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Werden Götter durchmischt?

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chubzi
 chubzi
Themenstarter
Beiträge : 1287

Ich habe den Eindruck das in der Bibel zwei Götterbilder gepflegt werden.

_____

Dem einen Bild möchte ich den Vornamen "Vater" geben.

Veröffentlicht von: @johannes-316-euuml

16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Hier ist Gott bereit etwas von sich weg zu geben. Er gibt seinen Sohn in die Welt (=Schöpfung) hinein, opfert ihn (sich?) quasi für die Welt. er entäußert sich des Sohnes. Er tut dies seit dem Gespräch am Busch indem er sagt "Ich bin (für euch) da". Er stellt sich hinten an und richtet sein handeln auf sein Volk aus. diese Ausrichtung ist immer wieder mal in der Schrift zu finden.
In der Hoffnung für Alle wird sogar von den Menschen gesprochen.
Sein Handeln aus seiner Liebe heraus wird in den Vordergrund gestellt.

_____

Dem anderen Bild möchte ich den Vornamen "Schöpfer" geben.
Es reut ihm etwas.

6 Da reute es den HERRN, auf der Erde den Menschen gemacht zu haben, und es tat seinem Herzen weh. 7 Der HERR sagte: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, mit ihm auch das Vieh, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels, denn es reut mich, sie gemacht zu haben.

Hier ist der Schöpfer bereit den Menschen, die Landtiere und die Lufttiere zu vernichten. Ihn stört es das seine Schöpfung verdorben ist. Es geht ihm um sein Eigentum. Er will es wieder sauber haben. Es ist schon Traurig die Entwicklung vom Sehr Gut zur Verderbtheit. Die Menschen und Tiere gehen ihm am Allerwertesten vorbei.
Er stellt seine Eigentumsrechte in den Vordergrund, sie sind ihm wichtig. Dies macht er z.B. bei Stadt und Turm, bei Sodom, und stellt es bei Hiob nochmals hervor.

====

Auf der einen Seite haben wir den Vater der der Welt etwas von sich gibt und damit auch dem Menschen.
Auf der anderen Seite haben wir den Schöpfer dem sein Eigentum wichtig ist.

Können diese Bilder in Übereinstimmung gebracht werden? Ist der Schöpfer bereit etwas von sich abzuknapsen um es der Schöpfung (den Menschen) zu gute kommen zu lassen?
Können Vater und Schöpfer im Einklang gebracht werden? Dies scheint mir schwierig zu sein.

chubzi

PS "Ich bin (für euch) da" ist aus einer Diskussion aus den 70er oder 80er.

Antwort
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neubaugoere
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Warum kann der Vater kein Schöpfer sein?
Warum kann der Schöpfer kein Vater sein?

Es ist korrekt: Es ist DEIN Eindruck.
😊

neubaugoere antworten
28 Antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Warum kann der Vater kein Schöpfer sein?
Warum kann der Schöpfer kein Vater sein?

Muß der Vater ein Schöpfer sein?
Muß der Schöpfer ein Vater sein?

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Muß der Vater ein Schöpfer sein?
Muß der Schöpfer ein Vater sein?

Lt. Bibel ist der Schöpfer unser Vater.
Aber dieser Schöpfer hat verschiedene Bündnisse mit den Menschen geschlossen. Das Bündnis vor dem Gesetz war ein anderes als das, das Gott durch Mose geschlossen hat. Und das Bündnis des Gesetzes war ein anderes als das Bündnis der Gnade.

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Wie der Turmfalke es schon sagte. Nicht "kann" und auch nicht "muss" - er IST der Schöpfer des Universums, unser Vater. Ich bin erstaunt, dass du das "diskutierst", ich dachte, du kennst ihn.

neubaugoere antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich bin erstaunt, dass du das "diskutierst", ich dachte, du kennst ihn.

Vergewisserung. Ungehorsam hat schon einige Aspekte geklärt. Mir vielen nur Unterschiede zwischen Schöpfer und Vater auf.

chubzi

chubzi antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @chubzi

Mir [del]v[/del]fielen nur Unterschiede zwischen Schöpfer und Vater auf.

Ehrlich? Wo es doch ein und dieselbe Person ist ... *staun*

neubaugoere antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ehrlich? Wo es doch ein und dieselbe Person ist ... *staun*

Das hoffen Christen. Wie schaffen es die meisten (?) Christen diese unterschiedlichen Gottesbilder (Gottesvorstellungen) in Einklang zu bringen?
Mir ist der Vater gewiß. Der beschriebene Schöpfer wirkt wie ein Störfaktor. Brauchen wir unbedingt einen Schöpfer, reicht der Vater nicht aus?

chubzi

chubzi antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Was stört dich daran, wenn dein himmlischer Vater nicht auch dein Schöpfer ist?

Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib. Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
Meine Urform (Embryo) sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen (da war) Psalm 139,13-16

Lese die Bibel vom Zentrum Jesus - dann eröffnet sich auch der Schöpfer -

Am Anfang war das Wort (Jesus/Liebe) und das Wort (Jesus/Liebe) war bei Gott, und das Wort (Jesus/Liebe) war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe (Jesus/Liebe), und ohne dasselbe (Jesus/Liebe) wurde auch nicht eines, das geworden ist. (Joh. 1,1-3)

Merkst du, dass Du aus Liebe, durch Liebe gemacht wurden bist.

https://www.youtube.com/watch?v=mOhBuLlIaC4

Für mich ist es einer sowohl der Schöpfer als auch der Vater oder Jesus: Wer mich sieht, sieht den Vater.

LG
Evana

evana antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @evana

Was stört dich daran, wenn dein himmlischer Vater nicht auch dein Schöpfer ist?

Das dieser Schöpfer als Brutalo beschrieben wird. Brauchen wir einen solchen Schöpfer? Es fanden nachträgliche Bereinigungen des Schöpfers statt,
Es wurden ihm schöne Farben aufgepinselt.

Brauchen wir einen Schöpfer? Die Alten Ägypther hatten einen Schöpfergott und der ist in die Unwichtigkeit verschwunden, in dem Sinne "Der Schöpfer hat seine Schuldigkeit getan, der Schöpfer kann gehen". Reicht nicht der Vater der immer bei uns ist und immer für uns da ist?

chubzi

chubzi antworten
Evana
 Evana
(@evana)
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Lieber Chubzi,

Gott offenbart sich stückweise. Im Alten Testament sind Gott und Satan noch gemischt und die Sünde ist noch nicht gesühnt.

Veröffentlicht von: @chubzi

Brauchen wir einen Schöpfer? Die Alten Ägypther hatten einen Schöpfergott und der ist in die Unwichtigkeit verschwunden, in dem Sinne "Der Schöpfer hat seine Schuldigkeit getan, der Schöpfer kann gehen". Reicht nicht der Vater der immer bei uns ist und immer für uns da ist?

Wenn es dir genug? Mir nicht. Ich liebe den Schöpfer und seine Schöpfung die Erde und den Himmel, die Zeit und alles, was er geschaffen hat. Und am Anfang war alles wunderbar. Allerdings ist mir rätselhaft, wie das Böse entstanden ist. Das muss sich wohl aus Neid, Eifersucht und Stolz entwickelt und dann Luzifer vergiftet haben, dass er abtrünnig wurde und gehässig und später dann auch die Menschen infiziert haben, so wie ein böser Krebs sich im Menschen ausbreitet.

Allein an seinen Kreationen erkenne ich einen liebenden Gott und Schöpfer, so wunderbar sind die Tiere, die Pflanzen, die Berge und Wälder, die leckeren Früchte und das Gemüse, das Getreide etc.
So genial ist die Schöpfung geplant. Die Erde hat den richtigen Abstand zur Sonne, damit das Leben gedeihen kann usw. Ich sehe mich gerne als einen winzig kleinen Teil seiner Schöpfung.

Wie kannst du da sagen: Wir brauchen keinen Gott/Schöpfer, wenn die Welt doch Zeugnis von seiner Genialität gibt.

Schau dir diese herrlichen Bilder an und vergesse mal für einen Moment all deinen negativen Blick, der kommt nicht vom Vater des Lichtes kommen.

Creations call
https://www.youtube.com/watch?v=LwGvfdtI2c0

https://www.youtube.com/watch?v=b-kVMcvMWcg

https://www.youtube.com/watch?v=Xo0WmngEmnM

das alles kann unmöglich ein grauenhafter Schöpfer erschaffen haben, sondern nur einer, der voller Liebe, der Liebe ist.

Eben habe ich in diesen Videos Wildgänse gesehen und wurde an ein Erlebnis vom Donnerstag erinnert, als ich mit dem Auto vor einer grünen Ampel stand und anstatt dass Menschen die Fußgängerüberweg benutzen, watschelte eine Gruppe von etwa 15 Wildgänsen über die Straße zum nahe gelegenen Teich. Köstlich anzuschauen.

LG
Evana

evana antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Beiträge : 1287

Liebe Evana

Veröffentlicht von: @evana

Wie kannst du da sagen: Wir brauchen keinen Gott/Schöpfer, wenn die Welt doch Zeugnis von seiner Genialität gibt.

Wenn ich Genesis 2 lese kommen mir Zweifel an der Genialität des hier beschriebenen Schöpfers. Er wirkt wie ein Stümper, jemand der dem Adam eine passende Hilfe schaffen will schafft zuerst sämtliches Getierbis ihm die Ideen ausgehen. Dann fiel ihm nur noch eine Notoperation mit Vollnarlose ein. Na Ja, Eva ist ein Meisterwerk (Nur noch getoppt durch seine Sonntagsarbeit [die Mädels aus dem Kohlenpott]). Er wußte doch wie er den Adam erschaffen hat, hoffe ich zumindest, um ein passendes Lebewesen zu schaffen brauchtr doch nicht diesen Aufwand.

Der Gott (der Schöpfer?) Abrahams, Isaaks, und Jakobs hat das Volk nach Ägypthen hin geführt. Ich denke der Vater war es nicht.
Wenn der Schöpfer das Volk herraus führt ist das nur Wiedergutmachung, wenn der Vater heraus führt ist es eine (selbstlose) Tat die nicht mit einem Hintergedanken vollbracht wird.
Beim Schöpfer schwingt immer der Besitzanspruch mit, beim Vater nicht, denn als solcher ist ihm Bewußt das er eines Tages Er verlassen wird und vererben muß.

LG Christian

chubzi antworten
Evana
 Evana
(@evana)
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Lieber Christian,

wie hatte Corrie ten Boom es beschrieben: Wir sehen nur die Rückseite einer Stickerei, wo die Fäden vernäht werden. Die Vorderseite sieht Gott.
Am Ende unseres Lebens werden wir den Blick auf die Vorderseite werfen können und dann werden uns viele unserer Rätsel beantwortet werden.

Ich denke, dass ich dir bei deinen Überlegungen nicht mehr folgen kann.
Mein Schöpfer ist genial und alles andere als Brutal. Gott ist gut.

LG
Evana

evana antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Liebe Evana

Veröffentlicht von: @evana

Mein Schöpfer ist genial und alles andere als Brutal. Gott ist gut.

Der Vater, des Jesu, ist Gut.
In der Frühzeit der Christenheit gab es den Gedanken, der Schöpfer ist der Gott der Juden, der Vater des Jesu ist ein ganz Anderer,

Liebe Grüße
Christian

chubzi antworten
Evana
 Evana
(@evana)
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Beiträge : 924

Jesus hat aber als Wort Gottes an der Schöpfung mitgestaltet, von daher ist er auch der Schöpfer-Gott.

Jesus - das lebendige Wort,
der Heilige Geist - die kreative Kraft
Vater - ewiges Leben

so in etwa.

Und alle waren an der Schöpfung des Himmels und der Erde beteiligt. Deshalb auch: Lasst uns Menschen machen.
Und alle zusammengefasst: Liebe - Herr und Gott

Für mich ist es stimmig.

Hast du ein Problem mit Juden? Meistens hängt das mMn zusammen, dass man Gott als Brutal empfindet, wenn man das Volk aus dem Jesus stammt, nicht mag.

LG
Evana

evana antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @evana

Hast du ein Problem mit Juden?

Nein in keinster Weise. Jedoch jene Frühchristen die sich etablieren wollten versuchten sich abzugrenzen. Diese Christenschule hatte eine andere Vorstellung vom Wahren Gott.

Diese Schule war sehr elitär und konnte für Massenbekehrungen nicht genutzt werden.

LG Christian

chubzi antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Das hätte mich jetzt auch gewundert.

Meine Denkweise geht dahin, dass ich Gott 100 % als Liebe ansehe.
Und das Böse und Brutale dem Feind zuschreibe.

Wenn ich also mit einer Bibelstelle meine Schwierigkeiten habe, sinne ich darüber nach, warum Gott so gehandelt hat. Meistens finde ich bei mir etwas, ein falsches Denken oder so. Schließlich bin ich fehlerhaft, Gott aber perfekt. Es ist nicht umgekehrt. Vieles verstehe ich auch nicht, weil mein Denken und mein Verstand Stückwerk ist und ich nur einen klitzekleinen Ausschnitt sehe, Gott aber das Ganze.

Und dann frage ich halt nach: Abba, Papa, woran liegt es? Wieso kommt mir das so brutal vor? Was ist der Grund?

Zum Beispiel musste Gott Adam und Eva aus dem Paradies verbannen, weil sie sonst (in diesem verlorenen, sündigen Zustand) womöglich noch vom Baum des Lebens gegessen hätten und dann lebte das Böse ewig in ihnen. So halt nur bis zum Tod.

Erst als Gott in/durch Jesus die Sünde gekreuzigt hatte, war es möglich, sie aus diesem Zustand zu erlösen.

LG
Evana

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @chubzi
Veröffentlicht von: @chubzi

Wie kannst du da sagen: Wir brauchen keinen Gott/Schöpfer, wenn die Welt doch Zeugnis von seiner Genialität gibt.

Wenn ich Genesis 2 lese kommen mir Zweifel an der Genialität des hier beschriebenen Schöpfers. Er wirkt wie ein Stümper, jemand der dem Adam eine passende Hilfe schaffen will schafft zuerst sämtliches Getierbis ihm die Ideen ausgehen. Dann fiel ihm nur noch eine Notoperation mit Vollnarlose ein. Na Ja, Eva ist ein Meisterwerk (Nur noch getoppt durch seine Sonntagsarbeit [die Mädels aus dem Kohlenpott]). Er wußte doch wie er den Adam erschaffen hat, hoffe ich zumindest, um ein passendes Lebewesen zu schaffen brauchtr doch nicht diesen Aufwand.

Lieber Christian,

Die Schrift ist doch nur eine Summe subjektiver Beschreibungen von Menschen, die viele Vorgänge und ihre Zusammenhänge in der Schöpfung und inhaltlich überhaupt nicht verstanden. In Wirklichkeit haben sie gar nicht ihren Schöpfer beschrieben, sondern nur sich selbst.

Die Bibel ist nur eine Selbstbeschreibung der Menschen, der Menschheit und nicht die des Schöpfers. Gott ist außerhalb jeder menschlichen Beschreibungsmöglichkeit. Was Du beschreiben kannst, sind deine subjektive Erfahrungen in Schöpfung und daraus ziehst Du deine Schlüsse und Rückschlüsse. Und daraus entsteht dein gegenwärtiger Glauben und deine Reaktion.

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chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Grüß Dich Oskar,

das Gottesbild welches wir pflegen bestimmt das Menschenbild welches wir haben. Und das Menschenbild welches wir von uns haben bestimmt das Gottesbild welches wir pflegen.

Christian

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @rakso

Die Schrift ist doch nur eine Summe subjektiver Beschreibungen von Menschen, die viele Vorgänge und ihre Zusammenhänge in der Schöpfung und inhaltlich überhaupt nicht verstanden.

Veröffentlicht von: @rakso

Die Bibel ist nur eine Selbstbeschreibung der Menschen, der Menschheit und nicht die des Schöpfers.

Ein ungeheuerlicher Demontageversuch gegenüber der Bibel. Aber - wie die Vergangenheit bewiesen hat - nicht mehr als ein Beschießen einer Festung mit Erbsen.

Psalm 2, 4: Aber der im Himmel wohnt, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer.

"Der berühmte französische Rationalist Voltaire, der 1778 starb, behauptete, dass die Bibel innerhalb von hundert Jahren nur noch als Antiquität zu finden sein werde. Aber nur fünfzig Jahre nach seinem Tod gebrauchte die Genfer Bibelgesellschaft sein Haus und seine Druckerpresse, um dort Bibeln zu drucken. Aber ein Werk von Voltaire zu kaufen, dürfte heute nicht ganz einfach sein...."
http://www.diebibel.info/?id=17

Veröffentlicht von: @rakso

Was Du beschreiben kannst, sind deine subjektive Erfahrungen in Schöpfung und daraus ziehst Du deine Schlüsse und Rückschlüsse. Und daraus entsteht dein gegenwärtiger Glauben und deine Reaktion.

Mein Glaube wird gefestigt durch tägliche Begegnungen mit Jesus und ebenfalls tägliches Bibelstudium. Und Jesus hat mir schon so viele Antworten und Weisungen durch Sein Wort gegeben, da kann man nur staunen.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Die Schrift ist doch nur eine Summe subjektiver Beschreibungen von Menschen, die viele Vorgänge und ihre Zusammenhänge in der Schöpfung und inhaltlich überhaupt nicht verstanden.

Ein ungeheuerlicher Demontageversuch gegenüber der Bibel. Aber - wie die Vergangenheit bewiesen hat - nicht mehr als ein Beschießen einer Festung mit Erbsen.

Ich demontiere die Bibel nicht, sondern zeige auf, wie die Bibel entstanden ist. Jeder Mensch erlebt Gott subjektiv und dieses subjektives Erleben Gottes durch die Menschen floß in Form ihrer Erkenntnisse und Beschreibungsmöglichkeiten in die Schriften ein. Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, dann tust du mir leid.

Veröffentlicht von: @rakso

Die Bibel ist nur eine Selbstbeschreibung der Menschen, der Menschheit und nicht die des Schöpfers.

Du kannst Gott in seinem Urwesen gar nicht sehen und erleben. Du würdest in seinem göttlichen Feuer so aufgelöst, dass von Dir keine sichtbare Spur übrig bliebe. Der unendliche und ewige Gott bedient sich immer einer lokalen Gestalt - Engel - wenn er sich den Menschen zeigen will. Lies nur die Schrift. Noch einmal: Den unendlichen und ewigen Gott kannst Du mit deinem Vokabular beschreiben und Gott muß sich deiner Ausdrucksmöglichkeiten - Gedanke, Gefühl, Emotion, Wort, Ereignis und Wortschatz bedienen, bzw. anpassen. Denn anders kann Gott sich dir gar nicht mitteilen. Frage doch den Jesus oder die Schrift.

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @rakso

Jeder Mensch erlebt Gott subjektiv und dieses subjektives Erleben Gottes durch die Menschen floß in Form ihrer Erkenntnisse und Beschreibungsmöglichkeiten in die Schriften ein. Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, dann tust du mir leid.

Und Du tust mir leid, da Du den lebendigen Geist, der aus der Bibel fließt, allem Anschein nach noch nie erlebt, und den großen Gott, der Sich durch dieses Buch noch heute offenbart, noch nicht kennengelernt hast. Denn hättest Du Ihn erkannt, dann würdest Du den Wert dieses Buches ganz anders beurteilen. Deine Sätze über die Bibel kommen mir vor, als würde ein Blinder vom Licht reden.

turmfalke1 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @turmfalke1
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Jeder Mensch erlebt Gott subjektiv und dieses subjektives Erleben Gottes durch die Menschen floß in Form ihrer Erkenntnisse und Beschreibungsmöglichkeiten in die Schriften ein. Wenn Du das nicht nachvollziehen kannst, dann tust du mir leid.

Und Du tust mir leid, da Du den lebendigen Geist, der aus der Bibel fließt, allem Anschein nach noch nie erlebt, und den großen Gott, der Sich durch dieses Buch noch heute offenbart, noch nicht kennengelernt hast. Denn hättest Du Ihn erkannt, dann würdest Du den Wert dieses Buches ganz anders beurteilen.

Ich brauche Dir nicht leid tun. Tue nur dir leid in Bezug auf dein Unverständnis in Hinblick auf das, was ich oben geschrieben habe.

Alles was Du erlebst und erfährst - egal ob es durch Ereignisse, Situationen, Menschen, Gesten, Worte, Bibel usw. - ist immer ein subjektives Erleben. Und aus der Bibel fließt kein Geist, sondern dein innerer göttlicher Geist wird - der ein Geist aus dem Geist Gottes ist - durch die Worte der Bibel angeregt.

Und der Geist Gottes ist in allem, was da ist. Denn ohne den Geist Gottes würde nichts, aber auch gar nichts existieren. Der Geist Gottes ist die Grundlage alles Seienden und alles was ist, ist ein lebendiger Aspekt Gottes in mannigfaltiger Gestaltung. Aus meiner Sicht steckst Du so tief in deiner "religiöser" Konditionierung fest, dass Du manches gar nicht erfassen vermagst. Selbst dann, wenn man es Dir lang und breit und zum wiederholten Male erklärt.

Wende diesen Satz:

Deine Sätze über die Bibel kommen mir vor, als würde ein Blinder vom Licht reden.

nur auf Dich selbst an.

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Turmfalke1
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Veröffentlicht von: @rakso

Aus meiner Sicht steckst Du so tief in deiner "religiöser" Konditionierung fest, dass Du manches gar nicht erfassen vermagst. Selbst dann, wenn man es Dir lang und breit und zum wiederholten Male erklärt.

Ich stecke in keiner "religiösen Konditionierung" fest, was auch immer Du darunter verstehst, sondern ich lebe in einer lebendigen Gemeinschaft mit meinem Heiland Jesus Christus. Und ich kenne die Stimme meines guten Hirten sehr gut und erkenne deshalb schon den Unterschied zu anderen Stimmen. Und das, was Du sagst, stimmt mit dem, was Er sagt in keinster Weise überein. Jesus hätte, nie, niemals einem Kind, welches von einem Pädophilen missbraucht wurde, selbst die Schuld daran gegeben, wie Du in einem anderen Post tust. Das ist in meinen Augen einfach nur krank und schlimmste Gotteslästerung.

turmfalke1 antworten
Anonymous
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Ich stecke in keiner "religiösen Konditionierung" fest, was auch immer Du darunter verstehst, sondern ich lebe in einer lebendigen Gemeinschaft mit meinem Heiland Jesus Christus. Und ich kenne die Stimme meines guten Hirten sehr gut und erkenne deshalb schon den Unterschied zu anderen Stimmen. Und das, was Du sagst, stimmt mit dem, was Er sagt in keinster Weise überein. Jesus hätte, nie, niemals einem Kind, welches von einem Pädophilen missbraucht wurde, selbst die Schuld daran gegeben, wie Du in einem anderen Post tust. Das ist in meinen Augen einfach nur krank und schlimmste Gotteslästerung.

Es gibt keine Schuld wie Du das immer sehen willst. Es gibt nur Irrtümer aufgrund des Nichtwissen der Folgen einer Handlung. Und zweitens ist, was Du als Kind bezeichnest, auch eine Seele in kindlichen Körper wie Du nun als Seele in einem älterem Körper bist. Und drittens läßt Du die mehrfachen Inkarnationen außer Betracht, was Du einfach nicht wahrhaben willst.

Und wenn Du etwas nicht hören willst, dann bezeichnest Du das krank. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. So einer bist Du also.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Es gibt keine Schuld wie Du das immer sehen willst.

Die Bibel sagt dazu etwas anderes. Da gibt es sogar Sünde, für die Jesus am Kreuz gestorben ist. Jesus hat nicht für Irrtümer gelitten.

Veröffentlicht von: @rakso

Und wenn Du etwas nicht hören willst, dann bezeichnest Du das krank.

Wenn jemand von einem Kind, welches missbraucht wurde, behauptet, dass es in einem früheren Leben den "Pädophilen" selbst missbraucht habe und nun einfach die Quittung dafür bekommt, dann ist das für mich einfach krank. Ich wage mir gar nicht vorzustellen, was Du dann den Opfern des Holocoust unterstellst, was diese in ihrem früheren Leben für Verbrecher gewesen sein sollen. Nein, diese Lehre ist der Bibel fremd und mir auch.

turmfalke1 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich wage mir gar nicht vorzustellen, was Du dann den Opfern des Holocoust unterstellst, was diese in ihrem früheren Leben für Verbrecher gewesen sein sollen. Nein, diese Lehre ist der Bibel fremd und mir auch.

Vor Gott gibt keine Verbrecher., sondern nur Irrende aufgrund ihrer Bewußtseinzustandes, aufgrund ihres mangelnden Wissen. Jesus sagt doch am Kreuz: "Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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moderativer Einwurf
Ich möchte euch beide - Rakso und Turmfalke - auffordern, die gegenseitigen Abwertungen sein zu lassen. Kommt bitte zurück zu einer sachlichen Diskussion. Statt euch gegenseitig vorzuwerfen, wer hier blinder ist oder weniger verstanden hat, könntet ihr die Zeit nutzen und den anderen von eurer Sicht zu überzeugen versuchen.

Und Aussagen aus anderen Threads haben hier nichts zu suchen.

Danke, Tineli-mod

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @chubzi
Veröffentlicht von: @chubzi

Ehrlich? Wo es doch ein und dieselbe Person ist ... *staun*

Das hoffen Christen. Wie schaffen es die meisten (?) Christen diese unterschiedlichen Gottesbilder (Gottesvorstellungen) in Einklang zu bringen?
Mir ist der Vater gewiß. Der beschriebene Schöpfer wirkt wie ein Störfaktor. Brauchen wir unbedingt einen Schöpfer, reicht der Vater nicht aus?

Du bist doch sicher auch Vater und erschaffst Dinge. Gott, Vater, Liebender und Schöpfer, Richter und Zerstörer, Lehrer usw. sind Aspekte desselben Wesen, immer im Kontext dessen, was gerade ansteht.

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
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Veröffentlicht von: @rakso

Du bist doch sicher auch Vater

Leider nur Parrain. Von meinem leiblichen Vater weis ich was und wie er Dinge tat in der Wurstküche. Den Verurteiler und Zerstörer hgabe ich nicht erlebt, aber den Kümmerer.

Christian

chubzi antworten


Orangsaya
Beiträge : 2931

Ja, das ist aber nicht schlimm. Wenn man einen außerbiblischen Anspruch erhebt, wie Gott zu sein hat, kann man noch viel mehr Widersprüchlichkeiten, was Gott nun ist, oder sein soll finden.

orangsaya antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Ist der Mensch an sich frei von widersprüchlichen Handlungen?

Glaube ich nicht. Ich entdecke am Geschöpf Mensch mehr Widersprüchliches als bei Gott.

M.

Anonymous antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Die Vorstellung von Gott durchlief eine Entwicklung. Zunächst gab es kaum Unterschiede zu anderen Naturreligionen. Jahwe war einer unter vielen Gottheiten, bis die Revolution des Monotheismus sich durchsetzte. Manche Forscher sagen, Jahwe sei ursprünglich ein Vulkangott gewesen und berufen sich hierbei auf den Exodus, wo Jahwe dem Volk Israel tagsüber als Rauchsäule und nachts als Feuersäule voranging.
Der Pharao Echnaton reformierte den ägyptischen Götterhimmel und legte den Sonnengott Ra als einzigen Gott fest. Vielleicht wurde das Volk Israel auch davon zu seinem Monotheismus inspiriert.
Zur Durchsetzung des Monotheismus dienten die ersten drei Gebote:
1. Absolutheitsanspruch
2. Bilderverbot
3. Der Sabbat als Feiertag Jahwes
Das vierte Gebot (gegen Mißbrauch von Gottes Namen) wird bis heute bei frommen Juden so praktiziert, daß sie aus lauter Ehrfurcht niemals den Namen "Jahwe" aussprechen. Wenn dieser Name im gedruckten/geschriebenen Text vorkommen sollte, wird statt dessen immer "Adonaj" ("Herr") gelesen.

(Falls jemand sagt, wir haben in den Zehn Geboten kein Bilderverbot und Drittes und Viertes Gebot seien falsch zugeordnet, dem empfehle ich die Lektüre des Dekalogs im Buch Exodus.)

Von daher ist es nicht verwunderlich, daß uns in den ältesten Schriften des Alten Testaments unterschiedliche Bilder bzw. Vorstellungen von Gott begegnen. Wenn man aber weiß, daß das alttestamentliche Gottesbild sich erst entwickeln mußte und von unterschiedlichen Verfassern aus unterschiedlichen Zeiten stammt, kann man diese scheinbaren Widersprüche besser einordnen.

ungehorsam antworten
16 Antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Die Vorstellung von Gott durchlief eine Entwicklung.

Das denke ich auch. Jedoch wünschen sich die Gläubigen das ER immer schon so war wie er gerade ist.

😀
Wie sind Götter und Völker zusammen gekommen?
Sie fanden sich auf dem Göttermarkt oder auf dem Völkermarkt.
Beim Einstellungsgespräch war für ein anspruchsvolles Volk, unter einem Schöpfer stellen wir nicht ein und der Kanidat muß Referenzen vorweisen können.😀

chubzi

chubzi antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Jedoch wünschen sich die Gläubigen das ER immer schon so war wie er gerade ist.

Oder: Gott soll so sein, wie er noch nie war.

ungehorsam antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Wenn ich Dich richtig verstehe, enthält die Bibel Deiner Meinung nach nur menschliche Meinungen über Gott. Wie sollte aber solch ein Buch als Glaubensgrundlage oder gar zur Erkenntnis Gottes dienen bzw. zu einem Leben mit Ihm führen können???

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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So abwegig ist das aber nicht. Die Schrift ist zwar vom Geist inspiriert, aber diese Inspiration braucht Erfahrungen.

Ich nehme mal König David. Welche Erfahrungen prägten sein leben und seine Fehlentscheidungen und Erkenntnisse.

M.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Sicher waren die Schreiber der Bibel fehlerhafte Menschen, die des Lernens bedurften. Aber glaubst Du, dass Gott zugelassen hätte, dass falsche Gottesbilder in Seinem Wort Eingang finden - ja sogar prägend dafür sein würden?

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Sicher waren die Schreiber der Bibel fehlerhafte Menschen, die des Lernens bedurften. Aber glaubst Du, dass Gott zugelassen hätte, dass falsche Gottesbilder in Seinem Wort Eingang finden - ja sogar prägend dafür sein würden?

Das ganz sicher nicht. Aber bis dies so steht was man heute liest, musste selektiert werden. Daher glaube ich das Gott über die Schrift seine Hand hält.

M.

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Wenn ich Dich richtig verstehe, enthält die Bibel Deiner Meinung nach nur menschliche Meinungen über Gott.

Ja.

Wie sollte aber solch ein Buch als Glaubensgrundlage oder gar zur Erkenntnis Gottes dienen bzw. zu einem Leben mit Ihm führen können???

Die Menschheit entwickelt sich weiter und gewinnt neue Erkenntnisse und Einsichten, nicht nur auf wissenschaftlichem Gebiet, sondern auch im Glauben. Wenn ich weiß, daß es auch in der Bibel einen stetigen Erkenntnisgewinn über Gott gibt, dann kann ich viel Leben in der Bibel erkennen, und das macht auch meinen Glauben lebendig.
Viele Irrtümer im persönlichen Glauben kommen daher, daß man eine "Evolution" Gottes nicht sehen will oder kann. Das führt dann zu solchen Blüten wie Kreationismus, Amishe u. a.
Nicht Gott ist es, der sich weiterentwickelt. Gott ist so, wie er war und wie er sein wird. Nur unsere Erkenntnis über Gott entwickelt sich weiter und wird dennoch nie vollkommen sein.

ungehorsam antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Dann unterscheidet sich unser Verständnis der Bibel fundamental.
Ich glaube, dass die Bibel Gottes Offenbarung an die Menschen ist und nicht einfach Gedanken der Menschen über Gott enthält.
Woher willst Du dann eigentlich wissen, dass Jesus tatsächlich der Erlöser ist, der uns mit Gott versöhnt und ewiges Leben erworben hat?

turmfalke1 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
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Ich glaube, dass die Bibel Gottes Offenbarung an die Menschen ist und nicht einfach Gedanken der Menschen über Gott enthält.

Die Bibel ist sowohl Gottes Offenbarung an die Menschen als auch Niederschrift von Gedanken über Gott und Erlebnissen mit Gott.

Die Bibel ist ein Geschichtenbuch, aber kein Geschichtsbuch.
Die Bibel ist ein Erklärbuch, aber kein Wissenschaftsbuch.

Woher willst Du dann eigentlich wissen, dass Jesus tatsächlich der Erlöser ist, der uns mit Gott versöhnt und ewiges Leben erworben hat?

Was ist denn das für eine blöde Frage?

ungehorsam antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @ungehorsam

Was ist denn das für eine blöde Frage?

OK, dann brauchen wir ja hier nicht weiterzudiskutieren.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Wenn ich Dich richtig verstehe, enthält die Bibel Deiner Meinung nach nur menschliche Meinungen über Gott. Wie sollte aber solch ein Buch als Glaubensgrundlage oder gar zur Erkenntnis Gottes dienen bzw. zu einem Leben mit Ihm führen können???

Die Bibel enthält nur menschliche Vorstellungen und sonst nichts. Er kann nur das wiedergeben, was seinem Geist, Bewußtsein, Fassungsvermögen und Möglichkeiten entspricht. Da kann selbst ein Gott nichts dagegen machen, will er den Menschen nicht zu einem Automaten machen.

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Du traust dem großen Gott sehr, sehr wenig zu.
Was ist dann für Dich Grundlage des Glaubens, wenn die Bibel nur menschliche Vorstellungen enthält.

turmfalke1 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du traust dem großen Gott sehr, sehr wenig zu.

Das hat nichts mit den Fähigkeiten Gottes, sondern mit seiner Liebe, Weisheit und Kraft zu tun. Gott achtet die Freiheit seiner Kinder über alles und er zwingt keinen Kinder zu etwas, was sie nicht tun wollen und ER beachtet auch die Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen und Möglichkeiten seiner Kinder. ER wendet keinen überhaupt keinen Zwang an. Frei aus sich selbst soll der Mensch Gott erkennen und frei aus sich soll er das göttliche Wort erfüllen. Darin liegt die Begrenzung Gottes.

Er könnte dich ja zwangsweise zum größten Propheten machen. Aber er tut es nicht, sondern er wartet auf dich, auf den im Moment durch menschliche Umhüllung - Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen
und an Möglichkeiten - begrenzten Menschen.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Was ist dann für Dich Grundlage des Glaubens, wenn die Bibel nur menschliche Vorstellungen enthält.

Grundlage eines Glauben ist immer das Erkennen dessen, was sich vor den Sinnen des Menschen abspielt. Dadurch wird der Mensch in seinem Forschen nach den Zusammenhängen der Ereignisse außerhalb und innerhalb von ihm angeregt und er zieht daraus seine Schlüsse und Rückschlüsse. So ensteht der Glaube eines einzelnen Menschen. Der soweit führen kann, dass er das Wirken eines Schöpfers außerhalb und innerhalb vom ihm erkennen kann, erkennt und auch mit seinen Schöpfer und "Gott" kommunizieren kann.

Das alles kann er beschreiben und aus diesen Beschreibungen sind persönliche subjektive Bilder und Glaubenssätze hervorgegangen aus diesen entstanden mündliche Überlieferungen an seine Mitmenschen. Die später in Schriftform gefasst wurden. So entstanden die verschiedensten "Gotteslehren", die sogenannten "hl Bücher", die nichts anderes als die Summe aller menschlichen Gotteserfahrungen sind.

Du kannst Gott nicht außerhalb von dir erkennen, sondern nur in dir selbst. Nicht umsonst sagt Jesus folgendes: "Der Vater ist in mir und ich bin im Vater". "Ich und der Vater sind eines". "Ich kann nichts von mir aus tun. Die Werke, die ich tue, sind in Wirklichkeit die Werke meines Vaters". Das ist doch ein ganz Hinweis

Du liest so vieles in der Schrift und bringst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit deine Bibelzitate und verstehst Manches doch nicht. Das ist so meine Beobachtung über die ganze Zeit der Unterhaltung mit dir.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @rakso

Gott achtet die Freiheit seiner Kinder über alles und er zwingt keinen Kinder zu etwas, was sie nicht tun wollen

Aber Er gebraucht die, die sich Ihm ganz zur Verfügung stellen. Warum soll Er nicht Menschen gefunden haben, die bereit waren, Ihm als Propheten zur Verfügung zu stehen?

Veröffentlicht von: @rakso

ER beachtet auch die Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen und Möglichkeiten seiner Kinder.

Gott beruft nicht fähige Leute, sondern Er befähigt berufene Leute.
Ich weiß auch nicht, wo hier das Problem liegen soll. Die Propheten mussten doch nur das weitersagen, was Gott ihnen sagte. Wie oft schreiben die Propheten: "Der Herr sprach zu mir". Sie gaben keine eigenen Gedanken über Gott weiter, sondern Gottes Wort, welches sie von Ihm Selbst empfangen hatten.

Veröffentlicht von: @rakso

Grundlage eines Glauben ist immer das Erkennen dessen, was sich vor den Sinnen des Menschen abspielt.

Und genau das nutzt der Teufel für sich aus. Schon Jesus sagte in Markus 13, 22: Denn es werden sich erheben falsche Christi und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, dass sie auch die Auserwählten verführen, so es möglich wäre.

Veröffentlicht von: @rakso

Du kannst Gott nicht außerhalb von dir erkennen, sondern nur in dir selbst.

Das ist gnostisches Gedankengut, aber nicht christliche Glaubenslehre.
Der Mensch trägt Gott nicht in sich, sondern er ist durch die Sünde verdorben von Geburt an. Aber der Mensch kann Jesus in Sich aufnehmen, indem er Ihn annimmt als seinen Erlöser und Herrn. Die Bibel nennt das Neugeburt. Erst dann wohnt Gottin seinem Herzen.

Veröffentlicht von: @rakso

Nicht umsonst sagt Jesus folgendes: "Der Vater ist in mir und ich bin im Vater". "Ich und der Vater sind eines". "Ich kann nichts von mir aus tun. Die Werke, die ich tue, sind in Wirklichkeit die Werke meines Vaters". Das ist doch ein ganz Hinweis

Das konnte Jesus sagen, weil Er zur Gottheit dazugehört - Er ist Gott, der Sohn. Und so wieder Vater in Ihm wohnte, so will Jesus auch heute in den Herzen Seiner Gläubigen wohnen.

Veröffentlicht von: @rakso

Du liest so vieles in der Schrift und bringst bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit deine Bibelzitate und verstehst Manches doch nicht. Das ist so meine Beobachtung über die ganze Zeit der Unterhaltung mit dir.

Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du die ganze Bibel nicht verstehst. Sonst würdest Du sie nicht einfach als Menschenwort betrachten.

turmfalke1 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Gott achtet die Freiheit seiner Kinder über alles und er zwingt keinen Kinder zu etwas, was sie nicht tun wollen

[Aber Er gebraucht die, die sich Ihm ganz zur Verfügung stellen. Warum soll Er nicht Menschen gefunden haben, die bereit waren, Ihm als Propheten zur Verfügung zu stehen?/quote]Habe ich was anderes behauptet? Ich beschreibe nur, dass Gott die Freiheit seiner Kinder achtet. Und dann müssen die Menschen Gott erst mal erkennen, bevor sie IHM folgen, bzw. IHM zur Verfügung stellen.

Veröffentlicht von: @turmfalke1
Veröffentlicht von: @turmfalke1

ER beachtet auch die Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen und Möglichkeiten seiner Kinder.

Gott beruft nicht fähige Leute, sondern Er befähigt berufene Leute.
Ich weiß auch nicht, wo hier das Problem liegen soll. Die Propheten mussten doch nur das weitersagen, was Gott ihnen sagte. Wie oft schreiben die Propheten: "Der Herr sprach zu mir". Sie gaben keine eigenen Gedanken über Gott weiter, sondern Gottes Wort, welches sie von Ihm Selbst empfangen hatten.

Die Propheten müssen zuerst erkennen, wer da spricht und die Bereitschaft, dass sie sein Wort weitergeben und dann den Mut haben, sich vor den menschen und Mächtigen hinzustellen.

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Turmfalke1
(@turmfalke1)
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Veröffentlicht von: @rakso

Die Propheten müssen zuerst erkennen, wer da spricht und die Bereitschaft, dass sie sein Wort weitergeben und dann den Mut haben, sich vor den menschen und Mächtigen hinzustellen.

Hatten das die Propheten etwa nicht? Sicher hat Gott bei manchen schon etwas Druck verwendet - siehe zum Beispiel Jeremia. Aber dann verkündete er, was Gott ihm auftrug.

turmfalke1 antworten


Suzanne62
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Die Bibel ist ja nicht nur ein Buch, sondern eine ganze Bibliothek.
Das gilt auch schon für den Tanach/das AT.
Es handelt sich hier um ganz unterschiedliche Textsorten, Texte aus verschiedenen Epochen und von sehr unterschiedlichen Autoren.
Dass hier also sehr unterschiedliche Gottesbilder präsentiert werden, finde ich nicht sonderlich überraschend.

Veröffentlicht von: @chubzi

Dem anderen Bild möchte ich den Vornamen "Schöpfer" geben.
Es reut ihm etwas.

Na ja, ganz am Anfang, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hat, "reut" ihn ja noch nichts, im Gegenteil. Da schaut er alles an, was er gemacht hat und befindet, dass es "sehr gut" war.

Veröffentlicht von: @chubzi

Hier ist der Schöpfer bereit den Menschen, die Landtiere und die Lufttiere zu vernichten. Ihn stört es das seine Schöpfung verdorben ist. Es geht ihm um sein Eigentum. Er will es wieder sauber haben. Es ist schon Traurig die Entwicklung vom Sehr Gut zur Verderbtheit. Die Menschen und Tiere gehen ihm am Allerwertesten vorbei.

Komplett vernichten will er ja nicht. Noah und seine Familie und je ein Paar von jeder Tierart soll ja überleben.
Es handelt sich hier ja auch nicht um einen Tatsachenbericht, sondern es geht dem Autor eher darum, die Menschen daran zu erinnern, dass Gott als Schöpfer auch Herr und Eigentümer über die Schöpfung ist und dass sie somit ihm gegenüber verantwortlich sind.

suzanne62 antworten
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chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @suzanne62

Komplett vernichten will er ja nicht. Noah und seine Familie und je ein Paar von jeder Tierart soll ja überleben.

Die erste Wut war ja eine Ausrottung. Dann sah er das unverdorbene Blatt Noah. Noah mußte Landtiere und Lufttiere einsammeln und einen Großen Picknickkorb einladen. Wassertiere konnten nicht ersäuft werden und lebende Pflanzen brauchten nicht berücksichtigt werden, sie konnten nicht eingeladen werden.

chubzi

chubzi antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @suzanne62

Noah und seine Familie und je ein Paar von jeder Tierart soll ja überleben.

Der Befehl Gottes lautete allerdings anders:
1Mo 7,2 Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben, das Männchen und sein Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen.

Hat Noah nicht richtig zugehört?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Es handelt sich hier ja auch nicht um einen Tatsachenbericht, sondern es geht dem Autor eher darum, die Menschen daran zu erinnern, dass Gott als Schöpfer auch Herr und Eigentümer über die Schöpfung ist und dass sie somit ihm gegenüber verantwortlich sind.

Dann wäre es doch sicher schön gewesen, wenn der Autor der Geschichte das ebenso kompakt zusammengefasst hätte wie du, anstatt eine Geschichte zu erfinden, die jeder Leser irgendwie anders interpretiert. 😊

Jesus hielt die Geschichte der Arche Noah offenbar für einen Tatsachenbericht: Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. 38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39 und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. MT 24,37

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DerNeinsager
Beiträge : 1449

Hm, vielleicht liegt es auch an dem, das wir von uns ausgehen.

Ein Mensch kann zumindest über längere Zeit nicht wirklich zwei verschiedene Wege gehen oder Rollen haben, scheinbar gegensätzliches zu vereinen.

Bei Gottes komplexer Person, Personen, ist das möglicher Weise komplett anders. Gott begegnet ja auch jedem offen gegenüber obwohl er irgendwo auch Wissen muss das manche später gegen ihn sein werden.

derneinsager antworten


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