Ist der Kreationismus eine Gefahr für den christlichen Glauben?
Stellt die Irrlehre des Kreationismus eine Gefahr für einen christlichen Glauben dar? Diese provokante Frage möchte ich gerne in den Raum stellen.
Dazu einige Gedanken:
- Der Kreationismus setzt ein Bibelverständnis mit einer textlichen Korrektheit voraus, dass so nicht haltbar ist und wer sich ehrlich mit der Textkritik auseinandersetzt wird Probleme bekommen, wenn er/sie versucht diese textliche Korrektheit beizubehalten.
- Der Kreationismus führt zu einer realitätverneinenden Haltung, die mit der Erfahrungswelt kollidiert, und so Probleme im Glauben produziert. Einziger Ausweg ist die Totale ideologische Abschottung.
- Der Kreationismus ist ein Einfallstor um Zweifel zu sähen, denn wenn der Kreationismus einer Prüfung nicht standhält dann kann die Bibel als ganzes ja auch nicht stimmen.
- Der Kreationismus ist theologisch nicht zwingend, um an den allmächtigen Gott der Bibel zu glauben. Wunderglaube, Gottes Allmacht und Jesu Erlösungswerk sind nicht unwiderruflich mit dem Kreationismus verbandelt.
Ich bin auf eure Meinung gespannt.
Veröffentlicht von: @arcangelStellt die Irrlehre des Kreationismus eine Gefahr für einen christlichen Glauben dar?
Ich weiß gar nicht, ob ich auf diese Frage überhaupt einsteigen möchte. Weil du nämlich nicht nur (ergebnisoffen) eine Frage stellst, sondern den Lesern schon deine Wertung unterschiebst. Nach dem Motto: "Wir sind uns ja alle einig, dass der Kreationismus eine Irrlehre ist (oder etwas nicht?), und nun lasst uns doch bitte mal diskutieren, ob diese Irrlehre eine Gefahr für den Glauben ist. - Diskutiert mal schön, aber nach meinen Regeln". Das ist schon etwas arrogant, tendenziös, in Bayern würde man sagen: hinterfotzig. Jedenfalls keine gute Ausgangsbasis für eine offene Diskussion.
Veröffentlicht von: @joe390Nach dem Motto: "Wir sind uns ja alle einig, dass der Kreationismus eine Irrlehre ist (oder etwas nicht?)
Wenn es darüber Einigkeit gäbe, dann müsste man an dieser Stelle wohl kaum weiterdiskutieren.
Und jene, die den Kreationismus für richtig erachten werden darin wohl auch kaum eine Gefahr für den christlichen Glauben sehen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wenn es darüber Einigkeit gäbe, dann müsste man an dieser Stelle wohl kaum weiterdiskutieren.
Klar. Aber wenn ich ein Thema zur Diskussion stelle, lege ich die Antwort nicht schon in die Frage als wäre das Konsens.
Veröffentlicht von: @joe390Klar. Aber wenn ich ein Thema zur Diskussion stelle, lege ich die Antwort nicht schon in die Frage als wäre das Konsens.
Die Fragestellung macht aber nur für Leute Sinn, die den Kreationismus für falsch halten.
Leute, die den Kreationismus für richtig halten können natürlich entgegnen, warum sie keine Gefahr darin sehen... aber die Antwort wird logischerweise wohl darauf hinauslaufen, dass sie es halt für zutreffend halten und es deshalb keine Gefahr sein kann.
Da gibt es dann nicht viel zu diskutieren, im Grunde... es sei denn, man wollte sich hier noch einmal auf die Sachebene des für und wider einlassen, aber da halte ich einen neuen Thread für sinnvoller.
Ergebnisoffene wohlformulierte Frage zu diesem speziellen Thema werden in diesem Forum erfahrungsgemäss ignoriert.
Deshalb die bewusste Provokation.
...auf mangelnden Religionsunterricht in den USA, aus verfassungsrechtlichen Gründen
hab ich mal gelesen
Die Auswirkungen sind wohl ein glühendes Anhängen oder ein scharfes Ablehnen der Idee, je nachdem, zu welcher Seite man tendiert
Schade eigentlich...
Veröffentlicht von: @alf-melmac...auf mangelnden Religionsunterricht in den USA, aus verfassungsrechtlichen Gründen
Da ist vermutlich was dran. Deswegen wurden die kulturkämpferischen Schlachten der Kreationisten ja auch entlang schulgesetzlicher Demarkationsgrenzen geschlagen.
Der Wiki-Artikel liefert dazu die wesentlichen Fakten. Freilich hat die Grundidee des Kreationismus nichts mit den us-amerikanischen Schul-Richtlinien zu tun. Sonst hätte sich ja nicht schon Darwin mit den religiösen Einwänden gegen seine Theorie auseianndersetzen brauchen und es gäbe auch keinen [url= https://de.wikipedia.org/wiki/Harun_Yahya ]islamisch gefärbten Kreationismus.
Nachtrag vom 31.03.2021 1731
Da ist was schief gegangen. Der erste Link sollte auf den Wiki-Artikel weisen.
Veröffentlicht von: @jack-black...auf mangelnden Religionsunterricht in den USA
Den Zusammenhang verstehe ich nicht so ganz?
Also, mir ist Religionsunterricht auch nicht so geläufig.
Veröffentlicht von: @tatokalaDen Zusammenhang verstehe ich nicht so ganz?
Naja, die Formulierung (die ja nicht von mir stammte...) ist auch etwas arg verkürzend.
In den USA gibt's - im Gegensatz z.B. zu Deutschland - keine Staatsverträge zwischen Kirchen und Staat und aufgrund der verfassungsgemäß weltanschaulichen Neutralität keinen konfessionell getrennten, bekenntnisorientierten Religionsunterricht in staatlichen Schulen (offiziell - dass die Praxis einwenig anders aussieht und beispielsweise Schulgebete dort üblicher und unter sozialen Gesichtspunkten obligatorischer sind als bei uns, wissen wir alle).
Während also naturkundliche Fächer unterrichtet werden, wird "richtiges religiöses Glauben" nicht unterrichtet. Und das paßte den Vertretern des Religiösen nicht und so versuchten sie, durch die Hintertür doch ihre Ideologie zum Schulstoff werden zu lassen, indem sie den Schöpfungsmythos aus der Bibel zu einer "alternativen wissenschaftlichen Theorie" aufzublasen suchten. Deswegen ja mein Hinweis, dass dieser Kulturkampf (zwischen Religion und wissenschaftlichem Naturalismus) gern per Gerichtsverfahren betrieben wurde. Billy shears hatte dazu meines Erinnerns schon einen Link gebracht, hier nochmal der direkte Link auf das entsprechende Kapitel im Wiki-Artikel.
Der fehlende Religionsunterricht in us-amerikanischen Schulen war also nicht im eigentlichen Sinne ursächlich für den Kreationismus, aber die Schulen waren gewissermaßen das Schlachtfeld, auf dem der Kulturkampf ausgetragen wurde. Und um da überhaupt eine Chance zu haben, mußten sich die Religiösen anstrengen, ihrer "Schöpfungslehre" einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Daher ja auch der Kreationismus 2.0, der sich als "intelligent design theory" zu tarnen versuchte und dieses Segeln unter falscher (Naturwissenschafts-) Flagge bis heute nicht aufgegeben hat.
Gott ist der Schöpfer
Wenn sich Jesus, der Sohn Gottes, ganz selbstverständlich auf die Schöpfung bezog [vgl. Mat 19,4; Mar 10,6; u.a.], dann redete einer davon, der an der Erschaffung des Universums aktiv beteiligt war und so wie kein Zweiter wusste, was am Anfang geschah. Seinem Zeugnis vertraue ich. Dabei ist es unerheblich, ob es sechs Tage à 24 Stunden waren und ob die Schöpfung in der genannten Reihenfolge ablief – wobei sich die Abfolge sogar noch naturwissen-schaftlich erklären ließe. Aber warum wollen wir daran zweifeln; warum sollte es nicht so gewesen sein?
Eines ist so oder so klar, ohne diesen Schöpfer, der einen genialen Plan entwickelt und umgesetzt hat, wäre das Universum niemals entstanden. Gott schuf aus dem Nichts, das ist für mich vorstellbar, aber das etwas so Großartiges und Unvorstellbares von selbst entsteht und sich beim Urknall entfaltet, dazu reicht mein Glaube nicht. Streng genommen geht es dabei nicht einmal um Glauben im biblischen Sinn, sondern meint ein Für-wahr-halten, dass es so oder anders gewesen sein könnte.
Die Bibel ist kein naturwissenschaftliches Buch und soll es auch gar nicht sein, obwohl sie bei genauer Betrachtung alles das bestätigt, was in den Naturwissenschaften tatsächlich bewiesen werden kann. In diesem Zusammenhang sind die neueren Erkenntnisse der Quantenmechanik bedeutsam. Wir finden ja nicht einmal eine eindeutige Erklärung dafür, was Materie ist. Sowohl in der Philosophie als auch in der Physik versucht man von jeher, Antworten darauf zu finden. Im Laufe der wissenschaftlichen Forschung hat sich die Definition aber immer wieder verändert. Nach meinem Verständnis setzt sich Materie aus Information und Energie zusammen; beides hat seinen Ursprung in Gott: in dem Vater, der den Bauplan entwarf, und dem Sohn, der ihn in die Realität umsetzte.
Es gibt so Vieles, was wir mit unserem Verstand nicht erklären können, und doch geschieht es bzw. ist es real. So können wir nicht erklären, woher die Information und die Energie kamen, die sich nach einem gedachten Urknall zu dem entfaltet haben sollen, was wir heute als Universum sehen, geschweige denn den Urheber dieses wunderbaren Bauplans. Nicht immer kennt man die Ursachen, aber man sieht die Auswirkungen. Gott sagt selbst, dass er in der Schöpfung erkennbar ist. Erkennen bezieht sich dabei auf das Herz, nicht auf den Verstand. Es ist unsere persönliche Entscheidung, auf was wir vertrauen wollen: dem, was unser Verstand bejaht oder dem Wort Gottes. Zwar wurde auch die Bibel von Menschen geschrieben, aber diese wurden durch den Geist Gottes geleitet. So schließt Petrus kategorisch aus, dass die Bibel auf menschlicher Weisheit beruht, und Paulus hütet sich zudem davor, etwas anderes zu predigen als nur das, was er durch den Heiligen Geist von Gott empfangen hat:
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig geschickt. [2Ti 3,16]
Denn die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervor-gebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben (inspiriert) von dem Heiligen Geist. [2Pe 1,21]
Denn ich werde nicht wagen, etwas von dem zu reden, was nicht Christus durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der (übernatürlichen) Kraft der Zeichen und Wunder, in der (übernatürlichen) Kraft des Geistes [Gottes], [...] [Röm 15,18-19]
Man muss nicht alles mit dem Verstand begreifen können, was in der Bibel steht, und man kann es auch nicht, weil sie uns der Heilige Geist offenbaren will und muss. Wäre unsere unterschiedliche Intelligenz der Zugang zum Wort Gottes, wäre nicht nur unser Verständnis des Wortes mehr oder weniger begrenzt, es bliebe auch nur beim Kopfwissen, ohne unser Herz zu erreichen! Ich verstehe manches nicht, was anderen keine Schwierigkeiten bereitet; und Einstein steckte wohl die meisten von uns in die Tasche. Der Astrophysiker Prof. Heino Falcke, bekannt durch das Foto eines 'Schwarzen Lochs', Prof. John Lennox und viele andere bekennen sich zu dem Schöpfer-Gott, der – wie auch immer – dieses Universum geschaffen hat.
Es gibt viele an Gott gläubige Naturwissenschaftler, aber auch ungläubige. Das Problem ist nicht christlicher Glaube oder Naturwissenschaft, sondern Theismus oder Atheismus. Atheismus ist kein Ergebnis der Naturwissenschaft, sondern das Produkt mittelmäßiger Philosophen. Glaube und Naturwissenschaft beschreiben zwei verschiedene Ebenen derselben Sache, dabei rechnet der Glaube mit dem Eingreifen Gottes, was naturwissenschaftlicher Erkenntnis zu widersprechen scheint.
Wenn nach Newton durch das Gesetz der Schwerkraft eine Kugel zu Boden fällt, sobald man sie loslässt, dann schließt das jedoch nicht aus, dass jemand eingreift und die Kugel im Fallen auffängt.
So ist es auch naturwissenschaftlich undenkbar, dass ein Mensch von den Toten auferstehen kann, und doch griffen Elia, Jesus, Paulus und andere ein und haben in göttlicher Vollmacht und Autorität den Sohn der Witwe in Zarpath, den Jüngling aus Nain, die Tochter des Synagogenvorstehers Jairus, Lazarus, und Eutychus und manch andere im Laufe der Kirchengeschichte bis heute von den Toten auferweckt. Und so wurden und werden auch Menschen vollständig geheilt, die bei Ärzten aufgrund ihres Könnens und Wissens als unheilbar krank galten bzw. gelten.
Das Verständnis der Heiligen Schrift, hier der Schöpfung, ist keine Frage der Intelligenz, sondern der Glaubwürdigkeit ggü. unserem Schöpfer, der sie uns in der Bibel so überliefert hat. Allerdings muss man bei der Auslegung die Zeit und Kultur und die Sprache beachten, in der die Bücher der Bibel geschrieben wurden, ohne jedoch dabei den Inhalt zu verändern und zu verfälschen.
Fazit: Der Schlüssel zum Wort Gottes ist der Geist Gottes. Er war notwendig beim Schreiben und Zusammenstellen der Bibel und er ist notwendig beim Lesen der Bibel, um uns die Bedeutung von dem zu offenbaren, was wir mit unserer sinnlichen Wahrnehmung und unserem natürlichen Verstand erfassen. Wir bekommen den übernatürlichen Geist Gottes mit der Neugeburt. Und Paulus schreibt, dass geistliche Dinge geistlich beurteilt werden müssen und Menschen, die den Geist Gottes nicht haben, diese übernatürlichen Dinge für Unfug halten.
Im Übrigen kommen Zweifel durch Satan und wir müssen entscheiden, ob wir ihm, dem Vater der Lüge glauben wollen oder Gott, der die Wahrheit ist. Wir essen immer wieder vom 'Baum der Erkenntnis'!
LG.
Clay
Veröffentlicht von: @clayWenn sich Jesus, der Sohn Gottes, ganz selbstverständlich auf die Schöpfung bezog [vgl. Mat 19,4; Mar 10,6; u.a.], dann redete einer davon, der an der Erschaffung des Universums aktiv beteiligt war und so wie kein Zweiter wusste, was am Anfang geschah. Seinem Zeugnis vertraue ich. Dabei ist es unerheblich, ob es sechs Tage à 24 Stunden waren und ob die Schöpfung in der genannten Reihenfolge ablief – wobei sich die Abfolge sogar noch naturwissen-schaftlich erklären ließe.
Volle Zustimmung, ich betrachte Gott als den Schöpfer. Und die Details sind wirklich unerheblich. Wichtig ist das Gott der Schöpfer ist.
Veröffentlicht von: @clayAber warum wollen wir daran zweifeln; warum sollte es nicht so gewesen sein?
Weil die Details unerheblich sind, gibt es ja keinen Grund, dem was man mit wissenschaftlichen Methoden herausfindet zu misstrauen.
Veröffentlicht von: @clayEines ist so oder so klar, ohne diesen Schöpfer, der einen genialen Plan entwickelt und umgesetzt hat, wäre das Universum niemals entstanden.
Da sind wir einer Meinung.
Veröffentlicht von: @clayDie Bibel ist kein naturwissenschaftliches Buch und soll es auch gar nicht sein, obwohl sie bei genauer Betrachtung alles das bestätigt, was in den Naturwissenschaften tatsächlich bewiesen werden kann.
Dem ersten Teil stimme ich dir voll zu, bei dem zweiten Teil, kommt es darauf an wie man die Bibel interpretiert. Dreht sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde, zweiteres wird von der Bibel impliziert.
Veröffentlicht von: @clayAtheismus ist kein Ergebnis der Naturwissenschaft, sondern das Produkt mittelmäßiger Philosophen.
😊 den muss ich mir merken.
Veröffentlicht von: @arcangelWeil die Details unerheblich sind, gibt es ja keinen Grund, dem was man mit wissenschaftlichen Methoden herausfindet zu misstrauen.
Naja, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse habe ich ja nichts, aber der Urknall ist eine Theorie und lässt die Frage offen, was war den bevor es geknallt hat?
Veröffentlicht von: @arcangelDreht sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde, zweiteres wird von der Bibel impliziert.
Nö, die Schreiber der Bibel lebten in einer bestimmten Zeit und Kultur und sie hatten dieses Verständnis, unbestritten. Aber der tiefere Sinn einer Bibelstelle ist derselbe, wenn wir sie mit unserem anderen Verständnis lesen.
Wir machen ohnehin den Fehler, dass wir meinen, es wäre der Sinn des Bibellesens, möglichst alles zu verstehen und erklären zu können. Für manche ist es dann noch wichtig, möglichst viel Bibelwissen anzuhäufen und Lehrmeinungen für wahr zu halten.
Bibelwissen ist gut, aber wenn es dabei bleibt, nützt es wenig. Die Bibel ist eines der Kommunikationsmittel Gottes, das Er benutzt, um unsere Fragen zu beantworten oder uns Zusagen zu machen. Ich staune immer, dass Gott bei mir dazu Bibelstellen benutzt, die ich vorher kritisch gesehen habe, als wollte Er mir damit zeigen, dass die Bibel von A - Z sein Wort ist. Ich habe deshalb auch für mich entschieden, dass ich kritiklos die ganze Bibel als Gottes Wort betrachte, und habe damit gute Erfahrungen gemacht. So wie Jesus Angriffe Satans damit abwerte, indem Er sagte: "Es steht geschrieben ...!"
LG.
Clay
Nicht wissen
Veröffentlicht von: @clayNaja, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse habe ich ja nichts, aber der Urknall ist eine Theorie und lässt die Frage offen, was war den bevor es geknallt hat?
Ist es denn nicht in Ordnung zu sagen: Was genau dort/damals geschah bzw. davor, wissen wir nicht?
Veröffentlicht von: @lombard3Ist es denn nicht in Ordnung zu sagen: Was genau dort/damals geschah bzw. davor, wissen wir nicht?
Warum nicht, aber ich frage mich, was für einen Nutzen hat es für mich, das zu hinterfragen, was uns Gott schriftlich gegeben hat?
Wie bereits geschrieben: es geht ja nicht darum, mit meinem natürlichen Verstand alles begreifen und erklären zu können, sondern dass mir der Geist Gottes in meinen alltäglichen Situationen das offenbart, was Gott mir jetzt sagen will, damit ich die Situation richtig einschätzen und die richtigen Entscheidungen treffen kann.
Die Bibel ist nun mal kein Geschichts- oder Rezeptbuch oder ein naturwissenschaftliches Buch oder das Vermächtnis eines Verstorbenen, dem ich nacheifern will, oder ein Roman oder sonst was, sondern eines von Gottes Kommunikationsmitteln, um meine Fragen an Ihn zu beantworten und mich zu lehren, wie ich mein Leben in der Liebesbeziehung mit Ihm führen kann.
Das will Satan mit aller Macht verhindern und deshalb sät er Zweifel an Gott und seinem Wort, an seinen Zusagen und Verheißungen für mich. Und ich falle immer wieder auf diesen Lügner rein. Er will mir auch immer mal wieder das rauben, was Gott mir geschenkt hat.
Dieses Jahr war es mal wieder so, dass er mir die göttliche, d.h. übernatürliche Heilung der Allergien rauben wollte, die ich vorher 20 Jahre hatte. Ich bekam einen heftigen Asthmaanfall wie zu den 'besten' Allergiezeiten. Sofort sagte mein Verstand: "Jetzt kommen die Allergien zurück ... Was werden die sagen, denen Du erzählt hast, wie Gott dich geheilt hat ...? Da es jetzt schon das dritte Mal war, dass er es versuchte, war ich vorbereitet und habe ihm im Namen Jesu geboten, mich in Ruhe zu lassen und zu verschwinden, weil weder Gott noch ich diese Heilung zurücknehmen würde. Und er musste weichen, weil Jesus ihn besiegt hat, und wir teilhaben an diesem Sieg.
Verstehst Du, dass ich, wenn Zweifel und Unglaube in mir aufsteigen, mich bewusst dagegen entscheide und meinem himmlischen Vater mein Vertrauen ausspreche?
LG.
Clay
Veröffentlicht von: @claywas für einen Nutzen hat es für mich, das zu hinterfragen,
Für dich persönlich vielleicht nicht.
Aber für andere schon. Z.B. die, die von der Forschung leben. Das Recht sollte man ihnen auch nicht absprechen.
Manchmal fehlt von dieser Seite umgekehrt aber auch das Verständnis dafür, daß manche Leute einfach keinen Bock auf wissenschaftliche Fragestellungen haben.
Veröffentlicht von: @clayDie Bibel ist nun mal kein Geschichts- oder Rezeptbuch oder ein naturwissenschaftliches Buch oder das Vermächtnis eines Verstorbenen, dem ich nacheifern will, oder ein Roman oder sonst was, sondern eines von Gottes Kommunikationsmitteln,
Das klingt an und für sich sehr vernünftig, aber den Rest deines Postings finde ich in gewisser Hinsicht etwas schwierig.
Veröffentlicht von: @tatokalaAber für andere schon. Z.B. die, die von der Forschung leben. Das Recht sollte man ihnen auch nicht absprechen.
Der Gegensatz ist Glaube oder Naturwissenschaft, denn Glaube und Naturwissenschaft betrachtet nur ein und dieselbe Sache aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Glaube rechnet mit dem Eingreifen Gottes in bestimmten Situationen, dazu kann die Naturwissenschaft natürlich nichts sagen.
Es gibt Naturwissenschaftler, die gläubige Christen sind und es gibt atheistische Naturwissenschaftler. Der Atheismus kommt - wie gesagt - nicht von der Naturwissenschaft, sondern von mittelmäßigen Philosophen. Ein gläubiger Naturwissenschaftler schließt die Möglichkeit des Eingreifens Gottes nicht aus.
Bedenke bitte auch, dass nicht alles, was als naturwissenschaftlich daher kommt, auch naturwissenschaftlich ist, denn manches ist nur eine Theorie und es fehlen bis heute die Beweise. Ich sehe das als naturwissenschaftlich an, was auch beweisbar ist.Fehlen die Beweise, dann muss man es genauso glauben wie bei der Schöpfung, womit wir wieder beim Thema sind.
LG.
Clay
Veröffentlicht von: @clayWarum nicht, aber ich frage mich, was für einen Nutzen hat es für mich, das zu hinterfragen, was uns Gott schriftlich gegeben hat?
Auf welche Art und Weise hast du festgestellt, dass das, was du denkst, dass Gott uns schriftlich gegeben hat, auch tatsächlich von ihm kommt?
(Ich vermute, du meinst die Bibel, richtig?)
Veröffentlicht von: @lombard3Auf welche Art und Weise hast du festgestellt, dass das, was du denkst, dass Gott uns schriftlich gegeben hat, auch tatsächlich von ihm kommt?
Veröffentlicht von: @lombard3(Ich vermute, du meinst die Bibel, richtig?)
Richtig. Zunächst ist das eine persönliche Entscheidung, was man für wahr halten will und was nicht, ob man Zweifel zulassen will oder nicht.
Das Zweite ist, dass ich Gott als meinen Vater kennengelernt habe und es für mich eine Frage der Glaubwürdigkeit ist. Ich vertraue Ihm.
Drittens ist es eine Frage der Belastbarkeit. Ich erlebe, dass das, was Gott in der Bibel verspricht, belastbar ist, d.h. seine Zusagen treffen ein, wenn ich sie brauche. Gott sagt, dass Er zu keiner Lüge fähig ist; dass Er nichts bereut, was Er gesagt hat nach dem Motto: 'Hätte ich doch nur nicht ...' Er verspricht nichts, was Er nicht hält und tut das, was Er sagt. Es gibt Menschen in der Bibel, die die Feststellung getroffen haben, dass alles, wasGott versprochen und gesagt hatte, eingetroffen ist. Diese Erfahrung mache ich auch. Damit es nicht bei der Theorie bleibt:
Ich hatte mir das Fersenbein zertrümmert und der Arzt wollte bei der OP den Fuß versteifen, weil es keine andere Möglichkeit gäbe, um in Zukunft wenigstens humpelnd laufen zu können. Ich besprach das mit Gott, indem ich betete: "Vater, ich kenne nun die Diagnose des Arztes, bitte sage mir deine." Ich las daraufhin in Erwartung der Antwort in der Bibel. Als ich an die mir sehr bekannte Stelle in Jesaja 53 kam, traf sie mich plötzlich ins Herz und ich wusste absolut sicher, dass das die Antwort war, und sie lautete: '... durch seine Wunden sind wir geheilt.' Trotzdem zweifelte ich, weil die Gemeinde, der ich damals angehörte, bestritt, dass es bei dieser Aussage um Krankheit ginge. Für sie ist Sünde die größte Krankheit, auf die sie diesen Vers beziehen. Doch ich wusste, dass das Gottes Antwort war. Schließlich schob ich den Zweifel beiseite und entschied: Das ist die Antwort und der Fuß wird nach der OP vollständig geheilt sein. Als ich dem Arzt sagte, dass die Versteifung nicht notwendig sein würde, wurde er sehr ärgerlich, denn er rechnete natürlich nicht mit dem Eingreifen Gottes. Ich verbot ihm nicht, den Fuß zu versteifen, sondern betete: "Vater, danke für deine Zusage; bitte sorge jetzt dafür, dass der Arzt keinen Mist macht."
Muss ich noch erwähnen, dass der Fuß wieder vollständig in Ordnung ist?
LG.
Clay
Auf welche Art und Weise hast du festgestellt, dass das, was du denkst, dass Gott uns schriftlich gegeben hat, auch tatsächlich von ihm kommt?
Veröffentlicht von: @clayRichtig. Zunächst ist das eine persönliche Entscheidung, was man für wahr halten will und was nicht, ob man Zweifel zulassen will oder nicht.
Das klingt für mich, als ob Zweifel etwas schlechtes ist.
Ich vermute, das hast du aus der Bibel oder von einer Predigt. Richtig?
Ich sehe es, dass, dass wenn etwas belastbar ist, dann auch Zweifel kein Problem ist.
Belastbarkeit scheint dir ja auch wichtig zu sein.
Deswegen verstehe ich nicht, warum du zu Beginn schreibst, dass man sich für das, was wahr ist entscheiden müsse?
Man hat doch gar keine Entscheidungsmöglichkeit.
Der Apfel fällt auf die Erde - egal ob ich es für wahr halte oder nicht....
Veröffentlicht von: @lombard3Das klingt für mich, als ob Zweifel etwas schlechtes ist.
Wenn ich an Gott zweifle und an dem, was Er gesagt hat bzw. sagt, dann ja.
Veröffentlicht von: @lombard3Man hat doch gar keine Entscheidungsmöglichkeit.
Du bist doch kein willenloses Opfer, natürlich kann st Du entscheiden.
Luther sagte einmal: Dass die Vögel um meinen Kopf kreisen, dazu kann ich nichts, wohl aber, ob sie auf meinem Kopf Nester bauen.
Veröffentlicht von: @lombard3Der Apfel fällt auf die Erde - egal ob ich es für wahr halte oder nicht....
Es sei denn, jemand fängt ihn auf, bevor er auf die Erde fällt.
Veröffentlicht von: @clayWenn ich an Gott zweifle und an dem, was Er gesagt hat bzw. sagt, dann ja.
Wieso ist das schlimm?
Bestraft er dann?
Macht Gott eine Glaubensprüfung?
Veröffentlicht von: @clayDu bist doch kein willenloses Opfer, natürlich kann st Du entscheiden.
Nein, ein Glas mit Murmeln hat darin entweder eine gerade oder ungerade Anzahl mit Murmeln.
Ich kann zwar schätzen oder raten, aber was tatsächlich der Fall ist, kann ich nicht "entscheiden".
Veröffentlicht von: @lombard3Wieso ist das schlimm?
Veröffentlicht von: @lombard3Bestraft er dann?
Veröffentlicht von: @lombard3Macht Gott eine Glaubensprüfung?
Mir geht es nicht speziell um die Schöpfung, für mich ist es eine grundsätzliche Sache. Wenn ich zweifle, was Gott gesagt oder mir in der Bibel schriftlich gegeben hat, mache ich mich ärmer.
Wie an anderer Stelle geschrieben, halte ich die Diskussion über ein Für-wahr-halten, egal von was, für wenig zielführend, denn beim Glauben geht es nicht
- um Für-wahr-halten, sondern um Glauben = Vertrauen
- um Bekenntnis, sondern um Beziehung
- um ein Buch = Bibel, sondern um eine Person = Gott, die durch dieses Buch mit mir kommuniziert, usw.
Wenn ich krank oder arbeitslos bin, Nöte und Probleme habe, dann nützt es nichts, ob ich die Bibel oder Teile davon für wahr halte, sondern ob ich Gott und seinen Zusagen in der Bibel vertraue.
Aber wie will ich Ihm vertrauen, wenn ich sage: 'Ich vertraue einer von Menschen erdachten Theorie mehr als dem, was du, Gott, in diesem alten Buch geschrieben hast ...'
Aber das muss jeder selbst wissen, was ihm wichtig ist.
LG.
Clay
Veröffentlicht von: @clayWenn ich zweifle, was Gott gesagt oder mir in der Bibel schriftlich gegeben hat, mache ich mich ärmer.
Guter Vergleich.
Durch Zweifeln kann man in der Wissenschaft unter Umständen reicher werden und Medizin, physikalische Zusammenhänge, etc. herausfinden.
Veröffentlicht von: @claydenn beim Glauben geht es nicht
- um Für-wahr-halten, sondern um Glauben = Vertrauen
Ok, dann müsste man unterscheiden, von welchem Glauben man im Speziellen spricht bzw. ob im religiösen oder wissenschaftlichen Kontext.
Nachtrag vom 05.04.2021 2306
PS: Ich verstand es allerdings so, dass du den Schöpfungsbericht schon wahr hälst oder nicht? Arcangel vertritt ja die Auffassung, dass er wahr sein kann und man ihn eben anders interpretieren muss (wenn ich ihn richtig verstehe). Siehst du das auch so?
Wissen des Herzens - Wissen des Verstandes
Veröffentlicht von: @lombard3Durch Zweifeln kann man in der Wissenschaft unter Umständen reicher werden und Medizin, physikalische Zusammenhänge, etc. herausfinden.
Verstehst Du es nicht? Es gibt keinen Gegensatz: Glaube oder Naturwissenschaft. Es gibt gläubige und ungläubige Naturwissenschaftler.
Glaube und Naturwissenschaft betrachten dieselbe Situation nur aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Glaube schließt eben das Eingreifen Gottes mit ein.
Glaube ist Wissen des Herzens (absolute Gewissheit haben), dass nicht beweisbar ist, aber auch keinen Beweis braucht. Das Wissen des Verstandes dagegen fragt nach Beweisen. Man kann das nicht in einen Topf werfen.
Veröffentlicht von: @lombard3Ok, dann müsste man unterscheiden, von welchem Glauben man im Speziellen spricht bzw. ob im religiösen oder wissenschaftlichen Kontext.
Es gibt 'nur' einen Glauben, weil es nur eine Beziehung zu Gott gibt, und diese Beziehung ist eine Sache des Herzens, wie jede Liebesbeziehung. Alles andere hat nichts mit diesem Glauben zu tun, sondern ist verstandesmäßiges Bejahen, intellektuelles Verstehen und/oder Für-wahr-halten. So gibt es keinen Glauben im biblischen Sinn an einen Urknall, sondern es müsste heißen: 'Ich halte ihn für wahr ...' oder hast Du eine Beziehung zum Urknall?
Veröffentlicht von: @lombard3Ich verstand es allerdings so, dass du den Schöpfungsbericht schon wahr hälst oder nicht? Arcangel vertritt ja die Auffassung, dass er wahr sein kann und man ihn eben anders interpretieren muss (wenn ich ihn richtig verstehe). Siehst du das auch so?
Mir ging es darum, dass es unerheblich für die Beziehung zu Gott ist, ob die Schöpfung genauso war, wie es in der Bibel beschrieben ist. Aber warum sollte es nicht so gewesen sein, denn es gibt bisher keine naturwissenschaftlichen Beweise für die Theorie des Urknalls, und selbst wenn würde es immer noch nicht erklären, wo Energie und Information herkamen, damit es einen Urknall überhaupt gegeben haben könnte. Die Bibel will ja auch gar kein naturwissenschaftliches Buch sein.
LG.
Clay
Offenbarungswissen
Veröffentlicht von: @clayDas Wissen des Verstandes dagegen fragt nach Beweisen.
In der Naturwissenschaft geht es allerdings nicht um Beweise, sondern darum, dass eine Theorie widerlegbar (falsifizierbar) ist.
Man stellt eine Hypothese auf und versucht sie zu widerlegen. Das ist die Methode in der Naturwissenschaft.
Aussagen des "Glaubens" basieren meist auf Offenbarungswissen und sind in der Regel nicht verhandelbar, sondern fest in Stein gemeiselt.
Nicht so in der Naturwissenschaft, auch wenn diese gerade, weil sie durch die Bedingungen, dass Hypothesen/Theorien falsifizierbar sein müssen, sich angreifbar macht.
Veröffentlicht von: @clayNö, die Schreiber der Bibel lebten in einer bestimmten Zeit und Kultur und sie hatten dieses Verständnis, unbestritten. Aber der tiefere Sinn einer Bibelstelle ist derselbe, wenn wir sie mit unserem anderen Verständnis lesen.
da hast du recht, aber der text impliziert das sich die Sonne bewegt und die Erde still steht also das sich die Sonne um die Erde dreht. Das die Erde Rund ist hat selbst die Kirche nie angezweifelt aber Koppernikus musste gegen den wiederstand in der Kirche Kämpfen.
Wir sind heute ohne mit der Wimper zu zucken bereit die Stelle anderes als die literarische Bedeutung zu interpretieren.
Veröffentlicht von: @clayBibelwissen ist gut, aber wenn es dabei bleibt, nützt es wenig.
Stimmt das Wort Gottes will nicht gewusst sondern getan werden.
Veröffentlicht von: @clayals wollte Er mir damit zeigen, dass die Bibel von A - Z sein Wort ist.
Die Bibel ist von A-O Gottes Wort. 😊 ohne zweifel, nur unsere interpretation ist nicht über jeden zweifel erhoben.
Veröffentlicht von: @clayIch habe deshalb auch für mich entschieden, dass ich kritiklos die ganze Bibel als Gottes Wort betrachte, und habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Diese sicht Teile ich, nur stelle ich fest das ich oft die Bibel durch einen dogmatischen Filter hindurch lese. Und diesem Filter stehe ich nicht mehr ganz so kritiklos gegenüber.
Veröffentlicht von: @arcangelKoppernikus musste gegen den wiederstand in der Kirche Kämpfen.
Das ist ja was anderes. Die Kirche hat bis heute manchen Bockmist verzapft, aber das muss man auseinanderhalten.
Veröffentlicht von: @arcangelDie Bibel ist von A-O Gottes Wort. 😊 ohne zweifel, nur unsere interpretation ist nicht über jeden zweifel erhoben.
.
Deshalb habe ich versucht, aufzuzeigen, wie wir die Bibel handhaben sollen: Es geht nicht um Auslegungen, um verstandesmäßige Erklärungen, usw. Der Zugang zur Bibel ist der Geist, so wie auch der Geist Gottes beim Schreiben der Bibel entscheidend war. Gott will uns durch seinen Geist den tieferen Sinn einer Bibelstelle offenbaren; Er will durch die Bibel mit uns kommunizieren.
Veröffentlicht von: @arcangelDiese sicht Teile ich, nur stelle ich fest das ich oft die Bibel durch einen dogmatischen Filter hindurch lese. Und diesem Filter stehe ich nicht mehr ganz so kritiklos gegenüber.
Das verstehe ich sehr gut. Ich habe für mich einmal entschieden, alle Lehrmeinungen, die man mich gelehrt hat, in die Tonne zu stampfen, selbst auf die Gefahr hin, dass auch mal eine richtige dabei war. Ich habe angefangen, die Bibel mir selbst zu erarbeiten, indem ich sie betend gelesen habe, d.h. Gott gebeten habe, sie mir Stück für Stück zu offenbaren. Tja, das blieb nicht ohne Folgen, denn ich kam zu so vielen anderen Erkenntnissen und Überzeugungen, dass man mich aus der Freikirche mobbte. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, wie ich dort 40 Jahre in der Gemeindeleitung tätig sein konnte, was den Predigtdienst einschloss. Es tut mir heute leid, dass ich selbst damals Dinge lehrte, die ich als falsch erkannt habe. Heute sind meine Predigten nicht mehr theoretisierend, sondern haben mit der täglich gelebten Beziehung mit dem Vater im Himmel zu tun.
GBY
Clay
Es ist ermutigend deine werde gang wenn auch nur kurz zu lesen.
Die Gemeinden legen auch meiner Meinung nach viel zu viel Wert auf Orthodxie vernachlässigen aber gleichzeig die Beziehung zum Vater und zu den Geschwistern.
Das "Richtige" zu glauben und zu sagen hat definitv den höheren Stellenwert als zu Lieben.
Und für mich fällt der Kreationismuss als eine radikale ausprägung genau in dieses Schema. Da kommen sätze das man garnicht glauben kann geschweige den Gott lieben wenn man nicht an die siebes Tages Schöpfungs Theorie glaubt.
Aber ich bin mitlerweile an dem Punk, dass ich lieber mit jemanden Zeit verbringe der machen Theologische Details anderes als ich sieht, aber dessen Leben von der Liebe Gottes geprägt ist.
Anders rum sind wir nicht mehr weit von den Pharisäern entfernt.
Veröffentlicht von: @arcangelDreht sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde, zweiteres wird von der Bibel impliziert.
Das wäre mir neu.
ist doch gut das du mal was neues lernst.
Veröffentlicht von: @arcangelStellt die Irrlehre des Kreationismus eine Gefahr für einen christlichen Glauben dar?
Nur dann wenn er vom Vater hinweg führt. Wenn er dem Schöpferherrn all seine Großartigkeit nimmt.
So meine Gedanken.
Wie lernen denn die Kinder derUS-Evangelikalen ihre Bibel?
😉 Ich vermute in der Sonntagsschule wird Kapitel 1 Genesis auswendig gelernt. Kapitel 2 läßt man am nächsten Sonntag unter den Tisch fallen und geht direkt über zu Kapitel 3, denn Strafe Muß sein. Würden sie Kapitel 2 wortwörtlich lesen, würden sie ihren ach so geliebten Schöpfer als Stümper outen, diskreditieren. So darf das nicht sein. 😉
chubzi
Ein Schöpfer und seine Schöpfung
Hallo Arcangel,
Veröffentlicht von: @arcangel... die Irrlehre des Kreationismus ...
"Irrlehre" ist eine subjektive Bewertung. Die Schöpfung ist beschrieben (nicht mehr, nicht weniger). Zum Verständnis davon dienen die folgenden Schriften.
In Gesamtbetrachtung ist das alte Buch wunderbar konsistent.
Frage: Ist der Kreationismus eine Gefahr für den christlichen Glauben?
Antwort: Nein
Schöne Grüße
Erz
Veröffentlicht von: @erz"Irrlehre" ist eine subjektive Bewertung. Die Schöpfung ist beschrieben (nicht mehr, nicht weniger). Zum Verständnis davon dienen die folgenden Schriften.
In Gesamtbetrachtung ist das alte Buch wunderbar konsistent.
Das kommt auf die Betrachtungsweise an...
Was ist für dich "Kreationismus"?
Man kann die Genesis durchaus so interpretieren, dass sie zu wissenschaftlichen Erkenntnissen passt.
Umgekehrt kann man eine wörtlich verstandenen Genesis nicht durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen.
Kreationismus ist ein spezielle Lehre, die eine sehr enge Interpretation des Schöpfungs- und der Urerzählung pflegt, es ist aber bei weiten nicht die einzige Lehre zu dem Thema.
Was ich...
zur Fragestellung schreiben wollte:
daß der Kreationismus bekanntermaßen konservative Positionen (die man auch als "bibeltreu" bezeichnet) , ganz gut bedient. Insofern ist da eigentlich keine Gefahr zu sehen, denn die Leute, die das glauben , sind ja damit glücklich und zufrieden. Und quantitativ gesehen gibts ja doch etliche davon, z.B. im evangelikalen Kreisen.
Von daher gibt die Frage für mich eigentlich keinen Sinn.
Mittlerweile beschleicht mich der Eindruck, beim Lesen der Antworten hier, daß die Frage so nicht gemeint war, wie ich sie verstanden habe.😀
Veröffentlicht von: @tatokalaInsofern ist da eigentlich keine Gefahr zu sehen, denn die Leute, die das glauben , sind ja damit glücklich und zufrieden. Und quantitativ gesehen gibts ja doch etliche davon, z.B. im evangelikalen Kreisen.
Ja... aber vor dem Rest der Welt schaden die Leute damit doch sehr ihrem eigenen Ansehen.
...das wäre dann ja die Frage, ob sie eher nur sich schaden oder allen Christen auch. Im allgemeinen eher nicht, denke ich.
Veröffentlicht von: @tatokala...das wäre dann ja die Frage, ob sie eher nur sich schaden oder allen Christen auch. Im allgemeinen eher nicht, denke ich.
Jemandem, der den christlichen Glauben als naiv und rückschrittlich darstellen möchte liefern sie jedenfalls gute Argumente...
für mich stellt das keine Gefahr dar.
Manches kann schlüssig sein und manches eben nicht.
Die Wissenschaft irrt sich auch oft sehr und ist ständig am ändern und revidieren. Darauf kann ich mich auch nicht 100% verlassen.
Ich erfreue mich an die Schöpfung. Sie ist hochkomplex und staunenswert. Ob durch Evolution oder ...was weiß ich..
Ich finde deine Haltung sehr wohltuend und gesund, und ein Gutes-Beispiel warum Kreationismus gefährlich ist, da Kreationisten oft nicht so relaxed sind.
Revidierungen in der Wissenschaft
Veröffentlicht von: @meriadocDie Wissenschaft irrt sich auch oft sehr und ist ständig am ändern und revidieren. Darauf kann ich mich auch nicht 100% verlassen.
"Die Wissenschaft" ist auch gerade darauf angelegt, dass Aussagen / Erkenntnisse verbessert / geändert werden.
"Revidiert" suggeriert eine komplette Kehrtwende.
Ich weiß nicht, ob du das so gemeint hast.
Meines Wissens ist es in den Naturwissenschaften so, dass neue Theorien eher die alten Theorien enthalten - also nicht unbedingt revidieren.
Bspw. enthält die Allg. Relativitätstheorie auch die Newton'schen Gleichungen als Speziallfall, etc.
Vielleicht hast du aber ein Beispiel für eine "harte" Revision, das mir nicht einfällt.
Im Moment (so bis jetzt mein Stand) wird gefragt, ob wirklich ein Komet die Saurier ausgerottet hat. Was jetzt? Muss alles bald (mal wieder???) neu geschrieben werden.
M.
Veröffentlicht von: @meriadocIm Moment (so bis jetzt mein Stand) wird gefragt, ob wirklich ein Komet die Saurier ausgerottet hat. Was jetzt? Muss alles bald (mal wieder???) neu geschrieben werden.
Das ist seit Jahrzehnten die gängige Vermutung... kürzlich hat man neue Belege dafür gefunden, in manchen Medien wurde daraufhin so getan, als wäre das etwas Neues.
Transparenz
Veröffentlicht von: @meriadocIm Moment (so bis jetzt mein Stand) wird gefragt, ob wirklich ein Komet die Saurier ausgerottet hat. Was jetzt? Muss alles bald (mal wieder???) neu geschrieben werden.
Es gibt / gab meines Wissens Gründe, die dafür sprechen, aber auch andere Erklärungen sind möglich.
Entscheiden ist, dass die Hypothese "Es lag an einem Meteor" prinzipiell überprüfbar oder widerlegbar ist und dass Gründe dafür sprechen.
Entscheidend ist auch, dass der Weg zur Schlussfolgerung transparent dargestellt wird.
Du suggerierst mit "es muss alles bald wieder neu geschrieben werden", als ob das mit dem Metor oder Komet schon jemals fest abgemachtes, nicht verhandelbares Wissen darstellte.
So hatte ich das im speziellen mit dem Aussterben der Dinosaurier nicht empfunden.
Veröffentlicht von: @meriadocDie Wissenschaft irrt sich auch oft sehr und ist ständig am ändern und revidieren. Darauf kann ich mich auch nicht 100% verlassen.
Das System der Wissenschaft ist ja auch genau darauf ausgerichtet, alles immer wieder in Frage zu stellen.
Manche unterstellen der Wissenschaft deshalb aber eine gewisse Beliebigkeit. Und das ist falsch - ein Wunschkonzert ist die Wissenschaft nun gerade nicht.