Benachrichtigungen
Alles löschen

Nahost

Seite 2 / 5

Martha
 Martha
Themenstarter
Beiträge : 1518

Endlich.

Die Antifa demonstriert in Berlin gegen Antisemitismus. 

Nach langem Schweigen.

Mir fällt ein Stein vom ❤️ en.

5. Oktober 2024 in Berlin

Quelle: Aktion 3.Welt Saar, x

Weiter unten eine Stellungnahme dieser Organisation:

Zum Jahrestag-des-hamas-ueberfalls-auf-israel-am-7oktober-fuer-den-abschied-von-zwei-legenden-im-nahost-konflikt

 

Antwort
112 Antworten
10 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @martha

Endlich.

Die Antifa demonstriert in Berlin gegen Antisemitismus. 

Nach langem Schweigen.

 

 

Der Antisemitismus ist heute wieder hoffähig geworden, gerade auch an unseren  Universitäten und bei unserer "Intelligenz".

Die Rechnung der Terroristen scheint voll  aufzugehen, Terror lohnt sich heute wieder, gerade auch zur öffentlichen Meinungsbildung.

Nach dem 11.September 2001 gab es eine ungeahnte Sympathiewelle für die Islamisten und nach dem  7.Oktober 2023 gab es eine ungeahnte  Sympathiewelle für die Hamas und für die Palästinenser.

deleted_profile antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@fizzibitz 

Der Antisemitismus ist heute wieder hoffähig geworden, gerade auch an unseren Universitäten und bei unserer "Intelligenz".

Da sprichst du ein Thema an... 🫣

martha antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@fizzibitz 

Der Antisemitismus ist heute wieder hoffähig geworden,

Der Antisemitismus war nie weg. Genauso wie der Umstand, dass Kritik an der Führung Israels als Antisemitismus niedergebügelt wird.

Nach dem 11.September 2001 gab es eine ungeahnte Sympathiewelle für die Islamisten

Ach tatsächlich? Für wen soll das gewesen sein?

und nach dem 7.Oktober 2023 gab es eine ungeahnte Sympathiewelle für die Hamas und für die Palästinenser.

Nein nach dem 7. Oktober gab es eine grosse Sympathiewelle für Israel. Öffentlichkeit und Presse waren proisraelisch wie schon seit Jahren nicht mehr.
Das hat sich gewandelt, seit dem Israel Gaza in Schutt und Asche legt und es inzwischen zehntausende Tote gibt.

derelch antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @derelch

@fizzibitz

 

Nein nach dem 7. Oktober gab es eine grosse Sympathiewelle für Israel. Öffentlichkeit und Presse waren proisraelisch wie schon seit Jahren nicht mehr.
Das hat sich gewandelt, seit dem Israel Gaza in Schutt und Asche legt und es inzwischen zehntausende Tote gibt.

Das der Gaza Streifen in Schutt und Asche liegt, war eine logische und voraussehbare Folge vom 7.Oktober 2023,  das ist doch kein Grund um den Antisemitismus wieder hoffähig zu machen.

deleted_profile antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@fizzibitz 

Das der Gaza Streifen in Schutt und Asche liegt, war eine logische und voraussehbare Folge vom 7.Oktober 2023

Nicht unbedingt.

das ist doch kein Grund um den Antisemitismus wieder hoffähig zu machen.

Kritik an der israelischen Regierung ist nicht perse Antisemitismus. 

 

derelch antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @derelch

@fizzibitz 

Das der Gaza Streifen in Schutt und Asche liegt, war eine logische und voraussehbare Folge vom 7.Oktober 2023

Nicht unbedingt.

das ist doch kein Grund um den Antisemitismus wieder hoffähig zu machen.

Kritik an der israelischen Regierung ist nicht perse Antisemitismus. 

 

So erkennt man die echten  Hardcore Antisemiten 🙄 😶 

deleted_profile antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@fizzibitz 

Du bist ja lustig. Offenbar ist dir noch nicht bewusst, dass du an anderer Stelle, selbst ins Antisemitenkörbchen einsortiert wurdest. 🤣 

derelch antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @derelch

@fizzibitz 

Du bist ja lustig. Offenbar ist dir noch nicht bewusst, dass du an anderer Stelle, selbst ins Antisemitenkörbchen einsortiert wurdest. 🤣 

Oh echt? Wo an welcher Stelle bin ich in das Körbchen gekommen?

 

deleted_profile antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2120

@fizzibitz 

Wo an welcher Stelle bin ich in das Körbchen gekommen?

Damit -> https://forum.jesus.de/community/postid/397650/

 

derelch antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@fizzibitz 

Zu deinem Beitrag

Die FU Berlin geht endlich einen Schritt weiter:

Freie Universität Berlin stuft Vorfall vom 17. Oktober 2024 als gewaltsamen Angriff ein / Update vom 23. Oktober 2024 Nr. 206/2024 vom 18.10.2024

Auszug:

Im Zuge der internen Analyse des Vorfalls haben Mitarbeitende, die sich am Donnerstag, 17. Oktober 2024, im Präsidiumsgebäude aufhielten, ihre persönlichen Erlebnisse in detaillierten Berichten geschildert. Diese Berichte werden protokolliert und der Polizei übergeben.

 

Die Mitarbeitenden berichten, dass sie in schwer verständlichem Englisch unter Androhung von Gewalt dazu aufgefordert wurden, ihre Büros zu verlassen. Personen, die dem nicht nachkamen, wurden körperlich attackiert. Angreifer*innen versuchten, Bürotüren, die Mitarbeitende zu ihrem eigenen Schutz von innen verriegelt hatten, gewaltsam zu öffnen. Als besonders beunruhigend empfanden die FU-Beschäftigten die Tatsache, dass sie nicht einschätzen konnten, mit welchen Absichten die Angreifenden in das Gebäude eingedrungen waren.

 

Eine Bewertung zieht sich durch alle Aussagen: Der Vorfall wurde nicht als versuchte Besetzung wahrgenommen, sondern vielmehr als gewaltsamer Angriff.

martha antworten
Deborah71
Beiträge : 29331

Der Sohn von Schah Reza Pahlavi hat sich zu den Auseinandersetzungen geäussert:

A message to the friends of the Iranian people across the Middle East

Übersetzung: Eine Botschaft an die Freunde des Iranischen Volkes im gesamten nahen Osten

meine Worte: Israel und Iran waren einmal befreundet. Der Bruch kam durch die Machtübernahme der Ayatollahs. In der Rede von Reza Pahlavi junior wird noch einmal das Muster deutlich, wie durch die terroristischen Kräfte Gemeinschaften/Staaten zu Gefangenen der Terroristen wurden.

Das video ist in Englisch, der Text ist unter dem video vorhanden und mit www.deepl.com zu übersetzen:

Der Nahe Osten, die Wiege der Zivilisation, ist reich an Geschichten über große Könige, Propheten und Philosophen. Von Cyrus über Moses bis hin zu Ibn Khaldoun haben unsere Nationen der Welt einige ihrer größten Visionäre geschenkt. Führungspersönlichkeiten wie Anwar Sadat, König Hussein, Menachem Begin, König Faisal und auch mein Vater setzten sich für den Frieden in unseren Völkern ein.

Doch seit 45 Jahren sind zu viele von uns gezwungen, in Angst zu leben. Angst vor dem nächsten Terroranschlag. Angst vor Krieg. Angst vor wirtschaftlicher Instabilität. Angst vor nuklearer Erpressung. Das liegt daran, dass mein Land vor 45 Jahren von einem radikalen Regime als Geisel genommen wurde, das nicht nur versucht, mein Volk in Ketten zu halten, sondern seine Revolution auch in Ihre Länder und Ihr Volk zu exportieren.

Das Regime in Teheran ist für den Tod von Hunderttausenden von Unschuldigen verantwortlich: Iraner, Araber und Israelis. Christen, Muslime und Juden. Es hat den Anschlag vom 7. Oktober ermöglicht. Sie hat die sektiererischen Konflikte in Syrien, Irak, Libanon und Jemen angeheizt. Sie versucht, das Haschemitische Königreich zu stürzen und den Hüter der beiden Heiligen Moscheen zu delegitimieren. Sie benutzt Palästinenser als menschliche Schutzschilde.

Und jetzt hat sie unsere Wiege der Zivilisation an den Rand eines regionalen Krieges gebracht.

Und so wende ich mich heute mit einer Botschaft an Sie: Dies ist nicht der Krieg des iranischen Volkes. Es ist der Krieg von Ali Khamenei und seinem Regime.

Der Tyrann in Teheran verbrämt seine Kriegstreiberei mit iranischem Nationalismus. Aber er spricht nicht für unser Volk. Die Verbrechen, die sein Regime gegen Sie, unsere Nachbarn, begangen hat, sind ein Affront gegen die Iraner und unsere Werte.

Für uns Iraner haben der Stolz auf unsere Nation und die Liebe zu unserem Land nicht den Preis von Hass, Feindseligkeit oder Chauvinismus.

Meine Landsleute haben immer wieder gezeigt, dass sie nicht wollen, dass der Reichtum des Irans dazu verwendet wird, Kriege anzuheizen, Instabilität zu fördern oder den Terrorismus zu finanzieren. Die Iraner sind nicht Ihr Feind. Es ist die Islamische Republik, die unser gemeinsamer Feind ist. Der Feind aller friedenssuchenden Menschen in unseren Regionen, egal welcher Nation sie angehören oder welchen Glauben sie praktizieren.

Deshalb sage ich Ihnen, unseren Freunden im gesamten Nahen Osten: Unsere Region hat so viel Besseres verdient. Aber damit dies gelingt, muss zuerst dieses Regime, das uns seit fast einem halben Jahrhundert als Geisel hält, verschwinden.

Der Nahe Osten ist nur allzu vertraut mit Unruhen und Umwälzungen. Ich weiß also, dass Sie vielleicht befürchten, dass der Wandel Chaos bringen wird. Aber keine Angst. Wir werden nicht zulassen, dass auf den Zusammenbruch dieses Regimes ein Machtvakuum folgt.

Es gibt eine große Koalition patriotischer Iraner im In- und Ausland, die bereit sind, sich in den Dienst unserer Nation zu stellen und Frieden in unserer Region zu schaffen.

Ich habe meinen Landsleuten gesagt, dass ich meine Pflicht tun werde.

Ich werde auf ihren Ruf hin vortreten, um diesen friedlichen Übergang zur Demokratie und die Rückkehr Irans in die Gemeinschaft der Nationen zu überwachen.

Der Frieden ist weder ein Relikt der Geschichte noch ein ferner Traum. Er ist ein Versprechen, das wir uns selbst und unseren Kindern schulden, und gemeinsam können wir ihn Wirklichkeit werden lassen.

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

deborah71 antworten
16 Antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@deborah71 

Dein Beitrag

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich mit der Iranischen Revolution und der Schah-Absetzung 1979 (Wikipedia) nie beschäftigt habe. 

martha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@martha 

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich mit der Iranischen Revolution und der Schah-Absetzung 1979 (Wikipedia) nie beschäftigt habe. 

das muss man natürlich auch nicht (Gibt ja so vieles in der Welt, mit dem man sich befassen muss...), aber es lohnt sich, wenn man die Tragik des Iran verstehen möchte.

Denn die Revolution, die den tyrannischen Schah einst absetzte, ging tatsächlich nicht allein von den Islamisten aus, sondern ganz wesentlich von linken Intellektuellen. Das waren moderne Leute, die sich für den Iran ein völlig anderes Regierungssystem wünschten... modern, und für die Menschen. Denn der Iran war eine sehr moderne Nation, mit gebildeten Menschen, viele davon westlich orientiert.

Nach der Absetzung des Schahs suchte man nach einem gemeinsamen Motiv... nach etwas, das die Nation nach der Absetzung des verhassten Diktators einigen könnte. Und man glaubte, das dieses gemeinsame Motiv, das die Nation einigen und in eine moderne Zukunft führen könnte, der Islam sei. Denn der Islam war etwas, das die ganze Nation gemeinsam hatte.

Aber die Intellektuellen wurden betrogen. Mit Khomeini betrat schlicht ein neuer Diktator die Bühne... noch schlimmer als der, den man gerade losgeworden war.

Die linken Intellektuellen landeten im Gefängnis, viele wurden hingerichtet, so wie viele andere, die sich eine bessere Zukunft erhofften... und nach der Diktatur des Schahs begann die noch viel mörderische Diktatur des islamistischen Regimes.

Dabei blieb ein Großteil des Volkes aber so, wie es auch vorher schon war... modern, aufgeschlossen... und israelfreundlich.

Nur eben heimlich, im Verborgenen. Und das haben sie bis in die nächste Generation bewahrt... auch heute noch ist ein großer Teil des iranischen Volkes modern, freundlich und aufgeschlossen. Nur der Terror der eigenen Regierung vermag das zu unterdrücken. Aber es gibt hier eine große Chance auf Versöhnung, auch mit Israel... wenn man das mörderische Regime endlich los würde und einen neue Macht installieren könnte, die auch die bisherigen Profiteure in die Schranken weist... denn natürlich gibt es auch viele Leute, die vom Regime profitieren und es stützen.

lucan-7 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@lucan-7 

Danke für die Ausführungen.

Von den vielen Demonstrationen und aktuellen Hinrichtungen junger, moderner Menschen im Iran habe ich natürlich mitbekommen.

Sie wurden mir in die Timeline bei x zugespielt, als ich begann, mich mit Gaza zu beschäftigen. 

Da sterben einige bewusst einen Märtyrertod und das lässt doch hoffen, dass es dort genug Menschen geben müsste, die sich über einen Regierungswechsel freuen würden. 

martha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@martha 

Da sterben einige bewusst einen Märtyrertod und das lässt doch hoffen, dass es dort genug Menschen geben müsste, die sich über einen Regierungswechsel freuen würden. 

Da gibt es viele, in der Tat.

Leider gibt es natürlich auch eine Menge, die vom Regime profitieren und es deshalb unterstützen. Das Schwierige ist, dass man eine Perspektive für alle Menschen dort braucht... sollte es nach einem Wechsel der Regierung aber zu einem Aufheben der Sanktionen kommen, dann sehe ich da gute Chancen.

Schwieriger ist es da mit den Palästinensern... auch die brauchen unbedingt eine Zukunftsperspektive, und das ist etwas, das Israel gerade ignoriert.

Aber rein militärisch wird sich der Konflikt nicht lösen lassen.

 

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lucan-7 

Die Palästinenser haben bislang jedes Zwei-Staaten-Angebot abgelehnt.  Für sie ist nur ganz Israel erstrebenswert und das steht auch in der Charta der Palästinenser.

Hätten sie einen eigenen Staat, würde der sofort genutzt, wieder eine Terrorbasis auszubauen. Schau dir Westjordanland und den Gazastreifen an. Und der Libanon ist auch "unterkellert" mit Tunneln, durch die LKWs passen und wo es nicht geht, ist in zwei von drei Häusern eine Etage für Raketen und sonstige Waffen reserviert. Die Ecke von Israels Grenze bis an den Litaniriver ist  ein einziges Waffenlager und das Beqaa-Valley auch.

Westjordanland ist ein Versuch, über die Struktur der Autonomiebehörde als einer Vorstufe zu einem eigenen Staat zu generieren. Was ist draus geworden: ebenso ein "unterkellertes" Waffenlager mit Terrorbasen.

 

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Die Palästinenser haben bislang jedes Zwei-Staaten-Angebot abgelehnt. Für sie ist nur ganz Israel erstrebenswert und das steht auch in der Charta der Palästinenser.

Weil sie, genau wie der Iran, von terroristischen Regimen beherrscht werden.

Deshalb ist es ja so wichtig, genau dazu eine Alternative anzubieten. Auch wenn jeder Vorschlag in dieser Richtung von der Propaganda niedergebrüllt werden wird wäre das dennoch eine Chance, dass die nächste Generation unter besseren Vorzeichen aufwächst.

Aber dafür muss es diese alternativen Vorschläge erst einmal geben.

lucan-7 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@lucan-7 

Aber dafür muss es diese alternativen Vorschläge erst einmal geben.

Schwierig.

Gestern Abend bei der Erinnerung an das Massaker vor 1 Jahr mahnte der Rabbi Zsolt Balla "das deutsche Volk", dass wir, wenn es so weit ist, das Zerstörte wieder mit aufbauen helfen sollen. Quasie als unseren Beitrag.

Jedoch ist doch überhaupt keine Vertrauensbasis da. Das Miteinander ist dermaßen verdorben, das dauert mehr als eine Generation, wenn da was Gutes wachsen soll.

Persönlich glaube ich an keine 2-Staaten-Lösung und wundere mich über die Hilflosigkeit unserer Regierung, denn als ignorant möchte ich sie nicht bezeichnen. 

 

martha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@lucan-7 

 -  aus der Charta müsste die Genocide-Absicht gegenüber den Juden raus

-   die Schulbücher müssten frei von Märtyrerverherrlichung und Judenhass werden

-  die Feriencamps müssten Kinderspiele anbieten, statt militärischer Ausbildung mit Inhalten wie Juden abstechen oder Überfahren

-  die UNWRA müsste ausgetauscht werden

-  der Flüchtlingsstatus müsste beendet werden. Selbst schaffe, schaffe, Häusle baue, statt sich durchfüttern zu lassen und passiv zu bleiben

- die Todeskultur (durch Märtyrerschaft in den islamischen Himmel) müsste einer Kultur des Lebens weichen

Abgesehen davon ist damals  das Israel zugesagte Gebiet schon geteilt worden und Jordanien war der vorgesehene arabische (Palestinenser)staat. Das Westjordanland ist von Jordanien aus annektiert worden und gehört im Prinzip Israel. Dann wurde der Sinai aufgegeben, danach der Gazastreifen geschaffen und die Hizbollah wollte den Nordbereich abknappsen bis See Genezareth. Salamitaktik, bis Israel keinen Platz mehr zum Leben hätte.

Wo noch genau hingeschaut werden muss, sind die Steuermechanismen der Muslimbruderschaft, die ihr Kontrollnetz weltweit mehr oder weniger deutlich über die ganze Welt ausgespannt haben.

 

deborah71 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814
Veröffentlicht von: @deborah71

@lucan-7 

Schau dir Westjordanland und den Gazastreifen an. Und der Libanon ist auch "unterkellert" mit Tunneln, durch die LKWs passen und wo es nicht geht, ist in zwei von drei Häusern eine Etage für Raketen und sonstige Waffen reserviert. Die Ecke von Israels Grenze bis an den Litaniriver ist  ein einziges Waffenlager und das Beqaa-Valley auch.

Westjordanland ist ein Versuch, über die Struktur der Autonomiebehörde als einer Vorstufe zu einem eigenen Staat zu generieren. Was ist draus geworden: ebenso ein "unterkellertes" Waffenlager mit Terrorbasen. 

Und wenn man sich dann vor Augen führt, wie viel Energie und auch Finanzmittel da verbraten werden - damit könnte man auch eine zivile Infrastruktur aufbauen und Menschen ernähren und in anderen Dingen als Kriegsführung ausbilden. 

chai antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@chai 

Und wenn man sich dann vor Augen führt, wie viel Energie und auch Finanzmittel da verbraten werden - damit könnte man auch eine zivile Infrastruktur aufbauen und Menschen ernähren und in anderen Dingen als Kriegsführung ausbilden. 

Allerdings.

Wäre die Hamas am Wohlergehen des Volkes interessiert gewesen, dann hätten wir da heute blühende Landschaften und eine starke Wirtschaft.

Aber Leute, denen es gut geht, kann man halt schlecht als Terroristen rekrutieren... also muss man die in Not und Elend halten und den Hass schüren... während die Anführer der Hamas als Milliardäre in Privatjets fliegen.

Es ist schwer vorstellbar, dass dieses Missverhältnis niemandem dort aufgefallen ist...

lucan-7 antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2444

@lucan-7 

Denn der Iran war eine sehr moderne Nation, mit gebildeten Menschen, viele davon westlich orientiert.

In den Städten... Dagegen die Landbevölkerung, meist in bitterer Armut. Ein Vergleich mit Afghanistan ist vermutlich nicht falsch: Es gibt ja die Bilder von westlich gekleideten Frauen in Kabul, Studentinnen, Partyvolk aus längst vergangenen Jahrzehnten. Die Landbevölkerung hat all das nie erreicht, sie ist und bleibt konservativ und religiös ansprechbar (vor allem dann, wenn die Religion ausreichend Zeit hatte, um sich mit den Traditionen des Landes eng zu verbinden).

Aber die Intellektuellen wurden betrogen. Mit Khomeini betrat schlicht ein neuer Diktator die Bühne

Wenn Linke sich mit wahrhaft Gottgläubigen zusammen tun, kommt meist nichts Liberales dabei heraus. Khomeini, so charismatisch und skrupellos er auch war, hätte allerdings alleine nichts erreichen können. Er fand Strukturen im Land vor, auf die er aufbauen konnte, da war der Schoß sehr fruchtbar. 

Ob es auch anders hätte laufen können, vor allem, wenn der große Krieg gegen den Irak nicht stattgefunden hätte? Ich bezweifele das. Vielleicht wäre der Iran heute ein anderes Land, wenn die CIA nicht den Mossadegh weggeputscht und statt dessen den völlig unfähigen Reza Pahlavi auf den Thron gehoben hätten, vielleicht... 

mrorleander antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@mrorleander 

In den Städten... Dagegen die Landbevölkerung, meist in bitterer Armut. Ein Vergleich mit Afghanistan ist vermutlich nicht falsch:

Richtig, die Islamisten fanden vor allem auf dem Land ihre Anhänger... und das ist wohl teils auch heute noch so.

Aber im Gegensatz zu Afghanistan existiert eine moderne und gebildete Zivilgesellschaft, auf der man aufbauen könnte - wenn es gelingt, den verarmten Rest mit einzubeziehen und allen Leute eine bessere Perspektive zu bieten.

 

Wenn Linke sich mit wahrhaft Gottgläubigen zusammen tun, kommt meist nichts Liberales dabei heraus.

Was dabei herauskam war von den Linken jedenfalls nicht beabsichtig... die haben sich wohl eher am Vorbild der Sowjetunion orientiert.

Auch nicht gerade optimal... aber die Chancen wären unter so einem System vermutlich immer noch besser gewesen.

 

Ich bezweifele das. Vielleicht wäre der Iran heute ein anderes Land, wenn die CIA nicht den Mossadegh weggeputscht und statt dessen den völlig unfähigen Reza Pahlavi auf den Thron gehoben hätten, vielleicht...

Die westlichen Einmischungen in der Region sind wohl bis heute von Unkenntnis und Kurzsichtigkeit geprägt...

 

lucan-7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@martha 

Zum Beitrag

Bis vor kurzem habe ich das auch nicht wirklich. Irgendjemand erwähnte die alte Freundschaft zwischen Israel und Iran und dann begann ich mich da auf die Spur zu setzen und habe Infos gesucht. Das heutige video erregte meine Aufmerksamkeit in der Seitenleiste.

Auch Netanyahu hatte in einer Rede deutlich gemacht, dass er nicht gegen das iranische Volk ist.

Zum Mosaik kam dann noch die Königin Esther-Geschichte und nächste Woche eine Esther-Veranstaltung in Washingten DC am 12.10.24 auf der Mall, initiiert von Lou Engle und unterstützt von Rabbi Jonathan Cahn, A Million Women (eine Million Frauen). Das Fasten von Königin Esther und des Volkes hatte damals zur Rettung beigetragen. Da ist überall starke Symbolik drin.

deborah71 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@deborah71 

Königin Esther

...war als biblischer Zeichentrickfilm ein Favorit bei meinen Kindern. ❤️

martha antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@deborah71 Der Sohn des Schahs, also jenes Diktators, den die CIA einst einsetzte (erinnert sich hier noch jemand an die Jubelperser, die beim Staatsbesuch des Schahs unliebsame Demonstranten mit Latten traktierten?), um den demokratisch gewählten Premierministers des Irans aus dem Amt zu jagen, dient sich nun also als neuer Statthalter des Westens an. Na, das würde dann ja ganz toll was werden.

 

Nicht.

 

 

 

 

 

Im übrigen weise ich darauf hin, dass das Alignment-Problem gelöst werden muss.

jack-black antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591

@jack-black 

Gespentisch.

queequeg antworten


Tatokala
Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wäre die Hamas am Wohlergehen des Volkes interessiert gewesen, dann hätten wir da heute blühende Landschaften und eine starke Wirtschaft.

Das von hier aus beurteilen zu können, wage ich stark zu bezweifeln.

Der Vortrag, den ich mal von einem palästinensischen Pastor gehört habe, war vor der Machtübernahme der Hamas. Die problematische Trinkwasserversorgung hat er damals schon erwähnt. Auch das die ganze Situation von deutscher Seite überhaupt nicht wahrgenommen wird.

Aber jeder sieht nur das, was er sehen will... ich glaube, ich lasse es.

lg

tatokala antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tatokala 

Das von hier aus beurteilen zu können, wage ich stark zu bezweifeln.

Schau dir mal an, wie groß das Gebiet ist und wie es an der israelischen Küste direkt daneben aussieht, dann bekommst du einen Eindruck was da machbar wäre.

 

Aber jeder sieht nur das, was er sehen will... ich glaube, ich lasse es.

Gerne.

 

 

lucan-7 antworten
Martha
 Martha
Themenstarter
Beiträge : 1518

Empfehle das aktuelle Spiegel-SPITZEN-Gespräch, in dem sich die Nahostexpertin Christin Helberg und der Völkerrechtler Ronen Steinke unter Markus Feldenkirchens Moderation sehr leidenschaftlich zum Thema "Eskalation in Nahost: Wird der Libanon zum 2. Gaza?" austauschen. 

Das Maß ist überschritten

Quelle: youtube am 09.10.24, Dauer 50:32 min

Interessant ab Minute 27, da führt Fr Helberg die Expansion der Hisbollah nach Syrien näher aus.

Sie sorgt dort seit 2012 neben Russland und dem Iran für den Machterhalt Assads u. muss mit den syrischen Geheimdiensten kooperieren, die hochkorrupt seien, sowie mit russ. Militärvertretern unter der Beobachtung der Amerikaner.

Ein Grund, weshalb der Mossad so gut in ihren Reihen infiltriert ist. 

Ab Minute 35 setzt die Dame sich dann näher mit Netanyahus Kriegsführung und möglichen Zielen auseinander.

Und Ronen Steinke äußert sich ab Minute 47 zur deutschen Aussenpolitik.

martha antworten
3 Antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@martha Danke für den Tip.

Ich glaube, das gerade erschienene Buch zum Nahostkonflikt "Krieg ohne Ende?" von Michael Lüders ist auch zu empfehlen.

tatokala antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@tatokala 

Michael Lüders ist auch zu empfehlen.

Guten Morgen.

Habe den Wikiartikel zu ihm gelesen. Er scheint mir zu tendenziös zu sein, ehrlich geschrieben. 🧐

martha antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@martha Ja, wenn man da gleich Vorbehalte hat...

Klar dürfte sein, daß er mehr in der Region drinsteckt, als mancher Politiker hierzulande, der schnell mal Entscheidungen trifft und die Reichweite selbiger gar nicht überblickt.

Wenn ich richtig sehe, wird da auch versucht, Lösungen zu formulieren.

Weißt du, manchen Menschen geht es einfach darum, daß Wege gefunden werden, den Nahostkonflikt zu beenden. Wenn man dabei stets in den Vordergrund stellt, daß niemandem von der israelischen Seite auf den Schlips getreten werden darf, dann kann man noch lange so weitermachen wie bisher.

tatokala antworten


Jigal
 Jigal
Beiträge : 5779

Es gibt auf change org eine Petition für ein Einreiseverbot von Greta Thunberg aufgrund ihrer vermehrt auftretenden antisemitischen Äußerungen.

In meiner Regionalzeitung stand nun ein Bericht, Alexander Throm (CDU)  MdB des Wahlkreises Heilbronn fordert dies auch. Greta Thunberg war wohl auf einer anti-israelischen Demo und hat das Einschreiten der Polizei nicht verstanden.

 

jigal antworten
Martha
 Martha
Themenstarter
Beiträge : 1518

Ich höre gerade die

Bundestagsdebatte zum Jahrestag des terrorist. Angriffs auf Israel

vom 10.10.24 (Dauer ca 2h, Quelle Phönix) und bin erleichtert. 🙂 

Durchgehend klarsichtig in der Einschätzung, wie ich meine. 

 

martha antworten
21 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@martha 

Danke für den link. Ich hör mich da abschnittsweise durch.

 

deborah71 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

Nachtrag zum

obigen Beitrag :

Interessanterweise äußert Merz in der Debatte  einen vorsichtigen Hinweis auf den Friedensvorschlag von Ehud Olmert und Nasser Al-Kidwa, den die beiden im Sommer ausgearbeitet haben. 

olmert-kidwa-plan-und-der-nahostkonflikt

(Quelle: zenith, 24.09.2024)

Der deckt sich in Teilen mit der Forderung der vorletzten Rednerin im Bundestag Sevim Dağdelen (BSW), die sich für eine 2-Staaten-Lösung "mit dem Existenzrecht Palestinas in den Grenzen von vor 1967 und Ostjerusalem als Hauptstadt" ausspricht.

martha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@martha 

Der Tempelberg liegt in Ost-Jerusalem. Der würde dann annektiert samt Klagemauer. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostjerusalem

deborah71 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@deborah71 

Der Tempelberg liegt in Ost-Jerusalem. Der würde dann annektiert samt Klagemauer. 

Ja.

Der Plan sieht ausserdem vor, dass die Altstadt von 5 (!) Staaten treuhänderisch verwaltet werden soll: Israel, Palästina, Jordanien, Saudi-Arabien und die USA.

Die Frage der Heiligen Stadt

Für eine der schwierigsten Fragen im israelisch-palästinensischen Konflikt – den Status Jerusalems – finden die beiden auch eine Antwort.

Nach ihrer Vision sollte der Großraum Jerusalem entsprechend dem Status quo ante von 1967 in einen israelischen und einen palästinensischen Teil aufgeteilt werden.

Die Altstadt von Jerusalem würde von einer internationalen Treuhänderschaft verwaltet, die fünf Staaten umfassen soll, darunter Israel und Palästina.

Die besondere historische Rolle des Haschemitischen Königreichs Jordanien in Bezug auf Jerusalem wird in dem Dokument gewürdigt.

Aufbauend auf Olmerts Plan von Anfang der 2000er könnten die anderen beiden Staaten Saudi-Arabien und die USA sein.

Der Ansatz erkennt die tief verwurzelten und sich überschneidenden Ansprüche auf die Stadt an.

Durch die internationale Verwaltung der Altstadt soll verhindert werden, dass ein Land exklusive Souveränität über die heiligen Stätten beanspruchen kann, und die freie Religionsausübung für Juden, Muslime und Christen zugesichert werden.

Jüdische Viertel, die nach 1967 erbaut wurden, sollen unter israelischer Kontrolle bleiben, während arabische Viertel, die vor 1967 nicht zu Israel gehörten, Teil der palästinensischen Hauptstadt Jerusalem werden.

(Auszug aus Zenith-Link, s.o.) 

martha antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@martha 

Das klingt nach einem trojanischen Pferd.

Die Waqf hat den Tempelberg ja schon pro forma annektiert. Was mich wundert ist, dass der Mufti von Jerusalem sich nicht hören lässt, zumal bei einigen Raketenangriffen der Iron Dome die Al Aqsa Moschee vor der Zerstörung bewahrt hat.

deborah71 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@deborah71 

Das klingt nach einem trojanischen Pferd.

😁

Was mich wundert ist, dass der Mufti von Jerusalem sich nicht hören lässt, zumal bei einigen Raketenangriffen der Iron Dome die Al Aqsa Moschee vor der Zerstörung bewahrt hat.

Vor Gott u dem Iron Dome sind eben alle Menschen gleich.

😉

 

 

martha antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@deborah71 Bedeutet Deine Aussage, man muss diese Lösung ablehnen? 

Wäre das nicht eine Situation, für die man Kompromisse im Umgang damit finden könnte? Es geht um Administration, nichts weiter. Man muss es ja nicht so machen, wie mit der Berliner Mauer.

 

 

tatokala antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tatokala 

Wäre das nicht eine Situation, für die man Kompromisse im Umgang damit finden könnte? 

Könnte man Kompromisse finden?

Klar, könnte man.

Ist auch nur eine Seite zu Kompromissen in dieser Frage bereit?

Nein, sind sie nicht.

 

Das ist also ungefähr so wie die Aussage: "Man könnte doch einfach Frieden schließen und sich versöhnen!"

Denn genau das "könnte" man. Es gibt aber zu viele Menschen, die das nicht wollen.

 

Also muss etwas gefunden werden, dem die Menschen auch in der jetzigen Situation zustimmen. Das wäre beispielsweise dann der Fall, wenn die massive Unterstützung der terroristischen Palästinenserorganisationen aus dem Ausland wegfallen würde.

Denn das Feuer entfacht sich ja nicht immer wieder von alleine... es wird bewusst von außen geschürt.

Und so lange das der Fall ist wird es immer weiter brennen.

lucan-7 antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@lucan-7 Genau das ist das Problem. Solange gar kein Frieden gewollt wird und das Ziel weiterhin ist, Israel zu zerstören, sind eventuelle Verträge das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

chai antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@lucan-7 Die Frage war ja auch explizit an Deborah gerichtet auf den Verdacht hin, daß sie die israelische Position vertritt bzw. erläutert.

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@tatokala 

Wieso auf den Verdacht hin?

Ich bin im Bereich Fürbitte für Israel, das schließt Fürbitte für die beteiligten Gruppen nicht aus, schließlich heißt der Auftrag Fürbitte und nicht Dagegen-Bitte, wie er in 1. Tim 2 formuliert ist:

1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

deborah71 antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@tatokala 

Off topic

Ich finde die Formulierung "auf Verdacht hin  israelische Positionen vertreten" problematisch.

Der Thread läuft unter der Rubrik  "authentisch Christsein". 

Off topic Ende

 

martha antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@martha 

Ich hätte natürlich präzisieren können auf "den Kurs der israelischen Regierung". Dachte aber, es ist klar, was gemeint ist.

Ändert das jetzt etwas für dich ?

tatokala antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

bzw. so, wie er sich in der Kriegsführung manifestiert.

tatokala antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1518

@tatokala 

Ändert das jetzt etwas für dich ?

Ja, danke. 

Es gibt Christen, die den Kurs der israel. Regierung  befürworten.

Deshalb stehen sie aber nicht "unter Verdacht", wie ich finde.

martha antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@martha natürlich nicht, wenn sie offen dazu stehen.

Ich stehe auch dazu, daß ich die Politik Israels nicht unterstütze.

tatokala antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tatokala 

Die Frage war ja auch explizit an Deborah gerichtet auf den Verdacht hin, daß sie die israelische Position vertritt bzw. erläutert.

Es gibt wohl kaum "die" eine "israelische Position". Auch da gibt es vielfältige Ansichten.

 

 

lucan-7 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@lucan-7 siehe oben. Aber das hatte ich selbst schon irgendwo anders erwähnt. 

 

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@tatokala 

Ob du es glaubst oder nicht, ich habe eine eigene Meinung, gewachsen aus vielen Informationen über ganz viele  Jahre hinweg.

Du bist sooo mißtrauisch, dass du nicht mal Fakten für wahr hältst. Nein, es ist kein Dämon hinter jedem Busch und auch kein israelischer Agent. 😜 

deborah71 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

Es kommt darauf an - jeder versteht was anderes unter "Fakten".

Mir fiele dazu noch einiges ein, was man dazu sagen könnte...aber habe auch noch andere Verpflichtungen...

 

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@tatokala 

Ich lehne diese Lösung ab, denn ich finde es unvereinbar, einer Gruppe, die den Genozid Israels in ihrer Charta festgeschrieben hat, auch noch Land und einen Staat auf dem Gebiet Israels zu geben, dass sie die nächste Attacke vorbereiten können.

Ebenso finde ich es unangemessen, den Tempelberg zu vereinnahmen, nachdem alle Bündnis- und Altarorte im Westjordanland palästinensich besetzt sind. Mich erinnert das an die Makkabäerzeit, wo den Juden ihre Glaubensausübung verboten und schliesslich der Tempel entweiht wurde.

Die letzte vier Angebote einer 2-Staatenlösung wurden von der arabischen (später palestinensisch genannt) Seite abgelehnt, weil sie die ganze Torte haben wollen. Bleiben sie dabei, dann werden sie auch das 5. Angebot ablehnen.

Es gibt eine ganz alte Wurzel der Feindschaft zwischen Mohammed und dem Leiter der jüdischen Gruppe Banu n-Nadir schon ab 622 CE. Lässt sich bei wiki finden. Anscheinend zieht sich diese Feindschaft bis heute durch, wobei kaum einer mehr weiß, schätze ich, wo der Anfang gelegen hat.

deborah71 antworten


Tatokala
Beiträge : 4579
Veröffentlicht von: @deborah71

Altarorte im Westjordanland palästinensich besetzt sind.

Würdest du diese Wortwahl auch im Gespräch mit den palästinensischen Christen dort benutzen? Interessiert mich irgendwie doch schon.

Veröffentlicht von: @deborah71

Juden ihre Glaubensausübung verboten

Davon ist hier gerade nicht die Rede. Wie weiter oben schon angemerkt, gehe ich da von einer rein administrativen Angelegenheit aus.

Veröffentlicht von: @deborah71

Mich erinnert das

Genau. Das ist eine persönliche Befindlichkeit, auf deren Basis du eine Zuspitzung machst.

Eben damit kommt man im Nahostkonflikt nicht weiter.

tatokala antworten
Seite 2 / 5
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?