Wie steht ihr zu Richard Rohrs christlichen Universalismus
Hallo,
ganz sicher kriegt er hier viel Ablehnung (wenn überhaupt dann bekannt). Aber ich frage mich ob es hier Leute gibt, die ihren Glauben damit verbinden und seine Ansichten teilen?
Ich habe auch einiges von Richard Rohr gelesen, von Anfang weg mit Begeisterung. Da ging es viel um Persönlichkeitsentwicklung. Eins davon hieß: Jesus der Mann. Ich erinnere ich auch an eine gute "Erklärung des NT", das damals bei uns von vielen Katholischen Bildungswerken empfohlen wurde.
Vielleicht tun wir Katho`s uns mit Mystik leichter, weil wir sie anders sehen als evangelikale Christen. (ich möchte aber über das jetzt nicht diskutieren)
Es gibt ja nicht nur die gefallene Welt, sondern auch die eschatologische Welt, die Welt, die wir erwarten. Und es gibt einzelne Theologen, die prophetisch begabt sind, diese Welt zu beschreiben; mit Verweis eben aus biblischen Erkenntnissen,
Das Reich Gottes kommt, und es ist schon da.
Vielleicht tun wir Katho`s uns mit Mystik leichter, weil wir sie anders sehen als evangelikale Christen.
WObei "evangelikal" nicht dasselbe ist wie "evangelisch" weil nur eine Teilmenge usw. 😉
lg tatokala
Die Moderatorin räuspert sich:
Im Sinne des Miteinander und der Charta möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht okay ist, den Glauben/die Theologie anderer als "einfach nur Müll" zu bezeichnen.
Viele Grüße,
Channuschka-Mod
Das Problem vieler Evangelikaler ist kaum mit der Mystik als solches. Sondern mit den Realen oder vermeintlichen Nebenwirkungen.
Wenn Mystik auf einen Universalismus wie bei Rohr hinausläuft, dann ist das einfach nur Müll. Die christliche Tradition hat vor allem in Osten ein starkes mystisches Element. Mit ein Grund, warum mit die orthodoxe Tradition sympathischer ist als die katholische.
Wenn es um Persönlichkeitsentwicklung geht, dann gibt es bessere Bücher mit klarer Christologie.
Zu empfehlen sind da
Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge
Richard Forster: Der Weg zur spirituellen Wachstum.
Da wird dann auch ganz praktisch was draus.
Veröffentlicht von: @arcangel
Wenn Mystik auf einen Universalismus wie bei Rohr hinausläuft, dann ist das einfach nur Müll.
Wenn ich es richtig gelesen habe, schriebst Du um 14.01: "Ich kenne Rohr und auch sein Buch nicht," ...
Und dann zitierst Du Apertus.
Und fühlst Dich daraufhin genötigt, mit einem vagen "Wenn" Richard Rohrs Denken & Glauben als "einfach nur Müll." zu bezeichnen.
Wenn ich Jemandem zugestehe, ein so vernichtendes und respektloses Urteil zu fällen, dann nur, wenn er/sie sich selbst ausführlich, mit Kenntnis und einigem Aufwand mit etwas tatsächlich beschäftigt hat und tatsächlich befugt ist, so eine Schlussfolgerung zu ziehen.
Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert: Die saloppe Ausdrucksweise oder die Chuzpe, sich ohne nähere, eigene Beschäftigung zu so einem Urteil hinreißen zu lassen ...
L'Chaim
Und fühlst Dich daraufhin genötigt, mit einem vagen "Wenn" Richard Rohrs Denken & Glauben als "einfach nur Müll." zu bezeichnen.
Der Konditionalsatz ist bewusst gewählt.
Und ja, wenn die Konditionen passen, dann ist es Müll.
Ich weiß nicht, was mich mehr ärgert:
Und ob dich ein Kommentar im Internet ärgert oder nicht, das überlasse ich dir.
Ich finde es echt stark, wie "christlich" und "Christus-gemäß" Deine Antwort an mich ausfällt!
Zur Sache:
Der Konditionalsatz macht es nicht besser, denn damit verschärfst Du ja nocheinmal Deine persönliche Unkenntnis von Person & Werk Richard Rohrs 😉 ... und wagst es trotzdem (konditional in der Form bleibt ja auch schön unverbindlich) von "einfach nur Müll" zu reden ...
Und der Satz: "Ob Dich ein Kommentar im Internet (nein, nich EINER, sondern DEINER) ärgert oder nicht, das überlasse ich dir." ... Auch schön, abgetropft und als Antwort ganz "im Geiste Jesu".
L'Chaim
Wenn Mystik auf einen Universalismus [...] hinausläuft, dann ist das einfach nur Müll.
Hinter diesem Satz stehe ich. Wenn Rohr sowas vertritt, wovon ich nach den Rezessionen, die ich gelesen habe, ausgehe, dann ist dieser Aspekt seiner Denke ebenfalls in diese Kategorie einzuordnen. Erfahrungsgemäss bluten solche Gedanken auch in andere Bereiche einer Argumentation hinüber.
Über die einzelnen Punkte habe ich aber bereits meine Meinung abgegeben.
Du magst ja einem Universalismus etwas abgewinnen. Nur ist es das absolute Gegenteil des Evangeliums und steht dem biblischen Zeugnis diametral entgegen. Universalismus ist fundamental inkompatible mit jeglichem christlichen Glaubenssatz und gehört deshalb als vermeintlich christliche Philosophie auf die Müllhalde.
@arcangel man mag sich nicht ausdenken, wenn jemand schreiben würde dass Evangelikale Gedanken auf den Müllhaufen gehören.
Ich habe eine Email gesendet dass mein Acoount gelöscht wird. Die Absolutheit und Diffamierung von solchen Beiträgen macht mich betroffen. Mir tut das Forum nicht gut, ich ziehe mich zurück. Allen Beteiligten alles Gute!
@seramis1
man mag sich nicht ausdenken, wenn jemand schreiben würde dass Evangelikale Gedanken auf den Müllhaufen gehören.
Das muss man sich nicht ausdenken, das geschieht ständig, hier im Forum meist mit einem gepflegteren Vokabular. In den Medien und in der Popkultur ist man da schon expliziter.
@arcangel wir sind in einem Jesus Forum wo Christen miteinander christlich umgehen sollten. Du sagst es selbst: gepflegter.
@seramis1
wir sind in einem Jesus Forum wo Christen miteinander christlich umgehen sollten. Du sagst es selbst: gepflegter.
Für die Wortwahl mag ich mich entschuldigen, da lasse ich mich manchmal hinreissen. Inhaltlich, stehe ich zu der Meinung, dass ein Buch über Universalismus, nicht lesenswert ist, auch wenn einige Gedanken darin durchaus wertvoll sind. Ich sage dies, weil die wertvollen Gedanken, die ich aus der Zusammenfassung entnommen habe, nicht originell sind. Und es andere Literatur gibt, die sich damit befasst.
Wer einen mystischen Zugang und eine symbolische Bedeutungsebene der Evangelien sucht, ist z.b. bei Kierkegaard besser bedient (was gegen ihn spricht, ist seine doch sehr anstrengende Sprache). Oder wer es moderner mag, findet bei John Pipper (mit dem ich auch nicht in allem einig bin) gute Literatur. Und zur Persönlichkeitsentwicklung gibt es bei Richard Forster praktische Tiefe.
Du magst ja einem Universalismus etwas abgewinnen. Nur ist es das absolute Gegenteil des Evangeliums und steht dem biblischen Zeugnis diametral entgegen. Universalismus ist fundamental inkompatible mit jeglichem christlichen Glaubenssatz und gehört deshalb als vermeintlich christliche Philosophie auf die Müllhalde.
Worüber redest du eigentlich? Wenn ich Universalismus goggle, finde ich etliche verschiedene Ausprägungen, vor allem philosophische. Es gibt aber laut Definition auch den christlichen Universalismus, der von den philosophischen Ansätzen ganz verschieden ist. Wie du selbst sagst, kennst du die Aussagen von Richard Rohr überhaupt nicht und wagst aber trotzdem ein Urteil darüber? Die Definition von Oxford Languages habe ich unten reinkopiert. Was hast du an der Lehre auszusetzen, dass der Heilswille Gottes die ganze Menschheit umfasst? Ich stimme dem voll zu. Christus hat mir sogar gezeigt, dass Er jetzt bereits in jedem einzelnen Menschen anwesend ist, wenn auch oft verborgen. Aber jeder einzelne Mensch ist auf dem Weg zu Ihm und auch mit Ihm, auch wenn es dem Menschen selbst nicht bewusst ist.
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1.Philosophie•PolitikDenkart, Lehre, die den Vorrang des Allgemeinen, des Ganzen gegenüber dem Besonderen und Einzelnen betont
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2.christliche TheologieLehre, nach der der Heilswille Gottes die ganze Menschheit umfasst
Ich beziehe mich auf diese Form des Universalismus
Dieses ideale Menschentum auf interkonfessioneller Grundlage wird auch als religiöser Kosmopolitismus bezeichnet.[1] Auch die kosmische Religion sowie persönliche Glaubenserfahrungen werden dem religiösen Universalismus zugerechnet. Außerdem bezeichnet das Ideal des religiösen Universalismus die Vorstellung, wonach alles Seiende deutliche Spuren Gottes an sich trägt.
So wie es aussieht, werden bei dieser Beschreibung unterschiedliche Standpunkte unter dem einen Begriff "Religiöser Universalismus" zusammengefasst. Weißt du denn, welchen davon Rohr einnimmt? Ich kenne seine Theologie ja auch nicht. Woher hast du diese Definition denn?
Es gibt noch mehr links zu Arten des Universalismus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Universalismus_(Religionswissenschaft)
https://de.wikipedia.org/wiki/Universalismus_(Konfession)
Jetzt kann sich jeder was raussuchen und am anderen vorbeireden. 😉
Jetzt kann sich jeder was raussuchen und am anderen vorbeireden. 😉
Ja, genau, und irgendwie wirkt die Diskussion inzwischen ziemlich absurd. Es ging um den Universalismus bei Rohr, oder?
So wie ich das bisher mitbekommen habe, haben nur NeuesLeben, mmieks, AWHler und Channuschka Bücher von Rohr gelesen. Bei allen anderen können es nur Vermutungen sein, weil sie halt die Theologie speziell bei Rohr nicht kennen und im Grunde von ihren eigenen Vorstellungen ausgehen, was er sagen könnte.
Ja, genau, und irgendwie wirkt die Diskussion inzwischen ziemlich absurd
Richtig. Bei mir entsteht der Wunsch nach Popcorn und Cola und das schon am Vormittag🤣
Es war von Anfang an unklar, welcher Universalismus wirklich gemeint ist. Eine tolle Steilvorlage für Empörung, persönlich nehmen/werden und aneinander vorbeireden und eristische Exkurse.
Veröffentlicht von: @deborah71Ja, genau, und irgendwie wirkt die Diskussion inzwischen ziemlich absurd
Richtig. Bei mir entsteht der Wunsch nach Popcorn und Cola und das schon am Vormittag🤣
Der ist gut *lach*
Obwohl ... den Tempel des Heiligen Geistes schon so früh mit Ungesundem füllen??`? 😉
L'Chaim
Neee....es gab gesundes Buchweizenmüsli.
Die Popcornthreads sind in der letzten Zeit echt rar geworden. Nicht, dass ich sie vermissen würde.....
Es war von Anfang an unklar, welcher Universalismus wirklich gemeint ist. Eine tolle Steilvorlage für Empörung
Aber gerade du warst doch als erste dabei. Geschickter Versuch von sich abzulenken, oder irre ich mich da?😅
lg Tatokala
@deborah71 man muss ja erstmal einig sein, worüber man überhaupt redet.
dann bei anderen.
Jaja, immer nur die anderen. 🤗
immer nur? ..... und nein, ich verlinke dir jetzt nicht die Empörungsposts, wo der Dampf nur so aus den Ohren raucht wie bei einem Schnellkochtopfventil.
Abgesehen davon wird's nun sehr offtopic.
@deborah71 Es ist ja auch Blödsinn, wenn der Begriff nicht mal klar ist.
Veröffentlicht von: @mariaJetzt kann sich jeder was raussuchen und am anderen vorbeireden. 😉
Ja, genau, und irgendwie wirkt die Diskussion inzwischen ziemlich absurd.
Der erste Satz, den ich unterschreiben kann.
(Ich 'arbeite' hier recht mühsam nach, weil ich ja jeden Beitrag einzeln anklicken muss)
@deborah71 genau das meinte ich schon mit dem Einwurf weiter oben.
Dachte, ich schaue einfach mal zu, was weiter mit der Diskussion passiert.
Lg Tatokala
Danke für dieses Posting - denn es ist exakt meine Frage an den Erzengel hier:
"Worüber redest du eigentlich? ... Wie du selbst sagst, kennst du die Aussagen von Richard Rohr überhaupt nicht und wagst aber trotzdem ein Urteil darüber?"
L'Chaim
Und über welchen Universalismus redest du?
wikipedia bietet:
Universalismus steht für:
- Universalismus (Philosophie), eine Lehre, die das Ganze gegenüber dem Einzelnen betont oder das Einzelne in eine Ganzheit eingefügt sieht
- Universalismus (Religionswissenschaft), Eigenschaft einer Religion, für jeden offen zu sein, ohne Rücksicht auf die ethnische Abstammung
- Universalismus (Konfession), eine christliche Konfession, die auf der Apokatastasis (Allaussöhnung) basiert
- im Sinne von „Lehre von der Erlösung aller Menschen“, siehe Apokatastasis
Ich rede grundsätzlich nicht von "-ismen" 😉 ... und lexikalische Schubladen bediene ich hier auch nicht.
Mir geht es bei dem Stichwort "universal" darum, dass wir alle (nach meiner Überzeugung) weit davon entfernt sind, die Größe Gottes und der göttlichen Wirk-lichkeit, die all-umfassende Heilsgültigkeit Christi und das multi-dimensionale Wirken des Geistes zu erfassen.
Und das deshalb sehr viel von unseren dogmantischen und konfessionellen Grenzziehungen der "Universalität" der trinitarischen Wirklichkeit (an die ich als Christ glaube) unnötig und unangemessen ist.
L'Chaim
Also noch eine Variante. 😉
Dieser Thread erinnert mich an die Story von 4 blinden Männern, die einen Elefanten beschreiben sollen, wobei jeder an einer anderen Seite des Elefanten steht.
Und das Biologiebuch können wir auch wegwerfen, weil es ja eine lexikalische Schublade sei.
*schmunzel*
Das Gleichnis vom "Blindgeborenen und dem Elefanten" mag ich ... ist übrigens buddhistischen Ursprungs 😉 ... und doch dem Paulus mit seinem "Unser Wissen ist Stückwerk" nicht fremd.
Aber jetzt bitte keinen Hinweis darauf, dass Buddha und Paulus nicht das Gleiche meinen ... oder das selbe ... oder ....
L'Chaim
Keine Bange.... 😀 Nachdem es bei uns Elefanten im Zoo gibt, ist die Illustration gut verständlich.
Ich habe mal nach Texten von Rohr gesucht, die Klarheit in diese Frage bringen. Aus: "Alles trägt deinen Namen" Aus den ersten beiden Kapiteln.
Diese Botschaft könnte vielleicht
den tiefen universellen Sinn erschließen, der der westlichen
Zivilisation derzeit wohl abhandengekommen ist und nach
dem sie sich doch zu sehnen scheint. Diese Botschaft hat das
Zeug dazu, das Christentum als natürliche Religion neu zu
begründen und nicht als eine Religion, die auf einer Spezi-
aloffenbarung fußt und ausschließlich ein paar glücklichen
Erwählten und Erleuchteten zugänglich ist.
Wahrhaft Erleuchtete können deshalb die
Einheit sehen, weil sie von ihrer inneren Einheitserfahrung
her nach außen und auf das Ganze schauen, statt alles sofort
als überlegen oder unterlegen, drinnen oder draußen zu
definieren. Wenn du meinst, du könntest individuell und
privat »erlöst« oder erleuchtet werden, dann bist du nach
meinem Dafürhalten weder erlöst noch erleuchtet!
Eine kosmische Sichtweise des Christus konkurriert mit
niemandem und grenzt niemanden aus, sondern schließt
alle und alles ein (Apostelgeschichte 10,15.35) und erlaubt
Jesus Christus schließlich und endlich, eine Manifestation
Gottes zu sein, die das gesamte Universum in sich birgt
und trägt.
Die Dinge so
sehen zu können hat meinem eigenen Glauben eine neue
Dimension gegeben, ihn mit neuer Energie erfüllt und ihn
weiter gemacht, und ich glaube, genau dies könnte der ganz
besondere Beitrag des Christentums unter den Weltreligi-
onen sein.
Unser
Glaube wurde zu einem theologischen Wettstreit zwischen ver-
schiedenen kleinkarierten Erlösungstheorien anstatt zu einer
universalen Kosmologie, in der wir alle mit der uns innewoh-
nenden Würde Platz finden können.
Das Göttliche war anscheinend niemals besonders erpicht
darauf, dass wir seinen oder ihren exakten Namen auf die
Reihe kriegen
Das passiert, wenn wir uns auf einen exklusiven Jesus
fixieren, zu dem wir eine »persönliche Beziehung« haben,
und darauf, wie er dich und mich vor einer irgendwie ge-
arteten ewigen feurigen Folter retten kann
Jesus sollte den
Code knacken, aber weil wir ihn nicht mit Christus verbun-
den haben, haben wir den Kern dessen verloren, was das
Christentum hätte sein können.
Für mich ist das Begreifen des vollen Christusgeheimnis-
ses der Schlüssel zu einer grundlegenden Reform der christ-
lichen Religion, die uns über alle Versuche hinausführen
wird, Gott in unserer exklusiven Gruppe einzusperren oder
gefangen zu halten.
Ich sehe, da meine Kritik eher bestätigt als widerlegt. Was ich zugeben muss, er schreibt sehr angenehmem, und einige Gedanken sind durchaus wertvoll, aber ein Religionswissenschaftlicher Universalismus, ist nach dieser Leseprobe nicht zu leugnen.
Danke für dein Heraussuchen und Zeit aufwenden.
Der Anfang liest sich irgendwie ansprechend, aber dann geht es zunehmend in eine seltsame Richtung.
Was mich persönlich aus der Liste sehr befremdet, ist dieser Abschnitt mit der Kritik an der persönlichen Beziehung zu Jesus, denn Jesus ist mir persönlich begegnet und hat mich aus meinen Katastrophen herausgeholt.
Das passiert, wenn wir uns auf einen exklusiven Jesus
fixieren, zu dem wir eine »persönliche Beziehung« haben,
und darauf, wie er dich und mich vor einer irgendwie ge-
arteten ewigen feurigen Folter retten kann
Der Abschnitt davor widerspricht deutlich der Namensehrung und der Verleihung von jesusgemäßer Autorität in Seinem Namen im Philipperbrief als Jesus Christus und als JHWH in der Offenbarung.
Das Göttliche war anscheinend niemals besonders erpicht
darauf, dass wir seinen oder ihren exakten Namen auf die
Reihe kriegen
Ich kann mir das alles nicht schön reden. Beim besten Willen nicht.
Ja das mit dem Göttlichen Namen fand ich besonders Pikant, "Hashem", spricht von Universalität und kippt er eine ganze Glaubensgemeinschaft aus dem Fenster, aber um fair zu bleiben, das macht er ja auch mit dem Christentum.
Deshalb bei ihm aus 'Gott' - 'das Göttliche' welches in Jesus eine von vielen Inkarnationen gefunden hat.
Und das es nach Rohr wahrhaft erleuchtete gibt, haben wir auch noch einen Okkultismus am Werk. Einfache Menschen brauchen noch die Krücke einer Religion, wirklich Gläubige lassen dies hinter sich.
Veröffentlicht von: @deborah71Der Anfang liest sich irgendwie ansprechend, aber dann geht es zunehmend in eine seltsame Richtung.
So hab ich's auch empfunden.
Ich lese hier mit, finde aber nicht den richtigen Zugang zur Thematik.
(Und frage mich, ob das notwendig wäre)
Die Informationen lesen und sacken lassen.
Schon Paulus und Johannes hatten es mit seltsamen Lehren zu tun und Hilfen zum Prüfen gegeben.
Es steht genug da, um aus diesem Thread zu lernen, dass man hinschauen muss und sich kein X für ein U vormachen lässt.
Manchmal ist es eine Gratwanderung, bis wohin geht der Bereich der Toleranz persönlicher Meinungen und wo fängt falsche Lehre an und man muss was sagen.
Wo krasse Irrtümer gelehrt werden, das fällt einem meistens sofort auf. Gefährlich wird es, wo z.B. 99% Wahrheit und 1% Täuschung gemischt sind.
Veröffentlicht von: @deborah71Manchmal ist es eine Gratwanderung, bis wohin geht der Bereich der Toleranz persönlicher Meinungen und wo fängt falsche Lehre an und man muss was sagen.
Wo krasse Irrtümer gelehrt werden, das fällt einem meistens sofort auf. Gefährlich wird es, wo z.B. 99% Wahrheit und 1% Täuschung gemischt sind.
Da hast Du wohl recht.
Und dann ist die Sensibilität unterschiedlich ausgeprägt und nicht jeder sieht das täuschende Prozent am selben Ort.
Hallo Arcangel,
Im Sinne des Miteinander und der Charta möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht okay ist, den Glauben/die Theologie anderer als "einfach nur Müll" zu bezeichnen.
Viele Grüße,
Channuschka-Mod
Veröffentlicht von: @mmieksVielleicht tun wir Katho`s uns mit Mystik leichter, weil wir sie anders sehen als evangelikale Christen. (ich möchte aber über das jetzt nicht diskutieren)
Schade 🙂 es hätte mich sehr interessiert!!
@seramis1 da müßte ich einen einen eigenen Thread aufmachen. Und nee, auf ein Hickhack habe ich keine Lust und keine Nerven.
@seramis1
Ich habe zwei Bücher von Richard Rohr im Schrank, fand sie ganz inspirierend, und werde bestimmt gelegentlich wieder darin lesen. Danke für die Erinnerung!
Das bedeutet nicht, dass ich alle seine Ansichten teile. Ich weiß noch nicht einmal, ob sie mit "christlichem Universalismus" zutreffend beschrieben sind. Ich bin kein großer Freund von Dogmatik und warte erstmal ab, bis sich die christlichen Theologen geeinigt haben, wie das alles unter einen Hut passt, bevor ich mich da positioniere.
Veröffentlicht von: @tojakIch bin kein großer Freund von Dogmatik und warte erstmal ab, bis sich die christlichen Theologen geeinigt haben, wie das alles unter einen Hut passt, bevor ich mich da positioniere.
Ich auch nicht! Aber wie meinst du das?
@seramis1 Da ich den christlichen Universalismus von Richard Rohr nicht kenne, habe ich ein wenig gesucht. Geht es um dieses Buch "Alles trägt den einen Namen: Die Wiederentdeckung des Einen Christus"? Als Inhaltsangabe habe ich gefunden:
Was wäre, wenn der Name „Christus“ die transzendente Wirklichkeit in allen Dingen bezeichnete? Wenn dieser Name den Horizont benennt, in dem wir sind und auf den wir uns zubewegen? Wenn er eine Erkenntnis zum Ausdruck bringt, in dem alle Dualismen, Bewertungen und Unterscheidungen überwunden sind und der Mensch zur Einheit mit sich selbst, mit anderen und mit der Schöpfung findet? Was wäre, wenn der Name „Christus“ eine lebensverwandelnde Wahrheit für alle Menschen - ob religiös oder nicht – benennt?
In diesem Buch erschließt Richard Rohr auf eine völlig neue Weise, was es heißt, von Jesus als dem Christus zu sprechen. In der Geschichte des Christentums und der Welt, im Gespräch mit Psychologen und spirituellen Lehrern vieler Traditionen und – vor allem – in der Bibel entdeckt der berühmte spirituelle Lehrer die Gründe, die ihn zu einem neuen Verständnis der Bedeutung des Jesus von Nazareth führen.
Ein Buch, das das Christentum in einer nachchristlichen Welt neu begründet als eine Religion für alle, die sich nach einer besseren Welt sehnen und danach handeln wollen.
Da würde ich ihm in allem zustimmen. Das Buch klingt sehr interessant für mich.
Da würde ich ihm in allem zustimmen. Das Buch klingt sehr interessant für mich.
Tatsächlich würde ich diesem Deckblatt auch komplett zustimmen. Wer würde das nicht?
Ich denke, es geht auch für den einzelnen Menschen letztendlich darum, zu dieser Wahrheit zu durchdringen….und dann aber mit ihr zu leben.
Die Frage ist aber, ob man, wenn man das einfach nur zu begreifen sucht, auch dahin kommt. Bevor du nicht umsetzt, was Jesus sagt, bevor du das nicht lebst, wird das nicht passieren. Vielleicht bekommst du die Wahrheit geschenkt als Offenbarung. Aber keine Offenbarung hält ewig und danach muss man sie in sein Leben integrieren und danach handeln, bzw. diese Wahrheit muss einen zu einem anderen Handeln bewegen können, sonst bleibt das nur verstandesmässiges Begreifen. Und davon hat niemand etwas.
@stern Ja genau, verstandesmäßiges Einsehen bringt hier gar nichts, sondern diese Erkenntnis ist ein Geschenk, wenn man mit Jesus Christus lebt.
Genauso, wie man ja auch die Worte Jesu immer besser versteht, wenn man danach lebt und handelt.
Hast du Bedenken, dass das Buch von Richard Rohr zu theoretisch sein könnte? Nun ja, ich kenne es ja nicht. Vielleicht kann Neuesleben oder ein anderer User, der das Buch kennt, mehr darüber sagen.
Von Richard Rohr habe ich bisher nur ein Buch gelesen (vor 30 Jahren) und das fand ich im christlichen Glauben stehend, praxisbezogen und mir eine gute Hilfe in der Selbsterkenntnis und im Verständnis für meine Mitmenschen.
@maria ich würde das Buch wie geschrieben gar nicht als erstes wählen. Ich finde andere von ihm noch besser. Je nach Thema.
Hast du Bedenken, dass das Buch von Richard Rohr zu theoretisch sein könnte?
Hm, nein, eigentlich kann ich ja gar nichts zu ihm sagen. Ich kenne nichts.
Ich habe nur allgemein gemerkt, dass es auch bei „Sekundärliteratur“ ein schmaler Grat ist auf dem man wandert….und jede Person bringt ihre eigene Färbung da rein.
Zu theoretisch ist es dann, wenn man zwar eine Welt gezeigt bekommt ohne den Weg dahin aufzuzeigen. Und den hat Jesus meiner Meinung schon aufgezeigt… ich brauche für mich deshalb keine neue Interpretation. Aber andere vielleicht schon…?
Zitat des Zitats: Ein Buch, das das Christentum in einer nachchristlichen Welt neu begründet als eine Religion für alle, die sich nach einer besseren Welt sehnen und danach handeln wollen.
Jesus Christus und die Bibel genügt also nicht, es muss ein neuer Religionsgründer her?
Jesus Christus und die Bibel genügt also nicht, es muss ein neuer Religionsgründer her?
Richard Rohr sieht sich sicherlich nicht als neuer Religionsgründer. Er teilt lediglich die Erkenntnisse, die ihm der heilige Geist geschenkt hat. Tun wir das nicht alle hier?
Was KI dazu gesammelt hat:
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Abweichung von der Lehre:Rohr vertritt nicht durchgängig die offizielle römisch-katholische Lehre.
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Gnosis und östliche Mystik:Konservative Theologen kritisieren, dass seine Lehren gnostische Elemente enthalten und eher auf östliche Mystik als auf biblisches Christentum basieren.
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Interpretation von Christus:Kritiker bemängeln, dass Rohr die Göttlichkeit Jesu implizit leugnet, indem er Christus als kosmische Realität betrachtet, die „immer und überall“ zu finden ist.
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Umdeutung von Gebet und Erlösung:Seine Betonung des Loslassens von Gedanken im Gebet anstelle der Konzentration auf Christus wird kritisiert. Statt um Erlösung durch einen Retter zu bitten, wird die Suche nach dem „wahren Selbst“ betont.
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Verlust der Originalsprache:Eine Kritik an der deutschen Übersetzung seiner Bücher ist, dass sie viel von Rohrs sprachlicher Präzision, Wortwitz und poetischer Sprache verliert und eine sorgfältigere Übersetzung erforderlich wäre, so https://www.amazon.de/Reifes-Leben-HERDER-spektrum-Richard/dp/3451063565&ved=2ahUKEwjsrNjLy4WRAxW0xAIHHZaNJHIQjJEMegUIpQEQAQ&usg=AOvVaw3GcBx_79CHZAeWuZ9HOX0 t">Amazon.de.
-
Voraussetzung von Vorkenntnissen:Einige seiner Bücher erfordern Vorkenntnisse, insbesondere Bibelkenntnisse, um die Bezüge und Zitate nachvollziehen zu können.
-
Komplexe Texte:Manche Passagen werden als anspruchsvoll beschrieben und erfordern Konzentration, was nicht immer leicht zu lesen sein kann.
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Wertschätzung für Reformen:Für manche ist Rohr ein wichtiger Reformer, der Denkanstöße gegen den kirchlichen „Mainstream“ liefert und Menschen hilft, mit dem Leiden umzugehen.
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Spirituelle Bereicherung:Viele Menschen erfahren durch seine Schriften spirituelle Vertiefung, wie zum Beispiel durch das Enneagramm, und finden dadurch eine neue Freiheit im Glauben.
-
Fokus auf Beziehung und Gnade:Einige schätzen seinen Fokus auf die Beziehung zu Gott statt auf Scheinfrömmigkeit und seine Betonung der Gnade, die der Mensch nicht verdienen oder erarbeiten muss.
@deborah71 nach Wikipedia liest du dich jetzt mit „ki“ ein. Ob der prompt so formuliert war die Skepsis zu bestätigen? Niemand muss ihn kennen. Die Ihnen bewerteten wollen, lese ihn. Der Text hinten kommt immer vom Verlag nie dem Autor. Vor allem bei einer Übersetzung
@seramis1 Wollte ich gerade noch hinzufügen.
Z.B. diese Aussage der KI
die Bedeutung von Jesus' Kreuzigung und Auferstehung zu einer symbolischen, kosmischen Transformation reduziert.
widerspricht m.E. der in diesem Thread schon getätigten Aussage, daß Rohr an die historische Auferstehung glaubt. Also irgendwer hat hier nicht recht.
Auch wenn sich das von den Formulierungen so anhört: die KI stellt nicht gleichwertig verschiedene Aussagen gegenüber, so daß sich der Leser zunächst wertungsfrei ein Bild machen kann. Dazu ist nämlich Gehirnleistung notwendig. Sie kann nur die Meinungen verwursten, die gerade im Internet kursieren, wie fundiert diese aber sind und auf was und wem sie beruhen, ist etwas völlig anderes.
Veröffentlicht von: @deborah71Was KI dazu gesammelt hat:
Übersicht mit KIRichard Rohr wird hauptsächlich dafür kritisiert, dass er von der traditionellen römisch-katholischen Lehre abweicht, insbesondere in Fragen der Empfängnisregelung, Frauenordination und Homosexualität.
Abweichung von der Lehre:Rohr vertritt nicht durchgängig die offizielle römisch-katholische Lehre.
Voraussetzung von Vorkenntnissen:Einige seiner Bücher erfordern Vorkenntnisse, insbesondere Bibelkenntnisse, um die Bezüge und Zitate nachvollziehen zu können.
Komplexe Texte:Manche Passagen werden als anspruchsvoll beschrieben und erfordern Konzentration, was nicht immer leicht zu lesen sein kann.
Fokus auf Beziehung und Gnade:Einige schätzen seinen Fokus auf die Beziehung zu Gott statt auf Scheinfrömmigkeit und seine Betonung der Gnade, die der Mensch nicht verdienen oder erarbeiten muss.
Es ist mir nicht möglich, dieses Zitat anders zu zitieren.
Deshalb nur diese paar Dinge, die mir ins Auge gestochen sind.
Er weicht von der traditionellen katholischen Lehre ab - das tun andere auch.
Speziell bei den genannten Punkten.
Und dass seine Bücher Vorkenntnisse erfordern, halte ich auch nicht für ein Drama.
Kommt auch öfters vor.
Ähnlich wie komplexe Texte - manchmal muss man sich halt konzentrieren.
Und den Fokus auf Beziehung und Gnade statt Scheinfrömmigkeit find ich mal richtig gut.
@deborah71 Ich höre grad einen Vortrag von ihm über authentische Transformation.
Ich muss ehrlich sagen, dass für mich da nichts häretisches drinsteckt. Ja, die entmystifizierte Kirche wird Probleme mit seinem Ansatz haben. Dazu kann ich sagen, dass ich persönlich erhebliche Probleme mit der entmystifizierten Kirche habe!
Sein Ansatz scheint mir als Christ der Weg für die, die es erfasst haben, die ein Gespräch mit Gott nicht für schräg halten und für die die geistliche Dimension eine normale Realität ist.
Sein Ansatz scheint mir als Christ der Weg für die, die es erfasst haben, die ein Gespräch mit Gott nicht für schräg halten und für die die geistliche Dimension eine normale Realität ist.
Habe ich bei allem, was ich bislang aus verschiedenen Infoquellen gelesen habe, nicht gefunden. Eher das Gegenteil.
Deshalb ist seine Lehre nicht mein Fall. Ich bleiben schön mit meinem HERRN Jesus in den geistlichen Dimensionen unterwegs, wie Jesus sie mir vermittelt hat und wie ich sie in der Schrift wiederfinde.
@deborah71 Ich erleben Jesus in der Bibel als Mensch auf Erden, der permanent mit dem Vater in Kontakt steht, der nichts tut, ohne es mit dem Vater abzustimmen.
Ich erlebe einen Jesus, der uns bei sich haben will, der uns in sich haben will und der uns so zum Vater bringt, denn er und der Vater sind eins.
Ich erlebe einen Jesus, der uns nicht nur frei gemacht hat von der Notwendigkeit, selber für unsere Sünden zu zahlen, sondern uns freigekauft hat von der Konsequenz von Sünde und somit jeglicher anklage die Grundlage entzogen hat.
Ich erlebe einen Jesus, für den Liebe das größte Gebot kennzeichnet.
Ich erlebe einen Jesus, der uns ausgestattet hat mit der Möglichkeit der Beziehung zu ihm, der uns den Heiligen Geist geschenkt hat, damit wir nie alleine sind, der uns mit Fähigkeiten, ja mit Macht ausgestattet hat, um wie er das selber tat in der Welt zu wirken.
Wie viele Christen leben das so? Rohr schreibt von Menschen oder generell den Weg in eine solche Nachfolge hinein.
Klar, das Christen, für die das nicht normal ist, es als anormal - vielleicht sogar als häretisch ansehen. Dabei ist der Weg, den Rohr beschreibt die tiefere Essenz des Christseins, die Christsein darstellt, das die Aufgabe des Menschen in der Welt, wie Gott sie für ihn vorsieht, ermöglicht.
Gott ist Geist und wer Gott anbeten will, muss dies im Geist und in der Wahrheit tun. Ja, da ist die geistliche Ebene die Ebene, in der die Dinge passieren. Aber ist das deshalb schon "gnostisch"?
Für mich hat Gnostizismus seine ungute Dimension, wo es das Kreuz, seine reale Dimension und seine theologische Notwendigkeit wegdrücken will. Das habe ich bei Rohr nicht gehört - aber ich bin bei ihm auch ganz am Anfang.
Wenn die Kontemplation ihm wichtig ist, der geistige Kontakt mit Gott ihm wichtig ist, dann ist das für mich nicht gnostisch. Dann ist das eine Beschreibung, wie die Dinge nun mal funktionieren.
Wie viele Christen leben das so?
Ich würde behaupten, viele Christen glauben das so, ob viele Christen das auch so erleben, weiss ich nicht, und ich bin der Meinung, dass noch weniger Christen auch danach leben.
Wenn die Kontemplation ihm wichtig ist, der geistige Kontakt mit Gott ihm wichtig ist, dann ist das für mich nicht gnostisch. Dann ist das eine Beschreibung, wie die Dinge nun mal funktionieren.
Meditation und Kontemplation sind erst einmal nur Methoden. Meditation, die Wahrheitsbefreit unterwegs ist, wird zwar Kontakt zu irgendwas aufnehmen, aber wer am anderen Ende sitzt, ist fragwürdig.
Sein Ansatz scheint mir als Christ der Weg für die, die es erfasst haben, die ein Gespräch mit Gott nicht für schräg halten und für die die geistliche Dimension eine normale Realität ist.
Was in einem Freikirchlichen Umfeld eigentlich normal ist. Auf Gott hören und mit dem übernatürlichen rechnen ist Alltag. Mag sein, dass in einer liturgischen Kirchenform dies eher weniger der Fall ist.
Ich muss ehrlich sagen, dass für mich da nichts häretisches drinsteckt.
Es ist ja nicht um bedingt alles schlecht, was aus seiner Feder stammt. Allerdings muss ich nach dem, was ich bis jetzt von ihm gelesen habe, auch sagen, dass er zwar ein traditionelles Vokabular benutzt, aber dieses doch ganz anderes füllt.
Nur weil er Christus sagt, bedeutet dies, nicht, dass er dasselbe meint wie du und ich.
@deborah71 Es kommt darauf an, was der Empfänger draus macht. Ich sehe da jetzt auch nix von einer neuen Religion. Aber wenn man unbedingt dramatisieren will...? 🤗
lg Tatokala
Ganz einfach: ich trau dem Braten "Universalismus" nicht.
Die Jahreslosung bezieht sich auf Prüfen.
Die Schrift widerspricht dem Universalismus an etlichen Stellen, z.B. in den 10 Geboten, Lk und Mt weisen daraufhin, dass niemand zwei Herren dienen kann... und im Universalismus tummeln sich da mehr, und im AT ist Gott sehr unzufrieden mit Priestern, die heimlich nach Osten beten im Tempel, und auch unzufrieden mit Propheten, die dazu aufrufen, anderen Göttern zu folgen.
Es liesse sich sicher noch mehr finden... aber was mir da spontan klar ist, reicht mir für ein Nein - Universalismus ist nicht mein Ding.
@deborah71 da du vorhin nicht einmal wusstest was Universalismus ist und dein Wissen über Wiki und „Ki“ hast, ist es schon Wahnsinn, dass du nun bereits mit etlichen Bibelversen die ganze Denkrichtung widerlegen kannst. Rohr nutzt auch etliche Bibelstellen dafür. Bevor du die Denkrichtung überhaupt kanntest, hast du aber schon betont dass du sie ablehnst. Das ist einfach nur albern. Dir geht es doch gar nicht um den Austausch sondern bist in dem Faden direkt auf Konfrontation gegangen (behauptest es „verwässert das Kreuz“ um dann zu fragen was es überhaupt ist).
@seramis1
Über Universalismus habe ich mich schon informiert, als AWHler das Stichwort vor einigen Tagen fallen liess, bevor du den Thread eröffnet hattest.
Deine Vermutung ist also wieder unzutreffend.
Ich tausche meine Überzeugung nicht gegen Universalismus aus, also nichts mit Austausch hier. Meine Gründe sind mit Bibelstellen belegt.
Bislang finde ich keine Begründung, warum ich mich auf Universalismus und einen seiner Vertreter einlassen sollte.
Wie hast du denn Universalismus anhand der Bibel geprüft?
@seramis1
Das nennst du Austausch?
Die Aussage des Zitats ist eine andere.
Das finde ich so nicht. Hier ist noch einmal das Zitat.
Ein Buch, das das Christentum in einer nachchristlichen Welt neu begründet als eine Religion für alle, die sich nach einer besseren Welt sehnen und danach handeln wollen.
Kann es sein, dass wir dieses "nachchristliche Welt" unterschiedlich verstehen?
Verstehst du es als "nach dem Christentum" also quasi das Christentum ablösend?
Ich verstehe es als "nach Christus". Es gibt Erkenntnisse, die Jesus Seinen Jüngern noch nicht sagen konnte, weil sie es noch nicht fassen konnten. Erst im Lauf der Zeit und immer weiter gelehrt durch den heiligen Geist, werden Seine Jünger (wir) nach und nach fähig die tieferen Geheimnisse des Glaubens zu fassen.
Kann es sein, dass wir dieses "nachchristliche Welt" unterschiedlich verstehen?
Das sieht so aus.
Zitat: in einer nachchristlichen Welt neu begründet als eine Religion für alle
Wenn ein Christentum für alle angestrebt ist, dass alle es freiwillig annehmen wollen, dann muss das Ärgernis des Kreuzes beseitigt werden. Damit wird es dann ein anderes Evangelium, vor dem Paulus warnt.
1Kor 1,23 wir aber predigen Christus, den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit;
Wenn ein Christentum für alle angestrebt ist, dass alle es freiwillig annehmen wollen, dann muss das Ärgernis des Kreuzes beseitigt werden. Damit wird es dann ein anderes Evangelium, vor dem Paulus warnt.
Das ist aber doch nur eine Vermutung von dir. Etwas Genaueres darüber wissen wir noch nicht.
@deborah71 Hältst du es ganz für unmöglich, dass eines Tages alle Menschen zu Jesus finden?
@deborah71 du machst dich hier langsam lächerlich, weil du über einen Menschen urteilst, den du nie gelesen hast. KI reicht ja für eine Verurteilung und Warnungen. Richard Rohr verbreitet ein anderes Evangelium. Man kann ihm viel vorwerfen, aber das ist einfach grotesk.
@seramis1
Hej, meinst du, du schaffst das, im Ton nicht ausfallend zu werden und höflich zu bleiben? Das wäre schön. Unser aller Wissen ist eh nur Stückwerk und es ist förderlicher, sich auszutauschen über verschiedene Sichtweisen, den anderen aber stehenzulassen, wie er ist, ohne unhöflich zu werden. - Du schaffst das. 🙂
Austausch besteht nicht auf Beurteilung von Dingen die man nicht kennt und Pauschalisierungen. Nur um sich abzugrenzen, noch bevor man es verstanden hat. Lies dir bitte mal den Faden durch
Veröffentlicht von: @neubaugoereauszutauschen
Deborah hat betont dass es mit ihr hierzu keinen Austausch gibt (habe es zitiert).
Direkt im ersten Beitrag schrieb sie, dass er das “kreuz verwässere”, um dann erst danach zu fragen, wer er ist. das ist kein Austausch sondern blinde Verurteilung.
Es ist auch möglich ohne Gruppenbildung und Abgrenzungen hier zu schreiben. Du schaffst das!
@seramis1
Mein erster Beitrag zum Thema Universalismus und der erste Beitrag im Thread:
Universalismus: Gar nicht.... wirkt wie Eintopf und verwässert das Kreuz.
Kein Wort zur Person Rohr im ersten Beitrag.
Dein Narrativ ist falsch:
Direkt im ersten Beitrag schrieb sie, dass er das “kreuz verwässere”, um dann erst danach zu fragen, wer er ist.
@deborah71 dieser Faden geht über Richard Rohr. Du unterstellst ihm ein falsches Evangelium zu verbreiten und Menschen in die Irre zu führen. Das alleine ist schon krass. Aber du kennst ihn nicht. Nie etwas von ihm gelesen, aber arbeitest dich dann hier an ihm ab. Das ist nicht einmal Polemik es ist wie gesagt grotesk. Ich werde dich ab sofort ignorieren.
@seramis1
Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich auf das Wort und den Inhalt 'Universalismus' eingestiegen bin und nicht auf Rohr.
Ich nehme wahr, dass du dich an mir abarbeitest.
Ich werde dich ab sofort ignorieren.
Deine dritte Ansage, nicht mit mir zu schreiben. 😉
@deborah71 du hast Recht. Ich habe nochmal alles durchgelesen und Deborah hat immer allgemein von Universalismus gesprochen. Ich habe übertrieben und Deborah zu Unrecht angegriffen. Auch mein Ton war unangemessen. Ich möchte mich bei dir entschuldigen Deborah71. Mein Verhalten dir gegenüber war falsch. Es tut mir leid!
@seramis1
Ich danke dir für deine Worte und spreche dir Vergebung zu. Zudem freue ich mich, dass du durch deine Reaktion dir einen Weg eröffnet hast, vorwärts zu kommen.
@seramis1
Wie unschön, auf Kritik an DEINEM Verhalten mit dem Finger gleich weiterzuzeigen auf andere. Tat das nicht Adam auch so? Zeigte er nicht auch mit dem Finger auf Eva, obwohl er seiner Verantwortung nicht nachkam?
@neubaugoere es war unschön von mir, weshalb ich mich bei Deborah im Faden hier entschuldigt habe
@seramis1
Veröffentlicht von: @seramis1Es ist auch möglich ohne Gruppenbildung und Abgrenzungen hier zu schreiben. Du schaffst das!
Echt? So "versteckt"? 😀 Das ist unter meinem Niveau.
@neubaugoere es tut mir wie gesagt leid, ich habe mich falsch verhalten!
@seramis1
Das ist mir zu aufwendig, alle Verlinkungen über die Glocke zeitlich mit allem anderen abzugleichen, um sehen zu können, wann welche Dinge gesagt, geschrieben oder nicht geschrieben wurden.
Vielleicht machst du das ja so. - Ich denke, in einem Forum lässt sich das nicht vermeiden. Und wenn etwas "abgearbeitet" ist, sollte es zumindest nicht mehr "aufregend" (reizend) sein und kann in Ruhe weiterbehandelt werden. Meinste nicht?
@neubaugoere wie soll ich dann deiner Meinung nach vorgehen?
@seramis1
Ähnlich frage ich dich: Was erwartest du von mir oder von anderen in einem Forum? Was soll ich tun? Meinen Meldungen in der Glocke nicht mehr nachgehen? Jeden Thread nach jedem Beitrag auf Zeiten kontrollieren? - Ist vielleicht ein allgemeineres Thema in Foren. Hast du n Tipp für mich?
@neubaugoere gut dann gehe auf alles ein. Ich sage hier noch einmal dass es mir leid tut. Auch wenn ich Antworten hier die Theologien als Müll bezeichnen verletzend finde. Aber ich will mit Beispiel voran gehen und sagen dass ich mich falsch verhalten habe
@seramis1
Du scheinst ein echtes Problem damit zu haben, dass ich Universalismus, Panentheismus und in Folge deren Vertretern nichts abgewinnen kann.
Meine Meinung steht aktuell und wenn ich mich verbiegen lassen sollte, hätte Gott aus mir einen Draht schaffen müssen.
@deborah71 ich habe ein Problem damit wenn man über Dinge urteilt die man nicht kennt
@seramis1
*hm* Muss ich Drogen konsumieren, um dann zu wissen, dass sie nicht gut sind?
@neubaugoere Universalismus sind keine Drogen. Aber nein, man kann auch ohne probieren Dinge ablehnen. Das ist vollkommen richtig
@deborah71 ich habe ein Problem mit Menschen die Dinge verurteilen die sie nicht kennen und pauschalisieren, um direkt Grenzen aufzubauen. Und renommierten Christen zu unterstellen ein falsches Evangelium zu verbreiten. Ohne eine einige Seite gelesen zu haben.
@deborah71 Rohr ist bekannt für Universalismus. Ich verstehe nicht, wo er da von der Lehre der Kirche abweicht.
So viel habe ich verstanden, dass er die Kontemplation für wichtig hält, dass er die Gottesbeziehung zentral sieht für das christliche Leben. Das ist für mich Evangelium pur.
Wenn er Achtung hat für Menschen anderer Religionen, die kontemplativ, in Meditation den Kontakt mit den Mächten des Universums suchen, dann bin ich mit ihm - ohne dass ich dabei Jesus gering mache.
Ich weiß, dass Jesus mein Weg ist, weil ich ihm Glaube und weil ich weiß, dass es wirklich keinen anderen Weg zu Gott ist als Jesus selbst. Hier weiß ich nicht, ob Rohr in seiner Lehre da nicht eindeutig ist. Aber beim Hören seiner Vorträge habe ich den Eindruck, dass er tief gegründet ist und ich kann mir nicht vorstellen, dass er über den Wert unseres Herrn und Heilands nicht bestens informiert ist.
Ich erlebe unsere Kirche als historisch so verbogen, dass ich es mir schwer vorstellen kann, unverbogen die Essenz des Evangeliums zu leben. Viel ist uns so gelernt worden, dass es uns schwer fällt, die Probleme dieser Lehre zu sehen - noch nicht einmal dort, wo uns der Zugang zu elementar wichtigen Grundlagen des Evangeliums verwehrt wird. Sie wird uns nicht verwehrt, aber kaum einer findet den, weil er nicht gelehrt wird, kein kirchlicher Christ diese Dimensionen erwartet und darüber dysfunktional ist in zentralen Aufgaben des Christseins.
"Alle Welt wird schauen Gottes Heil und alles Fleisch wird den Heiland sehen" (Lk- Evangelium)
Im Übergang vom AT zum NT sind Simeon und Hanna, die in der Begegnung mit dem mit dem Kind Jesus das Heil gesehen haben.
Diese Aussagen kannst du nicht aus der Bibel streichen.
Und wenn die Offenbarung schließt mit den Worten: "Siehe, ich mache alles neu" ... dann lese ich daraus, dass Jesu Auferstehung die end-gültige Botschaft ist, wo Gottes Heil sich real verwirklicht.
"Alle Welt wird schauen Gottes Heil und alles Fleisch wird den Heiland sehen" (Lk- Evangelium)
..und es steht nicht da, dass alle das Heil annehmen werden.
Wir haben nur biblische Informationen bis zum Maranatha im letzten Kapitel der Schrift. Mehr ist uns nicht gegeben, daher können wir keine definitive Aussage über die Zeit danach machen.
Ich bin mir aber bei allem was ich über Richard Rohr weiß, (ich gebe zu ich hab mehr über als von ihm gelesen), interpretierst du in seine Art des Universalismus etwas hinein, was er gar nicht meint.
Und ich gebe zu, dass manches auf dem Buchrücken zweifelhaft klingt, aber ich vermute, dass ist eher sprachlich als inhaltlich. Es ist eher eine "neue christliche Lehre" in dem Sinne, wie man Luther als "neue christliche Lehre" oder "neue Religion" bezeichnete. Eine andere Perspektive eben auf die Lehre oder Bibel, ein anderer Blickwinkel aus dem was er im Leben gelernt hat.
Nach allem, was ich über ihn gelesen habe, bin ich kein Verfechter seiner Theologie, aber ich kann sie auch nicht verurteilen anhand der Bruckstücke, die ich habe.
Veröffentlicht von: @mariaEin Buch, das das Christentum in einer nachchristlichen Welt neu begründet als eine Religion für alle, die sich nach einer besseren Welt sehnen und danach handeln wollen.
Kann es sein, dass wir dieses "nachchristliche Welt" unterschiedlich verstehen?
Verstehst du es als "nach dem Christentum" also quasi das Christentum ablösend?
Ich verstehe es als "nach Christus". Es gibt Erkenntnisse, die Jesus Seinen Jüngern noch nicht sagen konnte, weil sie es noch nicht fassen konnten. Erst im Lauf der Zeit und immer weiter gelehrt durch den heiligen Geist, werden Seine Jünger (wir) nach und nach fähig die tieferen Geheimnisse des Glaubens zu fassen.
Mein erster Gedanke bei 'nachchristlich' ist ein anderer.
Und zwar der, dass die Zeit, als sich die (westliche) Welt als 'christlich' definiert hat, wohl vorbei ist.
Wir leben nicht mehr in einem Land, in dem das Christentum (die Kirche) die Deutungshoheit über alles hat.
Und punktuell ist das sicher auch nicht verkehrt.
Für mich ist dieses nachchristlich ziemlich einfach: Wir schreiben als Jahreszahl 2025 n.Chr. Unsere Zeitrechnung ist dem zugeordnet.
Die Aufgabe der Verkündigung ist mMn. die Botschaft Jesu in das Heute zu verankern. Ich beschäftige mich im Moment sehr viel in die Richtung: Wie von Gott reden in einer säkularisierten Welt? Und es gibt in dieser Welt erkennbares Gott-Vorkommen. Aber dazu gehört Offenheit dafür, dass die die Heilsgeschichte Gottes der ganzen Welt gilt: Alle wird schauen Gottes Heil. In und durch Jesus Christus. Das ist das Thema von Richard Rohr. Es gibt sicher noch andere Theologen, die dasselbe anders formulieren. Die Grundaussage ist dieselbe.
Ich bin ja schon gespannt, welche Impulse uns die Jahreslosung 2026: Siehe, ich mach alles neu! geben wird.
@maria es ist sein „provokantestes“. Als Franziskaner bin ich sicher dass er dir zusagen wird. „Ins Herz geschrieben“ kann ich sehr empfehlen!
@seramis1 Ah, ok, danke für die Empfehlung!
Veröffentlicht von: @deborah71insbesondere in Fragen der Empfängnisregelung, Frauenordination und Homosexualität
Dass gerade das hervorgehoben wird, lässt echt tief blicken.
@seramis1
Veröffentlicht von: @deborah71insbesondere in Fragen der Empfängnisregelung, Frauenordination und Homosexualität
seramis1: Dass gerade das hervorgehoben wird, lässt echt tief blicken.
Wo wird das denn hervorgehoben und von wem?
Dein Zuordnungslink funktioniert nicht und macht mich zum Autor der Hervorhebung, was ich aber nicht bin.
Gefunden. Es ist eine Aussage der KI-Beurteilung. Warum KI welche Bereich in gelb markiert, entzieht sich meiner Keinntnis.