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*Warum* ist Jesus für uns gestorben?

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StarTracker7
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Jesus ist vollständig Mensch und vollständig Gott. Er kam zu uns als Botschafter des Reiches Gottes und seiner Liebe. Er starb am Kreuz um uns mit Gott zu vereinen und den Tod zu besiegen und hat den Tod mit seiner Auferstehung schliesslich auch besiegt.
Ich bin mir bewusst, dass Gottes Wege grösser sind als die unseren und unser Verstand hier an Grenzen stossen muss und wir dies wohl nie vollständig beantworten können.
Aber ich möchte trotzdem darüber nachdenken und habe mich gefragt, was für eine Erklärung es gibt, dass Gott den Weg des Kreuzes gewählt hat, um uns von der Sünde zu befreien.

Besonders sehr konservative Christen betonen hier häufig eine Satisfaktionslehre, wonach Gott zur Beruhigung seines Zornes quasi ein Ersatzopfer bräuchte damit er den Menschen vergeben könne, weil ansonsten seiner Ehre und Gerechtigkeit nicht genüge getan würde. Dieses Bild von Gott scheint mir aber nicht vereinbar mit dem unbedingt liebenden und gnädigen (wenngleich auch manchmal zornigen) Gott, wie ich ihn persönlich in der Bibel und im Gebet begegnet bin.
Sehr liberale Christen tendieren manchmal etwas dazu, den Wert des Kreuzes wegzureden, was ich biblisch gesehen natürlich auch problematisch finde.

Einige Überlegungen von mir. Was denkt ihr dazu?

- Gott bräuchte ja eigentlich in seiner Liebe und Souverenität keine Gegenleistung in Form eines kultischen Opfers, um unsere Sünden zu vergeben. Bereits im alten Testament sind ja die Opfer nicht eigentlich dazu da, um Gott zu besänftigen, sondern als Zeichen der Verbindung des Menschen zu Gott, ähnlich wie ein Gebet (so gab es auch ein Dankopfer/Lobopfer, Sündopfer, Gedenkopfer und viele mehr). Das Opfern scheint wichtiger für die ausführenden Menschen gewesen zu sein als Ausdruck ihres Glaubens an Gott und nicht für Gott selber, damit er die Menschen erhört oder Sünden vergeben hätte können. Für Gott scheint nicht wirklich das Opfer an sich sondern die Umkehr des Herzens im Vordergrund gestanden zu haben. So war Sündenvergebung durchaus möglich ohne Opfer, aber nicht ohne aufrichtige Reue und Umkehr - umgekehrt war dies jedoch nie möglich.
Analog scheint es mir naheliegend, dass nicht wirklich Gott den Kreuzestod bräuchte um die Sünden vergeben zu können sondern vielmehr der Mensch zur Gewissheit seiner Sündenvernichtung und Beziehung zu Gott in Jesus Christus. So kann das Kreuz vielleicht eher als Signal und Angebot Gottes an den Menschen verstanden werden und als Zeichen seiner Versöhnung mit Gott. Anders gesagt: der Mensch braucht das Kreuz und nicht Gott.

- Analog hat ja Jesus mehrfach bereits zu seinen Lebzeiten die Sünden vieler Menschen vergeben, der Kreuzestod scheint also keine Bedingung dafür gewesen zu sein, dass Sünden prinzipiell vergeben werden können ( was ja die Satisfaktionslehre an sich widerlegt)

- das zeigt mir: Das Heilshandeln Jesus darf nicht auf seinen Tod reduziert werden, sondern beginnt mit seiner Geburt, seinem Handeln (Krankenheilung, Sündenvergebung, Wundertaten etc), seiner Verkündigung des Reiches Gottes und nicht zuletzt auch mit der Überwindung des Todes in seiner Auferstehung.
Was also selig macht ist eigemtlich der Glaube an Jesus von A-Z und und das Vertrauen auf sein Handeln und nicht nur der Glaube an seinen Kreuzestod, wie manchmal von Christen scheinbar vertreten wird.

- Es ist etwas irreführend wenn man sagt, Gott habe Jesus am Kreuz geopfert ( was Gott wie ein Sadist aussehen lassen könte). Eigentlich ist ja Jesus selber Gott und Gott hat sich in ihm eigentlich selbst dem schlimmsten Leid ausgesetzt. Das hat für mich eine tröstende Komponente. Gott ist eben nicht nur der mächtige Gott, der über das Universum herrscht. Sondern auch der Gott, der die Menschen dermassen liebt, dass er selber menschlich wurde um in unserer Welt zu wandeln, uns den richtigen Weg zu weisen und menschliches Leid zu erfahren. Denn nur ein Gott, der unsere Probleme aus "eigener Erfahrung" kennt kann uns wirklich naher Gott sein. Ein wortwörtlich "mitleidender" Gott.

- Wenn man von Jesus als Opfer spricht dann sollte man nicht an ein kultisches Opfer wie im alten Testament denken, sondern eher als Opfer im Sinne seiner Hingebung für die Menschen und auch als Opfer der Sünde sowie menschlicher Intrigen und Boshaftigkeit. Wie gesagt braucht Gott ja nicht kultische Opfer und hat sie eigentlich nie gebraucht, damit er den Menschen vergeben könnte. Wenn man Jesus in dem Sinne als kultisches Opfer analog dem AT sehen wollte, dann müsste man auch hier unbedingt anfügen, dass dieses ja für die Vergewisserung und Ausdruck der Menschen der Beziehung zu Gott notwendig war und nicht eigentlich für Gott.

- Die Terminologie des Sühneopfers wird heute noch von vielen meist sehr konservativen Christen verwendet, meist äussern sie es im Zusammenhang mit einer Art Satisfaktionsvorstellung, was mir aber völlig falsch verstanden erscheint. Der Begriff "Sühneopfer" ist zwar biblisch, aber theologisch komplex und kann von den meisten Menschen kaum mehr richtig verstanden werden. Deswegen sollte man heute als Christ eher darauf verzichten. Man darf nicht vergessen, dass der Apostel Paulus zu Judenchristen sprach, die das tierische Sühneopfer noch aus ihrer ummittelbaren Lebenspraxis kannten. Für diese war der Begriff der Begriff gleichbedeutend mit dem erneuten Verbundensein mit Gott nach einer begangenen Sünde. Dieses tierische Sühneopfer wurde für die Judenchristen durch Jesus ersetzt, welcher quasi dann der alleinige Garant bot für die Verbindung mit Gott. Da diese Erfahrung den meisten nicht-jüdischen Menschen heutzutage fehlt sollte der Begriff heute also eher vermieden werden.
Mitnichten darf auch hier der Begriff "Sühneopfer" nicht so verstanden werden, dass Gott dieses bräuchte um Sünden vergeben zu können oder damit eine gewisse Anzahl Schuld ausgeglichen werden könnte. Auch im AT war das Sühneopfer niemals Voraussetzung für die Sündenvergebung sondern in erster Linie die Reue und der Kontakt mit der Heiligkeit Gottes, für welches das Sühneopfer (auch mit seinem Blut) stand. Der Begriff "Sühneopfer"ist eigentlich eine unkorrekte Übersetzung aus dem hebräischen ( es wurde ja damals nichts gesühnt im heutigen Sinn des Wortes) und sollte deswegen auf Jesus erst recht nicht angewendet werden.

Habt ihr noch andere Gedankengänge?

Einige Quellen
https://de.m.wikipedia.org/wiki/S%C3%BChne
https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/opfer-at/ch/65856f9e669583b01dccb66d4f140690/
https://www.ekd.de/Fur-uns-gestorben-Fragen-und-Anstosse-485.htm
https://de.m.wikipedia.org/wiki/S%C3%BChnopfertheologie

Antwort
479 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

hallo,

Jesus ist für mich am Kreuz gestorben, damit ich die Freiheit habe, mich für IHN, oder gegen IHN zu entscheiden. Aber nicht so, das die Hölle eine Strafe für mich ist, und der Himmel meine Belohnung..

Ich möchte Gott nicht wie einen Polizisten sehen, der mich festnimmt, wen ich ein Vergehen begangen habe, und mich ins Gefängnis steckt, wenn mein Vergehen sehr sehr schwerwiegend ist. Gott ist auch kein Nikolaus, der alle meine bösen Taten notiert, aber auch meine guten, und am Ende kriege ich die Belohnung des Himmels, oder die Strafe der Hölle.

Aber ich persönlich glaube, Gott nimmt mich nicht in den Himmel auf, schickt mich auch nicht in die Hölle, je nachdem ob ich brav war oder nicht.
So meine ich persönlich, Gott ist Liebe, und nur Liebe.

Bei IHM gibt es keinen Hass oder Vergeltungssucht, oder das ER voll Lust darauf hat, mich bestraft zu sehen.

Nein, in erster Linie ist Jesus für mich und alle Menschen gestorben, weil ER uns vergeben möchte, uns heilen, wiederherstellen, uns immer wieder Sein Erbarmen zu zeigen, auch wenn wir uns Christen immer wieder zuviel streiten, ER möchte, das wir heim kommen zu IHM.

Doch dafür ist ER auch gestorben, damit wir die Freiheit haben, Seine Lieben anzunehmen oder eben nicht, mich von Seiner Liebe zu entfernen, und mich selbst zugrunde zu richten.

Die Hölle ist die eigene persönliche Entscheidung des Menschen, nicht Gottes Entscheidung.

Meine Entscheidung, ob ich bei Gott leben möchte, oder in der Hölle.

Und im Himmel sind wir ganz neue Wesen, die sich nicht mehr über die kleinsten Kleinigkeiten streiten, weil wir vieles eben auch nicht verstehen, oder begreifen. Und Löwe und Lamm liegen zusammen, evangelische und katholische, charismatische und ...........................

liebe Grüße,

Anonymous antworten
3 Antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Danke für deine Antwort. Sie ist sehr authentisch und persönlich. 😊

startracker7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Genau das Gleiche hatte ich auch geschrieben, nur weniger ausschweifend. Das hast du als " gegen dich kämpfen" interpretiert. Es ist irgendwie schwierig, da noch durch zu steigen.

herbstrose antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Manchmal macht auch der Ton die Musik. 😌

neubaugoere antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Weil Er das "Lamm Gottes" ist -
- das der Welt Sünde trägt - Joh. 1, 29

Hallo, ich bin ziemlich überrascht von Deiner Sichtweise. Ich habe nicht erwartet, daß Du den Sinn des Erlösungswerkes Jesu so falsch verstanden hast. Du leugnest ja alles, was das Kreuz Jesu ausmacht.

Jesus ist als Erlöser schon vor Grundlegung der Welt dazu von Gott bestimmt worden. In Jesus wurde Gott Mensch, um die Sünde der Welt zu sühnen und sie so mit sich selbst zu versöhnen - 1. Petrus 3, 18:

18 Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte;

Hier steht es und ich verstehe überhaupt nicht, wie Du das einfach ignorieren kannst. Das kann man auch nicht diskutieren - das ist so. Und es gäbe auch keine "andere Sichtweise", die man daraus herleiten könnte.

In 1. Petrus 2, 24 (wichtig wäre ab V21) heißt es bereits:

der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Er starb keinesfalls, um uns mit Gott zu "vereinen", Er starb, um uns mit Gott zu versöhnen. Deine Überlegungen habe ich gelesen, aber ich finde keines davon in der Schrift bestätigt. Nicht der Mensch "brauchte" das Opfer, überhaupt nicht, sondern Gott brauche es - Er wollte und bestimmte das Opfer zur Sühnung von Schuld, zur Aufrichtung Seiner Gerechtigkeit. Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung - so sagt es die Schrift bei Hebr. 9, 22

Überhaupt wäre der Hebräerbrief eine sehr hilfreiche Lektüre für Dich. Der ganze Opferdienst des Alten Bundes war nur ein Vorschatten auf das eigentliche Opfer, das Gott selbst bringen wollte - in Seinem Sohn Jesus Christus, der als das Lamm Gottes (Analogie zum Opferlamm des Alten Bundes) die Sünde der Welt gesühnt hat - und so die Vergebung überhaupt erst möglich gemacht hat.

Wenn Du mir, OpaStephan oder anderen Usern hier nicht glaubst, ist das ok - aber der Schrift solltest Du glauben.

Gott selbst brauchte, bestimmte und verfügte nicht nur das Opfer an sich als Sühnung für Schuld, sondern Er bestimmte auch, welches Opfertier welche Schuld sühnen musste - und als finales Opferlamm bestimmte Er sich selbst als stellvertretendes Opfer zur Vergebung der Sünden.

Gruß Katrin

Anonymous antworten
7 Antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

- das der Welt Sünde trägt - Joh. 1, 29

Ja, ich weiss

Hallo, ich bin ziemlich überrascht von Deiner Sichtweise. Ich habe nicht erwartet, daß Du den Sinn des Erlösungswerkes Jesu so falsch verstanden hast. Du leugnest ja alles, was das Kreuz Jesu ausmacht.

Das glaube ich keineswegs.

Jesus ist als Erlöser schon vor Grundlegung der Welt dazu von Gott bestimmt worden. In Jesus wurde Gott Mensch, um die Sünde der Welt zu sühnen und sie so mit sich selbst zu versöhnen - 1. Petrus 3, 18: 18 Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er euch zu Gott führte;

Hier steht es und ich verstehe überhaupt nicht, wie Du das einfach ignorieren kannst. Das kann man auch nicht diskutieren - das ist so. Und es gäbe auch keine "andere Sichtweise", die man daraus herleiten könnte.

Ich weiss und ich akzeptiere es auch. Aber ich denke, du hast mich vielleicht auch nicht ganz richtig verstanden. Es ging mir ja darüber hinaus um die Frage, was es denn genau bedeutet, dass Jesus "das Opfer" ist. Und diese Frage ist einfach vielschichtiger zu beantworten. Das wirst du sehen, wenn du im alten Testamemt einmal studierst, was Opfer damals überhaupt bedeutet hat, dann würdest du mich vielleicht besser verstehen.
Die Vorstellung einer einfachen "Ausgleichszahlung" für Gott reicht hier eben nicht aus, hat es im AT nicht und tut es im NT nicht

In 1. Petrus 2, 24 (wichtig wäre ab V21) heißt es bereits:
der unsre Sünden selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Das weiss ich, trägt aber ja hier nichts zur Sache bei oder? Ich habe ja nie behauptet, Jesus sei nicht für die Vergebung unserer Sünden - oder treffender: die Versöhnung mit Gott - gestorben.

Deine Überlegungen habe ich gelesen, aber ich finde keines davon in der Schrift bestätigt. Nicht der Mensch "brauchte" das Opfer, überhaupt nicht, sondern Gott brauche es - Er wollte und bestimmte das Opfer zur Sühnung von Schuld, zur Aufrichtung Seiner Gerechtigkeit.

Hier widersprichst du dir. Wenn er das Opfer bestimmt hat - zu was auch immer - dann hat er es nicht gebraucht.

Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung - so sagt es die Schrift bei Hebr. 9, 22

Das stimmt natürlich in Bezug auf Jesus. Es stimmt nicht in Bezug auf die rituellen Opfer im AT, wie ich bereits dargelegt habe

Überhaupt wäre der Hebräerbrief eine sehr hilfreiche Lektüre für Dich. Der ganze Opferdienst des Alten Bundes war nur ein Vorschatten auf das eigentliche Opfer, das Gott selbst bringen wollte - in Seinem Sohn Jesus Christus, der als das Lamm Gottes (Analogie zum Opferlamm des Alten Bundes) die Sünde der Welt gesühnt hat - und so die Vergebung überhaupt erst möglich gemacht hat.

Offenbar hast du mich immer noch nicht verstanden, sorry 😊 Opferlamm (Passahlamm) im AT war übrigens nie dafür da, um Sünden zu vergeben...

Wenn Du mir, OpaStephan oder anderen Usern hier nicht glaubst, ist das ok - aber der Schrift solltest Du glauben.

Tue ich... aber an der Grundfrage hat sich ja nichts geändert. Wohl, weil die Schrift das einfach nicht klar beschreibt.
In der Bibel steht einfach nirgends, dass Gott das Opfer gebraucht hätte (im AT steht sogar häufig das Gegenteil). Oder wo steht es denn? Das ist einfach eure Leseart, aber die kann man ja auch einmal in Frage stellen.

Gott selbst brauchte, bestimmte und verfügte nicht nur das Opfer an sich als Sühnung für Schuld, sondern Er bestimmte auch, welches Opfertier welche Schuld sühnen musste - und als finales Opferlamm bestimmte Er sich selbst als stellvertretendes Opfer zur Vergebung der Sünden.

An zahlreichen Stellen im AT vergab er aber eben auch ohne Blutvergiessen.
Und das Opferlamm (kommt ja vom Passahlamm) wurde im Judentum nicht geschlachtet zur Sündenvergebung, sondern als Zeichen des Schutzes von Gott. Das kannst du selber nachlesen.

startracker7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Es ging mir ja darüber hinaus um die Frage, was es denn genau bedeutet, dass Jesus "das Opfer" ist. Und diese Frage ist einfach vielschichtiger zu beantworten.

Und wie viele Schichten gibt es deiner Meinung nach? Laut Bibel gibt es nämlich nur eine: Durch Jesu Tod am Kreuz wurde bewirkt, dass wir nicht mehr mit dem Tod für unsere Schuld bezahlen müssen. Jesus hat bereits bezahlt. Wenn wir an ihn glauben, haben wir bereits das ewige Leben.

Die Frage ist nicht, was es sonst noch alles bedeutet, sondern ob jeder einzelne von uns an diesen Jesus glaubt und so in den "Genuss" der Erlösung kommt.

herbstrose antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Ich halte es für möglich, dass jemand das Ende versteht oder sogar besser versteht, wenn er den Anfang kennt. Der Anfang ist immer wichtig. Denn auf ihm fußt das Ende. Wenn jemand den Anfang nicht versteht, warum ihm den dann nicht erklären?

Ich habe z.B. nie verstanden, warum Blutfließen sein musste. Opfer hat Gott auch nicht gewollt, Kain und Abel haben sie einfach gebracht. Hab ich ihm Gespräch mit OpaStefan irgendwo erwähnt. - Deborah gab mir den einfachsten, aber entscheidendsten Hinweis: Ein Tier musste sterben, es musste Blut fließen, damit sich Adam und Eva bedecken konnten. - Das hab ich als "Fakt" verstanden, aber wirklich verstanden in Gänze und im Zusammenhang hab ich auch das noch nicht. - Und so fehlt mir dann auch die Verbindung zum "Ende", auch wenn ich es "glaube", dass es so war und nötig und und und, würde ich es doch auch gern verstehen ... in seiner Gesamtheit. Und in aller Ausführlichkeit, damit ich es verstehe. Wenn wir es uns schon untereinander nicht in aller Freundlichkeit erklären können, wie dann erst den "Ungläubigen"?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich bin zwar Dir gegenüber jetzt etwas angefressen, aber trotzdem eine Antwort noch hierzu:

Veröffentlicht von: @startracker7

Ja, ich weiss

warum bestreitest Du es dann?

Veröffentlicht von: @startracker7

Das glaube ich keineswegs.

Wenn Du, auch noch entgegen der biblischen Aussagen, bestreitest, daß daß das Kreuz Jesu eine stellvertretende Sühnung der Sünden der Welt ist, entkernst Du das Erlösungswerk Jesu und machst es unwirksam. Und wenn Du das nicht glaubst, hat es auch für Dich keine Bedeutung, die Dich mit Gott versöhnt. Dann ist es für Dich unwirksam. Und das solltest Du Dir gut überlegen, zumal Du Dir damit selbst das Christsein absprichst. Ein Christ ist ein Sünder, dessen Sünden durch Jesus am Kreuz gesühnt wurden und der das glaubt und deshalb mit Gott versöhnt wurde. Das ist ein Christ.

Veröffentlicht von: @startracker7

Es ging mir ja darüber hinaus um die Frage, was es denn genau bedeutet, dass Jesus "das Opfer" ist. Und diese Frage ist einfach vielschichtiger zu beantworten.

Wie viele Schichten braucht es denn? - um mich der Worte Herbstroses zu bedienen. Ich hatte schon öfter bei Dir den Eindruck, daß Du es liebst, die Dinge bis zu Unkenntlichkeit zu verkomplizieren, Fragen zu stellen, die längst beantwortet sind - Aussagen zu lesen, um dann zu behaupten, daß man nicht weiß, was gesagt wurde.

Aber so wird das nichts. Es verlangt keine intellektuelle Größe, um anzuerkennen, daß ein Sachverhalt so ist, wie er beschrieben wird - und es macht jede Diskussion zu einem Kreisen um konstruierte Nichtigkeiten.

Veröffentlicht von: @startracker7

Die Vorstellung einer einfachen "Ausgleichszahlung" für Gott reicht hier eben nicht aus, hat es im AT nicht und tut es im NT nicht

Du kannst nicht selbst darüber entscheiden, was für Gott wichtig ist und was nicht. Und es geht nicht um "Ausgleichszahlungen" für Gott, sondern es geht für Ihn um Sühnung für Schuld. Und diese Sühnung hat Er bestimmt - und Du hast Ihn auch darin zu respektieren.

Veröffentlicht von: @startracker7

Das weiss ich, trägt aber ja hier nichts zur Sache bei oder? Ich habe ja nie behauptet, Jesus sei nicht für die Vergebung unserer Sünden - oder treffender: die Versöhnung mit Gott - gestorben.

Aber doch - das IST die Sache. Du bestreitest, daß das Wesen und der Sinn des Kreuzes die Sühnung von Sünden ist, weshalb Du hier fragst, warum Jesus gestorben ist. Du bestreitest das, obwohl es biblischer Sachverhalt ist.

Veröffentlicht von: @startracker7

Hier widersprichst du dir. Wenn er das Opfer bestimmt hat - zu was auch immer - dann hat er es nicht gebraucht.

"zu was auch sonst" steht in der Bibelm - aber klar, was auch sonst 🙄

Anonymous antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Liebe Katy

Ich darf dich daran erinnern, dass der Austausch hier freiwillig ist. Keiner zwingt dich dazu, auf meine Posts zu antworten.

Aber doch - das IST die Sache. Du bestreitest, daß das Wesen und der Sinn des Kreuzes die Sühnung von Sünden ist, weshalb Du hier fragst, warum Jesus gestorben ist. Du bestreitest das, obwohl es biblischer Sachverhalt ist.

Ach ja, tue ich das? Wäre mir ehrlich gesagt nicht aufgefallen. Wo denn?

startracker7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das ist ja hier schon Schnee von gestern - wir hatten inzwischen ja schon einen versöhnten Austausch im anderen Thread und teilweise auch hier. So wirklich einig wurden wir uns zwar nicht, aber wir haben uns ausgetauscht und das nicht mal schlecht.

Dieses Post hier habe ich unmittelbar nach dem Kreationismus-Thread geschrieben.

Anonymous antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

😊

startracker7 antworten
Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @startracker7

Habt ihr noch andere Gedankengänge?

Meine Gedankengänge gleichen den deinen ziemlich stark. Besonders auch, weil mir die Version, dass mit dem Opfer Gottes Zorn gestillt werden musste, am Anfang meines Glaubenslebens beigebracht wurde. Aber je mehr ich in der Bibel las, und je mehr ich besonders danach forschte, wie Jesus mit den einzelnen Menschen umgegangen ist und was er verkündigte, erschien mir die Version vom Zorn Gottes, der es nicht ohne Opfer schafft, zu vergeben, unpassend.

Veröffentlicht von: @startracker7

Für Gott scheint nicht wirklich das Opfer an sich sondern die Umkehr des Herzens im Vordergrund gestanden zu haben.

Das sehe ich heute auch so. Wobei ich jedes Ritual, welches (scheinbar) von Gott vorgegeben wurde, als sichtbares Zeichen für Menschen ein Geschenk von Gott ist, sozusagen als Wegweiser, der zur Gemeinschaft mit Gott hin weist.

So verstehe ich inzwischen auch die biblischen Berichte als Berichte von Menschen für Menschen, die einfach die persönlichen Erfahrungen Einzelner im Leben mit Gott zeigen.

Als Schlüsselbotschaft, welche ich in der gesamten Bibel erkenne, ist der Ruf Gottes: "Kommt her zu MIR".
Jesus hat das nochmal ganz deutlich dargestellt in Joh. 15, ab Vers 1, in dem Gleichnis von dem Weinstock und den Reben. Ich denke, wenn man diese beiden Botschaften verinnerlicht hat und so praktiziert, wie man es am besten versteht, dann ist man auf dem richtigen Weg.Alle Formeln, Rituale und sonstige Muster des Glaubens sind zweitrangig und können individuell unterschiedlich verstanden und umgesetzt werden.

Anonymous antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ja, Jesus ist für dich und mich gestorben, damit wir leben, ewig leben.

Das ewige Leben ist mein neues, mein zweites Leben, der ewige Tod ist ein endgültiges verloren sein.

Sehe ich die Hölle als einen zweiten Tod, so treten die Bilder im Mittelalter, Bilder von ewigem Leiden, ewiger Qual in den Hintergrund.

Heute verstehe ich die Hölle als eine Weigerung, das wahre Leben zu leben, und weniger als Bestrafung für getanes Unrecht....

Die Sünden, die im Buch der Offenbarung angeführt werden., Offenbarung 21,8, .... Morden, Götzendienst, Unzucht, Lügen usw...
das sind Entscheidungen für den Tod, eigene Todesurteile...

Wenn ich den Tod in meinem Leben säe, werde ich auch den Tod ernten. Wenn ich aber Leben säe, dann werde ich auch Leben ernten

Wir ernten das was wir säen, auch hier im Forum....

liebe Grüße,

Anonymous antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Als Schlüsselbotschaft, welche ich in der gesamten Bibel erkenne, ist der Ruf Gottes: "Kommt her zu MIR".

Sehr schön formuliert 😊

startracker7 antworten


Pinia
 Pinia
Beiträge : 1375

Paulus antwortet auf diese Frage eindeutig
in Römer 4 wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.

> vom Zusammenhang her heißt das "dahingegeben" gestorben.

> "um unserer Sünde willen" - das ist eindeutig, finde ich.

pinia antworten
4 Antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Ja aber... Zorn oder Liebe???
Hallo Pinia, danke für deine Antwort.

Ich nehme das Bibelzitat ernst und ich kenne es auch.
Aber: Dass Jesus für unsere Sünden geopfert wurde und sein Blut uns "reinwäscht" ist ohne Zweifel biblisch fundiert, und wenn du aufmerksam gelesen hast, hast du gesehen, dass ich das nie bestritten habe.

Doch: bedeutet das Zwangsläufig, dass Gott das Opfer gebraucht und gefordert hat um seinen Zorn zu besänftigen?
Oder bedeutet es vielleicht viel mehr, dass er uns erlösen will durch das Blut Jesu Christi, weil er die Menschen liebt? Dass die Liebe Jesus ans Kreuz getrieben hat und nicht die Befriedigung des Zorns?

Die Frage ist eigentlich, anders formuliert: war es Gottes Zorn, der Jesus ans Kreuz gebracht hat oder war es Ausdruck seiner Liebe? Ich würde - nach meinem biblischen Studium - zu letzterem tendieren.

Es heisst denn auch im Johannesevangelium 3,16
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Sonst müsste es ja dort heissen: "so zornig war Gott, dass er seinen Sohn dahingegeben hat, um seinen Zorn zu besänftigen."

Nicht den Opfertod Jesu stell ich in Frage, sondern die allgemeine Annahme, dass Gott dieses Opfer selber gebräucht hätte. Was ihn aber nicht gehindert hat, es zu geben.

startracker7 antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1375

Vielen Dank für deine Antwort!

Veröffentlicht von: @startracker7

Doch: bedeutet das Zwangsläufig, dass Gott das Opfer gebraucht und gefordert hat um seinen Zorn zu besänftigen?
Oder bedeutet es vielleicht viel mehr, dass er uns erlösen will durch das Blut Jesu Christi, weil er die Menschen liebt? Dass die Liebe Jesus ans Kreuz getrieben hat und nicht die Befriedigung des Zorns?

Die Frage ist eigentlich, anders formuliert: war es Gottes Zorn, der Jesus ans Kreuz gebracht hat oder war es Ausdruck seiner Liebe? Ich würde - nach meinem biblischen Studium - zu letzterem tendieren.

Mein erster Gedanke auf diese Frage war auch Joh.3,16: So sehr hat Gott die Welt geliebt ...
und Röm. 5,8: Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Ich sehe beides: dass Christus gestorben ist, liegt zutiefst in der Liebe Gottes zu uns begründet, aber auch in Gottes Gerechtigkeit. Gott hatte festgelegt, dass ohne Blutvergießen keine Vergebung möglich ist - und daran hält er sich bis zuletzt. Damit Vergebung geschehen kann, muss Blut vergossen werden: im AT das des Opfertieres, vorläufig, auf Jesus hin, im NT, d.h. zuletzt und letztgültig das von Jesus.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

hallo,

für mich gehört Gottes Liebe und Gerechtigkeit zusammen, lässt sich meiner Ansicht nach nicht trennen. Auch wenn ich es nicht immer alles gleich verstehen kann. Wieso lässt Gott in unserem Leben Leid zu, Krankheit usw..............

Damit wir selbst in der Liebe und im Glauben wachsen.

In der Erziehung habe ich meine Kinder auch schon gestraft, obwohl es mir persönlich weh tat. Aber aus Liebe zu ihnen, damit sie sich weiterhin gut entwickeln, habe ich sie auch einmal gestraft................

In unserem Erdenleben werden wir vieles nicht verstehen und begreifen, aber ich möchte glauben, anerkennen, Gott hat die Weisheit, die bessere Sichtweise..................

liebe Grüße,

Gnadenmann

Anonymous antworten
toblog
 toblog
(@toblog)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 165

Aufgrund unser Sünden dahin gegeben, ja. Schuldübernahme. Folge Tod. Das Erstaunliche an dieser Stelle in Röm. 4,25 ist aber, dass Paulus unsere Rechtfertigung/Gerechtsprechung nicht alleine mit dem Kreuz, sondern mit Kreuz und Auferstehung zusammen verbindet...um unserer Rechtfertigung willen auferweckt.

Wenn man die Satisfaktionslehre vertritt, dann hätte Jesus zur Erreichung unserer Rechtfertigung auch tot bleiben können. Das ist aber nicht Paulus.

Vgl. auch 2. Kor. 5,21: ...zur Sünde gemacht, auf dass wir ihn ihm (also der lebendigen auferweckten Person) Gottes Gerechtigkeit würden.

toblog antworten
StarTracker7
Themenstarter
Beiträge : 441

Nochmal: "Gott braucht keine Opfer"
Nochmal zum Verständnis, liebe Freunde....

Ich bestreite nicht, dass sich Jesus als Opfer gebracht hat zur Versöhnung der Menschen mit Gott (scheint hier so aufgefasst zu werden)!!! Ja Jesus ist letzten Endes der alleinige Weg zu Gott, an ihm geht kein Weg vorbei zur Versöhnung der Menschen mit Gott. In Jesus vergibt Gott den Menschen ihre Sünden, ihre Schuld und führt sie zu sich.
Aber Jesus hat sich freiwillig als Opfer gebracht, nicht weil Gott das Opfer gebraucht hätte.

Ich respektiere eure Interpretation doch findet sie sich nicht deutlich in der Bibel.

Gott hat nie Opfer gebraucht, aber er verlangt heute den Glauben an Jesus Christus. Ja ohne das Opfer Jesu geht es nicht, aber hier steht Jesus im Mittelpunkt und nicht das Opfer. Ich finde das ist ein kleiner aber nicht ganz irrelevanter Unterschied. Wenn das Gegenteil biblisch belegt werden kann lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen.

Biblische Belege, dass Gott im AT auch ohne Opfer hat vergeben können, wenn die Umkehr der Menschenherzen stattgefunden hat (dass also folglich Opfer ein Zeichen für den Menschen für die Versöhnung mit Gott sein mussten und nicht weil sie von Gott gebraucht würden):

- Vegetabile Opfer können auch Sühne bewirken, somit scheint Blut keine zwingende Voraussetzung für Gott zu sein, dass er vergeben kann → 3 Mos 5,11–13
- Hosea 6,6: Denn an Liebe habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.
Jesaja 11-17: Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der HERR. Die Brandopfer von Widdern und das Fett von Mastkälbern habe ich satt und am Blut der Stiere, Lämmer und Böcke habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen - wer hat von euch verlangt, dass ihr meine Vorhöfe zertrampelt? Bringt mir nicht länger nutzlose Gaben, Räucheropfer, die mir ein Gräuel sind! (....) Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen! Hört auf, Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sucht das Recht! Schreitet ein gegen den Unterdrücker! Verschafft den Waisen Recht, streitet für die Witwen!
Psalm 40,7: An Schlacht- und Speiseopfern hattest du kein Gefallen, doch Ohren hast du mir gegraben, Brand- und Sündopfer hast du nicht gefordert.
Amos 5,22: Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, ich habe kein Gefallen an euren Gaben und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen.
Psalm 51,18-21: Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie geben, an Brandopfern hast du kein Gefallen. Schlachtopfer für Gott ist ein zerbrochener Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen. Nach deinem Wohlgefallen tu Gutes an Zion, erbaue wieder die Mauern Jerusalems! An Schlachtopfern der Gerechtigkeit, an Brandopfern und an Ganzopfern hast du Gefallen, dann wird man auf deinem Altar Stiere opfern.
- Viele Opferarten waren gar nicht zur Sündenvergebung bestimmt.

Und es gibt noch viele, viele, viele mehr...

Und jetzt bitte der biblische Gegenbeweis. Zeigt mir jetzt auch nur eine Stelle, wo steht, dass ohne Opfer keine Sünden hätten vergeben werden können. Dass Gott ohne ein Opfer "seinen Zorn nicht hätte bändigen können".

startracker7 antworten
24 Antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 522

sehr spontan...
... habe ich nun das hier in Hebräer 9 gefunden

22 Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne dass Blut ausgegossen wird, geschieht keine Vergebung.

allerdings ohne volle Gewähr, muss mich da auch noch weiter einlesen

john-michi antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Danke das ist ein guter Einwand und eine guter Ansatzpunkt 😊

Ich habe den Text noch einmal in seinem Zusammenhang angeschaut und mehrmals gelesen und es stellen sich für mich folgende Fragen:
- Wenn ich den Text richtig interpretiere, dann spricht er doch gerade davon, dass die tierischen Opfer eben gerade nicht imstande waren zur Sündenvergebung und zur Inneren Reinigung. Dass sie quasi nur ein Zeichen waren für das "ultimative Opfer" in Jesus Christus. Sein Blut hat als einziges die Macht uns bis ins innerste zu reinigen.
- Die Schuldvergebung wird der reinigenden Kraft des Blutes zugeschrieben und nicht etwa dem Akt der Opferung an sich, siehst du das auch so?
- der Text spricht also davon, dass uns Jesus durch sein Blut reinigt. Dass diese Reinigung nötig wäre um Gottes Zorn zu stillen oder seine Gerechtigkeit zu befrieden wird allerdings hier nicht erwähnt.
- was ich geschrieben habe wäre dann doch gerade die logische Schlussfolgerung auch dieses Textes: Wir müssen reingewaschen werden durch Jesus und nicht Gott braucht das Opfer zur Vergebung... Gott vergibt durch das Opfer bzw. durch das Blut
Oder anders formuliert: Gott wäscht uns rein und lässt uns bestehen aus reiner Gnade, nicht weil er ein Opfer bräuchte.
- Ist denn dieser Gedanke so abwegig?

Hebräer 9,9-28 (NGÜ):
9 Dieses Zelt ist nämlich ein Sinnbild, dessen volle Bedeutung wir erst in der heutigen Zeit verstehen: Die Gaben und Opfer, die nach den Vorschriften des Gesetzes dargebracht werden, sind nicht imstande, den Opfernden wirklich von seiner Schuld zu befreien und sein Gewissen zur Ruhe zu bringen. 10 Bei allen diesen Vorschriften geht es um Äußerlichkeiten – um Fragen des Essens und Trinkens und um eine Vielzahl von rituellen Waschungen – , und sie gelten deshalb auch nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem eine neue und bessere Ordnung eingeführt wird. 11 ´Jetzt aber ist diese Zeit angebrochen, denn jetzt` ist Christus gekommen, der Hohepriester, der uns die wahren Güter gebracht hat. Er hat ein größeres und vollkommeneres Zelt durchschritten, ein Zelt, das nicht von Menschen gemacht wurde und nicht zu dieser Schöpfung gehört. 12 Und was ihm den Weg ins Heiligtum öffnete, war nicht das Blut von Böcken und Kälbern, sondern sein eigenes Blut. Ein einziges Mal ist er hineingegangen, und die Erlösung, die er bewirkt hat, gilt für immer und ewig. 13 Nun reinigt zwar auch das Blut von Böcken und Stieren, aber dabei handelt es sich nur um eine äußerliche Reinheit. Und nicht anders ist es, wenn die, die unrein geworden sind, mit der ´in Wasser aufgelösten` Asche einer jungen Kuh besprengt werden. 14 Das Blut Christi jedoch hat eine unvergleichlich größere Wirkung. Denn als Christus sich selbst, von Gottes ewigem Geist geleitet, Gott dargebracht hat, war das ein Opfer, dem kein Makel anhaftete. Deshalb reinigt uns sein Blut bis in unser Innerstes; es befreit unser Gewissen von der Belastung durch Taten, die letztlich zum Tod führen, sodass es uns jetzt möglich ist, dem lebendigen Gott zu dienen. 15 Christus ist also der Vermittler eines neuen Bundes. Mit seinem Tod hat er für die unter dem ersten Bund begangenen Übertretungen bezahlt, sodass jetzt alle, die Gott berufen hat, losgekauft sind und das ihnen zugesagte unvergängliche Erbe in Besitz nehmen können. 16 ´Mit dem neuen Bund verhält es sich wie mit einem Testament.` Um ein Testament vollstrecken zu können, muss man nachweisen, dass der, der es aufgesetzt hat, gestorben ist. 17 Erst im Todesfall wird es gültig; solange der Betreffende lebt, ist es noch nicht rechtskräftig. 18 Aus demselben Grund konnte auch der erste Bund nicht ohne Blut in Kraft treten. 19 Nachdem Mose das Gesetz vor versammeltem Volk Gebot um Gebot verlesen hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken sowie Wasser, scharlachrote Wolle und ein Ysop-Büschel, besprengte mit dem Blut sowohl das Gesetzbuch als auch das ganze Volk 20 und erklärte: »Das ist das Blut des Bundes, zu dessen Einhaltung Gott euch verpflichtet hat.« 21 Ebenso besprengte Mose auch das heilige Zelt und alle für den Gottesdienst bestimmten Geräte mit Blut. 22 Überhaupt ist nach dem Gesetz fast jedes Mal Blut nötig, wenn etwas gereinigt werden muss, und ohne das Blut eines Opfers gibt es keine Vergebung. 23 Mit solchen Mitteln müssen also die Einrichtungen des alten Bundes gereinigt werden. Aber diese sind ja nur ein Abbild der himmlischen Wirklichkeit. Wo es um die himmlische Wirklichkeit selbst geht, sind bessere Opfer erforderlich. 24 Christus ist schließlich nicht in eine von Menschenhand gemachte Nachbildung des wahren Heiligtums hineingegangen, sondern in den Himmel selbst, wo er sich nun unmittelbar bei Gott für uns einsetzt. 25 Der ´levitische` Hohepriester betritt das Heiligtum viele Male ´im Lauf seines Lebens` – Jahr für Jahr von neuem – , und immer mit dem Blut eines Tieres, nicht mit seinem eigenen Blut. Christus hingegen brachte sich selbst als Opfer dar, und er brauchte das nur ein einziges Mal zu tun. 26 Andernfalls hätte er ja seit der Erschaffung der Welt schon viele Male leiden ´und sterben` müssen. Tatsache jedoch ist, dass er nur einmal in die Welt kam – jetzt, am Ende der Zeiten – , um uns durch das Opfer seines eigenen Leibes von der Sünde zu befreien. 27 Sterben müssen alle Menschen; aber sie sterben nur einmal, und darauf folgt das Gericht. 28 Genauso wurde auch Christus nur einmal als Opfer dargebracht – als Opfer, das die Sünden der ganzen Menschheit auf sich nahm.

startracker7 antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 522
Veröffentlicht von: @startracker7

- Wenn ich den Text richtig interpretiere, dann spricht er doch gerade davon, dass die tierischen Opfer eben gerade nicht imstande waren zur Sündenvergebung und zur Inneren Reinigung. Dass sie quasi nur ein Zeichen waren für das "ultimative Opfer" in Jesus Christus. Sein Blut hat als einziges die Macht uns bis ins innerste zu reinigen.

richtig. und warum? weil sie eben der Schöpfung unterliegen, nicht Vollkommen sind. Die Schöpfung unterliegt der Sünde, so perfekt sie nach außen auch aussehen mag. Reicht also nicht, genau.

Veröffentlicht von: @startracker7

Die Schuldvergebung wird der reinigenden Kraft des Blutes zugeschrieben und nicht etwa dem Akt der Opferung an sich, siehst du das auch so?

bin mir da noch nicht sicher. Denn sonst hätte Jesus auch "einfach" ein bisschen Blut lassen können. Und wenn ich nach Gethsemane sehe, so wehrte sich in Jesus doch einiges gegen das Werk, das ihm der Vater geben wollte.
du hast unbedingt recht: wir sind es, die die Errettung brauchen. Gott ist eben heilig^^ aber genau da ist auch ein Knackpunkt. Er kann Sünde nicht einfach hinnehmen, es hat vor ihm keinen Bestand. wäre er nicht auf das Opfer angewiesen, würde er wie mit einem Schwamm doch über den Tisch wischen und sagen "schon gut, passt wohl, ich mach das mit dem Opfer nur für euch zur Veranschaulichung", oder?

und im Hebräer steht ein Testament ist nur durch den Tod gültig. Somit brauchte gewissermaßen doch auch Er diese Umsetzung, damit ein Testament eingelöst werden kann

john-michi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

sehr schön geschrieben, Danke.
*grün*

neubaugoere antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Ja aber... Galt das Opfer nicht den Menschen?
Hallo John Michi

Danke für deine Antwort. Ich möchte an dieser Stelle aber trotzdem weiterfragen...

Er kann Sünde nicht einfach hinnehmen, es hat vor ihm keinen Bestand. wäre er nicht auf das Opfer angewiesen,

Das ist ja durchaus eine verständliche Interpretation. Sie leuchtet ein und entbehrt nicht einer gewissen Logik. Aber noch einmal: lässt sie sich denn auch wirklich schlüssig aus der Bibel herleiten?

Gerade die ganze Stelle die ich zitiert und diskutiert hatte spricht ja mit keiner Silbe davon, dass Gott das Opfer gebraucht hätte zur Sündenvergebung. Ganz im Gegenteil wurde er ja Mensch und hat mit seinem Blut die Menschen reingewaschen.

Und widerspricht die Tatsache, dass Gott im alten Testament keine Opfer wollte und auch unabhängig von Opfern vergeben hat wenn die Menschen ihr Herz ausrichteten nicht eben genau dieser Erklärung?

würde er wie mit einem Schwamm doch über den Tisch wischen und sagen "schon gut, passt wohl, ich mach das mit dem Opfer nur für euch zur Veranschaulichung", oder?

Das habe ich mich seit gestern auch intensiv gefragt... aber man könnte es auch so sehen:

Wenn es wirklich stimmt, dass Gott im alten Testament die Opfer nicht wirklich interessierte sondern auf die Ausrichtung des menschlichen Herzens (davon sprechen alle zitierten Bibelstellen und so lässt sich auch die Geschichte von Kain und Abel verstehen) gesehen hat, dann dienen die Opfer nicht der Beschwichtigung Gottes. Sondern sie dienen der Ausrichtung des Menschen auf Gott.
Die Opfer dienten dann eigentlich im Prinzip immer dem Menschen und nicht Gott, der in Wahrheit das Herz der Menschen angeschaut hat (s. Meine zitierten Bibelstellen).

Und so würde es sich wieder verstehen lassen: Jesus ist das ultimative Zeichen der Verbindung des Menschen mit Gott, der den Graben zwischen Gott und Mensch überwunden hat, Jesus ist in dieser Weise das ultimative Opfer.

Aber er ist dann das Opfer Gottes für den Menschen, um die Welt mit sich zu vereinen. Weil die Menschen glaubten, sie müssten Opfer bringen zur Aussöhnung mit Gott hat er sich selber als Opfer dargebracht, als unumstössliches Zeichen der Gemeinschaft mit Gott für die Menschen, die daran glauben. Das Opfer diente dann also dem Menschen, um Gemeinschaft mit Gott aufzubauen und nicht der Genugtuung der Gerechtigkeit Gottes.

Gott hat sich in Jesus den Menschen geopfert um sie mit sich zu vereinen. Der Mensch muss versöhnt werden und nicht Gott. Der Mensch hat die Grenze gesetzt zwischen sich und Gott und Gott hat sie in Jesus überwunden. Jesus ist das ultimative Friedensangebot Gottes an die Menschen, um die Menschen zu versöhnen.

Wie denkst du darüber?

Daraus würde ich dann schliessen: Die Bezeichnung des "Opfers" wäre in der Hinsicht wichtiger und verständlicher gewesen für die frühen Judenchristen, welche effektiv die Praxis der Opferung noch kannten und praktizierten. Für heutige, besonders säkulare Menschen wäre zum Verständnis dieser Logik zufolge eine Bezeichnung wie "Liebesangebot" die verständlichere Variante.

startracker7 antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 522
Veröffentlicht von: @startracker7

Und widerspricht die Tatsache, dass Gott im alten Testament keine Opfer wollte und auch unabhängig von Opfern vergeben hat wenn die Menschen ihr Herz ausrichteten nicht eben genau dieser Erklärung?

lass mich mal hiermit anfangen, auf die erste Frage habe ich noch keine Antwort 😀
das sehe ich ehrlich gesagt nicht so. bislang hab ich es so verstanden, dass Jesu werk am Kreuz in alle zeitlichen Richtungen gültig ist. So hat er "rückwirkend" eine glaubende Rahab gerechtfertigt, einen David der mit Bathseba schlief, aber auch vorweg bereits mich, der auch so viel anstellt. somit bedurfte es schon das Opfer, nur eben nicht unmittelbar nach der Sünde, wie es damals noch über die Tiere lief, eben da sie nicht die Gültigkeit wie Jesus besitzen. ist das grob nachvollziehbar, was ich meine?

Veröffentlicht von: @startracker7

Aber er ist dann das Opfer Gottes für den Menschen, um die Welt mit sich zu vereinen. Weil die Menschen glaubten, sie müssten Opfer bringen zur Aussöhnung mit Gott hat er sich selber als Opfer dargebracht, als unumstössliches Zeichen der Gemeinschaft mit Gott für die Menschen, die daran glauben. Das Opfer diente dann also dem Menschen, um Gemeinschaft mit Gott aufzubauen und nicht der Genugtuung der Gerechtigkeit Gottes.

hm, aber wenn ich 3. Mose lese, klingt es nicht als seien die Opfer vom Menschen erdacht, sondern von Gott. wie siehst du das?

Veröffentlicht von: @startracker7

Daraus würde ich dann schliessen: Die Bezeichnung des "Opfers" wäre in der Hinsicht wichtiger und verständlicher gewesen für die frühen Judenchristen, welche effektiv die Praxis der Opferung noch kannten und praktizierten. Für heutige, besonders säkulare Menschen wäre zum Verständnis dieser Logik zufolge eine Bezeichnung wie "Liebesangebot" die verständlichere Variante.

an der Stelle würde ich nicht mitgehen, da es einfach dem Heiligkeitsprinzip widerspricht und auch der Gerechtigkeit. aber ich schau nochmal was ich zum Thema Heiligkeit dazu finde

john-michi antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

hm, aber wenn ich 3. Mose lese, klingt es nicht als seien die Opfer vom Menschen erdacht, sondern von Gott. wie siehst du das?

Sag mir wo, ich finde nirgendwo eine klare Anweisung von Gott à la "Ihr sollt mir Opfer darbringen, damit ich euch vergeben kann."
Bei Mose finde ich viele Bestimmungen zu den Opfern aber kein Anhalt für deren Notwendigkeit.
Oder kannst du mir zeigen wo?
https://www.bibleserver.com/search/Opfer/3

Bei den Propheten finde ich sogar ganz viel das Gegenteil.
Die Menschen scheinen es einfach getan zu haben. Siehe Kain und Abel. Sie haben das erste Opfer dargebracht aber wurden nie dazu aufgefordert...

startracker7 antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 522

generell 3. Mose 4 und 5, am besten vollständig lesen. aus Kapitel 4 hier mal einen Vers als exemplarisches Bsp.:

35 Aber all sein Fett soll er abtrennen, wie man das Fett vom Schaf des Dankopfers abtrennt, und soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als Feueropfer für den HERRN. So soll der Priester die Sühnung für ihn vollziehen für die Sünde, die er getan hat, und ihm wird vergeben.

john-michi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Gedanken
Zu dem Zeitpunkt floss bereits Blut, nämlich das des Tieres, mit dessen Fell Gott Adam und Eva bekleidete, damit es ihnen (!!!) besser ging. Mei Gott liebt und er kann seine Geschöpfe nicht leiden sehen. Deshalb schafft er Auswege. Bis Kain und Abel forderte er keine Opfer, auch keine Opfergaben. - Aber der Mensch bringt sie. Irgendetwas im Menschen bewegt ihn dazu, zu opfern. Das ist in allen Religionen gleich, aber unser Gott ist anders. Er will keine Opfer, um besänftigt zu werden. Er findet Opfer ganz nett. Aber er sieht eben auch ins Herz - wie bei Kain und Abel. Ich bin überzeugt, er hat sie nie gewollt, die Opfer. Doch er hat sich mit seinen ihm opferbringenwollenden Menschen arrangiert und ihnen dann aber auch Regeln aufgegeben, wie auch für alles andere, was das Zusammenleben anging. Na klar lesen wir in Mose Regeln für Opfergaben. Doch ich bin überzeugt davon, dass Gott sie dennoch nie wollte. Er hat den Menschen nur einen Ausweg für das gegeben, was in ihnen wohnt ...

neubaugoere antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

Ja...
...das habe ich mir auch gedacht 😊

startracker7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

perfekt ...
... auf den Punkt gebracht.
Genau so sehe ich das auch schon länger, konnte es nur nicht so einfach und trotzdem perfekt erklären.
Danke!

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Neubaugoere

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Aber der Mensch bringt sie. Irgendetwas im Menschen bewegt ihn dazu, zu opfern. Das ist in allen Religionen gleich, aber unser Gott ist anders. Er will keine Opfer, um besänftigt zu werden. Er findet Opfer ganz nett. Aber er sieht eben auch ins Herz - wie bei Kain und Abel. Ich bin überzeugt, er hat sie nie gewollt, die Opfer.

Da Jesus die Opfertierverkäufer unsanft aus dem Tempel wies, die Tische umwarf, sieht man, dass Gott wohl Opfer noch nie "nett" fand.

Jesus sagte sicherlich recht deutlich zu den am Opferkult festhaltenden Pharisäern:

Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch er hat sich mit seinen ihm opferbringenwollenden Menschen arrangiert

In den Mosebüchern finden wir Seitenweise penibel einzuhaltenden Opferforderungen für dies und das. Und wehe, das Feuer hierfür wurde am falschen Ort entfacht, worauf Feuer aus Moses HERRN und verbrannte die Söhne Aarons.

Jesus verweist auf die Opferkultkritik im AT. Statt Hosea 6,6 hätte er auch Micha 6, 6-8 zitierne können

6 »Womit soll ich mich dem HERRN nahen, mich beugen vor dem Gott in der Höhe? Soll ich mich ihm mit Brandopfern nahen, mit einjährigen Kälbern? 7 Wird wohl der HERR Gefallen haben an viel tausend Widdern, an unzähligen Strömen von Öl? Soll ich meinen Erstgeborenen für meine Übertretung geben, meines Leibes Frucht für meine Sünde?« 8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Da leuchtet schon etwas von dem durch Jesus vermittelten wahren Gottesglauben hervor, wie auch bei andern Propheten den Psalmen und Sprüchen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch ich bin überzeugt davon, dass Gott sie dennoch nie wollte. Er hat den Menschen nur einen Ausweg für das gegeben, was in ihnen wohnt ...

Mich hat Jesus Christus vollkommen davon überzeugt, dass der himmlische Vater niemals Wohlgefallen an Opfern hatte. Deshalb sandte er ja seinen Sohn, wie ein Lamm unter Wölfe um die Verlorenen Schafe über wahre Göttlichkeit aufzuklären und ihnen den Ausweg aus allfälliger Sündenknechtschaft zu lehren und ans Herz zu legen mit allem was mit gelebter Liebe unvereinbar war künftig abzulegen.

Ich halte es schon seit langer Zeit mit Johannes, der erkannt hatte, dass Jesus Christus der Sohn Gottes gekommen sei, um Einsicht über den wahrhaftigen Gott zu geben
Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.

Warum solche weisen Worte Johannes geradezu stiefmütterlich behandelt werden, ist mir längst ein Rätsel.
lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @john-michi

22 Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne dass Blut ausgegossen wird, geschieht keine Vergebung.

Fast ist nicht 100%, ist nicht komplett ... *denk*

neubaugoere antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 522

hoppla, das war mir gar nicht aufgefallen, da mein Augenmerk mehr auf der 2. Hälfte lag.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Fast ist nicht 100%, ist nicht komplett ... *denk*

wenn wir z.B. lesen was bei Aussätzigen gefordert war, so ging es auch immer mit der Waschung einher. Nicht nur das Blut als Opfer, sondern auch reinigen mit Wasser, den Körper waschen, die Kleidung usw. auch alle die mit Gegenständen die der Aussätzige nutzte, in Berührung kamen, mussten sich mit Wasser waschen. Hinweis auf die Geisttaufe? Ist aber nur eine Vermutung

john-michi antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @john-michi

hoppla, das war mir gar nicht aufgefallen, da mein Augenmerk mehr auf der 2. Hälfte lag.

😛 😀

Veröffentlicht von: @john-michi

wenn wir z.B. lesen was bei Aussätzigen gefordert war, so ging es auch immer mit der Waschung einher. Nicht nur das Blut als Opfer, sondern auch reinigen mit Wasser, den Körper waschen, die Kleidung usw. auch alle die mit Gegenständen die der Aussätzige nutzte, in Berührung kamen, mussten sich mit Wasser waschen. Hinweis auf die Geisttaufe? Ist aber nur eine Vermutung

Keine Ahnung. Ist mir auch nicht so wichtig.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16266

Fast alles wird durch das Blut gereinigt, anderes durch Wasser und weiteres durch Feuer.

Das, was mit Blut gereinigt wird, ist 100% rein.

Das, was mit Wasser gereinigt gehört, ebenso. Es würde aber nicht durch Blut rein. Und was durch Blut gereinigt gehört, wird nicht durch Wasser rein. Wird es jetzt klarer?

deborah71 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

ah *pling*
😀
😌
😘

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Noch ein Bibelvers, der das sehr deutlich ausdrückt:

Jeremia 7,21-23 EÜ

So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Häuft nur Brandopfer auf Schlachtopfer und esst Opferfleisch! Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts gesagt und nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft. Vielmehr gab ich ihnen folgendes Gebot: Hört auf meine Stimme, dann will ich euer Gott sein und ihr sollt mein Volk sein. Geht in allem den Weg, den ich euch befehle, damit es euch gut geht. Einheitsübersetzung

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

interessant
es gibt sogar eine Bibelstelle für meine Gedanken 😀 😀 😉

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @startracker7

Ich bestreite nicht, dass sich Jesus als Opfer gebracht hat zur Versöhnung der Menschen mit Gott (scheint hier so aufgefasst zu werden)!!! Ja Jesus ist letzten Endes der alleinige Weg zu Gott, an ihm geht kein Weg vorbei zur Versöhnung der Menschen mit Gott. In Jesus vergibt Gott den Menschen ihre Sünden, ihre Schuld und führt sie zu sich.
Aber Jesus hat sich freiwillig als Opfer gebracht, nicht weil Gott das Opfer gebraucht hätte.

Wenn Gott im Fleisch kam, das glaube ich, und Gott im Fleisch für uns starb, dann doch wohl, weil das Opfer notwendig war.
Einfach nur so, hat unser Gott sein Opfer nicht vollbracht.

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Bundeslade
Du glaubst wirklich, dass die Gutheissung der Kreuzigung Jesus vor 2000 Jahren genüge um zu inniger Gottverbundenheit zu gelangen, Eins zu werden mit Gott durch Jesus Christus seinen Sohn?

Wozu denn dann die 3-jährige Aufklärung Jesus, dass bei seinem Vater allein die wachsende bis vollkommen gelebte Liebe zählt, da Gott Liebe ist? Und dass Gott reuigen Sünder vergibt, ja sie sogar freudvoll in die Arme nimmt. Ohne Vorwürfe oder gar abweisungen.

Veröffentlicht von: @bundeslade

Wenn Gott im Fleisch kam, das glaube ich, und Gott im Fleisch für uns starb, dann doch wohl, weil das Opfer notwendig war.
Einfach nur so, hat unser Gott sein Opfer nicht vollbracht.

StarTracker7 scheint sich erfreulicherweise mehr an Jesus wahrer Gottesoffenbarung, am Leben, Lehren und Wirken Jesus Christus zu orientieren als einige hier teils zu lesen ist, am gottlosen Werk seiner Feinde die Jesus Kreuzigung forderten um ihn für immer zum Schweigen bringen zu können.

Ja Jesus ist letzten Endes der alleinige Weg zu Gott, an ihm geht kein Weg vorbei zur Versöhnung der Menschen mit Gott. In Jesus vergibt Gott den Menschen ihre Sünden, ihre Schuld und führt sie zu sich.

StarTracker7würdigt meines Erachtens, dass Jesus in Wahrheit für die Anleitungen zu wahrem gottgefälligem Menschsein, die Instruktion über die eigentlichen opferfreien Vergebungskriterien gottseits, die Wahrheit über den Willen des wahren Gottes sein Leben 3 Jahre lang geopfert hat.

Veröffentlicht von: @bundeslade

Einfach nur so, hat unser Gott sein Opfer nicht vollbracht.

Gott, also der Vater im Himmel hatte mit der Kreuzigung absolut nichts zu schaffen. Diese wurde durch Feinde Jesus beschlossen.

Erst bei der Auferweckung kam der Vater im Himmel zum Zug.
Wer Jesus als seinen Herrn anerkennt, also seine ihm von Gott auf den Weg gegebenen Verhaltensanweisungen für wahre Gotteskindschaft verinnerlicht und umsetzt, und tief im Herzen glaubt, dass Gott ihn auferweckt hat, wird errettet werden. Römer 10,9
...offenbar nicht jene die Gott als Urheber der Kreuzigung seines Sohnes bezeugen und meinen für sie gelte der Aufruf von Petrus, Abkehr von aller Bosheit nicht.

Die Christus angehören haben sich von allfällig bisheriger fleischlicher Gesinnung getrennt ihr Fleisch gekreuzigt und sind und bleiben nun eins mit dem Gekreuzigten.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Du glaubst wirklich, dass die Gutheissung der Kreuzigung Jesus vor 2000 Jahren genüge um zu inniger Gottverbundenheit zu gelangen, Eins zu werden mit Gott durch Jesus Christus seinen Sohn?

Wozu denn dann die 3-jährige Aufklärung Jesus,

Wenn du dir die "Aufklärung" Jesus mal genauer anschaust, handelt sie
in allem von einer Aufklärung zu seiner Kreuzigung hin.

Es gibt nur zwei Redensarten Jesu:
Sei was du bist, oder
Werde was ich sage, so wie ich es sage.

Alle Reden des Paulus´ sind eine Ehrenrede an diesen Christus am Kreuz!

Diese Predigt vom Kreuz Christi ist das dümmste, wenn ein Mensch überlegt,
das Gott auf solch eine Art predigt. Wenn ein Mensch überlegt,
was die Ewigkeit brauchen könnte
um uns Menschen einzulassen.

Das Kreuz Christi weg lassen hieße
den Grund der Lehre Christi zu nichtigen!

Christus angehören, oder besser: Christus selbst innwendig und selbst in Christus zu sein,
diese Vereinigung des Menschen mit Gott
ist denen begnadet, die sonst nichts zu bringen haben.
Gott gibt das einzige Opfer, das vor IHM angenehm!

"Gutheißung" würde ich dies nicht nennen.
Sondern: Die Ewigkeit, die menschl. Verbindung mit Gott
kennt keinen anderen Weg!
Nicht einen Satz der Rede vermag der Mensch umzusetzen,
aber durch den Gnadenakt Gottes, Mensch zu werden,

ist Mensch tatsächlich seiner Liebesverbindung möglich!

ich war heute auf einer 50 Jährigen Hochzeit. Und dort sprache ein Pastor wie hier beschrieben:

Dieser Pastor

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

würdigt meines Erachtens, dass Jesus in Wahrheit für die Anleitungen zu wahrem gottgefälligem Menschsein, die Instruktion über die eigentlichen opferfreien Vergebungskriterien gottseits, die Wahrheit über den Willen des wahren Gottes sein Leben 3 Jahre lang geopfert hat.

Der Pastor wünschte sich so sehr und investierte alles in die Gemeinde, das wahre Evangelium aufzuklären.

Ich fragte ihn aber: "Wie sollen sie es empfangen, als von Geiste Tote.
Keine Ohren, kein Arme, keine Hände, kein Verstehen.Nackt, blind und blos, jeglichen Lebens."

Die "Instruktionen haben wohl viele Menschen.
Aber sie finden sich selbst nicht, oder verstecken sich sogar, so dass sie gar nicht empfangen wollen, geschweige denn können.

Eine Anerkennung des Herrn Jesus kommt für keinen Menschen in Frage.
Sie müssten hr totes Leben verlieren wollen.
Aber niemand will Gott, kein Mensch fragt nach ihm.

Die nachsprechung einer Kreuzigung und sich selbst dafürhalten nützt niemanden.
Die richtige Rede führt uns nicht zu Gott, zur Einheit mit ihm.

Der Mensch weiß im Sprechen oft was richtig ist,
aber er kann nicht mal von Offensichtlichem lassen.
Wie sollte er den Weg zum Kreuz Christi finden.
Und wenn, wie du sagst, die Instruktion der Schrift, die Bibel reichen würde,
warum wird Gott Mensch? Lässt sich Kreuzigen?
Damit Jesus versteht, was wir Menschen leiden?
Nun, dieser Jesus weiß dann leider nicht was Eheleute manchmal erleiden. Und solch ein Jesus genügt mir nicht.
Ich "nehme" den göttlichen Jesus. Den Christus! Der
Tatsächlich all mein Sein und Nicht sein auf sich nahm. Und tatsachlich
alle Menschen befreite von Hölle, Tod und Teufel!

Ein altes Lied:
Welch Gnad! Gott gab seinen Sohn.
Welch Gnad! Gott gab seinen Sohn.
Welch Gnad! Gott gab seinen Sohn.
Welch Gnad, welch Gnad, Gott gab seinen Sohn!
Welch Gnad, welch Gnad, Gott gab seinen Sohn!

Text: Unbekannt
Melodie: Unbekannt
Amen! Niko

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Nikomoto

Veröffentlicht von: @nikomoto

Wenn du dir die "Aufklärung" Jesus mal genauer anschaust, handelt sie
in allem von einer Aufklärung zu seiner Kreuzigung hin.

Ach, das sahen schon seine damaligen Jünger anders als heutige Ignoranten der zu einer innigen Gottverbundenheit führenden Denk-, Verhaltens- und Vergebungsweise, die wie ein roter Faden durch das NT führt.

Veröffentlicht von: @nikomoto

Das Kreuz Christi weg lassen hieße
den Grund der Lehre Christi zu nichtigen!

Wenn du mit dem" Kreuz Christi " das Erscheinen Jesus am Jordan ansprechen würdest, wo" Jesus sein Kreuz aufnahm " und trotz zu erwartendem Widerstand, Mordgelüsten seinem göttlichen Auftrag nachkam, Einsicht über den wahrhaftigen Gott, dem himmlischen Vater und nach dessen Kriterien für gottgefälliges Leben zu lehren und vorzuleben um sich aktiv am Evangelium Jesu, Reich Gottes auf Erden zu beteiligen, würde ich Dir beipflichten.

Veröffentlicht von: @nikomoto

Christus angehören, oder besser: Christus selbst innwendig und selbst in Christus zu sein,
diese Vereinigung des Menschen mit Gott
ist denen begnadet, die sonst nichts zu bringen haben.
Gott gibt das einzige Opfer, das vor IHM angenehm!

Dass Gott nicht Wohlgefallen an Opfern sondern an gelebter Liebe und Barmherzigkeit hat lehrte Jesus 2 mal.
Ohne Veränderungswillen gemäss der Lehren Jesu Christi hierfür wird kein Mensch eine neue Kreatur in Christus.Da muss zuvor alles einst sündhafte Denkeb und Handeln abgelegt werden was befreiend wirkt und vom einstigen Einfluss des Bösen erlöst, nachhaltig.
Jakobus ermahnte, seid nun Gott untertan, widersteht dem Teufel so flieht er von euch.

Veröffentlicht von: @nikomoto

"Gutheißung" würde ich dies nicht nennen.
Sondern: Die Ewigkeit, die menschl. Verbindung mit Gott
kennt keinen anderen Weg!,

...als das getreuliche Umsetzen der Lehren Jesu Christi hierfür..wofür Jesus und später seine Jünger/Apostel ihr Leben einsetzten.Bekehrung als Abkehr von aller Bosheit nurmehr gelebte Liebe war und ist der Schlüssel zur geistlichen Neugeburt aus Gott.

Veröffentlicht von: @nikomoto

Nicht einen Satz der Rede vermag der Mensch umzusetzen,
aber durch den Gnadenakt Gottes, Mensch zu werden,

Veröffentlicht von: @nikomoto

ist Mensch tatsächlich seiner Liebesverbindung möglich!

Dazu würde Johannes Dir erklären: Gott ist Liebe und wer in der Liebe blribt, bleibt in Gott und Gott in Ihm. (Die in Christus sind haben aufgehört zu sündigen, dienen nurmehr Gott, was ihn freut, den Teufel sicher nicht..
Jesus zu iniger Gottverbundenheit führenden Verhaltens- und Vergebungsanleitungenn konnten schon vor 2000 Jahren all jene allmählich bis vollkommen umsetzen, die Jesus glaubten, dass wer ihm nachfolgt, umsetzt was er im Auftrag seines Vaters dem allein wahren Gott lehrte und vorlebte von diesem geliebt wird und sie in solchen wohnen.. und sie künftig durch den Alltag begleiten würden.

Veröffentlicht von: @nikomoto

Eine Anerkennung des Herrn Jesus kommt für keinen Menschen in Frage.
Sie müssten hr totes Leben verlieren wollen.
Aber niemand will Gott, kein Mensch fragt nach ihm.

Wie kommdt du denn darauf?Beim Sündigen ist jemand gemäss Jesus tot, getrennt von Gott.

Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer....nimm Dir mal diese weisen Worte Johannes zu Herzen und entscheide dich für nurmehr gelebte Liebe, wie Jesus lehrte..

Die Kreuzigung Jesus zeigte lediglich die Hartherzigkeit und das Unverständnis derer, die den Vater Jesus nicht kannten, und deshalb Jesus Lehren als Volksverderbend glaubten...

Gesegnete Grüsse lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Lulute,
alle wunderbaren Schriftstellen die du aufzeigst, sind nur
duch das eigene mitgekreuzigtsein mit Jesus Christus möglich.
Und er vollbrachte alleine am Kreuz die Grundlage dafür.

Du beschreibst die gute Speise, das Brot des Lebens
ohne die Zutaten: Das vollbrachte Werk zu jeder Umsetzung seiner Lehre!

Aber poste weiterhin die Lehre der Schrift, weil die Texte sind
Gottes Wort.

Jedoch niemand wird sie umsetzen können!
Weil die Zutaten fehlen um so zu sein.
Das ist sein Leib für uns gebrochen!

Niko

Anonymous antworten


Ungehorsam
Beiträge : 3336

Das hast du sehr gut durchdacht und für uns aufgeschrieben. Davon kann ich jedes einzelne Wort unterstreichen.

Danke dafür!

ungehorsam antworten
1 Antwort
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 441

😊

startracker7 antworten
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