Inwiefern ist Gott ...
 
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Inwiefern ist Gott allmächtig?

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Lucan-7
Themenstarter
Beiträge : 30000

Das ist eine Frage, die sich hier eigentlich ständig aus fast allen Diskussionen ergibt... einerseits heisst es, dass Gott "allmächtig" sei, und das bedeutet: Nichts geschieht ohne seinen Willen, und alles was geschieht, entspricht seinem Willen - sonst würde es ja nicht geschehen.

Andererseits heisst es immer wieder: Gott will dies nicht, Gott will das nicht. Gott will, dass wir frei sind, und dann eben auch die Konsequenzen tragen. Auch dann, wenn er diese Konsequenzen gar nicht wünscht - obwohl er sie doch selber festgelegt hat.

Es ist auch erstaunlich, was in Diskussionen immer wieder an Aussagen kommen... Gott "kann dies nicht, weil...", Gott "wünscht nicht, dass...", Gott "will, dass es anders ist..." - alles Dinge, die im Grunde aussagen: Gott ist gar nicht allmächtig.

Oder aber, als Konsequenz: Gott ist allmächtig - und deshalb ist alles ganz genau so, wie er es will.

Das erlebe ich in der christlichen Lehre aber praktisch gar nicht (Bei den Juden ist das wohl wieder ein wenig anders). Denn da heisst es immer wieder:

"Gott ist allmächtig, und er will nicht, dass dieses oder jenes geschieht oder dass die Welt so ist, wie sie ist!"

 

Das erscheint mir allerdings absurd. Wie seht ihr das? Ist Gottes Allmacht überhaupt begründbar bzw. mit der christlichen Lehre zu vereinen?

Antwort
508 Antworten
Chey
 Chey
Beiträge : 1449

@lucan-7 

Ich habe nur irgendwie ein Deja-vu

Was würdest Du schätzen: Wie oft hast Du diese Frage so oder ähnlich hier in den vielen Jahren schon gestellt?

😉

VG

Chey

chey antworten
34 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@chey 

Was würdest Du schätzen: Wie oft hast Du diese Frage so oder ähnlich hier in den vielen Jahren schon gestellt?

😉

Wen interessiert's?

Kannst ja gerne eine Statistik führen und jeden, der ein neues Thema eröffnet, darauf hinweisen, dass diese Frage schon 1.235 mal innherhalb einer Diskussion gestellt, bereits 127 Threads zum Thema eröffnet und insgesammt 2643 Antworten gegeben wurden.

Ist mit KI überhaupt kein Problem.

Anschliessend werden die Ergebnisse in eben jener KI zusammengefasst, und das Forum kann dann geschlossen werden, weil wirklich alles schon mal gesagt wurde.

 

..oder, wahlweise, du beteiligst dich einfach an der Diskussion. Wenn du Lust hast. Sonst lässt du es halt.

 

 

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@lucan-7 

Ja, die Zahlen erscheinen mir realistisch. 😉 

Mich interessiert mehr, weshalb Du glaubst, jetzt eine andere Antwort zu bekommen als die dutzende Male zuvor. Und die Frage finde ich legitim. 

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@chey 

Mich interessiert mehr, weshalb Du glaubst, jetzt eine andere Antwort zu bekommen als die dutzende Male zuvor. Und die Frage finde ich legitim. 

Ich kann mich nicht entsinnen, darauf jemals eine schlüssige Antwort bekommen zu haben.

Die Antwort lautete letztlich immer: "Gott will das nicht, aber der Mensch ist schuld daran, dass es trotzdem passiert!". Nur dass Gott halt allmächtig ist, der Mensch nicht. Und deshalb passt da etwas nicht in der Argumentation.

Nun mag es darauf in der Vergangenheit jede Menge Antworten gegeben haben. Nur schlüssig war halt keine.

Und du scheinst das ja auch zu ahnen... sonst würdest du hier keine Metadiskussion beginnen, sondern einfach sagen, was die Theologie denn dazu meint.

 

 

 

lucan-7 antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 976

@lucan-7 

Die Antwort lautete letztlich immer: "Gott will das nicht, aber der Mensch ist schuld daran, dass es trotzdem passiert!".

Das ist doch die Antwort.

samira-jessica antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @lucan-7

@chey 

Mich interessiert mehr, weshalb Du glaubst, jetzt eine andere Antwort zu bekommen als die dutzende Male zuvor. Und die Frage finde ich legitim. 

Ich kann mich nicht entsinnen, darauf jemals eine schlüssige Antwort bekommen zu haben.

Die Antwort lautete letztlich immer: "Gott will das nicht, aber der Mensch ist schuld daran, dass es trotzdem passiert!". Nur dass Gott halt allmächtig ist, der Mensch nicht. Und deshalb passt da etwas nicht in der Argumentation.

Nun mag es darauf in der Vergangenheit jede Menge Antworten gegeben haben. Nur schlüssig war halt keine.

Und du scheinst das ja auch zu ahnen... sonst würdest du hier keine Metadiskussion beginnen, sondern einfach sagen, was die Theologie denn dazu meint. 

Und denkst Du, die Antworten hier in diesem Thread sind schlüssiger als bisher? 
Du solltest ja auch schon rausgefunden haben, dass es DIE Theologie nicht gibt. 

chai antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@lucan-7 

Eben. Und weshalb glaubst du jetzt, beim 100sten gleichen Thread eine für Dich nachvollziehbare Antwort zu bekommen?

Es ist doch offensichtlich, dass das nicht passieren wird und das weißt Du auch.

Da stellt dich für mich eben schon die Frage: warum?

Das Problem hier bei diesem Tjema und Dir ist doch nicht die Antwort sondern dass Du sie nicht erfassen kannst. Und daran wird der 101ste Thread nichts ändern.

Wenn man immer wieder mit dem Kopf gegen eine Wand läuft  sollte man mal die Strecke überdenken und nicht einfach immer wieder das gleiche machen. Das führt nur zu Kopfschmerzen.

VG

Chey

chey antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@chey 

Es ist doch offensichtlich, dass das nicht passieren wird und das weißt Du auch.

Ich finde das überhaupt nicht offensichtlich. Wir sind heute nicht dieselben wie wir vor ein paar Tagen oder Wochen waren, als das Thema schon mal angeschnitten wurde. 

Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand darauf eine 100% zutreffende Antwort hat - aber gemeinsam darüber nachzudenken: ist das nicht der Sinn dieses Forums?

Ich sage dass jetzt nicht, um hier für Lucan zu streiten, sondern weil es mich selbst stört, dass ein Mitglied dieser Community ständig angemacht wird, weil es unbequeme Fragen stellt -mal freundlicher und mal unfreundlicher, aber unterm Strich alle rüberbringen, dass sie davon im besten Fall genervt sind und im schlimmsten Fall ihm böse Absichten unterstellen - anstatt einfach nichts dazu zu sagen, wenn man nichts dazu sagen möchte.

stern antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@stern 

Ich thematisieren aber hier doch etwas. Lucas hat hier wiederholt von seinem Verhältnis zum Glauben geschrieben und ich habe darüber auch schon ausführlich mit ihm diskutiert. 

Nach meinem Eindruck hat er sich in einer gedanklichen Sackgasse fest gerannt und dieser Thread hier ist für mich ein weiteres Zeichen dafür. Er wird seine Einwände ein weiteres Mal schreiben und ein weiteres Mal nicht erfassen wollen oder können, was Glaubende hier schreiben. 

Sein Ansatz funktioniert nicht.

Das Thema selbst können wir hier gern immer wieder diskutieren,  da mache ich sogar gerne mit. Denn in der Tat kommen ja auch immer mal neue User her oder es ist gerade bei einem das Thema. 

Lucan meinte, ich wollte eine Metadiskussion. Das ist in Bezug auf seine Threaderöffnung absolut richtig. Aber nicht  um ihm eine reinzuwürgen sondern letztlich in der Hoffnung, dass er beim Glauben weiter kommt. Denn das ist ja wohl auch sein Wunsch.

Und wenn man sich thematisch festgefahren hat und das hat er, dann muss man eine Ebene höher und mal schauen, warum das so ist.

Und das ist wirklich von mir nicht böse gemeint. 

VG

Chey

chey antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@chey 

Nach meinem Eindruck hat er sich in einer gedanklichen Sackgasse fest gerannt und dieser Thread hier ist für mich ein weiteres Zeichen dafür. Er wird seine Einwände ein weiteres Mal schreiben und ein weiteres Mal nicht erfassen wollen oder können, was Glaubende hier schreiben. 

Sein Ansatz funktioniert nicht.

Genau das da oben ist aber eine Beurteilung deinerseits von Lucans Möglichkeiten, Fähigkeiten, Potentialen und innerseelischen oder geistigen Zuständen und Blockaden - und das ist ein Hindernis in der Diskussion.

Und wenn man sich thematisch festgefahren hat und das hat er, dann muss man eine Ebene höher und mal schauen, warum das so ist.

Das mag ein lieb gemeinter Ratschlag sein - und kann trotzdem völlig deplatziert sein.

Und das ist wirklich von mir nicht böse gemeint. 

Das weiss ich.

stern antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@stern 

Natürlich könnte ich auch sagen 'was interessiert es mich, wenn er sich festgerannt hat' und hier entweder nichts schreiben oder das übliche bei diesem Thema.

Nur interessiert er mich, wenn er sich hier festgerannt hat und deshalb kann ich das beides nicht machen.

VG

Chey

chey antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@chey 

Natürlich könnte ich auch sagen 'was interessiert es mich, wenn er sich festgerannt hat' und hier entweder nichts schreiben oder das übliche bei diesem Thema.

Nur interessiert er mich, wenn er sich hier festgerannt hat und deshalb kann ich das beides nicht machen.

Ein Nichtbewerten (was Lucan da jetzt macht, ob er nun festgefahren ist oder nicht, ob das seinem Glauben zuträglich ist oder nicht usw…) ist nicht gleichzusetzen mit Desinteresse. 

 

stern antworten
Salvatore23
(@salvatore23)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 122

@lucan-7 Jedenfalls haben weder Jesus noch seine Jünger den durch Jesus Christus offenbarten Gott (dem wir wesensgleich auch im AT an entsprechenden Stellen finden als ALLMÄCHTIG bezeichnet. 

Gott ist Liebe, Vater des Lichts von dem nur Gute Gaben von oben herabkommen. Gott versucht nicht zu Bösem und kann auch nicht zu Bösem versucht werden.

Ich finde die Worte von Paulus sehr aufschlussreich. Wessen Werke ihr tut dessen Knecht seid ihr.  Darum ist es wichtig, Gottes Gegenspieler möglichst wenig Angriffsfläche auf unser Verhalten zu geben.

Allein schon der klare Verzicht auf "unrein machende Gedanken" kann davor bewahren voll Neid, Hass, Eifersucht jemanden zum eigenen Vorteil zu verleumden oder verbal zu verletzen.. 

Ein Amokläufer, dessen Hass immer stärker wurde,  handelte gewiss nicht unter Einfluss des Hl.Geistes, wenn er hinging um wahllos oder gezielt Menschen zu töten oder verletzen. 

Das sind so meine Gedanken.....ich finde die englischen Wörter passend. wem was zugeschrieben wird. GOD ist GOOD, EVIL is DEVIL

salvatore23 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@salvatore23 

Jedenfalls haben weder Jesus noch seine Jünger den durch Jesus Christus offenbarten Gott (dem wir wesensgleich auch im AT an entsprechenden Stellen finden als ALLMÄCHTIG bezeichnet.

Willst du damit sagen, dass Gott nicht allmächtig ist? Also damit würde ich mich als Christ seeehr schwer tun. 😅 Oder wie hast du es sonst gemeint?

Also für Gottes Allmacht finden wir zahlreiche Belege in der Bibel, falls einem noch nicht ausreicht, dass Gott die Welt geschaffen haben soll (wie soll das bitte gehen ohne, naja, nahezu unbegrenzte Macht / Möglichkeiten zu haben?). Ich hab mal ein paar rausgesucht obwohl das sonst nicht mein Gebiet ist:

Jeremia 32,17: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich.

Jeremia 32,27: Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?

Psalm 33, 6-9: 6 Durch das Wort des HERRN ist der Himmel entstanden, die Gestirne schuf er durch seinen Befehl. 7 Das Wasser am Himmel hat er in Wolken gefasst, die Fluten in Kammern eingesperrt. 8 Vor ihm muss sich die ganze Erde fürchten und jeder Mensch in Ehrfurcht erschaudern. 9 Denn er spricht und es geschieht; er gibt einen Befehl, schon ist er ausgeführt.

Lukas 1,37: Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Wie soll man das sonst verstehen, wenn nicht als Belege für Gottes Allmacht? 😅

 

kaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kaya 

Also für Gottes Allmacht finden wir zahlreiche Belege in der Bibel, falls einem noch nicht ausreicht, dass Gott die Welt geschaffen haben soll (wie soll das bitte gehen ohne, naja, nahezu unbegrenzte Macht / Möglichkeiten zu haben?). Ich hab mal ein paar rausgesucht obwohl das sonst nicht mein Gebiet ist:

Jeremia 32,17: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich.

Jeremia 32,27: Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?

Psalm 33, 6-9: 6 Durch das Wort des HERRN ist der Himmel entstanden, die Gestirne schuf er durch seinen Befehl. 7 Das Wasser am Himmel hat er in Wolken gefasst, die Fluten in Kammern eingesperrt. 8 Vor ihm muss sich die ganze Erde fürchten und jeder Mensch in Ehrfurcht erschaudern. 9 Denn er spricht und es geschieht; er gibt einen Befehl, schon ist er ausgeführt.

Lukas 1,37: Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

Wie soll man das sonst verstehen, wenn nicht als Belege für Gottes Allmacht? 😅

So richtig eindeutig ist das allerdings trotzdem nicht. "Mir ist nichts unmöglich!" klingt erst mal nach einer Phrase. Gott ist halt das mächtigste Wesen der Welt, und er kann auch Wunder verbringen. 

Aber bedeutet das wirklich, dass er beispielsweise im physikalischen Sinne jederzeit jedes einzelne Atom des Universums kontrolliert?

Das ist nicht ganz so eindeutig, scheint mir... so bedurfte Gott ja auch eines blutigen Rituals, um die Sünden der Menschheit vergeben zu können. Was darauf hinweist, dass er selbst an Gesetze und Vorgaben gebunden ist...

lucan-7 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@lucan-7

Aber bedeutet das wirklich, dass er beispielsweise im physikalischen Sinne jederzeit jedes einzelne Atom des Universums kontrolliert?

Das ist ein interessanter Gedanke. Wenn du so fragst, vermutlich nicht. Ich dachte mir, als Schöpfergott muss er das ja, aber vielleicht war das ja nur am Anfang so. Außerdem hat Gott irgendwann aufgehört zu erschaffen und sich am siebten Tag ausgeruht. Vielleicht ist die Schöpfungskraft von Gott ja endlich. Ja, wieder viel "vielleicht", aber ich glaube dir ist bewusst, dass ich keine Ahnung habe, sondern nur rate. 😉

Es gibt womöglich also Abstufungen im Begriff Allmacht, was durchaus einiges erklären könnte.

Das ist nicht ganz so eindeutig, scheint mir... so bedurfte Gott ja auch eines blutigen Rituals, um die Sünden der Menschheit vergeben zu können. Was darauf hinweist, dass er selbst an Gesetze und Vorgaben gebunden ist... 

Auch das ist eine Frage, die ich mir auch schon gestellt habe und die mir noch keiner erklären konnte. Im alten Testament verlangte Gott von den Israeliten enorme Mengen an Tieropfern. Jeden Tag und für besondere Feste noch welche oben drauf, und welche zu völlig unterschiedlichen Anlässen. Alle beschrieben in Mose 3 und 4. Es heißt dass diese Opfer immer wieder nötig waren, um die Sünden der Menschen mit Blut zu vergelten. Das hörte mit Jesus auf, da dieser Gott selbst und damit das ultimative Opfer war, das "die Sünde der Welt hinfort nimmt".

Außerdem steht geschrieben "Der Lohn der Sünde ist der Tod", es musste also immer irgendwas / irgendwer stellvertretend sterben und wichtig dabei: das Opfer musste rein und schuldlos sein.

Ich kann mir das nur so erklären, dass dahinter eine Gesetzmäßigkeit liegt, an die Gott sich zwingend halten muss. Was für mich bedeutet, dass die unsichtbare Welt oder wie man das nennen will, ganz eigenen Gesetzen folgt, die für uns nicht wirklich nachvollziehbar sind. 

kaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kaya 

Ich kann mir das nur so erklären, dass dahinter eine Gesetzmäßigkeit liegt, an die Gott sich zwingend halten muss. 

Das muss er sowieso, denn wenn Gott absolut gut ist, dann muss er immer das tun, was gerade am besten ist, und kann davon auch nicht abweichen...

Was die Opfer und Rituale betrifft, so lautet eine moderne Interpretation wohl, dass Gott so etwas keineswegs nötig hat, aber die Rituale dienten dazu, den Menschen etwas zu vermitteln. Gott verlangte Rituale nicht, weil er das gebraucht hätte - sondern weil die Menschen sonst vieles nicht verstanden hätten.

So richtig überzeugend finde ich das auch nicht, aber es wäre zumindest ein Ansatz.

lucan-7 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@lucan-7

Das muss er sowieso, denn wenn Gott absolut gut ist, dann muss er immer das tun, was gerade am besten ist, und kann davon auch nicht abweichen...

Stimme ich nur bedingt zu, denn es gibt ja auch sowas wie moralische Dilemmata. Wo es keine eindeutige "beste" Entscheidung gibt. Ich kann mir vorstellen, dass es sowas auch im größeren / kosmischen Maßstab geben kann, nicht nur "überfährst du die Kinder oder die Oma" (platt gesagt). Wobei auch das selbst für Gott problematisch sein kann, will er keine Naturgesetze brechen (ich hab irgendwie den Eindruck, das könnte eine Limitation von Gott sein - in der Neuzeit, das biblische Zeitalter ist eh wild).

Was die Opfer und Rituale betrifft, so lautet eine moderne Interpretation wohl, dass Gott so etwas keineswegs nötig hat, aber die Rituale dienten dazu, den Menschen etwas zu vermitteln. Gott verlangte Rituale nicht, weil er das gebraucht hätte - sondern weil die Menschen sonst vieles nicht verstanden hätten.

Ich muss sagen, mir gefällt das echt gut, einfach dich argumentieren / den Input liefern zu lassen 😀 

So richtig überzeugend finde ich das auch nicht, aber es wäre zumindest ein Ansatz.

Finde ich auch nicht. Ich hab dazu noch nie eine gute Begründung gehört. Außer noch sowas wie: die anderen Völker haben Menschenopfer gebracht und die Israeliten nur noch Tieropfer. Ganz ohne ging wohl nicht. Vielleicht der Zeitgeist? Hätte ein Kult ohne Opfer einen wie einen Versager neben den anderen Völkern dastehen lassen? Ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.😅 Ich muss sagen, ich hätte es verstanden, wenn es ausschließlich um Sündopfer gegangen wäre. Nach dem Motto "eigentlich müsstest du für dein Vergehen sterben, aber ich erlaube dir, stattdessen ein Tier zu töten, das beste Tier aus deinem Besitz und du musst dir vorstellen, an seiner Stelle zu sein". Aber es gab ja auch viele weitere Opfer, das tägliche Opfer, die Feiertagsopfer, die freiwilligen Opfer und und und.

kaya antworten
Beckmann
(@beckmann)
Beigetreten : Vor 4 Tagen

Beiträge : 11

@kaya 

Menschen früher wussten das zuerst ein Gott etwas opfern musste:

 

Gilgamesch wohin läufst du? Das Leben, das du suchst, wirst du nicht finden! Als die Götter die Menschen schufen, bestimmten sie für die Menschen den Tod. Das Leben behielten sie in ihrer Hand! 

(Gilgamesch-Epos)

 

Durch das Opfer wurde das Geschöpf aufgewertet und konnte Gott gemäß lebendig gemacht werden.

Ohne dieses Opfer gab es keinen Grund an diesen Gott zu glauben.

beckmann antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@beckmann 

Wobei es da ja eben genau nicht um den christlichen Gott geht. Und ich meine, dass das auch keine christliche Theologie ist, oder täusche ich mich? Nicht falsch verstehen, ich finde das total spannend, aber lässt sich das einfach übertragen?

Ohne dieses Opfer gab es keinen Grund an diesen Gott zu glauben.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Aussage verstehe, daher wiederhole ich in meinen eigenen Worten: "Nur wenn Menschen einem Gott etwas opfern, gibt es einen Grund an diesen Gott zu glauben."

Ich dachte, das wäre umgekehrt. Ich glaube an einen Gott und deshalb opfere ich ihm.

Auf die Israeliten im AT bezogen: die glaubten aus ganz anderen Gründen an Gott, nämlich weil dieser sich seinen Propheten offenbart hatte, indem sie seine Stimme hörten. Erst dann haben sie angefangen, ihrem Gott etwas zu opfern, und auch nur deshalb, weil der es ihnen entsprechend (durch Mose z.B.) diktiert hat.

Hab ich das falsch verstanden?

 

kaya antworten
Beckmann
(@beckmann)
Beigetreten : Vor 4 Tagen

Beiträge : 11
Veröffentlicht von: @kaya

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Aussage verstehe, 

 

Zu allererst muß ein Gott etwas opfern, in der Bibel war es das Einhauchen von seinem eigenen Leben in Adam. Adam hätte an Gott geglaubt indem er der Gabe Gottes geglaubt hätte, Leben von dieser erwartet hätte.

Geglaubt wird an die Gabe, gibt Gott nichts dann gibt es auch nichts zu glauben. Das ist wie ein Bäcker der kein Brot anbietet, gegessen wird das Brot und nicht der Bäcker.

 

 

beckmann antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@beckmann

Ok, danke für die Klarstellung! Dann hatte ich es genau falsch herum verstanden.

Ich frage mich jetzt allerdings ein bisschen, was das damit zu tun hat, dass die Menschen ihrem Gott Opfer gebracht haben. Was könnte die Begründung dafür sein? 

kaya antworten
Beckmann
(@beckmann)
Beigetreten : Vor 4 Tagen

Beiträge : 11

@kaya 

Zum einen erwarteten Menschen von einem Gott etwas.

Es geht aber auch um Bezug, dem du opferst der ist dein Gott.

beckmann antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kaya 

Stimme ich nur bedingt zu, denn es gibt ja auch sowas wie moralische Dilemmata. Wo es keine eindeutige "beste" Entscheidung gibt. Ich kann mir vorstellen, dass es sowas auch im größeren / kosmischen Maßstab geben kann, nicht nur "überfährst du die Kinder oder die Oma" (platt gesagt).

Von Gott würde ich eigentlich erwarten, dass es für ihn kein solches Dilemma gibt, sondern er immer die optimale Lösung kennt. Das wäre es für mich auch, was einen absolut gerechten Gott ausmacht - und das wäre auch der Grund, weshalb wir danach streben sollten, auch wenn wir die "absolute Gerechtigkeit" natürlich nie erreichen werden.

 

Ich muss sagen, mir gefällt das echt gut, einfach dich argumentieren / den Input liefern zu lassen 😀 

Äh, ja... ich hoffe es läuft nicht auf einen Monolog hinaus. Das sind einfach Dinge, die mir spontan einfallen, weil das Thema ja nicht zum ersten Mal aufkommt. 

Für mich auch interessant, weil ich mich da wieder an das ein oder andere Argument erinnere...

 

Finde ich auch nicht. Ich hab dazu noch nie eine gute Begründung gehört. Außer noch sowas wie: die anderen Völker haben Menschenopfer gebracht und die Israeliten nur noch Tieropfer. Ganz ohne ging wohl nicht. Vielleicht der Zeitgeist?

...und da fällt mir wieder etwas ein, Stichwort "Zeitgeist": Ganz genau. 

Ich denke, dass Opfergaben einfach generell üblich waren. Das war für die Menschen, als die ersten Religionen aufkamen, wohl ein naheliegender Gedanke: Da sind irgendwelche Götter/Geister, die uns schaden können... also bringen wir ihnen Opfer dar, in der Hoffnung, sie damit gnädig stimmen zu können.

Man kannte es halt nicht anders, und so wurde es dann eben auch bei den Israeliten gehandhabt.

Wobei mich das an eine andere Frage erinnert, mit der ich lange gehadert habe: Die drastischen Strafen im AT. Warum muss man Menschen steinigen, nur weil sie einen kleinen Fehler gemacht haben? Was soll diese unnötige Grausamkeit?

Ich denke auch das hatte einen klaren Grund: Solche Strafen waren damals üblich. Die Herrschaft eines Königs zeigte sich damals dadurch, dass er Herr über Leben und Tod war.

Hätte man nun einen gnädigen Gott verkündet, der Fehler immer wieder verzeiht - dann hätten die Menschen den König mehr gefürchtet als Gott.

So aber war es anders, und das gleich noch in anderer Hinsicht: Bei den Juden war das Gesetz für alle gültig, auch für den König. Denn das Gesetz kam von Gott, der über allem steht.

Damit ist das, was uns heute als grausame Strafe erscheint, in Wahrheit der Beginn eines Fortschritts, denn damit endet die Willkürherrschaft der Könige. Vor dem Gesetz wurden die Menschen gleich.

Das war eine Erkenntnis, zu der ich hier im Forum gekommen bin... es geht nicht nur darum, einzelne Grausamkeiten zu sehen, sondern zum einen den Zeitgeist zu berücksichtigen und die Entwicklung, die dahinter steht.

Und das ganze führt dann ja auch zu Jesus, der Vergebung predigt.

lucan-7 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@lucan-7 

Von Gott würde ich eigentlich erwarten, dass es für ihn kein solches Dilemma gibt, sondern er immer die optimale Lösung kennt. Das wäre es für mich auch, was einen absolut gerechten Gott ausmacht - und das wäre auch der Grund, weshalb wir danach streben sollten, auch wenn wir die "absolute Gerechtigkeit" natürlich nie erreichen werden.

Hmm ok. Einerseits total nachvollziehbar, andererseits frage ich mich gerade, ob das nicht im Widerspruch damit steht, dass du sonst doch eigentlich alles was Gott tut oder tun kann gerne für Menschen bis ins Detail begreifbar und verständlich haben möchtest, oder liege ich da falsch? Lässt du das Argument "das kann man nicht erklären", "das kann nur Gott verstehen", "Menschen können das nicht begreifen" sonst auch gelten? 😉 

Äh, ja... ich hoffe es läuft nicht auf einen Monolog hinaus. Das sind einfach Dinge, die mir spontan einfallen, weil das Thema ja nicht zum ersten Mal aufkommt.

Ich bin ja noch da. Und wie ich sagte: Ich stelle mir dieselben Fragen wie du. Ich freue mich auch darüber, mal Antworten zu lesen und nicht immer selber Antworten geben zu müssen, bei denen ich mir alles andere als sicher bin und von denen ich nicht restlos überzeugt bin.

Hätte man nun einen gnädigen Gott verkündet, der Fehler immer wieder verzeiht - dann hätten die Menschen den König mehr gefürchtet als Gott.

So aber war es anders, und das gleich noch in anderer Hinsicht: Bei den Juden war das Gesetz für alle gültig, auch für den König. Denn das Gesetz kam von Gott, der über allem steht.

Damit ist das, was uns heute als grausame Strafe erscheint, in Wahrheit der Beginn eines Fortschritts, denn damit endet die Willkürherrschaft der Könige. Vor dem Gesetz wurden die Menschen gleich.

Siehst du, jetzt kann ich schon wieder was von dir lernen. Tolle Erklärung, lässt mich so einiges besser verstehen. Ganz anders als die ausweichenden Antworten auf den Seiten christlicher Glaubensgemeinschaften. Genau nach so etwas suche ich.

kaya antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kaya 

Einerseits total nachvollziehbar, andererseits frage ich mich gerade, ob das nicht im Widerspruch damit steht, dass du sonst doch eigentlich alles was Gott tut oder tun kann gerne für Menschen bis ins Detail begreifbar und verständlich haben möchtest, oder liege ich da falsch?

Das glauben Leute hier immer wieder, dass ich alles "erklären" will, aber das ist eigentlich nicht der Punkt... mir geht es um Widersprüche. Also auf der einen Seite die Aussage, Gott würde alle Menschen bedingungslos lieben - dann steht aber im AT, dass er durch die Plagen in Ägypten jede Menge Kinder töten liess. Oder dass er selbst das Herz des Pharao verhärtete, damit er die Israelis nicht ziehen lässt.

Und da frage ich dann: "Das passt doch nicht! Wie geht das zusammen?". Oder eben die Aussage, dass Gott "allmächtig" ist, aber dennoch Dinge passieren, die er nicht will. Auch da stimmt meiner Ansicht nach etwas nicht.

 

Siehst du, jetzt kann ich schon wieder was von dir lernen. Tolle Erklärung, lässt mich so einiges besser verstehen. Ganz anders als die ausweichenden Antworten auf den Seiten christlicher Glaubensgemeinschaften. Genau nach so etwas suche ich.

Das freut mich. Wobei es natürlich nicht ohne Ironie ist, dass ich hier als Atheist für den christlichen Glauben argumentiere... vor allem wenn man bedenkt, dass mir schon vorgeworfen wurde, ich würde Menschen vom Glauben abbringen wollen... 😉 

Aber das ist ja auch das Interessante an solchen Gesprächen, man weiss nie was dabei herauskommt und was es womöglich bringt.

lucan-7 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@lucan-7 

Das glauben Leute hier immer wieder, dass ich alles "erklären" will, aber das ist eigentlich nicht der Punkt... mir geht es um Widersprüche. Also auf der einen Seite die Aussage, Gott würde alle Menschen bedingungslos lieben - dann steht aber im AT, dass er durch die Plagen in Ägypten jede Menge Kinder töten liess. Oder dass er selbst das Herz des Pharao verhärtete, damit er die Israelis nicht ziehen lässt.

Geht mir ganz genauso.... ich zieh mir das aktuell als Hörbuch rein, immer wieder mal, einfach aus Neugier und um mitreden zu können, weil ich die Bibel nur auszugsweise kenne, aber nie richtig gelesen habe. Manches kann man irgendwie erklären, bei anderem denk ich mir wieder ... naja. Ich hab dazu mal mit einem christlichen Chatbot gechattet, das ist auch immer wieder witzig. Er kann die Frage sichtlich nicht beantworten und windet sich immer in einer Ausrede nach der anderen 😂 (ich sollte nicht so viel spotten, das Gleiche kann ich ja auch sehr gut 😂) und dann wenn er nicht mehr weiter weiß, will er mich an einen Menschen verweisen. Als ob derjenige das besser könnte.

Ich tu mich mit der Bibel auch an vielen Stellen schwer, sag ich ganz ehrlich. Und habe oft den herätischen Gedanken, dass die Bibel, vor allem das AT, vielleicht gar nicht sooo gut zu unserem Gottesbild passt. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man da gar keinen Widerspruch zum NT sehen kann... Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Autoren in einer ganz anderen Welt lebten und ein ganz anderes Empfinden von Gut und Böse hatten als wir heute. Und sie eben alles durch diese Brille sehen und niederschreiben. Für mich würde das einiges erklären.

Das freut mich. Wobei es natürlich nicht ohne Ironie ist, dass ich hier als Atheist für den christlichen Glauben argumentiere... vor allem wenn man bedenkt, dass mir schon vorgeworfen wurde, ich würde Menschen vom Glauben abbringen wollen... 😉 

Och, wenn mans so sieht, hab ich ja quasi auch schon "für den Atheismus" argumentiert, indem ich den Glauben als rational nicht begründbar und unlogisch bezeichnet habe 🤷‍♀️ so what, ich bin da nicht so

kaya antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8140

@kaya und @luca-7

Ihr beide führt ein seit langem nicht mehr so gutes Gespräch miteinander.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kaya 

Geht mir ganz genauso.... ich zieh mir das aktuell als Hörbuch rein, immer wieder mal, einfach aus Neugier und um mitreden zu können, weil ich die Bibel nur auszugsweise kenne, aber nie richtig gelesen habe. 

Ich empfehle bei so etwas ja gerne eine Kinderbibel... natürlich keine für ganz kleine Kinder wo die verstörenden Sachen alle herausgekürzt wurden, sondern eher eine für ältere Kinder oder Jugendliche.

Wenn die gut gemacht ist, dann bekommt man da eine verständliche (Und unterhaltsame) Übersicht über die wichtigsten Ereignisse und wer wann wo etwas gemacht hat, was man sich auch gut merken kann.

Und die Passagen, die einen interessieren, liest man dann nochmal in der richtigen Bibel nach. Ich denke, dass man sich so der Sache einfacher annähern kann als sich das AT knallhart von vorn bis hinten reinzuziehen... das zieht sich doch ganz schön hin...

 

Ich tu mich mit der Bibel auch an vielen Stellen schwer, sag ich ganz ehrlich. Und habe oft den herätischen Gedanken, dass die Bibel, vor allem das AT, vielleicht gar nicht sooo gut zu unserem Gottesbild passt. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man da gar keinen Widerspruch zum NT sehen kann...

Ich finde es ja schon sehr angenehm, wenn jemand überhaupt nachvollziehen kann, was ich meine. Ich habe ja schon mit Christen diskutiert, die dann einfach knallhart meinten: "Nö, da ist kein Widerspruch!" wo ich mich dann auch gefragt habe wie man das denn nicht erkennen kann... ganz unabhängig davon, welche Ansicht man nun vertritt.

 

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Autoren in einer ganz anderen Welt lebten und ein ganz anderes Empfinden von Gut und Böse hatten als wir heute. Und sie eben alles durch diese Brille sehen und niederschreiben. Für mich würde das einiges erklären.

Das denke ich auch. Wenn man versucht, da alles 1:1 zu übertragen oder es gar wörtlich zu nehmen kommt dabei nichts Gutes mehr heraus. Wenn man aber die damaligen Weltbilder berücksichtigt, dann erkennt man dabei auch eine gesellschaftliche Entwicklung - und das finde ich selber auch ganz spannend.

 

Och, wenn mans so sieht, hab ich ja quasi auch schon "für den Atheismus" argumentiert, indem ich den Glauben als rational nicht begründbar und unlogisch bezeichnet habe 🤷‍♀️ so what, ich bin da nicht so

Wie gesagt - es ist schon viel wert, wenn man andere Gedanken nachvollziehen kann, selbst wenn man ihnen nicht in allem zustimmt...

 

lucan-7 antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@lucan-7 

Ich empfehle bei so etwas ja gerne eine Kinderbibel... natürlich keine für ganz kleine Kinder wo die verstörenden Sachen alle herausgekürzt wurden, sondern eher eine für ältere Kinder oder Jugendliche.

Die kenne ich allerdings schon 😀 hab ich als Kind sogar mehrfach gelesen. Für mich war das eine coole Geschichte, vor allem das AT. Eben weil es da so abgeht, das fand ich spannend. Wahrscheinlich kommt daher auch meine heutige Vorliebe für Fantasy-Bücher 😂 übernatürliche Action zieht einfach 

Ich höre die Bibel-Version gelesen von Rufus Beck, das ist eigentlich sehr angenehm zu hören. Natürlich nicht jeden Tag und nicht ewig, aber ab und zu höre ich da wieder ein Stück weiter und da ist schon vieles dabei, was ich so nie zuvor gelesen / gehört hatte. Ich finde die Bibel einfach immer noch spannend. Immerhin hab ich das Zeremonialgesetz inzwischen hinter mir, das war tatsächlich anstrengend 😅genauso wie manche endlosen Aufzählungen wer jetzt der Sohn des soundso war und so weiter und so fort.

kaya antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @kaya

... Immerhin hab ich das Zeremonialgesetz inzwischen hinter mir, das war tatsächlich anstrengend 😅
genauso wie manche endlosen Aufzählungen wer jetzt der Sohn des soundso war und so weiter und so fort.

Genau an diesen Texten bin ich in jungen Jahren gescheitert. 
'A zeugte B und C und D und E und wurde 795 Jahre alt, B zeugte F und G und H und wurde 684 Jahre alt, F zeugte ... ' 
Lauter Namen, die man sich eh nicht merken konnte, ließen mein Interesse einschlafen. 
Irgendwann später fing ich dann mit selektivem Bibellesen an. 

chai antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@chai 

Das ist nicht mal die schlimmste Stelle! Ich bin schon ein gutes Stück weiter gekommen und da kommt dann die Schlacht- und Reiseaufstellung, wer im Lager bei wem siedelt und in welcher Reihenfolge sie ausziehen und wie jeder der Fürsten seine Opfer darbringt, was einfach 12 mal derselbe Satz ist, weil sie alle dieselben Opfer bringen, die natürlich bis ins Detail beschrieben werden mussten. Echt Respekt an den Vorleser Rufus Beck, der das völlig ungerührt und stoisch seitenlang vorliest 😅 

kaya antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8140

@kaya 

Meinst Du "Die Bibel - nach der Luther Übersetzung"?

Die kostet schlappe 99,- Euro.

queequeg antworten
Kaya
 Kaya
(@kaya)
Beigetreten : Vor 5 Tagen

Beiträge : 44

@queequeg 

Die kostet schlappe 99,- Euro.

Oder ein Spotify-Konto.

Gibt es vermutlich auch bei anderen Hörbücher-Anbietern im Abo. Nicht dass mir das noch als Werbung ausgelegt wird. 😅

 

kaya antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8140

@lucan-7 

3 Sterne!

Deine merkwürdige Erfahrung habe ich auch gemacht. In Verlauf meiner Gespräche haben die Menschen nicht selten ihren Glauben über Bord geworfen. Ich habe sie natürlich nicht dahin zurückgeführt, aber doch mit ihnen ihre Enttäuschung und Wut bearbeitet und das hat sie dann ganz von selbst wieder die Türen ihres "Glaubensraumes" öffnen lassen. Allerdings haben sie den dann doch anders eingerichtet als vorher.

queequeg antworten


kerygma
Beiträge : 774

@lucan-7 An welcher Stelle im Neuen Testament wird Gott allmächtig genannt? Dann könnte ich mal nach dem Kontext schauen.

kerygma antworten
12 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

An welcher Stelle im Neuen Testament wird Gott allmächtig genannt? Dann könnte ich mal nach dem Kontext schauen.

Mir ist keine Stelle bekannt, die Gottes Allmacht genau beschreibt.

Trotzdem wird in der christlichen Lehre der Begriff der "Allmacht" immer wieder gebraucht. Deshalb stellt sich die Frage, was genau damit gemeint ist - und ob die biblischen Aussagen nicht mehr Sinn ergeben, wenn Gottes Macht in Wahrheit begrenzt ist.

 

 

 

lucan-7 antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@lucan-7 Das ist interessant. Im Neuen Testament gibt es das Attribut "Allmacht" tatsächlich gar nicht. Aber niemand wird wohl wissen, was deine Gesprächspartner irgendwie gemeint haben könnten, weil der Begriff irgendwie immer wieder auftauche. Wenn Du nicht konkret fragst, wird Dir auch niemand sagen, was genau gemeint ist.

 

kerygma antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

Aber niemand wird wohl wissen, was deine Gesprächspartner irgendwie gemeint haben könnten, weil der Begriff irgendwie immer wieder auftauche. Wenn Du nicht konkret fragst, wird Dir auch niemand sagen, was genau gemeint ist.

"Gott, der Allmächtige" ist eine gängige Phrase, die eigentlich nie in Frage gestellt wird. Dass es in irgendeiner Diskussion jemals geheissen hätte, dass Gott etwas NICHT kann wäre mir nicht bekannt.

Und so wurde es mir auch bei jeder Nachfrage bestätigt. Es gibt nichts, was Gott unmöglich wäre.

Nur zu den Schlussfolgerungen passt es dann halt nicht...

lucan-7 antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@lucan-7 Dem würde ich zustimmen. Und das ist in einem „christlichen Weltbild“ denkbar.

“Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich.“ (Mt 19,26)

kerygma antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 149

@kerygma Ich denke, weil es im biblischen Hebräisch keine Abstrakta gibt, wie etwa in indoeuropäischen Sprachen. Beispiel: Barmherzigkeit im Deutschen - diese Endung klassifiziert einen abstrakten Begriff bestimmte Merkmale. Wenn also in den hebräischen Schriften Allmacht ausgedrückt wird, dann durch figurativ bis idiomatische Entsprechung. Ein Beispiel hierfür ist meiner Meinung nach Jesaja 45.7:

Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, damit man erfahre vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang, dass keiner ist außer mir. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut. Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, erschaffe es.

Da die Sprachlogik des klassischen Hebräisch und verwandter Sprachen Prozesshaft (weswegen grammatikalisch im Grunde keine finiten Zeitformen bestehen) auf dem Prinzip sozialer Interaktion beruht (für Familie, Sippe, Stamm und Volk) - das heißt Gottes Wirken wurde zuallererst im Verhältnis kollektiver Bedeutung für den nächsten und letztlich auch einem selbst verständlich, ist mit obigen Zitat Allmacht ausgedrückt, konkret Allmacht gleichsam eines altorientalischem Despoten (was zu damaligen Zeiten nicht unbedingt als etwas negatives gesehen worden wäre).

Im Syrisch-Aramäischen existiert schließlich mit einigen Neuerungen wie finiter Zeitformen ein einheitlicher Begriff, nämlich (ܚܰܝܠܬܳܢܽܘܬܳܐ ܕܟܽܠ). Hier finde ich die wörtliche Bedeutung interessant, in etwa: Macht und Kraft über/von allem. Im klassischen Hebräisch wäre wegen fehlender Prozesszuordnung dies nicht sinngemäß derart ausdrückbar gewesen. Man hätte unweigerlich gefragt: Ab jetzt, später oder gilt dies schon immer? Obige Ausführung hingegen war jedem Leser wie Zuhörer intuitiv in seiner Bedeutung offensichtlich, schon alleine, weil die Allmacht des mehr oder minder uneingeschränkten Herrschers eine allgegenwärtige Erfahrung darstellte.

Im Hebräischen sind viele Begriffe, Wendungen bis hin zu feststehenden Formulierungen so etwas wie Kategorien, keine streng begrenzten Wörter im Sinne deutscher Grammatik. 

claudius antworten
Claudius
(@claudius)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 149
@kerygma
Ich denke, weil es im biblischen Hebräisch keine Abstrakta gibt, wie etwa in indoeuropäischen Sprachen. Beispiel: Barmherzigkeit im Deutschen - diese Endung klassifiziert einen abstrakten Begriff bestimmte Merkmale. Wenn also in den hebräischen Schriften Allmacht ausgedrückt wird, dann durch figurativ bis idiomatische Entsprechung. Ein Beispiel hierfür ist meiner Meinung nach Jesaja 45.7:

»Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, damit man erfahre vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang, dass keiner ist außer mir. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut. Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, erschaffe es«.

Da die Sprachlogik des klassischen Hebräisch und verwandter Sprachen Prozesshaft (weswegen grammatikalisch im Grunde keine finiten Zeitformen bestehen) auf dem Prinzip sozialer Interaktion beruht (für Familie, Sippe, Stamm und Volk) - das heißt Gottes Wirken wurde zuallererst im Verhältnis kollektiver Bedeutung für den nächsten und letztlich auch einem selbst verständlich, ist mit obigen Zitat Allmacht ausgedrückt, konkret Allmacht gleichsam eines altorientalischem Despoten (was zu damaligen Zeiten nicht unbedingt als etwas negatives gesehen worden wäre).

Im Syrisch-Aramäischen existiert schließlich mit einigen Neuerungen wie finiter Zeitformen ein einheitlicher Begriff, nämlich (ܚܰܝܠܬܳܢܽܘܬܳܐ ܕܟܽܠ). Hier finde ich die wörtliche Bedeutung interessant, in etwa: Macht und Kraft über/von allem. Im klassischen Hebräisch wäre wegen fehlender Prozesszuordnung dies nicht sinngemäß derart ausdrückbar gewesen. Man hätte unweigerlich gefragt: Ab jetzt, später oder gilt dies schon immer? Obige Ausführung hingegen war jedem Leser wie Zuhörer intuitiv in seiner Bedeutung offensichtlich, schon alleine, weil die Allmacht des mehr oder minder uneingeschränkten Herrschers eine allgegenwärtige Erfahrung darstellte.

Im Hebräischen sind viele Begriffe, Wendungen bis hin zu feststehenden Formulierungen so etwas wie Kategorien, keine streng begrenzten Wörter im Sinne deutscher Grammatik. 

 

claudius antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 976

@lucan-7 🤔 ihr meint, dass stimmt vielleicht gar nicht, dass Gott allmächtig ist?

War wäre denn dann.... Hm das Gegenteil oder der Fall?

samira-jessica antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@samira-jessica Das Problem an den Allmachtsdiskussionen mit Atheisten ist im Regelfall, dass sie mit logisch widersprüchlichen Konstrukten kommen, die niemals erfüllt werden können, und daraus dann ableiten, Gott wäre nicht möglich, alles zu tun (Klassiker: Kann Gott einen Stein heben, den er selbst nicht heben kann).

kerygma antworten
Samira-Jessica
(@samira-jessica)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 976

@kerygma ah ich glaube ich weiß was du meinst, hier schon oft erlebt.

samira-jessica antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @kerygma

@samira-jessica Das Problem an den Allmachtsdiskussionen mit Atheisten ist im Regelfall, dass sie mit logisch widersprüchlichen Konstrukten kommen, die niemals erfüllt werden können, und daraus dann ableiten, Gott wäre nicht möglich, alles zu tun (Klassiker: Kann Gott einen Stein heben, den er selbst nicht heben kann).

Ja, das ist das, was @AWHler so treffend mit dem 'philosophischen Zirkel' umrissen hat. 
Und man kann sich natürlich damit beschäftigen, aber irgendwann ahnt man, dass man damit nicht zum Ende kommt. 

chai antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774
Veröffentlicht von: @chai
Veröffentlicht von: @kerygma

@samira-jessica Das Problem an den Allmachtsdiskussionen mit Atheisten ist im Regelfall, dass sie mit logisch widersprüchlichen Konstrukten kommen, die niemals erfüllt werden können, und daraus dann ableiten, Gott wäre nicht möglich, alles zu tun (Klassiker: Kann Gott einen Stein heben, den er selbst nicht heben kann).

Ja, das ist das, was @AWHler so treffend mit dem 'philosophischen Zirkel' umrissen hat. 
Und man kann sich natürlich damit beschäftigen, aber irgendwann ahnt man, dass man damit nicht zum Ende kommt. 

Sich damit beschäftigen finde ich wichtig, denn wir sind auch dazu aufgerufen, Antwort zu geben, wenn wir nach unserem Glauben gefragt werden. Aber wie Du sagst, wenn das kein Ende findet und sich in Zirkelschlüssen ergießt, bringt es nichts, weil es keinen weiteren Erkenntnisgewinn gibt.

kerygma antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

Das Problem an den Allmachtsdiskussionen mit Atheisten ist im Regelfall, dass sie mit logisch widersprüchlichen Konstrukten kommen, die niemals erfüllt werden können, und daraus dann ableiten, Gott wäre nicht möglich, alles zu tun (Klassiker: Kann Gott einen Stein heben, den er selbst nicht heben kann).

Finde ich ja lustig, dass du mir jetzt schon Argumente unterstellst, die ich nirgendwo genannt habe.

Das Thema hier lautet ja auch, inwiefern Gott "allmächtig" ist (Und was die Bibel eigentlich dazu sagt) - und nicht "Allmacht ist unlogisch".

Fun Fact: Wenn Gott allmächtig ist, dann kann er auch einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann - denn dann würde er auch über die Logik gebieten und könnte deren Regeln ausser Kraft setzen.

lucan-7 antworten
Katechon
Beiträge : 211
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wen interessiert's?

Gegenfrage: Würdest Du gerne in Deinem Wohnzimmer neben einem Plattenspieler sitzen, der in Dauerschleife ständig das gleiche Lied spielt? 

katechon antworten
4 Antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@katechon Es ist eigentlich auch deshalb schade, weil man damit Zeit vergeudet. Ich kenne die früheren Diskussionen nicht, aber wenn sie nur aufgewärmt werden um das Aufwärmens Willen würde ich das traurig finden. Wenn man konkrete Fragestellungen auf Basis früherer Diskussionen hätte, könnte man aufbauen, das sehe ich bei dem Eingangsbeitrag nicht. Eher eine diffuse Mischung aus Hörensagen, und Andeutungen, die auf die Theodizee Frage, oder die innere Logik Gottes abzielen, also alles Einzelthemen, die schon für sich ganze Beitragsstränge füllen könnten - und die werden einfach mal lieblos hingeklatscht. Das finde ich persönlich schade. Und ich vermute: es gibt gar keine wirkliche persönliche Anfrage.

kerygma antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

Es ist eigentlich auch deshalb schade, weil man damit Zeit vergeudet.

Das finde ich jetzt witzig, dich über "Zeitvergeudung" zu ereifern, nachdem du deine Zeit mit einem Text vergeudet hast, der überhaupt nichts zum Thema beiträgt.

Anscheinend vergeudest du doch ganz gerne deine Zeit hier.

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@katechon 

Gegenfrage: Würdest Du gerne in Deinem Wohnzimmer neben einem Plattenspieler sitzen, der in Dauerschleife ständig das gleiche Lied spielt? 

Wie ernst soll ich jemanden nehmen, der sich genau neben diesen Plattenspieler setzt (obwohl er auch was ganz anderes tun könnte), und sich dann darüber beschwert, dass er sich genau dort hin gesetzt hat?

Du bist hier. Du kannst darüber diskutieren oder es sein lassen. 

Die Frage ist eine ganz normale theologische Frage. Du kannst dich dazu äussern - oder es lassen.

Aber dich darüber zu beschweren ist unsinnig.

lucan-7 antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3753

@katechon 

Deinem Wohnzimmer

Nur mit dem Unterschied, dass das hier ein öffentlicher Raum ist, und nicht (d)ein Wohnzimmer.

Vielleicht ändert das die Perspektive etwas? 🙂

Ich finde, genau dafür ist nämlich das Forum da: ein Austausch über Gott.

In der Schule/Fahrschule werden auch die Themen immer wiederholt.

Hier geht es wenigstens nicht um stupides Auswendiglernen.

stern antworten


Katechon
Beiträge : 211
Veröffentlicht von: @kerygma

Das finde ich persönlich schade. Und ich vermute: es gibt gar keine wirkliche persönliche Anfrage.

Ich merke, wenn jemand einen bestimmten Kurs steuert, der ihn zwangsläufig dazu zwingt muss sich im Kreis zu bewegen. Ich halte ein solches Verhalten für pathologisch … ohne jemanden gezielt anzublicken oder anzusprechen … wenn es als Steckenpferd gehalten wird. Als ob ein kleines Kind mit Federn im Haar, einen Kriegsschrei der Nordamerikanischen Ureinwohner imitierend, auf seinem Steckenpferd um den Weihnachtsbaum galoppiert und die ganze Familie auf Trapp hält.

Solange Oma und Opa, in ihrer Altersmilde, dem Enkelkind immer Zuspruch geben und es noch anfeuern, dann fühlt es sich bestärkt und macht weiter.

Um nochmals Winnetou zu bemühen: Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reiten willst, steig ab !

katechon antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@katechon 

Ich merke, wenn jemand einen bestimmten Kurs steuert, der ihn zwangsläufig dazu zwingt muss sich im Kreis zu bewegen. Ich halte ein solches Verhalten für pathologisch

Nur mal so nebenbei bemerkt... Was denkst du eigentlich, was du hier gerade tust? 

 

Ich habe hier einen Thread zu einem sachlichen Thema eröffnet. Das Thema mag dich interessieren, oder eben nicht. Es ist dir überlassen, ob du dich daran sachlich und inhaltlich beteiligen möchtest - oder eben nicht.

Stattdessen häst du es für angemessen, hier mal eben eine psychologische Einschätzung über die Motivation eines Users herauszuhauen. Warum auch immer.

Meiner Ansicht nach ist das das gleiche toxische Verhalten wie in den sozialen Medien, wo etwa eine Sängerin mit einem Foto von sich ihr neues Album ankündigt... und etliche Leute meinen, statt einen freundlichen Kommentar über die Ankündigung abzugeben, lieber schreiben zu müssen wie dick die Frau doch ist, dass ihre Lippen zu dick oder zu dünn sind, dass sie hässlich ist, zum Psychiater gehen sollte und was es sonst alles an Gehässigkeiten geben mag... alles, nur halt nichts zum Thema.

Was denkst du wohl, wie oft ich hier den ein oder anderen Eindruck von diversen Usern habe und mir Manches denke... aber darüber schweige? Weil es weder zum Thema gehört noch Sinn des Forums ist, die User und deren Motivation zu analysieren... oder den Sinn ihrer Beiträge zu hinterfragen.

Ich habe hier das Recht, eine sachliche Frage zur Diskussion zu stellen, egal ob ich nun 30 oder 30.000 Beiträge habe, und es ist der Sinn dieses Forums, über diese Frage zu diskutieren, sofern Teilnehmer hier das Thema persönlich interssant finden.

Wenn du hier - als einer dieser Teilnehmer - dich plötzlich genötigt siehst, irgendwelche halbgaren, psychologischen Hobby-Analysen zu betreiben und diese dann nicht einfach für dich zu behalten, sondern diese auch noch anstelle eines sachlichen Beitrags hier ins Forum zu stellen...

...dann solltest du vielleicht auch einmal DEINE Motivation hier hinterfragen und warum du dich eigentlich so verhälst wie  du es tust.

Und keine Angst... ich denke mir meinen Teil, aber ich werde es hier nicht schreiben...

😎

lucan-7 antworten
kerygma
Beiträge : 774
Veröffentlicht von: @lucan-7

Das finde ich jetzt witzig, dich über "Zeitvergeudung" zu ereifern, nachdem du deine Zeit mit einem Text vergeudet hast, der überhaupt nichts zum Thema beiträgt.

ein bisschen vertreibe ich mir die Zeit, bis Du eine konkrete Frage stellst. 

kerygma antworten
7 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

ein bisschen vertreibe ich mir die Zeit, bis Du eine konkrete Frage stellst. 

Steht im Eingangsposting ganz unten:

Wie seht ihr das? Ist Gottes Allmacht überhaupt begründbar bzw. mit der christlichen Lehre zu vereinen?

 

lucan-7 antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@lucan-7 also wirklich nur heiße Luft.

kerygma antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

also wirklich nur heiße Luft.

Klar... das Theodizee Problem hat zwar nur Generationen von Theologen und Philosophen über Jahrhunderte beschäftigt. Insofern ist es natürlich auch völlig unsinnig, hier einen Aspekt dieses Problems zu hinterfragen und zur Diskussion zu stellen. Warum sollte das auch Thema einer Seite sein, die sich "jesus.de" nennt...

Dass DU hier nichts zum Thema beitragen kannst... das hat wohl nun jeder verstanden.

Warum du hier trotzdem noch schreibst, das erschliesst sich mir nicht... aber vielleicht drehst du dich ja auch einfach nur gerne im Kreis.

lucan-7 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5707
Veröffentlicht von: @lucan-7

@kerygma 

also wirklich nur heiße Luft.

Klar... das Theodizee Problem hat zwar nur Generationen von Theologen und Philosophen über Jahrhunderte beschäftigt.

Von daher - erwartest Du jetzt und hier endlich die Lösung?

Den persönlichen Disput versuche ich - soweit es mir möglich ist - unkommentiert zu lassen.

chai antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@chai 

Von daher - erwartest Du jetzt und hier endlich die Lösung?

Vielleicht hätte ich eher fragen sollen: "Was sagt die Bibel über Gottes Allmacht?". Dann wäre die Sache klarer gewesen... aber wer konnte auch schon ahnen, dass das hier so ausartet mit Leuten, die ständig schreiben, dass sie hier nichts schreiben wollen, weil das ja sinnlos ist?

lucan-7 antworten
kerygma
(@kerygma)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 774

@lucan-7 Du hattest keine Frage zur Theodizee-Problematik gestellt.

kerygma antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30000

@kerygma 

Du hattest keine Frage zur Theodizee-Problematik gestellt.

Nein, aber das Thema spielt da mit hinein. Die Theodizee Problematik selbst gilt ja als ungelöst, da wird sich hier auch nichts ändern.

Aber was die Bibel zur Allmacht sagt - dazu lässt sich sehr wohl etwas schreiben.

 

 

lucan-7 antworten


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