist keine gültige Ausrede, denn derjenige kann sich an Gott wenden und Ihn bitten, in von der Sünde (Herrschaft) des Unglaubens zu überführen und zu befreien.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Gott will aber nicht,dass Menschen diesen Weg zur Erlösung gehen,

Ein Embryo kann diesen Weg nicht aktiv gehen. (hier ist ein Gedankenfehler von dir)

Unmündige und auch Ungeborene werden nicht von Gott verantwortlich gemacht, also kommen sie in den Himmel, wenn Menschen sich an ihnen vergehen (sie töten).

Du kannst deine Logikketten an zwei einfachen Sätzen prüfen, aus welcher Quelle sie kommen:
Joh 10, 10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich(Jesus) bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Die Sünde die angerechnet wird ist folgende: nicht an Jesus (Herr und Retter) glauben.
Joh 16, 8 Und wenn er (der Heilige Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht.
9 Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;
10 von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
11 von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @deborah71

Die Oberprämisse, die hier nicht genannt ist, wäre dabei: Der Zweck heiligt die Mittel.

Es lässt sich auf die Frage reduzieren: Wozu ist das irdische Leben gut, wenn ich doch dabei riskiere verloren zu gehen?

Warum hat das irdische Leben, das doch kurz, begrenzt und voller Mühsal ist, so einen hohen Stellenwert, dass es sich lohnt dafür sogar Hölle und Verdammnis zu riskieren?

Ist demnach das irdische Leben, selbst wenn es in die Verdammnis führt, automatisch mehr wert als das "ewige Leben" im Himmel?

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ist demnach das irdische Leben, selbst wenn es in die Verdammnis führt, automatisch mehr wert als das "ewige Leben" im Himmel?

Nein. Es ist eine Vorbereitung auf das Leben im Himmel.

Vergleichen kannst du das mit dem Vorbild: Auszug aus Ägypten.

Das Volk musste seine Sklavenmentalität ver-lernen und die Mentalität gemäß seiner Berufung er-lernen.

Sklaven der Sünde vs Regierende durch Christus.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @deborah71

Nein. Es ist eine Vorbereitung auf das Leben im Himmel.

Vergleichen kannst du das mit dem Vorbild: Auszug aus Ägypten.

Aber dann wäre das Leben im Himmel viel entscheidender. Eine Abtreibung entspräche dann einem direkten Transport ins gelobte Land, statt vorher den mühsamen Weg durch die Wüste zu gehen (Und dabei womöglich verloren zu gehen).

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber dann wäre das Leben im Himmel viel entscheidender. Eine Abtreibung entspräche dann einem direkten Transport ins gelobte Land, statt vorher den mühsamen Weg durch die Wüste zu gehen (Und dabei womöglich verloren zu gehen).

Jetzt wird es etwas schräge.... du überreizt das Beispiel... 😀

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @deborah71

Jetzt wird es etwas schräge.... du überreizt das Beispiel...

Im Gegenteil... ich nehme es ernst!

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Du wolltest vom Kleinkindergarten sofort in den Beruf? 😉

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Nein. Es ist eine Vorbereitung auf das Leben im Himmel.

Wenn aber Embroynen oder Kinder, die sterben gleich in den Himmel kommen, dann zeigt dass doch, dass es auch ohne Vorbereitung geht.

Gott könnte gleich alle in den Himmel lassen.

Was spricht dagegen?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lombard3

Was spricht dagegen?

Ich denke, du wirst den Punkt finden. 😊

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Keine Antwort.

lombard3 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

Es gibt nur eine Tür ins Paradies - Jesus Christus
Hallo deborah,

Veröffentlicht von: @deborah71

Wer sich bewusst gegen Gott entscheidet, entscheidet sich für den Weg in den Feuersee.

Nun, dafür ist keine bewusste Entscheidung notwendig. Alle Menschen sind von Geburt an auf diesem Weg. Für das Verlassen dieses Weges, die Erettung, ist eine Entscheidung notwendig, nämlich die Umkehr zu Gott.

Gestorbene Embryos und kleine Kinder sind nicht deshalb bei Gott, weil sie sich nicht gegen ihn entscheiden konnten, sondern weil Jesus auch für sie gestorben ist.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @opastefan

Hallo deborah,

Veröffentlicht von: @deborah71

Wer sich bewusst gegen Gott entscheidet, entscheidet sich für den Weg in den Feuersee.

Nun, dafür ist keine bewusste Entscheidung notwendig. Alle Menschen sind von Geburt an auf diesem Weg. Für das Verlassen dieses Weges, die Erettung, ist eine Entscheidung notwendig, nämlich die Umkehr zu Gott.

Mit meiner obigen Aussage hatte ich diese Stellen im Blick in den letzten Kapiteln der Offenbarung:
Off 21, 8 Furchtbar aber wird es denen ergehen, die mich feige verleugnen und mir den Rücken gekehrt haben, die ein Leben führen, das ich verabscheue, den Mördern und denen, die sexuell unmoralisch leben, allen, die Zauberei treiben und Götzen anbeten, den Lügnern und Betrügern. Sie alle werden in den See aus brennendem Schwefel geworfen. Das ist der zweite, der ewige Tod.

Offb 21, 27 Und alles Unreine[13] wird nicht in sie hineinkommen, noch ⟨derjenige⟩, der Gräuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.

Offb 22, 15 Draußen vor den Toren der Stadt müssen alle Feinde Gottes bleiben:[4] alle, die sich mit Zauberei abgeben, die sexuell unmoralisch leben, die Mörder, alle, die Götzen anbeten, die gerne lügen und betrügen.

Veröffentlicht von: @opastefan

Gestorbene Embryos und kleine Kinder sind nicht deshalb bei Gott, weil sie sich nicht gegen ihn entscheiden konnten, sondern weil Jesus auch für sie gestorben ist.

Gute Ergänzung 😊

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

Diese Stellen sagen nichts darüber aus, wie man unrein wird. Es macht jedoch einen Unterschied, ob man unrein geboren wird oder sich erst gegen Gott entscheidet.
Kein Mensch wird neutral geboren und muss sich erst entscheiden.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Ich beleuchte gerade den Punkt: bewusst sündigen.... bewusst nicht umkehren... die anderen Aspekte wollte ich jetzt nicht als Nebenthemen aufmachen.

😊

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

Aber das Thema ist doch gerade nicht, bewusst sündigen, sondern die Zeit vor dem Bewusstsein.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Der Strang mit Lucan ab 11:34 Uhr geht in die Richtung...warum das unbequeme Leben mit der Gefahr verloren zu gehen....

Die Offenbarungsstellen beziehen sich auf das unbequeme Erwachsenenleben. Da geht es gerade von der Embryolinie in einen Seitenast zur menschlichen Ver-antwort-ung.

Die Hauptlinie ist natürlich die vorgeburtliche Zeit.

lg
Deborah

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

O.K. - Entschuldigung . Dann will ich nicht weiter stören.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Meinst du damit, dass du bewusst nicht auf die Frage eingehst, die Lucan gestellt hatte?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Nein, ich gehe auf den unbequemen Weg Erwachsener ein 😊

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Ja, du verfolgst eine Agenda, stimmts?

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

?? Kannst du das mal auf Deutsch sagen? Ich verwende das Wort Agenda nicht und weiß nicht wirklich, was es hier bedeuten soll.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Mit Agenda meine ich - und wenn ich etwas falsch unterstelle, bitte korrigiere mich - dass die eine Art Mission oder Predigt verfolgst, so wie es auch im Evangelium beschrieben ist.

"Machet zu Jüngern."

Das ist ja auch erlaubt, nur fand ich es in Lucans Fall schade, da er ja um Antworten bat.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Danke für die Erklärung. Nein, ich bin kein Evangelist oder Missionar.... ich bin Fürbitterin.

Mir ist der Inhalt der Schrift wichtig im Zusammenhang und in Übereinstimmung mit dem Wesen Gottes. Seltsame Thesen entstehen oft auf mißverstandenen Stellen oder auf BibelBastelBogen.

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das entspricht dann dem, was auch Tristesse weiter oben schon bemerkt hat: Zwar ist das, was ich schreibe, korrekt... Gott will aber nicht, dass Menschen diesen Weg zur Erlösung gehen, deshalb grätscht er hier mit einem Gebot dazwischen, um deutlich zu machen, dass hier keiner durch die Hintertür ins Partadies kommen soll (Als Embryo), sondern gefälligst den langen und schwierigen Weg zu gehen hat (Als erwachsener Mensch). Auch wenn es dann nicht jeder schafft.

Ähm.
SO hab ich das mit Sicherheit nicht gesagt. Wenn Du Dich schon auf mich berufst, dann mach es bitte richtig

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @tristesse

Ähm.
SO hab ich das mit Sicherheit nicht gesagt. Wenn Du Dich schon auf mich berufst, dann mach es bitte richtig

Nein, hast du in diesem Wortlaut natürlich nicht geschrieben. Ich wollte das sicher auch nicht als Zitat verstanden wissen.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du magst vielleicht denken, dass es mir nur um intellektuelle Spitzfindigkeiten geht, oder darum am Ende nur recht zu behalten... tatsächlich geht es mir um etwas Anderes, nämlich darum, dass mir Irrationalität Angst macht. Das mag häufig unbegründet sein - ich halte dich schliesslich für keine Person, vor der man Angst haben müsste - aber es ist dennoch etwas, das mir Sorge bereitet.

Ja, das augenscheinlich Irrationale ist mit Logik nicht greifbar. Ich nehme dich als jemand mit klugem Verstand wahr, dem es schwer fällt, Dinge los zu lassen, die sich außerhalb des Logischen bewegen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und ich sehe hier einen Knoten, der sich nicht auflösen lässt. Und das bereitet mir Sorge, wenn ich beispielsweise auf die USA schaue, wo viele Gläubige Wähler sich einem Lügner und Betrüger zuwenden, nur weil er gegen Abtreibung ist.
Der Zusammenhang mag die weit hergeholt scheinen, für mich ist er allerdings sehr real.

Ja, auch ich hatte mit der breiten Zustimmung, die er bekommen hat, meine Probleme. Ich bin auch gegen Abtreibung. Dieser eine Punkt rechtfertigt aber nicht die Wahl eines Menschen, der es sonst mit christlichen Werten nicht so hat.

Veröffentlicht von: @lucan-7

1. Abgetriebene Embryonen landen direkt im Himmel.
2. Im Himmel zu landen ist etwas Gutes.
3. Wären die Embryonen erwachsen geworden, dann wären nicht alle diese Menschen gläubig geworden. Folglich wären auch nicht alle im Himmel gelandet.

Ja, ich sehe, dass es offene Fragen gibt. Möglicherweise ist auch Punkt 1 schon nicht zu 100% richtig, so dass er als Grundlage für deine Thesen nur bedingt taugt.

Zu deinen Punkten 4 und 5 hatte ich bereits etwas geschrieben. Abtreibung kommt nicht in Frage, weil das Mord ist. Und: Gott hat dafür gesorgt, dass wir entstehen und im Mutterland heranwachsen und geboren werden, denn wir haben hier auf der Erde einen Auftrag. Den könnten wir nicht ausführen, wenn unsere Eltern uns abgetrieben hätten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Das sind die "Fakten", gemäß der von dir vertretenen christlichen Lehre, von denen ich hier ausgegangen bin.

Du hast dir ein paar Punkte ausgesucht und darauf deine Thesen aufgebaut, dabei aber die andere Seite der Medaille bzw. das Gesamtkonzept aus dem Blick verloren.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn du der Ansicht bist, dass ich hier etwas "verdrehe" oder falsch wiedergebe, dann möchte ich dich an dieser Stelle bitten, genau zu sagen um welche Stelle es sich handelt und wo genau ich falsch liege.

Ich habe versucht. Wir haben einfach verschiedene Sichtweisen. Ich hatte mich mit meinem Statement allerdings mehr auf die pauschale Unterstellung bezogen, Christen würden sich nicht klar positionieren. Doch, das tun wir. Und zwar für das von Gott geschenkte Leben.

herbstrose antworten
Solido
 Solido
(@solido)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 75
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja, das augenscheinlich Irrationale ist mit Logik nicht greifbar.

Um es etwas anders auszudrücken, 1.Korinther 2,14 -

Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

Da kann man halt nichts machen, dass Ungläubige unverständig für mich sind und ich ihnen das im Umkehrschluss auch nicht wirklich verständlich machen kann, was ihnen da so alles entgeht, auch wenn ich sie in ihrem Unverständnis, mir gegenüber, verstehen kann, Weltverständnis ist mir ja auch gegeben...

wohl dem, dem dies widerfahren ist, Lukas 10,22 -

Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

Ungläubige und Gläubige können nicht konform miteinander sein, darum sollten wir nachsichtig miteinander umgehen...

Ich glaube, es gab da mal einen Bond Film "Die Welt ist nicht genug" das trifft es haargenau, zumindest auf die Gläubigen bezogen 😎

solido antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für deine Ergänzung.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja, das augenscheinlich Irrationale ist mit Logik nicht greifbar. Ich nehme dich als jemand mit klugem Verstand wahr, dem es schwer fällt, Dinge los zu lassen, die sich außerhalb des Logischen bewegen.

In der Tat fällt mir das schwer. Wobei ich gar nicht den Anspruch habe, alles mit Logik durchschauen zu wollen... das ist schlicht unmöglich, und manche Rätsel und Widerprüche muss man notgedrungen auch einfach mal stehen lassen.

Wenn es aber um eine Lehre geht, bei der ich mir denke: "Da ist ist doch ein eindeutiger Widerspruch, das kann doch gar nicht sein, wie soll man so etwas glauben können?" - dann versuche ich schon nachzuhaken.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja, auch ich hatte mit der breiten Zustimmung, die er bekommen hat, meine Probleme. Ich bin auch gegen Abtreibung. Dieser eine Punkt rechtfertigt aber nicht die Wahl eines Menschen, der es sonst mit christlichen Werten nicht so hat.

Eben... man muss schon das große Ganze sehen und darf nicht einfach alles ausblenden, was einem nicht passt. Und eine Politik, die auf Lügen basiert, kann niemals gut sein... ich kapiere einfach nicht, warum so viele Leute, die doch christlichen Idealen folgen, das nicht sehen wollen. Ist aber an der Stelle natürlich etwas offtopic.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Und: Gott hat dafür gesorgt, dass wir entstehen und im Mutterland heranwachsen und geboren werden, denn wir haben hier auf der Erde einen Auftrag. Den könnten wir nicht ausführen, wenn unsere Eltern uns abgetrieben hätten.

Damit hast du doch mal einen Punkt aufgeführt, den ich bisher nicht berücksichtigt hatte... wenn Gott für jeden Menschen einen Plan hat, dann verhindert eine Abtreibung eben diesen Plan.

Das löst zwar nicht das Problem an sich und zieht eine Menge weiterer Fragen nach sich... aber es ist ein Aspekt, der hier natürlich eine Rolle spielt. Auch wenn ich jetzt nicht wüsste, wie das biblisch begründet ist, aber das ist ja eh immer so eine Sache.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Du hast dir ein paar Punkte ausgesucht und darauf deine Thesen aufgebaut, dabei aber die andere Seite der Medaille bzw. das Gesamtkonzept aus dem Blick verloren.

Wie gesagt: Die Sache mit dem Sinn im Leben und dem Plan hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm, es macht Sinn das auch zu berücksichtigen.

Daraus ergibt sich zwar immer noch kein schlüssiges Gesamtkonzept, aber ich lasse das jetzt erst mal so stehen.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Wir haben einfach verschiedene Sichtweisen. Ich hatte mich mit meinem Statement allerdings mehr auf die pauschale Unterstellung bezogen, Christen würden sich nicht klar positionieren. Doch, das tun wir. Und zwar für das von Gott geschenkte Leben.

An der klaren Position zweifle ich nicht... es geht um die klare Begründung. Die halte ich für angreifbar und widersprüchlich.
In der Ablehnung von Abtreibung generell sind wir uns einig, nur die Begründung ist völlig verschieden.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

In der Ablehnung von Abtreibung generell sind wir uns einig, nur die Begründung ist völlig verschieden.

Das ist ja auch in Ordnung.

Es gibt Punkte, da werden wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, weil wir einfach verschiedene Betrachtungsweisen haben. Wie du schon schriebst, können wir das nur stehen lassen.

herbstrose antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2160

Die Fakten sind von dir richtig dargestellt. Ich habe letztens auf einer Seite von christlichen Abtreibungsgegnern gelesen, dass Abtreibungen die Todesursache Nr 1 sind und dass die allermeisten Himmelsbürger wohl abgetriebene Embryos sind. Zweiteres war mir nicht so bewusst, aber es kann durchaus sein.

Für viele Abtreibungsgegner ist das sicher ein Trost. Ich kenne auch eine Frau, die selbst abgetrieben hat und später zum christlichen Glauben gefunden hat, für die das auch ein großer Trost ist, dass ihr Kind bei Gott ist und sie es wiedersehen wird. Aber niemals würde sie auf die Idee kommen, dass die Abtreibung deswegen eine gute Sache war.

An diesem Punkt hakt deine Argumentation. Sie erinnert mich an folgende Argumentation: Wenn ein Christ der Überzeugung ist, dass Scheidung verboten ist und dass eine Ehe nur durch den Tod aufgelöst wird, dann könnte er durch die Tötung seines Partners "ganz legal" wieder neu heiraten. Das würde niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, weil es total absurd ist. Und genau so absurd ist es, Abtreibungen zu befürworten, weil man damit jemandem etwas Gutes tut. Ein Widerspruch in sich.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @miss-piggy

An diesem Punkt hakt deine Argumentation. Sie erinnert mich an folgende Argumentation: Wenn ein Christ der Überzeugung ist, dass Scheidung verboten ist und dass eine Ehe nur durch den Tod aufgelöst wird, dann könnte er durch die Tötung seines Partners "ganz legal" wieder neu heiraten. Das würde niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, weil es total absurd ist.

Leider ist diese Idee weniger absurd als man meinen möchte, wenn die gesellschaftlichen Konventionen entsprechend streng sind... zumindest hat es solche Fälle gegeben.

Aber auch wenn man selbstverständlich klar sagt, dass Mord in jedem Fall ein Verbrechen ist, hinkt der Vergleich: Denn ein Embryo kommt ja - nach hiesiger Auffassung - direkt in den Himmel, während ein Erwachsener diese Garantie nicht hat.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2160
Veröffentlicht von: @lucan-7

zumindest hat es solche Fälle gegeben.

Es gibt vermutlich nichts, was es nicht schon mal gegeben hat und wenn es noch so abwegig ist.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Denn ein Embryo kommt ja - nach hiesiger Auffassung - direkt in den Himmel, während ein Erwachsener diese Garantie nicht hat.

Wenn der Erwachsene gläubig ist, hat er diese Garantie auch. Man könnte also seinen christlichen Ehepartner aus einer schrecklich anstrengenden Ehe befreien und direkt in den Himmel befördern.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @miss-piggy

Wenn der Erwachsene gläubig ist, hat er diese Garantie auch. Man könnte also seinen christlichen Ehepartner aus einer schrecklich anstrengenden Ehe befreien und direkt in den Himmel befördern.

So ist es. Auch das kam hier schon zur Sprache, ohne dass es aufgelöst wurde.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

So ist es. Auch das kam hier schon zur Sprache, ohne dass es aufgelöst wurde.

Hier muss nichts "aufgelöst" werden.

Gott ist der Geber und Erhalter des Lebens. Sein Widersacher ist ein Mörder, Dieb und Lügner von Anfang an. Wenn jemand die Methoden des Widersachers anwendet, dann ist seine Gemeinschaft mit Gott definitiv gestört.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @miss-piggy

Gott ist der Geber und Erhalter des Lebens. Sein Widersacher ist ein Mörder, Dieb und Lügner von Anfang an. Wenn jemand die Methoden des Widersachers anwendet, dann ist seine Gemeinschaft mit Gott definitiv gestört.

Und der Ehepartner, so er denn Jesus angenommen hat, kommt trotzdem in den Himmel.

So könnte sich also ein Mensch in hohem Alter selbst dafür opfern, dass sein Partner in den Himmel kommt, indem er ihn umbringt, bevor dieser möglicherweise seinen Glauben verliert.

Klingt absurd. Funktioniert aber gemäß christlicher Lehre.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

So könnte sich also ein Mensch in hohem Alter selbst dafür opfern, dass sein Partner in den Himmel kommt, indem er ihn umbringt, bevor dieser möglicherweise seinen Glauben verliert.
Klingt absurd. Funktioniert aber gemäß christlicher Lehre.

Wie meinen.. 🤨 (Zitat Jack-Black)
Könntest Du das nun mal bitte erklären.......

Momentan fällt mir ein, dass sich Jesus sehr gegen Spitzfindigkeiten bei der Anwendung des Gesetzes gewandt hat.....

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @gili

Wie meinen.. 🤨

Es bedeutet: Sobald meine Frau Jesus angenommen hat, aber noch die Gefahr eines Zweifels besteht, sollte ich sie möglichst schnell umbringen, damit sie in den Himmel kommt... denn falls sie ihren Glauben wieder verliert, würde sie ja in der Hölle landen.

Ich selber komme dann zwar auf jeden Fall in die Hölle, aber zumindest hätte ich dann sichergestellt, dass meine Frau in den Himmel kommt.

Das ist zwar absurd... wäre aber logisch gemäß der christlichen Lehre.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Nächstenliebe würde aber auch beinhalten, wie Deine Frau sich dann fühlt, wenn sie Deinen Aufenthaltsort kennt..

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @gili

Nächstenliebe würde aber auch beinhalten, wie Deine Frau sich dann fühlt, wenn sie Deinen Aufenthaltsort kennt..

Denkst du, dass Menschen im Himmel leiden können?

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Denkst du, dass Menschen im Himmel leiden können?

Hm, ich würde meinen, bei allen im Himmel besteht der Wunsch, dass jeder dort sein könnte, weil das der Liebe entspricht (m.E.).
Auf Erden bleibt einem ja auch nur übrig, Entscheidungen zu akzeptieren, auch wenn man darüber traurig ist..

Beide sollten im Himmel sein, so ist's doch gedacht!!! 😇

Bei den Kindern weiß man ja, dass sie Gottes/Jesu' besonderes Augenmerk haben - bestimmt ist das auch bei Embryonen so! Hab' nun auch mal die Bibelstelle aufgeschlagen.. Jeremia 1.5 Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich ersehen, und bevor du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Kann man im Himmel leiden...?
Die Frage hast du allerdings nicht beantwortet...

Denkst du, dass Menschen im Himmel leiden, wenn sie ihre Lieben nicht bei sich wissen?

Und wenn der Himmel solches Leiden kennt... was macht dann den Himmel aus?
Würde der Himmel nicht selbst zur Hölle, wüsste man dort dass Menschen, die man liebt in eben dieser gelandet sind...?

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
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Ich gehe davon aus, dass das Heil nicht verlierbar ist.

"Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, ⟨der⟩ hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen." Joh 5,24

Dieser Zustand ist mE nicht umkehrbar. Wer von Neuem geboren ist, kann diese Geburt nicht rückgängig machen.

Du kannst deine Vorschläge gern Christen unterbreiten, die sich diesbezüglich unsicher sind. Vielleicht ist es für sie eine Option, den Ehepartner umzubringen. Ich glaube aber eher nicht.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ich gehe davon aus, dass das Heil nicht verlierbar ist.

"Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, ⟨der⟩ hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen." Joh 5,24

Warum wird dann vor fremdem Einfluss gewarnt?

"Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, daß nicht Ärgernisse kommen; weh aber dem, durch welchen sie kommen! Es wäre ihm besser, daß man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihm ins Meer, denn daß er dieser Kleinen einen ärgert. Hütet euch! So dein Bruder an dir sündigt, so strafe ihn; und so es ihn reut, vergib ihm." (Lukas 17, 1-3)

„Gebt Acht, dass euch niemand irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin der Messias!, und sie werden viele irreführen.“ (Matthäus 24,4-5)

"Wenn ihr aber also sündigt an den Brüdern, und schlagt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christo." (1. Korinther 8, 12)

Wie überhaupt Paulus nicht müde wird zu ermahnen und zu warnen...

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
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Auch Christen können verführt und irregeleitet werden. Wer als Christ einer Irrlehre anhängt, verliert dadurch nicht seine Wiedergeburt, kann aber anderweitig Schaden erleiden, ein schlechtes Beispiel für andere darstellen oder Nichtgläubige vom Glauben abschrecken.

Manche Warnungen gelten vielleicht auch denen, die sich zwar in christlichen Kreisen aufhalten, aber noch gar nicht wiedergeboren sind.

miss-piggy antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Klingt absurd. Funktioniert aber gemäß christlicher Lehre.

Nein. Denn das Gebot "Du sollst nicht morden", steht dagegen.

Kritisch wird es, wenn jemand deine Gedankenspiele für bare Münze und eine Option nimmt. Du wäscht dann natürlich deine Hände in Unschuld und staubst deine Tastatur ab. "Brandstifter....iiiiiiiiiiiiich......nie ihm Leben.... ich denke doch nur."

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Nein. Denn das Gebot "Du sollst nicht morden", steht dagegen.

Nein, tut es nicht. Man selber kommt natürlich in die Hölle. Aber der Partner ist gerettet.

Veröffentlicht von: @deborah71

Du wäscht dann natürlich deine Hände in Unschuld und staubst deine Tastatur ab. "Brandstifter....iiiiiiiiiiiiich......nie ihm Leben.... ich denke doch nur."

Ich habe mir diese Lehre nicht ausgedacht. Für mich zählt das Leben hier und jetzt.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein. Denn das Gebot "Du sollst nicht morden", steht dagegen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, tut es nicht. Man selber kommt natürlich in die Hölle. Aber der Partner ist gerettet.

Natürlich steht das Wort aus den 10 Geboten dagegen. Ob du es freilich anerkennst, ist eine andere Sache.
Für Christen ist es Maßstab.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich habe mir diese Lehre nicht ausgedacht.

Du hast dir dieses makabre Szenario ausgedacht und ohne Berücksichtigung der 10 Gebote als gültig präsentiert und versuchst es nun als christliche Lehre zu verkaufen.
NoGo!

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast dir dieses makabre Szenario ausgedacht und ohne Berücksichtigung der 10 Gebote als gültig präsentiert und versuchst es nun als christliche Lehre zu verkaufen.
NoGo!

Da gab es schon andere vor mir, die auf orginelle Ideen gekommen sind... ganz nach christlicher Logik:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/selbstmord-morde-protestanten-toeteten-um-in-den-himmel-zu-kommen-a-829979.html

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Da gab es schon andere vor mir, die auf orginelle Ideen gekommen sind...

Ist mir bekannt.... originell finde ich das nicht....eher bedauerlich, gruselig, verirrt.... und als christliche Logik sehe ich das auch nicht an.

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @deborah71

Ist mir bekannt.... originell finde ich das nicht....eher bedauerlich, gruselig, verirrt.... und als christliche Logik sehe ich das auch nicht an.

Wenn aber das Bedauern über die Tat echt ist...? Dann wären sie doch trotzdem erlöst, und der Plan wäre stimmig.

Natürlich ist es eine Pervertierung der christlichen Lehre. Aber das macht den Plan noch nicht unwirksam.

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @lucan-7

Natürlich ist es eine Pervertierung der christlichen Lehre.

Das ist dein erstes vernünftiges Wort zum Thema. 😘

deborah71 antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

Jesus ist für alle Menschen gestorben
Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Als Mutter, die zwei Kinder in der Schwangerschaft verlor, teilweise auf ziemlich dramatische Art, weiß ich, dass diese Kinder das ewige Leben haben:
1Kor 7,14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.

Es tut mir leid, was euch passiert ist.
Du kannst das so glauben, weil du christusgläubig bist. Das kann man jedoch nicht verallgemeinern.
Was ist mit den gestorbenen Kindern, deren Eltern nicht gläubig sind?

Jesus ist für alle Menschen gestorben, auch für ungeborene und als Baby gestorbene Kinder. Aus diesem einzigen Grund kann ein gerechter und liebender Gott diese Kinder annehmen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für dein Mitgefühl.

Jesus ist für alle Menschen gestorben,

Ja, das stimmt. Der Haken ist nur, dass nicht jeder bereit ist, das für sich in Anspruch zu nehmen.

herbstrose antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @herbstrose

Ja, das stimmt. Der Haken ist nur, dass nicht jeder bereit ist, das für sich in Anspruch zu nehmen.

Früher war die hohe Kindersterblichkeit ein Grund, die Taufe gleich nach der Geburt durchführen zu lassen. Es ist ein Trost, sein Kind getauft zu wissen.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2160
Veröffentlicht von: @opastefan

Früher war die hohe Kindersterblichkeit ein Grund, die Taufe gleich nach der Geburt durchführen zu lassen. Es ist ein Trost, sein Kind getauft zu wissen.

Das halte ich für eine furchtbare Irrlehre, dass getaufte Kinder gerettet sind und ungetaufte nicht. Demnach wäre das Heil vom Glauben oder Handeln anderer Personen abhängig.

miss-piggy antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968

Das habe ich nicht gemeint und auch nicht so geschrieben. Ich schrieb vom Trost der Eltern.
Unser Kind starb mit 10 Monaten an plötzlichem Kindstod. Beim Trost danach hatte die Taufe einen großen Anteil.
Warum ich glaube, dass Embryos und Kleinkinder nicht verloren sind, hatte ich hier schon geschrieben.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2160
Veröffentlicht von: @opastefan

Das habe ich nicht gemeint und auch nicht so geschrieben.

Ja, das stimmt, ich habe deinen Gedanken sozusagen weitergeführt. Wenn es ein Trost ist, dass das Kind getauft war, haben dann Eltern, deren Kind nicht getauft war, weniger Trost? Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Taufe ein spezieller Trost ist, wenn doch Kinder sowieso nicht verloren gehen. Es ist doch Trost genug, dass sie bei Gott sind. Oder besteht doch eine gewisse Unsicherheit darüber, weshalb man sich dann an der Taufe festhält?

Ich kann dir natürlich deine persönlichen Empfindungen nicht absprechen. Und es tut mir leid, dass ihr das erleben musstet.

Aber genau die Sorge, dass man Kindern das Heil "sichern" wollte, hat doch zu der Entwicklung geführt, dass man überhaupt angefangen hat, Säuglinge zu taufen. Und das war mE eine Fehlentwicklung. Denn sie führt auch dazu, dass Menschen sich darauf verlassen, dass ihre Taufe und Kirchenmitgliedschaft sie im Zweifel schon retten wird.

miss-piggy antworten
OpaStefan
(@opastefan)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 968
Veröffentlicht von: @miss-piggy

haben dann Eltern, deren Kind nicht getauft war, weniger Trost?

Das kann ich nicht beurteilen, weil unsere Situation eine andere war.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Taufe ein spezieller Trost ist, wenn doch Kinder sowieso nicht verloren gehen. Es ist doch Trost genug, dass sie bei Gott sind. Oder besteht doch eine gewisse Unsicherheit darüber, weshalb man sich dann an der Taufe festhält?

Was heißt das, Trost genug? In so einer Situation kann man nicht Trost genug haben.

Ich habe ein anderes Taufverständnis als du, aber das ist hier O.T.

Unabhängig davon - Wenn man sein Kind taufen lässt ist das ein bewusster Glaubensschritt der Eltern. Er sollte es sein. Ich weiß, dass das oft nicht der Fall ist. Das tut aber unsem Verständnis keinen Abbruch.

Wir haben unsere Kinder alle getauft. Unabhängig vom Bewusstsein, dass unser Kind bei Gott ist hätten wir uns Vorwürfe gemacht, dass wir unserem Kind etwas vorenthalten haben. Sie wurde auch erst mit 10 Monaten, also 1 Monat vor ihrem Tod, getauft, was ziemlich spät ist.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Aber genau die Sorge, dass man Kindern das Heil "sichern" wollte, hat doch zu der Entwicklung geführt, dass man überhaupt angefangen hat, Säuglinge zu taufen. Und das war mE eine Fehlentwicklung. Denn sie führt auch dazu, dass Menschen sich darauf verlassen, dass ihre Taufe und Kirchenmitgliedschaft sie im Zweifel schon retten wird.

Nicht die Kindertaufe selbst führt dazu, sondern die falsche Verkündigung derselben.

LG OpaStefan

opastefan antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Sich für seine Kinder sicher sein können, dass sie errettet sind
Hallo OpaStefan,

in diesem Beitrag von dir kommt meiner Ansicht nach gut zum Ausdruck was ich meine:

Als gläubiger Christ setzt du Menschen in die Welt, von denen du dir nicht sicher sein kannst, dass sie auch am Ende tatsächlich die Ewigkeit im Himmel verbringen werden.

Ich finde es furchtbar, dass Gott die Christen in eine solche Situation bringt, wo sie zwar "ihr Bestes geben können" durch vorbildhaftes Leben und wie schreibst Verkündigung, aber sicher sein - das können sie nicht.

Vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden. Aber die Unsicherheit kommt für mich klar durch.

Nachtrag vom 16.05.2021 2207
PS: Ob es Gott ist weiß ich nicht, aber eben die christliche Lehre (je nach Glaubensrichtung)

lombard3 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2160
Veröffentlicht von: @opastefan

Was heißt das, Trost genug? In so einer Situation kann man nicht Trost genug haben.

Ja, das war blöd formuliert von mir.

Veröffentlicht von: @opastefan

Nicht die Kindertaufe selbst führt dazu, sondern die falsche Verkündigung derselben.

Ich glaube, sobald man das Heil an äußerlichen Dingen festmacht, besteht immer die Gefahr, dass sich das verselbständigt und dass Menschen sich darauf verlassen, dass sie etwas getan haben, was sie rettet.

miss-piggy antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

gute Formulierung

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ich glaube, sobald man das Heil an äußerlichen Dingen festmacht, besteht immer die Gefahr, dass sich das verselbständigt und dass Menschen sich darauf verlassen, dass sie etwas getan haben, was sie rettet.

Ich finde das ganz wunderbar forumuliert.

neubaugoere antworten
ichsen
 ichsen
(@ichsen)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 339

Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Soweit so gut. Leider aber denken jetzt einige: "Ich bin jetzt gläubig und hab das ewige Leben. Jetzt muss es mir doch gut gehen. Ich werde nicht mehr krank und hab immer genug Geld". Wer so denkt, hat nichts verstanden. Wir leben immer noch in dieser Welt. Es gibt immer noch Krankheit, Auseinandersetzungen, Missgunst, Anfechtungen und was noch so an Negativem einfällt. Dass es all das nicht mehr gibt, gilt nicht für das Jetzt und Hier, sondern für die Zukunft, wenn Satan endgültig besiegt ist.

Nun ist dies aber ja nicht nur auf dem Mist von frisch bekehrten gewachsen, gibt ja durchaus Prediger, die so etwas verkündigen.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Als Mutter, die zwei Kinder in der Schwangerschaft verlor, teilweise auf ziemlich dramatische Art, weiß ich, dass diese Kinder das ewige Leben haben:

Veröffentlicht von: @herbstrose

1Kor 7,14 Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.

Dieser Vers beschäftigt sich nicht mit Embryonen.
Aber bekanntermaßen musste er ja schon oft für Begründungen herhalten.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich habe trotzdem kein Recht, ein werdendes Leben vor der Zeit zu beenden. Zum Einen wäre das ein Verstoß gegen das 5. Gebot. Zum Anderen würde ich damit in Gottes Plan eingreifen. Denn Gott ist es, der dieses kleine Wesen erschaffen und einen Plan für sein Leben hat.

Lt. Pinchas Lapide steht im hebräischen Text das Wort "razach", welches ein Töten außerhalb des rechtlichen Rahmens verbietet.
Den rechtlichen Rahmen haben wir aber.

LG

Stefan

ichsen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Der rechtliche Rahmen für Abtreibung ist nicht wirklich gegeben. Nach wie vor ist Abtreibung ein Vergehen. Sie ist nur nicht mehr unter Strafe gestellt.

herbstrose antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1343

Es mag der frühen Stunde geschuldet sein, aber das ist eine Frage, wo ich ziemlich viel Unsinn lese.

Ja, Embryonen gelangen in den Himmel.
Abtreibung ist nicht, weil Abtreibung gegen das Gebot Du sollst nicht töten verstößt.

Du machst es dir aber auch zu einfach und baust Zusammenhänge und Handlungsperspektiven auf, wo gar keine sind.

peterpaletti antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Ja, Embryonen gelangen in den Himmel.
Abtreibung ist nicht, weil Abtreibung gegen das Gebot Du sollst nicht töten verstößt.

Sprich: Gott spricht ein Gebot aus, das verhindern soll, dass Menschen direkt erettet werden?

Falls hier ein Fehlschluss meinerseits vorliegt bitte ich um eine entsprechende Korrektur.

lucan-7 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

1. Weil Gott ein Gott des Lebens ist und nicht des Todes!
2.Da kannst du sehr gerne einmal Frauen fragen,die das hinter sich haben

irrwisch antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Als Erwachsener die Errettung ablehnen

Veröffentlicht von: @irrwisch

1. Weil Gott ein Gott des Lebens ist und nicht des Todes!
2.Da kannst du sehr gerne einmal Frauen fragen,die das hinter sich haben

Ja, aber meinst du das irdische Leben oder das himmlische?

Wenn du das Kind großziehst, dann kann es als Erwachsener die Errettung ablehnen und die Ewigkeit dann in der Hölle zubringen.

Ist das nicht ein moralischer Konflikt: "Soll ich überhaupt Kinder zeugen, wenn das Risiko besteht, dass diese letzten Endes das Errettungsangebot nicht annehmen als Erwachsene und die Ewigkeit in der Hölle zubringen?"

lombard3 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640
Veröffentlicht von: @lombard3

Ja, aber meinst du das irdische Leben oder das himmlische?

Beides in der richtigen Reihenfolge!

Veröffentlicht von: @lombard3

Wenn du das Kind großziehst, dann kann es als Erwachsener die Errettung ablehnen und die Ewigkeit dann in der Hölle zubringen.

Jeder Erwachsene ist seines eigenen Glückes Schmied!

Veröffentlicht von: @lombard3

Ist das nicht ein moralischer Konflikt: "Soll ich überhaupt Kinder zeugen, wenn das Risiko besteht, dass diese letzten Endes das Errettungsangebot nicht annehmen als Erwachsene und die Ewigkeit in der Hölle zubringen?"

Für mich nicht!
Ich habe 3 Kinder und die dreifache Menge Enkelkinder.

Scheint so, ich habe Leben bejahende Kinder, die fröhlich ihre Strasse ziehen!

irrwisch antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @irrwisch

Beides in der richtigen Reihenfolge!

Aus welchem Grund? Die Reihenfolge bleibt immer gleich.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Jeder Erwachsene ist seines eigenen Glückes Schmied!

Jemand, der am Ende die Ewigkeit in der Hölle zubringt wäre vielleicht froh, seine Eltern hätten ihn nicht gezeugt?

Jemand, der gläubig ist und seine Angehörigen nicht in der Ewigkeit im Himmel findet, freut sich dennoch?

Veröffentlicht von: @irrwisch

Für mich nicht!
Ich habe 3 Kinder und die dreifache Menge Enkelkinder.

Glückwunsch. Das ist doch schön.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Scheint so, ich habe Leben bejahende Kinder, die fröhlich ihre Strasse ziehen!

Eben, deswegen ist die Hölle ja etwas Schlimmes.

Nur weil eines dieser Kinder evtl. nicht glaubt käme es in die Hölle.

lombard3 antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3640

Ach weißt du, wenn schon Hölle, dann
...erlebe ich sie eher hier auf der Erde.

Da habe ich schon in so manche Hölle Einblicke gehabt.

Der Mensch kann dem Menschen mitunter der größte Teufel sein.

Ih bin nicht von der Fraktion, den Menschen das Fürchten zu lehren und mit ewiger Hölle zu drohen.

Da reicht es mir schon, mir eine Ewigkeit vorzustellen, die der Mensch mit Menschen, aber ohne Gott verbringt.

irrwisch antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @irrwisch

Ih bin nicht von der Fraktion, den Menschen das Fürchten zu lehren und mit ewiger Hölle zu drohen.

Ok, aber was glaubst du?

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Ob einer unserer Nachfahren in die Hölle kommt, liegt nichtbin unserer Entscheidung sondern in der Entscheidung der betreffenden Person. Unsere Kinder sind nicht unser Eigentum. Sie sind uns für eine Weile anvertraut. Dann Nadeln sie sich ab und gehen ihren eigenen Weg. Mit oder ohne Gott.

Selbstverständlich schmerzt es, wenn unsere Nachfahren nicht gläubig sind, bleiben oder werden. Das ist aber noch lange kein Grund, hier die Moralkeule zu schwingen.

herbstrose antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @lombard3

Ist das nicht ein moralischer Konflikt: "Soll ich überhaupt Kinder zeugen, wenn das Risiko besteht, dass diese letzten Endes das Errettungsangebot nicht annehmen als Erwachsene und die Ewigkeit in der Hölle zubringen?"

Das Risiko das Kinder zeugen sich als "Fehler" erweist gibt es immer(Fehler ist natürlich ein falsches Wort weil menschliches Leben kein Fehler sein kann) . Kinder können krank werden, ungeheuer leiden, sogar Böse werden und schlimme Dinge tun. So ist das Leben. Braucht es halt Vertrauen das die Kids schon ihren Weg gehen und in letzter Konsequenz alles gut wird. Wer dieses vertrauen nicht hat sollte besser verhüten.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Da gebe ich dir natürlich Recht.

Wobei ich es gar nicht als "Fehler" oder "Nicht-Fehler" beurteilen würde.

Das heißt, gläubige Eltern gehen das Risiko ein, dass ihr Nachkomme oder ihre Nachkommen oder ein Teil davon ewig gequält werden.

So ganz kann ich - hat man dieses Bild und diesen Glauben so eine Hölle in der Menschen ewig gequält werden - das nicht nachvollziehen.

Aber man muss es wohl akezptieren, dass die potentiellen, gläubigen Eltern, dieses Risiko eingehen.

Ebenso wie ja auch der Gott, an den diese Menschen glauben (ich weiß nicht ob du dazugehörst), das Risiko einging, eine Schöpfung zu machen, in der am Ende ein Teil seiner Geschöpfe ewig gequält werden.

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @lombard3

Das heißt, gläubige Eltern gehen das Risiko ein, dass ihr Nachkomme oder ihre Nachkommen oder ein Teil davon ewig gequält werden.

Kinder zeugen ist eben ein "Risiko".

Veröffentlicht von: @lombard3

Ebenso wie ja auch der Gott, an den diese Menschen glauben (ich weiß nicht ob du dazugehörst), das Risiko einging, eine Schöpfung zu machen, in der am Ende ein Teil seiner Geschöpfe ewig gequält werden.

Ich gehöre sicher nicht dazu. Aber natürlich ist auch Gott dieses Risko eingegangen, es ist ja theoretisch möglich das sich ein Mensch findet der bis Ende aller tage mit der Menschheit und Gott unversöhnt bleiben möchte. Dann bleibt die Schöpfung unversöhnt.

johannes22 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lombard3

Aber man muss es wohl akezptieren, dass die potentiellen, gläubigen Eltern, dieses Risiko eingehen.

Alle Eltern gehen Risiken ein, wenn sie Kinder zeugen, das ist nichts besonderes was jetzt Christen ausmacht.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Genau.

Im Fall von Eltern, die an die Hölle glauben, eben das Risiko, dass ihr Nachkomme oder Nachkommen ggf. am Ende die Ewigkeit in der Hölle zubringen werden.

lombard3 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lombard3

Im Fall von Eltern, die an die Hölle glauben, eben das Risiko, dass ihr Nachkomme oder Nachkommen ggf. am Ende die Ewigkeit in der Hölle zubringen werden.

Nicht nur selektiv lesen, ich hab was anderes gesagt.

tristesse antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Hallo Tristesse,

was ist der Punkt auf den du hinaus wolltest?

Ich habe ihn nicht verstanden.

lombard3 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @irrwisch

1. Weil Gott ein Gott des Lebens ist und nicht des Todes!
2.Da kannst du sehr gerne einmal Frauen fragen,die das hinter sich haben

Kann ich beides nachvollziehen... als Atheist.

Wenn aber doch die Kinder errettet sind... dann ist das doch etwas Gutes?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn aber doch die Kinder errettet sind... dann ist das doch etwas Gutes?

Grundsätlich hast Du da recht, aber es geht ja darum, dass die Kinder auch ein Leben haben sollen. Zum fünften Mal betone ich Dir gegenüber, dass Gott kein Gott des Todes ist, sondern Leben schafft und befürwortet. Und er möchte natürlich, dass seine Kinder ein Leben haben. Hier auf der Erde und in der Ewigkeit.

Ein abtriebener Fötus hat das nicht. Der hat kein Leben, der gibt nichts weiter, der ist kein Multiplikator der Liebe Gottes an alle Verlorenen. Ein Mensch kann in seinem Leben so viele gute Dinge tun, Gott ist kein Gott, der einen Menschen dessen beraubt.

Auch auf das Risiko hin, dass der Mensch mal verloren geht. Aber ich fürchte gerade, dass ein Nichtchrist dieses Denken nun mal nicht verstehen kann. Vielleicht nimmst du das einfach mal hin, dass es etwas gibt, was ein Atheist nicht begreift.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Aber ich fürchte gerade, dass ein Nichtchrist dieses Denken nun mal nicht verstehen kann. Vielleicht nimmst du das einfach mal hin, dass es etwas gibt, was ein Atheist nicht begreift.

Logisch, sonst würde ich ja nicht immer wieder fragen.

Ich finde es nur wirklich seltsam, dass ich als Atheist in der Abtreibung nur Negatives sehe (Weshalb ich ja auch dagegen bin), Christen aber auch einen positiven Aspekt darin finden (Und trotzdem dagegen sind).

Das ist schon seltsam.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Gelangen Embyonen in den Himmel - ja oder nein?

Ja

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Warum ist es schlimm einen Menschen zu töten? Kannst du dir die Frage nicht selber beantworten?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Behauptet nicht irgendwas, das sich nicht halten lässt, weil es nicht aufzulösende Widersprüche enthält

Welche Widersprüche?

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Warum ist es schlimm einen Menschen zu töten? Kannst du dir die Frage nicht selber beantworten?

Nö.

Was ist so schlimm daran, einen Menschen direkt in den Himmel zu schicken und gleichzeitig zu verhindern, dass er sich gegen Gott stellen kann?

Und ja, die Frage meine ich ernst!

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Nö.

Es gibt ein Menschenrecht auf Leben. Keine Ahnung welcher ethik du frönst aber ich betrachte mich als Humanisten und als ein solcher beachte ich die Menschenrechte.
Kannst du gerne anders machen.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Es gibt ein Menschenrecht auf Leben. Keine Ahnung welcher ethik du frönst aber ich betrachte mich als Humanisten und als ein solcher beachte ich die Menschenrechte.

Für einen Atheisten stellt sich die Sache anders dar. Für unserein ist das irdische Leben das Einzige, das wir haben. Für um so kostbarer halte ich es.

Gläubige hingegen glauben an ein weiteres Leben, sie haben also einen Trost, der darüber hinaus geht.

Vor diesem Hintergrund erscheint es mir eigentlich absurd, dass Gläubige meist gegen, und viele Atheisten für Abtreibung sind (auch wenn das keine generelle Regel ist) - eigentlich müsste es eher umgekehrt sein...

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Für einen Atheisten stellt sich die Sache anders dar. Für unserein ist das irdische Leben das Einzige, das wir haben. Für um so kostbarer halte ich es.

Du konstruierst ständig Widersprüche die es nicht gibt. Theisten halten das Leben für etwas heiliges und schützenswertes. das ist dasselbe wie kostbar. Deswegen gibt es ja die Konflikte bezüglich Abtreibung.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Vor diesem Hintergrund erscheint es mir eigentlich absurd, dass Gläubige meist gegen, und viele Atheisten für Abtreibung sind (auch wenn das keine generelle Regel ist) - eigentlich müsste es eher umgekehrt sein...

Es erscheint dir absurd weil du nicht Verstanden hast was ein Recht ist und was heilig ist. Oder nicht verstehen willst. Aber das Argument ist genau deswegen eben nichts wert.

Grundrechte können nun mal nicht argumentativ ausgehebelt werden.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Es erscheint dir absurd weil du nicht Verstanden hast was ein Recht ist und was heilig ist. Oder nicht verstehen willst. Aber das Argument ist genau deswegen eben nichts wert.

In der Tat. Religöses "Recht" und "Heiligkeit" sind für mich keine nachvollziehbaren Konzepte, sondern willkürliche Konstruktionen - und taugen für mich daher auch nicht als Argument.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

In der Tat. Religöses "Recht" und "Heiligkeit" sind für mich keine nachvollziehbaren Konzepte,

Für dieses Defizit kann ich ja nichts. Jeder unterliegt natürlich Beschränkungen, damit muss man lernen zu leben.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Für dieses Defizit kann ich ja nichts. Jeder unterliegt natürlich Beschränkungen, damit muss man lernen zu leben.

Es ist keine Beschränkung, etwas nicht zu glauben.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist keine Beschränkung, etwas nicht zu glauben.

Es ist eine Beschränkung etwas nicht nachvollziehen zu können. Aber wie schon gesagt, jeder unterliegt Beschränkungen, damit kann (und muss) man ja leben lernen. Nicht schlimm, höchstens etwas traurig.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Es ist eine Beschränkung etwas nicht nachvollziehen zu können.

Ich nehme an, dass es eine Menge Religionen gibt, die du nicht nachvollziehen kannst... würdest du das als "Beschränkung" für dich sehen?

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich nehme an, dass es eine Menge Religionen gibt, die du nicht nachvollziehen kannst... würdest du das als "Beschränkung" für dich sehen?

Ich kann jede Religion nachvollziehen. Die Fähigkeit heißt Empathie.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Ich kann jede Religion nachvollziehen. Die Fähigkeit heißt Empathie.

In diesem Sinne kann auch christliche Begründungen nachvollziehen... sogar die unlogischen. Aber ich kann sie halt nicht für mich übernehmen.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

In diesem Sinne kann auch christliche Begründungen nachvollziehen... sogar die unlogischen

Nein das kannst du eben nicht. Das Konzept "heilig" ist für dich nicht nachvollziehbar. Das du keine Empathie hast merkt man daran das du es als "unlogisch" bezeichnest. "Das leben ist heilig" ist genauso wenig unlogisch wie die Aussage "die Rose ist schön" Du scheinst überhaupt nicht verstehen zu können das es Bereiche gibt die mit Logik nicht erschlossen werden können , Bereiche in denen es noch nicht mal "richtig" oder "falsch" gibt. das ist schon extrem defizitär würde ich mal sagen.

johannes22 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @johannes22

Nein das kannst du eben nicht. Das Konzept "heilig" ist für dich nicht nachvollziehbar. Das du keine Empathie hast merkt man daran das du es als "unlogisch" bezeichnest.

Ja, nee... ist klar. Vielleicht sollest du die Sache mit der Menschenkenntnis Leuten überlassen, die sich damit auskennen, bevor du anderen Leuten irgendwelche Fähigkeiten absprichst.

"Heiligkeit" hat nichts mit "Logik" zu tun. Und etwas nicht nachvollziehen zu können (aufgrund von fehlender Logik) auch nichts mit "fehlender Empathie".

lucan-7 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Theisten halten das Leben für etwas heiliges und schützenswertes.

Ich glaube, das kann man nicht verallgemeinern.

Es gibt ja auch den Begriff vom Märtyrertod oder auch, dass man eben Jesus nachfolgen soll und nach dem Himmelreich trachten soll.

Auch im Alten Testament war es selektiv, wessen Leben Gott für lebenswert hielt: Ein Sklave durfte so sehr geschlagen werden, dass er nach 2 Tagen sterben konnte oder es gab Befehle von Gott, andere Völker anzugreifen und Menschen zu töten.

Ebenso in der Sintflut hatte Gott viele Menschen vernichtet.

(Anm.: Sofern die Berichte stimmen bzw. der jeweilig Gläubige, dass glaubt).

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lombard3

Ich glaube, das kann man nicht verallgemeinern.

Doch das kann man. Die 3 abrahamitischen Religionen halten das menschliche Leben für heilig. Deswegen gibt es die meisten Konflikte bei Abtreibung und bei der Sterbehilfe.

Veröffentlicht von: @lombard3

Es gibt ja auch den Begriff vom Märtyrertod oder auch, dass man eben Jesus nachfolgen soll und nach dem Himmelreich trachten soll.

Was aber nichts an der Heiligkeit des Lebens ändert. Und Suizid ist im Christentum geächtet.

Veröffentlicht von: @lombard3

Auch im Alten Testament war es selektiv, wessen Leben Gott für lebenswert hielt: Ein Sklave durfte so sehr geschlagen werden, dass er nach 2 Tagen sterben konnte oder es gab Befehle von Gott, andere Völker anzugreifen und Menschen zu töten.

Auch das ändert am Grundsätzlichen nichts.

Hier sind Atheisten Theisten erstmal prinzipiell unterlegen. Ein Atheist kann nicht begründen warum man einen Menschen nicht einfach so umbringen soll wenn man es will.

Veröffentlicht von: @lombard3

Ebenso in der Sintflut hatte Gott viele Menschen vernichtet.

Gott tötet die meisten Menschen. Einige später andere früher. Nur jeder 4. wurde und wird von Menschen getötet.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Doch das kann man.

Nein, kann man nicht.

Es gibt so viele Glaubensrichtigungen und Religionen, da lässt sich schwer etwas verallgemeinern.

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lombard3

Nein, kann man nicht.

Das jeder Mensch gottgewollt und damit heilig ist ist Konsens.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Sind Menschen nicht einfach deshalb lebenswert, weil sie Menschen sind?

Wozu benötigt man dafür einen Gott?

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lombard3

Sind Menschen nicht einfach deshalb lebenswert, weil sie Menschen sind?

Nein. Warum sollten die Menschen die durch Zufall entstanden sind einen intrinsischen Wert haben ? Ein Wert wird gegeben.

Veröffentlicht von: @lombard3

Wozu benötigt man dafür einen Gott?

Eben dazu.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @johannes22

Nein. Warum sollten die Menschen die durch Zufall entstanden sind einen intrinsischen Wert haben ? Ein Wert wird gegeben.

Ja, durch uns.

Mir jedenfalls sind meine Mitmenschen wert. Und so wie ich dich einschätze dir sicher auch.

Und unserem Staat (zum Glück) auch.

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @lombard3

Mir jedenfalls sind meine Mitmenschen wert. Und so wie ich dich einschätze dir sicher auch.

Du siehst aber den Unterschied scheinbar nicht.

Christen gehen davon aus,dass Gott festgelegt hat das menschliches leben einen unendlichen Wert darstellt, also heilig ist.

Das steht fest , so wie die Schwerkraft oder die Existenz der Sonne.

Deine Idee sich gegenseitig einen Wert zuzubilligen ist etwas anderes, eigentlich nur ein vereinbaren einer Spielregel. Die man auch wieder brechen kann oder neu verhandeln. Zum Beispiel ist ja jetzt bei Corona vorgeschlagen worden alte Menschen weniger zu schützen oder auch gar nicht oder Behinderte weniger oder gar nicht. Und wenn das alle beschließen würden wäre es ja nach deiner Sicht auch richtig. Weil es keine Instanz außerhalb des Menschen gibt die dem menschlichen Leben einen Wert gibt.

Christen würden sagen Menschenleben unterschiedlich zu gewichten IST falsch, du als Atheist kannst nur sagen: ich finde das falsch.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @johannes22

Christen gehen davon aus,dass Gott festgelegt hat das menschliches leben einen unendlichen Wert darstellt, also heilig ist.

Ja, das ist mir schon klar.

Ich halte das für gefährlich, den Wert eines Menschen von Offenbarungswissen abhängig zu machen.

Im Islam gibt es Glaubensrichtungen, bei denen das Leben Ungläubiger weniger wert ist.

Auch wie gesagt im Alten Testament war das Leben der umgebenden Völker weniger wert.

Auch ist mein Eindruck - er kann falsch sein - dass das Christentum auch nicht dabei hilft, dass bspw. in den USA es keine Sklaverei gab.

Ausgerechnet Leute, die wegen ihres Glaubens Europa verließen betrieben die Sklaverei (bzw. ihre Nachkommen).

Veröffentlicht von: @johannes22

Die man auch wieder brechen kann oder neu verhandeln.

Das ist nicht perfekt, aber eben wenn man sich dessen bewusst ist, kann man verbessern.

Wohingegen das bei in Stein gemeiselten Aussagen schwer möglich ist.

Da steht eben, dass der Homosexuelle gesteinigt werden soll, da er Gott ein Greuel ist.

Und da steht eben im Koran auch (glaube ich), dass Ungläubige weniger wert sind oder getötet werden können (hier müsste man mich korrigieren, falls ich falsch liege).

Veröffentlicht von: @johannes22

Christen würden sagen Menschenleben unterschiedlich zu gewichten IST falsch, du als Atheist kannst nur sagen: ich finde das falsch.

Du weißt nicht, ob ich Atheist bin.

Ich würde da gar einteilen in Kategorien, sondern eben die Argumente abwägen.

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @lombard3

Das ist nicht perfekt, aber eben wenn man sich dessen bewusst ist, kann man verbessern.

Auch wieder nein. Du hast schon recht , der Nachteil von Offenbarungsethik ist, dass man im Namen der Offenbarung ziemlich üble Dinge verkünden kann.

Der Nachteil der Vertragsethik die du bevorzugst ist aber nun mal das man vertraglich aushandeln kann behinderte Säuglinge noch ein Jahr nach der Geburt zu töten (wie Singer es gerne immer mal wieder vorschlägt) und das du da , wenn alle damit einverstanden sind nichts gegen sagen kannst: Es wäre dann richtig.

Wir hatten noch nie eine Gesellschaft die mehrere Generationen atheistisch war. Es gibt Menschen die sagen Gottseidank das atheistische Europa zehrt noch von dem Erbe des Christentums. Und wenn das weg ist könnte das durchaus unerfreulich für die Schwächsten in dieser Gesellschaft werden.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Naja, wie dem auch sei, sehe ich es nicht so, dass Menschenleben nur durch eine theistische Sicht wertgeschätzt werden.

lombard3 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @lombard3

Naja, wie dem auch sei, sehe ich es nicht so, dass Menschenleben nur durch eine theistische Sicht wertgeschätzt werden.

Habe ich auch gar nicht behauptet ich habe nur die Vor und Nachteile einer christlichen Pflichtethik und die Nachteile einer Vertragsethik aufgezählt. Wobei der Vorteil einer Vertragsethik auch der Nachteil ist nämlich eine größere Flexibilität.

johannes22 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 4292

Das sind 2 neue Begriffe, über die man sich sicherlich im Detail unterhalten kann. Da bin ich aber zu wenig im Thema, um mit solchen Begriffen hantieren zu können.

lombard3 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 3018
Veröffentlicht von: @lucan-7

Gelangen Embyonen in den Himmel - ja oder nein?

Da kann ich dir von meiner Seite aus sagen, stimmt meine Antwort ist nicht ja, oder nein. Auch, wenn du es forderst. Das hat einen ganz simplen Grund. Dies ist eine Frage, die ich Gott überlasse, würde ich ja, oder nein sagen, würde ich ja Gott die Entscheidung vorwegnehmen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Das ist wirklich absurd. So könnte ja der Mord an Frere Roger als freudiges Ereignis gefeiert werden und meinen die Sonnentempler waren ein gute Sache. ...
Die Erbsünde ist eine Überlegung die aus der Bibel abgeleitet wird, aber die Bibel selbst spricht nicht davon. Sondern hat Sätze, die zu dieser Annahme führen. Es ist ein Dogma. Was Gerechtigkeit betrifft, so ist die Frage, was gerecht ist, eine Frage des Bauchgefühls. Auch wenn man versucht auf kognitiver Ebene eine plausible Erklärung zu finden.

orangsaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @orangsaya

Das ist wirklich absurd. So könnte ja der Mord an Frere Roger als freudiges Ereignis gefeiert werden und meinen die Sonnentempler waren ein gute Sache. ...

Nun, in früheren Zeiten wurde dem menschlichen Leben - auch dem eigenen - tatsächlich oftmals keine große Bedeutung beigemessen. Entscheidend war allein das Seelenheil.

Aber mir scheint, das Seelenheil ist am Ende doch nicht das Wichtigste...?

lucan-7 antworten
Iridium
(@iridium)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 4

Ja, kann dich da gut verstehen, fand es auch so ein bisschen aneinander vorbeigeredet bzw. nicht konkret darauf eingehend.

Zu deinen Fragen:
Ich kann nur für mich sprechen - Ich weiß nicht, was mit den Embryonen passiert.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Abtreibung finde ich ein schwieriges Thema - einerseits erscheint mir ein qualitativer Unterschied zwischen befruchteter Eizelle und einem Neugeborenen zu liegen, andererseits gibt es da m.M.n. keine vernünftige Trennlinie - deswegen würde ich es generell vermeiden (Härtefälle sind nochmal eine Sache für sich, aber mal für den Regelfall gesprochen).
Es erscheint mir jedenfalls als ein nicht sonderlich wertschätzender Umgang mit Leben.

Das Wichtigste im Leben eines Menschen ist, in enger Verbindung zu Gott zu leben (da fallen mir Stellen wie 1. Kor. 1,9, Gal. 2,20, 2. Kor. 5,15 ein). Ich erkenne da nicht so eine scharfe Trennlinie zwischen Himmel und Erde und würde sie entsprechend auch nicht ziehen.
Aus diesem Grund würde ich auch nicht der Argumentation folgen, dass es jemand "besser" hat, der das ganze Leben auf Erden ohne Gott lebt und erst kurz vorm Tod zu Gott findet. Schließlich hat er sein ganzes Erdenleben ohne diese wertvolle Beziehung gelebt.
Also nein, der Himmel an sich ist nicht das Wichtigste - es geht um eine Person/Gegenüber und nicht um eine Sache wie ewige Freude (auch wenn das damit einhergeht und natürlich ebenfalls eine coole Sache ist).
=> Embryonen wird das durch Tötung (zumindest auf der Erde) verwehrt (kA ob die dann im Himmel sich weiterentwickeln oder sie in dem Zustand bleiben - da könnte man jetzt wild spekulieren).

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls nein: Was ist dann daran gerecht? Schliesslich hat so ein Embryo keine Chance, Jesus bewusst anzunehmen. Oder ist so ein Embryo am Ende gar kein vollständiger Mensch?

So wie ich Gott bislang kennengelernt habe, ist er fair und liebevoll, sodass wir uns glaub ich keine Sorgen drum machen brauchen, dass er nicht auf eine gute Weise mit den Embryonen umgeht.
Gleiches gilt für Leute, die nie von ihm gehört haben. (dass ist jetzt natürlich meine Perspektive als jemand, der Gott für vertrauenswürdig hält s.u.)
Btw zu dem "Jesus ist der einzige Weg" - das ist die Info, die wir haben. Und das ist glaube ich auch so. Das schließt m.M.n. aber nicht aus, dass Gott noch andere Ideen hat, die ebenfalls über Jesus führen.

Und hier vielleicht noch was zu den Widersprüchen:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber bitte tut mir einen Gefallen: Behauptet nicht irgendwas, das sich nicht halten lässt, weil es nicht aufzulösende Widersprüche enthält, nach dem Motto: Gott will dies, tut aber ganz was anderes, und keiner versteht es, aber wir können es prüfen, und am Ende ist alles in Ordnung wenn man nur feste daran glaubt!

Ich sehe selber, dass manches widersprüchlich ist/scheint - die Frage ist vielleicht, ob das eine "Alles oder Nichts" - Entscheidung ist.
Ähnlich wie bei wissenschaftlichen Theorien verwirft man ja auch nicht das ganze Konstrukt, wenn in einzelnen Details Abweichungen erscheinen, solange die Kernpunkte solide sind.
Dann schaut man sich die Details an und guckt, ob man Erklärungen findet. Und wenn nicht, muss man entweder die komplette Theorie kippen bzw. eine bessere Theorie aufstellen oder man wartet erstmal ab und lässt es in der Spannung stehen in der Hoffnung, dass man doch noch eine Erklärung findet bzw. einem evtl. noch wichtige Informationen zur Beurteilung fehlen.

=> Auf den Glauben an Gott übertragen:
Aus meiner Sicht ist die Auferstehung der zentrale Ankerpunkt. Wenn das stimmt - wenn Jesus wirklich von den Toten auferweckt wurde, dann hat auch das, was er gesagt hat ein besonderes Gewicht. Die Indizien die wir von der Bibel und ein paar außerbiblischen Quellen bekommen gilt es entsprechend zu untersuchen (Zeugenberichte über das leer Grab seitens der Frauen, der Jünger, Berichte anderer Geschichtsschreiber; Beschreibungen anderer historischer Personen wie Pilatus, Genauigkeit von Orts- und Namensbezeichnungen, die Nachwirkungen auf die Jünger - dass sie für diese Botschaft in den Tod gingen etc.). Wenn das nicht stimmt, kann man den Rest vergessen (s. Paulus in 1. Kor. 15,1-19).

Mein Fazit zurzeit ist, dass das vertrauenswürdig und tatsächlich so geschehen ist - aus dieser Perspektive schaue ich auf weitere Stellen.
Bei Fragen wie Hölle und Unstimmigkeiten versuche ich daher Antworten zu finden - aber wenn ich keine finde, heißt das ja nicht, dass der Rest nicht stimmt oder diesen unglaubwürdig macht (das würde er nur, wenn ich die Berichte der Bibel wie eine mathematische Gleichung betrachte, die falsch ist, wenn irgendwo eine Abweichung enthalten ist).

Darüber hinaus sind (neben diversen anderen Dingen) die liebevolle Perspektive Jesu (und damit Gottes) auf den Menschen und das klare Durchschauen der menschlichen Natur für mich Dinge, welche die Botschaft der Bibel stimmig machen. Und die mir zeigen, dass Gott eben keine bösartige Kreatur ist, auch wenn das bestimmte Lesarten einzelner Stellen suggerieren können.

Soweit meine Gedanken...

iridium antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @iridium

Ja, kann dich da gut verstehen, fand es auch so ein bisschen aneinander vorbeigeredet bzw. nicht konkret darauf eingehend.

Danke sehr... Verständnis ist schon viel wert, auch wenn man nicht einer Meinung ist.

Veröffentlicht von: @iridium

Abtreibung finde ich ein schwieriges Thema - einerseits erscheint mir ein qualitativer Unterschied zwischen befruchteter Eizelle und einem Neugeborenen zu liegen, andererseits gibt es da m.M.n. keine vernünftige Trennlinie - deswegen würde ich es generell vermeiden (Härtefälle sind nochmal eine Sache für sich, aber mal für den Regelfall gesprochen).
Es erscheint mir jedenfalls als ein nicht sonderlich wertschätzender Umgang mit Leben.

Es erscheint mir in diesem Zusammenhang nicht ohne Ironie, dass ich als Atheist ebenfalls gegen Abtreibung bin... zwar denke ich, dass es durchaus Härtefälle gibt, aber grundsätzlich bedeutet Abtreibung, dass man einem Menschen ein ganzes Leben verweigert. Und das halte ich für nicht akzeptabel (Wie gesagt, es gibt natürlich Härtefälle).

Aber aus christlicher Sicht müsste das - nach gängiger Lehre - doch eigentlich viel lockerer aussehen. Schliesslich sind abgetriebene Kinder erlöst... also, in Bezug auf die Ewigkeit, alles halb so schlimm!

Ich als Atheist glaube aber nicht an ein ewiges Leben. Für mich wurde hier ein rein irdisches Leben zerstört... und das ist für mich Grund genug, eine Abtreibung nur in wenigen Ausnahemefällen gutzuheissen...

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Vielleicht wärst du besser beraten, die Hälfte der Zeit, die du hier im Forum verbringst, mal die Bibel zu lesen und selbst an der Quelle Antworten zu suchen. Du stellst hier nämlich eine ziemlich "spezielle" Frage an eine absolut inhomogene Runde. Eine Frage, zu der du nicht 1:1 eine gedruckte Antwort in der Bibel findest, sondern die man erstmal herausarbeiten muss, wobei auch dann Unsicherheiten bleiben. Hier im Forum kommen dann noch Meinungen, Unkenntnis usw. ins Spiel. Logisch, das dir da hundert Leute nicht den einen absoluten Konsens als Antwort liefern.

Ich scheue mich etwas, mich an einer Antwort zu versuchen. Zum einen, weil ich mir nicht im letzten sicher bin und nichts Falsches schreiben will. Zum zweiten, weil Punkte offen bleiben. Zum Dritten, weil bei dir erfahrungsgemäß eine Antwort stets die nächste Frage nach sich zieht. Ich habe nicht den Eindruck, dass du selbst irgendwie bereit wärst, einmal über deien Schatten zu springen, sondern seine Position bezogen hat und bloß noch "kontra" argumentiert. Wie ein Anwalt einer Partei, der seine Position nicht primär aus der Frage nach Wahrheit vertritt, sondern alles tut, um eine Position zu verteidigen.

Anyway, ein Statement: Die Welt ist erlösungsbedürftig durch und durch, das gilt auch für jeden Menschen, von Anfang an. Leben beginnt im Mutterleib, Gott "bereitet die Gebeine im Mutterleib", kennt uns, bevor es uns überhaupt gibt, es ist auch vor der Geburt schon "alles da". Mit der Geburt passiert medizinisch gesehen mit dem Menschen eigenltlich nichts Besonderes, er wechselt in erster Linie die Seite der Bauchdecke. Mir fällt auch kein indiz ein, dass der Mensch erst mit der Geburt "eine lebendige Seele" würde, vielmehr rangeln sich schon Jakob und Esau im Mutterleib. Insofern fürchte ich, die Antwort lautet "nein".

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls nein: Was ist dann daran gerecht? Schliesslich hat so ein Embryo keine Chance, Jesus bewusst anzunehmen.

Zum einen: Woher willst du das wissen? Menschlich gesehen haben auch viele Menschen auf dieser Erde nicht die Chance. Und doch findet Gott dort, wo er möchte, Wege sie zu erreichen. Beispiele aus aller Welt findest du ohne Ende.

Zum anderen: Mach dir klar, das die Welt eine im Kern verdorbene und von Gott getrennte ist. Und mach dir klar, dass Gott eben nicht die Welt in einer pauschalen Rettungsaktion wiederherstellt, sondern sie ihrem Untergang anheimgestellt hat, wie eine absaufende Titanic. Aber er hat sich - eigentlich unverständlich angesichts dessen, dass wir nichts aufzuweisen haben, was ihm gefallen könnte - eben doch entschieden, sich aus dieser dem Untergang geweihten Welt eine Gemeinde herauszurufen. Er wäre nicht verpflichtet, überhaupt jemanden zu retten. Er tut es trotzdem.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @joe390

Vielleicht wärst du besser beraten, die Hälfte der Zeit, die du hier im Forum verbringst, mal die Bibel zu lesen und selbst an der Quelle Antworten zu suchen.

Was soll mir das nützen? Wie du selber schreibst kommen auch die Teilnehmer hier nicht zu einer schlüssigen Antwort... und die kennen die Bibel zum größten Teil mit Sicherheit viel besser als ich!

Veröffentlicht von: @joe390

Logisch, das dir da hundert Leute nicht den einen absoluten Konsens als Antwort liefern.

Ist das so "logisch"? Es heisst doch im Grunde nur, dass die Bibel keine allgemeinverständlichen und eindeutigen Antworten liefern kann... obwohl das doch immer behauptet wird!

Veröffentlicht von: @joe390

Zum Dritten, weil bei dir erfahrungsgemäß eine Antwort stets die nächste Frage nach sich zieht.

Ja, sorry dafür. Aber das Spielchen lässt sich ja nicht nach Belieben fortsetzen. Wenn die christliche Lehre schlüssig ist, dann müsste ich mit meinen Fragen irgendwann an einem Punkt kommen, an dem sie sinnlos sind... wo ich also ausweiche oder ablenke, obwohl die Frage klar beantwortet wurde. Das wird mir zwar immer wieder unterstellt... bisher konnte ich das aber nicht nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @joe390

Wie ein Anwalt einer Partei, der seine Position nicht primär aus der Frage nach Wahrheit vertritt, sondern alles tut, um eine Position zu verteidigen.

Ein solcher "Anwalt" sollte aber klar widerlegt werden können.

Veröffentlicht von: @joe390

Zum einen: Woher willst du das wissen? Menschlich gesehen haben auch viele Menschen auf dieser Erde nicht die Chance. Und doch findet Gott dort, wo er möchte, Wege sie zu erreichen. Beispiele aus aller Welt findest du ohne Ende.

Wir reden davon, dass Jesus angenommen wird... wie soll das für einen Embryo gehen? Was für Beispiele meinst du?

Veröffentlicht von: @joe390

Mach dir klar, das die Welt eine im Kern verdorbene und von Gott getrennte ist. Und mach dir klar, dass Gott eben nicht die Welt in einer pauschalen Rettungsaktion wiederherstellt, sondern sie ihrem Untergang anheimgestellt hat, wie eine absaufende Titanic. Aber er hat sich - eigentlich unverständlich angesichts dessen, dass wir nichts aufzuweisen haben, was ihm gefallen könnte - eben doch entschieden, sich aus dieser dem Untergang geweihten Welt eine Gemeinde herauszurufen. Er wäre nicht verpflichtet, überhaupt jemanden zu retten. Er tut es trotzdem.

Ja, aber er stellt offenbar nicht genug Rettungsboote zur Verfügung...

lucan-7 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ja, aber er stellt offenbar nicht genug Rettungsboote zur Verfügung...

Wieso? Das Angebot steht: "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat."

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @joe390

Wieso? Das Angebot steht:

Es ist ein Angebot von vielen. Auch Mohammed hat seinerzeit ein ähnliches Angebot unterbreitet... und noch viele mehr!

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist ein Angebot von vielen. Auch Mohammed hat seinerzeit ein ähnliches Angebot unterbreitet... und noch viele mehr!

Die anderen interessieren aber jetzt nicht. Ließ mal den Betreff, den du selbst formuliert hast.

Du hast eine Frage an die Christen gestellt (und weiter oben von den Christen verlangt, dass sie dir ihren Glauben erklären). Auf die Frage hast du eine Antwort bekommen.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @joe390

Die anderen interessieren aber jetzt nicht. Ließ mal den Betreff, den du selbst formuliert hast.

Eine Aussage wird nicht dadurch wahr, dass man das Thema beschränkt.

lucan-7 antworten
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Noch ein Gedanke
Die Frage ist ja an sich nachzuvollziehbar. Aber warum sich an einem Punkt so festbeißen, der sich ziemlich auf der Grenzlinie dessen abspielt zwischen dem, was uns Gott in seinem Wort sagt, und dem, wozu er sagt, "Es gebührt euch nicht, das zu wissen" oder "Ich hätte euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen"?

Warum nicht diesen Punkt unter "Ich verstehe nicht, was daran gerecht sein soll und halte das für potentiell ungerecht" vermerken und erst einmal beiseite legen, statt zu erwarten, dass Menschen dir Gott erklären?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @joe390

Warum nicht diesen Punkt unter "Ich verstehe nicht, was daran gerecht sein soll und halte das für potentiell ungerecht" vermerken und erst einmal beiseite legen, statt zu erwarten, dass Menschen dir Gott erklären?

Ich erwarte nicht, dass mir hier "Gott" erklärt wird... sondern der Glaube. Darum geht's mir hier.

lucan-7 antworten
Anonymous
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hey, ich bin es nochmal.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich erwarte nicht, dass mir hier "Gott" erklärt wird... sondern der Glaube. Darum geht's mir hier.

Versuchs dochmal. Schau mal rein. Wo? Sososo, einfach nicht suchen wollen. Wo gibt es denn sowas? Der Glaube,...da muß es doch auch einen Sinn dazu gegeben. Also sowas in Richtung Weisheit und so.
Na ja, wie`s beliebt, mein Freund. Solo geht auch.

Sososo 😊 UND? Wie soft ist nun hier und in der Folge in diesem Post das Kürzel So? drin gebunkert? Hey, wer sowas nicht weiß, ist sowas von solala das ganz aus ist. 😊

Ich hab jetzt einfach Bock dazu gehabt, nach 10 sowas von angesagten Diensten im KH am Stück, so ein Mist, den Souverän des so angesagten Jobs raushängen zu lassen, das er im Sozialgedanken, welches nach dem Solidaritätsprinzip funktioniert, eine Systemrelevante Soll Bruch Stelle darstellt, in der ach so herrlichen sozialen Marktwirtschaft. Soll ich mehr schreiben? Na gut, so du es willst, noch ein paar Solo Nummern auf`s Parklet gesosselt.

Ja! Einfach Bock es raus hängen zu lassen, und außer so `nen Scheiß wie eben, auch mal ein Soft Eis springen zu lassen. Denn das hier ist ein softes Teil, das von seiner , weil ich soundso viele Dienste hatte in meiner Tonne des Sokrates, das ich gar nicht mehr weiß ob ich Rumpelstilzchen oder so was heiß.

So So So!

Rechte Zahl erwischt. Preis! Ein Weekend auf meine Kosten im Solar Centrum des vorderen bayrischen Waldes. Nähe des sogenannten Gäubodens, mit Solarium und so und der Sozi Studioso Stadt Regensburg.

Soso!!?? Wahrlich so ein Spaß gemacht. Aber nun ist auch wieder gut mit so `nem Shit, der Sonderklasse und es werden wieder die sonderbaren Wege in einer sonderbaren Welt durchgesucht, sondiert, erodiert. Somnolent erfasst im Unterbewusstsein und auf eine solide Basis gestellt.

Solch liebe Grüße von mir das ganz aus ist. Tschüß und weiter so lalla 😊 Muss jetzt meinen Garten Solisten und die Sonnenblumen zu den so erregenden Sonnenstrahlen bringen. Da ist viel Arbeit und wenig Hilfe im Spiel. Dazu der pflegerischen Dauerdienst der mir so zwar Freude macht und Löhnung bringt, aber wo sind die Jüngeren die so ihr Dasein, Geld, Demut und Liebe in die Waagschale werfen sollten?

Ach ja! So eine Farce, Solch eine Dummheit. Wo ist eigentlich Sokrates geblieben?

😊

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Anonymous
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...hab' auch schon vorgeschlagen, er soll doch mal einen Tag probeweise glauben - macht er auch nicht!
Gott würde sich sicher bereits darüber freuen.. 😊

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Klingt gut, geht aber leider nicht. Trotzdem, nette Idee 😉

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @gili

...hab' auch schon vorgeschlagen, er soll doch mal einen Tag probeweise glauben - macht er auch nicht!

Habe ich... so ziemlich genau 25 jahre lang. Also, seit ich Gott kannte, bis ich etwas mehr als 30 Jahre alt war. Da habe ich auch regelmäßig gebetet... auch später noch.

Die Widersprüche haben sich trotzdem nicht aufgelöst, im Gegenteil...

lucan-7 antworten
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Seltsam...
Wie hast Du denn ein Gebet damals empfunden bezüglich Gott als Gegenüber?

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @gili

Seltsam...
Wie hast Du denn ein Gebet damals empfunden bezüglich Gott als Gegenüber?

Das wechselte mit der Zeit... ursprünglich erschien mir Gott als streng und beängstigend, und Gebet war so eine Art Pflichterfüllung um Schaden abzuwenden (Das war das, was ich aus meiner Kinderbibel gelernt habe), später war Gott jemand, der zuhörte und das Gebet war eher eine Art Meditation, auch um Antworten zu finden.

lucan-7 antworten
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Beigetreten : Vor 6 Sekunden

Beiträge : 0

Hey Lucan. Ein Klasse Ansatz.

Ich bin hier zwar nicht der Guru, aber wenn du magst lies das mal, nicht alles, was in den letzten 3 Tagen aus meinem Spatzenhirn quoll.

Wenn ich jetzt noch mehr dazu schreib, sinkt die Neugierde. Also bis die Tage.

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Beiträge : 30188

... und noch einer, ergänzend zum vorigen:
Einerseits sind deine Fragen nachvollziehbar. Andererseits macht die Bibel deutlich, dass der Glaube letztlich nicht aus klugen Erklärungen und einer zufriedenstellenden Darlegung kommt, die man am Schreibtisch begutachtet und ihr dann leicht gönnerhaft sein Placet gibt.

Sondern Glaube kommt letztlich aus der Predigt des Evangeliums im Zusammenwirken mit Gottes Geist, der dem Menschen die Augen öffnen muss. Das kann ich dir nicht beweisen, das kann ich dir nur bezeugen. Dem steht nicht entgegen, den Glauben auch rational zu belegen (sind die Überlieferungen glaubwürdig, ist Jesus tatsächlich auferstanden, ...). Aber ohne Geist Gottes hilft das alles nichts.

Wie gesagt, viele Fragen sind so nachvollziehbar, aber man kann sich auch in diesem einen Punkt verrennen und die anderen übersehen. Schau und hör dir die Zeugnisse der Christen aus aller Welt an, die alle bezeugen, dass Jesus Christus ihr Leben verändert hat. Und nimmt doch einfach mal an, dass er tatsächlich der lebendige Gott sein könnte. Fang mal selbst an zu suchen. Zu beten, wenn du den Mut hast. "Wenn es dich gibt, dann zeig dich mir doch bitte" - nicht herausfordernd, sondern als Herzensschrei (der natürlich irgendwie voraussetzt, dass einem das wirklich eine innere Not wird). War es nicht C. S. Lewis, von dem es heißt, dass er "in jener Nacht" der widerwilligste Bekehrte in ganz England war? Du wärst also nicht in der schlechtesten Gesellschaft...

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Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @lucan-7

Gelangen Embyonen in den Himmel - ja oder nein?

Darüber schweigt die Bibel, deshalb kann dir wohl keiner verbindliche Antwort geben.

Der Psalm sagt "ich bin als Sünder geboren", an anderer Stelle heißt es "was vom Fleisch geboren ist, ist Fleisch". Die Bibel spricht von Geborenen, über Ungeborene schweigt sie. D.h. wir können nicht sagen, wo Ungeborene sein werden. Das müssen und dürfen wir ganz Gott überlassen in der Gewissheit, dass er gerecht ist.

Du fragst, ob Embryonen / Ungeborene keine richtigen Menschen sind: Die Bibel sagt, dass Gott die Menschen im Mutterleib bildet (Ps.139) und alle ihre Tage kennt. - Deshalb vertraue ich darauf, dass er auch einen Plan hat mit/für all die Ungeborenen, ob sie im Mutterleib so sterben oder abgetrieben werden. Uns hat er die Details verborgen gelassen - vermutlich brauchen wir das einfach nicht zu wissen. - Ich kann sehr gut damit leben.

Warum sollte man nicht stehen lassen, dass wir nicht alles wissen, es aber auch nicht zu wissen brauchen? Gott hat alles das offenbart, was zu unserem Heil und zu einem Leben im Glauben erforderlich ist. Mehr braucht's m.E. nicht.

Wichtig ist, dass wir uns um die Geborenen, die Lebenden kümmern - und ihnen die Botschaft von Gesetz und Evangelium, von Gericht und Gnade sagen.

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Clay
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(@clay)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lucan-7

Gelangen Embyonen in den Himmel - ja oder nein?

Ja

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls ja: Was ist dann so schlimm an Abtreibung? Ist denn die Erlösung und der Himmel nicht das Wichtigste im Leben eines Menschen?

Weil wir nicht das Recht haben, menschliches Leben zu töten.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber bitte tut mir einen Gefallen: Behauptet nicht irgendwas, das sich nicht halten lässt

Hältst Du Dich auch daran?

clay antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398
Veröffentlicht von: @clay

Hältst Du Dich auch daran?

Ich bin sicher nicht perfekt. Aber wenn mir jemand einen Widerspruch in meinen Gedanken zeigt, dann versuche ich das auch nachzuvollziehen und korrigiere mich gegebenenfalls.

lucan-7 antworten
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