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Entweder oder - es gibt nur die zwei Möglichkeiten, oder?

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Stern
 Stern
Themenstarter
Beiträge : 3278

Einen wunderschönen guten Morgen an alle am vermutlich letzten heissen Tag in diesem Sommer,

eigentlich ist das doch mit Gott ganz einfach, oder?

Es gibt Gott und sein Reich und es gibt den „Widersacher, Ankläger, Feind“/Satan kurz gesagt (danke an Arcangel an dieser Stelle für die Erinnerung an die Wortherkunft)…und man positioniert sich entweder in Gottes Reich (Jesus hat allen dazu die Möglichkeit eröffnet) oder man bleibt ausserhalb, weil man

-nicht an Gott glaubt

-zwar an ihn glaubt, aber ihn hasst (ist mir auch schon passiert)

-eben zur Fraktion der Ankläger gehört, die in Opposition zu Gott stehen (ich sehe Anklage hier in Bezug auf Gott nicht in Bezug auf uns Menschen vor Gott)

-?
Was könnte hier noch stehen?

Und sehr ihr das auch so?

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89 Antworten
Katechon
Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @stern

Möchtest du einem grausamen Gott dienen? 

Die Frage stellt sich nicht … wir haben nur einen einzigen Gott … und die Alternative wäre der ›Fürst der Finsternis‹ … also ist die Situation, in der wir uns befinden, alternativlos weil das Andere ist nicht erstrebenswert. 

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8 Antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Wäre nicht ein grausamer Gott auch ein Fürst der Finsternis?

stern antworten
Katechon
(@katechon)
Beigetreten : Vor 1 Woche

Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @stern

Wäre nicht ein grausamer Gott auch ein Fürst der Finsternis?

Nein, weil er nicht ohne Plan und sinnlos grausam wäre … nicht wie der ›Fürst der Finsternis‹ aus purer Lust an der Grausamkeit, aus der Freude heraus, Leid zu sehen. Unser Gott ist streng, hart aber gerecht. Er führt den Laden mit harter Hand, wie ein Patriarch eben. Er ist der Pater Familias und wir sind seine Kinder. 

»Jehova ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen. Auch wenn ich wanderte im Tale des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Hause Jehovas auf immerdar.«Psalm‬ ‭23‬:‭1‬-‭6‬ ‭

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Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Du sagst es selbst: nichts Übles -zumindest nicht von Gott- wirst du fürchten. Sobald aus einer Quelle „gutes und böses“ fließt, ist sie nicht mehr vertrauenswürdig,oder?

Das Üble/Leid nun als notwendig in Gottes Heilsplan zu integrieren, finde ich konträr zu dem Psalm, den du oben zitiert hast.

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Katechon
(@katechon)
Beigetreten : Vor 1 Woche

Beiträge : 186

@stern Wenn mich mein Vater früher in mein Zimmer schickte, wenn ich mich als Kind nicht benehmen wollte, und ich zwar mein Abendessen ins Zimmer bekam aber nicht mit der Familie essen durfte, von den Tischgesprächen ausgeschlossen war … dann empfand ich das als grausam. Aber ich habe etwas gelernt. 

Ich habe aus den Lektionen etwas gelernt und es ist ein brauchbares Kerlchen geworden. 

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Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Das mag so sein und ich glaube, was du sagst, ist durchaus nachvollziehbar.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Kind nicht wusste, wieso es die Strafe bekommen hat, also Hausarrest hatte. Als ich sie später gefragt habe: Weisst du denn, wieso du Hausarrest hast ?(Nachdem sie vorher durchaus eine Ansage und eine Erklärung bekommen hat) und sie nein gesagt und nur gefragt hat, wann sie denn wieder raus dürfe (sie war zehn), habe ich das Konzept Strafe in der Pädagogik wirklich in Frage gestellt….Sie hat ohne zu Murren die Strafe akzeptiert…aber mit null Lerneffekt.

Auch bei Jesus sehe ich null Strafwillen aus pädagogischen Konzepten - und er zeigt uns den Vater! Es gibt eine Stelle, da gibt er den Ratschlag, „nicht  weiter zu sündigen, damit ihm nicht schlimmeres wiederfahre“….das hört sich für mich so an, als wäre es die Konsequenz der Sünde, das Schlimme. Nicht eine Strafe.

stern antworten
Chai
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(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4832

@stern Kurzer Einwurf - auch ich hab den Sinn von 'Hausarrest' nie verstanden.

chai antworten
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@chai 

Kurzer Einwurf - auch ich hab den Sinn von 'Hausarrest' nie verstanden.

Ja, für mich ist das mittlerweile auch nicht mehr verwunderlich…Kinder ticken so anders…🙂

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Katechon
(@katechon)
Beigetreten : Vor 1 Woche

Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @chai

@stern Kurzer Einwurf - auch ich hab den Sinn von 'Hausarrest' nie verstanden.

Er diente, in den sehr wenigen Fällen in denen ich ihn einsetzte, dazu, das Kind temporär aus einer Situation zu entfernen der potentiell schädlich | gefährlich war. Der ›Arrest‹ war aber immer mit erklärenden Gesprächen verbunden und meistens kam auch die Einsicht, dass die ›Strafe‹ begründet war.

Die Fälle hatten immer ihre Ursachen außerhaus und kamen nicht. aus der Familie heraus

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Katechon
Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @stern

Es ist trotzdem herausfordernd.

Das ist es, aber lass uns das Beste draus machen … einen gewissen Handlungsspielraum haben wir ja … .

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Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Das ist es, aber lass uns das Beste draus machen … einen gewissen Handlungsspielraum haben wir ja … .

Ja, das stimmt. Ich finde, es geht sogar darum, den Handlungsspielraum im Sinne Gottes besonders zu nutzen…❤️

stern antworten
Katechon
Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @stern

[…] das hört sich für mich so an, als wäre es die Konsequenz der Sünde, das Schlimme. Nicht eine Strafe.

Ich sehe Deinen Punkt. Ich habe drei Kinder … zwei Jungs und ein Mädel (jetzt von einem der Jungs und dem Mädel je eine Enkeltochter) … und hatte in den Flegeljahren und der Sturm & Drang - Zeit mit keinem Kind ernsthafte Probleme. Aus dem heutigen Feedback der Kinder (der Älteste ist 38 - ich hab spät angefangen) entnehme ich, dass klare Ansage, ein gewisses Zittern vor möglicher Bestrafung und dem Wunsch Vater nicht zu enttäuschen (sic!], viele Ärgernisse und Probleme für sie erspart hat schlimme Erfahrungen machen zu müssen.

Ich möchte gesagt haben, dass ich nicht ›der Zuchtmeister‹ war, nie die Hand gegen sie erhoben habe und auch keine drakonischen Strafen verhängt habe. Nur eben ›klare Kante‹. Das Verhältnis zu ihnen ist ungetrübt und liebevoll - von ihrer wie auch von meiner Seite.

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Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Das Verhältnis zu ihnen ist ungetrübt und liebevoll - von ihrer wie auch von meiner Seite.

Herzlichen Glückwunsch! 🎉🎈 🙂 Möge es so für euch und eure Familie weitergehen.

stern antworten
Katechon
(@katechon)
Beigetreten : Vor 1 Woche

Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @stern

@katechon 

Das Verhältnis zu ihnen ist ungetrübt und liebevoll - von ihrer wie auch von meiner Seite.

Herzlichen Glückwunsch! 🎉🎈 🙂 Möge es so für euch und eure Familie weitergehen.

Danke für die guten Wünsche … meine Frau und ich sind uns aber einig … meine biologische Uhr ist abgelaufen und es kommen keine weiteren Kinder mehr in Frage … Opa ist für die dafür notwendigen Aktivitäten zu schlaff [räusper] und meistens zu müde. 😉

katechon antworten
Stern
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(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@katechon 

Enkel und Urenkel und Ururenkel usw sind ja auch Familie…. 🙂 zukünftige halt.

stern antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4832

@stern Und Enkel sind klasse - man sagt ja, Großeltern wären Eltern mit einer zweiten Chance. 
(Und deutlich mehr Erfahrung und weniger Verantwortung. Ich hab meiner Tochter schon versprochen, dass ich ihrer Tochter nicht nur ernsthafte Dinge beibringen werde ...)

chai antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3278

@chai 

Ja, das ist bestimmt ein Geschenk sowohl für Kind als auch für Oma, dass man schon erfahrener im Umgang mit Kindern ist.

stern antworten


Katechon
Beiträge : 186
Veröffentlicht von: @chai

Ich selber seh den Begriff relativ losgelöst von der (heutigen) jüdischen Religion.

Ich auch. Zumal er meist auch auf eine einzelne Person abzielt … und nicht darauf, dass eine ganze Volksgruppe oder Volksmeinschaft abgewertet oder erniedrigt werden soll. Dann wäre ›Sparsam wie ein Schwabe‹ oder ›Geizig wie ein Schotte‹ ja auch verurteilenswert. 

katechon antworten
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