Zuletzt gesehener Film 2021
Hallo Filmfans.
Der letzte Thread ist wegen Veralterung geschlossen worden, aber nichtsdestotrotz gibt es ja immer noch schöne Filme zum Austauschen 😊
Ausgetauscht wird hier über gesehene Filme, egal ob Kino (wird es ja irgendwann in diesem Leben mal wieder geben und ich freu mich sehr darauf), DVD, BlueRay, Streamingdienste oder Fernsehen.
Bitte schreibt in die Betreffzeile den Titel des gesehenen Films und wer mag, kann eine Kritik, eine Einschätzung oder einen Trailer posten.
Bitte beachtet bei Beschreibungen zu Filmen:
Inhalte des Filmes, die über die offiziellen Beschreibungen der Filmhandlung hinausgehen, bitte mit einer "Spoiler" Warnung im Betreff versehen, damit diejenigen, die überrascht werden wollen, weiterklicken können.
Mein Motto: lieber einmal zu viel spoilern als einmal zu viel verraten
https://de.wikipedia.org/wiki/Spoiler_(Medien)
Für Tatort-und Polizeiruf Fans gibt es inzwischen einen eigenen Thread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/tatort-polizeiruf-110-saison-202021.html
Ebenso sollen hier keine Serien gepostet werden, weil das einfach den Rahmen des Threads sprengen würde, dafür gibt es den Serienthread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/serienthread-2020-ii.html
Ob ein mehrteiliger Film eine Serie ist oder nicht kann jeder für sich selbst definieren.
Ich wünsche uns viel Spaß,
Trissi
The Big Short
https://www.youtube.com/watch?v=K74aFp7Fx8g
Nach der wahren Geschichte um den Bankenzusammenbruch 2007.
Hochkarätig besetzt mit Steve Carell (da schau her, das ist ein richtig guter Schauspieler), Brad Pitt, Ryan Gosling und einem großartigen Christian Bale, aber der kann ja alles spielen.
Das Thema könnte aufgrund seiner Komplexibilität langweilen, aber Adam McKay macht das ganz gut, indem er zwischendurch die Handlung aussetzt und Promis mit Blick in die Kamera die Sachverhalte schnell erklären lässt. Interessantes Stilmittel, sehr amüsant. Die Schnitte sind unglaublich gut und die Kameraführung immer dicht am Protagonisten.
Ich hab zwar nicht alles verstanden, aber ich fand's geil 😀
Nachtrag vom 03.07.2021 1313
Ach ja, läuft bei prime.
Veröffentlicht von: @tristesseAch ja, läuft bei prime.
Danke für den Tipp, da hab ich was für falls heute das England-Dänemark-Spiel langweilig wird. 😊
Ich vermute, es wird Dir gefallen 😊
Aber das Spiel wird nicht langweilig ^^
Trautmann
Nettes Biopic über Bernhard Carl „Bert“ Trautmann,, vielleicht ein bisschen zu melodramatisch, aber so sind Biopics nun mal.
Hab ich auch gesehen, allerdings war mir die Romanze viel zu aufgeblasen und auch unglaubwürdig, wenn man bedenkt, dass Trautmann dreimal verheiratet war und seine erste Frau der Karierre wegen zurück gelassen und in Deutschland als Trainer angefangen hat.
Das passt alles nicht zum Vorzeigefussballer 😊
Ich hätte gern mehr über sein Leben im Tor erfahren als die paar Ausschnitte und die ausgewalzte Liebesgeschichte.
Aber ich finde David Kross als Schauspieler sehr gut und der Film war gesamt gesehen unterhaltsam.
Ich habe mal hinterher bei Tante Wiki nachgeschlagen, da kommt die Familie Trautmanns praktisch nicht vor. Der Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit der Fußballer-Karriere.
Der Film ist halt ein Biopic, der zu Herzen gehen soll, da macht sich eben eine Romanze besser als Bälle-Fangen.
Es gab im Anschluss an den Film noch ne Reportage. Darin wurde deutlich, warum Trautmann in dem Film so dargestellt wurde.
Gut fand ich diese Flashbacks, die sein Trauma herausgestellt arbeitet haben.
Den Rabbiner hat er übrigens nie getroffen, was er sehr bedauert hat.
Boss Level
Actionstreifen der inhaltlich eher übersichtlichen Art. Frank Grillo hatte ich sicherlich vorher schon mal irgendwo gesehen, er war mir aber als Hauptdarsteller noch kein Begriff. Naomi Watts und Mel Gibson dagegen schon. Seit "Mullholland Drive" von David Lynch bin ich Fan von Naomi und bei Filmen mit Mel Gibson hab ich mich selten gelangweilt. Also gab ich diesem Werk, dass seine inhaltliche Nähe zu Computerspielen ja schon im Titel trägt, mal eine Chance, zumal man als Prime-Kunde ihn bei amazon ja ohne Zusatzkosten sehen kann.
Ich wurde nicht enttäuscht, oder nur ein klein wenig. Mel Gibson als Bösewicht war ähnlich austauschbar wie z.B. im 3. Expendables-Teil (oder war's der zweite? oder vierte? Man hört ja irgendwann auf zu zählen oder auch nur zu differenzieren bei diesen Nummerserien). Und Naomi Watts hatte auch nur die narrative Funktion der mistress in distress. Wobei in auf den us-amerikanischen Markt zugeschnittene cineastischen Stangenwaren ja inzwischen keine Jungfrau, sondern doch - family values und so - eine Ehefrau oder zumindest Ex-Ehefrau dieses Stereotyp erfüllt: die Frau, die es zu retten oder der zumindest unter Aufgebot aller Mittel geholfen werden muß.
Ich verrate also nicht zuviel, wenn ich sage: Eigentlich gibt es hier nur eine "richtige" Rolle und die wird von Frank Grillo gespielt. Nicht, dass die irgendeine Art von Tiefe hätte - aber das ist hier auch nicht vonnöten. Denn letztlich handelt es sich nur um runde 100 Minuten Klopperei und Schießerei. Der filmgewordene feuchte Traum aller Gamer, die Ego-Shooter und Prügel-Spiele a la Mortal Combat lieben.
Frank Grillo nimmt man das sprücheklopfende Aufstehmännchen von der ersten Szene an widerspruchslos ab - und das ist m.M.n. gar keine so geringe Leistung. Denn er steckt nicht in einem Deathpool-
Anzug, sondern (mit Ausnahme der Szenen, in denen er seine beneidenswerten Sixpack vorzeigen darf) meist in Jeans und Lederjacke. Auch eine interessante Hintergrundstory wurde ihm verweigert. Irgendwas mit Special Forces halt. Selbst das zerrüttete Verhältnis zu seiner Kleinstfamilie (Frau und Sohn) ist dermaßen dünn und substanzlos, dass jeder Söldner, den man in Tactic-Games wie meinetwegen "Commandos" anheuern kann, i.d.R. mehr Story-Background vorzuweisen hat.
Weil es für die einzige Filmidee so sein muß, ist sein Charakter sogar bei so wenig Inhalt schon widersinnig: Er muß "kaputt" und "fit wie ein Turnschuh" gleichzeitig sein.
Die Filmidee ist schnell gespoilert und nur, wer sich die Spannung auch der allerersten zwei Minuten erhalten will, liest jetzt weg:
Ein Mann wacht nach einer durchzechten Nacht auf dadurch, dass er von einem gedungenen Mörder angegriffen wird. Und das immer wieder. Soweit, so sehr von "Und täglich grüßt das Murmeltier" abgeguckt.
Dieser Mann hat also nur einen Tag (und nicht mal den, sondern anfangs eigentlich nur rund fünfeinhalb Stunden...) Zeit, herauszufinden, wer ihn da weswegen zu killen versucht. Indem er haufenweise andere gedungene Mörder wieder und wieder umnietet, die einander die Klink(g)e des Todes sozusagen in die Hand geben.
Wer das doof findet, hat natürlich recht. Aber die Existenzberechtigung des Films nicht verstanden: Es geht nicht um die Story. Es geht um etwas, das vermutlich nur Intensiv-Zocker kennen: dieses befriedigende Gefühl, ein (Action-) Game aus dem Effeff zu beherrschen. Wie manche Counterstriker (ich bin nun schon ein paar Jahre raus aus der Gaming-Szene, ersetzt Counterstrike einfach durch aktuellere Titel) sich durch die Maps bewegen, als würden sie tanzen, ohne Fehltritt, jeder Schuss ein Treffer, mit einem Timing, was die Reaktion auf Gegner-Aktionen angeht, dass es scheint, sie hätten das abgesprochen... Das ist Spiel um des Spiels willen, art pour l'art, wenn man so will. In seinem "anspruchsvollsten" Roman Das Glasperlenspiel hat Hermann Hesse - schon Jahrzehnte, bevor an Videospiele auch nur zu denken war - den Menschen als homo ludens (spielender Mensch) gedacht: Das Spiel als Vollendung und Sinn der menschlichen Existenz. Das Spiel hat keinen Zweck außer dem, gespielt zu werden, in dieser Zwecklosigkeit besteht gerade sein Sinn. Und nur im Spiel (und in der "echten" Kunst) wächst also ein Mensch über die alltäglichen Nutz- und Zweck-Zumutungen hinaus, ist also im Sinne des Wortes frei.
Darin, ein sinnfreies Spiel im Schlaf zu beherrschen - darin liegt die ganze Faszination des Gamings: der Spieler wird eins mit dem Spiel, er wird das Zahnrädchen, dass den gesamten Spielprozess sozusagen beisammenhält. Er darf und muß sich zwar auch irgendwie "kreativ" verhalten, aber doch immer nur so, wie es die Spielregeln erlauben. Die Spielregeln können nicht ausgehebelt oder "gebrochen" werden (wie es beispielsweise die Behauptung der Matrix-Trilogie ist), man muß sich ihnen lediglich perfekt anpassen, um das perfekte Spiel zu machen (Kleiner Literatur-Tipp am Rande: Lest Euch "Ready Player One" als Buch durch, statt vorher den Film zu gucken - auch darin taucht der Topos des "perfekten Spiels" an relevanter Stelle auf).
Und so besteht auch der Handlungsfortschritt von "Boss Level" eigentlich nur darin, dass der Protagonist immer genauer die Mechanismen dieses Spiels durchschaut und für sich zu nutzen lernt. Per trial and error: Das, was bei einem normalen Game Dutzende durchzockter Nächte bedarf: das Durchschauen der Spielmechanismen, bis man sie perfekt (oder doch zumindest nahezu perfekt und damit gut genug, um bis zum letzten Boss-Level voranzukommen und dort diesen "Endgegner" zu legen) beherrscht, muß im Film freilich gerafft werden. So werden die Szenen häufig mit einer Zahlenangabe der Art "140.ster Versuch" eingeleitet. Diese Zahlenangaben sind - ein Rezensent wies in den Kunden-Kommentaren korrekt darauf hin - noch sehr, sehr zurückhaltend. Man hätte wohl eher eine Null an die Zahlen dranhängen, oder eine 10 voranstellen können, um das, was der Protagonist hier so per Versuch und Irrtum zu lernen scheint, plausibler zu machen.
Aber davon abgesehen, werden Frust und Freude des Gamings hier super transportiert: Dieser Frust, immer wieder in den gleichen Spielabschnitten zu scheitern. Diese Freude, endlich einen Trick gefunden zu haben, eine vorher noch unschaffbare Herausforderung plötzlich "mit links" zu meistern - dieser Aha-Moment des Erkennens...
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SPOILER ANFANG!!!!!
Beispielsweise wurde dem Helden ein Peilsender implantiert und deswegen finden ihn die Kopfgeldjäger auch immer, egal wie er sich in der "Spielwelt" bewegt. Dass und wie ihm dieser Peilsender implantiert wurde, erführe (Konjuktiv) man als Zuschauer durch kleine Nebendetails wie z.B. Bildschirmstörungen, sobald er an einem Monitor vorbeiläuft, oder wenn man genau hinhört, was da von einer angeshicksten Kneipenbekanntschaft gelabert wird, viel früher, als es ihm selbst klar wird.
SPOILER ENDE!!!
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Falls man als Zuschauer diese Details bemerkt und zusammensetzte. Was wohl kaum einer tut. Im Nachhinein dann (ich mußte den Film dafür zweimal schauen) sieht man die nahezu lächerlich deutlichen "Hinweise". So, wie man als Pro-Gamer auch all die kleinen Lösungs-Hinweise, die Spieldesigner für Durchschnittsgamer in der Spielwelt verteilen, lächerlich findet: "Jeder mit nur etwas Verstand muß da doch sofort von selbst drauf kommen!"
In diesem Sinne - dass Frust und Freude des Gamings filmisch dargestellt werden - ist dieser Action-Streifen wirklich gelungen. Gut gefallen haben mir auch all die Gaming-Zitate und Anspielungen. Ausgerechnet der kleine Sohn des Helden wird dafür sozusagen vom Drehbuch instrumentalisiert. Wollte man wohlwollend sein (und ich will's gerade... 😉 ), könnte man sogar sagen: der Sohn ist ein Symbol, ist der Spiegel des nur körperlich erwachsenen Helden. Dass die beiden
- SPOILER WARNUNG!!!!!!
ausgerechnet in einem Videospielladen beim Zocken alter Side-Scroller aus den 80er Jahren zusammenfinden
- SPOILER ENDE!!!!!
kann also durchaus als Metapher gelesen werden, die innerpsychische Vorgänge versinnbildlicht.
Wenn man also will (und ich will gerade), kann man diesen Action-Streifen ernster nehmen und tiefsinniger verstehen, als er's vermutlich selbst tut.
Wenn man's nicht will, kann man ihn sich einfach zusammen mit den Kumpels und 'nem Bier reinzischen und an den geilen Stunts und einigen (nicht gerade überreichlichen) One-Linern erfreuen.
Da sich die Action dankenswerterweise eher old-school-mäßig auf's Kloppen und Ballern beschränkt, wird man auch nicht von nervigen CGI-Effekten zugeknallt, was ich, der ich mir vorher noch "The tomorrow war" angetan hatte, als durchaus angenehm empfand.
Wertung:
Für Leute, die ticken wie ich: 5/5
Für Actionkinofans mit faible für B-Movies: 4/5
Für alle anderen: 2/5
Veröffentlicht von: @jack-blackFür Leute, die ticken wie ich: 5/5
Für Actionkinofans mit faible für B-Movies: 4/5
Ziemlich Deiner Meinung. Die Idee ist cool und die Umsetzung durchaus unterhaltsam. Hier und da hätte er nach meinem Geschmack etwas bissiger sein dürfen, aber man kann nicht alles haben.
Anstatt Counter Strike zieht hier eher der Vergleich zu Computerspielen wie Dark Souls, Sekiro, Nioh usw. (Nein, habe ich nicht alles gespielt - wäre mir zu frustig).
Mel Gibson als Bösewicht fand ich recht gut, wenngleich seine Daseinsberechtigung als Boss nur darin bestand, dass er halt der Boss der Bösen ist. Keine Special-Moves, Super-Knarren oder Laserblitze aus den Augen - lame. Sie hätten ihm wenigstens einen Mech oder sowas spendieren können. 😉
Veröffentlicht von: @groffinSie hätten ihm wenigstens einen Mech oder sowas spendieren können. 😉
Naja, er hatte doch sowas ähnliches wie einen Mech. Und die fand ich recht schnuckelig. ❤
"Ich bin Guan Yin - Guan Yin hat das getan."
Gell? Sie ist doch wohl definitiv das Highlight des Streifens! 😀
Bailey
Es geht nicht um das Getränk, sondern um einen Retriever (gesprochen von Florian David Fitz), der immer wieder als anderer Hund wiedergeboren wird und versucht den Sinn seines Daseins zu ergründen.
An sich mag ich keine Tierfilme mit Stimmen aus dem Off, aber der Film ist sehrcharmant gemacht. Dennis Quaid spielt mit, den ich sehr verehre, ein toller Schauspieler, inzwischen gealtert, aber das steht ihm so gut.
Kleiner Tipp für Frauen, die gerade hormonell etwas unausgeglichen sind: der Film ist streckenweise etwas rührselig 😊 Taschentücher bereit legen.
Augen der Angst / Peeping Tom
Ein recht verstörender Film, 1959 gedreht und seiner Zeit wohl um 25 Jahre voraus.
Für das damalige Publikum eine Zumutung, was auch manches über die Zeit aussagt, für Regisseur Michael Powell und Hauptdarsteller Karl-Heinz Böhm praktisch das Ende ihrer Karrieren, auch wenn der Film Jahrzehnte später als einer der Besten seines Genres anerkannt wurde.
Ja, der Sissy-G'spusie...
Hab grad auf Deinen Beitrag hin nochmal nach Böhm gegoogelt. So gaaaaaanz am Ende war Böhms Film-Karriere nach dem Peeping Tom wohl doch nicht, aber als Narrativ fällt es einem sofort ein - weil eben der Unterschied dieses Thrillers zu den Sissy-Filmen so krass ist.
Veröffentlicht von: @jack-blackSo gaaaaaanz am Ende war Böhms Film-Karriere nach dem Peeping Tom wohl doch nicht, aber als Narrativ fällt es einem sofort ein
Na ja, es gab schon einen ziemlichen Knick... hätte er sich weiter auf freundliche Liebhaber in Heimatfilmen verlegt, dann hätte er in Deutschland durchstarten können, so hat er erstmal seine Fanbasis vergrault.
Wobei ich ihn für seine Rolle tatsächlich sehr passend finde, gerade aufgrund des Kontrastes, den man ja auch selber immer vor Augen hat.... dieser nette Herr, den ich von irgendwoher kenne - ein psychopathischer Mörder? Niemals!
Etwas seltsam finde ich es trotzdem, weil der Film praktisch zeitgleich mit "Pycho" in die Kinos kam, und Hitchcock mit ganz ähnlichem Thema sehr viel erfolgreicher war... wäre mal interessant das näher zu beleuchten.
Nachtrag vom 13.07.2021 1531
"Psycho" natürlich...
Coco
Animationsfilm von 2017, in dem sich alles um Tortillas, Tequila und Tote dreht, rund um den Día de los Muertos. Macht Bock auf Mexiko.
Knallbuntes Spektakel im Totenreich. Cooler Hund. Tränenrührende Geschichte.
ein wichtiges Wort hast du vergessen.
Disney!!!
HmmhHH!!!
Veröffentlicht von: @plueschmorsKnallbuntes Spektakel im Totenreich. Cooler Hund. Tränenrührende Geschichte.
Hat mindestens ein Kind von 11 Jahren zu Tode geängstigt... nicht ganz so harmlos, wie es Erwachsenen scheinen mag...
na ja, schade. 1 von einer Milliarde die Freude daran hatten: ich denke das war Zufall, Pech oder Schicksal.
Passiert halt. Ich hab gerade gehört, vor zwei Std. das meine Schwester mit 68 gestorben ist. Na ja, passiert halt. Und ich hatte nur die Eine, die ich kaum kannte. Aber ich hatte Sie. Und es ist einfach so passiert.
Wenn ich schlecht drauf bin....schau ich einen Disneys Film. Auch gerne mit den Enkeln.
Und schon wird es besser mit mir. Ich glaub ich schau jetzt mal Coco an.
Tschüß bis morgen. Hasta la Vista.
Ich kann mich Lucan da nur anschließen. Ich finde, die FSK-Kennzeichnung sagt nicht alles. Bei solchen Themen wie im Film behandelt sollten zuerst die Eltern den Film anschauen und dann entscheiden, ob sie das ihrem Kind zumuten können.
Das Thema des Films ist nicht einfach. Es erzählt etwas über den (Aber-)Glauben von Menschen. Daraus resultiert auch die Frage, ob man sich als Christ solche Filme anschauen sollte. Wobei da die Meinungen auseinander gehen. Meine damals 11jährige sagte nur: "gell, Mama, bei Jesus ist das anders", weil sie damals schon fest auf Jesus vertraut hat.
Klasse Antwort von deiner Tochter.
Die Auseinandersetzung mit diesem Thema muß sich ein Christ stellen. Schließlich ist es eine Facette des Christentums auf dieser Welt und zu dieser Zeit.
Das im gesamten Lateinamerikanischem Raum ein Kandomblem herrscht, also eine Vermischung vieler alter heidnischer Kult und Religionen sowie dem Christentum, ist nicht sonderlich löblich und es kommen dann gerne solche Stilblüten dabei heraus. Aber die Art wie sie mit ihren Toten umgehen, ihnen gedenken hat was, oder nicht.
Gruß
chrtistian
Veröffentlicht von: @plusmehrAber die Art wie sie mit ihren Toten umgehen, ihnen gedenken hat was, oder nicht.
Stimmt, das hat was. : D
Veröffentlicht von: @plusmehrna ja, schade. 1 von einer Milliarde die Freude daran hatten: ich denke das war Zufall, Pech oder Schicksal.
Sicher, wobei ich denke dass die Quote schon etwas höher liegt. Kinder sehen nun mal anders auf die Dinge, und das Thema ist nicht gerade harmlos - das sollte man vorher berücksichtigen.
Ich habe ohnehin den Eindruck, dass man es früher mit der Altersfreigabe und Zensur übertrieben hat... und sich die Dinge heute ins andere Extrem verschieben.
Natürlich sind die Kinder heutzutage abgebrühter als früher, weil sie schon früh viel über Medien und verschiedene Darstellungen lernen, die sie früher gar nicht zu Gesicht bekommen hätten. Trotzdem sind Kinder immer noch Kinder, und sie verarbeiten nicht alles so gelassen wie es Erwachsene in der Regel tun.
Zumindest Hinweise, dass sich Kinder manche filme nicht alleine anschauen sollten fände ich recht hilfreich, so wie es ja auch in anderen Ländern üblich ist.
Veröffentlicht von: @lucan-7Zumindest Hinweise, dass sich Kinder manche filme nicht alleine anschauen sollten fände ich recht hilfreich, so wie es ja auch in anderen Ländern üblich ist.
Defintiv.
Gerade Disney neigt ja auch dazu, Kinderfilme mit süßen Sidekicks auszustatten, die wirklich entzückend und zum Schmunzeln sind, aber dann bei den Bösewichten extrem zu übertreiben, Alladin zum Beispiel, Küss den Frosch, etc. Da halte ich die Bösen für überhaupt nicht kindgerecht.
Andererseits gibt es auch Eltern, die ihre Vorschulkinder Transformers schauen lassen, wo mir jegliches Verständnis abgeht. Damit meine ich nicht die Serie, sondern die Filme. Oden Hobbit. 3 Std. Schlachtengetümmel, nur weil das ein Kinderbuch ist, ist die Verfilmung noch lange nicht geeignet. Sehe ich auch bei Harry Potter, wo die Bücher immer düsterer und gruseliger wurden.
Ich bin in einem Haushalt aufgewachsen, wo wir Kinder relativ viel schon schauen durften und nicht selten hinter der Couch mit Hand vor Augen 😀 Aber es saß immer jemand dabei, der uns beobachtet und ggf eingegriffen, bzw. nachgearbeitet hat. So hat mein Dad meine heulende Schwester mal aus Bambi rausgetragen 😉 Ein kleines Mädchen verkraftet den gewaltsamen Tod einer Rehmami noch nicht so wirklich.
Müsste man mal eine Thread zu aufmachen, finde das Thema gerade sehr spannend.
Veröffentlicht von: @lucan-7Hat mindestens ein Kind von 11 Jahren zu Tode geängstigt...
🤨
Veröffentlicht von: @lucan-7nicht ganz so harmlos, wie es Erwachsenen scheinen mag...
Gibt auch Leute, die fürchten sich vor ´nem raschelnden Blatt. Muß man halt immer sehen, was man wem zumuten kann.
Veröffentlicht von: @plueschmors🤨
Ich kenne das betreffende Kind persönlich...
Veröffentlicht von: @plueschmorsGibt auch Leute, die fürchten sich vor ´nem raschelnden Blatt. Muß man halt immer sehen, was man wem zumuten kann.
Ich denke, bei der Thematik ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder sich fürchten. Ich weiss auch von einem Kind, dass Alpträume hatte, nachdem es die Hyänen aus "König der Löwen" gesehen hat.
Ich sage ja nicht, dass jetzt alles gestrichen und zensiert werden muss. Aber man sollte sich halt darüber bewusst sein, dass die Sehgewohnheiten von Kindern nicht denen von Erwachsenen entsprechen - und deshalb sollte man da auch dabei sein und den Kindern notfalls Dinge erklären und sie beruhigen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich kenne das betreffende Kind persönlich...
Das Kind ist im Kinosessel vor Angst gestorben?
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich denke, bei der Thematik ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder sich fürchten.
Klar. Der Tod hat´s immer noch nicht zum beliebtesten Thema gebracht. Die meisten Menschen sind da weiterhin ziemlich unentspannt. Aber daß es nach dem Tod irgendwie weitergeht und es auch irgendwie lustig ist - siehe auch die großartigen Szenen bei "Corpse Bride" -, kann m.E. schon einiges von der Vernichtungsangst nehmen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich weiss auch von einem Kind, dass Alpträume hatte, nachdem es die Hyänen aus "König der Löwen" gesehen hat.
Ja, gibt es. Tod, Teufel, Hyänen... Ich kenne Leute, die haben Angst vor warmen Äpfeln oder Satinkissen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Veröffentlicht von: @lucan-7...und deshalb sollte man da auch dabei sein und den Kindern notfalls Dinge erklären und sie beruhigen.
Klar. Logisch. Zumindest für mich.
Es gibt keinen Grund, Ängste Anderer, insbesondere von Kindern, ins Lächerliche zu ziehen.
🤨
Veröffentlicht von: @plueschmorsKlar. Der Tod hat´s immer noch nicht zum beliebtesten Thema gebracht. Die meisten Menschen sind da weiterhin ziemlich unentspannt. Aber daß es nach dem Tod irgendwie weitergeht und es auch irgendwie lustig ist - siehe auch die großartigen Szenen bei "Corpse Bride" -, kann m.E. schon einiges von der Vernichtungsangst nehmen.
jep
Veröffentlicht von: @plueschmorsDas Kind ist im Kinosessel vor Angst gestorben?
Schon mal was von Metaphern gehört?
https://de.wikipedia.org/wiki/Metapher
Veröffentlicht von: @plueschmors. Aber daß es nach dem Tod irgendwie weitergeht und es auch irgendwie lustig ist - siehe auch die großartigen Szenen bei "Corpse Bride" -, kann m.E. schon einiges von der Vernichtungsangst nehmen.
Es geht hier um Kinder.
The Corpse Bride, den Du hier in den höchsten Tönen als Verarbeitungsmittel für den Umgang mit dem Tod lobst, ist kein Kinderfilm.
Veröffentlicht von: @plueschmorsJa, gibt es. Tod, Teufel, Hyänen... Ich kenne Leute, die haben Angst vor warmen Äpfeln oder Satinkissen. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Dir ist also der Schutz der Kinder egal, Hauptsache man kann Witze drüber machen? Schon mal ein Kind mit Albträumen beruhigt?
Veröffentlicht von: @tristesseSchon mal was von Metaphern gehört?
Eine Metapher zeichnet sich dadurch aus, daß sie ohne weitere Erklärung trifft. Wenn Lucan schreibt, "hat mindestens ein Kind von 11 Jahren zu Tode geängstigt..." mit anschließender ernster Warnung, dann lese ich erstmal: "Oha, unter Millionen über Millionen Kinozuschauern ist offenbar ein Kind gewesen, das sich in dem Film zu Tode geängstigt hat. Es ist im Kinosaal gestorben". Dazu gehört Lucan zur Sorte humorloserer User.
Veröffentlicht von: @tristesseThe Corpse Bride, den Du hier in den höchsten Tönen als Verarbeitungsmittel für den Umgang mit dem Tod lobst, ist kein Kinderfilm.
FSK 6
Veröffentlicht von: @tristesseDir ist also der Schutz der Kinder egal, Hauptsache man kann Witze drüber machen?
Welche Witze? Gibt es! Außer Homophobie gibt es nämlich noch ein bißchen mehr Phobien auf dieser Welt. Wird anscheinend darüber vergessen.
Veröffentlicht von: @plueschmorsWenn Lucan schreibt, "hat mindestens ein Kind von 11 Jahren zu Tode geängstigt..." mit anschließender ernster Warnung, dann lese ich erstmal: "Oha, unter Millionen über Millionen Kinozuschauern ist offenbar ein Kind gewesen, das sich in dem Film zu Tode geängstigt hat
Glaub ich Dir irgendwie nicht. Du kannst doch nicht ernsthaft denken, dass da ein Kind gestorben ist. Die Metapher erkenne ja sogar ich und ich bin die mit den Ironieverständnisproblemen 😉
Veröffentlicht von: @plueschmorsDazu gehört Lucan zur Sorte humorloserer User.
Das ist mir neu. Nur weil er nicht ununterbrochen herumblödelt wie andere hier ist er noch lange nicht humorlos. Mal abgesehen davon hat Lucan das nicht als Witz gemeint, das war ihm schon ernst, auch wenn er etwas übertrieben hat.
Veröffentlicht von: @plueschmorsFSK 6
Was sagt die FSK denn schon aus?
Genau. Nichts.
Heutzutage bekommen in den USA die brutalsten Filme ne FSK Freigabe, Hauptsache es baumelt keine Brust im Bild.
Veröffentlicht von: @plueschmorsGibt es! Außer Homophobie gibt es nämlich noch ein bißchen mehr Phobien auf dieser Welt. Wird anscheinend darüber vergessen.
Wenn Du das auf Dich beziehen willst, tu Dir keinen Zwang an, dann bist Du halt Kinderphob 😊
Veröffentlicht von: @plueschmorsDazu gehört Lucan zur Sorte humorloserer User.
Humorlosen Leuten wie mir steht ja immer noch wikipedia zur Verfügung, wo die korrekte Anwendung von Metaphern auch für Leute wie uns erklärt wird.
Veröffentlicht von: @plueschmorsFSK 6
FSK 6 für "The Corpse Bride" halte ich für unverantwortlich, obwohl ich selbst ein großer Fan des Films bin.
Das ist mir aber schon bei vielen Filmen in Deutschland aufgefallen... da herrscht die Denkweise vor: "Trickfilme sind für Kinder!" - und auf den Inhalt schaut man dann gar nicht mehr. Dabei gibt es in dem Bereich einiges, das für Kinder kaum geeignet ist.
Coco, Corpse Bride, Itchy & Scratchy
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist mir aber schon bei vielen Filmen in Deutschland aufgefallen... da herrscht die Denkweise vor: "Trickfilme sind für Kinder!" - und auf den Inhalt schaut man dann gar nicht mehr.
Dann besser FSK 16 für "Coco" und "Corpse Bride"? Und die Simpsons (jetzt FSK 12) auf FSK 18, weil "Itchy & Scratchy" lehrt, wie man sich möglichst bestialisch massakriert?
Schaffst Du es auch mal ohne übertriebenen Sarkasmus?
Es gibt noch was zwischen FSK6 und FSK18 🙄
Mit FSK 12 ist man allerdings immer noch ein Kind.
Auf diese Haarspaltereien hab ich gerade keine Lust mehr.
bin bei dir. Aber im Zeitalter von Pornos allerorten und so. Holt sich doch jedes Kid runter vom Netz.
Was tun? Reglementieren?
Da soll Disney ein Problem sein??
Nur weil das eine schlecht ist, ist nicht das andere gut
Veröffentlicht von: @lucan-7Das ist mir aber schon bei vielen Filmen in Deutschland aufgefallen... da herrscht die Denkweise vor: "Trickfilme sind für Kinder!" - und auf den Inhalt schaut man dann gar nicht mehr. Dabei gibt es in dem Bereich einiges, das für Kinder kaum geeignet ist.
Die öffentlich rechtlichen haben den Film mal Heilig Abend um 15 Uhr gesendet, ich hab gedacht ich seh nicht richtig 😕
Kinderängste ins .............
...................Lächerliche zu ziehen oder gar ad absurdum führen zu müssen sagt mehr über den Schreiber dieser Worte aus und dessen Einfühlsamkeit, als über Kinder, die in ihren Wahrnehmungen, Ängsten, Interpretationenund Verarbeitungen von Gesehenem sehr unterschiedlich sein können.
Weswegen ich unter diesen Umständen auf eine GK verzichte.
Es ist dir, Plueschmors, selbst überlassen, daraus deine Schlüsse zu ziehen.
Weitere Ausführungen dieser Art deinerseits werde ich allerdings um der Kinder Willen hier nicht dulden.
fg
Inga808