Byebye
Habe gemerkt, dass ich zu manchen Ansichten/Aussagen nicht mehr schweigen kann oder will.
Aber die ganze Debatte um das Attentat auf Charlie Kirk und ja, auch wieder Israel, nimmt mich mehr mit, als gedacht.
Ich werde mich jetzt vermutlich ein für alle Mal hier verabschieden und ich werde mir selber ans Herz legen, hier nicht mehr zu lesen und zu schreiben.
Sicherlich sind einige froh, wenn ich hier nicht mehr mit konservativeren christlichen Meinungen nerve, aber ich weiß, nicht alle.
Nur noch zum Abschluss, wie in Deutschland (nicht nur) inzwischen über „rechts“ bzw. deren WählerInnen geurteilt wird und wie unliebsame politische Gegner auch hier mit zT Häme überzogen werden, missverstanden werden, Dinge unterstellt werden (Frau von Thurn und Taxis, Frau von Storch, US Präsident Trump oder jetzt zuletzt Charlie Kirk und seine Witwe) mag ich nicht mehr mittragen.
Man kann über diese Menschen unterschiedlicher Ansicht sein, aber ein paar Dinge muss man so nicht unbedingt äußern. Meine persönliche Meinung.
Manchmal bin ich gespannt, wie es wirklich sein wird, wenn Jesus wiederkommt und was er zu uns Menschen, auch mir und den anderen Christen hier im Forum, sagen wird. Ich hoffe auf Gottes Gnade.
Ich werde jetzt hier nichts mehr schreiben, nachher bedaure ich es noch. Aber wie gesagt, nur still lesen und nicht doch schreiben, schaffe ich scheinbar nicht. 🙂
Mann hat mir empfohlen, einfach still zu gehen, sonst leidet meine Glaubwürdigkeit, falls ich doch zurück komme. 😅 Time will tell…
@der_alte luvu! ❤️
Shalom, der Herr lebt!
Veröffentlicht von: @ga2Manchmal bin ich gespannt, wie es wirklich sein wird, wenn Jesus wiederkommt und was er zu uns Menschen, auch mir und den anderen Christen hier im Forum, sagen wird.
Ich hoffe auf Gottes Gnade.
Da bin ich auch gespannt. Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen bei weitem.
Auf Gnade hoffen - sollten wir alle.
Und insgesamt find ich's schade, wenn Du gehst.
Du hast Dinge geschrieben und Meinungen vertreten, mit denen ich nicht mehr viel Kontakt habe, aber manchmal doch auch wichtig finde, sie nicht aus dem Blick zu verlieren.
Sicherlich sind einige froh, wenn ich hier nicht mehr mit konservativeren christlichen Meinungen nerve, aber ich weiß, nicht alle.
Meine Ansicht hab ich schon mit Daumen-hoch zu Lucan7s Post gemacht. Aber das hier ist mir noch zusätzlich eingefallen:
Es geht ja im Grunde eigentlich nie um die anderen, also um wer mag mich oder wer mag mich nicht, sondern immer um einen selbst. Hab ich da Spaß dran, nehme ich mir die Zeit dafür oder möchte ich doch lieber was anderes machen, hilft mir die Gemeinschaft im Forum bei meinem Verständnis von Jesus und meinem Glauben oder eher nicht?
Ich persönlich finde es wichtig, bei den vielen unterschiedlichen Ansichten sowohl die Reibung als auch die Liebe untereinander zuzulassen. Und das eine schließt das andere nicht aus.
Viele Grüße 🙂und vielleicht bis bald mal wieder!
Schade, dass du aus solchen Gründen gehst, denn wir brauchen hier im Forum Leute, die gegen halten und die auch eine für Nichtchristen unverständliche Haltung vertreten. Du bist ja nicht die erste, die aus genau den Gründen geht.
Überleg dir das bitte noch mal. Ich find es schade, wenn wieder jemand verschwindet, die hier eigentlich Trost und Ermutigung erwarten sollte.
Schade, dass du aus solchen Gründen gehst, denn wir brauchen hier im Forum Leute, die gegen halten und die auch eine für Nichtchristen unverständliche Haltung vertreten.
GA vertritt auch für viele Christen unverständliche Positionen. Man braucht doch nicht so zu tun, als wäre man bei J.de in der Diaspora. Es gibt hier nur eine Handvoll aktive Atheisten.
GA vertritt auch für viele Christen unverständliche Positionen
Ja und? Immerhin tut sie es höflich und lässt gegenteilige Meinungen stehen. Davon kann sich so mancher Glaubensbruder hier eine Scheibe abschneiden. Solange Christen sich nicht zu schade dafür sind, die Meinung eines anderen Christen niederzumachen, sind die Atheisten der kleinste Problem, was ich hab. 😉 Wenn man die Christen an der Liebe untereinander erkennen soll, haben hier einige noch einiges zu lernen. Und nein, davon schließe ich mich nicht aus.
Man braucht doch nicht so zu tun, als wäre man bei J.de in der Diaspora.
Hab ich mit keiner Silbe behauptet, also leg mir das bitte nicht in den Mund. Trotz alledem glaube ich, dass wir noch Verfolgung erleben werden und es wird im Kleinen und Unauffälligen beginnen. Ich wünschte mir das auch anders, glaub mir.
Es gibt hier nur eine Handvoll aktive Atheisten.
Vor denen hab ich wie gesagt nicht so viel Angst Im übrigen macht nicht unbedingt die Masse die Meinung, sondern die, die am lautesten sind
Aber was sag ich, ich hab ja selbst grad wenig Bock 😉
Ja und? Immerhin tut sie es höflich
Ich finde den Inhalt massgeblich, nicht die Verpackung.
Hab ich mit keiner Silbe behauptet, also leg mir das bitte nicht in den Mund
Du kannst deinen Satz gerne erläutern. Ich will dir nicjhts in den Mund liegen.
"denn wir brauchen hier im Forum Leute, die gegen halten und die auch eine für Nichtchristen unverständliche Haltung vertreten."
Wenn man die Christen an der Liebe untereinander erkennen soll, haben hier einige noch einiges zu lernen.
Die Liebe bestezht wohl kaum nur aus der äusseren Form.
@derelch
Ich finde den Inhalt massgeblich, nicht die Verpackung.
Man kann einen Hering vom Pappteller essen und dazu ein Dosenbier schlabbern - oder den Hering vom Porzellan genießen und das Bier aus dem Glas trinken.
Und deshalb ist die Verpackung nicht unwichtig.
Genauso kann man jemandem mit einer Meinungsäußerung vor den Kopf stoßen oder die eigene Meinung in freundliche, mitfühlende Worte verpacken (was mir selbst leider auch nicht immer gelingt).
Und deshalb ist auch in diesem Fall die "Verpackung" wichtig. Denn sie ist ein Zeichen der Wertschätzung, die man seinen Mitmenschen entgegenbringt
Man kann einen Hering vom Pappteller essen und dazu ein Dosenbier schlabbern - oder den Hering vom Porzellan genießen und das Bier aus dem Glas trinken.
Wenn der Hering schlecht ist, rettet ihn auch der Porzellanteller nicht.
Denn sie ist ein Zeichen der Wertschätzung, die man seinen Mitmenschen entgegenbringt
Ich finde deine Haltung befremdlich.
Ich finde den Inhalt massgeblich, nicht die Verpackung.
Um bei deinem Vergleich zu bleiben: Wenn man den Inhalt schön verpacken kann, warum ne Plastiktüte nehmen?
Wenn du es auch freundlich sagen kannst, warum willst du dann unbedingt unfreundlich sein?
Im Übrigen ist es völlig okay, wenn Ga2 ne andere Meinung hat, es würde mich befremden, wenn alle hier gleich antworten würden.
"denn wir brauchen hier im Forum Leute, die gegen halten und die auch eine für Nichtchristen unverständliche Haltung vertreten
Ich suche in diesem Satz deinen "Diaspora" Vergleich. Der steht da nämlich nicht. Christen werden hier weder verfolgt, noch zerstreut. Dennoch stelle ich fest, dass man hier als etwas konservativer bzw "fundamentalistischen" Christ durchaus beschossen wird.
Die Liebe bestezht wohl kaum nur aus der äusseren Form.
Hab ich nie behauptet. Der Satz stammt übrigens nicht von mir, der ist von Jesus, nachzulesen im Evangelium des Johannes.
Wie gesagt, seine Haltung respektvoll und freundlich zu äußern, ist hilfreicher als rumzuholzen. Mehr wollte ich gar nicht sagen und bin ich ziemlich überrascht, dass dir das lang und breit erläutern muss 😊
Wir waren verschiedener Meinung. Ich wurde unsachlich. Und als ich mich bei dir per pm entschuldigt habe, lernte ich zumindest kurz einen wundervollen, offenherzigen und überaus hilfsbereiten Menschen kennen. Du wirst fehlen! Denn Christen bleiben Geschwister. Und die streiten, zanken, zoffen und benehmen sich mal daneben. Aber sie gehören zusammen. Bitte überlege es dir noch mal.
Aufgrund augenblicklicher Schwierigkeiten mit meinem Mail Account konnte ich mich bislang nicht abmelden. Daher habe ich noch die Gelegenheit mich für die meist freundlichen Antworte so viel und do viel Wertschätzung, die mir hier entgegen gebracht wurde, bedanken.
Es gibt mir aber auch die Möglichkeit einiges zu erklären.
Vorab, ich habe noch nicht sehr lange zehn Wochen Krankenhaus hinter mir. Wieder zuhause muss ich erst wieder Alltag alleine lernen inklusive Struktur usw. Dazu kommen einige Aufgaben in Bezug meiner Wohnsituation, Gesundheitsfürsorge, Dinge in Ordnung bringen, Zukunftdplanung, umdenken und neue Schritte gehen. Das erfordert Kraft, Motivation und Zeit.
Jetzt ist es so, dass es Dinge gibt, die mich ziemlich traurig machen und mich fast schon hilflos zurücklassen.
Das sind keine oder sehr selten persönlichen Angriffe oder ausgeprägte andere Meinungen. Da geht es mir eher nicht um mich oder meinen Glauben und wenn dann schreibe ich das und dann ist es auch gut.
Die Erwähnung, dass sich vielleicht einige über meine Abmeldung freuen würden, war eigentlich nur als humorvoller Einstieg gedacht. 😅
Das heißt nicht, dass alles nur von mir abprallt, aber vieles macht mir inzwischen nichts oder nur sehr gering etwas aus. Und aus manchem hat Gott schon etwas Gutes gemacht. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er mich in der Hinsicht so fest gemacht hat, mich geheilt hat. Vor zehn Jahren war ich noch nicht so weit.
Was mir wirklich zu schaffen macht, mich auch wirklich traurig macht, wie Leute in der Öffentlichkeit, deren (politisches) Denken oder deren (vergangene) Taten nicht dem eigenen, inzwischen auch in den meisten Medien vertretenen Verständnis was „richtig“ und „gut“ ist, entsprechen, hier teilweise mit Häme überzogen, diffamiert oder in die rechtsradikale Ecke gestellt werden.
Ich weiß, dass ich in der Hinsicht generell etwas sensibler bin, aber ich finde das tatsächlich manchmal von Menschen, die ich als Geschwister sehe(n will), schwieriger. (Genauso wie andere es vermutlich schwierig finden, wenn Christen konservativer, altmodischer denken und eine rechte Gefahr, die sie sehen, nicht so wahrnehmen)
Bei dem ganzen findet meiner Meinung nach häufig eine enorme Verallgemeinerung statt, und auf den Menschen als Person/Mensch wird nur noch wenig geschaut.
Aktuell halt Charlie Kirk und seine Witwe, eine Beatrix von Storch oder auch Frau von Thurn und Taxis, die aber beide nur in Nebensätzen.
Man mag Frau von Storch heuchlerisch finden, ob ihre Tränen bei dem Gebet echt waren, keine Ahnung, aber es haben Menschen da gemeinsam das Vater unser gebetet. Was ich erstmal großartig finde.
Und ich bin überzeugt, dass nicht alle, die da waren, das instrumentalisiert haben. Wenn ich mir auch vorstellen kann, dass der Wunsch der Anteilnahme und politisches Kalkül zT zusammen trafen.
Dennoch haben Menschen gebetet und Gott kennt die Herzen und was dahinter steht und er kann immer noch in Herzen sprechen, zur Umkehr bewegen. Und Er wird am Ende richten. Garantiert. Weil Er kennt. Auch eine Frau von Storch. Und wenn sie Jesus nicht im Herzen hat, wird es wohl schwierig für sie.
Um es nochmal klarzustellen, ich lehne Ausländerhass und Gewalt gegen Homosexuelle ab, denke nicht, alle Flüchtlinge sollten grundsätzlich abgeschoben werden und Waffeneinsatz an der Grenze halte ich auch nicht für ideal. Auch sollte jeder Mensch die Freiheit haben, die Lebensform für sich zu wählen, die zu ihm passt, solange er keinem anderen Gewalt zufügt.
Ich vermute, bei einigen hier ist das Anliegen, dass „rechtsradikal“ oder die AfD nicht unterstützt werden dürfen, die Angst vor einem „faschistischen“ Deutschland, so groß und wichtig, dass im Zuge dessen eben einiges andere untergeht oder eben verallgemeinert wird, weil man es größtenteils in den Kontext „Rechts, AfD“ setzt, wenn diese auch Ansichten in die Richtung haben.
Weiter. Ich hatte mich ja schon mal abgemeldet, das war tatsächlich im Zusammenhang mit dem Thread, dass jemand sagte, er hätte (jemand anderem?) Kinderpornografie heruntergeladen, habe erkannt, dass das falsch war, ist Christ geworden (hat die Beziehung zu Gott gesucht?) und hatte zurecht Zukunftsangst.
Im Zuge seiner Offenbarung ist hier im Laufe des Threads ein wahrer Shitstorm über den Mann hereingebrochen.
Er wurde als Kinderschänder bezeichnet (ohne mehr zu wissen behaupte ich mal, was das Bildmaterial, seine Intention, usw. zu kennen), sein Schuldeingeständnis wurde in Frage gestellt, weil er nicht (genug) bedauerte, dass die Kinder?Jugendlichen? Leid erfahren hatten und er schrieb, seine schlimmste Sünde sei gewesen, Gott nicht zu folgen?, gehorchen?
Jemand anderes, ein ehemaliger Zeuge Jehovas, der sich ins Forum getraut hatte und mW (viel) im Ausland lebte, da also auch Einblick in andere Kulturen hatte, wurde im selben Thread angegangen, als er erwähnte, welche unterschiedlichen Ansichten es international gibt, ab wann man mit Mädchen s. verkehren könne. Ohne das zu befürworten. Es war zunächst nur eine sachliche Aussage.
Ich weiß gar nicht mehr, in welchem Zusammenhang er es konkret erwähnte, aber er erhielt mächtig Gegenwind und wurde von jemandem aus dem Forum als Pädophiler oder Kindesmissbraucher bezeichnet.
Das stellte dann jemand richtig, aber eine Entschuldigung an den fälschlich Beschuldigten, dass man das wohl verwechselt habe, erfolgte im Forum nicht, zumindest nicht im Thread. Der ehemalige Zeuge hatte sich auch schon während der Diskussion wieder abgemeldet.
Für mich war das alles nur sehr sehr schwer auszuhalten und es hatte mich müde und wirklich traurig gemacht. Auch weil der Threaderöffner als Pädophiler bezeichnet wurde, als der Thread woanders im Forum erwähnt wurde.
Ich weiß nicht, was der Threaderöffner damals wirklich bezweckte, ob seine Reue echt war. Ich habe aber keinen Beweis für das Gegenteil. Ich weiß noch nicht einmal, um welche Art von kinderpornografischem Material es sich handelte und ob er finanzielle oder eigene s. Interessen an dem Material hatte.
Dass er sagte, seine größte Sünde sei gewesen, Gott nicht zu kennen, kenne ich aus dem Zusammenhang mit einer (Neu)Bekehrung und der vorangegangenen Trennung von Gott, seine Gebote außer Acht zu lassen, seine Liebe außer Acht zu lassen, was zu dem Ausblenden moralischer Grenzen führte.
Eine ausgewogene und mMn geistliche Antwort an ihn kam später von einer Missbrauchsüberlebenden. Die ihn zwar auch ermahnte, mehr an das Leid missbrauchter Kinder zu denken, aber ihn eben auch nicht quasi verdammte. Diese Frau hatte es sehr viel Überwindung und Kraft gekostet, ihm zu antworten, aber sie tat es.
Eigentlich suchte der Threaderöffner Mitstreiter? um gute neue Wege zu gehen, nicht in Versuchung zu kommen? So meine Erinnerung.
Klar, vielleicht hatte er gehofft, ein Netzwerk für böse Sachen aufzubauen. Weiß man ja nicht. Aber man weiß es eben auch nicht. Darf man ihm dann alles mögliche in Frage stellen, auch die Reue und sein sich an Jesus wenden?
Und ich frage jetzt mal so, wer von uns ist ohne Sünde oder hat noch nie moralisch gefehlt, auch als Christ? Und wenn dieser Mann mit Christsein vorher nichts zu tun hatte, vielleicht auch ein sehr unmoralisches Elternhaus hatte, aber jetzt vielleicht wirklich erkannte, dass er Jesus braucht, dann braucht doch manches auch Zeit um zur Erkenntnis zu kommen. Und damit meine ich jetzt nicht für den Fall, dass er mit dem Thread Böses im Sinn hatte, sondern wirkliche ganze Umbesinnung.
Ich erinnere mich an die John Newton Biografie in der deutlich wird, dass man zwar Jesus annehmen kann , aber ebenso noch eine Weile ziemlich falsch leben kann. J.N. zB hatte schon nach seiner Bekehrung noch eine Sklavin vergewaltigt. Was ich ziemlich krass fand und immer noch finde. Trotzdem hat er sich weiter gewandelt, überführen lassen, verändern lassen und hat viel Gutes bewirkt. Aber es dauerte auch.
Ungefähr zur selben Zeit wie der eine Thread hatte eine Frau (auch ehemalige „Zeugin“) um Meinungen zu geplantem Ehebruch (so nenne ich es aus christlicher Sicht) gebeten. Eine wahre Steilvorlage. Sie schilderte, was aufgrund der Krankheit ihres Mannes nicht mehr möglich sei und ihre unerfüllten Bedürfnisse und dass ihr Mann ihr vorgeschlagen hatte, sich einen Liebhaber zu nehmen.
Obwohl ich ihre spätere Entscheidung für einen jüngeren Geliebten nicht gutheißen kann, wurden im Laufe der Zeit Aussagen (auch in anderen Threads) über sie getroffen, die so nicht stimmten, von dem her, was sie schrieb. Auch von Christen.
Diese Frau, durch lange Zeit von den Zeugen Jehovas geprägt mit einem gestörten Gottesbild und vermutlich sehr viel emotional-geistlichem Druck) hat um christliche Argumente/Sichtweisen gebeten. Auch wenn sie vermutlich nicht wirklich vorhatte, die für sich zu übernehmen, zu befolgen. Ich weiß, dass ich ihre Anfrage echt krass fand und es erst für einen Troll hielt. Im ganzen Threadverlauf hätte man aber noch vielmehr auf ihren Glauben, ihr Gottesbild, ihre Erfahrungen und letztlich auf Jesus, den Erlöser und Befreier eingehen können, den Ehebruch und die Umstände, mit wem und wie irgendwann aus den Focus nehmen und stattdessen auf das wesentliche kommen können. Nämlich, dass Gott sie liebt, uns Menschen liebt und dafür Ordnungen geschaffen hat. Und wenn uns etwas zu schwer scheint, wir Gott um Hilfe bitten dürfen. Und das wichtigste, dass wenn wir dann gefehlt haben und das erkennen, Jesus mit offenen Armen auf und wartet und uns vergeben will.
In der letzten Zeit ist ganz oft der Begriff „Nächstenliebe“ im Forum gefallen. Meist, in dem Zusammenhang, dass es gewissen Personen wohl daran fehle bzw. Nächstenliebe/Liebe von Jesus „gefordert“ würde.
Ich frage mich dann halt, wie das mit der Nächstenliebe im Alltag aussieht. Warum ist es so schwierig, einerseits genau zu lesen (auch das gelingt mir nicht immer) und nichts über jemanden innerlich abzuspeichern, was nicht auf dem von ihm produzierten Text beruht, eine auf Gottes Wort basierende Grundlage für die eigene Meinung zu haben und gleichzeitig dem anderen mit Respekt, weil er Mensch ist und Gottes Geschöpf, zu begegnen?
Und ich würde mich nicht wundern, sollte sich hier irgendwann ein homosexueller Mann melden, der erkannt hat, dass er eben homosexuell ist, seine Frau zwar liebt, aber eben seinen Kollegen auch, und sie ihm empfohlen hat, seine Sexualität außerhalb der Ehe auszuleben, ihn einige hier ermutigen würden, das eben zu tun, wenn er jetzt endlich erkannt hat, dass er eigentlich schwul sei.
Es gibt sehr emotionale Themen, ohne Frage. Dennoch sollten wir versuchen, den Anderen in seiner Gänze als Mensch und damit als einen wie wir, wahrzunehmen und unsere Vorstellungen wie es „richtig“ ist zu sein oder zu denken, versuchen im Zaum zu halten.
Unterstellungen oder für manche „logische Schlussfolgerungen“ über Intention, Glauben, einer Person, bergen immer auch das Risiko, daneben zu liegen und jemandem Unrecht zu tun.
Ich weiß, dass das auch mir nicht immer gelungen ist oder gelingt, dennoch finde ich es wichtig.
Was die Bibel angeht, da bin ich tatsächlich deutlich „konservativer“ und kompromissloser geworden über die Jahre, für mich ist sie Gottes Wort, die Schreiber inspiriert und ihr Inhalt auch für mich herausfordernd und nicht immer ganz einfach. Aber wenn ich anfange, die Bibel zu relativieren, sie historisch-kritisch zu sehen, was bleibt dann noch? Die Quintessenz, dass wir heute eine Diakonie haben, weil Jesus vor 2000 Jahren gelebt hat? (Essenz einer mal gehörten Predigt),
Tod und Auferstehung Jesu nur eine Allegorie? Erlösung nicht nötig? Warum Jesu Tod am Kreuz? Sieg über die Sünde nicht nötig? Keine Auferstehung? Und ich gebe zu, da bin ich ziemlich kompromisslos. Eben auch, weil ich die Gefahr sehe, dass immer weniger Evangelium dadurch gepredigt wird, Christsein zu einem Wellness-Kuschel-Sozialclub wird und eben auch an der Oberfläche bleibt, statt sich in eine persönliche Beziehung mit Jesus zu begeben.
Gott ist heilig und selbst habe ich das auch noch längst nicht ganz erfasst, was es wirklich bedeutet. Aber es hat große Bedeutung, sonst fände es in der Bibel nicht so oft Erwähnung.
Und schließlich noch das Thema Israel, seufz.
Am siebten Oktober 2023 war ich während einer Reha in Corona-Quarantäne und es hat mich entsetzt, was an dem Tag passiert ist. Noch mehr hat es mich entsetzt, wie schnell eine Relativierung stattfand, wie laut geschwiegen wurde in manchen Kreisen, ja wie Israel selbst schnell zum Täter gemacht wurde. Leider auch bei Christens.
Sicherlich macht Israels Regierung in diesem Mehrfronten Krieg, in den das Land getrieben wurde, nicht alles richtig.
Zeigt mir die Regierung, die sich in ähnlicher Situation, unter ähnlichen Umständen besser verhalten würde. Und welche Entscheidungen wirklich richtig sind, sieht man oft erst in der Rückschau viel später, wenn wirklich alle Fakten bekannt und einbezogen sind.
Worum es mir als Christin in Bezug auf Israel geht, dass Gott sein Volk nie aufgegeben hat. Die Christen haben Israel nicht ersetzt, Gott steht zu seinem Wort. Seine Zusagen durch die Bibel hindurch an Israel, sind immer noch gültig und haben sich durch die Zeit bestätigt. Das gibt mir wiederum als Christin Gewissheit, dass Gott treu und verlässlich ist.
Und eben weil zu Jesu Zeiten nicht alle Juden ihn erkannt/angenommen haben, darf ich Anteil am Heil Gottes haben. Das allein sollte schon dazu führen, dass ich Juden freundlich begegne.
Und wenn ich Israel als Christin wirklich freundlich und in Liebe begegne, bin ich außerdem noch ein Zeugnis für Jesu Erlösung und Liebe, ohne zu missionieren ala „Du brauchst Jesus als Erlöser, glaubst falsch, bekehre dich!“
Ich kann es zugegebenermaßen schwer ertragen, dass Israel ständig (im besten Fall nur) kritisiert wird, als ob das unsere Aufgabe als Christen sei. Ich hatte es schon mal erwähnt, segnen (Gutes zusprechen) und beten verstehe ich als unsere Aufgabe. Und nicht ständig ungebeten herumzukritteln. Statt dessen könnte man sich auch mal zB bei Israelnetz oder bei Israel Heute (Herausgeber von letzterem ist ein Sohn von Ludwig Schneider, der vielleicht einigen hier bekannt ist) erkundigen, welche Nachrichten es dort gibt, wenn man den Eindruck hat, Israel macht gerade große Fehler. Bevor man in den lauten Chor einfällt „…aber Israel…“
Zugegeben, das sind natürlich meine Meinungen.
Jetzt ist meine „Erklärung“ ziemlich lang geworden. Sorry dafür, aber vielleicht versteht ihr mich jetzt etwas besser.
Ob ich mich wirklich abmelden werde, hängt jetzt wohl auch davon ab, wie gut oder schlecht es mir gelingen wird, mich wirklich zurück halten zu können um mich gar nicht erst in Gefahr zu bringen. Wie gesagt, für meine Gesundheit und meine gesamte momentane Lebenssituation ist Zurückhaltung eine Weile besser. Aber, auch das darf ich sagen, das Forum ist mir trotzdem über die relativ kurze Zeit seit meiner ersten Anmeldung als Goldapfel, in mancher Hinsicht wichtig geworden, nicht nur, weil ich @den_alten ❤️ hier getroffen habe.
Ich durfte viel lernen, auch über andere und mich selbst und es gibt hier Geschwister, mit denen ich mich besonders geistlich verbunden fühle. Danke, auch an die Mods hier.
Nochmals Shalom
Ich selber hatte ja für mich auch eine Pause eingeplant, eigentlich mit einem festen Zeitraum, an den ich mich jetzt aber auch nicht durchgängig gehalten habe... man sollte halt nicht zwischendurch ins Forum schauen, wenn man sich vorgenommen hat, nichts mehr zu schreiben, aber sei's drum...
Ich möchte einmal kurz auf deine Einwände und Argumente eingehen, die ich durchaus nachvollziehen kann - nicht, um jetzt eine neue Diskussion darüber zu starten (Das ist hier nun wirklich nicht nötig), sondern um das Ganze aus meiner Sicht ein wenig einzuordnen, da ich ja in den meisten Fällen zur "Gegenseite" gehört habe. Vielleicht ist das ja hilfreich, weil es hier ja letztlich um verschiedene Perspektiven geht.
An diesen Fall hier erinnere ich mich:
Weiter. Ich hatte mich ja schon mal abgemeldet, das war tatsächlich im Zusammenhang mit dem Thread, dass jemand sagte, er hätte (jemand anderem?) Kinderpornografie heruntergeladen, habe erkannt, dass das falsch war, ist Christ geworden (hat die Beziehung zu Gott gesucht?) und hatte zurecht Zukunftsangst.
Im Zuge seiner Offenbarung ist hier im Laufe des Threads ein wahrer Shitstorm über den Mann hereingebrochen.
Als damals der Thread eröffnet wurde waren die User hier zunächst recht zurückhaltend soweit ich mich erinnere. Ich selber konnte die Geschichte auch nicht so recht einordnen. Und auch wenn ich mich selber nicht als Christ sehe, so ist Vergebung für mich ein wichtiges Thema - und genau darum ging es hier ja.
Aber etwas stimmte an der Sache einfach nicht recht, und das war nicht nur mir aufgefallen. Denn wenn ein Täter um Vergebung bittet, dann ist das Wichtigste die Einsicht darüber, was er getan hat. Und insbesondere darüber, was er Menschen angetan hat. Und es geht ganz sicher nicht darum, dass er jetzt auf Knien rutschend um Vergebung bitten muss oder dergleichen - es geht um das Verständnis der Tat.
Und da kam einfach nichts. Der Tenor lautete nicht: "Ich habe eingesehen, was ich den Menschen angetan habe, deren Bilder ich verbreitet habe", sondern: "Ich armer Mensch bin erwischt worden, und jetzt sind alle gegen mich, aber wenn ich jetzt Christ bin, dann ist doch alles wieder gut, richtig?"
Es mag natürlich sein, dass hier dem Mann Unrecht getan wurde. Vielleicht konnte er sich einfach nicht besser ausdrücken, und du hattest mit deinem Eindruck vollkommen recht. Das ist halt in einem Forum so, dass man nur einen Teil der Geschichte sieht.
Aber so, wie er sich hier präsentiert hatte, bot sich einfach das Bild von jemanden, der keineswegs seine Schuld eingesehen hat, sondern lediglich an sich selbst denkt und sich selber leid tut. Und daher folgten dann die entsprechenden Reaktionen.
Du hast das anders wahrgenommen und hast ihm geglaubt, dass er seine Tat ehrlich bedauert. Dass dir deshalb die Reaktion der anderen Leute hier befremdlich erscheinen muss ist natürlich verständlich.
Und hier hast du natürlich auch einen Punkt:
Was mir wirklich zu schaffen macht, mich auch wirklich traurig macht, wie Leute in der Öffentlichkeit, deren (politisches) Denken oder deren (vergangene) Taten nicht dem eigenen, inzwischen auch in den meisten Medien vertretenen Verständnis was „richtig“ und „gut“ ist, entsprechen, hier teilweise mit Häme überzogen, diffamiert oder in die rechtsradikale Ecke gestellt werden.
Ich denke, da muss ich mir auch an die eigenen Nase fassen, dass ich hier nicht überreagiere und Leuten Unrecht tue, daher werde ich mir das speziell auch zu Herzen nehmen und (hoffentlich) auch umsetzen können.
Das Schlimme bei der Sache ist, dass die echten Rechtsradikalen eigentlich nur einen kleine Minderheit sind, auch heute noch. Aber sie greifen Themen aus der konservativen Ecke für sich auf und vereinnahmen diese für sich. Das führt dazu, dass sie am Ende größer erscheinen, als sie tatsächlich sind... und leider auch dazu, dass konservative Menschen darauf hereinfallen und zustimmen, ohne auch den Rest wahrzunehmen. Bestes Beispiel: Abtreibung. Für etliche Christen in den USA offenbar ein Grund, Trump zu wählen, weil dieser gegen Abtreibung ist... und alles andere, wofür Trump noch steht, einfach ignoriert wird.
Ergebnis: Abtreibungsgegner werden in die Ecke "Trump Anhänger" und damit zu "Rechtspopulisten" (Inzwischen muss man klar sagen: Faschisten, soweit es Trumps Leute betrifft) gestellt. Selbst dann, wenn sie in anderen Dingen viel aufgeschlossener sind.
Das ist ein gefährlicher Trend, und er treibt die Spaltung immer weiter voran. Und ich stimme dir völlig zu, dass wir hier mehr acht geben müssen. Wobei für mich eine Unterstützung einzelner rechtskonservativer Positionen (ich bin ja selbst prinzipiell gegen Abtreibung...) noch nicht bedeutet, dass man überzeugter Anhänger dieser Parteien ist - aber es kann diesen Parteien dennoch helfen, und diese Gefahr muss man natürlich auch sehen.
Ich belasse es jetzt mal dabei, zumal ich mich an den anderen Fall nicht so genau erinnere... danke jedenfalls, dass du hier nochmal Stellung bezogen hast, und vielleicht war meine Einordnung hier ja hilfreich.
Wie immer du dich entscheidest, ich wünsche dir alles Gute!
Hej Lucan,
"
Im Zuge seiner Offenbarung ist hier im Laufe des Threads ein wahrer Shitstorm über den Mann hereingebrochen.
Als damals der Thread eröffnet wurde waren die User hier zunächst recht zurückhaltend soweit ich mich erinnere. Ich selber konnte die Geschichte auch nicht so recht einordnen. Und auch wenn ich mich selber nicht als Christ sehe, so ist Vergebung für mich ein wichtiges Thema - und genau darum ging es hier ja."
weißt du (oder Goldapfel oder egal wer), was für ein Thread das ist? Ich habe eine Weile gesucht, finde ihn aber nicht, und den würde ich jetzt schon gerne noch einmal anschauen.
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
Ich glaube, den haben wir gelöscht. Ich erinnere mich auch an ihn.
weißt du (oder Goldapfel oder egal wer), was für ein Thread das ist? Ich habe eine Weile gesucht, finde ihn aber nicht, und den würde ich jetzt schon gerne noch einmal anschauen.
Ich habe ihn jetzt auch nicht mehr gefunden. Er muss jedenfalls so um den Sommer 2024 herum online gewesen sein (Obwohl mir das irgendwie länger vorkommt...?) Aber zumindest gibt es Querverweise auf den Thread aus dieser Zeit. Leider aber weder link noch genaue Bezeichnung.
was für ein Thread das ist? Ich habe eine Weile gesucht, finde ihn aber nicht, und den würde ich jetzt schon gerne noch einmal anschauen.
Leben mit der Straftat, die Einsamkeit, die Reue, die Gesellschaft und die Vergebung
Liebe Martha,
ich danke dir fürs Raussuchen. Ich habe noch einmal nachgelesen und muss meinen in Erinnerung gebliebenen Eindruck etwas korrigieren. Es gab durchaus auch ein paar Beiträge in dem Thread, die zurückhaltender, sachlicher und moderater waren.
Es tut mir leid, wenn ich da mehr oder weniger fast alle Schreibenden des Threads angeklagt habe.
Ich habe noch einmal nachgelesen und muss meinen in Erinnerung gebliebenen Eindruck etwas korrigieren
Unser Gedächtnis ist dafür bekannt, dass es Erinnerungen selektieren kann - weshalb es z.B. mit den Zeugenaussagen vor Gericht schwierig wird, wenn das Geschehen weiter zurückliegt.
Was bleibt, ist, wie du das bei dir "abgelegt" hast, denn das sagt viel darüber aus, worum es dir dabei ging/geht.
Mir fiel auf, dass man von Usern, die am Thread beteiligt waren, hier nichts mehr lesen kann.
Mir fiel auf, dass man von Usern, die am Thread beteiligt waren, hier nichts mehr lesen kann.
Nee, das hab ich jetzt anders abgelegt 🙂😉
Da sind schon noch einige lesbar…Deborah71, jack-black, Lucan7, Queequeg, neubaugoere,…
Mir ist aufgefallen, dass der Thread relativ harmlos war in den Reaktionen. Sogar eher hilfreich.
Ich hatte Schlimmeres erwartet angesichts des Themas…
Das ist gut möglich und ich erinnere mich, mich in einem anderen Thread mit mindestens einer Person „gezofft“ zu haben, weil ich der Ansicht war, man würde der Threaderstellerin mehr oder weniger Dinge in den Mund legen, die sie so nicht geschrieben hatte und die ich für private Schlussfolgerungen hielt.
Probozierender fand/finde ich Threads, in denen Nichtchristen die Christen hier von der „Überlegenheit“ des Islam oder der „Unlogik der Bibel, der Dummheit des Glaubens oder der angeblichen Ungerechtigkeit oder sogar Schlechtigkeit Gottes selbst“ zu überzeugen wollen und das nicht in einem anderen Thread aus dem Zusammenhang, sondern direkt Threads zu dem Zweck hier starten.
Und davon gibt es doch mehr habe ich manchmal den Eindruck, als die „echten“ Trolle, die ein provokatives Thema wählen um uns hier mal aufzumischen und dann nach dem Eingangspost wieder zu verschwinden.
Veröffentlicht von: @ga2Probozierender fand/finde ich Threads, in denen Nichtchristen die Christen hier von der „Überlegenheit“ des Islam oder der „Unlogik der Bibel, der Dummheit des Glaubens oder der angeblichen Ungerechtigkeit oder sogar Schlechtigkeit Gottes selbst“ zu überzeugen wollen und das nicht in einem anderen Thread aus dem Zusammenhang, sondern direkt Threads zu dem Zweck hier starten.
Von der 'Überlegenheit des Islam' hab ich jetzt noch nichts gelesen, über des Rest bin ich auch schon gestolpert.
Und davon gibt es doch mehr habe ich manchmal den Eindruck, als die „echten“ Trolle, die ein provokatives Thema wählen um uns hier mal aufzumischen und dann nach dem Eingangspost wieder zu verschwinden.
Mag sein.
Es ist ja auch nicht einfach - auf der einen Seite bin ich auch sehr dafür, gewisse Dinge zu hinterfragen; aber auf der anderen Seite kann man natürlich auch alles so lange hinterfragen, bis nicht mehr viel übrigbleibt.
Und natürlich - man könnte es 'überlesen', aber das ist ja auch nicht befriedigend.
Provozierender fand/finde ich Threads, in denen Nichtchristen die Christen hier von der „Überlegenheit“ des Islam oder der „Unlogik der Bibel, der Dummheit des Glaubens oder der angeblichen Ungerechtigkeit oder sogar Schlechtigkeit Gottes selbst“ zu überzeugen wollen und das nicht in einem anderen Thread aus dem Zusammenhang, sondern direkt Threads zu dem Zweck hier starten.
Wurde das denn je explizit so gesagt, dass der christliche Glaube "dumm" sei... oder ist das jetzt eine Interpretation deinerseits, dass das wohl die Absicht des TE sein muss, wenn etwa auf umstrittene und grausame Bibelstellen hingewiesen wird...?
Naja, Jack zB hat über sich durchaus schon mal so in der Art geschrieben, dass er „die Christen“ „aufklären“ wolle. Vielleicht verallgemeinere ich mit dem „die Christen“ etwas aber ich habe den starken Eindruck, er fühlt sich da schon stark berufen.
Viele sehen das ja durchaus positiv, um sich über ihren Glauben besser klar zu werden. Ich bin da vielleicht etwas weniger gutmütig.
Und es kommt ja durchaus vor, dass Glaube als unlogisch oder Gott als gar nicht gut sein könnend wegen Leid und eines (angeblichen) Nicht-Eingreifens Gottes um Menschen zu schützen, abgewertet wird.
Wenn das häufig vorkommt oder dominiert, ohne dass die Fragenden ein ehrliches Interesse an Gott oder daran an ihn glauben zu wollen, erkennen lassen, finde ich das teilweise schon provozierend oder respektlos. Sicher kann man theologische Threads zu solchen Themen aufmachen und darüber auch diskutieren. Nur manchmal scheint mir einiges auch gekapert zu werden bzw. der persönliche Glaube der Christen hier, die ja „die“Logik oder „die“ Wissenschaft verleugnen würden, indem sie eben glauben.
Und wir Christen antworten dann gerne, dass Glaube eben nicht unbedingt menschlich-logisch sei und erfahren werden müsse.
Was dann eben auch nicht unbedingt immer akzeptiert wird.
Naja, Jack zB hat über sich durchaus schon mal so in der Art geschrieben, dass er „die Christen“ „aufklären“ wolle. Vielleicht verallgemeinere ich mit dem „die Christen“ etwas aber ich habe den starken Eindruck, er fühlt sich da schon stark berufen.
Kommt jetzt natürlich auf den genauen Wortlaut an. Immerhin ist es Atheisten ausdrücklich erlaubt, sich hier im Forum zu beteiligen. Und Atheisten sind Leute, die den christlichen Glauben (und nicht nur den) für unsinnig halten - das ist das, was einen "Atheisten" ausmacht.
Und nun denke ich, dass es hier um die feinen Unterschiede geht. Es ist nicht dasselbe, wenn man schreibt: "Ich erkläre, warum ich den Glauben für unsinnig halte." oder wenn man formuliert: "Ich erzähle euch, warum euer Glaube unsinnig ist!".
Der Unterschied mag nicht groß erscheinen, es ist aber sehr wesentlich, ob ich von meinen eigenen Gedanken ausgehe - oder die Gedanken Anderer in Frage stelle.
Es mag allerdings sein, dass das in der eigenen Wahrnehmung oft als das Gleiche wahrgenommen wird, dass also die Äußerung einer eigenen Ansicht als Angriff auf den persönlichen Glauben wahrgenommen wird.
Aber da wüsste ich auch nicht wie man das ändern könnte - außer, Atheisten einfach vom Forum auszuschließen. Was ich auch akzeptieren würde, wenn die Mehrheit das Forum dadurch als angenehmer empfinden würde (Nein, das ist jetzt kein "fishing for compliments", ich erwarte keine Reaktion auf die Aussage, danke...).
Viele sehen das ja durchaus positiv, um sich über ihren Glauben besser klar zu werden. Ich bin da vielleicht etwas weniger gutmütig.
Solche Rückmeldungen hatte ich tatsächlich öfters, ja...
Und es kommt ja durchaus vor, dass Glaube als unlogisch oder Gott als gar nicht gut sein könnend wegen Leid und eines (angeblichen) Nicht-Eingreifens Gottes um Menschen zu schützen, abgewertet wird.
Und das ist keine neue Frage, damit beschäftigen sich Menschen schon seit Jahrtausenden... es ist also völlig richtig, dass das auch hier im Forum erwähnt wird.
Wenn das häufig vorkommt oder dominiert, ohne dass die Fragenden ein ehrliches Interesse an Gott oder daran an ihn glauben zu wollen, erkennen lassen, finde ich das teilweise schon provozierend oder respektlos.
Das ist halt wieder das Problem mit den Atheisten: Wie soll denn unsereiner "ehrliches Interesse an Gott" haben oder "an ihn glauben wollen", wenn wir ihn für gar nicht existent halten... und unser Interesse deshalb in erster Linie dem Glauben und den Gläubigen gilt?
Denn der spielt ja nun mal nach wie vor eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft, nicht nur in den USA...
Nur manchmal scheint mir einiges auch gekapert zu werden bzw. der persönliche Glaube der Christen hier, die ja „die“Logik oder „die“ Wissenschaft verleugnen würden, indem sie eben glauben.
Das kommt auch nochmal drauf an. Die Bibel als solche kann man ja nicht vollständig wissenschaftlich widerlegen, sondern lediglich ganz bestimmte Auslegungen.
Es findet sich unter manchen Gläubigen aber eine tendenzielle Wissenschaftsfeindlichkeit, und das sehe ich dann tatsächlich als Gefahr, wenn Dinge wie der Klimawandel oder die Wirksamkeit von Impfstoffen geleugnet werden (Und damit meine ich jetzt nicht die berechtigte Angst vor Nebenwirkungen, denn die gibt es ja nachweislich...).
Und wir Christen antworten dann gerne, dass Glaube eben nicht unbedingt menschlich-logisch sei und erfahren werden müsse.
Was dann eben auch nicht unbedingt immer akzeptiert wird.
Die Erfahrung stelle ich nicht in Frage, das ist dann halt so... aber in der Regel ist das keine Antwort auf widersprüchliche Aussagen (Etwa in der Bibel), und das sehe ich dann als Problem.
Aber da prallen natürlich zwei ganz verschiedene Grundlagen aufeinander, die sich ohne einen kompletten Perspektivwechsel nicht lösen lassen - und daran scheitert es dann meist.
Aber auch das ist eine Erkenntnis...
Dieses Fass wollte ich hier eigentlich auch gar nicht aufmachen und ich kann das ja auch insgesamt relativ gut ab.
Das war eher kein Grund, warum ich mich abmelden wollte. Habe ich ja auch noch nicht und ich merke, dass ich tatsächlich durch mein „Meckern“ hier schon wieder mehr Luft und Abstand habe.
Off topic
"anders abgelegt"
Ja, ich fand den Thread auch harmlos. Dennoch erwog z.B. Millie als Reaktion auf ihn den Ausstieg:
Und von den Usern, die ihr antworteten, las ich lange nichts: Sinobre, Irrwisch Kantor...
liebe Goldapfel,
ich würde mich freuen wenn du bleiben könntest, aber ich kann auch verstehen, wenn du jetzt
viel Zeit mir Gott und dir selbst brauchst. Nach meinem zweiten Schlaganfall geht es mir auch so.
Oft frage ich mich auch, warum Menschen so sind, wie sie sind. Und dann fange ich an zu grübeln,
fragen, weil ich auch mehr der sensiblere Mensch bin. Und warum bin ich so und nicht anders.
Aber wenn ich offen erfragen kann, oder mich hineinversetzen kann, warum ein Mensch so lebt,
denkt, fühlt, handelt...............sind Probleme nicht unbedingt gelöst. Doch es kann neue Nähe,
Verbindung entstehen.....
Wenn du dich vielleicht nicht gleich abmeldest, dir eine Ruhepause gönnst.
in guten Gedanken für dich, und viele liebe Grüße