Röm 12,3 ...aber auch nicht weniger
Jesus sagte den Jüngern: Habt Gottes Glauben. Mk 11,22 Fußnote Elb
Er sagte ihnen aber auch, wo sie kleingläubig waren.
Röm 12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.
Kürzlich bin ich über eine Aussage von E. W. Kenyon gestolpert, die mich hat nachdenken lassen.
Er sagte: Glaube deinem Glauben
Glaube ich mir selbst das geschenkte Maß des Glaubens und was genau denke ich über das 'Maß des Glaubens'?
Wie denkt ihr über die Aussage 'Maß des Glaubens'?
Veröffentlicht von: @deborah71Jesus sagte den Jüngern: Habt Gottes Glauben. Mk 11,22 Fußnote Elb
Er sagte ihnen aber auch, wo sie kleingläubig waren.
Röm 12,3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich’s gebührt, sondern dass er maßvoll von sich halte, wie Gott einem jeden zugeteilt hat das Maß des Glaubens.
Kürzlich bin ich über eine Aussage von E. W. Kenyon gestolpert, die mich hat nachdenken lassen.
Er sagte: Glaube deinem Glauben
Glaube ich mir selbst das geschenkte Maß des Glaubens und was genau denke ich über das 'Maß des Glaubens'?
Wie denkt ihr über die Aussage 'Maß des Glaubens'?
Für mich wird es einfacher, wenn ich statt an Glauben an "Vertrauen" denke.
👇
πίστις pistis Glaube; Vertrauen; Treue
Das ist interessant.
Heißt, der eine hat so viel Glauben, dass ein amputiertes Bein nachwachsen kann und es geschieht wirklich....aber weiß auch hundertpro, er bekommt IMMER einen Parkplatz.
Der andere hat ein anderes Maß an Glauben und weiß, Gott wird sofort sich um ein Parkplatz für mich kümmern. Für alles andere reicht es nicht aus.
M.
alles andere ist evtl nicht sein von Gott bestimmter Wirkbereich.
Ein Apostel hat ja andere Aufgaben als ein Lehrer, ein Pastor, ein Wunderwirker, jemand im Heilungsdienst, ein Evangelist, ein begabter Verwalter, jemand in Barmherzigkeitsdiensten.....
Christus war und ist die Ausgeglichenheit im Glauben schon immer wichtig. Und das hat ER auch so gelebt.
Auf der einen Seite war ER sanftmütig und demütig. Und das ist auch heute in unserer Ellenbogengesellschaft
nicht immer leicht zu leben. Wo jeder Mensch sich durchsetzen muss, um im harten Lebenskampf zu bestehen, um
immer recht zu haben. ...................................................................................................................
Dann aber auch wieder Glauben haben, Selbstvertrauen und Gottvertrauen, stark im Glauben
sein. Dann aber zwischen den Mitchristen sanftmütig und demütig leben.
Uns gegenseitig dienen, mit den Gaben die uns Christus geschenkt hat.
Noch in den letzten Stunden mit Christus stritten sich die Jünger darüber, wer von ihnen
der Größte ist.
Doch Christus kam zu dienen. Und das ist kein Zeichen von Schwäche. Weil ER wusste wer Er war.
Und das sagte Er immer wieder, ich bin Gottes Sohn.
Und das darf ich auch immer wieder sagen, ich bin ein Kind Gottes. Ich darf mir meiner Berufung,
meinen Stärken, meiner Gaben bewusst sein.
Wir müssen unsere Gaben und Fähigkeiten nicht verleugnen, wenn wir bereit sind zu dienen.
Nicht um zu konkurrieren, wer ist die oder der Beste...........
Gott möchte uns da helfen, ER will Seine Macht gebrauchen um uns zu stärken, nicht um uns
zu unterdrücken. Er hilft von Herzen, ohne Hintergedanken.
Und das dürfen auch wir in der Beziehung zu IHM untereinander lernen.
Das wir wie Er uns gegenseitig dienen, ein uraltes Wort, aber immer noch ein wichtiges Wort
in unseren Beziehungen.
Selbst tue ich mich schwer, über mache Bibelverse zu viel zu diskutieren. Zu leben finde ich viel
wichtiger..........
liebe Grüße,
Was ist den die Definition des biblischen Glauben?
Hebräer 11,1.„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung: von Tatsachen, die man nicht sieht.“
Das ist wohl die prägnanteste Definition dieses Begriffs in der Bibel
Gibt es eine weitere?
Mich verwirrt die "Größenordnung" des Glaubens.Großer Glaube, kleiner Glaube, Senfkorn, schwacher Glaube, kleiner Glaube.
Als die Jünger einen Dämon nicht austreiben konnten (hatten sie da trotzdem Glaube) sagte Jesus.....da muss man noch mehr Beten und dazu auch noch Fasten.
M.
Nicht leicht zu erklären.
Senfkorn bedeutet für mich: haben oder nicht haben.... habe ich kein Senfkorn, kann ich es nicht ins Beet säen = anwenden.
In einem Senfkorn ist alles drin, was die Pflanze braucht, um eine Senfpflanze zu werden und später weitere Samen hervorzubringen. Es ist vorhanden. (Heute habe ich Feldsalatsamen ausgesät und da ist kein Zweifel, dass daraus Feldsalat wird und nicht ein Kaktus.
Wichtig finde ich, dass ich mir nichts ausreden lasse, was ich von Gott empfangen habe. Und auch, nicht auf mich zu schauen... wer wäre ich schon, dass Gott durch mich wirken würde (das ist das Vermindern, das weniger machen). Wenn Gott einen Auftrag, einen Impuls oder ein Wort gegeben hat, dann kommen gerne die Raben der Verunsicherung und des Zweifels und versuchen einem was zu stehlen.
Mich verwirrt die "Größenordnung" des Glaubens.Großer Glaube, kleiner Glaube, Senfkorn, schwacher Glaube, kleiner Glaube.
Wir kennen das ja von unserer natürlichen Umgebung, dass Dinge (oder Kräfte) quantitativ und qualitativ eingeordnet werden. Vielleicht ist das mit dem Glauben genauso.
Der Glauben ist erstmal zuständig für Heilungen, ganz pauschal. „Geh hin in Frieden, dein Glauben hat dir geholfen.“ Egal wie gross/klein, er war ausreichend und er war entscheidend bei den Wundererzählungen.
Dann gibt es den Kleinglauben, der sich nicht als stabil und fest genug erweist, um gegen natürliche Reize und Überzeugungen zu bestehen.
Dann haben wir noch Unglauben, eine dem Glauben entgegengesetzte Kraft, die ebenfalls den Glauben behindert.
Dann haben wir den Glauben wie ein Senfkorn, was soviel heisst wie: Hauptsache du hast Glauben, dann ist der Rest Kinderfasching. Egal wie klein - daraus kann was großes werden. Tausendmal besser jedenfalls als kein Glauben.
Für mich hört sich das nach einer inneren Kraft an, die man benutzen kann, wenn man weiss wie bzw. wenn man sie kennengelernt hat. Und wie alle Kräfte kann sie behindert werden oder freigesetzt.
Ich denke wie arcangel auch, dass Gabe und Glaube zusammenpassen und egal ob „großartig“ oder eher „bescheiden“, es ist nichts mehr oder weniger wert für Gottes Reich. Und darum geht es, denke ich. Dass man nicht aus dem Gefühl, man müsste doch auch Kranke heilen oder Auslegen… weil man das Gefühl hat, zurückzustehen. Oder auf andere herabblickt, die „nur“ xy können. Es geht hier ums Miteinander und den anderen und seine Gabe genau so achten, wie seine eigene.
Letztlich ist alles ja alles von Gott geschenkt und die guten Taten für uns von ihm vorbereitet.
Und Glaube und Gaben können sich über die Jahre auch verändern. Aber das ist eine andere Geschichte.
Aber dem Glauben glauben ansich ist nicht unbedingt schlecht. Denke groß von Gott, nicht von deinem Glauben, oder so. Vertrauen üben.
Dafür lese ich gerne Eph1.
Da steht eigentlich alles wichtige drin, was mir helfen kann, finde ich. 😅
Christus hat uns gezeigt, was es bedeutet, sich für IHN zu erniedrigen, und trotzdem stark im
Glauben zu sein. Es ist durchaus möglich, und das weiß ich auch von mir selbst, anderen Menschen
zu dienen, und dabei demütig zu wirken. Damit ich in erster Linie für mich selbst etwas bekomme.
Versuchen Anerkennung dafür zu bekommen, das ich so fromm, demütig und liebevoll bin.
Viel frommes Verhalten entspricht unserer Unsicherheit, und nicht unserem Vertrauen in Gott.
Christus durchschaut diese frommen Spielchen....
Die Pharisäer und Schriftgelehrten damals bemühten sich, Gottes Gebote nicht zu übertreten,
bildeten sich aber viel auf ihre frommen Leistungen ein.
Sie vergaßen, das Liebe zu Gott, für sich selbst, für andere Menschen das Wichtigste
in der Nachfolge ist. Und keine fromme Show, das alle sehen wie fromm sie sind.
Aber nur Gott ist wirklich Gott.............................................
liebe Grüße,
oh, habe gar nicht bemerkt, das ich im Forum Bibel und Bibelstellen bin.........
also, Matthäus 23, 5-12. Zu meinem Beitrag.
Vorgestern habe ich mal wieder mit dem Epheserbrief begonnen und bin noch in Kap. 1. Nicht so schnell drüber weg lesen, ist die Aufgabe. Kauen...
Auf dem Wort 'Maß' kaue ich auch herum. Da fehlt mir ein Puzzleteil zu einem vollständigen Bild. Es hat noch nicht wirklich geklickt, weil meine Prägung zum Wort 'Maß' mir im Weg steht.
Zugemessen, gegeben nach Gottes Maßstab? 😅
Oder ein ‚genauso viel wie‘?
Tatsächlich musste ich im Zusammenhang mit den Versen aus Römer zunächst an das Gleichnis mit den Talenten denken, dass jedem Knecht nach seiner Kraft gegeben wurde.
Und auch nur nach der Kraft ein Umgang damit erwartet wurde. Was nicht heißt, dass da nicht auch mehr bei rumkommen konnte.
Habe den Gedanken dann aber erst verworfen. Weil der Gedanke aber nicht weggeht, erwähne ich ihn hier doch mal.
Vorgestern habe ich mal wieder mit dem Epheserbrief begonnen und bin noch in Kap. 1. Nicht so schnell drüber weg lesen, ist die Aufgabe. Kauen...
Kapitel eins ist schon so reich 🤗
Veröffentlicht von: @ga2Tatsächlich musste ich im Zusammenhang mit den Versen aus Römer zunächst an das Gleichnis mit den Talenten denken, dass jedem Knecht nach seiner Kraft gegeben wurde.
Das war auch mein erster Gedanke.
Das, was 'zugemessen' ist. So spricht man heute nicht mehr - heute würde man evtl. eher 'zugeteilt' sagen.
Dazu schwirrt mir Jesaja 54 durch den Kopf: 2 „Vergrößere dein Zelt, spann deine Zeltdecken aus, spare nicht! / Mach deine Seile lang und schlage die Pflöcke fest ein!
3 Denn nach rechts und links breitest du dich künftig aus. / Deine Nachkommen werden ganze Völker beerben, / und verödete Städte besiedeln sie neu.
Eine Bedeutung des Wortes Maß hat nach den Findungen von Arcangel mit Ausweiten, Erweiterung zu tun. Kann es sein, dass es sich nicht um ein fixes Maß handelt, sondern um ein flexibles, je nach Auftrag?
unser menschliches Maß wird Gott nicht gebrauchen, wenn uns einst Sein Urteil trifft.
Gott sei Dank. Denn nach meinen Maßstäben wäre ich auch verloren........wie ich manchmal
urteile und verurteile......
liebe Grüße,
@deborah71 Nimm einfach ne andere Übersetzung und gut ist. 🤗 (?)
Veröffentlicht von: @tatokala@deborah71 Nimm einfach ne andere Übersetzung und gut ist. 🤗 (?)
Pragmatismus pur 👍
Für mich wäre das wie Unter den Teppich kehren. Keine Lösung für mich. Mein innerer Spürhund ist auf einer Fährte.
maßvoll von sich halten…
kleine Ergänzung.
Das Maß eben auch so voll halten, wie es ist und nichts wegtun, aus welchen Gründen auch immer. Gerade so, wie du den Impuls, die Richtung verspürst. Du hast ja in deinem Leben eben schon viele Erfahrungen mit Glaube und Gaben und Führung machen dürfen und dementsprechend ist auch dein Glaube gewachsen, sage ich mal.
ER hat dir den Glauben gegeben und ER hat auch die Gaben gegeben und ER leitet dich.
Anfangs hatte ich bei den Versen dieses „sich nicht so wichtig nehmen“, „bloß sich selbst nicht zu hoch ansehen“ im Kopf. Was ja auch nicht so ganz falsch ist und durchaus eine Gefahr sein kann.
Aber es ist eben auch etwas, zu dem ich noch erzogen worden bin (ohne dass man es mit der Bibel begründete) und was ich auch daraufhin (Erziehung/Prägung oder Gott) prüfen kann.
Maßvoll bedeutet auch, was kann ich schon fest glauben, was (noch) nicht, wo bin ich mir aufgrund Gottes Zusage sicher? Und da dann eben auch nicht tief stapeln um keins von Gottes Zielen, das er vielleicht als Aufgabe für mich vorgesehen hat, zu verpassen.
Maßvoll bedeutet auch nüchtern und bedacht. Nicht unüberlegt.
Von Gottes Seite aus ist es nie Überforderung.
maß-voll nicht maß-halbleer 😉
Vorhin hatte ich den Heiligen Geist gefragt, ob da in meiner Prägung eine Lüge sitzt, die den Platz der von Gott gemeinten Bedeutung von Maß besetzt, damit es nicht 'klick' machen kann.
Da kommt ganz langsam ein seltsamer Gedanke aus dem Hintergrund geschlichen, der sich falsch anfühlt und früheres Versagen als Maß aufgestellt hat. Den greif ich mir mal und behandle ihn.
Gefunden!
Die Unendlichkeit eines Gefäßes (The Infinity of a Jar, Rabbi Jonathan Cahn in The Book of Mysteries, deutscher Titel: Der Lehrer und sein Schüler)
Zusammenfassung: Das Maß des Glaubens hängt mit der geistlichen Durchflussöffnung des Herzens zusammen.
Der Strom der Liebe Gottes will durch uns fliessen, so wird das Maß unseres Vertrauens/Glaubens aus dem unendlichen Strom der Liebe Gottes beständig und reichlich gehalten und rediziert sich nicht auf ein Rinnsal.
Ich danke euch für eure Gedankenwege entlang meiner Gedankenwege.
*hm* versteh ich nich wirklich ... oder doch ... ?
Der Strom der Liebe Gottes will durch uns fließen und fließt doch auch durch uns hin zu anderen ... und was wird jetzt von unbeständig zu beständig und reichlich (von nich so reichlich?) ??
Es kommt darauf an, wie weit ein Herz geöffnet ist.... Wasserhahn zu oder Wasserhahn auf
Hast du den Wasserhahn zu, bleibt das Maß auf die Wasserleitung begrenzt (auf die Person als Tempel des Heiligen Geistes). Ist der Wasserhahn auf, kann das Wasser des Heiligen Geistes frei zu anderen fliessen und wer will diese Fülle messen? Denn bei Gott herrscht nie Mangel.
Okay ... ein Stück klarer - Danke. Was bedeutet "das Maß bleibt begrenzt"?
Deine Wasserleitung hat eine bestimmte Füllmenge. Die steht, solange der Wasserhahn zu ist. Kommt nichts raus. Sie ist durch das geschlossene Ventil begrenzt. Das Wasserwerk gibt ständig Druck auf die Leitung, dass das Wasser fliessen kann, wenn jemand das Ventil/den Wasserhahn aufdreht.
Sagst du z.B. ermutigende Worte, ist das Ventil geöffnet und die Liebe Gottes kann fliessen.
Du gehst im Vertrauen auf einen Impuls Gottes los, fliesst Vertrauen.
Ah, dann versteh ich auch das hier:
Veröffentlicht von: @deborah71Es kommt darauf an, wie weit ein Herz geöffnet ist.... Wasserhahn zu oder Wasserhahn auf
anders. Ich hab mich wohl an dem "weit" aufgehangen ... weit, weniger weit, mehr weit ... <-- immer dieser Leistungsgedanke ...
Ich hoffe, ich darf hier antworten 😅
Es fließt nur soviel, wie ins eigene Herz passt und ist das voll, ist schluss
Es sei denn, man lässt überfliessen.... Lobpreis zu Gott, Ermutigung zum Nächsten, Selbstachtung zu sich.
Wovon das Herz voll ist, fliesst der Mund über.
Da fällt mit Lukas 6,38 zu ein:
Gebt, so wird euch gegeben werden; ein gutes, vollgedrücktes und gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß schütten. Denn mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird euch wieder zugemessen werden.
Quelle: https://www.bibleserver.com/SLT.LUT/Lukas6,38
Durch den Anfang des Kapitels mit dem Ährenraufen hatte ich diese Stelle mehr mit Getreide in Verbindung gebracht. Doch das Wort Überfliessen kann ich mir auch als eine Brücke zu Wasser vorstellen.
Wasser wird manchmal geschüttelt, damit die Kohlensäureblasen aufsteigen und mehr Wasser in ein Gefäß passt.