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Evolutionslehre - ich glaub' da stimmt was nicht

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Loewentier
Themenstarter
Beiträge : 392

Hallo allerseits,

ich widme mich heute dem Thema: "Evolution", also der Vorstellung, dass sich das Leben auf unserer Erde durch die sogenannte Makroevolution (Enstehung der Arten aus Arten bzw. Höherentwicklung) entwickelt hätte.

1. Ich glaube, dass die Menschen mit der Evolutionslehre an einen großen Irrtum hängen

2. Die Faktenlage hat sich bis heute (nach über 150 Jahren Naturwissenschaft) nicht deutlich geändert, noch immer steht in den Schulbüchern nichts Neues (und vieles, was längst nicht mehr so gesehen wird).

3. Immer wieder zweifeln Wissenschaftler selbst an dieser sogenannten „Tatsache der Entwicklung“ (durch Makroevolution), müssen jedoch weiterhin dieses lehren, da sie sich sonst selbst gefährden (Ruf/Beruf)

4. Die Alternative „Schöpfung“ steht praktisch immer noch unter dem Fluch Nietzsches (der gesagt hat: „Gott ist tot“) und kann damit nicht zutreffen, obwohl viele zugeben müssten, dass biblische Berichte über z.B. Namen von Personen, Orten und Gegebenheiten bestätigt wurden.

5. Wer Gott als Ursache des Lebens ausschließt, muss das Leben aus Totem akzeptieren, welches jedoch bereits Louis Pasteur widerlegt hat. Aus Totem entsteht niemals Leben, wenn nicht vorher schon Leben da war.

6. Die Evolutionslehre ist bis heute nicht in der Lage, den Ursprung des Lebens zu erklären, und damit baut sie auf einem Fundament, das sie nicht sieht (blind). Es ist schön und gut, dass man schon Aminosäuren und Harnstoff herstellen konnte. Aber der Schritt zu einem komplexen Molekül ist das eben nicht, sondern hier wurden lediglich Bausteine hergestellt, die aber für sich allein keine lebendige Zelle hervorrufen, geschweige denn einen komplexen Organismus.

7. Der Mensch ist meines Erachtens nicht aus Vorläufern (die evtl. primitiver/unfähiger waren) entstanden, sondern wir haben auch heute noch sehr unterschiedliche Menschenarten auf dieser Erde (deren Schädelformen sich voneinander unterscheiden, je nach Gebiet und Kulturkreis). Zudem lehne ich eine Steinzeit mittlerweile ab, da auch heute noch „Steinzeit“ in verschiedenen Kulturkreisen besteht, obwohl andere Kulturen sich davon völlig abheben bzw. modern sind. Zudem spricht der Befund früherer Kulturen dafür, dass die Menschen keineswegs unfähiger/primitiver waren als wir heute. So gesehen zum Beispiel beim „Ötzi“ (ca. 5300 Jahre alt)
und Millionen Jahre alte Werkzeuge, die man in der sogenannten Steinzeit fand, sind auch heute noch sehr ähnlich bei Völkern und Stämmen zu beobachten (z.B. Speer- und Pfeilspitzen, Faustkeile/Äxte usw.) mein Fazit: Manche Menschen haben sich nicht zum Industriezeitalter gewandelt, sondern leben immer noch sehr ursprünglich, mit und von dem Wissen ihrer Vorfahren.

8. Die heute präsentierten Schädel von Hominiden, könnte man meiner Meinung nach auch ohne Fell und zu tierisches Aussehen darstellen (die Nasenflügel sind zu stark hochgebogen, wahrscheinlich damit sie dem Bild des äffischen besser ähneln), dann würden sie ganz ähnlich wie z.B. ein Aboriginie aussehen. Schaut euch mal dieses Bild hier an, mach die Haare weg und ein wenig Fell rauf, dann haben wir einen Homo Rudolfensis

1. Aborignie

oder:

2. H. Rudolfensis

Es gibt auch heute noch ganz unterschiedliche Schädel auf der Erde. Welche mit dicken Augenwülsten, welche mit flachen Stirnen, welche mit breiteren Unterkiefern oder Nasen.
Diese Menschen mit solchen Merkmalen leben mitten unter uns. Es gibt den afrikanischen Typ, den europäischen Typ, den asiatischen Typ….und ganz viele andere bei den nicht so bekannten Völkern und Stämmen. Trotzdem denke ich, dass es in der Vergangenheit auch Typen gegeben hat, die es heute so nicht mehr gibt. Ich denke, das es noch viel mehr Menschenarten gegeben hat, als wie heute vorliegen haben. Das Aussterben von Arten bezieht sich meines Erachtens nicht nur auf die Pflanzen- und Tierwelt, sondern auch auf uns Menschen.

Ich schließe vorerst mit einigen Zitaten:

1. Malcolm Mufferidge laut wiki: (* 24. März 1903 in Sanderstead bei London; † 14. November 1990 in Robertsbridge, East Sussex) war ein britischer Journalist.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie, besonders das Ausmaß, in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte.“

2. Richard Lewontin
(laut wiki: Richard Charles „Dick“ Lewontin (* 29. März 1929 in New York City) ist ein US-amerikanischer Evolutionsbiologe, Genetiker und Gesellschaftskritiker.)

„Unsere Bereitschaft, wissenschaftliche Behauptungen gegen unseren gesunden Menschenverstand zu akzeptieren, ist der Schlüssel zum Verständnis des wirklichen Kampfes zwischen Wissenschaft und dem Übernatürlichen. Wir stellen uns auf die Seite der Wissenschaft, trotz der offensichtlichen Absurditäten einiger ihrer Konstrukte[…] weil wir uns a priori dem Materialismus […] verpflichtet haben.“

3. Jeffrey L.Bada laut wiki (born September 10, 1942)[1] is an American chemist known for his works in the study of the origin of life.

„Heutzutage, am Ende des 20. Jahrhuderts, stehen wir immer noch demselben größten ungelösten Problem gegenüber das uns zu Beginn des 20. Jahrhundert konfrontierte: Wie begann das Leben auf der Erde?“

4. Selbst Stanley Miller ((laut wiki: March 7, 1930 – May 20, 2007) was an American chemist who made landmark experiments in the origin of life ) (der die Aminosäuren herstellen konnte), stellte ernüchtert fest:

„Das Problem um den Ursprung des Lebens hat sich als schwieriger erwiesen, als ich und die meisten anderen es uns vorgestellt haben“

5. Michael Denton (laut wiki: (born 25 August 1943) is a British-Australian proponent of intelligent design and a Senior Fellow at the Discovery Institute's Center for Science and Culture. )

„Selbst die allereinfachste Art von Zelle, die wir kennen, ist so komplex, das wir unmöglich annehmen können, ein solches Gebilde sei einfach so urplötzlich durch irgendein unberechenbares und höchst unwahrscheinliches Zufallsereignis entstanden. Dies wäre gleichbedeutend mit einem Wunder.“

6. Sir Fred Hoyle (laut wiki: Sir Fred Hoyle FRS (24 June 1915 – 20 August 2001)[1] was an English astronomer who formulated the theory of stellar nucleosynthesis. )

„Wenn es in der Materie ein Grundprinzip gäbe, das auf irgendeine Weise organische Substanzen zum Leben erwecken könnte, dann wäre dessen Existenz im Labor einfach nachzuweisen. Man könnte z.B. ein Schwimmbecken nehmen, das die Ursuppe darstellt. Dieses fülle man nach Belieben mit Chemikalien von nicht biologischer Natur. Darüber oder auch dadurch pumpe man nach Belieben Gase und lasse nach Belieben Strahlung darauf scheinen. Das Experiment lasse man ein Jahr lang laufen und schaue dann, wieviele von den 2000 Enzymen (die man in lebendigen Zellen findet) in dem Bassin entstanden sind. Ich kann Ihnen die Antwort geben und Ihnen damit Zeit, Mühe und Kosten ersparen, die das wirkliche Experiment erfordern würde. Sie würden überhaupt nichts finden, außer vielleicht einen teerigen Schlamm aus Aminosäuren und anderen einfachen organischen Chemikalien. Wie kann ich mir dieser Aussage so sicher sein? Nun, wenn es anders wäre, wäre das Experiment längst durchgeführt worden, wäre bekannt und in aller Welt berühmt. Seine Kosten wären trivial , verglichen mit den Kosten einen Menschen auf den Mond zu bringen […] kurz: es gibt nicht den geringsten Hauch eines objektiven Belegs zur Unterstützung der Hypothese, dass das Leben in einer organischen Suppe hier auf Erden begann“

7. Stephen Jay Gould (/ɡuːld/; September 10, 1941 – May 20, 2002) was an American paleontologist, evolutionary biologist, and historian of science.

„Zur Geschichte der meisten fossilen Arten gehören zwei Merkmale, die der allmählichen Veränderung (Höherentwicklung) besonders widersprechen: Die meisten Arten zeigen keine gerichtete Veränderungen während ihrer Existenz auf Erden (Stasis). Von ihrer Erscheinungsform im Fossilbericht her sehen sie fast genauso aus wie zum Zeitpunkt ihres Verschwindens. Morphologische Veränderungen sind gewöhnlich begrenzt und richtungslos. In einer beliebigen Region entsteht eine Art nicht allmählich durch ständige Umwandlung ihrer Vorfahren. Vielmehr taucht sie schlagartig und als voll entwickelte Spezies auf.“

8. George Gaylord Simpson (June 16, 1902 – October 6, 1984) was a US paleontologist.

„Dieses regelmäßige Fehlen von Übergangsformen beschränkt sich nicht nur auf die Säugetiere, sondern ist, wie schon seit langem von Paläontologen bemerkt, ein fast universelles Problem. Es gilt fast für alle Ordnungen aller Tierklassen, sowohl bei Wirbeltieren als auch bei Wirbellosen. Mehr noch, es trifft auch auf die Klassen und großen Tierstämme und offensichtlich analog auf die Pflanzenkategorien zu.“

Alle Zitate entstammen der Seite:

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

MfG

LT

Antwort
1008 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

ja, das glaub ich auch, dass da einiges nicht stimmt..

Veröffentlicht von: @loewentier

1. Ich glaube, dass die Menschen mit der Evolutionslehre an einen großen Irrtum hängen

toller Thread, danach habe ich heute gesucht.

Gestern hab ich ein Buch angefangen über unsere Herkunft, dass wir sehr wahrscheinlich keine Nachkommen der Neandertaler seien.

Es wurde Neandertaler DNA mit derjeniger des modernen Menschen verglichen und sie unterscheiden sich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Denisova-Mensch

naja, einerseits beruhigend, andererseits steht die Frage woher der Mensch kommt immer noch im Raum, denn an die Geschichte von Adam und Eva kann ich so nicht glauben.

Anonymous antworten
5 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @andyra

Gestern hab ich ein Buch angefangen über unsere Herkunft, dass wir sehr wahrscheinlich keine Nachkommen der Neandertaler seien.

Davon ging man aber schon seit langer Zeit nicht mehr von aus. Der Neandertaler wurde als ausgestorbener Seitenzweig betrachtet.

Umso überraschender dann die Hinweise, dass es doch Neandertaler Gene im modernen Menschen gibt... das heisst, es gab zumindest die ein oder anderen Seitensprünge.

https://www.spektrum.de/news/hatten-neandertaler-folgenlosen-sex-mit-menschen/1553664

Veröffentlicht von: @andyra

naja, einerseits beruhigend, andererseits steht die Frage woher der Mensch kommt immer noch im Raum, denn an die Geschichte von Adam und Eva kann ich so nicht glauben.

So im Groben ist unsere Herkunft aber schon klar... nur die Details kennt man nur wenig.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402

dazu ein intersanter video

https://www.youtube.com/watch?v=VRkRXrewuOk

arcangel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402
Veröffentlicht von: @andyra

Gestern hab ich ein Buch angefangen über unsere Herkunft, dass wir sehr wahrscheinlich keine Nachkommen der Neandertaler seien.

Wir sind definitiv keine Nachkommen der Neandertaler, das wird dich auch jeder Evolutionsbiologie bestätigen.

Neandertaler und Homo Sapiens haben aber einen gemeinsamen vorfahren.

und übrigens Denisova Mensch ist nochmals etwas anderes als der Neandertaler und der Homo sapiens, auch dieser hatte einen gemeinsamen Vorfahren mit uns Menschen

Wenn du so willst, war der Neandertaler und der Denisova sowas wie Geschwister, der Homo sapiens.

arcangel antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @andyra

Gestern hab ich ein Buch angefangen über unsere Herkunft, dass wir sehr wahrscheinlich keine Nachkommen der Neandertaler seien.

Wird ja auch nicht behauptet. Es stecken nur 2 - 3 % Neandergen in uns und das nur bei uns Nordmenschen. Bei den Zuhause gebliebenen ist kein Neanderanteil zu finden.

Veröffentlicht von: @andyra

Es wurde Neandertaler DNA mit derjeniger des modernen Menschen verglichen und sie unterscheiden sich.

Gefunden wurde das im Modernen Menschen des Nordens auch Neanderanteile zu finden sind welche einen Gesundheitsvorteil brachten.

Veröffentlicht von: @andyra

naja, einerseits beruhigend, andererseits steht die Frage woher der Mensch kommt immer noch im Raum, denn an die Geschichte von Adam und Eva kann ich so nicht glauben.

Es kann schon beruhigend sein das wir Hybride sind. eine Gerade Linie gibt es nicht.

chubzi

chubzi antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4664

Was ändert das jetzt?

tatokala antworten


Darwinist98
Beiträge : 3

Hallöchen,

Veröffentlicht von: @loewentier

1. Ich glaube, dass die Menschen mit der Evolutionslehre an einen großen Irrtum hängen

Wieso?

Veröffentlicht von: @loewentier

2. Die Faktenlage hat sich bis heute (nach über 150 Jahren Naturwissenschaft) nicht deutlich geändert, noch immer steht in den Schulbüchern nichts Neues (und vieles, was längst nicht mehr so gesehen wird).

Inwiefern hat sich die Faktenlage nicht geändert? Die Forschung hat in den letzten 150 Jahren Sprünge hingelegt, die sich niemand vorstellen konnte. Beispielsweise wurde unser Phylogenetischer Stammbaum verfeinert, es werden Kenntnisse aus der Evolution in der Medizin angewandt etc.

Veröffentlicht von: @loewentier

3. Immer wieder zweifeln Wissenschaftler selbst an dieser sogenannten „Tatsache der Entwicklung“ (durch Makroevolution), müssen jedoch weiterhin dieses lehren, da sie sich sonst selbst gefährden (Ruf/Beruf)

Es gibt bestimmt Menschen in der Wissenschaft die an der Evolutionstheorie zweifeln, allerdings sind diese Zweifel nicht rational.
Es wurden viele Argumente gegen die Evolutionstheorie geliefert und kein einziges konnte sich beweisen. Vielleicht wird sich das in der Zukunft ändern, allerdings ist die Ablehnung der Evolutionstheorie im hier und jetzt irrational, da alle Fakten und Erkenntnisse auf die Evolution hindeuten.

Veröffentlicht von: @loewentier

4. Die Alternative „Schöpfung“ steht praktisch immer noch unter dem Fluch Nietzsches (der gesagt hat: „Gott ist tot“) und kann damit nicht zutreffen, obwohl viele zugeben müssten, dass biblische Berichte über z.B. Namen von Personen, Orten und Gegebenheiten bestätigt wurden.

Nietzsche ist keine Authorität in der Wissenschaft. Nur weil biblische Berichte in Aussage A (Historische Namen, Orte etc) bestätigt worden sind, heißt es nicht dass Aussage B (zum beispiel die Entstehung des Lebens) richtig ist.

Veröffentlicht von: @loewentier

5. Wer Gott als Ursache des Lebens ausschließt, muss das Leben aus Totem akzeptieren, welches jedoch bereits Louis Pasteur widerlegt hat. Aus Totem entsteht niemals Leben, wenn nicht vorher schon Leben da war.

Keiner Schließt Gott als Ursache des Lebens aus. Es besteht lediglich kein Grund dafür, Gott als mögliche Ursache des Lebens in betracht zu ziehen. Wenn wir wissenschaftliche Arbeiten durchführen, finden wir sehr wenige beweise dafür, dass Gott auch nur in irgend einer weise mit unserem Universum interagiert.

Pasteur widerlegte die Spontantenstehung. Die Spontanenstehung ist natürlich absoluter Irrsinn. Allerdings widerlegten Pasteurs Experimente nicht die Abiogenesis. Es könnte sich sehr wohl Leben aus unbelebter Materie entwickeln. Die Bausteine des Lebens wurden schon außerhalb von Lebewesen entdeckt und es könnte sehr wohl sein, dass sich diese Bausteine zu einem selbst replizierenden Molekül entwickeln könnte. Wenn dieses Molekül auch einen Stoff und Energiewechsel aufweist, dann handelt es sich um eine Lebensform.

Veröffentlicht von: @loewentier

6. Die Evolutionslehre ist bis heute nicht in der Lage, den Ursprung des Lebens zu erklären, und damit baut sie auf einem Fundament, das sie nicht sieht (blind). Es ist schön und gut, dass man schon Aminosäuren und Harnstoff herstellen konnte. Aber der Schritt zu einem komplexen Molekül ist das eben nicht, sondern hier wurden lediglich Bausteine hergestellt, die aber für sich allein keine lebendige Zelle hervorrufen, geschweige denn einen komplexen Organismus.

Die Entstehung des Lebens hat nichts mit der Evolution zu tun. Selbst wenn wir beweisen würden, dass Gott die Erste Lebensform erschaffen hat, würde es nicht beweisen dass die Evolution falsch ist.

Unsere Unfähigkeit eine Zelle oder komplexen Organismus herzustellen, hat eher damit zu tun dass wir lediglich Primaten sind, die sich Evolutionär darauf spezialisiert haben in der Wildniss zu überleben und nicht um Wissenschaftliche Arbeiten zu betreiben.

Veröffentlicht von: @loewentier

7. Der Mensch ist meines Erachtens nicht aus Vorläufern (die evtl. primitiver/unfähiger waren) entstanden, sondern wir haben auch heute noch sehr unterschiedliche Menschenarten auf dieser Erde (deren Schädelformen sich voneinander unterscheiden, je nach Gebiet und Kulturkreis). Zudem lehne ich eine Steinzeit mittlerweile ab, da auch heute noch „Steinzeit“ in verschiedenen Kulturkreisen besteht, obwohl andere Kulturen sich davon völlig abheben bzw. modern sind. Zudem spricht der Befund früherer Kulturen dafür, dass die Menschen keineswegs unfähiger/primitiver waren als wir heute. So gesehen zum Beispiel beim „Ötzi“ (ca. 5300 Jahre alt)
und Millionen Jahre alte Werkzeuge, die man in der sogenannten Steinzeit fand, sind auch heute noch sehr ähnlich bei Völkern und Stämmen zu beobachten (z.B. Speer- und Pfeilspitzen, Faustkeile/Äxte usw.) mein Fazit: Manche Menschen haben sich nicht zum Industriezeitalter gewandelt, sondern leben immer noch sehr ursprünglich, mit und von dem Wissen ihrer Vorfahren.

Wir haben zurzeit unterschiedliche Menschenrassen, weil viele Menschengruppen sexuell isoliert worden sind und sich in verschieden Lebensumgebungen entwickelt haben. Allerdings gibt es keinen einzigen Menschen auf der Welt, der mit einen unserer Vorfahren verwechselt werden könnte.

Veröffentlicht von: @loewentier

8. Die heute präsentierten Schädel von Hominiden, könnte man meiner Meinung nach auch ohne Fell und zu tierisches Aussehen darstellen (die Nasenflügel sind zu stark hochgebogen, wahrscheinlich damit sie dem Bild des äffischen besser ähneln), dann würden sie ganz ähnlich wie z.B. ein Aboriginie aussehen. Schaut euch mal dieses Bild hier an, mach die Haare weg und ein wenig Fell rauf, dann haben wir einen Homo Rudolfensis

Hier ist ein Vergleich der Schädel von den zurzeit lebenden Menschenrassen
Bild:

Hier ist ein Schädel von einem H. Rudolfensis
Bild:

Natürlich bestehen Ähnlichkeiten zwischen uns und unseren Vorfahren. Allerdings bestehen auch gravierende Unterschiede. Beispielsweise wurde das vom Homo rudolfensis auf 750 kubikcentimeter berechnet, während Homo sapiens ein Volumen von 1330-1450 kubikcentimeter haben.

Quelle: https://www.philipphauer.de/info/bio/evolution-mensch-rudolfensis/

darwinist98 antworten
32 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402

Dem Rest deines Beitrages kann ich zustimmen

Hier muss ich aber wiedersprechen.

Veröffentlicht von: @darwinist98

Wir haben zurzeit unterschiedliche Menschenrassen, weil viele Menschengruppen sexuell isoliert worden sind und sich in verschieden Lebensumgebungen entwickelt haben.

Rasse als Begriff kommt in der biologischen Taxonomie nicht vor.
Und die unterschiedlichen Populationen haben keine genügende genetische Varianz um klar zwischen Unterarten zu differenzieren.

Es gibt nur eine Art Mensch, und die Einteilung in Rassen ist eine rein ideologische die sich nicht auf biologische Beobachtungen stützen kann.

es gibt hier im thread eine lange diskusion zu dem Thema 😉

arcangel antworten
Darwinist98
(@darwinist98)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 3
Veröffentlicht von: @arcangel

Es gibt nur eine Art Mensch, und die Einteilung in Rassen ist eine rein ideologische die sich nicht auf biologische Beobachtungen stützen kann.

Hmm. Das hängt von der Definition von Rasse ab.

Technisch gesehen ist jede Generation von Menschen anders als die vorherige, die Kunst liegt darin den Punkt zu finden, an dem eine Generation soviele Unterschiede zu ihren Vorgängern aufzeigt, dass sie von ihren Vorgänger differenziert werden muss.

Meiner Meinung nach bestehen zwischen den verschiedenen Menschengruppen Unterschiede die signifikant genug sind um sie auch voneinander unterscheiden zu müssen.

darwinist98 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

Es gibt allerdings keinen Grund, Menschen in "Rassen" einzuteilen. Weder wissenschaftlich noch sonstwie.

lucan-7 antworten
Darwinist98
(@darwinist98)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 3
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es gibt allerdings keinen Grund, Menschen in "Rassen" einzuteilen. Weder wissenschaftlich noch sonstwie.

Das finde ich anders. Meiner Meinung nach ist die Rasse bei Menschen ein wichtiges Merkmal dass unbedingt mitbedacht werden soll.

Beispiel:
wol-prod-cdn.literatumonline.com/cms/attachment/0651034a-b7a3-4e21-8d0f-436eeda08033/caac78-tbl-0006-m.png

Hier ist eine Statistik wo man Rasse relativ zu Krebsart gestellt hat.

Lokalisierter Prostatakrebs bei Schwarzafrikanern 225,9 Erkrankte pro pro 100 000 Menschen
Lokalisierter Prostatakrebs bei Weißen 145,2 Erkrankte pro 100 000 Menschen
~ 55% höher bei Schwarzen als mit Weißen

Lokalisierter Brustkrebs bei Weißen 90,2 Erkrankte pro 100 000 Menschen
Lokalisierter Brustkrebs bei Ameri-Indianern 32,4 Erkrankte pro 100 000 Menschen
~ Fast 3 mal soviel lokalisierter Brustkrebs bei Weißen als bei Ameri-Indianern.

Zwar könnte diese Statistik durch unerwünschte Faktoren wie beispielsweiße Umfeld, Sozioökonomischer Status, Kultur oder was auch immer verfälscht worden sein, allerdings ergeben sich gewisse Trends. Wodurch diese Trends genau enstanden sind, ist noch nicht geklärt. Allerdings finde ich, dass die Unterschiede bei Menschenrassen mitbedacht werden müssen.

Wenn es uns gelingt ein Muster zu erkennen könnten wir beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen speziell für Risikogruppen anfertigen, oder andere nützliche Dinge tun, von denen viele Menschen profitieren würden.

Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.3322/canjclin.54.2.78

darwinist98 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

"Risikogruppe" ist nicht dasselbe wie "Rasse". Und für das, was du hier vorschlägst, genügt es völlig, Merkmale für bestimmte Risikogruppen festzulegen.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402

so funktioniert Evolution aber nicht.

Eine veränderung in einer Population tritt dann auf wenn es einen entsprechenden Evolutionärendruck gibt auf eine Spezies reagiert.

Veröffentlicht von: @darwinist98

...bestehen zwischen den verschiedenen Menschengruppen Unterschiede die signifikant...

Sie sind signifikant genug um Populationen zuzuorden, aber nicht signifikant genug um sie Unterarten einzuteilen, den die Varianz zwischen Populationen ist kleiner als die Varianz innerhalb einer Population.

Man kann also anhand einer DNA analyse bestimmen das jemand aus dem Jemen stammt. Zwei Jemenieten können zueinander allerdings die grössere genetische Varianz aufweisen, als du und ein Chinese zueinander.

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @arcangel

Sie sind signifikant genug um Populationen zuzuorden, aber nicht signifikant genug um sie Unterarten einzuteilen, den die Varianz zwischen Populationen ist kleiner als die Varianz innerhalb einer Population.

Wo bitte gibt es eine Spezies, die so wie oben (als für den Menschen nicht anwendbar) beschrieben in Unterarten aufgeteilt werden kann?

Varianz innerhalb einer Population ist ein Überlebensvorteil, wenn zwischen zwei Populationen die Unterschiede größer sind als innerhalb der beiden Populationen, kannst du darauf wetten, dass es zwei verschiedene Arten sind.

Subpopulationen der Art, wie du sie forderst, dürften der Ausnahmefall sein (den es z.B. bei menschlicher Zuchtwahl, also z.B. bei Rassehunden, geben kann).

Aber es spricht überhaupt nichts dagegen, Populationen mit statistisch relevanten Unterschieden im Genpool als "Unterarten" o.ä. zu klassifizieren. Allenfalls ließe sich noch diskutieren, ab wann "relevant" beginnt.

Veröffentlicht von: @arcangel

Man kann also anhand einer DNA analyse bestimmen das jemand aus dem Jemen stammt.

Wenn so was möglich ist, ist das Kriterium für die Existenz einer "jemenitischen Rasse" (bzw. Subpopulation) erfüllt. Was du anschließend über Darwinist98n und Chinesen schreibst, ist dagegen irrelevant.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Wenn so was möglich ist, ist das Kriterium für die Existenz einer "jemenitischen Rasse" (bzw. Subpopulation) erfüllt.

Man kann auch anhand der Genetik feststellen, wer in einem Dorf in der Eifel zur alteingesessenen Familie der Mackenreuthers gehört und wer nicht... sollen die Mackenreuthers also demnach als eigene "Unterart" der menschlichen Spezies betrachtet werden...?

Nicht alles, was man prinzipiell tun kann, ist auch automatisch sinnvoll...

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Man kann auch anhand der Genetik feststellen, wer in einem Dorf in der Eifel zur alteingesessenen Familie der Mackenreuthers gehört

Genetische Ähnlichkeit wg. Verwandtschaft ist ein Kapitel für sich. Und dass die Meckenreuthers so viel Inzucht betreiben, dass sie als Population bezeichnet werden können, wage ich zu bezweifeln.

Es geht um Populationen, die sich aus Heiratsmustern ergeben (wenig Ehen zwischen Populationen, im Idealfall keine und alle innerhalb einer Population). Und um statistisch signifikante Unterschiede in den Genpoolen, die es erlauben, ein Individuum einer Population zuzuordnen, rein aufgrund der untersuchten genetischen Merkmale.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Genetische Ähnlichkeit wg. Verwandtschaft ist ein Kapitel für sich.

Nö. Was denkst du denn, wie regionale genetische Muster zustandekommen?

Es geht hier NUR um Verwandtschaft... und nichts Anderes.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Es geht hier NUR um Verwandtschaft... und nichts Anderes.

Im weitesten Sinn geht es immer um Verwandtschaft, auch bei Erstellung eines evolutionären Stammbaum.

Aber wie gesagt: Wenn es keine Population ist, sondern es um Leute geht, die aus einer Population nach Verwandtschaft herausgesucht wurden, aber als Gruppe (vorwiegend oder gar absolut) exogam sind, dann ist das keine Unterart.

Helmut

hkmwk antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402

Es geht hier NUR um Verwandtschaft... und nichts Anderes.
😊

Aber ich frage mich ernsthaft woher der drang kommt Menschen in Rassen einteilen zu wollen. Es gibt weder eine biologisch medizinische Notwendigkeit dafür, noch hilft sie in irgendeiner soziologischer Frage.

arcangel antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402
Veröffentlicht von: @hkmwk

Wo bitte gibt es eine Spezies, die so wie oben (als für den Menschen nicht anwendbar) beschrieben in Unterarten aufgeteilt werden kann?

Bei Tieren wirst du das kaum finden, am verbreitesten sind unterarten bei Pflanzen, Pilzen und Bakterien.

Aber ein Beispiel dafür das es extrem schwierig ist unterarten wirklich zu definieren ist der Tiegerhai.

Da ging man lange davon aus, dass es neben dem in der Karibik lebenden Tiegerhai noch eine unterart gibt die im Lake Niqaragua also im Süsswasser lebt. Denn damit ein Fisch im Süsswasser leben kann muss er seinen Stoffwechsel doch massiv umstellen. Also dachte man das es sich beim Niqaragua Hai um eine Unterart des Tiegerhais handelt, bis man entdeckt hat das die Haie Migrieren, und sie tatsächlich in der Lage sind von Süsswasser auf Salzwasser umzustellen. Etwas das nur wenige Fische können.

Bei Bonobos diskutiert man z.Z. darüber ob es dort unterarten gibt, da es einige isolierte Populationen gibt die sich doch stark genetisch von ihrer Art unterscheiden.

Aber eben das ist alles eine Frage der Definition, wann ist die Varianz gross genug um von einer Unterart zu sprechen.

Aber ich halte hier gerne nochmals fest, um eine Unterart zu definiere, müsste ihre Varianz innerhalb der Population kleiner sein als die zwischen den Populationen.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Varianz innerhalb einer Population ist ein Überlebensvorteil, wenn zwischen zwei Populationen die Unterschiede größer sind als innerhalb der beiden Populationen, kannst du darauf wetten, dass es zwei verschiedene Arten sind.

Nich zwigend wie beschrieben kann es sich dabei um unterarten handeln, wie das Beispiel der Bonobos zeigt.

Veröffentlicht von: @hkmwk

enn so was möglich ist, ist das Kriterium für die Existenz einer "jemenitischen Rasse" (bzw. Subpopulation) erfüllt. Was du anschließend über Darwinist98n und Chinesen schreibst, ist dagegen irrelevant.

Wenn du meinst, ich habe lediglich die Schlussfolgerung aktueller Forschung in meinen eigenen Worten zusammengefasst, aber wenn du der Meinung bist diese Forschung und ihre Ergebnisse seien irrelevant, ist dir das natürlich freigestellt. Es gehört ja schliesslich zum christlichen standart Arsenal Forschung als irrelevant abzutun.

Genetic Similarities Within and Between Human Populations
D. J. Witherspoon, at al

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @arcangel

Aber ich halte hier gerne nochmals fest, um eine Unterart zu definiere, müsste ihre Varianz innerhalb der Population kleiner sein als die zwischen den Populationen.

Wobei wir uns noch darüber einigen müssen, was zur Varianz zählt und was nicht:

-Dass Gene, die bei allen Menschen gleich sind, nicht dazu zählen, iast selbstverständlich.
-Dazu zählen natürlich alle Gene, deren Allele in verschiedenen Subpopulationen (die sich durch Heiratsmuster definieren lassen) deutlich unterschiedlich stark vertreten sind. Das sind (hab ich in irgendeinem der hier mal geposteten Links gelesen) etwa 10% (von den 15.000, die du woanders erwähnst, wenn ich das richtig verstanden habe).
-Nicht dazu zählen Gene, die in allen Subpopulationen ungefähr gleich verteilt sind, also die restlichen 90% von deinen 1.500.

Das wär der Ansatz, der dem entspricht, was traditionell unter Rasse verstanden wurde. Wie gesagt, Definitionsfrage.

Die 10% relevanten Gene unter 90% irrelevante zu mischen und so die Unterschiede im Rauschen der irrelevanten Allele untergehen zu lassen hat zwar Methode, aber offenbar nur den Zweck, Unterart/Rasse gar nicht erst in den Blick zu bekommen.

Im Übrigen denke ich, dass Rassismus bzw. die ihm zugrundeliegende Geisteshaltung nicht dadurch bekämpft werden kann, dass "Rasse" elegant wegdefiniert wird. Das Problem ist, dass Unterschiede zwischen Menschen benutzt werden, um Menschen zu bewerten, in mehr oder weniger wertvolle und wertlose Einzuteilen. Wenn das per Rasse nicht mehr geht, dann werden andere Eigenschaften benutzt, sei es Geschlecht, Sprache, IQ, Religion, Besitz oder Behinderung. Das Übel kann nur bekämpft werden durch die konsequente Durchsetzung des Prinzips, dass jeder Mensch gleich wert ist (die gleiche "Würde" hat etc.), unabhängig davon, wie fit, nützlich o.ä. er in irgendwelchen Zusammenhängen/Situationen auch sein mag.

Helmut

hkmwk antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402

wie die varianzen beschrieben werden ist in dem Paper das ich verlinkt habe beschrieben.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Im Übrigen denke ich, dass Rassismus bzw. die ihm zugrundeliegende Geisteshaltung nicht dadurch bekämpft werden kann, dass "Rasse" elegant wegdefiniert wird. Das Problem ist, dass Unterschiede zwischen Menschen benutzt werden, um Menschen zu bewerten, in mehr oder weniger wertvolle und wertlose Einzuteilen. Wenn das per Rasse nicht mehr geht, dann werden andere Eigenschaften benutzt, sei es Geschlecht, Sprache, IQ, Religion, Besitz oder Behinderung.

Das ist ein politisches und gesellschaftliches Problem, hier geht es aber um eine rein Biologische definition.

Und biologisch gibt es nun mal KEINE Rassen.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @arcangel

Aber eben das ist alles eine Frage der Definition, wann ist die Varianz gross genug um von einer Unterart zu sprechen.

Genau so ist es. Und vor allem stellt sich die Frage: Warum sollte das überhaupt sinnvoll sein?

Alle Artbegriffe sind ja lediglich Hilfsmittel, die die Wirklichkeit mal mehr und mal weniger gut abbilden... aber letztlich sind sie reine Erfindungen des Menschen.

Im allgemeinen ist der Nutzen, bestimmte Arten voneinander zu unterscheiden, recht offensichtlich... wozu es aber gut sein soll, den Menschen unbedingt in "Rassen" oder "Unterarten" einteilen zu wollen leuchtet mir nicht ganz ein.

Wem nützt das? Welche Wissenschaft wird dadurch präziser oder beschreibt bestimmte Zustände treffender?

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wem nützt das? Welche Wissenschaft wird dadurch präziser oder beschreibt bestimmte Zustände treffender?

ja die frage habe ich weiter oben auch schon aufgeworfen.

welche notwendigkeit besteht diese definieren zu müssen.

Der Mensch ist in seiner genetischen Varianz im vergleich zu manch anderen Arten extrem homogen.

Bei europäischen Hauskatzen kommt auch nimand auf die Idee diese nach den Färbung ihres Felles in Rassen aufzuteilen.

arcangel antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @arcangel

Bei europäischen Hauskatzen kommt auch nimand auf die Idee diese nach den Färbung ihres Felles in Rassen aufzuteilen.

Na ja, gerade Haustiere sind da ja ein schlechtes Beispiel... für Katzen und Hunde macht der Rassebegriff ja durchaus Sinn, wenn sich Leute ein bestimmtes Aussehen und bestimmte Eigenschaften wünschen, die man dann eben einer "Rasse" zuordnet, so dass man dann eine Vorstellung hat.

Aber für Menschen ergibt es eben keinen Sinn. Wenn ich als Arbeitgeber für bestimmte Tätigkeiten besonders kräftige Menschen suche, dann mag es da zwar regionale Unterschiede geben... ich werde aber nicht drum herumkommen, mir die Leute individuell anzuschauen.
Suche ich hingegen ein kräftiges Pferd, dann werde ich wohl in erster Linie nach bestimmten Rassen Ausschau halten.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

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Die Europäische Hauskatze ist eine Rasse von Katze mit einem Enorm diversen Erscheinungsbild, in Grösse, Felllänge, Färbung, Farbkombination, Schwanzlänge und Verhalten.

Ganz im Gegensatz zu reinrassigen Katzen, die meist eher Homogen im Erscheinungsbild, Färbung und Verhalten sind.

Ich habe mich auf die Europäische Hauskatze bezogen, weil sie eben dermassen massiv Variiert, und hier nimand auf die idee kommt diese Rasse noch weiter einzuteilen.

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Im allgemeinen ist der Nutzen, bestimmte Arten voneinander zu unterscheiden, recht offensichtlich... wozu es aber gut sein soll, den Menschen unbedingt in "Rassen" oder "Unterarten" einteilen zu wollen leuchtet mir nicht ganz ein.

Lavoisine hatte doch ein konkretes Anwendungsbeispiel genannt.

Helmut

hkmwk antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

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Veröffentlicht von: @hkmwk

Lavoisine hatte doch ein konkretes Anwendungsbeispiel genannt.

Kannst du mich darauf verweissen, ich finde nur ihre bezugname auf diverse Regionale Anpassungen diverser Populationen.

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @arcangel
Veröffentlicht von: @arcangel

Lavoisine hatte doch ein konkretes Anwendungsbeispiel genannt.

Kannst du mich darauf verweissen, ich finde nur ihre bezugname auf diverse Regionale Anpassungen diverser Populationen.

Ich weiß nicht mehr in welchem Beitrag, aber es ging doch darum, dass es wichtig ist, einen Menschen der richtigen Gruppe zuzuordnen, wenn man wissen will, welche Medikamentation für ihn die beste ist.

Helmut

hkmwk antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402
Veröffentlicht von: @hkmwk

Menschen der richtigen Gruppe zuzuordnen, wenn man wissen will, welche Medikamentation für ihn die beste ist.

und genau das ist der punkt, die populationen machen keinen unterschied in der Medikamentation,

was einen Einfluss hat ist das Geschlecht und das Alter sowie die Körpermasse, aber nicht die Herkunft.

es gibt populationen die anfälliger für gewisse krankheiten sind, oder gewisse autoimmunerkrankungen die nur in gewissen populationen auftreten, aber das hat keinen einfluss auf die behandlung, ein Arzt wird einen Absezess genau gleich behandeln egal woher ein Mensch stammt, genauso wie eine autoimunerkrankung oder krebs.

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @arcangel

und genau das ist der punkt, die populationen machen keinen unterschied in der Medikamentation,

Machen es doch, eben hat Darwinist was dazu gepostet. https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12672946&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Je nachdem, ob einer Weißer ist oder Schwarzafrikaner, bzw. Weißer oder Amerinder, hat er ein deutlich unterschiedliches Risiko, an bestimmten Krebssorten zu erkranken. Lavoisine hatte auch (wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht) Beispiele mit unterschiedlicher Wirkung von Medikamenten.

Also entgegen deiner Behauptung macht es doch einen medizinischen Unterschied, ob jemand weiß oder schwarz ist oder zu welcher Rasse er sonst gehört.

Helmut

... und häng dich bitte nicht daran auf, dass "weiß" und "schwarz" viel zu ungenaue Kategorien sind.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @hkmwk

... und häng dich bitte nicht daran auf, dass "weiß" und "schwarz" viel zu ungenaue Kategorien sind.

Genau das ist aber der Punkt. Rothaarige haben auch eine höhere Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinwirkung und ein höheres Hautkrebsrisiko. Sind Rothaarige deshalb jetzt als eigene "Rasse" zu betrachten?

Veröffentlicht von: @hkmwk

Also entgegen deiner Behauptung macht es doch einen medizinischen Unterschied, ob jemand weiß oder schwarz ist oder zu welcher Rasse er sonst gehört.

Hautfarbe ist keine "Rasse"! Hautfarbe ist ein Merkmal von vielen, das war's dann aber auch.

Eine Unterscheidung in "Rassen" ist schon deshalb unsinnig, weil man dann auch zwischen "reinrassig" und "gemischtrassig" unterscheiden müsste... und spätestens dann wird man feststellen, dass es gar keine "reinen Rassen" gibt. Also kann man den Quatsch gleich bleiben lassen.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Genau das ist aber der Punkt. Rothaarige haben auch eine höhere Empfindlichkeit gegenüber der Sonneneinwirkung und ein höheres Hautkrebsrisiko. Sind Rothaarige deshalb jetzt als eigene "Rasse" zu betrachten?

Du hast wohl nicht bemerkt, dass bei Darwinist98 von Schwarzafrikanern die Rede war, während "schwarz", wie ich es dann vereinfachend benutzte, auch z.B. einen australischen Aborigine bezeichnen kann. Darauf bezog sich das "vereinfachend".

Veröffentlicht von: @lucan-7

Eine Unterscheidung in "Rassen" ist schon deshalb unsinnig, weil man dann auch zwischen "reinrassig" und "gemischtrassig" unterscheiden müsste...

Klar, das bleibt nicht aus. Aber wenn es mehr "reine" als "gemischte" Individuen gibt, dann ist das schon sinnvoll.

Unsinnig wär es allerdings, die "reinen" als irgendwie wertvoller als "gemischte" zu sehen. Das mag ja auf Hunde bei einer Auktion zutreffen, aber an sich sind sich alle Homo sapiens sapiens-Leute so ähnlich, dass negative Effekte bei "Kreuzungen" ausgeschlossen werden können. Inzucht kann dagegen ein echtes Problem sein.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Du hast wohl nicht bemerkt, dass bei Darwinist98 von Schwarzafrikanern die Rede war, während "schwarz", wie ich es dann vereinfachend benutzte, auch z.B. einen australischen Aborigine bezeichnen kann. Darauf bezog sich das "vereinfachend".

Auch die Einschränkung auf schwarze Afrikaner ist zu vereinfachend.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Klar, das bleibt nicht aus. Aber wenn es mehr "reine" als "gemischte" Individuen gibt, dann ist das schon sinnvoll.

Und genau die gibt es eben nicht. Praktisch alle Menschen sind "Mischlinge". Der Rassebegriff liess sich wissenschaftlich vielleicht allenfalls auf einige wenige, seit jahrtausenden isolierte Völker anwenden - also auf ein paar hundert Menschen, allenfalls. Und einen echten Nutzen hätte man davon immer noch nicht, auch diese Menschen sind mit uns verwandt und von derselben Art.

Und was die konkrete Anwendung betrifft: Es reicht völlig, für die spezifischen Fälle spezielle Risikogruppen zu benennen - eine Einteilung in "Rassen" ist dafür nicht erforderlich. Ganz im Gegegenteil wäre das eher hinderlich, weil Medikamentenverträglichkeit individuell verschieden ausfällt.
Man muss also jede Verträglichkeit aufs neue individuell testen, da kommt man nicht drum herum.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @lucan-7

Und genau die gibt es eben nicht. Praktisch alle Menschen sind "Mischlinge".

Forderst du von einer Rasse, dass sie absolut homogen ist? ich seh dafür keinen Grund.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Forderst du von einer Rasse, dass sie absolut homogen ist? ich seh dafür keinen Grund.

"Absolut homogen" sind noch nicht mal eineiige Zwillinge.

Ich kann es nur wiederholen: Wofür soll eine Einteilung der Menschen in "Rassen" gut sein?

Bei Bedarf - wie der Medikamentenverträglichkeit - ermittelt man die Merkmale einer bestimmten Risikogruppe - und gut ist's.

In anderen Fällen verweist man auf Herkuft und/oder ethnische Zugehörigkeit... eine "Rasse" braucht man da ebensowenig.

lucan-7 antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 25 Jahren

Beiträge : 6402
Veröffentlicht von: @hkmwk

Du hast wohl nicht bemerkt, dass bei Darwinist98 von Schwarzafrikanern die Rede war, während "schwarz", wie ich es dann vereinfachend benutzte, auch z.B. einen australischen Aborigine bezeichnen kann. Darauf bezog sich das "vereinfachend".

dieser Satz alleine zeigt bereits das du offensichtlich nichts verstanden hast wenn es um genetik und die menschliche Art geht.

Afrikaner sind gentisch betrachtet wesentlich variabeler als der Rest der Menschheit. Während sich eine Kleine gruppe von Menschen in Europa mit dem Neandertaler vermischt hat gescha dasselbe mit den Asiaten und den Denisovan Menschen, Aborigines sind ein gutes Beispiel war die Hautfarbe nicht dazu geeignet ist Menschen in Rassen einzuteilen, denn Aborigines haben mehr mit Asiaten gemein als Schwarzafrikanern.

zentralasiatische hellhäutige Menschen sind näher bei den Aborigines als ein schwarzheutiger Nigerianer.

arcangel antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 10253
Veröffentlicht von: @arcangel

Afrikaner sind gentisch betrachtet wesentlich variabeler als der Rest der Menschheit.

War mir auch schon bekannt.

Veröffentlicht von: @arcangel

Während sich eine Kleine gruppe von Menschen in Europa mit dem Neandertaler vermischt hat gescha dasselbe mit den Asiaten und den Denisovan Menschen,

Ist auch zu vereinfachend. Neandertal-Gene finden sich auch in Asien, und Denisova-Gene sviw nur in relativ wenigen Völkern, v.a. in Südostasien (ziemlich weit von Denisova weg). Also wenn du schon anfängst, auf Details rumzuhacken, die nicht so wichtig sind, dass ich sie exakt auseinanderklamüsern möchte, dann kann ich das bei dir auch.

Nur darum ging es nicht. Tschüss.

Helmut

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478
Veröffentlicht von: @hkmwk

Lavoisine hatte doch ein konkretes Anwendungsbeispiel genannt.

Ja, aber das war kein gutes Beispiel. Denn bei Medikamentenverträglichkeit ist es ähnlich wie bei Laktoseintoleranz: Es gibt da zwar je nach Herkunft grosse Unterschiede, diese sind aber nie zu 100% gegeben.
Das heisst, wenn ein Medikament von 88% aller Menschen afrikanischer Herkunft gut vertragen wird bleiben immer noch die restlichen 12%, bei denen es ein Risiko ist.

Und das heisst: Auch wenn man hier statistisch signifikante Unterschiede nach Herkunft feststellen kann, kommt man um eine individuelle Unterscheidung nicht herum. Man kann also allenfalls betimmte körperliche Merkmale bestimmen, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, zu einer Risikogruppe zu gehören. Aber dafür brauchen wir keine "Rassen", die jeweiligen Merkmale genügen hier vollkommen.

lucan-7 antworten
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