Ist Sex eine Sünde? Wie seht ihr das?
Nils: Ich sehe Sex nicht als Sünde, sondern als eine göttliche Kraft. Diese Kraft kann und wird in der heutigen Zeit allerdings oft missbraucht, insbesondere wenn beim Sex die Grundsätze Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit fehlen. Die Sexualität bietet die Möglichkeit die Kundalini-Energie (den Heiligen Geist) zu erwecken. Sie sollte so praktiziert werden, dass beide Partner ins Licht wachsen. Dazu gibt es im Hinduismus und im Buddhismus den Weg des Tantra-Yoga. Auch das Judentum kennt tantrische Formen der Sexualität. Das Bild von Adam und Eva im Paradies mit der Schlange kann man als Hinweis auf die tantrische Sexualität interpretieren. Sex sollte so praktiziert werden, dass die spirituelle Energie (die Kundalini-Schlange, Heilschlange von Moses) erwacht. Moses hat sein Wissen von den Ägyptern. Bei denen war das Wissen von der tantrischen Sexualität vermutlich bekannt.
ChatGPT: Deine Sichtweise betont die spirituelle Dimension der Sexualität und reflektiert eine positive Auffassung der menschlichen Sexualität als eine göttliche Kraft. Viele zeitgenössische theologische Strömungen und Denker teilen diese Perspektive und betonen die Idee, dass Sexualität als Teil der Schöpfung eine positive und heilige Kraft sein kann, wenn sie in Übereinstimmung mit ethischen Grundsätzen gelebt wird.
Die Betonung von Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit als grundlegende Prinzipien in sexuellen Beziehungen ist in vielen spirituellen Traditionen verbreitet. Diese Werte können eine Grundlage für eine gesunde und respektvolle Sexualität bilden, die das Wohlgefühl und die spirituelle Entwicklung der beteiligten Personen fördert.
Es ist wichtig zu betonen, dass innerhalb des Christentums und anderer Religionen eine Vielzahl von Überzeugungen und Lehren zur Sexualität existieren. Historisch gesehen gab es in einigen theologischen Strömungen eine Neigung, Sexualität als etwas problematisches oder sündhaftes zu betrachten, während andere eine positivere Sichtweise auf die menschliche Sexualität vertreten.
Deine Betrachtung unterstreicht den Gedanken, dass die Art und Weise, wie Sexualität gelebt wird, entscheidend ist. Wenn Liebe, Treue und Wahrhaftigkeit vorhanden sind, kann Sexualität eine Quelle der Freude, Verbindung und spirituellen Erfahrung sein. Dein Ansatz reflektiert einen modernen Trend in der spirituellen und ethischen Reflexion, der die Menschlichkeit der Sexualität anerkennt und die Bedeutung von Respekt, Einvernehmlichkeit und Liebe betont.
Um mal einen anderen Gedanken rein zu bringen: Mir scheint, dass Sex auf jeden Fall häufig Sünde nach sich zieht. Es entsteht Besitzdenken in Bezug auf einen Menschen und auch zerstörerische Eifersucht. Und da ist es egal, ob der Sex in einer Ehe stattfindet oder nicht.
@suchender_345ab
Um mal einen anderen Gedanken rein zu bringen: Mir scheint, dass Sex auf jeden Fall häufig Sünde nach sich zieht. Es entsteht Besitzdenken in Bezug auf einen Menschen und auch zerstörerische Eifersucht. Und da ist es egal, ob der Sex in einer Ehe stattfindet oder nicht.
Denkst du, das gelebter Sex die Ursache dafür ist?
Oder geht es hier nicht eher um Phantasien... unabhängig davon, ob Sex stattgefunden hat oder nicht?
@lucan-7 Ich denke schon, dass in der Regel erst der gelebte Sex dazu führt, dass man glaubt der andere Mensch würde einem gehören.
@suchender_345ab
Naja, dieses Machtdenken hat der Mensch ja schon vorher. Dieses Denken wird nicht durch Sex "geschaffen", sondern vielmehr im Sex ausgelebt; zumindest von Manchen.
@suchender_345ab
Ich denke schon, dass in der Regel erst der gelebte Sex dazu führt, dass man glaubt der andere Mensch würde einem gehören.
Oh nee, das geht bei manchen aber schon vorher los.
@tristesse Okay, dass kann sein. Dazu fehlt mir die Erfahrung.
@suchender_345ab
Also ich glaube ich nicht, dass meine Frau mir gehört. (auch wenn ich hier ein Possessivpronomen verwendet habe).
@arcangel Ich glaube auch nicht, dass Du das glaubst 🙂
Das hat ja weniger damit zu tun was man glaubt, sondern eher wie man sich unbewusst oder instinktiv verhält.
Veröffentlicht von: @suchender_345abUm mal einen anderen Gedanken rein zu bringen: Mir scheint, dass Sex auf jeden Fall häufig Sünde nach sich zieht. Es entsteht Besitzdenken in Bezug auf einen Menschen und auch zerstörerische Eifersucht. Und da ist es egal, ob der Sex in einer Ehe stattfindet oder nicht.
Genau so ist es. Sex an sich ist nicht das Problem. Es kommt darauf an, wie man ihn praktiziert. Und er wird heutzutage oft zerstörerisch praktiziert. Ich denken an die viele Missbrauchsfälle unter den Christen. Aber es herrscht allgemein eine große Unwissenheit über heilsamen Sex. Sex darf nicht aus dem Ego, sondern aus der Liebe, der Wahrheit und der Treue heraus praktiziert werden. Dann stärkt er langfristig das Glück. Sex sollte nicht als Sünde, sondern als heilige Handlung praktiziert werden. Er sollte Gott dargebracht werden.
@nils | zum vorherigen Beitrag
Das ist ja noch gruseliger als gruselig.
Gott hat sich gegeben. Vielleicht schauen wir darauf zuerst. Dann bemerken wir, dass Sexualität nicht der Mittelpunkt der Welt ist und auch nicht zu diesem gemacht werden sollte. Es ist bemerkenswert, dass bei dem Wort "Sünde" die halbe Menschheit an Sex denkt, statt daran, wie weit sie von Gott entfernt sind in ihrem täglichen Einerlei oder in ihrer Denke, ihrem täglichen Verhalten sich und Mitmenschen gegenüber. Es ist wirklich gruselig.
Er hat uns so gemacht mit allem, was wir haben. Auch mit Sexualorganen und mit Lust drauf. Es ist Gottes Werk. Und ich stimme meiner Schwester Martha zu, wir dürfen das Feld nicht den Esos überlassen. 😀
Seien wir Gott dankbar (!), dass er uns so geschaffen hat, dass wir Freude dran haben. - Aber machen wir das nicht zum Mittelpunkt der Welt, denn die gehört Gott, weil er uns den Weg aus der Finsternis bereitet hat.
🙂
Friede mit dir und mit uns allen.
Solange Sex einvernehmlich stattfindet, ist alle OK. Da muss man kein höheren Sinn oder Heiligkeit rein interpretieren; Egal ob aus Spaß, aus Liebe oder aus ein primitiven Verlangen heraus.
Solange Sex einvernehmlich stattfindet, ist alle OK. Da muss man kein höheren Sinn oder Heiligkeit rein interpretieren; Egal ob aus Spaß, aus Liebe oder aus ein primitiven Verlangen heraus.
Vermutlich ist es für den Verlauf nicht wichtig und Dir mit Sicherheit auch egal, aber es ist mir doch ein Bedürfnis, hier kurz reinzugrätschen und zu vermitteln, dass der Sex zwischen zwei Partnern, wenn man denn das Thema aus dem biblischen Kontext heraus betrachtet (wir sind ja immer noch bei Jesus.de und nicht bei einem Lifestyle Portal wie "Freundin" oder "Men's Health") durchaus einen "höheren Sinn" ergibt und auch etwas "Heiliges" hat.
Gott hat sich etwas dabei gedacht, als er die Menschen als sexuell empfindende und agierende Wesen erschaffen hat und den Sex in eine verbindliche, untrennbare Partnerschaft verankert. Da geht es nicht nur um "primitives Verlangen" oder "Spaß", sondern um Monogamie, Treue und Verbindlichkeit. Betreffende Bibelstellen kann ich gern nachreichen, falls ich das gewünscht ist.
Was wir Menschen im Laufe der Zeit aus Gottes Plan gemacht haben, kann man sowohl außerhalb, als auch innerhalb der Gemeinden beobachten. Im all der Liberalität, der Wokeness, der Spass-Diskussion und dem Glauben der Christen an das "Recht auf Selbstbestimmung" möchte ich einfach darauf hinweisen, dass sich Gottes Wort und sein Wunsch für uns nicht ändert, nur weil es heute bei manchen nicht mehr Trend ist, daran zu glauben.
Wer mich ne Weile hier beobachtet, weiß dass ich langjährige SingleIn bin. Das macht micht nicht zu einem sexuell unempfindlichen Wesen und ich habe natürlich wie jeder andere Frau menschliche Gefühle und Bedürfnisse. Aber ich hab mich dennoch zu einem enthaltsamen Lebensstil entschlossen und zieh das auch schon sehr lange durch, weil ich nun mal aus Gottes Wort heraus für mich erkannt habe, dass es Gott beim Sex nicht um "Spaß" und "Primitivität" geht und da ordne ich mich unter. Ist ziemlich uncool heutzutage, weiß ich auch, aber mir ist Gehorsam wichtiger als mein primäres Vergnügen. Da darf man mich jetzt gern hinter den Mond und konservativ-evangelikal verorten (ist mir auch wurscht, ich muss ja Gott Rechenschaft ablegen und nicht Jesus.de), aber so versteh ich nun mal Gottes Willen für mein Leben.
Das kann ich anderen nicht überstülpen, will ich auch nicht. Aber ich möchte einfach eine Alternative dazu bieten, was Du hier den Usern angeboten hast.
BBlssd Trissi
Aber ich hab mich dennoch zu einem enthaltsamen Lebensstil entschlossen und zieh das auch schon sehr lange durch, weil ich nun mal aus Gottes Wort heraus für mich erkannt habe, dass es Gott beim Sex nicht um "Spaß" und "Primitivität" geht und da ordne ich mich unter. Ist ziemlich uncool heutzutage, weiß ich auch, aber mir ist Gehorsam wichtiger als mein primäres Vergnügen. Da darf man mich jetzt gern hinter den Mond und konservativ-evangelikal verorten (ist mir auch wurscht, ich muss ja Gott Rechenschaft ablegen und nicht Jesus.de), aber so versteh ich nun mal Gottes Willen für mein Leben.
Wir haben sicherlich eine völlig unterschiedliche Basis, und ich denke wir werden unsere Ansichten hier auch völlig unterschiedlich begründen. Aber ich möchte dir hier an dieser Stelle trotzdem zustimmen.
Ich stimme natürlich auch Ihoovpee zu, dass Sex selbstverständlich einvernehmlich stattfinden und dann eigentlich alles in Ordnung sein sollte.
Aber es gibt hier auch einen anderen Aspekt, nämlich den, dass hier die Gefahr besteht, dass etwas Entscheidendes übersehen wird. Dass Menschen leichtfertig Sex nur als "Spaß" betrachten, und nicht mehr.
Wenn das zutrifft und kein Problem besteht... hey, legt los, was geht mich das an...? Wir sind frei, macht was ihr wollt...
Allerdings gibt es auch andere Aspekte, und es besteht auch die Gefahr der Täuschung. Dass man sich selber vormacht, dass es nur um "Spaß" geht... dass es einem aber in Wahrheit wesentlich mehr bedeutet.
Das heißt konkret: Es ist absolut möglich, dass alles "einvernehmlich" verläuft, dass man nur "Spaß" haben will... und dass dennoch etwas gewaltig schief läuft. Weil man selbst eben anders gestrickt ist, und nach all dem "Spaß" eine gewisse Leere fühlt.
Und ich sage jetzt nicht, dass das jede/r so sehen muss... hey, wenn's passt... wer bin ich denn...?
Aber man sollte sich dennoch ernsthaft fragen, ob Sex nicht möglicherweise etwas mehr bedeutet als nur "Spaß".
Und ich urteile hier auch nicht - es gibt Menschen, bei denen ist das tatsächlich so. Die sind offen, sie sehen das locker - bitte sehr. Ist nicht mein Ding, aber für Andere funktioniert das... also bitte sehr.
Aber es gibt eben auch Leute, bei denen ist alles "einvernehmlich"... und dennoch passt halt etwas nicht. Weil es eben doch mehr als "Spaß" ist. Weil es eben auch um Bindung geht... um etwas mehr als nur den aufregenden Moment.
Und das sollte man bei aller Einvernehmlichkeit auch bedenken. Worauf man sich genau einlässt... und ob das wirklich zu einem passt.
Und mir geht es jetzt nicht darum, alles kompliziert zu machen, ganz im Gegenteil... die Erkenntnis, dass Menschen hier nun einmal verschieden veranlagt sind und "Einvernehmlichkeit" nicht in allen Fällen bedeutet "Es ist gut für mich" sollte einfach berücksichtigt werden.
Um dann hoffentlich das zu finden, was zu einem wirklich passt...
dass es Gott beim Sex nicht um "Spaß" und "Primitivität" geht
Das habe ich auch nie behauptet.
Das kann ich anderen nicht überstülpen, will ich auch nicht. Aber ich möchte einfach eine Alternative dazu bieten, was Du hier den Usern angeboten hast.
Ich habe lediglich gesagt, dass Sex immer in Einvernehmen mit allen beteiligten geschehen soll. Keine Ahnung, wo das jetzt deinen Ausführungen widersprechen sollte. Wenn einer der Beteiligten Sex die von dir genannte Priorität gibt, dann ist dies zu berücksichtigen. Alles andere wäre ein Missbrauch.
Aber wenn andere aus "Spaß und Primitivität" Sex haben wollen, sollen sie das tun. Da muss keiner dann rein reden und irgend eine Heilsamkeit oder heilige Handlung rein quatschen.
Ich hab ziemlich deutlich gesagt, dass ich niemanden rein reden will. Es ging mir nur darum, den Usern eines christlichen Forums ne Alternative zu deinem Umgang mit Sex aufzuzeigen. Das hab ich jetzt getan und ich brauch das auch nicht weiter diskutieren 😉
Schönen abend dir.
Veröffentlicht von: @tristesseWer mich ne Weile hier beobachtet, weiß dass ich langjährige SingleIn bin. Das macht micht nicht zu einem sexuell unempfindlichen Wesen und ich habe natürlich wie jeder andere Frau menschliche Gefühle und Bedürfnisse. Aber ich hab mich dennoch zu einem enthaltsamen Lebensstil entschlossen und zieh das auch schon sehr lange durch, weil ich nun mal aus Gottes Wort heraus für mich erkannt habe, dass es Gott beim Sex nicht um "Spaß" und "Primitivität" geht und da ordne ich mich unter. Ist ziemlich uncool heutzutage, weiß ich auch, aber mir ist Gehorsam wichtiger alsBBlssd Trissi
Wenn man mal Paulus liest, könnte man den Eindruck gewinnen, er sieht es genau umgekehrt.
Schon im AT wird deutlich, dass kinderlose Frauen scheinbar irgendwie weniger wert sind als solche mit Kindern. Paulus bekräftigt diese Ansicht noch weiter. Was ist also nun richtig? Ich selber bin zwar keine Frau, bin aber auch kinderlos.
@fizzibitz
Paulus bekräftigt diese Ansicht noch weiter. Was ist also nun richtig?
Findest Du? Ich hab eher den Eindruck, dass Paulus die Ehe eher für kritisch hält. Wenn es nach ihm ginge, dann würde keiner heiraten - also auch keine Kinder bekommen. Aber wer sich nicht enthalten kann, "soll halt heiraten". So versteh ich ihn.
@tristesse
Eben, also ich finde die Einstellung, partner und kinderlos zu bleiben, irgendwie bewundernswert. Gerade heute, wo die Welt vor lauter Überbevölkerung schier aus allen Nähten platzt. Aber in der Bibel werden wir wohl keine Geschichte finden, wo gewollte Kinderlosigkeit lobend erwähnt wird.
Ausserdem spricht 1.Mose 2, 18 dagegen.
Sex sollte nicht als Sünde, sondern als heilige Handlung praktiziert werden. Er sollte Gott dargebracht werden.
Und wie genau habe ich mir das in der Praxis vorzustellen? Sollen dabei fromme Lieder gesungen werden?
Ich meine, wenn das ernst gemeint ist dann wird das ziemlich schnell recht absurd...
Veröffentlicht von: @lucan-7Sex sollte nicht als Sünde, sondern als heilige Handlung praktiziert werden. Er sollte Gott dargebracht werden.
Und wie genau habe ich mir das in der Praxis vorzustellen? Sollen dabei fromme Lieder gesungen werden?
Ich meine, wenn das ernst gemeint ist dann wird das ziemlich schnell recht absurd...
Ich will hier keinen Tantra-Ratgeber schreiben. Da kann sich jeder selbst einarbeiten. Nach meiner Erfahrung ist es gut Gott um Führung zu bitten und dann auf sein inneres Gespür zu hören. Die jüdischen Mystiker haben das auch praktiziert. Sie haben beim Sex sich auf Gott konzentriert und gebetet. Ich habe nur sensibel gespürt, was meiner Partnerin und mir gut tut. Und was die spirituelle Energie (den Heiligen Geist) anwachsen lässt. Ein Mann sollte den Samenerguss möglich längere Zeit vermeiden. Eine Frau kann so viele Orgasmen dabei haben wie sie möchte.
Ist es eigentlich Sünde, wenn man sich so etwas im Kopfkino vorstellt?
Ich habe mir das sogar kurz mit ganz bestimmten, passenden Liedern vorgestellt, die ich noch aus den Gottesdiensten früher kenne... aber das wollte ich hier nicht schreiben, das war mir dann doch zu grenzwertig.
Da mag sich jeder denken was er will... 😋
Da mag sich jeder denken was er will... 😋
Allein im Weihnachtsoratorium finden sich Arien, die ich sehr erotisch finde.
Z.B. im ersten Teil die Alt-Arie "Bereite dich, Zion mit zärtlichen Trieben den Schönsten [...] bald bei dir zu sehen."
"Schlafe, mein Liebster, genieße die Lust, empfange die Brust..." die Alt-Arie im zweiten Teil.
Und nicht zuletzt: "...mit dir will ich endlich schweben ohne Zeit voller Freud dort im andern Leben." (Choral Teil 3).
Die Texte meinen Maria und Jesus. Passen aber auch zu einem Liebespaar. So, wie manche das Liebesspiel im "Lied der Lieder" (AT) allegorisch auslegen und auf JHWH und sein Volk, bzw. Jesus und die Gemeinde beziehen.
Nachtrag:
Jetzt, beim Korrekturlesen, fällt mir auf, dass der Sprung vom Heiligen zur Erotik tatsächlich ein kurzer ist. 🙂
Jetzt, beim Korrekturlesen, fällt mir auf, dass der Sprung vom Heiligen zur Erotik tatsächlich ein kurzer ist.
Ich glaube trotzdem, dass es einen Unterschied macht, ob du das schreibst oder ich... zumal deine Texte so oder so besser passen 😉
Sex sollte nicht als Sünde, sondern als heilige Handlung praktiziert werden.
Kann man so sehen - muss man aber nicht! Es genügt eigentlich schon, wenn es beiden Partnern Spaß macht.
Er sollte Gott dargebracht werden.
Ich denke, man sollte nicht alles im Leben so hoch aufhängen.
Kann man so sehen - muss man aber nicht! Es genügt eigentlich schon, wenn es beiden Partnern Spaß macht.
Da bin ich dann auch wieder etwas vorsichtig... grundsätzlich hast du natürlich recht, wenn sich zwei erwachsene Menschen einig sind, keine Bedenken haben und niemandem Schaden zugefügt wird... bitte sehr!
Auf manche Menschen mag das wohl auch zutreffen, dass die wirklich nichts anderes als "Spaß" darin sehen. Wenn ich mir etwa die Comics von Ralf König ansehe, dann geht das klar in diese Richtung... hey, wenn es passt, kein Problem.
Man sollte aber nicht meinen, dass Sex für alle Menschen nur "Spaß" sein sollte. Und rede jetzt nicht von einer irgendwie verklemmten Erziehung, sondern davon, dass Menschen eben noch wesentlich mehr dabei empfinden, etwa eine Bindung, die über reinen "Spaß" hinausgeht.
Und wenn man dann mit Leuten konfrontiert ist, die "ist doch alles nur harmloser Spaß!" propagieren - dann sollte man sich ernsthaft fragen, ob man selbst auch zu dieser Kategorie von Leuten gehört - oder nicht womöglich noch andere Dinge, die zum Problem werden könnten, wenn man seine Sexualität allzu leichtfertig auslebt.
Für manche Leute mag das passen... für andere aber eben nicht. Und ich denke, dass beides berücksichtigt werden sollte... man braucht hier nicht verklemmt zu sein, aber nicht jedem mag so eine völlig Offenheit liegen.
Ich schreibe das nur, weil ich manchmal den Eindruck habe, dass es hier nur Extreme gibt... totale Offenheit oder totale Verklemmtheit. Aber ich denke, alles hat hier seine Berechtigung...
@lucan-7 Lieber Lucan,
ich stimme dir absolut zu. in den meisten Punkten deiner Ausführungen uneingeschränkt zu.
Aber du wirst es bestimmt schon erahnt haben: bei meiner (etwas locker-flapsigen) Antwort ging es mir in erster Linie darum, hier in der Diskussion mal einen Kontrapunkt zu setzen.
Bei einigen Beiträgen hatte ich nämlich den Eindruck, Sex zwischen zwei Menschen sei nur dann in Ordnung, wenn man statt einer Matratze die Bibel (aber bitte geöffnet) als Unterlage nimmt - oder gleich den "lieben Gott" mit in der Kiste hat. Und da musste ich einfach mal was entgegen setzen.
Ich finde, dass Sex eine so vielfältige Angelegenheit ist, dass man (oder frau) es nicht mit wenigen Schlagworten erklären (oder abtun) kann. Es ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes, wenn man Sex in aller Sinnlichkeit und Zärtlichkeit "zelebriert", dann kann der Akt schon einen quasi "religiösen" Charakter haben.
Aber das ist wohl eine Ausnahme - und das ist auch gut so. Denn ein flotterer "Quickie am Sonntagmorgen", auf den beide Partner Lust haben, hat ebenso seine Berechtigung.
Und ansonsten ist es mit dem Sex wie mit vielen anderen Dingen, Riten, Angewohnheiten im Leben. Man könnte genauso gut fragen "Ist Alkohol Sünde?" - aber bestimmt kommt auch dieses Thema mal wieder auf.
Man könnte auch fragen "Ist Sex dem Partner/der Partnerin gegenüber Sünde?". Und auch diese Frage wäre diskutierenswert, wenn z.B. die Frau aus Lustlosigkeit, Ekel oder trotz Schmerzen nur mitmacht, um ihren Mann nicht an eine andere zu verlieren.
So wird man also der Angelegenheit nicht gerecht, wenn die Frage so banal lautet "Ist Sex Sünde?". Denn darauf kann ich eigentlich nur mit einem knappen "Nein" oder auch "Kommt drauf an" antworten.
Ansonsten denke ich, dass die Natur es klug eingerichtet hat, dass uns manche Sachen gut gefallen - und manchmal auch wirklich Spaß machen.
Gut - bei Christen ist das vielleicht anders: die sind nicht "mit Spaß" bei der Sache, sondern "mit Freudigkeit"
(naja - soviel Selbstironie musste jetzt mal sein).
Alles weitere muss jeder selbst entscheiden - in Abhängigkeit von seiner derzeitigen Situation und unter Berücksichtigung der Situation, Wünsche und Erwartungen der Partnerin (und umgekehrt).
LG
Dschordsch
ich stimme dir absolut zu. in den meisten Punkten deiner Ausführungen uneingeschränkt zu.
Aber du wirst es bestimmt schon erahnt haben: bei meiner (etwas locker-flapsigen) Antwort ging es mir in erster Linie darum, hier in der Diskussion mal einen Kontrapunkt zu setzen.
So hatte ich es auch eigentlich verstanden. Insofern wollte ich dir auch nicht widersprechen, sondern habe deinen Beitrag lediglich als Aufhänger verwendet.
Denn ich denke, es wird immer viel zu sehr der "Sex" in den Mittelpunkt gestellt, und dann ist Sex eben so oder so oder auch ganz anders und auf jeden Fall sehr kompliziert...
Aber es sind auch die Menschen verschieden.
Für manche Menschen ist Sex nur ein Zeitvertreib, für andere eine wichtige Bindung in der Partnerschaft und für andere wiederum etwas Heiliges. Da sind wir eben auch ganz verschieden veranlagt, und insofern sollte man eben auch nach der eigenen Veranlagung fragen, bevor man selbst überhaupt ein Urteil darüber fällen kann, was Sex für einen selbst denn nun bedeutet... auch bezüglich der Frage, inwieweit und wann genau es eine "Sünde" darstellen mag.
Veröffentlicht von: @lucan-7Kann man so sehen - muss man aber nicht! Es genügt eigentlich schon, wenn es beiden Partnern Spaß macht.
Da bin ich dann auch wieder etwas vorsichtig... grundsätzlich hast du natürlich recht, wenn sich zwei erwachsene Menschen einig sind, keine Bedenken haben und niemandem Schaden zugefügt wird... bitte sehr!
Auf manche Menschen mag das wohl auch zutreffen, dass die wirklich nichts anderes als "Spaß" darin sehen. Wenn ich mir etwa die Comics von Ralf König ansehe, dann geht das klar in diese Richtung... hey, wenn es passt, kein Problem.
Man sollte aber nicht meinen, dass Sex für alle Menschen nur "Spaß" sein sollte. Und rede jetzt nicht von einer irgendwie verklemmten Erziehung, sondern davon, dass Menschen eben noch wesentlich mehr dabei empfinden, etwa eine Bindung, die über reinen "Spaß" hinausgeht.
Und wenn man dann mit Leuten konfrontiert ist, die "ist doch alles nur harmloser Spaß!" propagieren - dann sollte man sich ernsthaft fragen, ob man selbst auch zu dieser Kategorie von Leuten gehört - oder nicht womöglich noch andere Dinge, die zum Problem werden könnten, wenn man seine Sexualität allzu leichtfertig auslebt.
Für manche Leute mag das passen... für andere aber eben nicht. Und ich denke, dass beides berücksichtigt werden sollte... man braucht hier nicht verklemmt zu sein, aber nicht jedem mag so eine völlig Offenheit liegen.
Ich schreibe das nur, weil ich manchmal den Eindruck habe, dass es hier nur Extreme gibt... totale Offenheit oder totale Verklemmtheit. Aber ich denke, alles hat hier seine Berechtigung...
Ich teile deine Ansicht. Das entscheidende beim tantrischen Sex ist, dass man sein Herz öffnet. Das kann nur durch den Weg der Liebe, der Treue und des positiven Miteinanders geschehen. Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Darauf kommt es den Leuten, die in erster Linie den Spaß sehen, vermutlich an dieser Stelle auch nicht an... die bleiben dann woanders stecken.
Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Das klingt sehr nach altsumerischer Inanna-Kultur aka Isthar, Astarte, usw....und Tempelprostitution, aber nicht nach Bibel.
Klar gibt es da spirituelle Energie....das ist aber mitnichten der Heilige Geist Gottes, sondern ein anderer geist.
Jeder geist, der sich benutzen und herbeipraktizieren lässt, ist nicht der Heilige Geist Gottes.
Veröffentlicht von: @deborah71Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Das klingt sehr nach altsumerischer Inanna-Kultur aka Isthar, Astarte, usw....und Tempelprostitution, aber nicht nach Bibel.
Klar gibt es da spirituelle Energie....das ist aber mitnichten der Heilige Geist Gottes, sondern ein anderer geist.
Jeder geist, der sich benutzen und herbeipraktizieren lässt, ist nicht der Heilige Geist Gottes.
Das sah Jesus natürlich ganz anders. Er hat sich regelmäßig zurückgezogen, meditiert und sich mit Gott verbunden. Er hat auch Moses und Elia herbeigerufen. Aber das ist eine andere Diskussion. Spirituelle Energie ist der Heilige Geist. Hier ging es um die Diskussion, wie Sex ein Weg zu Gott sein kann.
Hier ging es um die Diskussion, wie Sex ein Weg zu Gott sein kann.
Genau darauf habe ich geantwortet mit der Offenlegung von Inanna/Ishtar. Es ist kein Weg zu Gott. Jesus ist der Weg zu Gott gemäß Bibel.
Mit Nebelkerzen erreichst du nichts.
@nils Er hat sich regelmäßig zurückgezogen, meditiert und sich mit Gott verbunden.
Er hat ganz einfach mit Seinem himmlischen Vater gesprochen. Das hat aber nichts mit den erwähnten heidnischen Kulten zu tun.
@nils Er hat auch Moses und Elia herbeigerufen.
Wo steht das in der Bibel, dass Jesus sie herbeigerufen hat? Ich kann nur lesen, dass sie auf dem Berg erschienen sind.
Spirituelle Energie ist der Heilige Geist.
Nicht jede spirituelle Energie ist der Heilige Geist. Es gibt auch Geister von unten.
Veröffentlicht von: @nilsVeröffentlicht von: @deborah71Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Das klingt sehr nach altsumerischer Inanna-Kultur aka Isthar, Astarte, usw....und Tempelprostitution, aber nicht nach Bibel.
Klar gibt es da spirituelle Energie....das ist aber mitnichten der Heilige Geist Gottes, sondern ein anderer geist.
Jeder geist, der sich benutzen und herbeipraktizieren lässt, ist nicht der Heilige Geist Gottes.
Das sah Jesus natürlich ganz anders. Er hat sich regelmäßig zurückgezogen, meditiert und sich mit Gott verbunden. Er hat auch Moses und Elia herbeigerufen. Aber das ist eine andere Diskussion. Spirituelle Energie ist der Heilige Geist. Hier ging es um die Diskussion, wie Sex ein Weg zu Gott sein kann.
Das Problem ist aber doch....Jesus und Sex.... da gibt uns die Bibel keine Hilfestellung, sie sagt nichts, dass Jesus überhaupt mal Sex gehabt hätte. Wollten wir dem nacheifern, dann würden wir hier gar nicht sitzen und chatten....
@fizzibitz
Müsste Jesus tatsächlich selbst Sex gehabt haben, um etwas dazu sagen zu können?
Da er Gott von Anfang an und in Ewigkeit ist, weiß er doch Bescheid. Er sagt jedenfalls durch sein lautes Schweigen über den Versuch über Sexpraktiken eine Gotteserfahrung zu bekommen, dass es nicht taugt.
Es ist ja nicht nur wichtig, was er gesagt hat... sondern auch, was er nicht gesagt hat.
Er heißt Jesus und nicht Oswald Kolle 😉
Es ist ja nicht nur wichtig, was er gesagt hat... sondern auch, was er nicht gesagt hat.
Ou, Ou, Ou. Das liest sich bei dir sonst aber anders.
@enar
Bislang haben wir ja auch über Dinge gesprochen, die er gesagt hat.
Zur Textauslegung der Gesamtschrift gehört auch, was wird als bekannt vorausgesetzt und was nicht und was wird nicht thematisiert.
Über Ehe und Scheidung sagt Jesus eindeutige Dinge in die damalige Diskussion zwischen Rabbi Hillel und Rabbi Schamma. Dinge, die nicht gut sind, sind ausführlich im AT niedergelegt.
Was eine Beziehung mit Gott ausmacht und den Rettungsweg, da steht auch reichlich. Sexuelle Exstase als Gotteserfahrung gehört nicht dazu und sie wird unter dem Thema Tempelprostitution abgehandelt.
Gute Sexualität ist im Hohenlied Salomos sehr poetisch beschrieben.
Und die Ablehnung von Sexualität zwischen gefallenen Engeln und Menschenfrauen ist auch im AT besprochen, dass dies nicht Gottes Wohlgefallen hervorrief.
Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Da wäre mir jetzt fast etwas anderes eingefallen...
aber bleiben wir mal bei der Sache:
Mancher mag sich bei oder nach schönem Sex vielleicht göttlich fühlen - aber das sind sehr persönliche Gefühle.
Und wer da meint, er könne mittels Sex näher zu Gott kommen, der läuft mit Sicherheit auf einem Irrweg. Ähnliche Gedanken liegen nämlich der Tempelprostitution zu Grunde, die im Baals- oder Astardekult hohen Stellenwert hat.
Sex als "heilige Handlung" - das war eigentlich immer schon eine (gern genutzte) Ausrede. Und tantrischer Sex ist davon nicht allzu weit entfernt.
Sex als "heilige Handlung" - das war eigentlich immer schon eine (gern genutzte) Ausrede. Und tantrischer Sex ist davon nicht allzu weit entfernt.
Entweder man macht es zur "Heiligen Handlung" um zu bekommen, was man will... oder man verharmlost es komplett zur Bagatelle, wenn es um Missbrauch geht.
Das ist dann das andere Extrem...
Es ist beides Mißbrauch,.... der eine ist nur fromm kaschiert. Leider gibt es genug Menschen, die auf diese Masche reinfallen.
Veröffentlicht von: @bepe0905Wenn der Sex im Spaß stecken bleibt, kommt man nicht zu Gott.
Da wäre mir jetzt fast etwas anderes eingefallen...
aber bleiben wir mal bei der Sache:
Mancher mag sich bei oder nach schönem Sex vielleicht göttlich fühlen - aber das sind sehr persönliche Gefühle.
Und wer da meint, er könne mittels Sex näher zu Gott kommen, der läuft mit Sicherheit auf einem Irrweg. Ähnliche Gedanken liegen nämlich der Tempelprostitution zu Grunde, die im Baals- oder Astardekult hohen Stellenwert hat.
Sex als "heilige Handlung" - das war eigentlich immer schon eine (gern genutzte) Ausrede. Und tantrischer Sex ist davon nicht allzu weit entfernt.
Alles kann missbraucht werden.
Veröffentlicht von: @bepe0905Sex sollte nicht als Sünde, sondern als heilige Handlung praktiziert werden.
Kann man so sehen - muss man aber nicht! Es genügt eigentlich schon, wenn es beiden Partnern Spaß macht.
Er sollte Gott dargebracht werden.
Ich denke, man sollte nicht alles im Leben so hoch aufhängen.
Es kommt darauf an, was man im Leben will. Will man zu Gott kommen oder einfach nur Spaß haben.
Es kommt darauf an, was man im Leben will. Will man zu Gott kommen oder einfach nur Spaß haben.
Das ist nicht nur eine Frage der Prioritäten, sondern auch (und ganz besonders) eine Frage der jeweiligen Situation. Ich rede hier nicht von sexuellen Auswüchsen, denke aber, wenn zwei Menschen zueinander zärtlich sind und Sex wollen, dann gibt es in diesem Moment i.A. nur diese beiden und sonst nichts. Und dann werden sie an etwas ganz anderes denken als daran, jetzt und unmittelbar "zu Gott zu kommen". (Naja, das kann auch passieren, z.B. wenn man es allzu heftig treibt und das Herz nicht mehr mitspielt).
Ansonsten wiederhole auch ich nochmals die Überlegung, die auch Lucan angestellt hat, ob man dabei vielleicht fromme Lieder singen soll.
Wobei... das wäre dann vielleicht eine besondere Form "rhythmisch-religiöser Sportgymnastik"...
Es kommt darauf an, was man im Leben will. Will man zu Gott kommen oder einfach nur Spaß haben.
@suchender_345ab
Mir scheint, dass Sex auf jeden Fall häufig Sünde nach sich zieht. Es entsteht Besitzdenken in Bezug auf einen Menschen und auch zerstörerische Eifersucht.
Kann man so sehen - muss man aber nicht!
Besitzdenken hinsichtlich anderer Menschen und Eifersucht als logische Folge können auch ohne vorherigen Sex entstehen.
Veröffentlicht von: @deleted_profileUm mal einen anderen Gedanken rein zu bringen: Mir scheint, dass Sex auf jeden Fall häufig Sünde nach sich zieht.
Das ist wohl definitiv so. Besonders wenn daraus ein Kind entsteht, wieder ein weiterer Sünder oder Sünderin....
@fizzibitz
Das ist wohl definitiv so. Besonders wenn daraus ein Kind entsteht, wieder ein weiterer Sünder oder Sünderin....
Das ist natürlich nicht nett, wenn man einem Menschen sagt: "Du bist das Ergebnis einer Sünde, dich hätte es eigentlich gar nicht geben sollen!"
Wie passt das denn zusammen, dass Gott jeden Menschen liebt...?
@fizzibitz | zum Beitrag
Röm 5,8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
*hm* 🤔
Wird jetzt jeder deiner Threads einfach nur eine ChatGPT Kopie sein?
HA, gerade hab ich es gedacht, als ich die vielen Antworten bis hierher las ... es kann eben nicht schaden, seinen Verstand mal einzuschalten 😀 😀 (und da las ich es von dir)
👍
ah, fein, ChatGPT...
bei sowas merk ich wirklich, dass ich alt geworden und die grosse Zeit der Internetforen (zumindest für mich) zu Ende geht.
Die "New Kids" werden (müssen) das schon reissen. Zum Glück hab ich keine eigenen Kids, dann muss ich mir später nicht anhören: "Papa, warum hast du uns hier auf dieser Müllhalde gezeugt?" 😊
Gibt ja Leute die diesen Blödsinn nahezu vergöttern... Kein "neutraler Gott" hat das erfunden. sondern Menschen, die ihm ihre (persönlichen) Algorythmen eingepflanzt haben. Durch diesen KI-Mist werden Lug und Betrug Tür und Tor geöffnet...
Mögen die göttlichen Kräfte uns noch möglichst lange davor bewahren, dass solche "grandiosen Technologien" nicht in falsche Hände geraten...
@drunken-monkey Ich würde mal sagen es wäre besser die Bibel zu befragen als irgendein Programm,, das damit gefüttert wurde was die Ersteller für wichtig halten.
Ja, immer bei der Quelle fragen ... (Quelle anzapfen etc.)
@neubaugoere Ich habe mich mit dem Chat GP nicht so beschäftigt. Ich denke aber die Antworten hat ja jemand programmiert und wie bei jedem Buch, jedem Lexikon, ist doch ein Teil davon auch etwas die Meinung der schreibenden Person. Man kann also Dinge fragen und erhält die Meiung von Leute die etwas anderes glauben. Das halte ich für wenig sinnvoll.
@jigal Nein, so ist es bei Programmen, die auf maschinellem Lernen basieren, gerade nicht. Die Antworten hat niemand programmiert. Das macht gerade die "Magie" solcher KI-Systeme aus. Die Antworten speisen sich aber aus dem, was viele Menschen zu einem Thema geschrieben haben. ChatGPT gibt sozusagen die wahrscheinlichste Antwort angesichts dessen, was zu der gestellten Frage in den Texten zu finden ist, mit denen es trainiert wurde.
Das Magische an ChatGPT ist meiner Meinung nach, dass es im Gespräch sehr menschlich rüber kommt. Das bedeutet aber gerade nicht, dass die Antworten immer fakten-basiert sind. Manchmal sind die Antworten auch schlicht und einfach falsch. Das sieht man sehr schnell, wenn man ChatGPT eine einfache Rechenaufgabe stellt oder nach Fakten über das Leben bestimmter Personen frägt. Für mich persönlich sehe ich gerade noch keine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit von ChatGPT. Immer, wenn ich versucht habe etwas mit Hilfe von ChatGPT herauszufinden, bekam ich nicht zielführende oder falsche Antworten. Aber das könnte sich in Zukunft ändern, wenn das Programm weiter entwickelt wird.
@suchender_345ab
"Joh, joh.... imma uffbasse, uffbasse!" fiepte das Murmeltier laut seinen Freunden zu, als es den Adler am Himmel sah:
Chat mit tödlichem Ausgang: KI ermuntert Familienvater zu Suizid
@drunken-monkey
wikipedia hat zwei kleine Ausschnitte, wie ELIZA funktionierte. Ein Freund meines Mannes, Computer-Ing, hat uns in den 80ern mal ELIZA vorgeführt. Ziemlich gruselig, weil die Antworten den Eindruck erwecken, von einem Menschen zu stammen. Mit der hoax-Suche zum Thema ELIZA sucide kam bisher keine Meldung. Das will aber nichts heißen.
https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA
Weizenbaum war erschüttert über die Reaktionen auf sein Programm, vor allem, dass praktizierende Psychotherapeuten ernsthaft daran glaubten, damit zu einer automatisierten Form der Psychotherapie gelangen zu können.
n Freund meines Mannes, Computer-Ing, hat uns in den 80ern mal ELIZA vorgeführt. Ziemlich gruselig, weil die Antworten den Eindruck erwecken, von einem Menschen zu stammen.
Das zweifle ich ja nicht an.
Joh, das soll halt jeder halten wie Frau Polde....
Die Story war letztes Frühjahr schon recht präsent. Kommt wohl immer drauf an in welchen "Blasen" man unterwegs ist....
hier auf die Schnelle nochmal 3 Links zu dem Vorfall, soll sich eben jeder seine eigenen Gedanken zu machen:
KI-Chatbot wird für Selbstmord eines Familienvaters in Belgien verantwortlich gemacht
Wenn KI zum Selbstmord führt: Der Fall, der die Welt der Technik erschüttert
"....auf die Schnelle immer Helle"
"immer auf der Lauer (und immer etwas schlauer), hehehe" *dudelsing*
@drunken-monkey
Joh, das soll halt jeder halten wie Frau Polde....
Ich weiß nicht, wer das ist.
Sollte die Geschichte tatsächlich wahr sein, kann man nicht leugnen, dass es sich bei dem Mann um einen labilen, psychisch kranken Menschen gehandelt hat. Die Frage ist, ob man da tatsächlich eine KI für verantwortlich machen kann, wenn sich so jemand das Leben nimmt.
Natürlich können diese Programm Einfluss nehmen, aber da braucht es schon gewisse Voraussetzungen für. Die Frage ist auch, warum das soziale Umfeld da einfach zuschaut, sowas fällt doch auf.
jap, da bin ich bei dir, tristesse.... ist vllt. dann ähnlich wie bei vielen anderen Dingen. Die Dosis macht die Mischung und der eine verträgt es besser wie der andere.....
Du kennst nicht "Frau Polde" ???
.... die machte es, wie sie wollte !
😊 😉
@suchender_345ab
Immer, wenn ich versucht habe etwas mit Hilfe von ChatGPT herauszufinden, bekam ich nicht zielführende oder falsche Antworten. Aber das könnte sich in Zukunft ändern, wenn das Programm weiter entwickelt wird.
Die Stärke liegt bei Formulierungen, Dialog und kreativen Ideen. Chat GPT ist ziemlich gut darin, beispielsweise Bewerbungen zu verfassen. Dabei sollte man nicht einfach formulieren "Schreibe eine Bewerbung", sondern: "Schreibe eine Bewerbung für jemanden mit dieser und jener Berufserfahrung, diesen guten Eigenschaften und diesen und jenen Hobbys".
Das Ergebnis kann man meist nicht 1:1 verwenden, aber es ist oft eine gute Grundlage.
Auch Geschichten kann sich ChatGPT ausdenken. Die Stärke liegt darin, dass man einen Dialog starten kann... wenn einem die erste Version nicht gefällt, kann man dem Programm sagen, was es anders machen soll. Der Dialog ist meiner Ansicht nach die größte Stärke.
Was die Fähigkeit betrifft Programme zu schreiben, so habe ich da noch nicht viel konkret ausgetestet... wenn es nicht funktioniert, kann man auch hier das Programm über den Dialog weiter verbessern.
@lucan-7 Ja, mit Sicherheit ist da noch mehr möglich, wenn man sich besser einarbeitet. Wenn man aber einfach ganz platt Fragen stellt (z.B. "Wo wurde XY geboren?" oder "An welcher Universität hat Professor XY gelehrt?" oder "Was ist 156 + 234?") bekommt man häufig falsche Antworten. Also, auf diese Art sollte man ChatGPT nicht verwenden.
@suchender_345ab
Ja, mit Sicherheit ist da noch mehr möglich, wenn man sich besser einarbeitet. Wenn man aber einfach ganz platt Fragen stellt (z.B. "Wo wurde XY geboren?" oder "An welcher Universität hat Professor XY gelehrt?" oder "Was ist 156 + 234?") bekommt man häufig falsche Antworten. Also, auf diese Art sollte man ChatGPT nicht verwenden.
Als Nachschlagewerk taugt ChatGPT tatsächlich nicht viel. Es ist aber interessant, wenn man das Programm auf Fehler aufmerksam macht. Dann kommt oft die Meldung: "Entschuldigung, das ist tatsächlich falsch. Die richtige Antwort lautet..." - und dann kommt oft genug tatsächlich die richtige Antwort.
Die Möglichkeit zum sinnvollen Dialog ist meiner Ansicht nach das Faszinierendste an dem Programm.
@suchender_345ab
Veröffentlicht von: @suchender_345abDie Antworten hat niemand programmiert.
Veröffentlicht von: @suchender_345abDie Antworten speisen sich aber aus dem, was viele Menschen zu einem Thema geschrieben haben.
*hm* ... 🤨 🤔
hallo Jigal....
die christliche Bibel, ja.... da sind einige wohl auch für mich verwertbare Weisheiten enthalten....
Allerdings kenne ich mich selber und wäre vermutlich nicht zufrieden. Da käme dann wohl eher das Gesamtpaket (Die Heilige Schrift) mit dem AT in Frage und der Vollständigkeit halber würde ich mir dann wohl gerne noch den Original-Tanach auf Deutsch zu Gemüte führen wollen....
Habe mir vor Jahren mal AT+NT als Kinderbibel zugelegt, damit kleine Schlaubi-Schlümpfe wie ich einen einfachen Zugang zu der Materie finden. Zu meinem Entsetzen habe ich jedoch feststellen müssen, dass die -ich nenn's mal- nicht unwichtigen Ereignisse einfach ausgespart wurden....
Die Kabala ist wohl auch ein interessantes Buch. Der sefiroth'sche Weg behandelt die Einswerdung mit Gott...
Manchmal kommt's mir so vor, als würden vor allem westliche Eliten den gegengesetzten Weg verfolgen.... den "Weg der Schalen", also die Selbstvergöttlichung...
aber was soll's..... Seit dem Neolithikum gab's wohl schon immer solche hirnrissigen Gestalten, die sich auf solchem Wege in grösserem Stil anbeten lassen und herrschen wollten. Insofern natürlich nichts neues unter der Sonne....
schöne Grüsse
@drunken-monkey dieses Programm ist wie das ganze Internet, es wurde von Menschen gemacht und deren Meinungen sind darin eingeflossen. 100% neutral ist nicht möglich. Theologische Fragen zu stellen kann zu zufriedenstellenden Antworten führen, aber auch zu etwas ganz anderem. Etwa ob die Antwort zu Jesus ein Christ, ein Jude, oder ein Moslem programmiert hat.
jap, das ist es wohl... Das Leben / Lebendige ist nie wirklich "neutral" und das macht die Würze ja meist aus. Es haben über Jahrhunderte schon viele gute, kluge Köpfe viele kluge Fragen gestellt und immer mal wieder Antworten gefunden an denen sich manche Mitmenschen im Guten (verständnisvoll, liebevoll, inspirierend.....) orientieren, es leben und weitergeben können...
Diese Welt kann grausam sein. Wachsamkeit ist wichtig und blindes Vertrauen manchmal zumindest sehr leichtsinnig....
Schönen Restsonntag Euch und einen guten Start in die neue Woche
Ich zitiere Matt.4.10. Jesus bezieht sich in seinem Zitat auf eine Stelle des 5. Buch Moses: