Benachrichtigungen
Alles löschen

Medikamente

Seite 2 / 3

AnnesRegenbogen
Themenstarter
Beiträge : 9

Hallo liebe Leute,

wie ist das eigentlich mit Medikamenten wie Schmerztabletten, Antidepressiva usw? Was sagt Gott zu der Einnahme? Vielleicht hat sich ja jmd bereits mit dem Thema beschäftigt. Liebe Grüße!

Antwort
57 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 15317

@annesregenbogen 

Nur zum Verständnis... wenn Gott nicht will, dass wir Schmerzmittel und Antidepressiva nehmen - bedeutet das im Umkehrschluss dann nicht, dass Gott will, dass Menschen Schmerzen und Depressionen haben, und wir das daher nicht in Frage stellen sollen?

Ich erkenne darin keinen Sinn.

 

lucan-7 antworten
29 Antworten
meerblau
(@meerblau)
Beigetreten : Vor 3 Monaten

Beiträge : 23

@lucan-7 Ich glaube nicht, dass Gott was dagegen hat. Ich muss selbst Antidepressiva nehmen, nicht viel, aber doch.

Hat Gott die Medis nicht auch die Menschen finden lassen, um ihnen damit zu helfen? So wie ein Werkzeug?

Stell Dir mal vor, es hat jemand Krebs im Endstadium und fürchterliche Schmerzen. Wäre das nicht eine unmenschliche Grausamkeit zu verlangen, dass dieser Mensch die Schmerzen aushält?

Ich bete auch oft erst mal dafür, dass Gott mir Symptome wegnimmt, ohne Medis oder Arzt, weil ja Jesus der beste Arzt ist. Aber immer macht er das leider nicht weg. Letzte Woche musste ich mir nach 2wöchigem eigenständigen Rumdoktern mit intensiven Gebeten doch einen Zahn ziehen lassen, der auf Eiter saß. Mit den Nachwirkungen habe ich immer noch zu schaffen.

meerblau antworten
lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2437

@lucan-7 Du liest auch eher in die Frage rein als aus der Frage raus, oder? 😉 Die Frage hat nicht impliziert, dass Gott gegen die Einnahme von Schmerzmitteln und Antidepressiva wäre. Das unterstellst du ihr bloß. 🙂

lubov antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@lubov 

Die Frage hat nicht impliziert, dass Gott gegen die Einnahme von Schmerzmitteln und Antidepressiva wäre. Das unterstellst du ihr bloß.

Es geht um die Möglichkeit, dass er dagegen sein könnte. Wenn das aber so wäre, dann würde das ja auch aussagen, dass Gott Schmerzen und Depressionen nicht behandelt sehen will. Und das wäre dann doch eine merkwürdige Vorstellung.

lucan-7 antworten
lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2437

@lucan-7 Es geht um die Möglichkeit, dass er dagegen sein könnte. Wenn das aber so wäre, dann würde das ja auch aussagen, dass Gott Schmerzen und Depressionen nicht behandelt sehen will.

Finde ich keine logische Schlussfolgerung. Stünde irgendwo, dass Gott keine Kohle verbrannt haben will, würde das ja auch nicht heißen, dass er will, dass wir frieren, sondern es gäbe ja andere Möglichkeiten, zu heizen. Und bevor du das einen schlechten Vergleich nennst (ich will mal nicht behaupten, dass er super wäre, aber so völlig grottig ist er auch nicht... *g*): Die Behebung der Ursache der Schmerzen oder eine Psychotherapie wären nur zwei Möglichkeiten, um Schmerzmittel und Antidepressiva ggf. zu umgehen.

lubov antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@lubov 

Finde ich keine logische Schlussfolgerung. Stünde irgendwo, dass Gott keine Kohle verbrannt haben will, würde das ja auch nicht heißen, dass er will, dass wir frieren, sondern es gäbe ja andere Möglichkeiten, zu heizen.

Von mir aus. Vielleicht will Gott ja auch, dass die Schmerzen "weggebetet" werden und eine Depression durch Vertrauen in Jesus geheilt wird.

Es gibt ja Christen, die so unterwegs sind. Das geht dann aber schon sehr in Richtung Esoterik, und da sehe ich für mich auch keine Ansätze mehr für eine Diskussion.

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 
Vielleicht will Gott ja auch, dass die Schmerzen "weggebetet" werden und eine Depression durch Vertrauen in Jesus geheilt wird.

Es gibt ja Christen, die so unterwegs sind. Das geht dann aber schon sehr in Richtung Esoterik,

Von dieser Kombination- Verbindung habe ich noch nie gehört. Wie bringst du das mit Esoterik zusammen?

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Von dieser Kombination- Verbindung habe ich noch nie gehört. Wie bringst du das mit Esoterik zusammen?

Das sind nur so einzelne Erfahrungen mit Leuten, die das ziemlich vermischt haben. Gelegentlich stoße ich auch hier auf Beiträge, die mich daran erinnern.

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 
Das sind nur so einzelne Erfahrungen mit Leuten, die das ziemlich vermischt haben. Gelegentlich stoße ich auch hier auf Beiträge, die mich daran erinnern.

Ich hatte das so von dir verstanden, dass Christen, die sich nur auf das Gebet/ Gott verlassen und Medikamente ablehnen auch verstärkt in der Esoterikschiene unterwegs sind. Jetzt sagst du, es sind nur Einzelfälle und anhand deiner Sichtweise wird deutlich, dass du das alles in einen Topf wirfst. Dann ist das kein Wunder, dass du zu dem Entschluß kommst. Ist daher für mich nicht begründet diesen Christen einen verstärkten Hang zur Esoterik nachzusagen. 😉

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Ich hatte das so von dir verstanden, dass Christen, die sich nur auf das Gebet/ Gott verlassen und Medikamente ablehnen auch verstärkt in der Esoterikschiene unterwegs sind. Jetzt sagst du, es sind nur Einzelfälle und anhand deiner Sichtweise wird deutlich, dass du das alles in einen Topf wirfst.

Das ist allein eine Frage der Definition und der Perspektive. Eine genaue Abgrenzung nach sachlichen Kriterien ist da kaum möglich.

Ist daher für mich nicht begründet diesen Christen einen verstärkten Hang zur Esoterik nachzusagen.

Spätestens dann, wenn sich bestimmte Vorstellungen kaum noch mit der Bibel begründen lassen sind wir dann wohl im Bereich der "Esoterik"...

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Das ist allein eine Frage der Definition und der Perspektive. Eine genaue Abgrenzung nach sachlichen Kriterien ist da kaum möglich.

Ich verstehe das schon, dass du das so siehst. Allerdings gibt es Menschen, die davon betroffen sind, in der Materie drin stecken und deshalb auch differenzieren.

Spätestens dann, wenn sich bestimmte Vorstellungen kaum noch mit der Bibel begründen lassen sind wir dann wohl im Bereich der "Esoterik"...

Aber das trifft in dem Fall ja nicht zu.

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Ich verstehe das schon, dass du das so siehst. Allerdings gibt es Menschen, die davon betroffen sind, in der Materie drin stecken und deshalb auch differenzieren.

Natürlich kann es hilfreich sein, wenn man ein System hat, nach dem man bestimmte Dinge sortiert. Die Bibel gibt da ja auch eine gewisse Ordnung vor, und es kann gut tun, wenn man dieser Orientierung folgt. Da habe ich ja auch viele Beispiele erlebt.

Das macht die biblische Ordnung aber noch nicht zu etwas grundsätzlich anderem als irgendeine esoterische Lehre, wenn man es von einem neutralen Standpunkt betrachtet.

(Und natürlich erwarte ich hier keine Zustimmung zu dieser Aussage...)

Aber das trifft in dem Fall ja nicht zu.

Meiner Erfahrung nach sind sich auch viele Christen nicht wirklich darüber einig, wo genau die biblische Lehre aufhört und die Esoterik beginnt...

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Natürlich kann es hilfreich sein, wenn man ein System hat, nach dem man bestimmte Dinge sortiert. Die Bibel gibt da ja auch eine gewisse Ordnung vor, und es kann gut tun, wenn man dieser Orientierung folgt. Da habe ich ja auch viele Beispiele erlebt.

Das hört sich so an, als wäre diese Ordnung etwas, was nur der Psyche des Menschen nützt, aber hier geht es auch um ( geistige) Aufklärung.

Das macht die biblische Ordnung aber noch nicht zu etwas grundsätzlich anderem als irgendeine esoterische Lehre, wenn man es von einem neutralen Standpunkt betrachtet.

Was du hier als neutral ansiehst, sehe ich als undifferenziert betrachten an.

(Und natürlich erwarte ich hier keine Zustimmung zu dieser Aussage...)

Sehr klug von dir davon auszugehen. 😆 😉 

Meiner Erfahrung nach sind sich auch viele Christen nicht wirklich darüber einig, wo genau die biblische Lehre aufhört und die Esoterik beginnt...

Das mag sein, nur wenn man von deiner Sichtweise ausgeht, wären ja sogar Jesus und seine Jünger Esoteriker.

Bei all den kleinen, feinen Schnittstellen ist ein Hauptunterscheidungskriterium, dass Esoteriker den Opfertod Jesu nicht annehmen und den Selbsterlösungsweg gewählt haben. Erfahrungsgemäß schauen die meisten Esoteriker auf Christen herab, halten sie für naiv und dumm davon auszugehen, dass Jesus unsere Sünden auf sich geladen hat. Sie halten uns Christen für geistig faul und noch nicht erwacht. Was eben ganz oft zu beobachten ist, wieviel Hochmut in diesen Menschen steckt. Ich will nicht sagen, dass alle so sind, ganz bestimmt nicht, aber leider habe ich immer wieder dieselbe Beobachtung dahingehend gemacht.

Sie streichen Jesu Tat, setzen sich selbst an seine Stelle und denken, sie ( und die anderen Lichtarbeiter) sind entscheidend die Menschheit und den Planten Erde zu erlösen.

Jesus lehrt die Demut, verbietet sogar andere als Dummkopf zu bezeichnen und weist darauf hin einzusehen, dass man als Mensch aus diesem Hamsterrad von Schuld ohne ihn nicht rauskommt. Die Gnade Gottes anzunehmen scheint für viele Esoteriker ein großer Anstoß und eine Dummheit zu sein.

 

 

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Das hört sich so an, als wäre diese Ordnung etwas, was nur der Psyche des Menschen nützt

Davon gehe ich in der Tat aus. An irgendwelche "geistlichen" Hintergründe glaube ich ja nicht.

Was du hier als neutral ansiehst, sehe ich als undifferenziert betrachten an.

Das würde bedeuten, dass es objektive Gründe für den christlichen Glauben gibt, also Gründe, die eine "neutrale" Person überzeugen müssen. Solche Gründe gibt es aber nicht, alle relevanten Gründe für den ein oder anderen Glauben sind subjektiv.

Das mag sein, nur wenn man von deiner Sichtweise ausgeht, wären ja sogar Jesus und seine Jünger Esoteriker.

Kann man so sicher nicht sagen, weil "Esoterik" ja ein ganz bestimmtes Feld meint. Aber ihre Ansichten und die Ansichten von Esoterikern (wie auch die Weltbilder anderer Religionen) gleichen sich prinzipiell.

Jesus hatte einige kluge Ideen, im Prinzip sehe ich ihn als Philosophen. Aber er war natürlich durch sein Umfeld geprägt und stellte seine Ideen daher durch den jüdischen Glauben vor.

Und das ist auch der Punkt, den ich hier nicht annehmen kann. Jesus war nicht neutral, sondern durch seine Kultur geprägt. Später wurde das durch die christliche Kirche adaptiert, weil der jüdische Glaube für jene, die nicht dieser Kultur angehörten, weitgehend unverständlich blieb. Auch die Gottesvorstellung wurde angepasst... beispielsweise von einem Gott, der Böses wie Gutes bringt zu einem Gott, der ausschliesslich "gut" ist.

Diese ganzen Elemente versuche ich weitgehend auszuklammern... was bleibt ist etwas, das ich als eine Art Kernbotschaft Jesu betrachte (Natürlich ohne zu wissen, was der historische Jesus dazu gesagt hätte), die mir sinnvoll erscheint und an der ich mich auch orientiere.

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7

Das würde bedeuten, dass es objektive Gründe für den christlichen Glauben gibt, also Gründe, die eine "neutrale" Person überzeugen müssen.

Ich verstehe solche Aussagen nicht, solch eine Erwartungshaltung nicht. Warum meinst du, dass man als Gläubiger irgendjemanden überzeugen oder was beweisen muss?

Solche Gründe gibt es aber nicht, alle relevanten Gründe für den ein oder anderen Glauben sind subjektiv.

Und das zählt unterm Strich natürlich nicht...? 😉 Was ist schon die subjektive, oft auch sich deckende Wahrnehmung und das geistig Erlebte von x Millionen Menschen weltweit ? 🤔 🤪

Ich finde deine Sichtweise auf den Glauben sehr einseitig. Du unterschlägst einen großen Teil der menschlichen Realität zum Nachteil des Glaubens. Aber wir hatten das Thema ja schon mal ausführlich und müssen das daher nicht wieder aufrollen. Am Ende kam rum, du nimmst die x Millionen gläubigen Menschen mit ihren geistigen Erfahrungen und Erlebnissen nicht ernst genug, denkst, die machen sich alle was vor, lassen sich von ihrer Wahrnehmung täuschen. Du hälst das für realistisch gedacht, ich halte das für realitätsfern gedacht. 😉 

Jesus hatte einige kluge Ideen, im Prinzip sehe ich ihn als Philosophen.

Hier gehen unsere Meinungen natürlich auch weit auseinander...

 

 

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Ich verstehe solche Aussagen nicht, solch eine Erwartungshaltung nicht. Warum meinst du, dass man als Gläubiger irgendjemanden überzeugen oder was beweisen muss?

Es ging jetzt eher um den Unterschied zwischen Christentum und Esoterik. Wenn du sagst, das Christentum sei etwas völlig anderes, dann kannst du das nicht belegen. Du kannst also nicht zeigen: Das Christentum ist zutreffend, Esoterik ist Unsinn. Umgekehrt geht es natürlich auch nicht (je nachdem).

Und das zählt unterm Strich natürlich nicht...? 😉 Was ist schon die subjektive, oft auch sich deckende Wahrnehmung und das geistig Erlebte von x Millionen Menschen weltweit ?

Das hängt davon ab, womit man sich zufrieden gibt. Glaube hat ja eine Wirkung, keine Frage. Wer damit glücklich ist... bitte sehr!

Am Ende kam rum, du nimmst die x Millionen gläubigen Menschen mit ihren geistigen Erfahrungen und Erlebnissen nicht ernst genug

Die Menschen nehme ich schon ernst. Das heißt aber nicht, dass ich ihre Aussagen für zutreffend halten muss.

die machen sich alle was vor, lassen sich von ihrer Wahrnehmung täuschen. Du hälst das für realistisch gedacht, ich halte das für realitätsfern gedacht.

Wodurch unterscheidest du das denn...?

Hier gehen unsere Meinungen natürlich auch weit auseinander...

sonst wäre es ja auch langweilig... 😛 

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Es ging jetzt eher um den Unterschied zwischen Christentum und Esoterik.

Eigentlich ging es darum, dass du eine Aussage getätigt hast, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch auf Nachfrage leider noch immer nicht nachvollziehen kann. Aber jetzt drehst du den Spieß um :

Du kannst also nicht zeigen: Das Christentum ist zutreffend, Esoterik ist Unsinn.

 

Aber gut...ich habe nicht gesagt, dass Esoterik Unsinn ist. Im Gegenteil, das ist ebenso real und es ist alles eine Frage, wo man geistig hin will und welchen Weg man dafür wählt. Und ich habe die Entscheidung getroffen, dass mein Heil nicht in der Esoterik zu finden ist sondern in Jesus/ im christl. Glauben.

Das hängt davon ab, womit man sich zufrieden gibt. Glaube hat ja eine Wirkung, keine Frage. Wer damit glücklich ist... bitte sehr!

Dankeschön 😊 

Die Menschen nehme ich schon ernst. Das heißt aber nicht, dass ich ihre Aussagen für zutreffend halten muss.

Und das sehe ich persönlich in dem Ausmaß als nicht ernst nehmen an.

Wodurch unterscheidest du das denn...?

Anhand der Existenz und Auswirkung dessen in meinem Leben. So wie im Weltlichen ist das auch im Geistigen. Ich glaube, würde man mir irgendwann sagen, die gesamte weltliche Realität ist nur ein Programm wie im Film Matrix, würde ich das für wahrscheinlicher halten als dass es die geistige Welt nicht gibt.

sonst wäre es ja auch langweilig... 😛 

😆 Dann sag doch mal, wie du für dich ausschließen kannst, dass es das Geistige gibt?

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Eigentlich ging es darum, dass du eine Aussage getätigt hast, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch auf Nachfrage leider noch immer nicht nachvollziehen kann.

Ja, nach dem was du jetzt geschrieben hast, merke ich gerade, dass ich von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen bin. Ich habe gedacht, dass du den christlichen Glauben für "real" und Esoterik für "nicht real" hälst.

Tatsächlich ist es aber wohl eher so, dass du den christlichen Glauben für den "richtigen Weg" und Esoterik für den "falschen Weg" hälst... ohne dabei Esoterik für nicht real zu halten.

Dann konnte meine Argumentation nur missverständlich sein. Aber ich habe da irgendwie selber gerade den Faden verloren um das jetzt nochmal völlig neu aufzudröseln... 🤪 

Und das sehe ich persönlich in dem Ausmaß als nicht ernst nehmen an.

Verstehe ich schon... man identifiziert sich ja mit seinen Aussagen und seinen Gedanken, und wenn die nicht akzeptiert werden, dann nimmt man das natürlich schnell persönlich.

Aber ich sehe es so, dass ich die Gedanken ja durchaus ernst nehme, wenn ich sie aufgreife und darüber nachdenke... mit irgendwelchem Blödsinn würde ich mich ja gar nicht erst befassen. Und das ist auch eine Art von Respekt, denke ich... auch dann, wenn man am Ende nicht zustimmt.

Anhand der Existenz und Auswirkung dessen in meinem Leben. So wie im Weltlichen ist das auch im Geistigen.

Das gibt es natürlich. Glaube hat Auswirkungen, keine Frage. Aber auch das ist am Ende subjektiv.

Ich glaube, würde man mir irgendwann sagen, die gesamte weltliche Realität ist nur ein Programm wie im Film Matrix, würde ich das für wahrscheinlicher halten als dass es die geistige Welt nicht gibt.

Ich halte das sowieso für sehr wahrscheinlich... in verschiedener Form.

Dann sag doch mal, wie du für dich ausschließen kannst, dass es das Geistige gibt?

Was meinst du denn mit "das Geistige"?

Dass da IRGENDETWAS ist glaube ich schon... also etwas, das über die Materie hinaus geht.

Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit der Bibel... außer dass deren Autoren auch dachten, dass es "Mehr" gibt in der Welt, aber ich wüsste nicht, warum die  mehr darüber gewusst haben sollten.

 

 

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Tatsächlich ist es aber wohl eher so, dass du den christlichen Glauben für den "richtigen Weg" und Esoterik für den "falschen Weg" hälst... ohne dabei Esoterik für nicht real zu halten.

Ja, so ist es. Wobei man in der Esoterik auch etwas vorsichtiger sein muss, weil es in dem Bereich auch vermehrt zu Täuschungen kommt. Täuschungen nicht auf Hirnbasis ( wobei das natürlich auch sein kann), wie du es jetzt vielleicht eher denken würdest, sondern Täuschungen aus dem geistigen Bereich ausgehend.

Aber ich habe da irgendwie selber gerade den Faden verloren um das jetzt nochmal völlig neu aufzudröseln... 🤪 

Ich helfe dir auf die Sprünge. 😉 Du hast ausgesagt, dass Christen, die sich nur auf das Beten verlassen damit schon sehr in die esoterische Schiene gehen.

Verstehe ich schon... man identifiziert sich ja mit seinen Aussagen und seinen Gedanken, und wenn die nicht akzeptiert werden, dann nimmt man das natürlich schnell persönlich.

Darum geht es mir hier aber gar nicht. Es geht um den allgemeinen Umgang miteinander, die Herangehensweise an seine Mitmenschen und nicht, ob und wer sich persönlich gekränkt fühlt. Aber lassen wir das, das muss halt jeder selbst wissen, wie er/ sie mit anderslebende Mitmenschen mit ihrer geistigen Lebenserfahrung umgeht.

Das gibt es natürlich. Glaube hat Auswirkungen,

Richtig. Aber nicht immer geht einem Erlebnis ein Glaube voraus. Manchmal erlebt man erst und glaubt dann. So geht es auch vielen Menschen. Und so war es auch bei mir, bezogen auf vieles aus dem Geistigen.

Ich halte das sowieso für sehr wahrscheinlich... in verschiedener Form.

Wie kommst du darauf, dass du es für wahrscheinlich hälst? Und welche Formen meinst du? Das würde mich sehr interessieren. 😊 

Aber ich sehe da keinen Zusammenhang mit der Bibel... außer dass deren Autoren auch dachten, dass es "Mehr" gibt in der Welt, aber ich wüsste nicht, warum die mehr darüber gewusst haben sollten.

Weil es offensichtlich ist, dass die mehr wussten wie du. Stell dir vor, das ist tatsächlich möglich 😉 

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Wobei man in der Esoterik auch etwas vorsichtiger sein muss, weil es in dem Bereich auch vermehrt zu Täuschungen kommt. Täuschungen nicht auf Hirnbasis ( wobei das natürlich auch sein kann), wie du es jetzt vielleicht eher denken würdest, sondern Täuschungen aus dem geistigen Bereich ausgehend.

Demnach siehst du die Esoterik als "geistigen Bereich" neben dem Christentum, nur dass sich dort nichts Gutes befindet, so dass man sich da fernhalten sollte.

Was mich ja eigentlich eher darin bestätigt, dass ich da keinen echten Unterschied sehe. Also rein "technisch" gesehen. In diesem Sinne ist dann auch "wegbeten" und dergleichen nichts wesentlich Anderes. Und aus dieser Perspektive macht natürlich auch mein Einwand keinen Sinn.

Werde ich demnächst berücksichtigen.

Darum geht es mir hier aber gar nicht. Es geht um den allgemeinen Umgang miteinander, die Herangehensweise an seine Mitmenschen und nicht, ob und wer sich persönlich gekränkt fühlt.

Das mag allerdings auch an einem grundsätzlichen Problem liegen, das wir hier haben. Ich denke, dass du grundsätzlich kein Problem mit einer wissenschaftlich geprägten Sichtweise hast... also, was Dinge wie Physik, Biologie oder Medizin betrifft. Wir werden uns über die Fakten der Welt schnell einig sein, was die Form der Erde betrifft, die Entfernung zum Mond, die Zusammensetzung von Gesteinen und was weiß ich. Das heißt, es gibt für dich keinen Grund, meine Sichtweise zu kritisieren.

Du glaubst jedoch zusätzlich an eine geistige Welt, und da habe ich nichts Vergleichbares. Du magst zwar kritisieren, dass ich das nicht wahrhaben will... aber im Grunde bin ich einseitig in der Rolle des Zweiflers, während du fortwährend deine Postion verteidigst. Und das macht jede Diskussion natürlich sehr einseitig.

Es wäre vermutlich viel einfacher, wenn ich einer anderen Religion angehören würde. Dann könnten wir uns gegenseitig auf Augenhöhe kritisieren oder Gemeinsamkeiten finden, du könntest jede Kritik meinerseits mit einer ähnlichen Kritik an meinem Glauben kontern.

So etwas kann ich leider nicht bieten und ich wüsste auch nicht, wie man dieses Ungleichgewicht anders angehen könnte.

Wie kommst du darauf, dass du es für wahrscheinlich hälst? Und welche Formen meinst du? Das würde mich sehr interessieren.

Nun, zum einen ist die "Matrix" natürlich ideal, um die Schöpfung zu beschreiben... Gott wäre dann der Programmierer, und wir wären mit unseren Seelen die Bewohner der imaginiären Welt, die wir mit unseren Körpern als "Avatare" erleben. Und Jesus wäre dann eben Gottes Avatar gewesen.

Ist eine faszinierende Vorstellung, führt aber dennoch wieder zu Widersprüchen.

Was ich aber in jedem Fall für eine Gewissheit halte, ist dass die Welt in Wahrheit ganz anders aussieht als wir sie wahrnehmen. Ich denke auch, dass Raum und Zeit eine Illusion sind und die Welt, die wir wahrnehmen, nur in unserem Geist existiert.

Und das ist keine Phantasterei, schon Platon hat sich ja damit befasst und die moderne Physik bestätigt, dass unsere Welt weit darüber hinausgeht, was wir wahrnehmen und ganz anders strukturiert ist als sie uns scheint.

Insofern scheint mir die "Matrix" ein gutes Modell zu sein.

Weil es offensichtlich ist, dass die mehr wussten wie du. Stell dir vor, das ist tatsächlich möglich

Die Menschen früher wussten einfach andere Dinge. Warum sie irgendetwas über eine "geistige Welt" hätten wissen sollen... das leuchtet mir allerdings nicht ein.

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Was mich ja eigentlich eher darin bestätigt, dass ich da keinen echten Unterschied sehe.

Genau, ob Iboprofen oder Drogenpille, alles daselbe. 😉

Das mag allerdings auch an einem grundsätzlichen Problem liegen, das wir hier haben. Ich denke, dass du grundsätzlich kein Problem mit einer wissenschaftlich geprägten Sichtweise hast...

Natürlich nicht.

Wir werden uns über die Fakten der Welt schnell einig sein, was die Form der Erde betrifft, die Entfernung zum Mond, die Zusammensetzung von Gesteinen und was weiß ich. Das heißt, es gibt für dich keinen Grund, meine Sichtweise zu kritisieren.

Ich kritisiere lediglich, wenn jemand behauptet, das sei alles belegbares Wissen (weltlich) und dieses Wissen für sich gepachtet beansprucht, obwohl das Bullshit ist, weil es sich eben ( hauptsächlich) auch nur um Glauben handelt für einen als Privatperson und gleichzeitig bei Gläubigen ihren nicht belegbaren Glauben kritisiert. 

Und dann von Neutralität und Sachlichkeit spricht, die man in dem Fall nicht hat sondern eindeutig zum Nachteil des Glaubens nutzt. 😉 

Es wäre vermutlich viel einfacher, wenn ich einer anderen Religion angehören würde.

Du, da bin ich mir gar nicht so sicher. Ich finde Götzendienst eigentlich schlimmer als Atheismus. Wenn ich mich mit Andersgläubigen über Glauben unterhalte, dann immer so, dass eine gewisse Grenze nicht überschritten wird. Und diese Grenze setze ich von mir aus anderen gegenüber sehr früh an. Damit meine ich, ich gehe niemals so weit den Glauben anderer so anzugehen und auseinander zu nehmen, weil ich weiß, wieviel der Glaube ihnen bedeutet und daher würde ich mir gar nicht das Recht rausnehmen sie zu sehr kränken zu wollen. Ich halte mich da sehr zurück. Am liebsten würde ich mich aber mal mit einem Buddhisten unterhalten wollen. Da hätte ich ein paar ( Logik) Fragen.

Meine moslemische Friseuse sagte letztens zu mir, als wir auf das Thema Glauben kamen, Jesus würde am jüngsten Tag als Moslem vom Himmel kommen. Ich stoppe dann freundlich so eine Unterhaltung.

aber im Grunde bin ich einseitig in der Rolle des Zweiflers, während du fortwährend deine Postion verteidigst.

Hmm, also noch empfinde ich es nicht so, dass ich mich verteidige. Noch fühlt es sich für mich als "erklären", " sich erklären" an.

Ist eine faszinierende Vorstellung, führt aber dennoch wieder zu Widersprüchen.

Was wären da die Widersprüche?

Was ich aber in jedem Fall für eine Gewissheit halte, ist dass die Welt in Wahrheit ganz anders aussieht als wir sie wahrnehmen. Ich denke auch, dass Raum und Zeit eine Illusion sind und die Welt, die wir wahrnehmen, nur in unserem Geist existiert.

Magst du da bitte etwas mehr drüber schreiben? Ich finde das Thema sehr interessant und würde da gerne mehr erfahren.

Die Menschen früher wussten einfach andere Dinge. Warum sie irgendetwas über eine "geistige Welt" hätten wissen sollen... das leuchtet mir allerdings nicht ein.

So wie es weltliche Wissenschaftler mit ihren Spezialgebieten gibt, gibt es auch "Wissenschaftler" des Geistes. Das eine nimmst du an, dass andere verwirfst du. 😉 

 

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Ich schätze mal, wir treiben hier langsam ins offtopic... mit den Themen könnte man sicher ein paar weitere threads eröffnen...

Genau, ob Iboprofen oder Drogenpille, alles daselbe.

Chemische Stoffe, die Körperfunktionen beeinflussen... also ja, im Prinzip dasselbe.

Ich kritisiere lediglich, wenn jemand behauptet, das sei alles belegbares Wissen (weltlich) und dieses Wissen für sich gepachtet beansprucht, obwohl das Bullshit ist, weil es sich eben ( hauptsächlich) auch nur um Glauben handelt

Das ist allerdings ein grundsätzliches Missverständnis. Alle wissenschaftlichen Ergebnisse gelten grundsätzlich als vorläufig und können jederzeit überprüft und hinterfragt werden. Und das unterscheidet sie sehr wesentlich von religiösen Aussagen.

Entscheidend für eine wissenschaftliche Aussage ist auch die Qualität ihrer Belege - denn die kann sehr unterschiedlich sein. Die Laboranalyse der chemischen Zusammensetzung eines Gesteins kann man nicht mit der statistischen Auswertung von einem dutzend Versuchspersonen zur Wirkung eines Medikamentes gleichsetzen - bei der chemischen Analyse gibt es recht sichere Verfahren, bei Versuchsstatistiken gibt es große Unsicherheiten.

Deshalb ist hier immer die Begründung entscheidend. Glaubensaussagen verzichten hingegen ganz auf nachprüfbare Belege, und das ist ein sehr wesentlicher Unterschied.

Du, da bin ich mir gar nicht so sicher. Ich finde Götzendienst eigentlich schlimmer als Atheismus. Wenn ich mich mit Andersgläubigen über Glauben unterhalte, dann immer so, dass eine gewisse Grenze nicht überschritten wird.

Natürlich ist das immer ein heikles Thema. Da hängt es sehr davon ab, wie sehr man bereit ist, sich auf andere Perspektiven einzulassen, wie persönlich man das nimmt... und auch, ob man bereit ist, das Ganze mit ein wenig Humor und Distanz zu betrachten.

Entscheidend dafür ist vermutlich, ob man jetzt den Menschen oder die Lehre in den Mittelpunkt stellt. In den allermeisten Fällen folgen Menschen einer bestimmten Lehre ja nicht aus einer bösen Absicht heraus, sondern weil sie diese Lehre für richtig halten. Und ich finde es durchaus spannend, die Gründe dafür zu erfahren.

Betrachtet man hier den Menschen wird man vermutlich viele Ähnlichkeiten finden. Betrachtet man allein die Lehre geht es hingegen nur um die Frage "richtig oder falsch?" - und das führt schnell zu Distanz und zur Auseinandersetzung.

Hmm, also noch empfinde ich es nicht so, dass ich mich verteidige. Noch fühlt es sich für mich als "erklären", " sich erklären" an.

Das freut mich... ist sicher besser 🙂 

Was wären da die Widersprüche?

Nun, die Vorstellung dass wir in "Gottes Matrix" leben würde Gott wohl zu einem Außerirdischen machen, der in einer anderen Welt lebt und hier eine komplexe Simulation betreibt. Er wäre damit nicht die "höchste Instanz", sondern lediglich der Programmierer eines Computers... der seinerseits den Regeln seiner Welt unterliegt.

Kann man nicht ausschließen, entspricht aber wohl kaum christlichen Vorstellungen.

Magst du da bitte etwas mehr drüber schreiben? Ich finde das Thema sehr interessant und würde da gerne mehr erfahren.

Das würde jetzt wohl sehr weit führen... ich versuche es mal nur kurz anzureißen:

Wir nehmen ja zum Beispiel unterschiedliche Farben wahr - obwohl die Wellenlängen des Lichtspektrums kontinuierlich verlaufen, es gibt also keine echten Grenzen. Die unterschiedlichen Farben entstehen durch unterschiedliche Rezeptoren im Auge, und die Farbe selbst existiert nur in unserer Vorstellung. Wir sehen also nicht die "echte" Welt, sondern nur ein imaginäres Abbild davon.

Und wenn man sich die Ergebnisse der modernen Physik anschaut, dann betrifft das wohl auch Zeit und Raum, also die für uns wahrnehmbaren Dimensionen. Womöglich gibt es in der "echten Realität" gar keinen Raum... er wird uns vorgetäuscht, so wie in einer Computersimulation die Entfernung in einer simulierten Welt auch nicht real existiert.

Die Vorstellung einer Matrix kann also dabei helfen, sich bestimmte physikalische Phänomene besser vorzustellen und zu erklären, indem man sich nicht auf die wahrnehmbare Realität beschränkt.

So wie es weltliche Wissenschaftler mit ihren Spezialgebieten gibt, gibt es auch "Wissenschaftler" des Geistes. Das eine nimmst du an, dass andere verwirfst du.

Ja, weil die vermeintlichen "Wissenschaftler des Geistes" sich einer Überprüfung ihrer Aussagen verweigern - auch dann, wenn eine solche möglich wäre.

lucan-7 antworten
Amalia
(@amalia)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 395

@lucan-7 

Ich schätze mal, wir treiben hier langsam ins offtopic... mit den Themen könnte man sicher ein paar weitere threads eröffnen...

Das stimmt. Ich antworte dann trotzdem nochmal und wenn du das letzte Wort haben möchtest, ist auch o.k., dann höre ich danach einfach auf zu antworten. 😉 

Chemische Stoffe, die Körperfunktionen beeinflussen... also ja, im Prinzip dasselbe.

Wenn wir schon nicht unterscheiden wollen, gehen wir doch noch weiter....alles Energie, alles rein in den Topf, Deckel zu, ist am einfachsten, fertig! 😛 

Auf weltlicher Ebene unterscheiden und geistiger Ebene nicht, ist nicht o.k.

Das ist allerdings ein grundsätzliches Missverständnis.

Das merke ich jetzt auch anhand deiner Antwort, denn darum ging es mir nicht bei meiner Aussage. Sondern dass Atheisten groß vom belegbaren Wissen sprechen, obwohl es sich auch bei ihnen persönlich hauptsächlich nur auf der Basis von Glauben und Vertrauen bewegt, wenn sie für sich entscheiden, was sie im Leben annehmen. Es wird das Wissen der Hauptköpfe dieser Welt übernommen und stellt es als sein eigenes Wissen dar und rechtfertigt somit, dass man belegbar weiß (!), dabei ist es kein Wissen sondern Glauben und Vertrauen auf Wissen anderer.

-  ... es gibt also keine echten Grenzen.

- ... Wir sehen also nicht die "echte" Welt, sondern nur ein imaginäres Abbild davon

- ... Womöglich gibt es in der "echten Realität" gar keinen Raum... er wird uns vorgetäuscht,

Das finde ich so interessant. Das wäre etwas, wo es sich definitv lohnt mal einen Thread zu eröffnen. Vielleicht ergibt sich das mal.

Betrachtet man allein die Lehre geht es hingegen nur um die Frage "richtig oder falsch?" - und das führt schnell zu Distanz und zur Auseinandersetzung.

Ich verstehe, wie du das meinst. Leider ist es oft so. Ich habe ja auch meine Erfahrung gemacht und meine Sichtweise über richtig und falsch, doch auch wenn ich innerlich eine Distanz zu bestimmten Dingen einnehme, nehme ich sie nicht den Menschen gegenüber ein. Vom Herzen her meine ich.

Ja, weil die vermeintlichen "Wissenschaftler des Geistes" sich einer Überprüfung ihrer Aussagen verweigern - auch dann, wenn eine solche möglich wäre.

Wenn erstmal finanzielle Spitzenköpfe dieser Welt ihre x Millarden bereit wären über viele Generationen in die Erforschung des Geistigen zu investieren und nicht für Waffen & Co, bräuchtest du keine Geistlichen damit belästigen, die das sicher auch vom Prinzip her ablehnen.

Gottes Wirken lässt sich nicht kontrollieren, doch ich glaube daran, dass es möglich wäre, seine Wirkung in dieser Welt zu messen, wenn man so weit entwickelte Gerätschaften hätte, die die Wirkung erfassen können- in Form von messbarer Kräfteeinwirkung und deren Auswirkung.

Da diese Welt aber nun mal diese Welt ist, wird es diesen Moment wohl nie geben, dass es soweit kommt.

 

 

 

 

 

amalia antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@amalia 

Das stimmt. Ich antworte dann trotzdem nochmal und wenn du das letzte Wort haben möchtest, ist auch o.k., dann höre ich danach einfach auf zu antworten.

Na, ums "letzte Wort" geht es mir ganz sicher nicht... ich überlege das ein oder andere auszulagern und einen neuen Thread zu starten. Deshalb hier nur kurz noch einen Kommentar.

Wenn wir schon nicht unterscheiden wollen, gehen wir doch noch weiter....alles Energie, alles rein in den Topf, Deckel zu, ist am einfachsten, fertig!

Nun ja, sicher... kommt halt drauf an was man vergleichen will...

Sondern dass Atheisten groß vom belegbaren Wissen sprechen, obwohl es sich auch bei ihnen persönlich hauptsächlich nur auf der Basis von Glauben und Vertrauen bewegt, wenn sie für sich entscheiden, was sie im Leben annehmen. Es wird das Wissen der Hauptköpfe dieser Welt übernommen und stellt es als sein eigenes Wissen dar und rechtfertigt somit, dass man belegbar weiß (!), dabei ist es kein Wissen sondern Glauben und Vertrauen auf Wissen anderer.

Darauf möchte ich dann doch noch mal kurz eingehen (Bei Bedarf kann das auch gerne ein neuer Thread werden).

"Wissenschaftlich belegbares Wissen" bedeutet ja gerade nicht, dass man einfach glaubt, was einem jemand im weissen Kittel erzählt - es handelt sich um nachprüfbares Wissen, das regelmäßig überprüft wird. Entscheidend ist, dass die Wissenschaftler weltweit in Konkurrenz miteinander stehen. Ein Wissenschaftler, der einen Anderen widerlegen kann, gewinnt dadurch selbst an Ruhm und Ansehen. Dieser sehr menschliche Faktor trägt entscheidend dazu bei, dass nicht einfach irgendwas behauptet werden kann.

Daneben steht es auch jedem selbst frei, sich in die Hintergründe einzuarbeiten und Dinge selbst zu überprüfen. In meinem Gebiet, der Geologie, ist das auch für Laien ganz gut machbar, weil man da keine teuren Geräte und Labors braucht (Zumindest nicht für die Grundlagen).

Aber auch in die komplizierteren Sachen kann man sich einarbeiten, so dass man zumindest versteht was die Wissenschaftler da eigentlich machen und wie sie zu ihren Ergebnissen kommen.

Natürlich ist das etwas aufwendiger, als mal eben in fünf Minuten bei Wikipedia was nachzulesen... deshalb ist eine gründliche Schulbildung über die Grundlagen auch so wichtig, damit die Leute lernen, sich kritisch mit Behauptungen auseinanderzusetzen - und eben nicht einfach irgendwas zu glauben.

Das finde ich so interessant. Das wäre etwas, wo es sich definitv lohnt mal einen Thread zu eröffnen. Vielleicht ergibt sich das mal.

Interessant ist es... aber worüber will man da diskutieren? Die Welt ist anders als wir sie wahrnehmen (Man könnte auch sagen: Unsere Perspektive ist nur eine von vielen Möglichkeiten). Das kann man feststellen... aber mehr auch nicht...

Wenn erstmal finanzielle Spitzenköpfe dieser Welt ihre x Millarden bereit wären über viele Generationen in die Erforschung des Geistigen zu investieren und nicht für Waffen & Co, bräuchtest du keine Geistlichen damit belästigen, die das sicher auch vom Prinzip her ablehnen.

Auch mit noch so vielen Milliarden wird man da nicht weit kommen.

Es geht aber auch ganz einfach... Man bräuchte nur ein paar Dutzend Teilnehmer und Freiwillige, vor allem solche Leute, die etwa behaupten, sie hätten die Gabe der "Geistunterscheidung".

Dann hat man einen Versuchsaufbau, wo sich diese Leute unabhängig voneinander zu bestimmten, ihnen vorher nicht bekannten Situationen äußern sollen.

Das ganze wird von unabhängigen Leuten protokolliert und die Aussagen miteinander verglichen.

Bei einer genügend großen Anzahl von Teilnehmern und einem geeigneten Versuchsaufbau mit einer Kontrollgruppe ("Doppelblindversuch") bekommt man hier ohne großen Aufwand eindeutige Ergebnisse - nämlich, ob sich die Leute, die behaupten die Gabe der "Geistunterscheidung" zu haben, sich in ihrem Urteil einig sind.

Falls das nicht der Fall würde das bedeuten, dass daran nichts dran ist, weil niemand wissen kann, wer diese Unterscheidung hat und wer nicht - falls es diese Gabe überhaupt gibt.

Und genau das ist auch der Grund, weshalb diese Leute eine unabhängige Untersuchung verweigern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Vielleicht eröffne ich da mal ein Thema, weil das hier doch etwas zu weit führt.

 

 

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5961

@lucan-7 Nunja, in der Bibel werden ja verschiedene Formen des "Wegbetens" beschrieben, am simplesten in der Form, dass man zu einem Gelähmten sagt "Steh auf und geh!". Deswegen würde ich das nicht als Esoterik betrachten.

Problematisch wird das allerdings dann, wenn jenen, bei denen das "Wegbeten" nicht funktioniert, unterstellt wird, dass sie nicht genug glauben. Und wenn die sog. Schulmedizin verteufelt wird. Dafür sehe ich in der Schrift auch keinen Anlass. 

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@alescha 

Nunja, in der Bibel werden ja verschiedene Formen des "Wegbetens" beschrieben, am simplesten in der Form, dass man zu einem Gelähmten sagt "Steh auf und geh!". Deswegen würde ich das nicht als Esoterik betrachten.

Am Ende ist das aber nur noch eine Frage der Bezeichnung. Von einem neutralen Standpunkt aus ist es praktisch dasselbe.

So wie auch manches christliche Gebet sachlich gesehen die Form einer "Zauberformel" hat, wenn Gott durch das Gebet dazu bewegt werden soll, eine entsprechende Handlung auszuführen. Zauberei und religöser Glaube sind nicht selten praktisch identisch, auch wenn die Bezeichnungen abgelehnt werden.

 

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5961

@lucan-7 Den neutralen Standpunkt kannst Du hier halt nicht voraussetzen. Christen grenzen sich ja durchaus gegen Esoterik ab, und Zauberei wird mitunter für so problematisch gehalten, dass man seinen Kindern Harry Potter nicht zumuten will. 

So wie auch manches christliche Gebet sachlich gesehen die Form einer "Zauberformel" hat, wenn Gott durch das Gebet dazu bewegt werden soll, eine entsprechende Handlung auszuführen

Er soll dazu bewegt werden, der Unterschied zur "Zauberformel" ist aber, dass Gott in seinen Handlungen souverän bleibt. 

Bei der Zauberei ist es der Zauberer, der die Macht ausübt. 

Im religiösen Glauben liegt die Macht nicht im Gläubigen, sondern bei Gott. Die Zauberformeln können damit durchaus wirkungslos bleiben. 

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@alescha 

Den neutralen Standpunkt kannst Du hier halt nicht voraussetzen.

Der neutrale Standpunkt ist hier meist nicht gegeben - aber er ist dennoch gültig, das ist ja das, was seine "Neutralität" ausmacht.

Christen grenzen sich ja durchaus gegen Esoterik ab, und Zauberei wird mitunter für so problematisch gehalten, dass man seinen Kindern Harry Potter nicht zumuten will.

Sie grenzen sich aber nicht nach sachlichen Inhalten ab, sondern nach Begriffen und Gruppenzugehörigkeiten.

Bei der Zauberei ist es der Zauberer, der die Macht ausübt.

Im religiösen Glauben liegt die Macht nicht im Gläubigen, sondern bei Gott. Die Zauberformeln können damit durchaus wirkungslos bleiben.

Nein, so einfach ist das nicht.

Es gibt ja auch einen konkreten Grund, weshalb "Zauberei" in der Bibel abgelehnt wird: Weil dabei andere Mächte als Gott angerufen werden. Genau das ist ja auch die Gemeinsamkeit.

Würde die Macht vom Zauberer selbst ausgehen gäbe es aus christlicher Sicht keinen Grund für die Ablehnung.

 

lucan-7 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5961

@lucan-7 

Sie grenzen sich aber nicht nach sachlichen Inhalten ab, sondern nach Begriffen und Gruppenzugehörigkeiten.

Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter "sachlich"?

Und ich denke schon, dass es um mehr als Begriffe geht, wenn ich z.B. sage, dass Kartenlegen, Horoskope etc. Mumpitz sind. 

Würde die Macht vom Zauberer selbst ausgehen gäbe es aus christlicher Sicht keinen Grund für die Ablehnung.

Manche Christen haben, das muss man leider sagen, auch dann ein Problem, wenn eine "Macht" von einem Menschen oder mehreren Menschen ausgeht. 

Sei es, dass der Mensch sich anmaßt, mit Medikamenten oder chirurgischen Eingriffen "Gott ins Handwerk" zu pfuschen (wobei dann auch noch interessant ist, wo das ins Handwerk pfuschen gesehen wird und wo nicht), sei es, dass der Klimaschutz abgelehnt wird, weil das als Ideologie wahrgenommen wird und der Mensch sich hier anmaßt, aus eigener Kraft noch was ändern zu wollen, etc.

 

 

 

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15317

@alescha 

"Sachlich" bedeutet, dass man sich nicht die Begriffe anschaut, sondern die Grundlagen.

Inwiefern unterscheidet sich denn ein Schamane, der Opfer bringt und einen "Geist" anruft, um einen Menschen zu heilen, in der Handlungsweise von einem Christen, der in der Kirche eine Kerze anzündet und um Heilung betet?

Letztlich besteht der Unterschied nur in Begrifflichkeiten und dem, was die jeweils Gläubigen für ein Weltbild haben.

Und ich denke schon, dass es um mehr als Begriffe geht, wenn ich z.B. sage, dass Kartenlegen, Horoskope etc. Mumpitz sind.

Auf welcher Basis ist das denn "Mumpitz"? In Samuel 1 wird die "Totenbeschwörerin von Endor" erwähnt, welche in der Lage ist korrekte Vorhersagen zu machen. Es ist in der Bibel auch von sehr realen Mächten die Rede, die nicht von Gott sind.

Wenn du an die Macht von Gott glaubst - warum dann nicht an diese anderen Mächte, die in der Bibel doch selbst als existent bestätigt werden?

Ist das nicht etwas willkürlich, wenn du die einen Mächte für real und die anderen für Unsinn hälst?

Manche Christen haben, das muss man leider sagen, auch dann ein Problem, wenn eine "Macht" von einem Menschen oder mehreren Menschen ausgeht.

"Manche Christen" glauben alles mögliche... das kann ja wohl keine Grundlage sein.

Was denkst du denn, weshalb die Bibel "Zauberei" ablehnt? Wenn das nicht real ist, was kann das schon anrichten?

 

 

 

lucan-7 antworten


mmieks
Beiträge : 903

@annesregenbogen Du fragst, was Gott dazu sagt?

Ich nehme seit vielen Jahren Anti-Depressiva, welche den Antrieb fördern. Ich vertraue meinem Arzt, der sie mir verordnet hat, dass er seinen hippokratischen Eid ernst, zu helfen. In meinem Fall heißt das: Ohne sie würde ich nur müde dahin vegetieren. Es gibt nun mal Vorgänge im Gehirn, wo die Botenstoffe fehlen und diese Medikamente füllen dieses Manko auf,.

Auf diesem Gebiet hat sich in den letzten Jahren viel getan. Natürlich braucht es die ärztliche Kontrolle, das offene, ehrliche Gespräch mit ihm. Ich habe keine Bedenken, dass der Arzt hier Gott ins Handwerk pfuscht.

mmieks antworten
1 Antwort
AnnesRegenbogen
(@annesregenbogen)
Beigetreten : Vor 1 Monat

Beiträge : 9

@mmieks ich selber nehme auch ein AD

annesregenbogen antworten
Deborah71
Beiträge : 15897

@annesregenbogen 

Schmerztabletten: schau, Gott hat den Weidenbaum entstehen lassen, in dessen Rinde Salicylsäure als Schmerzmittel enthalten ist. Auf dieser Grundlage ist z. B. Aspirin entstanden.

Auch Inhaltsstoffe und nachgebaute Inhaltsstoffe in Antidepressiva gibt es in Pflanzen. Im Medikament sind sie verstärkt zusammengeführt, um zu helfen.

Der Gottesknecht wirkt mit daran, dass man gesund wird. Gebrochene Identität und glimmende Lebenskraft löscht er nicht aus, sondern ist gegenteilig unterwegs:

Jes 42,3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.

Mt 12,20 das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg führt;

deborah71 antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193

@annesregenbogen 

Jer 8,22 Ist denn keine Salbe in Gilead oder ist kein Arzt da? Warum ist denn die Tochter meines Volks nicht geheilt?

 

Würde Gott nicht wollen, dass wir Medikamente nehmen, hätte er das ganz klar gesagt. Und: er hätte auch keine Heilkräuter wachsen lassen.

herbstrose antworten
1 Antwort
bepe0905
(@bepe0905)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1090
Veröffentlicht von: @herbstrose

Würde Gott nicht wollen, dass wir Medikamente nehmen, hätte er das ganz klar gesagt. Und: er hätte auch keine Heilkräuter wachsen lassen.

Ja, so sehe ich das auch. Es tut mir Leid, dass ich anfangs an das Thema etwas "nassforsch" herangegangen bin, aber dazu habe ich ja schon was geschrieben...

Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass seelische, nervliche, psychische Krankheiten und deren Behandlung oft so völlig anders beurteilt werden als körperliche. Dies scheint bei sehr vielen Menschen so zu sein, ganz besonders aber bei manchen Christen. 

So scheint es keinerlei Bedenken zu geben, dass man bei einem Unfall (egal ob Verkehrsunfall, Sturz von der Leiter oder eine Schnittwunde) oder einer körperlich spürbaren Krankheit (Erkältung, Rheuma, Entzündungen, Sonnenbrand und Wespenstich) selbstverständlich den Arzt konsultiert oder zumindest Medikamente verschiedenster Art anwendet. Kaum jemand findet das in irgendeiner Form verwerflich oder gar gegen "Gottes Plan". Wahrscheinlich, weil z.B. ein Beinbruch oder eine Schnittverletzung sichtbar sind und vom Arzt oder Sanitäter sozusagen "handwerklich" geheilt werden können oder Erkältungen mit einem Tee gelindert werden, dessen Kräuter schließlich Bestandteil der Natur und somit ein Gottesgeschenk sind.

Sind die Symptome jedoch eher "innerer Art" und für Außenstehende nicht gleich sichtbar, z.B. bei Depressionen, Schlaflosigkeit, Antriebsschwäche, andauerndem Kopfschmerz, dann hört man im besten Fall ein "Kopf hoch, stell dich nicht so an, das geht auch wieder vorbei". Im schlimmsten Fall aber wird darin eine Strafe Gottes gesehen, die man geduldig ertragen sollte. Und mancher  glaubt in solchen Krankheiten gar das Werk von Dämonen zu erkennen. 

Und so gesehen wäre es logischerweise eine Sünde, dem Willen Gottes (also einer Strafe) mit Medikamenten zu begegnen oder sinnlos, Dämonen mit Medikamenten bekämpfen zu wollen.  

Insofern kann ich die eingangs gestellte Frage durchaus verstehen - allerdings bestätigt sie m.E. genau diese etwas seltsame Sicht auf verschiedene Krankheiten und deren Behandlung. 
Für mich steht aber fest, dass es kein Zeichen mangelnden Gottvertrauens ist, wenn man Medikamente nimmt - egal, wofür oder wogegen. Und da Jesus selbst gleichermaßen und ohne Unterschied körperliche wie seelisch-geistige Gebrechen heilte sollten wir hier nicht irgendwelche Unterschiede künstlich aufbauen. 

bepe0905 antworten
Sec
 Sec
Beiträge : 24

@annesregenbogen Hallo und willkommen!
Ich kann deine Frage sehr gut nachvollziehen, denn zu meinem Leidwesen begegne ich immer wieder Christen, die Gott und den Glauben an ihn über mögliche, angenommene oder vermutete "Verbote" definieren. Antworten hast du ja schon einige bekommen und ich hoffe, das bringt dich weiter.
LG, Sec

wittgenstein antworten


Herbstrose
Beiträge : 14193
Veröffentlicht von: @bepe0905

Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass seelische, nervliche, psychische Krankheiten und deren Behandlung oft so völlig anders beurteilt werden als körperliche. Dies scheint bei sehr vielen Menschen so zu sein, ganz besonders aber bei manchen Christen. 

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Dabei sagt Gottes Wort doch immer wieder, dass er möchte, dass wir heil werden. Das gilt zwar auch für den Körper, vor allem aber für die Seele. Mit einem "nun hab dich mal nicht so" oder "so schlimm ist das doch gar nicht" ist es bei psychischen Erkrankungen eben nicht getan. 

Was mir auch immer wieder auffällt, ist die Aussage, dass man nicht richtig oder zu wenig glaubt, sonst wäre man nicht krank. Dabei ist Krankheit etwas, das uns widerfährt, weil wir in dieser Welt leben. Erst in der Ewigkeit werden Krankheit und Leid aufhören.

herbstrose antworten
Seite 2 / 3
Teilen: