Wie beurteilt Ihr m...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wie beurteilt Ihr mein Verhalten in der Beziehung?

Seite 4 / 5

Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Liebe Männer (und auch liebe Frauen),
Ich würde euch gerne um Rat fragen. Wie beurteilt ihr mein Verhalten in der Beziehung? Ich (w, 30) wüsste gerne wie jemand, der ansonsten nichts über uns weiß das folgende beurteilt. Ich habe dieses schon in einem anderen Forum geschrieben und dort waren sich alle einig, dass es an einer Eigenschaft X oder an einer Eigenschaft Y von meinem Mann liegt, von denen sie dort wussten. Ich bin mir nicht so sicher und möchte wissen, wie Leute dies beurteilen, die keine Backgroundinfo haben. Daher nur so viel Background Info: Mein Mann ist übrigens intelligent und trägt Verantwortung im Job. Er hat auch ein ziemlich gutes Selbstbewusstsein.

1. Wenn mein Mann nicht bei der Arbeit ist, fragt er ständig wegen Kleinigkeiten um Rat. Er ruft mich auch wegen Kleinigkeiten an. Ein paar Beispiele für solche Kleinigkeiten. „Du hast mir auf die Einkaufsliste geschrieben, dass du Salz willst. Von welcher Marke soll das sein? Mit oder ohne Jod?“, „Du hast mir ja gesagt, dass ich mit Sohn (6 Jahre alt) schon mal den Koffer packen soll, weil wir zur Großmutter fahren. Soll ich ihm zeigen, den Koffer so zu packen, wie ich das tun würde oder auf eine andere Art? Wenn ja, welche?“, „Die Schlafengehzeit der Kinder ist ja um xx Uhr. Ist denn xx.15 Uhr auch okay?“ (er rief mich an mehreren Tagen an, um das zu fragen, ich sagte jedes Mal es sei okay, aber er wollte an jedem Tag von neuem wissen, ob es an diesem Tag okay ist), „Dürfen die Kinder heute Fruchtzwerge haben, wieviele?“ (mehrere Anrufe, einmal mit der Rückfrage ob es die Bio Variante oder die andere sein sollte).
Ich habe ihm gesagt, dass mich das nervt und er bitte damit aufhören und total nebensächliche Entscheidungen auch mal selbst treffen möge. Es ist aber nicht bei ihm angekommen. Ich beantworte weiterhin seine Fragen, ist das ein Fehler? Habe mir schon überlegt, bei Anrufen von ihm mal nicht dran zu gehen, weil sie sich zu 95% mit solche Dingen beschäftigen, aber zum einen könnte es ja doch mal etwas wichtiges sein, zum anderen, weil er sich leicht Sorgen macht, dass geliebten Menschen etwas passiert sein könnte, wenn er sie nicht erreicht.

2. Für mich viel wichtiger. Mein Mann war vor einiger Zeit wegen einer Sache beim Arzt und der Arzt war mit seiner Ernährungsweise unzufrieden. Mein Mann ist mit seinem Gewicht (BMI an der Grenze zum Übergewicht) und seiner Ernährungsweise auch sehr unzufrieden und während ich mir früher keine Sorgen gemacht habe, fing ich an mich zu sorgen, seit ich weiß, wie der Arzt es sieht. Nun ist es so, dass mein Mann gesundes Essen nur dann isst, wenn man es ihm vor die Nase setzt und dass er stark die Erwartungshaltung hat, dass man (oder besser gesagt: frau) es ihm kocht und vor die Nase setzt.
Er nimmt es sich, wenn die Kinder und nicht da sind, auch nicht selbständig aus dem Kühlschrank, um es sich warm zu machen (oder höchstens in Ausnahmefällen und überhaupt nur, wenn man ihm vorher gesagt hat um Punkt X Uhr, nehme das Essen Y aus dem Kühlschrank und esse es... ansonsten lässt er es nämlich blieben, weil er ja nicht wusste für wie viel Uhr das Essen war. Ich weiß, das hört sich total seltsam an, ist aber unglücklicherweise wahr). Meistens aber macht er sich ein Tüte Nachos auf oder ist Schokolade oder Popcorn bis ich komme und verlangt dann „Da bist du ja, mach mir das Essen warm“. Es ist für mich kein Problem, ihm ein Essen warm zu machen, wenn ich nicht da bin, aber es wäre schön, wenn er auch mal selbst auf die Idee käme, sich was zu machen außer Schokolade und Popcorn und wenn er mein Essen nicht mag gerne auch etwas anderes sein. Er KANN übrigens kochen und sogar recht gut, weil er das mit Freunden zusammen gerne mal macht oder einem auch mit einem Valentins oder Muttertagsessen überrascht. Er weiß auch, wie man die Mikrowelle bedient. Sie zu bedienen, um sich zum Beispiel einen Tassenkuchen zu machen ist für ihn überhaupt kein Problem und da fragt er auch nicht nach der Uhrzeit, sondern macht es einfach.
Ich mache mir so langsam Sorgen, weil der Arzt mit seiner Ernährung wie gesagt unzufrieden ist und er auch gesundheitliche Probleme hat, die laut Arzt dadurch mitbedingt sind (wenn auch nichts schlimmes). Ich frage mich, ob dieses Gefrage nach der Uhrzeit nur dazu dient, dass er das Essen nicht essen muss... oder warum muss er bei Schokolade nie nach der Uhrzeit fragen? Mache ich das richtig, dass ich ihn das Essen warm mache und vorsetze?

3. Mein Mann hat Schlafstörungen und es ist bei uns zum Ritual geworden, dass ich ihm sage „So, jetzt ist Schlafenszeit“, denn sonst geht er nicht schlafen. Wenn ich nicht da bin sitzt er wach herum („und passt auf unsere schlafende Kinder auf“) bis ich wieder komme.
Er mag es, auf die Kinder und mich aufzupassen und den Gedanken zu schlafen mag er nicht so. Er verwendet zum Schlafengehen so eine Muskelentspannungstechnik, mag das aber nur machen, wenn ich dann im Gegenzug auf ihn aufpasse, weil er sich dabei verletzlich fühlt. Das mache ich auch gerne, wenn ich da bin... aber wenn ich nicht da bin sitzt er einfach wach herum. Bis spät in die Nacht und kriegt dann kaum Schlaf. Er muss für seine Arbeit früh aufstehen. Ich habe versucht, das mit ihm zu besprechen, aber er findet, dass er nicht viel Schlaf braucht (nur Kaffee). Ansonsten trinkt er manchmal Alkohol um besser schlafen zu können. Es ist nicht viel, noch unter dem deutschen Durchschnitt. Trotzdem macht es mir Sorgen, dass er eben zu einem Zweck trinkt.

Ich muss sagen, dass wir leider oft darüber streiten und ich ihm vorwerfe, dass er dumme Fragen stellt, nicht alleine für sich kocht, sich ungesund ernährt, zu wenig schläft und ich komme mir so gemein vor, weil er auch viele gute Seiten hat... aber ich mache mir Sorgen, weil er sich eben so unselbständig benimmt und man (frau) hat das Gefühl, dass er überhaupt nicht auf sich aufpassen kann und er fordert das auch von mir, dass ich ihm das Essen vorsetze, ihn ins Bett bringe und so weiter.

Antwort
308 Antworten
Ahischa
Beiträge : 482

Hotel Mami.....
Hallo Anonym,

sicherlich ist das für dich keine einfache Situation, denn in einer Partnerschaft macht man sich Sorgen um das Wohl des anderen.
Du fragst, wie wir dein Verhalten beurteilen. Ich spüre da schon eine große Unsicherheit, einmal das zu tun, was vernünftigerweise angezeigt wäre,
andererseits aus Sorge um das gesundheitliche Wohl auf das Lebensmuster deines Mannes einzugehen.

Du schreibst ja, dass dein Mann zu Beginn eurer Beziehung nicht so war, sich erst im Laufe so entwickelte. Mache Prozesse unseres Lebens laufen unbewusst ab. Was wir Menschen jedoch in unserer Entwicklung gemeinsam haben, dass wir uns immer wieder die Situation im Leben schaffen, die uns vertraut sind. Oftmals hat es damit zu tun, in der Wiederholung dessen, das abzuschließen, was im Vorangegangen nicht optimal verlaufen ist.

Es gehören immer zwei zum Tanzen und da ist es wichtig zu schauen, welchen Part man selbst übernimmt und warum.
Du lässt dich von deinem Mann in eine Mutterrolle drängen. Die Mutti, die die Entscheidungen trifft, Söhnchen rundum versorgt, ihm das Denken abnimmt und somit sagt, was er zu tun hat. Der Vorteil, den dein Mann davon hat, es ist bequem. Was bringt diese Situation dir?

Was macht es dir so schwer, die Verantwortung für den Schlafprozess, dass Zubettgehen deinem Mann zu überlassen? Er ist erwachsen.
Hat er mal ein paar Nächte seinen Schlaf verpasst, wird ihm sein Körper schon mitteilen, wie er das findet………..
Mit dem Essen ist es nicht anders. Du nimmst ihm etwas ab und wunderst dich, dass er es dann aus Gewohnheit einfordert.

Wenn Abnabelungsprozesse von den Eltern nicht optimal, oder unzureichend verlaufen sind, erlernte kindliche Lebensmuster im Erwachsenenleben auftauchen, dann gilt es, diese Entwicklung auf eine konstruktive Weise zu Abschluss zu bringen. Partnerschaft ist Beziehung, die auf Augenhöhe stattfindet. Eltern-/Kindbeziehung hingegen trägt ein Gefälle in sich. Partnerschaften, in denen sich ein solches Gefälle stabilisiert, geraten in eine Schieflage. Hier kann prof. manchmal eine Unterstützung sein.

D. h. mit Nörgeln und Zurechtweisungen wirst du hier nicht weiter kommen. Frag dich in den jeweiligen Situationen mal, wessen Verantwortung das aktuelle Problem ist. Ermutige deinen Mann, eigene Entscheidungen zu treffen. Wenn er dich also anruft, ganz freundlich, Schatz, ich traue dir das zu, dass du das hinbekommst…………
Belass die Verantwortung bei ihm, auch in den Situationen rund um das Essen. Menschen haben die Angewohnheit dann zu reagieren, wenn der Leidensdruck so groß ist, dass man ihn nicht mehr ignorieren kann. Selbst wenn er die Situation ausreizt, bleibe bei dir und lass ihn machen. Willst du als Partnerin auf Augenhöhe wahr- und ernstgenommen werden, ist die Rolle der Mutti kontraindiziert.

Im Moment übernimmst du die Mutterrolle, doch damit hilfst du ihm nicht, du hältst ihn in seiner Rolle gefangen. Die Frage an dich wäre, warum tust du das, was bringt es dir an Gewinn und was macht es dir so schwer, aus dieser Rolle auszusteigen? Ist es die Angst vor Konflikten?

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
11 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es bringt mir eigentlich keinen Gewinn. Jedenfalls wüsste ich nicht, was der Gewinn wäre. Es ist eher ie Angst, was passieren würde, wenn ich diese Dinge nicht täte.

Anonymous antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 482

Loslassen.....
Nun, der Gewinn für dich liegt darin, deine Ängste um deinen Mann zu deckeln. Was könnte denn schlimmstenfalls passieren?

Es ist deine Angst, die dich so handeln lässt, wie du es tust und genau damit schaffst du die Situation, die du so fürchtest. Für deinen Mann besteht überhaupt kein Anlass, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, wenn du ihm alles abnimmst. Du bist Ehefrau, nicht seine Mutter, oder in der Rolle ihn zu erziehen. Er ist erwachsen und muss mit seinen Themen selbst klar kommen. Ob er das schafft, oder nicht, ist erst mal sekundär. Doch du beraubst ihn um die Erfahrung, an den Punkt zu kommen, selbst aktiv zu werden, sich möglicherweise selbst zu entscheiden, Hilfe anzunehmen, da, wo er es alleine nicht schafft.

Deine Ängste, die können nur da bewältigt werden, wo sie existent sind, nämlich in dir. Nicht an deinem Mann. In jeder Ehe wird man sich früher, oder später dem Gedanken stellen müssen, dass es den Partner einmal nicht mehr geben könnte. Das liegt in der Natur des Menschseins und die fragt nicht danach, ob wir das wollen, oder nicht. Loslassen, dass ist die schwerste Lektion unseres Lebens. Wir können diesen Themen ausweichen, können versuchen festzuhalten, doch auf weite Sicht ist das aussichtslos. Das große Finale des Loslassens gelingt uns Menschen nur, wenn wir die Bereitschaft im Leben entwickeln, uns im Loslassen zu üben.
Loslassen kann mit dem Gefühl der Ohnmacht in Kontakt bringen und das ist schwer auszuhalten. An die Stelle wird dann gerne die Macht plaziert, indem man in einen Aktionismus verfällt, der einem vorgaugelt, man könne vermeiden, was man so befürchtet.

Lass deinen Mann los. Mach ihn nicht zum Kind und entmündige ihn damit, nur damit du dich besser fühlst. Gestehe ihm Zeit zu, sich in seinem Tempo zu entwickeln. Wende dich dir selbst und deinen Ängsten zu, damit sie sich wandeln können.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29427

Uneigentlich bringt es dir den Gewinn, dass du deine Angst scheinbar beruhigst.

Das, wovor du dich fürchtest, wird gefördert bei ihm, solange du so weiter machst und dann erntest du ziemlich sicher das, was du nicht willst.

Was könntest du von dir aus als erste Gewohnheit ändern und das auch durchziehen, damit er sich in dem Punkt nicht mehr auf deinen Knochen ausruhen kann?

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Es bringt mir eigentlich keinen Gewinn. Jedenfalls wüsste ich nicht, was der Gewinn wäre. Es ist eher ie Angst, was passieren würde, wenn ich diese Dinge nicht täte.

Was würde denn passieren, wenn du diese Dinge nicht tätest?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Was passieren würde, wenn ich diese Dinge nicht für ihn täte? Wenn ich ihn nicht ins Bett bringen würde, würde er viel zu wenig Schlaf kriegen und wenn ich ihm nicht das Essen aufwärmen und servieren würde, würde er sich noch ungesünder ernähren... undefeated gesagt: er hat jetzt schon Verdauungsprobleme, die für ihn sehr unangenehm sind.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Was passieren würde, wenn ich diese Dinge nicht für ihn täte? Wenn ich ihn nicht ins Bett bringen würde, würde er viel zu wenig Schlaf kriegen und wenn ich ihm nicht das Essen aufwärmen und servieren würde, würde er sich noch ungesünder ernähren... undefeated gesagt: er hat jetzt schon Verdauungsprobleme, die für ihn sehr unangenehm sind.

Ok, angenommen du tust diese Dinge nicht mehr für ihn und er bekäme zu wenig Schlaf, würde sich noch ungesünder ernähren und seine Verdauungsprobleme werden für ihn unangenehmer. Was würde dann passieren?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ja, es ist halt so: Er hat jetzt schon Verstopfung und es geht ihm damit nicht gut, weil es nicht nur so ein bisschen ist, sondern recht ausgeprägt und ich möchte nicht, dass es ihm schlecht geht.
Außerdem könnten noch alle möglichen weiteren Krankheiten bei ihm auftreten, wenn er sich weiter so ernährt: Diabetes, Herzprobleme, alles mögliche. Der Arzt hat sehr von dieser Ernährungsweise und auch sehr von dem was er trinkt (gezuckertes Getränkegranulat) abgeraten.

Anonymous antworten
John-Michi
(@john-michi)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 522

vielleicht würde es ihm aber gut tun, wenn er einmal merkt, dass zu wenig Schlaf z.B. nicht gut tut und er dann irgendwann so einschläft?

john-michi antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Ja, es ist halt so: Er hat jetzt schon Verstopfung und es geht ihm damit nicht gut, weil es nicht nur so ein bisschen ist, sondern recht ausgeprägt und ich möchte nicht, dass es ihm schlecht geht.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann würde es ihm schlechter gehen, wenn du nicht mehr auf seine Ernährung und seinen Schlaf achtest. Was würde danach passieren, nachdem es ihm schlechter geht?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29427
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Ja, es ist halt so: Er hat jetzt schon Verstopfung und es geht ihm damit nicht gut, weil es nicht nur so ein bisschen ist, sondern recht ausgeprägt und ich möchte nicht, dass es ihm schlecht geht.

Es geht ihm doch schon schlecht. Und mit deinem Verhalten förderst du den status quo. Es wird ihm darin weiterhin schlecht gehen und du wirst dich weiterhin sorgen und es wird so nicht besser, sondern schlechter.

Dein Leitsatz orientiert sich am Schlechten: ich möchte nicht, dass es ihm schlecht geht.

Orientierung am Guten, das dich evtl aktivieren könnte, würde ich so ausdrücken: ich möchte, dass es ihm/uns gut geht.

Im Moment lebt er in einer Angstblase (Trauma) und du umgibst ihn noch mit einer Angstblase (Sorge).
Das ist ein erheblicher negativer Input, der nach einem emotionalen Ausgleich sucht.... und der geht schnell über Süßes (oder Alkohol, Daddeln oder ....) .
Was die Seele bräuchte, wird hier über den Magen ersetzt. Das deckelt einen Moment die unguten Gefühle... mindert sie aber nicht... und nach kurzer Zeit muss neuer Süßinput kommen, um nicht emotional abzustürzen und die Depression zu bedienen.

Ich hatte dich nach den Vorbildern in seinem Elternhaus gefragt. Jetzt stelle ich dir die Frage nach den Vorbildern in deinem Elternhaus.....nur für dich selbst.

Es gibt viele Elternhäuser, in denen Angst/Sorge als Liebe deklariert wird. Aber das ist keine Liebe... das ist Angst und es wird alles unternommen, die eigene Angst zu mindern.

Dein Mann brauch neues Verhalten um seiner selbst willen... und du brauchst neues Verhalten um deiner selbst willen... und dann ist auch ein neues Zusammenverhalten möglich, das nicht weiter den gegenseitigen Abbau betreibt, sondern den gegenseitigen Aufbau fördert.

deborah71 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Außerdem könnten noch alle möglichen weiteren Krankheiten bei ihm auftreten, wenn er sich weiter so ernährt: Diabetes, Herzprobleme, alles mögliche. Der Arzt hat sehr von dieser Ernährungsweise und auch sehr von dem was er trinkt (gezuckertes Getränkegranulat) abgeraten.

Er ernährt sich doch ohnehin so wie er will, nur dass er zusätzlich noch das von dir gekochte und aufgewärmte Essen zu sich nimmt, wenn du es ihm vorsetzt.

stundenglas antworten


Ungehorsam
Beiträge : 3336

Laß mich raten ...
Ihr seid nach/mit der Hochzeit in einen gemeinsamen Haushalt gezogen. Davor lebte dein Mann bei seinen Eltern. Es gibt kein Dazwischen, wo er seinen Alltag selber organisieren mußte.

Das ist der größte Fehler. Wie einige Vorposter schon festgestellt haben, hast du jetzt die Mutterrolle übernommen.
Besser wäre gewesen, dein Mann hätte vor eurer Hochzeit einen eigenen Haushalt geführt. Das empfehle ich generell.

ungehorsam antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das war falsch geraten...
Wir sind zwar erst nach der Hochzeit zusammengezogen, aber er lebte schon lange nicht mehr bei seinen Eltern.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19207

Wie hat er sein Leben da organisiert oder gemeistert? Weißt Du etwas darüber?

neubaugoere antworten
Lucan-7
Beiträge : 29500

Da du ausdrücklich nach deiner Rolle in dieser Beziehung fragst:

Wie es aussieht, bist du die perfekte Ergänzung für deinen Mann.

Alles, worum er sich nicht kümmern will erledigst du.
Du übernimmst die Verantwortung, wo er keine Verantwortung übernehmen mag.
Du denkst mit, wenn er nicht nachdenkt.
Was er nicht tut, das wird von dir getan.

So gesehen seid ihr ein gutes Team, weil dank dir an alles gedacht ist.

Aber irgendwie zweifelst du ja an der Situation, sonst hättest du sie hier wohl nicht so geschildert. Denn zumindest in den Aspekten, die du hier schilderst, seid ihr keine gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe.
Was du hier schilderst ist eine Mutter-Kind Beziehung. Darauf haben ja auch viele andere hier schon hingewiesen.

Interessant wäre jetzt also zu erfahren, in welchen Punkten er selber Verantwortung übernimmt und ob dieses Ungleichgewicht an anderer Stelle wieder ausgeglichen wird.

Entscheidend ist aber, welche Erwartungen du selbst an eine Partnerschaft hast. Und das kannst du dir nur selbst beantworten. Insofern wird hier wohl auch niemand deine Handlungsweise abschliessend beurteilen können - zumindest nicht aus deiner Perspektive heraus.

lucan-7 antworten


Gelöschtes Profil
Beiträge : 30188

Wie sehe ich dein / euer Verhalten in eurer Beziehung?
Liebe Ano,
beim Lesen habe ich mich zuerst gefragt, ob dein Mann in dir eine Frau gesucht hat oder eine Mutter. Ob er seine Frau gefunden hat weiß ich nicht und geht uns auch nichts an - aber das sollte euch in eurer Beziehung wichtig sein. Deshalb erscheint es mir wichtig, dass du ihm klar machst, dass du gerne seine Frau sein willst - aber nicht seine Mutter.

Und als zweites hatte ich das Bild eines Ehepaares aus der Vorkriegszeit und danach aus den 50-er Jahren vor Augen, wo der Mann im Beruf "seinen Mann steht", Verantwortung trägt, eine anerkannte Kapazität in seinem Fachbereich ist und das Geld nach Hause bringt - aber zu Hause (und in allem, was damit zusammen hängt) regiert "Mutti", die auch in allen häuslichen Dingen die letzte Entscheidungsgewalt hat. In unserer Familie gab es tatsächlich so einige Onkels, die diese strikte Trennung lebten. Nicht ganz unschuldig daran waren weniger die Ehefrauen, sondern vielmehr die Mütter dieser Männer, die ihre Söhne so erzogen hatten.

Ich nehme an, dass Ihr euch über dieses Thema und deine Erwartung an ihn schon häufiger unterhalten habt. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, ihm nicht "vorzubeten", was er zu tun hat. Und auf gar keinen Fall solltest du seinen Wünschen nachkommen, ihm das Essen warm zu machen, was bis dahin unberührt im Kühlschrank stand.
Ich weiß nicht, ob er zu Hause einfach zu bequem ist, selbst etwas zu tun oder ob er Angst hat, in "dein Revier" einzudringen, wenn er sich selbst etwas kocht, wenn er einkauft oder mit/für Sohnemann die Reisetasche packt. Vielleicht hat er auch Angst, deinen Vorstellungen und Ansprüchen nicht zu genügen?

Ich würde bei seiner nächsten Rückfrage ermutigen: "Mach's, wie du es für richtig hältst" oder beim Einkaufen "Kauf einfach das Richtige - du wirst es schon finden" - manchmal genügt auch ein "mir egal!".

Vielleicht braucht er aber auch mal einen richtigen "Schuss vor den Bug". Je nach dem, was er für ein Typ ist (bzw. wie empfindlich er ist) kannst du ihm aber auch mal sagen, dass du ja schon einen Sohn hast - und keinen weiteren Sohn, sondern einen Mann brauchst.
Vielleicht kapiert er's, vielleicht braucht er noch einige Anläufe, vielleicht braucht ihr aber auch beide einen Mentor oder eine Paar-Beratung.
Eine Abschlussfrage zu dem, was du alle geschrieben hast: Was wäre da zu lesen, wenn dein Mann diese Situationen aus seiner Sicht schildern würde?

LiGrü
Dschordsch

deleted_profile antworten
7 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Was dort stehen würde, wenn mein Mann die Situation aus seiner Sicht schildern würde? Das habe ich mich auch schon gefragt. Ich will es mal versuchen. Aufgrund von Dingen, die er mir sagte, wenn wir darüber gesprochen/gestritten und meinen Interpretationen vermute ich folgendes:

„Ich bin ein hart arbeitender Mann und ich brauche Abends etwas anständiges zu essen. Es ist ja allgemein bekannt, dass in einer Familie die Frau bestimmt, wann Essenszeit ist (auch wenn meine Frau das komischerweise nicht versteht). Wenn sie nicht da ist, dann warte ich halt bis sie kommt und mir etwas kocht. Ich bin ein ziemlich guter Fang. Ich verdiene nicht nur gut, ich helfe auch im Haushalt. Ich bin hart arbeitend, ehrlich und treu. Die, die mir am Herzen liegen möchte ich schützen. Ich kann putzen, bügeln, Knöpfe annähen. Ich geh sogar einkaufen. Seht nur: während meine Frau nicht da ist, helfe ich sogar indem ich putze. Ich glaube, dass ich ein sehr unter Ehemann bin.

Mein Körper ist stark, der kann viel vertragen. Es ist mir doch egal, was ich esse. Darüber nachdenken ist doch für Luschen. Ich weiß nicht warum ich zunehme. Vielleicht trainiere ich nicht hart genug.

Ich brauche nicht viel Schlaf, ich brauche nur Kaffee. Schlafen kann ich noch, wenn ich tot bin. Ich passe gerne auf. Ich kenne eine Entspannungsübung, die mir hilft einzuschlafen... aber dabei habe ich das Gefühl nicht mehr wachsam sein zu können. Ich brauche bitte Hilfe. Jemand muss auf mich aufpassen, während ich das mache, sonst bekomme ich Angst. Deshalb warte ich bis meine Frau mir dabei hilft. Ich mag das nicht allein machen und ohne diese Übung kann ich nicht schlafen. Es wäre zwecklos, es zu versuchen... macht aber nichts, da ich nicht viel Schlaf brauche währte ich einfach bis sie kommt. Keine Ahnung, warum sie immer so genervt darauf reagiert. Ich habe doch lieb gewartet. Ich habe doch gar nichts Böses getan. Ich will doch keinem zur Last fallen. Ich habe doch sogar geputzt während ich wach war. Andere Frauen wären entzückt. Sowas undankbares aber auch... und was ist denn das Problem da ich ohnehin nicht viel Schlaf brauche?“

Das wäre meine Interpretation davon, was er denken könnte gebildet aus Dingen, die er mir zu verschiedenen Zeitpunkten gesagt hat und Interpretationen von dem, was er tut.

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

Ich kenne eine Entspannungsübung, die mir hilft einzuschlafen... aber dabei habe ich das Gefühl nicht mehr wachsam sein zu können. Ich brauche bitte Hilfe. Jemand muss auf mich aufpassen, während ich das mache, sonst bekomme ich Angst.

Das lässt bei mir Alarmglocken klingeln. Das ist eine typische Reaktion für traumatisierte Menschen. Und falls das zutrifft, wäre eine Traumatherapie das einzige, was dagegen hilft.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das war auch mein Gedanke, als ich das las.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ja, er ist tatsächlich traumatisiert. Das ist eine der Infos von denen ich ganz am Anfang sprach, dass ich sie nicht erwähnen wollte. Ich wollte einen anderen Blickpunkt und wollte nicht, dass ihr alles nur darauf zurück führt, wie es in einem anderen Forum getan wurde. Jetzt merke ich, dass das wohl möglich ist auch wenn man die Info ursprünglich nicht hatte.

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1380

Es kann natürlich sein, dass einzelne Verhaltensweisen nichts mit der Traumatisierung zu tun haben. Aber alle, die damit zu tun haben, werden sich nur dadurch ändern, dass dein Mann eine (gute) Therapie erhält. Da können wir noch so oft sagen, dass er sich merkwürdig oder falsch oder unangemessen verhält. Er kann vermutlich einfach nicht anders.

Um so wichtiger ist, dass du nicht ständig diese Dinge in den Fokus holst. Versuche Wege zu finden, wie du selbst damit besser klar kommst. Vielleicht hilft auch mal ein Angehörigengespräch mit dem Therapeuten, damit du besser herausfindest, wie du selbst damit klar kommen kannst oder wie du deinen Mann unterstützen kannst (und was ihm nicht hilft).

Und: Was könnt ihr zusammen machen, was euch beiden gut tut? z.B. Ausflüge, Kino o.ä. Habt ihr ein gemeinsames Hobby? Was verbindet euch? Schau nicht nur auf das, was schwierig ist, sondern auch auf das, was euch gut tut und hilft!

Gruß, Tineli

tineli antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Liebe Ano,
einerseits scheint dein Mann eine recht konservatives "Mann- Frau- Familienbild" zu haben (was nicht unbedingt schlecht sein muss) und scheint die "Zuständigkeitsbereiche" "Beruf" und "Haushalt" sehr klar zu trennen. (persönliche Frage: wohnt ihr in Süddeutschland, evtl. gar im Schwäbischen?).
Er ist zwar trotzdem stolz darauf, dass er im Haushalt mithilft, sieht das aber vielleicht als Eindringen in einen Bereich, für den er eigentlich nicht zuständig ist, keine Verantwortung hat und auch nicht tragen will. Da er aber helfen und dir gefallen will, ist er unsicher und fragt nach deiner Meinung bzw. verlangt klare Anweisungen.
Was ihn selbst, sein Verhalten, seinen Körper und seine Gesundheit betrifft, scheint er ein bestimmtes "Männlichkeitsideal" zu haben (wieweit das heute noch zeitgemäß ist lassen wir mal offen), möglicherweise als Folge seiner Kindheit bzw. Erziehung.
Positiv daran ist sein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl, negativ seine Lebensweise unter gesundheitlichen Aspekten.
Sehr kritisch sehe ich allerdings seine Einschlafprobleme. Da könnten irgendwelche nicht aufgearbeitete Erlebnisse der Grund sein. Aber dazu müsste sich der Arzt äußern.
LG
Dschordsch

deleted_profile antworten
Ahischa
(@ahischa)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 482

Das klingt sehr nach unbewältigten Erfahrungen, die vermutl. in die Hände eines Therapeuten gehören. Wir können hier nur darüber spekulieren und das verbietet sich. Letztlich kann man euch nur ermutigen, euch prof. Hilfe zu holen, denn du selbst gerätst ja mit in den Strudel der Angst.

Lieben Gruß
Ahischa

ahischa antworten
MrOrleander
Beiträge : 2446

Hallo Anonyma

Veröffentlicht von: @anonyma-1357e6bca

aber ich mache mir Sorgen, weil er sich eben so unselbständig benimmt

Ich kann es gut nachempfinden, daß Du Dir Sorgen machst.
Ich habe allerdings Zweifel daran, daß das von Dir als 'unselbständig' empfundene Verhalten durch irgendeine Intervention Deinerseits, ob in geduldiger oder eher drastischer Weise, verändert werden kann: Ein kluger Mensch, der sich zuckerhaltige Softdrinks damit schönredet, daß sie ja auch Fruchtextrakt enthalten, befindet sich schon jenseits der Region, in der sachliche Argumente noch relevant sind. Aus meiner Lebenserfahrung heraus (ich bin nicht vom Fach!) wirkt das Ernährungsverhalten Deines Mannes auf mich suchtgetrieben.
Da Du weiter von Angststörungen schreibst, die das Leben Deines Mannes massiv beeinträchtigen (Schlafstörungen bzw. kann nicht einschlafen, bis Du nach Hause kommst), wäre die einzige Empfehlung, die ich Dir guten Gewissens geben kann, daß Du Deinen Mann dahin motivieren solltest, sich in eine Therapie zu begeben. Und zwar möglichst eine, die auch nach den Gründen seines Verhaltens fragt und nicht 'nur' ein paar Entspannungstipps oder Medikamente empfiehlt (womit ich nichts gegen solche Tipps oder Medikamente sagen möchte): Es würde mich nicht wundern, wenn das, was Du unter 1-3 differenzierst, tatsächlich zusammenhängt .

Beste Grüße
Orleander

mrorleander antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1248

Ich finde es gut, dass du das jetzt auf den Tisch bringst, wo eigentlich alles noch ganz gut läuft und auch, dass du nach deinem Verhalten fragst. Dafür ist aber wichtig, das ganze Problem zu verstehen, was hier natürlich nicht geht, aber vielleicht ein wenig sortieren.

Wie ist es dazu gekommen? Dazu habe ich viele Ideen, vielleicht trifft ja irgendetwas zu?

- War er schon in seiner Kindheit so und wenn ja, wurde das im Elternhaus so verlangt oder wurde er unterstützt, entspannter und eigenständiger zu leben?

- Wenn die Eltern ihm dieses Verhalten antrainiert haben, wie stark ist er noch an sie und die damaligen Verhältnisse gebunden?

- Hat er Einstellungen und Werte, die ihn darin bestärken?

- Wenn die Eltern alles getan haben, ihn in eine innere Freiheit zu führen, liegt vielleicht ein Mangel oder eine Erkrankung vor. Nicht jede Angststörung ist gleich so heftig, dass sie zu einer Krankheit wird, jeder kennt das mal von sich selbst, ebenso gibt es beim Autismus viele Übergangsformen, usw. Auch der Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, eine ungünstige Darmflora usw. können psychische Auswirkungen haben.

- Ist dieses Verhalten erst später aufgetreten, vielleicht gar erst in der Ehe? Wie waren eure ersten Treffen diesbezüglich und die erste Zeit eures Zusammenlebens? Hast du schon öfter Menschen in deinem Umfeld erlebt, die sich in dieser Weise verhielten?

- Wird er an irgendeiner Stelle dafür belohnt, z.B. durch eine Arbeit, in der er deshalb gut oder bei seiner Führungsperson beliebt ist, weil er sich so verhält?

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248

Ich habe jetzt einige Beiträge oben gelesen. Da beschreibst du die Situation in seiner Herkunftsfamilie. Auch hat er eine Angststörung.

Ihr habt ein sechsjähriges Kind, seid also schon länger zusammen und "eingespielt". Das sind schon drei Faktoren, die ihn in seinem Verhalten festhalten. Wahrscheinlich gibt es nicht viel, das ihn herauslockt. Warum sollte er ein völlig neues Verhalten ausprobieren?

An eurer Stelle würde ich eine Paartherapie oder eine systemische Therapie aufsuchen, in der auch phasenweise mit den einzelnen Partnern gearbeitet wird.

Gibt es etwas, das deinem Mann so wichtig ist, dass er dafür so einen Weg gehen würde, irgendetwas, das er unbedingt will, aber in der jetztigen Situation nicht kann? So kannst du ihn vielleicht mit ins Boot holen. Denn Veränderungen sind per se oft mit Ängsten verbunden, ganz schwierig, wenn man damit sowieso schon Probleme hat.

tagesschimmer antworten
Seite 4 / 5
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?