Gibt es Gott wirklich?
Warum braucht es Gott und warum sollte es ihn geben? Energie ist nachweisbar (überall ind verschiedensten Formen). Warum darf Gott da sein, von Anfang, aber Energie nicht?
Was spricht dagegen dass Energie einfach schon immer da war & immer da sein wird und dass alles durch Energie entstanden ist? (welche wirklich nachweisbar ist). Dann bräuchte es Gott gar nicht. Alles was besteht ist in dem Falle auch nicht durch Zufall entstanden sondern durch die Gesetze der Energie und naturwisseschaft. Warum ist es für Menschen nicht wahrscheinlicher dass es so war, statt dass es einen Gott gibt?
Liebe Leonie,
es gibt Gott. Und der ist unser Vater im Himmel. Weil wir, alle Menschen, seine Geschöpfe sind.
Es sagte zum Beispiel der Kirchenvater Augustinus: "Du hast uns zu dir hin erschaffen, Gott. Und unser Herz ist unruhig, bis es ruht in dir."
Lies zum Beispiel mal den Psalm 104, der Gott als Schöpfer preist.
Wir brauchen Gott als unseren Ansprechpartner, der uns kennt - und liebt - und der alles von uns weiß. Der uns auch immer zuhört. Und der uns eine gute, liebevolle Orientierung in unserem Leben gibt. Er hat uns durch seinen Sohn Jesus Christus erlöst, der für uns am Kreuz gestorben ist - und auferstanden.
Lieben Gruß an dich!
Hallo Leonie,
Ich würde spontan sagen, weil Energie nur oder nicht viel mehr als eine Kraft ist.
Kraft erklärt in keinster Weise unser "Erleben" von Dingen, dem so genannten Qualia Phänomen. Nicht das Seelenleben oder das es "Personen" gibt
Ausserdem ist Kraft "Dumm", ohne Intilligenz. Alleine die Naturgesetze sind außerordentlich Kompliziert...
Sorry das mit Energie als Gott Ersatz ist für mich oder kommt als ein oberflächlicher Gott-ERSATZ rüber. .
Trotzdem Gottes Segen zum neuen Jahr auch Dir.
Vg
Veröffentlicht von: @derneinsagerIch würde spontan sagen, weil Energie nur oder nicht viel mehr als eine Kraft ist.
Kraft erklärt in keinster Weise unser "Erleben" von Dingen, dem so genannten Qualia Phänomen. Nicht das Seelenleben oder das es "Personen" gibt
Abgesehen davon, dass Energie und Kraft nicht dasselbe sind erklärt auch "Gott" nichts.
Zu sagen: "Gott ist die Ursache!" mag beruhigend wirken, so als hätte man da irgendwas begriffen. Aber mehr ist es auch nicht.
Servus Lucan
Gibt es denn bei Gott überhaupt ein Ursache - Wirkprinzip ? Nun, das kann ja nur in der Raumzeit der Fall sein, oder ? 😉
Ich weiss, dass wäre in psychologischem Sinne schwer zu ertragen.
Exakt. Bipolare Energie wäre nun im weltlichen Sinne z.B. eine elektr. Spannung die anliegt. Kraft / Arbeit kann sie aber nur im raumzeitlichen Sinne entfalten. Also dann ist es elektr. Arbeit wenn ein Stromfluss zustande kommt. --> kW/h Dafür ist immer der Zeitfaktor maßgebend.
Z. B. eine Gewitter. Es ensteht durch statische Ladungstrennung, die stets das Bestreben haben sich zu kompensieren / auszugleichen. Erst kracht es ordentlich, dann ist wieder Ruhe. Könnte man nun glatt Gott auch in einem Gewitter erkennen. 😉
Grüß dich, Leonie,
wenn hinter dieser Energie Gott steckt, der sich den Menschen im Lauf der Geschichte mitgeteilt hat, vor allem Israel, durch seinen Sohn Jesus, durch seine aufgeschriebenen Worte und schlussendlich mir als einem Menschen, der Gott gesucht hat und von dem er sich hat finden lassen - wäre es da nicht schade, wenn du ihn nicht kennenlernst und so viel Schönes und Gutes versäumst, das eine lebendige Beziehung zu ihm bringt?
Lieben Gruß
Manuel
Was ist Wirklichkeit ? Etwas (alles ?) wird bewirkt.
Gott ist teil meiner Wirklichkeit und weil ich etwas bewirke, ist er in der Wirklichkeit.
Wissenschaft ist teil meiner Wirklichkeit und weil ich etwas bewirke, ist sie in der Wirklichkeit.
Offenbar ist Gott für Dich auch teil der Wirklichkeit, Du hast Dir die Frage gestellt ob, er wirklich ist…
Wie wäre es mit: Gott = Gravitationkraft, die die Welt aus dem Inneren heraus zusammenhält ? Gravitation ist die einzige Kraft die durch Materie nicht abschirmbar ist.
Gott ist auch objektfreies Bewusstsein höherer Instanz.
Öhm ... 🙂 ... Gott ist ein personales Wesen und genau dieser schuf sich ein Gegenüber, uns, zur Beziehung. 🙂
Für uns Christen ist Gott in Jesus Christus definiert.
Zugleich ist ER auch unser stärkstes Zeugnis für die Existenz Elohims.
Bei allem Spekulieren, Philosophieren und Theologisieren - was ja Spass macht, ich verstehe das - sollte ein Christ mMn die Grundlage seines Glaubens nie aus den Augen verlieren.
Da hast Du natürlich Recht, tamaro, aber man kann auch mal ab un zu den Blick z.B. in den Sternenhimmel richten und die Natur verinnerlichen. Gott wird sich darin sehr "sichtbar" manifestieren. Wer ein Auge dafür hat, der möge sehen.
Liebe Grüße
Jesus "verkörpert" niemanden. Er ist Gott. UND: Sohn und Vater sind eins. Wir sehen in Gott in Jesus.
OK. Aber wie wäre es mit dem hl. Geist ? Aber die Bezeichnung "Niemand" ist mir auch sympatisch.
Entscheide dich. "Okay" oder "Aber". 🙂
Es geht um das Verkörpern. Das tut Jesus nicht. Er verkörpert niemanden. - Ich frage zurück: Wen sollte er deiner Meinung nach verkörpern?
Das sagte "ich" ja bereits: Den hl. Geist. Wiederhole es aber gerne.
Ich rate mal, weil du offenbar immer wortkarger wirst ... Du sagst also: Jesus verkörpert den Heiligen Geist? Willste noch mal drüber nachdenken?
Wie wäre es mit: Gott = Gravitationkraft,.....
Sir Isaac Newton würde im Grabe rotieren ob deiner veränderten Aussage seiner Theologie.
Er war zwar Antitinitarier und vertrat den Unitarismus, hat aber nicht den Schöpfer als Schöpfung relativiert.
Das wäre doch schön, dann hätte ich Ihn glatt von den Toten auferweckt. 🤣
Gravitation ist ja auch nur die Auswirkung auf die Raumzeit, damit Du beruhigt bist. Nicht das ich auch hier wieder für Aufruhr sorge. 🙂 Gott selbst würfelt ja nicht. 😉
Darum geht es nicht.
Dein Rat an eine unsicher gewordene Schwester führt nicht ermutigend zu Jesus hin.
Das ist der Knackpunkt.
Doch ! Mein Rat geht immer auf einen Mittelpunkt hin. Du wirst von mir nie etwas Anderes hören und wenn Du denn so magst, dann steht Jesus stets in diesem Mittelpunkt.
In gewissem Sinne ist Jesus doch anziehend, oder nicht ?
Gott manifestiert sich auch im fragilen Gleichgewicht der Natur, dass der Mensch stets erneut auf das empfindlichste stört. Siehe viel zu hohe CO2 Werte.
oder nimm eine Blume deren Blütenblätter aus einem Mittelpunkt entspringen.
Lenk nicht ab. Deine Aussage hat Gott mit der Schöpfung gleichgesetzt. Da liegt der Hase im Pfeffer.
Ich habe dich drauf aufmerksam gemacht. Vielleicht denkst du einmal darüber nach, was es bedeutet, den Schöpfer zur Schöpfung zu reduzieren.
Aber das machen Christen doch ständig. Gott in die Welt hinein zu ziehen und zu sagen er sei gut. Dann klage Doch bitte ALLE hier an.
Das macht nichts. Verliere stets gerne den Kopf 🤣
Komisch. Habe ihn dann immer auf dem Boden gesucht, aber er blieb einfach verschwundibus. 🤣
@setzei Kannst du versuchen, zu erklären, was das
Aber das machen Christen doch ständig. Gott in die Welt hinein zu ziehen und zu sagen er sei gut.
mit dem
den Schöpfer zur Schöpfung zu reduzieren
zu tun hat? Jesus selbst sagt, es ist nur einer gut, nämlich Gott.
Ich verstehe nicht, was du da meinst.
@goldapfel
Für mich ist eben Gott jenseits von Gut und Böse, also nicht in dualistisch geprägte Begriffe kotegorisierbar und somit spaltbar. Hoffe Du kannst mit meiner Erklärung etwas anfangen.
Okay, die Bibel sagt da eindeutig etwas anderes über Gott. Damit
Für mich ist eben Gott jenseits von Gut und Böse,
kann ich nichts anfangen. Dieser Gott, den du da beschreibst, kann nicht retten.
Das hier (von deborah) ging aber gerade an dich, nicht an "alle". Du darfst damit auch umgehen. 🙂
Siehst Du denn Gravitation als eine weltliche Kraft ?
Gott manifestiert sich auch im fragilen Gleichgewicht der Natur, dass der Mensch stets erneut auf das empfindlichste stört. Siehe viel zu hohe CO2 Werte.
Das Gleichgewicht der Welt war schon immer sehr dynamisch und hat sich schon lange vor dem Menschen immer wieder geändert. In dieser Beziehung ist der Mensch nichts Besonderes.
Nimm zum Beispiel Dein Blut. Der Organismus kommt auch mit 200 Zucker zurecht, aber nicht dauerhaft.
@setzei meinst du wirklich Gott=Gravitationskraft oder. Gott wie eine Gravitationskraft?
@goldapfel
Nein. Gravitation ist seine direkte Auswirkung in die Raumzeit hinein. Aber Gravitation ist eben nicht von dieser Welt. Wäre das so pasend für Dich ?
Liebe Grüße
@setzei OK, verständlicher. Aber nicht unbedingt richtiger.
Die Prinzipien, die Gott geschaffen hat und die die Welt zusammenhalten, weisen vielleicht auf Gott hin, entspringen aber "nur" seinen Gedanken. Ist sein Werk. Alles ist zu ihm hin und von ihm geschaffen worden.
Was du hier versuchst zu verkaufen, brauche ich nicht. Das klingt mir zu sehr nach Esoterik. Ich halte mich lieber an die Bibel, die sagt, dass alles gute und vollkommene vom Vater des Lichts kommt.
@goldapfel
Tue immer das, was Du für Richtig oder Richtiger geprüft hast und.. ich bin kein Verkäufer. 😉
@goldapfel
Das was Gravitation in Ihrem Wesen auszeichnet ist eben, dass sie auf wirklich ALLES anziehend wirkt und ausnahmslos ALLES durchdringt. Das schafft keine weltliche Kraft. 😉
Diese Kraft ist ja sogar in der Lage die Raumzeit zu verbiegen und aufzuzehren.
Diese Kraft ist ja sogar in der Lage die Raumzeit zu verbiegen und aufzuzehren.
Die "verbogene Raumzeit" ist nichts anderes als eine Beschreibung der Gravitation. Und "aufgezehrt" wird da auch nichts.
Da gefällt mir die Aussage, Gott sei "Energie" doch wesentlich besser. Passt auch besser zur Bibel.
ok. "Aufgezehrt" ist wohl wörtlich nun nicht ganz passend, aber dehnen. Wenn aber die Raumzeit bis ins Unendliche gedehnt wird, kommt das nicht auch im gewissen Sinne einer Aufzehrung / Auflösung gleich ?
@leonie0011 Die Naturwissenschaft kommt , außer man driftet ins philosophisch religiöse ab , ohne Gott aus . Also die Lehre von dem was man sieht , messen kann oder annähernd beschreiben . Also auch die verschiedenen Energieformen . E=m+c²
Gott gehört nicht in diese Kategorie .
Damit ist man in eine Sackgasse geraten . Man kann Gott weder sehen , messen oder annähernd beschreiben .
Wer nach ihm sucht , wird ihn finden !! ( die Bibel ) Wenn sich einer in irgendeiner Form ernsthaft auf die Suche nach Gott macht wird er ihn finden . Ob ihm das gefällt , was er da findet steht auf einem anderen Blatt . Ich jedenfalls habe mir da etwas ganz anderes vorgestellt , als das was ich dann erkannt habe und gefolgt bin . Es ist jedermanns Privatsache die er selbst herausfinden kann oder Gott einen guten Mann sein läßt .
Gruß
Praktiker
@praktiker jetzt würde mich mal interessieren, was genau du gesucht hast und was du gefunden hast.
Auch wenn es evtl etwas off topic ist...
@goldapfel
Was habe ich gesucht ? Eigentlich Nichts. Oder eben Nichts das von dieser Welt ist. "ICH" habe es aber nicht gefunden.
@setzei Danke für deine Antwort. Hab aber eigentlich Praktiker gefragt. 😉
@goldapfel
Oh, bitte um Verzeihung. Das ist mir nun leider entgangen.
@goldapfel
eventuell kann man "es" auch garnicht finden, sondern "ES" findet einen.
@goldapfel Den Gott , den die Bibel beschreibt .
Das Wort "gefunden" suggeriert den falschen Eindruck , das man etwas einmalig gefunden hat . Dem ist ganz und gar nicht so . Es ist auch nicht nur die Gewißheit das man Gott auf irgendeine Weise erfahren hat und "nun" weis , das er da ist . Oder das er ab und zu mal durch irgendetwas im eigenen Leben "aufblitzt" .
Sondern das es ein bewußtes einlassen ist , den eigenen Lebensweg mit ihm zu gehen .
Ähnlich wie ein Kind , das an der Hand des Vaters ist . Wenn man dieses Bild aus der Perspektive eines Vaters betrachtet , der seinem Kind dabei die Freiheit läßt und seine schützende Hand über es hält wird enttäuscht werden . Oder einem Hirten , der seine Schafe liebevoll hütet . Beide Bilder sind in der Bibel so ausgerichtet , das das Kind bzw. das Schaf seinem Vater bzw. Hirten folgt . Die eigene Freiheit hat sich für mich jedenfalls erledigt - freiwillig . Dafür erfahre ich den Bund , der in den beiden Bildern enthalten ist .
Dreh- und Angelpunkt dabei ist der Vers : " Wer sich vom Geist Gottes leiten läßt , ist ein Kind Gottes .." Im Englischen gibt es eine Verlaufsform . Ein laufender Prozeß . Die wäre hier gut geeignet das zu beschreiben . Keine statische Angelegenheit sondern ein "dauerndes Dranbleiben" . Paulus sagt : " Er hat den Lauf beendet ..." Also wieder eine Verlaufsform .
Gruß
Praktiker
@praktiker wobei mir noch nicht so ganz klar ist, was du gesucht hast? Schriebst du nicht mal davon, nicht mehr allein sein zu wollen? Oder verwechsel ich das? War es das?
Du hast das dann jetzt in Form der Verbindung zum Hirten oder zum Vater, aber deine "Freiheit" aufgegeben. Verstehe ich dich so richtig? Und das war dir anfangs nicht ganz klar? Vermisst du deine Freiheit? (Ich erinnere den Thread mit einer "Gebetslast", klang nicht leicht)
Wobei das für mich unter "Preis der Nachfolge" fällt.
Darf ich fragen, wie es bei dir mit der Freude am Herrn ist? Entschuldige bitte, wenn das zu persönlich ist.
@goldapfel Ehrliche Fragen .
Bei meiner Taufe ( 1986 ) habe ich gesagt , das ich Geborgenheit und Liebe gesucht habe , und sie bei Menschen nicht gefunden . Das ist eins meiner Hauptargumente um an Gott dran zu bleiben .
Wenn man jemand kennen lernt hat man manchmal ganz andere Vorstellungen was sich daraus entwickelt . Ehrlich gesagt hatte ich damals , als die Sache mit Jesus anfing , keine Boden unter den Füßen geschweige denn eine Vorstellung wie es bei mir weitergehen könnte . Als ich seinen Weg anfing zu gehen wurde ich etwas ernüchtert . Wie ein Kind , das langsam erwachsen wird ( Bibel ) . Ein Erwachsener sieht die Welt ganz anders wie ein Kind "im Glauben" .
Natürlich hätte ich gerne meine Freiheit wieder und es wäre direkt möglich wieder meinen eigenen Weg zu gehen . Mit meinem Leben an zu fangen , was ich gerne tuen würde . Im Prinzip hat das der verlorene Sohn gemacht . Alles genommen und ab durch die Mitte . Ich denke , das da viele wieder ihren Weg gehen weil ihnen das besser gefällt und ich kann das nachvollziehen . Diese Entscheidung muß ich jeden Tag aufs neue fällen .
Manchmal denke ich , das ich nicht bis zum Schluß durchhalte . Aber das ist nun mal so und nicht zu ändern .
Die Freude am Herrn . Zum Freuen ist mir bei meinen Umständen weniger zumute . Auch die Zukunftsaussichten sind eher mau . Aber immer wieder werde ich innerlich so gestärkt ( Trost , Frieden , mein Mangel wird ausgefüllt etc. ) das ich die Situation ertragen kann und dadurch "mehr als ein Überwinder" bin .
Gruß
Praktiker
@praktiker Danke für ehrliche Antworten 😉
Hast du diese Geborgenheit und Liebe in ihm gefunden? Hat er deinen inneren Mangel gestillt?
Du scheinst schwer zu tragen. Ich wünsche dir, dass du (wieder) erfährst, dass der Herr deinen Becher bis an den Rand füllt und er dein Herz mit Freude an ihm, trotz aller Umstände, erfüllt!
Sei gesegnet!
Goldapfel
@goldapfel Danke .
Die größten Spannungen in mir sind dann , wenn das was Gott will bzw. anstrebt nicht mit dem in Einklang zu bringen ist , mit dem was die Menschen wollen und tuen . Wie wenn sich 2 gleichnamige Pole abstoßen .
Jeder hat sein Recht auf eine eigene Meinung und Handlungsfreiheit . Das erscheint mir immer mehr nicht in Einklang zu sein was Menschen wollen und tuen und dem , was Gott tut und will . Wie eine fehlende Kompatibiltät .
Gruß
Praktiker