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Was spricht für den religiösen Pluralismus?

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Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335

Der religiöse Pluralismus ist die Auffassung, dass verschiedene Religionen gültige Wege zur Wahrheit sind und dass es verschiedene Zugänge zu göttlicher Transzendenz gibt. Es gibt mehrere Argumente, die für den religiösen Pluralismus sprechen:

  1. Vielfalt der religiösen Erfahrungen: Menschen auf der ganzen Welt haben unterschiedliche religiöse Erfahrungen und Zugänge zur Transzendenz. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass diese Vielfalt an Erfahrungen und Ausdrucksformen eine reiche menschliche Realität ist.
  2. Kulturelle und historische Kontexte: Religionen sind oft stark in kulturelle und historische Kontexte eingebettet. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass verschiedene Kulturen unterschiedliche religiöse Ausdrucksformen entwickelt haben und dass diese Ausdrucksformen in ihren Kontexten sinnvoll sind.
  3. Gemeinsame ethische Grundsätze: Viele Religionen teilen gemeinsame ethische Grundsätze wie Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Frieden. Der religiöse Pluralismus betont die Möglichkeit einer gemeinsamen ethischen Grundlage, die über religiöse Unterschiede hinausreicht.
  4. Respekt für die Freiheit des Glaubens: Der religiöse Pluralismus betont die Wichtigkeit des Respekts für die individuelle Freiheit des Glaubens. Menschen sollten das Recht haben, ihre eigene spirituelle Reise zu wählen, und der Pluralismus fördert Toleranz und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen.
  5. Interreligiöser Dialog: Der religiöse Pluralismus fördert den Dialog zwischen verschiedenen Religionen. Durch den Austausch von Ideen und Perspektiven können Menschen ein tieferes Verständnis füreinander entwickeln und Brücken der Zusammenarbeit bauen.
  6. Gottesbeweis: Ein wichtiges Argument für den religiösen Pluralismus ist es, dass es in allen Religionen Menschen mit der Erfahrung der transzendenten Ebene der Wirklichkeit gibt. In allen Religionen haben Menschen Gott erfahren. Und es sind Tausende. Sie künden mit ihren Berichten, Büchern und Lehren von Gott, auch wenn sie oft eigene Begriffe dafür haben. Der beste Gottesbeweis ist die Erfahrung der Erleuchteten und Heiligen aller Religionen.
  7. Gott zeigt sich durch die Gesamtheit der Religionen: Erst durch alle Heiligen Bücher aller Religionen wird umfassend klar, was Gott ist und wie der Weg zu finden ist. Das Wissen aller Religionen ergänzt sich. Alle Religionen zusammen sind der größte Schatz der Menschheit.
  8. Unvollständiges Verständnis: Der Pluralismus akzeptiert, dass das menschliche Verständnis von Transzendenz begrenzt ist. Keine einzelne Religion kann alle Aspekte der göttlichen Wirklichkeit vollständig erfassen. Daher kann jede Religion eine begrenzte, aber gültige Perspektive bieten. Alle Religionen zusammen bilden das Gesamtbild von Gott ab. Aber letztlich ist Gott über allen Worten. Er kann nur erfahren, aber nicht wirklich erklärt werden.

Welche Menschen haben die Einheit aller Religionen vertreten?

Es gibt eine Reihe von Menschen, sowohl religiöse Führer als auch Philosophen, die die Idee der Einheit aller Religionen befürwortet haben. Hier sind einige Beispiele:

  1. Mahatma Gandhi: Gandhi war ein prominenter Anwalt für die Einheit aller Religionen. Er glaubte an die gemeinsamen ethischen Prinzipien, die in jeder Religion zu finden sind, und betonte die Notwendigkeit, diese Prinzipien in die Tat umzusetzen.
  2. Swami Vivekananda: Ein hinduistischer Mönch und Gelehrter, der die Idee der Einheit aller Religionen auf der Weltparlament der Religionen im Jahr 1893 in Chicago vorstellte. Er betonte die Idee, dass alle Religionen Wege zur Wahrheit und zur Erleuchtung bieten.
  3. Bede Griffiths: Ein christlicher Priester, der den interreligiösen Dialog förderte und ein Leben im Einklang mit den östlichen und westlichen spirituellen Traditionen führte. Er betonte die Bedeutung der Vereinigung von Ost und West in der Suche nach spiritueller Erkenntnis.
  4. Sri Ramakrishna: Ein indischer Heiliger, der die verschiedenen Wege zur Erleuchtung praktizierte und die Einheit der Religionen durch persönliche Erfahrung erkannte. Er sagte: „Wie viele Religionen, so viele Wege zur Erkenntnis Gottes.“
  5. Paramahansa Yogananda: Ein indischer Yogi und Gründer der Self-Realization Fellowship, der die Einheit der großen Weltreligionen und die gemeinsame Suche nach Gott betonte.
  6. Thich Nhat Hanh: Ein vietnamesischer buddhistischer Mönch und Friedensaktivist, der sich für den interreligiösen Dialog und die Idee der Einheit aller Religionen einsetzt.
  7. Huston Smith: Huston Smith (1919–2016) war ein einflussreicher amerikanischer Religionswissenschaftler, Philosoph und Autor. Er widmete sein Leben dem Studium der Weltreligionen und trug wesentlich zur Förderung des interreligiösen Dialogs bei. Er schrieb das Buch „The World’s Religions“ (Die Weltreligionen), das zu einem Standardwerk in diesem Bereich wurde. Sein Werk betonte die gemeinsamen Aspekte und universellen Themen, die in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen zu finden sind.
  8. Eknath Easwaran: Ein indischer spiritueller Lehrer und Autor, der die Idee der Einheit aller Religionen in seinen Lehren und Schriften betont und einen interreligiösen Ansatz zur spirituellen Praxis fördert.
  9. Swami Sivananda: Ein hinduistischer Mönch und Yogameister, der die Einheit aller Religionen und die gemeinsame Suche nach Gott betonte. Er gründete die Divine Life Society, um die spirituellen Prinzipien zu lehren.
  10. Raimon Panikkar: Ein katholischer Priester und Philosoph, der die Idee der interreligiösen Spiritualität und die Vereinigung von östlichen und westlichen religiösen Traditionen vorantrieb. Wikipedia: „Raimon Panikkars Arbeit ist in mehrfacher Hinsicht eine Vermittlung zwischen verschiedenen „Welten“. Zunächst versuchen viele seiner Schriften eine Verständigung zwischen der christlichen und der hinduistischen Tradition zu befördern, indem sie Gemeinsamkeiten deutlich machen. Dabei konzentriert sich Panikkar eher auf den spirituellen Teil der Religionen im Gegensatz etwa zu Hans Küng, der stärker die ethischen Grundlagen und Gemeinsamkeiten betrachtet. Ein echter Dialog ist demnach erst möglich, wenn man sich in „Liebe und Sympathie“ zueinander öffnen kann und dabei die Wirklichkeitserfahrung des anderen teilt. Dabei geht es ihm nicht um eine Vermischung von Kulturen und Religionen. Auch ist es für niemanden notwendig, zu einer anderen Religion zu konvertieren. Vielmehr betont Panikkar die Möglichkeit für jeden Menschen, die eigene „Befreiung“ in seiner angestammten Religion finden zu können.“

Wikipedia: „Der religionstheologische Pluralismus (auch pluralistische Religionstheologie) ist ein Modell der Religionstheologie, also eine Form der theologischen Beurteilung anderer Religionen, die auf Gleichwertigkeit abzielt. Während der Exklusivismus nur die eigene Religion für wahr hält (siehe auch Absolutheitsanspruch) und der Inklusivismus zwar andere Religionen teilweise anerkennt, die eigene Religion jedoch als in irgendeiner Weise vorrangig, überlegen oder zentraler betrachtet, sieht der Pluralismus zumindest einige Religionen als prinzipiell möglicherweise gleichwertige Wege an. Das heißt jedoch nicht, dass alle Religionen oder religiösen Lehren, Praktiken etc. letztlich gleich wären und auch nicht, dass alle Religionen theologisch gleichwertig sind. Beispielsweise wird die Möglichkeit offen gehalten, dass für einen bestimmten Menschen eine gegebene Religion tatsächlich einen Weg eröffnet, eine andere gegebene Religion aber nicht. Bekannte christliche Theologen, die einen religionstheologischen Pluralismus vertreten, sind John Hick, Perry Schmidt-Leukel, Eugen Drewermann, Aloysius Pieris und Paul F. Knitter.“

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Adjutante
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@nils 

Was spricht für den religiösen Pluralismus?

Aus meiner Sicht spricht gar nichts dafür. Entweder müssen irgendwelche Geister besänfigt werden oder es geht um Vernunft und Wissenschaft. Es bedeutet für mich imgrunde nur so viel wie "läßt du mich in Ruhe, dann lass ich dich in Ruhe."  Selbst Gandhi sagt, er weiß nicht, ob seine Religion wahr ist. Und andere auch nicht. Ansonsten ist in den Religionen gar keine Gottesbeziehung möglich. Aber genau das ist das Wesentliche für mich.

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Nils
 Nils
(@nils)
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Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @adjutante

@nils 

Was spricht für den religiösen Pluralismus?

Aus meiner Sicht spricht gar nichts dafür. Entweder müssen irgendwelche Geister besänfigt werden oder es geht um Vernunft und Wissenschaft. Es bedeutet für mich imgrunde nur so viel wie "läßt du mich in Ruhe, dann lass ich dich in Ruhe."  Selbst Gandhi sagt, er weiß nicht, ob seine Religion wahr ist. Und andere auch nicht. Ansonsten ist in den Religionen gar keine Gottesbeziehung möglich. Aber genau das ist das Wesentliche für mich.

Du kennst dich mit anderen Religionen offensichtlich nur sehr begrenzt aus. Wenn du tiefer schaust, erkennst du die Gemeinsamkeiten. Im Judentum und im Islam existiert eine Gottesbeziehung. Im Hinduismus geht es durchaus um Gott und letztlich auch um den einen Gott, Brahman. Dort wird Jesus sogar als Sohn Gottes (als Avatar) anerkannt. Der Hinduismus geht wie das Christentum überwiegend über den persönlichen Gottesbegriff. Im Buddhismus ist das anders. Deshalb ist der Buddhismus schwer mit den Christentum zu vergleichen. Allerdings gibt es dort den Amitabha-Buddhismus, der wie ein Christentum mit buddhistischen Begriffen wirkt. Für mich geht es letztlich um die Wahrheit. Und die Wahrheit, die ich erfahren habe, ist, dass Gott letztlich über allen Begriffen und spirituellen Systemen ist und durch alle Religionen wirkt. 

nils antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@nils 

Du kennst dich mit anderen Religionen offensichtlich nur sehr begrenzt aus.

Meinst du wirklich? Wenn du tiefer schaust, dann wirst du feststellen, dass die großen Weltreligionen verschiedenste Aussagen über Gott machen. Die vielen Religionen machen doch alles nur noch verwirrender. Der einzige echte Experte in dieser Frage ist Jesus, das lebendige Wort Gottes -  die Wahrheit.

 

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Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @adjutante

Wenn du tiefer schaust, dann wirst du feststellen, dass die großen Weltreligionen verschiedenste Aussagen über Gott machen. Die vielen Religionen machen doch alles nur noch verwirrender. Der einzige echte Experte in dieser Frage ist Jesus, das lebendige Wort Gottes -  die Wahrheit.

 

Oberflächlich betrachtet sind die vielen Religionen auf der Welt verwirrend. Sie sind von verschiedenen kulturellen Einflüssen geprägt. Aber wenn man genau hinschaut, erkennt man das Gemeinsame. Jesus ist nicht wirklich ein Experte für die verschiedenen Religionen. Er kannte vorwiegend das Judentum. Es gibt allerdings Berichte, wonach er nach Indien gereist und dort den Hinduismus und Buddhismus kennengelernt hat. So soll er seinen Weg der Liebe von Krishna übernommen haben. Das ist möglich. Religionen vermischen sich. Auch das Christentum ist eine Mischung aus verschiedenen Ansätzen. Mir geht es um das Zentrum. Und das Zentrum aller Religionen ist die Erleuchtung. In der Erleuchtung erfährt man eine Dimension, die man als Gott bezeichnen kann. Es gibt die schöne Geschichte vom Elefanten. Fünf Blinde (also Unerleuchtete) untersuchen einen Elefanten (also Gott). Der eine ertastet die Füße, der andere den Schwanz, der dritte den Kopf, einer die Stoßzähne und einer den Bauch. Erst wer erleuchtet ist, erkennt den ganzen Elefanten. Aber alle Religionen verehren auf ihre Weise den Elefanten. 

nils antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@nils 

Das klingt für mich sehr naseweis. Ja, es gibt Berichte, dass Jesus nach Indien gereist ist. Bedenke: den Namen Jesus gab es mehrfach und gibt es auch heute noch z.B. in Spanien und Portugal. Unser Herr Jesus Christus hat sich mit Sicherheit nicht unter den Hinduismus und den Buddhismus gebeugt. Wir brauchen nichts, das man als Gott bezeichnen kann. Menschen brauchen Christus!

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tristesse
(@tristesse)
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@nils 

Es gibt allerdings Berichte, wonach er nach Indien gereist und dort den Hinduismus und Buddhismus kennengelernt hat. So soll er seinen Weg der Liebe von Krishna übernommen haben. 

Was für "Berichte" sollen das denn bitte sein?

Ein einfacher Zimmermann aus Nazareth ohne großes Vermögen und Ressourcen reist nach Indien, um sich dort der Lehren Krishnas zu bedienen und kehrt dann zurück, um 3 Jahre nicht ein Wort davon in seinem Predigten zu verwenden, um sich dann ans Kreuz nageln zu lassen? Und nicht einer der 4 Jünger, die ihn begleitet haben, verliert auch nur ein Wort davon? Und auch kein Petrus, kein Jakobus... alles Jünger, die ihn kannten? 

😆 😆 😆 😆 Das könnte man ja schon als grotesk bezeichnen. 

 Das ist möglich.

Nein, das ist es nicht, das ist einfach nur eine erfundene Geschichte, um die Verwässerung des Evangeliums zu verkaufen. 

Und das Zentrum aller Religionen ist die Erleuchtung.

Mag sein, dass es das Zentrum "aller Religionen" ist, aber wie hier schon mehrfach erwähnt worden ist, wollte Jesus keine Religion gründen, sondern die Botschaft verkünden, dass das Reich Gottes durch ihn (allein!) auf die Welt gekommen ist und Menschen verändert. 

Es gibt die schöne Geschichte vom Elefanten. Fünf Blinde (also Unerleuchtete) untersuchen einen Elefanten (also Gott). Der eine ertastet die Füße, der andere den Schwanz, der dritte den Kopf, einer die Stoßzähne und einer den Bauch. Erst wer erleuchtet ist, erkennt den ganzen Elefanten. Aber alle Religionen verehren auf ihre Weise den Elefanten. 

Du kannst hier viele "schöne" Geschichten erzählen, es ändert aber absolut nichts daran, dass das, was Du hier seit Wochen von Dir gibst, eine Irrlehre ist, die allein dazu dient, Jesu Erlösungswerk und Gottes Plan für die Menschen auf eine sehr perverse Art zu verdrehen und unglaubwürdig zu machen. Ich unterstelle Dir damit nicht, dass das Deine Absicht ist, das Ergebnis ist aber dasselbe. Ich sag das jetzt mal in allein Deutlichkeit. Mir könnte es ja egal sein, ich bin gefestigt genug, aber es gibt ja noch andere User die mitlesen. Deine Lehre verbrennt förmlich, wenn man sie zu dicht an die Bibel hält und kann Gottes Wort gegenüber nicht standhalten. 

Mag sein, dass ich jetzt wieder fürchterlich intolerant und verärgert rüberkomme (das bin ich auch) aber Jesus ist nicht dafür ans Kreuz gegangen, damit Du hier den Heilsweg durch den Buddhismus, Hinduismus  und Vermischung aller Religionen proklamierst. Da steckt keine göttliche Wahrheit drin.

 

tristesse antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @tristesse

Mag sein, dass es das Zentrum "aller Religionen" ist, aber wie hier schon mehrfach erwähnt worden ist, wollte Jesus keine Religion gründen, sondern die Botschaft verkünden, dass das Reich Gottes durch ihn (allein!) auf die Welt gekommen ist und Menschen verändert. 

Du kannst hier viele "schöne" Geschichten erzählen, es ändert aber absolut nichts daran, dass das, was Du hier seit Wochen von Dir gibst, eine Irrlehre ist, die allein dazu dient, Jesu Erlösungswerk und Gottes Plan für die Menschen auf eine sehr perverse Art zu verdrehen und unglaubwürdig zu machen. Ich unterstelle Dir damit nicht, dass das Deine Absicht ist, das Ergebnis ist aber dasselbe. Ich sag das jetzt mal in allein Deutlichkeit. Mir könnte es ja egal sein, ich bin gefestigt genug, aber es gibt ja noch andere User die mitlesen. Deine Lehre verbrennt förmlich, wenn man sie zu dicht an die Bibel hält und kann Gottes Wort gegenüber nicht standhalten. 

Mag sein, dass ich jetzt wieder fürchterlich intolerant und verärgert rüberkomme (das bin ich auch) aber Jesus ist nicht dafür ans Kreuz gegangen, damit Du hier den Heilsweg durch den Buddhismus, Hinduismus  und Vermischung aller Religionen proklamierst. Da steckt keine göttliche Wahrheit drin.

 

Ja, das hört sich fürchterlich intolerant und vor allem dogmatisch an. Du hast deine Interpretation der Bibel und akzeptierst nicht, dass es andere Möglichkeiten der Auslegung gibt. Da bin ich nicht alleine, sondern die Mehrheit der Theologien vertritt die historisch kritische Bibelauslegung. Ich lasse dir ja deine Meinung, aber bitte akzeptiere auch, dass ich eine andere Meinung habe. Und bezeichne sie nicht als perverse Irrlehre. Das empfinde ich als beleidigend. Ich bemühe mich nur den Weg der Wahrheit jenseits aller Dogmen zu finden. Und da finde ich viel Wahrheit auch in anderen Religionen. Jesus ist für uns alle gestorben. Er akzeptiert, dass seine Kinder unterschiedliche Meinungen haben. 

nils antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

 Du hast deine Interpretation der Bibel und akzeptierst nicht, dass es andere Möglichkeiten der Auslegung gibt. Da bin ich nicht alleine, sondern die Mehrheit der Theologien vertritt die historisch kritische Bibelauslegung.

Das ist mir ziemlich egal, was andere Theologen für Meinungen über die Bibel haben. Bono Vox sagte mal treffend "Religion ist das, was übrig bleibt, wenn der Geist das Haus verlässt". 

Und bezeichne sie nicht als perverse Irrlehre. Das empfinde ich als beleidigend. Ich bemühe mich nur den Weg der Wahrheit jenseits aller Dogmen zu finden. Und da finde ich viel Wahrheit auch in anderen Religionen. Jesus ist für uns alle gestorben. Er akzeptiert, dass seine Kinder unterschiedliche Meinungen haben. 

Du kannst gern diese Meinung vertreten. Aber solange Du sie hier in einem öffentlichen Raum äußerst, werde ich meine eigene Meinung dazu sagen. Bei Gottes Heilsgeschichte gibt es keine Toleranz und ich möchte einfach nicht, dass User Deine Auslegungen annehmen und evtl. verloren gehen deswegen. Vielleicht ist das intolerant und dogmatisch, aber ich kann nun mal nicht anders.

 
 
 
tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

 Und bezeichne sie nicht als perverse Irrlehre. Das empfinde ich als beleidigend.

Ich möchte an der Stelle betonen, dass es mir nicht darum geht, Dich anzugreifen. Du bist ein guter Diskussionspartner, sachlich, bemühst Dich sehr zu erklären und bleibst auch keine Antworten schuldig.

Was ich angreife und auch verurteile ist das, was Du lehrst. Und da bin ich sehr drastisch, weil mir Gottes Wort ziemlich heilig und auch unantastbar ist. Und wenn jemand z.B. ein Buch der Bibel wie den Johannesbrief in seiner Authentizität in Frage stellt, nur weil die Botschaft nicht zur eigenen Dogmatik passt, ärgert mich das. Und ich empfinde es als Majestätsbeleidigung Gott gegenüber, wenn man alle Religionen vermischt und als Stempel "Gott" draufhaut. Dafür ist Jesus nicht an Kreuz gegangen, dafür hat Gott uns nicht seine Schrift gegeben, damit wir dieses Wort verwässern. 

Sehe ich z.B. auch bei Deinen "Seligpreisungen", die Du heute hier gepostet hast. Du (bzw. CHAT gpt 😉 ) hast Dir da Mühe gegeben und gehst in den Dialog, das ist sicher von Dir gut gemeint, mir dreht sich da der Magen um, weil  vieles so gar nicht mit der Heiligen Schrift übereinstimmt. 

Aber das hat mit Dir als Gegenüber nichts zu tun, auch wenn ich sehr direkt und drastisch bin. Solltest Du Dich da als Person angegriffen fühlen, tut mir das sehr leid. Das ist nicht meine Absicht.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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@nils Jesus ist nicht wirklich ein Experte für die verschiedenen Religionen. Er kannte vorwiegend das Judentum.

Mannomann, der menschgewordene Gott soll auf irgendeinem Gebiet kein Experte sein und nur ein Volk kennen von denen, die Er Selbst geschaffen hat. Das ist schon sehr steil.

In Jesus ist Gott Selbst Mensch geworden. Er, der Allmächtige, hat Sich für uns den ganzen Einschränkungen des irdischen Daseins unterworfen. Das nenne ich Liebe.

Ein Weihnachtslied bringt das so schön zum Ausdruck - Es heißt: Still, still, still, weils Kindlein schlafen will. Darin heißt es:

Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.
Gott hat den Himmelsthron verlassen
und muss reisen auf den Straßen.
Groß, groß, groß, die Lieb’ ist übergroß.

Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!
Fallet Jesum all’ zu Füßen,
weil er für uns d’Sünd tut büßen!
Auf, auf, auf, ihr Adamskinder auf!

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@nils 

Ich stimme zuerst meinen Vorrednern in allem zu. 🙂

Weißt du, was aus deinen Worten klingt? .... das Zischen der Schlange: Sssssssollte Gott gesagt haben ... ? (für die, die es nicht wissen: vgl. 1. Mose 3,1)

Friede mit dir.

neubaugoere antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @neubaugoere

@nils 

Ich stimme zuerst meinen Vorrednern in allem zu. 🙂

Weißt du, was aus deinen Worten klingt? .... das Zischen der Schlange: Sssssssollte Gott gesagt haben ... ? (für die, die es nicht wissen: vgl. 1. Mose 3,1)

Friede mit dir.

Deine Worte empfinde ich nicht als sehr liebevoll.

Friede sei mit dir. 

nils antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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@nils Deine Worte empfinde ich nicht als sehr liebevoll.

Aber wahr. Und ich sehe darin eine wirklich liebgemeinte Warnung - auch für alle Mitlesenden.

turmfalke1 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@turmfalke1 eine wirklich liebgemeinte Warnung - auch für alle Mitlesenden.

 

Na klar: man bezichtigt den Meinungsgegner, die Position des Teufels zu vertreten, landet also einen ad-hominem-Tiefschlag und das soll dann als "liebgemeinte Warnung" für all die ja so unmündigen Mitlesenden verstanden werden. Merkt Ihr überhaupt, wie allerunterste Schublade solche Argumentationsstrategien sind? Ich bin hier einer der Mitlesenden und für mich ist klar: wer dem Meinungsgegner unterstellt, er vertrete das Böse/den Satan/Teufel/Luzifer - der hat wohl keine echten Argumente.

Und insbesondere hat er überhaupt kein Interesse daran, den Meinungsgegner zu überzeugen. Denn wer wollte sich so einen Schuh schon anziehen?

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@turmfalke1 

Aber wahr. Und ich sehe darin eine wirklich liebgemeinte Warnung - auch für alle Mitlesenden.

Naja.

Weißt du, was aus deinen Worten klingt? .... das Zischen der Schlange: Sssssssollte Gott gesagt haben ... ? (für die, die es nicht wissen: vgl. 1. Mose 3,1)

Sorry, aber das klingt wirklich so, als wolle man nils unterstellen, der Teufel würde ihm höchstpersönlich seine Worte einflüstern. Ich finde das schon hart an der Grenze und "lieb gemeint" ist das nun wirklich nicht, bzw. klingt nicht so.

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

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@nils 

Zur Ergänzung: Bin grade auf folgendes Lied gestoßen, dass Gottes Volk zur Wachsamkeit aufruft, passt meines Erachtens gut zum Beitrag von der Neubaugöre:

https://www.youtube.com/watch?v=NArPSh2uuXU

turmfalke1 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

@nils 

Ich stimme zuerst meinen Vorrednern in allem zu. 🙂

Weißt du, was aus deinen Worten klingt? .... das Zischen der Schlange: Sssssssollte Gott gesagt haben ... ? (für die, die es nicht wissen: vgl. 1. Mose 3,1)

Friede mit dir.

Für mich ist die Schlange nicht der Teufel, sondern ein Geschöpf Gottes. Sie ist ein Symbol für den Heiligen Geist. 

ChatGTP: "In der Geschichte der eherne Schlange in der Wüste wird Moses von Gott angewiesen, eine eherne Schlange zu errichten und auf einen Stab zu setzen, um die Israeliten vor dem Biss giftiger Schlangen zu retten. Jeder, der auf die eherne Schlange schaut, wird geheilt. Diese Geschichte wird oft als Vorläufer des Heilswerkes Jesu Christi gesehen, der sich selbst am Kreuz erhöht hat, um die Menschen vor Sünde und Tod zu retten. In der Medizin wird die Schlange manchmal als Symbol für Heilung und Medizin verwendet, was auf ihre Rolle als Symptom in der eherne Schlange-Geschichte zurückgeführt werden kann.

Die Geschichte, in der Moses seinen Stab auf die Erde wirft und er sich in eine Schlange verwandelt, ist in der Bibel im Buch Exodus, Kapitel 7, zu finden. In dieser Erzählung schickt Gott Moses und Aaron zum Pharao, um die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei zu fordern. Um die Macht Gottes zu demonstrieren und den Pharao von der göttlichen Autorität ihrer Mission zu überzeugen, führt Moses vor den Augen des Pharao ein Wunder durch.

Indem Moses seinen Stab auf den Boden wirft und er sich in eine Schlange verwandelt, zeigt er Gottes Macht über die Natur und demonstriert seine Rolle als göttlicher Bote und Befreier des Volkes Israel. Die Schlange repräsentiert möglicherweise die magischen Fähigkeiten der ägyptischen Zauberer und Priester, aber Moses' Stab-Schlange ist größer und mächtiger als die, die von den Priestern des Pharao erschaffen werden."

"

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@nils 

Zum Beitrag

https://www.bibleserver.com/search/Ne%C3%9C.ELB.HFA/Schlange

Da schlängelt sich einiges, und nicht nur positiv.

In der Medizin wird die Schlange manchmal als Symbol für Heilung und Medizin verwendet, was auf ihre Rolle als Symptom in der eherne Schlange-Geschichte zurückgeführt werden kann.

Nein. Diese Schlange geht auf den griechischen Gott Asklepios zurück.

https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/asklepios-und-seine-familie/

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4393

@nils Für mich ist die Schlange nicht der Teufel, sondern ein Geschöpf Gottes. Sie ist ein Symbol für den Heiligen Geist. 

Der Heilige Geist als Verführer der ersten Menschen? Ernsthaft? Wie abgefahren ist denn das.

Offenbarung 12, 9: Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt. Er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.

In der Geschichte der eherne Schlange in der Wüste wird Moses von Gott angewiesen, eine eherne Schlange zu errichten

Diese Schlange hat aber nichts mit der Schlange im Paradies zu tun. Wenn sie auch später im ähnlichen Sinne missbraucht wurde, indem man sie zum Objekt von Anbetung machte. Die Folge war ihre Zerstörung.

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@nils | zum Beitrag

Ich verweise inhaltlich auf meine Vorredner (Deborah und Turmfalke).

Mir fällt da nicht viel zu ein außer: Kenne deine Bibel. Das kann nie schaden. Kenne deinen Ursprung. Kenne die ganze Geschichte. Kenne die Zusammenhänge ...

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 29331

@nils 

Zum Beitrag

ChatGPT Fehler:

- um die Israeliten vor (nein, von ) dem Biss giftiger Schlangen zu retten.
Wer gebissen war, sollte auf die Schlange sehen und wurde geheilt

- Jesu Christi gesehen, der sich selbst am Kreuz erhöht hat,...
Nein, die Römer haben ihn ans Kreuz geschlagen und dieses aufgerichtet

- In der Medizin wird die Schlange manchmal als Symbol für Heilung und Medizin verwendet, was auf ihre Rolle als  Symptom (Symbol wäre richtig) in der eherne Schlange-Geschichte zurückgeführt werden kann.
Die Medizinschlange geht auf den griechischen Gott Asklepios zurück.

- Die Schlange (hier gehört eine Mehrzahl hin: Schlangen der Zauberer stehen in der Geschichte) repräsentiert möglicherweise die magischen Fähigkeiten der ägyptischen Zauberer und Priester, ..
Nicht möglicherweise, sondern definitiv. Die Schlangen der Zauberer weisen  auf die unterägyptische Göttin Wadjet.  wiki

 

Dieses ChatGPT ist ganz schön ungebildet. Das ist untauglich und verblödet höchstens noch die Bevölkerung.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@deborah71 

Veröffentlicht von: @deborah71

Dieses ChatGPT ist ganz schön ungebildet. Das ist untauglich und verblödet höchstens noch die Bevölkerung.

Ein bisschen wie die Pharisäer, zu denen Jesus sagte, sie würden die Leute in die Irre führen (nein, nicht wörtlich gesagt @nils ). 😉

Nebenbei: Witzig, dass er sie "Schlangenbrut" nannte ... 😉

neubaugoere antworten


Blackhole
Beiträge : 1274

@nils 

Ergänzend möchte ich hinzufügen, daß es kein Widerspruch ist, dabei selbst einen klar definierten Glauben zu leben, einer definierten Religion mit klaren Traditionen anzugehören, im Gegenteil.
Denn nur wenn man ein Instrument beherrscht, kann man im Orchester mitspielen.
D.h. nur wenn man ein eigenes Gottesbild hat, kann man es zum Konzert beitragen.

Eindeutig Christ sein, schließt religiösen Pluralismus nicht aus. Ich z.B. wurde auch durch Muslime geprägt, woran ich mich in der derzeitigen Weltlage gerade wieder intensiv erinnere.

blackhole antworten
5 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@blackhole 

"Ich bin ein Teil der Schöpfung und ich wünsche mir, dass diese wunderbare Erde bleibt. Im Ozean der Liebe Gottes ist auch Platz für mich kleinen Tropfen. Wenn »so shall 1 never die« so gemeint ist, kann ich es mitsingen, wenn es aber auf die Unsterblichkeit des Ego hinauswill, dann halte ich das für einen falschen Wunsch, der gegen die Geistin des Lebens gerichtet ist. Ich will nicht erhaben sein über die Natur, mächtiger als sie und vom Kommen und Gehen ausgenommen existieren"

Dorothee Sölle

queequeg antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 520

@queequeg Glaube an das was dein Herz sagt und nicht was die anderen sagen.

wasilis antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@wasilis 

Prima. Dann kann ich ja, was Du schreibst, beruhigt ignorieren.

queequeg antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 520

@queequeg Wenn du dein Herz fragst und es dir erlaubt, mach das.

wasilis antworten
Wasilis
(@wasilis)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 520

@blackhole

Religion ist eine praktische psychotherapeutische Methode. Sie ist eine von Gott geschaffene Gesetzesgrundlage. Gott hat die Menschen mit diesen Gesetzen (Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, Treue, Glaube, Hoffnung...) ausgerüstet. Wenn du diese Gesetze in deiner Religion praktizierst, dann glaube ich dass du im Orchester des Lebens mit deinem Instrument gut mitspielen kannst.  

wasilis antworten
Zoro
 Zoro
Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @nils

 

  • Vielfalt der religiösen Erfahrungen: Menschen auf der ganzen Welt haben unterschiedliche religiöse Erfahrungen und Zugänge zur Transzendenz. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass diese Vielfalt an Erfahrungen und Ausdrucksformen eine reiche menschliche Realität ist.
  • Kulturelle und historische Kontexte: Religionen sind oft stark in kulturelle und historische Kontexte eingebettet. Der religiöse Pluralismus erkennt an, dass verschiedene Kulturen unterschiedliche religiöse Ausdrucksformen entwickelt haben und dass diese Ausdrucksformen in ihren Kontexten sinnvoll sind.
  • Gemeinsame ethische Grundsätze: Viele Religionen teilen gemeinsame ethische Grundsätze wie Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit und Frieden. Der religiöse Pluralismus betont die Möglichkeit einer gemeinsamen ethischen Grundlage, die über religiöse Unterschiede hinausreicht.
  • Respekt für die Freiheit des Glaubens: Der religiöse Pluralismus betont die Wichtigkeit des Respekts für die individuelle Freiheit des Glaubens. Menschen sollten das Recht haben, ihre eigene spirituelle Reise zu wählen, und der Pluralismus fördert Toleranz und Akzeptanz gegenüber verschiedenen Glaubensrichtungen.
  • Interreligiöser Dialog: Der religiöse Pluralismus fördert den Dialog zwischen verschiedenen Religionen. Durch den Austausch von Ideen und Perspektiven können Menschen ein tieferes Verständnis füreinander entwickeln und Brücken der Zusammenarbeit bauen.

 

Nichts dagegen, daß es in aller Welt Menschen gegeben hat, die Gott gefallen haben, Apg 10,34-35 Auch wenn in früherer Zeit noch kein Weg bereitet war, den Menschen vollends gerecht zu sprechen und aus dem Totenreich zu befreien. Aber diese Menschen haben eben durch ihr Leben überzeugt. Vielleicht, weil sie charakterliche Merkmale hatten, wie sie in Mt 5,3-12 in den Seligpreisungen aufgezählt werden. Es waren allerdings auch immer große Männer, die durch ihren Glaube  und  Gehorsam hervorstachen, unter anderem Noah und Abraham. Einige dieser Glaubenshelden werden in Hebr 11 aufgezählt.

Aber man kann in der Bibel eigentlich nicht erkennen, daß Gott religiösen Pluralismus gut findet. Alle Arten von Götzendienst wurde doch bei den Völkern  bestenfalls geduldet Apg 17,24-31

In der Geschichte vom Turmbau zu Babel wird schon deutlich, daß eine Bemühung der Völker, durch einen Turmbau den Himmel zu erstürmen, um ein Tor zum Himmel zu öffnen, bei Gott kein Gefallen gefunden haben. In dieser Geschichte wird ja geistlich gesehen gerne die fleischliche Bemühung gesehen, aufgrund eigener Werke zurück zu Gott zu finden. Gott hat sich bestimmt nicht daran gestört, wenn ein Mensch um gute Werke bemüht war, aber er wollte eben auf eine ganz eigene Art einen Weg schaffen, der auf Gnade basiert.

Bei dem Volk Israel war Götzdendient verboten und man kann in 1 Kö 18 lesen , wie Gott der HERR um sein Volk gekämpft hat, weil es dem Baal nachgefolgt ist. 1 Kö 18,21   Die anderen Religionen der damaligen Zeit waren auch durchaus nicht immer gut, sondern erforderten auch Menschenopfer. Darüber hat sich Gott am meisten geärgert, denn diese Menschen haben sich nicht auf sein Geheiß und auch nicht freiwillig geopfert. Davon hat sich, durch seine Frauen verführt, auch Salomo hinreißen lassen 1 Kö 11,7,  2  Und in Juda gabe es Vorfälle im Tal Ben Hinnom, was dem Wort Gehenna seinen Namen gegeben baben soll. Chr 28,1-5 Der Herr Jesus hat sein Leben freiwillig gelssen, um für unsere Sünden zu bezahlen und Menschen aus dem Totenreich zu befreien. Joh 10,18

Bei den Religionen, die sich in den letzten Jahrhunderten ausgebreitet haben, kann man auch nicht sagen, daß sie nur Gutes bewirkt haben. Es gab geistige Lehrer, wie Konfuzius , gewaltfreie Kämpfer  wie Muhatma Gandi, die bestimmt Aufmerksamkeit verdient haben. Aber die Religionen, wie z. Bsp. der Hinduismus und auch der Islam haben doch auch negative Auswirkungen gehabt. Da gibt es z. Bsp. Rattenplagen und heilige Kühe, die niemand verzehren darf, es gibt Kastensysteme, die den einen Menschen für besser ansieht, als den anderen. Der Islam ist eine erobernde Religion, sie wollen einen heiligen Krieg führen, um die ganze  Welt zu islamisieren. Da wissen wir es doch als Christen besser, vor allem seit die Bibel für jedermann zugänglich ist und es wurde ja auch schon mehrfach gesagt, daß unsere Weisheit in der Bibel zu finden ist. Und der Weg zurück zum Vater ist der Herr Jesus Christus. Joh 14,6

Warum wollen wir da Brücken zu anderen Religionen ? Vielleicht um sie von der Wahrheit des Christentums zu überzeugen ? Das hätte Paulus vielleicht auch gemacht. 1 Kor 9,20  Aber wie weit darf man da gehen ? Ist es er erlaubt, die Hand auf den Koran zu legen und das Glaubensbekenntnis des Islam nachzusprechen, wie es vor einiger Zeit ein Papst gemacht hat ?

zoro antworten
6 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@zoro 

Zum Beitrag

Ist es er erlaubt, die Hand auf den Koran zu legen und das Glaubensbekenntnis des Islam nachzusprechen, wie es vor einiger Zeit ein Papst gemacht hat ?

Hast du einen Beleg für diese Behauptung?

Du weißt schon, dass noktara eine Satireseite ist?

 

deborah71 antworten
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(@deleted_profile)
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@zoro 

Aber man kann in der Bibel eigentlich nicht erkennen, daß Gott religiösen Pluralismus gut findet. Alle Arten von Götzendienst wurde doch bei den Völkern bestenfalls geduldet Apg 17,24-31

Wer sagt, dass der biblische Begriff "Götzendienst" etwas mit der religiösen Praxis in heute auf der Welt verbreiteten Religionen zu tun hat?

Das deutsche Wort "Götze" hat anscheinend Luther eingeführt, wie ich gerade auf Wikipedia gelesen habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tze

Zitat von dort:

Als Götze gilt nach Luther in einem erweiterten Sinne alles, „woran der Mensch sein Herz hängt“ wie beispielsweise der Mammon oder im Sinne von „eine Anzubetende“ eine schöne Frau.

Zu ergänzen wäre hier natürlich "außer Gott" (nach "alles"). In den meisten der heute verbreiteten Religionen hängt man sein Herz an einen monotheistischen unverfügbaren Gott oder besser an gar nichts. Deshalb kann ich beim besten Willen nicht erkennen, dass diese Religionen zum Götzendienst auffordern.

Ist es er erlaubt, die Hand auf den Koran zu legen und das Glaubensbekenntnis des Islam nachzusprechen, wie es vor einiger Zeit ein Papst gemacht hat ?

Ich würde sagen: Erlaubt ist alles, was aus (echter) Liebe getan wird. Mir fällt als Beispiel ein, dass der anglikanische Erzbischof Desmond Tutu den Dalai Lama zum Abendmahl eingeladen und dieser daran teilgenommen hat.

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(@adjutante)
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Beiträge : 3438

@suchender_2-0 

Ich würde sagen: Erlaubt ist alles, was aus (echter) Liebe getan wird.

Das geht schief.  Die Bibel sagt: Ziehet nicht am fremden Joch ...

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(@deleted_profile)
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Beiträge : 30188

@adjutante  Wenn es jetzt schon schief geht, wenn man aus echter Liebe handelt ... Dann höre ich auf diese beiden am besten ab jetzt nicht mehr:

Jesus: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Augustinus: "Liebe, und dann tue was Du willst."

 

Muss ja mächtig schief gegangen sein für Desmond Tutu. 😉 

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Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 3438

@suchender_2-0 

Augustinus: "Liebe, und dann tue was Du willst."

Das bedeutet nicht, mit anderen an einem Strang zu ziehen.

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@adjutante  Wenn's der richtige Strang ist, ziehe ich gern dran. 🙂

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