Erfahrung Corona Impfung
Wer ist schon geimpft? Welcher Erfahrung habt ihr damit? Wir werden uns fast alle impfen müssen, um ein normales Leben zurückzubekommen. Persönliche Erfahrungen nehmen dem einen oder anderen vielleicht die Angst.
Ich fang an:
Ich wurde vor ein paar Tagen mit Astra Zeneca geimpft. Die Impfung an sich habe ich kaum gespürt - es werden super kleine Nadeln verwendet. 12 Stunden nach der Impfung habe ich urplötzlich Fieber und Schüttelfrost bekommen (nachts) - nach zwei Stunden und zwei Ibuprofen bin ich wieder eingeschlafen und am nächsten Morgen ohne Beschwerden aufgewacht. Das war`s. War auszuhalten. Man sollte die Nebenwirkungen nur einplanen.
Mein Mann hat Biontech/Pfizer bekommen und fühlte sich bei der ersten Spritze "ein bisschen komisch", hatte aber kein Fieber oder so. Nach der zweiten Spritze hat er überhaupt nichts gespürt. War auch nicht mehr so aufgeregt 😉
LG
neuste Entwicklungen in D
Es scheint ja nun darauf hinaus zu laufen, dass AZ nicht mehr bei unter 60Jährige verimpft werden soll.
Zeitgleich gibt Biontech bekannt, deutlich mehr Impfstoffe produzieren zu können, als geplant.
Da auch die hier berichteten Impfreaktionen ja vor allem bei "Jüngeren" und mit AZ geimpften heftiger waren als bei Älteren bzw. anderen Impfstoffen, finde ich das ganz plausibel. (Zumal die Argumente mit den Nebenwirkungen/Impfschäden bei AZ für jüngere Frauen ja auch noch nicht ganz ausgeräumt sind - aber da kenne ich mich zu wenig aus.)
Aber natürlich bin ich bei allen, die auch hier schon schrieben: Lieber einen Tag Grippesymptome, als eine tatsächliche Coronaerkrankung. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt, auch die Gripppesymptome zu verringern/vermeiden - dann ist das doch eine gute Sache.
Ich bin auch noch lange nicht dran mit Impfen und hoffe ein bisschen darauf, dass mit der Zeit sowieso mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen. Die mRNA-"Methode" ist mir persönlich momentan sympathischer als die Vektorimpfstoffe.
Aber natürlich bin ich bei allen, die auch hier schon schrieben: Lieber einen Tag Grippesymptome, als eine tatsächliche Coronaerkrankung. Aber wenn es eine Möglichkeit gibt, auch die Gripppesymptome zu verringern/vermeiden - dann ist das doch eine gute Sache.
Und wie sieht dein Plan aus, die Grippesymptome zu vermeiden?
Veröffentlicht von: @herbstroseUnd wie sieht dein Plan aus, die Grippesymptome zu vermeiden?
einen anderen Impfstoff wählen zu dürfen
Das mit den Grippesymptomen ist aber nicht nur vom Impfstoff abhängig, sondern auch vom Alter etc.
Es gibt einige junge Menschen, die zB auch Biontech bekommen haben.
Die hatten nach der 1. Dosis quasi nichts, dafür hat da die 2. Dosis richtig reingehauen.
Ich kenne jemanden persönlich, diese Person hatte nach der 2. Dosis noch ne Woche lang Erkältungssymptome... Gut, kein Schüttelfrost, aber die ersten beiden Tage war diese Person ebenfalls außer Gefecht, so wie ich mit meiner Astra Dosis.
Also, man braucht wirklich nicht glauben, das Astra das Übelste der Welt ist und Biontech das einzig Wahre...
Schaut euch dazu auch gerne mal den Sicherheitsbericht des PEI an - der aktuellste geht bis zum 12.03.2021:
Nachtrag vom 31.03.2021 0814
Falls der Link nicht klappt, einfach mal nach PEI Sicherheitsbericht googeln...
Ich habe Kontakt zu viel Pflegepersonal die seit Januar geimpft wurden.
Die meisten haben bei Biontec mit der zweiten Impfung mehr Reaktionen, bei Astra bei der ersten Impfung. Es ist nicht ausgeschlossen die zweite Impfung mit Astra noch zu machen, das aber wohl nur mit Zustimmung.
Veröffentlicht von: @belle2003Also, man braucht wirklich nicht glauben, das Astra das Übelste der Welt ist und Biontech das einzig Wahre...
Veröffentlicht von: @belle2003Schaut euch dazu auch gerne mal den Sicherheitsbericht des PEI an - der aktuellste geht bis zum 12.03.2021:
Das hat mich jetzt interessiert. Aber in dem Bericht habe ich nichts zu Biontech gefunden?
Insofern, deine Aussage lässt sich weder belegen, noch widerlegen.
Allerdings hat der Biontech-Impfstoff schon einige weitere Vorteile, z.B., dass er sich vermutlich recht schnell an neue Mutanten anpassen lässt und dass er auch gegen die südafrikanische und britische Mutante von der Antiköprerantwort her hilft.
Was ich noch nicht wusste und gerade aktuell bei Herrn Drosten gelesen habe: Das Immunsystem funktioniert ja offensichtlich mit mehreren Mechanismen. Er sagt, den Einzelnen kann AstraZeneca schon durchaus schützen auch vor schweren Verläufen bei der Südafrika-Mutante, wegen der T-Zell.-Antwort (das nun wiederum kann ich nicht erklären, da ich von Medizin zu wenig verstehe).
Er sagt aber auch wiederum, dass die Ausweichmutanten, wie die südafrikanische, sich umso stärker verbreiten, je mehr Leute wieder geimpft sind.
D.h. für mich, wir sind irgendwie zwischen Pest und Cholera. Das Beste wäre, sofort ganz viele Leute impfen, damit wir keine neuen gefährlicheren Varianten heranzüchten. (Genau das geht aber nicht, mangels Impfstoff.)
Lassen wir mal die Spezialisten machen und bleiben wir hoffnungsvoll, dass doch in absehbarer Zeit wir diese Pandemie überwinden können.
Allerdings hat der Biontech-Impfstoff schon einige weitere Vorteile, z.B., dass er sich vermutlich recht schnell an neue Mutanten anpassen lässt und dass er auch gegen die südafrikanische und britische Mutante von der Antiköprerantwort her hilft.
Wir haben hier einen Mann mittleren Alters, der nach der 2maligen Impfung mittels BioNTech an der britischen Variante schwer erkrankte.
Das ist natürlich extrem bitter. Es behauptet allerdings, soweit ich weiß, auch niemand, dass die Impfung 100%igen Schutz bietet, oder? Sie reden immer von grob 95%. Das heißt, bei ungefähr fünf von 100 Geimpften wirkt die Impfung nicht. Das ist bei der Impfung gegen Hepatitis B auch so.
Sie haben ja auch häufig betont, dass die Impfung bei den Mutationen eventuell nicht "voll" schützt, aber den Verlauf mildert.
Oh Mist. Offenbar ist das eben auch nur 95%ig oder ähnlich, es scheint da in der Medizin keine 100% zu geben?
Das tut mir leid für den Herrn.
Nein, 100% Sicherheit gibt es nicht. Wer 100% verspricht, verhält sich unseriös.
Veröffentlicht von: @polyglottDas hat mich jetzt interessiert. Aber in dem Bericht habe ich nichts zu Biontech gefunden?
Falls es hilft, der Impfstoff von Biontech heißt Cormirnaty und in dem PDF findet man dazu auch alles...
Vielleicht könntest du auch einfach kurz hier zusammenfassen, welche Nachteile du bei Biontech siehst?
Du scheinst es ja schon gelesen zu haben.
Dann muss ich nicht alles selbst lesen. Danke
Zu den häufig gemeldeten unerwünschten Reaktionen zählen bei Biontech unter anderem Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Ermüdung, Fieber, Schüttelfrost, grippeähnliche Erkrankungen...
Manche davon, zB. Fieber tritt bei Astra zwar häufiger auf, ist aber auch bei Biontech durchaus ebenfalls zu finden.
Außerdem gab es laut PEI auch bei Biontech 2 Fälle von Sinusvenenthrombosen, aber ohne Thrombozytopenie (im Gegensatz zu Astra, wo die Sinusvenenthrombose im Zusammenhang mit einer Thrombozytopenie zu stehen scheint).
Veröffentlicht von: @polyglottVielleicht könntest du auch einfach kurz hier zusammenfassen, welche Nachteile du bei Biontech siehst?
Ich würde das nicht unbedingt als Nachteile nennen, aber nachdem Blondschopf geschrieben hat, dass man ja die Grippesymptome von Astra umgehen könnte, indem man sich einen anderen Impfstoff geben lässt, wollte ich zumindest darauf aufmerksam machen, dass auch Biontech nicht ohne Nebenwirkungen ist.
Veröffentlicht von: @belle2003Zu den häufig gemeldeten unerwünschten Reaktionen zählen bei Biontech unter anderem Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Ermüdung, Fieber, Schüttelfrost, grippeähnliche Erkrankungen...
Veröffentlicht von: @belle2003Manche davon, zB. Fieber tritt bei Astra zwar häufiger auf, ist aber auch bei Biontech durchaus ebenfalls zu finden.
Mit diesen ganzen Impfreaktionen habe ich kein Problem.
Veröffentlicht von: @belle2003Außerdem gab es laut PEI auch bei Biontech 2 Fälle von Sinusvenenthrombosen, aber ohne Thrombozytopenie (im Gegensatz zu Astra, wo die Sinusvenenthrombose im Zusammenhang mit einer Thrombozytopenie zu stehen scheint).
Das werde ich dann auch noch mal nachlesen.
Man müsste jetzt nach der Häufigkeit schauen: wieviel Dosen verimpft, wie oft die schwere Nebenwirkung. Es sieht schon danach aus, als wenn AstraZeneca zumindest ein wesentliches Stück schwerer verträglich ist. Wie gesagt, ich habe mir mal die Mühe gemacht, hochzurechnen, wie oft die schwere Komplikation der Thrombosen auftreten müsste, wenn ganz Deutschland mit AstraZeneca geimpft würde und habe festgestellt, dass man dann mehr als 10 mal so viel schwere Impfkomplikationen in einem Jahr hätte wie normal.
Und: 2 Thrombosen könnten noch ohne ursächlichen Zusammenhang auftreten, aber wohl nicht 31. Auch meinten ja Forscher aus Greifswald, sie hätten den zugrundeliegenden Mechanismus gefunden.
Die letztendliche Beurteilung aller Impfstoffe können wir nur den Experten überlassen.
Und, wie Herbstrose ja oben schon schrieb, es ist immer eine statistische Abwägung, 100% gibt es in der Medizin ganz offenbar nie.
Ich hatte mich oben nur eingeschaltet, weil offenbar jemand meinte, man habe AstraZeneca wegen Fiebers und grippeähnlichen Symptomen für unter 60jährige zurückgezogen. Das war ja nicht der Fall, sondern es lag an viel schwereren Nebenwirkungen.
Veröffentlicht von: @polyglottMan müsste jetzt nach der Häufigkeit schauen: wieviel Dosen verimpft, wie oft die schwere Nebenwirkung. Es sieht schon danach aus, als wenn AstraZeneca zumindest ein wesentliches Stück schwerer verträglich ist. Wie gesagt, ich habe mir mal die Mühe gemacht, hochzurechnen, wie oft die schwere Komplikation der Thrombosen auftreten müsste, wenn ganz Deutschland mit AstraZeneca geimpft würde und habe festgestellt, dass man dann mehr als 10 mal so viel schwere Impfkomplikationen in einem Jahr hätte wie normal.
Ja, das geht aus dem Bericht auch hervor - es waren ca. 7 Mio. Dosen mit Biontech (allerdings ohne Angabe, wie viele davon Erst- bzw. Zweitdosis waren) und 1 Mio. Astra-Dosen. Also, du hast auf jeden Fall Recht, Astra ist ein wesentliches Stück schwerer verträglich...
Veröffentlicht von: @polyglottUnd: 2 Thrombosen könnten noch ohne ursächlichen Zusammenhang auftreten, aber wohl nicht 31. Auch meinten ja Forscher aus Greifswald, sie hätten den zugrundeliegenden Mechanismus gefunden.
Auch da gebe ich dir Recht!
Veröffentlicht von: @polyglottDie letztendliche Beurteilung aller Impfstoffe können wir nur den Experten überlassen.
Auf jeden Fall, aber ich finde es gut, dass man sich durch solche Berichte auch selbst mal mit den Zahlen dazu befassen kann.
Veröffentlicht von: @polyglottUnd, wie Herbstrose ja oben schon schrieb, es ist immer eine statistische Abwägung, 100% gibt es in der Medizin ganz offenbar nie.
Leider nein - das würde man sich ja oftmals wünschen, aber wie jeder Mensch einmalig ist, so ist auch die Medizin nicht für jeden gleich anwendbar.
Oh, ja dann, 2 auf 7 Mill., das Risiko kann man eingehen. Das könnte sogar einfach Zufall sein.
31 auf 1 Million (ich hatte gelesen 2,7 Mill.?), zusätzlich die Thrombozytopenie, da wird es dann für mich eher fraglich.
Aber, wie gesagt, nicht umsonst gibt es Experten, die nicht nur die Zahlen beurteilen, sondern auch die zugrunde liegenden Mechanismen kennen. Darüber bin ich sehr froh, dass es diese gibt.
Veröffentlicht von: @polyglott31 auf 1 Million (ich hatte gelesen 2,7 Mill.?), zusätzlich die Thrombozytopenie, da wird es dann für mich eher fraglich.
Es sind mittlerweile auch mehr - aber der Sicherheitsbericht hängt ja etwas hinterher....
Da sind es noch ca. 1 Mio Dosen und 14 Fällen einer Sinusvenenthrombose (9 davon mit Thrombozytopenie)...
Das wird nichts bringen. Grippeartige Nebenwirkungen gibt es bei allen Corona-Impfstoffen.
Sinusvenenthrombosen
Liebe Blondschopf,
es geht nicht um "Grippesymptome", sondern um sehr schwere Fälle von Hirnvenenthrombosen, bei denen nun doch ein ursächlicher Zusammenhang mit AstraZeneca vermutet wird.
Bisher bei 31 Personen in Deutschland (bei, ich glaube, etwa 2,7 Mill. verimpften Dosen AstraZeneca). 9 davon sind daran gestorben, in vergleichsweise jungem Alter. Wenn man Pech hat, behält man lebenslange Spätfolgen wie bei einem Schlaganfall, was schon hart ist, wenn man z.B. eine junge Frau ist.
Statistisch ist das etwa eine auf nicht ganz 90000 geimpfte Personen. Das würde auf einem Medikamentenbeipackzettel unter "sehr selten" fallen (weniger als 1 auf 10000).
Ich sehe das aber so, dass man in diesem Fall auch die Schwere der Komplikation sehen muss. Wer möchte schon diese eine Person sein, als 30jährige Krankenschwester?
Dazu kann ja noch der soziale Druck kommen: Dass Erzieherinnen, Lehrerinnen, Krankenpflegerinnen den öffentlichen Druck bekommen, sich doch nun endlich impfen zu lassen (mit AstraZeneca), das Risiko bleibt dann bei ihnen.
Einiges spricht wohl dafür, dass das Risiko dieser seltenen Komplikation bei Personen höheren Alters geringer ist.
Man muss also letztlich für jede Altersgruppe (oder auch jedes Geschlecht) usw. 2 Risiken gegeneinander abwägen:
- das für schwere Komplikationen und Tod nach Corona
- das für schwere Komplikationen und Tod nach AstraZeneca
Dabei würde die Abwägung für eine 30jährige eher so ausfallen, dass sie auf einen anderen Impfstoff wartet. Ein 70jähriger sollte sich eher impfen lassen, denn für ihn ist das Risiko der Coronafolgen viel höher.
Darum macht die Entscheidung, AstraZeneca erst ab 60 zu verimpfen, in meinen Augen viel Sinn.
Dazu wäre übrigens noch zu sagen, dass die zuständige Zulassungsbehörde in den USA, die FDA, bisher AstraZeneca nicht zulassen möchte. Sie bemängeln, soweit ich das verstanden habe, dass vorgelegte Studiendaten der Firma Ungereimtheiten aufwiesen. Genaueres weiß ich nicht, vielleicht kann man das im Internet genauer finden.
Freigabe des Impfstoffs
P.S. Eine politische Frage ist, ob man den AstraZeneca-Impfstoff freigibt, so dass einfach jeder, der das möchte, sich damit impfen lassen kann.
Denn es gibt sicher auch etliche jüngere Personen, die sich aufgrund ihres Lebensumfelds sehr schlecht vor Corona schützen können, weil sie unter Leute müssen. Diese würden sich dann wohl sehr gerne auch mit AstraZeneca impfen lassen, dürfen es aber nach aktuellem Stand noch nicht.
Ob das rechtlich geht, die Menschen komplett aufzuklären und dann selbst entscheiden zu lassen, das weiß ich nicht. Dafür habe ich zu wenig Ahnung vom Recht in der Medizin. Denn letzten Endes geht es ja auch um Haftungsfragen dann für den einzelnen Arzt? Wenn er Pech hat, trifft es eben einen, den er geimpft hat. Es muss klar sein, wer dann z.B. für finanzielle Folgen beim Betroffenen bzw. seinen Angehörigen haftet.
Mit solchen Fragen müssen sich die Spezialisten befassen.
So wie ich das verstanden habe, wird der AstraZeneca-impfstoff ab 60 zugelassen. Wer jünger ist, hat nach einem ausführlichen Aufklärungsgesräch die Wahl, ob er sich mit AstraZeneca impfen lassen möchte (z.B. weil die erste Impfumg bereits mit diesem Impfstoff stattfand).
Das ist absolut richtig.
Aber an wen wenden sich die zu erwartenden (zugegeben, wenigen) Leute, wenn die Familienmutter stirbt oder Langfristfolgen davonträgt?
Wer haftet?
Wird das den Leuten im Aufklärungsgespräch auch gesagt?
Veröffentlicht von: @herbstroseSo wie ich das verstanden habe, wird der AstraZeneca-impfstoff ab 60 zugelassen. Wer jünger ist, hat nach einem ausführlichen Aufklärungsgesräch die Wahl, ob er sich mit AstraZeneca impfen lassen möchte (z.B. weil die erste Impfumg bereits mit diesem Impfstoff stattfand).
Wobei die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen man als unter 60jähriger auch noch AstraZeneca wählen kann, wohl noch nicht ganz geklärt ist. hast du dazu eine Quelle?
Bisher gibt es nur die Aussagen von Kanzlerin und Gesundheitsminister. Mit dem Nebensatz, die StIKo (= ständige Impfkommission) prüfe bis Ende April, welche Empfehlung sie geben wird.
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/AstraZeneca-Impfstoff-2021-03-30.html
Das betrifft ja in erster Linie Leute die schon mit AZ geimpft sind.
a) Pflegepersonal
b) Angehörige von Pflegebedürftigen die zu Hause gepflegt werden, hier können zwei Personen genannt werden die geimpft werden um die pflegebedürftige Person zu schützen.
c) Polizisten die sich um die Demos der Covid-Idioten kümmern müssen, da diese oft die Masken verweigern sind sie ja besonders gefährdet.
Ja eben, wer möchte schon diese eine Person sein?
Ich finde es erschütternd, dass 9 Menschen daran gestorben sind und es macht mich traurig. Wäre es jemand aus meinem Umfeld, ich wüsste nicht wohin mit meiner Fassungslosigkeit. Diese Menschen waren vorher gesund und keiner sollte an einer Impfung sterben müssen. Vor allem da junge Menschen großteils auch nicht an Corona versterben.
Ich bin froh, dass jetzt so entschieden wurde!
Die Sache ist komplex.
Denn wer möchte schon seinen jungen Angehörigen an Corona sterben sehen? Dazu habe ich jetzt keine statistischen Daten, aber auch diese Bedrohung ist real.
Für die Gemeinschaft wäre es wahrscheinlich besser, wenn jetzt die Leute nach Impfplan alle weiter mit AstraZeneca geimpft würden.
Evtl. wäre es für viele Einzelpersonen auch vom Risiko her besser, sie würden sich jetzt mit AstraZeneca impfen lassen, statt zu warten.
Trotzdem ist es vor dem Hintergrund unserer Gesellschaftsordnung nicht möglich, jemandem vorzuschreiben, welches der Risiken er auf sich nehmen will. (Darum bin ich vor allem froh, dass der soziale Druck von den Berufsgruppen der jungen Frauen erst mal weg ist.)
Ich habe mir auch mal die Mühe gemacht und nach anerkannten Impfschäden geschaut: In den Jahren 2005 bis 2009 waren es jeweils maximal etwa 40 pro Jahr in Deutschland, im Schnitt eher 30 pro Jahr. Wenn man jetzt die Häufigkeit dieser schweren Komplikation bei AstraZeneca auf das Szenario hochrechnet, dass jeder Deutsche mit AZ geimpft würde, hätten wir dieses Jahr 640 Fälle schwerer Impfkomplikation (gut, ziehen wir die Kinder ab, die ja noch nicht dürfen), dann sind es vielleicht noch 580 Fälle.
Selbst dann könnte man immer noch sagen - das ist es uns wert, denn Corona ist viel bedrohlicher.
Aber, wie gesagt, die Verfasstheit unserer Gesellschaft lässt es nicht zu, dies einem einzelnen Menschen vorzuschreiben, und das ist in meinen Augen auch gut so.
Für mich bliebe nur die Lösung den Impfstoff AZ freizugeben. Jeder kann ihn nach gründlicher Aufklärung nutzen. Allerdings sollte für dieses Vorgehen geklärt sein, wer für die Impfschäden haftet. (Denn sonst verstehe ich wieder jeden Arzt, der bei ungeklärter Haftung diesen Impfstoff nicht verimpfen will. Bzw. ich verstehe, dass Ärzte renommierter Kliniken Alarm geschlagen haben, weil sie, weniger wegen Haftung, sondern im Interesse ihrer jüngeren Patienten, es vor sich nicht mehr vereinbaren konnten, diesen Impfstoff an Jüngere zu verimpfen.)
Was sollen wir erwarten? Impfstoffe wurden auf Ebenen, auf denen wir kaum Erfahrungen haben entwickelt. In einem beschleunigtem Gang kamen sie zu Zulassung. Normalerweise dauert es fünf bis zehn Jahre, bis es zur Zulassung kommt. Hier dauerte alles nicht mal ein Jahr. Dann soll es keine Pannen geben.
AZ ist eigentlich immer irgendwie aufgefallen. Zuerst war es nicht zugelassen für Menschen, die älter als 65 sind und jetzt steht es für Menschen, die jünger als 60 sind in der Kritik. Als die ersten Berufsgruppen zur Impfung dran kamen, waren es Menschen aus dem medizinischen bzw. pflegerischen Bereich die sich nicht mit AZ impfen lassen.
Epidemien gehören zu unserem allgemein Lebensrisiko. Auch wenn unsere Generation zum Glück weitgehend verschont war. Impfen kann helfen, aber sie ist nicht ohne Risiken und es ist nicht sicher, dass sie unsere Erwartungen erfüllt. Die Erwartung ist ein normales Leben. Doch die Hygienevorschriften müssen wir auch nach der Impfung einhalten und GB plant schon eine dritte Impfung.
Ich habe für mich entschieden, dass ich mit dem Impfen erstmal abwarte, wie sich die Situation entwickelt. Ich sehe im Impfen schon eine Chance, aber kein Allheilmittel. Corona werden wir nicht mehr los, der Virus wird bleiben und sich verändern. Bislang wurde keine Krankheit durch Impfen ausgerottet. Sie wurden für ausgerottet erklärt und tauchten früher, oder später doch wieder aus.
Ich halte mich an die Hygiene. Auch, wenn wir eine Herdenimmunität ausgesprochen werden sollte. Impfen schließe ich bei mir nicht aus, aber es wird nicht der erste Schritt bei mir sein.
Bislang wurde keine Krankheit durch Impfen ausgerottet. Sie wurden für ausgerottet erklärt und tauchten früher, oder später doch wieder aus.
Doch. Die Pocken wurden ausgerottet.
Das ist nicht ganz richtig. Richtig ist, dass wir gegenwärtig keine Pockenviren haben, die sich seuchenartig unter die Menschen verbreitet. Doch die Pocken sind noch da und könnten auch heute soweit mutieren, dass sie zur echten Gefahr werden. Vereinzelt erkranken Menschen noch an Pocken.
Veröffentlicht von: @orangsayaVereinzelt erkranken Menschen noch an Pocken.
Wann und wo?
Wenn man googled dann gibt es Pockenviren angeblich nur noch in Labors. Pocken können als biologische Waffen eingesetzt werden, Russland hat sie noch im Labor.
Wie es mit Kuhpocken aussieht weiss ich nicht.
Wann gab es die letzte Pockenerkrankung?
Das Problem sind ja nicht die Grippesymptome sondern dieThrombosen im Gehirn die sich bei einigen Menschen gebildet haben.
Auch die gibt es beim BioNTech-Impfstoff.
Scheint den Medien entgangen zu sein 🙄
Medien sind lange nicht mehr "neutral".
Vielleicht ist die Häufigkeit ja auch unterschiedlich.
Einerseits das. Bei AstraZeneka kommt erschwerend dazu, dass es junge Frauen erwischt hat. Mit tödlichem Ausgang. Das ist dann natürlich präsenter.
Moderna, 3x die erste
Eigene Doofheit hat dafür gesorgt, dass ich die Spritze in den Arm bekommen habe, auf dem ich schlafe. Da die Einstichstelle nach einigen Stunden immer stärker schmerzte, vor allem bei Berührung und Bewegung, habe ich in der folgenden Nacht im Grunde nicht geschlafen und den neuen Tag mit bis zum Nachmittag weiter zunehmenden Armschmerzen (bei Bewegung oder Berührung, ich hab ihn also möglichst baumeln lassen, dann war's ok) ziemlich zombieartig verbracht, gegen Mittag auch mit etwas Temperatur. Aber das was's dann auch, in der zweiten Nacht sind die Schmerzen abgeklungen, nach ca. 36 h fühlt es sich nur noch an wie eine große Prellung (drankommen oder große Bewegungen werden entsprechend mit leichtem Protest quittiert). Ich würde heute also nur, wenn ich müsste, Großputz machen, umbauen, renovieren oder den Garten neu gestalten, sonst ist aber alles gut.
Meine Mutter hat außer dem winzigen Spritzenpieks nichts gemerkt, mein Vater hat ähnlich reagiert wie ich, aber nicht ganz so stark. Wir sind gespannt auf Impfung 2 in 6 Wochen.
Veröffentlicht von: @lubovMeine Mutter hat außer dem winzigen Spritzenpieks nichts gemerkt, mein Vater hat ähnlich reagiert wie ich, aber nicht ganz so stark. Wir sind gespannt auf Impfung 2 in 6 Wochen.
Meine Eltern haben auch Moderna, haben allerdings beide nichts gemerkt, also auch keine Nebenwirkungen. Ich bin auf die 2. Impfung gespannt (nach Ostern)
Veröffentlicht von: @neubaugoereMeine Eltern haben auch Moderna,
Ich habe zwei Tanten in Berlin, die wurden unabhängig voneinander beide mit dem Taxi (für umsonst) zum Impfen abgeholt. Sie waren sehr angetan vom guten Umgang mit ihnen ... Meine Eltern (Brandenburg) waren ebenfalls sehr angetan von der Orga im Impfzentrum. Junge Bundeswehrsoldaten haben sich fürsorglich gekümmert.
Mein Mann ist mit Moderna geimpft worden und hatte ein paar Tage leichtes Fieber. Diese Woche kommt die Zweitimpfung. ... Und ich werde jetzt auch per sms kontaktiert, dass es nicht mehr lange dauert, bis meine Altersgruppe dran ist 😊
Veröffentlicht von: @jeddie-xIch habe zwei Tanten in Berlin, die wurden unabhängig voneinander beide mit dem Taxi (für umsonst) zum Impfen abgeholt. Sie waren sehr angetan vom guten Umgang mit ihnen ... Meine Eltern (Brandenburg) waren ebenfalls sehr angetan von der Orga im Impfzentrum. Junge Bundeswehrsoldaten haben sich fürsorglich gekümmert.
Ja, von einigen Impfzentren hab ich viel Gutes gehört, aber wer kennt schon alle.
Veröffentlicht von: @jeddie-xMein Mann ist mit Moderna geimpft worden und hatte ein paar Tage leichtes Fieber. Diese Woche kommt die Zweitimpfung. ... Und ich werde jetzt auch per sms kontaktiert, dass es nicht mehr lange dauert, bis meine Altersgruppe dran ist 😊
Super. - Bei mir dauert's wohl noch. Solange darf ich von anderen Abstand halten. 😀
Veröffentlicht von: @neubaugoereSuper. - Bei mir dauert's wohl noch.
Mal gucken, wann es bei mir dann "wirklich" so weit ist 😉
am Dienstag. Diesmal dank Spritze im anderen Arm deutlich besser geschlafen. Dennoch: am Abend beginnend und am nächsten Tag zunehmend angeschlagen, nach etwas 24 Stunden für etwa 24 Stunden auch Temperatur, Gliederschmerzen, Kopfweh. Mittlerweile nur noch etwas schlapp, und die Einstichstelle und 5 cm drumrum (und spannender Weise ein etwa 15 cm entferntes Blutschwämmchen mit einem "Hof" von 1 cm Radius) sind dick, heiß, druckempfindlich, rot und jucken ab und an wie Hulle.
Dieses Mal waren auch meine Eltern stärker "angedätscht", meine Ma ähnlich wie ich, mein Pa einfach schlaff und mit mehr Gelenkschmerzen als sonst.
Ich bilde mir ein, mein Körper tut halt mit Karacho, was er soll und wehrt sich gegen fremdes Zeug - dementsprechend finde ich das alles gar nicht schlimm, sondern hoffe, dass er dadurch tut, was er soll.
Ja, das hört man bei mRNA-Impfstoffen öfter, dass nach der zweiten Impfung die Immunreaktion stärker ausfällt.
Danke für deinen Bericht
Biontech
Hallo.
Veröffentlicht von: @malanyaMein Mann hat Biontech/Pfizer bekommen und fühlte sich bei der ersten Spritze "ein bisschen komisch", hatte aber kein Fieber oder so. Nach der zweiten Spritze hat er überhaupt nichts gespürt. War auch nicht mehr so aufgeregt 😉
Ich bin gestern auch mit Biontech geimpft worden, eigentlich sollte ich Astrazeneca bekommen, aber ich bin unter 60. Ich hätte mich aber auch mit AZ impfen lassen.
Die Organisation war wirklich gut, ich war nach knapp 1 Std. schon wieder draussen und alle waren sehr nett und es herrschte eine richtig entspannte Atmosphäre. Scheinbar versteht sich auch das Team vor Ort sehr gut. Die Helfer waren auch sehr geduldig mit Leuten wie mich, die erst mal vor der Fülle der Eindrücke und Informationen überwältigt sind.
Der Piek war nicht zu spüren, ich bin dann heim und auf dem Sofa eingeschlafen und nach zwei Stunden völlig gerädert aufgewacht. Ich hab dann auch nicht mehr viel zustande bekommen und bin früh ins Bett. Außer dass mir heute der Impfarm weh tut wie bei einem Muskelkater ist nichts mehr zu merken.
Bin gespannt wie ich die zweie Impfe vertrage.
Ich bin mit Biontech geimpft worden, in meinem Freundes- und Kollegienkreis (alles Leute, die in einer Klinik arbeiten) ist es insgesamt bunt gemischt an Impfstoffen.
War wie mittlerweile auch so nachzulesen:
die mit den mRNA-Impfstoffen hatten nach der zweiten Impfung Probleme (nach der ersten niemand), da reichte es bei uns von Abgeschlagenheit bis zu Fieber und Schüttelfrost über mehrere Tage. Ich selber war ein paar Tage deutlich abgeschlagen und hatte leichte Kopfschmerzen, war aber gut auszuhalten. Hab mich sogar in der Schwangerschaft impfen lassen, hatte darauf keinen Einfluss und die Immunreaktion war verglichen mit den anderen moderat.
AZ hat nach der ersten ähnliche Symptomatik hervorgerufen, wobei tendentiell schwächer als die mRNAs, nach AZ gabs keine Krankmeldungen bei uns, bei den anderen beiden doch so einige.
ich habe ja am Montag meine Astrazenecaimpfung bekommen und sie nicht gut vertragen. Bin immer noch geschwächt (heute bei einem Spaziergang nach 10 Minuten dachte ich, ich falle um, ohne das ich mich heute schon groß angestrengt hätte), ich habe noch Missempfindungen in der Hand, einen schweren Arm, Übelkeit, immer mal Kopfschmerzen. Man fragt sich dann, sind das noch die Nachwehen der Impfung oder Vorboten der Thrombose.
Und nun lese ich heute in der PZ Pharmazeutischen Zeitung einen Artikel, der mich stink sauer macht.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/keine-zweitimpfung-mit-astra-zeneca-neuer-impfabstand-bei-mrna-124798/seite/2/
Ich werde wohl zum Versuchskaninchen. Da schreibt doch der Stikoleiter
"Zwar lägen noch keine Daten zum Risiko für Nebenwirkungen, also die gefürchteten seltenen Hirnvenenthrombosen, für die Zweitimpfung mit Astra-Zeneca vor. Umgekehrt gebe es aber auch noch keine wissenschaftliche Evidenz zur Sicherheit und Wirksamkeiten einer »heterologen Impfserie«. Damit ist gemeint, dass Astra-Zeneca-Erstgeimpfte einen anderen Impfstoff erhalten. Trotzdem empfiehlt die STIKO nun vorerst, bei Personen im Alter unter 60 Jahren anstelle der zweiten Astra-Zeneca-Impfstoffdosis eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs zwölf Wochen nach der Erstimpfung zu verabreichen"
und dann noch der Nachsatz von
Professor Dr. Thomas Mertens dem »Spiegel« in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Interview zur aktuellen Datenbasis eines gemischten Impfschemas: »Tierexperimentelle Daten zeigen, dass die Immunreaktion nach heterologer (zweiter) Impfung gleich ausfällt. Man muss noch wissenschaftlich klären, wie gut der Schutz dann beim Menschen ist. Ich hoffe, dass dazu bald Daten vorliegen.« Mertens sagte weiter, dass man über das Risiko bei zweimaliger Impfung mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff derzeit nur spekulieren könne. »Der nahe liegende Ausweg ist aus meiner Sicht, es gar nicht zu probieren, sondern zur Sicherheit eben als Alternative einen RNA-Impfstoff zu geben.«
Das einzige, was mich jetzt tröstet ist, was ich aber auch nicht fair finde, ich werde ja erst in zwölf Wochen geimpft, bis dahin sind schon die dran gewesen, die Anfang Februar mit Astra geimpft wurden.
netchie, die sich erstmal wieder beruhigen muss
Ich wünsch dir schnelle und vollständige Besserung. Mit deinen starken Nebenwirkungen könntest du bei deinem Arzt anfragen, ob er in ein paar Wochen eine Impftiterbestimmung bei dir macht, dann weißt du, wie hoch deine Abwehrmechanismen aufgebaut sind und ob es reicht, statt da noch herumzuexperimentieren.
Veröffentlicht von: @deborah71Ich wünsch dir schnelle und vollständige Besserung. Mit deinen starken Nebenwirkungen könntest du bei deinem Arzt anfragen, ob er in ein paar Wochen eine Impftiterbestimmung bei dir macht, dann weißt du, wie hoch deine Abwehrmechanismen aufgebaut sind und ob es reicht, statt da noch herumzuexperimentieren.
Hallo Deborah,
Das ist ein guter Tipp von dir.
Wie viel Wochen nach der Impfung kann man eine Impftiterbestimmug machen lassen?
Dir und allen Usern gesegnete Ostern.
LG Glasgraveurin
Veröffentlicht von: @glasgraveurinWie viel Wochen nach der Impfung kann man eine Impftiterbestimmug machen lassen?
Da fragst du am besten deinen Hausarzt.
Bei der Verfolgung der Impfstoffentwicklung wurden die Probanden ja auch zwischendurch getestet, meine ich.
Ich hab mich mal vor einer erneuten betrieblichen Hepatitis B-Impfung testen lassen, weil mir der innere Alarm hochging. Und ohne Impfung hätte ich Schwierigkeiten bekommen. Beim Testergebnis wurde deutlich, dass mein Titer noch dreiwertig war und daher keine Impfung nötig. Das Testergebnis wurde in meinen Impfpass eingetragen und wurde anerkannt.
Üblicherweise frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung. Wenn man nach der ersten Impfung einen Status haben will, muss man das mit dem Hausarzt besprechen. Die Titerbestimmung ist keine Kassenleistung. Das muss man aus der eigenen Tasche bezahlen. Der Hausarzt kann dir sagen, was sein Labor dafür verlangt.
@ Deborah und Herbstrose
danke für eure Antworten, die mir sehr weiterhelfen.
Gesegnete Ostern und
LG Glagraveurin
Mein dringender Rat ist: geh zum Arzt! Normalerweise sind Impfnachwirkungen nach einem Tag wieder vorbei.
Und ich schließe mich Deborah an: besprich mit deinem Hausarzt das weitere Vorgehen.
Im Übrigen zwingt dich niemand zu einem Wechsel des Impfstoffes. Du darfst selber entscheiden, ob du beim zweiten Mal AstraZeneca möchtest oder doch lieber einen anderen Impfstoff.
Wir hatten dieser Tage auch einen Patienten, der drei Tage nach der Impfung den Arm nicht mehr richtig bewegen konnte und unter ständigen Schmerzen litt. Zunächst haben wir zu Schmerzmittel und Kühlen geraten, mit der Maßgabe, er solle sich am nächsten Tag melden, falls keine Besserung eintritt. Am nächsten Tag rief er nochmal an, es ginge nicht besser. Also haben wir ihn eingestellt und festgestellt, dass seine Beschwerden keine Impfnachwirkung sondern ein orthopädisches Problem waren.
Normalerweise ist ein Impfung freiwillig, oder halb freiwillig. Bevor der erste Impfstoff auf dem Markt kam, war mir klar, dass ich die erste Suppe, nicht in mich spritzen lasse.
Impfstoff ist Mangelware und deswegen gibt es genügend Menschen, die sich vor mir impfen lassen wollen. Ich nehme niemanden durch meine Entscheidung etwas weg, außer, dass ich andere nicht über mich entscheiden lasse. Das weder die Politiker, noch die Fachwelt etwas vorhersagen können, sieht man ja gerade an AstraZeneca. Vorher war alles super und die Risiken durch Komplikationen erkannte man nicht. Niemand wurde gewarnt und als Dänemark und andere Länder die Impfung stoppten, regte sich unser Gesundheitsminister auf, so etwas würde das Vertrauen brechen. ... Ich warte einfach ab. Der Wunsch nach Normalität scheint größer zu sein, als man sich Gedanken über die möglichen Folgen macht.
Corona ist keine einfache Kiste. Es ist eine Seuche und einige trifft es hart. Ich mache dagegen, was die Menschen schon seit Urzeiten bei einer Seuche machen. Ob nun Pest, oder Corona man muss sich schützen, so weit es geht. Ich gehe nicht raus, halte mich an die Regeln und gut. Nur dass ich meine Kleidung nicht wie früher, am Stadtrand verbrenne. Mein größter Risikofaktor war meine Frau. Die hat sich heute vor einer Woche impfen lassen. Sie wurde vom Arbeitgeber einfach eingeteilt. Wie lange sie geschützt ist, kann gegenwärtig niemand sagen. Auch der Schutz lässt sich nicht sicher vorhersagen. In Altenheimen gelten noch immer die Hygienevorschriften und teilweise ist die Krankheit trotz Impfung ausgebrochen. Auf der anderen Seite ist die Infektion zurückgegangen. Normalität ist aber etwas anderes.
Die Sache mit den Altenheimbewohnern ist sicher auch, dass ältere Menschen eine schwächere Immunantwort haben und daher weniger Nebenwirkungen der Impfung. Nur kann die schwächere Immunantwort wohl auch bewirken, dass der Impfschutz geringer ausfällt. Wo ich das gelesen habe kann ich gerade nicht mehr sagen, weil ich in den letzten Tagen zuviele Studien und Interviews gelesen habe.
Vieles liegt ja nicht nur am Impfstoff, sondern am Immunsystem des einzelnen Menschen.
Veröffentlicht von: @channuschkaDie Sache mit den Altenheimbewohnern ist sicher auch, dass ältere Menschen eine schwächere Immunantwort haben und daher weniger Nebenwirkungen der Impfung. Nur kann die schwächere Immunantwort wohl auch bewirken, dass der Impfschutz geringer ausfällt. Wo ich das gelesen habe kann ich gerade nicht mehr sagen, weil ich in den letzten Tagen zuviele Studien und Interviews gelesen habe.
Vieles liegt ja nicht nur am Impfstoff, sondern am Immunsystem des einzelnen Menschen.
Zunächst finde ich es richtig, dass alte Menschen zuerst mit dem Impfstoff impfte, von dem man annahm, dass es am wenigsten Folgen hat.
Zur Erklärung, weil er nicht immer wirkte, ist mir das zu einfach. Ich habe vor den Impfungen kein Wort von einer schwächeren Immunantwort gehört. Wenn ich die Grippeimpfung daneben stelle, so wird bevorzugt an ältere Menschen geimpft und da scheint es das Problem nicht zu geben.
Ich finde es auch nicht falsch, wenn sich Menschen impfen lassen. Ob, es den gewünschten Effekt erreichen wird, da bin ich mir nicht sicher. Ich warte lieber erst mal ab.
Das ist der Preis den wir dafür bezahlen, dass der Impfstoff in 9Monaten und nicht wie sonst nach 5 Jahren zu gelassen wurde....
Ich verstehe, dass dich das aufregt, und dass das zu wenig kommuniziert wurde, aber so ist es nun mal.
Oh Mensch, ich wünsche Dir gute Besserung!
Und ja, geh lieber nochmal zum Arzt!!
Kann ich verstehen, dass Du da sauer bist. 🙁
Kann verstehen, dass du dich mega ärgerst 🙁
Soweit ich weiß, kann man auf eigenen Wunsch aber auch die Zweitimpfung Az erhalten.
Es ist ja noch etwas hin zum überlegen, aber einen anderen Impfstoff draufimpfen kommt mir als Laie sehr seltsam vor und würde ich vom Gefühl her nicht machen.
Hoffe, es geht dir bald besser!
Erstimpfung Comirnaty (BioNTech)
Moin!
Ich hatte am 24. 3. meine erste Impfung, und zwar mit Comirnaty von BioNTech. Ausser einem kleinen Pieks habe ich nichts gemerkt, keine Schwellung, keine Schmerzen - gar nichts.
Die Tetanus-Impfung ein Vierteljahr frueher war unangenehmer, da hatte ich etwa 10 Tage lang eine juckende Schwellung an der Einstichstelle.
Bin gespannt, wie ich die 2. Impfung vertrage.
Qapla',
Worf
Die Tetanus-Impfung ein Vierteljahr frueher war unangenehmer, da hatte ich etwa 10 Tage lang eine juckende Schwellung an der Einstichstelle.
Das klingt nach ner Kombi mit Keuchhusten.
Moin!
Veröffentlicht von: @herbstroseDas klingt nach ner Kombi mit Keuchhusten.
Beim Arzt hat man, wenn ich mich recht erinnere, nur von Tetanus-Auffrischung gesprochen.
Aber egal, was es war, es war deutlich unangenehmer als die Impfung Comirnaty (BioNTech).
Qapla',
Worf
Es gibt keinen einzelnen Tetanus-Impfstoff. Im Impfpass müsste angekreuzt sein, welche Komponenten geimpft wurden. Außerdem hätte der Arzt dich über die Impfung aufklären müssen.
Veröffentlicht von: @herbstroseEs gibt keinen einzelnen Tetanus-Impfstoff.
Natürlich gibt es den.
Der heißt Tetagam 😊
Tetagam ist kein Inpfstoff für eine Auffrischimpfung. *Klugscheißer.
Tetanol gab es bis vor kurzem noch. Wird aber nicht mehr hergestellt.
Du hast behauptet es gäbe nicht Tetanus als Einzelimpftstoff. Das ist einfach falsch.
Wenn du schon klugscheissen musst, mach es bitte richtig 😊
Es ging doch um ne Auffrischung.
So wichtig, um mich hier rumzustreiten ist es mir wirklich nicht.
und schon wieder eine Diskussion, die rein gar nichts mit dem Thema "Erfahrung Corona Impfung" zu tun hat und das Klima hier vergiftet
netchie
Wer bist Du? Die Forenpolizei?
Veröffentlicht von: @tristesseWer bist Du? Die Forenpolizei?
Danke.
Ich war noch am Überlegen, was ich schreibe.
Moin!
Veröffentlicht von: @herbstroseAußerdem hätte der Arzt dich über die Impfung aufklären müssen.
Hat er auch. Ich hab's bloß wieder vergessen.
Qapla',
Worf