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Kritik am Christentum - Debattieren auf Niveau und mit Respekt

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Nitak34
Themenstarter
Beiträge : 21

Hallo liebe Community,

ich denke der Name des Threads macht meine Intentionen deutlich, sodass wir zeitnah in die Materie einsteigen können. Bevor ich aber loslege möchte ich noch einige Dinge zu mir sagen, der Höflichkeit halber :).

 

Ich bin ein junger Mann mit türkischen Wurzeln und dementsprechendem religiösen Background. Auch wenn ich nicht der frommste Mensch bin, habe ich durchaus einen Bezug zu meiner Religion. Leider ist die muslimische Ummah zunehmend Anfeindungen, Vorurteilen und menschenverachtenden Aussagen ausgesetzt. Oft wird dabei auf Koranverse zurückgegriffen, welche Gewalt propagieren bzw. legitimieren. Kritiker und Islamhasser benutzen oft die im Koran vorhandene Abrogation dafür, um positive Koranverse zu relativieren und sie durch grausame Verse zu ersetzen. Darüber möge sich bitte am Ende jeder ein eigenes Bild machen, denn ich bin nicht hier um zu missionieren, sondern um mit frommen Christen ein wenig über heikle Bibelverse zu debattieren. Mein Ziel dabei ist es nicht, dass Christentum abzuwerten oder mich für die Anfeindungen gegenüber dem Islam zu rächen. Viel mehr ist es mein Ziel ein tieferes Verständnis auch für euren Glauben zu bekommen, vor allem aber auch um zu sehen wie ihr, liebe Christen, mit Gewaltpropagierenden und antihumanistischen Versen in der Bibel umgeht und gegenargumentiert. 

 

Da das alte Testament vor gewalttätigen, menschenverachtenden und frauenfeindlichen Versen strotzt, möchte ich in diesem Thread hauptsächlich auf heikle Verse des NT eingehen. Ich habe ein paar Stellen rausgesucht, mit der wir eine hitzige aber bitte respektvolle Debatte führen können :).

 

 

Ich zitiere aus dem neuen Testament der Bibelübersetzung nach Hermann Menge.

Zitat lt. Bibel von Jesus aus dem Matthäusevangelium. Kapitel 10, Vers 34-36

"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert (=Krieg). Denn ich bin gekommen , um den Sohn mit seinem Vater, die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter zu entzweien, und die eigenen Hausgenossen werden feindselig gegenüber stehen".

Steht stark im Gegensatz zur Nächstenliebe, welche lt. Christen von Jesus propagiert wird.

_____

Zitat lt. Bibel von Paulus aus dem 1.Korinther Brief. Kapitel 11, Vers 3

"Ich möchte euch aber zu bedenken geben, daß das Haupt (=Oberhaupt) jedes Mannes Christus ist, das Haupt der Frau aber ist der Mann, und das Haupt Christi ist Gott"

Ich denke die Rolle der Frau wird hier mehr als deutlich...

_____

Zitat lt. Bibel von Paulus aus dem 1.Korinther Brief. Kapitel 14, Vers 34-36

"Die Frauen sollen in den Gemeindeversammlungen schweigen, denn es kann ihnen nicht gestattet werden zu reden, sondern sie haben sich unterzuordnen, wie auch das (mosaische) Gesetz es gebietet (1. Mose 3,16). Wünschen sie aber Belehrung über irgend etwas, so mögen sie daheim ihre Ehemänner befragen; denn es steht einer Frau übel an, sich in einer Gemeindeversammlung hören zu lassen. Oder ist etwa das Wort Gottes von euch ausgegangen oder zu euch allein hingekommen?"

Siehe oben...

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Mischzitat lt. Bibel von Jesus, seinen Jüngern, der kanaanäischen Frau und dem Erzähler aus dem Matthäusevangelium. Kapitel 15, Vers 21-24

"Jesus ging dann von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Sidon zurück. Da kam eine kanaanäische Frau aus dem Gebiet her und rief ihn laut an >Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem bösen Geist schlimm geplagt< Er antwortete ihr aber kein Wort. Da traten seine jünger zu ihn: >Fertige sie doch ab! Sie schreit ja uns hinterher< Er (Jesus) aber antwortete >Ich bin nur zu den verlorenen Schafen Israels gesandt<.

Hier könnte man jetzt Kritik üben und sagen, dass der Vers aus dem Kontext gerissen ist, da Jesus ihr ja schlussendlich doch noch geholfen hat. Dennoch könnte man Jesus hier ein Klassendenken unterstellen. Eine Eigenschaft die einem vollkommenen Wesen eigentlich zuwider sein müsste.

 

 

So, ich denke das ist jetzt erstmal genug um die Debatte anzuheizen :).

Antwort
171 Antworten
Nitak34
Themenstarter
Beiträge : 21

https://forum.jesus.de/community/postid/331890/

 

ich verlinke hier mal einen ausführlicheren Beitrag den ich geschrieben habe. Leider ist mit die Antwortfunktion noch ein wenig schleierhaft und ich denke der Post ist bei vielen untergegangen :-).

nitak34 antworten


Simba
 Simba
Beiträge : 389
Veröffentlicht von: @lucan-7

nach Anwendung der erwähnten theologischen "Taschenspielertricks".

Darf man fragen, was theologische Taschenspielertricks sind?

 

simba antworten
1 Antwort
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@simba 

Darf man fragen, was theologische Taschenspielertricks sind?

Das war jetzt nur ein Schlagwort, das hier fiel. Es geht - zumindest meiner Auffassung nach - darum, die Methode nach einem gewünschten Ergebnis auszurichten und nicht umgekehrt.

Wenn also etwa ein Theologe alle Passagen in der Bibel, die ihm selber gut gefallen, zu "Gottes Wort" erklärt, und alle Passagen, die seiner Sicht widersprechen, zu "Menschenwort", dann wäre das so ein "Trick".

Natürlich wird das nicht so plump praktiziert, sondern in viele Worte und Begründungen gekleidet... was aber am Ergebnis nichts ändert.

 

 

lucan-7 antworten
Simba
 Simba
Beiträge : 389
Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn also etwa ein Theologe alle Passagen in der Bibel, die ihm selber gut gefallen, zu "Gottes Wort" erklärt, und alle Passagen, die seiner Sicht widersprechen, zu "Menschenwort", dann wäre das so ein "Trick".

Ich betrachte das nicht als Trick zu sagen, gemäß der Lehre Jesu kann man gewisse Dinge nicht mehr befürworten und man habe dazugelernt.

 

simba antworten
2 Antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@simba Ich betrachte das nicht als Trick zu sagen, gemäß der Lehre Jesu kann man gewisse Dinge nicht mehr befürworten und man habe dazugelernt.

Das hatte Lucan-7 ja auch nicht als Beispiel vorgebracht.

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@simba 

Ich betrachte das nicht als Trick zu sagen, gemäß der Lehre Jesu kann man gewisse Dinge nicht mehr befürworten und man habe dazugelernt.

Sicher. Aber wenn es dann darum geht festzustellen welche Dinge das genau sind und was Jesus eigentlich gemeint hat - da wird es dann wieder schwierig.

 

 

lucan-7 antworten


Simba
 Simba
Beiträge : 389
Veröffentlicht von: @lucan-7

Sicher. Aber wenn es dann darum geht festzustellen welche Dinge das genau sind und was Jesus eigentlich gemeint hat - da wird es dann wieder schwierig.

Das ist auch schwierig. Das ist ein ständiger Auseinandersetzungsprozess. Der wird aber geführt in der Christenheit, undzwar "immer schon". Es gab auch in den grausamen Epochen der Kirchenhoheit immer wieder Stimmen, die gesagt haben: "Das ist doch nicht im Sinne des Erfinders!" Das gab es immer.

Und es ist ein bisschen unfair. Bei biblizistischen Positionen sagt man "Das ist ja Mittelalter!", und bei selbstkritischeren Positionen sagt man "Das sind ja Taschenspielertricks!" Das wäre, zumindest von meiner Seite und seitens vieler anderer, nicht das Anliegen; sondern das Anliegen ist eine angemessene Betrachtung des Ganzen (auch aufgrund unserer Geschichte, die nämlich zu uns gehört).

Die Aufklärung war hier mitunter segensreich: sie hat die Kirche(n) nämlich von ihrer Hoheit und Dominanz zurückgedrängt auf ihre wesentlichen Inhalte. So würde ich das sehen.

 

simba antworten
14 Antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@simba 

Und es ist ein bisschen unfair. Bei biblizistischen Positionen sagt man "Das ist ja Mittelalter!", und bei selbstkritischeren Positionen sagt man "Das sind ja Taschenspielertricks!" Das wäre, zumindest von meiner Seite und seitens vieler anderer, nicht das Anliegen; sondern das Anliegen ist eine angemessene Betrachtung des Ganzen (auch aufgrund unserer Geschichte, die nämlich zu uns gehört).

Na ja, es ist natürlich ein wenig blöd, den Vorwurf jetzt nicht weiter zu begründen, das ist richtig. Im Grunde müssten wir hier jetzt Beispiele dafür anführen, wie Theologie inkonsequent argumentiert, um ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten.

Ein Beispiel, was mir spontan einfallen würde, ist die Dreieinigkeit. Die Dreieinigkeit ist in sich ja völlig unlogisch und auch nicht nachvollziehbar. Aber statt das einfach zuzugeben greift die Theologie zu einem Trick und behauptet einfach: Dass es für uns nicht nachvollziehbar ist beweist ja gerade, dass es von Gott stammt!

Ich weiß, ich habe das jetzt wohl etwas vereinfacht, aber so etwas in der Art halt.

Können wir auch gerne anderweitig weiter diskutieren, ich weiss nicht, ob das jetzt hier nicht den Rahmen sprengen würde.

 

 

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@lucan-7 Die Dreieinigkeit ist in sich ja völlig unlogisch und auch nicht nachvollziehbar. Aber statt das einfach zuzugeben greift die Theologie zu einem Trick und behauptet einfach: Dass es für uns nicht nachvollziehbar ist beweist ja gerade, dass es von Gott stammt!

So wird hinsichtlich diesen speziellen Themas meiner Erfahrung nach eher selten argumentiert. Die ad-hoc-Erklärungen für das Dreifaltigkeits-Dogma gehen meist in eine andere Richtung, beispielsweise mit Analogien, nach welchen eine Person ja sowohl Ehemann, Sohn und Bauarbeiter sein könne usf. Wobei ich Dir zustimme, dass dieses Dogma nicht oder nur schwer nachvollziehbar (und dann in meinem Fall immer noch nicht zustimmungsfähig) ist und auch von den allerwenigsten Christen nachvollzogen werden kann - denn könnten sie's, müßten sie's auch erläutern können, ohne dass da unpassende Analogien, Zirkelschlüsse und ähnliches bemüht würde.

Ich denke, dass Du einen der grundsätzlichsten Taschenspielertricks oben schon ganz richtig erwähnt hattest: das Hase-und-Igel-Spiel, für welches sich die Phrase "Gottes Wort in/m Menschenwort" eingebürgert hat. Strukturähnlich ist der eristische Kniff, von "Inspiration durch Gott statt Diktat von Gott" zu reden, von "eingegeben", statt "diktiert" und so weiter.

Ein weiterer grundsätzlicher Taschenspielertrick ist die Bezugnahme auf den Heiligen Geist, ohne den (ohne dessen Hilfe) die Bibeltexte nicht richtig interpretiert werden könnten. Diese Bezugnahme hilft, jede logisch konsistente Kritik am Text abzuwehren mit dem Hinweis, der Kritiker habe den Heiligen Geist nicht und könne daher gar nicht verstehen, wie der Text auszulegen sei.

Des weiteren ist der Taschenspielertrick üblich, bei Bedarf auf den Entstehungszeitpunkt der Texte zu rekurrieren - wie das hier ja z.B. hinsichtlich der Frage, inwieweit Frauen "gleichwertig" in der Bibel gesehen würden, auch schon passierte. Diese Hinweise sind da, wo eben noch behauptet wurde, die Texte seien Gottes Wort oder zumindest von Gott eingegeben, ein für jeden Aussenstehenden ein logischer Widerspruch zum Konzept eines allwissenden und allmächtigen Gottes, in dessen Möglichkeiten es  gestanden haben müßte, mal ein paar Jahrtausende dem Zeitgeist voraus zu sein und seinen Botschaftern wie z.B. Paulus andere Formulierungen einflüstern/eingeben/diktieren/ans Herz geben zu können.

Wer sich für weitere Taschenspielertricks der christlichen Theologie interessiert, wird bei Heinz-Werner Kubitza fündig in seinem Buch "Der Dogmenwahn: Scheinprobleme der Theologie".

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@jack-black 

So wird hinsichtlich diesen speziellen Themas meiner Erfahrung nach eher selten argumentiert.

Über die Häufigkeit ist mir nichts bekannt, das Argument ist mir jedoch mehrfach begegnet. Letztlich bezieht es sich auf die beliebte Phrase Credo, quia absurdum est ("Ich glaube, weil es widersinnig ist").

Die von dir benannte Phrasenhaftigkeit der Erläuterungen, indem also möglichst schwammige und beliebige Begriffe verwendet werden, gehört sicherlich ebenfalls zu den "Taschenspielertricks". Da nicken alle zustimmend, wenn es heisst, dass Jesus "im Mittelpunkt" stehen muss. Aber was das nun bedeutet - das ist eine ganz andere Frage.

Die Sache mit dem "Heiligen Geist" würde ich als Außenstehender zwar auch eindeutig zu den "Tricks" zählen, allerdings ist der Heilige Geist bereits Teil der Lehre. Das muss man hier natürlich berücksichtigen, wenn es um innerchristliche Argumente geht.

 

 

 

 

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@lucan-7 Letztlich bezieht es sich auf die beliebte Phrase Credo, quia absurdum est

Schon klar. Aber man sollte, so meine ich, nicht ohne (argumentatorische) Not eine Denkfigur der Gegenseite auf die billigstmögliche Weise interpretieren. Die Denkfigur credo, quia absurdum est (falls wir das hier weiter vertiefen wollen, schlage ich vor, sie mit cqae abzukürzen 😉 ) kann zwar als Notnagel überall dort eingschlagen werden, wo man mit rationalen Argumenten nicht weiterkommt, ist aber ursprünglich doch eher ein Gedanke darüber, was religiösen Offenbarungsglauben von vernünftig vorgebrachter Begründung einer (beliebigen) Position grundsätzlich unterscheidet. Ich würde den Satz eher so lesen: "Ich muß XYZ glauben, weil ich es nicht vernünftig wissen kann." XYZ ist dabei eine (beliebige) Meinung, zu der man nicht per rationalem Schlußfolgern gelangt ist, auf deren Grundlage man aber handelt, d.h. von deren Richtigkeit man überzeugt ist (man hält sie für wahr). Der Unterschied wird per Umkehrschluß vielleicht deutlicher: So, wie Du das Argument präsentiertest, müßte man alles glauben, was unvernünftig (absurd) ist. Aber Du wirst ja wohl keinen religiös Gläubigen finden, der alle absurden Aussagen glaubt. Also kann der Umstand, dass eine Aussage absurd ist, hier nicht der eigentliche Grund sein, dass der Religiöse sie glaubt.

Ich finde, wir sollten im cqae schon die intellektuelle Redlichkeit würdigen: hier wird zugegeben, dass ein Gegenstand nicht eigentlich Wissen, sondern "nur" Glaube sei.

 

Die Sache mit dem "Heiligen Geist" würde ich als Außenstehender zwar auch eindeutig zu den "Tricks" zählen, allerdings ist der Heilige Geist bereits Teil der Lehre.

 

So, wie das Prinzip der Abrogation Teil der muslimischen Lehre ist - oder zumindest Teil eines Teils der muslimischen Lehren... 😉

 

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@jack-black 

Sag mal, was für ne Nummer fahren hier Lucan und du? Ihr breitet euch als Atheisten mit eurer Christentumablehnung hier aus und lasst den Threaderöffner links liegen, der darum gebeten hat, von frommen Christen (interpretiere ich als Christus-Gläubige) etwas zu erfahren. 🤨 

deborah71 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@deborah71 Ihr breitet euch als Atheisten mit eurer Christentumablehnung hier aus und lasst den Threaderöffner links liegen (...)

 

Falls der Threaderöffner sich hier von uns "links liegen gelassen" fühlen sollte, bitte ich ihn um Entschuldigung. Da im Threadtitel Kritik am Christentum enthalten ist, hatte ich nicht gedacht so weit off topic zu liegen.

Aber Danke für den hilfspolizeilichen Hinweis, ich will dem TE wirklich nicht im Weg stehen, (oder auf dem Weg festkleben... 😀 ) wenn er etwas von frommen Christen erfahren möchte und klinke mich hier erstmal aus, bis er auf mein zweites direkt an ihn gerichtetes Posting geantwortet hat (und da er nicht dazu gezwungen ist, bleib ich dann halt gegebenenfalls auch komplett hier raus).

jack-black antworten
Nitak34
(@nitak34)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 21
Veröffentlicht von: @jack-black

@deborah71 Ihr breitet euch als Atheisten mit eurer Christentumablehnung hier aus und lasst den Threaderöffner links liegen (...)

 

Falls der Threaderöffner sich hier von uns "links liegen gelassen" fühlen sollte, bitte ich ihn um Entschuldigung. Da im Threadtitel Kritik am Christentum enthalten ist, hatte ich nicht gedacht so weit off topic zu liegen.

Aber Danke für den hilfspolizeilichen Hinweis, ich will dem TE wirklich nicht im Weg stehen, (oder auf dem Weg festkleben... 😀 ) wenn er etwas von frommen Christen erfahren möchte und klinke mich hier erstmal aus, bis er auf mein zweites direkt an ihn gerichtetes Posting geantwortet hat (und da er nicht dazu gezwungen ist, bleib ich dann halt gegebenenfalls auch komplett hier raus).

Links liegen gelassen fühle ich mich nicht ;). Natürlich können auch Atheisten mit debattieren. Ich war nur ursprünglich der Auffassung, dass in einem Forum welches "Jesus" im Namen trägt, hauptsächlich fromme Christen zu finden sind. Ich wurde eines besseren belehrt 🤣 . 

 

Jeder konstruktive Beitrag ist willkommen. Jede kleine Streiterei die entfacht wird, gehört auch dazu! Auch wenn ich den kleinen Konflikt zwischen Lucan-7 und SteRo fast schon niedlich fand 🤣 .

nitak34 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@nitak34 

Ich war nur ursprünglich der Auffassung, dass in einem Forum welches "Jesus" im Namen trägt, hauptsächlich fromme Christen zu finden sind. Ich wurde eines besseren belehrt

Richtig. Dies ist ein offenes Diskussionsforum und daher gibt es hier Diskutanten mit verschiedenen Glaubenhintergründen. Du bist ja auch hier willkommen geheißen zum Mitdiskutieren oder deine Fragen zu stellen. Was uns hier noch fehlt, ist eine Art Nasreddin Hodscha. 🤣 

Was du wahrgenommen hast, kann auch gleich mit einer Vorstellung aufräumen, dass der Westen durchweg von Christen bewohnt sei und dass diese für alle unheiligen Lebensstile verantwortlich seien. Überall gibt es solche und solche.

 

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@jack-black 

Seit wann hörst du denn auf mich? 😉 

Mir ist aufgefallen, wie ihr "in Fahrt" gekommen seid...  fand ich nicht gut...ganz persönlich und nicht als Hilfspolizei. Ja doch, ich habe da eine eigene Meinung 😊 

Ich warte auch noch auf eine Reaktion auf mein erstes Post mit dem sprachlichen Hintergrund. Und wenn keine Reaktion kommt, ist auch ok.

deborah71 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6191

@deborah71 Ich warte auch noch auf eine Reaktion auf mein erstes Post mit dem sprachlichen Hintergrund.

Eine Reaktion von mir? Hab dann eventuell was überlesen und wäre für eine Verlinkung darauf dankbar. Oder meinst Du eine Reaktion vom TE?

jack-black antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

@jack-black 

Ich meine eine Reaktion vom TE. Ich warte also mit dir gemeinsam 🙂 

deborah71 antworten
Nitak34
(@nitak34)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 21
Veröffentlicht von: @deborah71

@jack-black 

Ich meine eine Reaktion vom TE. Ich warte also mit dir gemeinsam 🙂 

Ich antworte zeitbald 😉 . Leider bin ich ein Freund davon ausführlicher zu antworten, was es zeitlich manchmal schwierig macht. Spätestens übermorgen bin ich zeitlich nicht mehr ganz so verplant.

nitak34 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@deborah71 

Sag mal, was für ne Nummer fahren hier Lucan und du? Ihr breitet euch als Atheisten mit eurer Christentumablehnung hier aus und lasst den Threaderöffner links liegen, der darum gebeten hat, von frommen Christen (interpretiere ich als Christus-Gläubige) etwas zu erfahren.

Es geht um Auslegung und der zugehörigen Methodik. Also darum, wie Christen sich die im Eingangspost erwähnten Texte zurechtlegen und mit deren Widersprüchlichkeit umgehen.

Im weiteren geht es darum, dass sowohl die Auslegung der Bibel wie des Koran dabei vor einer ähnlichen Problematik steht, nämlich sich mit sich widersprechenden Texten auseinander zu setzen.

Dass wir hier eine außenstehende Sicht auf diese Dinge haben muss dich im Widerspruch dazu ja nicht daran hindern, deine Sichtweise aus gläubiger Perspektive darzulegen.

 

 

 

lucan-7 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@jack-black 

ist aber ursprünglich doch eher ein Gedanke darüber, was religiösen Offenbarungsglauben von vernünftig vorgebrachter Begründung einer (beliebigen) Position grundsätzlich unterscheidet.

Das allein wäre eine sehr simple Feststellung. JEDES Wunder widerspricht der Vernunft, das ist das, was ein Wunder ausmacht. Wasser verwandelt sich nicht in Wein und Tote werden nicht wieder lebendig. Das ist bekannt - und das macht es so besonders.

Aber Du wirst ja wohl keinen religiös Gläubigen finden, der alle absurden Aussagen glaubt.

Genau das ist ja das Widersinnige. Etwas wird für glaubhaft gehalten, obwohl es nicht glaubhaft ist. Und das nur aufgrund der schriftlichen Überlieferung von Leuten, von denen wir noch nicht einmal sicher wissen, dass sie tatsächlich Zeugen waren.

Ich finde, wir sollten im cqae schon die intellektuelle Redlichkeit würdigen: hier wird zugegeben, dass ein Gegenstand nicht eigentlich Wissen, sondern "nur" Glaube sei.

Ja. Und Beliebigkeit in eine intellektuell klingende Phrase verpackt.

So, wie das Prinzip der Abrogation Teil der muslimischen Lehre ist - oder zumindest Teil eines Teils der muslimischen Lehren...

Nun, ich möchte Jesus schon zugute halten - wenn es denn tatsächlich so passiert ist - , dass er seinen Nachfolgern eben kein Buch, sondern den "Heiligen Geist" sandte. Denn er wusste ja, was mit der Buchstabengläubigkeit passiert und wie sehr schriftliche Gebote eigennützig und menschenfeindlich ausgelegt werden können.

So wirklich funktioniert hat die Sache dann allerdings nicht... die Nachfolger wollten zum einen doch wieder alles schriftlich haben, und der Heilige Geist hat am Ende auch nicht zu einer einheitlichen Lehre geführt.

Was schade ist... der Gedanke, dass es eine "Gute Lehre" gibt, die im Grunde von allen Menschen erkannt werden kann hat etwas tröstliches, ich kann die Faszination dafür verstehen.

Aber am Ende würde auch daraus vermutlich nur wieder eine Diktatur der Tugend entstehen...

 

lucan-7 antworten
Simba
 Simba
Beiträge : 389
Veröffentlicht von: @stero

Irgendwie scheinst du eine Hemmung zu haben, dich zu outen, wessen Theologie du vertrittst.

?

Was ich von der "Mitte der Schrift" schrieb, ist in diverser Christenheit zuhause: katholisch, orthodox, evangelisch (mit zahlreichen evangelischen Richtungen fernerhin), und findet bereits - wie dargelegt - in den neutestamentlichen und frühchristlichen Schriften selbst Anwendung. 

Ich selbst bin evangelisch, falls es das ist, was dich interessiert.

LG

simba antworten


Simba
 Simba
Beiträge : 389
Veröffentlicht von: @stero

Welche Theologie kann sich anmaßen für das gesamte Christentum zu sprechen?

Gar keine. Aber es gibt ja gewisse Dinge, die Konsens sind, oder nicht? Und das Evangelium als Maß der Schriftauslegung gehört zu solch einem Konsens gemeinhin. Dass du oder gewisse Leute das anders sehen, sei euch ja belassen; es gibt alles Mögliche im näheren oder ferneren christlichen Spektrum.

simba antworten
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