Frauen treten in Kirchenstreik
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/-maria-2-0--frauen-treten-in-kirchenstreik-100.html
Wenn ich katholisch wäre, würde ich mich anschließen!
Anmerkung: das soll KEIN Katholikenbashing werden, eher ein Nachdenken über die verkrusteten Strukturen der Kirche!
PtL
Karin
Frauen sind nach meiner subjektiven Wahrnehmung die treuesten Kirchenbesucher.
Vielen Frauen in der katholischen Kirche reicht es
Wie viele sind denn die vielen? Was sind denn die konkreten Forderungen, oder sind die nur allgemein gehalten? Wollen sie Sakramente bekommen, bzw. vergeben, die nur Männern vorbehalten sind. Wollen sie einen Priester heiraten, oder gar einer sein? Mir sind die genauen Forderungen nicht klar.
Veröffentlicht von: @karinhugoWenn ich katholisch wäre, würde ich mich anschließen!
Wenn du ein getaufter Christ bist, ist der Wechsel zur katholischen Kirche ein kurzer Weg.
da packte mich Schrecken und Entsetzen,
als ich die Überschrift las:
Frauen treten in den Küchenstreik.
Überall sah ich schon vor meinem geistigen Auge hungrige Kinder und verzweifelte Ehemänner umherirren, die bei den Nachbarn um eine Brotkruste bettelten.
Dann, beim erneuten Lesen erkannte ich Kirchenstreik und war erleichtert.
Denn das bedeutet: Mehr Zeit für die Familie 😊 glückliche Ehemänner 😀 alles in Butter 🤓
Jetzt aber ernsthaft: wenn ich erstens Frau und zweitens katholisch wäre, dann würde ich mich der Aktion auch anschließen. Eine Freundin, die in ihrer (katholischen) Gemeinde sehr engagiert ist, macht da auch mit und ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen, eine nachhaltige Wirkung und festen Zusammenhalt.
Meine Prognose: in 10 bis 12 Jahren ist der Zölibat nur noch Geschichte, Frauen werden in der röm.-kath. Kirche zwar noch nicht als Priesterinnen zugelassen sein, aber verstärkt als Diakoninnen und sie werden generell größere Mitbestimmungsrechte haben.
Das wird zwar zur Abspaltung einiger erzkonservativer Katholiken führen, aber Spaltungen sind unter Gläubigen ja schon fast normal (und müssen nicht nur im evangelikalen Umfeld sein). 😉
LiGrü
Dschordsch
Veröffentlicht von: @bepe0905Das wird zwar zur Abspaltung einiger erzkonservativer Katholiken führen, aber Spaltungen sind unter Gläubigen ja schon fast normal (und müssen nicht nur im evangelikalen Umfeld sein). 😉
Und wenn deine Prognose nicht eintritt werden sich eben die progressiven Katholiken abspalten.
Haben sie ja schon mal gemacht:
Ja, das kann schon sein, dass sich die noch verbliebenen Alt-68er abspalten und dann eine zahlenmäßig ähnlich 'große' und 'einflussreiche' Truppe darstellen wie die sogenannten Altkatholiken. Das wäre zwar schlimm, denn jede Spaltung verletzt Jesus, aber für die Kirche letztendlich kein Drama; da ist sie schon mit weit krasserem in ihrer Geschichte fertig geworden durch die Führung des Heiligen Geistes.
Veröffentlicht von: @skeptischerchristUnd wenn deine Prognose nicht eintritt werden sich eben die progressiven Katholiken abspalten. Haben sie ja schon mal gemacht:
Altkatholiken.
*wink*
Und wir haben die Frauenordination ... 😊
Ja,...
...wenn`s SO wenige Priester gibt, dass di Gemeinden nicht mehr versorgt werden können, wird "man" schon eine Begründung FÜR Frauen finden....
Oder eine andere exotische Lösung!
Wenn diese Leute mal auf den Herrn und weniger auf ihr eigenes Machtstreben schauen würden,sähe die Kirche anders aus...
PtL
Karin
Veröffentlicht von: @karinhugo...wenn`s SO wenige Priester gibt, dass di Gemeinden nicht mehr versorgt werden können, wird "man" schon eine Begründung FÜR Frauen finden....
In Deutschland (in ganz Westeuropa) haben wir keinen Priestermangel, sondern vielmehr Gläubigenmangel.
Veröffentlicht von: @karinhugoWenn diese Leute mal auf den Herrn und weniger auf ihr eigenes Machtstreben schauen würden,sähe die Kirche anders aus...
Das ist schon lustig. Den Satz kann ich zu 100 % unterschreiben, wenn man ihn auf die Frauen von "Maria 2.0" bezieht.
Veröffentlicht von: @pankratiusIn Deutschland (in ganz Westeuropa) haben wir keinen Priestermangel, sondern vielmehr Gläubigenmangel.
Wo lebst du eigentlich?
Wenn in einer Stadt mit knapp 300000 Einwohnern nur noch in etwa jeder 4. katholischen Kirche die Messe gefeiert wird und in den anderen Gemeinden Gottesdienste durch Laien gehalten werden - dann ist das kein Priestermangel?
Veröffentlicht von: @pankratiusIn Deutschland (in ganz Westeuropa) haben wir keinen Priestermangel, sondern vielmehr Gläubigenmangel.
Das sieht im Erzbistum Köln deutlich anders aus. Unsere Gemeinde wäre ohne die Mitarbeit von ausländischen Priestern - zur Zeit sind das ein Kaplan aus Indien und einer aus Uganda - aufgeschmissen.
Und in anderen Gemeinden sieht das auch nicht wesentlich anders aus.
Klar deshalb haben wir hier in den kath. Gemeinden Priester aus
Polen und Indien die kaum deutsch sprechen. Aber die Gottesdienste halten, Jugendarbeit leisten etc. 🙄
Aber wie soll das funktionieren wenn keiner sie richtig versteht?
Schlecht, es funktioniert sehr schlecht.
Ist immerhin noch besser als die lateinische Messe, das verstehen nur Studierte.
Veröffentlicht von: @ungehorsamIst immerhin noch besser als die lateinische Messe, das verstehen nur Studierte.
Im Gegenteil.
Latein ist die universelle Sprache der Kirche.
Das Zweite Vaticanum sagt, dass alle Gläubigen die Grundgebete auf Lateinisch können sollen.
In jeder Kirche mit lateinischen (tridentinischen) Messen liegt der Schott aus zum Mitlesen, wer es will.
Die Hl. Messe zu verstehen ist auch viel mehr als die Sprache zu verstehen. Wie geht das Zitat? Wirkliches Verstehen vollzieht sich im Herzen.
Wer den Ablauf kennt, weiß auch, was gebetet wird, auch wenn er nicht jedes Wort versteht.
Dementsprechend bilden auch gerade Messorte mit der überlieferten (lateinischen) Messe bezüglich der Gottesdienstbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft ab: von jung bis alt, vom Arbeiter bis zum Akademiker, Männer und Frauen, ...
Veröffentlicht von: @pankratiusIn jeder Kirche mit lateinischen (tridentinischen) Messen liegt der Schott aus zum Mitlesen, wer es will.
Meine Großelteltern hatten den auch zu Hause.
Veröffentlicht von: @pankratiusDementsprechend bilden auch gerade Messorte mit der überlieferten (lateinischen) Messe bezüglich der Gottesdienstbesucher einen Querschnitt der Gesellschaft ab: von jung bis alt, vom Arbeiter bis zum Akademiker, Männer und Frauen, ...
Na ja, das findest du aber auch in der heute üblichen Messe in der Landesprache.
Veröffentlicht von: @pankratiusLatein ist die universelle Sprache der Kirche.
Auch wenn ich selbst die heute übliche Messe in der Landessprache vorziehe, kann ich nachvollziehen, was viele - auch junge - Menschen an der lateinischen Messe finden und finde es gut, dass das zumindest an Werktagen wieder angeboten wird.
In unserer Gemeinde wird das sehr gut angenommen.
Veröffentlicht von: @suzanne62Na ja, das findest du aber auch in der heute üblichen Messe in der Landesprache.
Mit wie viel Prozent Menschen über 50 oder 60 ... ?
Nach meinen Erfahrungen entspricht die Zusammensetzung der Mitfeiernden in der Alten Messe gerade bezüglich des Alters meistens deutlich eher den demographischen Verhältnissen der Gesamtgesellschaft.
Das mag aber ein subjektiver Eindruck oder regional bedingt sein.
Veröffentlicht von: @pankratiusNach meinen Erfahrungen entspricht die Zusammensetzung der Mitfeiernden in der Alten Messe gerade bezüglich des Alters meistens deutlich eher den demographischen Verhältnissen der Gesamtgesellschaft.
Kann ich so nicht bestätigen. Das liegt aber sicher vor allem daran, dass die Sonntagsmesse im heute üblichen Ritus gefeiert wird und die lateinischen Messen - wenn überhaupt - nur an Werktagen.
Aber ich gebe gerne zu, dass die Kirche bei uns montagabends, wenn die lateinische Messe stattfindet, sehr gut besucht ist.
Veröffentlicht von: @pankratiusDas mag aber ein subjektiver Eindruck oder regional bedingt sein.
Ja, das ist gut möglich.
Veröffentlicht von: @suzanne62Das liegt aber sicher vor allem daran, dass die Sonntagsmesse im heute üblichen Ritus gefeiert wird und die lateinischen Messen - wenn überhaupt - nur an Werktagen.
Kenne ich eher andersherum.
Veröffentlicht von: @banjiAber wie soll das funktionieren wenn keiner sie richtig versteht?
Ich weiß natürlich nicht, wie das in anderen Diözesen ist.
Aber hier im Erzbistum Köln kommen die neu angekommenen ausländischen Priester nicht sofort in die Gemeinden.
Die ersten sechs bis neun Monate wohnen sie im Priesterseminar und konzentrieren sich aufs Deutschlernen. Sie müssen Prüfungen machen und Deutschkenntnisse auf Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen, bevor sie auf eine Gemeinde "losgelassen" werden.
Da unsere Gemeinde einen hohen Anteil an Migranten und Menschen mit einer Migrationsgeschichte der Eltern oder Großeltern hat, passt das eigentlich ganz gut.
Veröffentlicht von: @banjiAber wie soll das funktionieren wenn keiner sie richtig versteht?
Genauso recht und schlecht, wie es im Krankenhaus mit den Ärzten funktioniert. Die Krankenhausärzte wollen offensichtlich lieber in München und Düsseldorf arbeiten. Da wird mehr Luxus- und Lebensqualität geboten. Auf dem Lande werden die Leistungen eingeschränkt, zentralisiert und Ärzte aus Osteuropa werden importiert. Da gibt es auch eine Übergangsphase der Sprachprobleme. Auf der anderen Seite, wenn die ein Visite in Horden stattfindet, dann liegst, du auch bei Ärzten, die deine Sprache beherrschen hilflos im Krankenbett und versuchst, das, was die Ärzte untereinander sagen, zu verstehen.
Veröffentlicht von: @orangsayaAuf dem Lande werden die Leistungen eingeschränkt, zentralisiert und Ärzte aus Osteuropa werden importiert.
aus Griechenland, Syrien … meine Frau muss regelmäßig in eine Augenklinik und erlebt sehr unterschiedliche Ärzte in ihrer sprachlichen Kommunikationsfähigkeit ….
Auch im hiesigen Kreiskrankenhaus gibt es sehr viel Ärzte aus vielen unterschiedlichen Ländern der Welt. Nur sehr selten ist eine gute sprachliche Kommunikation möglich.
Aber ist nicht die Kommunikation zwischen Arzt und Patient das A und O einer guten Heilbehandlung?
Mit meiner syrische Freudin, die als Psychiaterin arbeitet, kommuniziere ich deutlich besser und klarer über sämtliche gesundheitliche Belange als mit meinem Orthopäden, dessen Muttersprache Deutsch ist und dessen wenige Worte sie mir "übersetzt". Deutschland bietet für Ärzte wenig attraktive Bedingungen. Da sind wir selbst Schuld, wenn wenig deutschsprachige Menschen Ärzte werden - und hierbleiben. Und denen, die von anderswo kommen, sollten wir dankbar sein. Es ist ja außerdem nicht so, dass sie ihren deutschen Kollegen die Arbeitsplätze "wegnehmen".
Prolematische Kommunikation liegt oft auch daran, dass denen, die unsere Sprache lernen wollen, das tägliche Üben schwer gemacht wird. Regelmäßig wiederkehrende Aussage meiner Deutschschüler: "Die Deutschen reden nicht mit uns, oft nichtmal, wenn wir sie ansprechen."
Du findest vielleicht, sie sollten nach Hause gehen? Ich bin dagegen, die Arztpraxen hier quellen über, Termine bei Fachärzten sind in ewigweiter Zukunft, über Krankenpflege reden wir lieber gar nicht.
Veröffentlicht von: @lubovDa sind wir selbst Schuld, wenn wenig deutschsprachige Menschen Ärzte werden
Nö, ich bin da nicht Schuld dran. 😊 Habe meinen Kindern immer auch die "Medizin" ans Herz gelegt. Na wenigstens will mein Enkel Forensiker werden 😀 …
Veröffentlicht von: @lubovDu findest vielleicht, sie sollten nach Hause gehen?
Nö, ich sehe hier nur ein Problem, das einer dringenden Lösung bedarf.
Nichts macht hilfloser als ein Arzt, mit dem man nicht kommunizieren kann.
Veröffentlicht von: @lubovMit meiner syrische Freudin, die als Psychiaterin arbeitet, kommuniziere ich deutlich besser und klarer über sämtliche gesundheitliche Belange als mit meinem Orthopäden, dessen Muttersprache Deutsch ist und dessen wenige Worte sie mir "übersetzt".
😊
Wobei mich das nicht wundert, hängen doch die meisten körperlichen Beschwerden mit der Seele zusammen 😊
Veröffentlicht von: @lubovProlematische Kommunikation liegt oft auch daran, dass denen, die unsere Sprache lernen wollen, das tägliche Üben schwer gemacht wird. Regelmäßig wiederkehrende Aussage meiner Deutschschüler: "Die Deutschen reden nicht mit uns, oft nichtmal, wenn wir sie ansprechen."
Ja, auch das ist, worüber ich in einem Beitrag hier geschrieben habe und was Suzanne empört hat.
Aber, ich finde eben die gesamte soziale Kommunikation hier sehr schwach. Ich empfinde Leute als "Familien"-Fixiert. Eilend auf Feierabend, nach Hause, Beine hoch etc.
Und in Ägypten hatte ich immer das Gefühl, der Tag ist viel länger und reichhaltiger. Aber eben durch das Verhalten der Menschen. Wenn die offizielle Arbeit beendet ist (so genau weiß niemand, zu welcher Uhrzeit, das kann bis 21 Uhr sein), da beginnt das Privatleben mit der Umwelt.
Bei einem meiner Besuche hatte mich ein "Taxifahrer" bis zu meinem Vater begleiten wollen, weil dieser inzwischen in einem einfachen Viertel gewohnt hat (durch Behörden dort dermaßen schikaniert, daß er so ziemlich alle Ämter verlor!).
Der Taxifahrer war unbeschreiblich berührt von der Begegnung mit meinem Vater. Von da an holte er mich immer ab und begleitete mich überallhin. Es stellte sich heraus, daß er das Taxi mit einem befreundeten Arzt teilt. Er selbst war Dozent in der Militärakademie.
Es ist nicht verwunderlich, daß es unter den Taxifahrern auch Akademiker gibt und Leute in sehr angesehenen Posten sind. Die Gehälter sind aber sehr marode!
Im Nu war ich in deren Freundes- und Familienkreis integriert.
Jeden Abend haben wir zusammen gefeiert. Wobei die Feier oft in einfachem Kreis war, bei der alle dabei waren, die man kannte und die Zeit hatten. Vom Säugling bis zu den Alten, die kaum gehen konnten.
Ich habe keine Ahnung, wie sie es alle geschafft haben, pünktlich am nächsten Tag zur Arbeit zu fahren.
Veröffentlicht von: @lubovDu findest vielleicht, sie sollten nach Hause gehen? Ich bin dagegen, die Arztpraxen hier quellen über, Termine bei Fachärzten sind in ewigweiter Zukunft, über Krankenpflege reden wir lieber gar nicht.
Ich hoffe sehr, daß sich die Leute hier öffnen.
Man reist überallhin, aber, ist man auch wirklich dort, wo man gereist ist? Lernt man die Leute kennen, oder geht es nur um Sonne, gut essen, Fotos machen und zurück kommen, um im alten Trott zu leben. Ich und meine Familie.
Es ist kein Vorwurf. Wirklich nicht. Es ist nur ein Erfahrungsbericht.
Man kann das weg schießen, wörtlich weg schießen, wie das oft gemacht wird, oder einfach darüber nachdenken und überlegen, wie man durch den Alltag lebt.
J😊ur
Veröffentlicht von: @pankratiusIn Deutschland (in ganz Westeuropa) haben wir keinen Priestermangel, sondern vielmehr Gläubigenmangel.
Und die Art, wie Du hier auftrittst, ist dann die Art, mit der um Gläubige "geworben" wird?
Für MICH...
..ist dieses Auftreten eher abschreckend!
PtL
Karin
nicht nur für dich...
Chance
Nun, es ist eine Chance darüber nachzudenken: Wenn ich Menschen zu Christus führen möchte, die aus meiner Sicht ungläubig sind oder "an das Falsche glauben", dann hab ich doch das Verlangen/die Sehnsucht, sie mit dem Christus (oder dem Glauben) bekanntzumachen, den ich habe. Es ist eine Chance, darüber nachzudenken, was in meinem Mittelpunkt steht und was mein "Job" ist, zu dienen.
Kein Priestermangel? Ach Junge, wo lebst du? Schieb uns mal ein paar Priester rüber, wenn's bei dir so viele gibt! Ein Priester auf fünf Pfarreien - Ruhestandspriester, Ausländer, Ordensmänner und frisch geweihte Kapläne eingerechnet - sind bei uns im Bistum glaub ich ein ganz guter Schnitt. Mit maximal erlaubten drei Eucharistien am Sonntag pro Priester kommen einige Gemeinden (oh doch, Kirchgänger wären da!) nur noch alle zwei bis drei Wochen an ne Messe am Wochenende. Hier auf dem Land bedeutet das, dass Viele (Kinder, Senioren, Kranke, Arme, Behinderte - eben alle ohne Auto) keine Möglichkeit zur Eucharistie haben. Aber hey, Pankratius, solange DU zufrieden bist...
Veröffentlicht von: @karinhugo...wenn`s SO wenige Priester gibt, dass di Gemeinden nicht mehr versorgt werden können, wird "man" schon eine Begründung FÜR Frauen finden....
Man kann nun wirklich nicht behaupten, dass in der evangelischen Kirche die Problematik des Pfarrermangels durch Frauen kompensiert wird. Vielmehr steht ab dem Jahr 2023, der Ruhestand für die Pfarrer, die die geburtenstarke Jahrgänge sind, an. Man geht davon auch, dass nur ein Drittel der Pfarrstellen belegt werden können. Das heißt, fast 70 Prozent der Pfarrstellen können in der evangelischen Kirche nicht besetzt werden. Von der Seite hat die evangelische Kirche vor der eigenen Tür genug zu fegen.
Veröffentlicht von: @bepe0905Meine Prognose: in 10 bis 12 Jahren ist der Zölibat nur noch Geschichte, Frauen werden in der röm.-kath. Kirche zwar noch nicht als Priesterinnen zugelassen sein, aber verstärkt als Diakoninnen und sie werden generell größere Mitbestimmungsrechte haben.
Du bist echt optimistisch - dein Wort in Gottes Ohr!
Veröffentlicht von: @bepe0905Das wird zwar zur Abspaltung einiger erzkonservativer Katholiken führen,
Das wäre ja nichts Neues. Das hatten wir ja schon nach dem II. Vatikanischen Konzil, als sich die Pius-Bruderschaft abgespalten hat. Haben wir überlebt, werden wir auch beim nächsten Mal überleben.
Veröffentlicht von: @bepe0905Spaltungen sind unter Gläubigen ja schon fast normal (und müssen nicht nur im evangelikalen Umfeld sein)
Solange diese Spaltungen nicht dazu führen, dass wir uns gegenseitig an die Kehle gehen, sehe ich darin kein allzu großes Problem. Und unter Christen sind Religionskriege ja zum Glück aus der Mode gekommen....😉
Veröffentlicht von: @suzanne62Das hatten wir ja schon nach dem II. Vatikanischen Konzil, als sich die Pius-Bruderschaft abgespalten hat.
Die Piusbruderschaft hat sich nicht abgespalten, sie war und ist römisch-katholisch. Sie wurde auch von Rom nie als schismatisch betrachtet und vor allem der aktuelle Umgang des Heiligen Vaters bestätigt dies wohl deutlich.
Bitte keine Märchen erzählen. Danke.
Veröffentlicht von: @suzanne62Solange diese Spaltungen nicht dazu führen, dass wir uns gegenseitig an die Kehle gehen, sehe ich darin kein allzu großes Problem.
Johannes 17:
"21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast."
1. Korinther 1:
"10 Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid vielmehr eines Sinnes und einer Meinung!"
Veröffentlicht von: @pankratiusDie Piusbruderschaft hat sich nicht abgespalten, sie war und ist römisch-katholisch.
Das kenne ich aus dem Rhein-Main-Gebiet anders: die hatten ihre eigenen Kirchen und wollten mit uns gewöhnlichem katholischem Gesocks nichts zu tun haben - und haben kaum eine Gelegenheit ausgelassen, über unsere "Bastardmesse" zu lästern.
Du bist, glaube ich, noch zu jung, um dich daran zu erinnern, aber das war schon sehr unschön.
Und dass Lefebvre sich angemaßt hat, eigene Bischöfe zu weihen (die Prieserweihe durfte er als Bischof ja spenden) hat dann tatsächlich zu einer zeitweiligen Abspaltung geführt.
Veröffentlicht von: @pankratiusBitte keine Märchen erzählen. Danke.
Bitte keine Unterstellungen. Danke.
Richtig ist, dass sich die Wogen inzwischen geglättet haben - unter dem Pontfikat von Benedikt XVI. kam es zu einer Aussöhnung mit der Pius-Bruderschaft. Dass es inzwischen wieder - zumindest an Werktagen - Messen im "Außerordentlichen Ritus" gibt, dürfte auch viel zu dieser Aussöhnung beigetragen haben.
Veröffentlicht von: @bepe0905Frauen werden in der röm.-kath. Kirche zwar noch nicht als Priesterinnen zugelassen sein, aber verstärkt als Diakoninnen und sie werden generell größere Mitbestimmungsrechte haben
Diakone haben in der katholischen Kirche ganz andere Aufgaben, als evangelische Diakone. Sie sind liturgisch tätig, meist in Vorbereitung auf das Priesteramt oder helfen in der Messe mit. Sie dürfen Predigen, Taufen, Trauungen, Wortgottesdienste und Beerdigungen machen, nur nicht die Beichte abnehmen und das Abendmahl zelebrieren.
Diakoninnen im evangelischem Sinne, als"Sozialarbeiterinnen" der Gemeinde" gibt es schon lange in der katholischen Kirche. Sie heißen nur Gemeindereferentinnen oder Gemeindehelferinnen, machen aber das selbe wie evangelische Diakoninnen.
Mitbestimmungsrechte: haben Katholiken eh weniger als Protestanten, egal ob Mann oder Frau. Die Kirchgemeinderäte haben nur beratende Funktion. Die angestellten Frauen in der Caritas oder anderen Diensten haben genausoviel Macht und Möglichkeiten wie ihre evangelischen Schwestern in der Diakonie oder anderen Einrichtungen.
[r]Die Aktion ist ein Verrat an Christus, [/r]dem Höhepunkt des Glaubensleben bleiben sie fern, ohne schwerwiegendem Grund oder eine Notsituation.
Es sei auch erwähnt das der Hl. Papst Johannes Paul II. feststellte, das die Kirche keinerlei Vollmacht habe, Frauen die Ordination zu spenden und das sich alle Gläubigen entgültig daran zu halten haben. (vgl. Ordinatio Sacredotalis 4). Es sei auch darauf hingewiesen, das der Hl. Papst Johannes Paul II. bei diesem Schreiben ein Dogma verkündet hat, heißt es ist nicht mehr änderbar. Bestenfalls wird bei einer Ordination von Frauen eine Weihesimulation durchgeführt, die mit der Exkommunikation belegt ist. (Bspw. die Weihesimulation 2002 auf einem Donau Schiff).
Veröffentlicht von: @perez-serach[r]Die Aktion ist ein Verrat an Christus, [/r]dem Höhepunkt des Glaubensleben bleiben sie fern, ohne schwerwiegendem Grund oder eine Notsituation.
Veröffentlicht von: @perez-serachEs sei auch erwähnt das der Hl. Papst Johannes Paul II. feststellte, das die Kirche keinerlei Vollmacht habe, Frauen die Ordination zu spenden und das sich alle Gläubigen entgültig daran zu halten haben. (vgl. Ordinatio Sacredotalis 4). Es sei auch darauf hingewiesen, das der Hl. Papst Johannes Paul II. bei diesem Schreiben ein Dogma verkündet hat, heißt es ist nicht mehr änderbar. Bestenfalls wird bei einer Ordination von Frauen eine Weihesimulation durchgeführt, die mit der Exkommunikation belegt ist. (Bspw. die Weihesimulation 2002 auf einem Donau Schiff).
Immer wenn so ein Thema hochkommt, habe ich das Gefühlt, dass in der evangelischen Kirche einige Mitglieder, die alte Feindschaft, die durch die Reformation aufkam immer noch nicht überwunden haben und bei wenigen davon habe ich den Eindruck, dass sie ein Teil von ihrem Glauben, auf einem Gegenbild zur katholischen Kirche aufbauen.
So, wie ich es beobachte, kommen erheblich weniger Stimmen, was die evangelische Kirche, egal, ob Landeskirche, oder anders evangelisch, zu tun und zu lassen haben.
Aus der evangelischen Kirche höre ich ständig Forderungen, was das Abendmahl betrifft, die Haltung zur Ehe, das Zölibat, usw. Das ist auch eine Frage, des Respekts.
Aus der evangelischen Kirche höre ich ständig Forderungen, was das Abendmahl betrifft, die Haltung zur Ehe, das Zölibat, usw. Das ist auch eine Frage, des Respekts.
Das sind jetzt aber katholische Frauen, die solch respektlose Forderungen stellen.
Veröffentlicht von: @ungehorsamDas sind jetzt aber katholische Frauen, die solch respektlose Forderungen stellen.
Ja, dein Zynismus ist, wenn du von respektlos sprichst, nicht zu überhören. Ich habe auch nicht davon gesprochen, dass diese nicht ihre Forderungen stellen sollen und im Thread habe ich auch geschrieben, dass hier einiges eine Baustelle in der kath. Kirche durchaus sein kann.
Was meine Kritik betrifft, ist, dass ich weder von katholischen Christen noch auch der katholischen Kirche Forderungen an die evangelische Kirche höre, wie: "Sie sollen keine Pfarrerinnen haben. Buße und Absolution müssten sie wieder richtig einführen und dann kann man im katholischen Verständnis auch gemeinsam die Kommunion gemeinsam einnehmen, usw. Das sind katholische Christen und Pfarrer erheblich zurückhaltender-. Auch dann, wenn sie einiges in der evangelischen Glauben für falsch erachten. Das ist der Unterschied,
Veröffentlicht von: @orangsayaVeröffentlicht von: @orangsayaDas sind jetzt aber katholische Frauen, die solch respektlose Forderungen stellen.
Ja, dein Zynismus ist, wenn du von respektlos sprichst, nicht zu überhören.
Wenn ich mir die Bedeutung der Sakramente in der RKK anschaue, dann frage ich mich auch, wie Frauen auf die Idee kommen, diese auch zu spenden. Da ist die Kirchenlehre doch eindeutig.
Wenn ich mit der Kirchenlehre grundsätzlich Probleme habe, z. B. weil ich ein anderes Bibelverständnis habe, dann muss ich die Kirche verlassen.
Veröffentlicht von: @rainer412Wenn ich mir die Bedeutung der Sakramente in der RKK anschaue, dann frage ich mich auch, wie Frauen auf die Idee kommen, diese auch zu spenden. Da ist die Kirchenlehre doch eindeutig.
Wieso?, schon im Mittelalter haben Hebammen Kinder getauft Sie waren verantwortlich für die Angaben, die in den Kirchenbüchern gemacht wurden. War zwar kein Sakrament, aber in der damaligen Rechtsordnung ein wichtiger Punkt. Hildegard von Bingen konnte schon im frühen Mittelalter predigen usw. Die Geschichte ist da Vielfältiger, als die gängigen Klischees. Da lässt sich in der Kirche schon eine Menge machen, dass die Arbeit der Frau besser gewürdigt wird und Frauen mehr Handlungen zugestanden wird. Das eine Frau Priester wird, ist wohl weniger eine mögliche Option. Und wenn es das wäre, dann würde es dauern. Solange, dass es die wenigsten erleben würden. Die Kirche ist ein großes Schiff, dass sich nur langsam steuern lässt.
Ja,...
Veröffentlicht von: @orangsayaDie Kirche ist ein großes Schiff, dass sich nur langsam steuern lässt.
da kannst du leichter eine Lokomotive mit einem Finger vorwärtsbewegen!
PtL
Karin
Veröffentlicht von: @karinhugoda kannst du leichter eine Lokomotive mit einem Finger vorwärtsbewegen!
Würde ich nicht so sagen. Ich würde eher sagen, dass es besser ist, wenn man dem Zeitgeist hinterherhinkt, als zu versuchen ihm vorauszueilen. Das mag vielleicht jemanden als immer rückständig zu wirken, aber da, wo es dampfte und rauchte und man meinte, unbedingt etwas ändern zu müssen, hat sich die Lage normalisiert und ein Sturm, wäre überflüssig, oder gar grundsätzlich falsch gewesen. Es ist eine Frage der Besonnenheit
Außerdem ist es grundsätzlich falsch, wenn man behauptet, in der katholischen Kirche würde sich nichts bewegen.
Schauen wir mal, wie es vom vierten Quartal des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des 20. Jahrhunderts war.
Es gab das I Vatikanische Konzile. Dies führte auch zu einem Minischisma in der Kirche. Man mag es unterschiedlich bewerten, aber es war ein Änderung. Im 20. Jahrhundert, konnte in der ersten Hälfte wieder anfangen, wie ein Staat zu agieren. Es wurden Konkordate abgeschlossen, die das Verhältnis zwischen ihrer Kirche und dem Staat regelte. Dann folgte das II Vatikanische Konzil, welches aus meiner Sicht umfangreicher und dynamischer war und bis in den heutigen Tag Änderungen zulässt. Papst Johannes Paul und Franziskus haben durch ihre persönliche Art auch Änderungen in die Kirche gebracht.
Daneben in derselben die evangelische Kirche. Anfangs war die evangelische Kirche klar Kaisertreu. Zur Weimarer Zeit war sie zuerst gegen die Republik . Später haben sie sich damit abgefunden und waren dem Zweck entsprechend Befürworter. In dieser Zeit fing auch eine rassistische Theologie, die ihre Anfänge schon im 19. Jahrhundert hatte durchzusetzen. Bist auf wenige Ausnahmen, war diese Theologie gängig. Ab Mitte der fünfziger Jahre, waren sie plötzlich in der Friedensbewegung und der SPD nahe. Ausgerechnet die SPD, die zur Weimarer Zeit von derselben Kirche kritisch gesehen wurde, aber damals eine Partei war, die einen Löwenanteil dazu beitrug, dass in Deutschland nach dem I Weltkrieg. Deutschland nicht in einen Bürgerkrieg verfällt. Gut... In der Zeit von Johannes Paul hat sich die evangelische Kirche eher den Grünen zugewandt und von der SPD etwas gelöst. Was dabei rauskommt, wird man erst in 40 bis 50 Jahren erkennen und beurteilen können.
Damit will ich nur verdeutlichen, warum ich sage, es ist besser, wenn man für Veränderungen dem Zeitgeist etwas hinterherhinkt, auch, wenn man meint, im Hier und Jetzt muss sich unbedingt, alles ändern.
Ich denke,...
...dass nicht der Zeitgeist das Maß aller dinge ist, sondern die Einschätzung, ob eine Anweisung von Jesus ist oder dem DAMALIGEN Zeitgeist entspringt!
Auch wenn jetzt wieder einige im Quadrat springen, muss ich drauf hinweisen, dass die ersten Apostel Frauen waren: Jesu Anweisung "Sagt den Jüngern, dass ich auferstanden bin..." ist doch wohl die Frohe Botschaft in Kurzform und ausgerechnet Frauen sagt er, dass sie es melden sollen, wo das Zeugnis von Frauen damals fast gar nichts gegolten hat.
Zudem hat es Weihen u.ä uzu Jesu Zeiten nicht gegeben, er hat auch keinen Auftrag dazu erteilt....die Jünger, die er ausgesandt hat, war fast alles ganz einfache, nicht studierte Leute!
PtL
Karin
Mir geht es hier bewusst um die Sakramente, die eindeutig Heilige Handlungen sind. Und die sind nun mal nur durch Männer auszuüben.
Aber natürlich...! 🙄
PtL
Karin
Wenn z. B. in der Bibel nur Männer getauft haben, verstehe ich es nicht, was es helfen soll, wenn das auch Frauen dürfen?
Mir fehlt da ehrlich gesagt die Begründung. Gleichberechtigung ist mir da zu wenig.
Die ARgumente..
....wurden schon SO oft gebracht...die muss ich wirklich nicht zum x-ten Mal wiederholen!
PtL
Karin
Veröffentlicht von: @karinhugo....wurden schon SO oft gebracht...die muss ich wirklich nicht zum x-ten Mal wiederholen!
Die sind für mich nicht schlüssig.
Natürlich nicht! owt.
...
Veröffentlicht von: @rainer412Mir geht es hier bewusst um die Sakramente, die eindeutig Heilige Handlungen sind. Und die sind nun mal nur durch Männer auszuüben.
Das stimmt so nicht.
So spenden das Sakrament der Ehe sich die Eheleute gegenseitig - und da die römisch-katholische Kirche die gleichgeschlechtliche Ehe bislang ablehnt, ist da immer mindestens eine Frau beteiligt.
Die taufe darf in einer Notsituation jeder Mensch spenden, es ist nicht einmal nötig, dass der Spendende selbst getauft ist - und erst recht nicht, dass es sich um einen Mann handelt.
Veröffentlicht von: @suzanne62So spenden das Sakrament der Ehe sich die Eheleute gegenseitig - und da die römisch-katholische Kirche die gleichgeschlechtliche Ehe bislang ablehnt, ist da immer mindestens eine Frau beteiligt.
Aber mit einem geweihten Priester.
Veröffentlicht von: @suzanne62Die taufe darf in einer Notsituation jeder Mensch spenden, es ist nicht einmal nötig, dass der Spendende selbst getauft ist - und erst recht nicht, dass es sich um einen Mann handelt.
Aber nur in Notsituationen.
Aber z. B. die Eucharistiefeier ist dem Priester vorbehalten.
Aber z. B. die Eucharistiefeier ist dem Priester vorbehalten.
Ja, weil es sich dabei um ein magisches Ritual handelt: Die Beschwörungsformel muß völlig korrekt gesprochen werden, und zwar nur von einer (ein)geweihten Person. Ist die Beschwörungsformel fehlerhaft oder die Person nicht befugt, findet die Transsubstantition nicht statt, und damit wäre die gesamte Eucharistie hinfällig.
Veröffentlicht von: @ungehorsamAber z. B. die Eucharistiefeier ist dem Priester vorbehalten.
Veröffentlicht von: @ungehorsamJa, weil es sich dabei um ein magisches Ritual handelt: Die Beschwörungsformel muß völlig korrekt gesprochen werden, und zwar nur von einer (ein)geweihten Person. Ist die Beschwörungsformel fehlerhaft oder die Person nicht befugt, findet die Transsubstantition nicht statt, und damit wäre die gesamte Eucharistie hinfällig.
Ich sehe das eher als eine heilige Handlung, die nur bestimmten Personen erlaubt sein sollte. In der ev. LK ist das auch nur ordinierten Pastoren erlaubt, also von Gott bevollmächtigten.
Ok, aber in der ev. Kirche sind Pastorinnen ebenso zur Leitung des Abendmahles berechtigt wie ihre männlichen Kollegen.
Veröffentlicht von: @ungehorsamOk, aber in der ev. Kirche sind Pastorinnen ebenso zur Leitung des Abendmahles berechtigt wie ihre männlichen Kollegen.
Das sehe ich dann als Einfluss des Zeitgeistes. Warum sollten Frauen dafür zugelassen werden? Nur wegen der Gleichberechtigung?
Könnte es sein, dass im NT Anhaltspunkte zu finden sind, dass Frauen als Haushaltsvorstand das schon längst praktizierten und es keine moderne Zeitgeisterfindung ist?
Das praktische hat mit dem, was Heilige Handlungen betrifft, wenig zu tun.
Hast du jetzt nur an Kochen gedacht?
Die Gemeindeleiterinnen haben sicher auch Abendmahl ausgeteilt.
Veröffentlicht von: @deborah71Hast du jetzt nur an Kochen gedacht?
Ich sprach von Heiligen Handlungen.
Veröffentlicht von: @deborah71Die Gemeindeleiterinnen haben sicher auch Abendmahl ausgeteilt.
Das kann jede christliche Gruppierung machen wie sie will.
Veröffentlicht von: @rainer412Veröffentlicht von: @rainer412Die Gemeindeleiterinnen haben sicher auch Abendmahl ausgeteilt.
Veröffentlicht von: @rainer412Das kann jede christliche Gruppierung machen wie sie will.
Ich spreche von den Gemeindeleiterinnen im NT. 😊
Veröffentlicht von: @ungehorsamDie Beschwörungsformel muß völlig korrekt gesprochen werden, und zwar nur von einer (ein)geweihten Person.
Ich sehe eigentlich keinen Grund, warum Frauen dazu nicht in der Lage sein sollten.
Und wenn ich deine Beiträge lese, dann frage ich mich, warum du aus der katholischen Kirche ausgetreten bist 🙂
Veröffentlicht von: @jourUnd wenn ich deine Beiträge lese, dann frage ich mich, warum du aus der katholischen Kirche ausgetreten bist 🙂
Mein Glaubensweg ist lang, kurvenreich und von vielen Verletzungen geprägt. Und der ist auch zu privat, als das ich ihn preisgeben möchte.
Heute bin ich in einer konservativen Kirche, die sehr bibeltreu und gleichzeitig sehr viel Gewicht auf die Inspiration vom Heiligen Geist legt.
Um Deine Frage bewusst vereinfacht zu beantworten: Die Lehre der RKK ist für mich mit meinem Bibelverständnis nicht vereinbar.
Ich finde man sollte die angesprochenen Themen nicht so vermischen, wie es in diesem ZDF-Bericht passierte. Sexueller Missbrauch ist völlig etwas anderes als die Frage nach der Frauenordination und dem Zölibat.
Indem man diese Themen miteinander in einem Abschnitt nennt, wird der Eindruck erweckt, als ginge es mal wieder mehr gegen die Katholische Kirche an sich, als um die Lösung von Sachfragen.
Sexueller Mißbrauch gehört in den Bereich der Kriminalität. Die anderen Themen in den Bereich der Theologie.
Aber Medienberichte sind ohnehin immer sehr selektive Darstellungen der Wahrheit.
Die Fragen werden von den an der Aktion beteiligten Frauen bewusst vermischt, um zu suggerieren, der Missbrauch habe etwas damit zu tun, dass die Kirche keine Frauen weihen kann.
Der Missbrauchsskandel wird somit instrumentalisiert für kirchenpolitische Ziele.
Das ist sicherlich kein angemessener Umgang damit.
Diese Vermischung macht es für mich weniger glaubwürdig. Das erinnert mich ich die 80ger Jahre. Ich bin erst einmal gegen alles.
Veröffentlicht von: @pankratiusDie Fragen werden von den an der Aktion beteiligten Frauen bewusst vermischt, um zu suggerieren, der Missbrauch habe etwas damit zu tun, dass die Kirche keine Frauen weihen kann.
Damit dass es echt so ein krasser Männerverein ist der echt schon sehr viel sehr sehr mieses über Frauen und andere Menschen gesagt hat und echt sehr viel schlimme Sachen gemacht hat 🙄🙄🙄🙄
Gibt's aussagekräftige Studien?
Veröffentlicht von: @pankratiusDie Fragen werden von den an der Aktion beteiligten Frauen bewusst vermischt, um zu suggerieren, der Missbrauch habe etwas damit zu tun, dass die Kirche keine Frauen weihen kann.
Naja - de facto sind ja wohl in der rkK die Frauen damit von den Ämtern ferngehalten, welche die höchste Macht bedeuten. Was also eine Zementierung des Machtgefälles zwischen den Geschlechtern bedeutet. Und Mißbrauch ist die Ausnützung von Machtgefälle.
Insofern liegt für mich der Schluß, das eine (hohe Machtpositionen nur für Männer) und das andere (Mißbrauch) hätten einen kausalen Zusammenhang, nahe.
Ob hier tatsächlich ein solcher Zusammenhang besteht, könnte wohl am besten im Vergleich mit denjenigen Kirchen, in denen den Frauen sämtliche Ämter offenstehen, herausgefunden werden. Gibt es in der katholischen Kirche mehr Mißbrauchsvorfälle als in den Kirchen, bei denen die Frauenweihe usus ist?
Veröffentlicht von: @banjiIch finde man sollte die angesprochenen Themen nicht so vermischen, wie es in diesem ZDF-Bericht passierte. Sexueller Missbrauch ist völlig etwas anderes als die Frage nach der Frauenordination und dem Zölibat.
Mir ist auch aufgefallen, dass über die Ziele des Streiks unterschiedlich berichtet wird. Vielleicht ist es für einige ein willkommener Rundumschlag.
Ich kann nicht flächendeckend, die einzelnen Arbeiten in der Kirche bewerten. Mein Eindruck ist, dass Frauen in der Kirche eine tragende Arbeit machen und die meisten wohl auch damit zufrieden sind.
Nachtrag vom 14.05.2019 0634
Das Frauen eine tragende Arbeit machen, trifft auch auf die evangelische Kirche und die Freikirchen zu.
Bei uns in der Sonntagsmesse ...
... war davon nichts zu hören oder zu merken.
Keine 'Gegenveranstaltung', keine Erwähnung der Aktion, stattdessen rege Teilnahme und Beteiligung von Frauen wie immer.
Hingegen wurde der Weltgebetstag für geistliche Berufe betont und in diesem Anliegen gebetet.
Ein weit sinnvollerer Ansatz zur Lösung der sogenannten Kirchenkrise.
Revolution braucht seine Zeit.
Irgendwann erreicht es auch bei Euch.
Ich hoffe, du hackst keinen Holz und sammelst Reisig.
*zwinker*
Max
Und wer putzt jetzt das Pfarrhaus?
Der heilige Roomba?
Die Göttin Kali. Und die ist fix fertig.
Veröffentlicht von: @wellghostUnd wer putzt jetzt das Pfarrhaus?
Wahlweise ein Hauself oder ein Heinzelmännchen.
Veröffentlicht von: @wellghostUnd wer putzt jetzt das Pfarrhaus?
Veröffentlicht von: @wellghostDer heilige Roomba?
Das Pfarrhaus, wird im Regelfall, die bezahlte Haushaltshilfe putzen.
Bei der Kirche kommt es darauf an. Wie ich es kenne, ist es die Messnerin, die sich um diese Belange kümmert. Also auch eine bezahlte Kraft.
Eher wenn es um Gemeinschaftsräume, oder Veranstaltungen geht, habe ich ehrenamtliche Haushaltsarbeiten mitbekommen. Einen Konflikt jedoch bislang nicht. Es wird ja auch niemand zur Hilfe gezwungen.