Erzeugt Mitleid noch mehr Leid?
Zufällig bin ich auf youtube auf eine Friedrich Nietzsche Vorstellung gestossen. Früher war ich immer ein großer Nietzsche- Feind, besonders nachdem ich sein "der Antichrist" gelesen hatte.
Ich hielt Nietzsche immer für den geistigen Vorbereiter von Hitler und Goebbels.
Aber in der Vorstellung wurde gesagt, dass er zumindest kein großer Antisemit war wie sein Zeitgenosse Wagner, später das große Vorbild für Hitler.
Ein Punkt ist mir besonders in Erinnerung geblieben, Nietzsche sagte, dass Mitleid noch mehr Leid erzeugen würde.
Da ist natürlich nicht der Folterknecht gemeint, sondern zum Beispiel: Wenn ich einem arbeitslosen Alkoholiker vor lauter Mitleid Geld gebe, wird er sich davon noch mehr Alkohol kaufen und sich dann zu Tode saufen und eine hungrige Familie hinterlassen und der Spendengeber ist schuld daran..
Wenn ich einem arbeitslosen Drogensüchtigen Geld gebe, ebenso. Hier am Hauptbahnhof kam mir ein Mann entgegen und fragte mich unverblümt: sind sie eigentlich auch Christ? Ich antwortet, ja, bin ich.....
Dann sagte er gleich, na dann müssen sie doch auch einem armen Arbeitslosen ein Almosen geben... Christen werden scheinbar nur noch als Almosengeber für Drogensüchtige und Alkoholiker angesehen.
Das Prinzip kann man noch unendlich fort führen, ich erinnere mich an ein gemaltes Bild aus dem Lesebuch in der Schule schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts: Ein offensichtlich armer Mann und Afrikaner streckt seine Arme aus und bettelt den Europäer (ich weiß, ist jetzt sehr rassistisch) um Geld an. Der gibt auch etwas und im nächsten Bild strecken ein Mann und drei Kinder die Arme und Ärmchen aus und betteln um Geld, im nächsten Bild ein Mann und 6 Kinder undsoweiter.....
Bis heute hat Afrika ja die höchste Kinderrate weltweit. Der Papst hat noch Öl ins Feuer gegossen und alle Verhütungsmittel und Familienplanung schlicht verboten.
Das Ergebnis sehen wir heute, das Mittelmeer ist voll mit toten Flüchtllngen aus Afrika. Das Land gibt einfach die Lebensmittel für die vielen Leute nicht mehr her und auch nicht mehr genügend frisches Wasser.
Tun wir nun etwas Gutes, wenn wir das ständig mit Geld am Laufen erhalten oder würden wir nicht das Leid verrringern, wenn wir einfach das Mitleid völlig einstellen würden?
Übrigens taucht ja auch in der Bibel selber von Gott persönlich der Befehl an Seine Leute auf: .......ihr sollt k e i n Mitleid haben....
Auch interessant bei dem Thema:
Veröffentlicht von: @florianWarum macht Gott dann dem Teufel kein Ende, dann gäbe es doch gar nichts Böses mehr auf Erden?
Gott lässt jedem Seinen freien Willen. Das ist doch fair. Es ist doch die Frage: Wem geben wir den Raum, dem Guten oder dem Bösen.
@mt-24-14
Gott lässt jedem Seinen freien Willen. Das ist doch fair. Es ist doch die Frage: Wem geben wir den Raum, dem Guten oder dem Bösen.
Es wurde eine Menge Böses im Namen des Guten begangen... selbst die größten Tyrannen halten sich selbst nicht für "böse". Die Richter, die die vermeintlichen "Hexen" auf den Scheiterhaufen brachten, glaubten dem "Guten" zu dienen. Genau wie die Stasi-Spitzel. Sogar die Nazis glaubten in großen Teilen, einem höheren Sinn zu dienen und das "Beste" für Deutschland zu tun.
Schon Paulus warnte ja davor, dass sich der Teufel im Licht versteckt...
Ja eben, so ist es. Du hast ja einige gute Beispiele für bösartiges Tun unter einem scheinbaren guten Deckmantel genannt.
Es bleibt aber dabei: Gut ist gut und böse ist böse, daran ändert sich nichts.
Schau dir die Situation in den Kirchen an. Da ist auch nicht automatisch Gott drin nur weil auch über Gott gesprochen wird.
Jesus prangerte ja schon damals u.a. die Pharisäer (religiös/politisch motivierte Menschen) verbal an, weil sie eben heuchlerich sind, ihren Job nicht korrekt ausführen, also böses tun.
Du hast es mit Paulus Worten ja bereits erwähnt, dass der Teufel auch ein Experte im verdrehen der Tatsachen ist...
Also immer wachsam bleiben. Es ist nicht immer drin was aussen drauf steht.
Auch Titel, Standesdünkel oder ähnliche menschliche Vorlieben nutzen da nichts. Oder schau dir die politische Landschaft an. Viele Menschen lassen sich beeindrucken und blenden von Blendern und/oder von selbsternannten Heiligen. Es ist doch auch nichts Neues. Es gab und gibt nach wie vor viele Wölfe in Schafspelzen.
Wir leben in der letzten Zeit.
Gott sei daher auch dafür aller Dank, dass Jesus uns die Erkennungsmerkmale dieser Zeit mitgeteilt hat:
Mt 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
Mt 7,20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Umso wichtiger in dieser kruden Zeit: Prüft alles ....
@mt-24-14
Es bleibt aber dabei: Gut ist gut und böse ist böse, daran ändert sich nichts.
Spätestens im Krieg ist eine solche klare Unterscheidung nicht mehr möglich. Und auch außerhalb davon stehen wir oft vor Entscheidungen, deren Wirkung wir gar nicht absehen können... oder die sowohl gute wie böse Aspekte haben.
Aber jeder Krieg hat auch einen Vorlauf....
Kriege so wie wir Menschen ihn führen haben meiner Erkenntnis nach keine guten Aspekte.
Man kann böses nicht mit bösem bekämpfen um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das sagt zumindest Jesus. Und Ihm vertraue ich auch diesbezüglich.
@mt-24-14
Aber jeder Krieg hat auch einen Vorlauf....
Ja, aber dieser Vorlauf wird nur von wenigen Menschen bestimmt, manchmal auch nur von einer einzigen Person. Betroffen sind dann allerdings Millionen.
Kriege so wie wir Menschen ihn führen haben meiner Erkenntnis nach keine guten Aspekte.
Das kann man wohl so sagen. Trotzdem sind viele Menschen gezwungen, sich damit auseinander zu setzen... uns eingeschlossen. Denn wir müssen uns entscheiden, Flüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen oder Waffen zu liefern. Und das ist schon ein Dilemma - denn Waffen zu liefern ist schlecht, weil damit Menschen getötet werden. Keine Waffen zu liefern ist aber auch schlecht, weil man damit die Ukrainer der Aggression der Russen überlässt.
Man kann böses nicht mit bösem bekämpfen um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das sagt zumindest Jesus. Und Ihm vertraue ich auch diesbezüglich.
Manchmal funktioniert die Einordnung in "gut" und "böse" nicht mehr. Es ist gut, dass die Nazis in Europa besiegt wurden, genau so wie die Japaner. Die Mittel, mit denen das geschah, waren aber "böse", weil es mit Waffengewalt durchgesetzt wurde.
Eine Alternative gab es jedoch nicht, wenn man Hitler stoppen wollte. Deshalb ist die Realität nicht so einfach, wie du es hier beschreibst.
@mt-24-14
Ich kann nicht erkennen, was daran fair sein soll, wenn Gott offenen Auges den Menschen in sein Unglück rennen lässt.
Die Parole des freien Willens ist angesichts der vorhersehbaren Folgen reiner Zynismus.
Es würde dem Menschen keinen Deut an Freiheit nehmen, wenn Gott dem Teufel Einhalt gebieten würde.
Und übrigens, wo bleibt eigentlich die Freiheit des Ermordeten, wenn der Mörder sich die Freiheit zum Morden nimmt und Gott da reinweg gar nichts gegen unternimmt?
Meine Erkenntnis unterscheidet sich vollständig von deinen Aussagen.
Gott lässt niemanden ins Unglück laufen.
Gott wirkt ununterbrochen für Seine gesamte Schöpfung, also auch für uns Menschen.
Gott hat uns Menschen diese Erde anvertraut. Wir Menschen sollen die Erde bebauen und bewahren. Und diesen Job tun wir erbärmlich. Kein Tier würde die eigenen Lebensräume zerstören. Wir haben es schon getan. Was ist daran gut?
Gott kann hier auf Erden nur dort wirken, wo ER auch Raum bekommt. Und dieser Raum hat in erster Linie etwas mit unserem freien Willen und unserem Erkenntnisstand zu tun.
Nicht Gott bringt uns Unglück, sondern unser Mangel an Erkenntnis.
Hos.4,6 Zugrunde geht mein Volk, weil es ohne Erkenntnis Gottes ist.
Gott will jeden Menschen vor jedem Unglück bewahren, denn Gott liebt Seine Schöpfung.
Gott ist gut.
Wenn also ein Unglück geschieht, dann hat Gott von uns Menschen keinen (oder zu wenig) Raum bekommen. Und diesen Raum nimmt dann eben der Böse ein (Satan und seine Anhängerschaft).
Dieses Prinzip findest du sogar in der Physik:
Mach mal Licht in einem Raum an. Dann wird es hell, oder?
Mach das Licht mal wieder aus. Dann bleibt der Raum nicht neutral, sondern es wird finster.
In unserer Welt ist demzufolge so wenig Licht, weil eben so viel böses passiert.
Das hat etwas mit dem Thema: Sünde und unvergebener Schuld zu tun.
Oder anders gesagt: Überall wo Sünde und unvergebene Schuld vorliegt, kann Satan wirken.
Deine Aussagen zeugen davon, dass du weder Gott selbst (Sein Wesen) noch die göttliche Ordnung kennst.
@mt-24-14
"Gott wirkt ununterbrochen für Seine gesamte Schöpfung, also auch für uns Menschen."
Na, dann sag das mal den Opfern des Holocaust oder denen, die heutzutage im Mittelmeer ertrinken oder, oder, oder...
"Deine Aussagen zeugen davon, dass du weder Gott selbst (Sein Wesen) noch die göttliche Ordnung kennst."
Dann sind wir ja alle froh, dass wenigstens Du ihn und seine Ordnung kennst.
Geschehnisse entstehen nicht einfach so!
Alle Geschehnisse die sich hier auf Erden ereignen haben ausnahmslos einen geistlichen Hintergrund.
D.h. folgerichtig haben auch alle schlimmen Ereignisse die es gibt ausnahmslos einen geistlichen Grund.
Die Menschheit hat sich insgesamt nicht mit Ruhm geschmückt, da sie Gott selbst und Seine guten Wege für uns Menschen offensichtlich nicht bevorzugen.
Daraus entstehen eben viele Probleme in der Welt, sowohl in den einzelnen Ländern, in den Familien, in den Partnerschaften, bei jedem einzelnen selbst...
Ohne Gott und ohne seine gute Ordnung geht es uns Menschen eben nicht gut. Das ist logisch.
@mt-24-14
Ah ja, dann haben sich die Juden das selbst zuzuschreiben, hätten sie doch gottesfürchtiger sein können, dann wäre ihnen das nicht passiert. Na und bei den Sinti und Roma, den Kommunisten und Sozialdemokraten und erst recht den Homosexuellen sowieso. Ist ihnen allen passiert, weil sie ohne Gott waren.
@mt-24-14 Ohne Gott und ohne seine gute Ordnung geht es uns Menschen eben nicht gut. Das ist logisch.
Als logisch gilt, dass eine pauschale Behauptung über Tatsachenzusammenhänge durch einen einzigen gegenteiligen Beleg sich als falsch erweist. Mir geht es ohne Gott gut. Also ist Deine Behauptung widerlegt.
q.e.d.
Meine These stützt dich auf viele verschiedene Aussagen Gottes, Jesu und weitere Aussagen in der Schrift, die mit Gottes Worten - mit Seiner guten Ordnung und mit der Lehre Jesu - übereinstimmen.
Abgesehen davon: Es geht dir gut ist eine temporäre pauschale Behauptung von dir.
@mt-24-14
Meine These stützt dich auf viele verschiedene Aussagen Gottes, Jesu und weitere Aussagen in der Schrift, die mit Gottes Worten - mit Seiner guten Ordnung und mit der Lehre Jesu - übereinstimmen.
Ändert nichts daran, dass ein Gegenbeleg ausreicht, sie zu widerlegen. Egal woher die Behauptung kommt.
Abgesehen davon: Es geht dir gut ist eine temporäre pauschale Behauptung von dir.
Es gibt eine Menge Nicht-Christen, denen es gut geht. Genau so wie es Christen gibt, denen es schlecht geht. Deine Aussage ist demnach ohne tiefere Substanz.
@mt-24-14 Meine These stützt dich auf viele verschiedene Aussagen Gottes, Jesu und weitere Aussagen in der Schrift, die mit Gottes Worten - mit Seiner guten Ordnung und mit der Lehre Jesu - übereinstimmen.
Es geht dir gut ist eine temporäre pauschale Behauptung von dir.
Und? Sie widerlegt dennoch, als Gegenbeispiel, Deine pauschale Behauptung.
Es freut mich, dass du dein Leben gut empfindest. Du kennst es auch nur so, so wie du es eben erlebst.
Womöglich bewegst du dich unbewusst in vielen Bereichen in Gottes guter Ordnung, obwohl du es nicht vor diesem Hintergung so tust.
Ich glaube jedenfalls, dass es einem Menschen nur dort gutgehen kann, wo ein Mensch gutes tut (sich im Guten bewegt).
Ich glaube auch, dass es mit Gott besser ist als ohne IHN.
Ich glaube auch, dass es gut ist in Gottes Gerechtigkeit zu leben und IHM zu dienen (aus dem Maleachitext):
Der HERR merkte auf und hörte es, und es ward vor ihm ein Gedenkbuch geschrieben für die, welche den HERRN fürchten und an seinen Namen gedenken. 17 Sie sollen, spricht der HERR Zebaoth, an dem Tage, den ich machen will, mein Eigentum sein, und ich will mich ihrer erbarmen, wie ein Mann sich seines Sohnes erbarmt, der ihm dient. 18 Dann sollt ihr wieder sehen, was für ein Unterschied ist zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
@mt-24-14 Ich glaube jedenfalls (...)
Kein Problem, Du magst glauben, was immer es sei. Wir haben hierzulande ja Meinungsfreiheit. 🙂
Veröffentlicht von: @jack-black
Als logisch gilt, dass eine pauschale Behauptung über Tatsachenzusammenhänge durch einen einzigen gegenteiligen Beleg sich als falsch erweist. Mir geht es ohne Gott gut. Also ist Deine Behauptung widerlegt.
q.e.d.
Ebend! Dann bringe uns doch nur einen einzigen Beleg dafür, dass Christus nicht vom Tode auferstanden ist, dann wäre das gesamte Chrstentum ad absurdum geführt.
Ebend! Dann bringe uns doch nur einen einzigen Beleg dafür, dass Christus nicht vom Tode auferstanden ist, dann wäre das gesamte Chrstentum ad absurdum geführt.
Wenn ich behaupte, dass gestern vor meiner Haustür ein Außerirdischer gestanden hat, dann ist es an mir, diese Behauptung zu belegen... nicht an dir, diese Behauptung zu widerlegen.
Wo also sind die Belege dafür, dass die Geschichte der Auferstehung wahr ist?
Das ist die relevante Frage hier...
@lucan-7
Das würdest Du aber dann ganz alleine behaupten, oder haben den Außerirdischen noch andere 500 Leute genau so gesehen wie Du, so wie der auferstandene Christus von mehr als 500 Personen gesehen wurde? (1.Kor. 15, 5ff)
Das würdest Du aber dann ganz alleine behaupten, oder haben den Außerirdischen noch andere 500 Leute genau so gesehen wie Du, so wie der auferstandene Christus von mehr als 500 Personen gesehen wurde?
Klar!
Da waren nicht nur 500, sondern 1000 Leute, die den Außerirdischen auch gesehen haben!
Und jetzt beleg' mal das Gegenteil!
@lucan-7 Da waren nicht nur 500, sondern 1000 Leute, die den Außerirdischen auch gesehen haben!
Und jetzt beleg' mal das Gegenteil!
Naja, ich hab da mal nachgefragt und einer von denen war gerade auf'm Klo. Also nur 999. Wenn Du die auf den Kopf stellst, sind das nur noch 666, kaum mehr als 500. Wobei man, wenn man auf dem Kopf steht, brüchige Haarspitzen kriegt und als Zeuge nur noch bedingt taugt. Sagen wir mal: ein Viertel der Leute gildet dann nicht mehr, dann waren es lediglich 499,5 Leute, die den Außerirdischen gesehen haben. Ziehe davon die 38 ab, welche ihre Augen nur auf ihren Smartphone-Displays hatten, bleiben 461,5 als verläßliche Augenzeugen übrig. Was soll das denn für eine Zahl sein? Mir kommt die etwas zufällig vor, fast, als wenn sich die jemand ausgedacht hätte...
Veröffentlicht von: @queequegEs würde dem Menschen keinen Deut an Freiheit nehmen, wenn Gott dem Teufel Einhalt gebieten würde.
Gott bietet dem Teufel überall Einhalt wo seine gute Ordnung zu finden ist.
Der Teufel muss immer weichen wo Gott ist.
Gott ist aber nur dort wo Seine Ordnung auch aufgerichtet wird.
Gott würde nach deinen Vorstellungen dem Teufel die Rechte wegnehmen böses zu tun, wo Sünde und unvergebene Schuld im Land/Leben von Menschen vorliegt.
So etwas tut Gott aber nicht!
@mt-24-14
Gott bietet dem Teufel überall Einhalt wo seine gute Ordnung zu finden ist.
Der Teufel muss immer weichen wo Gott ist.
Gott ist aber nur dort wo Seine Ordnung auch aufgerichtet wird.
Gott würde nach deinen Vorstellungen dem Teufel die Rechte wegnehmen böses zu tun, wo Sünde und unvergebene Schuld im Land/Leben von Menschen vorliegt.
Das klingt sehr nach einer Täter-Opfer Umkehr... wenn der Teufel irgendwo wirkt, dann sind die Menschen es selber schuld, weil sie Gottes Ordnung nicht aufrecht halten oder unvergebene Schuld haben.
Das widerspricht nicht nur der Realität, sondern auch biblischen Aussagen.
Ja, stimmt, es sind immer die Menschen selbst schuld, wenn der Teufel in den Lebensbereichen von Menschen oder anderen Lebewesen wirken kann.
Diese Tatsache macht Jesus u.a. im folgenden Vers deutlich:
Joh.5,14 Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.
Sündigen bedeutet das Ziel verfehlen. Und nach christlichem Verständnis ist das Ziel immer Gott, der Vater im Himmel. Wenn ich sündige verfehle ich IHN, also das Ziel.
Das widerspricht keineswegs der Realität.
Allerdings gibt es viele biblische Aussagen die die geistlichen Aussagen Jesu nicht bestätigen. Das stimmt.
@mt-24-14
Joh.5,14 Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.
Sündigen bedeutet das Ziel verfehlen. Und nach christlichem Verständnis ist das Ziel immer Gott, der Vater im Himmel. Wenn ich sündige verfehle ich IHN, also das Ziel.
Kein Mensch schafft es ohne Sünde zu leben. Und die ersten Christen wurden bekanntlich verfolgt und grausam getötet. Waren die das auch selbst schuld, weil sie zuviel gesündigt haben?
Wenn du genauer darüber nachdenkst, dann ist diese Aussage ziemlich menschenverachtend.
1. Stimmt, kein Mensch ausser dem Mensch Jesus Christus schafft es ohne die Hilfe Gottes ohne Sünde zu leben.
Deswegen gibt es die Möglichkeit der Reue, Buße und Umkehr, um begangene Sünden (täglich) ans Licht zu bringen, Gott um Vergebung zu bitten und die dadurch entstandene unvergebene Schuld in Jesus rechtmässig zu löschen. Zusätzlich können wir eine neue Lebensweise mit Gott erlernen (Läuterung).
2. Keineswegs, meine Aussage ist nicht menschenverachtend, sondern realistisch.
Gott kommt zu folgendem Ergebnis über uns Menschen:
1.Mo.8,21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe.
Und Jesus bestätigt Gott in:
Mt.15,18-20 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen.
Mt.7,11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
Ich vertraue den Aussagen Gottes und Jesu...
Veröffentlicht von: @mt-24-14
Gott kommt zu folgendem Ergebnis über uns Menschen:
1.Mo.8,21 Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe.
Und Jesus bestätigt Gott in:
Ich vertraue den Aussagen Gottes und Jesu...
Deswegen heisst es ja auch im Vaterunser......und erlöse uns von dem Bösen....nämlich dem Bösen, was in uns selber wohnt.....
Ich sehe das so: Sowohl als auch.
1. Sowohl von dem Bösen (dem Teufel)
2. als auch von dem Bösen in uns selbst.
Die Textzeile aus dem Vater unser geschieht ja in der Praxis nicht als Selbstläufer, nur weil wir das womöglich oft beten.
Gott ist kein Zauberer.
Gott zaubert das Böse demnach auch nicht einfach aus uns heraus.
Wir müssen IHM dafür allen Raum in uns geben zu wirken, sonst bleibt das Böse drin.
Es handelt sich demnach um einen Prozess und dieser Prozess fängt mit dem Herrschaftswechsel an und geht dann eigentlich erst richtig los ...
@mt-24-14
Nach meinen Vorstellungen gibt es keinen Teufel, also kann ihm weder etwas gegeben noch weggenommen werden. Aber selbst im traditionellen christlichen Verständnis kann ich nicht erkennen, dass der Teufel irgendwelche Rechte bekommen hat.
@mt-24-14
Aha, deshalb räumt er ihm auch ein, seine eigenen Schäfchen in die Hölle zu holen. Alles klar - wie gut, dass ich raus bin aus diesem Spiel.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ändert nichts daran, dass ein Gegenbeleg ausreicht, sie zu widerlegen. Egal woher die Behauptung kommt.
Das stimmt. Ich finde aber keine Gegenbelege gegenüber Gottes Wort und Seiner guten Ordnung.
@mt-24-14
Das stimmt. Ich finde aber keine Gegenbelege gegenüber Gottes Wort und Seiner guten Ordnung.
Deine Behauptung lautete:
"Ohne Gott und ohne seine gute Ordnung geht es uns Menschen eben nicht gut. Das ist logisch."
Wenn es nun aber Menschen gibt, denen es ohne Gott trotzdem gut geht, dann ist diese Behauptung damit widerlegt. Und da es Atheisten gibt, die ohne Gott leben und denen es trotzdem gut geht, ist diese Behauptung auch widerlegt.
Natürlich kannst du jetzt nach dem Haar in der Suppe suchen und darlegen, dass es ihnen in irgendeinem Bereich nicht gut geht... aber dann müsstest du schon sehr präzise zeigen, wo genau denn jetzt der Unterschied zu Christen liegt.
Und das wird am Ende wohl wieder etwas sein, das man nicht nachweisen kann...
Veröffentlicht von: @lucan-7Es gibt eine Menge Nicht-Christen, denen es gut geht. Genau so wie es Christen gibt, denen es schlecht geht. Deine Aussage ist demnach ohne tiefere Substanz.
Meine Aussage hat sehr wohl Sibstanz.
Deine Beobachtung stimmt. Es stimmt, dass es vielen Nichtchristen besser geht als Christen. Wo siehst du da eine Diskrepanz?
Der Glaube und/oder ein Titel schützt nicht, sondern die korrekte Durchführung der guten Lehre Jesu in allen Bereichen.
Warum geht es Menschen in der Welt und Christen überhaupt schlecht?
Das liegt daran, dass sich in ihrem Leben/Land weniger gute Dinge befinden und/oder sie dem Guten weniger Raum geben als denjenigen die dem Guten mehr Raum geben. Christen tun auch viele böse Dinge, auch wenn sie es von Haus aus besser wissen müssten/könnten.
Viele weltlich geprägte Menschen tun Dinge oft unbewusst im guten Sinne und dienen somit dem Guten, also Gott.
Die Herzenshaltung und Handlungen vieler weltlich geprägter Menschen ist oftmals viel christlicher als bei religiösen Menschen. Bedenke, manche religiöse Menschen verschaffen sich durch ihren Titel, ihr ungewöhnliches Auftreten oder ihre Amtsposition illegale Macht gegenüber Unwissenden und leicht verführbaren Menschen ...
Das Aussen ist nicht so wichtig wie das Innen.
Aber wenn man gelernt hat richtig hinzuschauen (ohne Ansehen der Person möglichst objektiv zu betrachten), dann sieht man nach einer gewissen Zeit am Aussen auch das Innen.
@mt-24-14
Der Glaube und/oder ein Titel schützt nicht, sondern die korrekte Durchführung der guten Lehre Jesu in allen Bereichen.
Ich finde jede Lehre bedenklich, die lautet dass der "wahre Glaube" zu einem guten Leben führt. Denn es macht die Menschen selbst verantwortlich, wenn sie ein schlechtes Leben haben sollten.
Zwar gibt es sicherlich viel selbst verschuldetes Elend, keine Frage. Aber viele Menschen sind auch schlicht Opfer von Umständen, die sie nicht selbst zu verantworten haben - egal wie aufrichtig sie sich auch bemüht haben mögen.
Und das sollte man bei solchen Aussagen auch bedenken.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wenn es nun aber Menschen gibt, denen es ohne Gott trotzdem gut geht, dann ist diese Behauptung damit widerlegt. Und da es Atheisten gibt, die ohne Gott leben und denen es trotzdem gut geht, ist diese Behauptung auch widerlegt.
Ohne Gott wäre eine Kreatur gar nicht da und ohne Gott kann eine Kreatur auch nichts tun, da sie von Gott geschaffen wurde und von IHM am Leben erhalten wird.
Die Natur (die gesamte Schöpfung) ist ebenfalls von Gott geschaffen und ohne das von Gott geschaffene Ökosystem könnte biologisches Leben gar nicht leben und demnach könnte es biologischem Leben (also auch Menschen) auch ohne Gott und Seiner Versorgung nicht gutgehen. Allein diese Tatsachen stützen die These, dass es einer Kreatur ohne Gott und Seiner Fürsorge nicht gutgehen kann. Das ist logisch.
Gott versorgt auch Atheisten, da ER alle Menschen liebt und Seine Fürsorge nicht abbricht, nur weil Menschen nicht mit IHM leben und nicht an IHN glauben wollen.
Gott versorgt gut motivierte Menschen wie auch absolut böse Menschen:
Dies bestätigt Jesus in folgender Aussage...
Mt.5,45 auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
So ist deine These widerlegt.