Wie feiert ihr Himm...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wie feiert ihr Himmelfahrt?

Seite 2 / 2

Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335

Ein Mystiker betrachtet Himmelfahrt nicht nur als historisches Ereignis, sondern auch als symbolischen Ausdruck der inneren Reise der Seele auf dem Weg zur Vereinigung mit Gott.

Für den Mystiker repräsentiert die Himmelfahrt Jesu Christi die Rückkehr seiner menschlichen Natur in die göttliche Sphäre und die Vereinigung mit der göttlichen Quelle. Dieses mystische Verständnis der Himmelfahrt betont die Idee, dass jeder Mensch das Potenzial hat, sich mit dem Göttlichen zu vereinen und seine wahre spirituelle Natur zu erkennen.

In der mystischen Tradition wird die Himmelfahrt oft als Symbol für den Aufstieg der Seele zu höheren Bewusstseinsebenen interpretiert. Durch kontemplative Praktiken, Meditation und spirituelle Übungen strebt der Mystiker danach, sein eigenes Ego zu überwinden und eine tiefere Verbindung mit dem Göttlichen herzustellen.

Die Himmelfahrt wird daher für den Mystiker zu einem inneren Erlebnis, bei dem er sich von weltlichen Begrenzungen löst und sich auf eine transzendente Realität ausrichtet. Es ist ein Moment der Transformation und Erhebung, in dem die Seele sich auf den Weg macht, um ihre wahre Identität als göttliches Wesen zu erkennen.

Für den Mystiker ist die Himmelfahrt nicht nur ein historisches Ereignis, sondern auch ein spirituelles Symbol für die Möglichkeit der Transzendenz und Vereinigung mit Gott. Es ist eine Einladung, den eigenen spirituellen Weg zu gehen und sich auf die Reise zur inneren Erleuchtung und Vollkommenheit zu begeben.

Antwort
37 Antworten
Tatokala
Beiträge : 4433

@nils Kannst du für die Mystiker irgendwelche Quellen angeben?

tatokala antworten
13 Antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @tatokala

@nils Kannst du für die Mystiker irgendwelche Quellen angeben?

Hier sind zwanzig christliche Mystiker aus verschiedenen Epochen der Geschichte:

  1. Meister Eckhart (1260-1328)
  2. Teresa von Ávila (1515-1582)
  3. Johannes vom Kreuz (1542-1591)
  4. Hildegard von Bingen (1098-1179)
  5. Franz von Assisi (1181-1226)
  6. Julian von Norwich (1342-1416)
  7. Thomas Merton (1915-1968)
  8. Symeon der Neue Theologe (949-1022)
  9. Angela von Foligno (1248-1309)
  10. Gertrud die Große (1256-1302)
  11. Johannes Tauler (um 1300-1361)
  12. Mechthild von Magdeburg (um 1207-nach 1282)
  13. Jakob Böhme (1575-1624)
  14. Marguerite Porete (um 1250-1310)
  15. Dionysius Areopagita (5./6. Jahrhundert)
  16. John Henry Newman (1801-1890)
  17. Hadewijch von Antwerpen (um 13. Jahrhundert)
  18. Bernard von Clairvaux (1090-1153)
  19. Catherine von Siena (1347-1380)
  20. Ignatius von Loyola (1491-1556)

Diese christlichen Mystiker haben durch ihre spirituellen Erfahrungen, Schriften und Lehren einen tiefgreifenden Einfluss auf die christliche Spiritualität ausgeübt und inspirieren bis heute Menschen auf ihrer eigenen spirituellen Reise zur Suche nach Gott und innerer Erleuchtung. Die bekanntesten Mystiker sind:

  1. Meister Eckhart (1260-1328): Ein deutscher Theologe und Dominikanermönch, der für seine tiefgründigen mystischen Schriften bekannt ist, die die Vereinigung mit Gott betonen.

  2. Teresa von Ávila (1515-1582): Eine spanische Karmelitin und Kirchenlehrerin, die für ihre mystischen Schriften über Gebet, Kontemplation und spirituelle Erfahrungen bekannt ist.

  3. Johannes vom Kreuz (1542-1591): Ein spanischer Karmelit und Mystiker, der für seine Gedichte und Schriften über die dunkle Nacht der Seele und die Vereinigung mit Gott bekannt ist.

  4. Hildegard von Bingen (1098-1179): Eine deutsche Benediktinerin, die als Prophetin, Komponistin, Heilerin und Mystikerin bekannt ist und visionäre Erfahrungen hatte.

  5. Franz von Assisi (1181-1226): Ein italienischer Heiliger und Gründer des Franziskanerordens, der für seine tiefe Liebe zur Natur und seine mystische Verbundenheit mit allen Geschöpfen bekannt ist.

Die christlichen Wüstenväter waren asketische Mönche und Einsiedler, die im 3. bis 5. Jahrhundert in der Wüste Ägyptens lebten und eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des christlichen Mönchtums und der Mystik spielten. Sie strebten nach einer radikalen Hingabe an Gott durch Gebet, Fasten, Selbstverleugnung und spirituelle Übungen.

Einige bekannte christliche Wüstenväter sind:

  1. Antonius der Große (251-356): Auch bekannt als Antonius von Ägypten, gilt er als einer der ersten christlichen Wüstenväter und wird oft als Vater des Mönchtums bezeichnet.

  2. Pachomius (292-348): Ein ägyptischer Mönch, der das erste Kloster mit gemeinschaftlichem Leben gründete und damit das koenobitische Mönchtum begründete.

  3. Makarios der Ägypter (300-391): Ein asketischer Mönch und geistlicher Lehrer, der für seine Weisheit und spirituelle Führung bekannt war.

  4. Johannes Klimakos (579-649): Ein christlicher Mönch und Autor des Werkes "Die Himmelsleiter", das Anleitung zur spirituellen Vollkommenheit bietet.

  5. Amma Synkletika, auch bekannt als Syncletica von Alexandria, war eine christliche Wüstenmutter und Asketin, die im 4. Jahrhundert in Ägypten lebte. Sie wird als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Frauen unter den Wüstenvätern und -müttern angesehen.

    Synkletika wurde in eine wohlhabende Familie geboren, entschied sich jedoch früh für ein asketisches Leben und zog sich in die Einsamkeit der Wüste zurück, um sich ganz Gott zu widmen. Sie praktizierte strenge Askese, Fasten und Gebet und wurde für ihre Weisheit, spirituelle Führung und geistliche Schriften bekannt.

    Ihre Lehren betonten die Bedeutung der Selbstverleugnung, des Kampfes gegen die Leidenschaften und des inneren Gebets. Sie ermutigte zur Hingabe an Gott, zur Demut und zur Liebe zu allen Menschen. Ihre Sprüche und Weisheiten wurden von späteren Generationen von Mönchen und Mystikern hoch geschätzt.

    Amma Synkletika ist eine wichtige Figur in der Geschichte des frühen christlichen Mönchtums und der Mystik. Ihre Lebensweise und Lehren haben bis heute einen tiefgreifenden Einfluss auf die spirituelle Praxis vieler Christen weltweit.

Die Lehren und Weisheiten der christlichen Wüstenväter betonen die Bedeutung von Gebet, Demut, Selbstverleugnung, Achtsamkeit und die Suche nach Gott in der Stille und Einsamkeit der Wüste. Ihre spirituellen Erfahrungen haben einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung des christlichen Mönchtums, der Mystik und der kontemplativen Spiritualität gehabt.

Man kann auch Elias als Mystiker ansehen. In der jüdisch-christlichen Tradition wird er als einer der bedeutendsten Propheten betrachtet, der direkte Erfahrungen mit Gott gemacht hat und eine enge Beziehung zu ihm pflegte.

Elija wird im Alten Testament als ein Mann beschrieben, der in intensiver Gemeinschaft mit Gott lebte und zahlreiche Wunder vollbrachte. Seine spirituelle Reise war geprägt von Einsamkeit, Gebet, Fasten und mystischen Erfahrungen. Ein besonders bekanntes Ereignis ist seine Begegnung mit Gott am Berg Horeb, wo er Gottes Stimme in einem sanften Säuseln hörte.

Elija wird oft als ein Symbol für den prophetischen Ruf zur Umkehr, zur Gerechtigkeit und zur Treue zu Gott betrachtet. Seine mystischen Erfahrungen und seine tiefe Verbundenheit mit dem Göttlichen haben ihn zu einer inspirierenden Figur für viele Gläubige gemacht, die nach einer tieferen spirituellen Verbindung streben.

In der christlichen Mystik wird Elija manchmal als Vorbild für die Suche nach Gott in der Stille und im Gebet betrachtet. Seine Lebensgeschichte und seine mystischen Erfahrungen dienen als Quelle der Inspiration für Menschen auf ihrer eigenen spirituellen Reise zur Nähe Gottes.

nils antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4433

@nils *erschlagenbin*

Vielen Dank!

Ich habe neulich mal ein Interview mit Notker Wolf gelesen und fand interessant, daß die Japaner in ihren Zen-Klöstern die chrsitlichen Mystiker in japanischer Übersetzung haben. Offensichtlich gibt es da Berührungspunkte bzw. scheint man davon besonders angesprochen, was die Spiritualität angeht. Sonst hätte sich wohl niemand die Mühe gemacht. Ich finde sowas faszinierend.

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Zum Beitrag

Man kann auch Elias als Mystiker ansehen.

Das wäre jetzt das Letzte, worauf ich bei Elia gekommen wäre.

einiges aus 1. Könige und 2. Könige:

- er wurde von Gott berufen und hat sich nicht selbst auf eine spirituelle Reise begeben
- er musste sich drei Jahre vor König Ahab verstecken, nachdem er diesen konfrontiert hatte
- er war in Ungnade gefallen, weil er die Trockenheit als Strafe prophezeit hat, die dann auch eintraf
- er hat den König Ahab herausgefordert zum Gottesgericht auf dem Carmel
- er hat dort das Volk konfrontiert, wem sie folgen wollten
- er ist dort von Gott bestätigt worden durch Gottes Feuer
- er hat den Tod von 400 Baalspriestern der Königin Isebel verursacht
- er flüchtete in großer Angst, nachdem Königin Isebel ihn umbringen lassen wollte
- er hatte wiederholte  bestimmte Rundreisen im Land, um den Menschen prophetisch zu dienen
- er hat zwei Abordnungen von 50 Mann durch Feuer umkommen lassen, als ein König in gefangen setzen wollte
- er bildete Elisa aus, den er berufen hatte, in seine Prophetenschule zu kommen

Also alles in allem ein sehr aktiver Prophet. Aus einzelnen Ereignissen ein Bild eines durchgeistigten einsamen Mystikers  zu zeichnen, da muss man schon sehr viel ausblenden.

 

deborah71 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4433

@deborah71 Aber war er nicht in der Wüste und wurde von den Raben gefüttert? 

Ich finde das ein schönes Bild. Jemand zieht sich kontemplativ in die Einsamkeit zurück und daraus passiert etwas.Da kann man schon was mystikerhaftes reininterpretieren. 

Ich habe mal ein Gedicht darüber gelesen, vielleicht deswegen.

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@tatokala 

Zum Beitrag

Als er sich vor König Ahab in Sicherheit brachte, war er zuerst am Wadi Krit, solange es dort noch Wasser gab. Gott bestellte die Raben, die ihm Essen brachten. Danach musste er weiterziehen und Gott befahl ihm zu einer Witwe in Sarepta im Gebiet Sidon (1. Kö 17,10; Lk 4,26) zu gehen und dort blieb er einige Zeit, bis er sich wieder König Ahab zeigen sollte.

Er hatte gedacht, wer wäre der einzige überlebende Prophet, aber Gott zeigte ihm, dass ER noch viele weitere Propheten versteckt hatte, die diese Zeit überlebt hatten.

 

Um als Mystiker zu gelten, hätte er intensiv die Verbindung zu Gott suchen müssen.... es war aber genau umgekehrt: Gott hatte Elia angesprochen und berufen und Elia tat das, was Gott ihm auftrug.

Es klingt voll romantisch, wenn man meint, Elia hätte einfach so eine Zeit der Kontemplation abgehalten. Das war keineswegs der Fall. Der Bibeltext gibt das nicht her. Jeden Tag hätte er von Ahab und seinen Dienern aufgespürt und umgebracht werden können.

deborah71 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1501

@deborah71 hi, also ja ein typischer Mönch war er nicht, das stimmt. Seine Aufgaben waren vielfältig.

Aber er machte trotzdem Erfahrungen wie die oben genannten Mystiker.  Wobei der Begriff Mystiker heutzutage vielleicht etwas unpassend ist oder missverständlich klingt. 

Es ist Gott der dahinter steckt auch wenn wir es oft oder nicht immer verstehen.

kappa antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@kappa 

Elia ist eine unglaublich interessante Persönlichkeit. 

Seine Gesinnung und seine Ziele (Umkehr des Volkes und Versöhnung  mit Gott)  spiegelt sich in Johannes dem Täufer wieder, von dem Jesus sagte, dass in ihm Elia gekommen ist... und seine Gesinnung und Ziele sind in Jesus und durch Jesus in uns als Auftrag: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Dazu gehört natürlich die Beziehung mit Jesus und dem Vater durch den Heiligen Geist. Mit ihnen reden und erfahren, wie man diesen Auftrag ausführen kann und soll.

Der Ausdruck "stille Zeit machen" bringt die Kommunikation und besonders das Hören von Gott nahe.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

@nils 

Oh das ist echt toll. Aber ich muss trotzdem sagen, dass diese christlichen Mystiker nicht besser oder

schlechter sind vor Gott. Ja, es gibt einen Gott, aber auch diese christlichen Mystiker nicht Gott sind.

Selbst habe ich ja auch schon geschrieben, das ich ein "Franz von Assisi Christ bin."

Das macht mich aber nicht besser. Jeder Christ bekommt von Gott gute Gaben geschenkt.

Und manchmal meine ich in meiner Arroganz und Eitelkeit, eigentlich könnte ich Gottes Chefberater sein.

Aber es ist so entlastend, das ich nicht Gott sein muss, den Überblick über alles haben, alles wissen,

alles regeln, die ganze Last der Welt auf den Schultern tragen...........................................

deleted_profile antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1501

@hundemann Hi, wie kommst du darauf das Nils direkt denkt die seien etwas "besseres". 

Allerdings spricht schon auch die Bibel von einer Beurteilung oder vom Lohn den auch die trifft die in der Ewigkeit bei Gott sein werden. Gott ist gerecht. Aus dem Gespräch von Jesus mit den "Donnerbrüdern" bzw. deren Mutter zeigt sich auch, das dies real greifbar sein wird später.

Wenn jemand für seinen Glauben einen hohen Preis bezahlt, dann wird er dafür sicher nicht nur entsprechend Belohnt werden, sondern dient auch als ein Vorbild für uns. 

Wenn jemand aus Liebe zu Gott sich wirklich absondert und ihn ich sage mal, mit Leib und Seele sucht ohne Zwang, dann ist das schon etwas anderes als "gerade so" zu leben und durchzukommen.

Gott ist trotz allem Gerecht und begegnete diesen Menschen dann ganz besonders. Es geht im Christentum ja zuerst um die Beziehung zum Herrn.

 

kappa antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30175

@kappa 

hallo Kappa,

das lese ich aus den Worten von Nils heraus. Und aus meiner "Lebenserfahrung."

War viele lange Jahre Postmann, fuhr und lief mit Briefen und Paketen zu Menschen,

dann kamen Menschen zu mir in die Postfiliale. Jetzt ist Beziehung mein Lebensthema.

Auch war ich schon durch mehrere Umzüge in verschiedenen unterschiedlichen Gemeinden.

Und auch da gibt es Beziehungskriege. Wer ist besser, weiß mehr, hat mehr drauf, schöner,

intelligenter.......

Natürlich ist es gut ein Vorbild zu sein. Aber auch Vorbilder sind nicht perfekt hier 

auf der Erde. Selbst bin ich ein hochsensibler Mann, und kann jetzt auch dazu stehen.

Hoch sensibel sein hat viele Vorteile, aber auch Nachteile......

Und ob jemand für seinen Glauben einen hohen Preis bezahlt hat, andere nicht, wer

kann das beurteilen, außer Gott. 

Habe selbst kein Recht andere Menschen zu richten....

Ja, es geht im Christentum in erster Linie um eine Beziehung zu Gott. Gott ist das Wichtigste.

Um ein glücklich werden, sein in Gott, ein zufrieden sein.

Unsere erste Sorge sollte nicht sein, wie viel ich im Dienst für den Herrn tue, wie ich Gott

immer mehr verherrlichen kann, sondern wie ich immer erfüllter, glücklicher in Gott werde...

Gott als Quelle unserer Freude und Kraft. Weil die Beziehung zu Gott aus uns Menschen

ausstrahlt, zu allen unseren Beziehungen, ob Menschen, Tiere, Pflanzen...............

Je mehr wir Gott verstehen können, desto wichtiger und wertvoller wird das, was er zu 

uns redet. Je mehr wir das liebende Vaterherz Gottes kennen lernen, desto mehr können wir

seine Worte genießen, leben........

Und da hat uns Gott viele Gaben und Fähigkeiten geschenkt. Gott sei Dank ist meine

liebe Frau nicht so sensibel wie ich.......................................................................

Es ist doch gut das wir uns ergänzen in unseren Begabungen. Nicht wer ist besser, hat 

mehr drauf, ein "besonderer Prophet." ..........................................................

Ja, es gibt super Begabungen........super Musiker............

Aber was wären die ohne die Begabungen anderer Menschen.

Gemeinsam sind wir stark! Gemeinsam leben und dienen wir Gott!

Ob als Single, Eltern, Opa..........Teeny......

Ob mit neueren Lieder, älteren Lieder,,,,,,,,

Die Hauptsache ist und bleibt die Beziehung zu Gott.

Oh, hoffentlich habe ich dich jetzt nicht zugetextet.......

 

 

deleted_profile antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 3620

@nils Von welchen hier genannten Mystiker ist bekannt, dass er sich selbst als Mystiker bezeichnet hat?

irrwisch antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335

@irrwisch Ein bekannter christlicher Mystiker, der sich selbst als Mystiker bezeichnet hat, ist Meister Eckhart. Meister Eckhart war ein deutscher Theologe, Philosoph und Dominikanermönch im Mittelalter. Er wird oft als einer der bedeutendsten christlichen Mystiker des Mittelalters angesehen und seine Schriften haben einen großen Einfluss auf die christliche Mystik ausgeübt. Meister Eckhart betonte die direkte Erfahrung Gottes durch die Seele und die Notwendigkeit, das eigene Selbst zu transzendieren, um Eins mit Gott zu werden. In seinen Predigten und Schriften sprach er offen über seine mystischen Erfahrungen und die Suche nach der göttlichen Wahrheit in der menschlichen Seele.

nils antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 18994

@nils 

Das erinnert mich an die haltlose Anklage meines einen Arbeitgebers früher, der behauptete, ich hätte ihm geistiges Eigentum (Dateien auf dem PC) gestohlen und auf Nachfrage des Richters (Gerichtstermin), wie er dies beweisen könne, sagte dieser "na, es ist nicht mehr da" und dafür habe er auch noch Zeugen.

🙂

(der geneigte Leser kann sich ungefähr vorstellen, wie sehr sich der Richter ein Grinsen verkneifen musste - er muss neutral sein -, aber ich hab es Zucken sehen 😀 )

neubaugoere antworten
Tatokala
Beiträge : 4433
Veröffentlicht von: @deborah71

Es klingt voll romantisch, wenn man meint,

Ich mag trotzdem das romantische Bild. 😇👍

lg Tatokala

tatokala antworten
Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @deborah71

Um als Mystiker zu gelten, hätte er intensiv die Verbindung zu Gott suchen müssen.... es war aber genau umgekehrt: Gott hatte Elia angesprochen und berufen und Elia tat das, was Gott ihm auftrug.

Das sehe ich anders. Ein Mystiker kann auch von Gott berufen werden. Bei mir war es jedenfalls der Fall. 

nils antworten
4 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Es ist nicht relevant, wie es bei dir war, denn das ist nicht übertragbar auf Elia. Bei Elia muss man sich schon am Bibeltext orientieren und nicht die eigene Geschichte hineinlesen.

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @deborah71

@nils 

Es ist nicht relevant, wie es bei dir war, denn das ist nicht übertragbar auf Elia. Bei Elia muss man sich schon am Bibeltext orientieren und nicht die eigene Geschichte hineinlesen.

Es ist relevant, was ich erfahren haben. Die Bibel interpretiert jeder auf seine Weise. Nur wer Gott direkt erfahren hat, kann die Bibel in der Tiefe verstehen. Ich hatte eine tiefe Erleuchtungserfahrung. Bei einer Meditation stieg ich wie Paulus in den höchsten Himmel auf. Und plötzlich begriff ich die Wahrheit hinter allen heiligen Schriften der Menschheit. Denn Gott ist eine Dimension über alle Worten. Man kann Gott nur begreifen, wenn man ihn erfährt. Man kann Gott nicht in Worten beschreiben. Alle Religionen sind nur Hinweise auf Gott. Um Gott zu erfahren, muss man alle Begriffe und spirituellen System überschreiten. Das meint auch die Bibel, wenn sie sagt, dass man sich von Gott kein Bild machen soll. Auch Elia kann man nur verstehen, wenn man seine Erfahrungen in der Tiefe begreift. 

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Zum Beitrag

Es ist relevant, was ich erfahren haben.

Es ist für dich relevant.   Es taugt aber nicht als Maßstab für andere. Da ist immer noch die Schrift der Maßstab und die eigene persönliche Beziehung zu Jesus und dem Vater.

Du hast immer noch nicht schlüssig erklärt, wie du Erleuchtung verstehst. Bislang ist das ein Begriff ohne Inhalt.

 

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

 Bei einer Meditation stieg ich wie Paulus in den höchsten Himmel auf.

Was mich überrascht ist, wie wenig Deine Worte mit dem in Einklang zu bringen sind, was Paulus in seinen Briefen gelehrt hat.

Und plötzlich begriff ich die Wahrheit hinter allen heiligen Schriften der Menschheit

Nicht böse sein, aber ich glaube, kein Mensch kann das. 

tristesse antworten
Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @deborah71

Du hast immer noch nicht schlüssig erklärt, wie du Erleuchtung verstehst.

Erleuchtung kann man nicht schlüssig erklären. Sie übersteigt alle Begriffe und alle Vorstellungen. Erleuchtung bedeutet Gott zu begreifen. Auch Gott übersteigt alle Begriffe und Vorstellungen. Man kann es so sagen, dass Gott und Erleuchtung zwei Begriffe für den gleichen Sachverhalt sind. Man kann die Erleuchtung erfahren, aber nicht erklären. Man kann sie durch Worte nur ansatzweise beschreiben. Wie die Religionen versuchen Gott zu beschreiben. Ich beschreibe Erleuchtung als unermesslichen Frieden, innere Ruhe, unermessliche Glückseligkeit, unermessliche Liebe, unermessliche Kraft, unermessliche Energie, Einheitsbewusstsein. Man ist eins mit allen, mit allen Wesen und auch mit Gott. Man hat das Licht in sich, lebt im Licht und ist eins mit dem Licht. Jesus sagte: "Gott und ich sind eins." Diese Erfahrung macht man in der Erleuchtung. Das beschreiben alle Mystiker. Insofern ist das nicht nur meine persönliche Erfahrung. 

Nach meiner Erfahrung gibt es verschiedene Stufen der Erleuchtung. Jeder Mensch kann inneren Frieden, Harmonie, Glück und Liebe erfahren. Viele Menschen können spirituelle Energie (den Heiligen Geist Gottes) spüren. Das gilt gerade für evangelikale Christen. Insofern sind viele Menschen Gott nahe und haben eine Ahnung von Gott. Man kann auch Visionen von Gott, Jesus, den Heiligen oder dem Paradies haben. Sie können zu einem sprechen und einen auf dem Weg führen. Das alles hatte ich auch. Es können auch Wunder geschehen. In meinem Leben sind viele Wunder geschehen. Aber die wirkliche Stufe der Erleuchtung beginnt dort, wo sich das Ich-Bewusstsein auflöst und man eins mit Gott wird. Aber auch dann gibt es aus meiner Sicht noch viele Stufen der Erleuchtung. Viele Erleuchtete auf der untersten Stufe halten sich für auserwählt und entwickeln ein großes spirituelles Ego. Dann kann Machtmissbrauch geschehen. Auf einer höheren Stufe überwindet man sein spirituelles Ego und wird demütig. Die Ausstrahlung von Liebe, Frieden, Glück und Licht nimmt zu. Auf einer noch höheren Stufe kann man wie Jesus Wunder tun. Wobei auch hier die Falle besteht, dass man durch die Wunder ein großes spirituelles Ego entwickelt. Es ist besser darüber zu schweigen. Viele Mystiker sagen dann, dass Gott durch sie gewirkt hat. Letztlich wird man umfassendes göttliches Bewusstsein, allgegenwärtig, allwissend und allmächtig. Ich verstehe darunter, dass man mit seinem Bewusstsein überfall anwesend ist. Wenn jemand an einen denkt, spürt man das. Man weiß alles über die Person und kann ihr umfassend helfen. Jesus hatte diese Stufe erreicht. Diese Stufe kennzeichnet einen vollständig Erleuchteten. 

nils antworten
9 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

. Aber die wirkliche Stufe der Erleuchtung beginnt dort, wo sich das Ich-Bewusstsein auflöst und man eins mit Gott wird. Aber auch dann gibt es aus meiner Sicht noch viele Stufen der Erleuchtung. Viele Erleuchtete auf der untersten Stufe halten sich für auserwählt und entwickeln ein großes spirituelles Ego. Dann kann Machtmissbrauch geschehen. Auf einer höheren Stufe überwindet man sein spirituelles Ego und wird demütig. Die Ausstrahlung von Liebe, Frieden, Glück und Licht nimmt zu. Auf einer noch höheren Stufe kann man wie Jesus Wunder tun. Wobei auch hier die Falle besteht, dass man durch die Wunder ein großes spirituelles Ego entwickelt. Es ist besser darüber zu schweigen. Viele Mystiker sagen dann, dass Gott durch sie gewirkt hat. Letztlich wird man umfassendes göttliches Bewusstsein, allgegenwärtig, allwissend und allmächtig. Ich verstehe darunter, dass man mit seinem Bewusstsein überfall anwesend ist. Wenn jemand an einen denkt, spürt man das. Man weiß alles über die Person und kann ihr umfassend helfen. Jesus hatte diese Stufe erreicht. Diese Stufe kennzeichnet einen vollständig Erleuchteten. 

Ich halte diese Ausführungen für nicht vereinbar mit der Bibel. Und ich finde es ziemlich gefährlich, wenn man sein ganzes Christsein nur darauf ausrichtet, irgendeine Stufe der "Erleuchtung" zu erlangen. Das führt vom eigentlichen, was Jesus gelehrt hat nämlich ziemlich weg. Kann ich also weder unterschreiben, empfehlen oder mich mit eins machen. 

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Zum Beitrag

Danke für dein Entgegenkommen, Erleuchtung nach deinem Verständnis zu beschreiben.

Was sagt nun die Bibel zur Erleuchtung und Berufung des Paulus und wann er demütig wurde:

Apg 9, 1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.

Paulus meditierte sich nicht in die erste Begegnung mit Jesus hinein. Im Gegenteil....  Jesus war der Initiator dieser Begegnung.

Apg 9, 10 Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr. 11 Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Straße, die die Gerade heißt, und frage in dem Haus des Judas nach einem Mann mit Namen Saulus von Tarsus. Denn siehe, er betet 12 und hat in einer Erscheinung einen Mann gesehen mit Namen Hananias, der zu ihm hereinkam und ihm die Hände auflegte, dass er wieder sehend werde. 

Paulus Demut:  denn siehe, er betet.  Sofort!
Durch den Auftrag des Händeauflegens des Hananias empfing Paulus auch die Erfüllung mit dem Heiligen Geist (Jesu Licht in ihm! ) und er wurde wieder natürlich sehend und erhielt offene Augen des Herzens. Das ist Erleuchtung in der Bibel. Petrus beschreibt es an Pfingsten anhand der Prophetie des Joel:

Apg 2, 15 Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde des Tages; 16 sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: 17 »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. 

Paulus ging von Damaskus dann nach Jerusalem und Apg 22 berichtet eine Ergänzung, wie Jesus im wieder begegnet und ihn warnt: 17 Es geschah aber, als ich wieder nach Jerusalem kam und im Tempel betete, dass ich in Verzückung geriet 18 und ihn sah. Da sprach er zu mir: Eile und geh schnell weg aus Jerusalem; denn dein Zeugnis von mir werden sie nicht annehmen. 19 Und ich sprach: Herr, sie wissen doch, dass ich gefangen nahm, die an dich glaubten, und sie in den Synagogen schlagen ließ. 20 Und als das Blut des Stephanus, deines Zeugen, vergossen wurde, stand ich auch dabei und hatte Gefallen daran und bewachte denen die Kleider, die ihn töteten. 21 Und er sprach zu mir: Geh hin; denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden.

Paulus Entrückung in Gottes Dimension (dritter Himmel):

2. Kor 12,1 Gerühmt muss werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn. 2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren – ist er im Leib gewesen? Ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? Ich weiß es nicht; Gott weiß es –, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne denselben Menschen – ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es –, 4 der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann. 5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, außer meiner Schwachheit.

Paulus betont, dass er den HERRN rühmen will... = Demut.
Da Paulus in der Geschichte als Teilnehmer vorkommt, muss er sich erwähnen. Und er tut es in der dritten Person (ich kenne einen Menschen), um zu vermeiden, sich selbst zu rühmen, dass er im Himmel war. ..=Demut
Er betont auch keine eigene Leistung wie  "durch anhaltendes Meditieren bin ich in den Himmel gekommen. Im Gegenteil, er berichtet, das er entrückt wurde.... es geschah mit ihm.
Und er schließt den Bericht mit dem Lob Gottes und der Absage an eigenen Ruhm.

 

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335

@deborah71 Gott kennt viele Wege, um die Menschen zu erleuchten. Ich bin auch nicht der einzige, der in den höchsten Himmel entrückt wurde. Es gibt viele Berichte auch von anderen Menschen dazu im Internet. Und alle beschreiben den Himmel auf eine ähnliche Weise. Meistens geschah dies bei Nahtoderfahrungen während einer Operation. Bei mir geschah es bei einer Meditation. Aber nicht ich habe es durch die Meditation bewirkt. Dazu war und bin ich nicht in der Lage. Es geschah, weil Gott es so wollte. Er schenkte mir damit wichtige Erkenntnisse auf meinem spirituellen Weg. Interessanterweise war es auch bei mir so, dass ich nicht wusste, ob ich noch im oder außerhalb des Körpers war. Und auch ich betone die Demut als wichtige Entwicklungsstufe auf dem spirituellen Weg.

nils antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

 Und auch ich betone die Demut als wichtige Entwicklungsstufe auf dem spirituellen Weg.

Merkt man aber leider bei Deinen Beiträgen irgendwie nicht so wirklich 😉 

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Zum Beitrag

Aber nicht ich habe es durch die Meditation bewirkt. Dazu war und bin ich nicht in der Lage. Es geschah, weil Gott es so wollte.

Tu dir doch mal die Liebe und geh durch deine bisherigen posts und gleiche deine Ausrucksweise dort mit deinen Sätzen hier im Zitat ab. Das ist eine 180° Wendung.  Vorher klang alles nach 'Ich-Meiner-Mich-Mir, wir Vier sind die Überflieger.'

Dann möchte ich dir noch ans Herz legen, mehr Abstufungen bei der Erwähnung von Christen....was sie seien, wie sie leben würden ...usw. zu überdenken. Ich hatte dich nicht umsonst nach dem Unterschied zwischen Jüngern/Jüngerinnen Jesu und Mystikern gefragt. Darauf habe ich noch keine Antwort von dir gelesen...vielleicht habe ich sie übersehen.

Zwischen 'nur Tradition Ausübenden' und 'christlichen Mystikern' gibt es eine ganze Bandbreite von Christen, die reichlich übernatürliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben  und noch machen. Leider klangen deine Antworten auf übernatürliche Berichte von Nicht-Mystikern ziemlich abwertend. Du kannst dir vorstellen, dass das für reichlich Unmut sorgte.

Zudem sprichst du eine New-Age-Sprache und da ist nicht sicher, ob du dasselbe meinst mit einem Begriff, oder ob sich dahinter Buddhismus verbirgt. Die Zweifel wurden noch geschürt durch dein Osterpost über einen Jesus, der sich nach Indien aus dem Staub gemacht hätte und gar nicht für unsere Sünden gestorben und auferstanden wäre. An Jesu Tod und Auferstehung hängt aber die Errettung. Es gibt keinen Weg daran vorbei. Das ist eine ernste Angelegenheit und zu bedenken.

 

 

deborah71 antworten
Nils
 Nils
(@nils)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @deborah71

 

Ich hatte dich nicht umsonst nach dem Unterschied zwischen Jüngern/Jüngerinnen Jesu und Mystikern gefragt. Darauf habe ich noch keine Antwort von dir gelesen...vielleicht habe ich sie übersehen.

Zwischen 'nur Tradition Ausübenden' und 'christlichen Mystikern' gibt es eine ganze Bandbreite von Christen, die reichlich übernatürliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben  und noch machen. Leider klangen deine Antworten auf übernatürliche Berichte von Nicht-Mystikern ziemlich abwertend. Du kannst dir vorstellen, dass das für reichlich Unmut sorgte.

 

Natürlich gibt es eine große Bandbreite von Christen. Ich freue mich über jeden, der ernsthaft den Weg der Liebe und des Lichts geht. 

Was ist der Unterschied zwischen Jüngern und Jüngerinnen von Jesus Christus und Mystikern?

Die Begriffe "Jünger" und "Mystiker" beziehen sich auf unterschiedliche Konzepte und Rollen im christlichen Kontext:
  1. Jünger von Jesus Christus:
  • Die Jünger von Jesus Christus waren die engsten Anhänger und Schüler Jesu während seines irdischen Wirkens.
  • Sie wurden von Jesus persönlich berufen, um ihm zu folgen, seine Lehren zu hören und sein Beispiel zu befolgen.
  • Die Jünger waren in erster Linie Männer, wie in den Evangelien beschrieben, obwohl es auch Frauen gab, die Jesus folgten und ihn unterstützten.
  • Die Jünger sind Zeugen von Jesu Lehren und Wundern. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Christentums.
  1. Mystiker:
  • Mystiker sind Personen, die eine tiefe spirituelle Erfahrung der Einheit mit Gott oder dem Göttlichen suchen oder erleben.
  • Mystik ist eine spirituelle Praxis, die darauf abzielt, eine direkte Erfahrung der Transzendenz jenseits der konventionellen religiösen Strukturen zu erreichen.
  • Mystiker können sowohl Männer als auch Frauen sein und kommen aus verschiedenen religiösen Traditionen, darunter das Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus und Buddhismus.
  • Mystiker streben nach einer persönlichen Beziehung zu Gott oder dem Göttlichen durch Meditation, Gebet, Kontemplation und spirituelle Übungen.

Der Hauptunterschied zwischen Jüngern von Jesus Christus und Mystikern liegt in ihrer Rolle und ihrem Fokus: Während Jünger spezifisch Anhänger Jesu sind und seine Lehren verbreiten, sind Mystiker allgemein auf der Suche nach einer direkten mystischen Erfahrung des Göttlichen unabhängig von einer bestimmten religiösen Figur oder Lehre. Beide Gruppen können jedoch spirituelle Erkenntnis und Transformation anstreben.

nils antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 28743

@nils 

Das klingt mal wieder nach ChatGPT. 😉 Nimms mir nicht übel.... Gespräch geht anders.

Es gibt heute immer noch Jünger und Jüngerinnen Jesu:

Apg 2, 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. 

 

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

Während Jünger spezifisch Anhänger Jesu sind und seine Lehren verbreiten, sind Mystiker allgemein auf der Suche nach einer direkten mystischen Erfahrung des Göttlichen unabhängig von einer bestimmten religiösen Figur oder Lehre. 

Spätestens ab da ist es für mich absolut unattraktiv, mich in das Thema "Mystik" einzuarbeiten.

Was Du hier beschreibst, stellt die Person auf ihrer Suche in das Zentrum des Handelns und nicht Gott. Wenn man Gott nur sucht, um "Erleuchtung" zu erleben hat man das Christentum in meinen Augen nicht verstanden und lebt an Gottes Ruf vorbei. 

tristesse antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1501

@nils man muss beim Thema Meditieren aber schon beim christlichen Gott bleiben.

Die ganzen Mystiker der Kirche beherzten das sicher- man kann nicht zum Tisch des Herrn kommen und innere Gemeinschaft mit Fremden Religionen oder Elementen daraus haben. 

Heutzutage ist Esoterik weit verbreitet da muss man vorsichtig sein

kappa antworten
Nils
 Nils
Themenstarter
Beiträge : 335
Veröffentlicht von: @tristesse

Nicht böse sein, aber ich glaube, kein Mensch kann das.

Ich bin dir nicht böse. Du gehst deinen Weg im Rahmen deines Verständnisses. Es gibt viele Menschen, die das können. Alle christlichen Mystiker können das. Ich kenne viele Menschen, die das können. Wer Erleuchtung erfahren hat, kann hinter die Worte blicken. Ich behaupte auch nicht, dass ich dadurch großartig bin. Ich bin nur ein kleines Licht. Ich habe auch nur davon gesprochen, weil es gewünscht wurde. 

nils antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@nils 

Wer Erleuchtung erfahren hat, kann hinter die Worte blicken. 

Und wer keine "Erleuchtung" hat, hat keinen Durchblick, ja? Weißt Du eigentlich, wie abwertend das anderen gegenüber klingt?

 Alle christlichen Mystiker können das. 

Ich bezweifle sehr stark, dass Du für "alle Mystiker" sprechen kannst. Dir ist schon mehrfach gesagt worden, wie vereinnahmend Deine Verallgemeinerungen sind. 

tristesse antworten
Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?