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Hingabe

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Der Begriff Islam bedeutet im Arabischen >>Hingabe (an Gott), Ergebung (in Gott)<<;

Erlebt ihr auf Eurem Weg mit Gott Hingabe?
Welche Bibelstellen fallen Euch hierzu ein und was bedeuten sie für Euch persönlich in puncto Hingabe. Was erlebt ihr im Prozess des Hingebens?

Antwort
66 Antworten
DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hallo Shalome,
das wusste ich gar nicht von der Bedeutung her. Mich wundert das aber etwas. Denn Hingabe meint ja eigentlich etwas sehr rigeroses.

In der Bibel begegnet uns das mit den Worten des Herrn wie : "wer nicht...(Aufzählung) . Hasst und noch dazu sein eigenes Leben ist, ist meiner nicht würdig"

Im neuen Testament gibt es viele derartige Warnungen. Wenn man versucht Jesus nach zu Folgen kommt man hier auch recht schnell an seine Grenzen und Eckt an, so geht es zumindest mir. Die Schwächen werden offenbar.

derneinsager antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

...."würdig" und "wert sein" - das verstehe ich im Hinblick auf Hingabe so: Gottes Platz ist am Anfang und Ende. Er hat das erste und das letzte Wort. So soll es auch sein, dass er in unserem Herzen, Denken und Sein diesen Platz einnimmt. Das ist der Platz, der ihm und seinem Liebesplan für uns gebührt. Er gibt sich uns mit Allem, was er ist, hin. Um diese Fülle zu empfangen, 'benötigt' er Selbiges von uns: Hingabe
Ein Lied von Sefora Nelson begleitet mich momentan hierzu: "Alpha"

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17215
Veröffentlicht von: @shalome7

Gottes Platz ist am Anfang und Ende.

und auch dazwischen und darüberhinaus...

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

na ja, wo Sie Recht hat, da hat Sie Recht.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

...ja, genau!: überall und immer

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17215

jaaaaaa.....und als ich schrieb, hatte ich noch die Schofartöne und ihre Bedeutung im Kopf.... die äußeren langen Töne bedeuten die Ewigkeit... dazwischen das, was wir als Zeit wahrnehmen...

Ich finde das so Klasse! 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das ist ja echt schön! Das kannte ich noch gar nicht. Welch schöne Ausdrucksform! Jaaa!
😊 Danke

Anonymous antworten


andreas
Beiträge : 1671

Da Du dies im Theologieforum fragst:

"Hingabe" ist eine gute Übersetzung, eine andere "Unterwerfung", eine andere "Ungeteiltheit" oder auch "Frieden".

All das steckt drin in der arabischen Wurzel s-l-m, von der sich "Islam" und auch "Salam" ableitet. Sie ist eng verwandt mit der hebräischen Wurzel sch-l-m, die wir aus dem Wort "Schalom" kennen, unter anderem auch aus Deinem Nick.

Wo es im Alten Testament als Adjektiv vorkommt, etwa, wenn ein Herz "sch-l-m" ist, wird es häufig mit "ungeteiltes Herz" übersetzt. Aber "ergebenes Herz" oder "hingegebenes Herz" triffst es ähnlich gut, vielleicht sogar besser. Aber es überschneidet sich auch: Nur bei ungeteilter Hingabe kann man von Hingabe reden. Und ich meine auch, dass ein angemessenes Verständnis sowohl von "Hingabe" als auch von "Friede" nur eins sein kann, das das je andere Wort mitdenkt.

Insofern würden mir alle Bibelstellen, in denen dieses Wort vorkommt, dazu einfallen, das sind für die Wurzel 219 Stellen, für das Wort "Schalom" noch einmal 238. Man müsste die im Einzelnen durchgehen, was ich gerade nicht schaffe.

Fürs Neue Testament müsste man noch mal genauer schauen.

andreas-wendt antworten
38 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

"Nur bei ungeteilter Hingabe kann man von Hingabe reden. Und ich meine auch, dass ein angemessenes Verständnis sowohl von "Hingabe" als auch von "Friede" nur eins sein kann, das das je andere Wort mitdenkt."

...das hast Du sehr schön in Worte verpackt, Andreas! Danke

Welche Wurzel meinst Du, die 219 mal im AT vorkommt?

Ich heisse Salomé, daher begleitet mich "schalom" schon sehr lange in seiner Bedeutung. ...so eine Art Bestimmung/ Mission/ Aufgabe, die ich für mich aus meinen Namen höre/ mitnehme.

Anonymous antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671
Veröffentlicht von: @shalome7

Welche Wurzel meinst Du, die 219 mal im AT vorkommt?

Sorry, zu viel Fachhebräisch.
Wurzel nennt man im Hebräischen die Kombination von drei Konsonanten, aus denen dann die dazugehörigen Wörter gebildet werden. Im Hebräischen Sch-L-M, woraus sich das Verb für hingeben etc, das adjektiv hingegeben / ungeteilt oder eben auch "Schalom" ableitet.
Es ist so ähnlich, wie wenn Du in der deutschen Konkordanz den Infinitiv eines Wortes nachschlägst und da auch die Stellen für alle anderen Formen dieses Verbs angezeigt bekommst. Nur noch breiter.

Irgendwelche grammatischen Formen von "sch-l-m" kommen laut dem Computerprogramm BibleWorks 219 mal im AT vor.

Aber sie einzeln durchzugehen, schaffe ich tatsächlich gerade nicht, da muss ich unseren drolligen Mitdiskutanten enttäuschen.

andreas-wendt antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4980

noch breiter

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Es ist so ähnlich, wie wenn Du in der deutschen Konkordanz den Infinitiv eines Wortes nachschlägst und da auch die Stellen für alle anderen Formen dieses Verbs angezeigt bekommst. Nur noch breiter.

Das "breiter" muss man sich so vorstellen, dass nicht nur alle Formen von Fahren, sondern auch von "befahren, entfahren, verfahren" (aber nicht von abfahren, auffahren etc., das wäre denn doch zu "breit") verzeichnet sind. Wobei der Vergleich natürlich hinkt, aber ein besserer fällt mir nicht ein.

Helmut

hkmwk antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671

Ja. Auch, dass sich von der Wurzeln nicht nur Verben ableiten, sondern Adjektive und Substantive, die hier m.W. meist miterfasst sind.

andreas-wendt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke Andreas!
Erlebst Du auf Deinem Weg mit Gott Hingabe?
Welche Bibelstellen fallen Dir (nicht dem Internet!) hierzu ein und was bedeuten sie für Dich persönlich in puncto Hingabe. Was erlebst Du im Prozess des Hingebens?

....das waren ja auch meine Ausgangsfragen 😊

Anonymous antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671

Hi!

Veröffentlicht von: @shalome7

....das waren ja auch meine Ausgangsfragen 😊

Ist mir klar. Mir schien ein Teil der Fragen eher in "Mit Gott erlebt" als in "Theologie" zu passen, darum habe ich zunächst etwas abseits davon und mehr im Theologiezusammenhang geantwortet.

Aber nach ein paar Rückfragen, wie das eigentlich mit ungeteilter Hingabe von unserer Seite aus aussieht, verbinden sich für mich doch beide Ebenen etwas mehr.

Wenn ich an Bibelstellen zum Thema Hingabe denke, dann fallen mir vor allem Stellen ein, an denen Jesus sich hingibt bzw. auch in der Variante, dass der Vater ihn hingegeben hat.

"Der Gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe"

"Der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns dahingegeben, ..."

"Das ist mein Leib, der für euch (dahin)gegeben wird."

Erlebe ich auf meinem Weg mit Gott Hingabe? Ja, wenn ich das Abendmahl empfange, dann empfange ich ganz körperlich Jesus, der sich für mich hingegeben hat.

Und ich bin mir fast sicher, dass das nicht die Antworten sind, die Du erwartet hast.
Aber ich würde sagen, genau das unterscheidet das Verständnis von Hingabe in Islam (man könnte unter gewissen Gesichtspunkten sagen: Religion) und Christentum: Im ersteren geht es um unsere Hingabe an Gott, im letzteren um Gottes Hingabe für uns.

Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir SHaLoM hätten.

andreas-wendt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

"Mit Gott erlebt" habe ich für mich noch nicht als Rubrik entdeckt. Danke für den Hinweis und die Abgrenzung.

Als Antwort von Dir oder wem anders habe ich gar keine Vorstellung gehabt. Ich freue mich über den Austausch und neue Impulse.

Danke auch für Dein Einbringen des Abendmahls mit der persönlichen Bedeutung für Dich bzw. der christlichen Bedeutung.

Die Unterscheidung von Hingabe in den Religion(en) und im Christentum ist nochmal ein wichtiger Aspekt. Dazu fällt mir das Wort ein: "einen anderen Grund kann niemand legen als den der gelegt ist in Jesus Christus"
....das Thema der Ursache und der Wirkung.

Es ist also der Geist Gottes in Christus, der uns zur Hingabe " treibt". Sein Wirken!

Ein Zusammenspiel der Hingabe- zuerst die Hingabe Gottes an uns Menschen und dann (fern von einem utilitaristischem Leistungsdenken wie in den Religionen/ Gesellschaften) die Hingabe der Menschen an Gott- erkenne ich dennoch. Ein Neues, ein "Wir" aus dem "ich" und "Du" wächst/ 'flowed':
Als Geschöpfe, die Ebenbild des Schöpfers sind, tragen wir schöpferische Kräfte in uns, die zu seiner Herrlichkeit und uns zur Freude dienen sollen/ dürfen.

Anonymous antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4980

Jessu dahingegeben

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

"Der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns dahingegeben, ..."

In diesem Vwers (Rö 8,32) steht im Griechischen das gleiche Wort, das mit "verraten" übersetzt wird, wenn es um das geht, was Judas Iskariot getan hat.

Helmut

Nachtrag vom 28.05.2021 1408
Ups, mal wieder Tippfehler übersehen. "Jessu" ist natürlich jesus ...

hkmwk antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671

Danke! Interessanter Hinweis.

andreas-wendt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ja, auch meinerseits danke, Helmut!
Mit diesem Thema des Verrats oder der Übergabe Jesu habe ich mich schon viel beschäftigt. Es gibt so viel verschiedene Ansätze hierzu.
Übergeben oder hingeben- da ist, finde ich, ein Unterschied in der Intension des Akteurs.

Anonymous antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

ungeteilter Hingabe

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Nur bei ungeteilter Hingabe kann man von Hingabe reden.

Bei wieviel Prozent der Christen könnte man schätzungsweise davon sprechen, dass sie sich ungeteilt hingeben?

> 90%
> 50%
oder
< 50%
?

lombard3 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lombard3

Bei wieviel Prozent der Christen könnte man schätzungsweise davon sprechen, dass sie sich ungeteilt hingeben?
> 90%
> 50%
oder
< 50%?

Wie viel % sind es denn bei Dir?

clay antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Forderung
Tut mir leid, wenn mein Beitrag evtl. provokativ klang.

Ich finde es nur einfach zu einfach von "ungeteilter Hingabe" zu reden.

Mich würde interessieren, was dies denn genau bedeutet und wer / wieviele das denn praktizieren oder machen.

Und - falls es niemand macht: Warum die Forderung aufstellen?

Natürlich frage ich das an Andreas, aber auch generell.

Er ist aber - so wie ich aus anderen Beiträgen aus ihm herauslese - doch noch sehr reflektiert, im Gegensatz dazu kommt mir bei anderen der Eindruck, dass sie erst gar keine Antwort geben würden.

Nachtrag vom 26.05.2021 2127
von ihm

lombard3 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lombard3

Tut mir leid, wenn mein Beitrag evtl. provokativ klang.

Nicht darum, das ist okay, aber wir sind jeder für sich für das verantwortlich - vor allem vor Gott - was wir leben. Deshalb auf andere zu schielen, bringt ja nichts. Was ist mit mir? Wie ernst ist es mir mit der Hingabe? Deshalb habe ich Dich gefragt. Du musst es mir nicht beantworten, aber Dir selbst.

LG.
Clay

clay antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @clay

Was ist mit mir? Wie ernst ist es mir mit der Hingabe? Deshalb habe ich Dich gefragt. Du musst es mir nicht beantworten, aber Dir selbst.

Nein, ich sehe das anders.

Derjenige, die die Forderung von völliger Hingabe aufstellt, sollte erklären, was damit gemeint ist und wann diese erfüllt ist.

Es sei denn, sie ist nicht wichtig.

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich sehe hier aber nirgends eine Forderung. Nur Berichte, wie die Leute hier das mit der Hingabe verstehen.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17215
Veröffentlicht von: @lombard3

Derjenige, die die Forderung von völliger Hingabe aufstellt, sollte erklären, was damit gemeint ist und wann diese erfüllt ist.

Hingabe: mit ganzem Herzen bei einer Person oder Sache/Tätigkeit sein...

Beispiele aus dem normalen Alltag:
- ein Spazierganz zu zweit mit einer geliebten Person
- einen Sonnenuntergang an einem schönen Aussichtspunkt geniessen
- zusammen essen in stimmungsvoller Atmosphäre mit einem köstlichen Mal
- Stunden im Bastelkeller an einem neuen Projekt verbringen und alles um sich herum vergessen dabei
- einen ganzen Raum mit einer Spielzeugeisenbahn gestalten und die Zeit vergessen

Du brauchst einen Regelkatalog für Liebe?

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Hingabe: mit ganzem Herzen bei einer Person oder Sache/Tätigkeit sein...

"Mit ganzem Herzen" bedeutet ?

Danke für Beispiele.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17215
Veröffentlicht von: @lombard3

"Mit ganzem Herzen" bedeutet ?

Mit deinem ganzen Sein... Geist-Seele-Körper

Wann warst du das letzte Mal konzentriert selbstvergessen versunken in eine schöne und befriedigende Angelegenheit?

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292
Veröffentlicht von: @deborah71

Mit deinem ganzen Sein... Geist-Seele-Körper

Gut, Begriffe "mit dem ganzen Sein" oder "Geist" oder "Seele" sind nciht so einfach (für mich jedenfalls) zu verstehen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Wann warst du das letzte Mal konzentriert selbstvergessen versunken in eine schöne und befriedigende Angelegenheit?

Ok. In dem Fall ist es aber kein Problem, sich hinzugeben, wenn es eine schöne und befriedigende Angelegenheit ist.

lombard3 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17215
Veröffentlicht von: @lombard3

Gut, Begriffe "mit dem ganzen Sein" oder "Geist" oder "Seele" sind nciht so einfach (für mich jedenfalls) zu verstehen.

ok.... alles, wer du bist und was dich ausmacht....

Veröffentlicht von: @lombard3
Veröffentlicht von: @deborah71

Wann warst du das letzte Mal konzentriert selbstvergessen versunken in eine schöne und befriedigende Angelegenheit?

Veröffentlicht von: @lombard3

Ok. In dem Fall ist es aber kein Problem, sich hinzugeben, wenn es eine schöne und befriedigende Angelegenheit ist.

jep... so isses...

Nachtrag vom 27.05.2021 1257
Und jetzt übertrage das mal auf Beziehung... nicht nur befreundet, oder zusammenlebend, sondern verheiratet = ganze Sache machen.

deborah71 antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Danke Deborah für deine Antwort.

Sie mir leider zu unkonkret.

Bspw.:

Veröffentlicht von: @deborah71

alles, wer du bist und was dich ausmacht....

Aber ich will nicht darauf herumreiten.

Es ist nur so, dass es mir schwerfällt, zu verstehen, was eigentlich gemeint ist.

lombard3 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lombard3

Es ist nur so, dass es mir schwerfällt, zu verstehen, was eigentlich gemeint ist.

Man kann es mit einem Satz sagen:
Gott an die erste Stelle im Herzen uns Leben stellen,
d.h. ich ordne meinen Willen freiwillig seinem Willen unter, weil ich Ihm bedingungslos vertraue und absolut sicher bin, dass sein Wille das Beste ist, was mir passieren kann.

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke Deborah!
Was Du beschreibst, verstehe ich als das, was mir unter dem Begriff "flow" bekannt ist. In den richtigen flow komme ich zum Beispiel als Künstler durch Training, Üben, Auseinandersetzung mit der Materie/ Sache....beschenkt werde ich irgendwann mit dem flow. Es ergeben sich "göttliche" Momente eines Schaffensprozesses: Du, die Sache/ Dein Gegenüber fliessen sozusagen ineinander und es entsteht etwas Neues, etwas nicht komplett Vorgeplantes.

Mir gefällt diese Beschreibung der Hingabe als "flow".

Im Radio habe ich dazu Mal eine ausführliche Sendung angehört, bei der Menschen, die eine Sache/ ein Handwerk etc. "beherrschen" -also halt Profis- zu Wort gekommen sind. Sie beschreiben, wie schön es ist sozusagen von der Sache/ dem schöpferischen Prozess "beherrscht" zu werden im positiven Sinne: eine Verschmelzung passiert

Für mich geht es um eine bewusste Verschmelzung mit Gott.
Auf der Beziehungsebene geht es da um Kommunikationstraining. Sämtliche Formen von Gebet- reden und hören!

Da lese ich gerade eine Postkarte, die bei mir hängt: "Kommunikation ist für eine Beziehung was der Atem für das Leben ist" (Virginia Satire)

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Mich würde interessieren, was dies denn genau bedeutet und wer / wieviele das denn praktizieren oder machen.

Du weißt schon, dass der Mensch zwar sieht, was vor Augen ist, Gott aber ins Herz schaut? Und ich bezweifle, dass es möglich ist, über ungeteilte Hingabe Statistiken zu führen.

Des Weiteren sollte jeder bei sich anfangen. Statt den Splitter im Auge des Anderen zu suchen und da dran rumzudoktorn, sollte sich jeder um das Brett vor dem eigenen Kopf kümmern und zusehen, dass er selber "richtig" ist. Frei nach dem Motto "Wer von euch ohne Sünde ..."

herbstrose antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Beantworte doch einfach die Frage (wenn du willst)
😊

lombard3 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Hab ich doch.

herbstrose antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671
Veröffentlicht von: @lombard3

Bei wieviel Prozent der Christen könnte man schätzungsweise davon sprechen, dass sie sich ungeteilt hingeben?

Null

Der einzige, der sich ungeteilt sowohl dem Vater als auch den Mitmenschen hingab, war Jesus.

Nur weil seine Hingabe uns vom Vater angerechnet wird, haben wir Sch-L-M.

andreas-wendt antworten
Lombard3
(@lombard3)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4292

Unerreichbare Maßstäbe
Danke für deine Antwort.

Ich verstand sie auch in die Richtung, dass bewusst ein hoher Maßstab angesetzt wird.

Das heißt dann aber, dass es einen Sinn haben muss, diesen (ggf. sogar nicht erreichbaren) Maßstab anzusetzen.

Richtig?

Mir fällt das auch in Stellen des Neuen Testaments auf (je nachdem ob man sie wörtlich versteht), dass eine Forderung gestellt wird, die kaum oder nicht zu erreichen ist, so dass man dann am Ende völlig von Gott abhängig ist und/oder er es bewirken kann.

Was ist der Vorteil, von Gott abhängig zu sein?

Warum werden keine erreichbaren Maßstäbe aufgestellt (ich frage hier nicht dich, sondern eher die Botschaft des Neuen Testaments, gegeben ich verstehe sie richtig)?

lombard3 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671
Veröffentlicht von: @lombard3

Warum werden keine erreichbaren Maßstäbe aufgestellt (ich frage hier nicht dich, sondern eher die Botschaft des Neuen Testaments, gegeben ich verstehe sie richtig)?

Zumindest verstehe ich sie genau so. 😊

Ich sehe in den Linien, die die Bibel zeichnet, drei einander ergänzende Antworten, nämlich in Schöpfung, Sünde und Erlösung.

Wir werden in der Bibel als Geschöpfe Gottes beschrieben, geschaffen auf ihn hin, für eine Verbindung mit ihm, ununterbrochen von ihm versorgt. Insofern ist "abhängig sein von Gott" keine Option, sondern in jeder Hinsicht unser Zustand als seine Geschöpfe. Es hat so viel Vor- oder Nachteil wie "abhängig sein von Sauerstoff". Schon bevor Sünde in der Welt war, waren wir von Gott abhängig.
Wir sind also nicht, wie Du schreibst, am Ende völlig von Gott abhängig, sondern von Anfang an.
Sich dann so zu verhalten, wie es dieser Beziehung entspricht, also z.B. völlige Hingabe, ist, wenn man von Gott ungetrennt bleibt, durchaus erfüllbar.
Sind wir aber nicht mehr.

Zum Thema Sünde habe ich mit anderen versucht, in dem Thread "Was ist Sünde und wie schlimm ist sie wirklich?" ein paar unserer Fragen zu sortieren.
In der Darstellung der Bibel ist es uns nach dem Sündenfall nicht mehr möglich, uns der Beziehung zu Gott entsprechend zu verhalten. Das ist aber nicht das größte Problem, sondern das eigentliche Problem ist, dass die Beziehung nicht mehr besteht.

Gott könnte nun die Maßstäbe ändern, und man kann sich in den 5 Büchern Mose nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass er es auch tut. Etwa sind zur Sühnung der Sünde Opfer vorgesehen, es ist Ehescheidung erlaubt und Sklaverei. Aber das sind Regeln, die das Leben unter den Bedingungen des Sündenfalls lebbar machen sollen. Es sind keine neuen Maßstäbe, sondern Regeln unter den Bedingungen, dass die Maßstäbe nicht mehr erfüllbar sind.
Sie können und sollen nicht die Beziehung zu Gott wieder herstellen.
Das Bewusstsein, wie man sich verhalten müsste, um Gott gerecht zu werden, wie man es in einer völlig hingegebenen Beziehung zu ihm täte, ist immer erhalten geblieben. Und damit auch immer das Bewusstsein: das kriegen wir nicht hin. Wir brauchen seine Vergebung und Gnade.

Und sollte es Missverständnisse gegeben haben, verschärft Jesus es dann noch spätestens in der Bergpredigt. Und auch meine Lesart wäre: Das ist nicht erfüllbar.

Was ist, wenn man so will, sein Lernziel?
Ist es die Erkenntnis: Oh nein, dieser unflexible Gott stellt uns Aufgaben, die wir nicht erfüllen können, damit wir merken, wie klein und unfähig und wertlos wir sind, und er sich dann als netter vergebender Vater geben kann, der mal wieder ein Auge zudrückt?

Ich verstehe die Bibel eher so, dass diese Erfahrung des Scheiterns an Gottes Geboten uns zeigen soll: Es fehlt die Beziehung zu Gott, für die wir doch mal geschaffen wurden. Und weil sie fehlt, sind dann die Gebote nicht erfüllbar.
Diese Beziehung ist es, die Gott wieder hergestellt hat in Jesus. Er hat an unserer Stelle alle Gebote erfüllt, sich ganz hingegeben, ist gestorben, auferstanden. Uns wird angerechnet, dass er dem Vater gerecht wurde.

Wären Gottes Maßstäbe auch für Menschen mit zerbrochener Beziehung zu ihm erreichbar, wüssten sie doch nie, dass die Beziehung fehlt.

Insofern würde ich sagen: dass wir von Gott und seiner Gnade abhängig sind, wird durch unser Nichterreichen seiner Maßstäbe nicht bewirkt, sondern uns gezeigt.

Reformatorische Theologie hat versucht, dies mit den Begriffen "Gesetz und Evangelium" zu fasssen, die aber selbst wieder erklärungsbedürftig wären. Ich habe es darum hier mal ohne sie versucht.

Und wie immer, wenn ich denke "Wer könnte es noch besser sagen als ich?", empfehle ich dann noch diese Podcastfolge:
https://tischgespraechepodcast.wordpress.com/2019/04/02/folge-48-der-alles-entscheidende-unterschied-gesetz-und-evangelium/

Oder das entsprechende Kapitel aus dem Buch "Im Zweifel für Gott" von Malte Detje.

andreas-wendt antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lombard3

Warum werden keine erreichbaren Maßstäbe aufgestellt (ich frage hier nicht dich, sondern eher die Botschaft des Neuen Testaments, gegeben ich verstehe sie richtig)?

Du zerbrichst Dir Gottes Kopf. Heiligung ist nichts, was Du schaffen musst, sondern was der Geist Gottes ihn Dir bewirkten will bzw. bewirkt, wenn Du es zulässt.
Wenn Gott Heiligung bei uns bewirkt, müssen wir uns keine Gedanken darüber machen, wie hoch Er die Latte hängt und wie viel Prozent wir erreicht haben, es sei denn, dass wir die Heiligung nicht zulassen und nach unserem eigenen Gutdünken leben.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

[r]man ist das süß. Ein junger Christ auf Brautschau und dann noch mit soovile Wissen gesegnet. [/r]

Klasse Andreas. Auf das deine Forschungen auch in Zukunft sehr wertvoll sein mögen.

Klaro, Auch deine Liebeserkundungen. In welche Richtung die auch immer tendieren.

Joke. Aber wirklich gut was du da erklärst. Am Ende sind wir wirklich alle eine große Familie.

Gruß christian

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Fürs Neue Testament müsste man noch mal genauer schauen.

....man der ist sogar bereit Überstunden zu schieben 😊 Das ganze NT?? Cool.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

man ist das süß. Ein junger Christ auf Brautschau und dann noch mit soovile Wissen gesegnet.

Langsam ist es nicht mehr witzig. Es geht hier um ein theologisches Thema.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

es ist einfach zu schön, am Ort wo sich die Liebe tummelt, sie auch zwischen den Zeilen zu sehen.

Ich hab gerade gelesen wie Raphael, bei einem großen Gespräch, ja der Erz Engel als Jüngling auf Erden, in den bewussten drei Jahren, spitzbübisch vor sich hinlächelte, weil die Raabis den Herrn nicht erkannten, obwohl Er schon seit ein paar Stunden mit ihnen sprach.
Er meinte, dass er sich sehr darüber amüsieren kann, wenn die Creme der Theologie verdattert vor lauter Missmut, den Wald nicht vor lauter Bäumen sieht.

Dieses spitzbübische. Ein Erzengel.

Ich liebe es. Gruß christian

Und Andreas hat so einen liebenswerten Ton drauf, und mit Wissen behaftet.

Ja Herbstrose, der Himmel ist voll Liebe.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wenn in den Zeilen von Andreas im Theologie-Forum zum Thema Hingabe Liebe zu erkennen ist, dann ist das Agape. Wie du da auf Eros kommst, ist mir echt ein Rätsel.

herbstrose antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1671
Veröffentlicht von: @plusmehr

man ist das süß. Ein junger Christ auf Brautschau und dann noch mit soovile Wissen gesegnet.

Für jung wurde ich schon lang nicht mehr gehalten 😀
Die Brautschau habe ich auch schon seit 20 Jahren hinter mir, und das Wissen ist drei Minuten Arbeit in BibleWorks.

Aber schön, wenn ich anderen eine Freude machen konnte.

andreas-wendt antworten
Quasi-MOD-ogeniti
Moderator
(@quasi-mod-ogeniti)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 43

Ähem...
Hallo plusmehr,

Du magst solche Auslassungen witzig finden, beim Empfänger kommen sie meist ganz anders an. Bitte unterlasse also solche Dinge in Zukunft.

MfG Quasi

quasi-mod-ogeniti antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

ok, ich paß demnächst besser auf.

Anonymous antworten
Herbstrose
Beiträge : 14193

Hingabe bedeutet mich, etwas mit dem ganzen Herzen zu tun.

...und du sollst den HERRN, Deinen Gott, Liebhaber von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

herbstrose antworten
6 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ist es das, was Jesus mit den Worten ausdrückt: "ich und der Vater sind eins"?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Nein. An dieser Stelle geht es nicht um Jesus und den Vater sondern um die Liebe.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ach? Das ist doch Liebe: Jesus und Abba

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Es geht trotzdem an dieser Stelle nicht um Vater und Sohn, sondern um mich (dich, jeden anderen hier) und Gott.

herbstrose antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4980

Versteh ich nicht

Veröffentlicht von: @shalome7

Ach? Das ist doch Liebe: Jesus und Abba

Wie ist das "ist" in diesem Satz zu verstehen?

Jesus ist eine Person, Liebe eine Charaktereigenschaft und Abba eine Anrede. Und du willst sicher nicht sagen, dass wir Jesus mit "Abba" anreden sollen ...

Also was meinst du?

Helmut

hkmwk antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

...vielleicht so in Worte zu fassen: Jesus Christus in seiner Verbindung zu Gott als die personifizierte Form von Liebe.
"Abba" als Anredeform als Ausdruck dessen
😊
Salomé

Anonymous antworten


Deborah71
Beiträge : 17215

Jesus Christus gab sein Leben für mich, kaufte mich frei von der Herrschaft der Sünde und gab mir neues Leben. Mein Leben gehört nun Ihm... ich kann mit der Beschreibung aus Römer 12, 1 lebendiges Opfer/Geschenk sein sehr viel anfangen.

Da gefällt mir die Übersetzung aus "Das Buch" sehr gut:
Der Gottesdienst des Lebens
1 Deshalb ermutige ich euch nun auch, Geschwister, aufgrund der Barmherzigkeit, die Gott uns geschenkt hat, euch ganz, einschließlich eures Körpers, Gott zur Verfügung zu stellen wie ein Opfer, das lebendig, heilig und ihm wohlgefällig ist. Das soll der Ausdruck eures Gottesdienstes sein, die angemessene Antwort auf Gottes Wort.

In den alten Zeiten wurde in Israel ein Opfer nicht als etwas schmerzhaftes angesehen, sondern eher als ein Geschenk, wie man es einem König bringt.

Heute höre ich oft, dass eine Betonung auf Verleugnen, sich alles versagen, zum Lachen in den Keller gehen, alles muss schwer und anstrengend sein .....so in diese Richtung geht.

Ich empfinde in allen alltäglichen Herausforderungen, dass der Blick auf die Erwartung, was Jesus wohl heute in meinem Leben macht, immer wieder aufbaut, ermutigt und träg. Ein -1- Leitwort in meinem Leben hat er mir auf unerwartete und kreative Weise immer wieder zukommen lassen: "Gib niemals auf!"

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1 Antwort
sa.br
 sa.br
(@sa-br)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 483

Liebe Deborah,

deine Beschreibung samt Bibelstelle aus Römer finde ich sehr gut!
Es ist mir auch wichtig, diese (und andere) Bibelstellen zur Erinnerung und Auferbauung immer mal wieder zu lesen. 😉

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Clay
 Clay
Beiträge : 1328

Weil Jesus sein Leben für mich gegeben hat, habe ich Ihm mein Leben gegeben. Im Laufe meines Lebens hat Er mir gezeigt, welche Dimension dieses Versprechen hat. Heute bedeutet es, dass ich mich mit allem, was ich bin und habe, Ihm täglich aus Liebe und im Gehorsam zur Verfügung stelle, damit Er durch mich das sagen und tun kann, was Er auf dem Herzen hat und tun will. Dadurch fließt ein so großer Segen zu mir zurück, weil Jesus nicht nur Lohn versprochen hat, sondern auch Wort hält. Ihm sei alle Ehre!

LG.
Clay

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2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hingabe
Täglich einfach neu "ja" sagen zu Gottes Willen. - Der Geist Gottes verschafft sich nicht gewaltsam Zutritt.
"Herr segne Du heute mein Denken, Reden und Tun!" Ich verinnerliche diese Haltung als Einstieg in den Tag seit Jahren- aus Demut (den Mut zum Dienen in Sanftmut)
Vor jedem Arbeitseinsatz lade ich Gottes Geist ein, damit Gottes Name verherrlicht werde und seine Liebe uns zuteil werden kann. Ich könnte meine Arbeit nicht ohne Gottes Geist machen.

Hingabe schenkt mir Innere Ruhe, Kraft, Weisheit, Liebe. Sie eröffnet mir eine göttliche Perspektive. In der Verbundenheit zum "Funken" Gottes in mir finde ich Beziehung zu meinem Nächsten und dessen "Funken" Gottes in ihm.
Die Worte "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln" kann ich Abba von Dank erfüllt jeden Tag hinlegen.

Das Vaterunser drückt in Worten diese Hingabe aus- die Kraft dieser Worte hilft mir die Beziehung zum Schöpfer immer wieder richtig zu stellen- mich innerlich nach seiner göttlichen Ordnung auszurichten, mit ihm, mir, meinem Nächsten in das "richtige" Beziehungsverhältnis zu treten.

In diesem Kurzfilm geht es um das Vaterunser in aramäischer Sprache:
https://youtu.be/ktfcaZ61ZWA

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Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @shalome7

Ich könnte meine Arbeit nicht ohne Gottes Geist machen.

So geht es mir auch.

Veröffentlicht von: @shalome7

Das Vaterunser drückt in Worten diese Hingabe aus- die Kraft dieser Worte hilft mir die Beziehung zum Schöpfer immer wieder richtig zu stellen- mich innerlich nach seiner göttlichen Ordnung auszurichten, mit ihm, mir, meinem Nächsten in das "richtige" Beziehungsverhältnis zu treten.

Ich sag es meinem Vater lieber mit meinen eigenen Worten, aber jeder so, wie er es mag. Ich sehe im Vaterunser eher eine Anleitung Jesu darin, welche Bestandteile ein Gebet enthalten sollte.

LG.
Clay

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