Ist Sex eine Sünde? Wie seht ihr das?
Nils: Ich sehe Sex nicht als Sünde, sondern als eine göttliche Kraft. Diese Kraft kann und wird in der heutigen Zeit allerdings oft missbraucht, insbesondere wenn beim Sex die Grundsätze Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit fehlen. Die Sexualität bietet die Möglichkeit die Kundalini-Energie (den Heiligen Geist) zu erwecken. Sie sollte so praktiziert werden, dass beide Partner ins Licht wachsen. Dazu gibt es im Hinduismus und im Buddhismus den Weg des Tantra-Yoga. Auch das Judentum kennt tantrische Formen der Sexualität. Das Bild von Adam und Eva im Paradies mit der Schlange kann man als Hinweis auf die tantrische Sexualität interpretieren. Sex sollte so praktiziert werden, dass die spirituelle Energie (die Kundalini-Schlange, Heilschlange von Moses) erwacht. Moses hat sein Wissen von den Ägyptern. Bei denen war das Wissen von der tantrischen Sexualität vermutlich bekannt.
ChatGPT: Deine Sichtweise betont die spirituelle Dimension der Sexualität und reflektiert eine positive Auffassung der menschlichen Sexualität als eine göttliche Kraft. Viele zeitgenössische theologische Strömungen und Denker teilen diese Perspektive und betonen die Idee, dass Sexualität als Teil der Schöpfung eine positive und heilige Kraft sein kann, wenn sie in Übereinstimmung mit ethischen Grundsätzen gelebt wird.
Die Betonung von Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit als grundlegende Prinzipien in sexuellen Beziehungen ist in vielen spirituellen Traditionen verbreitet. Diese Werte können eine Grundlage für eine gesunde und respektvolle Sexualität bilden, die das Wohlgefühl und die spirituelle Entwicklung der beteiligten Personen fördert.
Es ist wichtig zu betonen, dass innerhalb des Christentums und anderer Religionen eine Vielzahl von Überzeugungen und Lehren zur Sexualität existieren. Historisch gesehen gab es in einigen theologischen Strömungen eine Neigung, Sexualität als etwas problematisches oder sündhaftes zu betrachten, während andere eine positivere Sichtweise auf die menschliche Sexualität vertreten.
Deine Betrachtung unterstreicht den Gedanken, dass die Art und Weise, wie Sexualität gelebt wird, entscheidend ist. Wenn Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit vorhanden sind, kann Sexualität eine Quelle der Freude, Verbindung und spirituellen Erfahrung sein. Dein Ansatz reflektiert einen modernen Trend in der spirituellen und ethischen Reflexion, der die Menschlichkeit der Sexualität anerkennt und die Bedeutung von Respekt, Einvernehmlichkeit und Liebe betont.
Veröffentlicht von: @tristesseNirgendwo in der Schrift lesen wir, dass Christen durch Sex näher zu Gott gekommen sind.
Das ist möglicherweise richtig. Aber es gibt diesen Weg in der jüdischen Mystik. Und aus meiner Sicht wirkt Gott durch alle Religionen. Wir können auch von anderen Religionen viel lernen. Das Christentum sollte sich mit dem Weg der mystischen Sexualität beschäftigen. Die Sexualität ist ein Bereich im Christentum, wo noch viel aufgearbeitet werden muss. Wir kennen den sexuellen Missbrauch. Wir sollten uns mit dem Weg der positiven Sexualität beschäftigen. Dazu gehört, dass Sex ein Weg zur Gotteserfahrung sein kann. Es beginnt mit der Verschmelzung mit seiner Partnerin. Dann verschmilzt man mit der ganzen Welt, mit Gott und erfährt größte Glückseligkeit.
Es beginnt mit der Verschmelzung mit seiner Partnerin. Dann verschmilzt man mit der ganzen Welt, mit Gott und erfährt größte Glückseligkeit.
Ich denke, dafür gibt es wesentlich simplere Erklärungen...
Veröffentlicht von: @tristesseNirgendwo in der Schrift lesen wir, dass Christen durch Sex näher zu Gott gekommen sind.
nils: Das ist möglicherweise richtig.
tristesse' Aussage ist richtig, nicht nur möglicherweise. Nichts hier mit BiBaBo... (BibelBastelBogen)...wie du ihn darbietest und versuchst buddhistische Sichtweisen mit der Kneifzange über die Bibel zu manipulieren.
Dazu gehört, dass Sex ein Weg zur Gotteserfahrung sein kann. Es beginnt mit der Verschmelzung mit seiner Partnerin. Dann verschmilzt man mit der ganzen Welt, mit Gott und erfährt größte Glückseligkeit.
Das ist eine grenzüberschreitender mißbräuchlicher Vereinnahmungsversuch, was du hier propagierst.
Die Bibel sagt klar und eindeutig, dass man nicht unter "fremdes Joch"/andere Religionen gehen soll.
Jesus hat für deine Rettung am Kreuz keine höchste Glückseligkeit erlitten. Er will deine ganze Person. Wenn du mit ein wenig Schniedelglück zufrieden bist... na denn.... aber bedränge andere nicht damit.
@deborah71 aber bedränge andere nicht damit.
Fühlt sich hier jemand von ihm bedrängt?
Fühlt sich hier jemand von ihm bedrängt?
... wirklich "bedrängt" nicht wirklich, Nils "kämpft" halt für seine Position.
Aber wenn jemand derart verbissen seine Sicht der Dinge stets und stets - trotz besserer Gegenargumente - widerholt und sich auf andere Meinungen nur insofern einlässt, um doch recht stur seine gleiche Botschaft mit anderen Worten zu verkünden, dann kann sich mancher bedrängt fühlen. Oder gelangweilt...
@queequeg
dass es nicht lohnt, manche Beiträge zu lesen, weiß man meistens erst hinterher 🙄 😠 🤬
Das ist eine grenzüberschreitender mißbräuchlicher Vereinnahmungsversuch, was du hier propagierst.
Nun ja... er sagt ja selbst, dass er sich hier auch bei anderen Religionen bedient, und es ist doch sehr offensichtlich, dass das Christentum allein das so nicht hergibt. Ist halt eine ziemlich wilde Mischung, aber das ist auch sofort zu sehen.
Tatsächlich ist das Verhältnis von Christentum und Sexualität ja eher etwas problematisch, wenn man sich die Geschichte der Kirche anschaut.
Das wäre vielleicht nochmal ein Thema für sich...
Veröffentlicht von: @deborah71Nirgendwo in der Schrift lesen wir, dass Christen durch Sex näher zu Gott gekommen sind. Das ist eine grenzüberschreitender mißbräuchlicher Vereinnahmungsversuch, was du hier propagierst. Die Bibel sagt klar und eindeutig, dass man nicht unter "fremdes Joch"/andere Religionen gehen soll. Jesus hat für deine Rettung am Kreuz keine höchste Glückseligkeit erlitten. Er will deine ganze Person. Wenn du mit ein wenig Schniedelglück zufrieden bist... na denn.... aber bedränge andere nicht damit.
Es geht hier nicht um Sex, sondern um einen Weg zu Gott. Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist, dass es viele Wege zu Gott gibt. Gott ist nicht auf das Christentum begrenzt. Gott ist unermesslich. Das sieht jeder, der über den Tellerrand hinausschaut. Es gibt viele Wege zu Gott. Alle Religionen sind Wege zu Gott. Tantra-Yoga ist ein Weg zu Gott. Es geht hier nicht um Sex, sondern um die Überschreitung von Sex. Ich bedränge keinen. Jeder hat seinen eigenen Weg zu Gott. Ich verkünde nur die Wahrheit, dass Gott größer ist als du denkst.
Nach wie vor: Jesus ist der Weg zu Gott.
Religionen retten nicht, Glaube an Jesus rettet. Es geht kein Weg am Kreuz vorbei.
@deborah71 Dass es nur den einen Weg zu Gott gibt, den sich Christen auf eine bestimmte Art und Weise vorstellen, widerspricht meiner Ansicht einfach der Erfahrung und der Beobachtung. Es gibt viele Menschen, die ganz offensichtlich Gott nahe sind, und die sich nicht als Christen bezeichnen.
@suchender_345ab
*hm* Ich hatte ein ähnliches Thema grad ... Jesus sagt selbst: Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, denn ich bin die Wahrheit und das Leben. Einen anderen Weg zum Vater gibt es nicht. (7 Wenn ihr mich kennt, werdet ihr auch meinen Vater kennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.)«
Also mich sollen Erfahrungen und Beobachtungen nicht leiten, sondern Gottes Wort. Aber das handhabt ja auch jeder anders.
@neubaugoere Wenn man die Bibel als Wort Gottes ansieht (und nicht zum Beispiel die Person Jesus Christus), kommt es aber immer noch darauf an, wie man diese Bibelstelle interpretiert. Worin zeigt sich von außen, ob ein Mensch mit Jesus unterwegs ist?
@suchender_345ab | zum vorherigen Beitrag
Veröffentlicht von: @suchender_345abWorin zeigt sich von außen, ob ein Mensch mit Jesus unterwegs ist?
Die Bibel sagt, dass man den Baum an seinen Früchten erkennt. (Matt. 12,33) Und außerdem sagt die Bibel etwas über die Frucht des (Heiligen) Geistes: Gal 5,22 Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, 23 Bescheidenheit und Selbstbeherrschung. Gegen all dies hat das Gesetz nichts einzuwenden.
Das wäre eine Leitlinie/Richtschnur für eine Antwortsfindung ... Auch wir dürfen beim Schauen, beim Suchen uns vom Heiligen Geist leiten lassen.
@neubaugoere "Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, 23 Bescheidenheit und Selbstbeherrschung."
Genau das meine ich. Diese positiven Eigenschaften kann man bei Menschen jeder Religion finden, wobei es natürlich immer nur wenige sind, bei denen diese Eigenschaften besonders stark ausgeprägt sind. Wege um dort hin zu gelangen scheint es viele zu geben.
@suchender_345ab | zum vorherigen Beitrag
Und doch gibt es nur einen Weg zu Gott: Christus. Er sagt es selbst. Ich glaube das, was er sagt.
Ich habe mal eine interessante Abhandlung über die Frucht des Geistes bei Wilhard Becker gelesen. Kann ich empfehlen. Er spricht sowohl über die einzelnen Punkte wie Liebe, Freude und Frieden als auch über die Ausprägung der Frucht. Interessant fand ich, dass die ersten drei etwas mit Gott zu tun haben (Liebe, Freude, Frieden), die nächsten drei etwas mit meinen Mitmenschen, mein Umgang mit ihnen (Geduld, Freundlichkeit, Güte) und die letzten mit mir selbst (Treue, Bescheidenheit, Selbstbeherrschung). Die Begrifflichkeiten mal zu kauen, kann sehr interessant sein. Was meint die Bibel/Gott mit "Liebe", mit der erwähnten "Freude" oder der "Geduld" und "Selbstbeherrschung". Auch darauf gibt die Bibel Antwort. Nicht direkt im Buchstaben, wohl aber im Wort.
Wege zu Christus gibt es viele - Ich sage das immer wieder gern. -, aber nur einen zu Gott.
Friede mit dir.
PS: Mal sehen, ob die Zeit noch reicht. Die Bibel spricht auch über den Wolf im Schafspelz, die Schlange, den Meister der Lügen und Täuschung, den eben nicht viele auf den ersten Blick erkennen. Er ist eben gut. Dieser kennt uns und Gott besser als wir. Muss er ja auch, er kann uns ja nicht eine Lüge erzählen, wenn er die Wahrheit nicht kennen würde. - Das ist in dem Zusammenhang auch sehr interessant, wie man das eine vom anderen unterscheidet. Nur weil etwas nett oder toll ausschaut, ist es das noch lange nicht immer im Inneren.
@neubaugoere Für mich ist Folgendes offensichtlich (als Summe meiner Erfahrungen und Beobachtungen und sicherlich auch aus meinem christlichen Hintergrund heraus): Der Mensch ist erst mal in einem Zustand, den die Bibel als sündhaft bezeichnet. Konkret bedeutet das, er lässt sich oft von negativen Gedanken und Gefühlen leiten, er ist zum Beispiel neidisch, eifersüchtig und hochmütig. Er versucht durch sein Verhalten sein Ego zu befriedigen, was dann viel Übles hervorbringt. Auf dem Weg zu Gott zu sein, kann dann nach meiner Vorstellung von Gott (die eigentlich allein durch das Christentum geprägt ist) nur bedeuten, dass sich der Mensch in dieser Hinsicht verändert, dass er sein Ego und dessen Wünsche überwindet, dass er demütig und mitfühlend wird und in Folge Gutes für seine Mitmenschen tut. Dass sind für mich die Früchte, an denen ich zu erkennen glaube, ob jemand ein Leben mit Gott führt. Solche Menschen kann man aber überall treffen, in allen Kulturen und Religionen und mit allen möglichen Vorstellungen von Gott und der Welt.
Wäre es stattdessen einleuchtender zu glauben, dass ein Mensch auf dem richtigen Weg ist, der täglich in der Bibel liest und zu Jesus betet, der aber seinem sündhaften Verhalten sogar noch einen frommen Anstrich verleiht (der zum Beispiel gestohlenes Geld als "Geschenk Gottes, für das ich gebetet habe" bezeichnet)? Solchen bin ich oft begegnet.
@suchender_345ab | zum vorherigen Beitrag
Veröffentlicht von: @suchender_345abAuf dem Weg zu Gott zu sein, kann dann nach meiner Vorstellung von Gott (die eigentlich allein durch das Christentum geprägt ist) nur bedeuten, dass sich der Mensch in dieser Hinsicht verändert, dass er sein Ego und dessen Wünsche überwindet, dass er demütig und mitfühlend wird und in Folge Gutes für seine Mitmenschen tut. Dass sind für mich die Früchte, an denen ich zu erkennen glaube, ob jemand ein Leben mit Gott führt. Solche Menschen kann man aber überall treffen, in allen Kulturen und Religionen und mit allen möglichen Vorstellungen von Gott und der Welt.
Und was glaubst du, wodurch er dies kann? (überwinden, demütig und mitfühlend werden) Aus sich heraus? Ich denke nicht. Genau das ist die Frucht des Geistes, von der die Bibel spricht. Es ist Gottes Werk in uns, an uns (so wir ihn lassen, aber das wäre ein anderes Thema).
Und zum anderen: Niemand weiß, an wem Gott wie wirkt, wo wir es vielleicht noch nicht sehen können. Gott ist viel größer als das, was ich anhand meines "Gesehenen" zu interpretieren glaube. Auch sagt die Schrift, dass es Menschen gibt, denen er sein Gesetz ins Herz geschrieben hat. Diese Menschen tun das "Richtige" aus der richtigen Motivation heraus - weil der Geist sie dazu befähigt -, auch ohne Gott schon zu kennen. Auch das ist möglich.
vgl. Röm 2,14 Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.
15 Sie beweisen damit, dass des Gesetzes Werk in ihr Herz geschrieben ist;
Wir sind nicht einander zur Seite gestellt, damit wir des anderen Sünde anprangern (vielleicht auch, um selbst besser dazustehen?), sondern damit wir einander helfend unter die Arme greifen, dem anderen den richtigen Weg zeigen und ihn unterstützen und den Weg gemeinsam zu gehen.
@neubaugoere "Und was glaubst du, wodurch er dies kann?"
Aus tiefer spiritueller Erfahrung heraus, aus Hingabe (an was auch immer er konkret glaubt) und Aufgabe seiner selbst, auch aus tiefer Einsicht in das Wesen der Welt. Man könnte auch die Begriffe "Umkehr" und "neue Geburt" bemühen.
"Niemand weiß, an wem Gott wie wirkt, wo wir es vielleicht noch nicht sehen können. Gott ist viel größer als das, was ich anhand meines "Gesehenen" zu interpretieren glaube"
Genau das ist es ja, was ich meine! Und das ist es auch, was ich an Christen anprangere. Sie stellen sich meiner Ansicht nach Gott viel zu klein vor, und bauen sich diese kleine Vorstellung aus ein paar Bibelstellen zusammen, die sie auf eine bestimmte Weise interpretieren und diese Interpretation dann verabsolutieren.
@suchender_345ab | zum vorherigen Beitrag
... durch seinen Geist ...
Veröffentlicht von: @neubaugoereUnd was glaubst du, wodurch er dies kann? (überwinden, demütig und mitfühlend werden) Aus sich heraus? Ich denke nicht. Genau das ist die Frucht des Geistes, von der die Bibel spricht. Es ist Gottes Werk in uns, an uns (so wir ihn lassen, aber das wäre ein anderes Thema).
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Veröffentlicht von: @neubaugoereWir sind nicht einander zur Seite gestellt, damit wir des anderen Sünde anprangern (vielleicht auch, um selbst besser dazustehen?), sondern damit wir einander helfend unter die Arme greifen, dem anderen den richtigen Weg zeigen und ihn unterstützen und den Weg gemeinsam zu gehen.
@neubaugoere Ich verstehe Deinen Beitrag nicht. Du zitierst Dich selbst ?!
@suchender_345ab | zum vorherigen Beitrag
Vielleicht schaust du weniger auf das "Außen" (dass ich mich selbst zitierte), mehr auf das "Innen" (inhaltlich). Es sollte dann klarer werden. Ich hoffe es.
@neubaugoere Inhaltlich ist es mir schon klar. Aber im Zusammenhang wird es mir nicht klarer. Mir ist nicht klar, warum Du es wiederholst.
Falls Du meinst, dass ich die Sünde anderer anprangere: Das was ich hier anprangere, sehe ich nicht als Sünde. "Anprangern" ist vielleicht auch ein schlecht gewähltes Wort.
@suchender_345ab
Sich Gott nahe fühlen ist nicht das von oben(neuem) geboren werden, das der durch den Heiligen Geist entzündete Glaube im Herzen an Jesus hervorbringt und der das Getrenntsein von Gott aufhebt.
Mit Christus gekreuzigt, gestorben, begraben und mit ihm auferstanden zu neuem ewigen Leben, das ist etwas, das im Herzen eines Menschen durch Gottes Einwirken geschieht. Das kann durch keine menschliche Leistung erreicht werden.
@deborah71 Ich spreche nicht davon, sich Gott nahe zu fühlen, sondern davon, ein gottgefälliges Leben zu führen, also Gottes Werke zu tun.
@suchender_345ab
Was genau verstehst du unter Gottes Werke?
Welcher Lebensstil gefällt Gott, deiner Vorstellung nach? Wie zeigt sich das für dich?
@deborah71 Neubaugoere hat es weiter oben gut zusammengefasst: Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Bescheidenheit und Selbstbeherrschung.
Demut und Mitgefühl würde ich auch noch aufzählen.
Darin zeigt es sich.
@suchender_345ab
Das ist die Frucht des innewohnenden Heiligen Geistes, die Neubaugöre aufgezählt hat.
Die Werke Gottes, die Jesus vorgelebt hat, sind die Demonstration der Königsherrschaft Gottes mit Heilung, Befreiung, Zeichen und Wunder, Menschen zur Versöhnung mit Gott zu bewegen und wesentlich: Gehorsam Gott Vater gegenüber.
Ein von oben geborener Christ ist ein Werk Gottes. Das zu erfassen und zu leben in den Werken, die Jesus uns verheißen hat, da kommt die Königsherrschaft Gottes ins Sicht- und Erfahrbare.
@deborah71 Wenn das die Frucht des Heiligen Geistes (und nur des Heiligen Geistes) ist, dann ist es ja umso offensichtlicher, dass der heilige Geist auch in Menschen wohnen kann, die keine Christen sind.
@suchender_345ab
Viele können sich sehr gut und vorbildlich benehmen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der HG in ihnen wohnt.
@deborah71 Nein, natürlich nicht. Ich rede auch nicht davon, dass sich jemand gut und vorbildlich benimmt. Was "vorbildlich" ist, ist zudem sehr relativ. Ist es zum Beispiel vorbildlich, wenn einer seine Familie verlässt um Jesus nachzufolgen?
@deborah71 Gerne. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich richtig verstehe, was Du damit meinst. Wenn Du mit Werken zum Beispiel meinst, dass jemand Wunder tut wie Jesus (Blinde sehend machen, Tote zum Leben erwecken, Brot und Fische vermehren, etc.), dann zeige mir diejenigen, die solche Wunder heute tun.
Was den Gehorsam Gott gegenüber und die Versöhnung mit Gott angeht: Ja, da kenne ich einige, die aber nicht alle Christen sind und teilweise eine ganz andere Vorstellung von Gott haben (oder das Wort "Gott" gar nicht verwenden). Ich kenne zum Beispiel einen buddhistischen Zen-Meister, in dessen Kloster schon Menschen zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben.
@suchender_345ab
Es gibt etliche Gemeinden, in denen die Geistesgaben wirkungsvoll praktiziert werden und auch Vermittlung von angemessenem Umgang damit gezeigt wird. Letzte Woche habe ich erst in der Winterbibelschule der Taube e.V. eine Schulung der Teilnehmer miterlebt. Sie waren vor Ort und ich konnte per videoaufnahme aus der Ferne dran teilhaben.
Von mir ist auch schon Heilung und Befreiung ausgegangen und das Zeichen der Sprachenreden und die Gabe der Auslegung sind bei mir auch vorhanden.
Zum Thema vorbildlicher Gehorsam: Das geht in deine Frage nach dem Ruf Gottes an anderer Stelle zusammen. Regulär ist Gott nicht für Trennung von Familien. Jesus spricht davon, dass der ungläubige Partner nicht gebunden ist, wenn er nicht mit dem Gläubigen zusammen bleiben will. Bleibt er aber, so wäre der Bereich der Unterstützung schon hilfreich, wenn jemand einen klaren Ruf Gottes in einen Dienst hat.
Bei mir ist das so gelaufen, dass ich über eine videobibelschule ausgerüstet worden bin und Gott mich 7 Jahre während meiner Urlaube auf Gebetsreisen geschickt hat. Mein Mann (in seinen Glaubensanfängen) unterstützte mich, in dem er die Heimatbasis bildete und mir eine Sicherheit einer Ansprechstelle gab. Er mochte nicht in die Länder reisen und er hatte nicht den Ruf zur Fürbitte.
@deborah71 Ich weiß nicht, was ich von diesen sogenannten Geistesgaben halten soll. Ich habe früher viel Zeit in charismatischen Gemeinden verbracht. Mein Bruder (leider lebt er nicht mehr) hatte auch die Gabe des Sprachenredens. Ich habe aber nie beobachtet, dass davon etwas besonders Gutes ausgeht (aber auch nicht das Gegenteil). Ich habe aber auch Zeit in christlichen Gemeinden verbracht, wo man davon nichts hielt und das sogar strikt ablehnte. Also auch hier wieder Uneinigkeit unter den Christen wie in vielen anderen Punkten auch.
Ich habe auch eine Gemeinde erlebt, in der ein offensichtlich falsches Evangelium gepredigt wurde (wo weltlicher Reichtum und Befreiung von allen Krankheiten durch Jesus gelehrt wurde) und wo Geistesgaben wie das Sprachenreden ganz hoch im Kurs standen.
@suchender_345ab
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass jemand mir massiv Angst machen wollte vor den Geistesgaben. Da wurden die ganzen Ängste und Fehlmeldungen aufgetischt.
Kannst du dir vorstellen, dass der Heilige Geist als zu Pfingsten verheißene Gabe Gottes (dorea), einmal eine hervorragende Charakterbildung (Frucht) mitbringt und gleichzeitig völlig unfähig (Charismata = Gnadengaben) oder sogar dämonisch sein solle? Hat der Heilige Geist eine gespaltene Persönlichkeit oder spielen da die Ängste von Menschen eine maßgebliche Rolle?
Gott gibt gute Gaben 🙂
@deborah71 Ich sehe das so: Nur weil mir gewisse Menschen sagen, dass etwas gut ist und weil sie gewisse Bibelstellen auf so oder so eine Art interpretieren (es ist immer Interpretation), muss es noch lange nicht so sein. Ich habe eine gute Beobachtungsgabe, einen Verstand und ein Herz. Und ich nutze das um Dinge zu beurteilen nach dem Motto "Prüft alles und das Gute behaltet." Wenn ich höre, dass ein absurdes Evangelium gepredigt wird (nicht nur aus christlicher Sicht absurd) und gleichzeitig sehe, dass die Menschen da in Sprachen reden und (sogenannte) Heilungen geschehen, dann ziehe ich da gewisse Schlüsse daraus. Meine Freundin (die mit den visuellen Visionen, und anderen Geistesgaben) hat mir am Ende gedankt, dass ich ihr in dieser Hinsicht die Augen geöffnet habe.
@deborah71 Wenn Du Heilung und Befreiung auf einer seelischen Ebene meinst: Da gibt es wiederum viele. Auch in Psychotherapien können solche Heilungen und Befreiungen geschehen.
@suchender_345ab
Nicht nur auf seelischer Ebene, sondern auch rein körperlich. Einem Kurpatienten konnte ich gegen seine Krebsangst helfen vor seiner nächsten Routinenachuntersuchung (Stimmbandteilresektion). Er meldete sich dann telefonisch nach der Untersuchung: seine Teilresektion eines Stimmbandes war übernatürlich aufgehoben worden und er konnte wieder klar sprechen. Die Dokumentation ist in seinen ärztlichen Papieren.
Neulich durfte ich jemanden helfen von einem täuschenden Lichtengel frei zu werden, der ständig Bedrückung verursacht hatte.
@deborah71 Sogenannte Spontanheilungen bei Krebs gibt es gar nicht so selten, so weit ich informiert bin. Nicht jeder sieht darin etwas Übernatürliches, und bei weitem ist nicht da nicht immer ein christlicher Hintergrund anzutreffen. Ich habe auch von einem Fall gehört (den ich für glaubwürdig halte), wo der Krebskranke, nachdem die Ärzte in schon aufgegeben hatten, geheilt wurde, nachdem er einfach Frieden mit dem Krebs geschlossen hatte und ihn nicht mehr als zu bekämpfenden Feind betrachtet hatte.
Was ein täuschener Lichtengel ist, weiß ich nicht. Aber ich war mal mit einer Frau befreundet, die visuelle Visionen hatte. Sie konnte Engel und Dämonen wirklich sehen und war sehr gläubig. Diese Gabe, wenn man das so nennen kann, hat sie aber zum Beispiel nicht davor bewahrt, auf Scharlatane hereinzufallen, zum Beispiel auf die Gemeinde mit dem falschen Evangelium, von der ich oben schrieb.
@suchender_345ab
Der Mann, von dem ich erzählte, ist vorher schon von den Ärzten von Krebs geheilt worden. Aber die Angst konnten sie ihm nicht nehmen und auch das Stimmbandteil nicht generieren.
Schau dir doch bitte mal deine letzten posts an mich an. Sie sind gesammelter Unglauben und Negativität. Hältst du es so für möglich, dass dein Glauben so auf zwei stabile Beine kommt?
@deborah71 Ich sehe meinen Glauben heute auf sehr stabilen Beinen (Gott sei Dank dafür!). Je mehr Erfahrungen ich in meinem Leben mache, desto mehr lebe ich aus meinem Glauben.
Die Beine wurden allerdings früher immer weniger stabil, je länger ich in christlichen Kreisen unterwegs war. Deshalb bin ich da ja "ausgebrochen".
Meine Botschaft ist eigentlich: Werdet auch "Ausbrecher". Schaut Euch mit wachen Augen, mit wachem Geist und mit offenem Herzen in der Welt um. Und Ihr werdet so vieles entdecken, was Ihr jetzt nicht seht.
Es geht mir überhaupt nicht um eine Verneinung des christlichen Glaubens, sondern um eine Erweiterung.
@suchender_345ab
1985 wurde ich Ausbrecherin aus traditioneller Religion, aber keine aus Gottes Hand gefallene Pantheistin.
Dort, wo du Imitate gefunden hast und Auswüchse falscher Interpretationen, suche das Original an der Quelle. Gott hat mehr für dich 🙂
Ich glaube, damit können wir die Diskussion erst mal beenden.
@deborah71 Du hast weiter oben geschrieben, dass Dir jemand massiv Angst machen wollte vor den Geistesgaben. Genauso erlebte und erlebe ich immer wieder Christen, teilweise auch hier im Forum. Sie haben Angst und sie machen anderen Angst. So lange ich in christlichen Kreisen unterwegs war, habe ich diese Angst auch in mir selbst immer wieder stark gespürt. Aus meiner Sicht ist das die Angst, sich der ganzen Wirklichkeit zu stellen.
@suchender_345ab
Nun ja... der Dieb ist zwar besiegt, aber noch nicht aus der Welt entfernt. Joh 10,10a
Er stiehlt durch Angst. Er versucht sich groß zu machen und Gott klein. Und er bedient sich der menschlichen Gefühlsausrüstung Angst empfinden zu können, um zu manipulieren.
Matthäus 4 und Lukas 4 zeigen da viel seiner Taktik. Gerade noch hat Gott bei Jesu Taufe hörbar für alle gesprochen: Dies ist mein geliebter Sohn.... und beides stellt der Dieb sofort in Frage: Wenn du der Sohn Gottes bist... und schau hin, das geliebt hat auch gleich unterschlagen.
@deborah71 Ich glaube im Übrigen auch nicht, dass man da durch eigene Leistung hinkommen kann.
@nils Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist, dass es viele Wege zu Gott gibt.
Das mag deine Erfahrung sein, stimmt aber nicht mit der Aussage Jesu überein, dass Er der Weg ist. Und da glaube ich eher Ihm als dir.
Alle Religionen sind Wege zu Gott. Tantra-Yoga ist ein Weg zu Gott.
Wenn ich nach Berlin fahren will, kann ich nicht in einen Zug nach Bagdad einsteigen. Und wenn ich zu Gott kommen will, muss ich schon den Weg über Jesu gehen. Die Bibel sagt ganz klar, dass es viele Irrlehren und Abwege gibt, die keinesfalls zu Gott führen, sondern in die Verdammnis.
Veröffentlicht von: @nilsIn einer tiefen Erleuchtung habe ich erfahren
Und was macht dich sicher, dass diese "Erleuchtung" auch wahr ist? Schon manch einer hatte eine tiefe Erleuchtung, weil er zum Beispiel zu tief ins Glas geschaut, sprich, zu viel Alkohol konsumiert hatte.
Sollte man nicht jede "Erleuchtung" mit der Bibel vergleichen - und zwar mit der gesamten Bibel?
Veröffentlicht von: @nilsdass Gott in allen Religionen ist
Warum hat dann Jesus gesagt, dass niemand zum Vater kommt als nur durch Ihn?
Warum hat dann Paulus versucht, die Einwohner von Korinth, Athen etc. von deren Religionen wegzuführen zu einer lebendigen Beziehung mit Jesus?
In 1. Korinther 10, 20 schreibt Paulus, dass die Opfer, die die Heiden ihren Göttern opfern, in Wirklichkeit den Dämonen geopfert werden.
Veröffentlicht von: @nilsDeshalb verwenden Religionen oft unterschiedliche Begriffe, um das gleiche Ziel zu beschreiben.
Während die Religionen von Gott wegführen, führt Jesus zu Gott hin.
Veröffentlicht von: @nilsDer Buddhismus spricht von Erleuchtung, Buddha und Nirvana. Die Bibel spricht von Gotteserfahrung, Jesus und Liebe.
Man kann Jesus nicht einfach als einen von vielen neben die ganze Schar von Göttern stellen. Jesus ist einzigartig. Er ist der Weg, und nicht ein Weg von vielen.
In Johannes 5, 12 steht: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht."
Veröffentlicht von: @nilsDie Heilschlange von Moses ist die Kundalini-Schlange im Hinduismus und Buddhismus.
Nein, die Schlange, die Mose errichten ließ, war ein Sinnbild für den später am Kreuz erhöhten Christus.
Johannes 3, 14+15: „Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“
Veröffentlicht von: @turmfalke1Veröffentlicht von: @nilsIn einer tiefen Erleuchtung habe ich erfahren
Und was macht dich sicher, dass diese "Erleuchtung" auch wahr ist? Schon manch einer hatte eine tiefe Erleuchtung, weil er zum Beispiel zu tief ins Glas geschaut, sprich, zu viel Alkohol konsumiert hatte.
Sollte man nicht jede "Erleuchtung" mit der Bibel vergleichen - und zwar mit der gesamten Bibel?Veröffentlicht von: @nilsdass Gott in allen Religionen ist
Warum hat dann Jesus gesagt, dass niemand zum Vater kommt als nur durch Ihn?
Warum hat dann Paulus versucht, die Einwohner von Korinth, Athen etc. von deren Religionen wegzuführen zu einer lebendigen Beziehung mit Jesus?
In 1. Korinther 10, 20 schreibt Paulus, dass die Opfer, die die Heiden ihren Göttern opfern, in Wirklichkeit den Dämonen geopfert werden.Veröffentlicht von: @nilsDeshalb verwenden Religionen oft unterschiedliche Begriffe, um das gleiche Ziel zu beschreiben.
Während die Religionen von Gott wegführen, führt Jesus zu Gott hin.
Veröffentlicht von: @nilsDer Buddhismus spricht von Erleuchtung, Buddha und Nirvana. Die Bibel spricht von Gotteserfahrung, Jesus und Liebe.
Man kann Jesus nicht einfach als einen von vielen neben die ganze Schar von Göttern stellen. Jesus ist einzigartig. Er ist der Weg, und nicht ein Weg von vielen.
In Johannes 5, 12 steht: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht."Veröffentlicht von: @nilsDie Heilschlange von Moses ist die Kundalini-Schlange im Hinduismus und Buddhismus.
Nein, die Schlange, die Mose errichten ließ, war ein Sinnbild für den später am Kreuz erhöhten Christus.
Johannes 3, 14+15: „Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“
Wer die Erleuchtung erfährt, weiß, dass es der tiefere Sinn des Lebens ist. Er erfährt Frieden, Klarheit, Liebe und Glückseligkeit. Er erfährt die Früchte des Geistes. Er versteht die Bibel auf einer tieferen Ebene und weiß, dass es darum in der Bibel geht. Er sieht Gott und weiß, dass es Gott ist. Man sollte jeder Erleuchtung mit der Bibel vergleichen. Da stimme ich mit dir überein.
Eine andere Meinung habe ich zu dem Satz in Johannes. Ich glaube, dass Jesus das nie gesagt hat. Es ist eine Interpretation von Johannes, die ich für falsch halte. Wenn der Satz wahr wäre, hätten alle Evangelien davon berichtet. Johannes hat sein Evangelium erst sehr viel später und lange nach Jesus geschrieben. Er wollte sich mit diesem Satz von den Juden abgrenzen, da es damals einen großen Konflikt mit den Juden gab. Das ist aber heute überwunden.
@nils Ich glaube, dass Jesus das nie gesagt hat. Es ist eine Interpretation von Johannes, die ich für falsch halte. Wenn der Satz wahr wäre, hätten alle Evangelien davon berichtet.
Ich halte nicht nur das für wahr, wovon alle vier Evangelien berichten. Wenn das so ist, warum dann überhaupt 4 Evangelien? Dann hätte doch eines gereicht.
Ich denke, Gott hat jeden Evangelisten auf seine Weise gebraucht - und nur wenn wir alle 4 Evangelien zusammennehmen, haben wir das wahre und deutlichste Bild von Jesus.
Johannes hat sein Evangelium erst sehr viel später und lange nach Jesus geschrieben.
Dazu gehen die Meinungen auseinander. Es gibt viele gute Gründe zu der Annahme, dass es von dem Apostel Johannes geschrieben wurde. Clemens von Alexandria berichtet, dass gegen Ende des langen Lebens von Johannes dieser von engen Freunden, die ihn in Ephesus besuchten, gebeten wurde, ein Evangelium zu schreiben, das die Synoptiker ergänzen sollte. Unter dem Einfluss des Geists verfasse Johannes ein "geistliches" Evangelium. Damit sollen nicht die anderen Evangelien als ungeistlich betrachtet werden, aber Johannes legt großen Wert auf die Worte und die Göttlichkeit Jesu Christi.
Die vier Evangelien beschreiben jeweils eine Seite Jesu. Daher haben sie auch einen unterschiedlichen Aufbau und unterschiedliche Schwerpunkte.
Matthäus > Jesus, der König, Messias und Löwe von Juda
Markus > Jesus, der Knecht, das Opfer, der Stier
Lukas > Christus, der Mensch, der Retter, vollkommen gerecht
Johannes > Jesus, der Himmlische, der Sohn, der Adler
Eine andere Meinung habe ich zu dem Satz in Johannes. Ich glaube, dass Jesus das nie gesagt hat
Jesus sagte noch mehr: Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.
In dieser Aussage ist Dynamit, denn Jesus bezieht sich damit auf den Vorhof, das Heilige und das Allerheiligste (Aufbau von Stiftshütte und Tempel), das Opfer, das Licht (Menorah), die Brote der Gegenwart samt Kelch, die Gottheit zwischen den Cherubim.
In dieser Aussage ist nicht nur das Bewusstsein der Identiät, sondern auch der Auftrag und die Erfüllung.
Veröffentlicht von: @deborah71Eine andere Meinung habe ich zu dem Satz in Johannes. Ich glaube, dass Jesus das nie gesagt hat
Jesus sagte noch mehr: Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.
In dieser Aussage ist Dynamit, denn Jesus bezieht sich damit auf den Vorhof, das Heilige und das Allerheiligste (Aufbau von Stiftshütte und Tempel), das Opfer, das Licht (Menorah), die Brote der Gegenwart samt Kelch, die Gottheit zwischen den Cherubim.
In dieser Aussage ist nicht nur das Bewusstsein der Identiät, sondern auch der Auftrag und die Erfüllung.
Das hat Jesus auch nicht gesagt. Ich eröffne eine Diskussion darüber.
@nils Das hat Jesus auch nicht gesagt. Ich eröffne eine Diskussion darüber.
Das ist eine Behauptung von Dir. Wie kommst Du da drauf? Wie begründest Du sie? Was für Quellen hast Du, um Deine Behauptung zu stützen?
Jesus ist Gottes Sohn. In ihm begegnest Du Gott selber. Deborah hat ja grade ausgeführt, worauf sich Jesus in seiner Aussage bezieht. Sie bedeutet damit nichts anderes, als dass Jesus den Tempel ersetzt. Wenn du zu Gott beten willst, muss Du nicht mehr in den Tempel gehen, sondern Du kannst alles in Jesus finden. Das ist doch der heilsgeschichtliche Auftrag von Jesus und gehört zum Kern des Evangeliums. Jesus war das bewusst. Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit. Warum sollte er das dann also nicht auch so gesagt haben?
Die Aussage ist stimmig und wahr.
Und nun sage Du uns, was Du als Argumente für Deine These hast. Dass es nicht mit persönlichen Eindrücken, die Du hast, kompatibel ist, ist kein Argument. Ich würde in solchen Fällen immer empfehlen, zunächst einmal die eigene Perspektive zu überdenken, denn Du stößt da auf einen Inhalt, der den Kern des Selbstverständnisses Jesu berührt. Du bist da also an einem Punkt, wo Du entscheiden musst, ob Jesus der Christus für Dich ist oder nur irgendein Weiser oder Philosoph.
Solch eine Situation ist nichts Besonderes. Gott fordert uns heraus, zu glauben. Du musst Dich an diesem Punkt entscheiden, ob Du zu den Böcken oder zu den Lämmern willst. Keiner drängt Dich. Es ist Deine Entscheidung und es ist das die Pforte zum Himmelreich. Keiner hält Dir die Tür zu - Du musst Jesus als Christus annehmen oder eben nicht. Es ist das eine sehr wichtige Entscheidung - aber es ist immer Deine ganz eigene Entscheidung.
Ich wünsche Dir dabei viel Weisheit und Mut!
Liebe Grüße
GoodFruit
Veröffentlicht von: @turmfalke1Ich denke, Gott hat jeden Evangelisten auf seine Weise gebraucht - und nur wenn wir alle 4 Evangelien zusammennehmen, haben wir das wahre und deutlichste Bild von Jesus.
Gott braucht viele Menschen. Aber man muss zwischen Menschenwerk und Gotteswerk unterscheiden. Man muss zwischen dem Heiligen Geist und menschlicher Machtpolitik unterscheiden. Aus Machtpolitik wurde das Johannesevangelium in die Bibel übernommen und das Philippus und Thomas Evangelium nicht. Ich glaube sogar, dass viele Sätze im Johannes Evangelium richtig sind. Aber dieser eine Satz ist eindeutig falsch und aus Machtpolitik und Egoismus in die Bibel übernommen worden. Es ist einfach falsch, dass Gott nur durch Jesus wirkt. Es gibt viele große Erleuchtete in allen Religionen und auch im Judentum. Man muss nach dem katholischen Priester Bede Griffiths alle Religionen zusammennehmen, wenn Gott in seiner Gesamtheit erfassen will. Und man muss genau hinschauen, was wahr und was falsch ist.
@nils dieser eine Satz ist eindeutig falsch und aus Machtpolitik und Egoismus in die Bibel übernommen worden. Es ist einfach falsch, dass Gott nur durch Jesus wirkt.
Mit dieser Aussage greifst du den Kern des christlichen Glaubens an. Die Aussage Jesu hat keinesfalls etwas mit Egoismus von Menschen zu tun sondern hebt unseren Egoismus von seinem Thron, indem es alle Macht von uns nimmt und Ihm Selbst zuspricht.
Petrus bestätigt das übrigens in Apostelgeschichte 4, 12: Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
Jesus alles in allem.
@suchender_345ab
Das passt aber nicht, da die Religionen andere Wege zur Erlösung lehren. Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen - weder durch gute Werke, noch durch Selbstversenkung, Meditation, etc. Der Mensch wird erlöst durch Jesus, wenn er Ihn und Sein stellvertretendes Leiden und Sterben im Glauben annimmt.
@turmfalke1 Meditation ist kein Weg der Selbsterlösung, genauso wenig wie Gebet. Meditation kann aber die notwendige innere Stille schaffen, in der der Mensch Gott hören kann.
@suchender_345ab | zum Beitrag
Wenn ich bei Wiki anfange zu lesen: "Meditation bezeichnet eine Gruppe von Geistesübungen, ..." lese, kann ich schon wieder aufhören.
Wer mit Gott reden will (Gebet = Reden UND Zuhören!) und es nicht schafft, kann Gott ganz einfach bitten und braucht keine extra Meditationsübungen: "Herr, hilf mir, zu dir zu kommen, das Dickicht meiner Gedanken ist grad zu dicht." oder ähnliches wird Gott garantiert beantworten.
By the way: | zum Beitrag von Turmfalke
Veröffentlicht von: @turmfalke1Der Mensch wird erlöst durch Jesus, wenn er Ihn und Sein stellvertretendes Leiden und Sterben im Glauben annimmt.
Amen.
@neubaugoere Du gibst eine Garantie dafür, was Gott tun wird? Auch sehr interessant.
@suchender_345ab | zum Beitrag
Die gibt Gott selbst. Schau halt in die Schrift. 😉
Veröffentlicht von: @suchender_345ab@turmfalke1 Meditation ist kein Weg der Selbsterlösung, genauso wenig wie Gebet. Meditation kann aber die notwendige innere Stille schaffen, in der der Mensch Gott hören kann.
Ja, so sehe ich das auch. Wobei unter dem Begriff Meditation sehr Unterschiedliches verstanden werden kann. Nicht jede Art von Meditation führt zu Gott.
@enar Stimmt, da wird wohl sehr unterschiedliches drunter verstanden, und da bin ich auch kein Experte. Ich kenne nur eine Art von Meditation. Auch die führt nicht unbedingt zu Gott, genauso wenig wie Gebet.
@suchender_345ab Gebet führt zu Gott. Das erlebe ich selbst immer wieder aufs Neue.
@enar Ja, man kann Gott sogar im Gebet begegnen. 🙂
@turmfalke1 Sage ich ja immer wieder. Der Mensch kann sich nicht selbst erlösen. Erleuchtete sind nicht Menschen, die sich selbst erlöst haben.
@suchender_345ab
Mich würde mal interessieren, was du unter ",erleuchtet"verstehst. Das Wort fällt im Forum derzeit häufig, aber nicht was man sich drunter vorstellen kann.
@tristesse Ich verwende das Wort eher selten, weil ich keine besonders genaue Vorstellung davon habe.
Erleuchtet-Sein beinhaltet für mich aber, dass man tiefe spirituelle bewusstseins-verändernde Erfahrungen gemacht hat. Innerer Friede, Freude, Gelassen-Sein, Demut und Mitgefühl sind Früchte dieser Erfahrungen. Solche Menschen können dann auch Meister oder Lehrer werden und andere Menschen auf ihrem spirituellen Weg führen.
Ich habe gerade mal interessehalber geschaut, was Wikipedia zu dem Begriff sagt. Unter anderem habe ich dort gesehen, dass auch das Christentum den Begriff kennt. Du kannst das hier unter der Überschrift "Christentum" nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Erleuchtung
Insbesondere steht da Folgendes: "Heute wird Erleuchtung generell als Zustand oder Moment des Eins-Seins mit Gott – also Jesus gleich – gelehrt und verstanden, wobei dieses in den meisten Fällen beim Menschen erst nach seinem irdischen Tod entsteht oder seltener, noch zu seinen Lebzeiten. In solch einem Moment wird dem Menschen durch Gott der Heilige Geist eingehaucht und die Erlösung geschenkt. Nach Hinweisen im Neuen Testament wird zum Zeitpunkt der Erleuchtung auch Wahrheit, Erkenntnis und Wissen über Zukünftiges durch den Heiligen Geist ermöglicht. Auch erinnert demnach der Heilige Geist den Erleuchteten an alles, was Jesus gesagt hat. In diesem Zusammenhang wird vielerorts – besonders hervorgehoben durch einen bedeutenden Feiertag in der Ostkirche – die Verklärung Jesu am Berg Tabor als Erleuchtung verstanden, wonach drei Jüngern ein Vorausblick auf das Paradies gegeben wird, in dem der Mensch im erleuchteten Zustand, also ausschließlich in der vollkommenen Liebe Gottes, leben wird. "
@suchender_345ab
Was wiki da zu Erlösung und Einhauchung mit dem Heiligen Geist schreibt, widerspricht eindeutig der Pfingsterfahrung, der Einhauchung von Heiligem Geist durch Jesus während der Ausbildungszeit der Jünger und der Aussage Jesu, der zu den Jüngern sagte: ihr seid das Licht der Welt.
@tristesse Warum soll ich das glauben? Wie kommst Du darauf?
@suchender_345ab
Ich frag halt. Ich dachte, Du hättest das nicht verlinkt, um zu zeigen, dass Du nicht der Meinung bist.
@tristesse Ich hatte es verlinkt, um zu zeigen, dass der Begriff der Erleuchtung dem Christentum nicht fremd ist. Mehr nicht.
@suchender_345ab
Der christliche Sprachgebrauch ist nicht Erleuchtung, sondern Offenbarung von Gott her. wiki ist da neben der Spur.
Veröffentlicht von: @turmfalke1Clemens von Alexandria berichtet, dass gegen Ende des langen Lebens von Johannes dieser von engen Freunden, die ihn in Ephesus besuchten, gebeten wurde, ein Evangelium zu schreiben, das die Synoptiker ergänzen sollte. Unter dem Einfluss des Geists verfasse Johannes ein "geistliches" Evangelium. Damit sollen nicht die anderen Evangelien als ungeistlich betrachtet werden, aber Johannes legt großen Wert auf die Worte und die Göttlichkeit Jesu Christi.
Dann wollen wir mal hoffen, dass er sich im hohen Alter noch so genau an alle Details erinnern konnte.
"Dann wollen wir mal hoffen, dass er sich im hohen Alter noch so genau an alle Details erinnern konnte."
Nee. Wenn man turmfalkes Argument Glauben schenken will, spielen seine funktionierenden oder eingeschränkten Hirnfunktionen überhaupt keine Rolle, weil es eh nicht er selbst ist, sondern der "Geist", der das Copyright besitzt.
"Dann wollen wir mal hoffen, dass er sich im hohen Alter noch so genau an alle Details erinnern konnte."
Nee. Wenn man turmfalkes Argument Glauben schenken will, spielen seine funktionierenden oder eingeschränkten Hirnfunktionen überhaupt keine Rolle, weil es eh nicht er selbst ist, sondern der "Geist", der das Copyright besitzt.
Veröffentlicht von: @nilsNils: Ich sehe Sex nicht als Sünde, sondern als eine göttliche Kraft. Diese Kraft kann und wird in der heutigen Zeit allerdings oft missbraucht, insbesondere wenn beim Sex die Grundsätze Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit fehlen. Die Sexualität bietet die Möglichkeit die Kundalini-Energie (den Heiligen Geist) zu erwecken. Sie sollte so praktiziert werden, dass beide Partner ins Licht wachsen. Dazu gibt es im Hinduismus und im Buddhismus den Weg des Tantra-Yoga. Auch das Judentum kennt tantrische Formen der Sexualität. Das Bild von Adam und Eva im Paradies mit der Schlange kann man als Hinweis auf die tantrische Sexualität interpretieren. Sex sollte so praktiziert werden, dass die spirituelle Energie (die Kundalini-Schlange, Heilschlange von Moses) erwacht. Moses hat sein Wissen von den Ägyptern. Bei denen war das Wissen von der tantrischen Sexualität vermutlich bekannt.
Es wird auf kaum einem anderen Gebiet so viel verführt, wie auf dem Gebiet der Sexualität. Satan weiß sich die Begierden der Menschen zunutze zu machen. In 4 Mo 25 wird beschrieben, wie das Volk Israel mit den Frauen der Moabiter hurt. Dazu hatte Bileam geraten, denn er wußte, daß man Israel damit schaden konnte. 4 Mo 31,16 Und zu der körperlichen Unzucht kam dann auch schnell geistige Hurerei mit den Göttern der Moabiter. Beides hat dem HERRN überhaupt nicht gefallen. Da wurden viele Israeliten abgeschlachtet, weil sie sich nicht enthalten konnten. 4 Mo 5,1-8 An den Moabitern hat sich Gott gerächt, ebenso an Bileam. 4 Mo 31,8
Sexualität sollte ausschließlich in der Ehe geschehen. Ich habe nirgendwo gelesen, daß sie eine Kraft Gottes ist. Das Evangelium ist dagegen eine Gotteskraft Rö 1,16, die da selig macht, alle die daran glauben. Die Verbindung zwischen Mann und Frau ist ein Bild für das Bündnis zwischen Gott und Menschen, auch ein Bild für die Verbindung von Christus und der Gemeinde. Eph 5,31-32
Sünde hat diese Verbindung auseinander gebracht. Daran war die Schlange beteiligt, die Satan für seine Verführung mißbraucht hatte. In der Wüste hatte Gott die Schlangen geschickt, weil Israel mit der mageren Speise in der Wüste nicht zufrieden war. 4 Mo 21,5.... Da sandte Gott feurige Schlangen, die das Volk Israel bißen und viele starben. Da machte Mose diese eherne Schlange und die darauf sahen, wurden gesund.
Der Herr Jesus geht auf dieses Ereignis ein, als er von seiner Kreuzigung spricht. Joh 3,14 Menschen werden nach wie vor von Schlangen gebißen und von Satan zur Sünde verführt. Off 12,9, 2 Tim 2,26 Mir passiert das heute noch und dann denke ich an diese Geschichte in der Wüste und schaue auf das Kreuz und bitte um Vergebung. Denn ich bin auch manchmal unzufrieden und dann greife ich schon mal Gott an und mache böse Worte.
Paulus sagt, daß die Versuchungen, die in der Wüste passiert sind, uns zum Vorbild dienen sollen. 1 Kor 10,1-12 Unzucht ist eine große Versuchung und es gibt so viele Bibelstellen, die davor warnen. Gal 5,19, Judas 7, 1Zhess 4,3, Off 2,14
Hi,
Es wird auf kaum einem anderen Gebiet so viel verführt, wie auf dem Gebiet der Sexualität
Da würde ich jetzt mal "jein" zu sagen. Der Feind verführt da, wo es beim Opfer am besten funktioniert. Sexuelle Verfehlungen fallen nun einmal schneller auf und werden mehr beachtet als andere, vielleicht weil sie so schön "skandalös" sind 😉
Ich glaube, in Sachen Finanzen, Konsumverhalten, Umgang mit Medien, Trägheit, etc. ist der Feind genauso erfinderisch, wenn nicht noch mehr. Aber es bekommt eben kaum einer mit, wenn man nicht seinen 10. spendet, die Bibel nicht liest oder nachts bis 3 Uhr vorm Fernseher oder dem Handy hängt mit einem vollen Weinglas neben sich.
Wenn man allerdings der Frau fremdgeht oder als Jugendlicher beim Sex vor der Ehe erwischt wird (über das Thema fangen wir aber bitte keine Diskussion hier an! 😉 ) kommt das relativ schnell raus und wird irgendwie vom gläubigen Umfeld als besonders "schlimm" erachtet. Während andere Dinge wie cholerisches Verhalten, Lieblosigkeit, Richtgeist, Geiz, Faulheit, etc. oft als Kavaliersdelikte angesehen werden.
Dem Rest Deines Beitrags stimme ich vorbehaltlos zu. Ich will Dich also nicht korrigieren, sondern eher ergänzen.