Zuletzt gesehener Film 2021
Hallo Filmfans.
Der letzte Thread ist wegen Veralterung geschlossen worden, aber nichtsdestotrotz gibt es ja immer noch schöne Filme zum Austauschen 😊
Ausgetauscht wird hier über gesehene Filme, egal ob Kino (wird es ja irgendwann in diesem Leben mal wieder geben und ich freu mich sehr darauf), DVD, BlueRay, Streamingdienste oder Fernsehen.
Bitte schreibt in die Betreffzeile den Titel des gesehenen Films und wer mag, kann eine Kritik, eine Einschätzung oder einen Trailer posten.
Bitte beachtet bei Beschreibungen zu Filmen:
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Mein Motto: lieber einmal zu viel spoilern als einmal zu viel verraten
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Für Tatort-und Polizeiruf Fans gibt es inzwischen einen eigenen Thread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/tatort-polizeiruf-110-saison-202021.html
Ebenso sollen hier keine Serien gepostet werden, weil das einfach den Rahmen des Threads sprengen würde, dafür gibt es den Serienthread:
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Ob ein mehrteiliger Film eine Serie ist oder nicht kann jeder für sich selbst definieren.
Ich wünsche uns viel Spaß,
Trissi
Jonah Hex
Bin völlig unbedarft an den Film rangegangen.
Wie sich dann herausstellte, ist der Film von 2010 eine weitere Comic-Verfilmung, diesmal aus dem DC-Universum. Ging total an mir vorbei - und die Figur des Jonah Hex war mir bislang auch nicht bekannt.
Worum gehts? Nun, die namensgebende Figur (gespielt von Josh Brolin) ist eine Art Anti-Held in Zeiten des späten Wilden Westens.
Als Kopfgeldjäger räumt er mächtig unter den Bösen auf, aber sein Antrieb ist nicht so sehr Gerechtigkeit, sondern vielmehr Rache.
Hinzu kommt seine eigenartige Gabe, mit Toten zu sprechen.
Als Gegenspieler schickt DC gleich zwei Hochkaräter ins Rennen: John Malkovich und Michael Fassbender - für weibliche Abwechslung sorgt Megan Fox.
Das Starensemble wertet den Film merklich auf, kann aber aber nicht immer gegen die etwas verworrene Story anspielen. Wer sich an Stereotypen und der allgemein eher düsteren Stimmung nicht stört, der wird durchaus unterhalten.
knappe 3 von 5 Gatling-Guns.
Veröffentlicht von: @groffinBin völlig unbedarft an den Film rangegangen.
Wo gab's den zu sehen? Allein Megan Fox ist für mich ja immer schon ein Argument...
Nachtrag vom 27.05.2021 1746
Oh sehe gerade: Ist in amazon prime enthalten! Da hab ich was für den heutigen TV-Abend, yippieh!
Veröffentlicht von: @jack-blackAllein Megan Fox ist für mich ja immer schon ein Argument...
Dann wird dir der Film wohl gefallen.
Die Dame hätte nach meinem Geschmack etwas mehr Spielzeit haben dürfen - gerade zum Ende hin dreht sie ganz gut auf. 😉
Veröffentlicht von: @tristesseSeit wann kann die denn schauspielern 🤨
Sie kann in Richtung Kamera schauen... das mag objektiv gesehen kein starkes Argument sein, aber immerhin eines, das ich als Mann nachvollziehen kann.
Für eine Schauspielrolle würde ich sie allerdings auch nicht besetzen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Sie kann in Richtung Kamera schauen... das mag objektiv gesehen kein starkes Argument sein, aber immerhin eines, das ich als Mann nachvollziehen kann.
Nun ja, sie scheint ja auch andere offensichtliche Argumente zu haben 😀
Veröffentlicht von: @tristesseNun ja, sie scheint ja auch andere offensichtliche Argumente zu haben 😀
Selbstverständlich.
Gute Schauspielkunst ist nicht immer das primäre oder alleinige Argument für die Besetzung von Rollen - das gilt für Männlein, wie für Weiblein. 😉
Und leider sind auch manche SchauspielerInnen so sehr auf eine Rolle als Sexsymbol festgelegt, dass sie nur mühsam davon loskommen.
Bei Jonah Hex ist Megan Fox mir nun nicht negativ aufgefallen - weder optisch, noch schauspielerisch. 😀 Insbesondere als ballernde Vamp kommt sie gut rüber.
Veröffentlicht von: @groffinBei Jonah Hex ist Megan Fox mir nun nicht negativ aufgefallen - weder optisch, noch schauspielerisch. 😀 Insbesondere als ballernde Vamp kommt sie gut rüber.
Fand ich ebenso. Auch mit Deiner Bemerkung, dass man ihr durchaus etwas mehr Rolle hätte geben dürfen, gehe ich d'accord. Beim Googeln nach Megan Fox erfuhr ich dann, dass sie zusammen mit Josh Brolin als "schlechtestes Leinwandpaar" für die Goldene Himbeere nominiert worden war... Ja wie denn nu? Man kann da vielleicht den Comic oder die Drehbuchadaption für grottig halten - aber was hätte eine andere Schauspielerin aus der Rolle Besseres rausholen können sollen?
Ich mußte, als ich mir so den Wiki-Eintrag zu Fox ansah, unwillkürlich an die Achtzigerjahre zurückdenken, als es für manche Leute als Ausweis von Niveau zu gelten schien, sich über Arnold Schwarzenegger oder auch Silvester Stallone lustig zu machen. Das kam mir damals schon als schiere Neidreaktion vor - als wenn nicht gefühlte 90% aller bekannteren Schauspieler auf ganz bestimmte Rollen abonniert gewesen wären, eben aufgrund ihres jeweiligen Aussehens...
Für mich jedenfalls ist Fox das weibliche Pendant zu Schwarzenegger: so einer optischen Ausnahmeerscheinung die richtigen (glaubwürdigen) Rollen auf den Leib zu schneidern dürfte vor allem eine Frage des sehr guten Drehbuchschreibens sein. So wäre es z.B. von Anfang an unglaubwürdig, ihr eine Normalo-Rolle zu geben, sie also eine Frau spielen zu lassen, die ein ganz gewöhnliches Leben führt, in welchem dann irgendwas Ungewöhnliches passiert, dass sie dann über sich herauswachsen läßt usw. usf.
Weil eben so unübersehbar ist, dass sie nicht gewöhnlich ist. Wer hat sich nicht schon über irgendwelche Mauerblümchen-Kommödien geärgert, deren Ausgangslage darin bestand, dass man ein hübsches Mädchen einfach unvorteilhaft frisierte, ihr eine Brille verpasste oder nur ein etwas seltsames Elternpaar - um dieses häßliche Entlein dann später zum prächtigen Schwan werden zu lassen? Jede üblich-hübsche Schauspielerin kann in solchen Rollen sich ihre ersten Filmographie-Einträge ergattern. Aber eine Megan Fox in so einer Rolle? Undenkbar. Sie war von Anfang an so unübersehbar pure Sexyness, dass falsche Frisur oder Brille das nicht übertünchen könnten. Ein Film, in dem die Männer ihr nicht ständig hinterherglotzen und sich ihretwegen zum Affen machen, würde schlicht als unglaubwürdig "auffliegen".
Schade, dass man sie nicht für Wonderwoman gecastet hatte... 😊
Megan Fox wäre als Wonderwoman völlig überfordert gewesen. Ninja Turtles passte da schon besser.
Veröffentlicht von: @tristesseMegan Fox wäre als Wonderwoman völlig überfordert gewesen.
Inwiefern?
Die Rolle ist zu komplex. Viel Mimik, viel Martial Arts, längere Dialoge... da reicht es nicht nur wegzurennen und zu schreien wie bei Transformers. Oder halt im knappen Outfit gut auszusehen.
Bei dem, was ich bisher von ihr gesehen hab, halte ich ihr schauspielerisches Können für begrenzt. Auch bei Jonah Hex fand ich sie beliebig.
Aber ich verstehe, dass da bei Männern schon mal die Zunge raushängt, hübsch ist sie 😊
Veröffentlicht von: @tristesseDie Rolle ist zu komplex.
Na gut, dann meinen wir wohl zwei unterschiedliche Filme.
Veröffentlicht von: @tristesseBei dem, was ich bisher von ihr gesehen hab, halte ich ihr schauspielerisches Können für begrenzt.
Bei dem, was ich bisher von ihr gesehen habe, maße ich mir diesbezüglich überhaupt kein Urteil an: ihre Rollen waren nicht entsprechend.
Veröffentlicht von: @tristesseAuch bei Jonah Hex fand ich sie beliebig.
Auch da lag's an der Figur, nicht an der Darstellerin.
Ob sie "längere Dialoge" kann oder nicht - woher wollen wir das wissen? Ich denke, dass für Superheldenfilme Schauspielerischeres "Können" ernsthaft sekundär ist. Es stört nicht, ist aber auch nicht weiter condition sine qua non, denn z.B. Bruce Banner in den Marvel-Comicverfilmungen wird nicht uninteressanter, wenn er in seiner komplett durchdigitalisierten Hulk-Version screen time bekommt. Oder erinnern wir uns an Peter Jacksons "King Kong" - da ist der Hauptcharakter praktisch vollständig digital und "spielt" dennoch am anrührendsten.
Ich behaupte also, dass jede durchschnittlich talentierte Schauspielerin die "Rolle" von Superwoman handwerklich gewuppt bekäme. Und dass Megan Fox unterdurchschnittlich talentiert sei, müßte mir erst noch anhand eines Films belegt werden, der ihretwegen Scheiße ist. Aber in solchen Streifen hab ich sie halt noch nie gesehen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Als Carrie in Homeland könnte ich mir die Fox auch nur schwer vorstellen, bzw. würde ich sie nicht ohne Ausführliches Vorsprechen dafür casten (vermutlich würde ihr extrem gutes Aussehen sogar dagegen sprechen, wenn sie schauspielerisch zu dem fähig wäre, was Claire Danes drauf hat - die für mich ja die weibliche Referenz für Darstellungskunst ist).
Aber zu einer Wonderwoman paßt nun mal auch ein Wunder-Aussehen. Naja, die Sache ist gegessen und Gal Gadot hat den Film ja auch nicht unansehnlich gemacht. 😊
Veröffentlicht von: @tristesseMegan Fox wäre als Wonderwoman völlig überfordert gewesen.
Denke ich auch. Wonder Woman ist kindlich-naiv... aber nicht sexy-doof.
Das ist ein Unterschied.
Veröffentlicht von: @lucan-7aber nicht sexy-doof
Und woher kommt die Assoziation von sexy und doof? 🤨 Doof werden eigentlich immer eher diejenigen, die mit der Sexyness konfrontiert werden.
Ich würde mir ja glatt Rougue Hunter ausleihen, wenn mich dieses Afrika-Setting nicht schon im Vorfeld so abtörnen würde. Sie hätte mal doch den Larac-Croft-Staffelstab von der Jolie übernehmen sollen...
Veröffentlicht von: @jack-blackUnd woher kommt die Assoziation von sexy und doof?
Das ist sicher immer schwer zu fassen. Aber wenn man den Eindruck hat, dass eine Frau nicht viel mehr drauf hat, als sich in sexy Posen zu schmeissen, dann wirkt das halt zwangsläufig "doof". Dann ist die Frau eben ein Hingucker... aber auch nicht mehr. Und damit wird sie dann auch schnell langweilig.
Gegenbeispiele von Frauen, die nicht nur attraktiv sind, sondern auch Charakter haben gibt es durchaus reichlich. Meghan Fox würde ich da jetzt nicht unbedingt dazuzählen was ihre schauspielerische Leistung betrifft... persönlich kenne ich sie nicht, daher kann ich dazu natürlich nicht viel sagen 😉
Veröffentlicht von: @jack-blackBeim Googeln nach Megan Fox erfuhr ich dann, dass sie zusammen mit Josh Brolin als "schlechtestes Leinwandpaar" für die Goldene Himbeere nominiert worden war... Ja wie denn nu
Wundert mich nicht. Im Film fehlt jeglicher Hinweis darauf, warum die beiden ernstlich aneinander interessiert sind.
Es wird einfach als ein "die Schöne und das Biest-Klischee" selbstverständlich vorausgesetzt, dass die beiden zusammen sind.
Aber Du hast Recht: dafür können die Schauspieler recht wenig.
Veröffentlicht von: @jack-blackUndenkbar. Sie war von Anfang an so unübersehbar pure Sexyness, dass falsche Frisur oder Brille das nicht übertünchen könnten.
Naja - zu ihrer Botox-Zeit hätte sie durchaus als böse Hexe durchgehen können. 😈
Wegen mir darf Sie aber gerne weiter im Mieder die Knarren schwingen. 😌
Veröffentlicht von: @groffinWegen mir darf Sie aber gerne weiter im Mieder die Knarren schwingen.
Naja, der Film hat ja nun auch schon ein gutes Jahrzehnt auf'm Buckel...
Wird langsam Zeit für einen Teil 2. Wenn der nochmal zehn Jahre auf sich warten läßt, werden womöglich die Visagisten am Set mehr mit der weiblichen statt der männlichen Hauptfigur zu tun haben... 😉
Veröffentlicht von: @lucan-7Für eine Schauspielrolle würde ich sie allerdings auch nicht besetzen.
Gegenbeispiel:
Wenn man sie statt der Kruger als Helena in "Troja" besetzt hätte, wäre der Film bei mir glatt als Dokumentation durchgegangen: Völlig klar, und absolut glaubhaft, dass die halbe Heldenschaft der Antike sich gegenseitig abmurkst ihretwegen. Schließlich hört man ständig das Klicken, sobald sie in's Bild gerät: bei den Männern wird da gerade der Verstand abgeschaltet...
Eins der großen Rätsel der Filmgeschichte besteht übrigens darin, dass die Transformer-Reihe auch nach Ausscheiden von Frau Fox als Ticketbezahlungs-Argument immer noch rentabel blieb.
Veröffentlicht von: @jack-blackEins der großen Rätsel der Filmgeschichte besteht übrigens darin, dass die Transformer-Reihe auch nach Ausscheiden von Frau Fox als Ticketbezahlungs-Argument immer noch rentabel blieb.
Das wird daran liegen, dass durchaus auch Frauen Interesse am Film haben. Außerdem sind Geschmäcker verschieden und nicht jedem Mann läuft gleich der Sabber raus, wenn sie auf der Bildfläche erscheint 😊
Ich bin zwar ne Frau, aber ich finde sie auch durchaus austauschbar.
Hätte mir den Film auch gerne angesehen... leider bietet mein Amazon Prime Account den Film nur hinter einer Extra-Paywall an (wahlweise 4 oder 10 €... sorry, nö, dafür bekomme ich vermutlich bereits eine DVD...).
Schade... ich hoffe, ich bekomme nochmal eine Gelegenheit.
Ich kenne den Comic so halb... aus einem DC/Marvel Crossover aus den 90ern, in dem verschiedene Figuren vermischt wurden... wäre mal schön gewesen, eine Umsetzung davon zu sehen...
Veröffentlicht von: @lucan-7leider bietet mein Amazon Prime Account den Film nur hinter einer Extra-Paywall an
Sicher? Ich wüßte nicht, dass ich irgendeinen Gold-Prime-Account hätte und bei mir ist der nach wie vor kostenfrei zu sehen. Hab's eben nochmal gecheckt - denn manchmal kosten ja tatsächlich Filme, die letzte Woche noch kostenlos waren, dann plötzlich doch was.
Hast Du in der Rubrik "Für mich kostenlos" nachgeschaut? (Denn auch das hab ich schon erlebt, dass kostenfreie Filme sich auch bezahlen ließen... 😉 )
Bei mir ging es gestern auch kostenlos.
Hab aber nach 30 Minuten ausgemacht, mir war der Film zu langweilig.
Veröffentlicht von: @jack-blackIch wüßte nicht, dass ich irgendeinen Gold-Prime-Account hätte und bei mir ist der nach wie vor kostenfrei zu sehen.
Der Account wurde nicht in Deutschland angelegt, deshalb sind da nicht immer die gleichen Filme zu sehen... oder eben andere Filme, die extra bezahlt werden müssen.
Wobei mich das bei dem Film gewundert hat... ist ja nicht so, dass das jetzt der neueste Blockbuster wäre. Liegt vermutlich an irgendwelchen Verträgen für bestimmte Regionen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Der Account wurde nicht in Deutschland angelegt, deshalb sind da nicht immer die gleichen Filme zu sehen...
Ach so, das wäre denkbar.
Naja, auch wenn ich ihn anschaubar fand (Gründe wurden ja diskutiert...), entgeht Dir da kein Meilenstein guter Unterhaltung. Tatsächlich kann ich sogar nachvollziehen, dass tristesse nach einer halben Stunde rauszappte: echte Spannung will nicht entstehen, auch, weil das eigentlich Interessante an der Hauptfigur (seine special skills und wie er an die gelangte) nur so nebenbei thematisiert wird in recht zusammenhanglos reingeschnittenen Rückblenden. Ich kenne ja den zugrunde liegenden Comic nicht, aber um es mal Fachchinesisch zu sagen: da ist zuviel design und zu wenig concept im concept design.
(Ganz anders als bei den Charakteren in "Watchmen", die heute spät nachts mal wieder im TV laufen, wie ich gerade beim Überfliegen der Programmzeitung bemerkte - für den unwahrscheinlichen Fall, dass Du den noch nicht gesehen haben solltest: Kanon, und daher Pflicht! 😀 )
Veröffentlicht von: @jack-blackfür den unwahrscheinlichen Fall, dass Du den noch nicht gesehen haben solltest: Kanon, und daher Pflicht!
Dieser Fall ist in der Tat als höchst unwahrscheinlich einzustufen 😉
Ich habe nicht nur den Comic und die DVD, sondern auch die Zusatz-DVD sowie die (absolut empfehlenswerte, weil auf dem gleichen Niveau!) Nachfolgeserie gesehen, die an den Film anknüpft...
Yup, absolut Pflicht für Leute, die mit dem Genre etwas anfangen können. 😊
Ja - die Kratzer auf meinen Händen belegen, wie heftig sich die Eulen sträubten, als ich sie eben nach Athen trug... 😀
Veröffentlicht von: @jack-blackechte Spannung will nicht entstehen, auch, weil das eigentlich Interessante an der Hauptfigur (seine special skills und wie er an die gelangte) nur so nebenbei thematisiert wird in recht zusammenhanglos reingeschnittenen Rückblenden.
Habe ich ähnlich empfunden. Und die Action hätte auch etwas besser sein können. Anstatt allerlei unglaubwürdigen Gimmicks die irgendwie emotionslos eingebaut wurden, hätte dem Film brachiales Geballer im Stil von Last Man Standing gut getan.
Gut fand ich Michael Fassbender als Burke. Zwar etwas überzogen, aber da alle anderen mehr oder weniger nur grimmig durch die Gegend gucken, war sein Charakter noch am interessantesten.
Bei den "Watchmen" finde ich die Verfilmung gut gelungen. Aber da hatte auch die Comic-Vorlage schon einen anderen Anspruch, als ihn Marvel oder DC haben. Es ist nicht umsonst der einzige Comic, der es laut Time Magazine unter die 100 besten englischsprachigen Romane geschafft hat.
Veröffentlicht von: @groffinGut fand ich Michael Fassbender als Burke.
Auf diese Deine Erwähnung hin habe ich gerade mal M. Fassbender gegoogelt. Er war mir bisher nur durch Auftritte in Filmen, die mich (aus anderen Gründen) ärgerten, der X-Men-Reihe oder der Leichenfledderei, die an der Alien-Saga begangen wurde... 😉
Dabei bin ich auf "The light between oceans" gestoßen, den ich mir heute nachts mal reinpfeifen werde. Dramatische Liebesfilme werden mir ja - vermutlich aufgrund meiner sonstigen Seegewohnheiten - kaum mehr empfohlen, dabei bin ich doch eigentlich, also so in meinem tiefsten Inneren durchaus so ein Taschentuchfilm-Typ... 😊
Mal schaun, ob ich da die Fassbender-Magneto-Connection aus'm Kopp kriege.
Veröffentlicht von: @jack-blackEr war mir bisher nur durch Auftritte in Filmen, die mich (aus anderen Gründen) ärgerten, der X-Men-Reihe oder der Leichenfledderei, die an der Alien-Saga begangen wurde... 😉
hrhr "Leichenfledderei"...
Eigentlich war schon nach Alien 3 (imho der beste der Reihe) der Ofen aus - alles danach war irgendwie für die Tonne.
Der gute Michael hat sich schon in ziemlich viele Filme geschmuggelt, die Rang und Namen haben, darunter auch 300, Steve Jobs und 12 Years a slave.
Den Spätwestern "Slow West" fand ich ganz gut, zumal er mit allerlei verträumter Westernromantik aufräumt. Mit etwas mehr Biss hätte der fast als Gebr.Coen-Adaption durchgehen können.
Tja - dass die X-Men-Filme nicht alle gut waren, dafür kann er nicht viel. Immerhin gehörte er zu denen im Cast, die durchaus schauspielern können. 😉
Alien Reihe (spoiler)
Veröffentlicht von: @groffinEigentlich war schon nach Alien 3 (imho der beste der Reihe) der Ofen aus - alles danach war irgendwie für die Tonne.
Wie verschieden die Geschmäcker sein können... für mich ist das eindeutig der Schlechteste. Der 4. reisst es dann wieder halbwegs raus und kommt zumindest dem genialen 2. Teil nahe.
Die Prometheus Saga ist irgendwie gut gemeint, ist meistens auch stimmungsvoll, scheitert dann aber an der inneren Logik der Geschichte... jede Menge gute Ideen, die aber nicht sinnvoll verknüpft werden...
Was Fassbender betrifft so ist der Typ immerhin so wandelbar, dass der auch in einem grottenschlechten Film mitspielen kann... und wenn er dann im nächsten Film wieder auftaucht hat man das bereits wieder vergessen, weil man ihn nicht mit dem anderen Charakter in Verbindung bringt...
Veröffentlicht von: @lucan-7Wie verschieden die Geschmäcker sein können... für mich ist das eindeutig der Schlechteste. Der 4. reisst es dann wieder halbwegs raus und kommt zumindest dem genialen 2. Teil nahe.
Yup!
Veröffentlicht von: @lucan-7Die Prometheus Saga ist irgendwie gut gemeint, ist meistens auch stimmungsvoll, scheitert dann aber an der inneren Logik der Geschichte... jede Menge gute Ideen, die aber nicht sinnvoll verknüpft werden...
Stimmungsvoll ist sie, weil der Look sehr geil ist. Ich weiß noch, wie schier "ergriffen" ich während der ersten 15 Minuten von Prometheus im 3D-Kino-Sessel saß und mich einfach an den Bildern ergötzte. Aber inhaltlich eine Fortsetzung, die mich richtiggehend geärgert hat (trotz des guten Casts). Nie war ein derart teurer und lang ersehnter Science fiction so wenig science... Das Schlimmste daran: nun kann ich mir auch die ersten beiden Alien-Teile nicht mehr anschauen, ohne an diese abstruse "Hintergrundgeschichte" denken zu müssen.
Veröffentlicht von: @jack-blackStimmungsvoll ist sie, weil der Look sehr geil ist. Ich weiß noch, wie schier "ergriffen" ich während der ersten 15 Minuten von Prometheus im 3D-Kino-Sessel saß und mich einfach an den Bildern ergötzte.
So ging's mir damals auch... und ich war wahnsinnig gespannt, wie sich die Bedeutung dahinter auflösen würde. Nur um dann im Laufe des Films festzustellen, dass es gar keine Bedeutung gab... die Bilder wurden um der Bilder willen gefilmt, eine Geschichte gab es eigentlich nicht wirklich. Im Grunde entstand der Eindruck eines Films, der mal gut durchdacht war, dann aber von irgendwelchen unfähigen Produzenten völlig verhunzt wurde... was aber leider nicht der Fall ist.
Die Szenen selbst waren für sich allein genommen alle in Ordnung... bis auf den Wissenschaftler, der super ängstlich und vorsichtig ist, den dann aber der "Forschungseifer" packt und unvorsichtig werden lässt, als ein seltsames Wesen auftaucht, das sich wie eine angriffsbereite Kobra aufrichtet... ja nee... ist klar... so sind Wissenschaftler halt... wer soll das bitte glauben...?
Unterm Strich sehe ich die Filme nicht zum Alien-Universum gehörig, daher sind sie für mich OK und der Schaden hält sich in Grenzen...
Veröffentlicht von: @lucan-7Wie verschieden die Geschmäcker sein können... für mich ist das eindeutig der Schlechteste. Der 4. reisst es dann wieder halbwegs raus und kommt zumindest dem genialen 2. Teil nahe.
Nunja. Der zweite ist auch cool, legt deutlich mehr den Aspekt auf Action - hat der Serie gut getan. Der vierte fing vielversprechend an, wurde dann zum Ende hin aber immer abstruser und gipfelte schließlich in diesem weißen Hybridmonster, das einfach nur noch eklig war. Aber ja - Action ist da und die kann über manchen Unbill hinwegtrösten.
Am dritten Teil gefällt mir das Setting und wie sich der Charakter von Ripley entwickelt. Ist außerdem wieder mehr Grusel und weniger Splatter wie in den nachfolgenden Teilen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Die Prometheus Saga ist irgendwie gut gemeint, ist meistens auch stimmungsvoll, scheitert dann aber an der inneren Logik der Geschichte... jede Menge gute Ideen, die aber nicht sinnvoll verknüpft werden...
War optisch schön anzusehen und der leicht philosophische Anstrich wäre sicher noch ausbaufähig gewesen. Am schlimmsten fand ich allerdings die vermittelten Zukunftsaussichten: die genialsten Wissenschaftler der Menschheit verhalten sich schlicht saudoof und ohne Sicherheits-Standards.
Veröffentlicht von: @groffinAm schlimmsten fand ich allerdings die vermittelten Zukunftsaussichten: die genialsten Wissenschaftler der Menschheit verhalten sich schlicht saudoof und ohne Sicherheits-Standards.
Richtig, das ist einfach Quatsch... das ist ja auch das, was den zweiten, actionlastigen Teil ausgezeichnet hat: Die Soldaten wurden wirklich als harte Typen gezeichnet, die diszipliniert und furchtlos vorgehen... und trotzdem scheitern, was die Aliens noch um so fieser erscheinen lässt.
Filme, die Soldaten (oder eben auch Wissenschaftler) als unprofessionelle, jammernde Weicheier zeigen sind einfach nur platt... wer solche Leute einstellt darf sich wohl kaum wundern, dass die Expedition scheitert, sobald mal ein Monster auftaucht. Ärgert mich jedesmal...
Veröffentlicht von: @groffinder leicht philosophische Anstrich wäre sicher noch ausbaufähig gewesen.
Was genau meinst Du damit? Mich hat dieser quasi-religiöse (statt philosophische) Touch unglaublich geärgert. Dabei wird der wissenschaftliche (Hey, das ist ein Science fiction! Science!!!) Haupteinwand relativ früh von einem der sich später so strunzdoof verhaltenden Wissenschaftler sogar mal stichwortartig eingeworfen: Evolutionstheorie/Darwin?!
Dieser Einwand wird nicht mal versuchsweise adressiert im weiteren Filmablauf, sondern schlicht ignoriert.
Statt dessen gibt's da jetzt so eine Schöpfer-Rasse, die sich dann durch irgendeine blödsinnige Hybris per Alienkonstruktion selbst ausrottete. Erich Däniken, übernehmen Sie!
Aus einem "glaubhaften" Thriller, der aus der Wissenschaft (hier: Evolutionsbiologie) gerade seine Plausibilität zieht (die Anpassungsfähigkeit der Aliens hat sie so lange überleben lassen) wird ein religiöses Humbug-Märchen, eine Space-Opera ohne die für das Genre eigentlich notwendige Romanzen-Zutat (denn dass Noomi Rapace da jetzt noch ihren Lover mitnimmt, hat ja nix mit Romanze zu tun, sondern nur mit Alien-Insemination).
Veröffentlicht von: @jack-blackStatt dessen gibt's da jetzt so eine Schöpfer-Rasse, die sich dann durch irgendeine blödsinnige Hybris per Alienkonstruktion selbst ausrottete. Erich Däniken, übernehmen Sie!
Oder auch nicht... denn diese "Schöpferrasse" waren ja selber auch nur genetische Menschen.
Damit hätte man auch eine wie auch immer geartete Kurve kriegen können... aber auch das wurde dann ja im weiteren Verlauf wieder geändert bzw. ignoriert.
Man hat den Eindruck, als ob Scott alle 15 Minuten den kompletten Plott umgeschrieben hat, ohne noch einmal auf vorhergehende Szenen einzugehen oder sich zu entscheiden, was zur Hölle er denn da eigentlich erzählen will...
Veröffentlicht von: @jack-blackWas genau meinst Du damit? Mich hat dieser quasi-religiöse (statt philosophische) Touch unglaublich geärgert.
Mich auch.
Naja, da gibts mehrere Aspekte. Das was Du als quasi-religiösen Touch beschreibst (das Offensichtliche: Menschheit als Produkt einer Alienrasse), dann dieser gesamte Schöpfer-Geschöpf-Komplex, der sich dann ja auch auf David erweitert bis hin zu Alien Covenant weiterzieht.
Schöpfer-Rasse erschafft (mehr oder weniger) den Menschen, der schafft künstliche Intelligenz, diese benutzt den Schöpfer um wiederum Wesen zu erschaffen (respektive dann halt ein Schöpferfressendes Monster, das wiederum auf den Plänen der Urschöpfer basiert) - Kreislauf fast perfekt.
Ein rein religöses Thema? Ich glaube nicht. Bei Terminator haben wir das Grundthema ebenfalls - die sich verselbständigende KI, die nicht mehr kontrolliert werden kann und den "Schöpfer" vernichtet. Dieses Grundthema findet sich in diversen Facetten überall - Ödipuskomplex, Zeus, David und Saul, Der Zauberlehrling, Kernspaltung, Gentechnik, Bioethik, usw.
Naja - zugegeben - dadurch dass der Titel "Prometheus" letztlich aus dem religiösen Kontext stammt ist auch eine religöse Deutung nicht ganz von der Hand zu weisen. Im Kern geht es imho aber darum, dass hier ein philosophischer Vergleich zwischen Gentechnik und dem Feuer gezogen wird, welches Prometheus der Sage nach dereinst dem Menschen brachte: Nützlich aber auch verzehrend.
Auf Murphys Gesetz gehe ich gar nicht ein - ist quasi schon Standard bei Alien-Filmen.
Love, Simon
Teenager - Outing - Film.
Nett anzuschauen, geht aber meiner Meinung nach am eigentlichen Thema vorbei. Ich denke, dass es nicht so einfach und wohlgefällig abläuft, wenn man sich als Jugendlicher outet, bzw. geoutet wird.
Die Problematik und Konflikte werden nur grob angerissen, bevor sich alles in "Heile heile Gänschen" ausflöst. Wäre ja schön, wenn es immer so wäre.
Aber unterhalten hab ich mich trotzdem.
OSS 117
Davon gibt es inzwischen zwei Filme (habe sie jetzt einfach mal zusammen genommen):
- Der Spion, der sich liebte und
- Er selbst ist sich genug
Ein dritter Teil sollte im Februar diesen Jahres in die Kinos kommen.
Ähnlichkeiten mit James Bond-Titeln sind natürlich absolut beabsichtigt.
Das ganze ist eine französische James Bond-Persiflage/Hommage.
Der Agent OSS 117 erinnert nicht nur optisch an Sean Connery, sondern auch das gesamte Setting und der Dreh sieht den Originalen zum Verwechseln ähnlich.
Allein dafür sind die Filme schon beachtenswert. Einfach schön, wie sie den Stil kopiert haben und die Zeit der 60er und 70er Jahre aufleben lassen. Dabei sind Elemente aus zahlreichen Bond-Filmen, insbesondere die mit Sean Connery und Roger Moore zu finden.
Tatsächlich gab es schon damals ernsthafte OSS 117-Filme, die sich am Vorbild des britischen Geheimagenten orientierten.
Der Humor der beiden Filme von 2006 und 2009 - tja... ist französisch und sehr oft zum Fremdschämen und natürlich "politisch unkorrekt". Agent OSS 117 ist ein selbstverliebter, ignoranter, rassistischer Macho, der so ziemlich in jedes kulturelle Fettnäpfchen tritt, das er findet.
Während im ersten Film die arabische Welt und der Islam ihr Fett abbekommen, sind es im zweiten Teil eher die Juden und Deutschen.
Aber auch die Franzosen selbst werden herrlich selbstironisch auf die Schippe genommen.
Trotzdem: ein Gag-Feuerwerk ala Mini-Max (Get Smart, Maxwell Smart) sollte man nicht erwarten. Insbesondere der zweite Teil driftet nach meinem Geschmack zu sehr in den Klamauk ab.
--> Gute, unterhaltsame, aber nicht immer überragende James-Bond-Parodie - nicht nur für 007-Fans
The Maze Runner - Teil 1
Dystopisches Jugenddrama mit ziemlich guten Schauspielern.
Die Logik bleibt etwas auf der Strecke, aber die Geschichte ist dennoch unterhaltsam. Eine Triologie, wo ich alle drei Teile gern gesehen habe.
A million ways to die in the West
Schwarze Nerd-Wildwest-Komödie von und mit Family-Guy Erfinder Seth MacFarlane.
Die Story ist eigentlich eher Nebensache. 😉
Der junge Albert ist Schafzüchter und ein ziemlicher Nerd. Konflikten geht er aus dem Weg und auch sonst ist er nicht wirklich erfolgreich.
Als ihn dann noch seine Freundin verlässt, gerät er in eine Sinnkrise.
Da taucht im Ort eine schöne Unbekannte auf...
Viele Gags, ziemlich viel schwarzer Humor und auch manchmal etwas unterhalb der Gürtellinie. Großes Starensemble (Liam Neeson, Amanda Seyfried, Charlize Theron, Neil Patrick Harris und viele Cameos) und allerlei aberwitzige Momente machen den nicht ganz jugendfreien Film durchaus sehenswert.
4 von 5 rauchende Colts
Hop
Hop. - Amerikanischer Animationsfilm von 2011. Gehört eigentlich in die Osterzeit, was ich vorher nicht gewußt habe: Alternder Osterhase will seinen Sohn als Nachfolger ernennen, der will aber lieber Rockstar werden und flüchtet in die Menschenwelt zu einem, der als Kind den Osterhasen gesehen hat...
Überraschendes Wiedersehen mit James Marsden, den ich schon in "Verwünscht" großartig fand. Und David Hasselhoff spielt auch mit. Als David Hasselhoff 😎 ...
Der Film hat ein paar lustige Momente. Ist m.E. aber viel zusammengeklaut aus anderen Filmen. Die Süßigkeitenfabrik erinnert zu auffällig an "Charlie und die Schokoladenfabrik". Und die coolen Pink Berets kommen viel zu kurz. Da wär mehr drin gewesen.