Das Motiv des Abendmahls bei der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen in Paris 2024
Hallo zusammen,
Habt Ihr die Eröffnung der Olympischen Spiele geschaut? Ich nicht - nicht als klare Distanzierung, sondern, weil wir kein Fernsehen schauen und es nie die Frage gab, ob wir das schauen wollen.
Frankreich lebt ja die klare Trennung zwischen Staat und Kirche. Es gibt viele christliche Gemeinden, aber Missionare, die in Frankreich arbeiten, haben es sehr, sehr schwer. Geistig scheint mir die Offenheit für die Erlösung, die uns Jesus Christus uns am Kreuz gebracht hat, gering zu sein.
Das ist die eine Seite. Die Freiheit für künstlerischen Schaffen ist die andere Seite der Medaille. Und da hat man bei der Eröffnungsfeier wohl voll aufgedreht. Und die woke Welt war dabei sehr präsent.
Zur Kunst kann auch die Provokation gehören - und da hat man sich in Bezug auf verstörende Eindrücke sehr weit in die Schmerzzone der Christen hineinbegeben:
https://www.pro-medienmagazin.de/queeres-abendmahl-bei-olympia-eroeffnung-sorgt-fuer-empoerung/
Beim letzten verlinkten Beitrag ist ein kurzer Videoausschnitt dabei. Sehr bunt das alles - aber ist die Darstellung des letzten Abendmahls mit Drag-Queens und paganen Gottheiten ein Schritt zu weit?
Seitens der katholischen Kirche sind die Aussagen eindeutig. Aber sonst beschäftigt das nicht so sehr. Ich habe mich gewundert, dass das hier noch kein Thema ist.
Angeblich ist ja ein Ziel der woken Bewegung, die Inklusion zu feiern. Aber ist die Ausgrenzung von Christen, indem man ihre heiligsten Momente in einen Kontext von geistigen Zusammenhängen stellt, die Gott keine Freude machen dürften, da im Sinne von Inklusion? Gehört zu Inklusion nicht auch Achtung des Anderen und seiner Werte und der Inhalte seiner tiefsten und wichtigsten Grundüberzeugungen?
Was ist Eure Meinung dazu?
Veröffentlicht von: @goodfruitBeim letzten verlinkten Beitrag ist ein kurzer Videoausschnitt dabei. Sehr bunt das alles - aber ist die Darstellung des letzten Abendmahls mit Drag-Queens und paganen Gottheiten ein Schritt zu weit?
Das war auch mein erster Eindruck. Aber dann habe ich gelesen, dass da gar keine Abendmahlsszene parodiert werden sollte, sondern es sich um eine Darstellung eines Bacchanals, also eines Festes unter griechischen Göttern.
Allerdings hätte ich in der etwas übergewichtigen Darstellerin mit dem Heiligenschein niemals den Gott Apollo (der wohl damit dargestellt werden sollte) erkannt. Der blaue textilienfreie Sänger war hingegen nicht allzu schwer als Dionysos/Bacchus zu erkennen.
Warum es nötig war, dass dem Darsteller ganz links sein Gekröse heraushing und wen er darstellen sollte, erschließt sich mir aber immer noch nicht.
Insgesamt fand die Eröffnungsfeier nicht nur zu lang, sondern auch zu makaber (v.a. die Darstellung der geköpften Marie-Antoinette), zu schrill, zu woke und zu queer. Aber das ist kein Grund, sich aufzuregen oder gar irgendjemanden teeren und federn zu wollen (die Reaktionen auf FB gingen z.T. arg in diese Richtung).
Aber das ist kein Grund, sich aufzuregen
Nein, natürlich nicht... und es gehen in den sozialen Medien wieder einmal beide Lager nicht sehr freundlich miteinander um. Immerhin hat sich das IOC für die Eröffnungsfeier entschuldigt, was somit bedeutet, dass sie effektiv nicht in Ordnung war.
Das Büsi (Katze) in deinem Avatar gefällt mir übrigens. 🙂
"und es gehen in den sozialen Medien immer wieder beide Lager nicht sehr freundlich miteinander um."
Ja, mich erschrecken auch die vielen Diskussionen darüber. Jeder will recht haben...............................
Und dann wird gekämpft, gestritten, diskutiert ohne Ende.
Selbst habe ich die Eröffnungsfeier nur zum Teil gesehen. Und ich fand alles irgendwie
unnatürlich. Und diese Unnatürlichkeit, so viel Fassadendenken..........................
das ist unsere Zeit. Viel Fassade, übermalt...........
Als "Altöko" stand ich auch schon vor Atomkraftwerken und habe demonstriert.
Und das die "letzte Generation" auch demonstriert, finde ich ja gut. Aber nicht diese
Gewalt. Das zerstört diese Menschen, und auch andere Menschen.
Gewalt in Gesprächen, Diskussionen, Medien.....ist für alle zerstörend.
Nein, auch ich habe auch schon mit Gewalt reagiert. Merke aber mehr und mehr wie
zerstörend das ist.
@hundemann auch ich habe auch schon mit Gewalt reagiert. Merke aber mehr und mehr wie
zerstörend das ist.
Dann kannst Du ja vielleicht dem französischen Sänger, der den blauen Dionysos spielte, zustimmen: in einer Welt, in der wir alle nackt herumliefen, fiele es schwerer, versteckt eine Pistole mit sich herumzutragen, was dann zu mehr Frieden führen würde. 🙂
Gott hat uns ja nackt erschaffen. Und dann kam der Schuldenfall. Die Menschen schämten sich.
Wir Männer reagieren auf "nackte Frauen." Und die ganzen Medien machen sich das zunutze.
Das ist versteckte Gewalt. Halbnackt herum laufen ist ja noch reizvoller.
Als Postmann kam ich schon in viele Wohnungen. Und manchmal wurde ich da schon
angemacht, gnädiger, nicht so streng zu sein.
Oder manche Frauen laufen nur so aufreizend herum, um die Konkurrentinnen
auszustechen. ....................................
Wir Männer sind da auch nicht besser. Auch ich habe schon auf cool gemacht, um
bei einer Frau gut anzukommen. Oder ganz viel Rasierwasser benutzt...........
Ob das jetzt besser ist, wenn wir alle nackt herum liefen.
Bin selbst ja schon Ende 6o, und mein Körper ist nicht mehr der jüngste........
Gut, es gibt ja heute viele Möglichkeiten körperlich auf jung zu mache, aber
das wäre dann für mich zu unnatürlich............
Kann nur versuchen, so gut es geht, natürlicher und ausgeglichen zu leben.
@suzanne62 eine Darstellung eines Bacchanals, also eines Festes unter griechischen Göttern.
Sorry wg. der Klugscheisserei aus der hinteren Reihe! Aber nein, ein Bacchanal ist kein Fest unter griechischen Göttern. Auf Bacchanalien feiern Menschen "zu Ehren" des römischen Gottes Bacchus. Es handelt sich dabei freilich um eine Art romanisierter Version der griechischen Dionysien, also Feiern, die zu Ehren des Gottes Dionysos stattfanden.
Zitiert wurde hier allerdings kein solches Fest, sondern das Gemälde Bijlerts, auf dem die Hochzeit des Peleus mit Thetis zu sehen ist, bei dem (fast) alle olympischen Götter anwesend waren. Auch wenn Dionysos auf dem Gemälde prominent platziert zu sehen ist, geht es bei dem Fest nicht um ihn, sondern, ich wiederhole das nochmal, da ich es für wichtig halte: Es geht um die Vorgeschichte des Trojanischen Krieges, um eine äußerst wichtige Schlüsselszene der griechischen Mythologie. Die Zwietracht (in Form der Göttin Eris) hat hier ihren Auftritt, der in der Folge extrem tragische Ereignisse auslösen wird.
Ich will nicht behaupten, dass Bijlert selbst so klar zwischen griechischer und römischer Mythologie unterschied, denn tatsächlich ist uns ein Großteil der griechischen Mythologie durch römische Autoren, also gewissermaßen als römische Coverversionen der ursprünglichen Erzählmotive überliefert und Maler des Barock hatten noch kein Wikipedia und ähnliche Instrumente zur Verfügung und vermutlich auch nicht unser modernes Geschichtsschreibungs-Verständnis, sondern bezogen sich häufig bei den Inhalten ihrer Gemälde auf (Theaterstück-) Autoren ihrer Zeit. Aber wir heute Lebenden können, wenn uns ein wenig an unserem europäischen Kulturerbe gelegen ist, durchaus in diesen Dingen differenzieren.
@jack-black Danke für die Info! Ich habe mich in meinem Beitrag auf Informationen, die auf FB kursierten, bezogen. Die Geschichte des Trojanischen Kriegs ist mir natürlich bekannt.
Aber die Szene war nicht nur für Vollblut-Banausen nicht als das, was sie darstellen sollte, zu erkennen.
Dass Christen zuerst an eine Abendmahls-Darstellung gedacht haben, kann ich ohne Probleme nachvollziehen.
Zuschauer, die weder mit der griechischen Mythologie noch mit dem Christentum vertraut sind (das dürften nicht wenige gewesen sein) konnten wahrscheinlich gar nichts mit dieser Szene anfangen. Ob sie von den Dragqueens restlos begeistert waren und ihnen das heraushängende Gemächt eines der Darsteller gefallen hat, kann ich nicht beurteilen und ist letztlich Geschmackssache.
Diese (meiner Meinung nach) etwas verunglückte Eröffnungsfeier spielt gerade keine Rolle mehr. Viel übler finde ich es, dass biologische Männer in einigen Sportarten gegen Frauen antreten - das, denke ich, wird die Olympischen Spiele nachhaltig verändern und letztlich den Frauensport kaputtmachen. Aber das ist wieder ein anderes Thema....
@suzanne62 Viel übler finde ich es, dass biologische Männer in einigen Sportarten gegen Frauen antreten - das, denke ich, wird die Olympischen Spiele nachhaltig verändern und letztlich den Frauensport kaputtmachen.
Sind es jetzt schon mehrere Sportarten? Und der ganze Frauensport ist in Gefahr? Demnächst also nur noch bärtige Kerle auf dem Schwebebalken? Mir schwant Übles!
Der Zusammenhang ist übrigens interessant: die Skandalisierung beider voneinander völlig unabhängiger Ereignisse wird aus bestimmten asozialen Plattformen vorangetrieben, insbesondere X von dem Trump-Förderer Elon Musk spielt da eine Rolle. Über dieses, wie angedeutet völlig andere Thema gibt's einen anderen Thread, in dem ich schon meine Meinung kundgetan habe.
Veröffentlicht von: @goodfruitVon daher finde ich es wichtig, wenn Grenzüberschreitungen zumindest mal thematisiert werden - damit es nicht am Ende heißt: "Dir hat das doch auch gefallen ..." wo man einfach nur geschwiegen hat.
Die Christen haben ja nicht einfach nur geschwiegen, sondern richtig gut reagiert - und damit meine ich nicht, was in den letzten Tagen auf FB abgegangen ist - obwohl ich auch das teilweise sehr verständlich fand.
Es gab am nächsten Tag einen überkonfessionellen Gottesdienst mitten in Paris, mit Gebeten und fröhlichen Liedern.....es muss eine tolle Stimmung gewesen sein, ich wäre gern dabei gewesen.
Manche mögen es als Schwäche auslegen, aber ich halte es für eine Stärke, dass man nicht auf alles, was man als abstoßend empfindet, mit Geifer und Wutgeschrei oder Schlimmerem reagiert, nicht mit Verbotsanträgen und erst recht nicht mit Gewalt.
Und wieder eine Empörungswelle, die sich durch viel Nachplappern und wenig zuhören ausgezeichnet hat. Da sagt irgendwer: Das ist das letzte Abendmahl. Und alle glauben es.
Jetzt erst mal in sich gehen, ob man bei nächsten mal nicht erst abwartet bevor man auf ein Empörungszug aufspringt.
@lhoovpee Sie bitte mal ehrlich: Wurde da nicht das letzte Abendmahl nachgestellt?
Ja, es ist auch das Bild der Götterfeier mit drin - aber die Sache ist nicht eindeutig. Es ist klar geworden, dass das Ensemble, das die Sache auf die Bühne gebracht hat, davon ausgegangen ist, dass sie das letzte Abendmahl von da Vinici nachstellen. Du kannst Bilder der Veranstaltung in Paris mit dem Bild gegenüber stellen und das passt fast 1:1. Dann ein paar Sekunden weiter, passt es wieder besser zu dem Gemälde des komplett unbekannten niederländischen Malers.
Es geht da nicht um glauben, sondern es geht da um sehen. Und die Sache ist so aufgebaut, dass Du sowohl das eine als auch das andere sehen kannst, je nachdem, welche Passage Du Dir ansiehst.
Das ist auch kein Empörungszug, wie Du das nennst. Es ist das eine Feststellung, dass das laizistische Frankreich, das Sportlern verboten hat Jesus-Darstellungen auf ihren Sportgeräten zu haben (so ein brasilianischer Surfer), das jegliche religiöse Information von außen bzw. auch von den Sportlern unterbindet - dann aber eine zu tiefst religiös und okkult durchdrungene Eröffnungsveranstaltung abliefert.
Ich fand da den Beitrag von Johannes Hartl ausgesprochen gut. Wichtig war auch, dass er darauf hingewiesen hat, dass jedes Land sich da selber präsentiert. Es ist das das Bild, von dem Frankreich möchte, dass man es mit ihm verbindet. Und da sehen wir, dass man sich von den klassischen Religionen getrennt hat - aber diesmal nicht, um die geistige Welt komplett auszuklammern, wie wir das von Frankreich kennen, sondern indem man eine neue Religion schafft, ein "neues schwules Testament" wie es die füllig Dame, die in dem Ensemble den Jesus bzw. den Apollo verkörpert hat (je nach Perspektive).
Interessant fand ich denn auch diesen blauen Gott. Es sollte ja Dyonisus bzw. Bacchus sein. Von der Physiognomie und der Farbe würde ich ihn eher für das Produkt eine heißen Nacht von Schlumpfine und Apis bzw. Serapis (einer Art "best of" Gott der Anitke) halten. Frankreich ist bekennend geworden - nur leider nicht christlich sondern eher antik-okkult. Die Wurzeln des Druidentums (die ich über den Schlumpfbezug zu erkennen glaube) verbinden sich mit uralten Göttervorstellungen und kreieren eine neue Geistlichkeit.
Und, Ihoovpee, bitte spring Du nicht gleich auf Alternativerklärungen auf und verabsolutiere die, wo das nicht angemessen ist. In diesem Fall lässt dich der Abendmahlsbezug absolut nicht leugnen - aber er ist nicht allein sondern in der Art eines Vexierbildes mit altgriechischen Götterdarstellungen maskiert bzw. vermengt. Es ist da beides drin - und wer sich darüber aufregen will, der darf das nach wie vor gerne tun, ohne irgendjemanden Unrecht zu tun. Ich für meine Person wundere mich mehr als dass ich mich groß aufrege. Klingt mein Eröffnungsposting "entrüstet"? Dazu hätte es denn schon emotionaler sein müssen und weniger auf die Zusammenhänge und Konsequenzen schauend, oder?
Ich werde meine Zeit nicht damit verschwenden darüber zu diskutieren, was angeblich die Aussage dieser Darsteller war. Ich nehme einfach hin, was der Regisseur sagte. Und seine Aussage macht im Kontext der Olympischen Spiele auch viel mehr Sinn.
Davon abgesehen: Es ist für mich eine vollkommene Nichtigkeit. Das Bild vom Letzte Abendmahl war schon tausend Mal Motiv für tausende Serien, Filme, Bilder und Theateraufführungen. Warum dieses Bild so sehr fast schon vergöttert wird, hat sich mir noch nie erschlossen.
Wenn die Kirchen sich dazu äußern, schön und gut. Aber das jetzt Trump und Meloni auch noch aufspringen. Lächerlich. Da wird auch einer Mücke ein Elefant gemacht.
@lhoovpee Was man erkennen kann ist, dass Frankreich die Diskussion möglichst schnell vom Tisch haben will. Wenn man googelt, findet man kaum noch Inhalte der Veranstaltung und es ist das ein schönes Beispiel, wie man binnen kurzer Zeit das Internet von Inhalten "reinfegen" kann.
Ich kann das aber auch gut nachvollziehen, denn bei Olympia soll es ja um etwas anderes gehen und auch das Bild Frankreichs in der Welt scheint mir durch diese Eröffnungsfeierlichkeit nicht eben gewonnen zu haben.
Daher ist jetzt dran, den Fokus auf andere Dinge zu richten. Ich denke, die knutschende Sportministerin, die grad durch die Presse geht, entspricht dann schon wieder mehr dem Frankreich Bild, wie wir das kennen und wie viele es lieben. Und erste Ergebnisse aus den Wettkämpfen gibt es denn ja auch noch.
Das sind wohl zwei Züge.... Trump und die Show, Meloni und der unfaire Boxkampf. Oder hat Frau Meloni sich auch zur Show geäußert?
Ich bin gestern über einen Box-youtuber hingekommen, der die Punchkraftunterschiede zwischen männlicher und weiblicher Biologie erklärt hat.
Imane Khelif und die andere Boxerin (Li Yu ting) haben XY Chromosomen und hohe Testosteronwerte (2023) und damit einen anderen Muskel- und Knochenstatus und eine 162% höhere Schlagkraft von der Biologie aus.
Beide Boxerinnen müssten also in einer höheren Klasse antreten, als ihrem Körpergewicht zugeordnet oder mit Männern kämpfen in ihrer Gewichtsklasse.
Mir ist absolut nicht wohl bei dem Gedanken an die Boxerin, die morgen gegen Li Yu Ting antreten soll.
Oder hat Frau Meloni sich auch zur Show geäußert?
Ja, hat sie. Müsste ich jetzt raus suchen...
und der unfaire Boxkampf.
Nun, da wurde wohl auch wieder zu vorschnell verurteilt und sind diverse Fake News verbreitet.
und hohe Testosteronwerte (2023)
Nun, scheinbar nicht so zu Hohe. Sonst wäre sie nicht zugelassen.
Imane Khelif und die andere Boxerin (Li Yu ting) haben XY Chromosomen
Zu Li Yu ting kann ich nichts sagen. Über sie habe ich noch nichts gelesen.
Zu Khelif sei dies angemerkt: Das IBA (bekannt für Korruption und Wettskandalen) ist da extrem intransparent. Erst wurde von DNA-Test gesprochen, dann von zu hohen Testosteronwerte. Jetzt wird nur noch von einem "anerkannten Test, dessen Einzelheiten vertraulich bleiben" gesprochen. Die Testergebnisse will das IBA nicht veröffentlichen. Entsprechend wird das vom IOC nicht anerkannt.
Für Olympia gilt, dass „die Teilnahmebedingungen sowie alle geltenden medizinischen Vorschriften“ erfüllt sind.
Khelif hat weder XY Chromosomen, noch handelt es sich um eine Trans-Frau. Und sofern hier niemand andere Fakten mit seriösen Quellen nennen kann, bleibt das für mich so stehen. Doping mit Hormonen ist durchaus vorstellbar; aber solang es da kein Beweis für gibt, auch nur Vorwürfe aus Schall und Rauch.
und hohe Testosteronwerte (2023)
lhoovpee: Nun, scheinbar nicht so zu Hohe. Sonst wäre sie nicht zugelassen.
Die sind diesmal wohl gar nicht in Betracht gezogen, bzw untersucht worden.
Beide Boxerinnen hatten damals gegen das Urteil geklagt, ihr Klage aber zurückgezogen und damit das Urteil und somit auch die Beurteilung anerkannt.
Die sind diesmal wohl gar nicht in Betracht gezogen, bzw untersucht worden.
Es werden doch bei allen Sportlern Doping-Test gemacht? Eine Boxerin wurde dadurch suspendiert.
Worauf da genau alles getestet wird, weiß nicht allerdings nicht.
Das weiß ich auch nicht, was da alles wie getestet wird. Jedenfalls sind alle Anabolika grottengefährlich für die Gesundheit der Sportler.
Aber zur Klarheit: ich äußere keine Vermutung über die Einnahme von Dopingmitteln bezüglich Frau Khelif.
@lhoovpee Ich habe mir die ganze Tanzshow noch mal genau angesehen.
Es fängt an mit der DJ (Frau) mit der Krone in der Mitte an einem Mischpult, das auf dem Laufsteg/Tisch steht, rechts und links drapiert diverse Drag Queens, schwarzer Mann und kleinwüchsige Frau, die Hartel fälschlicherweise als Kind identifiziert. Sie stehen starr und fangen langsam an sich nach der Musik zu bewegen. Beim besten Willen kann ich nicht die Nachstellung von Leonardo da Vincis Abendmahl erkennen, schon die Anzahl der Personen rechts und links passt nicht, die Gesten und Haltungen auch nicht.
Dann kommt die Überschrift: "Festivite", es beginnt eine Modenschau mit Trans und normalen Models auf dem Laufsteg-Tisch. Nach 20 Min fangen die Models an zu tanzen, immer mehr Tänzer tanzen auf dem Tisch und neben dem Laufsteg. Dann tobt der Fackelträger über den Laufsteg, auf einem Ponton unter der Brücke auf einer Europafahne tanzen weitere Tänzer, die aber nicht nach "Trans" aussehen. Auf der Brücke tanzt ein Oberkörperfreier Ballettänzer, dann der Afrikaner mit der kleinwüchsigen Frau (Hartels angebliches "Kind"), dann diverse andere Tänzer, dann ein Gehbehinderter auf Krücken, der nur auf seinen Händen tanzt (sehr beeindruckend!), ein Trachtenpaar Volkstanz, immer im Wechsel mit Tanzszenen auf dem Ponton unter der Brücke.
Nach 45 Min kommt dann der blaue Dionysosschlumpf und wieder ein Standbild, das wirklich sehr stark an "Das Fest der Götter" des niederländischen Künstlers Jan van Bijlert erinnert.
Nach dem Einsatz kommt die Überschrift: "Obscurite" (Dunkelheit) mit einem Technotanzeinsatz der Tänzer auf dem Ponton und nach fast einer Stunde ist das Spektakel endlich zuende.
Für die Abendmahlsidee braucht man schon sehr viel Phantasie und ich glaube, dass die Empörer sich mehr an den Transauftritten gestört haben, und so einen Vorwand hatten.
Für meinen Geschmack war diese Vielfaltsfete mit Groß/Klein, Gesund/Körperbehindert, Schwarz/Weiß, Trans/Homo/Lesbisch einfach etwas zu lang und langweilig im Vergleich zu den anderen Stationen.
Was aber jetzt passiert, finde ich nicht mehr lustig. Die französische DJ und jüdische, lesbische Aktivistin Barbara Butch, also die dicke Frau mit der Krone, die angeblich Jesus sein soll, hat zahlreiche antisemitische, homophobe, sexistische und fettfeindliche Beleidigungen und sogar Todesdrohungen erhalten, dass sie in Paris Klage eingereicht.
Die meisten "Abendmahlskritiker" haben wahrscheinlich die Show gar nicht gesehen und plappern nur empört nach, was andere unterstellen. Hartel, den ich sonst sehr schätze, eingeschlossen. Und auch hier im Forum muss ich die "Empörten" mal fragen, ob sie sich die Show wirklich angesehen haben, oder einfach nur irgendwelche Schlagzeilen für sich interpretieren.
Hej murphyline,
"Ich habe mir die ganze Tanzshow noch mal genau angesehen."
Ja, ich mir auch. Teilweise mehrfach.
"der kleinwüchsigen Frau (Hartels angebliches "Kind")"
Jepp. Wie alt diese Frau ist, weiß ich nicht; Hartl vermutlich aber auch nicht. Nun halte ich es wahrhaftig nicht für eine Schande ein Kind zu sein. Einen vermutlich erwachsenen kleinwüchsigen Menschen aber als Kind zu bezeichnen, halte ich für ziemlich daneben. Und wenn das jemand macht, der sich darüber empört, dass mit dieser Show Christen (und/oder was auch immer) lächerlich gemacht werden, dann finde ich das einfach nur peinlich.
"Die meisten "Abendmahlskritiker" haben wahrscheinlich die Show gar nicht gesehen und plappern nur empört nach, was andere unterstellen. Hartel, den ich sonst sehr schätze, eingeschlossen."
Ja. Auch ich schätze Hartl eigentlich sehr. Und ich bin grad wirklich erschüttert.
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Weil ich dir ein Smiley geklickt habe, hier denn doch eine ganz kleine Distanzierung:
"Beim besten Willen kann ich nicht die Nachstellung von Leonardo da Vincis Abendmahl erkennen, schon die Anzahl der Personen rechts und links passt nicht, die Gesten und Haltungen auch nicht."
Das sehe ich nicht ganz so. Die Assoziation kann ich schon nachvollziehen. Allerdings: gestern habe ich "Bares für Rares" aus Kloster Eberbach angeguckt. Sieben Händler an einem Tisch nebeneinander. Wolfgang Pauritsch in der Mitte, je drei Jünger(innen) rechts und links von ihm. Klosterräumlichkeiten im Hintergrund, dem Bild von da Vinci deutlich ähnlicher als die Seine in Paris. Also: "Beim besten Willen" kann ich an allen möglichen Stellen da Vincis Abendmahl assoziieren, bei Bares für Rares, aber schon auch bei der Show in Paris. Und ich halte durchaus auch den Gedanken für legitim, dass die Macher der Show "Abendmahlsassoziationen" mit der Intension zu provozieren beabsichtigt haben. Und das darf man schon auch kritisieren, wenn man mag.
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Was ich mir wünsche, sind konstruktive, liebevolle und versöhnliche Ansätze. Queere und Christen (und ja, ich bin der festen Überzeugung, dass es auch jede Menge queere Christen gibt) mögen sich in guter Weise begegnen, sich - gerne auch kontrovers - austauschen.
Wenn ich aber so bedenke, wieviel queere Menschen wir, also die Christen, die Kirche in welcher Gestalt auch immer, verhöhnt, verfolgt, verbrannt, verachtet haben, dann denke ich, dass die Queeren noch verdammt viele Darbietungen wie jetzt in Paris guthaben.
Also: versöhnliche Ansätze wünsche ich mir. Bei Hartl vermisse ich sie.
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Das ist ein ganz persönlicher Beitrag von mir, aber vom Moderator mag ich ausrichten, dass dieser Thread hier freilich teilweise recht kontrovers ist, er aber bislang keinerlei Notwendigkeit gesehen hat einzugreifen; und er bedankt sich dafür.
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
""Beim besten Willen" kann ich an allen möglichen Stellen da Vincis Abendmahl assoziieren"
Das Problem ist, dass die Assoziationen als solche gar nicht bewusst werden. D.h. man nimmt nicht wahr, dass der gegenwärtige Eindruck sich zu einem großen Teil von irgend etwas im Hintergrund des Gehirns speist und mit der Gegenwart überhaupt nichts zu tun hat. Deshalb erlebt oder versteht man das uralte Material des Denkens und Fühlens als gerade erst entstanden.
@queequeg Nun, wer diese Szene mit dem Gemälde von da Vinici assoziiert, ist nicht alleine.
Ich habe mal ein Screenshot der Szene in ChatGPT hochgeladen:
Ja, das Bild erinnert stark an das berühmte Gemälde "Das letzte Abendmahl" von Leonardo da Vinci. Die Anordnung der Personen um einen langen Tisch und die Art, wie sie posieren, ähnelt der Komposition dieses ikonischen Kunstwerks. In dieser modernen Interpretation scheinen die Personen jedoch in auffälligen und fantasievollen Kostümen gekleidet zu sein, was der Szene eine kreative und zeitgenössische Note verleiht.
4o
"wer diese Szene mit dem Gemälde von da Vinici assoziiert, ist nicht alleine."
Das wäre ja auch sehr verwunderlich, weil jeder Mensch die Welt aus dem Pool seiner Assoziationen heraus wahrnimmt.
Es gibt zu jedem Sachverhalt Gruppen, die ihn auf eine bestimmte Art sehen und andere Gruppen, die ihn anders sehen.
Danke für deine Analyse.
Hast du ein Link zum Video? Das was ich mir gespeichert hatte, ist nicht mehr verfügbar.
@lhoovpee https://www.youtube.com/watch?v=CxWPCmksPqU
Die Party Show fängt bei 1.54 an, der blaue Schlumpf kommt bei 2.38 und die Show hört bei 2.42 auf. Dazwischen sind natürlich viele Boote mit den Olympiateams, die die meiste Zeit beanspruchen.
Veröffentlicht von: @goodfruitDu kannst Bilder der Veranstaltung in Paris mit dem Bild gegenüber stellen und das passt fast 1:1. Dann ein paar Sekunden weiter, passt es wieder besser zu dem Gemälde des komplett unbekannten niederländischen Malers.
das war eine Stunde später, nicht ein paar Sekunden. Hast du die Show überhaupt angesehen?
Veröffentlicht von: @frosch80Jepp. Wie alt diese Frau ist, weiß ich nicht; Hartl vermutlich aber auch nicht. Nun halte ich es wahrhaftig nicht für eine Schande ein Kind zu sein. Einen vermutlich erwachsenen kleinwüchsigen Menschen aber als Kind zu bezeichnen, halte ich für ziemlich daneben.
Übrigens habe ich bezüglich des Kindes Hartels Video auf Youtube kommentiert und er hat meinen Beitrag gelöscht ... Ich habe sehr höflich kommentiert! (Die Macher der Show hätten niemals zugelassen, dass dort echte Kinder rumhüpfen, dann wäre ein Shitstorm der ganzen Welt über sie ergangen und zudem war die Uhrzeit rechtlich schon zu spät, um Kinder legal auftreten zu lassen.)
@murphyline Kennst Du Dich mit den gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz in Frankreich aus?
Es wäre dazu zu klären, ob das dort ein jugendgefährdender Ort war. Da können die Meinungen auseinandergehen - aber im Sinne der Macher der Show war das ja normales Frankreich bzw. französisches Ideal. Von daher war das wohl eher ein öffentlicher Platz. Wenn es ein Kind war, dann war vermutlich Vati oder Muti unter den "Göttern" und in so einem Fall gibt es in Frankreich wohl überhaupt keine Beschränkungen. Das Kind oder der kleinwüchsige Mensch ist, wenn ich das richtig verstehe, nicht wirklich aufgetreten sondern war vermutlich in der Anwesenheit einer Begleitperson mit Bühnenpräsenz anwesend.
Ich glaube kaum, dass da irgendwer Ärger bekommen hätte, wenn es ein Kind gewesen wäre.
Veröffentlicht von: @goodfruitWenn es ein Kind war, dann war vermutlich Vati oder Muti unter den "Göttern" und in so einem Fall gibt es in Frankreich wohl überhaupt keine Beschränkungen. Das Kind oder der kleinwüchsige Mensch ist, wenn ich das richtig verstehe, nicht wirklich aufgetreten sondern war vermutlich in der Anwesenheit einer Begleitperson mit Bühnenpräsenz anwesend.
Du hast es nicht gesehen und weißt nicht, wovon du redest! Alle deine Vermutungen sind falsch. Ich kriege das Bild von der kleinen, gelben Frau hier leider nicht eingefügt. Aber oben ist ja der Link zur Show, da kannst du dir das selbst ansehen.Das mache mal bitte, bevor du hier weitere falsche Behauptungen verbreitest.
@murphyline Körpergröße ist bei den Franzosen kein wesentliches Merkmal. Es gibt in Frankreich sehr viele für nordische Verhältnisse kleine bis sehr kleine Menschen, die oft total fit und nett sind. Wenn man sich mal die Riege französischer Staatschefs ansieht, dann sind da auch große Persönlichkeiten mit kleiner Körpergröße dabei.
Aber schau mal in das erste Video von meinem ursprünglich verlinkten Beitrag:
Da kommt bei Sekunde 15 deine "gelbe Frau" ins Bild bis bei Sekunde 20 zu einer anderen Einstellung gewechselt wird.
Ich sehe da ein Kind - und zwar mache ich das nicht an der Körpergröße, sondern mehr an den Gesichtszügen fest.
Natürlich ist das auch nur aus dem Bauch heraus eingeschätzt - wir kennen das Alter einfach nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass der Herr in schwarz von uns aus links hinter ihr der Papa ist.
Ich würde mich aber wundern, wenn es Schwierigkeiten geben sollte, wenn da das Kind dabei war. Das ist doch eine große Sache und ein tolles Erlebnis. Und es wird der Person da ja nichts wirklich Belastendes abverlangt - kein Blockflötenvorspielen oder Rad-schlagen oder dergleichen.
Huuups, jetzt steht mein Kommentar wieder unter Hartels Beitrag.
Das Kommentare bei YT weg sind, bzw. nicht zu finden, hab ich bei vielen gelesen und ganz oft auch, dann, dass es nicht vom Yter ausging, sondern das irgendwas mit der Programmierung von YT zu tun hat, was lesbar ist, was verschwindet und auch was einem angezeigt wird. Und dann gibt es noch im eigenen YT-Kanal wohl so komische Hintregrundeinstellungen, die beeinflussen was du sehen und lesen kannst. Alles sehr undurchsichtig.
@channuschka bei Hartel waren aber in den Kommentaren mehrere User, die sich darüber beschwerten, dass ihr Kommentar gelöscht wurde. Alles Leute, die Hartels Sicht nicht teilten.
Ich finde sein grundsätzliches kritisches Anliegen, wie wir mit unserer christlichen Kultur umgehen und dass es in der europäischen Gesellschaft angesagt ist, das Christentum zu verspotten, grundsätzlich richtig. Nur der Aufhänger, die angebliche Abendmahlsdarstellung bei der Olympiaeröffnung, finde ich falsch. Da ist er auf den Zug der Empörten aufgesprungen.
2017 hatte Lidel Kreuze von Kirchen auf griechischen Joghurtverpackungen entfernt um „die religiöse und politische Neutralität einzuhalten“.
Jetzt hat Frankreich dies wiederholt und das Kreuz auf dem Invalidendom auf seinem offziellen Olympia-Plakat entfernt, was Hartel auch anspricht. Hier ist die Unterdrückung unserer christlichen Kultur zugunsten derer, die sie nicht teilen, viel deutlicher nachweisbarer, als bei der weit interpretierbaren Abendmahlsdarstellung in der Olympia-Show. An der Stelle kann ich Hartels Kritik nachvollziehen und teile sie auch.
Jetzt hat Frankreich dies wiederholt und das Kreuz auf dem Invalidendom auf seinem offziellen Olympia-Plakat entfernt, was Hartel auch anspricht.
Das würde ich aber jetzt auch nicht überinterpretieren. Gemäss IOC:
handele es sich bei dem Plakat um "eine fröhliche, künstlerische Interpretation einer neu erfundenen Stadt". Viele Elemente habe der Künstler neu interpretieren können. Die Darstellung sei weder erschöpfend noch realitätsgetreu; so laufe die Tahiti-Welle vor dem Jachthafen von Marseille; der Eiffelturm sei rosa, und die U-Bahn fahre unter dem Arc de Triomphe hindurch. All das müsse nicht Gegenstand politischer Interpretationen sein.
und der Illustrator Ugo Gattoni selbst meinte dazu:
er habe gar nicht versucht, Objekte oder Gebäude korrekt darzustellen – sondern "so, wie sie mir erscheinen, ohne Hintergedanken"
Sich über das fehlende Kreuz auf der Kuppel des Invalidendoms beschweren - ok, kann man machen, auch um den Verantwortlichen zu zeigen, dass die Bevölkerung aufmerksam und kritisch ist. Aber nun gleich
die Unterdrückung unserer christlichen Kultur zugunsten derer, die sie nicht teilen
... zu wittern, finde ich doch etwas arg übertrieben. 🙂
@tamaro haste recht, so habe ich das nicht gesehen, mich nur über den Badestrand und das Meer bei Paris gewundert.
Das fehlende Kreuz hat halt durchaus auch ein "Gschmäckle" von "Unsichtbarmachen" der religös-kulturellen Wurzeln. Wobei ich dem Künstler da nichts unterstellen will, auch weil das Kreuz in dem Fall nicht das markanteste an dem Bau ist und er auch schon lange keine religöse Funktion mehr hat, wenn ich richtig informiert bin. Die meisten denken beim Invalidendom nicht an Kirche oder Christentum.
Anders als bei den griechischen Kirchen, wo die Kreuze doch sehr markant und auffällig sind baulich. Und eben die Gebäude auch so genutzt werden. Religöse Gebäude zu nehmen und dann das religöse zu entfernen... vielleicht dann doch besser die Säulen der Akropolis, da hat die Geschichte das religöse schon entfernt und weltanschaulich neutralisiert.