Benachrichtigungen
Alles löschen

Gegensatz Altes und Neues Testament

Seite 1 / 4

ylya7
Themenstarter
Beiträge : 1

Liebes Forum,

im Alten Testament ist sehr häufig die Rede von Eroberungen, ganze Volker werden ( im Auftrag Gottes !) vernichtet, Mord und Totschlag sind von Gott teilweise gefordert - Jesus spricht von Feindesliebe und Vergebung - ich kriege das nicht zusammen. 

Hat sich der Allmächtige denn im Lauf der Zeit verändert ?

Ich kann einfach nicht verstehen, wieso das verheißene Land dem Volk Israel nur durch Kriege gegeben werden konnte. 

 

 

Antwort
60 Antworten
1 Antwort
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1234
Veröffentlicht von: @ylya7

Liebes Forum,

im Alten Testament ist sehr häufig die Rede von Eroberungen, ganze Volker werden ( im Auftrag Gottes !) vernichtet, Mord und Totschlag sind von Gott teilweise gefordert - Jesus spricht von Feindesliebe und Vergebung - ich kriege das nicht zusammen. 

Hat sich der Allmächtige denn im Lauf der Zeit verändert ? 

Gott hat sich nicht verändert.

Das Handeln Gottes dagegen wohl, zumindest entnehme ich das der Bibel.

Erst schuf er Adam, dann, da er sah dass es nicht gut sei, dass Adam allein sei, nahm er Fleisch von ihm und schuf Chava.

Er platzierte ihn in den Garten Eden damit er dort einer Beschäftigung nachgehe. Adam und Chava taten dies nicht so, sondern folgten den Worten der Schlange, daraufhin wurden sie von dem Garten Eden vertrieben.

 

Und so weiter und so fort.

Weiteres Beispiel:

Die Sintflut, als er fast allem Menschen auf der Erde vernichtet.

 

Was ist nun mit Jesus?

Auch er spricht von Trennung, von Menschen, denen es gut ergehen wird, und Menschen, welchen es schlecht ergehen wird.

 

Wem wird es gut und wem schlecht ergehen? Ganz einfach, wer Jesus Worte hört und tut, dem verspricht (versprach) Jesus, dass es ihm zunächst schlecht und später gut ergehen wird.

 

Matthäus 5

11Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und jedes böse Wort lügnerisch wider euch reden werden um meinetwillen.

Mathäus 7

24 Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; 

....

Die Stellen mit dem Töten von Völkern, Du kannst gern die Stellen anbringen. Ich kenne sie nicht alle auswendig, ich weiß eine Stelle da geht es um die Amalekiter. Dann geht es um die Völker in Kanaan, dem heutigen Israel.

 

Soweit ich vor kurzem lernte, hatten diese Völker viele verschiedene Götter. Das Volk Israel sollte sich nicht mit solchem Glauben vermischen, sondern nur einen Gott haben.

 

Auch in diesem Punkt kenne ich von Jesus keine andere Lehre.

Oder wo lehrte Jesus: geht zu anderen Völkern, und nehmt deren Götter an?

 

Ich kenne nur, dass die Jünger andere Völker lehren sollen, Jesus Gebote zu tun.

Wie sie das anstellen sollen, und dabei nicht die Lehren jener Völker annehmen sollen, dazu fehlt mir ein wenig die Textkenntnis.

 

Bezüglich Kanaa:

hier gibt es eine Liste der Götter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_Kanaan%C3%A4ischer_G%C3%B6tter

die englische Seite listet eine viel größere Anzahl auf:

[url] https://en.wikipedia.org/wiki/Canaanite_religion [/url]

https://en.wikipedia.org/wiki/Canaanite_religion

tf8 antworten
Helmut-WK
Beiträge : 4753

@ylya7 

ganze Volker werden ( im Auftrag Gottes !) vernichtet

Das kam so nur einmal vor.

Hat sich der Allmächtige denn im Lauf der Zeit verändert ?

Nein. aber du könntest auch Jein sagen. Erster Hinweis:

Apg 14,15 »Liebe Leute, was macht ihr da? Wir sind doch auch nur Menschen – Menschen wie ihr! Und mit der guten Nachricht, die wir euch bringen, fordern wir euch ja gerade dazu auf, euch von all diesen Göttern abzuwenden, die gar keine sind. Wendet euch dem lebendigen Gott zu, dem Gott, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat, das ganze Universum mit allem, was darin ist! 16 Zwar ließ er in der Vergangenheit alle Völker ihre eigenen Wege gehen. 17 Doch er gab sich ihnen schon immer zu erkennen, indem er ihnen Gutes tat. Er ist es, der euch vom Himmel her Regen schickt und euch zu den von ihm bestimmten Zeiten reiche Ernten schenkt; er gibt euch Nahrung im Überfluss und erfüllt euer Herz mit Freude.«

Mit Jesu Kommen hat sich Gottes Verhalten geändert. Er hatte sich ein Volk ausgesucht, um die Ankunft des Messias vorzubereiten, und nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt gilt die Botschaft von der Rettung durch Jesus nicht nur den Juden, sondern allen Völkern.

Dazu gehört auch, dass sich das Volk verteidigen musste, gegen äußere feinde (Krieg führen) und innere Bedrohung (Abfall von Gott). Was Einiges erklärt. Wobei ich vermute, dass es auch so was wie eine "Lernkurve" gab, in Mt 19,8 sagt Jesus ja, dass die Erlaubnis zur Scheidung wegen der Hartherzigkeiut der Leute gegeben wurde - ich denke es gibt sicher auch andere Punkte, wo Gott sich im AT auf menschliche Reaktionen o.ä. eingelassen hat.

Das erst mal für den Anfang ...

Weil jesus.de gerade im Umbruch ist (neue Forensoftware), könnte es sein, dass hier weniger Antworten kommen als sonst. Aber ich hoffe, hier kommen noch mehr um was zu erklären.

hkmwk antworten


bepe0905
Beiträge : 1088

@ylya7 Die Geschichte der Menschheit wird von vielen letztlich als ein fortwährender Kampf gesehen - mancher wird sagen: es ist ein Überlebenskampf. Teilweise ist das nicht falsch, denn unsere "Altvorderen" mussten ihre Existenz gegen die Natur behaupten und sich eine Existenzgrundlage, also Lebensraum, schaffen. Zur Natur gehörten aber auch hungrige Tiere, die 1. ebenfalls Platz und Futter brauchten und 2. zumindest teilweise in den menschlichen Wesen eine willkommene Beute und Futterergänzung sahen. 

Ich denke mal, dass die Menschen ihren Drang zum Kampf nie ganz abgelegt haben - auch dann nicht, als der Mensch seine Position behauptet hatte und andere Geschöpfe sowie die Umwelt nicht mehr als Bedrohung wahrnehmen musste. Aber jetzt waren an die Stelle des Säbelzahntigers (und anderer Nichtvegetarier) andere Menschen - Völker und Stämme - getreten, die ebenfalls Platz für ihre Äcker und Weidegründe beanspruchten. 

Wenn man sich mit der Frühgeschichte befasst, dann stellt man nicht nur fest, dass sich (aus unserer Sicht) in den Regionen des mittleren Ostens (von Ägypten über Griechenland bis Persien) nicht nur einige Hochkulturen entwickelt hatten, sondern auch zahlreiche kleinere Völker lebten. Aber letztlich beruhte der Erfolg einzelner Staaten und Völker fast immer auf wirtschaftlicher Macht, politischer Gewalt und letztlich kriegerischer Auseinandersetzung. Das war nicht nur zwischen den großen "Kulturen" (also Staaten) so (Griechenland : Persien, Ägypten : Babylon, Griechen : Rom, Rom : Karthago usw...), sondern auch zwischen den kleineren Völkern, auch wenn davon weniger in unseren Geschichtsbüchern steht aber um so mehr im AT zu finden ist. 

Und nun waren die Israeliten mitten in dieser Gemengelage und mussten sich nach dem Auszug aus Ägypten in einer zwar nur dünn besiedelten Region - in der sie aber von den Einheimischen trotzdem nicht gerade freundlich erwartet wurden, einen Platz erkämpfen. 
Kampf und Gewalt gehörte damals wohl noch mehr zum Alltag der Menschen als in unserer heutigen Zeit, auch wenn es der Krieg in der Ukraine und die Konflikte in anderen Regionen anders aussehen lassen.

In der Bibel werden erlittene Not, Unterdrückung und Gewalt oft dadurch erklärt, dass die Betroffenen zuvor gegen den Willen Gottes verstoßen hätten und das Leid nun als Buße zu verstehen sei. Und gleichzeitig wurde von der Priesterschaft zur Umkehr aufgerufen und gefordert, die Verursacher (die einer anderen Religion angehörten und andere Götter hatten) zu besiegen, damit das Volk wieder frei sein konnte, den eigenen Glauben zu praktizieren und Gott als den Größten zu verherrlichen. Denn so lange fremde Götter im eigenen Land angebetet wurden war die Bedeutung der Priesterschaft eher gering. Und genauso traf dies auch auf die weltlichen Herrscher zu. 

Wir lernen daraus, das es eigentlich nicht Gott ist, der die Gewalt fordert, sondern sein "Bodenpersonal", also Priester, Könige und Heerführer. Nun galt es vermutlich auch damals schon nicht gerade als "freundlicher Wesenszug", wenn man Fremde (besonders Zivilisten, Frauen und Kinder) einfach umbrachte, um Lebensraum für die eigene Sippschaft zu schaffen. Konnte man diese Taten aber mit dem "Willen Gottes" erklären, dann war man doch als Vollstrecker des göttlichen Auftrags schon fast ein Heiliger, zumindest aber ein Volksheld. 

Ich bin daher überzeugt, dass sehr viele Bibelstellen, die davon berichten, Gott hätte die Vernichtung anderer Völker befohlen, nichts anderes sind als die Rechtfertigungsversuche der jeweiligen Sieger nach erfolgreichem Feldzug. Und seien wir mal ganz ehrlich - es ist noch nicht so lange her, dass unsere Eltern im Großdeutschen Rundfunk hörten: "Därr Feind hatt ons keine andere Wahl gelasssen - seittt 9 Uhr wird nun zurückgeschossen". Und die jüngsten Begründungen eines russischen Autokraten hörten sich auch nicht so viel anders an.......

bepe0905 antworten
2 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

@bepe0905

Wir lernen daraus, das es eigentlich nicht Gott ist, der die Gewalt fordert

Zuweilen auch Gott. Insbesondere bei der Vernichtung der Kanaaniter.

Das schön zu reden hilft nichts.

hkmwk antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

@bepe0905 

Veröffentlicht von: @bepe0905

Wir lernen daraus, das es eigentlich nicht Gott ist, der die Gewalt fordert, sondern sein "Bodenpersonal", also Priester, Könige und Heerführer. Nun galt es vermutlich auch damals schon nicht gerade als "freundlicher Wesenszug", wenn man Fremde (besonders Zivilisten, Frauen und Kinder) einfach umbrachte, um Lebensraum für die eigene Sippschaft zu schaffen. Konnte man diese Taten aber mit dem "Willen Gottes" erklären, dann war man doch als Vollstrecker des göttlichen Auftrags schon fast ein Heiliger, zumindest aber ein Volksheld. 

Ich bin daher überzeugt, dass sehr viele Bibelstellen, die davon berichten, Gott hätte die Vernichtung anderer Völker befohlen, nichts anderes sind als die Rechtfertigungsversuche der jeweiligen Sieger nach erfolgreichem Feldzug.

Das würde bedeuten, dass Autoren der Bibel in der Bibel Gott für ihre Zwecke missbraucht hätten. Verstehe ich Dich richtig? In der Bibel ein Verstoß gegen das 2. Gebot?

Wenn dem so wäre, was ist dann in der Bibel Deiner Meinung nach überhaupt von Gott? Was gibt Dir dann die Garantie, dass die Propheten im Auftrag Gottes geredet haben? Was macht Dich dann sicher, dass Jesus für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist und das Evangelium - wie einige behaupten - nicht tatsächlich eine nachösterliche Erfindung der Jünger und speziell des Apostel Paulus ist?

turmfalke1 antworten
tf8
 tf8
Beiträge : 1234

- gelöscht, was ich oben schon gepostet hatte - Nachtrag lief ins Timeout -

Ferner bestätigt er, dass es Kriege geben wird:

Matthäus 10

34Wähnet nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.(Lukas 12.51-53)35Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;36und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.(Micha 7.6)37Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig;

Lukas 21

10Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich;

Da er an anderer Stelle auch die Torah und die Propheten bestätigt, bestätigt er auch, was darin über Krieg steht.

2. Mose 17:

16Und er sprach: Denn die Hand ist am Throne Jahs: Krieg hat der HERR wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht!

Warum nun Israel keine solchen Kriege mehr führt, das ist einfach. Es gibt keine Propheten. Die Beziehung von Israel zu Gott ist etwas anders, sie änderte sich auch damals schon, wie man leicht nachlesen kann.
 
tf8 antworten
5 Antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

@tf8 

Kannst du sagen, woran du das anhängen wolltest?

Man sollte die Zitat-Automatik mit dem roten "-Button vermeiden - die führt einen in das allgemeine Antwort-Fenster, genauso wie der "Zitieren"-Knopf. Und dann ist die Verbindung zum Beitrag, auf den man antwortet, abgerissen.

Besser den "antworten"-Knopf nutzen,den Text in das so geöffnete Antwortfenster manuell kopieren und dann mit dem "Zitat"-Button dort als Zitat markieren.

hkmwk antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1234

@hkmwk Ich verstehe nicht, was Du mir sagen willst.

Ich habe einfach nur mein voriges Post editiert (das da: nicht einmal normal kopieren kann ich, muß Sonderwege gehen, 2. Versuch: 2. April 2022 15:54), das was jetzt im 2. Post (2. April 2022 16:11)von mir steht hinzugefügt, beim Abschicken hieß es dann dass die Zeit überschritten sei. Und mein geschriebener Text war weg.

Soll ich wieder erst in einem Editor schreiben und lokal speichern?

Ich ging zurück, da war der Text wieder da, und ich sandte ihn ab.

Da der größte Teil dann doppelt abgeschickt wurde, löschte ich den doppelten Teil.

 

Also noch einmal kurz:

Das in: (2. April 2022 16:11) gehört unten dran in: (2. April 2022 15:54)

Und warum ist das fett? Und beim editieren ist es nicht fett erkennbar?

tf8 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

@tf8 

Das in: (2. April 2022 16:11) gehört unten dran in: (2. April 2022 15:54)

Anders ausgedrückt: das da gehört dazu. Du kannst, wenn du auf das "etwas andere Linksymbol" für den Beitragslink klickst, die dann sichtbare Adresse anklicken zum Kopieren, und damit dann einen Link erstellen.

Ich ging zurück, da war der Text wieder da, und ich sandte ihn ab.

Damit hat du einen "Doppelpost" erzeugt, nur anders als im alten jesus.de konntest du das einigermaßen korrigieren. Warum der neue Beitrag nun nirgends angehängt war, weiß ich jetzt auch nicht.

Und warum ist das fett?

Wüsste ich auch gerne 😉

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

@tf8 (Zum Beitrag)

Ferner bestätigt er, dass es Kriege geben wird:

Eigentlich redet Jesus da nicht von Kriegen, sondern von Christenverfolgungen. Außer im Lk 21,10.

Ich vermute du hast vom Bibelserver kopiert. Aus irgend einem Grund (weiß nicht, ob der Fehler beim Bibelserver oder bei jesus.de liegt) ist dann die Formatierung oft kaputt (wie in deinem Beitrag). Die einzige Hilfe: Das erst mal i8rgendwo „zwischenkopieren”, wo es keine Formate gibt (einfacher Editor, Suchfeld im Browser, … egal was), und dort erneut kopieren, dann sind die Formate nicht „beschädigt”).

hkmwk antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4753

Ich hab das jetzt auch in das Hilfe&Tipps-Thema gestellt.

hkmwk antworten


Helmut-WK
Beiträge : 4753

@ylya7 (Startbeitrag):

Haben dir die Antworten schon was geholfen? Hast du Rückfragen?

hkmwk antworten
Blackhole
Beiträge : 926

@ylya7

Ich gebe zu, daß mir diese Passagen auch schwer fallen.

Naja, es waren brutale Zeiten damals. Die Stadtstaaten an der Levante führten in einer Tour Krieg gegeneinander. Mit der Entdeckung von Ackerbau und Viehzucht war es ja für eine soziale Gruppe überlebenswichtig geworden, daß man viel Land besaß. Also nahm man es den anderen weg, wann immer man konnte. Gerächt wurde gern maßlos: "Auge um Auge, Zahn um Zahn", also dem Täter keinen größeren Schaden verursachen als dieser verursacht hat, war schon ein enormer Fortschritt.

Ich denke eher, daß die damalige Brutalität das Gottesbild geprägt hat. Die Leute konnten sich schlicht keinen Herrn mehr vorstellen, der nicht brutal bestraft, nicht sehr gewalttätig Recht durchsetzt, stattdessen gleichermaßen zu allen gütig ist und Feinde am Leben lässt.

blackhole antworten


Seite 1 / 4
Teilen: