Zuletzt gesehener Film 2021
Hallo Filmfans.
Der letzte Thread ist wegen Veralterung geschlossen worden, aber nichtsdestotrotz gibt es ja immer noch schöne Filme zum Austauschen 😊
Ausgetauscht wird hier über gesehene Filme, egal ob Kino (wird es ja irgendwann in diesem Leben mal wieder geben und ich freu mich sehr darauf), DVD, BlueRay, Streamingdienste oder Fernsehen.
Bitte schreibt in die Betreffzeile den Titel des gesehenen Films und wer mag, kann eine Kritik, eine Einschätzung oder einen Trailer posten.
Bitte beachtet bei Beschreibungen zu Filmen:
Inhalte des Filmes, die über die offiziellen Beschreibungen der Filmhandlung hinausgehen, bitte mit einer "Spoiler" Warnung im Betreff versehen, damit diejenigen, die überrascht werden wollen, weiterklicken können.
Mein Motto: lieber einmal zu viel spoilern als einmal zu viel verraten
https://de.wikipedia.org/wiki/Spoiler_(Medien)
Für Tatort-und Polizeiruf Fans gibt es inzwischen einen eigenen Thread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/tatort-polizeiruf-110-saison-202021.html
Ebenso sollen hier keine Serien gepostet werden, weil das einfach den Rahmen des Threads sprengen würde, dafür gibt es den Serienthread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/serienthread-2020-ii.html
Ob ein mehrteiliger Film eine Serie ist oder nicht kann jeder für sich selbst definieren.
Ich wünsche uns viel Spaß,
Trissi
Verfehlung
Aktuell in der BR Mediathek
Der Film schildert die Freundschaft Dreier Priester, die sich seit ihrem gemeinsamen Priesterseminar kennen und auch in einer Stadt in unterschiedlichen Einrichtungen gemeinsam arbeiten und feiern.
Dann wird einer von ihnen der Sex. Gewalt an Kindern bezichtigt.
Lovemobil
Ich lag jetzt ein paar Tage mit einem Infekt auf der Couch und bin etwas in das Thema "Zwangsprostitution" eingetaucht. Wie das kam, weiß ich nicht, ist beim Zappen auf der Couch passiert.
Was mich sehr betroffen gemacht hat, war die NDR Doku "Lovemobil", die man auf der Seite des NDR nachschauen kann. Die Regisseurin begleitet zwei junge Frauen, die in Gifhorn an eine Bundesstraße in sogenannten "Lovemobilen" sitzen und auf Freier warten, die sie in dem gemieteten Wohnwagen vor Ort bedienen.
Ebenso wird Uschi, eine ehemalige Prostituierte in ihrem Alltag begleitet, die einige dieser Mobile vermietet und sich um die Mädchen kümmert, wenn auch nur oberflächlich. In erster Linie hat sie eine Zuhälterfunktion, sie treibt das Geld ein, achtet auf Hygiene und Sauberkeit und treibt die Frauen an.
Was mich wirklich beeindruckt hat ist wie die Regisseurin die Frauen zum sprechen bewegt hat, ohne dass man es merkt. Nicht so interviewmässig, sondern die Mädchen reden einfach in die Kamera. Man schaut ihnen beim Alltag zu, was nicht viele Worte braucht. Man wird also nicht "totgequatscht", oft reichen Bilder und die Stimmungen aus. Es werden sogar Freier gezeigt, scheinbar haben die kein Problem damit gehabt, im Fernsehen aufzutauchen, es ist mir völlig schleierhaft, wie die sich haben überreden lassen.
Absolut sehenswert, künsterlich und vom Setting her toll gemacht. Man bleibt betroffen zurück, aber schafft es dennoch, sich sachlich dem Thema zu stellen.
Hanni & Nanni
Jugendfilm von 2010 über die chaotische Anfangszeit der Zwillinge im Internat.
Ich fand allein schon das Lehrer-Trio aus Hannelore Elsner, Suzanne von Borsody und Katharina Thalbach sehenswert.
Der Film soll sich eng an die Buchvorlage halten, die ich allerdings noch nicht gelesen habe.
Hanni & Nanni 2
Chaotischer, romantischer und dramatischer als der erste Teil, aber nicht besser, sondern nerviger: Trennungsdrama, erste Liebe, bißchen Krimi. Internats-Neuzugang Lilly ist leidlich witzig. Das Lehrer-Trio fand ich auch im ersten Teil besser, obwohl Katharina Thalbach in der Küche eine großartige Szene hat.
Hanni & Nanni 3
Nochmal erste Liebe, jetzt aber richtig. Durch ein Mißverständnis der Perfektionistin Frau Mägerlein ist eine Jungen-Klasse eingeladen ins Mädchen-Internat und Hanni & Nanni verlieben sich prompt. Dazu ein bißchen Spuk und das war´s.
Das beste an dem Film ist die ausgebüxte Ratte.
Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde
Vier Jahre nach Hanni & Nanni 3 noch mal eine "Fortsetzung", die eigentlich keine ist, denn im Grunde fängt es wieder von vorne an mit einem fast kompletten Austausch der Besetzung. Nur Mademoiselle Bertoux (Katharina Thalbach) ist "geblieben", sonst sind alle Schauspieler neu.
Keine Ahnung, was die Motivation dieses Film war. Vielleicht die Einspielergebnisse der vorab abgeschlossenen Trilogie?
Hanni und Nanni sind in dem Film viel burschikoser als ihre Vorgänger, könnten auch als Jungen durchgehen. Viel auffälliges Marketing im Film. Und ´ne dramatische Pferdegeschichte.
Der schlechteste unter den vier Hanni & Nanni-Filmen.
Veröffentlicht von: @plueschmorsDer Film soll sich eng an die Buchvorlage halten, die ich allerdings noch nicht gelesen habe.
Ich habe als Kind die Bücher gefressen, und dann als meine Kinder da waren die Filme gesehen - kann ich überhaupt nicht teilen, diese EInschätzung.
Die Filme sind vom Buch so weit weg wie nur irgendwas. Ohen den Titel und evtl. noch die Tatsache, dass es sich um Zwillinge handelt würde man keine Verbindung finden.
Alita Battle Angel
Lief kürzlich im freeTV auf pro7. Haben vermutlich die meisten von Euch Cineasten selbst gesehen.
Das Letzte zuerst: Das Ende des Films schreit ja förmlich nach einer Forsetzung. Die scheint allerdings höchst fraglich, insbesondere weil die Einnahmen mit rund 400 Mio. zwar nicht mickrig, aber angesichts der Kosten (Produktion 170 Mio plus nochmal fast das gleiche für Werbung, falls man sich auf filmstarts.de verläßt) wohl auch nicht so super rentabel waren.
Falls es keine Fortsetzung geben sollte, muß man den Film als storymäßig Bauruine betrachten: über die komplette Spiellänge wird der Bösewicht langsam "aufgebaut", um dann aber doch nicht mehr zum Schuß zu kommen.
Aber selbst, wenn wir mal annehmen, dass hier von Anfang an ein Mehrteiler (einige Details lassen mich vermuten, dass da eine klassische "Trilogie" geplant war, aber die will ich nicht spoilern) geplant war, so sollten ja auch solche auf mehrere Kapitel geplante Erzählungen innerhalb der Kapitel gut ausbalancierte Spannungsbögen haben, inbesondere dann, wenn abzusehen ist, dass der nächste Teil erst ein, zwei oder gar drei Jahre später in die Kinos kommen kann. Das ist hier m.M.n. nicht gelungen. Wie ich zu dieser Einschätzung komme, ist nicht so einfach zu erklären - und gar nicht, wenn man nicht heftig spoilern will, was ich hier nicht vorhabe. Mir kommt zur Beschreibung dessen, was ich meine, ein Sportvergleich in den Sinn: Dieser Film ist wie ein Weit- oder Dreisprung eines Olympioniken, dessen letzter Versuch darüber entscheiden wird, ob er unter die Top Ten und damit in's Finale kommt: Im Anlauf steckt alle Kraft und aller Wille und alle Konzentration - aber dann wird der Absprungbalken nicht richtig getroffen und noch in der Flugphase erreicht diese Erkenntnis den Springer, sodaß die Körperspannung im Scheitelpunkt der Flugkurve in sich zusammensackt: er rollt sich nicht mehr wie sonst, um den Abdruck zu optimieren, zur Seite oder gar nach vorn ab - sondern stützt sich, egal wieviele Zentimeter das kosten mag, mit den Armen nach hinten ab, was den Sprung jedenfalls, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass der Sprung doch gültig war, unnütz macht.
Was die Sache so schade macht: Der Anlauf war echt gut und schnell und es hätte ein Rekordsprung werden können!
So war ich in der ersten Stunde begeistert und ärgerte mich, weil die Werbeunterbrechungen (die bei Pro7 meiner Erfahrung nach immer 7 Minunten lang sind, weswegen ich während denen dann immer schnell auf Phoenix rüberzappe...) etwas kürzer waren und ich so immer erst zurückzappte, wenn der Film schon wieder ein Weilchen vorangeschritten war (hab mir dann die Wiederholung nachts recorded und diese verpaßten Szenen nachträglich geschaut). Das Pacing war gut - dass vermutlich Verbindungsszenen dem Schnitt komplett zum Opfer gefallen waren, störte beim ersten Durchgucken nicht, weil man gar nicht dazu kam, sich solche Fragen: "Wie kommen die so schnell und scheinbar reibungslos von A nach B?" zu stellen. Aber dann, nach dieser ersten Stunde, merkt man, wie sich da irgendwer - der Producer? Die Finanzabteilung? - einmischte: "Leute, wir müssen mal langsam zu Potte kommen, sonst kriegen wir am Ende so eine Überlänge, die von den Kinos nicht nachgefragt wird, weil sich eine Eis- und Pinkelpause einzubauen noch nicht lohnt, gleichzeitig aber der Film nur noch zwei - statt dreimal am Samstagabend hintereinander gezeigt werden kann!" Also muß man nun zusehen, dass man schnell die Kurve kriegt zum "Höhepunkt", dem absoluten Actiongewitter, das irgendwelche neuen Maßstäbe setzt in Sachen "Realismus bei den Partikeleffekten", "Coole Moves" oder "witzige Todesarten". Denn da es sich um eine Industrie handelt, ist dieser Höhepunkt, der den Hauptbatzen der Produktionskosten ausmacht, natürlich schon längst fertig. Oder zumindest zu 90%. Deswegen kann man den jetzt auch nicht mehr storymäßig irgendwie umändern, nicht mal, was das Pacing angeht (also die Art, wie das Tempo in dieser Höhepunkt-Szene gestaltet wird): Einzelne Shots waren so wahnsinnig teuer, dass man die unmöglich rausschneiden kann, während es echt jetzt aber voll das Budget sprengenwürde, wenn man noch zusätzliche Shots nachproduzieren müßte. Der Film befindet sich mitten im Sprung und da kann nichts mehr konstruktiv korrigiert werden.
Aber Moment mal! Da sind zwei, drei Plotlines, die müssen noch irgendwie sinnvoll zuende gebracht werden nach diesem Action-Höhepunkt. Und sie sollten doch nicht so austrudeln und das Publikum nerven, wie es die letzte Dreiviertelstunde des letzten HdR-Teils tat, in der das Rührungstränengedrücke echt nur noch nervte. Das heißt: die Bilder, in denen diese Plotlines zuende erzählt werden, müssen noch irgendwie cool sein und gut aussehen und auf einen kommenden Teil vorbereiten (denn während der Film produziert wird, geht man ja doch davon aus, dass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben wird. Oder zumindest höchstwahrscheinlich. Oder doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit...).
Und das haut für mich in diesem Film nicht hin. Der Streifen torkelt gegen Ende hin und her wie ein dehydrierter Läufer, der nicht mehr so richtig erkennen kann, wo die Ziellinie und wo die Bahnmarkierungen sind. Es herrscht Konfusion: sollen wir die Schlußszene jetzt so oder so drehen? Es sei verraten: die coolste Slow-Mo-Szene, selbstverständlich komplett computeranimiert, kommt - nein, leider nicht ganz zum Schluß, sondern als Vorankündigung der Schlußeinstellung. Die Schlußeinstellung selbst soll dann storytellingmäßig die Funktion des Cliffhangers übernehmen, ist aber eher langweilig gefilmt.
Was mich zu dem Thema bringt, das im Zusammenhang mit ABA eigentlich das interessanteste ist: die Übersetzung einer Manga-Serie in einen "realistischen" Film.
Gleich nach der ersten Ausstralung von ABA wurde auf pro7 ja "Ghost in the Shell" (Gits) -mit der derzeit allgegenwärtigen Scarlett Johanson in der Hauptrolle - gezeigt: ebenfalls die "Real"-Verfilmung eines "Kult"-Mangas. Ebenfalls mit einer weiblichen Hauptfigur. Ein paar wenige Jahre früher produziert in einer ein bißchen weniger in der Zukunft liegenden Welt spielend. "Ghost in the Shell" war meines Erinnerns auch nicht gerade so der Kassenhit, hatte aber mit anderen Problemen zu kämpfen, z.B. dem heutzutage inflationären Vorwurf des "Whitewashings": dass eine weiße Europäerin die Rolle einer japanischen Figur übernimmt...
Was den Einsatz von Computer-SFX angeht, fand ich das bei GitS eigentlich ganz gut gelöst, weil man bei der Hauptfigur so ziemlich vieles, aber nicht das Gesicht grafisch tunte. Die Johanson bekam einen lustigen Bodysuit, so eine Art Leberwurstpelle in weiß übergestülpt, sodass sie gleichzeitig "nackt" wirken konnte und der Streifen trotzdem keine Nippelfreigabe brauchte - eine interessante Art, eine weibliche Androidin gleichzeitig sexy und unsexy wirken zu lassen. Die Environments in GitS entstanden vermutlich ebenfalls größtenteils im Rechner - da aber das gesamte Lichtsetting so ein bißchen in Richtung Bladerunner - also: dunkel mit künstlicher Beleuchtung - ging, was sich leichter überzeugend darstellen läßt, fiel das wenig auf.
In ABA dagegen herrscht in vielen Szenen Tageslicht. Und in den wenigen Szenen, wo mal ein bißchen Zwischenmenschliches in Dialogform abgehandelt wird, herrscht sogar eine goldene Nachmittagssonnenstimmung. Und da leistet in meinen Augen die Grafikabteilung absolut Hervorragendes: Mitten in einem Action-Science-Fiction befinden wir uns plötzlich in einem Teenie-Liebesfilm. Er zeigt ihr seinen Lieblingsplatz, auf den er sich in stillen Stunden zurückzieht. Das Motiv kennt man aus tausend Romanzen: mal sitzen die Verliebten an einem leise murmelnden Bach, mal unter einem alten, knorrigen Baum, mal schauen sie von oben auf das illuminierte Los Angeles herunter... Ihr wiß, welche Szenen ich meine: Wo eine wunderschöne, romantische Umgebung als Tapete für zwei, die sich tief in die Augen blicken und ihre innersten, gern ein wenig traurig-tragischen Geheimnisse offenbaren.. Ach - seufz!
Und so eine Szene gibt's halt auf in ABA und in dieser Szene ist alles drin, was die Stärken und die Schwächen des Films ausmacht. Also ja: die Szenerie ist atemberaubend. Dieses goldene Licht! Aus "Iron City", einerm Großstadtmoloch, der großteils aus Müll besteht, wird per Beleuchtung gefühlt eine Elbenstadt, ein Lothlorien gezaubert. Aber nicht auf Kosten des Realismus: dieses Endzeit-Lothlorien ist belebt wie ein Ameisenhaufen, wir schauen den Protagonisten über die Schultern, wie sie runter in die Straßenschlucht blicken, wo es nur so wimmelt. Man möchte sie von hinten etwas zurückziehen, damit sie nicht aus Versehen runterstürzen, so echt wirkt das alles (selbst in 2D!).
Und so sitzen die zwei da und man kann sich in aller Ruhe anschauen, wie die Beleuchtung der Gesichter angepaßt ist an das künstlich generierte Umgebungslicht. Wow! Saubere Arbeit, alle Achtung!
Aber ach! Die Protagonistin hat ein künstliches Gesicht verpaßt bekommen. Die schlechteste, da sehr bewußte und vorsätzliche Entscheidung der Filmmacher überhaupt und das Detail, das den ganzen Streifen gleich um einen von fünf Wertungspunkten mindert: Während Scarlett Johanson in GitS ihr Gesicht behalten und wirken lassen darf, wird Rosa Salazar, die hier Alita "spielt" das nicht erlaubt.
Was hat man getan? Man hat ihre Augen "mangamäßig" vergrößert. Als eine Art Verbeugung vor der literarischen Vorlage, nein, als Verneigung vor dem Manga-Genre. So, da könnte man ja meinen, das sei eine löbliche Idee, insbesondere, da man ja dadurch den Cuteness-Faktor der Heldin erhöht.
Aber esseiverraten: niemand sonst in diesem Film hat Manga-Augen verpaßt bekommtn. Und deswegen treten all die Probleme, die so eine kleine Veränderung mit sich bringt, allein und ausschließlich bei der Hauptfigur auf: Der uncanny valley-Effekt schlägt bei ihr gnadenlos zu. Die computergrafischen Möglichkeiten werden voll ausgeschöpft: die Gesichtshaut von Alita wird von der Nachmittagssonne so warm angestrahlt wie die von ihrem Love interest. In anderen Szenen (z.B. als sie morgens zum ersten Mal im Bett aufwacht) war ihr Gesicht so im Closeup, dass man jede einzelne Hautpore einzeln zu sehen meinte, jede Haarsträhne, die sie verschlafen ausder Stirn blies.
Aber hier das Problem: wenn die Augen einen größeren Teil des Gesichts einnehmen, als sie dies üblicherweise tun, haut das mit der Mimik nicht mehr hin. Gute Schauspielerei, gerade im Film mit seinen Closeup-Möglichkeiten, passiert zu gefühlt 90% in der Mimik (weswegen Charaktergesichter wie Jack Nicholson oder Dustin Hoffman auch so einen uneinholbaren schauspielerischen Vorsprung haben vor Schönlingen wie Tom Cruise oder Chris Hemsworth). Wenn wir Menschen ihre Gefühle am Gesicht ablesen, dann machen zehntelmillimetergroße Veränderungen an dentausendfachen Symmetrien sehr viel aus: darin, Gesichter zu lesen, sind wir Menschen unglaublich versiert, trainieren es von Geburt an täglich. Wir können gepieltes von echtem Erstaunen unterscheiden, künstliches Lächeln von herzlichem Lächeln usw. usf..
Körperliche Gesten lassen sich überzeugend per Body Motion Capture-Verfahren von einem Schauspieler auf eine computeranimierte Figur übertragen. Man muß ja nur die Gelenkpunkte markieren. Was sich da technisch machen läßt - dafür gibt es eine andere Szene in ABA, wo die Protagonistin ihren neuen Körper mit einer kleinen Tanzeinlage präsentiert.
Aber im Gesicht gibt's keine Gelenke. Und wenn man einfach nur markante Punkte auf der Oberfläche des Schauspielers markiert, so verändert sich deren räumliches Verhältnis zueinander, wenn er eine bestimmte Miene macht, nach zigfach komplexeren Zusammenhängen, als wenn da Gelenke im Spiel wären. Haut und Fleisch stauchen und spannen sich - und das darunterliegende Knochengerüst und die Hebelmechanismen z.B. von Ringmuskeln tragen ihren Teil zur Komplexität bei. Wenn nun ein einzelner Teil des Gesichts größer gemacht wird, als es seiner Funktion entspricht - dann nimmt er anderen Teilen des Gesichts den Raum weg, den sie bräuchten, um ihre Funktionen zu gewährleisten.
Um es kurz zu machen: die Mimik von Alita ist das Schlechteste im ganzen Film. Sie müßte aber das Beste sein, weil die ganze Geschichte darauf ausgerichtet ist, dass man sie süß finden, sich in sie verlieben soll. Ein kleiner SPOILER sei mir erlaubt, um die ganze Tragik zu verdeutlichen:
SPOILERANFANG
Alita verliebt sich in den gutaussehenden Typen, der hier gleichzeitig mehrere Funktionen übernimmt: den smarten, gutherzigen Schurken, den jungen Mentoren (der alte Mentor wird von Christopher Waltz dargestellt, der ja jedem Film schon mal einen Wertungspunkt sichert, in dem er mitspielt), den Stichwortgeber vom Seitenrand und so fort. Seine wichtigste Rollenfunktion ist diedes Liebhabers: Er verliebt sich in das Roboterwesen Alita.
Und da ist dann eben die Szene, wo sie sich zum ersten Mal körperlich nahe kommen und sie ihre größte Befürchtung auszusprechen wagt. Sinngemäß: "Kannst du mich lieben, auch wenn ich kein richtiger Mensch bin?"
Und bei seiner Antwort mußte ich dann so laut lachen, dass es mir die ganze zarte Romantik der Szene versaute: "Du bist das menschlichste Wesen, das mir je begegnet ist!"
Nein, ist sie eben nicht. Wegen ihrer Mangaaugenist sie das nicht. Sämtliche Cyborgs, die als Bösewichte auftreten, sind menschlicher als Alita, denn man hat ihnen, wenn schonsonst kein andere originales Körperteil, so doch die wichtigen menschlichen Gesichtsproportionen gelassen, weswegen noch die läppischste Pappkameraden-Nebenfigur besser und menschlicher "schauspielert" als Alita.
Noch grotesker als in diesen Dialogzeilen kann das gesamte "Thema" - Wie menschlich kann ein Cyborg sein, was macht Menschlichkeit aus, können Roboter lieben und kann man wirklich lieben? - kaum an die Wand gefahren werden. Und dieser Vollcrash allein aufgrund der Manga-Augen!
SPOILERENDE
Alita Battle Angel Teil2
Komisch, ich hatte nicht auf den "Absenden"-Buttom geklickt? Egal, weiter geht's für alle, die nicht schon längst gelangweilt weggeklickt haben...
Eigentlich ist nicht mehr viel zu sagen. Noch die Wertung:
Zweieinhalb von fünf Sternen.
Einen, weil Christopher Waltz die (bisher nicht so tiefschichtig, wie vermutlich gewollt angelegte) Figur des Dr. Dyson Ido verkörpert. Man muß immer dran denken, dass er vermutlich zu neunzig Prozent vor dem grünen Hintergrund in's Leere hinein schauspielert und seine Dialogzeilen ja auch nicht selbst schreiben durfte.
Ein weiterer für die technische Abteilung. Die Spezialeffekte, gerade auch in den Actionszenen, sind top notch.
Ein Stern für die art direction: man mußte sich an die Manga-Vorlage halten, das schränkt auf der einen Seite ein, erleichtert aber auf der anderen Seite auch manches, weil viele visuelle Einfälle der gezeichneten Vorlage übernommen werden können. Die gezeigte Zukunftswelt ist oppulent gefilmt, mir gefielen die vielen hellen und farbigen Tageslichtszenen, die sich positiv von der stereotypen Düsternis der meisten Genrevertreter abheben.
Moment mal: Das wären ja schon drei Punkte?
Ja. Denn:
Kein Punkt für die Story, weil: Vermurksen der Erzählstruktur aus vermutlich allein kommerziellen Gründen.
Nur ein halber Punkt für die langweiligen Nebenfiguren (alle ausser Dr. Dyson Ido und Alita) und die mittelprächtigen schauspielerischen Leistungen ihrer Darsteller.
Ein Punkt für die interessante und wirklich zur Identifikation einladende Hauptfigur.
Macht in der Zwischensumme viereinhalb Punkte.
Von denen wir leider für jedes der beiden Manga-Augen Alitas nochmal zwei Punkte abziehen müssen. Tut mir schrecklich leid!
😀
Gute Nacht.
Nachtrag vom 19.03.2021 1446
Pro Auge wird natürlich nur ein Punkt abgezogen, sonst läge man mathematisch bei 0,5/5 Punkten.
Mein Fehler!
Da meine Frau den Film noch nicht gesehen hatte und das bei mir schon Jahre her ist (gefühlt hätte ich jetzt 4 jahre getippt, aber so alt ist der Streifen gar nicht...) haben wir uns das Ganze jetzt noch mal angesehen... ich für meinen Teil auch mit deiner Kritik im Hinterkopf, weil ich mich erinnert habe, dass ich damals auch vom Film enttäuscht war.
Nun hat sich bei mir allerdings der Effekt eingestellt, dass man von einem Film um so weniger enttäuscht wird, je mehr man die Erwartungen senkt. Und das war hier dann auch der Fall.
Damals war ich in erster Linie auch über die Handlung enttäuscht... und zwar deshalb, weil sie praktisch 1 zu 1 von der Anime Vorlage übernommen wurde. Und die endete handlungsmäßig genau so nichtssagend, daher habe ich mich da kaum gewundert... ob der Manga selbst mehr hergibt ist mir nicht bekannt. (Ich würde zwar gerne sehr viel mehr Mangas lesen, da man dann aber jedesmal eine endlose Reihe von Büchern kaufen muss ist mir das meistens zuviel...).
So war dann die einzige Rechtfertigung für den Film die von dir zu Recht gelobte Darstellung der Stadt und der Landschaft, die für eine Dystopie schon recht ungewöhnlich war.
Die Darstellung der Hauptfigur war ja tatsächlich sehr umstritten. ich gehöre wohl zu der Fraktion, die sich nicht daran gestört hat... ich fand es ganz im Gegenteil sehr passend, dass die Protagonistin auf irritierende Weise nicht-menschliche Proportionen hatte. Das ist wohl in erster Linie eine Frage der Sehgewohnheit.
Die Storyline ist wohl tatsächlich in erster Linie der Vorlage geschuldet... Rodriguez und Cameron gehören eigentlich nicht zu den Leuten, die Kompromisse auf Kosten der Qualität machen, weil sie wissen, dass sich das zwangsläufig auf die Einnahmen auswirkt. Ist aber nur eine Vermutung meinerseits.
Eine eventuelle Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall anschauen... mit vorsichtig gedämpfter Erwartung, so dass ich sicher nicht enttäuscht würde...
Veröffentlicht von: @lucan-7Eine eventuelle Fortsetzung würde ich mir auf jeden Fall anschauen... mit vorsichtig gedämpfter Erwartung, so dass ich sicher nicht enttäuscht würde...
Ich auch, auf jeden Fall! Allerdings ist ja z.Z. sehr fraglich, ob die jemals kommt. Und rein aufgrund handwerklich-organisatorischen Faktoren auf keinen Fall vor 2024/2025* , sofern irgendein Artikel, den ich zu der Frage gelesen hatte, nicht vollkommenen Stuß erzählte.
*vorausgesetzt, es wird nicht längst "heimlich" an einer Fortsetzung gedreht.
Terminator - Dark Fate - SPOILERALERT!
Okay, ich werde hier spoilern müssen, deswegen die Warnung schon in der Überschrift. Meiner Meinung nach gibt's bei allen Terminator-Filmen nach dem 2. Teil nicht mehr ernsthaft was zu spoilern, weil die Handlung ja absehbarerweise immer darauf hinausläuft, dass der böse Terminator zerstört und seine avisierte Jagdbeute gerettet werden. Aber da ich vorhabe, auch Details zu spoilern, die mir positiv auffielen, obwohl sie nicht "handlungsrelevant" waren, hier kurz meine Endwertung: 3/5 Sterne. Und von hier ab: wer sich den Film anschauen möchte und sich negative wie auch positive überraschende Momente erhofft: bitte nicht weiterlesen!
Terminator 2 war der Kinofilm, den anzuschauen mir mein damaliger Pädagogikprofessor in Vorbereitung einer Seminararbeit empfahl. Ein Professor, der so klassisch belesen und gebildet war/ist, das ich bis heute niemanden kennengelernt habe, der ihm in der Hinsicht überlegen schiene. Den ersten Teil kannte ich und als Bodybuilding-Fan war ich - im strengen Gegensatz zu den meisten Kommilitonen, die es für unter ihrer intellektuellen Würde zu halten schienen - begeisterter Arnie-Fan. Ich hatte Teil2 schon längst gesehen, war aber überrascht, dessen Bedeutung nun ausgerechnet von so einem homme de lettres bestätigt zu bekommen.
Also: Terminator 2 ist Bildungskanon, fertig, aus.
Aber danach... Okay, danach konnte es mit dem Terminator-Franchise eigentlich nur nach unten gehen, weswegen ich auch nie so richtig enttäuscht von den anschließenden Folgen war. Ich verstand sie, so wie die James Bond-Filme, als jeweils zeitgenössische Neu-Aufgüsse der immer gleichen Geschichte und konnte sie mit dieser pop-kulturellen Distanz alle auf ihre Art genießen (auch wenn schon Terminator 3 meiner Meinung nach den Tiefpunkt setzte). Inzwischen gibt's ja (ich hab sie mir bislang nicht zu Gemüte geführt) eine "Sarah Connor-Chronicles"-Serie und dann noch die Folgen "Terminator Salvation" und "Terminator Genisys".
Somit wären wir, falls ich da richtig gezählt habe, bei "Terminator- Dark Fate" (TDF) bei Terminator 6 angelangt.
Allerdings läßt vieles darauf schließen, dass erst diese "Folge" der echte "Terminator 3"- Film sei: TDF schließt, ohne sich um die zwischenzeitlichen Sequels zu scheren, storymäßig nahtlos an Terminator 2 an. Im Intro bekommen wir daher nochmal ein paar Aufnahmeschnipsel aus Terminator 2 serviert, sowie eine Sarah Connor, die irgendwas Bedeutsames aus dem Off raunt. Sowie eine kurze Rückblende, was kurz nach Terminator2 passierte (und dessen Happy End irgendwie egalisiert): John Connor und seine Mutter machen Strandurlaub, ein weiterer Terminator kommt vorbei, tötet John Connor und packt Sarah unsanft bei den Haaren - Cut!
Damit ist Terminator 3 als komplette Verirrung gestrichen. Soll mir recht sein! 😊
Nächste Szene: 22 Jahre später in Mexico...
Oookay. Also wurde zwar John Connor gekillt - aber die Welt doch erstmal gerettet. Wie das? Hier kommen wir zu dem üblichen plotmäßigen Trick, der sich durch das ganze Terminator-Franchise hindurchzieht: Die Zukunft ist niemals festgelegt. Sondern entwickelt sich entsprechend dem, was die Menschen so aufgrund ihres tollen freien Willens entscheiden. Es gibt damit kein Schicksal!
Der Vorteil dieses Prinzips liegt auf der Hand: Da nicht fest steht, was passiert, darf man immer gespannt bleiben. Und von Spannung lebt jede gute Geschichte...
Dabei ist dieses Prinzip natürlich, unter wissenschaftlich-logischer Perspektive, völliger Unfug (wie jedes Zeitreise-Szenario): Wenn die Geschichte in die eine Richtung nicht festliegt - warum sollte sie dann in die andere Richtung (Vergangenheit) sehr wohl festliegen? Und wenn aus irgendeinem unlogischen Grund dies so der Fall sein sollte -
warum checken die Maschinen, gegen die ja laut dem Terminator-Schema die Menschen kämpfen, diesen Zusammenhang nicht?
Egal: Dieses Prinzip wird durch die geamte Terminator-Filmhistorie so durchgezogen, es ist unlogisch, aber lecker, lockt also die Zuschauer in die Kinosäle. Und das ist nun mal Hauptaufgabe eines Plots.
Um den Plot von TDF kurz abzuhaken: In Mexico ploppen wieder mal zwei Figuren nackt in bläulich blitzenden (und scheinbar auch sehr kalten) blauen Sphären in die Gegend. Zuerst eine nackte Blondine, dann ein nackter Schwarzgelockter. Die Blondine ist die Gute, der Schwarzgelockte der Böse. Ziel der Schutz- bzw. Terminisierungsmission ist dieses Mal eine - mal wieder auffallend hübsche - Mexikanerin, an deeren Überleben irgendwie (irgendwann wird dann im Film Genaueres verraten) mal wieder das Schicksal der Menschheit (das es ja - siehe oben - eigentlich gar nicht geben dürfte...) hängt. So weit, so altbekannt.
Weil der Schwarzgelockte aber ein echter Terminator neuester Baureihe ist und die Blondine nur eine cyborgmäßig etwas aufgebohrte Menschin, stehen die Karten wieder mal nicht gut für das Schicksal der Menschheit. Nach einer unterhaltsam-krawalligen ersten halben Stunde wäre der Film eigentlich zuende, denn der Terminator hat einen neuen Trick drauf: Er kann sich von seinem Skelett (einem schön obsidian-schwarz designten Teil) trennen, und so numerische Überzahl schaffen: aus eins mach zwei! Die hübsche Mexikanerin kann ja nicht wirklich kämpfen, die (inzwischen bekleidete) Blondine hat ihre Munition verschossen, das Böse siegt.
Fast! Denn als deus ex machina erscheint: Sarah Connor. Eine MP mit der Durchschlagskraft einer Gattling Gund im Anschlag und so die eine Hälfte des Bösen von der Highway-Brücke ballernd. Bleibt noch das schwarze Terminator-Skellett, das bekommt dann aus einem Mini-Raketenwerfer sein Fett weg, den sich Frau Connor auch noch in weiser Voraussicht umgehängt hatte, bevor sie aus dem Pickup sprang, den sie auf die Sekunde pünktlich durch den Feierabendverkehrsstau gezirkelt hatte. Und schon mit ihrer zweiten Dialogzeile ist abgemachte Sache: Okay, Sarah ist heute für die ultra-coolen Oneliner zuständig, die einst in den Kompetenzbereich des Terminators fielen.
Und nun, liebe Leute, die traurige Wahrheit: Der Film ist hier eigentlich zuende. Denn danach sieht das Schema so aus: der böse Schwarzgelockte ist extrem widerstandsfähig und schlau, und damit erstens nicht kaputt zu kriegen und zweitens auch nicht abzuhängen. Also muss vor ihm weggelaufen werden und nach neuen Methoden, ihn endlich kaputt zu kriegen (um mit S. Connor zu reden: eine Killbox aufstellen), gesucht werden.
Auf diesem Zickzack-Weg läuft man dann dem alten Arnie-Terminator über den Weg. Der für die Story gar nicht wirklich relevant ist und also überflüssig wäre - wenn es überhaupt um die Story ginge.
Geht es aber gar nicht, und das ist das Interessante an diesem Film, wobei ich nicht weiß, ob ich's gut oder schlecht finden soll.
Also: Der Terminator, der vor 22 Jahren John Connor killte (nicht der aus Terminator 2, sondern einer seiner Arbeitskollegen), erfüllte zwar seinen Auftrag, hatte aber von da an nix Sinnvolles mehr zu tun. Seine Auftraggeber, die in einst in die Vergangenheit schickten, kommen nie in Existenz: Arnie is lost in time.
Und das ist nun der pfiffige Rückgriff auf T2, den sich das Drehbuch erlaubt: Erinnert Ihr Euch an die Szene, wo in T2 Sarah mit dem Terminator und ihrem Sohn für eine kurze Weile Zuflucht in einer "illegalen" mexikanischen Community sucht? Da beobachtet sie, wie Arnie mit ihrem Sohn umgeht und philosophiert in einem inneren Monolog darüber, dass eigentlich der Terminator, diese Maschine, eigentlich einen besseren Vater abgibt als all die Männer, mit denen sie sich zwischenzeitlich eingelassen hatte: verläßlich, stark und nie die Geduld verlierend.
Diesen Gedanken, den sie damals hatte - den hat inzwischen der andere Arnie-Terminator auch entwickelt. Und sich eine Familie zugelegt. Er "lebt" mit Frau und (inzwischen herangewachsenem) Kind irgendwo im ruralen Texas, ganz der rührend sich kümmernde Papa. Seine Beziehung zu der Frau ist rein platonisch-liebender Art (deswegen hat sie in all den Jahren nicht mitgekriegt, wie schwer er mit dem ganzen Altmetall im Körper ist - er lag halt nie auf ihr...). Er lebt vom Gardinen-Handel (kann ein Broterwerb spießiger sein? 😀 ), hat einen sich an sein Knie schmiegenden Hund (wir wissen, wie Hunde eigentlich auf Terminators reagieren...) und hat nicht nur, laut Eigenbeschreibung, Geduld beim Windelwechseln als auch einen besonderen Sinn für Humor entwickelt.
Kurz: der Terminator, diese Chiffre für toxische Maskulinität, hat sich zum alten weißen Mann weiterentwickelt, wie man ihn sich bürgerlich-nützlicher kaum ausdenken könnte: ja, in der Vergangenheit beging er Fehler, aber er hat aus diesen Fehlern gelernt, aus dem rauflustigen jungen Mann wurde ein verantwortungsvoller, sanfter, liebender Familienvater mit Humor, auf dessen Geheiß der Adoptivsohn gern und ohne den geringsten Anflug von Murren in die Küche geht, um seiner Mutter dort beim Kochen für die Gäste zur Hand zu gehen: ein Patriarch, dessen Autorität gern akzeptiert wird.
Wie diese Wandlung hier in kleinen Details erzählt wird, das ist eine der Stärken von TDF. Denn in jedem dieser Details schwing ein Augenzwinkern mit, ein bestimmter us-amerikanischer Humor, der über bloße Selbstironie hinausgeht.
Als im Lauf der Dinge Arnie sich von seiner Wahlfamilie -schließlich mußt die Welt oder zumindest die Menschheit gerettet werden - dann doch verabschiedet, um nocheinmal in den Kampf zu ziehen, drückt sich dieser Humor sogar noch in der Wahl seines Outfits aus. Beziehungsweise in der Nicht-Wahl...
Kurz: der neue Arnie-Terminator ist auf eine leicht spöttische, aber auch leicht verständnisvolle Weise dran an der zeitgenössischen Kontroverse über toxic masculinity, über die "alten weißen Männer". Und das soll schon etwas sagen bei einem Franchise, das auf dem Nicht-Mensch gewordenen Klischee des Macho-Tums basiert.
Leider meinte man es aber dann doch etwas zu gut und konnte es drehbuchseitig nicht bei diesem ironischen Augenzwinkern belassen, sondern fühlte sich bemüßigt, den ganzen großen, belehrenden Zeigefinger herauszuholen. In form gleich dreier weiblicher Helden.
Versteht mich nicht falsch: Ich hab nix gegen heldische Frauenfiguren. Ich hab nur was dagegen, zum Nachsitzen zurück in die Schulbank gestopft zu werden.
Der Reihe nach: Die nackte Blondine. Die natürlich nie richtig nackt zu sehen ist - das höchste der Gefühle ist eine Silhouette im Gegenlicht von Polizeiautoscheinwerfern. Nippelfreigabe hätte zuviele jugendliche Zuschauer draussen gehalten, daher müssen wir uns in Sachen Thematisierung von Sex mit einem ekligen Chauvi-Kommentar begnügen, den den ein mexikanischer Polizist von sich gibt: "Ich mag es, wenn es nackte Frauen regnet." Klar, dass dieser Kerl, der ja eigentlich nur das "It's raining men!" der Weather Girls paraphrasiert, zur Bestrafung gleich von der Blondine durch die Gegend gepuncht wird. Sie ist das Pendant zum blonden männlichen Retter, der einst in T1 Sarah Connor zur Hilfe eilte. Na gut, warum nicht? Er war ein Mensch, sie ist ein Mensch, alles paletti!
Aber während sich in T1 zwischen Mann und Frau dann eine Liebesbeziehung entwickelte, wie es nun mal sich gehört in Filmen, wenn ein Gutaussehender und eine Gutaussehende, die beide zu den Guten gehören... Fällt die nackte Blondine als Love interest dieses Mal flach. Ich meine: Mackanzie Davis ist super hot, um es mal oldschool-machomäßig auf den Punkt zu bringen. Und so eine kriegt keine "echte" Liebesszene im ganzen Film? Das ist eine Verschwendung knapper Ressourcen und entspricht so gar nicht meinem modern-ökologischen Verständnis von Nachhaltigkeit. 😉
Das ist also die erste pädagosiche Botschaft, die uns Zuschauern hier aufgedrückt wird: Nein, keine Erotik mehr. Nur noch "saubere", kindgerechte Action. Wenn hübsche Frauen mit Traumbodies in der Schauspielerliste vorn stehen, freut euch nicht zu früh: Das hat keinerleib Bedeutung mehr!
Zwar wird Davis in vielen Szenen noch in einem dankenswerterweise eng anliegenden ärmellosen Top mit viel Dekolletee gezeigt, aber die Sexyness, die sie da versprüht, gemahnt doch unangenehm stark an die Sexyness, welche die knapp bekleideten Sportler in "Fest der Völker" von Leni Riefenstahl verströmten: eine wenig lusterweckende, eher beängstigende Raubtier-Sexyness. Will ich als Mann mit so einer Frau im Bett liegen? Nee, lieber nicht...
Die sexuellen Assoziationen mit dem weiblichen Körper sollen hier augenscheinlich zur Seite geschoben werden: die nackte Blondine übernimmt hier die Männerrolle es super-sportlichen, Konflikte vorzugsweise gewaltsam lösenden Mannes. Weswegen ihr Körper denn auch in Richtung dieser eher unfeimininen Aufgabenbeschreibung modifiziert werden mußte: Aussen rum eine (doch schon ziemlich breitschultrige) Frau, drinnen aber ein getunter Kerl.
Na, wenn's denn der Menschheitsrettung dienlich ist...
Nummer zwei: da Beschützungsobjekt, die hübsche Mexikanerin Dani Ramos, gespielt von Natalia Reyes Gaitán (einer Kolumbianerin - fällt das eigentlich schon unter eine Unterart von rassistischen black facings, wenn eine Mexikanerin von einer Kolumbianerin gespielt wird nach dem Motto: Alle Chicas sehen sich eh zum Verwechseln ähnlich! ? 😉 ).
Soweit, so Klischee? Mistress in distress?
Fern davon! Ja, sie ist klein. Ja, sie ist langhaarig. Ja, sie ist hübsch auf eine Weise, dass man(n) sie nicht von der Bettkante stoßen würde.
Aber: sie ist der Boss. Sie managt ihre Familie. Sagt dem etwas verkorksten Bruder, wo's lang geht. Sagt dem Papa, wo's lang geht. Und als ihr Bruder am Arbeitsplatz Probleme zu bekommen droht, geht sie hin zum Fabrikchef, als so eine Art gewerkschaftliche "Eine-Frau-Armee", und geigt dem gehörig die Meinung.
Kurz: sie ist eigentlich keine "typische" Frauenfigur, sondern ein ungeschliffener Generalfeldmarschall, den es nur zufälligerweise biographisch in eine mexicanische Favela verschlug. Deswegen soll sie ja auch gerettet werden. Sie ist - für die ganz Begriffsstutzien wird's im Film auch noch deutlich ausgesprochen - der John Connor in dieser Geschichte.
Und so fällt auch sie für etwaige Romancen aus. Während ihr Bruder (dem nicht viel Zeit bleibt, um seine Figur zu "entwickeln" als kleiner Latino-Gockel noch im Vorbeigehen einer Frau ein zweideutiges Angebot zuzwitschern darf, dass dann als läppisch von jener beiseitegewischt wird, fällt Dani Ramos in Sachen love story ebenfalls aus. Es ist schon fast lächerlich, wie angestrengt sich das Drehbuch bemüht, sie von diesem Thema fern zu halten: Nicht mal anzügliche Blicke von vorbeigehenden Männern auf sie werden von der Kamera eingefangen. Falls es irgendwo auf der Welt noch strukturellen Sexismus geben sollte, wo sexy Frauen Frauen nicht ohne jegliche Belästigung eine Straße entlang gehen können - in Mexiko wird man scheinbar (von wegzukickenden bestimmt auch korrupten Cops mal abgesehen) nicht mehr fündig...
Aber ein Terminator-Film ganz ohne Machismo? Wo doch selbst Arnie inzwischen nur noch kocht, Windeln wechselt und Waffen nur deswegen hortet, weil das in Texas nun mal so üblich ist?
Da braucht's dann noch eine Frau. Sarah Connor. Sie ist die mit den großen Knarren. Sie ist die mit den One-Linern. Sie ist die mit der Extra-Folge bei "Americas Most Wanted". Das von Gram nicht gebrochene, sondern zum Berserker mutierte Muttertier. Vor 22 Jahren wurde ihr Sohn ermordet - seither macht sie Jagd auf alles, was Schrauben in den Gelenken und aus der Zukunft sich das falsche Reiseziel ausgesucht hat.
Nun war Sarah Connor ja schon in T2 so eine Art Kleinstarmee mit Brüsten und damals im Action-Genre neben Sigourney Weaver (Alien) eine erfreuliche Avantgarde.
Aber: Bisher haben wir noch keine weibliche Figur im Cast, sondern nur zwei männliche Figuren, die von weiblichen Darstellerinnen gespielt werden.
Die Rolle des grummeligen, zynisch-coolen Veteranen ist eine weitere männliche Figur. Und die wird nun auch von einer weiblichen Darstellerin verkörpert...
Wir haben also einen Film mit ausschließlich männlichen Figuren, die mehrheitlich von Schauspielerinnen verkörpert werden.
Ob das so richtig paßt?
Was mich aber am meisten an der Figur von Sarah Connor stört: sie hat sich nicht nur nicht weiterentwickelt (so, wie sich die Figur des Terminator weiterentwickelt hat) - man hat ihr sogar etwas vorenthalten, was wir von den "üblichen" Veteranenfiguren her kennen:
Das selbstironische Gejammer über's Älterwerden. "Ich werde langsam zu alt für diesen Scheiß!" - diese Line kennen wir meines Erinnerns von Danny Glover aus der Lethal Weapon-Reihe seit gefühlt einem Jahrhundert. Und in übertragenem Sinne kommt sie jeder "Veteranen"-Figur in jedem Actionfilm mal über die Lippen. Ganze Serien (The Expendables, RED) leben von diesem Runningag, dass einstige Action-Helden inzwischen Rentenalter erreicht haben und wie alle älteren Herrschaften dazu tendieren, nostalgisch in die "Guten alten Zeiten" zurückzuseufzen.
Nichts davon ist bei Sarah Connor zu bemerken. Ja, sie ist grauhaarig und faltig. Aber in den obligatorischen Action-Szenen wird sie durch die Gegend gewirbelt wie ein Gummiball - und es scheint ihr körperlich ebensowenig auszumachen.
Und da wird's dann halt doch lächerlich. Wenn Silvester Stallone in The Expendables noch im Endkampf Jean Paul van Damme mit den Fäusten vermöbelt, dann akzeptieren wird das - auch, weil er halt vor dem Dreh nochmal monatelang tüchtig im Studio pumpte und sich die notwendigen Steoride für den Muskelaufbau spritzte, kurz: Weil man ihm diese Physis abnimmt. Aber Linda Hamilton (die ich in T2 um ihren Muskeltonus beneidete!) ist nun eine 63jährige Frau, die vermutlich nicht mal die Hälfte eines Silvester Stallone auf die Waage bringt - und sie rennt und rast und rettet mit der Kondition und dem Schmerzempfinden eines Terminators? Das ist denn doch sehr bemerkenswert. Insbesondere, wenn es im Film selbst nicht eine fragend erhobene Augenbraue hinsichtlich dieses erstaunlichen Phänomens gibt.
Mir war das zuviel. Frauenpower schön und gut. Aber nicht dermaßen angestrengt, dermaßen hochdosiert und dermaßen wenig ironisiert und völlig unweiblich!
Wer will sowas sehen?
Diese Frage, die ich mir stellte, stellten sich viele Leute, die eigentlich die hohen Produktionskosten des Films wieder reinbringen sollten, wohl auch - nur schon im Vorfeld. Denn in Relation zu den hohen Erwartungen an diese Neubelebung eines schon leicht untoten Franchise floppte TDF an den Kassen.
Bevor ich nun aber mich diesem Aspekt: Produktionskosten und handwerkliche Machart des Streifens - zuwende, noch ein paar Worte zur letzten wichtigen Figur: dem Bösewicht.
Terminator Rev-9, gespielt von Gabriel Luna.
Ja, was soll man sagen? Ich hätte mir dieses Mal gewünscht, dass am Ende das Böse siegt. 😀 Denn dieserTerminator hat nicht nur coole Upgrades und ein schickes schwarzes Innenleben - er ist auch höflich und hat eine trockene Art Humor. Mindestens die zwei witzigsten Dialogzeilen des ganzen Films gehören ihm, und während man dem Infiltrator-Terminator aus T2 noch die Boshaftigkeit allein aufgrund seines stechenden Blicks zehn Meter gegen den Wind anroch, möchte man diesen Kerl mit seinem schwiegermutterkompatibel-laubübischen Lächeln sofort auf einen Kaffeelatte ins nächste Starbucks einladen (also natürlich nur, falls es die Corona-Regeln wieder erlauben).
Es fällt mir als Zuschauer sehr schwer, ihn zu hassen. Eigentlich muß ich ihn bewundern. Nicht nur, wie kompetent er seinen Opfern immer wieder auf die Spur kommt. Sondern auch, wie sehr er sich der Drehbuch-Regie beugt, die verlangt, dass er bei seinen ersten Angriffensich noch relativ leicht abhängen und von der inzwischen bekleideten Blondine mit einem Vorschlaghammer vermöbeln läßt. Auch, dass sich das in ihm verborgende coole schwarze Skelett ungeachtet aller Logik immer aus den Körperregionen zurückzieht, die gerade durchlöchert oder zerquetscht werden, bedarft ja einer ausgeklügelten roboterinternen Ausweich-Logistik, möchte ich mal vermuten.
Wer so einen stressigen Vernichtungs-Beruf ausübt und dennoch immer ausgeglichen, ruhig und freundlich daherkommt - der darf sich meines Respekts und meiner Sympathie sicher sein...
Man verstehe mich nicht falsch: Diese Version Rev-9 ist eine sinnvolle Weiterentwicklung. Sinnvoll hinsichtlich ihrer Aufgabe: der Infiltration. Skynet oder "Legion" (das Skynet der neuesten Parallelwelt) war also in den letzten 22 Jahren nicht untätig, hat nicht gepennt.
Aber leider geht so dem Main Plot der Antagonist flöten. Ohne einen Bösen mag man nicht so recht für die Guten bibbern und beben.
Zur Machart. Gut und schlecht. CGI sind auf der Höhe der Zeit, aber werden zu großzügig eingesetzt. Der komplette Action-Höhepunkt, eine Verfolgungsjagd zwischen Transport- und Tankflugzeug plus Bummbumm und Kraweng - ist, man muß es leider so sagen: langweilig. Unglaubwürdig as fuck. Ganz und gar lächerlich wird es erst nach diesem Höhepunkt, als nämlich die Blondine mal wieder unterzuckert ist und sich herausstellt, dass Arnie in dem ganzen Trubel noch eine der speziellen Vitaminspritzen, mit denen die Blondie (oh nein, wir sollten sie bei ihrem "richtigen Namen, Grace, nennen, weil sonst: Sexismusalarm!) sich ab und an dopen muß, unbeschadet irgendwie in der Hosentasche verstaut hatte.
Wie auch immer: man wollte das Tempo und den Actionteil vermutlich hoch halten, am besten noch höher als in den Vorgängerteilen. Da aber leider die besten, weil die Figuren (oder zumindest die Arnie-Figur) entwickelnden Passagen mal etwas Ruhe für's Verstehen der Dialogzeilen brauchten, mußte an den anderen Stellen umso mehr Effektgewitter reingepolstert werden. Und das schadete dem Film. Machte ihn auf der einen Seite weniger spannend (weil richtige Spannung nur vor den Action-Erruptionen existieren kann) und auf der anderen Seite teurer als nötig: 185 Millionen Dollars. Bei weltweit eingespielten 260 Mio war das ein Flop (man muß ja noch die Marketing-Ausgaben oben drauf packen).
Dass der Film floppte, mag einerseits an dem liegen, was ich oben lang und breit besprach: Dass diese gesamte "Neuausrichtung" nicht so recht überzeugend ist: die Gender-Schere im Kopf und das Bemühen, sich um das Problem mit den "alten weißen Männern" zu kümmern vielleicht nicht wirklich zum Terminator-Grundgedanken passen. Als James Bond zum ersten Mal eine weibliche Vorgesetzte bekam, fand ich die Idee witzig und die sich daraus ergebenden "Änderungen" in der Erzählweise unterhaltend und nicht belehrend oder nervig.
Die sexlose Verweiblichung des Terminator-Universums ergibt für mich keinen wirklichen Sinn auch hinsichtlich des Stammpublikums, das nun mal vornehmlich aus (heranreifenden oder schon fertig-verstockten) Männern besteht.
Aber darin könnte ich mich irren und das jünger Publikum falsch einschätzen.
Worin ich mich nicht irren kann, ist dies: es gibt keine neuen Bilder in TDF. Also visuell, meine ich. Klar: die titelgebende Figur hat Upgrades bekommen, die gut aussehen. Und die obligatorische Verfolgungsjagd in Fahrzeugen bringt kleine Neuerungen, wenn Baustahleisen z.B. als Wurfspeere eingesetzt werden.
Aber es gibt keine ikonischen Bilder, die sich in's Gedächtnis einprägen wie z.B. die Szene, in welcher sich der T-1000 in T2 aus dem gekachelten Fußboden erhebt. In der Haupt-Action-Szene war man so sehr damit beschäftigt, sie "irgendwie" realistisch und nachvollziehbar (wo oben und unten ist, kann man als Zuschauer dennoch nicht immer genau sagen) zu gestalten, dass man ganz vergaß, nach schönen Einstellungen zu suchen. Ich habe so den Verdacht, dass Comic- oder Manga-Verfilmungen (siehe meine vorherige Filmbesprechung) da die Nase auch deswegen vorn haben, weil sie die starken gezeichneten Panels der Vorlagen haben, aus denen sie ihre bildchoreografischen Ideen beziehen. TDF sieht man an, dass ihm kein guter Comic zur Vorlage diente - eher schon irgendwelche Screenshots aus Shooter-Games.
Zusammengefaßt: Was das Visuelle angeht, ist TDF eins nicht: episch oder epocheweisend. Was für einen so teuren Action-Kracher schon ein Problem darstellt...
Zu den schauspielerischen Leistungen: Da habe ich nichts zu bemängeln. Mehr ließ sich aus den Rollen leider kaum herausholen, insbesondere nicht unter der Vorgabe, dass Linda Hamilton ebenso Sarah Connor spielen mußte, wie Arnie den T-800.
Der Sound war okay, ich mag das alte musikalische Terminator-Motiv immer noch (auch, weil ich vor zwanzig Jahren oder so mal wochenlang eine Computerspiel-Demo zockte - über die hinaus die Spielproduktion leider nie hinauskam) und insgesamt fiel mir die Musikuntermalung überhaupt nicht auf (also auch nicht negativ!). Was ich nicht mag, ist die Synchron-Stimme von Linda Hamilton, die war mir schon in T2 unsympathisch und es kommt mir doch stark so vor, als wäre es heute noch dieselbe. Ist sicherlich reine Geschmackssache. ^^
Gesamtnote dieses Mal also drei von fünf Sternen. In allen Bereichen also oberes Mittelmaß - in Relation zum Genreüblichen.
Damit dürften die Erwartungender Macher untertroffen worden sein. Auch die Erwartungen der eingefleischten Terminator2-Fans, die weiter auf eine "würdige" Fortsetzung warten müssen - womöglich bis ans Ende aller Tage (Judgment Day 😀 ).
Wer allerdings einen Popcorn-Abend mit einem Action-Kracher füllen möchte, wird es nicht unbedingt bereuen, hier reinzuschauen. Ich würde aber raten, noch ein bisserl zu warten, bis das Ding deutlich billiger als für die momentanen 16.99€, welche ich ärgerlicherweise berappte, zu erwerben ist. Fünf bis sieben Euro fände ich angemessen.
Hhmm... Hab ich was vergessen? Wohl eher nicht. Somit sei hiermit mein "Wort am Sonntag" beendet. Vielen Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Weeds on Fire
ein Film der im Hong Kong der 80er spielt. Es geht um ein Schul -Baseballteam.
Habe eine Schwäche für Sportfilme 😊