Regenbogenfarben
Liebe jesus Gemeinde,
überall sieht man nur noch z.B.Facebook,die Regenbogenfarben.Ist ja ok
tolerant zu sein.Aber man kanns auch übertreiben.
Wie steht ihr dazu?
Liebe Grüße
NL
Bist du feige oder weshalb versteckt du dich hinter der Anonymfunktion?
...als "Diverser" und Progressiver trotzdem kritisch
Mir kommt es ein bisschen vor wie wenn in China Minderheiten ausgestellt werden, um die Diversität der Community zu beweisen. Es scheint weniger um ein ernsthaftes und aktives Angehen von Diversity zu gehen als vielmehr um ein pink- oder in diesem Falle rainbow-washing von v.a. grösseren Firmen. "Guckt wie divers wir sind, wir geben Euch ein paar Farben und müssen dann das Problem nicht mehr wirklich angehen. Wir sind ein Haufen alter Weisser aber mit ein paar Fähnchen übertünchen wir die Missstände, die geschlechtliche und vor allem Meinungs-diverse Unausgeglichenheit unserer Unternehmen."
Das Problem bei der UEFA ist, dass sie viel reden, wenn der Tag lang ist, dann aber kneifen, wenn es daran geht, Flagge zu zeigen. Diese Kluft zwischen Wort und Tat ist das, womit sich die UEFA selbst ins Abseits gestellt hat.
Veröffentlicht von: @herbstroseDas Problem bei der UEFA ist, dass sie viel reden, wenn der Tag lang ist, dann aber kneifen, wenn es daran geht, Flagge zu zeigen. Diese Kluft zwischen Wort und Tat ist das, womit sich die UEFA selbst ins Abseits gestellt hat.
Was hat denn vorher die UEFA viel geredet und vor allem, was für Erwartungen hast du an dem, was du gehört, oder gelesen hast?
Hier ist eine Veröffentlichung der UEFA vom 25. Mai diesen Jahres:
https://de.uefa.com/insideuefa/mediaservices/mediareleases/news/0269-125bf07144bf-748b32e62df6-1000--kampagne-sign-for-an-equal-game-unterzeichnen/
Die UEFA und ihre Werte
Veröffentlicht von: @herbstroseHier ist eine Veröffentlichung der UEFA vom 25. Mai diesen Jahres:
Ja und da steht bereits im Einleitungstext unter der Titelzeile:
Matthijs de Ligt, João Félix, Pernille Harder, Moise Kean, Paul Pogba und Jadon Sancho für mehr Gleichberechtigung im Fußball.
Die UEFA kann die von ihr formulierten Werte nur im Fußball vermitteln, aber eben nicht in der Politik.
Veröffentlicht von: @herbstroseDas Problem bei der UEFA ist, dass sie viel reden, wenn der Tag lang ist, dann aber kneifen, wenn es daran geht, Flagge zu zeigen. Diese Kluft zwischen Wort und Tat ist das, womit sich die UEFA selbst ins Abseits gestellt hat.
Soll denn die UEFA deiner Meinung nach gar keine Werte mehr vermitteln? Soll sie den Fans mit ihren Affenlauten auch noch zujubeln und ihnen extra-Rabatte gewähren?
Es ist sicher nicht einfach für die UEFA, all ihren Mitgliedsverbänden mit ihren sehr unterschiedlichen Kulturen und politischen Ausrichtungen gerecht zu werden.
Was du von der UEFA verlangst ist, dass sie Aussenpolitik betreibt. Dazu ist sie aber nicht berechtigt. Sie kann nur dort ihre Werte vermitteln, wo sie befugt ist und das ist in den Fussballstadien, auf den Fussballplätzen und in den Trainingszentren.
Wenn dort die "equal game"-Wert vermittelt und auch gelebt werden, ist das doch eine gute Sache. Es ist doch absolut positiv, dass die UEFA solche Werte formuliert hat. Nur weil es nun ein Beispiel gibt, bei dem diese Werte scheinbar nicht beachtet wurden (ob dem auch tatsächlich so ist bezweifle ich zudem) nun alles über den Haufen zu werfen fände ich jedenfalls unverhältnismässig.
Die UEFA spricht nur davon, Werte zu vermitteln. Wenn sie die Gelegenheit hat, das auch zu tun, kneift sie.
Es gab vor längerer Zeit schon mal (ohne aktuellen politischen Hintergrund) eine Anfrage vom DFB, die Allianzarena während der EM (es ging nicht um einen bestimmten Spieltag) zu illuminieren. Das wurde bereits abgelehnt. Sich jetzt auf Nicht-Politik herauszugeben, ist höchst zweifelhaft.
Hm, das erinnert mich auch an einige andere Institutionen. Da wurden mal irgendwelche Regeln im Suff in irgendeinem dunklen Hinterzimmer beschlossen und die haben heute noch Gültigkeit und die eben heutzutage weißen Alten sind eben solche Betonköpfe wie die von damals.
Leider herrscht eben noch die Urlüge "und ihr werdet sein wie Gott". Wenn jeder gleich wäre, wäre ja niemand mehr höher als andere.
Autsch
ist doch immer so, zu jedem Thema.
Ja, das ist Kapitalismus. Viele Geschäfte springen jetzt auf den Zug auf und wollen mit Regenbogenfarben progressive Kunden werben; ob dann auch was dahintersteckt, ist fraglich.
Veröffentlicht von: @anonyma-ff2c96200Brennt der Scheiterhaufen schon?
Kann es sein, dass er gar nicht von einem Scheiterhaufen gesprochen hat, oder kann es sein, dass du ihn als einen Menschen mit bösen Hintergrund hinstellen willst?
Nostalgie
Veröffentlicht von: @anonyma-ff2c96200Brennt der Scheiterhaufen schon?
Du scheinst nostalgisch veranlagt zu sein. 😊
Ich finde es gut, wenn man nicht damit einverstanden ist, staatliche Gängelung und Unterdrückung von Menschen aufgrund höchstpersönlicher Merkmale als Kleinigkeit abzutun, nur weil man gerade selbst nicht davon betroffen ist.
Problematisch hingegen ist es, den Spieleorganisator zu politischen Maßnahmen zwingen zu wollen.
Veröffentlicht von: @johnnydProblematisch hingegen ist es, den Spieleorganisator zu politischen Maßnahmen zwingen zu wollen.
Es geht eigentlich darum, die Selbstaussagen der UEFA zu hinterfragen, die sich angeblich ja selbst für eine offene und tolerante Gesellschaft stark machen.
Nun zeigt sich halt, dass das nur Marketinggequatsche ist. Das verwundert eigentlich wohl niemanden, aber es wurde gerne verdrängt.
Der DFB hatte bereits vor einiger Zeit ohne politischen Hintergrund und ohne Festlegung auf einen bestimmten Spieltag angefragt, ob man - analog zu den Verlautbarungen der UEFA - die Allianzarena bunt leuchten lassen dürfe. Das wurde negativ beschieden. Dass man sich jetzt seitens der UEFA auf "wir geben keine politischen Statements ab" herausredet, ist unglaubwürdig.
Veröffentlicht von: @herbstroseDass man sich jetzt seitens der UEFA auf "wir geben keine politischen Statements ab" herausredet, ist unglaubwürdig.
Da bin ich grundsätzlich ganz bei Dir.
Allerdings hat der Münchner OB seine Anfrage eindeutig als 'politisches Statement' formuliert und es damit der UEFA leicht gemacht, dieses abzulehnen.
So richtig spannend wird es eh erst im nächsten Jahr. Wer wird in Katar die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen?
Veröffentlicht von: @mrorleanderAllerdings hat der Münchner OB seine Anfrage eindeutig als 'politisches Statement' formuliert und es damit der UEFA leicht gemacht, dieses abzulehnen.
Bei der aktuellen Anfrage schon, das stimmt. Allerdings hat die UEFA mit der (sicherlich begründeten) Absage das Gegenteil erreicht. Das Thema ist in aller Munde.
Veröffentlicht von: @mrorleanderSo richtig spannend wird es eh erst im nächsten Jahr. Wer wird in Katar die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen?
Ich denke, da werden wir einige unschöne Dinge erleben.
Veröffentlicht von: @herbstroseIch denke, da werden wir einige unschöne Dinge erleben.
Optimistin! 😊
Veröffentlicht von: @mrorleanderOptimistin! 😊
Ich hoffe immer zuerst das Allerbeste 😊
Veröffentlicht von: @mrorleanderSo richtig spannend wird es eh erst im nächsten Jahr. Wer wird in Katar die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen?
Niemand. Warum auch... wäre ja "respektlos".
Veröffentlicht von: @mrorleanderWer wird in Katar die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen?
Ist das jetzt die Meditation zum Kapitän oder zur Regenbogenbinde?
Veröffentlicht von: @mrorleanderWer wird in Katar die Kapitänsbinde in Regenbogenfarben tragen?
Wenn das dort einer machen würde, das wäre tatsächlich mal ein mutiges Statement....und ein Zeichen der Solidarität für nichtheterosexuelle Menschen in den Golfstaaten.
Aber man muss nicht unbedingt außergewöhnlich pessimistisch sein um davon auszugehen, dass das wohl keiner machen wird.
Fußball ist ja nicht nur Spaß, sondern vor allem Big Business - da geht es nun mal um verdammt viel Geld.
Veröffentlicht von: @suzanne62Fußball ist ja nicht nur Spaß, sondern vor allem Big Business - da geht es nun mal um verdammt viel Geld.
Aber das ist auch nur so lange möglich, wie Menschen mitziehen und Geld dafür ausgeben...
für wen, den Christen oder den Gender oder den nicht Menschen.