Auf der Suche dem Thema für meine Bachelorarbeit (Wirtschaftspädagogik)
Hallo zusammen,
im nächsten Semester schreibe ich meine Bachelorarbeit.... zumindest, wenn ich bis dahin ein geeignetes Thema gefunden habe 😀
Ich studiere Wirtschaftspädagogik und würde gerne eine Ausarbeitung schreiben, die in irgendeiner Form gesellschaftskritisch oder psychologisch ein wirtschaftliches Thema aufgreift, überdenkt und Denkanstöße gibt.
Vielleicht hat ja einer von Euch eine zündende Idee 😊
Diese Frage erstaunt mich jetzt.
Ich muß deshalb nachfragen: Ist eine Abschlußarbeit?
Hast du deine bisherigen Referate (Recherchen zu Themen / belegte Seminare usw. nicht so ausgesucht bzw. angelegt, daß du nun das Ganze abrundest?
Ich denke, bei der Abschlußarbeit geht es darum - in einem knappen Zeitraum - zu zeigen, daß man das Handeerkzeug (=das wissenschaftliche Arbeiten) beherrscht.
Wenn du jetzt ein völlig neues Thema wählst, frage dich, wieviel du darüber weißt, wieviel Zeit dir vorgegeben ist, und auch, wer sie / dich dabei fachlich betreut.
Worüber hast du bis jetzt recherchiert / geschrieben?
Gibt es keine Mentoren / Wissenschaftliche Mitarbeiter, die ein Thema mit dir besprechen?
Gruß
Jour
Veröffentlicht von: @jourDiese Frage erstaunt mich jetzt.
Mich nicht.
Warum?
Weil ich es normal finde und denke, dass es normal ist, dass man sich ein gutes Thema für seine Abschlussarbeit suchen will.
Manches interessiert einen selbst, aber es passt dann doch nicht, manches wäre aktuell, aber man kommt nicht darauf.
Sicherlich hängt es auch mit dem zusammen, was für eine Ausbildung man macht.
Die Suche eines Themas halte ich für normal.
Danke 😊
Gern geschehen.
„Normal“ ist hier nicht das Thema, sondern ein strukturiertes Arbeiten und eine sinnvolle Einteilung der Zeit und Vertiefung ..
Eine Abrundung des ganzen.
Eigentlich lernt man das auch gleich am Anfang in Einführungstagen über das Studium und das sinnvolle wissenschaftliche Arbeiten.
Es macht Sinn, gezielt zu studieren und in Ruhe zu recherchieren, vorzutragen, Zustimmung und evtl. Korrektur zu erfahren.
All das mündet dann am Ende und bringt die Blüte hervor.
Es geht nicht darum, dauernd, möglicherweise strauchelnd Neues anzufangen.
Es geht darum zu zeigen, daß man das Handwerk wissenschaftlichen Arbeitens beherrscht.
Man muß auch bedenken, daß oft für die Abschlußarbeit 6 bis maximal 12 Monate zur Verfügung stehen.
Es ist eine - wie gesagt - sinnvolle Empfehlung.
Und wenn man das Studium strukturiert angeht, sich Dozenten und Profs merkt, mit denen man gut zusammen arbeitet und sich gut versteht, erübrigt es sich, fremde Leute im Internet (eine Seite, die nicht mal vom Fach ist, und ohne die eigenen Interessen mitzuteilen) danach zu fragen, worüber man am Schluß schreiben solle.
Daher meine Verwunderung.
Fuer mich schon normal.
Aber du hast Recht, das Thema wurde von der TE vorgegeben.
Sie hat ja nun schon ein paar Vorschlaege bekommen.
Veröffentlicht von: @jourEs macht Sinn, gezielt zu studieren und in Ruhe zu recherchieren, vorzutragen, Zustimmung und evtl. Korrektur zu erfahren.
All das mündet dann am Ende und bringt die Blüte hervor.
Die Abschlussarbeit beim Baccelor ist sicherlich noch lange nicht die Blüte. Die Blüte ist die Promotion, der Eintritt in die Welt der Wissenschaft. Alles vorher sind Fingerübungen. Und ein Studium ist nicht so angelegt, dass man an einem speziellen Thema 6 Semester rumschreibt... soll es auch nicht. Man muss ja erstmal die Vielfalt kennenlernen und die Grundlagen erlernen.
Ich bin gespannt, was sie sich am Ende für ein Thema nimmt und wie sie es gestaltet.
ll es auch nicht. Man muss ja erstmal die Vielfalt kennenlernen und die Grundlagen erlernen
Ja. Und es geht darum zu zeigen, daß man die Technik / das Handwerk anwenden kann.
Ich kann mir vorstellen, daß der Prof / das Personal ihre Themen mit ihr durchgehen und sie dabei begleiten.
Aber, wie gesagt, es steht auf der Homepage des Studienfachs .
Und wir begleiten TE mit lieben Wünschen und hoffen, daß alles in ihrem Sinne gut geht.
J:)ur
Man muß auch bedenken, daß oft für die Abschlußarbeit 6 bis maximal 12 Monate zur Verfügung stehen.
So ist es. Und wer zum Abschluss seines Studiums nicht im Stande ist, innerhalb von 6-12 Monaten eine Bachelorarbeit, die im Schnitt 40 Seiten umfasst, notfalls auch zu einem ihm bisher unbekannten Thema zu verfassen, der hat sowieso ein ganz anderes Problem.
Veröffentlicht von: @ebenezerdMan muß auch bedenken, daß oft für die Abschlußarbeit 6 bis maximal 12 Monate zur Verfügung stehen.
So ist es. Und wer zum Abschluss seines Studiums nicht im Stande ist, innerhalb von 6-12 Monaten eine Bachelorarbeit, die im Schnitt 40 Seiten umfasst, notfalls auch zu einem ihm bisher unbekannten Thema zu verfassen, der hat sowieso ein ganz anderes Problem.
Exakt.
Exakt.
Als du in den Zwanzigern studiert hast (falls du denn studiert hast) mag das üblich gewesen sein. Heutzutage wählt man in der Regel aber - soweit einem die Studienordnung überhaupt Wahlmöglichkeiten lässt - seine Themen nicht danach aus, welche Themenzusammenstellung ein sinnvolles Ganzes ergeben könnten, sondern vorwiegend danach, aus welcher Lehrveranstaltung man nicht wegen Überfüllung rausgeschmissen wird.
Die Regeln bzw. sinnvollen Empfehlungen stehen auch heute im Studiumsfach.
Es sind vernünftige Empfehlungen, die das ganze Studium krönen.
Kein Zwang, nein. Es ist „Strukturierung“ und hat viele Vorteile, wenn man es gleich so angeht.
Veröffentlicht von: @jourHast du deine bisherigen Referate (Recherchen zu Themen / belegte Seminare usw. nicht so ausgesucht bzw. angelegt, daß du nun das Ganze abrundest?
Mag aufs Fach ankommen, würde ich sagen. Habe von Wirtschaft keine Ahnung.
Die Regeln sind überall gleich. 🙂
Google nach dem Studium und den Abschlußbedingungen.
Na, da ist die TE bestimmt froh, dass du hier so gute Tipps geben kannst!
Ich verstehe nicht.
Du schreibst, andere auch, und vielleicht kann es TE und anderen tatsächlich helfen zu schauen nach den Schätzen, die man bereits erarbeitet hat und mit dem Fachpersonal über Weiteres sich auszutauschen 🙂
Ja, warum auch nicht.
Naja. in einem geisteswissenschaftlichen Magisterstudiengang hatte man etwas Freiheit, sich seine persönlichen Schwerpunkte zu setzen. Das ist heute, beim Bachelor, schon eingeschränkt. Und Wirtschaftswissenschaften sind dann noch mal was anderes.
Wie gesagt, die Empfehlung - wie ich sie nenne - steht in deren Studienordnung.
Google nach dem Studium und dann nach der Prüfung bzw. Abschlüssen.
Gehst du davon aus, dass die TE Defizite im Durchlesen oder Verstehen ihrer Studienordnung aufweist, nur Weil sie den Thread eroeffnet hat oder aus anderen Gründen?
Die Rechtsgrundlagen des eigenen Studiums und die Gepflogenheiten der potentiellen Betreuer sind oft erstaunlich unbekannt.
Ja.
Genau.
Besonders letztere sind erstaunlich wenig aus der öffentlich einsehbaren Studienordnung abzuleiten.
Aus deiner Sicht auch der TE?
Mir war bisher entgangen, dass fabia-amanda uns mitgeteilt hätte, an welcher Uni sie welchen Abschluss anstrebt.
Insofern bin ich ein bisschen verwundert, dass du die Studienordnung offenbar so genau kennst. Habe ich da was übersehen?
Veröffentlicht von: @ebenezerdStudienordnung
Die Regeln sind über all gleich. Sie hat sie selber weiter unten bestätigt. Andere user auch.
Du kannst ein Studienfach aufrufen und die Grundlagen, Abschlüsse usw. suchen.
Ich habe gewisse Zweifel, dass die Voraussetzungen zur Erlangung eines Bachelors of Education dieselben sind wie zur Erlangung eines Bachelor of Science. Und die Voraussetzungen zur Erlangung eines Bachelor of Arts dürften nochmal andere sein.
Machen wir eine kurze Stichprobe:
An der Uni Kassel ist zur Erlangung des Grades Bachelor of Education im Fach Wirtschaftspädagogik ein 48-wöchiges Wirtschaftspraktikum und ein 5-wöchiges Schulpraktikum abzuleisten.
An der Uni Mainz hingegen sind zur Erlangung des Grades Bachelor of Science im Fach Wirtschaftspädagogik nur insgesamt 9 Wochen Praktikum in Wirtschaft oder Schule abzuleisten.
In Mainz sind Makroökonomie und EDV Pflichtmodule, in Kassel nicht. Dafür ist Controlling und Marketing in Kassel ein Pflichtmodul, nicht aber in Mainz.
Offensichtlich sind die Regeln also nicht überall gleich.
Sie und andere User haben es doch bestätigt! 😊
Du hast rausgesucht, daß da und dort ein Praktikum erwartet wird.
Aber die Ausarbeitung / die Regeln sind in diesem Studiumsstadium gleich:
Für alle Abschlussarbeiten gilt der Passus der entsprechenden Prüfungsordnungen: Bachelor- und Masterarbeiten sollen zeigen, dass die oder der Studierende innerhalb einer vorgegebenen Frist eine begrenzte Aufgabenstellung aus ihrem oder seinem Fachgebiet selbständig und unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden lösen und darstellen kann.
Lies, was sie weiter unten selbst formuliert hat.
>>- Wie bereits treffend formuliert wurde: die Arbeit dient dazu, nachzuweisen, dass man in der Lage ist, wissenschaftlich zu arbeiten. Es geht hier weniger um neue Erkenntnisse oder das Aufstellen von Modellen oder Theorien. Natürlich muss eine gewisse (geistige) Eigenarbeit erbracht werden, im Großen und Ganzen reicht aber eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema und der entsprechenden Fachliteratur aus. In der Masterarbeit sieht das dann ein bisschen anders aus. <<
Und es geht darum, ihr möglichst behilflich zu sein.
Gruß
Jour
Und was genauso war nun dein Problem, warum du nicht einfach mit einem Ideenvorschlag auf ihren Eroeffnungsbeitrag geantwortet hattest (vielleicht hatte ich es auch uebersehen)?
Wie wäre ein Thema in Zusammenhang mit älteren und jüngeren Arbeitnehmern - gerade weil wir in einer alternden Gesellschaft leben und evtl. viele bis 67 oder länger arbeiten müssen oder werden.
Welche Strukturen würde eine Firma idealerweise schaffen, dass dies möglich ist?
Wie unterscheiden sich ggf. verschiedenne Wirtschaftszweige (Handel, Industrie, Produktion, Handwerk, Kaufmännische Unternehmen, ..) hier und wie gehen / sollten kleine, mittlere oder größere Unternehmen hier am besten vorgehen.
Oder welche Untersuchungen gibt es bereits hierzu?
Veröffentlicht von: @fabia-amandagesellschaftskritisch
Veröffentlicht von: @fabia-amandawirtschaftliches Thema
Da würde mir auch spontan einfallen. "was mit Nachhaltigkeit".
Ich habe irgendwann mal in einem Zeitungsartikel gelesen, daß diese Begrifflichkeit erst seit eiinigen Jahren überhaupt im Fach BWL Eingang findet. Da müsste sich doch was machen lassen. 😀
Ich studiere Wirtschaftspädagogik und würde gerne eine Ausarbeitung schreiben, die in irgendeiner Form gesellschaftskritisch oder psychologisch ein wirtschaftliches Thema aufgreift, überdenkt und Denkanstöße gibt.
Meinst du nicht, dass das für eine Bachelorarbeit vielleicht ein etwas zu ehrgeiziges Vorhaben ist?
Ich mein‘, nichts gegen ehrgeizige Projekte als Abschlussarbeit, aber dann solltest du ein Thema wählen, von dem du schon jetzt wirklich was verstehst, und nicht im Internet fremde Leute Vorschlägen fragen müssen.
Nachtrag vom 17.02.2019 1516
nach Vorschlägen fragen
Bachelorarbeiten liest niemand freiwillig.
Sinn und Zweck dieser Arbeit ist es, zu zeigen, dass man in seinem Fach wissenschaftlich arbeiten kann, mehr nicht.
Insofern empfehle ich für die Bachelor-Arbeit ein Thema zu suchen, wo man diese Fertigkeit tatsächlich in vertretbarem Aufwand demonstrieren kann.
@all
Danke für Eure rege Teilnahme und Ideen!
Ich schreib morgen Klausur und hab die Vorschläge gerade nur überflogen... werde mich nach der Klausur genauer einlesen.
Freue mich echt über jeden Vorschlag von Euch und bin jetzt schon gespannt 😊
Viel Erfolg!