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Alle Heiligen Schriften ...

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AWHler
 AWHler
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.... begegnen uns mit einem "Offenbarungsanspruch" - und das würde ich gerne hier mal zum Bedenken und Reflektieren einbringen.

Doch der Reihe nach und mit einem ersten Packende:

Häufig begegnet uns die Behauptung bzw. das Urteil, dass  alle (anderen) Religionen dieser Welt "Versuche sind, Gott/das Göttliche zu erreichen" oder durch eigene Bemühungen, Werke, Anstrengung & Erkenntnis-Bestrebungen mit Gott/dem Göttlichen "ins Reine zu kommen" - wie immer die Wege, Vorstellungen und Benennungen aussehen - während uns in der Bibel GOTTES OFFENBARUNG begegnet, die - von Israels Glaubensanfängen bis hin zum Neuen Testament die ALLEINIGE Wahrheit vermittelt.

Fakt ist nun, dass ALLE HEILIGEN SCHRIFTEN einen Offenbarungsanspruch haben - vom jüdischen Thora-& Schrift-Verständnis (das den nt.lich-christologischen Offenbarungsanspruch nicht als Wahrheit & Erfüllung akzeptiert) über den Koran (als "letzt-gültige" Gottesoffenbarung) bis hin zu den alt-indischen Heiligen Schriften (Veden, Upanishaden, Bhagavadgita), die ihre "Schau des Göttlichen" in ihrer Tiefe auch als Offenbarung verstehen, ebenso wie Gautama Buddhas Einsichten/Erkenntnise (auch ohne Gottesbezug) als Offenbarung (=Einsicht & Erfahrung in die Wahrheiten der Existenz) verstanden und weitergegeben werden.

Hinzukommt, dass Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten (und dazu noch manch andere religions-phänomenologische Verzweigungen) ebenso wie wir Christen in IHRER Offenbarung tiefe Erfüllungserfahrungen, inneren Frieden, Sinn, Trost, Lebenshilfe und Wegweisung "im Leben und im Sterben" finden - und u.U. (vorausgesetzt, dass sie ihre Heiligen Schriften nicht auch "exklusiv", "orthodox"  und ihren Glauben/ihre Spiritualität als "allein seligmachend" verstehen und gelehrt bekommen!) eine inter-religiöse Freiheit haben und entwickeln können, in der es so etwas wie einen gemeinsamen Grund von Liebe, Barmherzigkeit, Verbundenheit und Wertschätzung behaupten.

Erfüllung, Wahrheitsbezeugung, Gewissheiten, Gottes- und Transzendenzerfahrung und liebende Hingabe (Menschen- und Gottesliebe) gibt es also auch auf dem "Nährboden" anderer Heiliger Schriften.

Andererseits können ALLE Heiligen Schriften ebenso wie die Bibel missbraucht, missverstanden und instrumentalisiert werden. Sie können unduldsam und exklusiv verstanden werden. Und die Tatsache, dass sie geschichtliche, menschliche und in mancherlei Hinsicht auch relative BEZEUGUNGEN sind, kann man bestreiten ... wobei wir wieder bei der Tatsache sind, dass ALLE Heiligen Schriften den Anspruch haben, Offenbarung als Quelle & Ursprung zu haben.

Ist es also richtig, zwingend und nötig, die Bibel GEGEN andere Heilige Schriften mit ihren Wahrheiten zu stellen? Oder haben wir als Christen (ohne unseren Glauben zu verleugnen) die Freiheit, auch andere "Heiligen Schriften" mit Gewinn zu lesen - komplementär, das Gemeinsame suchend & findend, als Inspiration und im Wissen, dass Gottes Wirklichkeit, das Wirken seines Geistes und die in Jesus Christus (seinem Leben, Sterben und Auferstehen) offenbarte Wahrheit größer ist als alle "Schriften" ...?

L'Chaim

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474 Antworten
Helmut-WK
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@awhler 

dass alle (anderen) Religionen dieser Welt "Versuche sind, Gott/das Göttliche zu erreichen" oder durch eigene Bemühungen, Werke, Anstrengung & Erkenntnis-Bestrebungen mit Gott/dem Göttlichen "ins Reine zu kommen"

Dass es wirklich alle sind, stimmt natürlich nicht (Schamanisten wollen nicht »ins reine kommen«, sondern durch Kontakt mit Geistern Macht, auch Macht über andere Menschen, erhalten). Aber es ist doch in vielen Religionen so.

Fakt ist nun, dass ALLE HEILIGEN SCHRIFTEN einen Offenbarungsanspruch haben

Auch eine Offenbarungsreligion kann sagen: Streng dich an, damit du das spirituelle Ziel erreichst! Und damit der Beschreibung entsprechen, dass dort Menschen versuchen, Gott (oder wie immer das Ziel gemeint ist) zu erreichen. Du baust einen Gegensatz auf, der logisch so nicht existiert.

Erfüllung, Wahrheitsbezeugung, Gewissheiten, Gottes- und Transzendenzerfahrung und liebende Hingabe (Menschen- und Gottesliebe) gibt es also auch auf dem "Nährboden" anderer Heiliger Schriften.

Gerettet wird man nicht durch mystische Erfahrungen, die subjektiv als Wahrheit erlebt werden - jeder falsche Prophet zeigt, dass so etwas in die Irre führen kann, das gilt entsprechend auch, wenn jemand sich dadurch nicht als Prophet berufen fühlt.

Laut Bibel besteht der Weg zu Rettung im Glauben an den Gott, der die Ungerechten gerecht spricht, also dem Vertrauen auf die Gnade Gottes.

So einen Glauben kann es auch bei Leuten geben, die von Jesus nichts wissen, z.B. Abraham (Rö 4,5!). Aber die Praxis zeigt, dass so was doch sehr dünn gesät ist. Die meisten Leute sind (z.B. im real existierenden Buddhismus) damit beschäftigt, sich dafür anzustrengen, dass sie (oder ihre verstorbenen Vorfahren) eine bessere Reinkarnation erlangen, oder (z.B. im real existierenden Islam) sich zu kasteien, um die von ihnen begangenen Sünden abzubezahlen, oder (und das gibt es wohl weltweit) sie versuchen, sich vor bösen Geistern zu schützen, indem sie die dazu notwendigen Formeln lernen oder von Mönchen o.ä. aufsagen lassen.

Da hilft es wenig, dass die reine Lehre der jeweiligen Religion etwas Anderes sagt - und von (z.B. als Heiligenkult) verstecktem oder offenen (z.B. im Hinduismus und tibetischen Buddhismus) Polytheismus, oder auch vom Aberglauben, habe ich noch gar nicht angefangen …

FAZIT: Irgendwie ist dein Beitrag wenig durchdacht, finde ich.

hkmwk antworten
3 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
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Beiträge : 5716
Veröffentlicht von: @hkmwk

FAZIT: Irgendwie ist dein Beitrag wenig durchdacht, finde ich.

Weiß ich nicht - aber ich komm durch einfaches Lesen nicht rein und es ist mir zu kompliziert, mich reinzudenken. 

chai antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@chai 

Gibt es (Antworten auf) Fragen, die dir beim Reindenken helfen würden?

hkmwk antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5716

@hkmwk Ich erkenne für mich keinen Sinn, mich reinzudenken. 
Vielleicht im Lauf den Gesprächs, wenn mich eine Antwort anspricht, aber momentan erscheint mir das alles ein bissel verworren.

chai antworten


AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2634
Veröffentlicht von: @hkmwk

Dass es wirklich alle sind, stimmt natürlich nicht (Schamanisten wollen nicht »ins reine kommen«, sondern durch Kontakt mit Geistern Macht, auch Macht über andere Menschen, erhalten). Aber es ist doch in vielen Religionen so.

Stimmt ... wobei es auch im Schamanismus (eine vielfältige Welt!)  darum geht, mit etwas in Kontakt zu kommen, eine Verbindung herzustellen, "jenseitige Realitäten" (Geister, höhere Mächte) anzuzapfen, zu berühren - es ist also auch ein Griff nach "Höherem" oder ein Ergriffensein davon ... 

Veröffentlicht von: @hkmwk

Auch eine Offenbarungsreligion kann sagen: Streng dich an, damit du das spirituelle Ziel erreichst! Und damit der Beschreibung entsprechen, dass dort Menschen versuchen, Gott (oder wie immer das Ziel gemeint ist) zu erreichen. Du baust einen Gegensatz auf, der logisch so nicht existiert.

Ja, natürlich - aber ein ganz gängiges Denk- und Deutungsmuster im evangelikalen Bereich, das sehr präsent ist, postuliiert diesen Gegensatz: Religionen sind der vergebliche Versuch des Menschen, zu Gott zu kommen - der christliche Glaube ist das Gegenteil: Gott sucht den Menschen und baut die Brücke, die keine Religion zustande bringt.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Gerettet wird man nicht durch mystische Erfahrungen, die subjektiv als Wahrheit erlebt werden - jeder falsche Prophet zeigt, dass so etwas in die Irre führen kann, das gilt entsprechend auch, wenn jemand sich dadurch nicht als Prophet berufen fühlt.

Mir geht es nicht um "falsche Propheten", um "Irreführung" oder um "mystische Erfahrungen, die subjektiv als Wahrheit erlebt werden" - sondern um die Frage, ob und inwieweit uns in anderen Heiligen Schriften (Glaubensbezeugungen) göttliche Wahrheit, Licht und Geist begegnen kann. 

Veröffentlicht von: @hkmwk

Laut Bibel besteht der Weg zu Rettung im Glauben an den Gott, der die Ungerechten gerecht spricht, also dem Vertrauen auf die Gnade Gottes.

Da sag ich doch nix gegen, glaube ich doch auch ... Aber es ist eben schon von Sprache, Vorstellung, Ausdruck und Denkweise jüdisch-christlich.

Wenn Du aber auch damit meinst, dass es hier um "Selbsterlösung contra Gnade" geht, dann ist das im inter-religiösen Dialog mittlerweile auch eine Schablone, die so simpel nicht zu haben ist - weder im Blick auf das christliche Zueinander von Sola Gratia und dem, was Nachfolge, Gehorsam, gute Werke, Heiligung des Lebens etc. betrifft, wie auch auf die Einsicht, dass indisch-asiatische Religionen durchaus auch wissen, dass spirituelle Praxis nicht einfach zu bewerkstelligen ist ohne das, was sich mir gegeben (und nicht "bewerkstelligt") öffnet, schenkt und zukommt, was durchaus als eine "Gnade" (aus höherer Sicht) erlebt und empfunden wird.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Die meisten Leute sind (z.B. im real existierenden Buddhismus) damit beschäftigt, sich dafür anzustrengen, dass sie (oder ihre verstorbenen Vorfahren) eine bessere Reinkarnation erlangen, oder (z.B. im real existierenden Islam) sich zu kasteien, um die von ihnen begangenen Sünden abzubezahlen, oder (und das gibt es wohl weltweit) sie versuchen, sich vor bösen Geistern zu schützen, indem sie die dazu notwendigen Formeln lernen oder von Mönchen o.ä. aufsagen lassen.

Da hilft es wenig, dass die reine Lehre der jeweiligen Religion etwas Anderes sagt - und von (z.B. als Heiligenkult) verstecktem oder offenen (z.B. im Hinduismus und tibetischen Buddhismus) Polytheismus, oder auch vom Aberglauben, habe ich noch gar nicht angefangen …

Ich sage ja nicht, dass ALLES (zu Deinen Beispielen) im "real existierenden Islam" oder in der Welt des Hinduismus und Buddhismus gut, richtig und für uns akzeptabel ist - wie ja auch im Bereich von Christentum und Kirchengeschichte, in Volksfrömmigkeiten und skurrilen Ausprägungen bizarre Gegebenheiten zu finden sind.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Irgendwie ist dein Beitrag wenig durchdacht, finde ich.

Finde ich garnicht 😉 ...  wobei ich mir das nicht nur so "denke", sondern eben Erfahrungen habe im interreligiösen Dialog mit Muslimen, jüdischer Gemeinde und Buddhismus, im jahrelangen Austausch, der Beschäftigung mit dem Thema und in der eigenen Praxis von Meditation und Kontemplation.

L'Chaim

awhler antworten
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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@awhler 

aber ein ganz gängiges Denk- und Deutungsmuster im evangelikalen Bereich, das sehr präsent ist, postuliiert diesen Gegensatz: Religionen sind der vergebliche Versuch des Menschen, zu Gott zu kommen - der christliche Glaube ist das Gegenteil: Gott sucht den Menschen und baut die Brücke

Barth hat sogar seine Definition von Religion darauf aufgebaut.

Aber grundsätzlich (wie schon gesagt): Dieser Gegensatz trifft auf viele Religionen zu, auch auf viele Offenbarungsreligionen. Weswegen Offenbarung und Selbsterlösung kein Gegensatz sind.

sondern um die Frage, ob und inwieweit uns in anderen Heiligen Schriften (Glaubensbezeugungen) göttliche Wahrheit, Licht und Geist begegnen kann.

Wurden sie von Gottes Geist inspiriert oder von anderen Geistern? Der Qor'an wurde von einem Geist inspiriert, der ausdrücklich verneint, einen Sohn zu haben, und auch in vielen anderen Punkten zeigt, dass der entgegen seiner Beteuerungen nicht der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist. Hinduismus ist vielfältig, gemeinsam sind der Gedanke, dass jeder Glaube nur eine Teilwahrheit ausdrückt (Relativismus) und eine gewisse Leitkultur, zu der die Verehrung der Kuh und das Kastenwesen gehört. Viel Polytheismus neben Pantheismus. Und eine immer radikalere Intoleranz gegenüber denjenigen, die sich da nicht eingliedern lassen (Muslime, Buddhisten, Christen). Muslime können genauso rabiat sein (siehe deren Anschläge in Indien), Christen und Buddhisten sind in Indien praktisch immer die Opfer und keine Täter. Buddhismus besagt in seiner Urform gerade, dass er keine Offenbarungsreligion ist.

Natürlich muss jemand, der sich als jemand anders tarnt, den auch nachmachen - daher die Parallelen zwischen Bibel und Qor'an, und da der Qor'an vieldeutiger ist als die Bibel, gibt es auch durchaus sympathische Formen des Islams -aber dass dort (oder in den anderen genannten Fällen) der Geist Gottes spricht und nicht ein anderer Geist, kann ich mir nicht vorstellen.

wie auch auf die Einsicht, dass indisch-asiatische Religionen durchaus auch wissen

Was die angeht, habe ich ja auf die Kluft zwischen der hehren Theorie der »reinen Lehre« (was auch eine Vereinfachung ist …) und der real existierenden Praxis hingewiesen.

Aber Offenbarung bedeutet immer, dass ein Geistwesen (ich formuliere so allgemein wie mir möglich) einem Menschen etwas mitteilt. und dann ist stets die Frage, was für ein Geist es ist. Wobei es neben krassen, eindeutigen Fällen (z.B. explizite Teufelsanbetung) eben auch die Fälle gibt. wo sich ein gottfeindlicher Geist als »Engel des Lichts« o.ä. tarnt.

wie ja auch im Bereich von Christentum und Kirchengeschichte, in Volksfrömmigkeiten und skurrilen Ausprägungen bizarre Gegebenheiten zu finden sind.

Da stimme ich dir natürlich zu.

sondern eben Erfahrungen habe im interreligiösen Dialog mit Muslimen, jüdischer Gemeinde und Buddhismus

Meinst du, dass du die Gabe der Geisterunterscheidung hast? Also nicht auf jeden »Lichtengel« o.ä. hereinfällst?

hkmwk antworten
AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2634
Veröffentlicht von: @jack-black

Zusammengefasst: Deine Antworten adressieren meine Fragen nicht.

Oh doch, das tun sie 😉 

Schon Deine Rückmeldung auf mein "Offenbarung = Enthüllung, Hervortreten, Sichtbar werden" (natürlich geht es um das, was die Religionen "Gott", "die göttliche Wirklichkeit" etc. nennen) zeigt, dass Du es zerpflücken möchtest (wie auch das Folgende Deiner Kommentare) ...

Und das mit den "drei Fragezeichen" ist auch wieder etwas, was sich lächelnd dem Leser anbietet ... aber auch nicht mehr.

Ich überlasse also, weil mir Zeit, Lust & Nerv fehlt, anderen die weitere Adressierung ... 

L'Chaim 

 

awhler antworten


AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2634
Veröffentlicht von: @hkmwk

Barth hat sogar seine Definition von Religion darauf aufgebaut.

Ja, der gute KB (den ich sehr schätze) hat (kontextuell) eine klare Linie gefahren, zumindest der frühe Barth nach Ausbruch des 1. WK und dann - Stichwort Barmen - im Blick auf den Nationalsozialismus ...

Aber später hat auch er einen Blick für die "Lichter in der Welt" bekommen und sie nicht einfach verworfen. Er wollte tatsächlich den Schleiermacher und eine Theologie des 3. Artikels (Gottes Geistwirken in der Welt) nochmal würdigen. Und interessant ist der Austausch mit seinem japanischen Schüler Takizawa, der von der buddhistischen Philosophie herkam und den "Immanuel" auf seine Weise interpretierte ... ein weiteres, tiefes Thema.

Veröffentlicht von: @hkmwk

gibt es auch durchaus sympathische Formen des Islams -aber dass dort (oder in den anderen genannten Fällen) der Geist Gottes spricht und nicht ein anderer Geist, kann ich mir nicht vorstellen.

Ich empfehle an dieser Stelle wirklich (weil ich es wunderbar finde) das Buch von Navid Kermani: Jeder soll da, wo er ist, einen Schritt näher kommen. Fragen nach Gott. München, 2022) ... Mit Empfehlung meine ich wirklich: Lies/lest das mal, gibt es mittlerweile auch als Taschenbuch. Bitte google mal .... 🙂 

Veröffentlicht von: @hkmwk

meinst du, dass du die Gabe der Geisterunterscheidung hast? Also nicht auf jeden »Lichtengel« o.ä. hereinfällst?

Ich halte mich - pardon - theologisch, glaubensmäßig und sachkundig genug, um mit Demut, Bescheidenheit, aber auch aus Überzeugung und mit Lernprozessen, über diese Dinge zu schreiben und sie zu teilen 😉  

L'Chaim

awhler antworten
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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@awhler 

das Buch von Navid Kermani: Jeder soll da, wo er ist, einen Schritt näher kommen. Fragen nach Gott

Allein der Titel zeigt schon, dass das kein Ansatz ist, der mit dm Absolutheitsanspruch Jesu vereinbar ist.

Es gibt viele Wege zu Jesus, aber nur Jesus führt zu Gott.

hkmwk antworten
Stern
 Stern
Beiträge : 3766

@awhler 

Ich breche schon wieder meine selbst auferlegte Forumsabstinenz, um dazu ein paar Worte zu sagen, denn es erscheint mir zu wichtig, um das jetzt vorbeiziehen zu lassen.

Das Christentum ist untrennbar mit der Person Jesus Christus verbunden. Wenn du zustimmst, dass er die Wahrheit ist und das Leben, das Licht, das jeden (!) Menschen/Mann/Person erleuchtet, der/die  in diese Welt kommt (nach Johannes 1) dann würde das bedeuten, dass unerheblich davon ob  der Mensch eine Religion hat oder nicht (oder auch welche er hat) er durch Jesus erleuchtet wird. 

In der Bibel steht an mehreren Stellen, dass Jesus kommen wird, um jeden Menschen zu richten (aufgrund seiner Werke), da wird keine Ausnahme gemacht. Das lässt darauf schließen, dass es in jeder Religion Aspekte gibt, die dem einzelnen Menschen dienen können, das innwendig wohnende Licht Jesu leuchten zu lassen. 

 

 

 

stern antworten
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Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@stern 

Wenn du zustimmst, dass er die Wahrheit ist und das Leben, das Licht, das jeden (!) Menschen/Mann/Person erleuchtet, der/die in diese Welt kommt (nach Johannes 1) dann würde das bedeuten, dass unerheblich davon ob der Mensch eine Religion hat oder nicht (oder auch welche er hat) er durch Jesus erleuchtet wird.

Das ist jetzt ein Schluss, der eine bestimmte Interpretation der von dir zitierten Bibelstelen voraussetzt.

Aber wenn diese Interpretation anderen eindeutigen Stellen der Bibel widerspricht, muss sie falsch sein.

Darum meine Frage, wie verstehst du die Stellen, die Turmfalke angeführt hat?

Markus 16, 16: „Wer glaubt und getauft wird, wird selig; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden“

Johannes 3, 16-18: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. [...] Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“

Die scheinen ja deiner Interpretation von Jh 1 zu widersprechen …

hkmwk antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3766

@hkmwk 

Aber wenn diese Interpretation anderen eindeutigen Stellen der Bibel widerspricht, muss sie falsch sein.

Was meinst du damit? Falsch übersetzt? Falsch an sich?

Darum meine Frage, wie verstehst du die Stellen, die Turmfalke angeführt hat?

Gott ist derjenige, welcher die Menschen zu Jesus zieht. Er bestimmt, welche kommen. Diese sollen dann glauben, wenn sie dann da sind. So verstehe ich die Stellen, die Turmfalke angeführt hat.

Nicht jeder wird zu Jesus hingezogen. Das ist ein Fakt, den Gott selbst so bestimmt. Wie soll jemand, den Gott gar nicht zu Jesus führt, an ihn glauben?

Auch das Gleichnis vom verlorenen Schaf oder dem verlorenen Geldstück oder Jesus Spruch, dass die Kranken den Arzt brauchen und nicht die Gesunden und er für die Sünder gekommen ist und nicht für die Gerechten, lassen den Eindruck entstehen, als wäre er eben für die „Verlorenen“ gekommen und nicht per se für alle, weil alle verloren sind….sondern dass manche ihn eben mehr brauchen, um nicht verloren zu gehen - und Gott das weiß und dafür Sorge trägt, dass sie ihn finden (bzw. er sie findet).

Wie tröstlich! 

Trotzdem sagt Jesus: macht alles Volk zu meinen Jüngern, also ist dieser Anspruch ganz universell doch da, dass alle an ihn glauben sollen. „Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“ ist eben parallel dazu auch gültig. 

Ich kann diesen Widerspruch nicht auflösen. Aber ich denke, das muss man auch nicht. Die Botschaft der Liebe zu Gott und zu seinen Mitmenschen ist so universell wie auch individuell gültig. Wer nur auf die verdammenden Botschaften hört ohne die liebende Sorge und Verantwortung des Vaters mitzubedenken, hat den Frieden mit Gott (noch) nicht angenommen, den Jesus verkündet. Aber vielleicht gibt es zu diesem Frieden in anderen Religionen auch Wege, das weiss ich nicht. Denkbar wäre es aber.

Aus religionen-entdecken.de :

"Islam" bedeutet "Hingabe" und "Frieden"

Das Wort "Islam“ kommt ebenfalls aus dem Arabischen und hat – wie viele arabische Wörter – mehrere Bedeutungen. Zwei davon sind besonders wichtig, um zu verstehen, worum es im Islam geht: "Hingabe“ und "Frieden“. Denn gläubige Musliminnen und Muslime zeigen ihren Glauben durch ihr Verhalten: Wer sich Allah ganz hingibt, soll inneren Frieden finden und friedlich mit anderen Menschen und allen Lebewesen umgehen.

Musliminnen und Muslime glauben auch, dass der Mensch die Aufgabe hat, sich für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Sie sind barmherzig und gehen achtsam mit allen Geschöpfen Gottes und mit der Umwelt um. Im Koran gibt es viele Verse, die das betonen – zum Beispiel Vers 8 in Sure 5:

"Ihr, die ihr glaubt! Seid standhaft gegenüber Gott als Zeugen für die Gerechtigkeit! Der Hass auf andere soll euch nicht dazu bringen, ungerecht zu handeln!“

Und wenn ich an die Fastenzeit im Islam denke, die meines Wissens dazu da ist, um den Hunger zu fühlen, den arme Menschen haben und ihnen gegenüber dadurch empathisch werden, dann hat das zwar rein äusserlich nichts mit Jesus zu tun, aber innerlich kann das die Gesinnung erwecken, die Gott für uns will: dass andere Menschen Brüder/Geschwister sind.

Oder soweit ich weiss, ist die Frau im Islam eine „Leihgabe“ an den Mann von Gott selbst - und er soll sie dementsprechend gut behandeln, als ein Geschenk von Gott - dann sehe ich da Parallelen zu „der Mann soll seine Frau lieben wie seinen eigenen Leib“ in Epheser 5, 28-29.

Die Gebetszeiten im Islam halten die Gläubigen in einem ständigen Ausgerichtetsein auf Gott - das ist eine nähere Gottesbeziehung als bei  vielen Christen. Wenn ich davon ausgehe - was ich tue - dass Gott ein Gott für alle Menschen ist, unabhängig ihrer Religion, dann kann ich mir vorstellen, dass Gott dabei genauso in die Herzen dieser Menschen sieht und ihnen genauso zur Seite steht.

Ich glaube nicht, dass Gott da exklusiv nur für Christen da ist. Natürlich wird es schwierig, wenn sich radikale und menschenfeindliche Glaubenssätze einschleichen. Aber das ist vom Prinzip her beim Christentum auch so.

Ich finde, wenn man Gott die volle Souveränität zugesteht, dann auch darüber, wer mit Jesus in Berührung kommt und wer nicht. 

 

stern antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@stern 

Was meinst du damit? Falsch übersetzt? Falsch an sich?

Eine Interpretation einer Stelle, die der Bibel widerspricht, ist falsch. Was hat das mit Übersetzu8ng zu tun? Klar kann ein Widerspruch nur scheinbar sein, weil es sich in der Grundsprache anders liest als in der Übersetzung - aber das wäre ein ganz anderes Thema.

Aus religionen-entdecken.de :

»Hingabe« oder »Unterwerfung« (nein, nicht Andere, sich selbst unterwerfen): Das ist die eigentliche Bedeutung.

Die Deutung bzw. der Slogan »Islam ist Frieden« stammt dagegen von Qutb, einem der Vordenker des Islamismus. »Frieden« in diesem Zusammenhang ist die pax islamica, die sich einstellt, wenn alle den Islam annehmen mussten. Sollte man wissen …

Die Gebetszeiten im Islam halten die Gläubigen in einem ständigen Ausgerichtetsein auf Gott

So die Theorie - und die Praxis?

Ich glaube nicht, dass Gott da exklusiv nur für Christen da ist

Glaube ich auch nicht. Und deswegen ruft Gott auch immer wieder Muslime durch Träume zu Jesus …

Natürlich wird es schwierig, wenn sich radikale und menschenfeindliche Glaubenssätze einschleichen

Einschleichen? Beim Islam sind sie schon im Qor'an drin. Allerdings auch Anderes, und da der Qor'an (anders als die Bibel) nicht nur aus sich allein verstanden werden kann, gibt es nun friedliche und gewaltbereite Muslime. Nur den radikalen Islamisten vorzuwerfen, sie hätten da was in den Islam hineingeschmuggelt, ist unfair.

Ich finde, wenn man Gott die volle Souveränität zugesteht, dann auch darüber, wer mit Jesus in Berührung kommt und wer nicht.

Wie du selber schon bemerkt hast, beißt sich das mit dem Missionsbefehl … und dass es seit ca. 50 Jahren immer mehr Konvertiten vom Islam zum Christentum gibt, hängt sicher auch damit zusammen, dass inzwischen mehr für Muslime gebetet wird …

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
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Beiträge : 8149

@hkmwk 

Mir persönlich sind allerdings mehr Konvertiten vom christlichen Glauben zum islamischen bekannt.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@queequeg 

Das mag daran liegen, dass du kaum Iraner kennst … in unserer Gemeinde gibt es da mehrere. Zum Teil schon im Iran konvertiert, und deshalb geflohen, einer kam als Atheist nach Deutschland … und in Neukölln gibt es eine Gemeinde der LKG, die beinahe geschlossen worden wäre, aber dann kamen Iraner und afghanische Tadschiken* dorthin, inzwischen sind es Hunderte.

*Oder vereinfacht gesagt: Perser

hkmwk antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@hkmwk 

Wäre vielleicht auch interessant anzuschauen wie der Eindruck entsteht. Meine Erfahrung ist, dass gerade bei YouTube , TikTok oder Socialmedia ein falscher Eindruck entsteht. Muslime, die zum Christentum konvertieren, tun das oft unter Lebensgefahr. Christen, die zum Islam konvertieren, werden oft öffentlichkeitswirksam vermarktet. Aber die haben eben auch nichts zu befürchten und nicht selten ist es eine Lifestyle Sache. Wenn ich an Josef Drazil denke, der wahrscheinlich bekannt ist, hatte er mal erzählt, dass er Ursprünglich Muslim werden wollte, weil man sich damit „auf der Straße sehen lassen kann“. Zum Islam konvertieren ist keine Umkehr, wie es das Christentum erfordert.

rafael antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8149

@hkmwk 

Iraner kenne ich tatsächlich wenig, aber eine ganze Reihe Türken und Türkinnen. 2 von den türkischen Frauen sind konvertiert und bei dem vorlaufenden Konfirmandenunterricht (?) wohl sehr eifrig gewesen. Nachdem sie in der evangelischen Kirche aufgenommen waren und die deutsche Staatszugehörigkeit bekommen hatten, ward von ihnen nichts mehr gesehen.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@queequeg 

Das gibt es auch, aber eben nicht nur das.

Weltweit gibt es viele Konvertiten, im Iran machen die inzwischen die Mehrheit der dort lebenden Christen aus - und das, obwohl viele geflohen sind. Im Jemen ist die Zahl der Konvertiten auch stark angestiegen … bei OpenDoors findest du bei fast jedem im Weltverfolgungsindex (watch list) erwähnten islamischen Land einen Hinweis auf die Lage der Konvertiten.

hkmwk antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@stern 

Was Islam praktisch bedeutet, kann man sich an den islamischen Ländern anschauen. 

rafael antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 30005

@rafael 

Was Islam praktisch bedeutet, kann man sich an den islamischen Ländern anschauen. 

Wird hierzulande gerne ignoriert.

Hier gelten Muslime als "gemäßigt", wenn sie keine Bomben legen - und Christen als "Fanatiker", wenn sie an die Bibel glauben.

Ist jetzt natürlich bewusst überspitzt formuliert, aber manchmal kommt es mir tatsächlich so vor.

lucan-7 antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@lucan-7 

Die Überspitzung trifft es schon gut. Ganz merkwürdig wird es, wenn junge progressive Leute, die gestern noch gegen das konservative Christentum auf die Straße gegangen sind, heute mit Islamisten oder konservativen Muslimen kuscheln.

rafael antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@rafael 

Die Überspitzung trifft es schon gut. Ganz merkwürdig wird es, wenn junge progressive Leute, die gestern noch gegen das konservative Christentum auf die Straße gegangen sind, heute mit Islamisten oder konservativen Muslimen kuscheln.

In der Tat, das macht mich auch jedesmal fassungslos... ist natürlich ein anderes Thema, aber die Verklärung des Islams bei gleichzeitiger Ausblendung der Realität ist mir auch ein Rätsel.

Jedesmal, wenn versucht wird hierzulande einen "gemäßigten Islam" zu etablieren, der sich ausdrücklich tolerant und offen gibt, und eine Moschee in dieser Richtung auszulegen muss diese nach kurzer Zeit geschlossen werden, weil es für die Betreiber schlicht zu gefährlich wird. 

Der Islam ist seinem Wesen nach ein mittelalterliches politisches Herrschaftsinstrument. Das wird nicht von allen Muslimen so ausgelegt, aber die politische Realität in islamischen Ländern zeigt deutlich, dass das heute eben doch die Norm ist und keine Ausnahme.

Es gibt einen "Kulturislam", der für gläubige Muslime als gleichwertig zum Christentum betrachtet und auf ähnliche Weise zelebriert wird. Das respektiere ich und da sehe ich auch keine Probleme... aber mir scheint so eine Auslegung eher eine Mindermeinung zu sein.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@lucan-7 

Es gibt einen "Kulturislam", der für gläubige Muslime als gleichwertig zum Christentum betrachtet und auf ähnliche Weise zelebriert wird. Das respektiere ich und da sehe ich auch keine Probleme... aber mir scheint so eine Auslegung eher eine Mindermeinung zu sein.

Für Deutschland vermute ich da eine schweigende Mehrheit - die insbesondere aus Angst vor den Radikalen schweigt. Was allerdings dazu führt, dass die Radikalen immer mehr Einfluss bekommen, gerade auch Einfluss auf das Denken der jungen Leute. Die Mehrheit könnte kippen.

Weltweit ist sie offenbar gekippt. So ziemlich alle Beispiele für real existierenden gemäßigten Islam (z.B. in Mali) sind inzwischen Geschichte.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@hkmwk 

Für Deutschland vermute ich da eine schweigende Mehrheit - die insbesondere aus Angst vor den Radikalen schweigt.

Es ist bezeichnend, dass es da kaum Umfragen und Untersuchungen gibt (Bis auf ein paar Ausnahmen), weil man ja nicht "Islamophob" sein möchte...

Es gibt da große regionale Unterschiede. Muslime aus dem ehemaligen Jugoslawien und aus vielen (Schwarz-)afrikanischen Ländern erlebe ich meist als gemäßigt und tolerant... Muslime aus arabisch geprägten Ländern neigen hingegen oft zu einer erzkonservativen und radikalen Auslegung, die oft auch politische Dimensionen hat.

Das sind nur meine persönlichen Erfahrungen und natürlich gibt es überall Ausnahmen... aber das sind Unterschiede, die man schon zu Kenntnis nehmen sollte.

 

Was allerdings dazu führt, dass die Radikalen immer mehr Einfluss bekommen, gerade auch Einfluss auf das Denken der jungen Leute. Die Mehrheit könnte kippen.

Radikale brauchen keine Mehrheit, wenn sie nur radikal genug sind und auf keinen nennenswerten Widerstand stoßen...

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@rafael 

Weil sie sich gegen Ausgrenzung einsetzen wollen. Aus dem gleichen Grund hat der Zentralrat der Juden in der Vergangenheit oft für Muslime Partei ergriffen.

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@chey 

Aus dem gleichen Grund hat der Zentralrat der Juden in der Vergangenheit oft für Muslime Partei ergriffen.

Für alle Muslime... oder ganz spezielle Gruppen?

 

 

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@lucan-7 

Nach dem, was ich in Erinnerung habe, war das für alle Muslime. Aber es gab auch schon immer die Sorge vor Islamisten, radikalen Palästinensern, die nicht differenzieren o.ä., aber das waren gewissermaßen die Ausnahmen.

Und nach dem 7.Oktober hat sich die Lage deutlich geändert. @chey : Gab es seitdem eine Veröffentlichung des ZdJ, die für die Muslime Partei ergriff?

hkmwk antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

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@rafael

Und was das Judentum bedeutet, kann man an der Politik Israels sehen?

Was Christentum bedeutet, an Francos Spanien und anderer christlicher Diktaturen?

Ich finde, diese Sichtweise hat so ihre Schwäche.

VG

Chey

chey antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@chey 

Und was das Judentum bedeutet, kann man an der Politik Israels sehen?

Was Christentum bedeutet, an Francos Spanien und anderer christlicher Diktaturen?

Ich finde, diese Sichtweise hat so ihre Schwäche.

Du hast jetzt lediglich eine kleine Auswahl getroffen. Dieser Auswahl stehen hier und heute eine Menge anderer christlich geprägter Staaten entgegen, die demokratisch, frei und rechtsstaatlich sind.

Wo sind hier und heute die islamisch geprägten Staaten, die demokratisch, frei und rechtsstaatlich sind?

Toleranz sollte nicht bedeuten, die Augen vor der Realität zu verschliessen.

lucan-7 antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@lucan-7 

Indonesien, Malaysia, Bangladesch

Mit Einschränkungen Pakistan und Türkei, wo das schwankend ist.

 

Es lohnt sich auch bei den islamischen Ländern, den kolonialen Einfluss zu beachten.

 

Schwarze, Muslime, ... was kommt als nächstes?

VG

Chey

chey antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

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@chey 

z.b. laut KI:

Indonesien garantiert offiziell Religionsfreiheit, doch Christen erleben vor allem durch gesellschaftlichen Druck, restriktive Kirchenbaugesetze und islamistische Extremisten Diskriminierung. Im Open Doors Weltverfolgungsindex zählt das Land zwar nicht zu den Top 50, gehört aber zum erweiterten Kreis mit hohem Verfolgungsdruck.

☹️

ember antworten
Chey
 Chey
(@chey)
Beigetreten : Vor 6 Monaten

Beiträge : 1449

@ember 

Restriktive Moscheenbaugesetze wurden selbst in Deutschland schon diskutiert. Wie ist das in den östlichen EU-Staaten?

Ich behaupte nicht, dass in diesen muslimischen Staaten alles super läuft,  aber es sind Demokratien und in vielen westlichen Demokratien läuft auch nicht immer alles super. Siehe derzeit Wahlrecht und Demokratie in den USA. 

VG

Chey

chey antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@chey 

Restriktive Moscheenbaugesetze wurden selbst in Deutschland schon diskutiert

Und das willst du damit vergleichen:

(Open Doors, Kelkheim) – Eine Gemeinde in der indonesischen Großstadt Samarinda darf trotz jahrelanger Anstrengungen keine eigene Kirche bauen. Obwohl die Gemeinschaft alle offiziellen Auflagen erfüllt hat, verweigern die lokalen Behörden bislang die dafür erforderliche Zustimmung. Die Begründung einer leitenden Beamtin lässt aufhorchen.

Oder schau mal in die Liste der Meldungen aus Indonesien bei Open Doors.

aber es sind Demokratien

In einer islamischen Demokratie läuft vieles so, wie es die islamische Mehrheit wünscht. Und so wie bei uns die AfD Einfluss auf die Politik der Regierung hat, ohne in der Regierung zu sein, so hat in islamischen Ländern auch der Islamismus Einfluss - schließlich dürfte deren Anhängerschaft einen ähnlichen Prozentsatz ausmachen wie die der AfD bei uns.

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@chey 

Ich behaupte nicht, dass in diesen muslimischen Staaten alles super läuft,  aber es sind Demokratien

Es gibt einen Unterschied zwischen einer Demokratie, in der einfach die (muslimische) Mehrheit bestimmt, was erlaubt ist und was gemacht werden soll - und einer Demokratie, in der auch die Rechte von Minderheiten geschützt werden, die nie eine Chance haben über irgendwelche Mehrheiten zu verfügen.

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@lucan-7 

Eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit ist keine Demokratie. Marx hatte in seiner Voraussage (die so nie eintraf) den Begriff »Diktatur des Proletariats« für eine Gesellschaft, in der die bestimmende Mehrheit überwältigend gewesen wäre. (und schon Trotzki hatte für das, was Lenin plante, den Begriff »Diktatur über das Proletariat« verwendet)

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@hkmwk 

Eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit ist keine Demokratie.

Das ist eine Frage der Definition.

Und genau deswegen ist es auch so entscheidend, was jemand mit "Demokratie" eigentlich meint.

Die AfD beispielsweise versteht unter "Demokratie" genau das: "Wenn wir eine Mehrheit haben, dann werden wir tun, was immer wir wollen!"

Das ist nicht das, was bei der Gründung der BRD als "Demokratie" verstanden wurde - denn da ging es immer auch um den Schutz und die Rechte von Minderheiten.

Die AfD interessiert das nicht... oder genauer gesagt: Nur so lange, wie sie selbst eine "Minderheit" darstellen.

Sobald das nicht mehr der Fall ist war es dann mit Rechten für Andersdenkende.

 

Und nicht viel anders ist es mit dem Islam. Und ich sage bewusst "Der Islam" (Also der in der Welt mehrheitlich verbreitete Islam) und nicht "Der radikale Islam". Denn wo immer der Islam hier und jetzt Mehrheiten erlangt werden die Rechte von Minderheiten eingeschränkt.

Und das schliesst Anhänger eines gemäßigten Islams ein. Und genau das ist der Punkt, der hier gerne übersehen wird. Denn die wirklich gemäßigten Muslime sind selbst eine Minderheit, die vom etablierten, erzkonservativem Islam genau so bedroht sind wie Christen und alle anderen Andersgläubigen...

lucan-7 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@lucan-7 

Eine Diktatur der Mehrheit über die Minderheit ist keine Demokratie. Marx hatte in seiner Voraussage (die so nie eintraf) den Begriff »Diktatur des Proletariats« für eine Gesellschaft, in der die bestimmende Mehrheit überwältigend gewesen wäre. (und schon Trotzki hatte für das, was Lenin plante, den Begriff »Diktatur über das Proletariat« verwendet)

hkmwk antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 291

@chey 

z.b. laut KI:

In Malaysia stehen Christen vor allem unter staatlicher und gesellschaftlicher Diskriminierung, während ein formeller Platz im weltweiten Open-Doors-Ranking (wie dem Weltverfolgungsindex 2026 von Open Doors) die Situation als starke Benennung führt .

☹️ 

ember antworten
Ember
 Ember
(@ember)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 291

@chey 

z.b. laut KI:

In Bangladesch sind Christen durch islamische Unterdrückung, religiösen Nationalismus und gesellschaftlichen Druck stark gefährdet. Auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors belegt das Land Platz 33 (Stand 2026).

☹️

ember antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@chey (zum Beitrag)

Indonesien

Da gibt es starke islamistische Strömungen.

(Open Doors, Kelkheim) – „Euer Gott, Jesus, hat lange Haare! Er sieht komisch aus!“ – Der Spott seiner Mitschüler über das, was ihm heilig war, traf den achtjährigen Khris tief. Als er in seiner Wut und Verzweiflung einen der älteren Jungen schlug, eskalierte die Situation. Die anderen begannen, auf ihn einzuprügeln; dabei stieß einer der Angreifer sein Knie in Khris' Bauch. Eine Woche später war er tot.

[…]

Die jüngsten Aussagen der zuständigen Polizeibehörde lassen den gewaltsamen Tod jedoch in einem anderen Licht erscheinen. Der Polizeidirektor nannte auf Basis des Obduktionsberichtes als medizinische Todesursache den Durchbruch des Blinddarms, „der lange Zeit infiziert war und nicht behandelt wurde“. Ein Anwalt von Khris' Familie äußerte jedoch Zweifel an dieser Darstellung und fragte: „Was bedeutet ‚eine lange Zeit‘? Ein Jahr? Zwei Jahre? Ein Monat? Denn vor dem Vorfall (der mutmaßlichen Prügelei) am 19. Mai war der Junge völlig gesund.“ Ein weiterer Rechtsvertreter der Familie betonte nach Rücksprache mit dem Ärzteteam: „Es ist sehr selten, dass ein 8-jähriges Kind an einer Blinddarmentzündung stirbt. Wir haben den Eindruck, dass die Polizei von Riau versucht, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass sein Tod nicht durch Gewalt verursacht wurde. Dagegen wehren wir uns.“

Weitere Länder:

Malaysia

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/malaysia-glaubenswechsel-nur-mit-genehmigung-der-scharia-gerichte

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/malaysia-acht-christliche-familien-vertrieben-und-diskriminiert

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/malaysia-entfuehrung-von-pastor-koh-polizei-laut-gerichtsurteil-beteiligt-0

Bangladesch

Platz 33 auf dem sog. Weltverfolgungsindex, deshalb gibt es einen ausführlichen Bericht.

Also wenn man anhand dieser Länder den Islam beurteilt, kommt was heraus?

hkmwk antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 30005

@chey 

Indonesien, Malaysia, Bangladesch

Mit Einschränkungen Pakistan und Türkei, wo das schwankend ist.

Militärdiktaturen und ähnliches mit eingeschränkten Freiheiten... keiner dieser Staaten ist mit westeuropäischen Standarts vergleichbar bezüglich Demokratie, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Rechte sexueller Minderheiten.

Auch in der Türkei ist es christlichen Organisationen verboten, Grundstücke zu erwerben und Kirchen zu bauen.

Wenn diese Staaten das sind, welche du hier leuchtende Vorbilder von Demokratie darstellen möchtest... merkst du selbst, oder?

Es lohnt sich auch bei den islamischen Ländern, den kolonialen Einfluss zu beachten.

Klar, der Westen ist es immer schuld... jetzt und in Ewigkeit.

 

Schwarze, Muslime, ... was kommt als nächstes?

Wer die Realität ignoriert überlässt das Thema den Radikalen und Faschisten.

Wenn das deine Lösung ist.. dann braucht man sich über das Ergebnis auch nicht zu wundern.

 

 

lucan-7 antworten
Rafael
 Rafael
(@rafael)
Beigetreten : Vor 2 Monaten

Beiträge : 556

@chey 

Ohne eine inhaltliche Auseinandersetzung wird es nicht gehen.

rafael antworten


AWHler
 AWHler
Themenstarter
Beiträge : 2634
Veröffentlicht von: @stern

Ich breche schon wieder meine selbst auferlegte Forumsabstinenz, um dazu ein paar Worte zu sagen, denn es erscheint mir zu wichtig, um das jetzt vorbeiziehen zu lassen.

Abstinzler in Versuchung zu führen, ist nicht gut, sorry 😆 ... Aber wenn's das Thema ist, dann 👍 

Veröffentlicht von: @stern

Das Christentum ist untrennbar mit der Person Jesus Christus verbunden. Wenn du zustimmst, dass er die Wahrheit ist und das Leben, das Licht, das jeden (!) Menschen/Mann/Person erleuchtet, der/die  in diese Welt kommt (nach Johannes 1) dann würde das bedeuten, dass unerheblich davon ob der Mensch eine Religion hat oder nicht (oder auch welche er hat) er durch Jesus erleuchtet wird. 

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Nicht nur das Christentum (explizit), sondern die Welt und die Menschheit ist "mit der Person Jesus Christus verbunden", insofern Gott "die Welt (in ihm und durch ihn) mit sich versöhnt hat" und das universale "Immanuel" mit ihm der Welt geschenkt ist.

Ich lese gerade nocheinmal ein bisschen über den Karl-Barth-Schüler Katsumi Takizawa, der von der buddhistischen Nishima-Schule herkam, aber Christ wurde und sich taufen ließ ... Er schrieb:"Dass der wahre Gott mit mir ist, dass Christus für mich jetzt und hier lebt, das ist das von Ewigkeit her entschiedene Faktum IMMANUEL - ganz unabhängig davon, ob ich's glaube, ob ich ein getaufter Christ bin oder nicht. Wenn ich die Taufe empfange, so empfange ich sie nur als Zeichen jenes Faktums, das in der Welt und über der Welt ist."

Veröffentlicht von: @stern

In der Bibel steht an mehreren Stellen, dass Jesus kommen wird, um jeden Menschen zu richten (aufgrund seiner Werke), da wird keine Ausnahme gemacht

Hier würde ich - wohl dialektisch - insofern zustimmen, dass wir mit unserem Leben, unserem Tun, unseren Werken und auch unseren Verfehlungen und Verlorenheiten ALLE "ins Gericht" (ins "aufdeckende Licht" Gottes) gestellt sein werden. Wenn aber Christus der Richter ist, treffen wir auf den gnädigen Richter, Versöhner und Erlöser (der den Unterschied macht zu einem Urteil, das letztlich doch auf "Werkgerechtigkeit" hinauslaufen würde) ... 

Veröffentlicht von: @stern

dass es in jeder Religion Aspekte gibt, die dem einzelnen Menschen dienen können, das innwendig wohnende Licht Jesu leuchten zu lassen. 

Ja, da stimme ich sehr zu ... und hier passt auch Mt 25: "Herr, wann haben wir DICH je ..." 🙂 

L'Chaim

 

awhler antworten
7 Antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@awhler 

Es ist wie immer bedenkenswert, was Du schreibst. Aber manchmal verstehe ich Dich trotzdem nicht. Hier, was es mit dem "Gericht" auf sich hat. Natürlich kenne ich die übliche Vorstellung. Aber dass es möglich ist, einem Wesen (?) gegenüber, das der höchst denkbare Souverän sein soll, etwas zu tun, was einer Verurteilung bedarf, leuchtet mir nicht ein.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
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Beiträge : 10510

@queequeg 

Aber dass es möglich ist, einem Wesen (?) gegenüber, das der höchst denkbare Souverän sein soll, etwas zu tun, was einer Verurteilung bedarf, leuchtet mir nicht ein.

Tja, und mir leuchtet nicht ein, wieso eine Rebellion gegen den höchst denkbaren Souverän weniger schlimm sein sollte als eine Rebellion gegen eine niedrigere Autorität.

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8149

@hkmwk 

Weil eine Rebellion gegen den höchsten Souverän einfach lächerlich ist, während sie gegen einen weniger souveränen erfolgreich sein könnte.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@queequeg 

Auch zum Scheitern verurteilte Rebellen werden aber bestraft …

hkmwk antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 8149

@hkmwk 

Ja, von fossilen vorderasiatischen Zwangsherrscher oder moderner von machtbesessenen Psychopathen.

queequeg antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 10510

@queequeg 

Och, hierzulande passiert das doch auch, bei Beamtenbeleidigung, Schwarzfahren etc.

hkmwk antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4657

@awhler Er schrieb:"Dass der wahre Gott mit mir ist, dass Christus für mich jetzt und hier lebt, das ist das von Ewigkeit her entschiedene Faktum IMMANUEL - ganz unabhängig davon, ob ich's glaube, ob ich ein getaufter Christ bin oder nicht. 

Das steht aber in der Bibel anders geschrieben:

Markus 16, 16: „Wer glaubt und getauft wird, wird selig; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden“

Johannes 3, 16-18: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. [...] Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“

 

turmfalke1 antworten
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