Finale Entscheidung zur Ehe
Von Q&A hier her verschoben, da es bei diesem Thema doch eher des Austauschs bedarf, der in Q&A nicht vorgesehen ist.
LG, Channuschka-Mod
Mein Verlobter und ich sind Christen und sehen Gott als den Mittelpunkt unserer Beziehung. In den letzten Jahren ist jedoch sehr viel passiert. Am Anfang unserer Beziehung war unsere Kommunikation sehr schlecht. Mein Verlobter hat oft sein eigenes Ding durchgezogen und war mir gegenüber teilweise ignorant. Doch inzwischen hat sich unsere Kommunikation verbessert.
Nun stehen wir vor der Entscheidung, ob wir wirklich heiraten sollen. Mein Verlobter hat plötzlich starke Zweifel. In der Vergangenheit hat er oft gelogen und war nicht immer ehrlich zu mir. Jetzt frage ich mich, was ich tun soll. Die Hochzeit ist in sechs Monaten und wir haben die Einladungskarten bereits verschickt.
@bie Von mir nur ein kleiner Tipp hinsichtlich der Forumsstruktuer: Wenn Du die Thematik Eurer anstehenden Ehe(schließung) hier mit anderen eingehender diskutieren möchtest, wäre es sinnvoller und vermutlich für Dich hilfreicher, den Thread in einem der Unterforen zu starten, in welchen nicht jeder User wie hier in der Q&A-Sektion nur genau eine einzige Antwort geben kann. Dir und Deinem Verlobten alles Gute! 🙂
hallo Bie,
oh erstmal finde ich es das Wichtigste, das dein Freund und du Christen Zeit. Und die wichtigste Beziehung die zu Gott ist.
Die zweitwichtigste Beziehung ist zu dir selbst, und erst dann die zu deinem Freund und anderen Menschen.
Der stärkste Ausdruck von Liebe ist die Selbstaufopferung zugunsten euch gegenseitig. Denn das hat Christus auch gesagt.
"Die größte Liebe beweist jemand, der sein Leben für die Freunde hingibt."
Das ihr eine Beziehung von Herz zu Herz habt. Auch wenn die Gefühle der Liebe einmal nicht mehr da sind.
Am Anfang einer Beziehung ist man voll begeistert, verliebt, wunderschöne Gefühle.
Das ist schön. Aber es gibt Zeiten, wo diese schönen Gefühle nicht mehr da sind. Und dann kommt es darauf an,
ob du zu deinem Freund nach wie vor stehen kannst.
Ganz wichtig finde ich auch, das ihr zusammen beten könnt. Und euch immer wieder in Liebe vergeben könnt. Kein
Mensch ist perfekt.
Da ich jetzt dich nicht persönlich kenne, würde ich dir raten, einen Seelsorger in deiner Gemeinde, oder das ihr
gemeinsam einen Seelsorger eures Vertrauens findet.
Eure Beziehung soll ein Leben lang halten, und da ist es wichtig, eine gute Entscheidung zu treffen.
Das wünsche ich dir und deinem Freund von Herzen.
Was ist deine Erwartung an solch ein Forum? Wir kennen weder dich, noch deinen Verlobten. Wir wissen auch nicht, warum dein Verlobter zweifelt. Wir wissen auch nicht um was für Lügen es sich handelt (Lügen gibt es immer in Beziehungen jeglicher Art) und ob das Vorgefallene verarbeitet und vergeben wurde.
Eine Hochzeit kann man absagen. Verschickte Einladungskarten sind kein Grund zu heiraten. Auch sollte euch die Meinung der anderen Egal sein. Es geht um euch zwei und ob ihr euch das Eheversprechen geben wollt oder nicht.
@bie guten Tag,
Von der Ferne schwer zu beurteilen. Wobei manche Dinge wie er hat mehrmals gelogen, sich nicht gut anhören.
Was sagen / denken deine Freunde oder Familie über ihn?
Welche Beziehung hat er zu seiner Familie und Freunden?
Ist er eigentlich Gläubig?
Vg Edd
Hej, ich denke da wohl sehr ... pragmatisch (keine Ahnung, ob das das richtige Wort ist). - Eines meiner Lebensprinzipien ist: Tue nichts, und ich meine auch NICHTS, wo du nicht 100%ig dahinterstehst. Wenn da der leiseste Hauch von Zweifel ist und du nur 97% hinter etwas stehts, wirst du es in der Regel bereuen, weil es dir dann wieder auf die Füße fällt. Ob das nun gleich ist, nach Monaten oder Jahren, ist dabei nicht so wichtig.
Du hast Zweifel, deshalb fragst du. Wenn du nicht sicher bist - und das bist du ja nicht -, dann lass es. - Das ist meine Sicht.
@neubaugoere Eines meiner Lebensprinzipien ist: Tue nichts, und ich meine auch NICHTS, wo du nicht 100%ig dahinterstehst. Wenn da der leiseste Hauch von Zweifel ist und du nur 97% hinter etwas stehts, wirst du es in der Regel bereuen, weil es dir dann wieder auf die Füße fällt.
Ist jetzt zwar off topic, aber dennoch: ich halte von diesem "Lebensprinzip" nicht viel. Wenn ich in meinem Leben stets nur solche Entscheidungen getroffen hätte, die ich 100% richtig fand, hätte ich so gut wie überhaupt keine Entscheidungen getroffen. Gerade in Liebesdingen ist es in meinen Augen unsinnig, auf 100%ige Sicherheit (des eigenen Gefühls) zu setzen.
Wenn Du also mit diesem Deinem Lebensprinzip gut durch die Welt und Dein Leben gekommen bist: schön, dann war das für Dich also passend. Aber anderen so eine Art Sicherheitsdenken als vorbildlich anzupreisen, finde ich wenig hilfreich.
Wenn einem etwas "auf die Füße" fällt, bereut man eine Entscheidung immer. Aber man bereut sie dann auch, wenn man sich vorher super sicher war, es sei die richtige Entscheidung. Dann bereut man womöglich sogar noch stärker, denn dann muss man gleich auch noch das eigene "Lebensprinzip" infrage stellen.
Wenn ich aufgrund einer Fehlentscheidung in meinem Leben hier und da mal auf die Fresse geflogen bin (und das geschah öfter mal... 😉 ), dann konnte ich das nach dem Motto: "No risk, no fun!" dann meist nach einer kurzen Weile abhaken.
Ein Freund von mir brachte indes mal einen Spruch in einer Situation, wo ich mit Bedenkenhuberei mich darum drückte, eine Entscheidung zu fällen: "Bedenke: die Schatten der verpassten Gelegenheiten werden immer länger!"
Und wenn ich heute überlege, welche der falschen Entscheidungen, die ich traf, am schlimmsten/ärgerlichsten/bedauerlichsten waren, so komme ich zu dem Schluß: es waren die Entscheidungen, Gelegenheiten nicht wahrzunehmen, nicht mutig zu agieren, kein Risiko zu wagen.
Nota bene: dies beziehe ich ausdrücklich nicht auf die Threaderstellerin und ihr Anliegen - der möchte ich überhaupt nichts raten, weil ich viel zu wenig über sie und ihre Beziehung weiß.
So sehe ich das auch - das hast Du gut beschrieben.
Ich denke, das Risiko gehört zum Leben einfach dazu. Wenn bei einer Entscheidung irgendwas schief gegangen ist, dann bedeutet das durchaus nicht automatisch, dass der Fehler bei der Entscheidung selbst lag.
hallo,
ja, Risiko gehört zum Leben. Aber gerade bei einer Frage der Beziehung einer Ehe, gilt es auch
abzuwägen. Viele Ehen werden heute wieder geschieden. Dann kannst du ganz cool sagen,
der oder die kann mich gern haben, oder auch nicht.................................................................
Selbst habe ich für meine Beziehung damals vieles aufgegeben. Arbeitsplatz gewechselt, meinen Wohnort....
meine christliche Gemeinde, gute Beziehungen.....
Da gilt es eine gute, ausgeglichene Entscheidung zu treffen. Mutig, aber auch aufpassen.
Beides. Und mir auch von Freunden etwas sagen zu lassen.
Selbst frage ich mich wieder selbst, oder andere Menschen, sind wir bereit, unser Leben dafür zu
geben ? Habe ich so viel Liebe? Wenn nicht, besser nicht............
Nun ja, ich habe ja nicht dazu aufgefordert, das Denken einzustellen. Nur, alle denkbaren Abwägungen bringen nicht viel - u.a., weil letztlich die Entscheidung, die man trifft, ganz überwiegend von einem selbst höchst unbewussten Gefühlen gesteuert wird.
Kompensiert z.B. ein PArtner irgend etwas, was man selbst bei sich als Mangeln empfindet, wird die Entscheidung ziemlich sicher zu dessen Gunsten fallen. Allerdings fällt einem das im Laufe der Jahre zunehmend auf den Geist. Und diesen Mechanismus kann man auch durch bestes Abwägen nicht außer Kraft setzen.
deshalb bin ich ja für eine so ausgeglichene Entscheidung wie nur möglich.
Auch zwischen meinem Denken und meinen Gefühlen.
Deshalb ein klares JA, oder Nein. Bin ich bereit, für meine Frau mein Leben zu
geben, dann kann ich auch manches ertragen, was mir nicht passt. Oder meine
Frau erträgt, was ihr an mir nicht passt.
Dazu gehört Vertrauen. Vertrauen zu Gott, zu mir selbst, meiner Frau.
Wenn ich selbst kein Vertrauen zu mir selbst habe, habe ich auch kein Vertrauen zu meiner
Frau, anderen Menschen. . Misstrauen, Zweifel, fangen in mir selbst an.
Menschen, die von Frauen oder Männern enttäuscht wurden, sind selbst auf der
tiefsten Ebene des Misstrauens. Pauschalurteile sind dann schnell bei der Hand.
Der erste Schritt vor jeder neuen Beziehung, pauschales Misstrauen ablegen.
Gerade dann, wenn man in Beziehungen schon oft ent...täuscht wurde.
Bewusst wieder auf Menschen einlassen, weil jeder Mensch anders ist.
"Deshalb ein klares JA, oder Nein."
Ich denke, dass Klarheit hier eine Illusion ist. Alles, was Du erwähnt hast, liegt auf der Ebene rationaler Vorstellungen. Aber das, was zwischen Menschen vorgeht - und natürlich auch besonders in einer Partnerschaft - ist ganz überwiegend emotional begründet. Und das als zusätzliche Komplikation auch noch aus dem Pool unbewusster Gefühle.
Beziehung ist also immer unvorhersehbar und ein Risiko. Aber das ist nicht das Unglück des Lebens, sondern das Leben an sich.
laut meinen "Erfahrungen" sind Beziehungen zwischen Frau und Mann oft zu
gefühlsbetont. Und als Musiker bin ich selbst gefühlsbetont. Und da gilt es aufzupassen.
Deshalb betone ich so oft, so gut es geht ausgeglichen in den Beziehungen zu leben.
Natürlich sind da auch Gefühle ganz arg wichtig. Auch mal was Verrücktes gemeinsam
zu machen, Freude zu haben. Zusammen lachen, einander von Herz zu Herz
begegnen, verbunden sein, Leid und Freude teilen.
Immer wieder Wege miteinander und zueinander zu finden.
Doch wie oft erlebst du das Gegenteil, verletzende, zerstörerische Worte,
seelische, körperliche Gewalt............
Mir persönlich helfen da die Worte vom besten Beziehungsratgeber, dem Wort
Gottes. Da hält mir immer wieder einen Spiegel vor.
Und wenn ich mit dem Finger auf jemanden zeige, sind vier Finger auf mich
gerichtet. Tagtäglich Liebe lernen.
Vor Gott kann ich nichts verbergen. ER kennt meine geheimsten Gedanken
und Gefühle.
Aber du hast recht, Leben und Liebe gilt es zu l e b e n, und nicht zu diskutieren.
Du hast das Recht auf deine ganz eigene persönliche Art zu leben und zu lieben.
Es kommt auch nicht darauf an, wer recht hat, oder nicht.
Es gilt zu leben und glücklich zu werden.
Selbst durfte ich da schon von einigen Menschen lernen, die mir Vorbilder
waren und sind.
a
Danke. - Es geht hier nicht um "Risikoabwägungen" und derlei Entscheidungen. Es geht um Zweifel. Muss ich eine Entscheidung treffen, bei der mir klar ist, wie das Risiko aussieht und ich nehme es in Kauf, ist die Entscheidung "klar". Zweifel ist etwas anderes, es ist "diffus(er)" ... Es ist dieses "ob ich das tun sollte?". Risikoabwägung ist "es kann dies oder auch jenes passieren, ich entscheide mich für ...".
(Es zweifeln auch noch beide an der Ehe, genau dann halte ich es erst recht nicht für eine gute Entscheidung, würden sie heiraten.)
@neubaugoere Muss ich eine Entscheidung treffen, bei der mir klar ist, wie das Risiko aussieht und ich nehme es in Kauf, ist die Entscheidung "klar".
Ja. Aber um solche Entscheidungen ging es mir nicht, sondern genau um solche, wo die von Dir genannten diffusen Zweifel vorherrschen. Man kann eben solange zweifeln, bis die Möglichkeit einer Entscheidung in der Sache vorbei ist.
Wir brauchen es nicht so im abstrakten Raum zu diskutieren, der Thread bringt ja ein Beispiel: A ist sich unsicher, ob sie B heiraten soll oder nicht.
A hat Zweifel. Keine überwältigenden Zweifel, zu 90% meint sie, dass eine Heirat eine gute Sache sei. Aber 10% Restzweifel bleiben. Also heiratet sie - wenn sie Deinem Lebensprinzip folgt - ihn nicht.
Da auch bei den nächsten paar Kerlen, mit denen sie sich eigentlich sehr gute eine Ehe vorstellen könnte, bei denen aber immer so 10% Restzweifel verbleiben, weil jeder halt so seine Macken hat... - da also auch bei den nächsten paar Kerlen am Ende nix rumkommt, bleibt sie Single, weil sie stets scheute, dass ihr "am Ende was auf die Füße fällt". Und richtig: da sie nie eine Heirat wagt, fällt ihr entsprechend auch keine unschöne Scheidung, kein Ehefrust und was alle denkbar wäre, auf die Füße. Sie macht Karriere, denn dafür hat sie ja Zeit. Sie kann sich eine schöne Wohnung leisten und zweimal Übersee-Urlaub pro Jahr. Da liegt sie dann gern allein am Strand und genießt ihre Sicherheit bei einem leckeren Longdrink, während sie in der Bibel liest oder einem online-Predigt-Podcast lauscht.
Und zehn Jahre später trifft sie B wieder, wie er mit seiner (einer anderen...) Ehefrau und zwei Kindern glücklich auf einem Stadtteilfest unterwegs ist. Und denkt sich so: "Wenn ich damals etwas mehr Mut gehabt hätte, dann könnte ich jetzt diese offensichtlich glückliche Frau sein, die da an seiner Seite den Kindern beim Riesenschaukel-Gekreische zuhört."
Diesen Neid auf das Glück der anderen, der sie da dann überkommt, den kann sie vermutlich - sie hat ja Übung darin, ihre Risikoscheu als kluge Vorsicht zu rationalisieren - recht gut abdämpfen: "Wer weiß, ob die auch so glücklich drein schaut, wenn sie daheim ist und nicht für die Öffentlichkeit eine blanke Fassade zeigen muss! Ausserdem bin ich ganz froh, keine nervigen Blagen zu haben, die sich am Ende noch bei der Schaukelei ihre Klamotten vollkotzen und dann darf Mutter da wieder die Wäsche machen, während der Herr Pascha natürlich mit der Dose Bier vor'm Fernseher sitzt und Fußball glotzt!"
Der Neid auf das Glück der anderen wird per Gewöhnung inzwischen vielleicht gedämpft sein. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht ist sie dann irgendwann in dem Alter, wo sie merkt, dass sich die Kerle nicht mehr so um sie bemühen. Dass sie selbst, wenn sie ihre Zehnprozentzweifel beiseite lassen würde, gar nicht mehr jemanden wüßte, der sich für eine Dauerbeziehung mit ihr interessiert. Vielleicht glaubt sie ihren eigenen Zweckrationalisierungen nach dem Motto: "Gott hat mich nicht für die Partnerschaft gewählt, sondern hatte andere Ziele mit mir." am Ende nicht mehr. Vielleicht denkt sie sich: "Komisch, die Frau C und der Herr D, die haben auch eine gute Beziehung zu Gott und trotzdem sind sie glücklich liiert. Na gut, die C schon in dritter Ehe, aber dennoch..."
Die Schatten der verpaßten Gelegenheiten werden immer länger. Das Verpassen - das lässt sich nämlich nicht rückgängig machen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Es ist eine Frage des Typs. Ich behaupte nicht, dass jemand wie A am Ende als frustriert-neidische alte Jungfer endet, die mit den Nicht-Entscheidungen ihrer jungen Jahre hadert. Es kann auch genau umgekehrt gehen: dass A alle Zweifel beiseite wischt, in eine unglückliche Ehe gerät, dann von einem saufenden Ehemann zu Brei geschlagen mit nur noch einem übrigen Auge im Frauenhaus landet, und nur noch einen frustrierenden Gedanken zu hegen vermag: "Warum hab ich nur nicht auf mein zweifelndes Bauchgefühl vertraut?!"
Beides ist möglich, Glaskugeln gibt es viele, aber die Zukunft verraten sie i.d.R. nicht.
Vielleicht könnten wir uns auf einen Kompromiß einigen: Wenn das Bauchgefühl sagt: zu 65% haut das hin! - dann sollte man sich nur dann für "das" entscheiden, wenn man gut damit zurecht kommt, wenn "das" nicht hin haut. (Wenn ich wüßte, dass ich zu 65% meinen Wetteinsatz verdopple, dann wäre es dumm von mir, nicht zu wetten. Wenn ich allerdings wüßte, dass meine Chancen, eine Fettabsaugung-Schönheits-OP zu überleben, bei 65% liegen, dann wäre ich schön dumm, wenn ich dieses Risiko einginge...).
Je stärker die diffusen Zweifel auf eine fifty-fifty-Wahrscheinlichkeit deuten, desto eher sollte man ihrer Warnfunktion folgen. Aber je größer die Gewinn-Chancen sind, desto eher sollte man Rest-Zweifel beiseite schieben, denn: Garantien gibt Dir keiner, aber wer nichts wag, gewinnt garantiert nichts.
Hab nicht alles gelesen, aber: ja, wenn beide dennoch genug Mut und Risikobereitschaft haben, dass sie trotzdem zueinander sagen: Ja, das wollen wir, lass es uns versuchen. -- JA!
Aber das haben sie beide nicht. Sie zweifeln. - Deshalb: NEIN.
🙂
Warum lässt du es erst so weit kommen, dass du Einladungen verschickst?
Warum willst du ihn überhaupt heiraten? Das erschließt sich mir gar nicht. Willst du seine Liebe und Aufmerksamkeit "erarbeiten"?
Das Ganze könnte sehr übel enden...
@monifere
Der Druck "der Gesellschaft" oder "der Familie" kann manchmal hoch sein. Und wenn man jung ist - ich erinnere mich an meine jungen Jahre - dann hat man vielleicht noch nicht die Traute oder die Stärke, seinen eigenen Weg zu gehen, wenn man sich oder den eigenen Weg noch nicht kennt. Ich kann das schon nachvollziehen. Richtig finde ich es auch nicht, aber nachvollziehen, wie groß so ein "Umfeld-Druck" sein kann, kann ich durchaus und dass es dann schwerfällt, nein zu sagen.
@neubaugoere Ich glaube, dass sie genau das von mir braucht, was ich geschrieben habe. Ich bin genau die Frau für harte Antworten. Hat mir im Leben auch immer mehr geholfen, als das weichgespülte Eititeiti-Getue. Das machen ja schon alle anderen...
@monifere
Verständnis zu haben für ihre (Ausgangs-)Situation ist für dich "weichgespült"?? Verstehe ich das richtig?
@monifere
Ich glaube, dass sie genau das von mir braucht, was ich geschrieben habe. Ich bin genau die Frau für harte Antworten.
Wow. Das nenne ich mal ein Statement. Ich hoffe sehr, dass wenn ich mal ein Problem habe, nicht auf Dich stoße.
Wenn Du schon so hart zu wildfremden Menschen aus dem Internet bist, wie gehst Du dann wohl mit Deinen Freunden um?
Hat mir im Leben auch immer mehr geholfen, als das weichgespülte Eititeiti-Getue. Das machen ja schon alle anderen...
Immerhin weiß man jetzt, warum Du so bist. Allerdings von sich auf andere zu schließen war noch nie ne besonders gute Idee. Ich bin ganz froh, dass ich in meinem Umfeld Menschen habe, die auf mich eingehen, die "spülen" mich übrigens auch nicht "weich", aber sie prahlen auch nicht damit, wie "hart" sie es mir gegeben haben.
@monifere
Ich glaube, dass sie genau das von mir braucht, was ich geschrieben habe. Ich bin genau die Frau für harte Antworten. Hat mir im Leben auch immer mehr geholfen, als das weichgespülte Eititeiti-Getue. Das machen ja schon alle anderen...
Ich glaube, wenn man in einer solchen Situation ist, und andere einen dafür auch noch verurteilen, kann einen das wirklich den Rest geben. Das letzte was man dann braucht, ist ein Statement à la "bist selbst schuld, weil du zu weich bist". Du kennst doch die genauen Hintergründe gar nicht.
@monifere
Ich weiß nicht, "was sie genau braucht", aber ich kann mir vorstellen, dass dein Statement zumindest auch etwas ist, was sie zum tieferen Nachdenken bringen könnte.
Ich bin selbst ein sehr pragmatischer Mensch und stoße Menschen manchmal damit ein bisschen vor den Kopf, wenn ich meine Gedanken oder meine Meinung in ziemlichem Klartext äußere. Umgekehrt mag ich es selbst aber, wenn man mir gegenüber sehr ehrlich und offen äußert, wenn bei mir etwas schief zu laufen droht, was ich selbst noch gar nicht wirklich erkannt habe.
Und ich habe als sehr junge Frau auch beinahe mal einen großen Fehler gemacht. Damals war ich verlobt, die Einladungskarten waren zwar noch nicht gedruckt, aber ein gemeinsamer Hausbau war bereits im Gange, als ich psychosomatische Symptome entwickelte und mir damals auch jemand ganz deutlich sagte, dass ich nochmal gründlich darüber nachdenken sollte, ob ich wirklich diese Ehe wolle. Dieser Jemand war ein Arzt, also eine völlig neutrale Person, aber er gab mir sozusagen die innere Freiheit, in alle Richtungen nachdenken zu dürfen, was ich mir sonst vermutlich nicht gestattet hätte, weil ich da viel zu sehr bereits verstrickt war.
@mamba
Ich bin selbst ein sehr pragmatischer Mensch und stoße Menschen manchmal damit ein bisschen vor den Kopf, wenn ich meine Gedanken oder meine Meinung in ziemlichem Klartext äußere. Umgekehrt mag ich es selbst aber, wenn man mir gegenüber sehr ehrlich und offen äußert, wenn bei mir etwas schief zu laufen droht, was ich selbst noch gar nicht wirklich erkannt habe.
Meiner Meinung nach gibt es einen Unterschied zwischen "Pragmatismus", der ja oft durch Sachlichkeit geprägt ist und "Härte", derer man sich selber lobt. Ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn jemand mir sachlich seine Meinung sagt, auch wenn sie nicht so liebevoll rüberkommt, wie ich es gern hätte.
Was ich hier einfach nicht gut fand, war die Art, wie Monifere ohne jede Rücksicht auf den Menschen, den sie nicht kennt, drüberbügelt und dann noch damit prahlt, dass sie keine "weichgespülten" Kommentare abgibt. Das fand ich deutlich drüber und der TE gegenüber auch respektlos.
okay, bei mir sind die ursprünglichen Fragen von monifere nicht als Härte angekommen, sondern einfach als Fragen, die sich aus dem, wie "bie" ihre Situation schildert, eigentlich ganz von selbst ergeben.
@mamba
okay, bei mir sind die ursprünglichen Fragen von monifere nicht als Härte angekommen, sondern einfach als Fragen, die sich aus dem, wie "bie" ihre Situation schildert, eigentlich ganz von selbst ergeben.
Ich kritisiere auch nicht ihre Fragen. Ich fand die Antwort mit der "Härte" völlig daneben.
liebe monifere,
das kommt immer auf die jeweilige Person und die Situation an. Manchmal gilt es hart zu reagieren,
dann auch wieder mehr sensibel. ..............
Wenn ich mit Menschen über meinen Glauben rede, sage ich manchmal, ohne eine persönliche
Beziehung zu Gott gibt es kein ewiges Leben. Dann wiederum gilt es auch jeden Menschen nach
seiner Individualität zu verstehen......
Nur wer einen Menschen versucht zu lieben, wird ihn auch verstehen können. Wer von
vorne herein einen Menschen verachtet, kann ihn nicht einmal stehen.
Und ich habe da oft mit meinen Vorurteilen zu kämpfen, wie der oder die schon aussieht, welche
Kleider, ein unmögliches Parfüm, und diese Ohrringe, und das als Mann, geht gar nicht usw..
Trotz allem, wir Menschen haben alle ein Bedürfnis nach Liebe, Annahme, Beziehung..........
Das verbindet uns Menschen. Und darum wurde Gott ein Mensch in Christus. Um uns Menschen
besser zu verstehen, und trotzdem zu lieben. Aber eigentlich soll es ja hier um Bie
gehen.........................................................
liebe Grüße,