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Zuletzt gesehener Film 2024

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tristesse
Themenstarter
Beiträge : 20559

Hallo Filmfreunde,

neues Jahr, neuer Thread 😉 Wir tauschen über gesehene Filme aus, egal ob auf der großen Leinwand, im Streaming oder Fernsehen.

Bewährt hat sich, in Fettbuchstaben den Titel anfangs zu posten. Wer möchte kann gern auch eine Kritik schreiben und / oder den Trailer verlinken.

Viel Spaß uns allen,

Trissi 

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Beiträge : 30188

@tristesse  Mission: Joy - Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten

Deutscher Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=n2ns4S-SLjM

Man kann den Film auf YouTube ausleihen.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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@suchender_2-0 

Willkommen zurück 😉 

tristesse antworten
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Beiträge : 30188

@tristesse  Danke!

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Lucan-7
Beiträge : 29478

Das Bildnis des Dorian Gray (2009)

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(Spoiler?)

Lief vor kurzem noch auf Netflix. Lohnt sich nicht. Auf "schön" getrimmte Bilder, die bekannte Story wird lustlos und ohne Tiefsinn erzählt. Was ärgerlich ist, denn die Thematik wäre eigentlich sehr aktuell. Zum Thema Oberflächlichkeit und schöner Schein sowie Genuss um jeden Preis und ohne Reue hätte man sehr viel sagen können, zumal in den 2 Stunden des Films auch genug Raum dafür gewesen wäre. Stattdessen wird noch weniger erzählt als in der literarischen Vorgabe... braucht man nicht.

lucan-7 antworten
12 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@lucan-7 

 Auf "schön" getrimmte Bilder, die bekannte Story wird lustlos und ohne Tiefsinn erzählt.

Selten so einen seelenlosen und lieblosen Film gesehen.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7622

@tristesse 

Welche Fassung wäre denn empfehlenswert?

queequeg antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@queequeg Da gibt es doch eine alte Verfilmung von 1970 mit Helmut Berger. Habe ich zwar nie gesehen, aber häufig sind so alte Literaturverfilmungen besser als neuere (zumindest nach meinem Geschmack). Dein Name hat mich auch gleich an eine erinnert: Moby Dick mit Gregory Peck als Kapitän Ahab. Einer meiner Lieblingsfilme.

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@suchender_2-0 

Ja, ein toller Film. Und eine herausragende Interpretation dazu von Drewermann: "Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein".

queequeg antworten
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Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

@queequeg  Danke für den Tipp mit Drewermann. Ich habe es mir angehört und bin begeistert. Vielleicht werde ich demnächst mal den Roman lesen. (Ich kenne ja nur die Verfilmung.) Bob Dylan hat übrigens 2017 in seiner Nobelpreis Lecture Moby Dick als einen von drei Romanen genannt, die seine Texte stark beeinflusst haben. (Seine genauen Worte waren: "That theme [of Moby Dick] and all that it implies would work its way into more than a few of my songs.")

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@suchender_2-0 

Freut mich, dass Dir Drewermanns Interpretation gefällt. Sie ist fast so gewaltig wie der Roman selbst.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@queequeg 

Welche Fassung wäre denn empfehlenswert?

Ich kenne nur die eine leider 😕 

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@queequeg Ich denke, die "klassische" 45er-Version dürfte ganz okay sein. Immerhin gab's dafür einen Oscar für die beste Kamera. Ich kann mich erinnern, den Film mal im TV gesehen zu haben und von dem Sprung das SW-Films auf Farbe (wenn die Portraits gezeigt wurden: eigentlich unbewegte Bilder...) überrascht worden zu sein.

Im Vergleich zur literarischen Vorlage fand ich die Version aber auch schwach, wobei ich allerdings schon die Vorlage nicht so berauschend fand, vermutlich, weil ich die Thematik "Homoerotik" darin nicht bemerkte oder nicht bemerkenswert fand und überhaupt der gesamte Plot mir zu moralingetränkt erscheint.

jack-black antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7622

@jack-black 

Hm. Mal sehen. Eigentlich steht Roman und/oder Film auf meiner to-do-Liste. Aber vielleicht erspare ich mir das dann doch lieber.

queequeg antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@queequeg Hast Du von F. Scott Fitzgerald "Der große Gatsby" schon gelesen, oder eine seiner Verfilmungen schon gesehen? Das Buch hatte mir um Längen besser als der Dorian Gray* gefallen, was einerseits natürlich auch daran liegen dürfte, dass es ein paar Jahrzehnte später erschien und deutlich moderner und also auch ambivalenter ist als der Wilde-Roman. Das Thema "Dekadenz" und damit verbunden der verführerische Esprit des Nihilistischen (oder tatsächlich des Amoralischen?) sind bei Fitzgerald interessanter und mehrschichtiger  behandelt. Es gibt u.a. eine Verfilmung des Stoffes von Baz Luhrmann aus dem Jahr 2013. Bei der ich mir jetzt, als ich nochmal den Wikipedia-Eintrag durchgelesen habe, nicht mehr ganz so sicher bin, ob mich mein Faible für Carey Mulligan (welche die weibliche Hauptrolle spielt) womöglich mehr für den Film in toto begeisterte, als es berechtigt war. Vielleicht aber fand ich den Film auch deswegen gut, weil Leonardo di Caprio darin den (letztlich doch eher unsympathischen) Titelhelden spielt - und mir der Schauspieler ja aus unerfindlichen Gründen selbst unsympathisch ist (dabei ist sein Name auf der Darstellerliste i.d.R. ein Garant für gutes Kino...). Das passte also irgendwie zusammen... 😀

 

 

*Ich las den, nachdem ich vorher Fitzgeralds Meisterwerk gelesen hatte und hegte wohl irgendwie deswegen vielleicht auch zu hohe Erwartungen. Dachte, Wildes berühmter Roman müsse noch besser sein...

jack-black antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7622

@jack-black 

Nein, kenn ich leider nicht, werde es aber mal als Anregung nehmen. Aber erstmal will ich mir "Böse Philosophen" von Philipp Blom und "Geschichte der Sintflut" von Harald Haarmann zu Gemüte führen.

queequeg antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@queequeg Sachbücher - o weh! 😵  Die Bösen Philosophen scheinen mir nach Lektüre des Wiki-Artikels (der aber mal eines glättenden Lektorats bedürfte) aber durchaus interessant. Da werd' ich mal schauen, ob's die auch als Hörbuchversion gibt - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

jack-black antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

Winterreise

Berührender Film mit Bruno Ganz, der einem die Bedeutung des "Nie wieder" sehr nahe bringen kann:

"Martin Goldsmith wuchs als ein gewöhnlicher amerikanischer Junge auf. Aber von seiner Kindheit an hing ein großer Schatten über der Familie. Der inzwischen bekannte Radiomoderator wusste nur, dass seine Eltern, beide säkulare Juden, aus Deutschland stammten und dass seine Verwandtschaft im Zweiten Weltkrieg gestorben sei. Für seine Eltern hatte in Amerika ein neues Leben angefangen, ein Leben, in dem man keine Fragen über die Vergangenheit stellt. Erst als erwachsener Mann, nach dem Tod seiner Mutter, brach Martin den Bann und befragte seinen Vater zu der deutschen Vergangenheit seiner Eltern und der gesamten Familie in den 1930er-Jahren."

Jemand schrieb in einer Kritik: "Schwere Kost, doch absolut sehenswert"

neubaugoere antworten


Lucan-7
Beiträge : 29478

Lords of Chaos

Heavy Metal ist ja bekannt als Musikrichtung mit "bösem" Image, wobei sich Musiker wie Fans in der Realität aber meist als harmlose Typen mit wildem Image herausstellen, die gerne Bier trinken, die Musik gerne laut hören und Spaß dabei haben.

Angesichts der großen Szene ist es aber kaum verwunderlich, dass es dabei auch Ausnahmen gab und gibt... besondere Bekanntheit erlangte dabei die Norwegische Black-Metal Szene Anfang der 90er Jahre, als es nicht nur zu zahlreichen Kirchenbränden, sondern auch zum Mord kam.

Der Film behandelt dabei die Geschehnisse um die Bands "Mayhem" und "Burzum", die damals durch die Presse gingen und auch heute noch in der Metal Szene Anlass verschiedener Diskussionen sind... denn wenn das Umfeld einer Band nicht nur gespielt "böse" ist, sondern echte Verbrechen passieren, dann löst das natürlich auch eine gewisse Faszination aus. Ähnliches kennt man wohl auch aus der Rap-Szene, wobei ich in dem Umfeld überhaupt nicht bewandert bin.

Es handelt sich hier also um eine "True Crime" Story, denen ich ja immer etwas skeptisch gegenüberstehe, weil man nie so genau weiß, ob es nun allein um Voyeurismus geht, oder ob die Geschichte auch allgemein von Bedeutung ist, also quasi eher "historisch" zu sehen ist. Angesichts der Aufmerksamkeit in der Presse und der Bedeutung für die Musikszene würde ich den Film doch eher als gesellschaftlich zumindest nicht irrelevant einordnen... wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Geschichte für Leute, die sich überhaupt nicht für die Metal Szene interessieren überhaupt interessant sein kann. An Dramaturgie fehlt es dabei nicht, es hängt eher mit der gewählten Erzählweise zusammen.

 

Ich war mir zunächst nicht ganz sicher, was von dem Film zu halten ist, und habe deshalb noch einige Kritiken gelesen und mich weiter mit den Hintergründen beschäftigt, die mir bislang nur im Groben bekannt waren. Die Schauspieler, obwohl sie selbst überhaupt nichts mit der Szene zu tun haben, liefern hier eine recht glaubwürdige Darstellung ab. Was allerdings fehlt sind die tieferen persönlichen Hintergründe, eine mögliche Erklärung für die Motive oder dergleichen. Das macht es einerseits für viele Zuschauer uninteressant, hilft aber der Authentität insofern, dass hier eine Menge Spielraum bleibt... die Macher geben nicht vor, sie könnten die Taten und ihre Gründe genau verstehen, sie zeigen nur, was damals mehr oder weniger passiert ist, was der Glaubwürdigkeit durchaus entgegenkommt.

Der wohl wichtigste Punkt des Films, den man ihm wohl auch hoch anrechnen muss, ist der Umstand dass er sich weigert, hinter den Taten eine "Ideologie" zu sehen, die von den fanatischsten Fans immer wieder dort gesehen und propagiert wird. Das Thema des Films dreht sich um die Frage, "true" zu sein, also "echt und glaubwürdig", und hinter dem Black Metal eine Ideologie zu sehen, die konsequent in ihrem ganzen Hass und Ablehnung der Gesellschaft gelebt wird, statt einfach nur auf einer Bühne zu posen, dem Publikum zu gefallen und Geld zu verdienen. Diese "Ideologie" setzt sich aus Versatzstücken von Satanismus, Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und folkloristischem Heidentum zusammen... und stellt sich am Ende doch selbst als nichts anderes als "Posen" heraus, als leere, hohle Geste, mit einer Menge Wut und (Selbst-)Hass dahinter - aber sicher nicht als echte "Bewegung". Denn am Ende erwies sich das Ganze als Seifenblase und die Protagonisten letztlich als simple Kriminelle, die sich irgendeine persönliche Ideologie zusammenbastelten, aber nie zu einem gemeinsamen Nenner fanden.

Eine größere Einordnung in Bezug auf die Metal Szene findet von Seiten des Films nicht statt, auch das bleibt dem Zuschauer überlassen... und auch das finde ich richtig so, weil die Ereignisse von damals ohnehin schon genug überhöht werden... und wenn man dem schon mit einem Film weiteren Vorschub leistet, dann muss man das nicht noch weiter steigern. Der Film schrumpft die Ereignisse vielmehr auf das Wesentliche... als Helden taugen seine Figuren nicht. Gerade das macht den Film aber interessant, wenn man mit dem Thema etwas anfangen kann.

Gewarnt sei allerdings, dass auf Netflix die ungeschnittene Version läuft und es einige doch sehr drastische Szenen gibt, die dramaturgisch zwar sinnvoll, aber nur schwer zu ertragen sind.

 

lucan-7 antworten
Jack-Black
Beiträge : 6217

"Jane Austens Verführung"

Zu sehen noch drei Tage in der Arte-Mediathek.

 

Ich gebe zu, ich mag die Romane von Jane Austen, obwohl, oder gerade weil ihre Inhalte für mein Leben absolut irrelevant sind: das Heiratsproblem=Existenzproblem, wie es sich Frauen Anfangs des 19. Jahrhunderts in England stellt, besteht heute nicht mehr und ich bin ja eh ein Mann...

Darüber hinaus geht es hier auch vorwiegend um die "Luxusprobleme" der Frauen aus der "upper class".

 

Dennoch liest man die Bücher gern, insbesondere aufgrund der häufig sehr witzigen, jedenfalls aber geistreichen Dialoge, und man wird in die Geschichten so sehr hineingezogen, dass man am Ende tatsächlich mitfiebert, ob die Richtige den Richtigen abbekommt...

An der hier verlinkten Verfilmung gefällt mir zweierlei:

1) Die Heldin ist keine Schönheit und ich (als männlicher Zuschauer) käme nie auf die Idee, mich in sie zu verlieben, denn es dauert sehr lange, bis man mal ein paar Worte von ihr hört, die sich tatsächlich überdurchschnittlich intelligent, originell oder empathisch anhören. Dennoch beginnt man(n) mit der Zeit, ihr das so schmerzlich vermisste Glück zu wünschen. Der Film schafft das, indem alle ihre "Konkurrentinnen" irgendwie nervig, unsympathisch oder zumindest denkbefreit kokett rüberkommen, sodaß einem das Aussehen der Frauenfiguren schon bald egal ist. Vor allem aber schafft es der Film, indem die Einsamkeit, in die sich die Protagonistin hineinmanövriert hatte, als sie 8 Jahre vor der eigentlichen Filmhandlung einen Heiratsantrag ausschlug, sehr eindringlich vermittelt wird: die festgezurrten gesellschaftlichen Konventionen erlauben es weder ihr, noch ihrem "love interest", mal tacheles über ihre Gefühle zu reden. Der Film transportiert dieses Gefühl, sich verstrickt zu haben in all der Höflichkeit auf eine fast schon körperliche Art und Weise: ich merkte, dass ich an manchen Stellen die Hände ballte, weil ich so sehr Lust hatte, sie - oder ihn - mal fest an den Schultern zu packen und so lange durchzuschütteln, bis sie sich etwas locker gemacht hätten... 😉

2. Der Film läßt sich Zeit und erklärt nicht uns modernen Betrachtern, was auf den ersten Eindruck strange erscheint: dieses ständige Spazierengehen... Mehr "Action" ist da ja nicht im ganzen Film. In einer Szene, wo mal eine Kutsche und der tolle Hecht (der love interest der Progatonistin) reitend zu sehen sind, wird versucht, dadurch Dynamik mit reinzubringen, dass man nicht auf einer Straße, sondern über eine Wiese reitet oder kutschiert. Ansonsten bewegen sich die Wellen beim Ausflug an den Strand mehr und spannender als sämtliche menschlichen Schauspieler...

Und ich liiiiebe diese Action-Flaute!

Die Fremdheit der Welt, aus der die Romanvorlage berichtet, wurde in dieser Verfilmung sehr schön umgesetzt. Man kann sich auf die (langsam, manchmal fast quälend langsam vorankommende) Handlung konzentrieren, weil man überhaupt keinen Grund hat, da irgendwelche Parallelen zum Hier und Jetzt der eigenen Welt zu ziehen. Und als dann auf der Schlussgeraden die Protagonistin zu rennen beginnt, dann ist das formal eine ganz hervorragende Idee der Regie: etwas, das in geschriebener Form nicht möglich wäre: sie rennt aus ihrer Zeit, aus der Verstrickung in Konventionen, aber auch dem Sumpf ihrer Angst vor ehrlicher Aussprache heraus. Dazu passt dann schließlich auch das bewegende, da bewegte Ende: Es wird getanzt. 🙂

Einziges, ganz kleines Manko: Die Bildregie, insbesondere was Lichtsituationen angeht, ist nur übliches TV-Niveau.

Daher mein Fazit: Für Freunde von Literaturverfilmungen 4,5 von 5 Biedermeier-Stirnlöckchen.

Für Leute, die keine Zeit haben und von Anfang an voll mit Spannung unterhalten sein wollen: Finger weg!

jack-black antworten
23 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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@jack-black 

Kennst Du die Netflix Adaption aus dem Jahre 2022 mit Dakota Johnson?

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@tristesse Nein. Hab kein Netflix. 🙂

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@jack-black 

Du hast nichts verpasst 😆 

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@tristesse Du hast nichts verpasst 😆 

Meinst Du jetzt nur die eine Austen-Verfilmung, oder generell? Manchmal bedaure ich schon, kein Netflix zu haben: Dass ich wieder anderthalb Jahre länger auf die nächste "House of the Dragon"-Staffel warten muss, ist wirklich hart. 😀

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@jack-black 

Meinst Du jetzt nur die eine Austen-Verfilmung, oder generell? 

Sorry, dass ich jetzt erst antworte, ich bin nicht mehr so oft hier.

Ich bezog mir auf die Austen Verfilmung mit Dakota Johnson, die hat mich so keine Minute richtig abgeholt. Kein Vergleich zu "Stolz und Vorurteil" z.B. 

Ich hatte jetzt ein paar Jahre mit 4 Freunden zusammen Netflix (bis vor kurzem durfte man ja noch seinen Account teilen) und fand das ganz nice. Die eigenen Serien und Filme sind meiner Meinung nach etwas hochwertiger als bei Prime, es gibt auch sehr lustige Reality Formate ("Queer eye" oder "Next in fashion", "Liebe im Spektrum", etc.) und Dokus. 

Andererseits denke ich mir, ich hab eh nicht genug Zeit und 1 Streamingdienst, zuzüglich Joyn und Mediathek muss reichen. Da würde ich dann Prime abmelden, wenn ich wieder Netflix haben will. Beides geht mir zu sehr ins Geld und da Prime jetzt auch bei Bezahlaccounts Werbung schaltet, denke ich, werde ich demnächst mal Prime kündigen. 

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

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@tristesse Beides geht mir zu sehr ins Geld und da Prime jetzt auch bei Bezahlaccounts Werbung schaltet, denke ich, werde ich demnächst mal Prime kündigen.

Da wir (ich wohne im gleichen Haus wie meine Eltern) hier auf dem Lande wohnend öfter mal uns Zeugs bei Amazon bestellen, war Prime video nie der Hauptgrund für die Prime-Mitgliedschaft. Wohnte ich noch in der Großstadt, würde ich das ähnlich handhaben, wie Du's jetzt vorhast, denn das Streaming-Angebot von Prime allein find ich auch nicht so dolle und es hat sich über die Jahre sogar verschlechtert. Dass nun neuerdings Werbung geschaltet wird (bislang allerdings bei den wenigen Vids, ich ich geguckt habe, kaum zu bemerken, aber vermutlich wird das mit der Zeit mehr, ich will mir da keine Illusionen machen), nachdem man zwecks Verschandelung eine Milliarde in ein paar Tolkien-Seiten versenkte (allein wegen "Die Ringe der Macht" und "Das Rad der Zeit" würde ich bei Prime am liebsten schon kündigen, aber wer bringt mir dann das Pflegespray für die Tischtennisschläger oder den nächsten Satz Thermo-Unterhosen an die Tür...?! 😉 ) ist da tatsächlich ein weiteres Argument.

Andererseits denke ich mir, ich hab eh nicht genug Zeit (...)

Das ist der Grund, dessentwegen ich auch künftig nicht noch 'nen extra Streamingdienst buchen werde, insbesondere, da die Mediatheken der Öffis, wenn man sich da mal etwas durch die Menüs hangelt, doch eigentlich schon genug zu bieten haben. Und alle paar Monate werde ich mich dann mal bei 'nem Kumpel für ein Wochendendbinge einladen, so wie neulich, als ich dann in einer Nacht das Damengabit (gut, aber nicht sooooo gut, wie alle behaupteten) durchglotzte...

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@jack-black 

Da wir (ich wohne im gleichen Haus wie meine Eltern) hier auf dem Lande wohnend öfter mal uns Zeugs bei Amazon bestellen, war Prime video nie der Hauptgrund für die Prime-

An sich nutze ich (und meine Mama und Freunde von mir 😉) auch den kostenlosen Lieferservice von Prime, wobei da man auch aufpassen muss. Mir ist schon ein paar Mal aufgefallen, dass Produkte für Prime Kunden einfach ein paar Euro teurer gemacht werden als für Nicht-Abo-Kunden, die Porto bezahlen und da kommt das Produkt tatsächlich auf demselben Preis raus wie wenn ich kein Prime abonniere. Da fühle ich mich schon ziemlich verscheissert.

Was ich bei Prime aber gut finde, dass man so manchen Film auch mal für 99 Cent leihen kann, der noch nicht lange aus den Kinos raus ist. Da gibt es ja grad mal am Wochenende ein paar Special offers. 

Das ist der Grund, dessentwegen ich auch künftig nicht noch 'nen extra Streamingdienst buchen werde, insbesondere, da die Mediatheken der Öffis, wenn man sich da mal etwas durch die Menüs hangelt, doch eigentlich schon genug zu bieten haben. Und alle paar Monate werde ich mich dann mal bei 'nem Kumpel für ein Wochendendbinge einladen, 

Ich hab, da ich ja verschiedene Geräte bei Prima anmelden darf, auch die Geräte meiner Schwester und meines Bruder angemeldet. Wenn einer von uns einen Film leiht, dann können wir wenn wir wollen den noch 2 Tage lang auch gucken. So teilt man sich die Kosten dann auf. 

so wie neulich, als ich dann in einer Nacht das Damengabit (gut, aber nicht sooooo gut, wie alle behaupteten) durchglotzte...

Einmal im Monat im Durchschnitt lässt mich Netflix wieder rein (ich probiere das ab und an aus und hab Glück) und dann bin ich auch versucht, richtig viel und lange zu gucken, aber meist geht sich zeitlich dann auch nur 1 Film oder 3 Folgen aus. Ist besser als gar nichts.

allein wegen "Die Ringe der Macht" und "Das Rad der Zeit" würde ich bei Prime am liebsten schon kündigen

Ich war schon bei der Preiserhöhung, passend 1 Monate vor Ausstrahlung der "Ringe der Macht" fast so weit. Das war richtig fies, zum Serienstart die Preise so anzuziehen, nachdem Herr Bezos in der Corona Zeit so viel Kohle gescheffelt hat, dass er sich ins All schießen konnte. Das fand ich menschlich so dermaßen daneben, da hatte ich echt Wut. Und dann taugt die Serie nicht mal was. "Das Rad der Zeit" hat bei mir ne halbe Folge geschafft, dann wusste ich, dass ich das nicht sehen muss.

Da sind die Mediatheken und Joyn schon ne Alternative. Gut, da gibt es auch Werbung, aber die hab ich wenigstens nicht noch durch ein Abo bezahlt. 

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
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@tristesse Mir ist schon ein paar Mal aufgefallen, dass Produkte für Prime Kunden einfach ein paar Euro teurer gemacht werden als für Nicht-Abo-Kunden, die Porto bezahlen und da kommt das Produkt tatsächlich auf demselben Preis raus wie wenn ich kein Prime abonniere. Da fühle ich mich schon ziemlich verscheissert.

Echt? 😲 Das ist mir noch nicht aufgefallen, aber auf den Gedanken war ich auch noch überhaupt nicht gekommen. Bis Du Dir da sicher? Das liefe genaugenommen auf Betrug raus und da frag ich mich, warum es diesbezüglich noch keine Prozesse gegeben hat: Es tummeln sich da draussen doch genügend Prozesshanserln, die sich begeistert auf sowas stürzen würden? Ich werde demnächst mal gucken, ob die Produkte, wenn man sie unangemeldet und per VPN inkognito, tatsächlich an Nicht-Prime-Kunden günstiger angeboten werden. Das wäre dann aber für mich wirklich ein Grund, das Abonnement zu kündigen.

jack-black antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

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@jack-black 

 

Das ist mir noch nicht aufgefallen, aber auf den Gedanken war ich auch noch überhaupt nicht gekommen. Bis Du Dir da sicher? 

Ja. Eine Freundin, die kein Prime Abo hat, schickte mir den Link für eine Sicherheitskamera für ihr Haus und als ich das Produkt mit meinen Account aufrief, war es einfach 4 Euro teurer.

Das liefe genaugenommen auf Betrug raus und da frag ich mich, warum es diesbezüglich noch keine Prozesse gegeben hat

Inwiefern ist das Betrug? Amazon kann doch Preise festlegen, wie es will? Unethisch ist das auf jeden Fall. 

tristesse antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@tristesse Amazon kann doch Preise festlegen, wie es will?

Ich bin kein Jurist, aber rein vom Bauchgefühl würde ich vermuten, solche Geschäftsgebahren sind illegal.

Unethisch ist das auf jeden Fall.

Genau deswegen.

 

jack-black antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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@jack-black 

Ich bin kein Jurist, aber rein vom Bauchgefühl würde ich vermuten, solche Geschäftsgebahren sind illegal.

Das würde mich bei einer Firma wie Amazon doch sehr wundern. Deren Rechtsabteilung dürfte gefühlt genau so groß sein wie deren Logistik... und die werden nicht zögern, jedes juristische Schlupfloch auszunutzen. Das dürfte hier mit ziemlicher Sicherheit auch der Fall sein.

 

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@lucan-7 Nur weil es unethisch ist, muss es ja nicht illegal sein.

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@tristesse 

Nur weil es unethisch ist, muss es ja nicht illegal sein.

Eben. Ich habe das in letzter Zeit mal verstärkt verfolgt, welche (legalen) Mittel beispielsweise große Firmen nutzen können, um kleinere Konkurrenten auszuschalten... da könnte man wirklich am Rechtssystem verzweifeln, welches große Firmen eindeutig bevorzugt und kleinen Betrieben kaum eine Chance lässt.

Deshalb würde es mich auch sehr wundern, wenn man Amazon hier etwas ankreiden könnte... auch wenn es sich gefühlt um Betrug handelt. Aber juristisch mag das ganz anders aussehen...

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@tristesse Ich hab das jetzt einfach mal ausprobiert: Preise für Sachen, die ich öfter mal bestelle, von einem Rechner, wo ich als Prime-Kunde angemeldet bin und von einem Rechner, auf dem ich nicht angemeldet bin (VPN aktiviert bei Opera), verglichen. Bei fünf Waren ist mir kein Unterschied aufgefallen. Manche Sachen werden zwar auf amazon zu unterschiedlichen Preisen angeboten - das hat dann aber was damit zu tun, ob sie gerade im Rabatt-Angebot sind oder von Drittanbietern nur über Amazon angeboten werden (die haben dann auch i.d.R. wohl kein "prime"-tagging). Aber alles, was mir unangemeldet angezeigt wird, wird mir auch angemeldet angezeigt und zwar zu exakt denselben Konditionen.

Aber: beim Googeln wurde ich fündig, dass amazon ein "Dynamic Pricing" anwendet. Täglich können sich die Preise für manche Produkte mehrere male ändern. 

Zitat: Beim "Dynamic Pricing" werden die Kaufpreise anhand des Klickverhaltens des Kunden sowie anhand weiterer Parameter wie der Tageszeit erstellt. Mithilfe von Cookies und anderen Tracking-Tools, ist Amazon in der Lage, den digitalen Fußabdruck eines Nutzers nachzuverfolgen und sein Kaufverhalten zu erschließen.

So kann es passieren, dass ein Arbeitskollege am selben Tag dasselbe Produkt für fünf Euro weniger ersteht, als man selbst, da er es zu einer anderen Uhrzeit und mit einem anderen digitalen Hintergrund gekauft hat.

Amazon gestand selbst, dass es diese Preisstrategie nutze, dies jedoch für seine Nutzer transparent sei.

Wow! Ein Grund mehr, immer VPN-verschlüsselt zu surfen und/oder amazon nur von einem Browser aus zu nutzen, mit dem man ansonsten nicht surft. Danke für Deinen Hinweis, ich werde zukünftig jedes Mal, wenn ich bei amazon was bestelle, darauf achten, das gewünschte Produkt vorher "anonym" aufzurufen.

 

jack-black antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7622

@tristesse 

Ich bin kein begeisterter Fan von Amazon. Aber ich will doch ein Erlebnis damit schildern.

Meine Frau hatte etwas bestellt, was in der Realität ziemlich anders aussah als auf dem Bild und nicht nutzbar war. Obwohl der Verkäufer Rücknahme und Portübernahme inseriert hatte, weigerte er sich das Paket zurückzunehmen und die Kosten zu erstatten.

Meine Frau hat sich dann an Amazon gewandt und die haben dann in einer halben Stunde arrangiert, dass sie eine Rückportoschein bekam und ihr die Kosten von immerhin 200 Euro zurücküberwiesen.

Kommentar von Amazon: Das ist jetzt unser Problem.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@queequeg 

Ich hab das schon anders erlebt. Hab über Amazon bei einem Händler einen Fön bestellt, der innerhalb eines Jahres kaputt gegangen ist. Hab mich dann an Amazon gewandt und im Prinzip war es laut Amazon nicht ihr Problem, ich sollte mich da einfach an den Händlern wenden. 

Da der Händler aber auf jegliche Ansprachen nicht reagierte und sich einfach taub stellte, stand ich dann dumm da. Ich hätte schon rechtliche Schritte einleiten müssen, um zu meinem Recht zu kommen. Das war es mir aber nicht Wert.

Ich hab mir dann mal die Bewertungen des Händlers angeschaut und gemerkt, dass ich nicht die einzige war, der es so ergangen ist und seine Bewertungen waren sehr schlecht. 

Für mich war das eine Lehre, nicht nur auf die Produktbewertungen, sondern auch die Händlerbewertungen zu checken. 

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @tristesse

@queequeg 

Ich hab das schon anders erlebt. Hab über Amazon bei einem Händler einen Fön bestellt, der innerhalb eines Jahres kaputt gegangen ist. Hab mich dann an Amazon gewandt und im Prinzip war es laut Amazon nicht ihr Problem, ich sollte mich da einfach an den Händler wenden. 

Da der Händler aber auf jegliche Ansprachen nicht reagierte und sich einfach taub stellte, stand ich dann dumm da. Ich hätte schon rechtliche Schritte einleiten müssen, um zu meinem Recht zu kommen. Das war es mir aber nicht Wert.

Ich hab mir dann mal die Bewertungen des Händlers angeschaut und gemerkt, dass ich nicht die einzige war, der es so ergangen ist und seine Bewertungen waren sehr schlecht. 

Für mich war das eine Lehre, nicht nur auf die Produktbewertungen, sondern auch die Händlerbewertungen zu checken. 

 

tristesse antworten
Scylla
 Scylla
(@scylla)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 351

@tristesse 

Vor 7 oder 8 Jahren hab ich bei einem Drittanbieter auf dem Marketplace von  Amazon ein 20€  Lego gekauft.

6 Monate später hatte ich ein Ermittlungsverfahren der örtlichen  Staatsanwaltschaft wegen Geldwäsche und Hehlerei am Hals...

scylla antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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@tristesse 

Der Hinweis auf den Händler ist schon richtig und wichtig.

Allerdings kann das auch täuschen. Ich hab seit Jahren Kontakt zu einem Händler für Küchenbedarf, der in der Regel deutlich preiswerter ist als andere, und habe nur beste Erfahrungen - auch mit Rücksendungen und Erstattungen gemacht. Aber seine Bewertung in diesen Dingen ist grottenschlecht.

Was Amazon betrifft: Ich denke es hängst an dem Mitarbeiter, mit dem man in Kontakt kommt.

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@queequeg 

Was Amazon betrifft: Ich denke es hängst an dem Mitarbeiter, mit dem man in Kontakt kommt.

Jein... es gibt Quoten, die erfüllt werden müssen. Und es ist reine Glücksache, ob man da bevorzugt behandelt wird oder durchfällt. Wenn soundso viel Prozent der Kunden glücklich ist, dann ist der Rest egal.

Ich kaufe selber überhaupt nicht bei Amazon... weil ich der Meinung bin, dass der Konzern einfach zu mächtig ist.

Amazon Prime habe ich über Freunde sehen können... aber ich denke, dass ich da auch gut drauf verzichten kann.

Extra zahlen für Filme, die man gebraucht als DVD noch wesentlich billiger bekommt...? Sorry, aber das muss ich wirklich nicht mitmachen...

 

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7622

@lucan-7 

Dann musst Du wohl in einer beglückenden Umgebung wohnen.

Hier gibt es im Abstand von 20 km z.B. kein einziges Feinkost- und Haushaltswarengeschäft. Für jeden Teelöffel und Hordentopf oder Essgeschirr musst Du in eine entfernte Stadt fahren. Für Herrenkleidung gibt es 1 ziemlich teuren Laden, für Damenkleidung 2 oder 3, nur mit verrückter Jugendmode.

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Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29478

@queequeg 

Dann musst Du wohl in einer beglückenden Umgebung wohnen.

Hier gibt es im Abstand von 20 km z.B. kein einziges Feinkost- und Haushaltswarengeschäft.

Für manche Dinge muss ich auch mehr als 20 km fahren... aber sicher nicht jeden Tag.

Und Amazon ist nicht der einzige Bestellservice im Internet, die wichtigen Dinge bekommt man auch anderweitig...

lucan-7 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

@queequeg 

Was Amazon betrifft: Ich denke es hängst an dem Mitarbeiter, mit dem man in Kontakt kommt.

In dem Fall nicht.  Denn ich hab den Händler ja mehrfach angeschrieben und er hat nicht geantwortet. Wäre er tatsächlich nicht zuständig gewesen, hätte er mir das rückmelden können. 

Ich vertraue lieber auf Bewerbungen anstatt zu riskieren reinzufallen. Und wenn mehrere User mangelnde Kommunikation bemängeln kauf ich da halt nicht. 

tristesse antworten


tristesse
Themenstarter
Beiträge : 20559

Red Lights

"Der Film handelt von dem Physiker Tom Buckley, der auf der Spur eines erfolgreichen Mediums ist. Dabei handelt es sich um Simon Silver, der früher bereits ein Star war und nun ein Comeback erlebt. Selbst die schärfste Kritikerin solcher Bühnenshows (in denen parapsychologische Phänomene als echte Fertigkeiten verkauft werden), die Vorgesetzte des jungen Buckley, die Psychologin Margaret Matheson, konnte Silver bisher – als Einzigem seines Metiers – keine Scharlatanerie nachweisen.

Auf der Suche nach der Wahrheit dringen die Wissenschaftler in immer mysteriöser erscheinende Untiefen vor."

Quelle: Red Lights – Wikipedia

Ein Mysterythriller, der davon lebt, was nicht gezeigt wird, und nicht davon, dass  ständig irgendwelche Bilder von der Wand fallen oder man schauriges Gelächter aus dem Keller hört 😉 

Stärke des Films ist eindeutig der Cast: ein junger Cillian Murphy, die Grand Dame Sigourney Weaver und Robert de Niro geben sich die Ehre und es ist ein Fest, ihnen zuzusehen. Es wird nie zu viel verraten, der Spannungsbogen hält sich bis zum Ende und entlädt sich dann in einem fulminanten Finale mit einem doch recht überraschendem Twist und viel Brimborium. Man hätte am Ende ein Mue mehr Erklärung haben können, aber vermutlich ist genau das beabsichtigt. Etwas Mystery muss dann doch noch bleiben. 

Kamera und Settings sind gut gemacht, ebenso der Soundtrack. Vielleicht muss man bei der einen oder anderen Szene auch Logiklöcher ignorieren, aber ich fand den Film trotzdem unterhaltsam und stimmig.

Läuft auf Prime Freeve, mit einer Handvoll recht kurzer Werbepausen. 

 

tristesse antworten
1 Antwort
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6217

@tristesse Hatte den schon vor ein paar Monaten mal im TV gesehen und fand ihn ähnlich wie Du durchaus unterhaltsam.

Man hätte am Ende ein Mue mehr Erklärung haben können, aber vermutlich ist genau das beabsichtigt. Etwas Mystery muss dann doch noch bleiben.

 

Dieses Ende hatte mich dann doch etwas geärgert, weil ich die von Dir konstatierte Absicht, "etwas Mystery bleiben zu lassen", so deutlich empfand. Denn meine Vermutung geht dahin, dass diese Absicht insbesondere geschäftlich motiviert war: man wollte den Abergläubischen im Publikum ein Brücklein bauen. (Jaja, klar, das ist 'ne Unterstellung, die ich schlecht belegen kann... 😒 )

jack-black antworten
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