Haben Embryonen die ewige Hölle verdient?
Hallo,
da ich schon viel mit Bibeltreuen Christen zu tun hatte, weiß ich, daß sie glauben, daß jeder Mensch die ewige Hölle verdient habe, auch Kinder, und daß man nur durch den Glauben an Jesus Christus gerettet werden könne:
Römer 3, 10-12:
"»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; 11 es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!"
Nun ist die Frage, wie das mit Embryonen ist, da diese ja auch schon Menschen sind, wie Abtreibungsgegner immer betonen. Haben also Embryonen die ewige Hölle verdient?
Ich persönlich empfinde die ewige Hölle auch für Erwachsene als völlig ungerecht, und selbst wenn sie gerecht wäre, wünsche ich sie niemandem. Eine christliche Nahtodeserfahrung täte aber mit Sicherheit vielen Menschen gut!
Gottes Segen,
Martin Wagner
Ohne Jesus wird niemand bei Gott sein
Hallo Martin,
wer in die Hölle kommt entscheiden zum Glück nicht wir.
Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.
Jeder, der meint, auf deine Frage eine Antwort zu wissen irrt, egal in welche Richtung sie geht.
Ich halte mich an Gottes Wort, die Bibel. Dort sagt Jesus ganz klar und unmissverständlich:
Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Das ist eine absolute Aussage. Es wird also an dem Gottessohn und Erlöser, Jesus Christus, kein Weg vorbei zu Gott führen. Also weder ein zu füher Tod noch ein Erdenleben ohne das Wissen um ihn.
Andererseits sagt Jesus damit, dass es nicht auf unser Gefühl, unsere Meinung oder unser Rechtsempfinden ankommt sondern einzig und allein auf unsere Stellung zu ihm.
LG OpaStefan
Antwort
Veröffentlicht von: @opastefanJeder, der meint, auf deine Frage eine Antwort zu wissen irrt, egal in welche Richtung sie geht.
Ich halte mich an Gottes Wort, die Bibel. Dort sagt Jesus ganz klar und unmissverständlich:
Nur zum Verständnis: Du hast auch keine Antwort darauf und meinst du, die Bibel selbst gibt eine klare Antwort darauf?
Wäre das, was die Bibel dann aber sagt, nicht auch deine Antwort und du wüsstest damit doch die Antwort?
Vielleicht nehme ich deine Aussage nicht ganz.
Hallo Lombard,
ja, du hast recht. Ich habe nicht direkt geantwortet sondern eher auf den Vorwurf der Ungerechtigkeit.
Die Frage war ja, ob Embryos die Hölle verdient haben. Dazu frage ich zurück: Hat es jemand verdient behindert geboren zu werden?
Hat es jemand verdient in Deutschland und nicht in Uganda, Rumänien oder Miranmar geboren zu werden?
Wenn wir als Mensch entstehen und geboren werden, werden wir in eine Welt geboren, die von der Sünde beherrscht wird, unabhängig davon, welche Taten wir begehen. Es gibt praktisch keinen Zustand, indem wir rein und neutral sind, sondern unser Wille ist schon auf Sünde vorprogrammiert, auch dann schon, wenn wir noch nicht fähig sind, zu sündigen. Wir können von Geburt an nicht wollen, dass Gott über uns herrscht.
LG OpaStefan
Mahatma Gandhi in der Hölle?
Hallo,
kann "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" nicht auch bedeuten, daß Jesus zwar der Richter ist, aber auch andersgläubige Menschen (z.B. Gandhi) wegen ihrer Werke retten kann? Dazu gibt es viele Bibelstellen, z.B. die Bergbpredigt Matthäus 5-7 (Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen) usw.
Gottes Segen,
Martin
Warum machst Du Dir eigentlich Gedanken darüber, wer in die Hölle kommt und wer nicht?
Was hast Du davon?
Hallo Tristesse,
diese Frage kann man so gut wie jedem über so gut wie jedes Thema stellen.
Ich könnte dich ja bspw. auch Fragen, warum du dir Gedanken darüber machst, über was der Threaderöffner nachdenkt.
Veröffentlicht von: @lombard3Ich könnte dich ja bspw. auch Fragen, warum du dir Gedanken darüber machst, über was der Threaderöffner nachdenkt.
Kannst Du gern machen, aber ich hab dem TE nun mal diese Frage gestellt und die brauchst Du nicht beantworten.
Nein, das mache ich ja gerade eben nicht.
Du musst aber auch nicht hinter mir herlaufen und den Zeigefinger erheben, wenn mich die Motivation einer Frage interessiert.
Unterdrückung von Kritik und Fragen
Veröffentlicht von: @tristesseDu musst aber auch nicht hinter mir herlaufen und den Zeigefinger erheben, wenn mich die Motivation einer Frage interessiert.
Ich finde es auch in Ordnung, wenn einen die Motivation einer Frage interessiert.
Allerdings sollte dann auch dies gepaart sein damit, auf die Frage einzugehen.
Und bei Lucan habe ich eben oben gemerkt, dass du Kritik zu üben scheinst.
Deshalb ist mein Eindruck, dass dich nicht die Motivation für die Frage interessiert, sondern dass damit Kritik am Akt des Frage-stellens selbst verbunden ist.
Aber du kannst mich gerne korrigieren.
Gott respektiert das Nein eines Menschen zu Jesus, auch über seinen Tod hinaus. Und wird niemanden gegen seinen Willen den Himmel aufzwingen.
Der Mensch hat die freie Wahl ...
Jesus sagt eindeutig dass das Gerettetsein vom Glauben an ihn als Erlöser abhängt.
Joh 3,17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er hat nicht geglaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.
Wir Menschen, die wir darum wissen können uns entscheiden. Es gibt jedoch ein "zu spät", wo es nicht mehr geht. Auch davor warnt Jesus.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @martinwagnerHallo,
kann "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" nicht auch bedeuten, daß Jesus zwar der Richter ist, aber auch andersgläubige Menschen (z.B. Gandhi) wegen ihrer Werke retten kann? Dazu gibt es viele Bibelstellen, z.B. die Bergbpredigt Matthäus 5-7 (Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen) usw.
Jesus zeigt Johannes im Blick auf das letzte Gericht:
Offenbarung 20 ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.
D.h. jedem Menschen werden seine Werke vor Augen stehen, gute wie böse, Taten wie Versäumnisse. ABER - ganz gleich wie gut die Werke auch sein mögen: Entscheidend ist, dass der Name eines Menschen im "Lebensbuch des Lammes" steht. - Und das gilt für Mahatma Ghandi genauso wie für Mutter Theresa, für Hitler und Stalin genauso wie für dich und mich.
Ich fürchte, dass mir vor Gottes Thron vor allem meine Versäumnisse bewusst werden, all das Gute, das ich nicht getan habe. - Und dass ich dann von Herzen dankbar dafür sein werde, dass Jesus für all diese Verfehlungen und Versäumnisse mit seinem Leben bezahlt hat, damit mein Name im Buch des Lebens steht.
Die eigenen Nachkommen
Veröffentlicht von: @piniadamit mein Name im Buch des Lebens steht.
Eben. Dein Name.
Du weißt aber als Christ nicht, ob auch die Namen deiner Nachkommen im Himmel stehen werden.
Richtig?
Veröffentlicht von: @lombard3Du weißt aber als Christ nicht, ob auch die Namen deiner Nachkommen im Himmel stehen werden.
Richtig?
Genau.
Wir haben unsere Kinder zur Taufe gebracht, tun unser Möglichstes, sie im Glauben an ihren Heiland Jesus zu erziehen und bringen sie im Gebet vor unseren himmlischen Vater. Wir versuchen unserer Verantwortung, die wir als gläubige Eltern gegenüber unseren Kindern und vor Gott haben, gerecht zu werden. Aber was daraus wird, liegt nicht in unserer Hand.
Selbstverständlich hoffen wir, dass unsere Kinder ihren Heiland lieb behalten und im Glauben wachsen und bleiben. Aber ob sie das tun?? Das weiß allein der Herr.
Ich weiß ja, worauf deine Frage rausläuft - wir sehen unsere Kinder als Geschenk, eigentlich eher Leihgabe Gottes, und legen sie ganz in Gottes Hand. Sollten wir erleben, dass eines von ihnen sich von Gott lossagt, würde unser Herz bluten, aber wir würden Hoffnung und Gebet für sie nicht aufgeben bis zu unserem oder seinem Tod.
Letztlich müssen wir bei jedem Menschen, der uns lieb ist, aber nicht Jesus als Heiland annehmen will, akzeptieren, dass er ewig verloren ist - so leid uns das tut.
Ja.
Ich kann deine Antwort verstehen.
Nur wäre für mich eben die Konsequenz, dass ich bei diesem Weltbild (in der es ewiges Gequältsein gibt), keine Kinder zeugen würde.
Es ist ja furchtbar, wenn das eigene Kind in der Hölle landet.
Nachtrag vom 16.05.2021 1857
Oder ein anderer Angehöriger.
Auch die Ungewissheit ist furchtbar.
Wie ist das bei dir. Bist du ein Wunschkind? Was hatten deine Eltern für ein Weltbild, als sie dich zeugten?
Wie siehst du das heute?
LG OpaStefan
Kinder sind ja etwas Schönes.
Nur eben ist das christliche Weltbild aus meiner Sicht schlimm, da - gläubige - Eltern sich eigentlich davor fürchten müssten, dass ihr Kind als Erwachsener eben nicht das Errettungangebot annimmt und in der Hölle landet.
Es ist also für mich eine Frage des christlichen Weltbildes (sofern dies eine Hölle mit ewiger Qual beinhaltet).
In diesem Weltbild geht ja jeder, der ein Kind zeugt, das Risiko ein, dass dieses Kind später in der Hölle landen könnte.
Noch bizarrer ist es, wenn man sich überlegt, dass abgetriebene Embryonen aber direkt in den Himmel kommen können.
Da stimmt etwas nicht an diesem Weltbild und zwar moralisch.
Aber das ist, das mir hier vermittelt wird.
Nun, du hast selbst sicher keine Kinder und wirst wohl auch keine haben. Du willst es ja nicht in Gefahr bringen, indem du es zeugst und in diese Welt setzt. Unabhängig vom Weltbild bedenkst du sicher auch, was alles passieren kann mit einem Kind. Schon die Schwangerschaft ist gefährlich - es könnte behindert geboren werden. Oder dann Krankheiten, Unfälle, schlechte Freunde, Drogen, schiefe Bahn, Gefängnis usw.
Nein, Kinder sind nichts für dich. Und jeder, der Kinder zeugt ist ein potentieller Übeltäter.
Das christliche Weltbild ist auch nicht deins. Du bezeichnest es als unmoralisch.
Hinterfrage doch mal dein Motiv zur Haltung. Dir passt nicht, dass der Tag kommt, wo du einmal Rechenschaft über dein Leben geben musst. Also versuchst du, diese zur christlichen Wahrheit gehörende Tatsache als unmoralisch und nicht annehmbar zu verdrängen.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanDu willst es ja nicht in Gefahr bringen, indem du es zeugst und in diese Welt setzt.
Die Risiken und Gefahren des irdischen Lebens sind natürlich da.
Mir ging es um ewiges Leid und ewige Qual, wie in der Bibel beschrieben.
Das ist das Weltbild, das ich ansprach.
Natürlich gibt es auch irdische Risiken - aber die meine ich ja gar nicht und die sind - wenn auch schlimm - endlich.
Nicht so bei der Hölle: Diese Situation hat ein Gott eingerichtet, an den Menschen glauben.
Veröffentlicht von: @lombard3Die Risiken und Gefahren des irdischen Lebens sind natürlich da.
Mir ging es um ewiges Leid und ewige Qual, wie in der Bibel beschrieben.
Das ist das Weltbild, das ich ansprach.
Natürlich gibt es auch irdische Risiken - aber die meine ich ja gar nicht und die sind - wenn auch schlimm - endlich.
Wo ist hier der Unterschied? Leid ist Leid und tot ist tot. Wenn du keine Kinder haben willst um nicht verantwortlich für ihr Leid zu sein spielt der Glaube doch keine Rolle.
LG OpaStefan
Veröffentlicht von: @opastefanWo ist hier der Unterschied? Leid ist Leid und tot ist tot.
Ist für dich denn in der Hölle enden und dort ewig verbleiben müssen genauso schlimm wie hier auf der Erde zeitlich für einige Zeit zu leiden?
Falls ja, dann würde ich deine Antwort verstehen.
Geht es in der Bibel nicht um den 1. Tod und den 2. Tod?
Auf welchen beziehst du dich, wenn du von "tot" sein sprichst?
Veröffentlicht von: @lombard3Nur wäre für mich eben die Konsequenz, dass ich bei diesem Weltbild (in der es ewiges Gequältsein gibt), keine Kinder zeugen würde.
Mir liegt dieser Gedanke völlig fern.
Man könnte dann ja auch auf Kinder verzichten, weil sie vielleicht Drogensüchtige oder Massenmörder oder Vergewaltiger oder ... werden könnten - jedenfalls ein Elend für ihre Umwelt. - Mit so einer negativen Herangehensweise würde ich vermutlich auf Dauer depressiv.
Ich bzw. wir leben lieber das Prinzip Hoffnung bzw. Gott-Vertrauen und geben jeden Tag unser Bestes, bzw hoffen bei allem Versagen in der Erziehung auf Gottes Gnade und bitten, dass ER unsere Kinder hält.
Vielleicht bin ich so optimistisch, weil ich selbst in einer gläubigen Familie groß geworden bin, und meine Eltern jeweils auch, und weil meine Geschwister die Gnade haben, dass ihre Kinder im Glauben stehen. Die Eltern meines Mannes waren auch gläubig und seine Geschwister stehen ebenfalls im Glauben. Bei uns zieht sich das tatsächlich schon durch mindestens 5 Generationen in beiden Familien. - Aber es gibt unserem Umfeld auch Menschen, für die wir immer noch beten und hoffen, und ich hatte auch angeheiratete Onkel und Tanten, die nicht glaubten, und deren Kinder ebenfalls nicht glauben.
Veröffentlicht von: @lombard3Auch die Ungewissheit ist furchtbar.
Vermutlich haben wir völlig verschiedene Blickwinkel: Du schaust auf das Schlimmstmögliche und lässt dich davon entmutigen, ich schaue auf den Allmächtigen und seine Möglichkeiten, und handle (meist) im Vertrauen auf IHN.
Veröffentlicht von: @piniaMan könnte dann ja auch auf Kinder verzichten, weil sie vielleicht Drogensüchtige oder Massenmörder oder Vergewaltiger oder ... werden könnten - jedenfalls ein Elend für ihre Umwelt.
Ja, da gebe ich dir Recht.
Andererseits finde ich das alles noch recht harmlos (da endlich) im Vergleich zu einer ewig andauernden Qual.
Veröffentlicht von: @piniaIch bzw. wir leben lieber das Prinzip Hoffnung bzw. Gott-Vertrauen ...
Du sprichst etwas wichtiges an, aus meiner Sicht:
die Hoffnung
Ps 62,6 Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung.
Ps 71,5 Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Röm 5,1 Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus. 2 Durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Röm 8,24 Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.
Röm 12,12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
Röm 15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
1Kor 13,13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
2Kor 3,12 Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut
Kol 1,23 wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden.
Kol 1,27 Denen wollte Gott kundtun, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Völkern ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
1Thess 2,19 Denn wer ist unsre Hoffnung oder Freude oder unser Ruhmeskranz – seid nicht auch ihr es vor unserm Herrn Jesus, wenn er kommt?
1Thess 5,8 Wir aber, die wir Kinder des Tages sind, wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil.
2Thess 2,16 Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade,
1Tim 1,1 Paulus, Apostel Christi Jesu nach dem Befehl Gottes, unseres Heilands, und Christi Jesu, der unsere Hoffnung ist,
Tit 2,13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands, Jesus Christus,
Hebr 3,6 Christus aber war treu als Sohn über Gottes Haus. Sein Haus sind wir, wenn wir den Freimut und den Ruhm der Hoffnung festhalten.
und die Bibel gibt noch sooooo Vieles mehr her ... 😌
Hoffnung ist eine Kraft.
Wie Glaube und Liebe. (nach 1. Kor 13)
Und so etwas wie Mut zieht die Kraft aus Glaube, Hoffnung und Liebe, in der allein schon in der Reihenfolge ein Geheimnis steckt. 😌 ❤ 😉
Veröffentlicht von: @piniaVermutlich haben wir völlig verschiedene Blickwinkel: Du schaust auf das Schlimmstmögliche und lässt dich davon entmutigen, ich schaue auf den Allmächtigen und seine Möglichkeiten, und handle (meist) im Vertrauen auf IHN.
Das ist diese Kraft, von der die Bibel berichtet, von der ich (hier) spreche, die offenbar(t) und doch auch Geheimnis ist.
Sie zieht an oder Menschen stoßen sich an ihr.
1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.
😌
Hölle - Buch des Lebens - gerettet durch Glauben
Veröffentlicht von: @piniaIch fürchte, dass mir vor Gottes Thron vor allem meine Versäumnisse bewusst werden, all das Gute, das ich nicht getan habe. - Und dass ich dann von Herzen dankbar dafür sein werde, dass Jesus für all diese Verfehlungen und Versäumnisse mit seinem Leben bezahlt hat, damit mein Name im Buch des Lebens steht.
❤ me too 😌
Veröffentlicht von: @martinwagnerkann "Niemand kommt zum Vater denn durch mich" nicht auch bedeuten, daß Jesus zwar der Richter ist, aber auch andersgläubige Menschen (z.B. Gandhi) wegen ihrer Werke retten kann? Dazu gibt es viele Bibelstellen, z.B. die Bergbpredigt Matthäus 5-7 (Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen) usw.
Ja, das kann man durchaus so verstehen.
Außerdem gibt es im NT eine Reihe Textstellen, die sich im Sinne einer Allversöhnung verstehen lassen.....wer regelmäßig die Vesper betet, dürfte die kennen.
Paulus schreibt sehr klar, dass Menschen, die nie das Evangelium gehört haben, nach ihrem Gewissen beurteilt werden, wie übrigens die Menschen von Adam bis Mose, von Mose bis Jesus, sofern sie nie etwas vom Gott Israels gehört haben, und von Jesus bis heute.
Aber alle Menschen werden aus Gottes Sicht aufgrund des Todes Jesu gerettet, denn Gott hat in Jesus sein eigenes Urteil über Sünder an sich vollstrecken lassen. Somit kann die Sünde dem Menschen nicht mehr angerechnet werden. Gott beurteilt ihn nach den Motiven seines Herzens, ob er das Gute tun will - es gelingt ihm nur nicht immer - oder ob er wider besseres Wissen drauflos sündigt, ob er Gott als seinen Herrn anerkennt oder nicht.
Ich bin froh, dass dies ein gerechter Gott entscheidet und nicht wir das beurteilen müssen.
LG.
Clay
Andererseits sagt Jesus damit, dass es nicht auf unser Gefühl, unsere Meinung oder unser Rechtsempfinden ankommt.
Genau!
sondern einzig und allein auf unsere Stellung zu ihm.
Und woraus folgerst Du das? Es kommt auf Jesu Stellung zu uns an!
Veröffentlicht von: @martinwagnerIch persönlich empfinde die ewige Hölle auch für Erwachsene als völlig ungerecht, und selbst wenn sie gerecht wäre, wünsche ich sie niemandem.
Wer im "Hier und Jetzt" auf Teufel komm raus lebt, der hat auch die ewige Heimat bei ihm verdient, wo ist das Problem?
Im Himmel würden diejenigen sich doch gar nicht heimisch fühlen können, der Gegensatz wäre viel zu groß, abschließend gibt es halt die absolut gerechte Aufteilung, hab Vertrauen, unser Herr wird niemanden ungerechtfertigter Weise, oder leichtfertig aus dem Himmel ausschließen, er urteilt "zum Glück" nicht menschlich, denn bei menschlichen Urteilen kann man sich halt nie so recht sicher sein, woraus die sich begründen!?
Wer die Abtreibung befürwortet, der sollte sich mal vor einen Spiegel stellen, demjenigen tief in die Augen schauen und ihm sagen: "Schade, dass man dich nicht abgetrieben hat, was wäre deinen Mitmenschen doch so alles erspart geblieben!?"
"Keines der Kinder hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan"...
Hallo,
Veröffentlicht von: @martinwagnerHaben Embryonen die ewige Hölle verdient?
grundsätzlich ist jeder Mensch ja ein Sünder, da die Sünde ja immer schon in ihm wohnt. Man wird nicht als Christ geboren, sondern wiedergeboren:
Kann wohl ein Reiner kommen von Unreinen? Auch nicht einer!
Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.
Das ist die christliche Sicht auf den Menschen. Aus Römer 3 hast Du schon zitiert: Kein Mensch kann vor Gott bestehen. Ich zitiere dazu als Ergänzung aus Römer 9:
Die beiden Kinder waren noch nicht geboren und keines von beiden hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan. Da sagte Gott zu ihrer Mutter Rebekka: »Der Ältere muss dem Jüngeren dienen.« Damit stellte er klar, dass es allein von seinem freien Entschluss abhängt, wenn er einen Menschen erwählt. Es kommt dabei nicht auf menschliche Leistungen, sondern nur auf den göttlichen Ruf an. Dasselbe geht aus der anderen Stelle hervor, wo Gott sagt: »Ich liebe Jakob, Esau aber hasse ich.«
Soll heißen: Es ist allein Gottes Sache, ob jemand Himmel oder Hölle verdient. Uns steht dieses Urteil nicht zu.
Gottes Segen,
Plueschmors.
Lieber Plüschmors,
in Markus Kap. 10, Vers 14 steht, dass sie Kinder zu Jesus brachten, dass er sie segnete. Jesus sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes." Für mich scheint es klar, dass natürlich Embryonen und kleine Kinder in Gottes Reich kommen.
Die Bibel, die an vielen Stellen zu uns als Sündern spricht, richtet sich an junge und alte Menschen, die durch Jesus zu Gott finden sollen.
Nochmal kurz zu Esau, sorry, aber ich denke, obwohl Gott sagt, dass er Esau gehasst hat, ist das nicht gleichbedeutend mit, dass er in die Hölle gekommen ist nach seinem Ableben.
Liebe Sabine,
Veröffentlicht von: @sa-brJesus sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes." Für mich scheint es klar, dass natürlich Embryonen und kleine Kinder in Gottes Reich kommen.
kommen dann auch die Armen "natürlich" und automatisch ins Reich Gottes, weil Jesus sagt Lk 6,20: "Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer"? Kinder sind nicht "unschuldig", sondern können ganz im Gegenteil besonders grausam sein.
Veröffentlicht von: @sa-brDie Bibel, die an vielen Stellen zu uns als Sündern spricht, richtet sich an junge und alte Menschen.
Wo würdest Du die Grenze sehen, an der das "kleine" Kind den Himmel "verliert"? Schon beim gierigen Greifen nach der Mutterbrust? Beim Wegstoßen des Zwillingsbruders von derselben? Zur Trotzphase? Erst mit vier Jahren? Fünf Jahren? Sechs Jahren? Zehn Jahren? Vierzehn Jahren (denn dann ist man per Gesetz kein Kind mehr)?
Veröffentlicht von: @sa-brNochmal kurz zu Esau, sorry, aber ich denke, obwohl Gott sagt, dass er Esau gehasst hat, ist das nicht gleichbedeutend mit, dass er in die Hölle gekommen ist nach seinem Ableben.
Wollte ich auch nicht behaupten, sondern lediglich darstellen, daß es letztlich Aufgabe des Hirten ist, die Schafe von den Böcke zu scheiden. Wir sind nicht der Hirte, sondern selbst Schaf oder Bock.
Veröffentlicht von: @plueschmorsVeröffentlicht von: @plueschmorsNochmal kurz zu Esau, sorry, aber ich denke, obwohl Gott sagt, dass er Esau gehasst hat, ist das nicht gleichbedeutend mit, dass er in die Hölle gekommen ist nach seinem Ableben.
Veröffentlicht von: @plueschmorsWollte ich auch nicht behaupten, sondern lediglich darstellen, daß es letztlich Aufgabe des Hirten ist, die Schafe von den Böcke zu scheiden. Wir sind nicht der Hirte, sondern selbst Schaf oder Bock.
Auch das klingt danach.
Das hebräische Wort,das mit "hassen" wiedergegeben ist, hat zwei Bedeutungen a) emotionales Hassen b) an die zweite Stelle setzen, beiseite setzen.
Esau wurde beiseite gesetzt bzgl der Segenslinie. Jakob kam auf den Platz der Weiterführung der Segenslinie/Väterlinie ...Abraham, Isaak, Jakob.....David.... Jesus....
Allein Gott weiß es...
Veröffentlicht von: @deborah71Auch das klingt danach.
Dann eben ohne Beispiel, wenn da immer zu viel Musik mit drinnen ist für zärtliche Ohren 😎 :
Frage: "Haben Embryonen die ewige Hölle verdient?"
Antwort: "Bitte Gott fragen. Er allein weiß, wer die ewige Hölle verdient hat".
Aber warum überhaupt wissen wollen, was allein Gott weiß und uns nicht wissen lassen will? Ist das nicht auch schon wieder "sein wollen wie Gott"?
😉
Veröffentlicht von: @plueschmorsfür zärtliche Ohren
😘
Veröffentlicht von: @plueschmorsFrage: "Haben Embryonen die ewige Hölle verdient?"
Antwort: "Bitte Gott fragen. Er allein weiß, wer die ewige Hölle verdient hat".
Die Frage an sich ist schon suggestiv. Die Antwort nimmt den Menschen vom Richterstuhl dem Nächsten gegenüber. 😊
Was man wohl definitiv sagen kann, dass der Mensch unter die Sünde verkauft worden ist und der Freikauf durch Jesus Gottes Lösung ist.
Veröffentlicht von: @deborah71Was man wohl definitiv sagen kann, dass der Mensch unter die Sünde verkauft worden ist und der Freikauf durch Jesus Gottes Lösung ist.
Eben. Kein anderer Weg. Nur Jesus.
✝
Veröffentlicht von: @plueschmorsEben. Kein anderer Weg. Nur Jesus.
Lukas 18,17 - Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird gar nicht hineinkommen!
Veröffentlicht von: @solidoLukas 18,17 - Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird gar nicht hineinkommen!
Amen. Mit Vernunft erlangen wir´s nicht, der schlichte Glaube muß es alles tun. Immer an der Hand des Vaters, mit kindlichstem Vertrauen, wie es auch geht:
...du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Lieber Plüschmors,
Wo würdest Du die Grenze sehen, an der das "kleine" Kind den Himmel "verliert"? Schon beim gierigen Greifen nach der Mutterbrust? Beim Wegstoßen des Zwillingsbruders von derselben? Zur Trotzphase? Erst mit vier Jahren? Fünf Jahren? Sechs Jahren? Zehn Jahren? Vierzehn Jahren (denn dann ist man per Gesetz kein Kind mehr)?
Ich verstehe deine Argumente.
Und ich stimme auf jeden Fall zu, dass wir Menschen es nicht wissen, wer in Gottes Reich kommt und wer nicht. Jesus Christus ist unser Richter, und sein Gericht ist gerecht.
Die Frage in diesem thread hatte ich , solange ich Christin bin, noch nie gehört. ... Und bisher habe ich bei gg. Anlass immer mit anderen
Christinnen über die Hoffnung gesprochen, dass z. B. Babies, die sie durch Fehlgeburt verloren haben, selbstverständlich im Himmel sind - und sie sie einmal dort treffen werden.
Sternenkinder in Gottes Liebe geborgen wissen
Liebe Sabine,
Veröffentlicht von: @sa-br...bisher habe ich bei gg. Anlass immer mit anderen Christinnen über die Hoffnung gesprochen, dass z. B. Babies, die sie durch Fehlgeburt verloren haben, selbstverständlich im Himmel sind - und sie sie einmal dort treffen werden.
Ich kenne das aus dem Evangelischen Gesangbuch:
Ist trotz aller Bemühungen die Taufe rechtzeitig nicht mehr möglich, dürfen wir als Angehörige und Freunde einen ungetauft Verstorbenen in Gottes Liebe geborgen wissen.
Das ergibt sich aus dem, wie Gott sich uns in der Bibel vorstellt. Gott ist gerecht, ein Freund der Kinder, der Elenden und Armen, voller Liebe, Gnade und Erbarmen usw. Das ist auch Ursache des Trostes.
Aber ein konkretes und sicheres Wort - weil es im Eröffnungspost ja um Bibeltreue geht -, daß Kinder grundsätzlich in den Himmel kommen, gibt es in der Bibel nicht. Da sucht man vergebens.
Wenn das eigene Kind stirbt, ist es das Schlimmste, was einem Menschen widerfahren kann. Da kann nur noch Gott helfen. Darum gibt es m.E. auch kein Wort dazu in der Bibel, damit nicht Elifas, Bildad und Zofar ums Eck kommen und damit Unfug treiben nach dem Motto, "auf Seite 326 findest Du doch im 3. Kapitel bei Vers 15... tröste dich doch mal, ist doch alles gut"..., sondern da muß Gott selbst ran, auch wenn verständlicherweise erst einmal Wut auf Gott und Verzweiflung die vorherrschenden Emotionen sein dürften.
Danke für deine Antwort, lieber Plüschmors,
gut ist auch das Wort zu den "ungetauften Kindern" im Gesangbuch (wahrscheinlich aus dem Katechismus von M. Luther).
Liebe Grüße
Veröffentlicht von: @sa-brgut ist auch das Wort zu den "ungetauften Kindern" im Gesangbuch (wahrscheinlich aus dem Katechismus von M. Luther)
Nein, das ist einfach unter dem Kapitel "Nottaufe" zu finden.
Liebe Grüße zurück!
Danke ! Schön. Da werde ich mir auf jeden Fall das Kapitel "Nottaufe" im Gesangbuch mal angucken!
Veröffentlicht von: @plueschmorskommen dann auch die Armen "natürlich" und automatisch ins Reich Gottes, weil Jesus sagt Lk 6,20: "Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer"? Kinder sind nicht "unschuldig", sondern können ganz im Gegenteil besonders grausam sein.
Es geht darum, dass Kleinkinder nicht bewusst und willentlich sündigen und nicht erkennen können, dass sie dadurch von Gott getrennt sind und die Erlösung brauchen. Erst wenn sie das erkennen, können sie überhaupt erst eine Entscheidung für Gott treffen.
Lukas 6,20-23:
Und Jesus hob seine Augen auf zu seinen Jüngern und sprach: "Glückselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.
"Glückselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden.
"Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
"Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen; freut euch an selbigem Tag und hüpft, denn siehe, euer Lohn ist groß in dem Himmel; denn desgleichen taten ihre Väter den Propheten."
Diese Aussage kann man nicht verallgemeinern. Jesus spricht die Jünger an, die um seinetwillen leiden müssen. Es gilt allen denen, die um Jesu und um des Evangeliums willen verfolgt werden. Das sind Menschen, die sich für die Beziehung mit Gott entschieden haben, also zum Reich Gottes gehören, und ihrem HERRN dienen, um Gottes Reich zu bauen.
Veröffentlicht von: @plueschmorsWo würdest Du die Grenze sehen, an der das "kleine" Kind den Himmel "verliert"?
Wenn es sich bewusst und willentlich für das Böse entscheidet. Der Übergang ist fließend, weil es auch von der Bibelunterweisung der Eltern abhängig ist. Der Gründer der Kinder-Evangelisations-Bewegung (KEB) Overholzer schrieb, dass das Kind bereits mit 5 Jahren eine bewusste Entscheidung für Jesus treffen könne. Ich habe mich mit 9 Jahren entschieden und viele Kinder diesen Alters auf meinen Freizeiten.
Veröffentlicht von: @plueschmorsNochmal kurz zu Esau, sorry, aber ich denke, obwohl Gott sagt, dass er Esau gehasst hat, ist das nicht gleichbedeutend mit, dass er in die Hölle gekommen ist nach seinem Ableben.
Wollte ich auch nicht behaupten, sondern lediglich darstellen, daß es letztlich Aufgabe des Hirten ist, die Schafe von den Böcke zu scheiden. Wir sind nicht der Hirte, sondern selbst Schaf oder Bock.
Wenn wir uns bewusst machen, dass Gott vom Ende her sieht, dann wusste Er, wie sich Esau entscheiden würde, so dass Er diese Aussage treffen konnte.
'gehasst' bedeutet nicht, dass Gott ihn gehasst hat, wie wir das verstehen, denn Gott liebt alle Menschen. Es ist vergleichbar mit der Aussage Jesu: "Wer nicht Vater oder Mutter 'hasst', kann nicht mein Jünger sein." Anders Formuliert: 'Wer nicht mich, sondern Vater, Mutter, was auch immer an die erste Steel in seinem Herz und Leben setzt und nicht mich, der kann nicht mein Jünger sein.'
LG.
Clay
In einem Embryo kommt ein sündiger Mensch ins Fleisch
Es kommt eine Seele ins Flesich, und diese Seele des Menschen hat ein Vorleben.
Wenn man meint, sie würde erst bei der Zeugung des Embryos erschaffen, kann man natürlich die vielen Widersprüche, die man aus den biblischen Texten konstruieren kann, nicht auflösen.
Veröffentlicht von: @n-rEs kommt eine Seele ins Flesich, und diese Seele des Menschen hat ein Vorleben.
Reinkarnationslehre?
Veröffentlicht von: @n-rWenn man meint, sie würde erst bei der Zeugung des Embryos erschaffen, kann man natürlich die vielen Widersprüche, die man aus den biblischen Texten konstruieren kann, nicht auflösen.
Psalm 139 spricht gegen deine These.
Veröffentlicht von: @deborah71Psalm 139 spricht gegen deine These.
Das muss einem direkt vor die Augen geführt werden, mir ist es das wert, Psalm 139,15 -
Meine Wesensgestaltung war dir nicht verborgen, als im Dunkeln ich gebildet ward, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde.
16 Deine Augen sahen mich schon als formlosen Keim (Embryo), und in deinem Buch standen eingeschrieben alle Tage, die vorbedacht waren, als noch keiner von ihnen da war.
Vor dem Mutterleib ist schon das Wesentlichste geschehen, an alle Atheisten, das ist indiskutabel, so weit werdet ihr nicht schauen können, um das richtig erfassen und begreifen zu können!
Welche Übersetzung hast du gewählt?
Wie deutest du die poetischen Begriffe Dunkel und Tiefen der Erde?
Veröffentlicht von: @solidoVor dem Mutterleib ist schon das Wesentlichste geschehen, an alle Atheisten, das ist indiskutabel, so weit werdet ihr nicht schauen können, um das richtig erfassen und begreifen zu können!
Doch. Determinationslehre. Ist in Philosophie und Naturwissenschaft ja nichts Unbekanntes.
Veröffentlicht von: @lucan-7Doch. Determinationslehre. Ist in Philosophie und Naturwissenschaft ja nichts Unbekanntes.
Das hieße, dass Gott etwas geschaffen hat, das von Anfang an schlecht ist und keine Chance auf Rettung hat? Ich halte das für unmöglich. NAch allem, was ich bislang so in der Bibel erkannt zu haben glauben, passt so eine Vorstellung wirklich null.
Veröffentlicht von: @goodfruitDas hieße, dass Gott etwas geschaffen hat, das von Anfang an schlecht ist und keine Chance auf Rettung hat? Ich halte das für unmöglich. NAch allem, was ich bislang so in der Bibel erkannt zu haben glauben, passt so eine Vorstellung wirklich null.
Wenn Gott das Schicksal der Menschen schon im voraus kennt, dann hat man wohl keine Chance dem zu entkommen.
Ein Freund von mir ist Theologiestudent und mittlerweile glaubt das Gott nicht alles weiß was in der Zukunft geschieht. Er würde alle theoretischen Möglichkeiten kennen, aber nicht genau wissen wozu sich einzelne Personen entscheiden. Open Theologie ist der Ansatz
Grüße
Ein Freund von mir hat in Tübingen Theologie studiert. Sein Urteil: Wenn man vom Glauben abfallen will, muss man Theologie studieren. Nicht repräsentativ wie die Aussage Deines Freundes auch, deswegen sollte man da keine Lehre draus basteln.
LG.
Clay
Dann ist unser Geist aus der Tiefe der Erde entstanden?
Verstehst du das so?
Ich sehe, du kennst nicht mal ansatzweise unseren Ursprung.
Wenn ein Mensch stirbt, kommt seine Seele wo genau hin? Die des Gläubigen direkt zu Jesus, die anderen ins Totenreich. Dort warten sie bis zum Tag des Gerichts.
Jeder Mensch ist einzigartig und wird bzw. wurde individuell von Gott erschaffen.
Dass du mit ner gebrauchten Seele durch die Gegend läufst, tut mir ehrlich leid für dich.
Veröffentlicht von: @herbstroseWenn ein Mensch stirbt, kommt seine Seele wo genau hin? Die des Gläubigen direkt zu Jesus, die anderen ins Totenreich. Dort warten sie bis zum Tag des Gerichts.
Gemäß der Schilderung von Jesus über den Reichen und den armen Lazarus kommen alle Menschen nach dem physischen Tod ins Totenreich (Hades). Dort ist bereits eine strikte Trennung zwischen den Menschen, die zu Lebzeiten eine Beziehung mit Gott eingegangen sind und denen, die keine Beziehung wollten.
Im Hades sind die Menschen so lange, bis Jesus vor dem 'großen weißen Thron' die 'Schafe' (Gläubige) von den 'Böcken' (Ungläubige) scheidet.
LG.
Clay
Lazarus ist laut Jesus "im Himmel".
Veröffentlicht von: @herbstroseLazarus ist laut Jesus "im Himmel".
Das ist ja kein Widerspruch,
1. denn die Bibel schildert zeitliche Abläufe, weil wir als Menschen in der natürlichen Welt Raum und Zeit unterliegen. In der Ewigkeit gibt es jedoch keine Zeit, so dass die 'Zeit' vor der Schöpfung, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bis hin zu einem neuen 'Himmel' und einer neuen Erde aus Gottes Sicht alles gleichzeitig präsent ist. Für uns nicht vorstellbar. Also aus unserer Sicht ist Lazarus noch im Totenreich, aus Gottes Sicht bereits bei Ihm in einer neuen Welt. Paulus schreibt, dass die Gläubigen, die bereits gestorben sind, aus unserer Sicht denen nichts voraus haben, die bei der 'Entrückung' noch leben. Sie werden gemeinsam Jesus 'in die Wolken' entgegen gerückt. Später kommt Jesus dann mit den Heiligen wieder und wird mit der Hauptstadt Jerusalem das 1.000-jährige Friedensreich auf der Erde errichten, wo wir mit Ihm regieren werden.
2. denn was wir 'Himmel' nennen ist die übernatürliche Wirklichkeit. Das Totenreich ist ein Teil dieses übernatürlichen Bereichs, denn die Menschen, die dort sind, haben ja unsere natürliche Welt verlassen.
Jetzt nicht so wichtig, Hauptsache wir sind dabei.
LG.
Clay
Veröffentlicht von: @n-rEs kommt eine Seele ins Flesich, und diese Seele des Menschen hat ein Vorleben.
Ja, der Storch fischt sie aus einem Teich ...
Die These der Überschrift hier: Dies ist ganz klar unbiblisch, den im NT steht, dass der Mensch einmal lebt, danach aber das Gericht."
Veröffentlicht von: @sa-brDie These der Überschrift hier: Dies ist ganz klar unbiblisch, den im NT steht, dass der Mensch einmal lebt, danach aber das Gericht."
Diese Aussage besagt zunächst, dass sich der Mensch am Ende seines Lebens vor Gott verantworten muss und zur Rechenschaft gezogen wird.
Gericht heißt aber nicht Verurteilung, nicht einmal, dass überhaupt ein Verfahren eröffnet wird. Es ist die Instanz (Jesus auf dem 'großen weißen Thron'), die feststellt, dass dieser Mensch, der vor den Schranken des Gerichts steht,
- zu ihm gehört, weil er die Gnade Gottes angenommen hat, dann geht er frei aus (ewiges Leben)
oder
2. nicht zu ihm gehört, dann ist er verurteilt und das Urteil wird vollstreckt, weil er die Gnade Gottes ausgeschlagen hat (ewige Verdammnis).
Darüber hinaus gibt es eine Preisgericht, wo das beurteilt wir, was wir als Diener unseres HERRN in seinem Auftrag getan haben: Holz, Heu, Stroh verbrennt, weil es nicht durch Gottes Geist gewirkt war, oder Gold, Silber und Edelsteine, die durch das Feuer geläutert werden, weil die Schlacke = alles menschliche Zutun verbrennt und die Frucht für Gott erst richtig zum Strahlen bringt.
LG.
Clay
Jaja, Gott erschafft sündige Menschen zum Zeitpunkt der Zeugung ihres Körpers und schickt sie dann in die ewige Verdammnis, wenn sie nicht im irdischen Leben zum Glauben gekommen sind, wie die Bibel ihn beschreibt.
Solch ein Unsinn ist unplausibel. Ein Gott, der so handelt, ist kein Gott der Liebe, sondern ein Monster.
Du reitest jetzt also auch auf dieser Welle. Und lieferst einen weiteren Beweis deiner Unkenntnis.
Du findest es also liebevoll, dass Milliarden von Chinesen und Indern in die Verdammnis geschickt werden?
Wie froh kannst du sein, dass du nicht als Hindu oder Taoist geboren wurdest. Das ist dann ein Beweis für Gottes Willkür, aber nicht für seine Liebe, die ja allen Menschen gilt.
Wenn dir diese Menschen so sehr am Herzen liegen, warum gehst du dann nicht hin und verkündet ihnen die Frohe Botschaft?
Veröffentlicht von: @herbstroseWenn dir diese Menschen so sehr am Herzen liegen, warum gehst du dann nicht hin und verkündet ihnen die Frohe Botschaft?
Das ist Aufgabe der Kirchen, hinzugehen und zu predigen.
Der Christus in mir begegnet jedem Andersgläubigen mit der gleichen Liebe, wie einem Christen.
Irrtum. Das Evangelium weiterzutragen ist deine Aufgabe.
Veröffentlicht von: @n-rJaja, Gott erschafft sündige Menschen zum Zeitpunkt der Zeugung ihres Körpers und schickt sie dann in die ewige Verdammnis, wenn sie nicht im irdischen Leben zum Glauben gekommen sind, wie die Bibel ihn beschreibt.
Du kannst lesen? Dann weißt Du, dass ich das nicht geschrieben habe.
Die Lehre der 'Erbsünde' ist erst später in die Kirche gelangt, vermutlich durch die griechischen Philosophen Plutarch und Plato, aber 'Erbsünde' findet sich nicht in der Bibel.
Will sagen: Gott erschafft keine sündigen Menschen, sondern alle Menschen stehen von der Schöpfung an in seinem 'Buch des Lebens', weil Er alle Menschen liebt.
Es werden jedoch die Menschen ausgetragen, die sich bewusst und willentlich gegen Gott entscheiden. Wer sich so entscheidet, kann sich doch nicht beschweren, wenn das Konsequenzen für ihn hat, zumal Gott sie ja vorher aufgezeigt hat. Also wenn da einer ein Monster ist, dann ist es der Menschen, der die Liebe Gottes mit Füßen tritt.
Es wäre gut, wen Du mal die Bibel liest, um informiert zu sein, ehe Du Deine Vorurteile bedienst.
LG.
Clay
Unbiblisch, aber nicht unwahr. Jesus hat sich so nicht geäussert, das ist eine Erfindung der Apostel.
Nein. Deine Aussage ist nur ein weiterer Versuch des Wegignorierens.
Veröffentlicht von: @n-rUnbiblisch
Sorry, aber bei Deiner Unkenntnis kannst Du nicht beurteilen, was biblisch und was unbiblisch ist, zumal Du ganz offensichtlich die Bibel nicht als Gottes Wort ansiehst ('Erfindung der Apostel').
Du glaubst also an ein Leben der Seele vor der Geburt? Ich auch!
Früher nannte man das einmal "Abrahams Wurstkessel" 😊
Oder sprichst Du von Reinkarnation? Mit dem Thema bin ich noch nicht ganz durch.
Aber ein Seelenleben im Himmel vor der dem Embryostadium ist für mich ausgemacht.
Leider fehlt einem zu diesem Zustand vor der Zeugung der innere Draht, aber das soll wohl so sein.
So langsam komme ich wohl dahinter - Du willst ironisch provozieren und spielst hier den Deppen...... . Ansonsten müsste ich mir Sorgen machen.
Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, daß irgendjemand, von ganz krassen Ausnahmen die z.B. Völkermorde angezettelt haben, die ewige Hölle verdient haben soll.
Das hat viel mit meiner festen Überzeugung zu tun, daß Gerechtigkeit nicht etwa eine menschengemachte Spinnerei ist, sondern ein existierender Wert, der von Gott kommt.
Wenn aber die Gerechtigkeit von Gott kommt, kann Gott nicht ungerecht sein.
Nun gibt es aber Christen die, obwohl sie Christen sind, böses tun, egoistisch sind, hartherzig sind, und Nichtchristen die sehr selbstlos, liebevoll und hilfsbereit sind.
Die Taufe gibt also nicht automatisch darüber Auskunft, ob jemand den Willen Gottes tut oder nicht. Wir stellen fest: Das Reich Gottes kann durch Nichtchristen wachsen und durch Christen schrumpfen.
Dieses Bild jedenfalls reduziert Gott auf einen kleinen Sachbearbeiter auf dem Amt, der nur fähig ist, zu kontrollieren ob ein Stempel auf dem Papier in Ordnung ist und der sonst keine Kompetenzen und keine Macht hat.
Das menschliche Leben ist selten schwarz oder weiß. Meist verschmiert es sich über etliche Grautöne.
Und wenn es so wäre... welche Gottesvorstellung ist denn die einzig richtige um nicht in die Hölle zu kommen?
Im Lauf der Kirchengeschichte haben auch Christen Jesus unterschiedlich betont. Christus als Heerführer war im Mittelalter sehr beliebt.
Und wenn Jesus tatsächlich Gott ist, Gott aber so unendlich und unbegreifbar ist daß kein Mensch Ihn je ganz begriffen hat, so daß sehr viele sehr unterschiedliche Gottes- und auch Jesusbilder existieren, dann wäre es seltsam wenn Gott sagen würde: Wer nicht exakt diese einzig richtige Darstellung glaubt, geht für ewig in die Hölle!
Schon unsere europäisch geprägten Abbildungen von Jesus sind durch die Bank falsch, denn er war ganz sicher vom Aussehen her ein orientalischer Typ. Es hat sich aber kulturell tief bei uns verankert.