Frage an römische Katholikinnen und Katholiken
Guten Morgen,
die Frage richtet sich an Christen, die mit einer römisch-katholischen Gemeinde verbunden sind.
Nutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?
Veröffentlicht von: @kerygmaNutzt Ihr den Katechismus? Ist er für Euch hilfreich oder eher nicht? Wie seht Ihr den Aufbau, könnte er anders strukturiert sein? Was fehlt Euch?
Ich nutze ihn, um gezielt Sachen nachzuschauen oder nachzulesen, aber nicht als gewöhnliche Lektüre von vorne nach hinten.
Da ich wie gesagt gezielt suche, habe ich mit dem Aufbau kein Problem, habe mich damit aber auch nicht vertieft beschäftigt.
Für den Einstieg empfehle ich das Kompendium des Katechismus.
Wie ist es für dich?
Veröffentlicht von: @chaiNur mal so ganz laienhaft gefragt - der Tag hat 24 Stunden - wie lange ist man da mit vorgegebenen Gebeten beschäftigt?
Gute Frage. Kommt wahrscheinlich darauf an, wie schnell man durchbetet. Ein Rosenkranz dürfte bei einem geübten Beter so an die 23 Minuten dauern.
Veröffentlicht von: @kerygmaKommt wahrscheinlich darauf an, wie schnell man durchbetet.
Ein Rosenkranz dürfte bei einem geübten Beter so an die 23 Minuten dauern.
Ich vermute, dass meine katholischen Klassenkameraden das damals noch schneller schafften ...
Veröffentlicht von: @chaiVeröffentlicht von: @kerygmaKommt wahrscheinlich darauf an, wie schnell man durchbetet.
Ein Rosenkranz dürfte bei einem geübten Beter so an die 23 Minuten dauern.Ich vermute, dass meine katholischen Klassenkameraden das damals noch schneller schafften ...
Bei mir waren es damals 20 Minuten und ich war schon schnell.
Veröffentlicht von: @kerygmaVeröffentlicht von: @chaiVeröffentlicht von: @kerygmaKommt wahrscheinlich darauf an, wie schnell man durchbetet.
Ein Rosenkranz dürfte bei einem geübten Beter so an die 23 Minuten dauern.Ich vermute, dass meine katholischen Klassenkameraden das damals noch schneller schafften ...
Bei mir waren es damals 20 Minuten und ich war schon schnell.
Dann warst Du auch sicher immer hochkonzentriert 😉
Veröffentlicht von: @chaiVeröffentlicht von: @kerygmaVeröffentlicht von: @chaiVeröffentlicht von: @kerygmaKommt wahrscheinlich darauf an, wie schnell man durchbetet.
Ein Rosenkranz dürfte bei einem geübten Beter so an die 23 Minuten dauern.Ich vermute, dass meine katholischen Klassenkameraden das damals noch schneller schafften ...
Bei mir waren es damals 20 Minuten und ich war schon schnell.
Dann warst Du auch sicher immer hochkonzentriert 😉
Da ein Inhalt wiederholt wird, widerspricht sich das gar nicht so sehr. In den Inhalt kann man sich vertiefen.
Veröffentlicht von: @holger-fZugegenermaßen besteht der Hauptzweck des Rosenkranzbetens darin, Gott in Jesus Christus zu preisen und dies in der meditierenden Vergegenwärtigung der christuszentrierten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In dieser Vergegenwärtigung kann Gott aber genauso „sprechen“ wie im stillen Verharren…
Aber hast Du Dich mal gefragt, wozu es dafür notwendig sein sollte, so oft Maria anzurufen?
Veröffentlicht von: @kerygmaTheoretisch lehrt sie, dass ich man sich sein Heil nicht verdienen kann, praktisch muss man aber daran mitarbeiten
Ersetze „muss“ durch „darf“, dann entspricht es der katholischen Sicht. Praktisch und theoretisch.
Denn das ist doch gerade der Clou christlicher Lehre, dass dieser Gott nicht von oben her bestimmt, sondern uns mit hineinnimmt in die Verantwortung für unser eigenes Heil, das des Nächsten und das der Welt, indem er uns einerseits mit „Talenten“ und andererseits mit Freiheit ausgestattet hat und diese respektiert.
Er macht uns gleichsam zu seinen „freien Mitarbeiter“, die er zudem durch die Formung ihres Gewissen regelmäßig „weiterbildet“.
Die Zurückweisung dieser „Weiterbildung“ und erst recht die grundsätzliche Ablehnung der Mitarbeit muss möglich sein, sonst wird die versprochene „Freiheit“ zur Makulatur…
Die Idee des „einmal gerettet, immer gerettet“ ist historisch bedingt und ich kann sie deshalb gut nachvollziehen. Bei der Vorstellung, dass dieser Gott mir gleichsam einen Freifahrtschein für den Himmel in die Hand drückt (sorry, ich weiß, dass das die Idee des „sola gratia“ stark verkürzt), fühle ich mich nicht ernst genommen, ohne dass ich natürlich beanspruchen würde, dass das jeder so zu sehen hätte…
Ich stelle mir das eher so vor wie im Gleichnis vom barmherzigen Vater: Der respektiert die freie Entscheidung des jüngeren Sohnes, der „Mitarbeit im Weinberg des Herrn“ den Rücken zu kehren. Aber er ist nicht unglücklich darüber, als der Sohn zurückkehrt und wieder „mitarbeitet“. Und dazu lässt er ihn nicht nur „Schweine hüten“, sondern erinnert ihn an die vollständigen Sohnesrechte…
Veröffentlicht von: @kerygmaSpätestens im 19. Jahrhundert verselbstständigte sich das Bild der Mutter Jesu in der katholischen Kirche. Für manche überdeckte die Verehrung Marias sogar die von Christus selbst
Und „manche“ liegen dann immer goldrichtig???
(„Manche“ meinen auch wahlweise, die Mondlandung habe nicht stattgefunden, der Mensch stamme vom Affen ab oder morgen ginge die Welt unter - ganz bestimmt… 😂)
P.S. Wie schon mal irgendwo erwähnt: Ich finde die Analyse von Argumentationsstrukturen unterhaltsam. 😜
Veröffentlicht von: @holger-fVeröffentlicht von: @kerygmaSpätestens im 19. Jahrhundert verselbstständigte sich das Bild der Mutter Jesu in der katholischen Kirche. Für manche überdeckte die Verehrung Marias sogar die von Christus selbst
Und „manche“ liegen dann immer goldrichtig???
(„Manche“ meinen auch wahlweise, die Mondlandung habe nicht stattgefunden, der Mensch stamme vom Affen ab oder morgen ginge die Welt unter - ganz bestimmt… 😂)
P.S. Wie schon mal irgendwo erwähnt: Ich finde die Analyse von Argumentationsstrukturen unterhaltsam. 😜
Da musst Du mit Domradio diskutieren. Ich habe extra eine katholische Quelle herausgesucht.
Veröffentlicht von: @chaiNur mal so ganz laienhaft gefragt - der Tag hat 24 Stunden - wie lange ist man da mit vorgegebenen Gebeten beschäftigt?
Das Missverständnis: ALLE müssten ALLE Gebete bzw. Gebetsformen umsetzen. Das ist weder intendiert noch wird es kirchlicherseits gefordert, zumal ein Beter immer auch stellvertretend für seine Familie, seine Gemeinde/Kirche, die Welt betet…
Auch ein kurzes Innehalten ist ein Gebet, ja die gewissenhafte Erfüllung von familiären oder beruflichen Pflichten ist „Gebet“, ebenso wie dein ganzes Leben „Gebet“ sein kann, zur Ehre Gottes, zum Segen für dich und deine Nächsten…
@holger-f Interessant wäre allerdings schon zu erfahren, welches Gebetspensum als ausreichend genug betrachtet wird, um einen Stand der Gnade zu erreichen, der für die Rettung reicht. Ich mein, Gegenüber den Orthodoxen mit ihren ellenlangen Morgen- und Abendgebeten ist ja das katholische Dasein fast Hängematte 😉
Veröffentlicht von: @holger-fVeröffentlicht von: @chaiNur mal so ganz laienhaft gefragt - der Tag hat 24 Stunden - wie lange ist man da mit vorgegebenen Gebeten beschäftigt?
Das Missverständnis: ALLE müssten ALLE Gebete bzw. Gebetsformen umsetzen. Das ist weder intendiert noch wird es kirchlicherseits gefordert, zumal ein Beter immer auch stellvertretend für seine Familie, seine Gemeinde/Kirche, die Welt betet…
Das lese ich als Nicht-Katholikin aus Deinen Worten heraus.
Auch ein kurzes Innehalten ist ein Gebet, ja die gewissenhafte Erfüllung von familiären oder beruflichen Pflichten ist „Gebet“, ebenso wie dein ganzes Leben „Gebet“ sein kann, zur Ehre Gottes, zum Segen für dich und deine Nächsten…
Und Du meinst, das wäre bei 'den Evangelikalen' als Gegenentwurf zum Katholizismus nicht möglich?