Was bedeutet Fronleichnam für euch?
In einem der anderen Foren, in denen ich regelmäßig mitschreibe, kam die Frage auf, ob Fronleichnamsprozessionen eigentlich noch zeitgemäß seien oder ob sie in einer multireligiösen Gesellschaft nicht als Provokation empfunden werden könnten.
Meiner Meinung nach sollte gerade eine multireligiöse Gesellschaft kein Problem damit haben, wenn Menschen das, woran sie glauben, auch nach außen vertreten, solange sie das friedlich tun.
So wie das öffentliche Fastenbrechen in der Mitte des Ramadan auf dem Rathausplatz unserer Stadt ganz selbstverständlich akzeptiert wird, so sollte auch die hl. Messe an Fronleichnam mit anschließender Prozession selbstverständlich akzeptiert werden.
Immerhin dürfen sich ja alle (und nicht nur die Katholiken) über ein langes Wochenende freuen....
Ich selber freue mich auf diesen Tag und empfinde ihn in jedem Jahr als besonderes "Highlight" - eine Gelegenheit, gemeinsam unseren Glauben zu feiern und ihn anschließend gemeinsam zu bezeugen.
Was bedeutet Fronleichnam für euch? Und wie begeht ihr den Tag?
Ist es für euch das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi"?
Oder einfach ein langes Wochenende? Oder ist es dort, wo ihr lebt, gar kein Feiertag und ihr müsst arbeiten?
Fronleichnam ist bei uns in Hamburg kein Feiertrag und ich muss arbeiten. Was das katholische Fest angeht, ist mir persönlich Fronleichnam ziemlich wurscht.
Aber ich gönne jedem seinen freien Tag, so er ihn hat. Und Fronleichnamsprozessionen finde ich okay. Wer's mag.
Veröffentlicht von: @suzanne62Was bedeutet Fronleichnam für euch?
Ich bin auch mal ehrlich: Nichts.
Ich kann dem Namen nichts ableiten, konnte ich noch nie. Und mir schwebt dieses "Happy Kadaver" im Kopf herum - also eine Feier für die Toten oder eine Feier der Toten - wie dem auch sei, ich hab dazu keinerlei Bezug.
Ich feiere auch in meinem Innern den Tag, an dem Jesus auferstanden ist aus dem Tod - Ostern. Ich begehe die Karwoche im Gedenken an Jesu große Tat und feiere ausgelassen seine Auferstehung, durch die ich ja glauben darf und mich zu ihm zugehörig bekennen darf.
Nachtrag vom 17.06.2019 1034
und weltlich betrachtet freue ich mich über einen Brückentag, den ich jahrzehntelang nicht frei machen durfte 😊
Happy Kadaver
klingt lustig - muss ich mir merken.
Es weiss ja wirklich kaum jemand auch unter den Katholiken, dass früher mit dem Wort "Leichnam" der Körper gemeint war egal ob lebendig oder tot.
Da hat halt dann der Bedeutungswandel zugeschlagen und jetzt wärs eigentlich Zeit, eine korrekte Kurzbezeichnung zu finden.
Wenn der "Leichnam" mal eine normale Bezeichnung für den "Leib" war, was war dann Fron-leichnam? 🤨 Frönte man dann dem Leib? Nein Spaß, ich hab grad mal bei Wiki geguckt: Abgeleitet offenbar vom Frondienst, also dem Dienst des Bauern am jeweiligen Herrn, der Frondienst für den Fronherrn - mir ist nur noch nicht klar, ob der "Dienst" nun freiwillig war oder eher wie wir heute sagen würden ein "Arbeitsverhältnis" ... 🤨
Nachtrag vom 17.06.2019 1614
und was das dann mit dem Leib zu tun hatte ... der Dienst am Leib?
Veröffentlicht von: @neubaugoereWenn der "Leichnam" mal eine normale Bezeichnung für den "Leib" war, was war dann Fron-leichnam?
Diese Bezeichnung kommt aus der mittelhochdeutschen Sprache (die in der Zeit, als das Fest entstand, die hier übliche Landesprache war) und heißt "Leib des Herrn".
*hm* das passt für mich dann nicht zusammen, wenn doch die Bezeichnung Fron für den Dienst steht (Bauer dem Herrn und so) ... *hm* na okay, wenn ich beides umdrehe, dann eher, aber mitnichten ergibt sich für mich da eine Verbindung, aber die mittelhochdeutsche Sprache war wohl etwas tricky damals ... 😊
Ich mach mal meine Gedanken deutlicher:
Fron = Dienst des Bauern am Herrn
Leichnam = Leib
Nachtrag vom 17.06.2019 1612
Ah, noch was gefunden: "Frohn, Frohne, Frone bezeichnet einen Diener des Fronherrn" - aber auch das passt für meinen Kopf dann nicht, das gibt Sauerkraut 😊
Fron(e) = Diener / Dienst
Leichnam = Leib
Nachtrag vom 17.06.2019 1613
"Leib des Herrn" sagtest Du - und was genau feiere ich da?
Den Leib des Herrn - also mich selbst und meine Geschwister?
Oder feiere ich eher "Dienst am Leib" - also daß ich Christus diene - also den Dienst an Christus, weil der seinen Leib gegeben hat?
Veröffentlicht von: @neubaugoereIch mach mal meine Gedanken deutlicher:
Fron = Dienst des Bauern am Herrn
Man muss zwischen dem Mittelhochdeutschen und der modernen deutschen Sprache unterscheiden.
Im Mittelhochdeutschen bedeutete "Fro(n)" "Herr".
Und aus dem "Dienst am Herren", den die leibeigenen Bauern ihrem Feudalherren zu leisten hatten, wurde dann der "Frondienst".
Und noch später bekam das Wort "Fron" die Bedeutung von harter Arbeit.
ja, inzwischen hab ich einiges recherchiert ...
aber was genau feiert "Ihr" da nun nochmal - abgeleitet vom Fronleichnam - den Leib des Herrn - also ich mich, weil ich Teil des Leibes? Oder den Leib, den der Herr gegeben hat?
Veröffentlicht von: @neubaugoerewas genau feiert "Ihr" da nun nochmal - abgeleitet vom Fronleichnam - den Leib des Herrn - also ich mich, weil ich Teil des Leibes? Oder den Leib, den der Herr gegeben hat?
Es erinnert an die Einsetzung des Abendmahls in der Nacht vor der Kreuzigung, als Jesus sagte:....."das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird....das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden."
Wenn der Priester diese "Einsetzungsworte" spricht, wandeln sich Brot und Wein in Leib und Blut Christi - so jedenfalls das katholische Abendmahlsverständnis.
Wenn also eine geweihte Hostie in einer Monstranz (=dem "Zeigegefäß) durch die Stadt getragen wird, dann ist es (nach katholischem Verständnis) der Leib Christi, der getragen wird.
Der Priester macht also heute genau das gleiche, was Jesus damals machte? Versteh ich das richtig? Er "macht" aus Brot und Wein Jesus?
Veröffentlicht von: @suzanne62Wenn also eine geweihte Hostie in einer Monstranz (=dem "Zeigegefäß) durch die Stadt getragen wird, dann ist es (nach katholischem Verständnis) der Leib Christi, der getragen wird.
bei so einer Prozession, richtig?
Verstehe ich richtig, dass es das Verständnis der katholischen Geistlichen ist, dass sie den Leib Christi dann vor ich her tragen? Die "Zutaten" (mir fällt kein anderes Wort ein Brot und Wein "machen" sie zu Christus, als wäre er noch hier und den tragen sie dann vor sich her? - krass, da staun ich nur
Veröffentlicht von: @neubaugoereDer Priester macht also heute genau das gleiche, was Jesus damals machte? Versteh ich das richtig? Er "macht" aus Brot und Wein Jesus?
Das "macht" natürlich nicht der Priester - das macht Gott, genau gesagt, der Heilige Geist: "Sende deinen Geist über die Gaben von Brot und Wein, dass sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus"....so heißt es im Hochgebet.
Veröffentlicht von: @neubaugoereVerstehe ich richtig, dass es das Verständnis der katholischen Geistlichen ist, dass sie den Leib Christi dann vor ich her tragen?
Wenn du das so ausdrücken willst, ja.
Veröffentlicht von: @neubaugoerekrass, da staun ich nur
Ja, wenn man mit dem katholischen Abendmahlsverständnis nicht vertraut ist, kann einem das durchaus "krass" vorkommen, das kann ich nachvollziehen.
Welches Abendmahlsverständnis ist denn deins bzw. das der Kirche/Gemeinde, der du angehörst?
Veröffentlicht von: @suzanne62Welches Abendmahlsverständnis ist denn deins [del]bzw. das der Kirche/Gemeinde, der du angehörst[/del]?
So, wie ich es lese: tut dies zu meinem Gedächtnis - ich lese also "erinnert euch daran" ... und genau das glaube ich auch; wir tun dies, um uns zu erinnern daran, was er sagte, als er das Brot brach und den Kelch herumgab ...
Gott wohnt durch seinen Heiligen Geist in uns, die Bibel spricht von Wohnung genommen und Tempel. Er ist bei uns bis er wiederkommt wie er zum Vater ging.
Das ist mein Verständnis und das vieler Geschwister. Ich bin von der Formulierung: das Verständnis meiner Gemeinde etwas irritiert. Ich bin es gewohnt, dass jeder seine eigene Beziehung zu Gott hat und sich dadurch ein "eigener Glaube" ableitet. Wie ich glauben sozusagen alle meine Geschwister nicht, "was die Kirche sagt", sondern was Gott sagt in der Heiligen Schrift und (parallel), was er durch seinen Heiligen Geist jedem offenbart. Ich hoffe, dass Du es anders meinst und nicht, wie es in meinen Ohren klingt - nämlich daß wir "der Kirche und was sie lehrt" folgen, sondern Jesus, was er durch seinen Heiligen Geist lehrt. Verstehst Du, was ich meine? Hab ich mich verständlich ausgedrückt?
Ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich antworte trotzdem einmal darauf.
Denn das scheint mir tatsächlich auch einer der Unterschiede zwischen den alten Kirchen und den neueren zu sein.
Tatsächlich sehen wir Christsein weniger als individuellen Vollzug, in dem jeder Einzelkämpfer ist, allein die Wahrheit entdecken, allein zu Gott kommen, allein die Errettung erreichen, sondern als gemeinschaftlichen Vollzug. Christ ist man nie allein. Wir sind Teil des Leibes Christi, der Kirche, in die hinein wir getauft und als Gottes Kinder aufgenommen ist und die uns die Gnadenmittel bereithält, die zur Erlösung helfen. Deshalb ist uns auch die Hl. Messe, gemeinsam nicht nur mit der Ortsgemeinde, sondern mit den Heiligen aller Zeiten, so wichtig, weniger dafür ein persönliches "Übergabegebet". Deshalb können wir auch unser Ego zurückstellen und im Vertrauen das glauben, was die Kirche, die Jesus Christus eingesetzt und mit seiner Vollmacht ausgestattet hat, lehrt, anstatt unsere eigenen Vorstellungen durchsetzen zu müssen. Deshalb beten wir für unsere Verstorbenen. Deshalb
Ich persönlich, der ich ja diese Transition vom evangelischen zum katholischen Glauben vollzogen habe, bin sehr dankbar für dieses Verständnis und diese Perspektive. Gemeinsam mit dem Volk Gottes auf dem Weg zu sein ist viel angenehmer denn als Einzelkämpfer danach streben zu müssen, Gott zu gefallen.
Veröffentlicht von: @pankratiusIch persönlich, der ich ja diese Transition vom evangelischen zum katholischen Glauben vollzogen habe, bin sehr dankbar für dieses Verständnis und diese Perspektive. Gemeinsam mit dem Volk Gottes auf dem Weg zu sein ist viel angenehmer denn als Einzelkämpfer danach streben zu müssen, Gott zu gefallen.
Aus welchem Teil des Protestantismus kommst du?
Evangelisch-lutherisch, Landeskirche. Sicher gibt es protestantische Strömungen, wo dieses "Einzelkämpfertum" noch stärker ausgeprägt ist; natürlich wurde in der Landeskirche auch Wert auf Gemeinschaft etc. gelegt. Aber in der Tendenz habe ich es schon so wahrgenommen wie beschrieben, auch durch die Beschäftigung mit den theologischen Grundlagen.
Nachtrag vom 18.06.2019 0247
auf laien-/hobbytheologischem Niveau, ich sehe gerade in deinem Profil, dass du studierte Theologin bist, das bin ich nicht, wenngleich die Überlegung auch mal im Raum stand ...
Veröffentlicht von: @pankratiusNachtrag vom 18.06.2019 0247
auf laien-/hobbytheologischem Niveau, ich sehe gerade in deinem Profil, dass du studierte Theologin bist, das bin ich nicht, wenngleich die Überlegung auch mal im Raum stand ...
Man muss nicht Theologie studiert haben um ein gutes theologisches Wissen zu haben. Es ermöglicht einem nur sich mal richtig tief mit Themen zu beschäftigen. Die Zeit hat man so sonst weniger. Und die Möglichkeiten auch die breitere Grundlage wie die Philosophie und die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe zu Dogmen zu lernen.
Veröffentlicht von: @pankratiusEvangelisch-lutherisch, Landeskirche. Sicher gibt es protestantische Strömungen, wo dieses "Einzelkämpfertum" noch stärker ausgeprägt ist; natürlich wurde in der Landeskirche auch Wert auf Gemeinschaft etc. gelegt. Aber in der Tendenz habe ich es schon so wahrgenommen wie beschrieben, auch durch die Beschäftigung mit den theologischen Grundlagen.
Württembergische Landeskirche? Die hat ja ein ganz besonderes Luthertum. Stark Pietistisch geprägt und mit wenig Liturgie, Bilder etc.
Das bayrische oder sächsische Luthertum, wo es noch Gemeinden gibt, wo die ganze Liturgie gesungen wird und das Kreuz geschlagen kommen einem da richtig katholisch vor.
Mich stört an der katholischen Kirche, die Anmaßung, dass man sie braucht um erettet zu werden. Dass eben nicht der Glaube des einzelnen außreicht. Dass sie den Schatz der Kirche verwalten, wo man sich lange Zeit von was kaufen konnte - und wenn man 50 € bezahlen muss, dass an Allerseelen für meinen Verstorbenen gebetet wird, dann kommt das noch nahe dran (und das weiß ich aus sicherer Quelle aus meinem Heimatort).
Mit den Heiligen komm ich auch nicht ganz so klar. Wobei ich es nicht aus seelsorgerlicher Sicht gar nicht so schlecht finde. Und wenn ich von einer Kirche der lebenden und der toten Heiligen (=alle Gläubigen) ausgehe, dann finde ich keinen so großen Unterschied mehr darin, ob ich Maria bitte für mich zu beten oder meine Geschwister im Hauskreis. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich durchaus auch in (meist charismatischen) Gemeinden zu besuch war, wo eine starke Leitungsfixierung herrschte. Der Gemeindeleiter ist auch nicht heiliger als seine Schäfchen - mein Verständnis.
In manchem sind die äußeren Unterschiede größer als die dogmatischen und dann gibt es dinge wie das Abendmahl, wo die dogmatischen größer sind als die sichtbaren.
Und jetzt sind wir ziemlich o.t.
Betrachte mal deine Taufe: du bist persönlich und einzeln getauft worden und nicht mit einem Wusch in einer Reihe von mehreren hingelegten Babys. Die Taufworte sind dir vor Zeugen persönlich zugesprochen worden.
Und dann als Teil des Leibes Christi behältst du nach wie vor deine persönliche Identität als Panki, der an seinem Platz in den Leib hineingestellt wurde, der genau für dich von Gott bestimmt ist... und den kein anderer einnehmen kann.
Veröffentlicht von: @pankratiusdenn als Einzelkämpfer danach streben zu müssen, Gott zu gefallen.
Diese Aussage ist mir aufgefallen.... dabei ist es doch ganz einfach, Gott zu gefallen, wie es im Hebräerbrief geschrieben steht:
Hebr 11,6 Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Ich glaube, dass Gott ist usw..... du glaubst, dass Gott ist usw...
Also kann ich entspannt darin leben, dass ich Gott gefalle und so kannst du auch.... 😊
Aber wird nicht die Erinnerung an den Leib Christi durch die Eucharistie schon abgedeckt?
Ich finde es schön, wenn Christen ihren Glauben so offen zeigen und miteinander feiern. Vor mehreren Jahren bin ich auch mal (zusammen mit katholischen Freunden) bei einer Fronleichnamsprozession mitgegangen und fand es geistlich bereichernd, obwohl ich ein anderes Eucharistie-Verständnis habe.
Ansonsten aber ist für mich persönlich dieser Tag eher die Einleitung zu einem langen Wochenende. Und so geht es wohl auch den meisten, die ich kenne.
Früher im Büro wünschten sich viele Kollegen zum Fronleichnam statt eines schönen Wochenendes einen "frohen Leichnam" oder auch einen "schönen Gruß an Frollein Leichnam". Soweit zum allgemeinen Verständnis hier in unserer Region.
Bislang bin ich mit diesem Feiertag nicht in Berührung gekommen. Lediglich, wenn ich beruflich telefonieren musste, und am anderen Ende wegen des Feiertags nicht abgehoben wurde 😉
Vielen Dank also für die Erklärungen zu den Hintergründen und den Verlinkungen zu den wunderschönen Fotos vom Blumenschmuck.
Dir und allen KatholikInnen ein gesegntes Fronleichnamsfest 😊
Ich kenne diese Prozessionen aus meiner Kindheit, musste jetzt aber gerade nachschaun, was an dem Tag eigentlich gefeiert wird. Inhaltlich kann ich damit nicht so viel anfangen, aber Feiertage sind mir immer willkommen. 😊
Ich werde an dem Tag was für meine Fortbildung zu machen. Da ich am Samstag auf einer Hochzeit bin, kommt es mir sehr gelegen, dass ich den Donnerstag dafür nutzen kann.
Achja, hier in München gibt es auch eine Prozession durch die Innenstadt. Hab ich aber noch nie live gesehen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyIch werde an dem Tag was für meine Fortbildung zu machen. Da ich am Samstag auf einer Hochzeit bin, kommt es mir sehr gelegen, dass ich den Donnerstag dafür nutzen kann.
Dann wünsche ich dir eine interessante und erfolgreiche Fortbildung und eine schöne Hochzeit.
Veröffentlicht von: @suzanne62Dann wünsche ich dir eine interessante und erfolgreiche Fortbildung und eine schöne Hochzeit.
Danke! Wobei, die Fortbildung ist nicht am Donnerstag, aber ich muss Hausaufgaben für die Fortbildung machen, dafür kann ich den Feiertag sehr gut gebrauchen.
Und auf die Hochzeit freue ich mich auch! Der Bräutigam ist Russlanddeutscher, ich bin gespannt auf seine Verwandtschaft. Ich mag die Russlanddeutschen, die sind meistens sehr herzlich.
Veröffentlicht von: @miss-piggyIch mag die Russlanddeutschen, die sind meistens sehr herzlich.
Ich auch! In meinen ersten Berufsjahren nach dem Studium war ich überwiegend in Aussiedlerklassen tätig und diese Zeit ist mir noch in sehr angenehmer Erinnerung.
Veröffentlicht von: @suzanne62Veröffentlicht von: @suzanne62Ich mag die Russlanddeutschen, die sind meistens sehr herzlich.
Ich auch! .
Da schließ ich mich euch beiden an.
Privat kenne ich relativ viele Russlanddeutsche und mag ihre familiäre und gastfreundliche Art. ❤ Die russische Sprache und russische Musik klingen wunderschön. Außerdem mag ich ihre Hilfsbereitschaft. Sie sind immer da, wenn man Hilfe benötigt.
😊
Wobei – der Vollständigkeit halber muss ich dazusagen, dass der Bräutigam nicht ganz traurig darüber ist, sein russlanddeutsches Umfeld zu verlassen und nach München zu ziehen und sich unserer "liberalen" Brüdergemeinde anzuschließen.
Veröffentlicht von: @miss-piggyWobei – der Vollständigkeit halber muss ich dazusagen, dass der Bräutigam nicht ganz traurig darüber ist, sein russlanddeutsches Umfeld zu verlassen und nach München zu ziehen und sich unserer "liberalen" Brüdergemeinde anzuschließen.
Ein Ehepaar kenne ich auch, das sich einer strengen russischen Gemeinde angeschlossen hatte. Habe sehr lange keinen Kontakt zu den beiden gehabt. Das war so schade, weil das Deutsch der Frau leider immer schlechter wurde.
Einen schönen freien Tag wünsche ich Dir morgen! 😊
Ich muss morgen arbeiten. 😢
Veröffentlicht von: @feliciahEinen schönen freien Tag wünsche ich Dir morgen! 😊
Ich muss morgen arbeiten. 😢
Danke! Viel Vergnügen dir bei der Arbeit. 😊
Ich arbeite am Freitag auch wieder, das wird aber sehr relaxed, denn außer meiner Kollegin und mir ist keiner im Büro.
Veröffentlicht von: @suzanne62Was bedeutet Fronleichnam für euch?
Als Kind fand ich die Prozession toll - meine Geschwister und ich haben mit Fahnen, auf denen unser/e Namenspatron/in aufgestickt war, teilgenommen.
Seit ich keine fixe Gemeinde mehr habe, bin ich nicht mehr oft dabei gewesen.
Veröffentlicht von: @suzanne62Meiner Meinung nach sollte gerade eine multireligiöse Gesellschaft kein Problem damit haben, wenn Menschen das, woran sie glauben, auch nach außen vertreten, solange sie das friedlich tun.
Das sehe ich auch so. 😊