Himmel oder Paradie...
 
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Himmel oder Paradies?

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Murphyline
Themenstarter
Beiträge : 1265

Gestern habe ich den Vortrag "Himmel oder Hirngespinst" von Johannes Hartel gehört. (Link siehe unten) Mir gefällt der Vortrag. Es geht um christliche Auferstehungserwartung versus der Lehre von Wiedergeburt oder gänzlich Ablehnung einer Auferstehung.

Nun habe ich beruflich hauptsächlich mit Muslimen zu tun, für die das Leben nach dem Tod im Paradies eine klare, unbestrittene Tatsache ist. Im muslimischen Paradies fließen Flüsse mit Honig, Milch, Wein und klarem Wasser. Überall laufen großäugige Jungfrauen rum und hübsche Knaben servieren Speisen. Das muslimische Paradies ist sone Kombi aus Schlaraffenland und Flatrate-Puff im Garten Eden.

Ich wurde von Muslimen gefragt, ob Christen nach dem Tod auch ins Paradies kommen. Tja - wohin kommen wir? In den Himmel, als Engel auf ne Wolke, Harfe spielen? Keine attraktive Alternative zum muslimischen Paradies.
Nach Hartl in eine Art andere Dimension. Sehr abstrakt. Er bietet uns dafür Bibelstellen zum Himmelreich an.
Allerdings sagt Jesus in Lukas 23,42.43 dem neben ihm gekreuzigten Mann: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Also hat Jesus an ein Leben im Paradies geglaubt? Und wie sah des Paradies von Jesus aus? War es ein jüdisches Paradies?
Wer weiß theologisch was zu Himmelreich und Paradies im Christentum und bei den Juden? Damit ich Muslimen antworten kann, wohin die Christen kommen.

Hier der Vortrag:
https://www.youtube.com/watch?v=6b7jeOrBOoA

Antwort
470 Antworten
Plueschmors
Beiträge : 3768

In paradisum
Moin Murphy,

als alter Liturgie-Freund fiel mir heute noch das "In paradisum" ein, dort findest Du auch die Sicht bestätigt, daß es durch das Paradies ins himmlische Jerusalem geht:

Ins Paradies geleite dich der Engel Chor,
bei deiner Heimkehr nehme dich auf der Märtyrer Schar,
und sie führe dich heim in die heilige Stadt Jerusalem.

Der Chor der Engel nehme dich auf,
und mit Lazarus, dem vormals armen,
gebe dir Gott den ewigen Frieden.

Mich umfingen Stricke des Todes,
mich trafen Ängste der Hölle,
ich kam in Kummer und Not.
Da rief ich an den Namen des HERREN:
"Ach HERR, rette mein Leben!"

Der Chor der Engel nehme dich auf,
und mit Lazarus, dem vormals armen,
gebe dir Gott den ewigen Frieden.

Du hast entrissen mein Leben dem Tode,
mein Auge den Tränen,
meinen Fuß dem Gleiten.
Ich werde wandeln vor dem HERREN
im Lande der Lebenden.

Ins Paradies geleite dich der Engel Chor,
bei deiner Heimkehr nehme dich auf der Märtyrer Schar,
und sie führe dich heim in die heilige Stadt Jerusalem.


Zitiert aus "Evangelisches Tagzeitenbuch", 5., durchgesehene Auflage 2003, S. 893.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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https://www.youtube.com/watch?v=6-i1ESIRKdA

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Murphyline
(@murphyline)
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also erst ins Paradies mit den Engeln oder Fegefeuer/Hölle und dann mit den Märtyrern ins himmlische Jerusalem oder in den Feuersee?
hab ich das richtig kapiert?

murphyline antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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ich glaub es war der Feuersee und er ist heute auf Deppre.

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Plueschmors
(@plueschmors)
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Spiegelfechterei mit Anne

Veröffentlicht von: @plusmehr

...er ist heute auf Deppre.

Ist das denn ein Wunder? Freue mich auf neue Reisen und das erste, was Buchfink macht, er streitet wider sich im Spiegelbild, statt nicht nur hinter der ersten Scherbe, sondern hinter sämtlichen Scherben - abertausenden davon! - Universen zu sehen!

Ich werde Dr. Lawrence nach Anne befragen. Das ist dasselbe. Nur lustiger.

plueschmors antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3768
Veröffentlicht von: @murphyline

hab ich das richtig kapiert?

Bingo!

Tod --> Totenreich (entweder Paradies oder Hölle) --> Vollendung (himmlisches Jerusalem).

Noch ist ja alles nicht vollendet. Und bis dahin halt Paradies oder Hölle.

Nachtrag vom 28.05.2021 2020
Oder "Vollendung" im Feuersee, aber nach dem Schicksal der Gottlosen ward ja nicht gefragt.

plueschmors antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1265

und wo ist nun der Unterschied zwischen Paradies und Himmelreich?

murphyline antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
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Unterschied zwischen Paradies und Himmel

Veröffentlicht von: @murphyline

und wo ist nun der Unterschied zwischen Paradies und Himmelreich?

Das Paradies ist Gemeinschaft bei Gott. Der Himmel ist Gemeinschaft mit Gott.

Auferstehung und Vollendung stehen noch aus. Dann werden wir nicht nur bei Gott sein, sondern Gott mitten unter uns:

Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Bis dahin dürfen wir unsre erlösten Toten bei Gott geborgen wissen: Nach dem Sterben von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Und auch wir dürfen im letzten Stündlein getrost sein, denn Jesus spricht dann auch zu uns:

Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

plueschmors antworten


Johannes22
Beiträge : 2973

Statistik
Habe beim googlen nach einem anderen Thema eine interessante statistik gefunden:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/520564/umfrage/glaube-an-leben-nach-dem-tod-nach-alter/

Hat jemand eine Idee warum mit dem Alter immer mehr Leute an das Nichts glauben?

johannes22 antworten
199 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

ab einem gewissen Alter sucht wohl jeder nach neuen Ufern. Soll das etwa schon alles gewesen sein?

Nur! Es kommen, auch und gerade, aus der konfessionellen Ecke keine Antworten.

Wohin wenden also mit meinem Anliegen? Sich nach innen wenden, im eigenen Sumpf suchen!? Wer kommt schon auf diese dumme Idee.

Da kommt dann, in einer nach außen überbordenden Gesellschaft halt nur ein Nichts dabei raus.

Anonymous antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1265

interessant

murphyline antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @johannes22

Hat jemand eine Idee warum mit dem Alter immer mehr Leute an das Nichts glauben?

Weil man mit der Zeit mitbekommt, dass auch die Religionen nicht die Antworten haben, die sie behaupten zu besitzen.

Alt werden bedeutet immer auch eine Ernüchterung.

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Wie traurig. Was für Ende! Wenn es denn so wäre ...

banji antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @banji

Wie traurig. Was für Ende! Wenn es denn so wäre ...

Ich sehe im "Nichts" nichts Trauriges.

Traurig wäre, wenn ich tatsächlich bis in alle Ewigkeit Harfe spielend und "'Luja!" singend auf einer Wolke hocken müsste...

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Traurig wäre, wenn ich tatsächlich bis in alle Ewigkeit Harfe spielend und "'Luja!" singend auf einer Wolke hocken müsste...

Das fände ich auch nicht so prickelnd. Ich bin mir aber sicher, dass das Leben auf der neuen Erde mit solchen Vorstellungen nicht viel gemeinsam hat.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

Das Seltsame ist doch, dass sich eigentlich niemand da etwas wirklich Konkretes für die Ewigkeit vorstellen kann.

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Ich stelle mir was konkretes vor: ich werde mit Jesus einen edlen Wein trinken und über alte Zeiten ratschen.

banji antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @banji

Ich stelle mir was konkretes vor: ich werde mit Jesus einen edlen Wein trinken und über alte Zeiten ratschen.

100 Billiarden Jahre lang? Und darüber hinaus?

lucan-7 antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Hast Du eine Ahnung, wie viel Themen ich auf Lager habe ...

banji antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

100 Billiarden Jahre lang? Und darüber hinaus?

Mit Jesus❤ist die Ewigkeit der Hammer!!!

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036

Das Problem ist einfach, dass sich kein Sterblicher die Ewigkeit vorstellen kann.
Daher dein Unverständnis 😊

Ich find es ziemlich einfach: wenn es eine Ewigkeit gibt und ich entscheiden müßte ob ich sie ohne oder mit Gott verbringen will läge die Antwort sehr klar auf der Hand.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich find es ziemlich einfach: wenn es eine Ewigkeit gibt und ich entscheiden müßte ob ich sie ohne oder mit Gott verbringen will läge die Antwort sehr klar auf der Hand.

Da ich Gott nicht kenne wüsste ich über den Unterschied nichts zu sagen.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036

Darum hab ich auch für mich geschrieben und nicht für Dich.

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das Seltsame ist doch, dass sich eigentlich niemand da etwas wirklich Konkretes für die Ewigkeit vorstellen kann.

Ja, mir ging es auch in den ersten Jahren als Christ so, dass ich mir nichts Konkretes vorstellen konnte bzw. mir eher eine geistliche Welt vorgestellt habe und keine reale Erde, auf der Menschen mit echten Körpern leben, arbeiten, essen, trinken, Aufgaben haben, Gemeinschaft erleben etc.

Mir hat dieses Buch von Randy Alcorn geholfen. Er beschreibt darin, was wir tatsächlich von der Bibel her wissen können.

miss-piggy antworten
Banji
 Banji
(@banji)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 3583

Das müssen nur die, die so denken, dass sie das müssen. 😊

banji antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lucan-7

Traurig wäre, wenn ich tatsächlich bis in alle Ewigkeit Harfe spielend und "'Luja!" singend auf einer Wolke hocken müsste...

Dachte garnicht das du Münchener bist 😊

chubzi

chubzi antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @chubzi

Dachte garnicht das du Münchener bist

Bin ich nicht... aber das Prinzip dürfte gleich sein 😉

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Manche, die klinisch tot waren, berichten, dass sie der Meinung waren, ihr Körper wäre noch existent. Auch von Landschaften wird berichtet. Da könnte man schon eine Vorstellung haben, meine ich, bleibt jedoch Spekulation.

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lucan-7

Bin ich nicht... aber das Prinzip dürfte gleich sein 😉

😉Insbesondere weil die Bayrische Staatsregierung seitdem noch immer auf göttliche Eingebungen wartet😉. Im Hofbräuhaus ist es ja besser😉

chubzi

chubzi antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @chubzi

😉Insbesondere weil die Bayrische Staatsregierung seitdem noch immer auf göttliche Eingebungen wartet😉. Im Hofbräuhaus ist es ja besser😉

Richtig...

Wobei sich die Verhältnisse mühelos auch nach Köln, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg übertragen liessen...

lucan-7 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wobei sich die Verhältnisse mühelos auch nach Köln, Düsseldorf, Berlin oder Hamburg übertragen liessen...

🤓 Nur warten die dort nicht auf göttliche Nachrichten 😎

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Das ist einfach ein dämliches Klischee, was mit dem, was die Schrift uns über den Himmel sagt mal eben so gar nichts zu tun hat

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Das ist einfach ein dämliches Klischee, was mit dem, was die Schrift uns über den Himmel sagt mal eben so gar nichts zu tun hat

Natürlich ist es das. Aber die Frage, wie denn eine sinnvolle Beschäftigung in der Ewigkeit aussehen könnte, lässt sich halt nicht sinnvoll beantworten.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber die Frage, wie denn eine sinnvolle Beschäftigung in der Ewigkeit aussehen könnte, lässt sich halt nicht sinnvoll beantworten.

Ich stelle mir das so vor, dass wir auch auf der neuen Erde einen Beruf oder vielleicht sogar mehrere Berufe ausüben werden. Alles, was an Arbeit unangenehm ist wie Schweiß, Mühe, Lustlosigkeit oder Leistungsdruck wird dann wegfallen. Übrig bleibt die reine Freude am Tun. So wie man das hier auch manchmal erlebt, wenn man in eine Aufgabe total vertieft ist und alles drum herum vergisst.

Und neben der Arbeit gibt es sicher noch viele andere Dinge, an denen wir uns erfreuen dürfen. Ich finde es gar nicht so schwer, mir das vorzustellen. Vielleicht sollten wir nicht immer so abstrakt über das Jenseits denken, sondern überlegen, was uns hier schon Freude macht. Das wird es dann dort auch geben und zwar in einer viel schöneren Form.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

Leiden gehört zum Glücklichsein
Es gibt sicher Dinge, auf die ich hier auf der Erde gerne verzichten kann... Kriege und schweres Leid, Krankheiten, Parasiten etc...

Aber Leid und Frustration gehören für mich im Leben unbedingt dazu. Wenn man bei einem Spaziergang von einem kalten Regenschauer überrascht wird, stundenlang mit nassen Klamotten frierend durch den Wald läuft und dann abends endlich nach Hause kommt, die nassen Klamotten auszieht, sich in warme Decken kuschelt und einen heissen Tee macht... das wüsste man ohne das Leiden zuvor gar nicht zu schätzen.

Oder auch eine anstrengende und schweisstreibende Arbeit. Der Rücken und das Kreuz tut weh, man geht bis zum Äussersten seiner Kräfte, man ist so fix und fertig, dass man gar nicht mehr daran glaubt noch fertig zu werden... es erscheint wie eine Ewigkeit... und dann ist der Garten endlich umgegraben, die Beete sind angelegt, kurz darauf ertrahlt alles in frischen Farben... das weiss man dann wirklich wert zu schätzen, wenn man vorher dafür gelitten hat und stolz daran zurückdenkt, dass man trotz allen Leidens nicht aufgegeben hat.

Ohne das Leiden wird hingegen alles zu einer belanglosen Routine. Die zufriedene Selbstvergessenheit, die du beschreibst, schätzen wir doch nur deshalb, weil sie einen Kontrast zu unserem hektischen Alltag darstellt. Ohne diesen Kontrast versinkt alles in Ödnis.

Ich kann mir nicht helfen, aber alle Phantasie um das vermeintliche "Paradies" laufen letztlich auf eine Art Dämmerschlaf im Drogenrausch hinaus, wo alle Synapsen des Gehirns, die Zufriedenheit auslösen, auf "Volle Pulle" gestellt werden und wir mit einem glücklichen Grinsen auf ewig vor uns hindämmern...

"Leben" würde ich das nicht nennen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

wohh, echt gut. Danke

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Was du da im zweiten Teil beschreibst, ist jedoch Arbeit mit Einsatz, der dann Freude und Glück bringt! Das ist von Gott auch so vorgesehen, das ist kein "Leid" in dem Sinne!
Bestimmt gibt es auch Aufgaben in der geistigen Welt nach dem Tod, die mit Einsatz dann ein Ergebnis zeigen, das glücklich macht!

Dies ist etwas anderes, wie du auch schreibst:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Es gibt sicher Dinge, auf die ich hier auf der Erde gerne verzichten kann... Kriege und schweres Leid, Krankheiten, Parasiten etc...

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @mayim

Was du da im zweiten Teil beschreibst, ist jedoch Arbeit mit Einsatz, der dann Freude und Glück bringt! Das ist von Gott auch so vorgesehen, das ist kein "Leid" in dem Sinne!

Es ist so lange "Leid", wie du dir nicht sicher bist wie es endet. Wenn du dir nicht vorstellen kannst, ob du aus diesem kalten Regen noch rechtzeitig herauskommst, ohne dir eine fiese Lungenenzündung zu holen, oder ob du tatsächlich nicht weisst, ob du in der Lage bist die Gertenarbeit wirklich zu Ende zu bringen oder nicht.

Wenn im Paradies hingegen die Gewissheit herrscht, dass auf jeden Fall immer alles gut ausgehen wird, alles belohnt wird und keine Krankheit zu befürchten ist... na ja, dann ist so eine Belohnung auch nichts wert.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn im Paradies hingegen die Gewissheit herrscht, dass auf jeden Fall immer alles gut ausgehen wird, alles belohnt wird und keine Krankheit zu befürchten ist... na ja, dann ist so eine Belohnung auch nichts wert.

Das Wissen, das man als Nachfolger Christi hat, ist, dass bei mit im Herzen richtigen Einsatz alles gut enden wird, selbst, wenn es nicht so aussieht. Das gibt mir Hoffnung, auch wenn es etwas zu leiden gibt..

Anonymous antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ohne das Leiden wird hingegen alles zu einer belanglosen Routine.

Das glaube ich nicht. Obwohl ich natürlich verstehe, was du meinst.

In diesem Leben ist es doch so, dass nicht nur Leid und Mühe dadurch gemildert werden, dass es auch schöne Zeiten gibt. Sondern umgekehrt gibt es kaum Freuden, die nicht in irgendeiner Form von etwas Negativem getrübt werden.

Ich freue mich sehr auf den Zustand, wenn mal gar nichts mehr überschattet sein wird von Leid, Sorgen, Mühen, Verletzungen und ich einfach im Hier und Jetzt leben kann und das tun werde, was mir Freude macht und Gemeinschaft genießen kann ohne dass ständig meine eigenen Unzulänglichkeiten und die der anderen zum Vorschein kommen.

miss-piggy antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Oder auch eine anstrengende und schweisstreibende Arbeit. Der Rücken und das Kreuz tut weh, man geht bis zum Äussersten seiner Kräfte, man ist so fix und fertig, dass man gar nicht mehr daran glaubt noch fertig zu werden... es erscheint wie eine Ewigkeit... und dann ist der Garten endlich umgegraben, die Beete sind angelegt, kurz darauf ertrahlt alles in frischen Farben... das weiss man dann wirklich wert zu schätzen, wenn man vorher dafür gelitten hat und stolz daran zurückdenkt, dass man trotz allen Leidens nicht aufgegeben hat.

Ich bin überzeugt, wenn man einen schönen Garten ohne Schmerzen und Quälerei hinbekommen würde, wäre die Freude ebenso groß. Ich bin kein Freund davon, sich das Leiden schön zu reden. Das ist irgendwie traurig.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ohne das Leiden wird hingegen alles zu einer belanglosen Routine. Die zufriedene Selbstvergessenheit, die du beschreibst, schätzen wir doch nur deshalb, weil sie einen Kontrast zu unserem hektischen Alltag darstellt. Ohne diesen Kontrast versinkt alles in Ödnis.

Schön mal ausprobiert? Nö oder? 😊

Bei allem Respekt für Dich, Lucan, aber Deine Versuche hier, den Himmel schlecht zu reden sind echt traurig.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich bin überzeugt, wenn man einen schönen Garten ohne Schmerzen und Quälerei hinbekommen würde, wäre die Freude ebenso groß. Ich bin kein Freund davon, sich das Leiden schön zu reden. Das ist irgendwie traurig.

Ich rede das Leiden nicht "schön". Leiden ist immer Mist, das ist ja das, was "Leiden" ausmacht. Und dass es da sicher Formen gibt, auf die grundsätzlich verzichten kann habe ich ja bereits geschrieben.

Aber um Dinge schätzen zu können braucht man zumindest Kenntnis des Leidens. Wenn man richtig quälenden Hunger hat... dann weiss man sein Essen um so mehr zu schätzen. Das macht unser Empfinden aus. Wir geniessen etwas, weil wir wissen, was es bedeutet, es nicht zu haben. Ohne dieses Wissen - kein Genuss.

Veröffentlicht von: @tristesse

Schön mal ausprobiert? Nö oder? 😊

Doch! Ich hatte häufiger Phasen in meinem Leben, wo ich ohne viel Mühe versorgt war (Und ich rede hier nicht von Arbeitslosigkeit, da überwiegen eher die Sorgen...), keine unmittelbaren Ängste... und dabei eine unerfüllte Leere erlebte.

Wenn es überhaupt keine Probleme zu bewältigen gibt, wenn niemand Hilfe braucht, wenn man auch sonst nichts braucht, weil alles im Überfluss vorhanden ist... wozu soll dann die eigene Existenz noch gut sein?

Und wenn ich das schon in meiner irdischen Existenz, die natürlich immer noch hier und da Sorgen kennt, innerhalb kurzer Zeit als unerfüllend und öde erlebe... um wie viel schlimmer muss eine derartig sinnlose Existenz dann in der Ewigkeit sein?

Wenn es nichts zu tun gibt, wenn man nicht gebraucht wird, wenn es völlig egal ist, ob ich ein Bild, das ich malen möchte, jetzt, morgen oder in einer Million Jahre beginne... dann erkenne ich darin alles, aber ganz sicher keinen "Himmel" oder "Paradies".

Veröffentlicht von: @tristesse

Bei allem Respekt für Dich, Lucan, aber Deine Versuche hier, den Himmel schlecht zu reden sind echt traurig.

Ich rede davon, dass mir ein solcher "Himmel" nicht vorstellbar scheint. Und mein Eindruck ist, dass auch gläubige Menschen hier nicht konsequent zu Ende denken, weil sie die Ewigkeit mit kurzen, glücklichen Momenten vergleichen, die sie irgendwann mal hatten. Das ist aber weit entfernt von einer "sorgenfreien Ewigkeit".

lucan-7 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber um Dinge schätzen zu können braucht man zumindest Kenntnis des Leidens. Wenn man richtig quälenden Hunger hat... dann weiss man sein Essen um so mehr zu schätzen. Das macht unser Empfinden aus. Wir geniessen etwas, weil wir wissen, was es bedeutet, es nicht zu haben. Ohne dieses Wissen - kein Genuss.

Da wird Dir die "Sternegastronomie" wohl entgangen sein...
Es gibt auch "Genuss" ohne "Mangel"... (!)

(wenn vielleicht auch nicht ohne "Verzicht" - aber DAS ist eine andere Kategorie)

hg poimen

poimen-a antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @poimen-a

Da wird Dir die "Sternegastronomie" wohl entgangen sein...
Es gibt auch "Genuss" ohne "Mangel"... (!)

Auch das lässt nach mit der Zeit.

lucan-7 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lucan-7

Auch das lässt nach mit der Zeit.

Du bist der Meinung, dass "Genuss" nicht steigerbar bleibt, sondern ermangelnd der Kreaktivität degeneriert...
Gleichzeitig scheinst Du der Meinung zu sein, dass "Evolution" eine "Aufwärtsbewegung" darstellt...
Erkennst Du die "Diskrepanz"...(?)

hg poimen

poimen-a antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @poimen-a

Du bist der Meinung, dass "Genuss" nicht steigerbar bleibt, sondern ermangelnd der Kreaktivität degeneriert...
Gleichzeitig scheinst Du der Meinung zu sein, dass "Evolution" eine "Aufwärtsbewegung" darstellt...
Erkennst Du die "Diskrepanz"...(?)

Nö.

lucan-7 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nö.

Das enttäuscht mich einigermaßen...
D.h. Du misst dem "Zufall" mehr Kompetenz zu, als der "Kreativität" ?

hg poimen

poimen-a antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @poimen-a

Das enttäuscht mich einigermaßen...
D.h. Du misst dem "Zufall" mehr Kompetenz zu, als der "Kreativität" ?

Ich denke es gibt hier ein Missverständnis bezüglich der Evolution... es gibt hier keine "Aufwärtsbewegung" und keine Wertung. Evolution findet statt. Punkt. Es gibt keine Richtung.

Sieht man ja auch an menschlichen Gesellschaften. Erfolg hat nicht etwa der Politiker, der tatsächlich das Beste für eine Gesellschaft will... sondern der, der am lautesten brüllt und die schlagkräftigsten emotionalen Phrasen verwendet.

Auch das ist "Evolution". Erfolg hat, was erfolgreich ist... nicht das, was am "Besten" wäre.

lucan-7 antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @lucan-7

Auch das ist "Evolution". Erfolg hat, was erfolgreich ist... nicht das, was am "Besten" wäre.

Dennoch entwickelt sich das Leben zu immer "höheren" (komplexeren) Formen, während - Dein "Politikerbeispiel" vor Augen - eher das gegenteilige (dumpfe) zu erwarten wäre...

hg poimen

poimen-a antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @poimen-a

Dennoch entwickelt sich das Leben zu immer "höheren" (komplexeren) Formen

Nein, tut es nicht. Es gibt auch Rückentwicklungen.

Ein Beispiel sind Parasiten, die ursprünglich wohl einmal Krebse waren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sackkrebse

Es handelt sich um Krebse, die als Parasiten ohne eigenen Körper in anderen Krebsen heranwachsen... nur aufgrund der Larven lassen sie sich überhaupt als Krebse identifizieren.

Hier würde man kaum von einer "Weiterentwicklung" sprechen. Aber davon mal abgesehen gibt es ohnehin keine objektiven Kriterien dafür, was eigentlich genau als "höher" angesehen werden müsste...

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Kreativität hat auch viel mit Zufall zu tun.

Nachtrag vom 03.06.2021 1809
Oder warst du noch nie kreativ?

tatokala antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @lucan-7

"Sternegastronomie"

Z.B. Miesmuscheln.

Die heißen so, weil sie immer mies drauf sind. 😀

lg
Tatokala

tatokala antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tatokala

Z.B. Miesmuscheln.

Die heißen so, weil sie immer mies drauf sind. 😀

Selbst wenn du ein großer Fan davon sein solltest... spätestens nach 100.000 Jahren lässt auch das nach...

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Meine Liebe zu Meeresgetier ist unsterblich.

Ein Räucherfisch nach einer kleinen Pause ist immer wieder neu der Himmel auf Erden.😌

tatokala antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Selbst wenn du ein großer Fan davon sein solltest... spätestens nach 100.000 Jahren lässt auch das nach...

🙄

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

🙄

Du meinst, man findet Miesmuscheln auch noch nach 100.000 jahren toll?

Ich meine, wir reden hier von einer bewusst erlebten Ewigkeit... oder nicht?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du meinst, man findet Miesmuscheln auch noch nach 100.000 jahren toll?

Ich käme nicht auf die Idee, die Ewigkeit auf solche profanen Dinge runterzuholen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich meine, wir reden hier von einer bewusst erlebten Ewigkeit... oder nicht?

Natürlich. Aber ich persönlich denke da nun mal nicht an Essen. Und von Miesmuscheln lesen wir in der Bibel nicht. Wir lesen nun mal sehr wenig davon.

Was Du hier versuchst, ist mit Deinem menschlichen Denken den Himmel schlecht zu machen, indem Du absurde Beispiele für ein Leben in Langweilie erfindest. Das funktioniert aber nicht.

Wer auch nur mal eine Stunde in der Gegenwart des Herrn verbracht hat, versteht halt wie schön die Ewigkeit ist, sofern er eine persönliche Beziehung zu Gott hat. Einen Nichtchristen kann sowas dann eher erschrecken 😊

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Ich käme nicht auf die Idee, die Ewigkeit auf solche profanen Dinge runterzuholen.

Ich gehe hier auch nicht im Speziellen auf DEINE persönliche Vorstellung des Himmels ein, sondern auf die Aussage, dass man im Himmel einerseits noch "man selbst" ist und andererseits tatsächlich die "Ewigkeit" dort verbringt.

Kombiniert man diese beiden Aussagen ergeben sich daraus Konsequenzen... denn "wir selbst" sind nicht für eine unbegrenzte Zeit geschaffen. Folglich ist diese Aussage in sich fragwürdig.

Aber wie gesagt... ich weiss nicht, ob du dich hier persönlich angesprochen fühlen solltest oder nicht, weil ich deine Vorstellungen hier nicht kenne.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Kombiniert man diese beiden Aussagen ergeben sich daraus Konsequenzen... denn "wir selbst" sind nicht für eine unbegrenzte Zeit geschaffen. Folglich ist diese Aussage in sich fragwürdig.

Falsch.
Unser Geist ist für die Ewigkeit geschaffen.
Aber der Körper nicht, deshalb bekommen wir ja auch einen anderen nach dem Tod. Aber nicht eine Sekunde würde ich daran zweifeln, dass nach dem Tod für nur einen Menschen alles aus ist. Und da werden sich alle, die sich nicht drauf eingestellt haben, sehr wundern. Egal in welche Richtung, das entscheide ich ja nicht.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber wie gesagt... ich weiss nicht, ob du dich hier persönlich angesprochen fühlen solltest oder nicht, weil ich deine Vorstellungen hier nicht kenne.

Du weißt schon, dass ich mich generell angesprochen fühle, wenn es um Aussagen von über oder mit Christen geht 😉 Und über meine Vorstellungen habe ich sehr wohl gesprochen, wenn auch nicht explizit, weil es die nicht gibt und das sagte ich ja auch.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Du weißt schon, dass ich mich generell angesprochen fühle, wenn es um Aussagen von über oder mit Christen geht 😉

Was ja in Ordnung ist... ich habe aber den Eindruck, dass meine Kritik weniger deinen Vorstellungen hier gilt als Anderen. Da gibt's halt immer noch mal Unterschiede.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036

Könnte daran liegen, dass ich aufgrund mangelnder Erkenntnisse weniger konkret war als alle anderen 😊

Wobei wir wieder am Anfang angekommen wären.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es überhaupt keine Probleme zu bewältigen gibt, wenn niemand Hilfe braucht, wenn man auch sonst nichts braucht, weil alles im Überfluss vorhanden ist... wozu soll dann die eigene Existenz noch gut sein?

Dieses Ziel hast du mit der 'gerechten Welt' im anderen Thread jedoch angestrebt und als gut befunden-..

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @mayim

Dieses Ziel hast du mit der 'gerechten Welt' im anderen Thread jedoch angestrebt und als gut befunden-..

Diese Welt ist allerdings immer begrenzt... und garantiert nie frei von Verzicht oder Sorgen.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber um Dinge schätzen zu können braucht man zumindest Kenntnis des Leidens. Wenn man richtig quälenden Hunger hat... dann weiss man sein Essen um so mehr zu schätzen. Das macht unser Empfinden aus. Wir geniessen etwas, weil wir wissen, was es bedeutet, es nicht zu haben. Ohne dieses Wissen - kein Genuss.

Wir werden in der Ewigkeit nicht vergessen, wie das Leben auf der jetzigen Erde war. Unsere Erinnerung wird nicht ausgelöscht sein. Das dürfte Kontrast genug sein zu dem Leben, das wir dann haben werden.

Abgesehen davon kann ich Dinge sehr wohl auch genießen ohne ständig mit Leid und Entbehrung konfrontiert zu sein.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Wir werden in der Ewigkeit nicht vergessen, wie das Leben auf der jetzigen Erde war. Unsere Erinnerung wird nicht ausgelöscht sein. Das dürfte Kontrast genug sein zu dem Leben, das wir dann haben werden.

Ich schätze, wenn das irdische Dasein ein oder zwei Billiarden Jahre zurückliegt dürfte das langsam schwer werden...

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Abgesehen davon kann ich Dinge sehr wohl auch genießen ohne ständig mit Leid und Entbehrung konfrontiert zu sein.

Sicherlich. Aber unser irdischen Dasein ist von Kontrasten geprägt.
Ich kann mich nur dann "sicher" fühlen, wenn ich weiss, was "Gefahr" bedeutet.
Ich kann Freunde, Familie und Geborgenheit nur dann richtig schätzen, wenn ich weiss was Einsamkeit bedeutet.

Wenn ich kein Leid und kein Schmerz mehr erfahre, dann kann ich die Tage damit verbringen, mit einem Hammer auf meinen Daumen einzudreschen, ohne dabei Schmerz zu empfinden.
Ich brauche tausend Jahre nichts zu essen, ohne Hunger zu bekommen.
Ich kann mich eine Million mal von einem Wolkenkratzer in die Tiefe stürzen, ohne dass ich auch nur die kleinste Schramme abbekomme.

Ein seltsames "Leben" ist das...

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Ein seltsames "Leben" ist das...

Was du in deiner Vorstellung anscheinend ausklammerst ist, dass Gott unter den Menschen wohnen wird. Um ihn wird sich alles drehen und allein schon deswegen wird es niemals langweilig werden.

Deine Ausführungen erinnern mich an das Buch Prediger. Der hatte auch alles, was man sich wünschen kann, und zwar im Überfluss und ist dessen überdrüssig geworden. Kann ich gut verstehen!

Zum Schluss kommt er zu folgendem Resümee: "Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus." Pred 12,13

Ohne Gott ist alles sinnlos. Nur in Beziehung zu ihm können wir bleibende Freude und Erfüllung finden.

miss-piggy antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Was du in deiner Vorstellung anscheinend ausklammerst ist, dass Gott unter den Menschen wohnen wird. Um ihn wird sich alles drehen und allein schon deswegen wird es niemals langweilig werden.

Das ist allerdings eine Behauptung, für die es keinen (irdischen) Vergleich gibt. Ob dergleichen wirklich erstrebenswert ist oder nicht entzieht sich demnach unserer Vorstellung. Eine Aussage, ob das wirklich "gut" ist oder nicht ist demnach nach irdischen Maßstäben nicht möglich.

lucan-7 antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das ist allerdings eine Behauptung, für die es keinen (irdischen) Vergleich gibt. Ob dergleichen wirklich erstrebenswert ist oder nicht entzieht sich demnach unserer Vorstellung. Eine Aussage, ob das wirklich "gut" ist oder nicht ist demnach nach irdischen Maßstäben nicht möglich.

Wenn man einige Jahre ohne Gott gelebt hat und dann zum Glauben findet, hat man diesen Vergleich schon. Obwohl das Glaubensleben nur ein Vorschatten auf das ist, was wir später mal im Schauen erleben werden.

Ich hatte mit Anfang 20 schon so eine Sinnkrise, dass ich mir gar nicht vorstellen will, was aus mir geworden wäre ohne den Glauben. Ich habe die scheinbare Sinnlosigkeit des Lebens nur schwer ertragen.

miss-piggy antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @miss-piggy

dass Gott unter den Menschen wohnen wird. Um ihn wird sich alles drehen und allein schon deswegen wird es niemals langweilig werden.

Für die Menschen wird es dann nicht langweilig werden, aber Gott wird mächtig leiden, ihm wird es ewig schwindelig werden. Ob es ihm dann wirklich gut tuen wird? Auch der widerstandfähingste Gott wird sich dann verabschieden. Wo bleibt die Liebe zu Gott?

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber um Dinge schätzen zu können braucht man zumindest Kenntnis des Leidens.

Nein, das braucht man meiner Erfahrung nicht.
Die wenigsten von uns werden mit echtem Leid konfrontiert.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn man richtig quälenden Hunger hat... dann weiss man sein Essen um so mehr zu schätzen. Das macht unser Empfinden aus. Wir geniessen etwas, weil wir wissen, was es bedeutet, es nicht zu haben. Ohne dieses Wissen - kein Genuss.

Glaub ich nicht. Dazu genieß ich mein Leben einfach zu sehr.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es überhaupt keine Probleme zu bewältigen gibt, wenn niemand Hilfe braucht, wenn man auch sonst nichts braucht, weil alles im Überfluss vorhanden ist... wozu soll dann die eigene Existenz noch gut sein?

Wie kommst Du denn von meiner Aussage auf sowas? Darum geht es doch gar nicht. Ich sage nur, dass man kein Leiden braucht, um sein Leben genießen zu können.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Und wenn ich das schon in meiner irdischen Existenz, die natürlich immer noch hier und da Sorgen kennt, innerhalb kurzer Zeit als unerfüllend und öde erlebe... um wie viel schlimmer muss eine derartig sinnlose Existenz dann in der Ewigkeit sein?

Es tut mir leid, dass Du Dein Leben als unerfüllend und öde erlebst. Wie kommt`s? Also ich komme ohne große Katastrophen und Entbehrungen durch mein Leben, die sind eher temporär, aber mein Leben ist dennoch angefüllt und lebhaft.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es nichts zu tun gibt, wenn man nicht gebraucht wird, wenn es völlig egal ist, ob ich ein Bild, das ich malen möchte, jetzt, morgen oder in einer Million Jahre beginne... dann erkenne ich darin alles, aber ganz sicher keinen "Himmel" oder "Paradies".

Du hast keine Ahnung über dem Himmel, das hast Du selbst zugegeben und triffst jetzt solche Aussagen? Ich muss mich doch sehr wundern. Das kannst Du doch überhaupt nicht wissen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich rede davon, dass mir ein solcher "Himmel" nicht vorstellbar scheint.

So einen Himmel, wie Du ihn hier beschreibst, kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber so wird es auch nicht sein.

Ich glaube, dass Du hier anfängst, den Himmel schlecht zu machen, weil Du genau weißt, dass Du ihn nicht sehen wirst. Und da ist natürlich die Vorstellung, dass es schön wird, erschreckend.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Nein, das braucht man meiner Erfahrung nicht.
Die wenigsten von uns werden mit echtem Leid konfrontiert.

Was ist denn bitteschön "echtes Leid"? Beginnt das erst bei Völkermord, oder wie? "Leiden" bedeutet auch, sich den Fuss an der Türkante zu stoßen oder erkältet im Bett zu liegen....

Veröffentlicht von: @tristesse

Du hast keine Ahnung über dem Himmel, das hast Du selbst zugegeben und triffst jetzt solche Aussagen? Ich muss mich doch sehr wundern. Das kannst Du doch überhaupt nicht wissen.

Es wurde immer wieder gesagt, dass es im Himmel "kein Leid" gibt. Trotzdem gehen wohl die meisten davon aus, dass die Menschen dort immer noch sie selbst sind. Und das kann meiner Ansicht nach nicht funktionieren.

Nur mal so als Hinweis: Manche machen sich ja Sorgen, dass geliebte Menschen nicht auch im Himmel landen könnten, weil sie nicht gläubig sind. Von diesen Menschen getrennt zu sein würde ja eigentlich "Leiden" bedeuten. Aber das gibt es im Himmel ja nicht... demnach bedeutet das: Im Himmel ist es den Leuten völlig wurscht, ob ihre einst geliebten Mitmenschen nun im Himmel oder in der Hölle sind... im Himmel ist jeder ständig gut drauf, leiden gibt's nicht...

Also, irgendwas stimmt bei diesen Vorstellungen nicht.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Was ist denn bitteschön "echtes Leid"? Beginnt das erst bei Völkermord, oder wie? "Leiden" bedeutet auch, sich den Fuss an der Türkante zu stoßen oder erkältet im Bett zu liegen....

Auf dieses Haarspalten lass ich mich nicht ein, ich denke, was ich sagen wollte, ist rübergekommen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Es wurde immer wieder gesagt, dass es im Himmel "kein Leid" gibt. Trotzdem gehen wohl die meisten davon aus, dass die Menschen dort immer noch sie selbst sind. Und das kann meiner Ansicht nach nicht funktionieren.

Natürlich kann das funktionieren. In der Offenbarung steht, dass wir einen neuen Leib bekommen, dass das, was hier auf der Welt geschieht nicht relevant sein wird.

Von dem her versuche ich erst gar nicht, Vergleiche zu diesem Leben hier herzustellen. Das geht einfach nicht. Und schon gar nicht rational, ohne Gott zu kennen und das Leben mit ihm.
Das ist ja sogar für uns Christen total schwer, wie willst Du da denn überhaupt Aussagen zu treffen?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Im Himmel ist es den Leuten völlig wurscht, ob ihre einst geliebten Mitmenschen nun im Himmel oder in der Hölle sind... im Himmel ist jeder ständig gut drauf, leiden gibt's nicht...

Wie kommst Du zu solchen Schlüssen?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Also, irgendwas stimmt bei diesen Vorstellungen nicht.

Genau.
Weil man es sich nicht vorstellen kann. Wir Christen haben durch unserer Erfahrungen mit Gott einen Vorgeschmack, aber du bist da leider total raus.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Auf dieses Haarspalten lass ich mich nicht ein, ich denke, was ich sagen wollte, ist rübergekommen.

Nein, ist es nicht... spielt aber keine Rolle.

Veröffentlicht von: @tristesse

Natürlich kann das funktionieren. In der Offenbarung steht, dass wir einen neuen Leib bekommen, dass das, was hier auf der Welt geschieht nicht relevant sein wird.

Eben. Dann funktioniert es... aber das ist ja nicht das, was viele Christen erwarten. Vermutlich trifft meine Kritik deine Vorstellung gar nicht, dann brauchst du dich auch nicht angesprochen fühlen... ich richte mich ja ganz spezifisch an Leute, die glauben, dass man im Himmel praktisch noch genau so unterwegs ist wie auf der Erde. Und das halte ich für sehr unstimmig, um es mal so zu formulieren.

Veröffentlicht von: @tristesse

Wie kommst Du zu solchen Schlüssen?

Aussagen von Christen, auf die ich mich hier beziehe.

Veröffentlicht von: @tristesse

Weil man es sich nicht vorstellen kann. Wir Christen haben durch unserer Erfahrungen mit Gott einen Vorgeschmack, aber du bist da leider total raus.

Also hast du doch eine Vorstellung...?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, ist es nicht... spielt aber keine Rolle.

Wenn es für Dich keine Rolle spielt, was ich meine, ist die Diskussion dann eben hier beendet.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn es für Dich keine Rolle spielt, was ich meine, ist die Diskussion dann eben hier beendet.

Es spielt insofern "keine Rolle", weil es nur am Rande zum Thema gehörte.

Davon abgesehen kannst du selbstverständlich jede Diskussion jederzeit beenden.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Davon abgesehen kannst du selbstverständlich jede Diskussion jederzeit beenden.

Zu gütig 😊

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1626
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nur mal so als Hinweis: Manche machen sich ja Sorgen, dass geliebte Menschen nicht auch im Himmel landen könnten, weil sie nicht gläubig sind. Von diesen Menschen getrennt zu sein würde ja eigentlich "Leiden" bedeuten. Aber das gibt es im Himmel ja nicht...

In der Beschreibung des neuen Himmels und der neuen Erde in Offb 21 heißt es: "...und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."

Es werden also anfangs noch Tränen fließen, wahrscheinlich vor allem über diejenigen, die nicht dabei sind. Aber Gott wird uns trösten und irgendwann wird diese Trauer vorbei sein und wir werden akzeptieren können, dass Gott ein gerechtes Urteil über jeden Menschen gesprochen hat. So stelle ich mir das jedenfalls vor.

miss-piggy antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2102

Dein Fazit ist eigentlich richtig, aber bei der Herleitung verrennst Du Dich.

Veröffentlicht von: @lucan-7

eine Art Dämmerschlaf im Drogenrausch hinaus, wo alle Synapsen des Gehirns, die Zufriedenheit auslösen, auf "Volle Pulle" gestellt werden und wir mit einem glücklichen Grinsen auf ewig vor uns hindämmern...

Ja. Das entspräche ewigem Glück. Wie weit dies nun praktisch machbar ist, braucht an dieser Stelle nicht diskutiert werden, der allwissende Gott wird womöglich den Stoffwechsel der Paradiesinsassen entsprechend modifizieren, sodaß es zu keinem Gewöhnungseffekt kommt.
Aber wenn wir davon ausgehen (und das Zitat deutet für mich darauf hin, dass Du anerkennst, dass so "Glücklichsein" funktioniert), dann können wir daraus schließen, dass Deine herleitenden Überlegungen zweckrationalistisch sind.

Begründung:

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber Leid und Frustration gehören für mich im Leben unbedingt dazu.

Sie sind im realen (weltlichen) Leben Erfahrungstatsachen. Insofern gehören sie zum Leben dazu, so, wie Fußpilz, auslaufende Kugelschreiberminen und das Gezirpe der Zikaden. Wäre Leben auch ohne Fußpilz, auslaufende Kugelschreiberminen und das Gezirpe der Zikaden möglich? Ich denke schon.
Und als jemand, der von der Evolutionstheorie überzeugt ist, wirst Du vermutlich davon ausgehen, dass es schon vor der Erschaffung von Kugelschreiberminen Leben gab.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn man bei einem Spaziergang von einem kalten Regenschauer überrascht wird, stundenlang mit nassen Klamotten frierend durch den Wald läuft und dann abends endlich nach Hause kommt, die nassen Klamotten auszieht, sich in warme Decken kuschelt und einen heissen Tee macht... das wüsste man ohne das Leiden zuvor gar nicht zu schätzen.

Aber es wäre dennoch angenehm, sich in eine warme Decke zu kuscheln und einen heissen Tee zu trinken, oder? Was heißt denn in diesem Zusammenhang überhaupt: zu schätzen wissen? Betrachten wir den von Dir geschilderten Vorgang einmal genauer.
Wir befinden uns im Körper von Herrn Sost.. Der wird bei einem spaziergang von einem kalten Regenschauer überrascht. Die Kälterezeptoren in der Haut leiten die Information "Leute, es ist kalt hier! Leeeeeeute! Haaaaaloo! Kaaaaalt! Noch Kälter! Und dann auch noch nass! Gaaaaaanz doll nass!" an den sensorischen Kortex weiter. Dort wird anhand der Menge an sensorischem Input errechnet, dass der Körper gefährdet würde, wenn da nicht demnächst mal gegengesteuert wird. Streßhormone werden ausgeschüttet, die dem Großhirn signalisieren, sich mal so langsam Gedanken zu machen, wie die gefährliche Situation zu entschärfen sei. Das Großhirn, das Streßhormone hasst, wird aus seinem Beamtenschlaf hochgerüttelt und fängt zuerst stotternd, dann immer an zu rattern. Es sucht Präzendenzfälle aus der Vergangenheit hervor, zuerst wahllos, doch dann insbesondere aus dem Karteikasten mit der Aufschrift "Kälteerlebnisse" - und kommt mit der Problemlösung: "Nach Hause gehen, sich in warme Decken kuscheln, heissen Tee zuführen, zackzack!"
Der Plan wird durchgeführt, die Wärmerezeptoren melden an den sensorischen Kortex: "Super Arbeit Leute! Alles wieder im Lot, der Plan war genau richtig, bitte beim nächsten Mal wieder!"
Der sensorische Kortex geht rüber zum Großhirn, klopft dem auf die wabbelig-graue Schulter: "Hey Kumpel, super gemacht, was wären wir nur ohne dich! Hier, ich spendiere Dir zur Feier des Tages eine Extra-Portion Endorphine, die magst du doch so gern!"
"Wie geil!", sagt das Großhirn. Und ist glücklich. Aber nicht, weil es die hektische Arbeit so liebt, das Hochgerissenwerdenaus dem Dämmerschlaf, diese ganze Streßhormonschweinerei. Es ist glücklich, weil es Endorphine gab am Ende und weil die Streßhormone sich wieder verzogen haben. Nun kann es sich in aller Ruhe hinsetzen und Endorphine lutschen.
Herr Sost schläft mit seligem Lächeln glücklich und zufrieden ein.

Mit ebensolchem seligen Lächeln wäre er eingeschlafen, wenn er sich, statt raus zum Spazieren im kalten Regen zu begeben, gleich am Vormittag seine ein, zwei Gramm Heroin gespritzt hätte. Denn sein Großhirn will nicht ernstlich zuallererst Leistung bringen. sondern es will nur genug Endorphine zum Lutschen haben.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ohne das Leiden wird hingegen alles zu einer belanglosen Routine.

So what? Belange sind doch nur dort wichtig, wo Probleme dräuen! Wo keine Probleme dräuen, im Sinne von möglichen Leid-Situationen, gibt's auch keine "Belange" mehr.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Die zufriedene Selbstvergessenheit, die du beschreibst, schätzen wir doch nur deshalb, weil sie einen Kontrast zu unserem hektischen Alltag darstellt.

Nein. Wir schätzen sie, weil sie das ist, was wir wollen: niedriger Streßhormonspiegel, hoher Glückhormonspiegel. Erst, wenn sich da die Verhältnisse zum Stressigenändern, wird uns meist bewußt, dass wir vorher glücklich waren: Und zwar, weil unser Datenverarbeitungszentrum darauf drängt, möglichst schnell wieder zu jenem Zustand der Zufriedenheit zurückzukehren.

Darin liegt doch gerade der Mechanismus aller Süchte: die kommen sehr gut ohne Leiderfahrungen aus, ja sie bestehen gerade darin, Leiderfahrungen weitestgehend auszublenden. Das Geile am Drogenrausch ist, dass man - während er anhält - überhaupt nicht an das Leid denkt.
Ständig high sein- so stelle ich mir das Paradies vor. Ich kann an alle Erinnerungen an vorhergegangenes Leid verzichten, denn Glück besteht nicht aus abstrakten Denk-Gegenständen, die da im Gehirn gegeneinander ständig abgewägt werden. Sondern es besteht darin, dass genügend Glückshormone herumschwappen und am besten keine Streßhormone.

Um Deine Position zu begründen, hast Du "moralisch erbauliche" Beispiele erwähnt: wo Glücksgefühle die Folge irgendeiner Art von Leistung sind: die richtige Reaktion auf einen kalten Regen, die Gartenarbeit. Es gibt aber ebenso intensive und echte Glücksgefühle, die ohne jegliche Leistung entstehen: das Drogenhigh. Der geile Sex. Der Anblick eines schönen Sonnenaufganges. Der extatische Tanz.

Vorgestern träumte ich von einer wunderschönen jungen Frau, die sich in mich verliebt hatte und unbedingt mit mir in's Bett wollte. Ich wußte gar nicht, womit ich diese "Ehre" verdiente, war anfangs eher skeptisch, ob sie mich vielleicht nur verulken wollte oder irgendwie ein großes Mißverständnis vorläge. Aber nein, sie wollte mich. Jetzt, unbedingt, so richtig tüchtig...
Ich war sehr, sehr happy während dieses Traums vom "unverdienten Glück". Von mir aus hätte dieser Traum ewig weiter gehen dürfen.

Nun könntest Du entgegnen: "Ja Jack, aber du warst ja eben nur deswegen glücklich, weil Du um die Leiden beinhaltende Möglichkeit wußtest, dass dich eine junge schöne Frau gerade nicht begehrt, dich nicht mal mit'm Arsch anguckt."
Aber nein: solange ich die genannten Mißverständnisse vermutete, war ich nicht glücklich. Ich war erst glücklich, als diese Gedanken ausgeräumt waren. Weg. Nicht mehr vorhanden in der Vorstellung. Erst da war pure Freude. Pur im Sinne von: nicht verunreinigt durch irgendwelche Bedenkenträgerei, irgendein Sinnieren über die Endlichkeit allen Glücks, über den Mangel, das Leid. Ohne jegliches memento mori.

Veröffentlicht von: @lucan-7

"Leben" würde ich das nicht nennen.

Wenn Du, darin ja der Lehre Buddhas sehr nahe, Leid als zum Leben untrennbar zugehörig verstehst, ist das letztlich tautologisch: Wenn Leit zum Leben dazugehört (Gauthama Buddha: "Alles Leben ist Leiden."), kann man das, was kein Leid beinhaltet, freilich auch nicht als Leben bezeichnen.

Das hängt dann von der vorausgesetzten Definition für Leben ab. Solange man da eine materialistische Definition hat (so wie ich, der ich die Frage, ob Leben vorliegt, immer davon abhängit mache, ob Stoffwechsel nachgewiesen werden kann) und nur von Leben ab einer bestimmten Selbstbewußtseins-Stufe redet (leiden Viren? Wohl eher nicht...), stimme ich Dir zu.

Wenn man aber for the sake of the argument davon ausgeht, dass es ein "transzendentes" oder "metaphysisches" Leben im Paradies gebe, von Wesenheiten (Seelen) geführt, die keinen Schmerz fühlen können, weil es keine biologische Notwendigkeit solch eines Empfindens mehr gibt - dann kann man nicht sagen, dass die kontrastierende Vorstellung von so etwas irrelevantem wie Leid notwendig sei, um Glück zu empfinden.
Glücksgefühle werden in so einer Paradieswelt freilich sinnlos sein, insofern man sie bezogen auf uns irdische Wesen als sinnvoll (das Streben, glücklich zu sein, hat den biologischen Zweck, uns erfolgreich zu reproduzieren) betrachten wollte. Aber im Paradies gäbe es ja auch kein Ziel mehr, das erreicht werden bräuchte, auf welches wir durch unseren Wunsch nach Glücksgefühlen hingeleitet werden müßten.

Wäre so ein endlosese Dasein im ständigen Glückszustand interessant? Sicherlich nicht. Aber wo alle Ziele erreicht wurden, sind Interessen ohnehin sinnlos.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595

Biochemische Grundlagen des Glücks

Veröffentlicht von: @jack-black

Aber wenn wir davon ausgehen (und das Zitat deutet für mich darauf hin, dass Du anerkennst, dass so "Glücklichsein" funktioniert), dann können wir daraus schließen, dass Deine herleitenden Überlegungen zweckrationalistisch sind.

Ich erinnere mich, dass wir schon mal an diesem Punkt waren, aber irgendwie hatten wir das nicht weiter ausgeführt...

Wir können uns sicherlich darauf einigen, dass "Glück", wenn man es als "Glücksempfinden" definiert, in letzter Konsequenz mit biochemischen Vorgängen gleich gesetzt werden kann... zwar nicht das Empfinden selbst (Das bleibt meiner Ansicht nach ein Mysterium), aber in jedem Fall der entsprechende Auslöser, was hier als Grundlage genügt.

Heisst also, dass Gott in einem wie auch immer gearteten Paradies, in dem wir körperlich anwesend sind, permanent unsere Synapsen und unsere biochemischen Vorgänge auf eine Weise "bespielen" könnte, die ein fortdauerndes, immerwährendes Glücksgefühl auslösen.

Nun gehe ich in diesem Gedanken etwas weiter... angenommen, Gott lässt es bei diesem Gefühl, wir sind also permanent glücklich... aber ansonsten sind unsere Gedanken immer noch unsere eigenen.

Angenommen, wir würden dann etwas zu sehen bekommen, von dem wir wissen, dass es uns definitiv nicht glücklich machen würde... sagen wir mal: Die Höllenqualen einer uns nahestehenden Person, die wir beobachten können.
Aber trotz dieser Beobachtung fühlen wir uns glücklich... und wir wissen sofort: Da kann etwas nicht stimmen! Das kann nicht sein!

Denn Glücksgefühl und äussere Umstände stimmen nicht überein. Damit würde sich dann automatisch das Gefühl eines "Drogenrausches" einstellen... wir würden versuchen wollen, dieses absolut unpassende Glücksgefühl angesichts der Folterqualen geliebter Personen abzuschütteln!

Tja, nun... kein Problem für die himmlischen Heerscharen: Werden halt noch ein paar Synapsen mehr manipuliert, bis wir der Ansicht sind, dass alles in Ordnung ist... böse Gefühle haben schliesslich im ewigen Himmel nichts zu suchen!

Spätestens dann muss man aber einräumen: Das wären dann nicht mehr "wir selbst". Das entspräche dann tatsächlich einer drogenmanipulierten Karrikatur unser selbst, die vollkommen fremdbestimmt ist und uns in unserem irdischen Dasein wohl höchst unheimlich vorgekommen wäre.

Was übrigens auch ein seltsames Licht auf die christliche Lehre wirft... wenn es im Himmel kein Leid gibt, und sich Christen Sorgen machen um geliebte Menschen, die möglicherweise in die Hölle kommen, dann müsste man diesen Leuten antworten: "Keine Angst... egal wie sehr du diese Menschen liebst, im Himmel werden dir ihre ewigen Folterqualen völlig egal sein, denn im Himmel gibt es kein Leid für dich!"

Spätestens an dieser Stelle halte ich das Konzept grundsätzlich für gescheitert... aber na ja. Gott ist halt unergründlich.

lucan-7 antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Mein Leben hier besteht seit einigen Jahren vorrangig aus Stress, Überlastung, Angstzuständen und ignoranz körperlicher Bedürfnisse

Ich kann Dir gerne was abgeben - ich brauchs nicht 🙂

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @derneinsager

Ich kann Dir gerne was abgeben - ich brauchs nicht 🙂

Warum nimmst du das hin?

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Naja, das hat leider alles seine Gründe denen man nicht so einfach entkommen kann.

War bei den für mich schlimmen Dingen im Leben immer so. Kein Scheiss "Zufall" der mal kommt wenn man ihn braucht und einem rausreist...nein ein Puzzle aus Tausend Dingen die als perfekte Komposition dich gefangen halten...

Ich empfand das auch schon in meiner "weniger Christlichen Zeit" als so frappierend das es mir irgendwie geplant und nicht nur rein "zufällig" erschien.

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @derneinsager

Naja, das hat leider alles seine Gründe denen man nicht so einfach entkommen kann.

Von "einfach" hab ich auch nichts gesagt und dass man seinen Problemen entkommen soll, auch nicht. Lösen sollte man sie, denn man muss nicht jahrelang im Elend leben. Dagegen kann man bestimmt was machen.

Veröffentlicht von: @derneinsager

. Kein Scheiss "Zufall" der mal kommt wenn man ihn braucht und einem rausreist...nein ein Puzzle aus Tausend Dingen die als perfekte Komposition dich gefangen halten...

Wie gesagt, dass war auch nicht mein Anliegen. Ich hab in meinem Leben sehr oft vor scheinbar unwegbaren Problemen gestanden und es gab immer einer Lösung, die natürlich nicht vom Himmel fiel, sondern die ich finden und angehen musste. Das schlimmste ist, sich fügen oder weglaufen.

Es ist Deine Entscheidung, ob Du Dich gefangen halten lässt.

tristesse antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ich stelle mir das so vor, dass wir auch auf der neuen Erde einen Beruf oder vielleicht sogar mehrere Berufe ausüben werden.

Und dazwischen tauschen wir uns mit dem Dreifaltigen, den Engeln und den Mitseelen darüber aus was wir an fruchtbarem noch tun können.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Das wird es dann dort auch geben und zwar in einer viel schöneren Form.

Jesus-de for ever!

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Natürlich ist es das. Aber die Frage, wie denn eine sinnvolle Beschäftigung in der Ewigkeit aussehen könnte, lässt sich halt nicht sinnvoll beantworten.

Weil wir keine Vorstellung über Ewigkeit haben.
Aber das hab ich Dir ja schon mal gesagt.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Weil wir keine Vorstellung über Ewigkeit haben.

Eben.

Warum also sollte die Ewigkeit so was Tolles und Erstrebenswertes sein...?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Warum also sollte die Ewigkeit so was Tolles und Erstrebenswertes sein...?

Weil wir bei Gott sein werden.

Ich hab Gott schon erlebt in meinem Leben und ich kann mir nichts schöneres vorstellen als das in Reinform zu erleben.

Aber wie gesagt, das kannst Du nicht.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Weil wir bei Gott sein werden.

Ich hab Gott schon erlebt in meinem Leben und ich kann mir nichts schöneres vorstellen als das in Reinform zu erleben.

Aber wie gesagt, das kannst Du nicht.

Trotzdem warst du immer noch du selbst. Das ist im Himmel nicht mehr der Fall. Und das dann noch in "Ewigkeit"...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Trotzdem warst du immer noch du selbst. Das ist im Himmel nicht mehr der Fall. Und das dann noch in "Ewigkeit"...

... 🤨
Wie kommst du denn da drauf, dass man im Himmel nicht mehr man selbst ist???

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @mayim

Wie kommst du denn da drauf, dass man im Himmel nicht mehr man selbst ist???

Jesus sagt, dass man dort "wie die Engel" sein wird. Was immer er auch damit meint. In jedem Fall werden irdische Partnerschaften dort keine Rolle mehr spielen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

"wie die Engel"

Ich vermute, dass man den Körper dort selbst schon "ähnlich" wahrnimmt, nur ohne irgendwelche Beschwerden! Das ist Spekulation, aber ich las, die Menschen würden dort wie etwa im Alter von 30 aussehen!
Korrektur: Am Sonntag, nicht heute!

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chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @mayim

Wie kommst du denn da drauf, dass man im Himmel nicht mehr man selbst ist???

Ein Verssuch meinerseits. Der Mensch (alle) ist von Grund auf Böse, Sündig, also von seinem Kern her. Derartiges darf nicht in den Himmel kommen, somit wird der Einlaßberechtigte entkernt und mit einem Jungfreulichen Kern versehen. Dieser Kern hat nichts mehr mit dir zu tun. Nicht du kommst in den Himmel, sondern ein Neuer Kern der mit der Alten Kennummer versehen wurde. Das hört sich nach Selbsttäuschung des Herrn an.

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Der Mensch (alle) ist von Grund auf Böse, Sündig, also von seinem Kern her.

Ich würde ihn als Mischung von Gut und Böse bezeichnen. Aber er kann sich dann mehr in die eine oder andere Richtung entwickeln..

Veröffentlicht von: @chubzi

Dieser Kern hat nichts mehr mit dir zu tun. Nicht du kommst in den Himmel, sondern ein Neuer Kern der mit der Alten Kennummer versehen wurde.

Der freie Wille bleibt jedoch bestehen, wer sich nicht ändern will, der kann ja so bleiben - allerdings hält er es dann in der Liebe Gottes/Herrlichkeit nicht aus und wird in die selbst gewählte Gottferne oder Abwesenheit von Gott gehen (oder gehen müssen, das weiß ich nun nicht..).

Bruchstückhaft..

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @mayim

Ich würde ihn als Mischung von Gut und Böse bezeichnen.

Das denke ich auch, jedoch gibt es in manchen christlichen Kreisen die Vorstellung das der Mensch von Grund auf, vom Kern her, böse ist. Dieser Kern ist das eigentliche ICH des Menschen. Da der Mensch als kernig böse deklariert wird, kann kein Mensch in den Himmel gelangen. Da bleibt nur noch die große Operation, alter Kern raus neuer Kern rein.

Veröffentlicht von: @mayim

Aber er kann sich dann mehr in die eine oder andere Richtung entwickeln..

Das wissen die Jesiden schon seit Urzeiten. Er kann es tun, in die richtige Richtung, mit ein wenig Hilfe vom Freund.

Veröffentlicht von: @mayim

Der freie Wille bleibt jedoch bestehen

Mit der Kernthese bleibt vom freien willen nicht mehr viel übrig. Das wirkliche Individum hat die Arschkarte. Dem Menschen das kernig Böse anzupappen führt schlußendlich in die Hoffnungslosigkeit.

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Mit der Kernthese bleibt vom freien willen nicht mehr viel übrig.

Aber Jesus kam doch, damit dies geändert werden kann, wird das bei der Kernthese nicht geglaubt 🤨

Veröffentlicht von: @chubzi

schlußendlich in die Hoffnungslosigkeit.

Dies bedeutet doch dann Hoffnung!?! 😊

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @mayim

Aber Jesus kam doch, damit dies geändert werden kann, wird das bei der Kernthese nicht geglaubt 🤨

Aber das ist noch nicht bei allen Christen angekommen 😢

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

. Das ist im Himmel nicht mehr der Fall. Und das dann noch in "Ewigkeit"...

oh ha. ?? Bringen wir nicht unsere Individualität mit? Das ist dann aber kein guter Schöpfungsplan. Zumal wir noch Erben sein sollen.

Guuut, das ein oder andere Kilo, oder schielende Auge wird verschwinden. Aber, besonders im Erscheinlichkeitshimmel, wohl sowas wie ein Hafen für fast alle Halbschaarigen Individuen, kommt so manches Konterfei eher extrem schräg rüber.
So aus den Augen Winkeln eines Engels betrachtet. Der sieht die Seelen , die in diesem Himmel hausen , der ja durchaus auch ein Himmel ist, aber noch nicht raus können aus dem selbigem, weil nicht wollen, deutlicher als wir es können.

Hab da mal gelesen, und stelle mir das hübsch schräg vor in allen Etagen des Hier und jetzt.

Da gingen an der Gruppe aus dem echten Himmel eine Scharr höchst liederlich, verwachsener, nur noch Haut und Knochen heruntergekommen Seelen vorbei.
Das sind die, und der Engel und die Seinen können das gut sehn,....du auch? Beug dich nach vorne, und schau auf dies Szenario.

Das sind zum größten Teil Seelen von Weibern, nicht arg, nicht bös veranlagt, die es lange, lange Zeit versucht haben sich mit allen möglichen Dingen die Lust zu vertreiben.

Tja, wie gesagt. Jeder bringt sich in seinem Herzen das Paradies mit. Da ist der einzige Gradmesser und die einzige echte Erklärung dafür, was der Himmel und das Paradies so eigentlich sind.

Ja es geht auch andersrum. Ein Kilo weniger oder eine Hohl Backe mehr?! Ganz wie das Geschöpf es WILL auf Erden in seinem individuellem Leben! Eine kurze Chance, eine gute, aber eben doch nur eine. Danach dauert das mit der Kindschaft Gottes wesentlich länger.
Wesentlich!

Drum! Geschwind den neuen Zug nehmend, der grade durch die böhmischen Wälder brettert.

Gruß

christian

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Trotzdem warst du immer noch du selbst. Das ist im Himmel nicht mehr der Fall. Und das dann noch in "Ewigkeit"...

Wie kommst Du auf die Idee, ich sei im Himmel nicht ich selbst 🤨
Das sagt doch keiner.

Wir werden verwandelt und wie diese aussehen wird, weiß ich natürlich nicht.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Wie kommst Du auf die Idee, ich sei im Himmel nicht ich selbst 🤨
Das sagt doch keiner.

Ja, wie soll das denn aussehen? Also, ich meine geistig?

Wirst du im Himmel in der Lage sein, dich an dein altes Leben zu erinnern... und womöglich auch an Leute, die es nicht mit dir zusammen in den Himmel geschafft haben?

Würde dich das normalerweise nicht traurig machen? Aber... kann man im Himmel überhaupt traurig sein?

Falls nicht... wie kannst du dann noch "du selbst" sein...?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ja, wie soll das denn aussehen? Also, ich meine geistig?

Woher soll ich das wissen? Ist noch keiner zurück gekommen und hat berichtet 😊

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wirst du im Himmel in der Lage sein, dich an dein altes Leben zu erinnern... und womöglich auch an Leute, die es nicht mit dir zusammen in den Himmel geschafft haben?

Das weiß ich nicht.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Würde dich das normalerweise nicht traurig machen? Aber... kann man im Himmel überhaupt traurig sein?

Warum sollte ich in der Gegenwart Gottes traurig sein?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Falls nicht... wie kannst du dann noch "du selbst" sein...?

Wie gesagt, nach dem achtzehnten "Ja aber" von Dir denke ich sowieso, dass Du einfach nur dagegen halten willst, weil Du den Christen einfach nicht glauben möchtest, dass sie sich ihre Heimat schön vorstellen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

Wie gesagt, nach dem achtzehnten "Ja aber" von Dir denke ich sowieso, dass Du einfach nur dagegen halten willst, weil Du den Christen einfach nicht glauben möchtest, dass sie sich ihre Heimat schön vorstellen.

Mich interessieren nur die Begründungen von Behauptungen über den Himmel. Vorstellen kann man sich alles... aber wenn es konkret wird sollte man das auch begründen können.

Sonst ist es halt nur Wunschdenken.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Mich interessieren nur die Begründungen von Behauptungen über den Himmel. Vorstellen kann man sich alles... aber wenn es konkret wird sollte man das auch begründen können.

Du kannst aber nun mal leider nicht eine wissenschaftliche Begründung von Christen erwarten, weil es die nicht gibt.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sonst ist es halt nur Wunschdenken.

Und das ist wieder mal völlig abseits des Glaubens eine rein sachlich gefällte Aussage, weil Du eben den Christen einfach nicht glauben kannst, dass sie nicht viel wissen, aber trotzdem genau, dass es gut ist, was sie erwartet.

Dafür bekommst Du außer der Offenbarung und Jesu Worten leider nicht viele "Beweise".

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Du kannst aber nun mal leider nicht eine wissenschaftliche Begründung von Christen erwarten, weil es die nicht gibt.

Das nicht. Aber widersprüchliche Aussagen enthalten nun einmal Widersprüche... und die sehe ich hier.

Veröffentlicht von: @tristesse

Und das ist wieder mal völlig abseits des Glaubens eine rein sachlich gefällte Aussage, weil Du eben den Christen einfach nicht glauben kannst, dass sie nicht viel wissen, aber trotzdem genau, dass es gut ist, was sie erwartet.

Ich glaube, dass sie glauben, dass es gut ist. Und dass sie darauf vertrauen, dass Gott schon weiss, was gut ist, und das deshalb alles in Ordnung sein wird.
Das sind auch Aussagen, die ich akzeptiere, was soll ich da auch schon sagen?

Aber wenn es dann heisst, dass wir als Menschen noch ganz "wir selbst" sind, und dann die "Ewigkeit" bei Gott verbringen... nun, dann wird's halt merkwürdig. Das passt dann nicht mehr zusammen.

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @lucan-7

Traurig wäre, wenn ich tatsächlich bis in alle Ewigkeit Harfe spielend und "'Luja!" singend auf einer Wolke hocken müsste...

Aber wenn genau dies Dich völlig erfüllen würde? 😊
Der Sinn des Lebens wird im Paradies definitiv anders gedacht werden müssen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich sehe im "Nichts" nichts Trauriges.

Da gebe ich Dir recht. Allerdings tröstet es auch nicht.

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @mrorleander

Da gebe ich Dir recht. Allerdings tröstet es auch nicht.

Im "Nichts" ist Trost auch nicht mehr erforderlich.

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @lucan-7

Im "Nichts" ist Trost auch nicht mehr erforderlich.

Klar. Im Hier und Jetzt womöglich aber schon. 😊

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @mrorleander

Klar. Im Hier und Jetzt womöglich aber schon.

Sicher. Nur sehe ich keinen großen Unterschied in der Trauer von gläubigen Christen und Atheisten. Der Glaube an eine erfüllendes Jenseits mag zwar ein gewisses Maß an Trost bringen... aber dieser Trost ist keineswegs so groß, wie ich es bei einem Glauben an eine glückliche jenseitige Existenz eigentlich erwarten würde.

Beerdigungen sind sowohl für Christen wie Atheisten in der Regel eine ernste und traurige Angelegenheit.

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2133
Veröffentlicht von: @lucan-7

Der Glaube an eine erfüllendes Jenseits mag zwar ein gewisses Maß an Trost bringen... aber dieser Trost ist keineswegs so groß, wie ich es bei einem Glauben an eine glückliche jenseitige Existenz eigentlich erwarten würde.

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht bzw. glaubhaft von anderen gehört. Für schwer kranke oder sterbende Menschen kann der Glaube an ein Leben im Jenseits sehr erleichternd wirken.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Beerdigungen sind sowohl für Christen wie Atheisten in der Regel eine ernste und traurige Angelegenheit.

Natürlich. Selbst wenn die Trauernden davon ausgehen, daß der Gestorbene im Jenseits weiterlebt, bleibt der Verlust für den Rest des eigenen Lebens.

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @mrorleander

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht bzw. glaubhaft von anderen gehört. Für schwer kranke oder sterbende Menschen kann der Glaube an ein Leben im Jenseits sehr erleichternd wirken.

Das will ich gar nicht grundsätzlich abstreiten. Aber auch nicht-gläubige Menschen können in schwerer Krankheit ihren Frieden mit dem Tod machen und dem gelassen entgegensehen... auch dafür kenne ich persönlich Fälle.

Wie gesagt: Die Unterschiede sind eben nicht so groß, wie man es eigentlich erwarten würde.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das will ich gar nicht grundsätzlich abstreiten.

Warum tust Du es dann?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie gesagt: Die Unterschiede sind eben nicht so groß, wie man es eigentlich erwarten würde.

Dazu kannst Du als Nicht-Christ überhaupt keine Aussage machen. Unterhalte Dich doch mal mit trauernden Christen.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Warum tust Du es dann?

Betonung liegt auf "grundsätzlich".

Veröffentlicht von: @tristesse

Dazu kannst Du als Nicht-Christ überhaupt keine Aussage machen. Unterhalte Dich doch mal mit trauernden Christen.

Was denkst du wohl, wo ich meine Informationen her habe?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Betonung liegt auf "grundsätzlich".

Was nichts daran ändert, dass Du es dennoch hier ständig tust.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Was denkst du wohl, wo ich meine Informationen her habe?

Du musst aber viele, viele trauernde Christen in ihrem Trauerprozess begleitet zu haben um solche Aussagen zu machen 😊

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Du musst aber viele, viele trauernde Christen in ihrem Trauerprozess begleitet zu haben um solche Aussagen zu machen 😊

Wenn es bei Christen nicht üblich ist, Tränen zu vergiessen oder ernste und getragene Begräbnisse abzuhalten, lass' es mich wissen...

Veröffentlicht von: @tristesse

Du musst aber viele, viele trauernde Christen in ihrem Trauerprozess begleitet zu haben um solche Aussagen zu machen

Sagen wir: Ich habe einen sehr persönlichen Eindruck bekommen, und mir ist bisher nichts untergekommen, was diesen Eindruck grundsätzlich widerlegt hätte.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn es bei Christen nicht üblich ist, Tränen zu vergiessen oder ernste und getragene Begräbnisse abzuhalten, lass' es mich wissen...

Das hab ich nie behauptet.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Sagen wir: Ich habe einen sehr persönlichen Eindruck bekommen, und mir ist bisher nichts untergekommen, was diesen Eindruck grundsätzlich widerlegt hätte.

Na dann.

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Nur sehe ich keinen großen Unterschied in der Trauer von gläubigen Christen und Atheisten

Weil du nicht weiß, wie es ist, wenn man im Leid durch Gott Trost findet.

Veröffentlicht von: @lucan-7

aber dieser Trost ist keineswegs so groß, wie ich es bei einem Glauben an eine glückliche jenseitige Existenz eigentlich erwarten würde.

Du hast doch überhaupt keine Ahnung davon wie Christen trauern? Wie kannst Du das für andere aussagen? Sprich ruhig für Dich, aber bitte nicht für andere.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Beerdigungen sind sowohl für Christen wie Atheisten in der Regel eine ernste und traurige Angelegenheit.

Warst Du schon mal auf der Beerdigung eines Christen? Vermutlich nicht. Ich hab beides erlebt und die Unterschiede könnten nicht größer sein, wie da getrauert wird .

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Du hast doch überhaupt keine Ahnung davon wie Christen trauern?

Das weisst du bitte woher...?

Veröffentlicht von: @tristesse

Warst Du schon mal auf der Beerdigung eines Christen? Vermutlich nicht. Ich hab beides erlebt und die Unterschiede könnten nicht größer sein, wie da getrauert wird .

Ich habe es anders erlebt. Ich will auch nicht ausschliessen, dass der Glaube hier und da einen gewissen Effekt hat, der natürlich auch individuell noch mal ganz verschieden sein kann.

Aber es ist nicht so - um es mal etwas überspitzt zu formulieren - dass Trauerfeiern von Atheisten angesichts des "Nichts" nur Tränen und Elend sind, während Christen in freudiger Erwartung des Himmels eine fröhliche Party schmeissen.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das weisst du bitte woher...?

😀
Ernsthaft?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich habe es anders erlebt. Ich will auch nicht ausschliessen, dass der Glaube hier und da einen gewissen Effekt hat, der natürlich auch individuell noch mal ganz verschieden sein kann.

Zu gütig.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber es ist nicht so - um es mal etwas überspitzt zu formulieren - dass Trauerfeiern von Atheisten angesichts des "Nichts" nur Tränen und Elend sind, während Christen in freudiger Erwartung des Himmels eine fröhliche Party schmeissen.

Das hab ich wo behauptet???

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

😀
Ernsthaft?

Du meinst, weil ich viele Christen hier im Forum nicht verstehe verstehe ich auch jene Christen nicht, die mir persönlich nahestehen?

Veröffentlicht von: @tristesse

Das hab ich wo behauptet???

Keine Ahnung. Was behauptest du denn... abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe?

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Du meinst, weil ich viele Christen hier im Forum nicht verstehe verstehe ich auch jene Christen nicht, die mir persönlich nahestehen?

Kann man vermuten, ja. Die Christen hier sind ja nicht völlig weltfremde Wesen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Keine Ahnung. Was behauptest du denn... abgesehen davon, dass ich keine Ahnung habe?

Sag mal, willst Du mich hier auf den Arm nehmen?!

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Kann man vermuten, ja. Die Christen hier sind ja nicht völlig weltfremde Wesen.

Das nicht... aber du kennst mich (meines Wissens...) nicht persönlich und kennst auch nicht meine Erfahrungen, auf die ich mich hier beziehe.

Veröffentlicht von: @tristesse

Sag mal, willst Du mich hier auf den Arm nehmen?!

Du hast behauptet, ich hätte keine Ahnung. Vermutlich aufgrund des Eindrucks, den du von mir im Forum gewinnst. Das dürfte aber wohl kaum ausreichend sein.
Ich bin ja auch vorsichtig mit dem, was ich dir unterstelle... ich habe zwar einen gewissen Eindruck von dir, aber vermutlich wird der dir in der Realität auch nur zu einem kleinen Teil gerecht.

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das nicht... aber du kennst mich (meines Wissens...) nicht persönlich und kennst auch nicht meine Erfahrungen, auf die ich mich hier beziehe.

Ich kenne Dich aber gut genug um zu wissen, dass Du auf so ziemliche jede Antwort eines Christen noch ein "Ja aber" dran hängst. Warum sollte das im realen Leben anders sein 🤨

Veröffentlicht von: @lucan-7

Vermutlich aufgrund des Eindrucks, den du von mir im Forum gewinnst. Das dürfte aber wohl kaum ausreichend sein.

Nun ja, nach den Jahren hier auf jesus.de...

Veröffentlicht von: @lucan-7

ich habe zwar einen gewissen Eindruck von dir, aber vermutlich wird der dir in der Realität auch nur zu einem kleinen Teil gerecht.

So eine Aussage nach mindestens 10 gemeinsamen Jesus.de Jahren versteh ich überhaupt nicht.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich kenne Dich aber gut genug um zu wissen, dass Du auf so ziemliche jede Antwort eines Christen noch ein "Ja aber" dran hängst. Warum sollte das im realen Leben anders sein 🤨

Lass' es mich mal so sagen... keiner meiner Freunde oder Bekannten - auch die Christen nicht - würden mich auf diese Weise charakterisieren. Auch dann nicht, wenn sie aufzäheln sollten was sie an mir stört... da gibt's mit Sicherheit andere Dinge, die ihnen einfallen würden.
Was schlicht daran liegt, dass ich in meinem "realen" Leben nur höchst selten Diskussionen wie hier führe... warum sollte ich mich hier auch rumtreiben, wenn ich das ständig hätte...? 😉

Veröffentlicht von: @tristesse

Nun ja, nach den Jahren hier auf jesus.de...

Ein Forum zeigt nur wenige Aspekte eines Menschen.

Veröffentlicht von: @tristesse

So eine Aussage nach mindestens 10 gemeinsamen Jesus.de Jahren versteh ich überhaupt nicht.

Ich schätze mal, dass ich die ein oder andere Eigenschaft erahne, die du auch im RL zeigen magst... aber deshalb "kenne" ich dich doch noch lange nicht, da gehört doch mehr dazu als ein paar Streitgespräche über religöse Themen, oder nicht?

lucan-7 antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Du hast doch überhaupt keine Ahnung davon wie Christen trauern?

Viele Christen schmeißen keine Große Party, sie freuen sich nicht das der Andere voraus gehen durfte.
Ja es gibt Christengemeinschaften deren Musik wird immer fröhlicher je näher sie dem Friedhof kommen.

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Genau.
Und es gibt Trost und Hoffnung im Leid. Weil man nämlich weiß wo der Verstorbene ist und dass es ein Wiedersehen geben wird.

Das haben Atheisten nun mal nicht.

tristesse antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Das haben Atheisten nun mal nicht.

Du solltest besser sagen "Das haben Atheisten nun mal nicht nötig." Jedes Begräbnis ist eine Veranstaltung für die Hinterbliebenen. Dafür gab es früher, zumindest, professionelle Damen die damit ihren Lebensunterhalt verdienten. Ach übrigens "Laß die Toten die Toten begraben"

chubzi

chubzi antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @chubzi

Du solltest besser sagen "Das haben Atheisten nun mal nicht nötig.

Nein, ich entscheide gern selbst was ich sage und was nicht.

Veröffentlicht von: @chubzi

Jedes Begräbnis ist eine Veranstaltung für die Hinterbliebenen.

Ja und?

Veröffentlicht von: @chubzi

Dafür gab es früher, zumindest, professionelle Damen die damit ihren Lebensunterhalt verdienten.

Für was genau gab es die bei einer Beerdigung?

Veröffentlicht von: @chubzi

Ach übrigens "Laß die Toten die Toten begraben"

Und das hat mit meinem Beitrag genau was zu tun?

tristesse antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @tristesse

Für was genau gab es die bei einer Beerdigung?

Für qualitativ hochwertiges Heulen. Zuerst kam die Kapelle mit dem Trauermarsch, dann die Klageweiber und wer es sich leisten konnte ließ am Schluß noch die Kapelle mit der Tanzmusik hinterherziehen. Der Herr Pfarrer überprüfte seine Gemeinde noch auf Pharisäer während er mit dem Leichenschmaus gestopft wurde. Der Herr Pastor vertrugt schon mehr und war gnädiger.

Veröffentlicht von: @tristesse

Und das hat mit meinem Beitrag genau was zu tun?

Was wollte uns unser Bruder sagen zu unseren Totenbräuchen?

chubzi

chubzi antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Und es gibt Trost und Hoffnung im Leid. Weil man nämlich weiß wo der Verstorbene ist und dass es ein Wiedersehen geben wird.

Das haben Atheisten nun mal nicht.

Für mich ist der Tod das Ende jedes Leidens. Auch das finde ich tröstlich.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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du bist weit, und das ist gut so.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Für mich ist der Tod das Ende jedes Leidens. Auch das finde ich tröstlich.

Wie heißt es doch in der Bibel, als erweiterter Erkenntnishorizont der Jetztzeit, wo dies Wort vlt. wirklich verstanden wird. Und du deutest es ja an, so als Atheist, dass du das Leben als eine Abfolge des Leidens, der Ärgernisse und der Querelen annimmst.,.. und froh bist, wenn es vorbei ist.

Es sollen doch tatsächlich nicht mehr als 5 Tage im Jahr als ausgesprochen glücklich und gut durchlebt, empfunden, genossen und geliebt werden. Darüber hinaus?! Die berechtigte Frage?! Was soll das alles ? Nur Ärger wohin das Auge zu blicken vermag.
Deshalb die Verheißung, weil der Jetzt Mensch das Zeug dazu hat diese Sequenz auch wirklich zu verstehen.

" Tod wo ist dein Stachel? Tod, wo dein Sieg ? "

Warum nur 5 Tage im Jahr? Damit der Mensch, das Kind Gottes und somit das Kind aus der Welt des Geistes, sich nicht zu sehr, in Anbetracht der Schönheit, Lockerheit und Erfolge an dies materielle Leben gewöhnt. Es gar am Ende sogar gut findet.

Ich bin auch froh wenn dies vorbei ist. Auch wenn es, so der Herr für die Seinen, akzeptabel tragbar ist, das Leben mit all seinen Sperenzien und mangelhaften Kalamitäten.

Hey, Lucan, du bist weiter als..... Prima! Wenn du jetzt langsam glaubst und forscht, dann ist das so wie bei einer Firma die Händeringend nach einem Prokuristen oder Admin sucht, und vergessen hat mal in der Etage der Tellerwäscher nach zu forschen 😊 Schön das es dich gibt.

Das sind die Jungs, wo der Herr sagt das Er sich ganz besonders darüber freut, daß sie zurück kehren ins Leben und Sein Reich.

Gruß
ch

Anonymous antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @plusmehr

Wie heißt es doch in der Bibel, als erweiterter Erkenntnishorizont der Jetztzeit, wo dies Wort vlt. wirklich verstanden wird. Und du deutest es ja an, so als Atheist, dass du das Leben als eine Abfolge des Leidens, der Ärgernisse und der Querelen annimmst.,.. und froh bist, wenn es vorbei ist.

So pauschal stimmt das gottseidank nicht...

Ich kenne aber Menschen, die das tatsächlich so empfunden haben.

Und ich bekomme es gerade wieder mit, dass das Leben im hohen Alter tatsächlich so wenig Lebensqualität haben kann, dass das Ende als Erlösung empfunden wird... unabhängig davon, was man glaubt.

Das heisst aber nicht, dass ich das Leben verneinen oder ausschliesslich als Abfolge von Qualen verstehen würde... auch im hohen Alter kann das Leben noch erfüllend sein.
Aber es kann halt auch so beschissen werden, dass man den Tod tatsächlich begrüsst. Auch das ist ein möglicher Aspekt.

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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klar, in der Altenpflegeschule meiner Frau vor ü 30 Jahren,...da hieß es,...." Alter ist ein erstrebenswerter Zustand!"

Uih, Wurde nachher nicht mehr gelehrt. Komme grade vom Früh Dienst. Seit ü 20 Jahren AP in zwei Heimen und jetzt im KH akut Geriatrie. Komm ich gerade her.
Wie gesagt und faktisch rekapituliert und für wahr erachtet,...am Ende des Jahres, keine 5 Tage wirklich gut!

Gruß

ch

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Für mich ist der Tod das Ende jedes Leidens. Auch das finde ich tröstlich.

Das mag tröstlich sein.
Und was ist, wenn der Atheist nicht leidet?

Wir Christen haben eben die Hoffnung auf die Gemeinschaft mit Gott in der Ewigkeit.

tristesse antworten
Anonymous
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Hallo Lucan-7

Veröffentlicht von: @lucan-7

Beerdigungen sind sowohl für Christen wie Atheisten in der Regel eine ernste und traurige Angelegenheit.

Trauerfälle bzw. Beerdigungen, sind ja, vor allem wenn man selber betroffen ist, immer eine sehr traurige Sache sind. Sie werden von den Menschen in den verschiedenen Kulturen und Religionen sehr unter-schiedlich vollzogen.
Ich stamme aus einer evangelischen Familie in einem ganz fest glauben-den Umfeld. Bei unseren Beisetzungen herrschte immer die große Trauer über den großen Verlust eines lieben und geliebten Menschen vor. Das ist verständlich und auch durchaus normal.
Wie du oben schon ausgeführt hast, ist das nicht nur bei Christen, sondern ebenso bei Menschen, die keine Beziehung zu Gott, zum Glauben an ihn haben.
An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass es aber trotzdem einen wesentlichen Unterschied zwischen den Glaubenden und den Nicht-glaubenden gibt.
Die Ungläubigen sind untröstlich, tieftraurig und untröstlich verzwei-elt. Während bei dem größeren Teil der Christen bei aller tiefer Trauer
eine große Zuversicht, ein Hoffnungsschimmer aufgrund ihres Glau-bens an ein Ewiges Leben, welches Gott seinen Kindern zugesagt hat,
am Ende die menschliche Trauer in die Große Hoffnung der Glaubens
brüder und -schwestern verwandelt.
bei unseren Beerdigungen werden Lobes- und Dankeslieder gesungen. Wir vertrauen darauf, dass wir uns in Gottes neuer Welt wiedersehen werden.

ChristosFilios2

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @christosfilios2

Die Ungläubigen sind untröstlich, tieftraurig und untröstlich verzwei-elt. Während bei dem größeren Teil der Christen bei aller tiefer Trauer
eine große Zuversicht, ein Hoffnungsschimmer aufgrund ihres Glau-bens an ein Ewiges Leben, welches Gott seinen Kindern zugesagt hat,
am Ende die menschliche Trauer in die Große Hoffnung der Glaubens
brüder und -schwestern verwandelt.

Ich hatte erst küzlich zwei Trauerfälle in der Familie, aber bin nicht "untröstlich verzweifelt". Ich bin traurig, weil mir diese Menschen fehlen und weil ich sie vermisse. Und diese Gedanken kommen auch immer mal wieder hoch, wenn ich mich an sie erinnere.

Aber das "Nichts", von dem ich als Atheist grundsätzlich ausgehe, hat für mich keinen Schrecken. Denn es bedeutet ja auch die Abwesenheit von Leid. Einen Grund für "Verzweiflung" sehe ich hier nicht.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber das "Nichts", von dem ich als Atheist grundsätzlich ausgehe, hat für mich keinen Schrecken. Denn es bedeutet ja auch die Abwesenheit von Leid. Einen Grund für "Verzweiflung" sehe ich hier nicht.

Da widersprichst du dir aber selbst, Lucan, denn zuvor hattest du doch erklärt, dass es ohne Leid auch kein Glück gäbe-.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @mayim

Da widersprichst du dir aber selbst, Lucan, denn zuvor hattest du doch erklärt, dass es ohne Leid auch kein Glück gäbe-.

Nein, das ist kein Widerspruch. Ich habe ja nicht gesagt, dass das "Nichts" so etwas wie "Glück" darstellt. Es ist vollkommene Neutralität. Und damit eben auch so etwas wie "Frieden".

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Nein, das ist kein Widerspruch. Ich habe ja nicht gesagt, dass das "Nichts" so etwas wie "Glück" darstellt. Es ist vollkommene Neutralität. Und damit eben auch so etwas wie "Frieden".

Dies ist nun dein "Glaube", das kannst du aber nicht beweisen!

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @mayim

Dies ist nun dein "Glaube", das kannst du aber nicht beweisen!

Da gibt es auch nichts zu "beweisen".

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Da gibt es auch nichts zu "beweisen".

Ich sage aber, dass das nicht stimmt, dass nach dem Tod "nichts" ist.

Genauso kann ich dann sagen, da gibt es auch nichts zu "beweisen"!

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Aber das "Nichts", von dem ich als Atheist grundsätzlich ausgehe, hat für mich keinen Schrecken. Denn es bedeutet ja auch die Abwesenheit von Leid. Einen Grund für "Verzweiflung" sehe ich hier nicht.

Und wenn du dich mit diesem Zusatand zufrieden gibst, dann bist du doch aus deiner Sicht "gut dran!"
Allerdings so ganz kann mich das wohl nicht überzeugen.
Deine "RundumdieUhrpräsenz" hier bei jesus.de läßt mich da eher an-nehmen, dass du permanent auf der Suche bist-

Nur leider mit dem Motto:
"Wasch mich- aber mach' mich bloß nicht nass!!!"

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @christosfilios2

Und wenn du dich mit diesem Zusatand zufrieden gibst, dann bist du doch aus deiner Sicht "gut dran!"

Eben

Veröffentlicht von: @christosfilios2

Deine "RundumdieUhrpräsenz" hier bei jesus.de läßt mich da eher an-nehmen, dass du permanent auf der Suche bist-

Dafür gibt es viele Gründe. Das ändert sich auch immer wieder mal.

lucan-7 antworten
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Hoffnung und Zuversicht sterben zuletzt !

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @christosfilios2

Hoffnung und Zuversicht sterben zuletzt !

Leider gibt es genug Gegenbeispiele...

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Leider gibt es genug Gegenbeispiele...

ja, das ist wahr.....

Aber es ist ja nicht von der hand zu weisen, dass fest glaubende Christen
auch immer große Hoffnung und starke Zuversicht haben.
So lebt es sich auch wesentlich leichter und unbeschwerter.

In solchen Gesprächen sage ich immer :
"Und wenn das alles Zusammengedichtetes Zeug ist, wenn das alles nur
uralte Ammenmärchen sind, wenn Christen von der Liebe Gottes und seines Sohnes Jesus-Christus sprechen oder "schwärmen" und wenn
logischerweise die Bibel nur ein Buch mit schönen Geschichten sein sollte, so haben die gläubigen Christen am Ende ein leichteres und unbeschwerlicheres Leben führen dürfen, als es den Ungläubigen beschieden war.
Das umfaßt und beschreibt dann die "Gegenbeispiele".

C.F2

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @christosfilios2

Aber es ist ja nicht von der hand zu weisen, dass fest glaubende Christen
auch immer große Hoffnung und starke Zuversicht haben.
So lebt es sich auch wesentlich leichter und unbeschwerter.

Nicht immer...

Aber ich muss einräumen, dass ich durchaus Beispiele erlebt habe, die mich beeindruckt haben. Ein fester Glaube kann durchaus einiges bewirken, das muss ich zugeben.

Allerdings schien mir das eher eine große Ausnahme zu sein...

lucan-7 antworten
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Kannst du ein solches Beispiel erzählen (falls möglich) ?

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @mayim

Kannst du ein solches Beispiel erzählen (falls möglich) ?

Nun, da ist das Beispiel einer Nonne, die mir nachts begegnete.
Klingt nicht sehr spektakulär, ich war allerdings nachts im selben Gebäude wie sie und musste dringend auf Toilette. War ein altes Gemäuer, und ich wusste nicht wo der Lichtschalter ist... aber ich kannte den Weg. Auf dem Weg zurück ging plötzlich die Tür zum Keller auf, es war immer noch dunkel, und ich rannte beinahe in die Nonne hinein... aus ihrer Perspektive muss es fast so ausgesehen haben, als hätte ich ihr hinter der Tür aufgelauert. Sie kannte mich ja auch nicht.

Jeder Mensch, egal ob Frau oder Mann, wäre in so einer Situation kurz zusammengezuckt, hätte so etwas wie "Huch! Haben sie mich erschreckt!" gesagt oder etwas ähnliches... aber nicht diese Frau.
Die schaute mich nur kurz an (Obwohl sie kaum was sehen konnte in der Dunkelheit) und blieb seelenruhig.
Ich sagte irgendwas mit "Entschuldigung" oder "Guten Abend", oder was man in so einer Situation halt sagen kann, sie erwiderte irgendwas höflich... und ich dachte nur: "Wow! Diese alte Frau fürchtet sich echt vor nichts!"

Wie gesagt, im Grunde keine spektakuläre Situation... aber ich hatte den Eindruck, die Frau hätte aufgrund der Stärke ihres Glaubens genau so gut im Kugelhagel über ein Schlachtfeld laufen können, und sie wäre genau so gelassen geblieben wie sie es aufgrund ihres Glaubens nun einmal war.

Gibt noch andere Beispiele, aber das blieb mir im Gedächtnis...

lucan-7 antworten
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Hallo Lucan-7
da hast du von einem eindrucksvollen, beeindruckenden persönlichen Erlebnis mit dieser Nonne berichtet.
Macht dich das nicht zumindest ein ganz kleines bischen nachdenklich?
Wäre es nicht zumidest mal einen Vesuch wert, sich mal ganz intensiv
nach einem weg zu einem so starken Glauben zu probieren?
Hier in diesem Forum bist du da genau am richtigen Ort, einen solchen Weg nicht allein gehen zu müssen.
Nimm dir doch diese Nonne zum Vorbild.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Glaube entscheidet

Veröffentlicht von: @christosfilios2

da hast du von einem eindrucksvollen, beeindruckenden persönlichen Erlebnis mit dieser Nonne berichtet.
Macht dich das nicht zumindest ein ganz kleines bischen nachdenklich?
Wäre es nicht zumidest mal einen Vesuch wert, sich mal ganz intensiv
nach einem weg zu einem so starken Glauben zu probieren?

Das hängt von der Frage ab, was mein Ziel ist. Wünsche mir innere Festigkeit und Stärke? Da ist Glaube eine Möglichkeit... aber es gibt auch andere, das muss nicht der christliche Glaube sein.

Oder geht es mir um einen Glauben, der in sich überzeugend ist? Dann spielt die Wirkung erst mal keine Rolle, dann geht es um die Plausibilität des Glaubens.

Dass die Nonne von ihrem Glauben überzeugt ist und dieser Glaube ihr innere Kraft und Zuversicht gibt ist klar... aber das sagt ja nichts darüber aus, dass es auch wahr ist, was sie glaubt...

Anders gesagt: Der Glaube selbst entscheidet - nicht die Frage, ob dieser Glaube auch wahr ist...

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Anders gesagt: Der Glaube selbst entscheidet - nicht die Frage, ob dieser Glaube auch wahr ist...

Ja natürlich ist das so. der Glaube entscheidet!
Wohl dem, der diesen Glauben hat!

"[del]An Christus hängen![del][/del][/del]"

"Mir ist es bisher wegen meiner angeborenen Schwachheit und Bosheit
unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes ganz zu genügen!
Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi Willen dies
täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist es aus mit mir!
Ich muß verzweifeln!
Aber das lass ich bleiben!
Wie Judas an den Baum mich hängen, dass tuue ich nicht.
Ich hänge mich an den Fuß oder den Hals Christi, wie die Sünderin!
Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest!"
Dann spricht er zum Vater:
"Dieses Anhängsel muß auch durch!
Er hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote übertreten,
Vater, aber es hängt sich an mich!
Was solls?
Ich starb auch für ihn!
Laß ihn durchschlüpfen!"

Das soll mein Glaube sein!

Martin Luther

Nachtrag vom 08.06.2021 1135
Das Durchstreichen war nicht geplant!!
Übesiehe es bitte.

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Anders gesagt: Der Glaube selbst entscheidet - nicht die Frage, ob dieser Glaube auch wahr ist...

Gut überlegt Lucan, es ist besser überhaupt an was zu glauben, und sei es auch der Aberglaube, als an nix zu glauben.

Siehe hierzu pragmatisch das Faszinosum der Marienerscheinungen und Botschaften.

Das wird oben zwar als Aberglaube registriert, aber gutwillig angenommen. Besser als gar kein Glaube.

Ruhig erstmal glauben! Da gibt es doch was !? Da muß es doch was geben?!,......damit alles überhaupt einen Sinn ergibt.

Gruß

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Ich glaube eine ganze Menge. Nur den Religionen glaube ich nicht...

lucan-7 antworten
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ich auch nicht. Glaub einfach der Wahrheit!
Forsch und lies, auf Wegen die fast vergessen wurden. Dann kommt Spannung in dein Atheisten Dasein. 😊

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Riesigen Dank!!! 😊😊😊
So etwas interessiert mich sehr-..

Was mir in letzter Zeit klar wurde, dass ich (an) Gottes Verbindung zu mir vertrauen soll, glauben soll. Dass es eigentlich gar nicht so wichtig ist, wie ich das nun gerade empfinde.
Seither stelle ich mehr Gelassenheit bei mir selbst fest.

Eben hab' ich bei diesen Akademiegesprächen nochmal geguckt und dann tauchte ein anderes Video auf, und ich schaute es an:

"Atheist durch Nahtoderfahrung vom Jenseits überzeugt."

(es ist ein Mann, Schweizer, der dadurch Christ wurde) Er wirkt nicht wie jemand, der sich etwas ausdenkt!! Das Video dauert 34.09 Min.

https://youtu.be/UnAw7VHboJU

Vielleicht interessieren dich auch seine Eindrücke!

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...gestern war ich ja noch auf der Suche, eine Antwort, die ich aus wissenschaftlicher Sicht fand, war, dass Energie nicht verloren geht und es aus diesem Grund ein Leben nach dem Tod geben müsste..

Und diese Aussage kenne ich (was sich nicht beweisen lässt, mir aber einleuchten würde), dass man durch zu starke Trauer Verstorbene auch nicht zurückhalten soll, ihren Weg in die Ewigkeit zu gehen-..

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @mayim

...gestern war ich ja noch auf der Suche, eine Antwort, die ich aus wissenschaftlicher Sicht fand, war, dass Energie nicht verloren geht und es aus diesem Grund ein Leben nach dem Tod geben müsste..

Ja, so eine Art ewiger Kreislauf... das halte ich durchaus für möglich. Und das erscheint mir auch tröstlich, auch wenn es nur eine Möglichkeit von vielen ist.

lucan-7 antworten
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stimmt ja auch, oder? Energie geht nie verloren.

Aber eine Energie kann raus aus dem Element Erde und draußen weiter agieren.

Das Licht!! Wenn wir Menschen in diesem irdischem Teil des Wiederverwerten verhaftet sind, dann ist der Weg der Erlösung im Herrn, das Freimachen von Energie als Lichtquelle durch den Menschen.

Machen wir uns die Seele zu eigen und erwecken in ihr den Geist, so wird aus der Materie Seele, der Geist und die erlöste Seele, sind ein individuelles Eins, Wir, und zwitschern ab ins Himmelreich.

Und was ist es dort, diese neue erlöste Energie aus der Erde hart errungen durch uns Menschen mit einem gelebtem Leben? Licht! Warum? Weil Satan auch der Lichtträger ist, weil Die Erde die Seele des Satan ist, wir von der Erde sind, weil alle Ideen aus Gott die in der Erde stecken, und frei gemacht werden durch den Prozess der Seelenverwandlung/Reifung in uns und durch uns.

Muß nicht so sein, gefällt mir aber.

ewiger Kreislauf mit Ausgang.

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Es ist aber so, dass Luzifer wohl Lichtträger war, aber als Satan ist er das
nicht mehr!

Das ist jetzt Jesus! Johannes 8:12
"Ich bin das Licht der Welt."
Und durch mit und in Ihm sollen wir auch Licht sein-.

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´da wird`s Spannend. Ich Versuchs mal. Danke für den Steil - Pass liebe Mayim.

Veröffentlicht von: @mayim

Es ist aber so, dass Luzifer wohl Lichtträger war, aber als Satan ist er das
nicht mehr!

Doch, doch, als Satan ist er das schon noch mit seiner Materie, mit seiner Erde. Lichtträger! Nicht mehr aber auch nicht weniger. Das ist sein Job. Das ist sein Wesen. Da kommt der Erzengel, immer hin!!! , der Materie, dem Licht , nicht mehr aus,...nur auf dem Weg des Erlösungsplans. Stück für Stück, werden stückchenweise seine materiellen Seelenanteile zurück ins Heim des Geistes geholt. Der kann gar nicht mehr aus. Wird täglich weniger in seinem Wesen und damit die Erdenschule Erprobungswelt leichter für die zukünftigen Bewohner. Was aber nicht heißt das diese Erde ein Paradies sein wird. No! Ist gar nicht ihre Aufgabe. Drum flugs, so gut wie möglich gereift! Abgang, meine liebe Familie!! Nicht klammern , los lassen ist angesagt. Danke, war schön hier! Aber nun kommen andere Gefilde in mein Leben hinein. Habe die Ehre!!

..... Notabene, ihr erinnert Euch?! Die Seele ist ein zusammengesetztes Ding aus den Ideen aus Gott, jede Seelenspezifika, jede Seelenintelligenz, jede Idee aus Gott für die sichtbare Welt der Seele erdacht, kommt scheibchenweise, und das kann noch lange dauern, zurück zu Papa. Soviel zum Fortbestand der Erdenschule Erde, die kein Planet sondern ein Lebewesen ist. Sie kommen alle zurück im großem Erlösungsplan, welches der Herr für die gesamte Schöpfung angefangen und so erdacht hat. ....und kein Paradies ist, die Erde! Sagte ich schon? Na gut! 😊

Am Anfang gab es Gott und die Welt des reinen Geistes. Die Welt der Ideen, Vorstellung, Forschungsergebnissen und Versuchsfeldern

Frag Gott mal warum es hier auf dieser Erde mal Dinos gegeben hat?
Die sollten mit ihren gigantischen Mengen an sauber gutem Dünge Kot die Erde voll scheißen, damit die Nachkommen, auf derselben Erde, Erde haben um darauf anzubauen, und ihrerseits darauf zu kacken usw. Die Möglichkeit haben sich zu entwickeln.

Das sind Ideen, Vorstellungen und willentliche Taten aus Gott. Erdacht in der Liebe, in der Welt des reinen Geiest durch den Vater. Um in der erschaffenen , zusammengesetzten Welt der Materie, und hier ist so gut wie alles zusammengesetzt,..... auch die Seele oder Idee vom Grashalm, dem Eisen, und dem Erz und im Eisen steckt, der Funke, der brennen kann, und wie!! Der Licht bringt!!!!! Und Wärme. Aus der Dunkelheit heraus!!!!!! Denn ohne unsere menschlichen Aktivitäten auf technischem Gebiet in allen Ecken der Erde, würde sie nur dunkel im Äther rum eiern, diese unserer geliebte Erde. Dem Erdöl, des SUV, dem Eichhörnchen und der Dachsdame. Den Chevy und der Tante Rosa aus Buxtehude Überall sind Fähigkeiten, Talente, Tugenden, und seelische Ideen aus Gott verankert. Finden sich im Menschen wieder. Siehe die menschliche Knochenstruktur und das Innenleben des Sonnenblume?! Oder die exzellenten, vorausschauenden Fähigkeiten des Eichhörnchens auch an morgen zu denken und zu horten was das Zeug hält und keine Nuss mehr gefunden wird. 😊

Satan ist weiterhin der Lichträger. Ja er darf das Licht - tragen., Das -sichtbare - Licht, das der Erde mit all seinen Bewohnern, Helligkeit und Wärme aus sich heraus geben kann. Das, die Erde, der Gefallene, die Materie, ist das Licht der Seele. Ist die Seele von uns allen!!!!
Siehe doch mal die Erde an von Oben. Auch ohne Sonne. Verdammt hell.
Das kommt aus aus den Tiefe der Erde. Dem Erz, das Wasser, die Kohle und nun auch noch der Wasserstoff, das Holz, und der Phovoltaik.
Alles auf Erden, der Materie, eignet sich Licht und Wärme zu spenden. Als Licht Träger für diese Welt muss das nun mal so sein.

Und Jesus, der trägt dies nicht. ER ist das Licht. Denn ER hat es zuerst heimgeholt!! Seine individuellen Seelenanteile, siehe die O.d.J, die vier Antlitze Gottes gebildet aus der satanischen Seelen Materie dieses dieses ungemein weisen Seelenschöpfungsplanes auf Erden, um dem Geist auch in Zukunft sichtbare und greifbare Form in allen Welten zu geben.

Die Erde, die leuchtet schon mächtig aus sich selber heraus. Das ist die Lichträger Materie. Denn in aller Materie ist Licht und Energie die zu Licht gemacht werden kann,... respektive Seele des Gefallenen. Deshalb ist er der Träger. Er muss schleppen diese Last, da sie von IHM stibitzt wurde. Aber nun mit dem Beginn des Erlösungswerkes durch Jesu Christ wird es auch mit ihm besser werden. Wie soll es auch anders sein, jetzt wo willentlich Teile von ihm, ex und hopp den Ort der leidigen Verbannung verlassen?

Im Großen Schöpfungsplan wird er, der das gesamte materielle Universum als Licht Träger zu tragen hat, als sehr, sehr gebückte Gestalt auf gezeigt.
Oh man,...Symphathy for the Devil. Armer Junge, wird immer weniger und wir wachsen. Laß es gut sein Bruder in der Seele, nicht im Geiste. Das wird schon. Nicht mehr weiter gegen an kämpfen. Deine blöden Gören sind eh schon besser als du.

Und wir, mit unserem Taten und dem Erlösungsweg, dezimieren diese Kraft Stück für Stück durch Jesu Christ. Wie werden wie ER wiedergeboren, wenn wir unsere höchst individuelle und zusammengesetzte Seele, dazu bringen sich an ihren Ursprung, die Welt des Geistes zu erinnern. Dann öffnet sich tatsächlich der Göttliche Geistfunke im Herzen eines jeden Menschen und ....

......ja, da geht`s ab. Gruß

ch,
Fehler? Sorry bin echt groggy. Dienst, Dienst usw. Aber eins sag ich euch. Das hier, diese Konversation, auch wenn sie nicht überall gerne so gesehen wird, ich denke es lesen schon ein paar mit. Das baut mich auf,.....bis vor zwei Sekunden. 😊

Anonymous antworten
Jack-Black
(@jack-black)
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Beiträge : 2102
Veröffentlicht von: @mrorleander

Klar. Im Hier und Jetzt womöglich aber schon. 😊

Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

jack-black antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Alt werden bedeutet immer auch eine Ernüchterung.

Das ist gut....

Veröffentlicht von: @lucan-7

Weil man mit der Zeit mitbekommt, dass auch die Religionen nicht die Antworten haben, die sie behaupten zu besitzen.

....und das auch hier. Danke.

Lasst euch das gesagt sein, es ist wirklich so. Das was wir an Liebe im Herzen mitbringen, wird unser Paradies sein.

Die Vorstellungskraft, das gebraucht werden dort oben im Team Jesu. Die Liebevollen Taten, Gedanken und Worte die wir kraft unseres Glaubens und Verstandes nutzen um helfen zu können.
Das ist die Fahrharte.

Ausscheiden tut die mangelhafte Eigenliebe, es sei denn sie nimmt die seelische geistige Medizin des Alzheimer als solche an, und verändert sich.

Auf Dauer ist der Sex, als die Spielart der untersten Körperlichen Liebesfähigkeit, kann auch ein Affe ganz gut, auch keine besonders gute Trumpfkarte.

Wie ist es mit der Liebe zu den Heiligen oder der Jungfrau Maria?
Wird akzeptiert und verschließet keine Türen. Das dies alles Aberglaube ist, der hier geistig religiös geliebt wird,...nun denn, besser Aberglaube als gar kein Glaube.
Ab durch die kleine Pforte hinten links. Oder wolltest du in " himmlischer Ruh ewiglich am Tische Abrahams sitzen"? Nun denn, auch dies geht in Ordnung. Du hast es mannigfach in deinen selbst erdachten, christlichen Spielregeln liturgisch ja so gefordert in deinen Gottesdiensten. Du hast es so gewollt. So soll dies dein Paradies sein, das du schon auf Erden ersehnt hast.

Ganz schwer wird es für die Selbstmörder. Die lieben noch nicht mal sich selbst.

Eine liebe hin zur Welt, dem Geld und Ansehen. Alles ja auch eine Liebe. Langt aber ebenfalls nicht aus, die Himmelspforte zu durchschreiten, und wird zudem noch damit begründet das die meisten Protzbuben, die ja auch lieben und dies im Herzen haben, der in dieser Etage lebenden Liebenden, materiell bereits gut bis paradiesisch auf Erden versorgt waren. Die hatten also schon ihr Paradies. Halt auf Erden.

Wie sieht es mit der Affenliebe aus. Und dieser Helikopter Sache da? Dort muss abgewogen werden. Schwer hat es aber die Pädagogik des übermäßigem Verwöhnens und verzärteln der Kinder.
Ne, laß stecken. Auch kein Freifahrtsschein. Sollten halt auch mal ein Blick in die Nachbarschaft werfen, ob hier alles in trockenen Tüchern ist. So rein, genug zu essen und so. Nicht immer nur die eigen Göre lieben.

Na ja, und die da das Glückspiel zu sehr lieben und dafür werben. Gerade in Krisenzeiten hat sogar Boris beim Pokern noch ein Ass im Ärmel. Nur ist dies das falsche Signal für eine dahinwabernde Jugend ohne Ziel, Sinn und Verstand. Dort, um sein Leben in den Griff zu bekommen, geht es wirklich nicht lang
Abgelehnt auch diese Liebe. Ein Fall für den Erscheinlichkeitshimmel.

Aber die Wahre Liebe im Herzen, die hat bereits das Paradies schon in sich. Das der Nächstenliebe. Der Liebe zu unserm Herrn Jesu Christ und der Liebe den Willen des Herrn zu tun und zu suchen Die werden ja in der neuen Rolle als Kind Gottes, je nach Veranlagung, Tugend und Talent, die allesamt wohlwollend schon auf Erden klug genutzt wurden, ein gehöriges Mitspracherecht an der neuen Schöpfung haben. Das ist dann wirklich das Paradies.

Und dann kommt der Moment, bei der Gruppe die zuvor erwähnt wurde, wo erkannt wird das ich nichts weiß. Weder von mir, noch von Himmelreich. Auch weil ich mich nie damit beschäftigt habe. Zurück bleibt die Erkenntnis, in Ermangelung derselbigen, das ich tatsächlich an Nichts glaube und auch nichts wirklich wertvolles an Liebe mitbringe.

Da wird dann haarig mit paradiesischen Angeboten.

Eins wäre noch in Peto zu erwähnen. Der Erscheinlichkeitshimmel. Wenn auch ein Himmel, so doch äußerst dürftig bestückt mit lukullischen Genüssen, aber sonst ist echt alles so wie am letzten Tag, der letzten Woche, des letzten Jahres in meinem Leben. Immer dasselbe tun. Warteschleife ohne Erfolgsgarantie.

Täglich grüßt das Murmeltier! ...kommt da gut rüber.

Das kann dort dauern eh sich was verändert. Es kann sich nämlich nur was verändern, wenn ich es auch will. Dort aber wieder von selbst rauszufinden, kann Jahrhunderte dauern. Immer dasselbe mit denselben Typen und demselben Misserfolgen. Unter diese Umständen Licht zu sehen? Oh ha!
Irgendwann nach Jahrzehnten kommt dann mal ein Trupp Guter vorbei und eine Handvoll diese Motten strebt endlich nach dem Licht.

Dies letztere ist der am weitest verbreitete Himmel. Ganz so wie die Liebe zu Großen, Gutem und Wahren verschlossen wurde zeitlebens, so wird nun auch hinter so allerlei merkwürdigen Lebenselixieren die Tür für eine Zeitlang verschlossen bleiben müssen.
Man ist hier unter sich Monsinore Bischof. Oh, wie geht's meine Teuerste? Schon ein Stößchen genommen? Stammtischbrüder, fest mit Lederhose und Arsch an die Bank getaggert. Sozialschmarotzer mit krimineller Energie. Irre, wie schnell die Testcentren den Betrug angelächelt hat.

Es sind Kinder, allesamt. Nicht wirklich böse, aber dumm. Eben halt erst noch Kinder. Seelentechnisch und der Liebe gemäß kaum bis gar kein Klassenziel erreicht. Aber Frei für den Hades? Ne,...es gibt doch viele Wohnungen im Himmel.

Hat Freude gemacht so ein Exkurs, es wird besser mit mir werden. Gruß

Anonymous antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Hat jemand eine Idee warum mit dem Alter immer mehr Leute an das Nichts glauben?

Sie hatten länger Zeit, drüber nachzudenken. Und die Chancen steigen, dass sie über das m.M.n. überzeugendste Argument, bzw. die eleganteste Denkfigur zum Thema stolpern: "Nach dem Tod wird's sein wie vor der Geburt."

jack-black antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @jack-black

"Nach dem Tod wird's sein wie vor der Geburt."

Man kommt mit nichts und man geht mit nichts.

Anonymous antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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Veröffentlicht von: @johannes22

Hat jemand eine Idee warum mit dem Alter immer mehr Leute an das Nichts glauben?

Bisalng wurde ja vor allem darüber nahgedacht, wie das Alter und das Altern selbst die Entscheidung beeinflusst haben könnte.

Ich denke, dass es mehr Sinn macht, sich die Zeit anzusehen, in der das Leben der jeweiligen Generation geprägt wurde. Ich gehe davon aus, dass über die Hälfte der über 60i-jährigen massiv von den 68igern geprägt wurden. Das gilt nun nicht eben als die frommste Phase in der Geschichte der Menschheit ...

goodfruit antworten
Johannes22
(@johannes22)
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Veröffentlicht von: @goodfruit

Ich denke, dass es mehr Sinn macht, sich die Zeit anzusehen, in der das Leben der jeweiligen Generation geprägt wurde. Ich gehe davon aus, dass über die Hälfte der über 60i-jährigen massiv von den 68igern geprägt wurden. Das gilt nun nicht eben als die frommste Phase in der Geschichte der Menschheit ...

Ja das könnte gut sein.

johannes22 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @goodfruit

Ich denke, dass es mehr Sinn macht, sich die Zeit anzusehen, in der das Leben der jeweiligen Generation geprägt wurde. Ich gehe davon aus, dass über die Hälfte der über 60i-jährigen massiv von den 68igern geprägt wurden. Das gilt nun nicht eben als die frommste Phase in der Geschichte der Menschheit ...

Ja, solche Dinge müssen dort mit eingespielt werden.

Bei der ganzen Frage nach dem Himmelreich, und das ist auch gut so, Werden die Lebensumstände des Neuankömmlings genauestens unter die Lupe genommen.

Wer, außer Gott, da wirklich tief ins Innere blicken.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @goodfruit

Ich gehe davon aus, dass über die Hälfte der über 60i-jährigen massiv von den 68igern geprägt wurden. Das gilt nun nicht eben als die frommste Phase in der Geschichte der Menschheit ...

Da gab es sicher andere Phasen, die viel entscheidender waren... zum einen wurden die meisten 68er später zu ganz biederen und braven Bürgern, zum anderen war man zwar andern spirituellen Erfahrungen und Religionen gegenüber aufgeschlossen, aber Atheismus wurde dort eigentlich kaum gepredigt - eher ging es um konkrete Kirchenkritik, heisst, es ging um die Institutionen, weniger um dne Glauben.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

zum anderen war man zwar andern spirituellen Erfahrungen und Religionen gegenüber aufgeschlossen,

Dies kann ich schon bestätigen, ehemalige Baghwan-Jünger traf ich auf meinem Weg.

Nachtrag vom 01.06.2021 1213
Korrekt: Bhagwan

Nachtrag vom 01.06.2021 1338
Nachdem ich falsch verstanden wurde, möchte ich auch hier ergänzen, dass ich keine Bhagwan-Jüngerin gewesen bin.

Es waren ehemalige Nachfolger, die ich traf. Übrigens sehr reflektierte und angenehme Menschen.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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irre, nicht wahr?

Da hat man Jahre seines Lebens geopfert, und weiß dann nicht mehr wie das geschrieben wird.

Sorry, echt nicht ganz Ernst gemeint liebe Mayim. Aber ich hab mir diese Konversation in komplexer Buchform vorgestellt. Kein Leichtes Unterfangen, ist schon klar.
Aber da würde dein Ansatz und diese frech formulierte Spitze gut rüber kommen. so rein als literarisch geprägter Schachzug, um auch als literarisch geprägt was zu gelten in diese hoffnungslos desorientierten Welt.

Hast du den echt neuen Bericht auf ZDF und Arte gesehen? Phänomenale Einblicke ohne fremd schämen.

Gruß

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Du, ich war kein Bhagwan-Jüngerin!!!!

Ich habe nur geschrieben, dass ich solche getroffen habe.

Nachtrag vom 01.06.2021 1321
Die ehemaligen Bhagwan-Nachfolger, die ich traf, waren sehr reflektierte und angenehme Menschen.

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Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @mayim

Die ehemaligen Bhagwan-Nachfolger, die ich traf, waren sehr reflektierte und angenehme Menschen.

Das kann ich bestätigen, zumindest in Bezug auf eine frühere Arbeitskollegin. Die mochte ich sehr gerne.

Sie war etwas vollschlank und sagte immer: "Ich habe eine indische Seele in einem bayerischen Körper." 😀

miss-piggy antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Was für eine wirklich herrliche, durchdachte und weiter bringende Konversation. Herrlich.

Schade das diese Gespräche, die mitunter den Gürtel der Weisheit anritzt, zumeist im Verborgen bleiben.

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Arcangel
(@arcangel)
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Eher unwahrscheinlich
Dein Interpretation hinkt dahingehend, da es eine tendenz in der Statistik gibt. Wäre es wirklich so wie du behauptest würde je nach alter willkührliche Zahlen zustande kommen. Ausserdem waren die 60'er durchaus religös aber halt nicht Christlich.

Ich denke die Hoffnung schwindet mit dem alter und an ein Nichts zu denken ist immernoch tröstlicher als an die möglichen Konsequenzen für sein handeln.

Vieleicht hoffen sogar einige das nichts mehr kommt.

arcangel antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @johannes22

Hat jemand eine Idee warum mit dem Alter immer mehr Leute an das Nichts glauben?

Möglicherweise besteht da die Vorstellung, mit der Leugnung Gottes auch die Verantwortung für das eigene Leben leugnen zu können.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Warum sollte man die denn leugnen?"

tristesse antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @tristesse

Warum sollte man die denn leugnen?"

Um Gericht und Konsequenzen daraus zu entgehen.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @mayim

Um Gericht und Konsequenzen daraus zu entgehen.

Ich wüsste allerdings nicht, dass Atheisten automatisch verantwortungslose Menschen wären. Denn das würde ja daraus folgen.

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich wüsste allerdings nicht, dass Atheisten automatisch verantwortungslose Menschen wären. Denn das würde ja daraus folgen.

Nein, das wollte ich auch nicht damit sagen!
Es kommt dann auf die persönlichen Werte an, die jemand hat.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @mayim

Nein, das wollte ich auch nicht damit sagen!
Es kommt dann auf die persönlichen Werte an, die jemand hat.

Eben. Ich denke zwar auch, dass die christliche Lehre viel mit persönlicher Verantwortung zu tun hat - umgekehrt heisst das aber nicht, dass für persönliche Verantwortung der Glaube an Gott notwendig ist.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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..kann übrigens sehr das andersLeben Magazin empfehlen, es behandelt wie man in seinem persönlichen Bereich nachhaltig sein kann und welche Initiativen es da gibt. Von mir aus könnt' bisschen mehr über Glauben dabei sein, aber bei dir ist das ja anders.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17036
Veröffentlicht von: @lucan-7

Ich wüsste allerdings nicht, dass Atheisten automatisch verantwortungslose Menschen wären. Denn das würde ja daraus folgen.

Nö.
Natürlich übernehmen Atheisten auch Verantwortung. Aber bestimmt nicht für ein Leben nach dem Diesseits. Sie halten sich natürlich auch Gesetze, Moralvorstellungen, Ethik, etc. Aber das beschränkt sich halt nur auf das Leben hier.

Wir Christen denken da schon etwas weiter.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @mayim

Möglicherweise besteht da die Vorstellung, mit der Leugnung Gottes auch die Verantwortung für das eigene Leben leugnen zu können.

So lange man lebt ist man immer noch vor sich selbst und anderen Menschen verantwortlich.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Absolut ein Evangelium. Danke.

Verantwortung scheint mir das Ding zu sein, das die Dose der Einfalt, Überheblichkeit, Egozentrik und Unliebe öffnen kann, ja muß ehe uns
die Apokalypse küßt.

Verantwortung ist der Beginn der Liebe. Hat sowas ähnliches wie die Spekulation, die ja auch der Beginn der Wahrheit sein kann.
Ich geh die Sache mit dem Paradies, oder sich selber und die Erde verstehen, derzeit so an.

Ist mir schon klar, das die Dinge die ich da so schreib gerne mal in den falschen Hals gelangen können. Oder einfach mit dem Verstand, gar nicht mehr aus taxiert werden können.

Mir hilft da folgender Gedanke ganz gut. Geh`n wir mal kurz zu den 68er zurück. Was spiegeln die denn wieder? Das Aufbegehren zu allem was bis dato richtig war.

Ob Politik, Gesellschaftsordnung oder Religion. Ich lasse mir nix mehr vorschreiben, ich geh meine eigenen Wege. Dieser Wesenszug hat sich, auch im Verbund mit der aktuell ja erst gut 100 Jahre alten Emanzipation, ganz gut durchgesetzt. Bis hin zum absolutem Ungehorsam der neuen ziemlich windigen Generation.

Die Religion, so wie sie sich bis dato präsentiert, hat keine Antworten mehr. Die Technik nur noch bedingt. Das sozial kapitalistisch Marktsystem ist ins wankem geraten und nun geht die Politik Wege, die ich als Grünen Wähler im SUV nicht mehr nachvollziehen kann.
Was ist bleibt diese Leere. Dieser Hauch von nichts der mich umgibt und belagert.

Nun ist die Reifung des Menschen an sich, gerade in den letzten paar hundert Jahren sehr geprägt worden vom Glauben an die Wissenschaft und Technik.

Ja Ebbe und Flut! Das geht so und nix anders, und Materie, wenn ich nur genug rum pulle, wird reinste Energie. Wo bittschön geht`s noch mal lang?

300 Jahre, seit der Industrialisierung, Technik und Fortschrittsglaube, haben unser Wesen geprägt. Wer nun mit Fantastereien kommt, egal welcher Couleur, hat es schwer bei diesem Verstandesmenschen der Neuzeit. Hartes Brot den noch von irgendwas zu überzeugen.

Ganz nebenbei hat sich durch die enorme Explosion der Verstandeswelt, das Gefühl veredelt. es ist gereift, es ist gewachsen.
Ich fühl mich als Bürger zweier Welt, recht wohl im meiner sicheren Haut auf Erden und als gläubiger Mensch auch wohl mit dem was kommen kann.

Wenn nun der Verstand das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit soweit genährt hat, das ich mich an sich recht wohl fühle, nun aber an Grenzen kommt wo der Verstand nix mehr kapiert. Ja warum nutzen wir dann nicht lieber weiterhin unser Gefühl als Gradmesser, Kompass und Wegweiser? ....und sagen ja zu Undenkbarem ! Nicht vom Verstand zu verstehendem !

Jetzt wo das mächtige Gefühl durch Verstand gereinigt und besänftigt wurde, aber als Motor der weiteren Sicherheitsgarantie nicht mehr aus langt, weil ich einfach nicht mehr versteh wo es religiös, gesellschaftlich usw. lang gehen soll, wäre ich doch ein kluger Mensch weiterhin mich eher an das Gefühl als an den Verstand zu klammern.

Tja, denk ich mir mal so.

Gruß und ab nach draussen. Mal sehen was der Pool so macht. Hink ein wenig hinterher mit Garten. Hilfe? 15ner die Stunde bei freier Kost und Logie. Gut zum Mukkis Aufbau oder abspecken. Ganz wie`s beliebt. Vier Wochen Aktion Urlaub mit Anspruch, `nem Bier und was der liebe lange Tag sonst noch so zu bieten hat. 25 Std. die Woche.

😊

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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So, nun hätten wir da mal einen Ansatz der rein wissenschaftlich, von uns erdacht, gute Karten hat eine Wahrheit zu werden.

Nehmen wir mal diese Emotion die uns ab jetzt ein so guter Freund werden kann, das wieder Sicherheit auf Erden und Festigung im Glauben Einzug halten in unser reges Gemüt. Die Seele küssen und erwecken, und zumindest den halben Menschen aus eigener Kraft wiedergeboren werden zu lassen. Das wär doch schon mal ein Anfang.
Da klommt uns der Herr dann auf der neu errichteten Himmelsleiter flugs entgegen.

Das wir an Grenze stoßen mit unserem Verstand erleben wir ja hier in diesem Thread ziemlich offensichtlich.

Wir sind ja wohl alle in diesem Leben recht gestandene Mitglieder einer gut funktionierenden Gesellschaftsordnung. Ebenso sind wir auch in religiösen Fragen sehr gefestigt. Vlt. manchmal sogar zu gefestigt. Woher sonst die Nicht Bereitschaft Neues Denken anzunehmen, das ja wirklich da ist, und sei es auch noch so schräg. Wir testen noch nicht mal. Prüfen nicht wirklich und können somit auch nicht das Gute behalten. Und das obwohl der Herr mal sprach " sieh ICH mache alles Neu!". Wenn er schon von Neu spricht, dann wird Neu wohl auch wirklich Neu sein. In allen Belangen. Sei es Ebbe und Flut. Sei es die Seelenlehre! Sei es die Erklärung was Liebe ist oder Überwindung bedeutet, Wie elementar die Liebesstat für den wahren Glaube ist und wie es im Jenseits aussieht u.ä. mehr.
Hey, einer der großen Kirchenoberen aus der evangelischen Kirche, ich suchs mal raus, hat die Neu - Offenbarung für gut geheißen. Der hat wenigstens geprüft.

Wenn ich mit dem Verstand, nach all unseren guten Voraussetzungen, keine Antworten auf Sinnes oder Glaubensfragen mehr bekommen kann. Dann muss mein Gefühl mein Gradmesser sein.

Beweis das der Verstand und mein bisheriger Glaube, nichts mehr hergeben?

Wie steht es denn nach 241 Beiträgen im Thread " Himmel und Paradies " ? Schon wirklich fündig geworden?

Also würd ich es mal mit der Emotion versuchen. Die bestätigt mir die Sache. Und die sagt mir das dies Neue faszinierend ist. Mister Spock entdeckt die Emotion 😊

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @plusmehr

Wenn ich mit dem Verstand, nach all unseren guten Voraussetzungen, keine Antworten auf Sinnes oder Glaubensfragen mehr bekommen kann. Dann muss mein Gefühl mein Gradmesser sein.

Nö. Dadurch würde das nicht vorhandene Ergebnis lediglich durch Wunschdenken ersetzt. Daran erscheint mir nichts Erstrebenswertes.

Ich belasse es dann einfach beim Nicht-Wissen. Das muss man halt aushalten können.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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absolut annehmbar. Ist dein Wille. Punkt aus.

Nicht Wissen find ich allerdings doof. Wissen ist doch Erkenntnis. Wer will den nicht möglichst viel vom dem Wissen und Erkennen, dem ich sogar öffentlich meine Liebesbekundungen offenbare.

Ist doch, entsprechend, bei der Angebeteten auf Erden auch so.

Also ich wollt immer alles wissen. Lieblingsspeise, Glaube, Körbchengröße, Sportaffinität usw.

😊

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15595
Veröffentlicht von: @plusmehr

Nicht Wissen find ich allerdings doof.

Klar. Aber Einbildung ist halt auch kein Wissen, egal wie sehr ich auch von etwas überzeugt sein mag. Deshalb heisst es ja auch "Glaube".

Ich halte es für eine Stärke, sich der eigenen Begrenztheit bewusst zu sein. Um so mehr Sicherheit hat man ja mit den Dingen, die man tatsächlich weiss... auch wenn das am Ende nur wenig sein mag.

lucan-7 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Jo, das mit der Begrenztheit ist formidable.

Machen wir es mal ganz pathetisch und es trifft des Pudels Kern.

" Ich weiß, das ich nichts weiß!"....Goethe o.s.ä.

Je mehr ich Einblick hab in das, was der Herr mit den Worten " Ich hab euch noch viel zu erzählen, aber ich weiß um Eure Zahnschmerzen!" ( o.s.ä ) , andeutet,
...desto mehr knie ich nieder im Angesicht dessen wie dumm ich doch wirklich bin.
Dort wird erklärt wer ich bin! Aus was ich bestehe! Woher und Wohin. Sogar was ich tun kann ist dort beschrieben. Was ich tun kann damit es weiter geht.

Immerhin ist das irgendwie ja tatsächlich so `ne unüberwindbare Lichtschranke an die wie hier gelangt sind. Bis hier hin und nicht weiter. Wenn dies " nicht weiter " aber heißt, das ich kaum mein Paradies, oder den Himmel erklären kann, und noch viel weniger meine Seele kapiere , geschweige denn das materielle Bestreben dort draußen durchblicke, oder das was die Materie an sich ausmacht. Ja, auch das kann ich auch nur knapp eingrenzen. Puh je, wohin nur mit meinem Glauben? Wohin nur mit Mir? Wenn sich das schon ein " Eingefleischter " zu sagen traut.

Kein Wunder das die meisten ü 50 an ein Nichts glauben. ( wie war das gleich nochmal mit den u 50? Komm mir jetzt nicht mit noch schlechter ) Die Rechnung geht dort in absolut keine Richtung auf. Verstand wo bist du? Gefühl eile nur geschwind zur Hilfe.
Zu dieser Problematik des Nicht Wissens oder erkennen Wollens gesellt sich hier ja bei diesem Klientel der Paradiesanwärter noch der Unglaube hinzu. Oh ha. Jetzt wird`s brenzlig.

Das im Angesicht dessen, das die ganzen hohlen Birnen aber immer noch Birnen sind, und der Erscheinlichkeitshimmel das Mittel der Wahl ist.
Da hätten wir doch tatsächlich eine Facette des Himmels erobert. Phänomenal diese Form des Himmels. Läßt Wünsche offen, macht Mut auf mehr, und wird nie langweilig ?! Da langweilig dort Programm ist und nicht mehr zu werden braucht. Sie ist schon da die Langweile, und zwar für sehr, sehr lange Zeiten.
Da schau her. Fragte nicht einer aus dieser Runde " was kann ich den Moslems erzählen "? Dies hier! Und das die 4000 Vaginas dasselbe sind, und absolut nicht erstrebenswert.

Gruß an dich Lucan, cleverer Mann. Danke

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alle deine Andeutungen verstehe (wo wir gerade von Begrenztheit sprechen... 😉 )

Veröffentlicht von: @plusmehr

Immerhin ist das irgendwie ja tatsächlich so `ne unüberwindbare Lichtschranke an die wie hier gelangt sind.

Es ist nicht gesagt, dass die Grenzen tatsächlich "unüberwindbar" sind. Wir haben im Laufe der Zeit immer neue Dinge erforscht, was man sich früher im Traum nicht hätte ausmalen können.

Ich sage also nicht: "Hier stehe ich, und das war's jetzt für immer!", sondern ich sage: "Hier besteht im Moment eine Grenze... wenn wir an dieser Stelle weiter gehen wollen, brauchen wir eine neue Methodik!"

Die hier oft vorgeschlagene Methodik vom "gefühlten Geist" oder so ähnlich erscheint mir nicht geeignet. Aber das heisst ja nicht, dass da nicht noch was kommen kann...

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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ne , ne, ich überwinde sie ja gerade jedwelche Grenzen und hab das Gefühl ich bin nicht der Einzige im christlichem Kosmos. Man was ich les?! Da muß man schon Mut haben das so als Wahrheit zu präsentieren.
Seit gar nicht mal allzu langer Zeit, wann war nochmal die erste Kirchenflucht zu Gange. Da sind sie ja wieder die 68 er mit Rattenschwanz.

Der Weg sich selbst in der Religion zu orientieren, ohne Brückenwärter, wurde geboren, hat sich durchgesetzt, und bescheinigt der konfessionellen Religion den zukünftigen Gar aus. Wenn uns das unser Verstand nicht bescheinigen mag, die Emotion tut es. Dieser Dino, ob so oder so, wird sterben und der Individualität Platz machen.

So,...und nun kommt die Sache mit der Methodik?! Hab da so wenig Plan was das ist. Ein paar Worte dbzgl. von dir und ein paar Wiki Einträge mehr, und es wird besser werden mit mir. 😊

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @plusmehr

So,...und nun kommt die Sache mit der Methodik?! Hab da so wenig Plan was das ist.

Es geht um geeignete Methoden des Erkenntnisgewinns. Und da stellt sich natürlich zuerst die Frage, womit man sich da zufriedengeben will.

Wenn es einem genügt zu sagen: "Ach, ich glaub' das wird schon stimmen, ich gehe mal einfach davon aus, dass es wahr ist!" - bitte sehr. Wenn's einen zufrieden macht, warum nicht?

Wenn man aber den Anspruch hat, von objektiven Wahrheiten zu sprechen, die auch für andere Menschen bzw. ganz allgemein gültig sind... dann braucht natürlich ganz andere Kaliber, wenn es um Prüfungen und Begründungen geht. Dann reichen Glaube und Bauchgefühl nicht mehr aus.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Kam gerade dazu -

kann ich auch an dem Methodik-Kurs teilnehmen..

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Anonymous
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hey, nur nicht drängeln meine Liebe. Ich war zuerst da.

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Anonymous
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Gut, gut, gut!? Was wäre ein Erkenntnisgewinn? Und wie bekomm ich den?

Und, gut erklärt, kann so stehn bleiben. Womit man sich zufrieden geben will.

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn man aber den Anspruch hat, von objektiven Wahrheiten zu sprechen, die auch für andere Menschen bzw. ganz allgemein gültig sind... dann braucht natürlich ganz andere Kaliber, wenn es um Prüfungen und Begründungen geht. Dann reichen Glaube und Bauchgefühl nicht mehr aus.

Boh, das ist `ne Hausnummer. Was langt da aus? Ich will ja nicht drängen. Aber ist eins der Faktoren die mir echten Kenntnisgewinn bringen können ( wie ist mein Gott geschnitzt und wo steh ich), nicht auch die Not, die gerade in heutiger Zeit im Verbund mit einem gerechtem Strafgericht näher rückt, ein Mittel der Wahl den Erkenntnisgewinn zu optimieren? Wohlgemerkt, optimieren bei eh schon schadhaften Schläuchen.

Das wäre mal eine Methodik. Wie komm ich an Antworten ran und was hindert mich das Nun plus Ultra zu bekommen? Die Deutung dessen was da jetzt auf uns zukommt und was ich dabei für`ne Rolle spiel.
Ob in dieser Methodik die Wahrheit zu erkunden oder ins Herz meines Gegenübers zu blicken, das ja als Gedankengespinst des gläubigen Individuums, ein Teil seiner und meiner selbst wieder spiegelt, ...ob nun diese oder jene Auslegung der Schriften bevorzugt wird, wenn es um die Deutung des laufenden Gerichtes geht, wäre da so ein Erkennungsmerkmal, wo ich sach, das iss `es.

Ich bin da völlig pragmatisch., Auch wenn wir hier von Gericht und Toten reden. Wo ist sein Stachel?

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Hast du viele Pferde? Bis der Lehrer wieder da ist! 😊

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sorry, war mal kurz weg. Zu Spitzenzeiten 28 x verdammt viel Arbeit. Plus die Röser von zu Haus für die ich an Renntagen als Trainer gezeichnet hab.

Jetzt, nix mehr.

Man wo bleibt den der Lehrer.

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Sooo viel Geschäft!!!

Schau' mal, das hab' ich gefunden und auch dem Lehrer geschickt, viell.
haben wir ihm zu wenig Ahnung..

https://www.theologie-naturwissensch