Erleben wir nichts ...
 
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Erleben wir nichts mit Gott?

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Clay
 Clay
Themenstarter
Beiträge : 1328

Mich überrascht, dass ich hier nichts von dem lese, was wir als Kinder Gottes mit unserem HERRN im Alltag erleben. Ich finde, das es wichtig ist, Gott zu erleben und es dann auch mitzuteilen. Es ist mutmachend. Also los, erzählt zur Ehre Gottes, was ihr erlebt habt, damit wir gemeinsam Gott loben und Ihm dafür danken können!

GBY
Clay

Nachtrag vom 22.10.2021 1555
Ich wollte mit der Überschrift niemanden verletzen und es tut mir leid, dass ich es so formuliert habe. Ich unterstelle nicht, zumal ich 'wir' geschrieben habe, dass wir nichts mit Gott erleben. Ich fände es aber schade, wenn wir das nicht miteinander teilen würden, um unserem Vater die Ehre zu geben und Ihn gemeinsam dafür zu loben.

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203 Antworten
farbenfroh-oder-so
Beiträge : 50

okay... was zum Schmunzeln
Deine Frage erinnert mich an eine amüsante Begebenheit im Juli:
Ich war an diesem Freitag aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, die Kirchenblumen für den Sonntagsgottesdienst frisch hinzustellen, was ich seit Jahren jede Woche mache. Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, fehlte mir diese lieb gewordene Gewohnheit. Blumen in der Kirche zu dekorieren hat etwas meditatives und ich ziehe es gerne mal in die Länge und rede nebenbei mit Gott. Das ist im sakralen Raum für mich immernoch anders als im Wohnzimmer.
Nun ging es aber nicht. Zur Kirche hätte ich es mit meinem E Bike ja noch geschafft, aber Blumen kaufen war ein Tick zu viel. Also habe ich über den Gemeindevetreiler nach Vertretung angefragt, aber alle infrage kommenden waren unterwegs oder im Urlaub oder...

Freitag Nachmittag kam ein Paket per Post mit einem wunderschönen Überraschungsblumenstrauß von einer Kollegin, die mit Gemeinde gar nichts zu tun hat. Mit Vase und Verpackung! Ihr könnt euch meine Überraschung kaum vorstellen... der Altarstrauß war gerettet!

Ja, klar, es ist nur eine kleine Sache. Aber in dem Moment hat mich sehr berührt, dass Gott diese kleinen Dinge sieht... und ich frage mich, wie viele Überraschungen von Gott mir entgehen, einfach weil ich nicht hinschaue?

farbenfroh-oder-so antworten
19 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

😀 Sein "Zeitgefühl" ist einfach umwerfend. 😀
Ja, Gott ist pünktlich zur Stelle und wendet oft die Dinge zu unserer Freude.

Eine schöne Geschichte. Danke fürs Erzählen. 😊

neubaugoere antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

😀 Sein "Zeitgefühl" ist einfach umwerfend. 😀
Ja, Gott ist pünktlich zur Stelle und wendet oft die Dinge zu unserer Freude.

ja, das überrascht mich auch immer wieder. Wo stand das nur gleich... "du hörst, bevor ich rufe" oder so? Ich meine, Gott muss ja schon Tage im Voraus diese Situation kommen gesehen haben, um meine Kollegin in die Spur zu schicken, damit der Strauß rechtzeitig... naja, du weißt schon.

Hab gerade von deinem Fahrradunfall gelesen. 😐 Ich wünsch dir gute Besserung!
winke

farbenfroh-oder-so antworten
Adjutante
(@adjutante)
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Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Wo stand das nur gleich... "du hörst, bevor ich rufe" oder so?

Zum Beispiel in Jesaja 65, 24 und so ...

adjutante antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Danke, fast alles wieder gut. 😊

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
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Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Ja, klar, es ist nur eine kleine Sache. Aber in dem Moment hat mich sehr berührt, dass Gott diese kleinen Dinge sieht... und ich frage mich, wie viele Überraschungen von Gott mir entgehen, einfach weil ich nicht hinschaue?

Und es hat mich berührt, deshalb danke, dass Du diese 'kleine Sache' mitgeteilt hast. Gott zeigt gerade durch diese kleinen Dinge, wie sehr Er uns liebt und unser Herz sieht und unsere Gedanken, und es macht Ihm Freude, uns eine Freude zu machen. Nochmals danke!

LG.
Clay

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farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

okay... Clay... jetzt was zum Staunen 😀
Ach, das hast du aber nett gesagt! Da pack ich noch ein Geschichtchen drauf... ist aber keine Alltagsgeschichte, sondern echt ein Wunder, das meine Tochter erlebt hat und darüber bei einem Schreibwettbewerb einen Artikel in unserer Regionalzeitung eingereicht hat.
Im Vorfeld sei noch erwähnt, dass meine Tochter in einer so schlimmen Klasse gelandet war, dass wir Eltern überlegten, sie die Schule wechseln zu lassen. Kampflos wollten wir aber nicht aufgeben und es folgte ein Elterngespräch nach dem anderen, Gespräche mit dem Klassenlehrer mit Lösungssuchen, und wir riefen in der Gemeinde zum gemeinsamen Gebet für die Schule auf.

Ein halbes Jahr später schrieb meine Tochter diesen Artikel (mit dem sie übrigens den Wettbewerb gewann und der ganzen Klasse Pizza ausgegeben wurde):

Die Wunder-Klasse 8/3

Die Klasse 8/3 ist für manche Menschen eine Art „Wunder-Klasse“, denn vor nicht einmal sechs Monaten war die Klasse (zu diesem Zeitpunkt noch 7/3) eine Klasse, in der viele Leute von anderen ausgeschlossen oder sogar gemobbt wurden – die gesamte Klasse war gespalten. Immer wieder gingen Freundschaften kaputt und jeder verhielt sich in irgendeiner Art und Weise asozial.

Natürlich entging dies unserem Klassenlehrer nicht und bei den Fragebögen für die Auszeichnung „Schule gegen Rassismus; Schule mit Courage“ hatten wir einen Durchschnittswert von entsetzlichen 6 von 8 Punkten [je höher, desto schlimmer, Anm. farbenfroh-oder-so].

Also entschloss sich unser Klassenlehrer dazu, dagegen vorzugehen. Das Thema der nun folgenden Jahrgangsfahrt war eine Kanadier-Bootstour. Drei Leute jeweils in einem Boot, die Plätze durften nicht getauscht werden, welche per Lose zufällig gezogen wurden.
Wir hatten drei Bootstouren von fünf der Tage und die Touren gingen immer knappe fünf Stunden. Anschließend kamen dann die Sommerferien, die der Klasse ermöglichten, die vergangenen Ereignisse richtig einzuordnen und zu verarbeiten.

Nach den Ferien startete unser Lehrer ein „Anti-Mobbing-Projekt“, bei dem sich jeder mit den Problemen, Folgen und Gründen von Mobbing auseinandersetzen musste. Unsere Ergebnisse präsentierten wir unseren Eltern beim Elternabend. Keinem der Akteure entging, wie schlimm Mobbing ist und jeder hatte die Möglichkeit, das zu verändern.

In den darauf folgenden Wochen nach Schulbeginn klärten und ordneten sich alle Probleme, die mit den großen Streiten der Klasse 8/3 in Zusammenhang standen. Gruppen lösten sich auf und bildeten sich neu und auch vorherige Außenseiter gelangten durch die Neuordnung mit in die Gruppen.
So wurde aus unserer Mobbing-Klasse eine richtige Einheit, die zusammenhält und das ist der Grund für die Wunderklasse 8/3 des [Name] Gymnasiums.

M.B., 14 Jahre

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Wir Eltern beobachteten die Entwicklung und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. So ging es auch den Lehrern, die diese Klasse schon "Krawallklasse" getauft hatten.
So ging es auch der Gemeinde, welche die Entwicklung aus der ferne verfolgte (und den Artikel mit Begeisterung lasen).
Der einzige, der sich wohl nicht gewundert hat, wasr bestimmt Gott. Na klar, war ja auch SEIN Wunder...

Nachtrag vom 06.10.2021 2048
falls sich jemand fragt, ob die Entwicklung vielleicht das Ergebnis des Mobbingprojektes oder der Kanufahrt gewesen sei... nun ja, vielleicht hat das mitgeholfen, aber in den paar Stunden können keine Muster aufgelöst werden, die sich über Jahre eingespielt haben.
Übrigens ist das jetzt 4 Jahre her und die Freundschaften, die sich damals gebildet haben, halten immernoch 😉 😀

farbenfroh-oder-so antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

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Wow! Ein Superzeugnis für die Macht des Gebetes!
Natürlich haben die Maßnahmen mitgewirkt: Gott hat Lehrer, Eltern, Schüler, andere dazu veranlasst; Er hat die Maßnahmen benutzt und Er hat Herzen verändert.
Gott tut nichts ohne uns, aber ohne Gott ist unser Tun nichts.

LG.
Clay

clay antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

Wer sich zu staunen traut, begegnet Gott 😉

Veröffentlicht von: @clay

Gott tut nichts ohne uns, aber ohne Gott ist unser Tun nichts.

Ja, wohl wahr... ich hänge meinen Gedanken mal hier dran und bedanke mich auch bei Deborah und Neubaugöhre für ihre Antworten und Mitstaunen.

Ich habe weiter oben gewisse Skrupel gelesen, lieber nicht so persönliche Erfahrungen mit Gott digital zu posten. Und ich verstehe die Bedenken. Manchmal geht es mir sogar Face-to-face so, dass ich verstumme, wenn ich was "mit Gott erlebtes" erzählen will. Weil Worte die Sache kleiner machen. Und weil - so geschrumpft - Gottes Eingreifen banal wirkt.

Warum eigentlich? Ich glaube, es liegt daran, dass Gott oft so passgenau und individuell handelt, dass es Außenstehenden entweder banal oder konstruiert erscheint (und vielleicht ist es das ja auch manchmal... ich meine, bissel konstruiert. Aber banal ist es nie!)

Das Bemerkenswerte ist, dass Gottes Eingreifen den Menschen in seiner Situation mitten is Herz trifft, und das kann man schwer erklären. Aber ändert das Digitale etwas daran? Schrumpft es die Bedeutung für andere noch mehr?

Ich würde es anders sagen... ein suchendes Herz ist bereit zum Staunen, und wer sich das Staunen traut, ist Gottes Herzen sehr nahe. Dann braucht es nur noch einen mini Schubs und schwubs, steht der Himmel offen.... oder so. 😀

Möge der Himmel allen Suchenden und Neugierigen offen stehen und Segen regnen lassen auf Verzagte und Frohe!

farbenfroh-oder-so antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Amen!

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

WOOOOUUUUUWWWW *staun*
wie krass - sooo coool

Lob und Preis dem Herrn!!!!
Granatenstark!

Vielen Dank fürs Erzählen!

neubaugoere antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

Sorry, ich hab weiter oben deinen Namen falsch geschrieben 😐
Wie bist du eigentlich auf deinen Namen gekommen?
Mein Name ist schon etwas älter. Damals, als meine Töchter noch im Grundschulalter waren, habe ich (farbenfrohe) Wandbilder an ihren Schulen gemalt. Ich lade mal ein Bild hoch. Später.

Lustig ist - das wollte ich dir noch erzählen - , als ich meine Tochter gefragt habe, ob ich ihre Geschichte schreiben darf und ob sie mir den Artikel nochmal zuschicken kann, dass sie wieder voll eingetaucht ist in diese Zeit vor 4 Jahren. Wieder hat sie die Dankbarkeit und das Staunen über diese Wende voll erwischt und letztendlich hat sie von der Erinnerung daran mehr profitiert als ihr als Leser.
Das darf man irgendwie auch nicht vergessen, dass wir mit dem Erzählen uns selber auch daran erinnern, wie gut Gott ist... man vergisst es so schnell im Gewirr des Alltags... ein Grund mehr, die ollen Kamellen wieder rauszukramen!

farbenfroh-oder-so antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Ooooooh, ich auch, ich auch, ich auch *indieHändeklatsch*

Ja, hab ich heute auch gleich wieder gemacht. Wir hatten heute Bibelgespräch. Allein bei dem Wort "Tausendjähriges Reich" fiel mir das allererste Mal ein, dass Vater-Gott so direkt mit mir sprach.

Geschichte dazu:
Ich war noch ganz neu im Glauben, vielleicht das erste Jahr oder so; saß in der Bahn auf dem Weg zur Gemeinde, las die Bibel über - ratet 😀 - das Tausendjährige Reich (alle möglichen Stellen). Hatte nichts kapiert. Mei, ich bin doch nicht so doof, aber ich versteh's nicht. Aber die Bibel wurde doch geschrieben für ... und ich versteh's nicht? Von hinten nach vorn und von vorn nach hinten. Nichts. Ich hab mir das Hirn zermartert und dieses "du bist anscheinend doch nicht schlau genug" stand freudestrahlend vor mir. - Dann höre ich seine Stimme in mir und es war eben kein "Gedanke", den ich denke, von dem ich weiß, er ist nicht von mir, sondern es war eine für mich hörbare Stimme: "Mir ist nicht wchtig, ob du das verstehst oder nicht. Mir ist wichtig, dass du meinen Sohn in deinem Herzen trägst." Bääääm. Ich konnte mich nicht mehr halten und brach augenblicklich weinend zusammen. Da hatte GOOOTTTTT himself mit mir geredet!!!!! Mit MIIIIIIR!!! Der redet ja nicht unbedingt immerzu zu jedem so. Soooo krass!!! Ich weinte nur noch und mir war mein Umfeld so egal. Das hielt eine Weile an, auch, als ich in der Gemeinde ankam. Ich wollte mich unter Kontrolle haben, aber als die Tür aufging, an der ich klingelte und mich dieses Gesicht ansah ganz erschrocken über mein verheultes Gesicht, gleich mitleidig ausschauend und mich fragend: was ist passiert? - ging es wieder von vorne los ... mit einer Mischung aus Schluchzen, Weinen hab ich quäkend stockend nur herausbringen können, dass nichts Schlimmes passiert sei und dass Gott gerade mit mir ganz persönlich gesprochen hat. GEgenüber weg, wieder beruhigt. Nächstes Gegenüber kommt, sieht mich genauso fragend an, vermutend und wieder gings bei mir los. Ich konnte laaange nicht aufhören. Nach einer Weile hab ich angedeutet, sie sollten doch einfach schon mal beginnen mit der Versammlung. Später beruhigte ich mich und gesellte mich dazu und konnte erzählen, was Gott gesagt hatte. Wir alle lobten und priesen Gott dafür uns staunten und waren dankbar. 😊

Es hat viel bewirkt, auch wenn es nur so eine kurze "Sequenz" war. Es hat mir für immer diesen Druck genommen, "alles wissen zu müssen", ich hab heute im Umgang mit der Schrift eine Leichtigkeit, wenn ich etwas nicht verstehe und eine Ruhe in mir, dass Gott selbst es mir irgendwann, wenn der Moment da ist, alles erklären wird. Und immer präsent ist für mich die Ehre, dass Gott sich zu mir herunterbeugte, um direkt mit mir zu sprechen. Was er sagte, hat für mich noch heute Gewicht: Nichts ist wichtiger als Jesus, kein Wissen der Welt, denn es geht um unser Herz, nicht ums Hirn, nicht um den Verstand, es geht um unser Herz.

Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Sorry, ich hab weiter oben deinen Namen falsch geschrieben 😐
Wie bist du eigentlich auf deinen Namen gekommen?

Kein Ding, hab ich einfach überlesen. 😀 😉
Als ich mir den Nick damals gab (eigentlich Neubaukind, aber ich konnte die Zugangsdaten später nicht mehr finden und wandelte das in ...göre ab), wohnte ich im Neubau und bin ja auch im Neubau aufgewachsen, bin also ein "Kind des Neubaus" - ein Neubaukind - oder eben eine Neubaugöre, nur mit "oe" 😉 😀
.oO( so manch einer vermutet ein "neu gebautes Kind" oder eben eine "neu gebaute Göre", was auch was hat, aber es eben nicht ist )

😊

Toll mit deiner Tochter und der Geschichte. Das bleibt fürs Leben und sie kann es so vielen Menschen weitergeben. Echt toll! Lob und Dank dem Herrn!

neubaugoere antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

Das bleibt fürs Leben... genau!
Ich hätte es nicht besser auf den Punkt bringen können - genau so ist es: Wenn Gott spricht, wird alles andere unwichtig. Weil er eben der Schöpfer ist und genau weiß, was wir Menschen brauchen und uns die Sehnsucht nach ihm "genetisch mitgegeben" hat (im übertragenen Sinne - denk mal an den ganzen Hype um spirituelle Methoden in unserer säkularen Zeit...).
Wir können immer nur einen "Blick durchs Schlüsselloch" werfen (und auch das haben wir nicht in der Hand) oder ein Puzzleteil hinzufügen oder (wie Paulus schreibt) einen kurzen Blick in einen Spiegel werfen. Und ich glaube, weil wir (zum Glück) Gott weder erfassen noch instrumentalisieren können, aber ihn kennen lernen dürfen (nicht weil wir dazu fähig wären, sondern weil er es uns ERLAUBT), ist ihm der Suchende auch näher als der, der zu starre vorgefertigte theologische Antworten hat...

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Geschichte dazu

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Da hatte GOOOTTTTT himself mit mir geredet!!!!! Mit MIIIIIIR!!!

Ja, krasser gehts nicht.
Ich habe das so ähnlich auch mal erlebt und verstehe voll, was du meinst. Wenn Gott in dein Herz spricht, haut es dich im positiven Sinne um, denn Gott geht achtsam mit deinem Herzen um und spricht dir Würde zu. Das ist etwas völlig andereres als das irdische "bedeutsam sein". Es kann bis in die kleinste Zelle des Körpers treffen. Solche Erlebnisse sind allerdings aus meiner Erfahrung echt selten und haben immer ein wichtiges Thema, was keinen Aufschub aushält.

Irgendwann habe ich dieses erlebte Phänomen für mich "Gottes Handschrift" (ich bin ein "Schriftmensch") genannt, um ihm einen Namen zu geben und es besser einzuordnen. Heute erkenne ich "Gottes Handschrift" besser/feiner als früher...

Veröffentlicht von: @neubaugoere

wohnte ich im Neubau und bin ja auch im Neubau aufgewachsen, bin also ein "Kind des Neubaus" - ein Neubaukind - oder eben eine Neubaugöre, nur mit "oe" 😉 😀

Ach, schön, dann habe ich dich doch richtig verstanden. Ich selbst bin zwar ein "Altbaukind" (in einem uralten Pfarrhaus aufgewachsen), aber ich bin seit mehr als 21 Jahren mit einem "Neubaukind" verheiratet und habe es bisher nie bereut. Soweit zur Platte - die hat echt coole Leute ausgebrütet. 😉 😀 :-X

Nachtrag vom 07.10.2021 0025
das letzte Smiley sollte das sein (Fehler: ich gebe alles über Tastatur ein)

😘

farbenfroh-oder-so antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Ja, so erlebe ich es auch:
Es geht nicht darum, dass wir etwas mit dem Verstand begreifen, sondern dass sich der Vater uns offenbart und das, was in unserer momentanen Situation wichtig ist, in unser Herz spricht.

GBY
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

Danke fürs Mitteilen 😊

Das ist sooo toll.... Gott sei Dank ❤

deborah71 antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

tataaa... jetzt was fürs Herze 😉
Clay, deine Frage hat mich dazu sensibilisiert, im Alltag genauer hinzuschauen. Und hier ist ein brandneues Erlebnis, das ich mit euch teilen möchte... eine schöne und eben erst erlebte Geschichte:

Ich habe eine Freundin, etwa so alt wie ich, die ihr Leben sehr stark in Gottes Dienst gestellt hat. Eine super taffe Frau - erfinderisch, humorvoll und ein Organisationstalent.
Nur... keine Zeit oder Gelegenheit für eine Partnerschaft. Und dann überraschte sie uns im Juli alle mit der Info, sie sei jetzt verlobt und werde heiraten. Mir klappte erstmal die Kinnlade runter - auf diese Konstellation wäre ich ja im Leben nicht gekommen, denn den Mann dazu kennt sie ja schon länger, aber irgendwie war die Zeit jetzt reif oder aus irgendwelchen Gründen ist er ihr plötzlich aufgefallen. Es war tatsächlich eine Herzensentscheidung.

Ich konnte mir Grit (Name geändert) nicht so recht im Brautkleid vorstellen und wäre nur zu gern bei der Hochzeit dabei gewesen! Aber (hatte ich das schon erwähnt?) ich bin mit dem Long Covid Fatigue Syndrom enorm körperlich eingeschränkt - der ganze Rummel wär mir zu viel geworden. Zu lange, zu viele Menschen, zu viele unsichere Faktoren. Die Erfahrung steckt mir noch in den Knochen, dass ich per Taxi nach Hause fahren werden musste, weil ich unterwegs festgestellt habe, dass die Kraft nicht reicht...
Also hab ich mich bei Gott beschwert: Warum darf ich jetzt nicht dabei sein? Sollte ich nicht an ihrer Seite...? usw.

Mglw. ging Gott mein Geheule auf die Nerven. Oder er wollte mir ein Geschenk machen. Er hat 2 mal absolut perfekt einen Zeitplan initiiert, bei dem ich doch noch auf ungewöhnliche Weise bei Grits Hochzeit dabeisein konnte:

1. Ich hatte einen wichtigen Termin auf dem Einwohnermeldeamt meiner Stadt, den ich nicht versäumen durfte und für den ich ausnahmsweise mit meinem E-Bike hingegurkt bin. (Ich traue mich gerade nur noch max. 2 mal in der Woche aus meiner Wohnung heraus).
Voll konzentriert auf das Anschließen meines Rades hab ich im Augenwinkel eine Frau mit Blumenstrauß auf mich zukommen sehen, und es war Grit! Ich hatte sie in den wenigen Sekunden vor ihrer standesamtlichen Hochzeit getroffen, als sie auf ihren Mann und Trauzeugen gewartet hat! Sie hatte diesen Termin nicht öffentlich genannt, weil es coronabedingt im Standesamt ein kleiner Kreis Gäste bleiben sollte. Ich bin ihr zu den wenigen Minuten, vielleicht Sekunden begegnet, wo ich sie allein und in Ruhe war. Danach begann die ganze Feier und das wäre mir alles zu viel geworden.
Ich konnte sie umarmen und ihr Gottes Segen wünschen - genau das und ganz persönlich, wie ich es mir gewünscht hatte!
Also mal ehrlich - selbst wenn ich von dem Termin gewusst hätte, ich hätte es niemals so minutengenau planen können!

2. Ihre kirchliche Trauung fand in einem Ort statt, an den ich keine Chance hatte zu kommen. Deshalb habe ich mir auch nicht den Zeitpunkt ihrer geplanten Trauung gemerkt - ich hätte es ja eh nicht geschafft. Ich wusste aber den Tag und dass die Trauung digital mitgeschnitten ist und mit einem Youtubelink kann man sie "nachschauen".
Ich hatte mir 10 Uhr als Trauungsbeginn gemerkt.
An dem Tag war ich vormittags wegen einem Familiengeburtstag unterwegs und musste mich mittags an einem Ruheort hinlegen, weil mir die Kraft ausgegangen war. Testweise hab ich den Youtube-Link angeklickt, um zu sehen, ob ich die Trauung vielleicht schon "nachschauen" kann. Und stellt euch vor, ich habe den Link in dem Moment angeklickt, als die Trauung gerade begann (wie sich herausstellte: 14 Uhr) !!! Ich konnte die ganze Trauung per Livestream miterleben! Ich habe dabei nicht eine einzige Minute verpasst!

Das ist Präzisionsarbeit, Leute!
Ich bin zwar gut im Organisieren und Projekte planen, aber DIESE Passgenauigkeit - die gibt es nur bei Gott!

farbenfroh-oder-so antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

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Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Das ist Präzisionsarbeit, Leute!
Ich bin zwar gut im Organisieren und Projekte planen, aber DIESE Passgenauigkeit - die gibt es nur bei Gott!

Das ist wohl wahr.
Hallelujah! Was für ein Geschenk! 😊

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

Ja, so isser, unser Gott 😊

Sein Timing ist grandios.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Wow!! Ich staune auch immer wieder über Gottes Timing!
Darum ging es mir bei meiner Frage, dass wir von dem erzählen, was Gott in unserem Alltag, in unserem Leben tut, und dadurch dafür sensibilisiert, das wahrzunehmen und Ihm dafür dankbar zu sein!
Danke für Dein Zeugnis; es tut so gut!

GBY
Clay

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mmieks
 mmieks
Beiträge : 1125

Psalm 139; Von allen Seiten umgibst du mich
Psalm 139: " Von allen Seiten umgibst du mich, und hältst deine Hand über .... "

Zugegeben: Es ist (noch) nicht meine zu tiefst erlebte Erfahrung des Alltags - da gibt es Situationen, wo ich eine Fragezeichen setze - das darf ich auch.

mmieks antworten
7 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Mein Lieblingsvers: In meiner Übersetzung heißt es sogar: "... und hältst deine schützende Hand über mir" ( das ist der Vers, den mir trissi "gemalt" hat 🥰 ).

Na klar darfste Fragezeichen setzen. Und auch auf Antworten hoffen und warten. Denn unser Gott redet, teilt sich mit. Noch immer.

neubaugoere antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mein Lieblingsvers: In meiner Übersetzung heißt es sogar: "... und hältst deine schützende Hand über mir" ( das ist der Vers, den mir trissi "gemalt" hat 🥰 ).

kleine Assoziation:
"Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich werde dich stärken, ja, ich werde dir helfen. Ich werde dich wirklich festhalten mit meiner rechten Hand der Gerechtigkeit“ (Jesaja 41:10, Neue-Welt-Übersetzung)

Was für eine Zusage!
Erinnert mich aber auch daran, dass ich Gottes Zusage annehmen muss, das ist dann sozusagen mein Part bei der Sache...

farbenfroh-oder-so antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mein Lieblingsvers: In meiner Übersetzung heißt es sogar: "... und hältst deine schützende Hand über mir" ( das ist der Vers, den mir trissi "gemalt" hat).

Wenn wir bei den Lieblingsversen sind - das ist meiner:

4Mo 23,19: Nicht ein Mensch bin Ich, Gott, dass Ich lüge, noch ein Menschensohn, dass Ich bereue. Sollte Ich gesprochen haben und es nicht tun, und geredet haben und es nicht aufrecht halten?

Wenn man auf dem Hintergrund alle diese Zusagen Gottes liest ... wow!

LG.
Clay

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farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

ach, manch ausgehaltene Frage ist besser eine zu früh rausgeplatzte Antwort 😀

farbenfroh-oder-so antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

ach, manch ausgehaltene Frage ist besser eine zu früh rausgeplatzte Antwort 😀

Eine Art "Königsdisziplin", die ich noch immer nicht wirklich beherrsche ... 😀

neubaugoere antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 50

Ja, mit Fragen erreicht man Herzen...
Als meine älterste Tochter im August in ihr (Pais-) FSJ gestartet ist, habe ich zeitgleich mit ihr die Einstiegsliteratur gelsen:

https://shop.paisdeutschland.de/produkt/haverim/

das Buch ist echt ein Schatz, denn dort wird die Fragetechnik systematisch, aber nicht starr in einem Wirkzusammenhang gelehrt. Sehr empfehlenswert, jedenfalls aus meiner Sicht.

Hier ist nochmal eine Kurzfassung der Idee, aber ohne Fokus auf Fragen:

https://es-la.facebook.com/paisdeutschland/videos/was-ist-eigentlich-haverim-und-wie-funktioniert-esbibelstudium-haverim-bibel-bib/179711537531322/

farbenfroh-oder-so antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1125

tja, da bin ich auch am Lernen 😊

mmieks antworten
Deborah71
Beiträge : 22397

Gestern hatte ich mich etwas bewegungsmäßig übernommen und prompt heute Muskelkater und noch Rückenbeschwerden.
Beim Aufwachen erlebte ich so etwas wie eine geführte Bewegung (wer den Begriff aus der Krankengymnastik kennt) obwohl niemand da war, es knackte und das Iliosakralgelenk am Becken rechts fügte sich wieder richtig an Ort und Stelle. Jetzt kann ich mich wieder ohne Rückenschmerzen bewegen und der Muskelkater wird sich auch leichter legen.

Etwas ähnliches mit deutlicherer Berührung habe ich schon einmal früher mit einer verklemmten Rippe erlebt. Jemand Unsichtbarer fasst unter meine Armkugel und bewegte sie kurz in die richtige Richtung und die Rippe war wieder an Ort und Stelle und ich schmerzfrei.

Gott kann also auch Osteopathie und schenkt mir einen entspannten Sonntag 😉

deborah71 antworten
5 Antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2445

Genial, was du erlebt hast ...

hab einen wundervollen, schönen und besonderen Sonntag!

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397
Veröffentlicht von: @adjutante

hab einen wundervollen, schönen und besonderen Sonntag!

kam alles ...

wundervoll ruhig

schön sonnig

besonders aufregend, weil ich beim Tasche packen entdeckte, dass die Dame am Schalter mir eine Schiffsfahrkarte mit falschem Datum ausgedruckt hatte. Der Schalter war zu, keiner per Telefon zu erreichen... bis ich dann einen Tipp bekam, dass am Hafen noch eine offene Stelle für Notfälle vorhanden war.
die zweite Aufregung kam später, als mir beim Abendessen eine dicke halbe Tablette im Hals stecken blieb und sie nicht rutschen wollte.
die dritte Aufregung war eine seltsame Wahrnehmung, die sich dann in Lachen auflöste.... und in der Freude, dass ich weiß, dass mein Name im Himmel angeschrieben ist.
Gott hat nicht zugelassen, dass mir wirklich wirklich etwas passierte, auch wenn es zwischendrin sehr unangenehm war.

Ich konnte ausgeschlafen meinen Termin wahrnehmen und kam wieder gut zu Hause an.

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2445

... und ich hab echt die ganze Zeit an dich denken müssen ...

adjutante antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

uiii....ja, das war auch nötig.... danke dir 😊

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

wie wunderbar *freu*

neubaugoere antworten


lhoovpee
Beiträge : 2757

Der Grund ist simpel: Das ist mir zu privat fürs Internet.

lhoovpee antworten
35 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Der Grund ist simpel: Das ist mir zu privat fürs Internet.

Das hör bzw. lese ich auch nicht zum ersten Mal. Ich kann das einerseits irgendwie verstehen. Andererseits ... stell ich mir folgende Situation vor (das geht nicht gegen dich persönlich, auch nicht "gegen" andere, ist einfach ein Gedanke):

Ich zu Gott: Du, sorry, dass ich meinem Auftrag, von dir zu erzählen, dein Zeuge zu sein, nicht nachkam, das war mir einfach viel zu privat und wer weiß, was die Leute dann damit machen, nee, du, die können mich anzweifeln, die könnten mich zerreißen, die könnten sich lustig machen darüber. Nee, da bin ich einfach viel zu ängstlich und möchte das dann auch alles für mich behalten. Kriegst du das nicht irgendwie ohne mich hin, ohne, dass ich über dich reden muss? Können das nicht die anderen machen?

Muss nicht so sein, ist einfach eine schöpferisch fantasievolle Vorstellung in meinem Kopf. 😊

neubaugoere antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich zu Gott: Du, sorry,

Das ist nicht der Punkt (jedenfalls für mich nicht, ich habe ja ähnliches geschrieben wie Ihoovpee).

Der Punkt ist der, dass man beim Zeugnis geben im Internet allenfalls Dinge von seinem privaten Umfeld, Wohnort, Gesundheitszustand etc. preisgeben müsste.

Das ist es, was ich im Internet nicht möchte und nicht weil es Gott betrifft und sein Handeln von anderen womöglich nicht ernstgenommen/verstanden/ins Lächerliche gezogen etc. werden könnte etc. 😊

tamaro antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @tamaro

Der Punkt ist der, dass man beim Zeugnis geben im Internet allenfalls Dinge von seinem privaten Umfeld, Wohnort, Gesundheitszustand etc. preisgeben müsste.

Dann kannst du lernen, wie das geht, dass man detailliert erzählen kann, ohne irgendwas vom privaten Umfeld, Wohnort oder Namen etc. preiszugeben. Machen einige User hier, auch ohne Namen zu nennen oder Orte oder ihre Automarken oder Details über den Wohnort oder Nachbarn oder Gemeinde. Das geht. Ist also nicht so, als könnte man das nicht hinkriegen. 😊 Und ich glaube nicht, dass die Menschen hier - oder auch die Leser von außen -, die mich nicht durch persönlichen Kontakt kennen, von mir irgendwas detailliertes wissen, außer dass ich mitten in Berlin lebe in Charlottenburg im Altbau.

neubaugoere antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Dann kannst du lernen, wie das geht, dass man detailliert erzählen kann, ohne irgendwas vom privaten Umfeld, Wohnort oder Namen etc. preiszugeben.

Natürlich ginge das. Aber ich würde mich nicht wirklich wohl damit fühlen. Ich finde, dass da viel an Authentizität verloren ginge.

Ich finde es schon im Real Life genug schwierig ein Erlebnis mit Gott zu schildern, weil oft auch der Zusammenhang verstanden werden muss. Einfach nur ein Erlebnis isoliert erzählen, finde ich häufig nichts wirklich Besonderes.

Wie geschrieben: Das vom Erleben mit Gott im Internet erzählen sehe ich - für mich - als nicht geeignete Form. Schön, wenn es anderen gut damit ergeht. 😊

tamaro antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757

Gott ist groß genug, um sich selbst zu offenbaren. Da braucht er kein Forenbeitrag bei jesus.de zu.

lhoovpee antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Gott ist groß genug, um sich selbst zu offenbaren. Da braucht er kein Forenbeitrag bei jesus.de zu.

Hat er ja schon bewiesen, er hat sich ja schon offenbart. 😊
Und doch haben wir einen Auftrag. Oder siehst du das nicht so?

neubaugoere antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und doch haben wir einen Auftrag. Oder siehst du das nicht so?

Kommt drauf an, auf welchen Auftrag du dich beziehst.

Der Missionsauftrag beinhaltet zumindest keine Aufforderung seine persönlichen Erlebnisse mit Fremden im Internet zu teilen. Zumal jene, die sich auf jesus.de verlaufen den frohe Botschaft wohl zu 99,99% bereits kennen.
Die Aufforderung in der Gemeinde miteinander zu reden und gegenseitig Zeugnis zu geben, gehe ich lieber in meiner Gemeinde nach, statt in diesem Forum. Ich denke nicht, dass hier sonderlich viel Frucht bei rum kommt.

lhoovpee antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Verstehe. Nee, ich hatte im Hinterkopf:

Apg 1,8 Aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, und dieser Geist wird euch die Kraft geben, überall als meine Zeugen aufzutreten: in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis ans äußerste Ende der Erde.«

Okay, ist nicht wirklich ein "Auftrag" im wortwörtlichen Sinne, aber eine Verheißung, eine Zusage, ein "so wird es sein" ...

Wir hier sind auch unter Geschwistern. Gut, hier turnt auch der ein oder andere "Ungläubige" oder "Andersgläubige" herum. Wir sollten einander ermutigen - eben durch Erlebtes mit Gott, weil es eben auch be-lebt, denn Gott ist das Leben - , auch wenn jemand "Ungläubiges" oder "Andersgläubiges" es "hören" kann. Im Zweifelsfalls für den Angeklagten. 😉 😀

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 3406

Hi Neubaugöre

Ich verstehe Ivoopee schon sehr mit seier Haltung.

Es gibt in der Gottesbeziehung jedes Menschen auch Intimes, orüber auch ich hier nie schreiben würde.

Aber in diesem Lied finde ich mich sehr wieder:

https://www.youtube.com/watch?v=TEL0zTuPd7w

Unser Auftrag von Jesus besteht weit über reden hinaus, meiner zumindest.
Zeugin kann ich vielbesser ganz anders als in Worten oder mit spektakulären Ereignissen.

irrwisch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @irrwisch

Zeugin kann ich vielbesser ganz anders als in Worten oder mit spektakulären Ereignissen.

🤨

Verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht.

neubaugoere antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 3406

Was daran ist dir nicht verständlich?

irrwisch antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Der Satz an sich ...

neubaugoere antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757

Ich bezeuge gerne Jesus und die frohe Botschaft. Dazu muss ich aber keine persönlichen Erlebnisse von mir teilen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir hier sind auch unter Geschwistern.

Sorry, aber für mich sind wir anonyme Menschen.
Gerne Diskutiere ist ich Themenbezogen und berichte in dem Kontext auch von meinen Erfahrungen. Das wird aber immer auf einer abstrakten distanzierten Ebene sein. Dieses Forum ist öffentlich. JEDER kann hier mitlesen; nicht nur die angemeldeten User. Selbst Google indiziert die Forenbeiträge hier.

Da mögen fromme Wünsche von gegenseitige Ermutigung schön klingen, aber ich wäge sehr klar ab, was ich öffentlich ins Internet schreibe und was nicht.

lhoovpee antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Die Bibel nennt uns so. Du kennst Jesus und folgst ihm, ich kenne Jesus und folge ihm - ergo sind wir Geschwister, Bruder und Schwester im Herrn. Egal, ob nun ein Rechner zwischen uns sitzt oder nicht.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Dieses Forum ist öffentlich. JEDER kann hier mitlesen; nicht nur die angemeldeten User. Selbst Google indiziert die Forenbeiträge hier.

Ich weiß. Ich hab schon die ein oder andere Webseite gefunden, wo sich Leute über mich - oder vielmehr "die neubaugoere" das Maul zerreisst. --> (Na) Und?

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Ich bezeuge gerne Jesus und die frohe Botschaft.

Super. Ich freu mich drauf, das mal zu lesen. 😊

neubaugoere antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757

Wie wäre es mal einfach zu akzeptieren, dass einige User hier keine persönlichen Details veröffentlichen wollen?

lhoovpee antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18957

Ich versteh gerade nicht, warum Du das so breittreten musst.
Wenn Du keine persönlichen Details weitergehen willst, kannst Du den Thread doch einfach ignorieren?

tristesse antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411

Sorry, dass ich mich einmische ....

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich versteh gerade nicht, warum Du das so breittreten musst.
Wenn Du keine persönlichen Details weitergehen willst, kannst Du den Thread doch einfach ignorieren?

.... aber da ich (positiv) auf Ihoovpee's reagiert habe, sage ich einfach mal meine Meinung dazu.

Ich habe schon von Anfang an, als ich den Titel dieses Threads gelesen habe, ihn provozierend empfunden. Weil er nicht einfach dazu auffordert, Erfahrungen mit Gott auszutauschen, sondern (versteckt) in Frage stellt, DASS Erfahrungen mit Gott gemacht werden. So als wenn die Berichterstattung ein Beweis dafür seien, dass man überhaupt Erfahrungen mit Gott macht. Das suggeriert gerne die Botschaft: wenn du nichts zu berichten hast, dann stimmt etwas mit deinem Glauben nicht.

... so zumindest wirkte es anfangs auf mich. Und nachdem ich las, dass es scheinbar nicht nur mir alleine so geht, habe ich dann zwar nicht direkt an das Eingangspost reagiert, sondern auf Ihoovpee's Einwände, weil diese am nächsten dran sind, zu dem wie das Thema auf mich gewirkt hat.

Nicht alle (scheinbar guten) Berichte bewirken auf Glaubende positiv. Nicht so, wie es bei jesus war, dass es oft am Ende der "Wunder" hieß: das Volk lobte Gott dafür (mit meinen Worten ausgedrückt).

So wie dieser Threadtitel auf mich wirkte, wurde in christlichen Kreisen schon sehr oft Druck gemacht, wie man seinen Glauben bezeugen solle, damit er überzeugend ist. Da gab es eine Menge Sprüche, wie: "wenn die Christen überzeugen wollen, dann müssen sie erlöster aussehen" (also immer auf smile setzen) ... oder: wenn du nicht immer und überall bereit bist, von Jesus zu erzählen (unabhängig davon ob es passt oder nicht) dann wird Jesus sich auch nicht vor Gott zu dir bekennen .... usw.

Ich möchte hier nichts aufmischen oder so, aber schon aufmerksam darauf machen, dass manche Titel, die vielleicht positiv gedacht sind, auf manche genau das Gegenteil bewirken. Und ich finde, das darf dann auch in solch einen Thread benannt werden, weil es eben auch passt ... nur nicht so, wie es vielleicht vom TE gewünscht wurde.

yaeli antworten
Tamaro
 Tamaro
(@tamaro)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @yaeli

Ich habe schon von Anfang an, als ich den Titel dieses Threads gelesen habe, ihn provozierend empfunden.

Mir erging es ähnlich. Ich habe in diesem Thread deshalb etwas geschrieben, weil Clay in seinem EP schrieb:

Mich überrascht, dass ich hier nichts von dem lese, was wir als Kinder Gottes mit unserem HERRN im Alltag erleben.

Da fand ich mich aufgerufen zu begründen, weshalb ich im Internet lieber keine Erlebnisse mit Gott schildern möchte.

tamaro antworten
sternlein02
(@sternlein02)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 352

Ich melde mich auch mal zu wirt, hab schon paar mal pberlegt, ob ich meinen „senf“ dazu beitragen soll. Jetzt scheint es zu passen.

Ich empfand es auch als ….( Weiss nicht wie beschreiben) ,einfach nicht stimmig. Provizierend so sehe ich es für mich nicht. Eher infragestellend, ob ich ein guter christ bin, ob ich nahe genug mit gott lebe.

Es sträubte sich in mir auch etwas von mir preis zu geben. Auch empfinde ich es als negativ formuliert, aufgrund dem einen wort nichts. Ich glaub auf mich würde es anders wirken wenn es heissen würde: „was erlebt ihr mit gott?“
Aber das ist nur meine persönliche meinung. Ob ich mich dann, wenn es positiv formuliert wäre, beteiligt hätte, kann ich jedoch nicht beantworten.

Keinesfalls möchte ich der threaderöffnerin unterstellen, dass sie diese absichten, die es bei mir auslöst, hatte. Auch möchte ich die diskussion nicht stören. Ihr dürft gerne weiter austauschen und sammeln was ihr mit Gott erlebt. Aber schön finde ich, wenn man jede(r) mit ihrer/seiner meinung in frieden lässt. Das erhoffe ich in diesem forum. Wie gesagt es ist nicht falsch/schlecht hier zu schreiben, aber nicht jede person möchte das tun.

sternlein02 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @yaeli

Ich habe schon von Anfang an, als ich den Titel dieses Threads gelesen habe, ihn provozierend empfunden. Weil er nicht einfach dazu auffordert, Erfahrungen mit Gott auszutauschen, sondern (versteckt) in Frage stellt, DASS Erfahrungen mit Gott gemacht werden.

Warum denkst Du gleich so negativ? Ich kann Dich beruhigen. Mir ist bewusst, dass Ihr so wie auch ich Gott im Alltag erlebt. Meine provozierende Frage sollte Euch lediglich aus der Reserve locken, dies auch zur Ehre Gottes und zur Ermutigung zu erzählen.

LG.
Clay

clay antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @clay

Warum denkst Du gleich so negativ?

Weil ich über Jahrzehnte meines Lebens, in den verschiedenen Gemeinschaften mit verschiedenen Menschen, auf derartige Aufrufe fast nur negative Erfahrungen gemacht habe.

Veröffentlicht von: @clay

Ich kann Dich beruhigen.

Kannst du nicht ... weil ich nicht aufgeregt oder beunruhigt bin. Ich reagiere nur auf eine Ausdrucksweise, die ich in meinem (langen) Leben so erlebt habe, wie ich es schon geschildert habe.

Veröffentlicht von: @clay

zur Ehre Gottes

Diesen Slogan finde ich überflüssig. Wenn man ihn verwendet, um zu provozieren, dann ist das meistens NICHT zur Ehre Gottes, was dabei heraus kommt. Es dient überwiegend mehr dazu, dass sich die Gläubigen "in ihrem geschützten Nest" gegenseitig bestätigen, dass sie richtig seien, während "die da draußen" auf dem falschen Weg sind. Auf mich wirkt dieser Slogan eher wie ein Etikett, das angebracht werden muss, damit man erkennen kann, dass jemand sich selbst als "Verehrer Gottes" darstellen will.

Zur Ehre Gottes sind für mich eher solche Erfahrungen, die aus dem Mund eines Gläubigen heraussprudeln, weil er überwältigt ist von Gottes Handeln, und einfach das Bedürfnis hat, das zu erzählen ... indem er/sie Gottes Handeln in dem Bericht hervorhebt und über das eigene Verhalten stellt.

Wie gesagt: das ist meine Erfahrung damit.

Veröffentlicht von: @clay

zur Ermutigung

Ermutigend ist das, nach meiner Erfahrung eher selten. Viel mehr dient es dazu, die eigenen Erfahrungen möglichst blumenreich und mit Schnörkeln zu erzählen, damit es eine effektive Unterhaltung bietet. Wie ich schon angemerkt hatte, kenne ich auch Menschen, die auf der Suche nach solchen Geschichten, auf derartige Aufrufe, etwas erfunden haben - also schlicht gelogen haben, um mit den effektiven Berichten mithalten zu können, und damit zu beweisen, dass sie auch Erlebnisse mit Gott haben, und "richtig" glauben.... also zur Gemeinschaft gehören möchten.

yaeli antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @yaeli

Wenn man ihn verwendet, um zu provozieren, dann ist das meistens NICHT zur Ehre Gottes, was dabei heraus kommt.

Wenn man erzählt, was man mit Gott im Alltag erlebt, sollte es zur Ehre Gottes sein, sonst ist man besser still.

Veröffentlicht von: @yaeli

Zur Ehre Gottes sind für mich eher solche Erfahrungen, die aus dem Mund eines Gläubigen heraussprudeln, weil er überwältigt ist von Gottes Handeln, und einfach das Bedürfnis hat, das zu erzählen ... indem er/sie Gottes Handeln in dem Bericht hervorhebt und über das eigene Verhalten stellt.

So sehe ich das auch.

Veröffentlicht von: @yaeli

Ermutigend ist das, nach meiner Erfahrung eher selten. Viel mehr dient es dazu, die eigenen Erfahrungen möglichst blumenreich und mit Schnörkeln zu erzählen, damit es eine effektive Unterhaltung bietet. Wie ich schon angemerkt hatte, kenne ich auch Menschen, die auf der Suche nach solchen Geschichten, auf derartige Aufrufe, etwas erfunden haben - also schlicht gelogen haben, um mit den effektiven Berichten mithalten zu können, und damit zu beweisen, dass sie auch Erlebnisse mit Gott haben, und "richtig" glauben.... also zur Gemeinschaft gehören möchten.

Wenn Du solche Erfahrungen gemacht hast, ist das traurig. Aber dann sei doch bitte nicht voreingenommen, indem Du das jedem unterstellst.

LG.
Clay

clay antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @clay

Wenn Du solche Erfahrungen gemacht hast, ist das traurig. Aber dann sei doch bitte nicht voreingenommen, indem Du das jedem unterstellst.

Ich unterstelle hier niemandem etwas, und bin auch nicht voreingenommen.

Dein Threadtitel hat diese Erinnerungen wieder hervorgeholt...er hat mich getriggert. Und als ich dann Beiträge hier las, dass scheinbar andere auch ähnliche Erfahrungen gemacht haben, habe ich mich zu Wort gemeldet. Um eben auch mal die andere Seite der Medaille zu beleuchten.

Hättest du einfach geschrieben, dass du gerne Erfahrungen mit Gott hier lesen würdest, um zu ermuntern, dann wären mir (und vielleicht auch anderen) keine solche Gedanken gekommen. Aber die negativen Erfahrungen entstanden meistens dort, wo auf diese Weise provoziert wurde... in Form von einer Frage "Erlebt ihr (etwa) nichts mit Gott ?"(suggeriert die Folgerung: dann stimmt irgendetwas mit eurem Glauben nicht)

Ich gehe mal davon aus, dass du es nicht so meintest. In anderen Fällen ist es aber so gemeint, und wird oft sogar noch ziemlich deutlich so dargestellt. Und darum halte ich jede Art der Provokation in Bezug auf den Glauben und die Beziehung zu Gott für falsch. (wohlgemerkt: ICH halte es für falsch)

Eben auch, weil ich das selbst oft erlebt habe in christlichen Gemeinschaften. Für mich war das obligatorische "Zeugnis geben" deshalb immer etwas, wo ich gestreikt habe. Nur einmal, beim Abschluss meiner Bibelschulzeit, da habe ich dann dagegen provoziert. Wir, die Abschlusskandidaten, sollten Zeugnis geben, wie wir Gott in der gesamten Zeit erlebt haben, mit welchem Resultat. Ich habe nur zwei Sätze gesagt, in dem Sinn, "es war eine gesegnete Zeit, und ich habe viel gelernt" (so ganz genau weiß ich nicht mehr, was ich gesagt habe) ... Danach war zunächst verblüfftes Schweigen ... aber niemand hat mich nachher darauf angesprochen.

Naja ... war eben meine Art, mit diesem Thema umzugehen. Muss nicht jeder so machen 😉

yaeli antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @yaeli

Hättest du einfach geschrieben, dass du gerne Erfahrungen mit Gott hier lesen würdest, um zu ermuntern, dann wären mir (und vielleicht auch anderen) keine solche Gedanken gekommen.

Dann will ich Dich in aller Form um Entschuldigung bitten, denn es war nicht im Entferntesten meine Absicht, solche Gefühle und Erinnerungen wachzurufen.
Sei gesegnet.

LG.
Clay

clay antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @clay

Dann will ich Dich in aller Form um Entschuldigung bitten, denn es war nicht im Entferntesten meine Absicht, solche Gefühle und Erinnerungen wachzurufen.
Sei gesegnet.

Danke dir ❤

Eigentlich kenne ich solche Triggersituationen schon ziemlich gut, und kann auch inzwischen gut damit umgehen. Darum habe ich auch nicht sofort reagiert, nachdem du den Thread eröffnet hast. Ich weiß, dass sich die Zeiten geändert haben, und manche Dinge heute gar nicht mehr relevant sind ... weil eben ganz andere Zeiten sind ... alles hat seine Zeit.

Aber als ich dann las, dass ich mit meinem Empfinden nicht alleine bin, habe ich es dann doch getan ... weil ich denke, dass es noch wichtig ist, für die Menschen, die solchen Missbrauch noch heute erleben. Ich denke, für diese ist es noch viel schlimmer, als für mich. Weil es heute nicht mehr "normal" ist, diese Art, das "Evangelium" zu verkünden. Damals war es normal. Und diese Angst habe ich sicherlich nicht alleine gespürt. Man hat auf Dauer gelernt, damit umzugehen.

Dass es nicht normal sein muss, habe ich dann, Gott sei Dank, im Nachhinein gelernt ... ohne den Glauben zu verlieren. Das wünsche ich auch anderen Gläubigen, dass sie Gottes Liebe erleben, wie er wirklich ist, und nicht wie sie ihnen von Menschen aufdiktiert wurde.

yaeli antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411

Nachtrag

Veröffentlicht von: @yaeli

....... diese Art, das "Evangelium" zu verkünden. Damals war es normal. Und diese Angst habe ich sicherlich nicht alleine gespürt ....

Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass das Thema "Angst" in diesem Thread ja gar nicht so vorkommt. Ich habe also unbewusst zwei Themen miteinander verknüpft. Und das ist mir dadurch auch erst aufgefallen, dass ich deshalb wahrscheinlich auch besonders so auf dieses Thema reagiert habe. Denn wenn der Glaube nicht richtig war, dann drohte eben die Strafe von Gott .. die Hölle. Das "Zeugnis" wird also oft auch missbraucht dazu, um den Glauben anderer in Frage zu stellen.

yaeli antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Gedanken dazu (eher allgemein)

Veröffentlicht von: @yaeli

Hättest du einfach geschrieben, dass du gerne Erfahrungen mit Gott hier lesen würdest, um zu ermuntern, dann wären mir (und vielleicht auch anderen) keine solche Gedanken gekommen.

Veröffentlicht von: @clay

Mich überrascht, dass ich hier nichts von dem lese, was wir als Kinder Gottes mit unserem HERRN im Alltag erleben. Ich finde, das es wichtig ist, Gott zu erleben und es dann auch mitzuteilen. Es ist mutmachend. Also los, erzählt zur Ehre Gottes, was ihr erlebt habt, damit wir gemeinsam Gott loben und Ihm dafür danken können!

So ist das manchmal, wenn man sich an einer Überschrift aufhält und die eigentlicen Worte eher außen vor lässt.

Ich erlebe das genauso auch in meiner Gemeinde und setze mich damit auseinander - also mit der Gemeinde und eben mit dieser Frage. Es braucht viele Gespräche mit anderen, um sie kennenzulernen und festzustellen, dass sie da "gehemmt" sind, weil Verletzungen vorliegen, wodurch auch immer. Aber immer enden wir in Gesprächen dort, dass jeder täglich mit Gott etwas erlebt, das aber gar nicht so einschätzt oder gar nicht so beschreibt wie z.B. ich, dass - und das ist jetzt ein Beispiel - sie dankbar sind, wenn Gottes Geist ihnen etwas aufgezeigt hat und sie so z.B. Beziehungen intensivieren konnten. Vielleicht auch, weil sie (in meiner Gemeinde!) nicht gelernt haben, Gott die Ehre dafür zu geben, sondern stattdessen solcherlei sich selbst in die Tasche zu stecken (was war ich wieder gut). So wie es Kinder gibt, die es zuhause lernen, über Emotionen zu reden und andere, die es nicht lernen und das eben auch nicht können und auf entsprechende Fragen (was denkst/fühlst du) mit "ich weiß nicht" reagieren. - Manchmal ist es die Kommunikation. Manchmal ist es auch die fehlende Wahrnehmung für das Wirken Gottes durch seinen Geist mitten unter uns, für sein Tun. Dann erinnere ich gern daran, dass uns Gott zueinander gestellt hat, um uns gemeinsam zu entwickeln, miteinander ... durch das Teilen ... es steht ja genug geschrieben über die Gaben und Fähigkeiten, wie sein Leib erbaut/auferbaut wird, ermutigt wird.

Veröffentlicht von: @yaeli

Dein Threadtitel hat diese Erinnerungen wieder hervorgeholt...er hat mich getriggert.

Das tut mir (auch) leid. - Ja, der Titel war unglücklich gewählt. - Und genau deshalb auch eine hervorragende Möglichkeit, sich dem Thema immer wieder mal zu nähern und sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

neubaugoere antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn Du keine persönlichen Details weitergehen willst, kannst Du den Thread doch einfach ignorieren?

Es wurde danach gefragt, warum hier so wenig geteilt wird. Die Frage habe ich beantwortet und gehe auf Rückfragen ein.

lhoovpee antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Gerne Diskutiere ist ich Themenbezogen und berichte in dem Kontext auch von meinen Erfahrungen. Das wird aber immer auf einer abstrakten distanzierten Ebene sein.

Das verstehe ich gut und mag inzwischen auch lieber Distanz in Foren, wo ich über meinen Glauben rede.

Wobei es bei mir so ist, dass ich jedes Mal, wenn ich es doch mal tat, (vor Begeisterung über das Erlebte) im Nachhinein das Gefühl hatte, dem ganzen Geschehen den eigentlichen Inhalt genommen zu haben. Mein Bekenntnis wirkte für mich plötzlich hohl und nichtssagend.

Weil der Kern der Erfahrung nicht wirklich mit Worten beschrieben werden kann. Man kann nur das beschreiben, was äußerlich sichtbar ist ... obwohl das nur ein unscheinbarer Rahmen um die Beschreibung einer Begegnung mit Gott ist, die nur mit dem Herzen gesehen und gespürt werden kann.

Das äußere Geschehen hat dabei (bei mir) oft noch nicht einmal etwas mit dem eigentlichen Geschehen zu tun. Es signalisiert mir oft nur, dass Gott meine Fragen und meine Wünsche kennt, und mich liebt ... so dass er auch scheinbar nebensächliche Dinge als Zeichen dafür benutzt, um zu sagen: Ich bin bei dir, du bist nicht allein.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Ich bezeuge gerne Jesus und die frohe Botschaft. Dazu muss ich aber keine persönlichen Erlebnisse von mir teilen.

Ich denke sogar, dass das oft eher ein Hindernis ist, wenn man nur von den tollen Erlebnissen redet. Die Menschen entgegnen oft gerade dann, dass die Gläubigen ja so ganz und gar nichts von der angeblichen Liebe Gottes zeigen.
Ich bezeuge meinen Glauben nur dann noch, wenn es sich ergibt, im Gespräch, zB auf der Suche nach Lösungen für Probleme.
Da gab es schon manchmal die Reaktion: "ja, aber die Kirche..." ... und ich sage: "was interessiert mich die Kirche ... ich glaube an Gott, nicht an eine Kirche ... die Kirche besteht aus Menschen.

Veröffentlicht von: @lhoovpee

Da mögen fromme Wünsche von gegenseitige Ermutigung schön klingen,

Ich hatte schon immer viel mehr das Gefühl, dass spektakuläre Glaubenserlebnisse, die zum Besten gegeben wurden, weniger Ermutigung für das Leben gaben ... aber dazu anreizten doch bitte auch so etwas tolles zum Besten geben zu können. Und dabei wurde oft sogar gelogen, nur um eine tolle Geschichte zu haben.

Bei anderen Gläubigen wirken manche Erlebnisberichte oft eher deprimierend, weil sie sich ständig fragten, ob sie keine echten Christen seien, weil sie nie so etwas Tolles erleben, wie die Berichterstatter.

So ganz platt und halbwegs fromm ausgedrückt würde ich sagen: ich warte, bis Gott mir jemand in den Weg schickt und sagt: da ist jemand, der oder die gerade Zuspruch braucht. Und dann gibt Gott mir auch die Worte, die dieser Mensch wirklich braucht. Das sind meistens nicht Berichte meiner tollen Glaubenserfahrungen, sondern eher Zuwendung als Zeichen, dass Gott sich den Menschen zuwendet ... bedingungslos

yaeli antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757

Danke für deine Beitrag. Vieles empfinde ich ähnlich.

Veröffentlicht von: @yaeli

"was interessiert mich die Kirche ... ich glaube an Gott, nicht an eine Kirche ... die Kirche besteht aus Menschen.

Amen.

lhoovpee antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Der Missionsauftrag beinhaltet zumindest keine Aufforderung seine persönlichen Erlebnisse mit Fremden im Internet zu teilen. Zumal jene, die sich auf jesus.de verlaufen den frohe Botschaft wohl zu 99,99% bereits kennen.
Die Aufforderung in der Gemeinde miteinander zu reden und gegenseitig Zeugnis zu geben, gehe ich lieber in meiner Gemeinde nach, statt in diesem Forum. Ich denke nicht, dass hier sonderlich viel Frucht bei rum kommt.

Ich mache ständig die Erfahrung, dass gerade die persönlichen Zeugnisse Türen öffnen, um ins Gespräch zu kommen,
zum einen mit Geschwistern, die es ermutigt und
zum anderen mit Menschen, die Jesus/Gott noch nicht kennen, weil es ihnen eine völlig neu Perspektive des Glaubens zeigt, die sie bisher nicht gekannt haben, weil sie Glaube mit Für-wahr-halten und Beziehung mit Bekenntnis verwechseln.
Erst letzthin sagte mir jemand, dass er die Wunder in der Bibel als Mythen und Legenden abgetan hätte, aber dass er durch mein Zeugnis plötzlich begriffen hätte, dass sie heute ja noch genauso geschehen! Darüber kamen wir dann ins Gespräch und er war offen für das Evangelium.

Unser Auftrag ist, von dem zu zeugen, was Gott in unserem Leben tut. Damit meine ich nicht den generellen Auftrag, den wir sowieso haben, sondern den konkreten Auftrag, wenn Gott zu uns in die momentane Situation hineinspricht und sagt: "So, mein Kind, jetzt mach den Mund auf und sprich von dem, was ich dir auf Herz und in den Mund lege ..." Über die Frucht müssen wir uns keine Gedanken machen, das ist Gottes Sache.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Genau. Ich finde mich in deinen Worten wieder.

Ich "fürchte" nur, dass dies einigen möglicherweise "Druck macht", doch dann würde ich meine Beziehung mit und zur Liebe noch einmal überprüfen. Ähnlich wie wenn jemand sagt, er lernt nichts Neues mehr, wenn er die Bibel liest. Dem sage ich auch: bitte überprüfe deine Beziehung zu diesem wunderbaren Jesus.

Aber das nur am Rande.

neubaugoere antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2757

Ist ja alles schön und gut, was du schreibst. Solche Dinge werde ich dennoch nicht hier auf jesus.de teilen.

lhoovpee antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @neubaugoere

die können mich anzweifeln, die könnten mich zerreißen, die könnten sich lustig machen darüber. Nee, da bin ich einfach viel zu ängstlich und

Was mir dabei auffällt: ich ... ich ... ich ...
Wir wollen aber doch von dem erzählen, was Gott an uns und durch uns tut, dabei sind wir völlig nebensächlich.

Ich las mal ein schönes Beispiel von einem südkoreanischen Pastor.
Man fragte ihn, ob er nicht stolz wäre auf das, was er geschafft habe und wie die Leute ihn ehren würden usw. Da antwortete er:
Als der Esel, auf dem Jesus in Jerusalem einritt, über die Palmzweige und Gewänder lief, die vor ihm ausgebreitet wurden, wusste er, dass dies nicht ihm galt, sondern dem Herrn, der auf ihm saß. Er wäre töricht gewesen, sich etwas darauf einzubilden.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @clay
Veröffentlicht von: @clay

die können mich anzweifeln, die könnten mich zerreißen, die könnten sich lustig machen darüber. Nee, da bin ich einfach viel zu ängstlich und

Was mir dabei auffällt: ich ... ich ... ich ...
Wir wollen aber doch von dem erzählen, was Gott an uns und durch uns tut, dabei sind wir völlig nebensächlich.

genau 😌

neubaugoere antworten
frager16
Beiträge : 54

Interessant hier zu lesen, was Gott mit/für/durch Menschen tut und was andere Menschen erleben und hier kundtun. Vor allem dann interessant, wenn man selbst eben nicht erlebt, dass Gott eingreift und eine Situation wendet, auch wenn man dafür betet. Warum segnet Gott andere Menschen und lässt mich im Regen stehen? Ich bin nicht besser als andere Menschen, aber doch wohl auch nicht schlechter? Wieso werden anderer Menschen Gebete erhört und meine verpuffen ?
Die einzige Antwort, die ich bekomme ist die, dass Gott souverän ist und souverän handelt. Und natürlich die, dass Gottes Zeitplan ein ganz eigener ist. Alles klar. Was sollte mir das aber sagen? Dass es Gott völlig wurst ist, wie es mir jetzt geht?

frager16 antworten
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Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @frager16

Warum segnet Gott andere Menschen und lässt mich im Regen stehen? Ich bin nicht besser als andere Menschen, aber doch wohl auch nicht schlechter? Wieso werden anderer Menschen Gebete erhört und meine verpuffen ?
Die einzige Antwort, die ich bekomme ist die, dass Gott souverän ist und souverän handelt. Und natürlich die, dass Gottes Zeitplan ein ganz eigener ist. Alles klar. Was sollte mir das aber sagen? Dass es Gott völlig wurst ist, wie es mir jetzt geht?

Ich kann dir natürlich auch nur Antworten dazu geben, wie ich selbst Gott erlebe.
Nach meiner Erfahrung, auch aus Berichten von Erfahrungen anderer Menschen, würde ich sagen: Gott antwortet individuell so, dass er den Menschen, die ihn suchen, auf dem Weg begegnet, auf denen diese sich befinden. Er kommt ihnen also entgegen, und spricht sie in ihrer eigenen "Sprache" (Verständnis) an.

Das bedeutet, dass man das Reden Gottes NICHT an den Erfahrungen anderer messen kann. Man findet Gottes Antworten NICHT im Vergleich mit anderen Menschen. Ganz einfach deshalb, weil jeder Mensch sich in seiner ganz eigenen Situation befindet, mit individuellen Erlebnissen und Empfindungen in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

Zu deinen Fragen könnte ich (aus meiner Sicht) diese möglichen Antworten vermuten:

Veröffentlicht von: @frager16

Warum segnet Gott andere Menschen und lässt mich im Regen stehen?

Vielleicht hat Gott dich schon gesegnet, und segnet dich immerzu. Aber du suchst an der falschen Stelle nach Antworten (zB im Vergleichen mit Erfahrungsberichten anderer Menschen) 🤨

Ein Spruch, den ich immer mal fragenden und vergleichenden Menschen sage lautet: "Gott findet man nur bei Gott selbst"!
Es gibt viele "Zeugen" von Gottes Handeln an Menschen ... Menschen, die Bibel, die Natur etc. Aber es sind alles "nur" Zeugen... nicht Gott.

Veröffentlicht von: @frager16

Ich bin nicht besser als andere Menschen, aber doch wohl auch nicht schlechter?

Gott beurteilt nicht nach "besser" oder "schlechter". Gott beurteilt dein Herz, das aufrichtig nach ihm sucht.

Veröffentlicht von: @frager16

Wieso werden anderer Menschen Gebete erhört und meine verpuffen ?

Auch hier würde ich meinen, dass du Gebetserhörungen vielleicht an der falschen Stelle suchst. Meine Erfahrung ist, dass Gott alle Gebete erhört. Aber oft anders, als der Betende sie erwartet oder wünscht.

Veröffentlicht von: @frager16

Dass es Gott völlig wurst ist, wie es mir jetzt geht?

Ganz bestimmt NICHT !

Bevor ich die erste wirkliche Erfahrung mit Gott gemacht hatte, dachte ich auch, die Zeugnisse von Menschen mit angeblichen Antworten Gottes wären Einbildung. Ich habe dann an irgendeiner Stelle mal um Führung auf einem ganz speziellen Weg. Ich habe zu Gott gesagt: "aber bitte antworte so, dass ich es verstehe" (so ungefähr)

Einige Tage später bekam ich einen Brief mit einer möglichen Option zu meiner Frage. Zunächst habe ich abgewehrt: passt nicht für mich, bin nicht dazu geeignet. Doch dann auf einmal fiel mir es ein und traf mich wie ein Blitz: ich habe doch gebetet ... ist das die Antwort?

Auf mich wirkte diese Erfahrung wie ein Höhenflug. Ich hatte das Gefühl, mir kann nichts mehr passieren, was mich von dem Weg abbringen kann ... wo doch der große Gott sich um mich kümmert.
.... und das war dann der Anfang eines langen und (für mich) abenteuerlichem Leben MIT Gott. Obwohl ich schon mehrere Jahre vorher "bekehrt" war ... nach den Vorschriften, die mir von Menschen gegeben wurden.

yaeli antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54

Hallo Yaeli,

vielen Dank für deine Ausführungen, auch wenn sie mir nicht wirklich etwas bringen in dem Sinne, dass ich Antworten auf meine Fragen erhalte.

Veröffentlicht von: @yaeli

Vielleicht hat Gott dich schon gesegnet, und segnet dich immerzu.
Mag sein, dennoch zeigt er mir keine Lösungen auf für meine Probleme und segnet nicht, was ich tue und unternehme - es ist alles für die Katz.
Ich erlebe einfach in dem was ich bin und tue keinen Segen, so gerne ich das auch möchte. Also bin ich doch abgeschrieben, bei Seite gestellt, ausgeschaltet, oder?

frager16 antworten
Yaeli
 Yaeli
(@yaeli)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 411
Veröffentlicht von: @frager16

vielen Dank für deine Ausführungen, auch wenn sie mir nicht wirklich etwas bringen in dem Sinne, dass ich Antworten auf meine Fragen erhalte.

Ich KANN dir leider auch keine Antworten auf deine Fragen geben. Weil es eigentlich Fragen an Gott sind, und ich nicht weiß, wie Gott dich sieht.

Ich kann dir bestenfalls erzählen, wie meine Suche nach einer Verbindung zu Gott geschah und immer noch geschieht.

Veröffentlicht von: @frager16

Also bin ich doch abgeschrieben, bei Seite gestellt, ausgeschaltet, oder?

Ich denke nicht, dass Gott je einen Menschen abgeschrieben hat. Schon gar nicht jemand, der nach ihm sucht.

Warum du ihn (noch) nicht erkennst, seine Spuren in deinem Leben nicht sehen kannst, weiß ich natürlich auch nicht. Ich kenne dich nicht, aber ich weiß, dass Gott keine Pauschalantworten gibt, sondern eher auf die Zielperson abgestimmt.

Ich möchte dich hier nur ermuntern, nicht aufzugeben, nach ihm (oder seinen Spuren) in deinem Leben zu suchen. Gott ist bestimmt schon auf dem Weg, dir entgegen zu kommen.

yaeli antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397
Veröffentlicht von: @frager16

Ich erlebe einfach in dem was ich bin und tue keinen Segen, so gerne ich das auch möchte. Also bin ich doch abgeschrieben, bei Seite gestellt, ausgeschaltet, oder?

Du bist ja schon lange am Thema....

Veröffentlicht von: @frager16

Also bin ich doch abgeschrieben, bei Seite gestellt, ausgeschaltet, oder?

Wie ist dein eigenes Selbstbild von dir? Was strahlst du aus? Stehst du innerlich vor der Klagemauer? Gehst du morgens an deinen Arbeitsplatz mit dem Gedanken "das wird heute wieder nichts" ?

Was gelingt dir täglich? Für welche kleinen Erfolge kannst du dankbar sein? Was kannst du gut?
Wie ist dein Kontakt mit dem Geber (Gott) oder suchst du nur die Gaben?

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @deborah71

Wie ist dein Kontakt mit dem Geber (Gott) oder suchst du nur die Gaben?

Eine sehr wichtige Frage, die mich auch anderweitig inspiriert. Danke also. 😊
Ja, worum geht es mir? Was ist meine Motivation bei der "Suche"? Die Erfüllung meiner Wünsche, Sehnsüchte, meines Willens?

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

Das ist auch meine Dauerbaustelle.... 😉

Allerdings etwas anders... ich suche für andere und vergesse mich dabei und dann auch noch einfach nur Zeit miteinander zu verbringen.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096

Na, bei wem ist das nicht immer mal wieder Baustelle? 😉
Ich merke auch ab und an, dass wir uns bspw. länger nicht "in Ruhe unterhalten haben". Diese entspannten Zeiten geben so viel Kraft für das Alltägliche und seine Herausforderungen ... und oft genug schenkt Gott Inspiration oder neue Ideen ...

neubaugoere antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54
Veröffentlicht von: @deborah71

Wie ist dein Kontakt mit dem Geber (Gott) oder suchst du nur die Gaben?

Hallo Deborah71, gute Frage. Was heißt Kontakt mit Gott? Ich habe ein bestimmtes Anliegen an Gott, das er nicht beantwortet. Es wäre doch unglaublich verlogen, wenn ich mich nun hinstellen würde und sagte:
Gott hilft mir nicht, aber ich lobe ihn, weil er so gut ist zu mir, oder?

frager16 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397
Veröffentlicht von: @frager16

Hallo Deborah71, gute Frage.

Gel? Deswegen stelle ich sie auch. 😉

Veröffentlicht von: @frager16

Was heißt Kontakt mit Gott?

Kontakt mit Gott, Zeit mit ihm verbringen, einfach weil er Gott ist und Zeit mit dir verbringen will.

Veröffentlicht von: @frager16

Es wäre doch unglaublich verlogen, wenn ich mich nun hinstellen würde und sagte:
Gott hilft mir nicht, aber ich lobe ihn, weil er so gut ist zu mir, oder?

Ja. 😉

Wie ist es denn mit dieser Variante: Ich lobe ihn, weil ER Gott ist.

Hast du nur einen Neckermann-Gott? ich weiß, das ist eine provokante Frage.... 😌

Nachtrag vom 17.10.2021 1835

Ich habe ein bestimmtes Anliegen an Gott, das er nicht beantwortet.

Kann es sein, dass seine Antwort schon lange ein Nein ist, weil er weiß, dass der Erhalt dir nicht gut tun würde und er nun darauf wartet, dass du anders fragst?
Wem würdest du die Ehre geben, wenn er in deinem Sinne antworten würde? a) Danke, HErr oder b) ICH habe es geschafft mit Ausdauer und Dranbleiben Gott meinen Wunsch aus dem Ärmel zu leiern.

deborah71 antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54
Veröffentlicht von: @deborah71

er nun darauf wartet, dass du anders fragst?

Aha, wie zum Beispiel?

Veröffentlicht von: @deborah71

Wem würdest du die Ehre geben

Was heißt das, "die Ehre geben"?

frager16 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Veröffentlicht von: @frager16
Veröffentlicht von: @frager16

er nun darauf wartet, dass du anders fragst?

Aha, wie zum Beispiel?

Naja, nachfragen, ob du sein Schweigen als Nein oder als Warte verstehen sollst..... ob er dir die richtige Frage in die Gedanken geben möge..... ob du dich vllt in etwas festgebissen hast und er dich davon lösen will und was Besseres für dich hat....

Veröffentlicht von: @frager16

Was heißt das, "die Ehre geben"?

Gott danken oder dir selbst die Lorberen anheften. Hab ich doch unter a) und b) oben schon dargestellt gehabt.

deborah71 antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54
Veröffentlicht von: @deborah71

Naja, nachfragen, ob du sein Schweigen als Nein oder als Warte verstehen sollst..... ob er dir die richtige Frage in die Gedanken geben möge..... ob du dich vllt in etwas festgebis

Veröffentlicht von: @deborah71

Naja, nachfragen, ob du sein Schweigen als Nein oder als Warte verstehen sollst..... ob er dir die richtige Frage in die Gedanken geben möge..... ob du dich vllt in etwas festgebissen hast und er dich davon lösen will und was Besseres für dich hat....

Was meinst du, wie oft ich Gott das schon gefragt habe?

Ergebnis: Schweigen. Also will er doch nichts von mir wissen, oder?
Es interessiert ihn anscheinend nicht die Bohne, was mich bedrückt.
Aus seiner Perspektive ist das halt nicht wichtig, was mich bewegt. Aus. Ende.
Nur eines würde mich noch interessieren: wie hat es Mose geschafft, sich über 40 Jahre hinweg zu motivieren, nicht aufzugeben und zu ver... und nicht zu vergessen, dass er ein Hebräer war?

frager16 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Veröffentlicht von: @frager16

Ergebnis: Schweigen. Also will er doch nichts von mir wissen, oder?

Wie sieht denn deine Beziehung zu Gott überhaupt aus? Wie ist sie zustande gekommen, oder ist sie noch nicht intensiv zustande gekommen? Wer ist Jesus für dich?

Veröffentlicht von: @frager16

Nur eines würde mich noch interessieren: wie hat es Mose geschafft, sich über 40 Jahre hinweg zu motivieren, nicht aufzugeben und zu ver... und nicht zu vergessen, dass er ein Hebräer war?

Welche 40 Jahre des Mose? Die ersten bei Pharao, die zweiten in der Wüste oder die dritten beim Exodus?

deborah71 antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54
Veröffentlicht von: @deborah71

Welche 40 Jahre des Mose? Die ersten bei Pharao, die zweiten in der Wüste oder die dritten beim Exodus?

Wenn du so willst, meine ich den zweiten Abschnitt als Schafhirte in der Wüste. Im ersten Abschnitt war er ein Prinz, im dritten Abschnitt der Führer eines Volkes, da stellte sich die Frage nach der Motivation zum Durchhalten nicht, meine ich.

frager16 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

Nur eines würde mich noch interessieren: wie hat es Mose geschafft, sich über 40 Jahre hinweg zu motivieren, nicht aufzugeben und zu ver... und nicht zu vergessen, dass er ein Hebräer war?

Die Antwort beginnt in den ersten 40 Jahren.
Er ist länger bei seiner Mutter aufgewachsen, da seine Schwester Mirjam das Körbchen begleitet hatte und der Tochter des Pharao Moses eigene Mutter als Amme empfohlen hatte.

Im zweiten Abschnitt lebte Mose ein ganz normales Nomadenleben, da er ja wegen des Mordes und der Ablehnung des Volkes nicht dorthin zurück konnte. Er wusste ja auch nichts von seiner späteren Berufung am brennenden Dornbusch, bis diese geschah.

So hatte er wichtige Ausbildungszeiten durchlaufen.
a) er konnte sehr wahrscheinlich schreiben und lesen und war zweisprachig, Hebräisch und Ägyptisch
b) er hatte ein hohes Gerechtigkeitsempfinden, aber sein Temperament noch nicht unter Kontrolle. Das machte ihm später nochmal Schwierigkeiten, als er mit dem Stab schlug, statt zu befehlen
d) er lernte eine Familie und eine versorgende Herde zu führen unter seinem Schwiegervater Jethro, denn als verwöhnter Prinz wäre er beim Exodus mit Pauken und Trompeten untergegangen
e) er bewies Ausdauer und Geduld als Nomade und lernte Fürsorge und Verantwortung.
Wenn man Schafe zu schnell treibt, verlieren sie leicht ihre Ungeborenen. Wenn man Schafe zu lange an einem Platz lässt, werden sie leichter krank.

Das alles brauchte er im dritten Abschnitt, denn das Volk neigte zum Murren, was sie mehrfach fast das Leben kostete... und sie wollten auch mal Moses ans Leder, wenn ich mich recht erinnere.
Niemand wird als perfekte Führungsperson geboren. Das ist harte Arbeit an sich selbst.

An Moses kann man sehr viel über Menschenführung als Diener lernen.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22397

Fortsetzung
Moses war dreifach gewollt...

1. von Gott, der in ihn etwas hineingelegt hatte, was seine Mutter erkannt hatte. Er war nicht einfach physisch schön, sondern als seine Mutter ihn ein schönes Kind nannte, sah sie dieses etwas von Gott in ihm.
2. seine Mutter hatte sich für ihn entschieden sein Leben zu retten, obwohl das Todesurteil des Pharao über allen hebräischen Neugeborenen verhängt war. Sie nahm in Kauf, dass sie deswegen massive Schwierigkeiten bekommen hätte können und das Kind doch getötet worden wäre.
3. die Tochter des Pharao hat ihn gewollt und für seine gute Versorgung und Ausbildung gesorgt.

Das ist alles geschehen, bevor Moses auch nur irgendeine klitzekleine Leistung hätte vollbringen können, um von seinem Umfeld gewollt zu werden.

Das ist so wichtig für uns, und besonders hier in D. Denn sehr oft gibt es Liebe und Annahme nur für Wohlverhalten und Leistung und das verbiegt unseren Maßstab der Selbstwertschätzung.
Jeder von uns lebt, weil Gott ihn gewollt hat.
Jeder von uns hat Lebendigkeit geschenkt bekommen, das höchste Gut des menschlichen Lebens.
Für jeden von uns ist Christus gestorben und auferstanden, da hat es uns noch gar nicht gegeben.

Es ist ganz wichtig, den Selbstwert im Inneren des eigenen Selbst zu verankern und ihn nicht von aussen verdienen zu wollen.
Das gibt Unabhängigkeit von Schmeichelei und Manipulation, das gibt Freiheit von der Fehleinschätzung, die Liebe Gottes an Erfolg haben zu messen.
Daher fragte ich nach deiner Beziehung mit Gott und Zeit mit ihm zu verbringen, weil du Ihm als Person wichtig bist und Er Zeit mit dir verbringen will...dieses Gewollt sein zu leben, egal ob du gerade den Vertrag des Jahrhunderts abgeschlossen hast oder eine Sache total vergeigt hast.

Für deine Leistung wirst du bezahlt, für deine Person wirst du gemocht.
Chaos entsteht, wenn man für seine Leistung gemocht werden will und sich damit unbewusst Zuwendung zu erkaufen versucht. Geht nicht.
Du bist von Gott geliebt. Punkt. Psalm 139

deborah71 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2684

Was bedeutet "mit Gott"?

Veröffentlicht von: @frager16

Ich erlebe einfach in dem was ich bin und tue keinen Segen, so gerne ich das auch möchte. Also bin ich doch abgeschrieben, bei Seite gestellt, ausgeschaltet, oder?

Du hast vielleicht den Namen "Hiob" schon gehört. Kennst du die biblische Lehr-Erzählung? Spätestens dort wird ganz deutlich, dass der Tun-Ergehen-Zusammenhang keine Realität ist. Weder gilt: "Wenn ich alles richtig mache, segnet mich Gott" noch gilt: "Gottes Segen und sein Interesse an mir erkenne ich daran, dass ich ein problemfreies Leben führe".

Das Wohlstands-Evangelium, das doch immer mal wieder sich Gehör verschaffen will, ist eine Lüge. Einen Menschen, an dem Gott Anteil hat, erkennt man nicht daran, dass er gesund ist und erfolgreich.

Die Begegnung mit Gott ist sehr individuell.

In der Bibel findest du Beispiele dafür, wie Gott Menschen begegnet.
In den Heiligen-Viten (und darin besteht durchaus ein Nutzen auch für Nicht-Katholiken) findest du wieder andere Beispiele dafür, wie Gott Menschen begegnet, auch in neuerer Zeit, und man findet da auch Nicht-Katholiken. Bonhoeffer, Maximilian Kolbe, Manche Masemola, Esther John, Lucian Tapiedi sind bekannte Namen, falls du solche suchen möchtest.

Da wird ganz deutlich, dass Gott mit den Menschen durch Probleme, durch Leid und Schmerz geht, bis in den Tod und - so glauben wir, wenn wir an Jesus als den Messias glauben - auch durch den Tod hindurch.

In christlichen Gemeinden findest du natürlich auch aktuelle, lebende Beispiele dafür.

Nachtrag
Corrie ten Boom wäre ein weiterer bekannter Name.

lubov antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54

Hallo Lubov,

ich bin weit davon entfernt, mich mit Hiob oder Bonhoeffer oder anderen von dir genannten Personen vergleichen oder gar auf eine Ebene stellen zu wollen. Aber was ist, wenn ich tatsächlich in dem, was ich tue und werke keinen Segen erlebe. Es geht mir nicht um ein Wohlstands- oder Armuts-Evangelium, sondern darum auf meine ganz spezifischen individuellen Fragen Antworten zu finden und zwar ganz persönliche für mich und nicht für Tausende andere.
Das mag sehr egoistisch sein und ist es wohl auch, aber dennoch suche ich nach der einen persönlichen Antwort für mich auf meine Frage.
Und ja, ich bin so egoistisch und suche den Erfolg, weil ich den Misserfolg zur Genüge kennengelernt habe.

frager16 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2684

Was heißt denn für dich "keinen Segen erleben"?

Du hast es hier schon von anderen gesagt bekommen, und ich glaube, so frustrierend es ist, so wahr kann es sein: Manchmal ist die Antwort nicht so laut und deutlich - und vor allem so gar nicht in die Richtung - wie wir es uns wünschen.
Ich habe auch Fragen, die ich schon sehr, sehr lange stelle, im Grunde mein ganzes bewusstes Leben, und auf die die Antwort: "Ich bin bei dir!" ist. Nicht: "Ja!", nicht: "Nein!", nicht: "Hab Geduld!".

Die Namensoffenbarung Moses gegenüber ist sicher sehr bewusst, wie sie ist.

Das gefällt (mir) nicht immer, natürlich wäre es "schön", jedenfalls "einfacher", auf eine mMn klare Frage auch eine klare Antwort in einer Art, die mir weitere Fragen erspart, zu bekommen. Nun, offenbar ist das nicht das, was Gott für mich bereit hält - jedenfalls nicht an dieser Stelle. Manch anderes ist sehr viel klarer - und auch das gefällt mir nicht immer! Viele Fragen stelle ich ja doch - und hätte gerne eine bestimmte Antwort, und nicht die, die ich bekomme. Warum frage ich dann überhaupt? (Letzteres frage ich mich dann manchmal, und lache über mich selbst.)

lubov antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Hallo Frager16,

Ich bin ja soooo bei Dir!

Vielleicht habe ich immer eine falsche Vorstellung von Gott gehabt.
Gehörig gedreht hat sich mein Gottesbild nachdem ich drei Bücher gelesen habe:
Jetzt-Die Kraft der Gegenwart von Eckart Tolle
Gottes Botschaft an die Welt - Ihr habt mich nicht verstanden, und
Gespräche mit Gott, beide von Neale Donald Walsch.

Warum willst Du Dich nicht mit anderen wunderbaren Menschen auf eine Stufe stellen, wenn es Dir hülfe, näher zu Gott zu kommen?
Auf dem Weg zu Gott gibt es keinen Egoismus!
Jesus sagt: liebe Deinen Nächsten wie dich selbst - also: je mehr Du Dich selbst liebst, desto mehr kannst Du andere lieben, genau das, was Gott von Dir erwartet. Und je mehr Du andere liebst, desto mehr lieben Dich andere. Jesus sagt ja auch, "wirf dein Brot auf die Wasser und nach Tagen wird es zu dir zurück kommen.

Anonymous antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54

Hallo Wolfskin,

Veröffentlicht von: @wolfskin

Warum willst Du Dich nicht mit anderen wunderbaren Menschen auf eine Stufe stellen, wenn es Dir hülfe, näher zu Gott zu kommen?

Sorry, ich habe das nicht verstanden.

Veröffentlicht von: @wolfskin

mehr Du Dich selbst liebst, desto mehr kannst Du andere lieben, genau das, was Gott von Dir erwartet. Und je mehr Du andere liebst, desto mehr lieben Dich andere.

auch das will sich mir so recht nicht erschließen

Andere zu lieben ohne es selbst zu erleben, geliebt zu sein um meiner selbst willen?

frager16 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Frager16,

OK, dann versuche ich mal das zu erklären:
Ich hatte Deine Worte so verstanden, daß Du Dich weit davon entfernt siehst, Dich mit anderen Glaubensmännern aus der heutigen Zeit auf eine Stufe zu stellen. Richtig?

Warum stellst Du Dich den so viele Stufen unter sie? Warum meinst Du denn sie seien für mich unerreichbar?

Ich bringe Dir mal ein Beispiel: in einer früheren Gemeinde ka alle halbe Jahr ein reisender Prediger. Seine Predigten waren brilliant und seine Tips wie man Gegenargumente entkräften kann, waren so genial, dass ich unbedingt mal mit ihm missionieren gehen wollte. Ich ließ ihm den Vortritt. Der erste Mensch sagte er habe kein Interesse und schlug die Tür zu. Dann war ich an der Reihe. Mei Gesprächsgegenüber hörte mir zu und brachte ein Argument gegen die Bibel, das ich noch widerlegen konnte. Das nächsre Argument fiemmir schon schwerer. Dieser brilliante Prediger stand daneben und hörte unserem Gespräch nur zu. Es lief darauf hinaus, daß ich migh dann von de Menschen verabschiedete, ohne daß mir der Prediger irgendeine Unterstützung gab.

Das war der Punkt, wo er für mich von 3 Stufen über mir, auf nicht mehr als meine Ebene sank.

Auch wenn Menschen noch so prominent sind, wenn es Christen sind, sind es alle Brüder. Jesus sagt, wer unter euch der größte sein will, der soll euer Diener sein.

Wenn Du sagst, du reichst niemals an z.B. M.L.King heran, oder andere, wie D.Bonnhöfer, woher weißt Du das denn? Diese Männer würden vielleicht sagen: so einen einfachen, Glaunen und Mut, Dinge zu hinterfragen, hätte ich auch gerne. Und dann stellen Dich andere eine Stufe über sich.

Nochmal: Bei Jesus haben alle Menschen den gleichen Wert. Und alle schauen sich auf einer Ebene in die Augen. Ist es anders, gehen sie von Jesus weg.

Nun noch das andere:
Jesus wird von einem Gesetzeslehrer gefragt, was das größte Gebot sei, und er antwortet: "Das erste und größte Gebot ist: Liebe Gott über alles, [...] und und das zweite, ihm gleiche: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, das ist das das ganze Gesetz und die Propheten."

Da steckt ein kleiner 'Trick' dahinter, den die moderne Psychologie heute erst entdeckt hat. Dazu gleich.

Wenn in Deinem Geldbeutel 5 Euro sind, kannst Du Dir etwas für 100 Euro kaufen?
Umgekehrt: wenn Du 100 Euro hast und aber nur 10 Euro brauchst, dann bittet Dich einer um 2 Euro und Du gibst ihm ohne Erwartung die 2 Euro wieder zu bekommen. Dann siehst Du jemanen, der benötigt etwas. Du gehst hin und kaufst ihm das für 5 Euro und freust Dich daran, daß ihm geholfen wurde, usw. Dann begegnet Dir jemand, der sich über Deine Freigiebigkeit freut und Dir einfach so 20 Euro gibt. Nun hast Du, obwohl Du 7 Euro weggegeben hast, 13 Euro mehr.

Liebe läßt sich nicht in Euro messen. Deswegen ist das nur ein Beispiel.
Zurück zur Psychologie: die hat erkannt, daß Menschen, die sich selbst nicht lieben, auch andere nicht lieben können, weil sie nichts haben, von dem sie abgeben könnten.

Deswegen, und Jesus als der, durch den alle Dinge geschaffen wurden, kennt dieses Prinzip, es is ja seins, deswegen ist es äußerst wichtig, sich erst einmal selbst zu lieben, seinen eigenen Wert zu erkennen, sich zu wertschätzen.

Ja, das ist so etwas wie Egoismus. Irgendwann, wenn Du genug Selbstwertgefühl - also die Liebe zu Dir selbst - hast, wirst Du die Liebe auch an andere weitergeben können, also das, was mit Jesu Gebot gemeint ist.

Weißt Du, was anderen gut tut, wenn Du nicht einmal weißt, was Dir gut tut?
Vielleicht - aber solche Menschen kommen schnell an ihre Grenzen. Irgendwann sind sie ausgelaugt. Das ist ein nicht wünschenswerter Zustand und ganz sicher nicht von Jesus gewollt.

Eben nicht
"Andere zu lieben ohne es selbst zu erleben, geliebt zu sein um meiner selbst willen?"
sondern
Andere zu lieben, weil ich es selbst erlebe, geliebt zu sein, um meiner selbst willen - also ohne Bedingung: genau so herum.

Ich freue mich, wenn ich Dir das aufdrüseln konnte.

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @frager16

Wieso werden anderer Menschen Gebete erhört und meine verpuffen ?
Die einzige Antwort, die ich bekomme ist die, dass Gott souverän ist und souverän handelt.

Mir ist aufgefallen, dass Gott für die Gebetserhörung Bedingungen stellt:
1. Glaube (Vertrauen) (vgl. Mar 11,24; Heb 11,6; u.a.)
2. Gelebte Beziehung zu Gott (vgl. Joh 15,7)
3. Gebet im Gehorsam (vgl. Röm 6,17; 2Ko 2,9; 1Jo 3,22)
4. Gebet im Namen Jesu (vgl. Joh 15,16)
5. Gebet im Willen Gottes (vgl. Röm 12,2; Kol 1,8; 1Jo 5,14; u.a.)
6. Gebet zu Zweit (vgl. Mat 18,19)
7. Anhaltendes Gebet (vgl. Dan 10,12-13)

Ich hatte mal ein Schlüsselerlebnis, wo wir auf einer Jungscharfreizeit den ganzen Tag gebetet hatten, dass der Regen aufhört, aber er hörte nicht auf. Als wir zum Nachtgeländespiel rausgehen mussten, war die Situation unverändert. Wir wollten das Spiel absagen, als mir durch den Kopf schoß: 'Wenn wir jetzt nicht rausgehen, kehren die Kinder von der Freizeit zurück mit der Überzeugung: Beten nützt nichts!' Aber das durfte nicht sein! So gingen wir raus. Als das erste Kind zur Tür rausging, hörte der Regen schlagartig auf. Als nach 3 Stunden das letzte Kind wieder ins Haus ging, setzte der Regen genauso schlagartig wieder ein. Wären wir nicht rausgegangen, hätten wir die Gebetserhörung nicht erlebt!

Eine Grundvoraussetzung ist m.E., dass wir nach unserer göttlichen Berufung fragen und Gott dienen, denn Er hat versprochen, dass Er sich dann um unsere Bedürfnisse und Belange kümmern wird (Mat 6,23-33; 2Mo 23,25; u.a.). Ich habe das auch so erlebt: Gott nahm mich beim Wort, als ich Ihm das versprach, aber Er hielt auch sein Wort und hat mich vollständig ganzheitlich wiederhergestellt und uns in einer Weise gesegnet, wie ich es mir nie erträumt hätte.

GBY
Clay

clay antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54
Veröffentlicht von: @clay

Eine Grundvoraussetzung ist m.E., dass wir nach unserer göttlichen Berufung fragen und Gott dienen

Hallo Clay, schön für dich, wenn du das so erlebt hast.

Ich habe unzählige Male nach meiner Berufung gefragt und nie eine Antwort erhalten. Habe ich also keine Berufung? Bin ich für gar nichts gut? Was ist das für ein Gott, der Bedingungen stellt, die ich nie erfüllen kann, jedenfalls nicht in Gänze?

frager16 antworten
mmieks
 mmieks
(@mmieks)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1125

ich will von mir nicht behaupten, dass Gott alle meine Gebete erhört oder beantwortet hat ... und ich erlebe mich oft auch nicht stark genug, um alle Lebenslagen siegreich zu bestehen.

Und trotzdem: Ich erfahre die " Kraft der leeren Hände" , ein Öffen bleiben für die kleinen Glücksmomente des Alltags, dass z.b. ein Tag einfach gelungen ist ohne Streit, Aggression, sondern mit viel Achtsamkeit füreinander, für die Wunder der Natur in jahreszeitlichen Ablauf. Es gibt so vieles, wo ich nichts dazu tun muss (kann), nur staunen und wahrnehmen.

mmieks antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15096
Veröffentlicht von: @frager16

Was ist das für ein Gott, der Bedingungen stellt, die ich nie erfüllen kann, jedenfalls nicht in Gänze?

Berufen sind wir alle -->

zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn

Wenn ich das Evangelium richtig verstanden habe, ist Jesus genau dafür gestorben am Kreuz, hat sein Leben gegeben, damit wir aus diesem - seinem - gegebenen Leben heraus agieren und bestehen können. Aus und im Glauben (nicht im Schauen).
Hilfreich dabei ist, wenn Gott an erster in unserem Leben steht, wenn wir ihm unser Leben überlassen/geben, damit er uns hindurchführen kann (sonst isses eben ungemein schwer).

Sorgt euch zuerst darum, dass ihr euch seiner Herrschaft unterstellt, und tut, was er verlangt, dann wird er euch schon mit all dem anderen versorgen.

Wie verstehst du das Evangelium?

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @frager16

Hallo Clay, schön für dich, wenn du das so erlebt hast.

Ja, auf Gott ist absolut Verlass; Er verspricht nichts, was Er nicht auch hält!

Veröffentlicht von: @frager16

Ich habe unzählige Male nach meiner Berufung gefragt und nie eine Antwort erhalten. Habe ich also keine Berufung? Bin ich für gar nichts gut? Was ist das für ein Gott, der Bedingungen stellt, die ich nie erfüllen kann, jedenfalls nicht in Gänze?

Alle Kinder Gottes haben eine göttliche Berufung.
Du bist gut genug für Gott, was willst Du mehr?
Ohne Bedingungen oder sagen wir Regeln geht es doch nicht im Leben.
Wenn ich zum Firmenchef will, muss ich übers Sekretariat; wenn ich etwas Bestimmtes haben will, muss ich dahin, wo es das gibt; usw. Wenn ich von Gott etwas will, geht es nach seinen Regeln. Ist auch gut so, denn dann kann ich mich danach richten und komme zum Ziel.

Gott hat versprochen, dass Er antwortet, wenn wir fragen. Deshalb suche ich, wenn ich keine Antwort höre, zunächst mal nach der Ursache bei mir, denn Gott hält ja Wort. Nach meiner Erfahrung war das größte Problem, mein Leben loszulassen und die Kontrolle darüber an Gott abzugeben. Dazu war ich in letzter Konsequenz lange nicht bereit. Ich drehte mich immer um mich selbst und musste erst lernen, dass es in erster Linie um Gott geht. Wenn Er die Nummer 1 in meinem Herzen und Leben ist, dann beschenkt Er mich so sehr, wie ich es nie erträumt hätte. Aber das weiß man erst hinterher, wenn man diesen Schritt gemacht hat.
Dazu gehörte auch, dass ich verstehen musste, dass es nicht auf meine Leistung ankommt, sondern nur auf meine Bereitschaft. Alles ist von Gott geschenkt, ich brauche es nur im Glauben zu nehmen. Aber dazu müssen meine Hände leer sein, da sind wir wieder beim Loslassen. Will heißen:
"Vater, ich will dir vertrauen; ich lass mein Leben vollständig los und lege es in deine Hände. Ich erlaube dir ausdrücklich, damit zu machen, was du willst. Ich weiß, dass du mich lieb hast und nur Gutes für mich im Sinn hast. Ich danke dir dafür. Du sollst den ersten Platz in meinem Herzen und Leben haben und ich will dir aus Liebe und im Gehorsam dienen. Ich stehe dir zur Verfügung, wann, wo und wie du willst."
Kannst Du das von ganzem Herzen beten?

LG.
Clay

clay antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 54

Hallo Clay, mit dem unbedingten Vertrauen habe ich so meine Schwierigkeiten.
Ich wurde noch nie wirklich um meiner selbst willen geliebt, nur mit Hintergedanken,
für dieses oder jenes irgendwie nützlich zu sein. Zwischen nützlich sein und geliebt werden
Ist jedoch ein Riesenunterschied, nicht wahr?
Wie kann ich also Gott vertrauen, wenn ich über Jahrzehnte hinweg nicht die Erhöhung meiner
Gebete nicht erlebe? Was heißt überhaupt Gott an die 1. Stelle zu setzen ? Wie oft wird in der Kirche im Gottesdienst gesungen : " dir gebührt die Ehre" und wenn der Godi vorbei ist, sieht man einander nicht mal mehr an?! Ist das nicht Heuchelei?
Ich habe früher einmal für ein Jahr eine längere Strecke zur Arbeit pendeln müssen.
Das war ein Zeitvertrag für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung etc.
Auf dem Hinweg habe ich stets ein Vaterunser gebetet. Nach einem Jahr kam die Kündigung und ich stand vor dem Nichts. Wo war da Gott? Weißt du wie hart es sein kann ohne Job, ohne Einkommen, ohne soziale Anerkennung? Ich habe es selbst erfahren und es war alles andere als schön.
Wenn ich nun also bete, dass Gott machen soll, was er will und wieder eine prekäre Lebensphase erlebe, was dann?

frager16 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
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Veröffentlicht von: @frager16

Auf dem Hinweg habe ich stets ein Vaterunser gebetet. Nach einem Jahr kam die Kündigung und ich stand vor dem Nichts. Wo war da Gott?

Er hat mit dir zusammen die notvolle Zeit verbracht.

Du bist nicht der einzige mit Erlebnissen dieser Art. Wenn dir die Leute in der Ausbildungsstelle sagen, dass sie dich nehmen mussten, aber nicht wollen, wenn die Gemeinde vor Ort dir sagt, dass sie dich grad nicht brauchen kann, wenn dir immer wieder mündlich zugesagt wirst, dass du nach der Ausbildung bei entsprechender Leistung mindestens ein Jahr übernommen wirst, und du bringst die Leistung, und am Tag nach der Prüfung bekommst du die fristlose Kündigung, und wenn das Amt dann deine Antragsunterlagen monatelang verlegt "Hoppala!" - ja, ich weiß, wovon du redest.

Wenn du willst, findest du Gott auch in solchen Phasen. Du bist kein Magier und er kein Zauber, den du nach Belieben aktivierst, wenn nur die Geste und die Formel richtig sind. Du kannst ihn nicht durch tägliches Gebet dazu bringen, zu tun, was du willst. So läuft das nicht.
Er ist dein Gott, dein Herr und Herrscher. Du herrschst nicht über ihn.

Aber wenn du willst, kannst du auch in jeder noch so prekären Situation erfahren, dass er bei dir ist, und wenn ich so auf die mittlerweile doch zahlreichen prekären Situationen und Zeiten blicke, dann kann ich zwar noch immer nicht über alle sagen: "siehe, es war sehr gut." - aber das ist auch nicht mein Satz, das hat Gott zu Beginn seiner Schöpfung gesagt.
Aber ich kann von all diesen Zeiten und Situationen sagen, dass Gott mit mir durch sie hindurch gegangen ist und bis heute geht, durch all die Angst, den Schmerz, die Zweifel, die Wut, die Kraftlosigkeit... und mich nicht alleine lässt. Ich wünsche dir, dass du das für dich auch entdecken kannst.

Darum wiederhole ich meine Frage von oben auch nochmal:

Wenn du im Grunde weißt, welche Antwort du hören willst, und dir die Antworten, die du zu hören bekommst, nicht gefallen: Warum fragst du dann? Genauer: Bist du sicher, dass deine Frage eine gute ist?

Und: Was heißt denn für dich "keinen Segen erleben"?

lubov antworten
frager16
(@frager16)
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Veröffentlicht von: @lubov

Und: Was heißt denn für dich "keinen Segen erleben"?

wenn du dich abmühst und Tag und Nacht rackerst und dann doch fast alles wieder für Steuern und Abgaben draufgeht - wo erlebst du dann Segen? Wenn du deinen Zug verpasst wegen "verspäteter Bereitstellung"
und du in Folge dessen statt 6 h 12 h unterwegs bist und statt abends zuhause zu sein erst am späten Vormittag des nächsten Tages, wenn plötzlich und unerwartet unberechtigte Forderungen finanzieller Art vehement an dich gestellt werden und gleichzeitig dringend benötigte Zahlungen ausbleiben - wo würdest du da Segen erleben?

Veröffentlicht von: @lubov

Wenn du im Grunde weißt, welche Antwort du hören willst,

Ich weiß nicht, was du damit meinst. Ich weiß nicht, welche Antwort ich hören will. Ich weiß gar nichts mehr.

Veröffentlicht von: @lubov

Er ist dein Gott, dein Herr und Herrscher.

Und ein Herrscher hat die Macht, zu vernichten, meinst du das?

frager16 antworten
lubov
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(@lubov)
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Veröffentlicht von: @frager16
Veröffentlicht von: @frager16

Er ist dein Gott, dein Herr und Herrscher.

Und ein Herrscher hat die Macht, zu vernichten, meinst du das?

Was ich meine, habe ich gesagt. Ich bitte dich, mir nichts zu unterstellen.

Du beziehst dich in fast allem, was du schreibst, auf rein pekuniäre/materielle Dinge. Du bist nicht der einzige, der in schwieriger finanzieller Situation lebt und hart arbeitet. Du bist auch nicht der einzige, dem mal ein Zug ausfällt und ihn einen halben Tag durch die Gegend juckeln lässt. Aber: Du hast Geld, um einen Zug zu benutzen! Viele Menschen laufen täglich mehr als eine Stunde, um zur Schule oder zur Arbeit zu gelangen.
Überhaupt: Du kannst lesen und schreiben! Millionen Menschen können das nicht!

So, wie du schreibst, hast du Arbeit. Anstrengend und schlecht bezahlt, aber Arbeit. Es gibt Menschen, die wollen gerne arbeiten, sind hoch qualifiziert - und finden keine Arbeit, aus unterschiedlichsten Gründen, und zum Teil schon Jahre lang.

Hast du ein Dach über dem Kopf? Wasser? Strom? Heizung? Du hast, was viele Millionen Menschen noch nie in ihrem Leben hatten.

Hast du eine Krankenversicherung? Millionen von Menschen haben keine. Ein Rettungswagen kommt, wenn du ihn rufst, aller Wahrscheinlichkeit nach innerhalb der nächsten 45 Minuten und nimmt dich im Notfall auch noch mit, wenn du keine Krankenversicherung hast? Ich gratuliere! Solches Glück haben nur wenige Menschen.

Wann hast du zum letzten Mal im Gebet um nichts gebeten, sondern nur gedankt? Findest du jeden Tag mindestens 5, besser 10 "Dinge", für die du im Gebet danken kannst?

Du lebst! Allein das ist Grund, zu danken!

lubov antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Hallo Lubov,

ich staune, dass du so wenig Empathie hast und dennoch antwortest.
Alles zu relativieren ist natürlich auch eine Möglichkeit und das erfahre ich auch von vielen anderen sog. Christen.
Das geht dann wie bei dir nach dem Motto: du hast doch kein Problem,
viele andere hätten gerne....
Das ist weder tröstend noch zielführend. Das wollte ich dir nur mal gesagt haben.

frager16 antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2684

Du hast überhaupt keine Ahnung, aus welcher Situation heraus und mit welchen Lebenserfahrungen ich dir schreibe.

Dafür sprichst du mir mein Christsein ab - geschickt getarnt, aber doch: "auch von vielen anderen sog. Christen".

Es geht nicht darum, dass du kein Problem hast. Natürlich hat jemand, der sich mit dem Hammer auf den Daumen haut, ein Problem, nämlich fiese Schmerzen. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass vielleicht ein Mensch zuschaut, der keine Arme hat - und sich wünschen würde, sich mit dem Hammer auf den Daumen hauen zu können.

Es ist aber die Frage, wie der, der sich auf den Daumen gehauen hat, damit umgeht:
Die ganze folgende Woche klagen, dass er sich auf den Daumen gehauen hat, auf sich selbst und auf den blöden Hammer, den ungeschickten Daumen und die dämliche Arbeit, die ihn überhaupt erst gezwungen hat, mit dem Hammer zu arbeiten, schimpfen, und verlangen, dass ihm jetzt sofort alle Arbeit mit dem Hammer abgenommen wird.
Oder sich dankbar freuen, dass nichts gebrochen ist, die Arbeit reflektieren - was hat zu dem Unfall geführt? -, die Arbeit mit dem Hammer sorgfältig beenden und froh sein, dass er Arbeit hat.

Du zeigst dich hier so nachhaltig misanthropisch, ich wünsche dir von Herzen, dass du entdeckst, wo um dich herum überall Freundlichkeit und Schönheit, und wo in allem Unschönen, Schweren und Schrecklichen um dich herum dennoch Gottes Gegenwart und seine Liebe zu dir warten.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
frager16
(@frager16)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Veröffentlicht von: @lubov

Dafür sprichst du mir mein Christsein ab

Ich spreche dir nicht deinE Weltanschauung oder Gottesanschauung ab, sondern erzähle nur eigene Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden sollten.
Auch dein Beispiel mit dem Hammer, was sollte es mir sagen?
Stets dankbar sein nach dem Motto: lächle, es könnte schlimmer kommen? Nun, ich lächelte und es kam schlimmer.

Veröffentlicht von: @lubov

Du zeigst dich hier so nachhaltig misanthropisch, ich wünsche dir von Herzen, dass du entdeckst, wo um dich herum überall Freundlichkeit und Schönheit, und wo in allem Unschönen, Schweren und Schrecklichen um dich herum dennoch Gottes Gegenwart und seine Liebe zu dir warten.

Was nutzt mir die Freundlichkeit und Schönheit um mich herum,
wenn es mir nachhaltig schlecht geht? Wo ist Gottes Liebe in meiner Situation? Ich habe z.B. vor ein paar Tagen erst erfahren, dass meine eigene Mutter ihr Testament zugunsten eines älteren Geschwisterteils geändert hat, ich bekomme demnach nur den Pflichtteil. Wo ist da Gottes Liebe, Güte und Gerechtigkeit, von der bei jesus.de so viel die Rede ist? Soll ich meine eigene Familie verklagen? Nutzt ohnehin nichts, meine Mutter kann ja testieren, wie sie will. Also Familienleben mit eisigem Herzen, beruflich - wie sagt man dazu, wenn man bis zur Erschöpfung arbeitet und dann doch der Staat die Früchte erntet .
Und Glaubensleben: ich dachte mal, es gäbe einen liebenden und versorgenden Gott, der sich um die Menschen kümmert..... Wo ist er, wenn ich zu ihm rufe? Antenne abgeschaltet? Was hält mich davon ab, vor den nächsten Zug zu laufen? Doch nur die Angst vor den immensen Kosten, die auf die Angehörigen zukommen danach

frager16 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @frager16

mit dem unbedingten Vertrauen habe ich so meine Schwierigkeiten. Ich wurde noch nie wirklich um meiner selbst willen geliebt, nur mit Hintergedanken, für dieses oder jenes irgendwie nützlich zu sein. Zwischen nützlich sein und geliebt werden
Ist jedoch ein Riesenunterschied, nicht wahr?

Aufgrund meiner Kindheit war Gott unnahbar (mein Vater war kriegsbedingt nicht präsent) und erhört auch dauerhaftes Gebet nicht (mein Vater kam nicht aus dem Krieg zurück). Keine guten Voraussetzungen für eine Gottesbeziehung! Dann wurde mir bewusst, dass es meine Entscheidung war, das Bild meines leiblichen Vaters auf Gott zu übertragen. Ich hatte das getan, aber ich hätte es nicht tun müssen. Hinzu kamen Prägungen durch die Gemeinde, in der ich aufgewachsen war, bestimmte Lehrmeinungen, usw., aber war das alles richtig? Ich traf daraufhin folgende Entscheidungen:
1. Gott ist nicht wie mein Vater, aber wie ist Er? Das wollte ich herausfinden. Ich las die Bibel von vorne bis hinten durch und schrieb alles heraus, was darin über Gott stand: wer und wie Er ist, sein Wesen, sein Denken, sein Herz, usw.
2. Ich übernehme keine Lehrmeinung ohne sie nicht selbst anhand der Bibel geprüft zu haben. Und las wieder die Bibel von vorne bis hinten durch und las Bücher, die ich anhand der Bibel prüfte. Ich kam zu vielen völlig anderen Überzeugungen, weil Gott darauf reagiert, wenn Er sieht, dass wir auf der Suche nach der Wahrheit sind.

Veröffentlicht von: @frager16

Wie kann ich also Gott vertrauen, wenn ich über Jahrzehnte hinweg nicht die Erhöhung meiner
Gebete nicht erlebe? Was heißt überhaupt Gott an die 1. Stelle zu setzen ?

Wie wir im Vaterunser beten, bdeutet Beten, den Willen Gottes auf die Erde zu bringen, und nicht meinen Willen vor Gott. Gott an die 1. Stelle setzen bedeutet, dass Er mein Leben bestimmen darf und dass es zuerst um das geht, was Er für mein Leben will. Wenn Du Mat6,23-33 liest, siehst Du, dass Gott will, dass Du sein Reich baust und Er Dir dabei den Rücken frei hält, indem Er sich um Deine Bedürfnisse und Belange kümmert (Lebensunterhalt, Job, Familie, usw.) Folglich geht es darum, Gott zu fragen, was Er für Dich will. Es geht nicht um ein religiöses Leben, sondern um ein Leben im Willen Gottes.

Veröffentlicht von: @frager16

Wie oft wird in der Kirche im Gottesdienst gesungen : " dir gebührt die Ehre" und wenn der Godi vorbei ist, sieht man einander nicht mal mehr an?! Ist das nicht Heuchelei?

Jesus sagt zu Petrus in Johannes 21,20-23, als er auf Johannes zeigt: "Was geht es dich an? Folge du mir nach."

Veröffentlicht von: @frager16

Das war ein Zeitvertrag für ein Jahr mit der Option auf Verlängerung etc. Auf dem Hinweg habe ich stets ein Vaterunser gebetet.

Wolltest Du mit Gott einen Kuhhandel machen: Gebet für Dauerarbeitsvertrag? Gott kann man nicht bestechen, muss man auch nicht, weil Er jederzeit bereit ist, zu schenken. Seine Geschenke erhält man durch Glauben, nicht durch Wohlverhalten oder Leistung.

Veröffentlicht von: @frager16

Nach einem Jahr kam die Kündigung und ich stand vor dem Nichts. Wo war da Gott? Weißt du wie hart es sein kann ohne Job, ohne Einkommen, ohne soziale Anerkennung? Ich habe es selbst erfahren und es war alles andere als schön.

Ja, das kenne ich. Ich verlor meine Arbeiststelle, weil ich bei der Geschäftsleitung in Ungnade gefallen war. Ich konnte das nicht klären. Ich war ein Dreivierteljahr freigestellt, aber nichts lief, so dass ich mit meiner Nobelkarosse zum Arbeitsamt musste. Das tat sehr weh! Aber Gott war da, die ganze Zeit. Er war es, der mich überhaupt in diese Situation gebracht hatte. Als ich das erkannte, konnte Gott damit beginnen, meinen Stolz (eigene Ehre suchen) und meinen Eigensinn (Rebellion gegen Gott) zu zerbrechen, mein Denken und mein Herz zu verändern.

Veröffentlicht von: @frager16

Wenn ich nun also bete, dass Gott machen soll, was er will und wieder eine prekäre Lebensphase erlebe, was dann?

Ich gehe davon aus, dass Du eine Neugeburt durch den Geist Gottes erlebt hast und Kind Gottes bist. Wie gehen Vater und Kind miteinander um? Sie reden miteinander,
z.B. wie der Vater über eine Sache denkt; was er für die richtige Entscheidung hält; was Er von seinem Kind erwartet, usw.;
das Kind sagt dem Vater, was es will, und fragt ihn, was er darüber denkt; es fragt, wie es wohl in einer Situation am besten entscheidet, usw.
Gott will, dass Du Ihm freiwillig aus Liebe und im Gehorsam dienst, sein Reich zu bauen. Dazu musst Du seinen Willen kennen. Du erfährst ihn, wenn Du Ihn danach fragst. Wenn Du das nie gelehrt wurdest, dann ist es schwierig, im Rahmen eines Threads das nachzuholen. Dazu müsste ich ohnehin mehr über Dich und Deine Kirche wissen. Ich habe mir immer vor Ort geistlich reife Personen als Vorbilder und Gesprächspartner gesucht.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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"Hier ist doch nichts los!" sagt der junge Mann zu 'Sokrates', einem spirituellen Lehrer im Campus-Park. Daraufhin öffnet der ihm die Augen und er sieht die Menschen, die Tiere und Insekten, es ist also eine Menge los.

Ich habe hier gelesen, daß Gott an die Erhörung unserer Gebete Bedingungen knüpft. Hmmmmm.

Aber warum denn Bedingungen? Ist Liebe nicht BedingungsLOS?

Aber um was drehen sich unsere Gebete?
Sind da nicht viel mehr Bitten, als Danke enthalten?
Du magst sagen, "Danke kann ich erst sagen, wenn meine Bitten erfüllt wurden."

Sinngemäß heißt ein Spruch:
'Ich will, ich will,
Die Wünsche stehen niemals still.
Und ist ein Wunsch erst mal erfüllt,
Gebiert er augenblicklich Junge.'

Was ist denn eine Bitte? Man kann sagen, daß eine Bitte der Ausdruck von Nicht-Haben, also Mangel, ist.
Und was ist ein Danke? Danke sagen wir doch nur, wenn wir etwas bekommen haben, also dem Mangel abgeholfen wurde.

Für was in der Natur haben wir dem Schöpfer etwas bezahlt? Wir haben doch ALLES geschenkt bekommen! Unser Leben, Gesundheit, Nahrung, usw.
Daß Menschen damit Geschäfte machen und durch die Bedürfnisse anderer reich werden, ist mehr als zweifelhaft.

Kurz gesagt, verwalten Bitten den eigenen Mangel und Danke verwaltet die Fülle.
Also: je mehr wir danken, desto bewusster werden wir uns dessen, was wir bereits haben. Und je bewusster uns wird, was wir bereits haben, umso mehr wird uns unser Nicht-Mangel bewusst.

Daß vielleicht viele Dinge im Zusammenspiel mit Menschen nicht so laufen, wie wir es gerne hätten, .... wer kann sich davon freisprechen?

Kannst Du Dir vorstellen, daß Gott Dich erst einmal fragt, was Du denn alles hast, bevor Du bei ihm die Erfüllung Deiner Bittgebete einforderst?:
"Schreibe mir mal auf, wofür Du Dich bei mir noch nicht bedankt hast, was Du jeden Tag als selbstverständlich hin nimmst, als wäre es meine Pflicht, Dir das alles zu geben. - Du bist nicht verpflichtet Dich zu bedanken, ich bin der Schöpfer und wenn es Dir gut geht, geht es mir gut. Ich habe niemals ein Gebot erlassen, 'Du sollst mir danken'. Du hast meines Sohnes Worte vernommen, wer viel hat, dem wird gegeben, wer wenig hat, dem wird auch das genommen, was er hat. Das ist genau das: wenn Du mit Dankbarkeit Deine Fülle verwaltest, dann wird Dein Auge für Deinen Reichtum offen sein. Wenn Du nur bittest, wirst Du Dich auf Deinen Mangel konzentrieren und Du wirst viele Gelegenheiten verpassen, mehr zu bekommen. Vertraust Du mir?"

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paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 524
Veröffentlicht von: @wolfskin

Sinngemäß heißt ein Spruch:
'Ich will, ich will,
Die Wünsche stehen niemals still.
Und ist ein Wunsch erst mal erfüllt,
Gebiert er augenblicklich Junge.'

"Wonach du sehnlichst ausgeschaut,
es wurde dir beschieden.
Du jauchzt und triumphierest laut:
Jetzt hab ich endlich Frieden!
Ach, Freundchen, rede nicht so wild,
bezähme deine Zunge,
ein jeder Wunsch, eh er erfüllt
kriegt augenblicklich Junge."

Wilhelm Busch 1851

paramaribo1954 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Wie herrlich! Das Original!

Ganz lieben Dank dafür!

Ich habe es stets nur so, wie von mir wiedergegeben, von meinen Eltern zu hören bekommen. Der 'Volksmund' dichtet eben hinzu und läßt auch mal was weg....

Anonymous antworten
paramaribo1954
(@paramaribo1954)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 524

Hallo Wolfskin,
mit großer Freude und Interesse lese ich deine Beiträge der letzten Tage hier. Daraus entwickeln sich gute und hilfreiche Gespräche, Fragen und Antworten! Ich werde mich sehr gerne beteiligen.

Ich bin ein Kenner und Liebhaber von Wilhelm Busch. Dem bedeu-tenden deutschen Dichter und Versekünstler.

Das hat einen ganz interessanten Hintergrund. Ich bin am 9.4.1945
in eine liebevolle, evangelische "Bäckerfamilie" hineingeboren. Das hatte den großen Vorteil, dass ich die biblischen Geschichten und meinen daraus erwachsenen, bis heute unerschütterlichen Glauben an Jesus schon mit der Muttermilch verabreicht bekam. ✝❤
Unser Vater war sehr fürsorglich und liebevoll. Er ist in einer Brüder-gemeinde aufgewachsen und war dementsprechend streng im Umgang mit allen Medien. Kino, Theater, ebenso das Radio im Haus-halt waren verpönt. "Alles vom Teufel!" Unsere liebe Oma schenkte uns Kindern 7, 10 u, 13 jahre alt, zum Weihnachtsfest einen tollen
DUAL Plattenspieler mir 3 LP's von Wilhelm Busch, gelesen von Erich Ponto. Dazu noch vier weitere LP's mit klassischen Klavier- u, Violin-konzerten. Jahrelang hörten wir diese Platten und wurden dabei zu Fan's von Klassik und Wilhel Busch. Heute kann ich immer noch zu allen gelegenheiten W. Busch umfangreich rezitieren.
Jetzt konntest du sogar davon profitieren....
1966 kam der erste Fernseher ins Haus.

paramaribo1954 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

Beiträge : 0

Dankeschön, paramaribo1954,

Ich freue mich, wenn Du die Worte, die ich schreiben darf, wert schätzt.

Eine Segensreiche Zeit
Wolfskin

Anonymous antworten


Deborah71
Beiträge : 22397

In seiner Hand
Vorgestern lag ich noch ziemlich platt mit grippalem Infekt und hatte meine Hand nicht unter das Kissen geschoben, sondern direkt unter meine Gesichtsseite gelegt.
Plötzlich veränderte sich das Berührungsgefühl, als ob es eine Hand einer anderen Person wäre. Sie war unglaublich liebevoll und wohltuend.
Das dauerte einen Moment, dann war der Eindruck vorbei.

Gestern sagte eine Freundin im Telefongespräch, dass sie für mich vorgestern gebetet hat, dass Jesus mir seine Liebe direkt oder durch einen Engel zeigen möge.
Hat ER gemacht....es hat uns beide gestärkt.

Egal, wie es mir gerade geht, ich bin in Seiner Hand. Das Erlebnis hat mich an eine Arbeit von Dorothea Steigerwald erinnert:

https://www.alpha-buch.de/product/CHM00000000187598/replik-bleib-sein-kind-bronze.html

deborah71 antworten
1 Antwort
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Gestern sagte eine Freundin im Telefongespräch, dass sie für mich vorgestern gebetet hat, dass Jesus mir seine Liebe direkt oder durch einen Engel zeigen möge.
Hat ER gemacht....es hat uns beide gestärkt.

Ja, diese kleinen Zeichen der Liebe unseres himmlischen Vaters sind so berührend und wertvoll!

Dieses Gebet im Auftrag Gottes für andere erinnert mich an eine Szene während unseres Hausumbaus:
Mein Schwiegersohn schob eine Schubkarre voll Bauschutt eine Diele hoch zur Mulde, als er das Übergewicht bekam und rücklings auf den Boden fiel. Er fiel weich, weil plötzlich die Styroporplatte, die vorher in der Mulde war, unter ihm lag. Der Bauschutt lag rechts und die Schubkarre links neben ihm. Er hatte nichts abbekommen!

Als er das unserem Zahnarzt erzählte, fragte er, wann das war. Als er den Tag und die Uhrzeit hörte, sagte er: "Ja, das war genau die Zeit, wo ich den Eindruck hatte, für euch beten zu sollen. Ich bin mit meiner Frau in unsere Wohnung gegangen und haben für euch gebetet." Dieses Gebet bewahrte meinen Schwiegersohn!

LG.
Clay

clay antworten
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